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	<title>Verband der Messewirtschaft Archive - NW IHK</title>
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		<title>Kulturhauptstadt: Hannover geht mit „Agora of Europe“ ins Rennen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 13:43:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Heute hat die Landeshauptstadt Hannover die Inhalte ihrer Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 vorgestellt. Aus dem Gebiet der IHK Hannover ist Hildesheim, das seine Bewerbung am 21. September präsentiert, ein weiterer Kandidat aus Deutschland. „Als starke Stadt wollen wir die gemeinsamen Werte Europas stärken“, kündigt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay bei der Vorstellung der Bewerbung zur  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/hannover-bewerbung-kulturhauptstadt-europas-2025-bidbook2/">Kulturhauptstadt: Hannover geht mit „Agora of Europe“ ins Rennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Heute hat die Landeshauptstadt Hannover die Inhalte ihrer Bewerbung zur <a href="http://www.khh25.de">Kulturhauptstadt Europas 2025 </a>vorgestellt. Aus dem Gebiet der IHK Hannover ist Hildesheim, das seine Bewerbung am 21. September präsentiert, ein weiterer Kandidat aus Deutschland.</strong></h5>
<p>„Als starke Stadt wollen wir die gemeinsamen Werte Europas stärken“, kündigt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay bei der <a href="https://www.facebook.com/2025Hannover/videos/638356870217166">Vorstellung der Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025</a> an. Als Plattform dafür soll in Hannover 2025 die „Agora of Europe“ entstehen: ein künstlerischer Verhandlungsraum für die großen europäischen Themen, wo Menschen mobilisiert werden, eine Haltung zu entwickeln und aktiv zu werden. Hannovers Programm basiert auf drei Säulen: der mobilen Agora auf dem Cityring, zwölf Spotlights und einer digitalen Agora.</p>
<p>Der Cityring soll zur Bühne für die Mobile Agora, dem wandernden Festivalzentrum werden, das die ganze Stadt in eine Bühne verwandelt. Die aus zwölf Modulen bestehende mobile Agora wandert darauf wie ein langarmiges Kultur-Lebewesen durch die Stadt. Wo sie andockt, aktiviert sie Gebäude und macht sie zum Festivalzentrum mit Programm. Durch ihre Anwesenheit wird der Cityring transformiert: Sie blockiert, verändert den Verkehr – und schafft so die Möglichkeit, experimentelle Verkehrskonzepte auszuprobieren.</p>
<p>Während das Kulturprogramm in der Stadt läuft, wirft die mobile Agora ein Spotlight in die Welt, die das Thema des Monats vorgibt. Darin geht der Blick über die Ränder der Stadt, in die Stadtteile, die Region, in die europäischen Länder bis zu den EU-Außengrenzen und weiter. In den Spotlights stellen alle künstlerischen Projekte Bezüge zu Orten, Menschen und Themen in dem jeweils „ausgeleuchteten Spotlight“ her. Dockt die Mobile Agora etwa am Neuen Rathaus an, geht der Blick nach Süden, nach Döhren-Wülfel, Laatzen, über Göttingen bis an Italiens Westküste, dem Mittelmeer und nach Malta. Damit könnte das vorherrschende Thema in dem Monat das sinnlose Sterben von Menschen im Mittelmeer sein.</p>
<p>Jenseits dieser Spotlights gibt es digitale Agoren ohne festen Ort. Diese digitalen Projekte werfen neue Perspektiven auf das grundsätzliche Verhältnis von Gesellschaft und Technik. Themen sind etwa die Zukunft der Arbeit, die Autonomisierung des Straßenverkehrs, der Einfluss von digitalen Plattformen auf die Diskurskultur und auf demokratische Wahlen.</p>
<p>Von den 500 und mehr Projekten, die es in Hannover 2025 geben soll, sind im 2. Bid Book 48 Projekte mit mehr als 210 lokalen, nationalen und internationalen Kunstschaffenden sowie Partnern und Partnerinnen zu den Themen Demokratie, Menschenrechte, Nachhaltigkeit und Digitalisierung beispielhaft beschrieben. Für die Projekte zeichnet Hannovers Künstlerisches Team verantwortlich: Aljoscha Begrich &#8211; Maxim Gorki Theater, Benjamin Förster-Baldenius &#8211; raumlaborberlin, Robin Höning &#8211; endboss, Çagla Ilk &#8211; Kunsthalle Baden-Baden, Lotte Lindner &amp; Till Steinbrenner &#8211; Künstlerpaar, Jean Peters &#8211; Peng! Kollektiv, Thomas Posth &#8211; Orchester im Treppenhaus.</p>
<div id="attachment_13687" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13687" class="wp-image-13687 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1.jpg" alt="" width="1000" height="749" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1-600x449.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1-768x575.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1-800x599.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-13687" class="wp-caption-text">Oberbürgermeister Belit Onay, Melanie Botzki, Teamleitung Kulturhauptstadtbewerbung, Sebastian Peetz, Künstler und Designer des 2. Bid Books, Juan S. Guse, Autor des 2. Bid Books, Inga Samii, Teamleitung Kulturhauptstadtbewerbung (v.l.). Foto: Landeshauptstadt Hannover/Helge Krückeberg</p></div>
<p><strong><em>Einige Beispiele für Projekte:</em></strong></p>
<p><strong>Raschplatzbrücke: </strong>Auf der begrünten und gesperrten Raschplatz-Hochstraße entsteht in einem Landschloss aus alten VW-Bussen das offizielle Informationsbüro. Hier spielt zur Eröffnung Hannovers Kulturhauptstadtbotschafter und Pianist Igor Levit auf. Auf einem leerstehenden Parkhausdeck in der Nähe entsteht das Hotel Europa mit unterschiedlich gestalteten Zimmern: Buden, Hütten, Lauben, Kisten, Zirkuszelte oder bewohnbare Raummodule.</p>
<p><strong>Ihme-Zentrum:</strong> In dem 1971 als „Stadt in der Stadt“ fertiggestellten Hochhauskomplex soll in den brachliegenden Flächen das „Internationale Zentrum für Künstlerische Forschung“ (IZKF) entstehen. Unterschiedlichste Kulturaktive von der Freien Szene bis zu traditionsreichen Institutionen arbeiten dort auf Augenhöhe zusammen und entwickeln zusammen neue künstlerische Formate.</p>
<p><strong>Pferde:</strong> Die Hannoveraner (Pferde) erobern sich ihre Stadt zurück. Es werden mit Kunst Zentren der Macht enttarnt, mit Müll schwimmende Kulturzonen gebaut, im Deutschen Pavillon die japanische Edo-Periode (1600 bis 1867) wiederbelebt und in der Trollfabrik for Good Methoden und Kommunikationsstrategien gegen Fake News und Verschwörungstheoretiker*innen entwickelt.</p>
<p><strong>Und weiter: </strong>Mit der Fahrt in S-Bahnen auf den Ringen der Region werden Perspektiven gewechselt, an Blind Spots mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern hörbar dem Erinnern gedacht, der Schwarm bringt zwölf mobile Ateliers europäischer Künstler von Kommune zu Kommune, mit Hildesheim plant Hannover eine Tragschrauber-Reise quer durch Europa und es startet eine Fahrradbewegung, die bis zu Hannovers Partnerstadt Blantyre reicht.</p>
<p>Statt eines Bewerbungsbuchs hat Hannover das Manifest „Normalität ist keine Option“ veröffentlicht und ist im Wettbewerb Kulturhauptstadt Europas disqualifiziert worden! Fake News? Nein, Fiktion und künstlerischer Rahmen des zweiten Bewerbungsbuchs. Manifest und Inszenierung stehen beispielhaft für die künstlerische Methode, mit der Hannover auf die großen Themen aufmerksam machen will: „Mit Kunst und Paukenschlägen!“, wie das Leitungsduo der hannoverschen Bewerbung, Melanie Botzki und Inga Samii, betont.</p>
<p>Die Landeshauptstadt Hannover leitet ein Umdenken im Wettbewerb ein und fordert in Corona-Zeiten die Nachhaltigkeit des Bewerbungsprozesses zur Kulturhauptstadt Europas 2025 für alle Bewerberstädte. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Pandemien und deren Auswirkungen auf den Kulturbereich kulminiert in der fiktiven Überspitzung im Bewerbungsbuch: Die Stadt veröffentlicht statt eines Bewerbungsbuchs das Manifest „Normalität ist keine Option“.</p>
<p><strong>„Buch aus der Zukunft“<em>: </em></strong>In der Science-Fiction Geschichte von Juan S. Guse findet eine Wissenschaftlerin in einer Cloud Hannovers fast fertiges, nie abgegebenes Bid Book. Ihre Studie ist der Blick aus dem Jahr 2059 zurück auf das Jahr 2020 und untersucht Hannovers Bewerbungsansatz als „Agora of Europe“. Für die theatrale Inszenierung des Bewerbungsbuchs zeichnet als künstlerische Produktionsleiterin Lena Kußmann, Regisseurin, Schauspielerin und künstlerische Leitung des Theaters an der Glocksee, verantwortlich. Entworfen hat das 2. Bid Book – eine in einer Zeitkapsel verschlossene Buchrolle &#8211; Sebastian Peetz. Die Rolle besteht aus 100 DIN A4-Seiten, die auf einer 21 Meter langen, gewebten Stoffbahn aneinanderhängen. Der Text enthält die Antworten auf die 45 Jury-Fragen, kommentiert aus der Zukunft und verziert mit Illustrationen, die sich um den Text schlängeln. Dafür hat der deutsch-französische Zeichner Lukas Hamilcaro Fotos von Hannover genommen und sie mit Zeichnungen um das im Projekt Geplante ergänzt und erweitert.</p>
<p>„Wir überzeugen die Jury: Mit einem Buch aus der Zukunft für die Zukunft Europas“, so Oberbürgermeister Belit Onay zur Bewerbung.</p>
<p>Die nächsten Termine um die Bewerbung zur &#8222;Kulturhauptstadt Europas 2025&#8220; finden digital statt: 19. Oktober: Jury-Besuch; 26. Oktober: Jury-Präsentation; 28. Oktober: Entscheidung Kulturhauptstadt Europas 2025.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
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		<title>Neustart für die Messen &#8211; Corona könnte lange nachwirken</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/neustart-fuer-die-messen-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 09:45:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sie waren als erste betroffen und planen jetzt gerade erst den Neustart. In diesen Tagen könnten die ersten Messen wieder ihre Türen öffnen. In Hannover soll es im Oktober so weit sein. Eine aktuelle Studie sieht aber auch nachhaltige Corona-Auswirkungen auf die Messebranche.   Die Blicke aller Messemacher richten sich dieser Tage auf Düsseldorf: „Der  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Sie waren als erste betroffen und planen jetzt gerade erst den Neustart. In diesen Tagen könnten die ersten Messen wieder ihre Türen öffnen. In Hannover soll es im Oktober so weit sein. Eine aktuelle Studie sieht aber auch nachhaltige Corona-Auswirkungen auf die Messebranche.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Blicke aller Messemacher richten sich dieser Tage auf Düsseldorf: „Der Caravan Salon kann stattfinden!“, jubelte die Website der weltgrößten Ausstellung für Wohnwagen und Camping Ende vergangenen Monats. Und zur Halbzeit war die <a href="https://www.caravan-salon.de/cgi-bin/md_caravan/lib/pub/tt.cgi?oid=10599&amp;lang=1&amp;ticket=g_u_e_s_t">Stimmung auf dem Messegelände der rheinischen Landeshauptstadt offenbar &#8222;hervorragens&#8220;.</a> Dass man Tickets nur online kaufen kann und ihre Zahl ohnehin begrenzt ist, gehört zum Hygienekonzept. Das gibt es in Hannover bereits seit Juni, und alle anderen großen Messestandorte in Deutschland haben sich ebenfalls entsprechend vorbereitet.</p>
<p><strong>Verschoben: Eurotier und Euroblech</strong><br />
Aber trotz eines genehmigten Sicherheitskonzepts musste die Deutsche Messe die Verschiebung zweier weiterer großer Veranstaltungen hinnehmen: <a href="https://www.eurotier.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Eurotier</a> und <a href="https://www.euroblech.com/2020/deutsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Euroblech</a> haben neue Termine im Februar und März 2021. Insgesamt wurden nach der Zählung des <a href="https://www.auma.de/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AUMA</a> als Verband der Messewirtschaft von knapp 370 Messen in Deutschland rund 58 Prozent abgesagt oder erhielten einen neuen Termin. Immerhin 42 Prozent fanden statt oder waren, Stand Ende Juli, noch geplant. Der AUMA bietet auf seiner Website auch eine <a href="https://www.auma.de/de/ausstellen/messen-finden/coronavirus-terminaenderungen-von-messen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Übersicht über die Terminänderungen.</a></p>
<p><strong>Zuerst die Hannover Messe</strong><br />
Paukenschlag in Hannover war in diesem Frühjahr zunächst die Verschiebung und dann die Absage der Industriemesse 2020. Die Messegesellschaft wurde schwer erwischt, Vorstandschef Dr. Jochen Köckler sprach im Juli in einem Interview mit der in Hannover erscheinenden Neuen Presse schlicht von einer unvorhersehbaren Katastrophe und der schwersten Krise der Unternehmensgeschichte, auch wenn die Reaktion der Politik auf die Pandemie richtig gewesen sei. Dabei hatte sich die <a href="https://www.messe.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Messe</a> für 2020 jede Menge vorgenommen. Neben den turnusmäßig vorgesehenen Großveranstaltungen – abgesagt wurde in diesem Jahr auch die IAA Nutzfahrzeuge – sollten in Hannover und weltweit neue Formate über die Bühne gehen.</p>
<p><strong>Ifo-Umfrage: Aussteller überdenken ihr Engagement<br />
</strong>Die Messen haben in Deutschland noch nicht einmal wieder richtig Tritt gefasst, da trübt eine aktuelle Umfrage des Münchener ifo-Instituts die Perspektive. Danach müssen sich die Messegesellschaften nach Corona auf ein schwierigeres Geschäft einstellen: 39 Prozent der deutschen Industrieunternehmen, die bislang auf Fachmessen ausgestellt haben, wollen ihre Teilnahme verringern. Nur zwei Prozent wollen künftig an mehr Messen teilnehmen, 59 Prozent wollen ihr Engagement immerhin nicht verändern. „Messen bleiben weiter wichtig für die Unternehmen, aber sie werden sich verändern müssen“, sagt ifo-Messeexperte Horst Penzkofer.</p>
<section>Insbesondere größere Firmen wollen ihre Auftritte zurückfahren. Bei Unternehmen mit über 1000 Beschäftigten sind es 47 Prozent, zwischen 500 und 1000 sogar 49 Prozent. In welchem Maße die Unternehmen ihr Engagement verändern wollen, wurde allerdings nicht gefragt.</section>
<p><strong>Hoffnung auf Infa und Pferd &amp; Jagd</strong><br />
In Hannover ruhen jetzt die Hoffnungen für den Neustart auf zwei Veranstaltungen, beide eher regional ausgerichtet: Die<a href="https://www.meine-infa.de/infa_home_de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Infa vom 17. bis zum 25. Oktober</a> zielt mit dem Etikett „größte Erlebnis- und Einkaufsmesse Deutschlands“ auf Verbraucher und hat in normalen Jahren rund 180 000 Besucher. Und die <a href="https://pferdundjagd.com/pj_home_de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pferd &amp; Jagd vom 10. bis zum 13. Dezember</a> über die Bühne gehen. Zwischendrin ist außerdem die zweite Auflage der <a href="https://www.techtide.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Techtide</a> – sprich: teckteid – des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums geplant, am 2. und 3. Dezember. Diese Konferenz zur Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft mit Vorträgen und Workshops dürfte über ihr Kernthema Digitalisierung hinaus in diesem Jahr auch ein Testlauf für solche Konferenzveranstaltungen auf dem Messegelände unter Corona-Bedingungen sein. Und überschneident mit der Techtide soll sich die <a href="https://www.cmm-expo.com/">Kongressmesse CMM 2020</a> am 1. und 2. Dezember rund um das Thema 5G drehen.</p>
<p><strong>Hygiene-Maßnahmen stehen</strong><br />
Fest stehen für die Infa auf jeden Fall schon<a href="https://www.meine-infa.de/infa_besucher_corona_de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> die detaillierten Hygienemaßnahmen</a>. Ticketkauf nur online, Höchstzahl von Besuchern auf dem Gelände, manchmal sogar Zeitvorgaben, Mund-Nasen-Schutz, breitere Gänge gehören unter anderem dazu. Und auch dieses Detail: Die Hallentüren sollen offen bleiben, der Durchgang kontaktlos möglich sein.<br />
Die Infa steht ganz oben auf dem Terminplan nach der durch Corona erzwungenen Messe-Pause in Hannover. Was wieder geht, ist in den Bundesländern, die hier zuständig sind, unterschiedlich geregelt. .</p>
<div id="attachment_13430" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13430" class="size-medium wp-image-13430" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13430" class="wp-caption-text">Die Frankfurter Buchmesse soll vom 14. bis 18. Oktober als „Special Edition“ mit digitalen Formaten stattfinden. Foto: Buchmesse Frankfurt</p></div>
<p><strong>Buchmesse als Sonderedition</strong><br />
Am meisten diskutiert wurde aber im Vorfeld wohl über die <a href="https://www.buchmesse.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frankfurter Buchmesse</a>. Schon im Mai gab es das grundsätzliche Okay der hessischen Landesregierung für die vom 14. bis zum 18. Oktober geplante Veranstaltung. Die Anpassungen an Corona wurden seitdem quasi öffentlich verhandelt. Etwa, dass der Auftritt Kanadas als Gastland auf die nächste Jahr verschoben wurde. Nicht nur deshalb war die Buchmesse 2020 zwischenzeitlich als Sonderedition geplant, bestehend aus einer Präsenzveranstaltung und einem digitalen Angebot. Anfang September wurde dann entschieden, die traditionsreiche Veranstaltung vom ausschließlich digital stattfinden zu lassen, was die Frankfurter Allgemeine Zeitung als &#8222;überfällige Entscheidung&#8220; kommentierte.</p>
<p>Die Verlagerung ins Internet hat aber die gesamte Branche erfasst. Dass zum Beispiel die Gamescom als Computerspielemesse mit weltweiter Ausstrahlung Ende August vollständig im Netz stattfand, überrascht da kaum. Die <a href="https://www.ifa-berlin.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ifa, traditionsreiche Unterhaltungselektronik-Ausstellung</a>, sollte unter dem Berliner Funkturm Anfang September nur für Fachbesucher geöffnet, das private Publikum digital zugelassen sein.</p>
<p><strong>Deutsche Messe setzt auf digital</strong><br />
Auch die Hannover Messe hat den Schritt hin zu einem digitalen Format geschafft. Bei den Digital Days als virtuellem Ableger der Industrieschau wurden rund 10.000 Besucher gezählt. Lässt sich das noch zurückdrehen? Nein, aber das macht die traditionelle Messe nicht überflüssig, so Messechef Jochen Köckler im Interview mit der hannoverschen Journalistin Inken Hägermann. Die Hannover Messe werde künftig hybrid veranstaltet, mit einem digitalen Zweig, an dem man auch Geld verdienen wolle, machte Köckler deutlich. Er setzt aber darauf, dass der persönliche Kontakt, der aktuell durch Corona verhindert wird, Messen weiterhin unverzichtbar macht.</p>
<p><strong>Hannover Messe 2021</strong><br />
Langsam taucht auf jeden Fall die <a href="https://www.hannovermesse.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hannover Messe 2021</a> – vom 12. bis zum 16. April &#8211; am zeitlichen Horizont auf. Zuvor bildet die <a href="https://www.domotex.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Domotex</a> den traditionellen Einstieg ins nächste Messejahr. Der internationale Anteil ist so hoch wie bei keiner anderen Messe in Hannover: Eine besondere Herausforderung zumindest angesichts der heute herrschenden Lage. Vielleicht werde die Domotex im nächsten Jahr europäischer, sagte Köckler im Juli. Und die Messe erinnert auch daran, dass internationale Unternehmen nicht unbedingt aus der Heimat anreisen müssen, sondern auch über ihre deutschen oder europäischen Niederlassungen und Tochtergesellschaften teilnehmen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong><span style="color: #000000;">Messekalender 2021</span></strong><br />
Auch wenn alle Termine unter Vorbehalt stehen: In diesem Herbst soll in der NW wieder der Messe- und Ausstellungskalender Niedersachsen erscheinen. Als Veranstalter können Sie Ihre Termine für 2021 melden an: <a href="mailto:kommunikation@hannover.ihk.de">kommunikation@hannover.ihk.de</a></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Kontakt zum Autor&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_column_text]</p>
<h2>Klaus Pohlmann</h2>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1508406554351{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Apohlmann%40hannover.ihk.de|||&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1304&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_circle_2&#8243;][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/neustart-fuer-die-messen-2/">Neustart für die Messen &#8211; Corona könnte lange nachwirken</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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