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	<title>LNG Archive - NW IHK</title>
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		<title>Industrie 4.0: Ein industriepolitischer Coup</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 13:25:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Rückblickend zeigt sich die Entstehung von Industrie 4.0 als sehr zielgerichter Ansatz, um Deutschland in einem Bereich der IT weltweit sichtbar zu machen: Ein industriepolitischer Coup.   Das Zusammentreffen dieser drei bei der Hannover Messe hat schon etwas Historisches, obwohl der Grund dafür gerade mal etwas mehr als ein Jahrzehnt her ist: Wolfgang Wahlster, Henning  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/06/messe-industrie-4-0/">Industrie 4.0: Ein industriepolitischer Coup</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Rückblickend zeigt sich die Entstehung von Industrie 4.0 als sehr zielgerichter Ansatz, um Deutschland in einem Bereich der IT weltweit sichtbar zu machen: Ein industriepolitischer Coup.</strong></h5>
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<p>Das Zusammentreffen dieser drei bei der Hannover Messe hat schon etwas Historisches, obwohl der Grund dafür gerade mal etwas mehr als ein Jahrzehnt her ist: Wolfgang Wahlster, Henning Kagermann und Wolf-Dieter Lukas blickten zurück auf die Entstehung von Industrie 4.0. Die drei haben den Begriff aus der Taufe gehoben. Ende 2010 war das, und ein paar Monate später schob der Informatik-Professor und KI-Spezialist Wahlster die Industrie 4.0 ins Scheinwerferlicht der Messeeröffnung in Hannover.</p>
<p>Und im Rückblick wird deutlich, dass mit Industrie 4.0 auch ein industriepolitischer Coup gelang. Stellvertretend kamen mit den dreien die Bereiche Forschung, Wirtschaft und Politik zusammen. Neben Wolfgang Wahlster als Chef der Deutschen Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz als SAP-Mitgründer Henning Kagermann und Wolf-Dieter Lukas als Staatssekretär im Bundesforschungsministerium. Aus politischer Sicht, das machte Lukas in Hannover deutlich, ging es darum, Deutschland im IT-Bereich sichtbar zu machen – und das in einem Bereich, in dem die deutsche Wirtschaft anerkannt stark ist. In vielen anderen Bereichen, in der Plattformökonomie zum Beispiel, war der Zug abgefahren. Aber über das Internet der Dinge, die Vernetzung von Maschinen, Anlagen und Geräten, wurde gerade diskutiert, und das passte zum Kern deutscher Ingenieurskompetenz. Was in diesem Bereich in Deutschland passiert, musste in den USA oder in Japan ernst genommen werden. Das war die Überlegung am Anfang von Industrie 4.0.</p>
<p>Der Name entstand, weil man mit einem Begriff wie „cyber-physikalische Systeme“ nicht überzeugen konnte, auch wenn er stimmt. Und es steckt eine Menge drin: Die – manchem zu enge – Festlegung auf Industrie. Die auf Software-Versionen und damit auf Informationstechnologie verweisenden Ziffern. Und die Ausrufung der vierten industriellen Revolution. Ein schwieriges Wort allerdings, Revolution. In Teilen der Wirtschaft, in manchen Unternehmen und Institutionen konnte man damit zunächst wenig anfangen, man bevorzugte das Evolutionäre. Aber auch Revolutionen brauchen ihre Zeit, und vom Ende gedacht ist es eine umwälzende Entwicklung.</p>
<p>Aber zunächst ging es ganz schnell. Wahlster, Kagermann und Lukas setzten zunächst auf die Unterstützung der Politik, die das Konzept adoptieren musste. Und tatsächlich war der erste Versuch erfolgreich: Wolfgang Wahlster moderierte 2011 den Hermes Award, warf dabei Industrie 4.0 in den Raum, was Bundeskanzlerin Angela Merkel sofort aufnahm. Die Industrieverbände VDMA, ZVEI und Bitkom griffen die Idee auf, und natürlich die Hannover Messe. Sie machte sich zur Plattform von Industrie 4.0: Sicher auch ein Grund, warum die Idee weltweit erfolgreich war. So kommt zum Beispiel Indonesien als Partnerland der Industriemesse 2023 mit dem Slogan „Making Indonesia 4.0“.</p>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Warp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2022 12:07:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es doch so einfach wäre. In der Zukunft reicht ein Satz: Scotty, auf Warp-Geschwindigkeit gehen. Sagt Captain James T. Kirk auf der Brücke. Und Scotty machts, notfalls in drei Minuten. Dann bewegt sich die Enterprise mindestens mit Lichtgeschwindigkeit durch unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2022. Lichtgeschwindigkeit: Das Wort benutzte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck jetzt  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/05/warp/">Die Freitags-Kolumne: Warp</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<p>Wenn es doch so einfach wäre. In der Zukunft reicht ein Satz: Scotty, auf Warp-Geschwindigkeit gehen. Sagt Captain James T. Kirk auf der Brücke. Und Scotty machts, notfalls in drei Minuten. Dann bewegt sich die Enterprise mindestens mit Lichtgeschwindigkeit durch unendliche Weiten.</p>
<p>Wir schreiben das Jahr 2022. Lichtgeschwindigkeit: Das Wort benutzte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck jetzt und meint damit den Versuch, innerhalb kürzester Zeit Flüssiggas nach Deutschland zu holen. Ende des Jahres sollen die ersten beiden schwimmenden Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel sein, dann muss auch die nötige Infrastruktur geplant, genehmigt und gebaut sein. Ein Zeichen setzen, dass es in Deutschland auch schnell geht, <a href="https://nw-ihk.de/2022/05/habeck-niedersachsen/">sagte Habeck in Hannover</a>.</p>
<p>Ja, das wäre es. Und nach den schwimmenden Terminals müssen die stationären auf dem Festland kommen, um von russischem Gast unabhängig zu werden.</p>
<p>Doch wir brauchen Tempo nicht nur dabei, sondern in allen möglichen Bereichen. Nur, um zum x-ten Mal ein Beispiel dafür zu buchstabieren: G &#8211; e &#8211; n – e – h – m – i – g – u – n – g – s – v – e – r – f – h – r – e – n.</p>
<p>Die Flüssiggas-Infrastruktur könnte zeigen, dass es eben doch geht. Wie wäre es also, wenn ein Mann oder eine Frau auf der Brücke mal in den Verwaltungsmaschinenraum rufen würde: Hey Leute, wir brauchen Warp-Geschwindigkeit. Schnell. (pm)</p>
</div>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/05/warp/">Die Freitags-Kolumne: Warp</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Habeck betont Niedersachsens Schlüsselrolle bei der Energieversorgung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2022 09:32:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Formal war es der Antrittsbesuch von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck in Hannover. Unvermeidlich nahmen dabei aber die Energiepolitik, die Versorgungssicherheit und die Rolle Niedersachsens großen Raum ein.   Robert Habeck betonte in Hannover die Schlüsselrolle Niedersachsens für die Energiesicherheit. Und diese Bedeutung wurde schon am Tag nach seinem Treffen mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann nur  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/05/habeck-niedersachsen/">Habeck betont Niedersachsens Schlüsselrolle bei der Energieversorgung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Formal war es der Antrittsbesuch von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck in Hannover. Unvermeidlich nahmen dabei aber die Energiepolitik, die Versorgungssicherheit und die Rolle Niedersachsens großen Raum ein.</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Robert Habeck betonte in Hannover die Schlüsselrolle Niedersachsens für die Energiesicherheit. Und diese Bedeutung wurde schon am Tag nach seinem Treffen mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann nur allzu deutlich: In Wilhelmshaven begann am 5. Mai der Bau des Flüssiggasterminals. Die Möglichkeit, per Schiff Gas nach Deutschland zu bringen, steht im Zentrum aller Bemühungen, unabhängig von Russland die deutsche Gasversorgung zu sichern.</p>
<p><strong>Flüssiggas-Pläne der Bundesregierung</strong></p>
<p>In Hannover erläuterte Habeck erneut die Pläne die Flüssiggas-Pläne der Bundesregierung. Von den vier schwimmenden Terminals, die sich Deutschland gesichert hat, um möglichst schnell die Abhängigkeit von Russland zu beseitigen, sollen zwei noch in diesem Jahr einsatzfähig sein: eins in Wilhelmshaven, das andere in Brunsbüttel. Dann muss aber auch, das machte Habeck deutlich, die Infrastruktur stehen, um das Gas ins Netz einspeisen zu können. Wenn das klappt, hätte man dafür zehn Monate gebraucht – ein Beleg, dass man in Deutschland eben doch „schneller planen, genehmigen und bauen kann.“ Die beiden weiteren Terminals sollen in Mai nächsten Jahres ans Netz gehen – das in 15 Monaten zu schaffen, sei „auch ganz gut“, sagte Habeck. Bei über den Sommer wieder gefüllten Speichern und anderen Quellen, etwa auch einer noch etwas erhöhten niedersächsischen Gasförderung, ist Habeck zuversichtlich, auf jeden Fall über den Winter zu kommen.</p>
<h6><strong>Unabhängig mit schwimmenden Terminals</strong></h6>
<p>Wenn in zwölf Monaten dann tatsächlich alle vier Schiffe – sogenannte Floating Storage and Regasification Units oder kurz FSRU – arbeiten, können sie nach den Worten Habecks jährlich rund 33 Milliarden Kubikmeter flüssiges Gas, das per Tanker nach Deutschland kommt, wieder in gasförmigen Zustand bringen. Damit sei dann ein wesentlicher Schritt für die Unabhängigkeit von russischen Lieferungen getan.</p>
<p>Um die, so Habeck, „Lichtgeschwindigkeit“ auch beim weiter geplanten Bau der stationären Flüssiggasterminals beibehalten zu können, arbeitet der Bund mit dem LNG-Beschleunigungsgesetz an einer entsprechenden Grundlage. Dadurch würden die Vorgaben auf das EU-Minimum reduziert, erklärte der Wirtschaftsminister in Hannover.</p>
<h6><strong>Wasserstoff als Perspektive </strong></h6>
<p>Die stationären Terminals sollen für Wasserstoff geeignet sein und nach den aktuellen Vorstellungen bis 2040 fossiles Gas umwandeln dürfen. Neben Wilhelmshaven ist Stade als Standort vorgesehen. Jedes Terminal wird rund 200 Mio. Euro kosten, was Habeck am liebsten über private Investoren finanziert sehen möchte. Falls das nicht funktioniert, kündigte er an, dass der Bund eine entsprechende Gesellschaft gründen werde.</p>
<p>Die durch den Krieg gegen die Ukraine nur noch mehr gestiegene Bedeutung Niedersachsen für die deutsche Energieversorgung hatte zuvor schon der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann betont. Vom Kollegen auf Bundesebene gab es für die Position deutliche Unterstützung: Er sei Niedersachsen dankbar, so Habeck. Dabei betonte er die Pionierleistung des Landes bei der Windkraft, kündigte aber auch an, die Hürden für einen schnelleren Ausbau dieses Energieträgers zu beseitigen.</p>
<p>Zusätzliches Gas aus Niedersachsen werde jedenfalls gern genommen, so Habeck, aber nur aus konventioneller Förderung. Beim Fracking von Schiefergas sei er „deutlich verhaltener“, und damit liegt er auf einer Linie mit Bernd Althusmann. Der wies auf die rund 120 Mrd. Kubikmeter Schiefergasvorkommen im Land hin, aber die Förderung sei eben „höchst umstritten.“ Also müsse man zunächst alle anderen Möglichkeiten nutzen.</p>
<div id="attachment_17692" style="width: 1010px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/05/2022-Habeck-Althusmann-web.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-17692" class="wp-image-17692 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/05/2022-Habeck-Althusmann-web.jpg" alt="" width="1000" height="566" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/05/2022-Habeck-Althusmann-web-200x113.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/05/2022-Habeck-Althusmann-web-300x170.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/05/2022-Habeck-Althusmann-web-400x226.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/05/2022-Habeck-Althusmann-web-600x340.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/05/2022-Habeck-Althusmann-web-768x435.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/05/2022-Habeck-Althusmann-web-800x453.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/05/2022-Habeck-Althusmann-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-17692" class="wp-caption-text">Mehr Übereinstimmung, als das Bild ahnen lässt: Bernd Althusmann und Robert Habeck gemeinsam vor der Presse.</p></div>
<p>Überhaupt signalisierte Althusmann viele Übereinstimmungen mit dem Bundeswirtschaftsminister. „Wir haben uns gut verstanden“, sagte er nach dem rund einstündigen Austausch mit Habeck. Der wiederum zeigte sich nicht nur bei der Versorgungssicherheit verhalten optimistisch: Er rechne zwar mit zunächst steigenden Kraftstoffpreise, aber mit einem Rückgang ab Mitte kommenden Jahres &#8211; wenn auch nicht auf Vorkriegsniveau.</p>
<p><em><strong>Zur Unterzeichnung der Vereinbarung über den Ausbau Wilhelmshavens zur Energiedrehscheibe für Deutschland durch Bundesminister Robert Habeck und Niedersachsens Umweltminister hat sich die IHK Niedersachsen aktuell geäußert:  Hauptgeschäftsführerin Birgit Stehl betont <a href="https://www.ihk-n.de/presse/wichtiger-meilenstein-fuer-verlaessliche-energieversorgung-5526774">in einem Statement</a> die Bedeutung für das Land und fordert, das LNG-Terminal in Wilhelmshaven möglichst schnell in Betrieb zu nehmen und die Pläne für Stade voranzutreiben.<br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/05/habeck-niedersachsen/">Habeck betont Niedersachsens Schlüsselrolle bei der Energieversorgung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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