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	<title>Techtide Archive - NW IHK</title>
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		<title>Techtide: Digitalisierung im Handel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 10:50:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>"Künstliche Intelligenz KI: Wie der Einzelhandel Ihre Gedanken liest": Unter diesem etwas Titel diskutierten heute Vormittag M.A. Jan Schoenmakers (Geschäftsführender Gesellschafter Hase &amp; Igel GmbH), Dr. Stefan Houweling (Projektleiter Digital Zentrum Handel, IFH Köln) und Carina Wente (Senior UX/UI Designer, UXMA GmbH &amp; Co. KG) auf der Techtide. Moderiert wurde die Veranstaltung von Henrike Lüssenhop (Themenmanagerin Digitalisierung  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Künstliche Intelligenz KI: Wie der Einzelhandel Ihre Gedanken liest&#8220;: Unter diesem etwas Titel diskutierten heute Vormittag <span style="font-family: Verdana, Geneva, sans-serif; font-size: 14px;">M.A. Jan Schoenmakers (</span><span style="font-family: Verdana, Geneva, sans-serif; font-size: 14px;">Geschäftsführender Gesellschafter </span>Hase &amp; Igel GmbH), Dr. Stefan Houweling (Projektleiter Digital Zentrum Handel, IFH Köln) und Carina Wente (Senior UX/UI Designer, UXMA GmbH &amp; Co. KG) auf der <a href="http://www.techtide.de">Techtide</a>. Moderiert wurde die Veranstaltung von Henrike Lüssenhop (Themenmanagerin Digitalisierung Handel, Digitalagentur Niedersachsen).</p>
<p>Der Fortschritt bei der KI sei atemberaubend &#8211; beispielsweise beim Text- und Bildverständnis, beim Erkennen von Tönen und sogar beim Erkennen von Stimmungen, stellte Jan Schoenmakers fest. Der Experte riet jedoch explizit vom &#8222;wilden Sammeln und Nutzen&#8220; personenbezogener Daten nach allen möglichen Kriterien ab. Statt dessen setzt er darauf, das Verhalten der Kundinnen und Kunden zu unterstützen &#8211; zum Beispiel, indem Waren, die oft mit- oder nacheinander benötigt werden, auch nah beieinander platziert werden und indem der Händler die Nachfragedaten seiner Kunden auswertet, um sie besser aktiv zu beraten.</p>
<p>Nach Beobachtung von Dr. Stefan Houweling nutzten Mittelständler aus dem Einzelhandel KI häufig nicht, weil sie die Investitionskosten scheuten und ihnen der Nutzen unklar sei. Und viele kleine und mittlere Einzelhändler trauten sich schlichtweg auch nicht. &#8222;Deswegen ist es immer gut, wenn man erklärt, was man genau machen kann.&#8220; So sei es beispielsweise möglich, mit KI Lücken im Regal zu erkennen und das Lager automatisch aufzufüllen. Für solche Entscheidungen fehle bei den Firmen allerdings häufig noch das Vertrauen.</p>
<p>Vertrauen war dann auch das Thema, das sich immer wieder durch die Talrunde zog: KI ist für viele noch mit mystischem behaftet. Und ihre Daten geben die Kundinnen und Kunden auch nur gern preis, wenn ihnen das einen Mehrwert verschafft.</p>
<p>So ist es für Carina Wente auch bereits vor der Entwicklung eines neuen Produkts wichtig, ethische Kriterien zu schaffen, um geordnete Bahnen zu schaffen und Missbrauch zu vermeiden.</p>
<p>Unstrittig in der Runde: KI in den Backendprozessen ist wertvoll. Denn dann haben die Händlerinnen und Händler mehr Zeit für ihre Kundinnen und Kunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Techtide: Digitalkonferenz in Hannover</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 13:55:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12./13. September läuft die Techtide im Convention Center auf dem Messegelände in Hannover und informiert über die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft. Zur Konferenz kommen führende Köpfe aus Unternehmen und Wissenschaft.   Nach zwei Jahren Pandemie hat die digitale Transformation in vielen Bereichen große Fortschritte gemacht. Die Techtide hat diese Entwicklungen eng begleitet und  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/techtide-2022/">Techtide: Digitalkonferenz in Hannover</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Am 12./13. September läuft die <a href="http://www.techtide.de">Techtide</a> im Convention Center auf dem Messegelände in Hannover und informiert über die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft. Zur Konferenz kommen führende Köpfe aus Unternehmen und Wissenschaft.</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach zwei Jahren Pandemie hat die digitale Transformation in vielen Bereichen große Fortschritte gemacht. Die Techtide hat diese Entwicklungen eng begleitet und wichtige Impulse gegeben. In diesem Jahr findet die vom niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung organisierte Techtide am 12. und 13. September als Präsenzveranstaltung im Convention Center auf dem Messegelände in Hannover statt. Die Digitalkonferenz richtet sich an Unternehmen, Behörden, Anwenderinnen und Anwender, Arbeitgebende, Arbeitnehmende, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Eltern oder Seniorinnen und Senioren, die eingeladen sind, sich auf der Veranstaltung mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen, um individuell zu lernen und auszuprobieren.</p>
<p>&#8222;In mehr als zwei Jahren Pandemie konnten viele Veranstaltungen nur digital stattfinden. Doch das persönliche Treffen lässt sich nur schwer ersetzen. Auch für die Digital-Themen sind die ‚echten‘ Diskussionen und ein lebendiger Austausch enorm wichtig. Immer wieder werden uns die Herausforderungen vor Augen geführt, die es auf dem Weg zu einem digitalisierten Niedersachsen noch zu überwinden gilt&#8220;, so Wirtschaftsminister Bernd Althusmann. &#8222;Deshalb freuen wir uns sehr, auf der Techtide 4.0 – endlich wieder mit den Bürgerinnen und Bürgern des Landes Niedersachsen live und in Farbe über brandaktuelle Fragen der Digitalisierung zu diskutieren.&#8220;</p>
<p>Eröffnet wird die Techtide am Abend des 12. September durch Bernd Althusmann. Die Keynote hält die KI-Expertin und Autorin Kenza Ait Si Abbou zum Thema &#8222;Der Mensch im Mittelpunkt der technologischen Entwicklung&#8220;. Im Anschluss diskutieren Stefan Muhle (Staatssekretär im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung), Bernd Althusmann, Kenza Ait Si Abbou sowie die Soziologin Professor Annelie Keil über aktuelle Herausforderungen der Digitalisierung.</p>
<p><strong>Volles Programm am zweiten Tag</strong></p>
<p class="">Das Programm am 13. September beginnt mit dem Poetry Slammer David Friedrich, der sich auf Bühne 1 mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzt. Im Anschluss geht es um Themen der Digitalisierung in der Verwaltung und in Unternehmen. Ein Höhepunkt zum Abschluss ist die Auszeichnung der KI- (Künstliche Intelligenz) und Robotiktalente 2022. Die Preise sind mit insgesamt 20 000 Euro dotiert.</p>
<p class="">Auf Bühne 2 startet das Programm mit einer Podiumsdiskussion zum Thema &#8222;Digitalisierung vs. Automobilland Niedersachsen&#8220;. Sehr viel Spannung verspricht die Expertenrunde zum Thema &#8222;Arbeit im Wandel&#8220;, wovon sehr viele Bürgerinnen und Bürger unmittelbar betroffen sind.</p>
<p class="">Bühne 3 widmet sich dem Thema &#8222;Digitalisierung im Alltag&#8220;. Dort geht es unter anderem um Chancengleichheit in der digitalen Welt oder um den Einsatz von KI im Einzelhandel.</p>
<p class="">Auf Bühne 4 dreht sich alles um Schule im Wandel und lebenslanges Lernen. Das Programm startet mit einer Expertenrunde zum Thema &#8222;Alles gebildet oder was&#8220;.</p>
<p class="">Das Programm auf Bühne 5 widmet sich der digitalen Sicherheit sowie neuen Technologien. Es beginnt mit einem Vortrag von Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger, Leiter des Instituts für Cyberkriminologie an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg. Weitere Themen sind Gaming und E-Sports sowie digitale Transparenz.</p>
<p class="">Bühne 6 ist den niedersächsischen Startups gewidmet. Dort geht es um Einwanderung als Chance für mehr Unternehmertum, um disruptive Innovationen durch Hochschulstartups oder um Pitches der Hightech-Inkubatoren Startups Niedersachsen.</p>
<p><strong>Regionalkonferenzen im Vorfeld</strong></p>
<p>Im Vorfeld der Techtide fanden zusammen mit ausgewählten Industrie- und Handelskammern Regionalkonferenzen statt. D<span class="css-901oao css-16my406 r-poiln3 r-bcqeeo r-qvutc0">ie </span><span class="css-901oao css-16my406 r-poiln3 r-b88u0q r-bcqeeo r-qvutc0">IHK</span> <span class="css-901oao css-16my406 r-poiln3 r-b88u0q r-bcqeeo r-qvutc0">Hannover</span><span class="css-901oao css-16my406 r-poiln3 r-bcqeeo r-qvutc0"> hatte am 6. September zur Konferenz &#8222;Digital-Leadership – die moderne Art des Führens&#8220; eingeladen &#8211; mit Inputs von Maike Bielfeldt (</span><span class="css-901oao css-16my406 r-poiln3 r-b88u0q r-bcqeeo r-qvutc0">IHK</span><span class="css-901oao css-16my406 r-poiln3 r-bcqeeo r-qvutc0">), Professorin Martina Peuser (Leibniz Hochschule), Stefan Muhle (DigiStS). Die Aufzeichnung finden Sie auf: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LAwixjAf0Pw">https://www.youtube.com/watch?v=LAwixjAf0Pw</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/techtide-2022/">Techtide: Digitalkonferenz in Hannover</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Typisch Techtide: Nachdenklicher Impuls zum Auftakt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 16:19:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Techtide 2021, der niedersächsische Digitalkongress, startete nachdenklich. Die Publizistin Diana Kinnert lieferte die Vorlage für eine Diskussion auch über die Schattenseiten der Digitalisierung.   Vielleicht waren die Techtide-Macher ja von sich überrascht, wie mutig es war, Diana Kinnert einzuladen, bei der Eröffnung des niedersächsischen IT-Kongresses zu sprechen. Und vielleicht war auch Kinnert selbst überrascht,  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/12/techtide-auftakt/">Typisch Techtide: Nachdenklicher Impuls zum Auftakt</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Die Techtide 2021, der niedersächsische Digitalkongress, startete nachdenklich. Die Publizistin Diana Kinnert lieferte die Vorlage für eine Diskussion auch über die Schattenseiten der Digitalisierung.</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht waren die Techtide-Macher ja von sich überrascht, wie mutig es war, Diana Kinnert einzuladen, bei der Eröffnung des niedersächsischen IT-Kongresses zu sprechen. Und vielleicht war auch Kinnert selbst überrascht, wie dystopisch-dunkel ihre Worte ausfielen: Die Frau mit dem Hut als Markenzeichen war bei der Techtide-Eröffnung aus Tokio zugeschaltet, konnte ihren zuvor aufgezeichneten Vortrag als Beobachterin verfolgen. Live in Japan: Sicher auch bezeichnend für eine Publizistin, deren Wurzeln weltweit verzweigt sind. Und die auch nach Göttingen reichen, wo sie Politik und Philosophie studierte.</p>
<p>Wer also zum Auftakt der Techtide ein Techno-Feuerwerk erwartet hatte, mit einem faszinierten Blick auf die digitalen Zukunftsmöglichkeiten, der wurde enttäuscht. Nachdenklich und fragil, in manchen Passagen fast poetisch kam Kinnerts Vortrag daher. Einsamkeit ist ihr Thema, und das heute, inmitten der sozialen Netzwerke. Denen aber gerade das soziale, das verbindende fehlt. So Kinnert. Einsamkeit in der digitalen Welt: Die Bilder Edward Hoppers, zu deren bekanntesten die 1942 gemalten Nachschwärmer gehören, sind ihr geradezu ein Menetekel für Schattenseiten der Digitalisierung: eine Gesellschaft der Versprengten in einer algorithmisierten Umgebung. Alle miteinander verbunden, aber nicht verbindlich. Mit allen Konsequenzen, die das für eine Gesellschaft haben kann.</p>
<p>Onuora Ogbukagu, Pressesprecher der Deutschen Messe, in deren Digital-Veranstaltungszentrum H’Up die Techtide stattfindet, hatte schon vorab gewarnt: Die Techtide wäre nicht die Techtide, wenn sie nicht auch die Schattenseiten der digitalen Welt zum Thema macht. Und auf jeden Fall zielte Kinnerts Rede genau auf den zentralen Punkt der Techtide 2021: Der Mensch soll diesmal noch stärker iim Mittelpunkt stehen als in den beiden   Der Kongress, so etwas wie ein Kristallisationspunkt der niedersächsischen IT-Szene, dreht sich um Grundrechte, soziale Teilhabe und Inklusion, Selbstbestimmung, innovative Technologien sowie digitale Kompetenz und Souveränität bis hin zu einer widerstandsfähigen und nachhaltigen digitalen Gesellschaft.</p>
<p>Wobei Kinnerts Worte keineswegs unwidersprochen blieben. Digitale Dialektik: Silke Müller, Schulleiterin in Hatten im Landkreis Oldenburg, war anzumerken, wie dringend sie das düstere Bild ändern wollte. Mehr Farbe! Ja, sagte Müller, es gibt die Schattenseiten. Aber, um im Bild zu bleiben, wenn man nach vorne geht, zumindest dem Licht entgegen, hat man die Schatten hinter sich. Beispiel: Ohne digitale Vernetzung, so Müller, hätte man die Schülerinnen und Schüler in den Zeiten der Pandemie verloren. Also: Digitalität, die Verbindung zwischen Menschen über digitale Medien und Technologien richtig nutzen. Und damit, könnte man sagen, hat Silke Müller vielleicht auch den Grundauftrag der Techtide formuliert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/12/techtide-auftakt/">Typisch Techtide: Nachdenklicher Impuls zum Auftakt</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>KI und Algorithmen: Zwischen Unwissen und Unbehagen</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/techtide-algorithmen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 15:19:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht macht eine Session wie die zu Algorithmen und Künstlicher Intelligenz das Ziel der Techtide besonders deutlich: Keine Nerd-Diskussion über programmatische Winkelzüge, sondern an Anwender und bis hin zu einer breiten Öffentlichkeit gerichtete Informationen. Denn ein bloßer Appell, die Chancen von KI zu sehen, wird zur Akzeptanz nicht reichen [vc_row][vc_column][vc_column_text] Rund 80 Prozent der Europäer  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/techtide-algorithmen/">KI und Algorithmen: Zwischen Unwissen und Unbehagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Vielleicht macht eine Session wie die zu Algorithmen und Künstlicher Intelligenz das Ziel der Techtide besonders deutlich: Keine Nerd-Diskussion über programmatische Winkelzüge, sondern an Anwender und bis hin zu einer breiten Öffentlichkeit gerichtete Informationen. Denn ein bloßer Appell, die Chancen von KI zu sehen, wird zur Akzeptanz nicht reichen</strong></h6>
<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<p>Rund 80 Prozent der Europäer fühlen sich beim Gedanken an Künstliche Intelligenz unbehaglich. Allerdings weiß fast jeder zweite nach eigener Einschätzung nichts oder gar nichts darüber. Das ergab eine Umfrage der Bertelsmanns-Stiftung. Carla Hustedt, die dort im Bereich Ethik und Algorithmen arbeitet, wies bei der Techtide außerdem darauf hin, dass KI überwiegend mit negativen Assoziationen verbunden sei: Angst vor der Macht der Programmierer oder Kontrollverlust, nur zum Beispiel.</p>
<p>Andererseits gilt Künstliche Intelligenz als die Zukunftstechnologie schlechthin. Dazu passt, dass beim Techtide-Auftakt vier Nachwuchstalente in diesem Bereich von Hochschulen in Osnabrück, Braunschweig und Hannover ausgezeichnet wurden: Dr. Joachim Hertzberg, Professor an der Uni Osnabrück und Mitglied beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), zeigte sich dabei selbstbewusst, was die KI-Arbeit an den deutschen Hochschulen betrifft. Aber: Im Vergleich zum Beispiel mit den USA entstehen daraus weniger Unternehmen.</p>
<p>Einer, der ein KI-Startup mitgegründet hat, gleichzeitig aber noch im akademischen Bereich an der TU Kaiserslautern arbeitet, ist Tobias Krafft. Unternehmerisch berät er beim Kauf von KI-Systemen. Bei der Techtide war er sich mit Carla Hustedt von der Bertelsmann-Stiftung weitestgehend einig: Die Verankerung von KI braucht eine breite Diskussion – gegen Vorbehalte hilft nur Wissen.</p>
<p>Wobei, wenn man ehrlich ist: So ganz unbegründet sind die Vorbehalte nun auch wieder nicht. Gerade die Gesichtserkennung ist in den letzten Jahren immer wieder in Gerede gekommen, weil sie am besten bei weißen Männern funktioniert. Aktuell berichtete Bertelsmann-Mitarbeiterin Hustedt noch von Fällen, in denen Menschen mit dunkler Hautfarbe nicht von Geräten erkannt wurden, die Seife oder – umso wichtiger in Corona-Zeiten – Desinfektionsmittel spenden. Allerdings, das machte sie deutlich, ist das kein notwendiger Mangel von Algorithmen, sondern ein Problem des programmierenden Menschen. Wenn lernfähige Software mit den falschen Daten gefüttert wird, kann sich eine diskriminierende Wirkung sogar noch verstärken. Allerdings, so Hustedt, ist diskriminierende Technik kein IT-Problem. Frauen hatten lange ein höheres Risiko, bei Autounfällen zu sterben. Die Testpuppen, als die Crash Test Dummies, so berichtete sie, entsprachen männlichen Körpermaßen. Und das hat nichts mit KI zu tun.</p>
<p>Überhaupt: Künstliche Intelligenz. Carla Hustedt vermeidet den Begriff. Ähnlich hatte schon Philip Becker, Laser Vision GmbH, in der Techtide-Einstiegssession am Morgen argumentiert. Von Intelligenz kann bei Software eben nicht die Rede sein: Es ist Software, die die menschliche Intelligenz nachahmt und dabei effizienter und fairer zu Ergebnissen kommt. Nicht mehr und nicht weniger Ein algorithmisches System eben, das in einem bestimmten, vom Menschen vorgegebenen Rahmen funktioniert. Und noch meilenweit davon entfernt ist, so etwas wie Bewusstsein zu bekommen. Eben nicht so etwas wie Magie, das sei im Hinblick auf Künstliche Intelligenz das falsche Narrativ, so Hustedt. Auch hier geht es darum, in der öffentlichen Wahrnehmung die Luft rauszulassen. Wie nahezu jede Technik ist auch KI nicht von vornherein gut oder schlecht.</p>
<p>Und dann die Anwendungen. Es sind nicht die großen, weltverändernden, um die es geht. Tobias Krafft hob zum Beispiel die Spracherkennung hervor, bei der es in den vergangenen Jahren große Fortschritte gegeben habe. Das ermögliche Menschen mit Einschränkungen eine größere Teilhabe am Leben, weil sie nur mit der Stimme Geräte steuern können. Ebenso Übersetzung: Das habe während der Pandemie die Weitergabe von Informationen in unterschiedlichen Sprachen erleichtert. Carla Hustedt nannte die Vergabe von Kita-Plätzen als mögliches Anwendungsfeld, um hier zu mehr Fairness zu kommen.</p>
<p>Beide, Hustedt und Krafft, halten eine breit angelegte Diskussion über KI in der Zivilgesellschaft für erforderlich, über die Medien, aber auch beispielsweise in den Kommunen oder – hier gibt es offenbar einiges Interesse – in den Kirchen. Warum also nicht Weiterbildung an diesen Stellen fördern, so Krafft.</p>
<p>Natürlich gibt es auch die großen Wünsche. Carla Hustedt vermisst zum Beispiel eine eigene Vision der Europäer. Die Positionen würden vor allem in Abgrenzung zu den USA oder China festgelegt: Was will man in Europa nicht? Stattdessen solle man lieber festlegen, was denn in der EU gewollt sei. Auch die Macht der Plattformen ist ein Thema: Die bislang dort gesammelten Daten zugänglich zu machen, das wäre ein weiterer großer Schritt. Und dazu passt die Forderung nach einer vielfältigen Algorithmik: Keine Monopole, sondern die Kultivierung einer vielfältigen KI-Landschaft, auch mit den Mitteln des Wettbewerbsrechts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Beiträge über zu einzelnen <a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-2020/">Techtide</a>-Themen:</p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-2020/">Techtide: &#8222;Welche Wucht!&#8220;</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-new-work-freiraum-42-wolfsburg/">Vom Arbeitsumfeld zum Freiraum</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-digitalisierung-ethik/">Kommentiert: Tastende Ethik-Diskussion</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2019/12/tech/">Techtide 2019 (1/4): Grundstein einer Zukunftswerkstatt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/techtide-algorithmen/">KI und Algorithmen: Zwischen Unwissen und Unbehagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Techtide 2020: Vom Arbeitsumfeld zum Freiraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 12:51:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wo arbeiten wir, wie arbeiten wir und spielt dabei unser Alter eine Rolle? Diese Fragen standen am Donnerstagvormittag bei der Techtide auf dem Programm – mit interessanten Thesen. [vc_row][vc_column][vc_column_text] So frei sind wir bei der Wahl des Arbeitsorts dann doch noch nicht: Christian Bredlow von der Digital Mindset GmbH musste den Impuls für den einstündigen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/techtide-new-work-freiraum-42-wolfsburg/">Techtide 2020: Vom Arbeitsumfeld zum Freiraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wo arbeiten wir, wie arbeiten wir und spielt dabei unser Alter eine Rolle? Diese Fragen standen am Donnerstagvormittag bei der Techtide auf dem Programm – mit interessanten Thesen.</strong></p>
<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<p>So frei sind wir bei der Wahl des Arbeitsorts dann doch noch nicht: Christian Bredlow von der Digital Mindset GmbH musste den Impuls für den einstündigen Talk beinahe spontan allein übernehmen, da sein Kollege kurzfristig in Quarantäne musste. Warum konnte er sich eigentlich nicht von zu Hause zuschalten? Schließlich drehte sich in dieser Stunde alles um die Themen Arbeitsraum, Arbeitskultur und Generationsunterschiede.</p>
<p><strong>Software-Schule abseits des Mainstreams</strong></p>
<p>Und was hier möglich ist, verdeutlicht das Konzept der Softwareingenieursschule „42 Wolfsburg“, die ihr Leiter Dr. Max Senges im schwarzen Kapuzenpulli vorstellte. Die in diesem Jahr ins Leben gerufene gemeinnützige Programmierschule geht nämlich ganz neue Wege: Aufgenommen werden kann praktisch jeder, der eine intrinsische Motivation mitbringt, es gibt keine Zertifikate oder Abschlüsse – aber einen großen Automobilkonzern, der die Schule mit 3,7 Mio. Euro und 2 Mio. Euro in den Folgejahren unterstützt. Der jüngste Schüler sei 18, der älteste 60, im Schnitt seien die Schüler aber 25 Jahre alt.</p>
<p>Ziel dieser Schule, deren Vorbild die Pariser „Ecole 42“ ist, ist es mündige Menschen mit einem gesunden Selbstverständnis und Selbstbewusstsein auszubilden. Gelernt werde miteinander und voneinander, das sei das pädagogische Prinzip. Und die Schule ist 24-7 offen, von wo gelernt wird, sei ihm aber letztlich egal, erklärt Senges, der selbst schon der Universität Stanford gelernt und zuletzt viele Jahre für Google in Berlin gearbeitet hat.</p>
<p><strong>Design Thinking gehört zum Standard bei SAP </strong></p>
<p>Katrin Redmann, die beim Softwarekonzern SAP im Bereich Innovation und Next-Gen arbeitet und für Kontakte zu Hochschulen zuständig ist, etwa gab einen Einblick in die Arbeitskultur ihres Arbeitgebers, dessen Gründer Hasso Plattner nicht nur schon vor mehr als 20 Jahren seine Beschäftigten auch im Homeoffice arbeiten ließ, sondern auch schon früh mit dem Thema Design Thinking in Berührung kam. Mit der Gründung des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam habe er diesen Gedanken nach Deutschland gebracht und auch bei SAP integriert. „Bei SAP arbeiten heute rund 5000 Design Thinking Coaches und sie bringen uns bei der Entwicklung enorm voran“, berichtete Redmann.</p>
<p>Leonie Müller, selbst Teil der Generation Y, gab einen Einblick in die Sicht dieser Generation der Kinder der Babyboomer, die nun mit neuem Denken in die Unternehmen strömen. Müller, die durch ihr mobiles Leben im Zug und eine kluge PR-Kampagne sogar weltweite mediale Bekanntheit erlangte, zeigte sich überzeugt davon, dass Arbeit von jedem Ort erledigt werden könnte (Überallarbeit) und dass es letztlich in allen Generationen Anhänger solcher Konzepte gebe. Allerdings ist sie überzeugt: „Es fehlt uns an Erfahrung mit flexibler Arbeit“.</p>
<p>Auf die Frage eines Zuschauers, ob da nicht eine digitale Zweiklassengesellschaft entstehe, wenn man einmal an Busfahrende, Lehrende oder Erziehende denkt, konnte die Runde allerdings keine überzeugende Antwort geben. Denn „niedrige Zugangsbarrieren“ würden zwar helfen, wenn es um Bildung geht, aber nicht,, wenn ganz verschiedene berufliche Anforderungen und der Wunsch nach einem anderen Arbeitsort nicht zusammen kommen.</p>
<p>Weitere Beiträge über zu einzelnen <a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-2020/">Techtide</a>-Themen:</p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-2020/">Techtide: &#8222;Welche Wucht!&#8220;</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-algorithmen/">KI zwischen Unkenntnis und Unbehagen</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-digitalisierung-ethik/">Kommentiert: Tastende Ethik-Diskussion</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2019/12/tech/">Techtide 2019 (1/4): Grundstein einer Zukunftswerkstatt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/techtide-new-work-freiraum-42-wolfsburg/">Techtide 2020: Vom Arbeitsumfeld zum Freiraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Techtide 2020: &#8222;Welche Wucht!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 10:33:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal läuft die Techtide als niedersächsische Digitalkonferenz. Wegen Corona für Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2020 nur digital. Das Virus spielte aber auch thematisch ein entscheidende Rolle: Internet-Ikone Sascha Lobo umriss eine postpandemische Gesellschaft, gekennzeichnet durch einen massiven Digitalisierungsschub. [vc_row][vc_column][vc_column_text] Welche Wucht: Sascha Lobo sieht, ausgelöst durch Corona, bei der Digitalisierung einen Sprung von zehn  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Zum zweiten Mal läuft die Techtide als niedersächsische Digitalkonferenz. Wegen Corona für Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2020 nur digital. Das Virus spielte aber auch thematisch ein entscheidende Rolle: Internet-Ikone Sascha Lobo umriss eine postpandemische Gesellschaft, gekennzeichnet durch einen massiven Digitalisierungsschub.</strong></h6>
<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<p>Welche Wucht: Sascha Lobo sieht, ausgelöst durch Corona, bei der Digitalisierung einen Sprung von zehn Jahren. Der Mann mit der Irokesenschnitt – etwas kürzer geworden, er sei „aus Versehen erwachsen geworden“ – brachte Beispiele mit, um die Kraft der aktuellen Entwicklung deutlich werden zu lassen. Die Videokonferenz-Plattform Zoom sei inzwischen mehr wert als Luftfahrtunternehmen. Homeoffice und mobiles Arbeiten lassen Immobilienpreise sinken. Umstieg sogar beim Bezahlen auf Plattform-Lösungen: Wenn Corona es schafft, Deutschland von der EC-Karte wegzubekommen, kann das Virus alles auslösen, machte der Eröffnungsredner der Techtide, der mit dem Internet groß geworden ist, deutlich. Überhaupt Gesundheit: Künstliche Intelligenz, Analyse großer Datenströme werden in der Medizin ganz neue Möglichkeiten schaffen. Vertrauen in die Möglichkeiten von KI: Dafür warb auch zu Beginn des zweiten Techtide Philipp Becker von der Vision Lasertechnik GmbH. Seine Botschaft: Keine Angst, sondern sich damit beschäftigen und die Chancen ergreifen.</p>
<p>Angst? Hat Sascha Lobo eher um die deutsche Digitalinfrastruktur. Geradezu genüsslich zelebrierte er die Kritik an den Versäumnissen der Vergangenheit beim Glasfaserausbau. Und er legte argumentativ eine Art Dreisprung hin: Was fehlt? Die Infrastruktur. Was passiert gerade? Ein gewaltiger, von Corona ausgelöster Sprung, mit Digitalisierungsschub kaum hinreichend beschrieben. Was wird? Eine postpandemische Gesellschaft, in der das Digitale eine ungleich größere Rolle spielt.</p>
<p>Aus Sicht von Digitalminister Bernd Althusmann hat die Techtide hier eine Schlüsselrolle. Auch er nimmt einen Zehnjahressprung in den Blick, aber nicht im Zeitraffer wie Sascha Lobo angesichts des wuchtigen Digitalisierungsschubs. Was ist 2030, stellte Althusmann am Beginn des zweiten Techtide-Tages in den Raum – und um dann richtig zu liegen, müsse man jetzt die richtigen Weichen stellen. Hier sieht er eine wesentliche Aufgabe der niedersächsischen Digitalkonferenz. Die Themen der Digitalisierung gehören in die Breite der Gesellschaft, jeder Einzelne müsse Haltung und Sensibilität bei diesen Fragen entwickeln. Ähnlich hatte sich zur Eröffnung schon Digitalstaatssekretär Stefan Muhle geäußert: Die Techtide soll einerseits die niedersächsische IT-Comunity zusammenbringen, aber auch Wirkung darüber hinaus entfalten. Wobei, auch das machte er deutlich, eine Techtide in kompletter Form noch aussteht: Die erste Konferenz 2019 wurde mit einem nur kurzen Vorlauf geplant. Die zweite in diesem Jahr musste wegen Corona mehrmals umgeplant werden und findet digital statt. Und mit mehr als 1200 registrierten Teilnehmern war sie aus Sicht der Veranstalter ein voller Erfolg und habe bewiesen, dass die Veranstaltung auch als Online-Format funktioniert. Aber die dritte Auflage der Techtide, so Stefan Muhle, soll 2021 dann dem entsprechen, was man sich eigentlich für Niedersachsens Digitalkonferenz erwartet hat.</p>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p><a href="http://www.techtide.de">www.techtide.de</a></p>
<p>Weitere Beiträge über zu einzelnen Techtide-Themen:</p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-algorithmen/">KI zwischen Unkenntnis und Unbehagen</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-new-work-freiraum-42-wolfsburg/">Vom Arbeitsumfeld zum Freiraum</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-digitalisierung-ethik/">Kommentiert: Tastende Ethik-Diskussion</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2019/12/tech/">Techtide 2019 (1/4): Grundstein einer Zukunftswerkstatt</a></p>
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		<title>Digitalisierung und Ethik: Tastend zum Techtide-Auftakt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 09:03:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es war eine etwas tastende Diskussion am Eröffnungstag der Techtide. Ethik, Demokratie, Digitalisierung ist aber auch ein großes Thema, und es mag an der Größe des Themas und der Kürze der Zeit gelegen haben. Nicht an den auf dem Podium versammelten Köpfen jedenfalls. Der Cybersicherheitsexperte Peter Leppelt ging gleich in die Vollen und verlangte, um  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine etwas tastende Diskussion am Eröffnungstag der Techtide. Ethik, Demokratie, Digitalisierung ist aber auch ein großes Thema, und es mag an der Größe des Themas und der Kürze der Zeit gelegen haben. Nicht an den auf dem Podium versammelten Köpfen jedenfalls.</p>
<p>Der Cybersicherheitsexperte Peter Leppelt ging gleich in die Vollen und verlangte, um den Herausforderungen des Internets zu begegnen, Erkenntnistheorie und Wissenschaftsphilosophie bereits an den Schulen. Okay, das wird dann nicht so heißen, vielleicht eher Medienpädagogik. Aber Recht hat er. Denn es geht im Kern um nichts anders als die Unterscheidung zwischen wahr und unwahr. Und vielleicht war es Konsens auf der Bühne, aber eben unausgesprochen, dass es hier etwas zu tun gibt. Denn im Internet wird nicht gelogen. Im Internet wird die Lüge kultiviert. Spätestens seit den zehn Geboten ein ethisches Problem. Wer wüsste das besser als Margot Käßmann, eine der prominentesten Theologinnen Deutschlands und ebenfalls auf dem Techtide-Podium.</p>
<p>Der Umgang mit der Unwahrheit: Das betrifft die großen gesellschaftlichen Fragen nach Demokratie, wie sie bei der Techtide-Eröffnung auf der Agenda standen. Aber Unternehmen nicht minder und unmittelbar, wenn man an Bewertungsportale für Produkte, Dienstleistungen oder auch die Arbeitgeberqualität denkt. Man darf nicht erst in den Hochschulen anfangen, Menschen das Rüstzeug an die Hand zu geben, um in einer digitalen Welt Wahres von Unwahrem zu unterscheiden, sagte Peter Leppelt. Dann erreicht man einen großen Teil schon nicht mehr, und davon wiederum ein Teil unterhält sich schließlich, so der Sicherheitsexperte, im Internet darüber, dass die Erde eine Scheibe ist. Dem ist nichts hinzuzufügen. Höchstens ein Suchmaschinen-Tipp: Um das Ausmaß dieses speziellen Problems zu erfassen, einfach mal flat earther eingeben. Dass Niedersachsens Digitalstaatssekretär Stefan Muhle darauf verwies, in Niedersachsen sei ab 2023 eine Stunde Informatik Pflicht ab Klasse 10, sollte wohl eher Widerspruch provozieren. Zumal, wenn der Unterricht, wie Margot Käßmann vermutete, eher technisch ausgerichtet sein werde.</p>
<p>Nun könnte man sagen, dass ja nicht das Internet die Lüge kultiviert, sondern dass Menschen an ihrem Ursprung stehen. Der Begriff Alternative Fakten ist ja auch eine menschliche Erfindung. Vermutlich jedenfalls: Grundsätzlich könnte er ja auch von einer Künstlichen Intelligenz stammen. KI, verbunden mit der Auswertung großen Datenströme, spielte in der Diskussion kaum eine Rolle. Lassen wir an dieser Stelle mal die große Frage der Beeinflussung von Demokratie beiseite. Aber Menschen können auch in anderer Hinsicht gesteuert werden: Was, wenn in einem Social-Scoring-System plötzlich der Kauf von Produkten mit bestimmten Merkmalen oder aus einem bestimmten Land oder eines Unternehmens negativ vermerkt wird? Weil eine politische Instanz, legitim oder willkürlich, das so entscheidet. Die Frage, ob das zu einem marktwirtschaftlichen System mit hoher Entscheidungsfreiheit des Einzelnen – auch mit der Möglichkeit, sich selbst zu schaden – passt, ist eine zutiefst ethische: Was wollen wir?</p>
<p>Die Forderung nach Medienpädagogik stellte auch Sascha Lobo in den Raum. Kann man getrost unterstreichen. Aber was ist mit den Medien? Hier ist man sofort bei der neuen Macht der Sozialen Medien und der Privilegien der Plattformen. Ganz einfach: Jeder Redakteur klassischer Medien übernimmt die Verantwortung nicht nur für eigene Beiträge, sondern für alle, die er veröffentlicht, bis hin zu jedem einzelnen Leserbrief – der im Übrigen auch höchstens ausnahmsweise anonym veröffentlicht würde. Für die sozialen Medien des digitalen Neulands gilt das derzeit nur eingeschränkt und im Wesentlichen als Selbstverpflichtung. Vielleicht hätte ein Vertreter eines klassischen Medienunternehmens der Diskussion gut getan. Die leiden ja gerade darunter, dass in der Pandemie viele die Qualität ihrer Nachrichten schätzen, die Anzeigenkunden sich aber lieber online tummeln, und dann vielleicht auch noch gerade dort, wo sie mit dem Stimmungskiller Corona nichts zu tun haben. Jemand aus einem Verlagshaus hätte vielleicht auch etwas sagen können zum Aspekt Influencer. Die Grenze zur Schleichwerbung, die von den Holzmedien, wie sie von den Neumedienmachern gerne mal abschätzig genannt werden, genau beachtet werden muss, wird für den neuen Berufsstand der Beeinflusser ja gerade von den Gerichten festgelegt. Und die Diskussion um ein neues Medienrecht, dass für alles eine neue gesetzliche Grundlage schafft, brandet ebenfalls jetzt auf. Hier wäre die Haltung von Sascha Lobo sicher spannend gewesen zu der Frage, ob wir für eine neue Medienära ein ganz neues Recht brauchen oder die bestehenden Kriterien für klassische Medien auf die neuen ausgedehnt werden sollten.</p>
<p>Zum Abschluss noch ein Aspekt: Realität. Schafft das Internet eine neue Realität? Oder ist es einzig wahre Realität? Weil es die ungeschminkte Wirklichkeit zeigt. Also die Nooshpäre – vereinfacht gesagt: die Summe dessen, was gedacht wird und in der Vorstellung die Erde umgibt wie die Atmosphäre – so abbildet, wie sie wirklich ist. Zur Realität gehören Wissen, Erkenntnis, Kommunikation und Verbindung ebenso wie Verschwörungstheorien und Hassreden, falls gewünscht im Schutz der Anonymität. Wenn das Internet den Menschen so widerspiegelt, dann muss man auch beim Menschen anfangen.  Haltung entwickeln, das kam nicht von ungefähr von Margot Käßmann. Und man kann auch Peter Leppelt nur zustimmen: Soziale Probleme lassen sich nur sozial lösen, nicht technisch.</p>
<p>Zugegeben, das alles passte kaum in eine Podiumsrunde zur Techtide-Eröffnung mit nur überschaubarer Zeit. Deshalb wohl entstand der Eindruck einer vorsichtigen, tastenden Diskussion. Aber retten wir uns mit diesem Gedanken: Unter anderem zur Vertiefung dieser Aspekte ist die Techtide gedacht als Kristallisationspunkt der niedersächsischen IT-Szene, aber auch mit dem Anspruch, die gesellschaftliche Diskussion um die Digitalisierung genauso voranzutreiben wie die Digitalisierung selbst. In diesem Sinne ein Auftakt, der neugierig macht auf mehr.</p>
<p>Weitere Beiträge über zu einzelnen <a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-2020/">Techtide</a>-Themen:</p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-2020/">Techtide: „Welche Wucht!“</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-algorithmen/">KI zwischen Unkenntnis und Unbehagen</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-new-work-freiraum-42-wolfsburg/">Vom Arbeitsumfeld um Freiraum</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2019/12/tech/">Techtide 2019 (1/4): Grundstein einer Zukunftswerkstatt</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/techtide-digitalisierung-ethik/">Digitalisierung und Ethik: Tastend zum Techtide-Auftakt</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Neustart für die Messen &#8211; Corona könnte lange nachwirken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 09:45:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sie waren als erste betroffen und planen jetzt gerade erst den Neustart. In diesen Tagen könnten die ersten Messen wieder ihre Türen öffnen. In Hannover soll es im Oktober so weit sein. Eine aktuelle Studie sieht aber auch nachhaltige Corona-Auswirkungen auf die Messebranche.   Die Blicke aller Messemacher richten sich dieser Tage auf Düsseldorf: „Der  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Sie waren als erste betroffen und planen jetzt gerade erst den Neustart. In diesen Tagen könnten die ersten Messen wieder ihre Türen öffnen. In Hannover soll es im Oktober so weit sein. Eine aktuelle Studie sieht aber auch nachhaltige Corona-Auswirkungen auf die Messebranche.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Blicke aller Messemacher richten sich dieser Tage auf Düsseldorf: „Der Caravan Salon kann stattfinden!“, jubelte die Website der weltgrößten Ausstellung für Wohnwagen und Camping Ende vergangenen Monats. Und zur Halbzeit war die <a href="https://www.caravan-salon.de/cgi-bin/md_caravan/lib/pub/tt.cgi?oid=10599&amp;lang=1&amp;ticket=g_u_e_s_t">Stimmung auf dem Messegelände der rheinischen Landeshauptstadt offenbar &#8222;hervorragens&#8220;.</a> Dass man Tickets nur online kaufen kann und ihre Zahl ohnehin begrenzt ist, gehört zum Hygienekonzept. Das gibt es in Hannover bereits seit Juni, und alle anderen großen Messestandorte in Deutschland haben sich ebenfalls entsprechend vorbereitet.</p>
<p><strong>Verschoben: Eurotier und Euroblech</strong><br />
Aber trotz eines genehmigten Sicherheitskonzepts musste die Deutsche Messe die Verschiebung zweier weiterer großer Veranstaltungen hinnehmen: <a href="https://www.eurotier.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Eurotier</a> und <a href="https://www.euroblech.com/2020/deutsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Euroblech</a> haben neue Termine im Februar und März 2021. Insgesamt wurden nach der Zählung des <a href="https://www.auma.de/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AUMA</a> als Verband der Messewirtschaft von knapp 370 Messen in Deutschland rund 58 Prozent abgesagt oder erhielten einen neuen Termin. Immerhin 42 Prozent fanden statt oder waren, Stand Ende Juli, noch geplant. Der AUMA bietet auf seiner Website auch eine <a href="https://www.auma.de/de/ausstellen/messen-finden/coronavirus-terminaenderungen-von-messen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Übersicht über die Terminänderungen.</a></p>
<p><strong>Zuerst die Hannover Messe</strong><br />
Paukenschlag in Hannover war in diesem Frühjahr zunächst die Verschiebung und dann die Absage der Industriemesse 2020. Die Messegesellschaft wurde schwer erwischt, Vorstandschef Dr. Jochen Köckler sprach im Juli in einem Interview mit der in Hannover erscheinenden Neuen Presse schlicht von einer unvorhersehbaren Katastrophe und der schwersten Krise der Unternehmensgeschichte, auch wenn die Reaktion der Politik auf die Pandemie richtig gewesen sei. Dabei hatte sich die <a href="https://www.messe.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Messe</a> für 2020 jede Menge vorgenommen. Neben den turnusmäßig vorgesehenen Großveranstaltungen – abgesagt wurde in diesem Jahr auch die IAA Nutzfahrzeuge – sollten in Hannover und weltweit neue Formate über die Bühne gehen.</p>
<p><strong>Ifo-Umfrage: Aussteller überdenken ihr Engagement<br />
</strong>Die Messen haben in Deutschland noch nicht einmal wieder richtig Tritt gefasst, da trübt eine aktuelle Umfrage des Münchener ifo-Instituts die Perspektive. Danach müssen sich die Messegesellschaften nach Corona auf ein schwierigeres Geschäft einstellen: 39 Prozent der deutschen Industrieunternehmen, die bislang auf Fachmessen ausgestellt haben, wollen ihre Teilnahme verringern. Nur zwei Prozent wollen künftig an mehr Messen teilnehmen, 59 Prozent wollen ihr Engagement immerhin nicht verändern. „Messen bleiben weiter wichtig für die Unternehmen, aber sie werden sich verändern müssen“, sagt ifo-Messeexperte Horst Penzkofer.</p>
<section>Insbesondere größere Firmen wollen ihre Auftritte zurückfahren. Bei Unternehmen mit über 1000 Beschäftigten sind es 47 Prozent, zwischen 500 und 1000 sogar 49 Prozent. In welchem Maße die Unternehmen ihr Engagement verändern wollen, wurde allerdings nicht gefragt.</section>
<p><strong>Hoffnung auf Infa und Pferd &amp; Jagd</strong><br />
In Hannover ruhen jetzt die Hoffnungen für den Neustart auf zwei Veranstaltungen, beide eher regional ausgerichtet: Die<a href="https://www.meine-infa.de/infa_home_de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Infa vom 17. bis zum 25. Oktober</a> zielt mit dem Etikett „größte Erlebnis- und Einkaufsmesse Deutschlands“ auf Verbraucher und hat in normalen Jahren rund 180 000 Besucher. Und die <a href="https://pferdundjagd.com/pj_home_de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pferd &amp; Jagd vom 10. bis zum 13. Dezember</a> über die Bühne gehen. Zwischendrin ist außerdem die zweite Auflage der <a href="https://www.techtide.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Techtide</a> – sprich: teckteid – des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums geplant, am 2. und 3. Dezember. Diese Konferenz zur Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft mit Vorträgen und Workshops dürfte über ihr Kernthema Digitalisierung hinaus in diesem Jahr auch ein Testlauf für solche Konferenzveranstaltungen auf dem Messegelände unter Corona-Bedingungen sein. Und überschneident mit der Techtide soll sich die <a href="https://www.cmm-expo.com/">Kongressmesse CMM 2020</a> am 1. und 2. Dezember rund um das Thema 5G drehen.</p>
<p><strong>Hygiene-Maßnahmen stehen</strong><br />
Fest stehen für die Infa auf jeden Fall schon<a href="https://www.meine-infa.de/infa_besucher_corona_de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> die detaillierten Hygienemaßnahmen</a>. Ticketkauf nur online, Höchstzahl von Besuchern auf dem Gelände, manchmal sogar Zeitvorgaben, Mund-Nasen-Schutz, breitere Gänge gehören unter anderem dazu. Und auch dieses Detail: Die Hallentüren sollen offen bleiben, der Durchgang kontaktlos möglich sein.<br />
Die Infa steht ganz oben auf dem Terminplan nach der durch Corona erzwungenen Messe-Pause in Hannover. Was wieder geht, ist in den Bundesländern, die hier zuständig sind, unterschiedlich geregelt. .</p>
<div id="attachment_13430" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13430" class="size-medium wp-image-13430" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/29187_Aufbau.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13430" class="wp-caption-text">Die Frankfurter Buchmesse soll vom 14. bis 18. Oktober als „Special Edition“ mit digitalen Formaten stattfinden. Foto: Buchmesse Frankfurt</p></div>
<p><strong>Buchmesse als Sonderedition</strong><br />
Am meisten diskutiert wurde aber im Vorfeld wohl über die <a href="https://www.buchmesse.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frankfurter Buchmesse</a>. Schon im Mai gab es das grundsätzliche Okay der hessischen Landesregierung für die vom 14. bis zum 18. Oktober geplante Veranstaltung. Die Anpassungen an Corona wurden seitdem quasi öffentlich verhandelt. Etwa, dass der Auftritt Kanadas als Gastland auf die nächste Jahr verschoben wurde. Nicht nur deshalb war die Buchmesse 2020 zwischenzeitlich als Sonderedition geplant, bestehend aus einer Präsenzveranstaltung und einem digitalen Angebot. Anfang September wurde dann entschieden, die traditionsreiche Veranstaltung vom ausschließlich digital stattfinden zu lassen, was die Frankfurter Allgemeine Zeitung als &#8222;überfällige Entscheidung&#8220; kommentierte.</p>
<p>Die Verlagerung ins Internet hat aber die gesamte Branche erfasst. Dass zum Beispiel die Gamescom als Computerspielemesse mit weltweiter Ausstrahlung Ende August vollständig im Netz stattfand, überrascht da kaum. Die <a href="https://www.ifa-berlin.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ifa, traditionsreiche Unterhaltungselektronik-Ausstellung</a>, sollte unter dem Berliner Funkturm Anfang September nur für Fachbesucher geöffnet, das private Publikum digital zugelassen sein.</p>
<p><strong>Deutsche Messe setzt auf digital</strong><br />
Auch die Hannover Messe hat den Schritt hin zu einem digitalen Format geschafft. Bei den Digital Days als virtuellem Ableger der Industrieschau wurden rund 10.000 Besucher gezählt. Lässt sich das noch zurückdrehen? Nein, aber das macht die traditionelle Messe nicht überflüssig, so Messechef Jochen Köckler im Interview mit der hannoverschen Journalistin Inken Hägermann. Die Hannover Messe werde künftig hybrid veranstaltet, mit einem digitalen Zweig, an dem man auch Geld verdienen wolle, machte Köckler deutlich. Er setzt aber darauf, dass der persönliche Kontakt, der aktuell durch Corona verhindert wird, Messen weiterhin unverzichtbar macht.</p>
<p><strong>Hannover Messe 2021</strong><br />
Langsam taucht auf jeden Fall die <a href="https://www.hannovermesse.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hannover Messe 2021</a> – vom 12. bis zum 16. April &#8211; am zeitlichen Horizont auf. Zuvor bildet die <a href="https://www.domotex.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Domotex</a> den traditionellen Einstieg ins nächste Messejahr. Der internationale Anteil ist so hoch wie bei keiner anderen Messe in Hannover: Eine besondere Herausforderung zumindest angesichts der heute herrschenden Lage. Vielleicht werde die Domotex im nächsten Jahr europäischer, sagte Köckler im Juli. Und die Messe erinnert auch daran, dass internationale Unternehmen nicht unbedingt aus der Heimat anreisen müssen, sondern auch über ihre deutschen oder europäischen Niederlassungen und Tochtergesellschaften teilnehmen können.</p>
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<p><strong><span style="color: #000000;">Messekalender 2021</span></strong><br />
Auch wenn alle Termine unter Vorbehalt stehen: In diesem Herbst soll in der NW wieder der Messe- und Ausstellungskalender Niedersachsen erscheinen. Als Veranstalter können Sie Ihre Termine für 2021 melden an: <a href="mailto:kommunikation@hannover.ihk.de">kommunikation@hannover.ihk.de</a></p>
<hr />
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<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Kontakt zum Autor&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_column_text]</p>
<h2>Klaus Pohlmann</h2>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1508406554351{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Apohlmann%40hannover.ihk.de|||&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1304&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_circle_2&#8243;][/vc_column][/vc_row]</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/neustart-fuer-die-messen-2/">Neustart für die Messen &#8211; Corona könnte lange nachwirken</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Techtide (4): Kaleidoskop industrieller Zukunft</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 15:58:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Techtide als Zukunfts-Kaleidoskop: Viele Facetten setzen sich zu einem Bild zusammen. Das wurde bei der Suche nach der Zukunft der Industrie deutlich.[/vc_column_text][vc_column_text] Kapitel 4: Industrie Der Hundertjährige, der auf die Digitalisierung der Industrie zurückblickt: Dr. Malte Stonis, Geschäftsführer am Institut für Integrierte Produktion in Hannover, verfiel so auf das Jahr 2079: Dann nämlich würde  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Die Techtide als Zukunfts-Kaleidoskop: Viele Facetten setzen sich zu einem Bild zusammen. Das wurde bei der Suche nach der Zukunft der Industrie deutlich.</strong>[/vc_column_text][vc_column_text]</p>
<h4>Kapitel 4: Industrie</h4>
<p>Der Hundertjährige, der auf die Digitalisierung der Industrie zurückblickt: Dr. Malte Stonis, Geschäftsführer am Institut für Integrierte Produktion in Hannover, verfiel so auf das Jahr 2079: Dann nämlich würde er dieses Alter erreichen, und außerdem: Ungerade Zahlen sorgen für mehr Aufmerksamkeit. Aber wird es in 60 Jahren überhaupt noch eine Industrie geben? Die Techtide bot ganz verschiedene Aspekte, um diese Frage zu beantworten. Frank Maier vom Antriebs- und Automatisierungspezialisten Lenze sieht sich auf sicherem Boden, solange etwas bewegt werden muss: Sein Unternehmen werde die vierte und auch eine fünfte industrielle Revolution überstehen.</p>
<p>Aber was muss bewegt werden? Malte Stonis zitierte eine Studie der ING-Bank: In einem noch halbwegs überschaubaren Zeitraum – und bis 2079 wird das nicht dauern – kommt danach die Hälfte der Produkte aus einem Drucker. Damit verbunden sei ein Rückgang des Welthandels um 25 Prozent. Die Veränderung lässt sich gut, wie Stonis es tat, über den Wikipedia-Eintrag erklären: Der sieht Industrie heute als Massenproduktion annähernd homogener Güter, hergestellt mit standardisierten Verfahren: Automatisierung, Arbeitsteilung, Mechanisierung. Was den Unternehmensberater Stephan Theis zu dieser Feststellung veranlasste: „Industrie wird es geben. Aber der Wikipedia-Eintrag wird sich ändern.“</p>
<p>Von 2079 zurückblickend wird dann vielleicht tatsächlich die Entwicklung des 3D-Druck eine zentrale Rolle spielen. Das jedenfalls war der Aspekt, der bei der Techtide im Mittelpunkt stand. Alle Materialien, alle Branchen können erfasst werden. The Sky’s the limit, der Himmel ist die Grenze? Nicht doch: Sogar die Vision von 3D-Druckern, die mit Lasern Mondstaub direkt vor Ort zu festen Strukturen verarbeiten, wurde auf der Techtide präsentiert. Dabei muss man im Kopf behalten, dass die Industrie-Session von Technikern getragen wurde. Und die stellten zwar das Jahr 2079 in den Raum, rätselten aber nicht, wie weit man dann sein könnte. Sondern beschrieben eher, was jetzt gerade an Anwendungen entsteht. Daraus lässt sich dann ein Bild zusammensetzen.</p>
<p>Und dazu gehört, dass Malte Stonis zwar davon sprach, dass es nicht alle Industrieproduktion über den Drucker geht: „Nicht alles wird wegbrechen“, sagte er. Großprojekte, Bauwerke? Dr. Stephan Kaierle vom Laserzentrum Hannover zeigte dann aber in der nächsten Facette des Zukunfts-Kaleidoskops, wie in den Niederlanden bereits ganze Brücken gedruckt werden – sogar vor Ort, direkt über einen Fluss, gebaut von Robotern. Und das erste weitestgehend 3D-gedruckte Auto, elektrisch angetrieben und autonom, wurde auch schon vorgestellt – zum Beispiel bei der Formnext, einer Messe für additive Fertigungsverfahren in Frankfurt.</p>
<p>Für die Industrie öffnen sich durch den 3D-Druck neue Freiheiten – auch in der Gestaltung. Freedom of Design heißt ein Schlagwort. Zum Beispiel werden neue, bionische Strukturen möglich. Und selbst Nahrungsmittel oder sogar Organe könnten gedruckt werden: Bis dahin reichen die Facetten einer Industrie der Zukunft. Ein Kaleidoskop kann auch schwindlig machen..[/vc_column_text]</p>
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		<title>Techtide (3): Der menschliche Faktor</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 15:09:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Letzten Endes dreht sich die Digitalisierung um den Menschen. Die Frage ist nur, ob der sich schnell genug mitdrehen kann. Das war in verschiedener Hinsicht ein Thema der Techtide.[/vc_column_text][vc_column_text] Kapitel 3: Mensch Und plötzlich steht auch in der Techtide-Diskussionsrunde um die Zukunft der Industrie der Mensch im Mittelpunkt. Bei der Digitalisierung, meint der Hamburger Unternehmensberater  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Letzten Endes dreht sich die Digitalisierung um den Menschen. Die Frage ist nur, ob der sich schnell genug mitdrehen kann. Das war in verschiedener Hinsicht ein Thema der Techtide.</strong>[/vc_column_text][vc_column_text]</p>
<h4>Kapitel 3: Mensch</h4>
<p>Und plötzlich steht auch in der Techtide-Diskussionsrunde um die Zukunft der Industrie der Mensch im Mittelpunkt. Bei der Digitalisierung, meint der Hamburger Unternehmensberater Thorsten Ramus, werde zu viel über Technik gesprochen, zu wenig über die Menschen. Alles beschleunigt sich: Deshalb werde es „ein Riesenthema, Menschen produktiv zu halten.“ Ein Denken, das sich um einen Begriff wie „Bundesweiterbildungsgesetz“ oder das in einem lapidaren „Mach mal ‘ne Schulung“ endet, hält er für obsolet. Die Digitalisierung erfordere, viel mehr in die Menschen zu investieren.</p>
<p>Wenn man welche findet: Lenze-Vorstand Frank Maier, Techniker von Hause aus, hatte bereits in der Techtide-Eröffnungsrunde Zahlen in den Raum gestellt: „Let’s face the facts.“ Über 120.000 unbesetzte IT-Stellen, mehr als doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren: „Gehen Sie um Gottes Willen nicht davon aus, dass Sie Ihren IT-Fachkräftebedarf gedeckt kriegen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernkompetenz, und suchen Sie sich für den Rest Partner.“ Maier sieht die Notwendigkeit, künftig völlig anders zusammenzuarbeiten – Lösungen teilen, wo es möglich ist. Deshalb beteiligt sich Lenze zum Beispiel bei It’s OWL. Die hat ihr Pendant im Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum in Hannover, das auch unter dem Name „Mit uns digital“ bekannt ist. Überflüssig zu sagen, dass das Kompetenzzentrum zu den Techtide-Ausstellern gehörte. Auch die Digitalagentur Niedersachsen sprach Lenze-Vorstand Maier an. Überhaupt: Netzwerk, das ist „der ewige Schlüssel.“</p>
<p>Ira Diethelm, die sich als Professorin in Oldenburg mit der Vermittlung von Informatik beschäftigt, brachte den Begriff der digitalen Souveränität ins Spiel als Gegenteil von Fremdbestimmung. Das gelte umfassend, für ein ganzes Land genauso wie für jeden Einzelnen.</p>
<p>Digitale Souveränität: Da schwingt schon das Wort Datenschutz mit. Und das war ein zentrales Thema in der Expertenrunde, die sich mit dieser These befasste: „Auch der Westen wird nicht an einem Social Credit System vorbeikommen.“ Einigermaßen überraschend ging es aber zunächst nicht um gesellschaftspolitische oder ökonomische Fragen, sondern um &#8211; Versicherungen. Die IT-Sicherheitsexperten Peter Leppelt und Wulf Bolte begannen ihre Überlegungen bei verhaltensbasierten Policen: Die machen den Preis einer Versicherung vom digital erfassten Verhalten abhängig. Das hat Konsequenzen, manche sagen: Gefahren. Denn im Kern lässt man sein Handeln überwachen und wird dafür belohnt, mit niedrigeren Beiträgen. Das aber freiwillig, was einen wesentlichen Unterschied zu einem staatlich verordneten Social Scoring ausmacht. Und hier kommt die digitale Souveränität ins Spiel: Man muss wissen, was man preisgibt, so die Expertenrunde bei der Techtide. Aber, wie schon in der Eröffnungsrunde der Techtide betont wurde, fehlt es an digitaler Kompetenz. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass über dezentrales Datensammeln ein dem Social Scoring vergleichbares System entsteht.</p>
<p>Natürlich tauchte auch die DSGVO in der Diskussion auf, kurz gesagt mit einem doppelten Ergebnis: Das Ziel, persönliche Daten zu schützen, wurde angesichts der Forderung nach digitaler Souveränität bekräftigt – und gleichzeitig wurden die vielen Unzulänglichkeiten aufgezählt. Der Rechtsanwalt Dr. Paul Klimpel beispielsweise sieht die großen Tech-Unternehmen durch die DSGVO eher bestärkt und die Ehrenamtlichen in den ebenfalls erfassten Vereinen unter Druck: „Ein Problem für die Zivilgesellschaft.“ Viele, insbesondere kleinere Unternehmen werden diesen Druck nachvollziehen können. Georg Nold vom Heise-Verlag sprach vom European Way of Life, den es zu erhalten gelte. Und Peter Leppelt wies auf den Rückstand hin, den aus seiner Sicht die Juristen aufholen müssen: Sie sind nicht auf dem Stand der digitalen Technik, oder anders gesagt: Code is law, die Software ist das Gesetz. Meint Leppelt und sieht eine Verschiebung von der Jurisdiktion in den Algorithmus. Das Mittel dagegen lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: digitale Souveränität.[/vc_column_text]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/12/tech-2-2/">Techtide (3): Der menschliche Faktor</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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