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	<title>Moia Archive - NW IHK</title>
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		<title>ID.Buzz-Prototypen für autonomes Fahren auf der IAA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2021 09:42:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Volkswagen Nutzfahrzeuge, Argo AI und MOIA präsentieren auf der IAA Mobility vom 7. bis 12. September in München den Prototypen des selbstfahrenden ID. Buzz AD1. Hannover/München. Im schwarz-weißen Tarnkleid und mit hohen Dachaufbauten rollt der ID. Buzz AD1 leise surrend in die Halle der IAA Mobility 2021. Es ist einer der ersten fünf selbstfahrenden  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/09/idbuzz-vwn-iaa/">ID.Buzz-Prototypen für autonomes Fahren auf der IAA</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<p><strong>Volkswagen Nutzfahrzeuge, Argo AI und MOIA präsentieren auf der <a href="https://www.iaa.de/de/mobility">IAA Mobility</a> vom 7. bis 12. September in München den Prototypen des selbstfahrenden ID. Buzz AD1.</strong></p>
<p><strong>Hannover/München.</strong> Im schwarz-weißen Tarnkleid und mit hohen Dachaufbauten rollt der ID. Buzz AD1 leise surrend in die Halle der IAA Mobility 2021. Es ist einer der ersten fünf selbstfahrenden Prototypen auf Basis des künftigen vollelektrischen Bulli von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN). Die Serienversion des ID.Buzz AD1 (Autonomous Driving) soll ab 2025 bei Mobilitätsdiensten wie MOIA eingesetzt werden. München ist auch ihr erstes Einsatzgebiet in Deutschland, hier testet der Entwicklungspartner Argo AI zurzeit die darin verbaute Technik, die autonomes Fahren möglich macht – das Self-Driving-System (SDS). Die präzisen Daten für die intelligente Software liefert dabei eine Kombination aus Lidar-, Radar und Kamerasystemen. Daraus entsteht ein sehr genaues Verkehrsbild der Innenstädte, in denen der selbstfahrende ID.BUZZ AD1 ab 2025 seine Fahrgäste an ihr Ziel bringen wird. „Der Volkswagen Konzern treibt die Transformation vom Fahrzeughersteller zu einem weltweit führenden, softwaregetriebenen Mobilitätsanbieter voran“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Herbert Diess am Abend vor der Eröffnung der Messe. „Wir sind das Unternehmen, das Mobilität neu definiert – mit nachhaltigen, vernetzten, und sicheren Mobilitätslösungen für kommende Generationen.“</p>
<p>Argo testet das autonome Fahren aktiv vor allem in Städten, etwa in München, mit den ID. Buzz AD1-Prototypen. Das selbstfahrende System kann mittels eine 360-Grad-Erkennung der Umgebung die Aktionen anderer Verkehrsteilnehmer vorausberechnen, und Motor, Bremsen und Lenkung steuern.</p>
<p>Volkswagen Nutzfahrzeuge hat für die Entwicklung des Autonomen Fahrens ein eigenes Geschäftsfeld gegründet und sich an Argo AI beteiligt.</p>
<p>Die Volkswagen-Tochter <a href="http://www.moia.io">MOIA,</a> die in Hannover und Hamburg einen elektrischen Ridepooling-Service mit Fahrern aufgebaut hat, soll ab 2025 der erste Nutzer des ID.Buzz AD1 sein. „Wir bringen unsere Expertise in die Kooperation mit Argo AI und VWN ein und werden neben unserem regulären Service einen autonomen Mobilitätsdienst entwickeln,“ sagt MOIA-CEO Robert Henrich. „Hamburg wird die erste Stadt sein, in dem unser autonomer Ridepooling-Service mit einem ID.BUZZ AD1 zum Einsatz kommt.”</p>
<p><a href="http://www.argo.ai.">Argo AI</a> ist ein globales Unternehmen für autonome Fahrzeug­technologieplattformen mit Hauptsitz in Pittsburgh, Pennsylvania. Das Unternehmen entwickelt mit rund 1200 Beschäftigten zusammen mit Autoherstellern wie Ford Motor Company und Volkswagen Nutzfahrzeuge selbst­fahrende Technologien. Aktuell testet Argo autonome Fahrzeuge beispielsweise auf Straßen in Miami, Florida; Texas; Washington D.C. und Kalifornien.</p>
<p><a href="https://www.volkswagen-nutzfahrzeuge.de/de.html">Volkswagen Nutzfahrzeuge</a> stellt mit 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leichte Nutzfahrzeuge &#8211; Transporter, Caddy, Crafter, Amarok und ab 2022 den ID. Buzz &#8211; an den Standorten Hannover, Poznań und Września (Polen) und Pacheco (Argentinien) her. VWN ist im Volkswagen Konzern zudem die Leitmarke für autonomes Fahren sowie für Mobilitätsdienstleistungen wie Mobility-as-a-Service und Transport-as-a-Service.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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		<title>Measurement Valley: Axel Wegener neuer Vorsitzender</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 06:40:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Axel Wegener, dikon Elektronik &amp; IT GmbH, steht jetzt an der Spitze des Vereins Measurement Valley in Göttingen. Ende August wurde turnusmäßig ein neuer Vorstand für den Zusammenschluss von Messtechnik-Unternehmen gewählt. Der stellvertretende Vorsitzende kommt mit Thomas Eckart von Sartorius. Andreas Brunk (VisiCon Automatisierungstechnik GmbH) wurde als Schatzmeister im Amt bestätigt. Als Beigeordnete ergänzen Stephan  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/09/neuer-vorstand-measurement-valley/">Measurement Valley: Axel Wegener neuer Vorsitzender</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Axel Wegener</strong>, dikon Elektronik &amp; IT GmbH, steht jetzt an der Spitze des Vereins Measurement Valley in Göttingen. Ende August wurde turnusmäßig ein neuer Vorstand für den Zusammenschluss von Messtechnik-Unternehmen gewählt. Der stellvertretende Vorsitzende kommt mit<strong> Thomas Eckart</strong> von Sartorius. <strong>Andreas Brunk</strong> (VisiCon Automatisierungstechnik GmbH) wurde als Schatzmeister im Amt bestätigt. Als Beigeordnete ergänzen <strong>Stephan Wieneke</strong> (HAWK Hildesheim / Holzminden / Göttingen) und <strong>Stephan Ferneding</strong> (Accurion GmbH) das Vorstandsteam.</p>
<p>.</p>
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		<title>Henrich folgt Harms: Chefwechsel bei Moia</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Sep 2019 10:44:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Robert Henrich wird neuer Chef der VW-Tochter Moia, die in Hannover und Hamburg sogenanntes Ridesharing anbietet. Er ist damit Nachfolger von Ole Harms, der als Gründer in den vergangenen drei Jahren an der Spitze des Unternehmens stand und eine neue Aufgabe im VW-Konzern übernehmen soll. Henrich, bislang Chief Operating Officer bei Moia, bildet gemeinsam mit  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Robert Henrich </strong>wird neuer Chef der VW-Tochter Moia, die in Hannover und Hamburg sogenanntes Ridesharing anbietet. Er ist damit Nachfolger von <strong>Ole Harms</strong>, der als Gründer in den vergangenen drei Jahren an der Spitze des Unternehmens stand und eine neue Aufgabe im VW-Konzern übernehmen soll. Henrich, bislang Chief Operating Officer bei Moia, bildet gemeinsam mit <strong>Dr. Frank Dilger</strong>, der für Finanzen zuständig ist, die neue Geschäftsleitung des Mobilitätsanbieters.</p>
<p>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/09/henrich-harms-moia/">Henrich folgt Harms: Chefwechsel bei Moia</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Moia will in London testen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2019 08:22:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die frobese GmbH Informatikservices kann in diesem Monat auf 20 erfolgreiche Jahre zurückblicken: Im Juli 1998 gründete der Namensgeber Dr. Dirk Frobese das IT-Unternehmen in Hannover. Statt dies groß mit Kunden und Partnern zu feiern, verstärkt die Firma ihr soziales Engagement und ermöglicht 20 Kindern aus einkommensschwachem Elternhaus eine Ferienreise.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/07/moia-test-london/">Moia will in London testen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Presse-Inhalt">[vc_row][vc_column][vc_column_text css_animation=&#8220;&#8220; el_class=&#8220;&#8220; css=&#8220;&#8220;] <strong>Berlin/Hannover. </strong>Moia, der Mobilitätsdienstleister im VW-Konzern, und will mit dem französischen Partner RATPDev, einem weltweit tätigen Transportunternehmen, in London Ridepooling testen. Beide Unternehmen kooperieren hierfür unter Federführung der zuständigen Londoner Verkehrsbehörde, Transport for London (TfL). Der Test soll im Herbst 2019 beginnen und ist auf zwölf Monate angelegt. Zunächst hatte Moia das Ridepooling, ein appbasiertes und computergestütztes Angebot für innerstädtische Personenbeförderung, in Hannover ausprobiert. O[/vc_column_text][vc_column_text css_animation=&#8220;&#8220; el_id=&#8220;&#8220; el_class=&#8220;&#8220; css=&#8220;&#8220;]</p>

<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/07/moia-test-london/">Moia will in London testen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Üstra und Moia testen Zubringer in Hannover</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2019/06/uestra-moia-zubringer-test-hannover/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2019 09:15:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die frobese GmbH Informatikservices kann in diesem Monat auf 20 erfolgreiche Jahre zurückblicken: Im Juli 1998 gründete der Namensgeber Dr. Dirk Frobese das IT-Unternehmen in Hannover. Statt dies groß mit Kunden und Partnern zu feiern, verstärkt die Firma ihr soziales Engagement und ermöglicht 20 Kindern aus einkommensschwachem Elternhaus eine Ferienreise.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/06/uestra-moia-zubringer-test-hannover/">Üstra und Moia testen Zubringer in Hannover</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="hs1">[vc_row][vc_column][vc_column_text css_animation=&#8220;&#8220; el_class=&#8220;&#8220; css=&#8220;&#8220;]<strong>Hannover</strong><strong>. </strong>Die Üstra AG und die VW-Tochter Moia GmbH, Anbieter von innerstädtischem Personentransport, testen im Rahmen eines gemeinsamen Pilotprojekts ab dem 1. Juli an drei Stadtbahnhaltestellen in Hannover einen neuen Zubringer-Dienst. Für 3 Euro kann man sich in einem Umkreis von drei Kilometern zu den Testhaltestellen bringen lassen. Der Test ist auf drei Monate angelegt. Moia bietet so genanntes Ride-Sharing an, per App angeforderte und IT-gestützte gemeinsame Fahrten in VW-Bussen. [/vc_column_text][vc_column_text css_animation=&#8220;&#8220; el_id=&#8220;&#8220; el_class=&#8220;&#8220; css=&#8220;&#8220;]</p>

<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/06/uestra-moia-zubringer-test-hannover/">Üstra und Moia testen Zubringer in Hannover</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Umwälzend</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2019/04/verkehrswende/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2019 13:11:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Die letzten Wochen haben einmal mehr deutlich gemacht, wie verästelt die Verkehrswende ist und wo überall Veränderungen aufbrechen. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Falls noch jemand glaubt, die Mobilitätswende wäre im Kern so etwas wie der Umstieg aufs Fahrrad, sollte sie oder er sich nur mal die letzten Wochen ansehen. Da demonstrieren bundesweit die Taxifahrer mit Existenzsorgen auf dem  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/04/verkehrswende/">Die Freitags-Kolumne: Umwälzend</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h5>Die letzten Wochen haben einmal mehr deutlich gemacht, wie verästelt die Verkehrswende ist und wo überall Veränderungen aufbrechen.</h5>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Falls noch jemand glaubt, die Mobilitätswende wäre im Kern so etwas wie der Umstieg aufs Fahrrad, sollte sie oder er sich nur mal die letzten Wochen ansehen. Da demonstrieren bundesweit die Taxifahrer mit Existenzsorgen auf dem Beifahrersitz und dem Argument, dass die digital getriebene Konkurrenz nur unter gleichen Bedingungen fahren dürfe. Einer dieser neuen Dienste darf laut Gerichtsentscheid in Hamburg nur weniger als die Hälfte der eigentlich geplanten Fahrzeuge an den Start bringen: Die Kleinbusse, die computergestützt auf flexiblen Routen Passagiere einsammeln, sind irgendwo zwischen Taxi und Bus oder Bahn angesiedelt. Angesiedelt irgendwo zwischen Zu-Fuß-gehen und Fahrrad sind die aus dem Boden schießenden E-Scooter und andere rollerähnliche Gefährte; die haben nicht nur gerade ein rechtliche Grundlage gekriegt, sondern auch eine eigene Messe, die in wenigen Tagen in Hannover startet. Die Stiftung Warentest hielt es für an der Zeit, die Leihfahrradservices unter die Lupe zu nehmen. In Niedersachsen wurde kurz vor Ostern eine neue App vorgestellt, mit der man die Nahverkehrsnutzung besser planen können soll. Und damit haben wir die Automobilbranche bislang nur gestreift. Die kommt jetzt. Gerade erst hat Continental-Chef Elmar Degenhart nochmals betont, dass die Autoindustrie den grundlegendsten Wandel ihrer Geschichte durchläuft. Er sagte das genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Diskussion um die Umweltvorteile des Elektroantriebs einen vorläufigen Höhepunkt erreichte – mit der vor kurzem noch kaum vorstellbaren Wendung, dass der weltgrößte Autobauer den E-Motor verteidigte. Continental äußerte sich ziel- und kompromissorientiert mit einem Fahrplan, der saubere Verbrenner und andere Antriebe kombiniert. Tags zuvor hatte sich die Nummer drei unter den weltweit größten Zulieferern, ZF Friedrichhafen, am Entwicklungsstandort am Dümmer zu Wort gemeldet: Das automatisierte Fahren werde höhere Anforderungen an das Fahrgestell, an Laufruhe und Stabilität stellen, ebenso wie durch Batteriezuladung längere Fahrzeuge mehr Lenkunterstützung brauchen. Schon diese nur beispielhaften Details zeigen, wie verästelt die Mobilitätswende sich gerade entwickelt. Und dabei ist noch nicht einmal klar, ob das batteriegetriebene Elektroauto überhaupt die <em>eine</em> Zukunftslösung ist. Oder das eigene Auto: Unser Produkt sind nicht Stühle, sondern es ist das Sitzen – hieß es schon vor Jahren bei einem bedeutenden niedersächsischen Büromöbelhersteller. Das hört man heute ähnlich von den Fahrzeugherstellen: Sie wollen mehr und mehr Mobilität anbieten, nicht bloß Autos verkaufen. Über allem, egal ob app-gestütztes Teilen von Fahrrädern oder Autos oder autonomes Fahren mit möglichst geringer Umweltwirkung, hängt, natürlich, die Wolke der Digitalisierung. Die Verkehrswende entpuppt sich gerade als Gleichung mit sehr, sehr vielen Unbekannten – soziale, technische und ökologische. Die hängen auch noch voneinander ab, das ganze Gebilde ist in ständiger Bewegung. Es ist eine Umwälzung auf breiter Ebene. Was tun? In der Ruhe liegt die Kraft, und im nüchtern Blick. Und damit lassen wir dem Continental-Chef den Schluss, der bezogen auf die Verkehrswende einen Satz sagte, den man sich grundsätzlich hinter die Ohren schreiben kann: „Populismus vermehrt nur die Emotionen. Er verringert nicht die Emissionen.“ <em>pm</em></p>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/04/verkehrswende/">Die Freitags-Kolumne: Umwälzend</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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