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	<title>Präsident Archive - NW IHK</title>
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		<title>Tobias Hoffmann ist neuer IHKN-Präsident</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2025 10:52:19 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[IHK Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tobias Hoffmann, Präsident der IHK Braunschweig, ist neuer Präsident der IHK Niedersachsen. Der jährliche Wechsel an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft der sieben niedersächsischen Industrie- und Handelskammern ist satzungsgemäß vorgesehen. Hoffmann folgt auf Matthias Kohlmann, Präsident der IHK Elbe-Weser. Der neue IHKN-Präsident wies zum Amtsantritt auf den immensen Druck hin, unter dem die Unternehmen derzeit stehen,  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihkn-hoffmann/">Tobias Hoffmann ist neuer IHKN-Präsident</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tobias Hoffmann</strong>, Präsident der IHK Braunschweig, ist neuer Präsident der IHK Niedersachsen. Der jährliche Wechsel an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft der sieben niedersächsischen Industrie- und Handelskammern ist satzungsgemäß vorgesehen. Hoffmann folgt auf <strong>Matthias Kohlmann</strong>, Präsident der IHK Elbe-Weser. Der neue IHKN-Präsident wies zum Amtsantritt auf den immensen Druck hin, unter dem die Unternehmen derzeit stehen, und forderte Entlastung und Unterstützung. Hoffmann sprach insbesondere die Themen Fachkräftemangel und überbordende Bürokratie an. Die bisherigen Schritte der Landesregierung zum Bürokratieabbau seien richtig, doch bisher spürten die Unternehmen davon wenig bis nichts. Entsprechend wünscht sich Hoffmann mehr Tempo. Positiv sieht er den Kabinettsbeschluss der Landesregierung für eine zentrale Ausländerbehörde. Jetzt Abläufe für die Einwanderung von Fachkräften müssten jetzt aber so gestaltet werden, dass sie sowohl für die Menschen im Ausland als auch für die deutschen Unternehmen einfach zu handhaben seien.</p>
<p>Tobias Hoffmann, geschäftsführender Gesellschafter der Hoffmann Maschinen- und Apparatebau GmbH in Lengede, ist seit 2021 IHK-Präsident in Braunschweig.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihkn-hoffmann/">Tobias Hoffmann ist neuer IHKN-Präsident</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Was jetzt nötig ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[IHK]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 06:49:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Kommentiert]]></category>
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		<category><![CDATA[Gerhard Opermann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerhard Oppermann, IHK-Präsident, kommentiert:   Wenn überhaupt noch ein Weckruf nötig gewesen sein sollte: Die öffentlich diskutierte Lage bei VW sollte jeder und jedem Einzelnen deutlich vor Augen geführt haben, was die Stunde geschlagen hat. Und es geht nicht nur um die Automobilindustrie. Allerdings hat die natürlich gerade für Niedersachsen und die IHK-Region allergrößte Bedeutung.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/09/oppermann-kommentar/">Was jetzt nötig ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Gerhard Oppermann,</strong> IHK-Präsident, kommentiert:</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn überhaupt noch ein Weckruf nötig gewesen sein sollte: Die öffentlich diskutierte Lage bei VW sollte jeder und jedem Einzelnen deutlich vor Augen geführt haben, was die Stunde geschlagen hat. Und es geht nicht nur um die Automobilindustrie. Allerdings hat die natürlich gerade für Niedersachsen und die IHK-Region allergrößte Bedeutung.</p>
<p>Man kann sich vielleicht noch darüber streiten, ob die Deindustrialisierung Deutschlands schon eingesetzt hat. Allerdings merkt man ja nie, wann genau eine Schwelle überschritten ist. Nur im Rückblick wird man den Zeitpunkt festlegen können, ab dem die Dinge ins Rutschen kamen. Tatsache ist: Nach Corona stagniert unsere Wirtschaft. Die Wachstumsraten pendeln um den Nullpunkt. Das Getue um ein Plus im Bereich von Zehntelprozentpunkten kann man sich sparen. Und es ist ebenso müßig, die Herausforderungen aufzuzählen: digitale und nachhaltige Transformation der Wirtschaft, Demografie, Deglobalisierung. Und was die weltweiten Perspektiven angeht, haben wir selbst im günstigsten Fall &#8211; ohne weitere Eskalationen also &#8211; wenig Schub zu erwarten. So weit die Lage.</p>
<p>Zu allem Überfluss müssen wir aber auch feststellen, dass andere Länder mit dieser Situation besser zurecht kommen. Was also tun? Zuallererst die Situation annehmen. Sagen wir es wie im Fußball: Wenn wir nicht schon auf einem Abstiegsplatz stehen, dann nur kurz drüber. Das muss man erstmal verinnerlichen. Und dann den Kampf annehmen. Alles Handeln am Ziel ausrichten, den Abstieg zu vermeiden. Und zwar als Gesellschaft insgesamt. Die Zeit des Schönspielens ist vorbei.</p>
<p>Was nicht heißt, die großen Ziele – um nur das Klima zu nennen – aus den Augen zu verlieren. Aber solche Ziele werden wir nicht mit einer investitions- und damit innovationsschwachen Wirtschaft erreichen. Noch ein Wort aus dem Fußball: Auf die eigenen Stärken besinnen. Wir haben noch immer eine herausragende Forschungslandschaft. Die Soziale Marktwirtschaft hat sich bewährt, nimmt alle, die wollen, bei der Transformation mit und ist zutiefst mit einer demokratischen Verfassung verbunden. Aber es ist eben eine Markt(!)wirtschaft, die Unternehmen die Freiheit zum Atmen lässt. Da müssen wir wieder hin: Durch weniger Bürokratie, um nur ein Stichwort zu nennen. Und wir brauchen Weltoffenheit und eine freundliche Willkommenskultur: Weil unsere Wirtschaft den Austausch und das friedliche Miteinander zutiefst braucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/09/oppermann-kommentar/">Was jetzt nötig ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Anna Knust neue Geschäftsführerin bei Krasemann Immobilien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2024 09:20:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anna Knust ist seit 1. Juli neue Geschäftsführerin bei der Krasemann Immobilien Management GmbH, Hannover. Die Diplom-Wirtschaftsingenieurin (FH) für Immobilienwirtschaft und -management, bringt mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in leitenden Positionen mit, zuletzt als Geschäftsführerin bei der Hansa Immobilien Verwaltungsgesellschaft. Davor war sie einige Jahre Geschäftsführerin und Regionaldirektorin bei der Reanovo (ehemals Foncia) tätig. Die  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/07/anna-knust-neue-geschaeftsfuehrerin-bei-krasemann-immobilien/">Anna Knust neue Geschäftsführerin bei Krasemann Immobilien</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anna Knust</strong> ist seit 1. Juli neue Geschäftsführerin bei der Krasemann Immobilien Management GmbH, Hannover. Die Diplom-Wirtschaftsingenieurin (FH) für Immobilienwirtschaft und -management, bringt mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in leitenden Positionen mit, zuletzt als Geschäftsführerin bei der Hansa Immobilien Verwaltungsgesellschaft. Davor war sie einige Jahre Geschäftsführerin und Regionaldirektorin bei der Reanovo (ehemals Foncia) tätig. Die Krasemann Immobilien Holding GmbH steuert als Dachgesellschaft die Zentralfunktionen sowie die operativen Gesellschaften. Geschäftsführer sind Claus Burghardt (Leitung der Geschäftsführung), Oliver Klos (Finanzen) und Stefan Buhl (geschäftsführender Gesellschafter).</p>
<p>„Anna Knust besitzt neben der Immobilienverwaltung ein hohes technisches Know-how im Bereich Gebäudesanierung und Instandhaltungsmaßnahmen, weshalb sie für unser Geschäftsmodell ein optimales Zusammenspiel zwischen der Immobilienverwaltung und dem Gebäudeservice ermöglichen wird, um das Wachstum der Krasemann Immobilien Gruppe insgesamt voranzutreiben“, so Claus Burghardt.</p>
<p>Das 1978 gegründete Unternehmen verwaltet mit rund 150 Beschäftigten in Hannover (Zentrale) und Berlin (Büro) einen Immobilienbestand von circa 900 Millionen Euro mit 8000 Einheiten. Aktuelle Schwerpunkte sind die Immobilienverwaltung und -vermittlung, Energetische Sanierungen und Gebäudedienstleistungen, das Asset Management sowie die Projektentwicklung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/07/anna-knust-neue-geschaeftsfuehrerin-bei-krasemann-immobilien/">Anna Knust neue Geschäftsführerin bei Krasemann Immobilien</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Bockhop ist neuer Präsident des Sparkassenverbands Niedersachsen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 08:02:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Cord Bockhop ist seit 1. Juli neuer Präsident den Sparkassenverbands Niedersachsen (SVN). Er folgt auf Thomas Mang, der Ende Juni nach über 46 Jahren Tätigkeit für die Sparkassen-Finanzgruppe in den Ruhestand getreten ist. Der 1967 in Nienburg/Weser geborene Cord Bockhop war seit 2011 Landrat des Landkreises Diepholz und damit auch Vorsitzender der Verwaltungsräte der Kreissparkassen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/07/bockhop-praesident-sparkassenverband-niedersachsen/">Bockhop ist neuer Präsident des Sparkassenverbands Niedersachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Cord Bockhop</strong> ist seit 1. Juli neuer Präsident den Sparkassenverbands Niedersachsen (SVN). Er folgt auf <strong>Thomas Mang</strong>, der Ende Juni nach über 46 Jahren Tätigkeit für die Sparkassen-Finanzgruppe in den Ruhestand getreten ist.</p>
<p>Der 1967 in Nienburg/Weser geborene Cord Bockhop war seit 2011 Landrat des Landkreises Diepholz und damit auch Vorsitzender der Verwaltungsräte der Kreissparkassen Diepholz und Syke. Mit seinem neuen Amt übernimmt Bockhop auch verschiedene Mandate in der Sparkassen-Finanzgruppe, unter anderem im Aufsichtsrat der Nord/LB und der DEKA Bank.</p>
<p>Der Jurist hatte verschiedene Positionen in der Kommunalverwaltung inne und übernahm 2011 das Amt des Landrates im Landkreis Diepholz. Bockhop ist verheiratet und hat drei Kinder.</p>
<p>„Mein Anspruch ist es, die erfolgreiche Arbeit der Sparkassen für die Menschen und mittelständischen Unternehmen in Niedersachsen fortzuführen. Ich freue mich darauf, meine kommunale Expertise in das neue Amt einzubringen“, sagte Bockhop mit Blick auf die bevorstehende Amtsübernahme.</p>
<p>Mit dem Amtsantritt von Bockhop im SVN geht auch ein Wechsel im Vorsitz von Verbandsversammlung und Verbandsvorstand einher. Cord Bockhop hat das an Peter Bohlmann, Landrat des Landkreises Verden, übergeben. Dieser wurde in der Verbandsversammlung des SVN Mitte Juni einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Verbandsversammlung und des Verbandsvorstandes gewählt.</p>
<p>Der Sparkassenverband Niedersachsen ist einer von 12 regionalen Sparkassen- und Giroverbänden in Deutschland. Er setzt sich zusammen aus den 39 kommunalen Sparkassen, deren kommunalen Trägern sowie der Braunschweigischen Landessparkasse. Der Sparkassenverband Niedersachsen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Seine Aufgabe ist es, die Sparkassen in Niedersachsen zu fördern.<br />
Die Verbandsversammlung ist das oberste Entscheidungsorgan des Sparkassenverbandes Niedersachsen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/07/bockhop-praesident-sparkassenverband-niedersachsen/">Bockhop ist neuer Präsident des Sparkassenverbands Niedersachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Sparkassen in Niedersachsen sind mit 2023 zufrieden</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/sparkassen-in-niedersachsen-2023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2024 16:10:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„2023 war ein durchaus zufriedenstellendes Jahr für die Sparkassen in Niedersachsen mit der klaren Erkenntnis, dass Steuern sowie Abgaben in Deutschland im internationalen Vergleich zu hoch sind und die Bürokratie strangulierend wirkt“, erklärte Thomas Mang bei der Vorstellung der Jahreszahlen 2023 der Sparkassen in Niedersachsen. Der Präsident des Sparkassenverbandes Niedersachsen, zu dem 39 Sparkassen gehören,  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/sparkassen-in-niedersachsen-2023/">Sparkassen in Niedersachsen sind mit 2023 zufrieden</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„2023 war ein durchaus zufriedenstellendes Jahr für die Sparkassen in Niedersachsen mit der klaren Erkenntnis, dass Steuern sowie Abgaben in Deutschland im internationalen Vergleich zu hoch sind und die Bürokratie strangulierend wirkt“, erklärte Thomas Mang bei der Vorstellung der Jahreszahlen 2023 der Sparkassen in Niedersachsen. Der Präsident des Sparkassenverbandes Niedersachsen, zu dem 39 Sparkassen gehören, ruft dazu auf, „klar und entschlossen die Entbürokratisierung voranzutreiben und für ein angemessenes Niveau bei Steuern und Abgaben zu sorgen, um die gravierenden Wettbewerbsnachteile für die deutsche Wirtschaft zu lindern und ein positives Klima für Investitionen zu schaffen“. Dabei ist der Sparkassenpräsident optimistisch, da es eine gute technologische Ausgangslage in den Betrieben und hoch motivierte und treue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebe sowie einen guten, wenn auch noch steigerungsfähigen, Digitalisierungsgrad. Wichtig sei es, in Deutschland das Vertrauen in den eigenen Standort wieder herzustellen, so Mang in seiner letzten Jahrespressekonferenz. Thomas Mang hat das Amt seit 2003 inne und geht Ende Juni in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Cord Bockhop (56), Landrat des Landkreises Diepholz.</p>
<p>Die Bilanzsumme der Sparkassen schrumpfte 2023 um 0,9 Prozent auf 135,1 Mrd. Euro. Die Einlagen verringerten sich um 2,5 Prozent auf 101,1 Mrd. Euro, das Kreditvolumen stieg leicht um 0,7 Prozent auf 101,5 Mrd. Euro. Die Ergebnisse im Detail:</p>
<p><strong>Weniger Kredite nachgefragt</strong></p>
<p>Bei den Krediten sind die Neugeschäftszahlen der Sparkassen in Niedersachsen zurückgegangen: Das gesamte Neukreditgeschäft ging über alle Kundengruppen hinweg um annähernd 6 Mrd. Euro auf 13,2 Mrd. Euro zurück. Dabei konnten die Sparkassen den Kreditbestand mit 101,5 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau halten. Das Neukreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen ist um rund 2,8 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr auf etwa 7,8 Mrd. Euro zurückgegangen, bei einem Bestandswachstum um 650 Mio. Euro auf 53,1 Mrd. Euro. Bei den privaten Kundinnen und Kunden ist der Nachfragerückgang deutlicher, wobei die Sparkassen während der Niedrigzinsphase auch enorme Steigerungsraten zu verzeichnen hatten. Die Neuzusagen gingen im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Mrd. Euro auf 4,5 Mrd. Euro zurück.</p>
<p>Das Wohnimmobilienkreditgeschäft ist nach jahrelangen immensen Zuwachsraten um 2,9 Mrd. Euro auf 3,7 Mrd. Euro eingebrochen. Angesichts der angespannten Wohnsituation in Deutschland hält es der Sparkassenpräsident „für dringend erforderlich, der wohnungsbauwirtschaftlichen Förderkulisse neues Leben einzuhauchen und beispielsweise auch die Grunderwerbsteuer auf selbstgenutztes Wohneigentum signifikant zu senken, besser aufzuheben. Denn über die Grunderwerbsteuer frisst der Fiskus große Teile des Eigenkapitals unserer Kundschaft auf. Bestrebungen, die Vergabe von Wohnimmobilienkrediten an ein Mindesteinkommen zu koppeln, sind in diesem Kontext kontraproduktiv und unsozial. Es sollte wieder machbar sein, dass sich normale Einkommensbezieher und Familien Wohneigentum leisten können, damit wir an die Eigentumsquoten anderer Länder Anschluss finden. Schließlich ist Wohneigentum der große Traum junger Leute und Familien.“ Im Ergebnis ging der Bestand an Krediten der privaten Kundinnen und Kunden nur um rund 170 Mio. Euro auf knapp 43,5 Mrd. Euro zurück.</p>
<p><strong>Höher verzinsliche Einlagen steigen stark</strong></p>
<p>Bei den Kundeneinlagen verzeichnen die Sparkassen in Niedersachsen seit langer Zeit einen leichten Rückgang und damit eine Bestandsverringerung um 2,6 Mrd. Euro auf 101,1 Mrd. Euro. „Zum einen ist die Inflation mit deutlich gestiegenen Konsumausgaben Grund für den Rückgang. Zum anderen haben unsere Kundinnen und Kunden durch die Rückkehr der Zinsen die täglich fälligen Gelder und Sparguthaben auch in höher verzinsliche Einlagen umgeschichtet und wieder vermehrt Gelder in Wertpapieren angelegt“, erläutert Thomas Mang diese Entwicklung. Bei den Sichteinlagen verringerte sich der Bestand um etwa 8,3 Mrd. Euro auf 69,5 Mrd. Euro, bei den Spareinlagen um 3,4 Mrd. Euro auf etwa 19,2 Mrd. Euro. Deutliche Zuwächse gibt es bei Eigenemissionen mit rund 4,2 Mrd. Euro auf insgesamt ca. 6,3 Mrd. Euro und Termingeldern mit 4,9 Mrd. Euro auf nunmehr etwa 6 Mrd. Euro. Laut Sparkassenpräsident sei das vor allem auf eine gute sowie kundenorientierte Beratung der Sparkassen zurückzuführen.</p>
<p><strong>Wertpapiergeschäft wächst</strong></p>
<p>Im Wertpapiergeschäft liegen die Sparkassen mit 2,9 Mrd. Euro etwa 150 Mio. Euro über dem Vorjahres-Nettoabsatz, bei einem um rund 3 Mrd. Euro auf 13,5 Mrd. Euro gestiegenen Umsatz. Dieser Weg soll nach Ansicht von Thomas Mang weiter forciert werden, „damit unsere Kundinnen und Kunden vom bestehenden Zinsniveau weiterhin profitieren können“.</p>
<p><strong>Ertragslage bessert sich</strong></p>
<p>Der Zinsüberschuss der Sparkassen in Niedersachsen hat 2023 einen ordentlichen Satz nach vorne gemacht. Zum Jahresende steigt er gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 770 Mio. Euro auf rund 2,8 Mrd. Euro an (2,07 % der DBS). Der Provisionsüberschuss wird mit einem Anstieg von 20 Mio. Euro auf 920 Mio. Euro vorhergesagt (0,69 % der DBS). Der Sach- und Personalaufwand steigt um 100 Mio. Euro auf voraussichtlich rund 2 Mrd. Euro (1,50 % der DBS). Der Tarifabschluss wird den Personalaufwand ab 2024 weiter deutlich ansteigen lassen.</p>
<p>Insgesamt rechnen die Sparkassen 2023 mit einem gegenüber 2022 stark verbesserten Betriebsergebnis vor Bewertung, das um etwa 680 Mio. Euro höher ausfallen dürfte. Es würde damit auf 1,28 Prozent der DBS und absolut auf 1,7 Mrd. Euro ansteigen. „Wir benötigen auch eine derartige Ertragslage, um steigende Eigenkapitalanforderungen erfüllen zu können und um notwendige Investitionen in den Markt vorzunehmen. Wir wollen nach wie vor Marktführer bleiben und auch die dafür erforderlichen Investitionen tätigen“, betont der Sparkassenpräsident.</p>
<p>Insgesamt ist Thomas Mang zuversichtlich „die durchaus optimistischen Planzahlen in 2024 wieder zu erreichen.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/sparkassen-in-niedersachsen-2023/">Sparkassen in Niedersachsen sind mit 2023 zufrieden</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>IHK-Präsident Gerhard Oppermann: Mehr Tempo bei Energie, Digitalisierung und Bürokratieabbau</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/06/ihk-praesident-oppermann/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 16:45:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Featured IHK Direkt]]></category>
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		<category><![CDATA[IHK Direkt]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Oppermann]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresempfang]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Tempo angesichts vielfältiger Versäumnisse in der Vergangenheit: Das mahnte der Präsident der IHK Hannover, Gerhard Oppermann, beim Jahresempfang der IHK an. [vc_row][vc_column][vc_column_text]Gerhard Oppermann sprach beim IHK-Jahresempfang die Themen Digitalisierung, Bürokratieabbau und Fachkräftemangel an und wies auf die großen Aufgaben der Energie- und Mobilitätswende angesichts der globalen Notwendigkeit des Klimaschutzes hin. Vielleicht wurden die Weichen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/06/ihk-praesident-oppermann/">IHK-Präsident Gerhard Oppermann: Mehr Tempo bei Energie, Digitalisierung und Bürokratieabbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Mehr Tempo angesichts vielfältiger Versäumnisse in der Vergangenheit: Das mahnte der Präsident der IHK Hannover, Gerhard Oppermann, beim Jahresempfang der IHK an.</strong></h5>
<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Gerhard Oppermann sprach beim IHK-Jahresempfang die Themen Digitalisierung, Bürokratieabbau und Fachkräftemangel an und wies auf die großen Aufgaben der Energie- und Mobilitätswende angesichts der globalen Notwendigkeit des Klimaschutzes hin. Vielleicht wurden die Weichen gestellt, aber der Zug hat nicht die nötige  Geschwindigkeit taufgenommen, sagte der IHK-Präsident vor den  Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung im Hannover Congress Centrum.</p>
<h6><strong>Mit Solidarität durch die Krise</strong></h6>
<p>Oppermann zeigte sich vom Krieg gegen die Ukraine erschüttert, sieht aber in einem gestärkten gesellschaftlichen Konsens die Grundlage, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern: „Wir werden nur solidarisch durch diese Krise kommen.“</p>
<p>Zu den grundlegenden Forderungen gehört der massive Ausbau regenerativer Energien. Unter anderem durch Digitalisierung müsse dabei die Geschwindigkeit bei den Genehmigungsverfahren deutlich erhöht werden. Eine unangemessen hohe Belastung Norddeutschlands durch höhere Netzentgelte für den Leitungsausbau lehnte Oppermann ab. Die Erzeugung grüner Windenergie sei eine Aufgabe von nationaler Bedeutung: Es könne nicht sein, dass die Kosten dafür der Norden tragen müsse: Das sei eine Frage der Fairness. &#8222;Hier braucht es ein Umdenken&#8220;, so Oppermann.</p>
<h6><strong>IHK kündigt Wasserstoff-Netzwerk an</strong></h6>
<p>Der IHK-Präsident betonte die dringende Notwendigkeit, in Niedersachsen zwei Importterminals für Flüssiggas zu bauen, die künftig auch für Wasserstoff benötigt würden. Oppermann kündigte auch ein Wasserstoff-Netzwerk an, das die IHK Hannover zusammen mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser gründen werde. Dabei mahnte er jedoch grundsätzlich an, technologieoffen zu bleiben und wies auf die Chancen synthetischer Kraftstoffe, so genannter E-Fuels, hin.</p>
<p>Als Grundlage der Digitalisierung forderte IHK-Präsident Oppermann einen umfassenden Ausbau der Breitband-Infrastruktur. Er machte aber auch deutlich, dass die digitale Transformation der Wirtschaft das persönliche Engagement in den Unternehmen braucht: „Digitalisierung ist eine Aufgabe, die nicht irgendwann abgeschlossen ist. Sie verändert unsere Geschäftsmodelle und unsere Arbeitswelt jeden Tag neu und sie verändert darüber hinaus unsere Gesellschaft grundlegend.“ Eine gute Hilfe für die Unternehmen seien dabei niedrigschwellige Hilfsangebote wie der Digitalbonus als Förderinstrument des Landes.</p>
<h6><strong>Onlinezugangsgesetz: IHK in Vorreiter-Rolle</strong></h6>
<p>Bei der Digitalisierung öffentlicher Leistungen sieht Oppermann die IHK Hannover in einer Vorreiterrolle. Bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes ist die IHK eine von zwei Industrie- und Handelskammern bundesweit, die heute schon mit Leistungen online sind. Der digitale Zugang, bundeseinheitliche Verfahren und Online-Bezahlmöglichkeiten machen Abwicklung hoheitlichen IHK-Aufgaben leichter, schneller und unkomplizierter.</p>
<p>Oppermann mahnte, für den anstehenden Bürokratieabbau die Lehren der ersten beiden Coronajahren nicht zu vergessen. Insbesondere im ersten Lockdown sei vieles möglich gewesen. Die Vorschläge für den Abbau von Bürokratie seien da. Was alles geht, habe die Pandemie gezeigt. „Wir können nicht zulassen, dass diese Erfahrungen ungenutzt bleiben. Wir können es nicht, weil die Lage um uns herum dazu zwingt.“[/vc_column_text][vc_separator][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/06/ihk-praesident-oppermann/">IHK-Präsident Gerhard Oppermann: Mehr Tempo bei Energie, Digitalisierung und Bürokratieabbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Erschüttert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 14:07:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Gerhard Oppermann, IHK-Präsident, kommentiert: [/vc_column_text][vc_column_text] Krieg in Europa. Noch vor wenigen Wochen glaubten wir an Frieden in unserer Zeit, zumindest auf unserem Kontinent. Heute finden wir uns in einer Welt wieder, deren Ordnung erschüttert ist. Ebenso, wie wir selbst es sind: Das zeigt die riesige Welle der Hilfsbereitschaft, auch von Unternehmen. Noch vor wenigen  [...]</p>
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<h4><strong>Gerhard Oppermann,</strong> IHK-Präsident, kommentiert:</h4>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]</p>
<p>Krieg in Europa. Noch vor wenigen Wochen glaubten wir an Frieden in unserer Zeit, zumindest auf unserem Kontinent. Heute finden wir uns in einer Welt wieder, deren Ordnung erschüttert ist. Ebenso, wie wir selbst es sind: Das zeigt die riesige <a href="https://nw-ihk.de/2022/03/krieg-ukraine-hilfsaktion-wirtschaft-niedersachsen-hannover/">Welle der Hilfsbereitschaft</a>, auch von Unternehmen.</p>
<p>Noch vor wenigen Wochen dachten wir, die nach Corona auf uns wartenden Aufgaben würden unsere ganze Kraft brauchen. Heute stehen wir vor noch weit größeren und grundsätzlichen Herausforderungen. Der Krieg in der Ukraine und seine Folgen stellen alles auf den Prüfstand.</p>
<p>Noch wissen wir nicht, wie sich die Welt neu ordnet. Aber wie auch immer: Die Wirtschaft muss sich darin zurechtfinden. Die Aufgaben, vor denen wir unverändert stehen, müssen unter diesen neuen Bedingungen gelöst werden. Versorgungssicherheit bei Gas und Öl sowie das Ziel, möglichst schnell einseitige Abhängigkeiten zu beseitigen, geben der Energiewende einen anderen Rahmen. Schnelle Entscheidungen werden dabei ebenso gefragt sein wie Flexibilität und Kompromissbereitschaft auf allen Seiten. Und auch Hilfen für besonders betroffene Unternehmen. Gut, dass es hier schon früh erste Signale aus der Politik gab.</p>
<p>Die weltweite wirtschaftliche Zusammenarbeit, die schon zuvor durch nationale Hürden und durch die Pandemie unter Druck stand, wird durch den Krieg und seine Folgen hart getroffen. Bereits Anfang März zeigte eine IHK-Umfrage, dass sich Unternehmen in großer Breite aus dem Russlandgeschäft zurückziehen, teils über die Sanktionen hinaus. Die Brücken, die durch viele Jahre des Handels und der Zusammenarbeit entstanden sind, tragen nicht mehr.</p>
<p>Aber sie sind noch nicht eingestürzt. Unternehmen werden zurückkehren, wenn es eine Grundlage gibt, die unseren Werten entspricht. Damit würden wieder Menschen über Grenzen hinweg verbunden. Darauf hoffen wir. Und ebenso darauf, dass die Wirtschaft bald ihre Rolle beim Wiederaufbau spielen kann, so wie sie es bei der Hilfe für die vielen, die flüchten mussten, bereits macht. Wenn auch mit beidem das tiefe menschliche Leid, vor dem wir fassungslos stehen, kaum gelindert werden wird.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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		<title>Worauf wir setzen müssen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 14:12:19 +0000</pubDate>
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<h4><strong>Gerhard Oppermann,</strong> IHK-Präsident, kommentiert:</h4>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Am Ende des zweiten Corona-Jahres ist die Pandemie noch immer nicht überwunden. Das ist die vordringlichste Aufgabe. Aber trotzdem – oder gerade  deswegen – dürfen wir nicht den Berg an Arbeit übersehen, der außerdem vor uns liegt. Der Klimawandel fordert nicht mehr allein eine Mobilitätswende, sondern den Umbau der Industrie, der Wirtschaft insgesamt. Die Energiewende hat vor diesem Hintergrund eine ganz neue Dimension bekommen. Durch die Pandemie wurden digitale Versäumnisse offengelegt. Aber als Gesellschaft schneller werden, ohne bei den Standards nachzulassen, und gleichzeitig jeden mitzunehmen: Das geht nicht nur mit digitalen Prozessen, sondern braucht ein Umdenken. Bröckelnde Lieferketten, neue Gewichte in der Weltwirtschaft, vielleicht auch neue Abhängigkeiten. Ach ja: Und was ist mit den Fachkräften? Das alles lässt sich in fünf Wörtern zusammenfassen: Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und De-Globalisierung. Und schließlich als fünftes: Zeit. Sie sitzt uns bei alldem im Nacken wie noch nie.</p>
<p>Es ist müßig, die Herausforderungen unserer Tage mit früheren zu vergleichen. Aber vor fast 75 Jahren, kurz nach Gründung des Landes Niedersachsen, war Alfred Müller-Armack in Hannover, um die Idee der Sozialen Marktwirtschaft zu diskutieren, die er damals mit anderen aus der Taufe hob. Seine Überzeugung: Unternehmen und die Menschen, die dort arbeiten, werden kreativ und kraftvoll alle Freiräume nutzen, die man ihnen bietet, um das gesellschaftlich Notwendige zu schaffen. Damals zunächst die Überwindung des Mangels. Geworden ist daraus noch viel mehr.</p>
<p>Ganz ähnlich klingt es in den Positionen, die von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft zu den Berliner Koalitionsverhandlungen veröffentlicht wurden: „Vertrauen in die Kreativität der Menschen in den Betrieben“ wird da gefordert. Ein Satz von großer Bedeutung. Es wäre zu wenig, nur zu sagen, Klimawandel oder Energiewende könnten nicht ohne die Wirtschaft bewältigt werden. Nein: Die Wirtschaft ist der Schlüssel. Die Menschen, die sie tragen, wollen die Herausforderungen angehen. Ihre Kraft muss mobilisiert, Dynamik entfacht, Unternehmen müssen entfesselt, nicht reglementiert werden. Darauf müssen wir setzen. Darauf müssen alle wirtschaftspolitischen Entscheidungen der nächsten Wochen und Monate ausgerichtet sein.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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		<title>Positionen der IHK: Wegweisend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 11:50:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Gerhard Oppermann, IHK-Präsident, kommentiert: [/vc_column_text][vc_column_text]Nach einem Jahr Corona kann nun wirklich niemand mehr übersehen, vor welchem Berg an Aufgaben wir stehen. Und diese Herausforderungen verschwinden auch nicht einfach so, wenn die Pandemie vorbei ist. Wir müssen die Zukunft gewinnen, und das geht nur mit einer starken Wirtschaft. Unternehmerinnen und Unternehmer stehen bereit, sie wollen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/04/ihk-positionen-wegweisend/">Positionen der IHK: Wegweisend</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h4><strong>Gerhard Oppermann,</strong> IHK-Präsident, kommentiert:</h4>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Nach einem Jahr Corona kann nun wirklich niemand mehr übersehen, vor welchem Berg an Aufgaben wir stehen. Und diese Herausforderungen verschwinden auch nicht einfach so, wenn die Pandemie vorbei ist. Wir müssen die Zukunft gewinnen, und das geht nur mit einer starken Wirtschaft. Unternehmerinnen und Unternehmer stehen bereit, sie wollen mitziehen, wie sie das immer gemacht haben – ebenso wie alle, die in Fabriken, Büros oder wo auch immer arbeiten. Wir können das.</p>
<p>Aber der Rahmen muss passen. Gerade dann, wenn die Pandemie alle anderen Themen in den Hintergrund drängt, darf die Orientierung nicht verloren gehen. Deshalb hat sich die IHK Hannover ein Fundament für ihre Arbeit in den kommenden Jahren gegeben: In zwölf Themengebieten haben wir zusammengestellt, was für die Region wichtig ist, damit Unternehmen hier auch in Zukunft erfolgreich arbeiten können. Wir, die Unternehmerinnen und Unternehmer in der IHK-Vollversammlung haben im März diese zwölf Positionen verabschiedet. Wir haben seit letztem Herbst darüber beraten, in den vielen Ausschüssen der IHK, im Präsidium und in der Vollversammlung. Und haben allen Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit gegeben, sich an diesem Prozess der Meinungsbildung zu beteiligen.</p>
<p>Auf dieser Grundlage bauen wir jetzt auf. Die Positionen sind Wegweiser und Blaupause zugleich: Wir entwickeln als IHK Perspektiven für die Region insgesamt und quer durch die einzelnen Landkreise. Wir werden als Interessenvertretung der Wirtschaft Forderungen erheben und Vorschläge machen. Dabei werden sich die Positionen im Laufe der Zeit anpassen müssen. Unverrückbar ist aber eines: die Orientierung am Grundprinzip der Sozialen Marktwirtschaft.</p>
<p>Ich danke allen, die uns Anregungen mit auf den Weg gegeben haben und unseren Mitarbeitenden, die am Ende die vielen guten Ideen zu unseren Positionen zusammengefasst haben.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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		<title>IHK-Ehrenpräsident Dr. Steffen Lorenz verstorben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2020 09:51:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Gilde-Brauerei]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Lorenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Dr. Steffen Lorenz, von 1992 bis 1999 Präsident der IHK Hannover und danach ihr Ehrenpräsident, ist am 21. September im Alter von 89 Jahren gestorben. Lorenz stand über viele Jahre im Vorstand, bis 1992 als dessen Vorsitzender, und als Aufsichtsratschef an der Spitze der hannoverschen Gilde-Brauerei. Neben seinem jahrzehntelangen Engagement in der IHK, auch bereits  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/steffen-lorenz/">IHK-Ehrenpräsident Dr. Steffen Lorenz verstorben</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Dr. Steffen Lorenz</strong>, von 1992 bis 1999 Präsident der IHK Hannover und danach ihr Ehrenpräsident, ist am 21. September im Alter von 89 Jahren gestorben. Lorenz stand über viele Jahre im Vorstand, bis 1992 als dessen Vorsitzender, und als Aufsichtsratschef an der Spitze der hannoverschen Gilde-Brauerei. Neben seinem jahrzehntelangen Engagement in der IHK, auch bereits vor seiner Präsidentschaft, übernahm er eine große Zahl weiterer Ehrenämter, vor allem im Bereich der Lebensmittelindustrie, aber auch in der Energiewirtschaft. Ausgezeichnet wurde er mit dem Großen Bundesverdienstkreuz sowie mit dem Niedersächsischen Verdienstkreuz am Bande. In der IHK Hannover hat Lorenz als Präsident die Entwicklung unter den Grundsätzen Mitgliederorientierung und Nachhaltigkeit maßgeblich geprägt. Im Vorfeld der Weltausstellung erkannte er früh deren Chancen und setzte sich für die Expo 2000 ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/steffen-lorenz/">IHK-Ehrenpräsident Dr. Steffen Lorenz verstorben</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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