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	<title>Mobilität Archive - NW IHK</title>
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		<title>Kongress in Hannover: Teilen mit Erfolg</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/lnc-kongress-sharing-economy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[IHK]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2024 08:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Michael Kuchenbecker | LNC GmbH Die Mobilität gilt manchen als Wiege der Sharing Economy, der Ökonomie des Teilens. Bei allen inzwischen etablierten Angeboten: Es gibt noch Potenzial, gerade für die Logistik. Ein Kongress in Hannover nimmt das Thema in den Blick. Die Sharing-Economy stellt ein Ökosystem dar, in dem Verbraucher und Verbraucherinnen oder Unternehmen  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Michael Kuchenbecker | LNC GmbH</strong></p>
<h5>Die Mobilität gilt manchen als Wiege der Sharing Economy, der Ökonomie des Teilens. Bei allen inzwischen etablierten Angeboten: Es gibt noch Potenzial, gerade für die Logistik. Ein Kongress in Hannover nimmt das Thema in den Blick.</h5>
<p>Die Sharing-Economy stellt ein Ökosystem dar, in dem Verbraucher und Verbraucherinnen oder Unternehmen Gegenstände oder Dienstleistungen vorübergehend teilen, mieten oder leihen, statt diese zu kaufen und zu besitzen. Dabei sind die Menschen auf der Nachfrage- und auf der Angebotsseite direkt miteinander verknüpft, bilden also ein Peer-to-Peer-Netzwerk. Solche Netzwerke wurden durch digitale Plattformen,  vor allem durch das mobile Internet, Apps und durch Online-Bezahlfunktionen stark vereinfacht.</p>
<p><strong>Mobilität als Heimat der Sharing-Economy</strong></p>
<p>Sharing-Plattformen können zum Beispiel Eigentümerinnen und Eigentümer nicht ausgelasteter Fahrzeuge, Anlagen oder Lagerflächen mit Unternehmen zusammenbringen, die diese Angebote nachfragen möchten. Mobilität wird mitunter als die eigentliche Heimat der Sharing-Economy bezeichnet.</p>
<p>Die Vielzahl von Mobilitätsanbietern, die ein Sharing insbesondere von Verkehrsmitteln ermöglichen, scheint diese Aussage zu untermauern: Uber, Miles, Free2Move, Bolt, SIXT Share, Cargoroo, Lime, Nextbike, TIER, Voi oder Emmy – um nur einige zu nennen – sind bereits in vielen deutschen Städten aktiv. Mit der Finanz- und Wirtschaftskrise haben sich auch persönliche Präferenzen verändert: Bei hoher Arbeitslosigkeit und schlechten Beschäftigungsperspektiven wurde Sharing im Vergleich zum Besitzen für viele Menschen weltweit attraktiver. Rückblickend war häufig gerade die Verknappung oder der Mangel die Initialzündung für entsprechende Angebote.</p>
<p><strong>Engpässe fördern Innovationen</strong></p>
<p>So führten ökonomische Engpässe Ende der 2000er Jahre zu einer Verknappung von Taxis und bezahlbarem Wohnraum in San Francisco. Daraus entwickelten sich heute weltweit bekannte Vermittlungsdienste. In Folge ist die Zahl der Taxi-Fahrten in San Francisco von Januar 2012 bis Juli 2014 um rund 65 Prozent gesunken. Zudem hat die Covid-Pandemie das Interesse an der Sharing Economy weiter steigen lassen.</p>
<p>Der Umsatz der Sharing-Economy betrug weltweit 2013 rund 15 Mrd. US-Dollar. 2025 sollen die Umsätze bereits auf über 335 Mrd. US-Dollar steigen, wie die Unternehmensberatung PwC prognostiziert. Aber nur ein sehr geringer Teil der B2B-Sharing-Plattformen werden von Unternehmen der „alten Wirtschaft“ betrieben. 94 Prozent werden von Start-Ups gemanagt, die neu in diesem Bereich sind, so die Beratungsfirma Porsche Consulting.</p>
<p><strong>Luft nach oben in Deutschland</strong></p>
<p>In Deutschland werden Sharing-Angebote bislang nicht so stark genutzt wie in anderen europäischen Ländern: Nur 10 Prozent der Befragten in Deutschland machen von Sharing-Angeboten Gebrauch, wie eine Untersuchung von Capterra herausfand. In Frankreich sind dies 15 Prozent, in den Niederlanden 16 und in Großbritannien 30 Prozent. In Australienmachen sogar 38 Prozent der Befragten Gebrauch von Sharing-Angeboten. Es besteht also noch erhebliches Wachstumspotenzial.</p>
<p>Ökonomische Erwägungen sind die Hauptmotivation für die Inanspruchnahme von Sharing-Angeboten. Wenn Produkte nur gemietet werden, anstatt sie zu kaufen, können Unternehmen oder Privatpersonen Geld sparen. So können Unternehmen Sharing-Angebote nutzen, um preiswerter einzukaufen und vorübergehend benötigte Assets nutzen zu können, ohne diese dauerhaft vorzuhalten und dafür mitunter erhebliche Investitionen tätigen zu müssen.</p>
<p><strong>Teilen statt besitzen</strong></p>
<p>Auch ein steigender Digitalisierungsgrad – „Internet der Dinge“, datenbasierte Geschäftsmodellen, künstliche Intelligenz und Blockchain – führt mehr und mehr dazu, dass Menschen zunehmend den Besitz als weniger wesentlich betrachten. Der Begriff des Wohlstands wandelt sich, wobei Teilen anstelle von Besitzen zunehmend an Bedeutung gewinnt.</p>
<p>Die zweite wichtige Motivation ist das Streben nach Nachhaltigkeit. Viele Menschen und Unternehmen möchten einen Beitrag leisten, die Umwelt zu schonen, den Ressourcenverbrauch zu senken und bewusster und sozialer zu konsumieren.</p>
<p><strong>Mehr Flexibilität ermöglicht</strong></p>
<p>Produkte und Dienstleistungen zu teilen, kann entsprechend positiv und nachhaltig wirken. Für das Sharing kann zudem die einfache Zugänglichkeit sprechen. Über Vermittlungsplattformen können Unternehmen Sharing-Angebote genau dann in Anspruch nehmen, wenn diese benötigt werden. Damit erhalten Unternehmen die Möglichkeit, flexibel zu reagieren und Ressourcen schnell und bedarfsgerecht nachführen zu können.</p>
<p>Aber auch die Sharing-Welt hat ihre Schattenseiten. So bietet Uber zwar eine preiswerte Alternative zu Taxifahrten, durch das Angebot nutzen jedoch mehr Leute Fahrdienste. als sie es sonst tun würden. Viele Fahrten mit E-Scootern ersetzen eher Wege zu Fuß statt mit dem Pkw. Dadurch erhöhen sich gefahrene Kilometer und der Carbon Footprint.</p>
<p><strong>Verdrängung bestehender Geschäftsmodelle</strong></p>
<p>Die Sharing Economy hat disruptive Eigenschaften: Akteurinnen und Akteure der „alten Wirtschaft“ werden verdrängt. Das Hotelgewerbe leidet unter dem Geschäftsmodell von Airbnb, das Taxigewerbe unter dem von Uber. Wer eine Plattform betreibt, verdient, indem Angebot und Nachfrage zusammenbracht werden, ohne dass die angebotene Leistung selbst erbracht wird – teilweise gegen eine hohe Provision. Bemängelt wird mitunter auch der Schutz der Plattformnutzenden sowie die Arbeitsbedingungen, unter denen diese Leistungen erbracht werden.</p>
<p>Fehlender Arbeitsschutz und mangelnde Regulierung sind Ausdruck einer sozialen Schieflage. Begriffe wie „Plattformkapitalismus“ und „Uber-Jobs“ sind in diesem Zusammenhang entstanden.</p>
<p>Die Regulierung läuft der rasanten Entwicklung in der Sharing-Economy oftmals hinterher. Die EU möchte mit dem „Gesetz über digitale Märkte“ (seit Mai 2023) sicherstellen, dass es auf den Plattformen fair zugeht. Gemeinsam mit dem „Gesetz über digitale Dienste“ (seit November 2022) ist es eines der Kernelemente der EU-Digitalstrategie.</p>
<p>Es lohnt dennoch, sich mit den neuen Angeboten, Akteurinnen und Akteuren und ihren disruptiven Ansätzen auseinanderzusetzen und die Potenziale für die eigene unternehmerische Tätigkeit zu erkennen. Wie passen die Angebote der Sharing-Economy zum eigenen Geschäftsmodell? Welche Chancen bieten sich und welcher Aufwand muss betrieben werden, um das eigene Geschäftsmodell zu erweitern oder gänzlich neu auszurichten? Insbesondere für den Mittelstand kann es sich lohnen, die Angebote der Sharing Economy besser kennenzulernen und zu nutzen. Für etablierte Unternehmen wäre es fatal, Veränderungen zu spät zu erkennen und nicht darauf zu reagieren. Transformationsprozesse müssen aktiv gestaltet werden.</p>
<p><strong>Wirtschaftlich und ökologisch erhebliches Potenzial</strong></p>
<p>Bei aller berechtigen Kritik: Die Sharing-Economy birgt für die Logistik ein erhebliches Potenzial – vor allem wirtschaftlich und ökologisch. Es gibt bereits einige Beispiele von Sharing-Ansätzen in der Logistikbranche. Offensichtliche Beispiele sind die kosteneffektivere Nutzung von Lagerkapazitäten, das Vermeiden von Leerfrachten und die Optimierung der letzten Meile. Es gibt jedoch auch weitere zukunftsweisende Ideen, bei denen der Personentransport stärker in den Frachttransport integriert werden könnte, und umgekehrt.</p>
<p><strong>Im Rahmen des 8. TRANS4LOG Kongresses 2024 am 20. Juni in Hannover werden die erfolgreichsten Geschäftsmodelle und Entwicklungen der Sharing Economy in der Logistik vorgestellt. Der Kongress beleuchtet flexible Lagerkapazitäten für geplante und ungeplante Ereignisse, das Teilen von Arbeitsmitteln und von Fachkräften, sowie das Sharing von Logistikdaten als intelligente und unternehmensübergreifende Steuerung. Darüber hinaus werden auch urbane Sharing-Konzepte wie Bikes oder Roller, Hubs, anbieteroffene Paketstationen, Liefer- und Ladezonen und vieles mehr thematisiert.</strong></p>
<p><a href="http://www.trans4log.de">www.trans4log.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>E-Tradition in der Region</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/kone-elektroautos-flotte-emobilitaet-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2022 14:54:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Hannover reicht die Geschichte der E-Mobilität bereits über 100 Jahre zurück: Ein kurzer Überblick über Typen und Tüftler und die Entwicklungskraft eines Konzerns. Er rollt. Seit Mitte November wird der ID. Buzz ausgeliefert. In welcher Galaxis VW den neuen vollelektrischen Transporter ansiedelt, wurde schon beim Verkaufsstart im Mai deutlich: Das Starwars-Universum bildete den Werberahmen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/kone-elektroautos-flotte-emobilitaet-2/">E-Tradition in der Region</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h5><strong>In Hannover reicht die Geschichte der E-Mobilität bereits über 100 Jahre zurück: Ein kurzer Überblick über Typen und Tüftler und die Entwicklungskraft eines Konzerns.</strong></h5>
<p>Er rollt. Seit Mitte November wird der ID. Buzz ausgeliefert. In welcher Galaxis VW den neuen vollelektrischen Transporter ansiedelt, wurde schon beim Verkaufsstart im Mai deutlich: Das Starwars-Universum bildete den Werberahmen für das neue Auto in der Bulli-Tradition.</p>
<p>Tatsächlich: Der ID. Buzz hebt aber auch Hannover als Standort für E-Mobilität in eine neue Dimension. Die Landeshauptstadt ist Sitz von VW Nutzfahrzeuge. Hier und an den weiteren Standorten in Polen und Argentinien bauen 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Baureihen Transporter, den Neuen Multivan, Caddy, Crafter sowie Amarok und seit Mai dieses Jahres den ID. Buzz. VWN ist im Volkswagen Konzern zudem die Leitmarke für das autonome Fahren sowie für Mobilitätsdienstleistungen.</p>
<p>Die Geschichte der Elektroautos reicht aber In und um Hannover ziemlich genau 100 Jahre zurück. Die Hannoversche Waggonfabrik war ein schillerndes Unternehmen, das außer den namensgebenden Eisenbahnwagen auch Straßenbahnen sowie während des 1. Weltkriegs Flugzeuge produzierte. Ab 1921 wurde im Lindener Werk ein kleines Elektroauto in zwei Varianten</p>
<p>gebaut &#8211; als Transporter und als Pkw. Das grüne Cabrio war schon in Australien und gehört heute dem Historischen Museum in Hannover. Der Lieferwagen der heuten BS Energy &#8211; ursprünglich Elektrizitätswerke Braunschweig &#8211; hat bereits Jahre als Theaterrequisite hinter sich, ist aber auch wieder fahrtüchtig. Für überschaubare Einsatzgebiete entwickelt, hatten die Wagen mit der Holzkarosserie überschaubare Leistungswerte. Sie sind aber Teil der vielen E-Auto-Entwicklungen jener Jahre in aller Welt. Einige Hundert verließen möglicherweise die Werkshallen der Hawa in Linden.</p>
<div id="attachment_20205" style="width: 1010px" class="wp-caption alignnone"><a href="/wp-content/uploads/2022/12/Hawa-Em3-alt_CMYK-web.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20205" class="size-full wp-image-20205" src="/wp-content/uploads/2022/12/Hawa-Em3-alt_CMYK-web.jpg" alt="" width="1000" height="763" /></a><p id="caption-attachment-20205" class="wp-caption-text">Der Pkw-Bruder des Hawa-Lieferwagens.</p></div>
<p>Die Geschichte der Hannoverschen Waggonfabrik endete bereits 1933. Sie ist kurz, aber offenbar von technischem Fortschrittsgeist getrieben. Wenig ist heute noch bekannt über ein Unternehmen, das manche in den 20er Jahren für ähnlich bedeutend wie die Hanomag hielten. Beide in Linden angesiedelt, baute die Hanomag unter anderem Lokomotiven, die Hawa Waggons. Über 40.000 sollten noch vor 1930 ausgeliefert worden sein. Aber nicht nur Anhänger: 1916 kam mit Hermann Dorner einer der frühen Flugpioniere nach Hannover. Er steht für die Entwicklung der Hannover-Doppeldecker, für deren Produktion in Linden während des Ersten Weltkrieges ein Flugplatz gebaut wurde. Der sollte dann ab 1919 für die zivile Fliegerei mit Maschinen der Hawa genutzt werden. Dazu kam es nicht.</p>
<p>Welchen Einfluss Dorner dann auf den Vampyr hatte, das erste leistungsfähige Segelflugzeug der Luftfahrtgeschichte, müsste wohl auch noch in den Archiven nachvollzogen werden. Jedenfalls firmierte der Vampyr unter dem Werksnamen Hawa, Bau und Rekordflüge sind aber auch mit vier hannoverschen Studenten verbunden.</p>
<p>Weit wichtiger als die Fliegerei war für die Hannoversche Waggonfabrik aber der Bau von Straßenbahnen. Klar: Das Wissen um elektrische Antriebe war im Unternehmen vorhanden. Und die Karosserien der kleinen Elektroautos bestanden aus Sperrholz über einem Buchenholzgerüst: Das hört sich sehr nach frühem Flugzeugbau an. Bei der Leistung konnten die Hawa-Autos aber weder mit Straßenbahnen noch mit Fliegern auch nur ansatzweise mithalten. Die Leistung war gering, tatsächlich sogar nur ein Rad angetrieben.</p>
<p>Ein Kraftprotz ist dagegen der VW ID. R, der mit Volkswagen Motorsport verbunden ist. Die Rennsport-Tochter des Konzern mit Sitz in Hannover gab es bis 2020. Der Elektrosportler stellte einige Rekorde auf, unter anderem bei Bergrennen.</p>
<p>In Wunstorf entwickelt und bei VW in Sarajewo gebaut: der Eco Carrier. Nach einem ersten Anlauf Mitte der 90er Jahren wurde dann zwischen 2006 und 2011 rund 150 Fahrzeuge von der EcoCraft Automotive auf die Räder gestellt.</p>
<div id="attachment_20201" style="width: 1010px" class="wp-caption alignnone"><a href="/wp-content/uploads/2022/12/Ecocarrier-1-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20201" class="size-full wp-image-20201" src="/wp-content/uploads/2022/12/Ecocarrier-1-web.jpg" alt="" width="1000" height="670" /></a><p id="caption-attachment-20201" class="wp-caption-text">Die Idee entstand schon zur Weltausstellung Expo: Der Ecocarrier, in Wunstorf entwickelt.</p></div>
<p>Teil eines weltweiten Netzwerks sind die Rennwagen der Formula Student E. Dahinter stehen Hochschulteams, die über Sponsoring finanziert werden. Aktuell bereiten sich Studierende des bereits seit 2007 bestehenden Horsepower-Teams der Uni Hannover und das Team Blue Flash der HAWK in Göttingen auf die neue Saison vor, die Bilder zeigen entsprechend Autos der Vorjahre.</p>
<p>Weitere Neiträg des Fokus-Themas:<br />
<a href="https://nw-ihk.de/2022/12/niedersachsen-elektromobilitaet-ladeinfrastruktur-ladestationen-ladepunkte/">Erfolgsfaktor Ladeinfrastruktur: Wo die Säulen stehen</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2022/12/kone-elektroautos-flotte-emobilitaet/">KONE: Elektrisierte Flotte</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2022/12/elektromobilitaet-geschichte-buch-alternativ-mobil/">Die Geschichte der Elektromobilität</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/kone-elektroautos-flotte-emobilitaet-2/">E-Tradition in der Region</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Erfolgsfaktor Ladeinfrastruktur: Wo die Säulen stehen</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/niedersachsen-elektromobilitaet-ladeinfrastruktur-ladestationen-ladepunkte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2022 14:33:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zuwachsraten der Elektromobilität sind enorm. Ihr Anteil am Gesamtverkehr allerdings noch nicht. Ohne einen massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur wird der Ausbau der Elektromobilität und damit die notwendige Reduktion der Treibhausgasemissionen im Verkehr nicht erreicht werden können. Auf den Verkehrssektor entfallen aktuell rund 20 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen Deutschlands. Anders als in anderen Sektoren konnten  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/niedersachsen-elektromobilitaet-ladeinfrastruktur-ladestationen-ladepunkte/">Erfolgsfaktor Ladeinfrastruktur: Wo die Säulen stehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><h4>Die Zuwachsraten der Elektromobilität sind enorm. Ihr Anteil am Gesamtverkehr allerdings noch nicht. Ohne einen massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur wird der Ausbau der Elektromobilität und damit die notwendige Reduktion der Treibhausgasemissionen im Verkehr nicht erreicht werden können.</h4>
<p>Auf den Verkehrssektor entfallen aktuell rund 20 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen Deutschlands. Anders als in anderen Sektoren konnten gegenüber dem Referenzjahr 1990 keine Rückgänge erzielt werden, da Effizienzgewinne durch höhere Fahrleistungen kompensiert wurden. Im Bundes-Klimaschutzgesetz wurde eine Reduktion der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor bis zum Jahr 2030 um knapp 50 Prozent festgelegt. 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine grundlegende Umgestaltung der Mobilität erforderlich. Zentrale Säule des Umbaus soll die Elektromobilität sein. Die Zulassungszahlen elektrisch betriebener Fahrzeuge steigen rasant an, wenn auch von einer sehr niedrigen Basis. So verzehnfachte sich der Anteil an rein elektrischen sowie Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen am Gesamtbestand zwischen 2018 und 2022 auf 2,5 Prozent. Bei den Neuzulassungen hatten im Juni 2022 rund 25 Prozent der Kraftfahrzeuge einen rein elektrischen oder einen Plug-in-Hybrid-Antrieb. Diese Zahlen zeigen aber auch, das der Weg zu einer „elektromobilen“ Gesellschaft noch weit ist. Nach wie vor wird als eines der zentralen Hemmnisse beim Ausbau der Elektromobilität eine unzureichende Ladeinfrastruktur genannt.</p>
<p>Komfortables, leicht zugängliches und ebenso leicht abzurechnendes Laden sind Voraussetzungen für eine schnelle Etablierung der Elektromobilität. Seit Jahren wird ein verstärkter Ausbau der Ladeinfrastruktur angemahnt und durch die Politik auch zugesagt. Der gerade ausgearbeitete Koalitionsvertrag in Niedersachsen sieht eine „Ausbauoffensive für die Elektromobilität“ vor, ohne jedoch ins Detail der tatsächlichen Umsetzung zu gehen. Auch die Bundesregierung hat ihren Masterplan von 2019 überarbeitet und im Oktober mit dem „Masterplan Ladeinfrastruktur II“ eine neue Strategie mit insgesamt 68 Maßnahmen vorgestellt. Aktuell gibt es in Deutschland fast 59000 öffentlich zugängliche Ladepunkte an rund 22500 Standorten, von denen 3600 Standorte mit Schnellladepunkten ausgestattet sind. Niedersachsen hat mit 2132 Ladestandorten und 287 Schnellladestandorten einen Anteil von rund 9 Prozent an den Normallade- und knapp 12 Prozent an den Schnellladestandorten. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr ist bei Ladepunkten und Standorten enorm. Betrachtet man aber die Zuwächse an Ladepunkten über die vergangenen Jahre, so fällt auf, dass der Zuwachs an Elektroautos inzwischen wesentlich über dem Zuwachs der Ladeeinrichtungen liegt. Bezogen auf Schnellladeinrichtungen ist diese Entwicklung noch deutlicher. Dies unterstützt die vielfach getroffene Aussage, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur den Anforderungen nicht hinterherkommt und einen Engpass für den Zuwachs der Elektromobilität darstellt. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass ein wesentlicher Teil der Ladevorgänge, es wird von rund 80 Prozent ausgegangen, privat stattfindet. Dies sind insbesondere Ladevorgänge „in der Garage“, was besonders in den dafür prädestinierten Gebieten außerhalb der Stadtzentren möglich ist.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Verteilung-Ladesaeulen-insg-IHK-H-1.6.22-scaled-1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20697" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Verteilung-Ladesaeulen-insg-IHK-H-1.6.22-scaled-1-849x1024.jpg" alt="" width="849" height="1024" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Verteilung-Ladesaeulen-insg-IHK-H-1.6.22-scaled-1-200x241.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Verteilung-Ladesaeulen-insg-IHK-H-1.6.22-scaled-1-249x300.jpg 249w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Verteilung-Ladesaeulen-insg-IHK-H-1.6.22-scaled-1-400x483.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Verteilung-Ladesaeulen-insg-IHK-H-1.6.22-scaled-1-600x724.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Verteilung-Ladesaeulen-insg-IHK-H-1.6.22-scaled-1-768x927.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Verteilung-Ladesaeulen-insg-IHK-H-1.6.22-scaled-1-800x965.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Verteilung-Ladesaeulen-insg-IHK-H-1.6.22-scaled-1-849x1024.jpg 849w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Verteilung-Ladesaeulen-insg-IHK-H-1.6.22-scaled-1-1200x1448.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Verteilung-Ladesaeulen-insg-IHK-H-1.6.22-scaled-1-1273x1536.jpg 1273w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Verteilung-Ladesaeulen-insg-IHK-H-1.6.22-scaled-1-1698x2048.jpg 1698w" sizes="(max-width: 849px) 100vw, 849px" /></a></p>
<p>Bricht man die Daten zur Ladeinfrastruktur weiter auf die IHK-Region und auf die Landkreise herunter wird schnell deutlich, dass die Ausstattung teilweise recht dünn ist. So gibt es in der IHK-Region 744 öffentliche Ladestandorte mit 2016 Ladepunkten (siehe Abbildung). Schnellladeeinrichtungen sind allerdings nur an 142 Standorte vorhanden. Innerhalb der IHK-Region ist die Situation sehr unterschiedlich. Mehr als die Hälfte aller Standorte und Ladepunkte findet sich in der Region Hannover. Bei den Schnellladeeinrichtungen ist es knapp die Hälfte. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Ladepunkte insgesamt um 50 Prozent erhöht, die der Schnellladepunkte sogar verdoppelt. Die höchsten Zuwächse hat dabei die Region Hannover (+ 72 Prozent Ladepunkte / + 215 Prozent Schnellladepunkte). Auffällig ist, dass im Landkreis Holzminden keine Schnellladeinfrastruktur vorhanden ist. Vereinzelt im ländlichen Raum Betrachtet man die Verteilung der Ladestandorte, so fällt auf, dass in den Ballungsräumen eine zunehmend flächendeckende Ausstattung vorhanden ist, im ländlichen Raum öffentliche Ladesäulen aber nur vereinzelt zu finden sind. In weiten Teilen der IHK-Region liegt die Fahrzeit zur nächsten Ladeeinrichtung inzwischen bei unter 15 Minuten. Im ländlichen Raum sind teilweise aber auch Fahrzeiten bis 30 Minuten oder in Einzelfällen auch länger möglich. Zu berücksichtigen ist, dass die Fahrzeit zur Ladesäule noch keine Aussage über die Frequentierung, also über die tatsächliche Verfügbarkeit, angibt.</p>
<p><strong>Schnellladesäulen sind seltener &#8211; meist mehr als 15 Minuten entfernt</strong><br />
Deutlich anders stellt sich die Verfügbarkeit von Schnellladesäulen dar. Hier sind in großen Teilen der IHK-Region Fahrzeiten von mehr als 15 Minuten, in Teilen auch über 30 Minuten erforderlich. Allerdings zeigt sich auch deutlich, dass die Erreichbarkeit entlang der großen Verkehrsachsen und in den größeren Städten weit überwiegend gut ist (bis 15 Minuten). Da Schnellladesäulen, insbesondere bei längeren Strecken, notwendig sind, entspricht zumindest die Standortwahl grundsätzlich der Bedarfsstruktur. Allerdings sind beispielsweise Dienstfahrten in den ländlichen Raum so nur schwer zu realisieren, da es nicht nur fraglich ist, überhaupt eine freie Ladeeinrichtung zu finden, sondern auch die Dauer des Ladevorganges den terminlichen Anforderungen meist nicht entspricht. Dies könnte Unternehmen an der Umstellung ihres Fuhrparks auf elektrische Antriebe hindern. Neben der Erreichbarkeit ist auch die Versorgungsdichte, also die Zahl der Ladepunkte bezogen auf die Einwohnerzahl ein wesentliches Kriterium zur Einschätzung der qualitativen Ausstattung (siehe Abbildung).</p>
<div id="attachment_20698" style="width: 734px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20698" class="size-large wp-image-20698" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1-724x1024.jpg" alt="" width="724" height="1024" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1-200x283.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1-212x300.jpg 212w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1-400x566.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1-600x849.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1-724x1024.jpg 724w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1-768x1086.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1-800x1131.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1-1086x1536.jpg 1086w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1-1200x1697.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1-1448x2048.jpg 1448w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/12/Ladesaeulen-je-Einwohner-2022-scaled-1.jpg 1810w" sizes="(max-width: 724px) 100vw, 724px" /></a><p id="caption-attachment-20698" class="wp-caption-text">Ladesäulen je Einwohner 2022</p></div>
<p>Tendenziell ist zwar das erwartbare Muster einer Konzentration auf Ober- und Mittelzentren und generell Verdichtungsräume erkennbar, allerdings gilt dies keinesfalls durchgängig. So ist beispielsweise die Ausstattung im Oberzentrum Hildesheim eher unterdurchschnittlich. Auch Teile der Region Hannover haben bezogen auf ihre Einwohnerzahl eine geringe Zahl an Ladepunkten. Demgegenüber hat Nienburg ebenso wie einige Kommunen im Ländlichen Raum die Infrastruktur relativ deutlich stärker ausgebaut. Diese sehr differenzierte Struktur deutet auf eine unterschiedliche Prioritätensetzung der Kommunen beim Ausbau hin. Für einen konsequenten Umbau in eine elektromobile Gesellschaft wird aber eine flächendeckende hochwertige Ladeinfrastruktur erforderlich sein. Es bleibt abzuwarten wie schnell die politischen Vereinbarungen und geplanten Maßnahmen von Bund und Land hier wirken werden.</p>
<p>Weitere Beiträge des Fokus-Themas:<br />
<a href="https://nw-ihk.de/2022/12/kone-elektroautos-flotte-emobilitaet/">KONE: Elektrisierte Flotte</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ladesäulen bringen Milliarden</h3>
<p>Die Umsätze im Bereich der Ladeinfrastruktur für E-Autos werden bis zum Jahr 2030 allein in Europa auf 40 bis 55 Mrd. Euro steigen. Derzeit sind es 7 bis 8 Mrd. Euro, wie die Analyse „Electric Vehicle Charging Shifts into High Gear“ der Beratungsgesellschaft Bain &amp; Company zeigt. Der Gewinn wird demnach auf bis zu 5 Mrd. Euro zulegen. Autohersteller und -zulieferer sowie Versorger, aber auch Öl- und Gaskonzerne hätten bereits damit begonnen, sich mit Partnern die besten Standorte zu sichern und digitale Plattformen aufzubauen. Das meiste Geld werde laut der Untersuchung zunächst in den Aufbau von Schnellladestationen in verkehrsreichen Regionen fließen. „Viele Fahrer von E-Autos bevorzugen im Alltag das Laden zu Hause oder am Arbeitsplatz und benötigen Schnellladestationen vor allem auf langen Strecken“, erklärt Klaus Stricker, Bain-Partner im Wiener Büro und Co-Leiter der weltweiten Praxisgruppe Automotive und Mobilität. Intelligente Energiedienstleistungen Mittelfristig werden laut Stricker diejenigen Lösungen sehr bedeutsam sein, bei denen das Aufladen mit intelligenten Energiedienstleistungen der nächsten Generation verknüpft ist. Auf solche „Smart Energy Services“ dürfte 2030 bereits etwa ein Drittel des weltweiten Gewinns entfallen. Im Fokus stehen sogenannte „Vehicle-to-Grid-“ und „Vehicle-to-Home“-Konzepte“. Dabei geht es im Kern darum, dass Fahrzeuge nicht nur Strom aus dem Netz beziehen, sondern diesen auch speichern und wieder abgeben können. „Die Batterien von Elektrofahrzeugen werden sich zu einem wichtigen Zwischenspeicher entwickeln, um Angebot und Nachfrage bei der stark schwankenden regenerativen Stromerzeugung auszugleichen“, so Stricker abschließend.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/niedersachsen-elektromobilitaet-ladeinfrastruktur-ladestationen-ladepunkte/">Erfolgsfaktor Ladeinfrastruktur: Wo die Säulen stehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>KONE: Elektrisierte Flotte</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2022 10:07:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Aufzughersteller Kone will seine rund 2000 in Deutschland eingesetzten Fahrzeuge auf Elektroantrieb umstellen, um weniger CO2 auszustoßen und seine eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Allein dieses Jahr wurden fast 300 Fahrzeuge bestellt, allerdings erst zwölf ausgeliefert. Es sind zwar bislang erst 17 Autos mit Elektroantrieb im Fuhrpark des Aufzugherstellers Kone in Deutschland, „aber unser Plan  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/kone-elektroautos-flotte-emobilitaet/">KONE: Elektrisierte Flotte</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><h4>Der Aufzughersteller Kone will seine rund 2000 in Deutschland eingesetzten Fahrzeuge auf Elektroantrieb umstellen, um weniger CO2 auszustoßen und seine eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Allein dieses Jahr wurden fast 300 Fahrzeuge bestellt, allerdings erst zwölf ausgeliefert.</h4>
<p>Es sind zwar bislang erst 17 Autos mit Elektroantrieb im Fuhrpark des Aufzugherstellers Kone in Deutschland, „aber unser Plan für die nächsten Jahre ist ambitioniert“, sagt Janine Korytowsky. Denn der finnische Konzern, der von Hannover aus das Geschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz steuert, möchte in den nächsten Jahren einen Großteil seiner rund 2000 Fahrzeuge mit Strom fahren lassen. Ein Großteil des Fahrzeugpools wird für das Service- und Wartungsgeschäft eingesetzt. Aber darunter sind auch Autos für den Vertrieb sowie typische Dienstwagen, die der Konzern einigen Beschäftigten anbietet. Lange Lieferzeiten „Wir hätten gern dieses Jahr schon mehr E-Autos erhalten”, erklärt Korytowsky, die als Spezialistin für Qualitäts- und Nachhaltigkeitsthemen in den Märkten Deutschland, Österreich, Schweiz für Kon arbeitet.</p>
<p><strong>Lieferzeiten könnten KONE-Zeitplan beeinträchtigen</strong><br />
Denn die langen Lieferzeiten für die meisten Batteriefahrzeuge könnten eine Herausforderung für den Zeitplan der Umstellung sein. Bis Ende des Jahres 2024 soll der Anteil elektrischer Fahrzeuge in den drei Ländern bei 30 Prozent liegen. Und dies sei nur der Anfang. Die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte ist für den Aufzugspezialisten in Deutschland ein ganz wesentlicher Faktor um seine eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. In einem sogenannten „Klimaversprechen” wurde im September 2020 verbindlich vereinbart, den CO2-Fußabdruck von Kone global stark zu reduzieren. „Für Deutschland, wo wir keine Produktion unterhalten, sind die Emissionen unserer Fahrzeuge ein ganz entscheidender Faktor. Von 14000 Tonnen CO2 entfallen 13000 auf die Flotte. Das ist für uns die größte Stellschraube.” Wie das funktionieren kann, hat Kone in den letzten zwei Jahren intensiv vorbereitet. Dabei wurde auch die Frage geklärt, ob die E-Autos mit limitierter Reichweite überhaupt für den Einsatz bei der Montage oder Reparatur eines Aufzugs geeignet sind.</p>
<p><strong>E-Autos passen zu Anforderungen der meisten Beschäftigten<br />
</strong>“Wir haben dafür unsere Beschäftigten nach ihren typischen täglichen Einsätzen gefragt und festgestellt, dass der ganz überwiegende Teil bis zu 350 Kilometer pro Tag fährt.” Dieses Kriterium erfüllen heute die weitaus meisten Elektroautos, und die maximalen Reichweiten von Premiummodellen liegen inzwischen sogar im Bereich von 600 Kilometern und mehr. Kone hat sich unter anderem für Modelle aus dem Volkswagen-Konzern mit 400 Kilometern Reichweite entschieden, die allerdings heute eine Lieferzeit von 15 bis 18 Monaten haben. Das Unternehmen hat allein in Deutschland in diesem Jahr 277 Bestellungen ausgelöst. „Mit dem Skoda Enyaq haben wir unseren Beschäftigten ein attraktives Dienstfahrzeug angeboten, das die meisten gewählt haben”, berichtet Korytowsky.</p>
<div id="attachment_20181" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="/wp-content/uploads/2022/12/Profilbild-J.Korytowsky.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20181" class="size-medium wp-image-20181" src="/wp-content/uploads/2022/12/Profilbild-J.Korytowsky-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p id="caption-attachment-20181" class="wp-caption-text">Janine Korytowsky, Spezialistin für Qualität und Umwelt bei Kone. Foto: KONE</p></div>
<p>Diejenigen Beschäftigte, die bislang vielleicht noch Vorbehalte hatten, würden den E-Modellen inzwischen offener gegenübertreten. Wenn es noch Hindernisse gibt, dann haben sie oft mit dem Laden zu tun. Denn bei den Beschäftigten zu Hause ist es nicht immer möglich, öffentliche Stationen sind rar oder belegt und beim Arbeitgeber Strom tanken, ist noch nicht überall möglich. Aber der Konzern arbeitet daran mit Hochdruck. Das Projektteam hat, als es darum ging, die Zentrale in Hannover mit Ladepunkten auszustatten, auch selbst erfahren, wie aufwändig das sein kann. „Wir mussten zunächst einmal den Vermieter überzeugen, da wir überall in Deutschland nur Mieter sind”. Danach folgen Gespräche mit Behörden und Energieversorgern. Und es werden Nachweise und Unterlagen angefordert. „In Hannover sollten wir zum Beispiel die Kampfmittelfreiheit nachweisen, um auf dem Parkplatz Ladepunkte zu errichten.” Das alles koste Zeit und Nerven. „Für uns sind diese ganzen Verfahren auch nicht alltäglich. Es gibt keine Erfahrungen.“</p>
<p><strong>Ladepunkte: Große Unterschiede zwischen deutschen Städten</strong><br />
Und es gibt auch große Unterschiede zwischen deutschen Städten, hat Kone festgestellt. In Hannover gibt es nun seit Sommer acht Ladepunkte. Auch wenn Beschäftigte regelmäßig an öffentlichen Stationen ihre dienstlichen E-Fahrzeuge laden, gibt es mitunter noch offene Fragen. „Man kann ja meist nicht die ganze Nacht an einer öffentlichen Station stehen. Und wie geht man damit um, wenn während des Tages nachgeladen werden muss? Ist das eine Pause oder Arbeitszeit?” Das sind alles Fragen, bei denen Kone noch an einer Klärung arbeitet. „Aber wir sind mit der Entwicklung insgesamt schon sehr zufrieden“, sagt Janine Korytowsky. Kone sieht sich auf gutem Weg Der Aufzughersteller hat zwar noch nicht für jeden Einsatzweck für seine Beschäftigten ein passendes elektrisches Modell gefunden. „Gerade wenn schweres Gerät oder viel Material transportiert wird, kommen wir noch an Grenzen.” Allerdings scheint hier Besserung in Sicht. „Wir testen den ID. Buzz von VW Nutzfahrzeuge in der Transportversion. Wenn das gut läuft, wollen wir hier auch eine größere Bestellung auslösen”, erklärt die Nachhaltigkeitsspezialistin. Und Lieferzeiten gebe es schließlich auch bei anderen Fahrzeugen.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/kone-elektroautos-flotte-emobilitaet/">KONE: Elektrisierte Flotte</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Was die nächste Regierung angehen muss</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2022 16:15:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern haben vor der Landtagswahl im Oktober in 19 Themenfeldern zusammengetragen, was aus Sicht der Wirtschaft in der neuen Legislaturperiode wichtig ist, damit Niedersachsen als Unternehmensstandort in den kommenden Jahren an Wettbewerbsfähigkeit gewinnt. 1_NACHHALTIGKEIT FÖRDERN – UNTERNEHMEN BEFÄHIGEN STATT BESCHRÄNKEN 2_IKT-INFRASTRUKTUR UND DIGITALISIERUNG VORANTREIBEN 3_BEZAHLBARE UND SICHERE ENERGIEVERSORGUNG GEWÄHRLEISTEN 4_VERKEHRSINFRASTRUKTUR VERBESSERN  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/08/was-die-regierung-angehen-muss/">Was die nächste Regierung angehen muss</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 12">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<div class="page" title="Page 12">
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<div class="column">
<h6>Die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern haben vor der Landtagswahl im Oktober in <strong>19 Themenfeldern</strong> zusammengetragen, was aus Sicht der Wirtschaft in der neuen Legislaturperiode wichtig ist, damit Niedersachsen als Unternehmensstandort in den kommenden Jahren an Wettbewerbsfähigkeit gewinnt.</h6>
<p><strong><br />
1_</strong>NACHHALTIGKEIT FÖRDERN – UNTERNEHMEN BEFÄHIGEN STATT BESCHRÄNKEN</p>
<p><strong>2_</strong>IKT-INFRASTRUKTUR UND DIGITALISIERUNG VORANTREIBEN</p>
<p><strong>3_</strong>BEZAHLBARE UND SICHERE ENERGIEVERSORGUNG GEWÄHRLEISTEN</p>
<p><strong>4_</strong>VERKEHRSINFRASTRUKTUR VERBESSERN UND SCHNELLER UMSETZEN</p>
<p><strong>5_</strong>MOBILITÄT DER ZUKUNFT GESTALTEN</p>
<p><strong>6_</strong>INNENSTÄDTE UND ZENTREN STÄRKEN</p>
<p><strong>7_</strong>POTENZIALE IM TOURISMUS GEZIELT AUSSCHÖPFEN</p>
<p><strong>8_</strong>ÖFFENTLICHE DASEINSVORSORGE SICHERSTELLEN</p>
<div class="column">
<p><strong>9_</strong>ZUKUNFTSFÄHIGE GEWERBE- UND INDUSTRIEFLÄCHEN SCHAFFEN</p>
<p><strong>10_</strong>FACHKRÄFTE HALTEN UND GEWINNEN</p>
</div>
<div class="column">
<p><strong>11_</strong>BERUFLICHE AUSBILDUNG ATTRAKTIV UND ZEITGEMÄSS GESTALTEN</p>
<p><strong>12_</strong>SCHULEN MODERNISIEREN – JUGENDLICHE UND LEHRENDE<br />
BEFÄHIGEN</p>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><strong>13_</strong>LEBENSLANGES LERNEN FORCIEREN</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><strong>14.</strong> INNOVATIONSPOTENZIALE HEBEN</p>
</div>
</div>
<p><strong>15_</strong>GRÜNDUNGEN ERLEICHTERN UND WACHSTUM FÖRDERN</p>
<p><strong>16_</strong>BÜROKRATIE ABBAUEN, VERWALTUNG SERVICEORIENTIERT AUSRICHTEN</p>
<p><strong>17_</strong>E-GOVERNMENT SERVICEORIENTIERT VORANBRINGEN</p>
<p><strong>18_</strong>STEUERN SENKEN UND VEREINFACHEN</p>
<p><strong>19_</strong>STAATSFINANZEN ZUKUNFTSFÄHIG GESTALTEN</p>
<div class="page" title="Page 36">
<div class="section">
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<p>Wo muss eine Landesregierung anpacken, um Niedersachsen nach vorne zu bringen? Die Erwartungen der Wirtschaft an die zukünftige Landesregierung haben die sieben niedersächsischen Industrie- und Handelskammern in 19 Themengebieten zusammengefasst. Die IHK Niedersachsen als Landesarbeitsgemeinschaft hat im Juli das entsprechende Positionspapier veröffentlicht. Es ist eine umfassende Zusammenstellung dessen, was in Niedersachsen aus Sicht der Unternehmen zu tun wäre &#8211; jeweils mit einer Situationsbeschreibung, einem Ziel und Lösungsvorschlägen. Aus über 100 Einzelpunkten entsteht so ein Bild Niedersachsens, wie es sich in den kommenden Jahren aus Sicht der Wirtschaft entwickeln sollte.</p>
<p>„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, der demografische Wandel, die Transformation hin zu mehr Klimaschutz und die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine machen deutlich, dass Freiheit, Sicherheit und Wohlstand nicht selbstverständlich sind“, sagte IHKN-Präsident Andreas Kirschenmann bei der Vorstellung des Papiers. „Nie war es wichtiger, dass die niedersächsischen Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und die Politik die Zukunftsfähigkeit des Standorts im Blick behält. Hier brauchen wir ein neues niedersächsisches Tempo.“</p>
<p>Damit dies gelinge, müsse sich die kommende Landesregierung ambitionierte Ziele setzen und diese konsequent verfolgen. „Niedersachsen hat die besten Voraussetzungen, die Transformation der Wirtschaft zu bewältigen. Unser Ziel muss sein, dass wir dies besser und schneller als andere hinbekommen. Dafür braucht es Offenheit für Innovationen, Wertschätzung für Unternehmertum und eine Kultur des Ermöglichens und Entlastens etwa durch Bürokratieabbau“, so Kirschenmann.</p>
<p>So spricht sich die IHK Niedersachsen für den Abbau und die Vermeidung von Bürokratie aus: Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen, straffe Verfahren, klare Zuständigkeiten und rechtssichere Entscheidungen sowie Bürokratiekosten-Monitoring und transparente Bearbeitungsfristen sollten auf der Agenda der Landespolitik stehen. Nicht alle Forderungen und Ideen kann Niedersachsen im Alleingang umsetzen. In vielen Themengebieten braucht es dafür auch eine starke Vertretung im politischen Berlin. Dies gilt für den Einsatz für eine bezahlbare und sichere Energieversorgung ebenso wie für den Aus- und Neubau von Straßen, Schienen, Wasserwegen und Energietrassen. Dabei werde sich die Wirtschaft in der kommenden Legislaturperiode konstruktiv einbringen, um die Wettbewerbsfähigkeit Niedersachsens zu stärken.</p>
<p>Die „IHKN-Positionen zur Landtagswahl 2022“ wurden in den vergangenen Monaten gemeinsam von den sieben niedersächsischen Industrie- und Handelskammern erarbeitet. Basis hierfür war eine Ende vergangenen Jahres durchgeführte Standortumfrage. Darauf aufbauend wurden in 19 thematischen Kapiteln mit Vorschlägen für die zukünftige Landesregierung erarbeitet – unter Einbeziehung aller IHK-Vollversammlungen und der jeweiligen IHK-Ausschüsse Das Positionspapier wurde in allen IHK-Vollversammlungen sowie abschließend in der Mitgliederversammlung der IHKN verabschiedet.</p>
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<p><strong>Das komplette Positionspapier mit allen Einzelpunkten steht auf der <a href="http://www.ihk-n.de/presse/ihkn-positionen-5600944">IHKN-Website.</a></strong></p>
<h5><strong><br />
IHK-Wahlarenen: Mit der Politik diskutieren</strong></h5>
<p>Bringen Sie im Vorfeld der Landtagswahl ein, was für Sie als Unternehmerin oder Unternehmer #entscheidend ist: Die IHK Hannover organisiert in allen Landkreises ihres Bereichs und in der Region Hannover Wahlkampfarenen. Zentrale Themen sind jeweils Energieversorgung und Klimaschutz sowie Fachkräfte und Ausbildung. Außerdem werden regionale Probleme angesprochen.</p>
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<div class="column"><span style="font-size: 14px;"><strong>Orte &amp; Termine: </strong><br />
</span>Göttingen: 6. September, 18 Uhr<br />
Hameln: 1. September, 16 Uhr<br />
Hannover: 14. September, 17 Uhr<br />
Hildesheim: 13. September, 18 Uhr<br />
Holzminden: 20. September, 18 Uhr<br />
Nienburg: 6. September, 15 Uhr<br />
Stadthagen: 19. September, 16 Uhr</div>
<div></div>
<div class="column"><strong>Online-Anmeldung für alle Veranstaltungen:</strong> <a href="http://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/sonderseiten/wahlarenen-landstagswahl">www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/sonderseiten/wahlarenen-landstagswahl</a></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/08/was-die-regierung-angehen-muss/">Was die nächste Regierung angehen muss</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Umwälzend</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2019 13:11:45 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/04/verkehrswende/">Die Freitags-Kolumne: Umwälzend</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<h5>Die letzten Wochen haben einmal mehr deutlich gemacht, wie verästelt die Verkehrswende ist und wo überall Veränderungen aufbrechen.</h5>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Falls noch jemand glaubt, die Mobilitätswende wäre im Kern so etwas wie der Umstieg aufs Fahrrad, sollte sie oder er sich nur mal die letzten Wochen ansehen. Da demonstrieren bundesweit die Taxifahrer mit Existenzsorgen auf dem Beifahrersitz und dem Argument, dass die digital getriebene Konkurrenz nur unter gleichen Bedingungen fahren dürfe. Einer dieser neuen Dienste darf laut Gerichtsentscheid in Hamburg nur weniger als die Hälfte der eigentlich geplanten Fahrzeuge an den Start bringen: Die Kleinbusse, die computergestützt auf flexiblen Routen Passagiere einsammeln, sind irgendwo zwischen Taxi und Bus oder Bahn angesiedelt. Angesiedelt irgendwo zwischen Zu-Fuß-gehen und Fahrrad sind die aus dem Boden schießenden E-Scooter und andere rollerähnliche Gefährte; die haben nicht nur gerade ein rechtliche Grundlage gekriegt, sondern auch eine eigene Messe, die in wenigen Tagen in Hannover startet. Die Stiftung Warentest hielt es für an der Zeit, die Leihfahrradservices unter die Lupe zu nehmen. In Niedersachsen wurde kurz vor Ostern eine neue App vorgestellt, mit der man die Nahverkehrsnutzung besser planen können soll. Und damit haben wir die Automobilbranche bislang nur gestreift. Die kommt jetzt. Gerade erst hat Continental-Chef Elmar Degenhart nochmals betont, dass die Autoindustrie den grundlegendsten Wandel ihrer Geschichte durchläuft. Er sagte das genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Diskussion um die Umweltvorteile des Elektroantriebs einen vorläufigen Höhepunkt erreichte – mit der vor kurzem noch kaum vorstellbaren Wendung, dass der weltgrößte Autobauer den E-Motor verteidigte. Continental äußerte sich ziel- und kompromissorientiert mit einem Fahrplan, der saubere Verbrenner und andere Antriebe kombiniert. Tags zuvor hatte sich die Nummer drei unter den weltweit größten Zulieferern, ZF Friedrichhafen, am Entwicklungsstandort am Dümmer zu Wort gemeldet: Das automatisierte Fahren werde höhere Anforderungen an das Fahrgestell, an Laufruhe und Stabilität stellen, ebenso wie durch Batteriezuladung längere Fahrzeuge mehr Lenkunterstützung brauchen. Schon diese nur beispielhaften Details zeigen, wie verästelt die Mobilitätswende sich gerade entwickelt. Und dabei ist noch nicht einmal klar, ob das batteriegetriebene Elektroauto überhaupt die <em>eine</em> Zukunftslösung ist. Oder das eigene Auto: Unser Produkt sind nicht Stühle, sondern es ist das Sitzen – hieß es schon vor Jahren bei einem bedeutenden niedersächsischen Büromöbelhersteller. Das hört man heute ähnlich von den Fahrzeugherstellen: Sie wollen mehr und mehr Mobilität anbieten, nicht bloß Autos verkaufen. Über allem, egal ob app-gestütztes Teilen von Fahrrädern oder Autos oder autonomes Fahren mit möglichst geringer Umweltwirkung, hängt, natürlich, die Wolke der Digitalisierung. Die Verkehrswende entpuppt sich gerade als Gleichung mit sehr, sehr vielen Unbekannten – soziale, technische und ökologische. Die hängen auch noch voneinander ab, das ganze Gebilde ist in ständiger Bewegung. Es ist eine Umwälzung auf breiter Ebene. Was tun? In der Ruhe liegt die Kraft, und im nüchtern Blick. Und damit lassen wir dem Continental-Chef den Schluss, der bezogen auf die Verkehrswende einen Satz sagte, den man sich grundsätzlich hinter die Ohren schreiben kann: „Populismus vermehrt nur die Emotionen. Er verringert nicht die Emissionen.“ <em>pm</em></p>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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