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	<title>Südniedersachsenstiftung Archive - NW IHK</title>
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		<title>Wechsel bei der Südniedersachsen-Stiftung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 10:27:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Weitemeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Jochen Kuhl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Jochen Kuhl gibt den ehrenamtlichen Vorstandsvorsitz der Südniedersachsen-Stiftung zum 30. Juni ab. Zu seiner hauptamtlichen Nachfolgerin hat der Stiftungsrat einstimmig Claudia Weitemeyer gewählt. Sie verantwortet aktuell die Unternehmenskommunikation und ist Pressesprecherin der Stadtwerke Göttingen AG. Ehrenamtlich engagiert sie sich u. a. als Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Göttingen. Sie wird ihre neue Position am 1. Januar  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Jochen Kuhl</strong> gibt den ehrenamtlichen Vorstandsvorsitz der Südniedersachsen-Stiftung zum 30. Juni ab. Zu seiner hauptamtlichen Nachfolgerin hat der Stiftungsrat einstimmig <strong>Claudia Weitemeyer</strong> gewählt. Sie verantwortet aktuell die Unternehmenskommunikation und ist Pressesprecherin der Stadtwerke Göttingen AG. Ehrenamtlich engagiert sie sich u. a. als Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Göttingen. Sie wird ihre neue Position am 1. Januar 2025 antreten.</p>
<p>„Mit Claudia Weitemeyer haben wir eine ausgewiesene Marketing-Expertin und versierte Netzwerkerin für die Führung der SüdniedersachsenStiftung gewonnen“, betont der Stiftungsratsvorsitzende, Göttingens Landrat Marcel Riethig. „In dem intensiven Auswahlprozess hat sie uns mit einer klaren Analyse der aktuellen Stärken und künftigen Herausforderungen sowie einem schlüssigen Konzept für die Weiterentwicklung der Südniedersachsen-Stiftung überzeugt“, so Riethig weiter.</p>
<p>Weitemeyer strebt unter anderem eine noch stärkere Verzahnung der regionalen Akteure an: „Mit ihren zahlreichen starken Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kommunen hat die Südniedersachsen-Stiftung einzigartige Voraussetzungen, um die Region dabei zu unterstützen, ihre Stärken nachhaltig auszubauen und überregional sichtbar zu machen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Stiftungsgremien und den Mitarbeiter:innen das Profil der Südniedersachsen-Stiftung im Sinne ihrer Förderpartner zu schärfen und konsequent umzusetzen.“</p>
<p>Dr. Jochen Kuhl, Geschäftsführer der Dr. Kuhl Unternehmensberatung GmbH &amp; Co. KG und der MeyerundKuhl Spezialwäschen GmbH aus Hardegsen, hatte den Vorstandsvorsitz im Juli 2021 übernommen. Zuvor hatte er bereits seit Mai 2018 die Themen Digitalisierung und Projektentwicklung im Vorstand verantwortet. „Dr. Kuhl hat mit großer Fachkenntnis, unternehmerischem Denken und außerordentlichem Engagement entscheidend dazu beigetragen, dass die Südniedersachsen-Stiftung in den vergangenen Jahren gemeinsam mit ihren Partnern wichtige Zukunftsfelder für sich und die gesamte Region erschlossen hat“, hebt Marcel Riethig hervor.</p>
<p>Als Beispiele nennt der Stiftungsratsvorsitzende die Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen, das Smart-Farming-Projekt 5GNortNet sowie das im Entstehen begriffene Regionale Standortmarketing. „Darüber hinaus hat Dr. Kuhl die weitere Professionalisierung der internen Strukturen maßgeblich vorangetrieben und dabei stets ein offenes Ohr für die Belange der Mitarbeiter:innen gehabt – dies alles neben seinen beruflichen Verpflichtungen. Dafür gebührt ihm großer Dank und Anerkennung“, so Riethig weiter.</p>
<p>Zum neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden hat der Stiftungsrat <strong>Florian Renneberg</strong> gewählt. Er leitet den Arbeitsbereich Innovationsmanagement und Neue Technologien sowie die Öffentlichkeitsarbeit der Südniedersachsen-Stiftung und wird sein Amt am 1. Juli antreten. In dieser Funktion folgt er auf Prof. Dr. Kilian Bizer (Universität Göttingen), der der Stiftung jedoch als Vorstandsmitglied erhalten bleibt. Weiterhin im Vorstand verbleiben Uwe Bangert (Uwe Bangert Beratung und Beteiligung GmbH &amp; Co.KG), Carola Müller (VHS Göttingen Osterode gGmbH), Lars Obermann (Obermann Logistik GmbH) und Markus Teichert (Sparkasse Duderstadt).</p>
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		<title>Südniedersachsenstiftung: Vorstand Dr. Tim Schneider geht Ende August</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/schneider-suedniedersachsenstiftung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jul 2023 14:51:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Tim Schneider wird sein Amt als geschäftsführender Vorstand der SüdniedersachsenStiftung zum 31. August auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen niederlegen.  Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler hatte die Geschäftsführung zum 1. Januar 2020 übernommen und wurde zum Juli 2021 zusätzlich in den Vorstand berufen.  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/schneider-suedniedersachsenstiftung/">Südniedersachsenstiftung: Vorstand Dr. Tim Schneider geht Ende August</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Tim Schneider</strong> wird sein Amt als geschäftsführender Vorstand der SüdniedersachsenStiftung zum 31. August auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen niederlegen.  Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler hatte die Geschäftsführung zum 1. Januar 2020 übernommen und wurde zum Juli 2021 zusätzlich in den Vorstand berufen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/schneider-suedniedersachsenstiftung/">Südniedersachsenstiftung: Vorstand Dr. Tim Schneider geht Ende August</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Dr. Jutta Dönges und Janina Kugel neu im Aufsichtsrat der TUI AG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2021 08:42:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Dr. Jutta Dönges und Janina Kugel wurden am 25. März in den Aufsichtsrat der TUI AG gewählt. Mit der Wahl der beiden Managerinnen wurde die im Rahmen der Stabilisierungsmaßnahmen getroffene Vereinbarung mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) umgesetzt. Nach Ablauf der Hauptversammlung am 25. März endete auf Seiten der Aktionärsvertreter turnusgemäß die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder Peter  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] <strong>Dr. Jutta Dönges</strong> und <strong>Janina Kugel</strong> wurden am 25. März in den Aufsichtsrat der TUI AG gewählt. Mit der Wahl der beiden Managerinnen wurde die im Rahmen der Stabilisierungsmaßnahmen getroffene Vereinbarung mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) umgesetzt. Nach Ablauf der Hauptversammlung am 25. März endete auf Seiten der Aktionärsvertreter turnusgemäß die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder Peter Long (stellvertretender Vorsitzender), Prof. Dr. Edgar Ernst, Angelika Gifford und Alexey Mordashov. Prof. Dr. Edgar Ernst und Alexey Mordashov wurden als Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsrat wiedergewählt. Peter Long ist mit regulärem Ablauf seiner Amtszeit aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden, Angelika Gifford hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, die Zahl ihrer Mandate zu reduzieren und beendet ebenfalls ihre Tätigkeit im TUI-Aufsichtsrat.</p>
<p>Dem Aufsichtsrat der TUI AG gehören an:</p>
<p>Dr. Dieter Zetsche (Vorsitzender), Mitglied seit 2018<br />
Frank Jakobi (Stellvertretender Vorsitzender), Mitglied seit 2007<br />
Ingrid Helen Arnold, Mitglied seit 2020<br />
Andreas Barczewski, Mitglied seit 2006<br />
Peter Bremme, Mitglied seit 2014<br />
María Garaña Corces, Mitglied seit 2020<br />
Dr. Jutta Dönges, Mitglied seit 2021<br />
Prof. Dr. Edgar Ernst, Mitglied seit 2011<br />
Wolfgang Flintermann, Mitglied seit 2016<br />
Stefan Heinemann, Mitglied seit 2020<br />
Janina Kugel, Mitglied seit 2021<br />
Vladimir Lukin, Mitglied seit 2019<br />
Coline Lucille McConville, Mitglied seit 2014<br />
Mark Muratovic, Mitglied seit 2021<br />
Alexey Mordashov, Mitglied seit 2016<br />
Joan Trían Riu, Mitglied seit 2019<br />
Carola Schwirn, Mitglied seit 2014<br />
Anette Strempel, Mitglied seit 2009<br />
Tanja Viehl, Mitglied seit 2021<br />
Stefan Weinhofer, Mitglied seit 2016</p>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/03/jutta-doenges-janina-kugel-tui-aufsichtsratsuedniedersachsenstiftung-2/">Dr. Jutta Dönges und Janina Kugel neu im Aufsichtsrat der TUI AG</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>SüdniedersachsenStiftung: Wechsel im Sommer &#8211; Kuhl folgt auf Rudolph</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 07:18:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Dr. Jochen Kuhl wird Mitte des Jahres neuer Vorstandsvorsitzender der SüdniedersachsenStiftung. Geschäftsführer der Dr. Kuhl Unternehmensberatung GmbH &amp; Co. KG aus Hardegsen wird damit in dieser Funktion Nachfolger von  Dr. Martin Rudolph.  Dr. Martin Rudolph, Leiter der Geschäftsstelle Göttingen der IHK Hannover. Kuhl verantwortet seit Mai 2018 die Themen Digitalisierung und Projektentwicklung im  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/03/suedniedersachsenstiftung-kuhl-rudolph/">SüdniedersachsenStiftung: Wechsel im Sommer &#8211; Kuhl folgt auf Rudolph</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Dr. Jochen Kuhl</strong> wird Mitte des Jahres neuer Vorstandsvorsitzender der SüdniedersachsenStiftung. Geschäftsführer der Dr. Kuhl Unternehmensberatung GmbH &amp; Co. KG aus Hardegsen wird damit in dieser Funktion Nachfolger von</p>
<div id="attachment_14952" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/03/Rudolph_Martin-SuedniedersachsenStiftung-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14952" class="wp-image-14952" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/03/Rudolph_Martin-SuedniedersachsenStiftung-web-150x150.jpg" alt="" width="200" height="160" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/03/Rudolph_Martin-SuedniedersachsenStiftung-web-177x142.jpg 177w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/03/Rudolph_Martin-SuedniedersachsenStiftung-web-200x160.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/03/Rudolph_Martin-SuedniedersachsenStiftung-web-300x240.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/03/Rudolph_Martin-SuedniedersachsenStiftung-web-400x320.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/03/Rudolph_Martin-SuedniedersachsenStiftung-web-600x481.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/03/Rudolph_Martin-SuedniedersachsenStiftung-web-768x615.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/03/Rudolph_Martin-SuedniedersachsenStiftung-web-800x641.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/03/Rudolph_Martin-SuedniedersachsenStiftung-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-14952" class="wp-caption-text">Dr. Martin Rudolph.</p></div>
<p><strong>Dr. Martin Rudolph</strong>, Leiter der Geschäftsstelle Göttingen der IHK Hannover. Kuhl verantwortet seit Mai 2018 die Themen Digitalisierung und Projektentwicklung im Vorstand der SüdniedersachsenStiftung. Mit Blick auf die geplante Integration der Bildungsregion Südniedersachsen in die SüdniedersachsenStiftung hat der Stiftungsrat Bildung zudem als Stiftungszweck in der Satzung verankert. Die Zuständigkeit für Bildungsthemen im Vorstand wird <strong>Carola Müller</strong> übernehmen, Geschäftsführerin der VHS Göttingen Osterode gGmbH. Außerdem neu im Vorstand: Dr. Tim Schneider, der seit 2020 Geschäftsführer der Stiftung ist und diese Aufgabe jetzt als Vorstandsmitglied ausübt, sowie <strong>Carsten Schult</strong>, Partner bei Renneberg + Partner Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte. Der stellvertretende Vorsitzende <strong>Jens M. Wellbrock</strong>, Geschäftsführer der Renneberg Consulting Unternehmensberatungsgesellschaft mbH, verlässt den Vorstand nach vier Jahren.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/03/suedniedersachsenstiftung-kuhl-rudolph/">SüdniedersachsenStiftung: Wechsel im Sommer &#8211; Kuhl folgt auf Rudolph</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Nase vorn</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/07/nase-vorn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 09:12:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsteigerregion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat das Thema Wasserstoff im Juni weit nach oben auf die Tagesordnung gesetzt. Die Südniedersachsenstiftung hatte zu diesem Zeitpunkt bereits den Zuschlag in der Tasche, um das Konzept für ein regionales Wasserstoff-Projekt weiter auszuarbeiten.   Um Aufsteiger-Region zu werden, muss man wohl die Nase vorn haben. Wenige Tage, bevor das Institut der Deutschen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/07/nase-vorn/">Nase vorn</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Die Bundesregierung hat das Thema Wasserstoff im Juni weit nach oben auf die Tagesordnung gesetzt. Die Südniedersachsenstiftung hatte zu diesem Zeitpunkt bereits den Zuschlag in der Tasche, um das Konzept für ein regionales Wasserstoff-Projekt weiter auszuarbeiten.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um Aufsteiger-Region zu werden, muss man wohl die Nase vorn haben. Wenige Tage, bevor das Institut der Deutschen Wirtschaft <a href="https://nw-ihk.de/2020/07/aufsteigerregion/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Südniedersachsen ein gutes Entwicklungspotenzial</a> bescheinigte, gab es aus Berlin auch grünes Licht für die nächste Stufe des regionalen <a href="https://www.suedniedersachsenstiftung.de/viridish2-2-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wasserstoff-Projekts viridisH2</a>. Damit haben ab September die Projektpartner in Südniedersachsen neun Monate Zeit, ihre Idee einer dezentralen Wasserstoffwirtschaft im Bereich der Mobilität weiterzuentwickeln. Auf den Punkt gebracht geht es dabei darum, Wasserstoff möglichst vor Ort und über ein innovatives Verfahren herzustellen und damit dann zum Beispiel Busse im ÖPNV anzutreiben. Die Südniedersachsenstiftung hatte sich Anfang des Jahres um die Förderung für das Projekt beworben.<a href="https://www.innovation-strukturwandel.de/de/wir---wandel-durch-innovation-in-der-region-2061.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> „Wir! – Wandel durch Innovation in der Region“</a> heißt das Programm des Bundesforschungsministeriums. Von deutschlandweit 130 Projekten wurden zunächst 44 ausgewählt, darunter viridisH2 Südniedersachsen. Von den in dieser ersten Runde ausgewählten schaffen 25 die nächste, ziemlich entscheidende Hürde: Sie werden dann sechs Jahre bei der Umsetzung ihrer Vorhaben gefördert. Die Entscheidung fällt im Herbst 2021.</p>
<p>Wichtig aus Sicht der Südniedersachsenstiftung ist die Vernetzung in der Region. Im Boot sind bei viridisH2 die <a href="https://www.uni-goettingen.de/en/smart+mobility/450340.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Smart Mobility Research Group der Uni Göttingen</a> und das Berliner Startup <a href="https://www.elomobility.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ELO Mobility GmbH</a>, das eine Niederlassung in Hardegsen hat. ELO entwickelt Konzepte und Lösungen für emissionsfreie Fahrzeuge, zum Beispiel Wasserstoff-Busse. Das Netzwerk in der Region, das hinter dem Projekt steht, ist aber weit größer und landkreis- sowie branchenübergreifend, wie Dr. Martin Rudolph, Vorstandsvorsitzender der Südniedersachsenstiftung und Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Göttingen, betont.</p>
<p>Wirtschaftliche und wissenschaftliche Kompetenz, außerdem kurze Wege, die den Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft erleichtern: Die Region sei bestens geeignet für viridisH2, meint Dr. Jochen Kuhl, der im Vorstand der Südniedersachsen-Stiftung sitzt und das Projekt angestoßen hat. Ziel ist es, Wasserstoff vor Ort durch Plasmalyse zu gewinnen. Dabei soll das Gas mit Hilfe eines Plasmas aus Wasser, das bei Gärprozessen übrig bleibt, oder aus Methan gewonnen werden.</p>
<p>Viridis: Das kommt aus dem Lateinischen und bedeutet grün. Im Rahmen des südniedernächsischen Wasserstoff-Projekts hat das verschiedenene Aspekte. Zum einen soll der Wasserstoff dezentral produziert werden – damit entfallen Transportkosten, wie Dr. Peter Oswald erläutert. Der Chemiker ist als Technologieberater im Rahmen des <a href="https://www.snic.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SüdniedersachsenInnovationsCampus</a> unterwegs – und bei viridisH2 als Vermittler und Koordinator. Außerdem, so Oswald, kann bei der Plasmalyse eben auch Gärrestwasser genutzt werden, um Wasserstoff zu gewinnen. Eine solch trübe Mischung funktioniert bei der Elektrolyse nicht. Grundsätzlich ist es auch das Ziel, für die Plasmalyse Strom aus nachhaltigen Quellen zu verwenden. Das entspricht dann der üblichen Vorstellung von grünem Wasserstoff.</p>
<p><strong>Wasserstoffstrategie sorgt für weiteren Schub</strong><br />
Zeitlich hätte der Zuschlag für das südniedersächsische Vorhaben kaum besser passen können. Nur einen Monat später, Anfang Juni, rief die Bundesregierung das Ziel aus, Deutschland in der Wasserstofftechnologie, die als ein Schlüssel zur Klimaneutralität gilt, international ganz nach vorn zu bringen.<br />
Das unter Normalbedingungen gasförmige Element kann aufgrund seiner vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten eine zentrale Rolle spielen, um Klimaschutzziele zu erreichen, heißt es auch beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag. Zum Beispiel die Nutzung als Energiespeicher: Power to Gas ist der Begriff dafür. Wasserstoff kann in Erdgasnetze eingespeist und damit für die Heizung von Gebäuden eingesetzt werden. Die Helmstedter Avacon AG will in einem bislang einmaligen Pilotprojekt in Sachsen-Anhalt noch in diesem Jahr testen, ob sich der Anteil auf 20 Prozent gegenüber dem aktuellen Grenzwert verdoppeln lässt. In der Stahlerzeugung verändert Wasserstoff den Produktionsprozess: Auch daran wird in Niedersachsen gearbeitet. Brennstoffzellen gewinnen aus Wasserstoff emissionsfrei Strom – und damit fahren nicht nur Autos oder Busse. Niedersachsen machte 2018 international Schlagzeilen mit einer <a href="https://www.alstom.com/de/our-solutions/rolling-stock/coradia-ilint-der-weltweit-erste-wasserstoffzug" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wasserstoff-Regionalbahn</a>. Die Technik habe aber keine große Lobby, schrieb noch im April letzten Jahres die Süddeutsche Zeitung.</p>
<p>Das sieht nach der – manche sagen: späten – Entscheidung der Bundesregierung anders aus. Ganz abgesehen davon, dass Wasserstoff jetzt mit 9 Mrd. Euro gefördert wird. Und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat ebenfalls im Juni mit den Energieministern des sogenannten Pentalateralen Forums, zu dem aber tatsächlich mit Deutschland, Frankreich, den Beneluxstaaten, Österreich und der Schweiz sieben Länder gehören, eine gemeinsame Erklärung zur Rolle von Wasserstoff bei der Kohlenstoffreduzierung der Energiesysteme und insbesondere des Gassektors vorgestellt. Unter anderem sprechen sich die Minister dafür aus, zügig einen Markt für Wasserstoff sowie die erforderliche Infrastruktur aufzubauen. Das deckt sich mit Forderungen aus der Wirtschaft.</p>
<p>Genauso vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten ist aber auch die Wasserstoff-Herstellung. Hier gibt es ein ganzes Farbenspektrum: Neben grünem, der aus Wasser und mit Öko-Strom erzeugt wird, auch blauen, grauen und türkisen Wasserstoff. Klar, das ist nur ein Etikett, das dem unabhängig von der Erzeugung immer farb- und geruchslosen Gas zugedacht wird. Entscheidend für die farbliche Einstufung sind Ausgangsstoff und Energiequelle für die Produktion, abhängig also unter anderem davon, ob bei der Produktion CO2 oder Kohlenstoff freigesetzt wird und was damit geschieht. Auf grünen Wasserstoff konzentriert sich die Bundesregierung in ihrer nationalen H2-Strategie. Aus Sicht der Wirtschaft sollte aber die Klimawirkung des Wasserstoffs nicht nach der Farbe des Etiketts beurteilt werden, sondern nach der tatsächlichen Klimabilanz. Und um Wasserstoff für Unternehmen nutzbar zu machen, gilt das, was für jeden anderen Energieträger gilt: Er muss in verlässlicher Qualität verfügbar, sein Einsatz wirtschaftlich sein.<br />
Jede Menge Forschungsbedarf also. Die niedersächsische Landesregierung hat zeitgleich mit der Verkündung der nationalen Wasserstoffstrategie fünf Forschungsverbünde benannt, in denen ein halbes Dutzend niedersächsische Hochschulen, darunter die hannoversche<a href="https://www.uni-hannover.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Leibniz-Uni</a>, mit weiteren Einrichtungen zusammenarbeiten. Dazu gehören<a href="https://www.dlr.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt</a>, die<a href="https://www.ptb.de/cms/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Physikalisch-Technische Bundesanstalt</a> oder das <a href="https://isfh.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut für Solarenergieforschung</a> in Emmerthal bei Hameln. Sie werden zunächst für zehn Monate mit insgesamt 500 000 Euro unterstützt, um ihre jeweiligen Forschungsansätze weiter auszuarbeiten. Dann werden die aus Sicht des Landes vielversprechendsten ausgewählt und in den folgenden drei Jahren mit jeweils bis zu 2 Mio. Euro unterstützt.</p>
<p>Ähnlich also wie beim <a href="http://www.suedniedersachsenstiftung.de/viridish2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">viridisH2-Projekt in Südniedersachsen</a>, wo man ab dem Spätsommer alles dafür tun wird, um das Ticket für die Weiterförderung zu bekommen: „An diesem Ziel werden wir nun gemeinsam mit den Projektpartnern hochmotiviert arbeiten“, so Dr. Tim Schneider aus der Geschäftsführung der Südniedersachsenstiftung und Koordinator des Projekts. Regional und verzahnt: Nicht nur Wasserstoff vor Ort herstellen und in der Region nutzen, sondern Nebenprodukte der Plasmalyse als Rohstoffe in der chemischen Industrie oder bei der Dünger-Herstellung zu nutzen: Bei der Plasmalyse entstehen Stickstoff und Stickstoffverbindungen.<br />
Von einer solchen sektorenübergreifenden Wertschöpfungskette könnten zunächst die lokalen Energieerzeuger, Netzagenturen, Wasserstoffhersteller, Abwasserlieferanten wie Biogas- oder Kläranlagen, Chemieunternehmen, Logistiker, Busunternehmen und Düngemittelhersteller profitieren. Als Projektpartner haben die, so heißt es bei der Südniedersachsenstiftung, bereits ihr Interesse am <a href="http://www.suedniedersachsenstiftung.de/viridish2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projekt viridisH2</a> angemeldet.</p>
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<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Kontakt zum Autor&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_column_text]</p>
<h2>Klaus Pohlmann</h2>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1508406554351{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Apohlmann%40hannover.ihk.de|||&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1304&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_circle_2&#8243;][/vc_column][/vc_row]</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/07/nase-vorn/">Nase vorn</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>An einem Strang, in eine Richtung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2019 12:45:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Die Südniedersachsenstiftung führt gemeinsam mit dem Braunschweiger Landesamt für regionale Entwicklung eine Strategiedebatte durch. Kommunen und Hochschulen sollen spätestens bis zum nächsten Frühjahr die wichtigsten Projekte herausarbeiten, um die Region für die Zukunft aufzustellen. [/vc_column_text][vc_column_text]Es ist eine Zäsur, ein Einschnitt, ein neues Kapitel. Nicht nur, dass das Göttinger Welcome Centre als Aushängeschild der Zusammenarbeit  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/05/suedniedersachsen-konferenz/">An einem Strang, in eine Richtung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h5>Die <span style="color: #ee7f01;"><strong>Südniedersachsenstiftung </strong></span>führt gemeinsam mit dem Braunschweiger Landesamt für regionale Entwicklung eine Strategiedebatte durch. Kommunen und Hochschulen sollen spätestens bis zum nächsten Frühjahr die wichtigsten Projekte herausarbeiten, um die Region für die Zukunft aufzustellen.</h5>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Es ist eine Zäsur, ein Einschnitt, ein neues Kapitel. Nicht nur, dass das Göttinger Welcome Centre als Aushängeschild der Zusammenarbeit zwischen Uni und Südniedersachsenstiftung nach zwei Jahren flügge wird und ab Juni in den Regelbetrieb übergeht: Darüber hinaus schiebt die Stiftung fast zeitgleich eine Diskussion über die Strategie für die Region Südniedersachsen an. Spätestens im kommenden März sollen konkrete Vorschläge auf dem Tisch liegen für Projekte, mit denen die Region vorangebracht werden kann. Mit diesem Katalog will man dann unter anderem auf die Landesregierung zugehen. Die war schon beim Auftakt Ende Mai vor Ort: Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Jutta Kremer, Staatssekretärin im für regionale Entwicklung zuständigen Europaministerium, eröffneten die erste Südniedersachsenkonferenz, zu der knapp 200 Vertreter von Unternehmen, aus Kommunen und von Hochschulen nach Göttingen kamen.[/vc_column_text][vc_column_text][/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;7047&#8243; img_size=&#8220;large&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]„An einem Strang, in eine Richtung“ – das gab Bernd Althusmann der Südniedersachsenkonferenz mit auf den Weg. Im Wettbewerb um Fachkräfte sieht er das Welcome Centre als Vorbild für andere: „Wir brauchen weitere in Niedersachsen.“ Seit 2017 hat die Einrichtung, die gerade auch eine <a href="https://welcome-to-suedniedersachsen.de/">neue Website freigeschaltet</a> hat, rund 1000 Wissenschaftlern und knapp 90 neuen Mitarbeitern von Unternehmen und ihren Familien dabei geholfen, in der Region Fuß zu fassen – bei der Wohnungssuche, bei der Schulwahl für die Kinder oder im Bemühen um Kita-Plätze ebenso wie bei den bürokratischen Notwendigkeiten: Diese Bilanz stellte Professor Dr. Hiltraud Casper-Hehne vor, die als Vizepräsidentin der Uni Göttingen das Projekt vorangetrieben hat. Insgesamt rund 1,6 Mio. Euro, die neben einer Förderung von 480.000 Euro über das Wirtschaftsministerium unter anderem durch regionale Unternehmen aufgebracht wurden, flossen in das Welcome Centre. Inzwischen sei auch die Hochschulrektorenkonferenz, so Kasper-Hehne, auf das Angebot aufmerksam geworden: Nachahmung empfohlen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;7054&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][vc_column_text]Neben diesem Gemeinschaftsprojekt mit der Uni gibt es unter dem Dach der Südniedersachsenstiftung eine Reihe weiterer Angebote: Die Geschäftsstelle des SüdniedersachsenInnovationsCampus, kurz SNIC, ist bei der Geschäftsstelle angesiedelt. Der SNIC soll – wie der Name schon sagt – das innovative und technologische Potenzial der Region bündeln. Unter dem Namen Topas läuft ein Arbeitgebermarketing-Programm, das Unternehmen dabei helfen soll, für Mitarbeiter attraktiv zu werden oder zu bleiben. Die Abkürzung Topas steht schlicht für Top-Arbeitgeber Südniedersachsen; im Rahmen der Initiative werden vorbildliche Unternehmen mit einem Zertifikat ausgezeichnet.</p>
<p>Auf der Grundlage solcher Projekte will die Südniedersachsenstiftung jetzt, um es salopp zu sagen, eine zweite Stufe zünden. Fachkräftemarketing, Digitalisierung, Gründung und Innnovation – diese zentralen Themen standen bereits fest und wurden bei der Konferenz Ende Mai diskutiert. Bis Anfang 2020 soll aus diesen Anfängen ein „Südniedersachsenprogramm 2.0“ entwickelt werden. Dafür stehen insgesamt rund 80.000 Euro zur Verfügung, wo 50.000 Euro vom Amt für Regionale Landesentwicklung Braunschweig kommen. Klar ist: „Wir sind in der Verpflichtung zu liefern und werden das auch tun“, so Dr. Martin Rudolph, Vorstandsvorsitzender der Südniedersachsenstiftung. Er leitet die Geschäftsstelle Göttingen der IHK Hannover und steht für die Einbindung der Wirtschaft in den Strategieprozess, der nicht nur das Ziel hat, für die Region wichtige Projekte zu sammeln, sondern sie auch nach Priorität zu ordnen.[/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;7063&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Welche Bedeutung das hat, unterstrich Staatssekretärin Jutta Kremer: Sie rechnet künftig damit, dass weniger Fördermittel aus dem europäischen Sozialfonds zur Verfügung stehen – umso wichtiger seien dann klare Ansagen aus der Region: „Was will man nach vorn bringen?“ Ohne eine solche Konzentration werde es schwierig, so Kremer. Sie wünscht sich vergleichbare Initiativen auch in anderen Regionen, wies aber auch darauf hin, dass sich das sehr individuelle südniedersächsische Modell nicht eins zu eins übertragen lasse. Dort ist es gelungen, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft an einen Tisch zu bringen: Kommunale Kooperationsbereitschaft, Unterstützung der Unternehmen und die regionale Öffnung der Hochschulen – das macht auch in der Einschätzung von Kremer die Besonderheit Südniedersachsens aus. Das zeigte sich beim Konferenzauftakt, wo unter anderem Vertreter der Landkreise Göttingen, Northeim, Holzminden und Goslar sowie selbst aus dem angrenzenden thüringischen Eichsfeld kamen.</p>
<p>Der Göttinger Landrat Bernhard Reuter machte deutlich, warum den Kommunen das Thema so auf den Nägeln brennt und verwies auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung vom Dezember vergangenen Jahres. Die IW-Wissenschaftler hatten den Begriff der schrumpfenden Boomregion ins Spiel gebracht, gekennzeichnet durch eine steigende Zahl von Arbeitsplätzen bei abnehmender Bevölkerung. Hier sieht er noch Luft nach oben beim Regionalmarketing für Südniedersachsen. Bei der Konferenz konnte Reuter dann auch sehen, wer schon in größerer Höhe unterwegs ist. Marie Ting zeigte als Leiterin des Regionalmarketings Südwestfalen, wie es dort gelungen ist, die Landkreis Olpe, Siegen-Wittgenstein und Soest, den Hochsauerlandkreis und den Märkischen Kreis und damit Landstriche mit ausgeprägter Identität und knorrigem Selbstbewusstsein unter eine Dachmarke zu bringen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;7060&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Damit überrascht es nicht, dass der Impuls aus Südwestfalen auf offene Türen stieß: Ganz oben auf der Liste, die am Ende der ersten Südniedersachsenkonferenz zusammengetragen wurde, stehen das Thema Regionalmarketing und Fachkräfte.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;7048&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/05/suedniedersachsen-konferenz/">An einem Strang, in eine Richtung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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