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	<title>Industrie-Club Archive - NW IHK</title>
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		<title>Wechsel beim Industrie-Club: Rosenkranz folgt auf Kuhlgatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 15:19:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Christian Rosenkranz ist neuer Vorstandsvorsitzender des traditionsreichen Industrie-Clubs Hannover. Er folgt damit auf Dr. Carsten Kuhlgatz, der nicht mehr kandidierte. Der 54-jährige Chemiker Rosenkranz ist Vice President Clarios und Geschäftsführer der Clarios Germany GmbH &amp; Co KG und war zuvor auch bei Varta und Johnson Controls tätig. Er ist Vorsitzender des ZVEI-Fachverbandes Batterien und  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Default"><span style="font-size: 11.0pt;"><strong>Dr. Christian Rosenkranz</strong> ist neuer Vorstandsvorsitzender des traditionsreichen Industrie-Clubs Hannover. Er folgt damit auf <strong>Dr. Carsten Kuhlgatz</strong>, der nicht mehr kandidierte. Der 54-jährige Chemiker Rosenkranz ist Vice President Clarios und Geschäftsführer der Clarios Germany GmbH &amp; Co KG und war zuvor auch bei Varta und Johnson Controls tätig. Er ist Vorsitzender des ZVEI-Fachverbandes Batterien und Mitglied des Eurobat-Vorstandes sowie Vorsitzender des Consortiums for Battery Innovation, CBI. „Generell, aber insbesondere in den aktuell herausfordernden Zeiten, ist die Vernetzung von Unternehmen untereinander enorm wichtig und der Industrie-Club Hannover wird dabei auch in Zukunft eine bedeutsame Rolle spielen“, so Rosenkranz.<b> </b>Er dankte seinem Vorgänger Kuhlgatz, der in den vergangenen vier Jahren dem Industrie-Club vorstand und jetzt Mitglied des Ehrenrates ist. Kuhlgatz gehört er unter anderem dem Verwaltungsrat der Hüttenes-Albertus-Gruppe an, die mit 1800 Beschäftigten und 26 Produktionswerken weltweit tätig ist. Bis Mitte 2019 war er Sprecher der Geschäftsführung der Gruppe. Carsten Kuhlgatz ist Präsident des Welt-Gießerei-Verbandes (WFO), Vorstandsvorsitzender des Industrieverbandes Gießereichemie und Vizepräsident der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN). Außerdem ist er Mitglied in den Vorständen des Branchenverbandes der deutschen Gießerei-Industrie (BDG) und den norddeutschen Chemieverbänden.</span></p>
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		<title>Werben für die starke Schiene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:12:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bahnchef Dr. Richard Lutz in Hannover: Beim Industrie-Club nutzte er die Gelegenheit, um für eine „starke Schiene“ zu werben. Wenn man bei der Bahn heute vom noch Wetter reden würde, dann ließe sich die Lage ganz grundsätzlich mit einem Wort beschreiben: Rückenwind. Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, ließ vor dem Industrie-Club Hannover  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bahnchef Dr. Richard Lutz in Hannover: Beim Industrie-Club nutzte er die Gelegenheit, um für eine „starke Schiene“ zu werben.</strong></p>
<p>Wenn man bei der Bahn heute vom noch Wetter reden würde, dann ließe sich die Lage ganz grundsätzlich mit einem Wort beschreiben: Rückenwind. Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, ließ vor dem Industrie-Club Hannover keinen Zweifel daran, dass sein Unternehmen von den Zeitläuften getragen wird. Und damit auch er selbst: Ihm gehe es so gut wie seit 25 Jahren nicht, sagte er an einer Stelle bezogen auf seine Arbeit bei der Bahn. Wobei man wissen muss, dass er tatsächlich vor genau 25 Jahren im „Unternehmen Zukunft“ – so ein Bahn-Werbespruch aus den frühen 90ern &#8211; begann. Und wenn er über die Zukunftsperspektive einer „starken Schiene“ spricht, strahlt er die Zufriedenheit über die Wiederentdeckung der Bahn geradezu aus.</p>
<p>Die Diskussion um Klimawandel und Nachhaltigkeit ist der Treiber dieser Entwicklung: Die Mobilitätswende geht nicht ohne die Bahn, betont Lutz. Sie sei Teil der Lösung, nicht des Problems: Das lässt den Bund als Eigentümer nun Mittel freisetzen, um, so Lutz, „ganze Berge“ zu bewegen. Er spricht von der Generationenaufgabe, jetzt zu investieren &#8211; ins Netz, in Personal, in Fahrzeuge. „Wir müssen das machen“, sagt er gleich mehrmals. Und wird rückblickend deutlich: „Wir haben den Laden ziemlich knapp gefahren.“ Was zum aktuellen Investitionsstau führte.</p>
<p>Jetzt liegt der Fokus auf Ausbau: Lutz will die Passagierzahlen im Fernverkehr verdoppeln. Der Güterverkehr soll um 70 Prozent zulegen, gleichzeitig will die Bahn ihren Marktanteil von knapp 18 auf 25 Prozent erhöhen. Die Erschließung ländlicher Räume steht auf der Agenda. Und der Bahnchef zeigte sich als erklärter Fan des Kombinierten Verkehrs: Vor- und Nachlauf regional mit dem LKW, Hauptlauf über die Schiene. Gleichzeitig will Lutz die Bahn schlanker organisieren machen und über die Digitalisierung Kapazitäten erschließen.</p>
<p>Aber wann wird die Bahn fit für die Zukunft sein, und welche Übergangsschmerzen sind bis dahin auszuhalten? Mit diesen Fragen hatte Dr. Carsten Kuhlgatz, Vorsitzender des Industrie-Clubs, den Vortrag des Bahnchefs eingeleitet. Wobei solcherlei Schmerzen in Hannover künftig noch zunehmen dürften: Der S-Bahn Verkehr in der Region spürt bereits länger, weil Züge umgeleitet werden, die Sanierung der Schnellfahrstrecke südlich von Göttingen. Die Arbeiten an einer Brücke direkt am Hauptbahnhof verzögern sich bis März – die Freigabe der darunter entlang führenden Straße ebenso. Und dann kommt die voraussichtlich ein Jahrzehnt dauernde Sanierung des Hauptbahnhofs selbst, „unterm rollenden Rad“, wie Lutz an anderer Stelle sagte.</p>
<p>Das alles ist aber nicht gemeint, wenn der Bahnchef von Hannover als „neuralgischem Knoten“ spricht. Sondern, natürlich, die Bedeutung der Landeshauptstadt für den Schienenverkehr. Insofern hatte der Industrie-Club den Veranstaltungsort passend gewählt: Die Schlütersche Verlagsgesellschaft hat ihren Sitz an einem ausgedehnten Bahngelände, ziemlich genau dort, wo sich die Trassen in Richtung Süden und Osten treffen. Hannover, sagte Lutz höflich, „sei eine der spannendsten Wirtschaftsregionen“ – aber für die Bahn auch einer der zentralen Bausteine im geplanten Deutschlandtakt, also der Verbindung großer Zentren im Halbstundentakt. Er wies in diesem Zusammenhang auch auf die geplante Schnellfahrstrecke Hannover – Bielefeld – Hamm hin.</p>
<p>Es waren die großen Linien, die Lutz‘ Treffen mit dem hannoverschen Industrie-Club beherrschten. Nicht die individuellen, punktuellen Ärgernisse. Selbst die Frage, wie und wann Hannovers Hauptbahnhof zu einem zusätzlichen Gleis kommt, blieb ausgeklammert. Mehr als das wurde der Aspekt einer gemeinsamen, gesellschaftlichen Anstrengung betont als Voraussetzung, um die Vision einer starken Schiene zu verwirklichen.</p>
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		<title>Kandidatendiskussion: In Teilen kontrovers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 11:59:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein prall gefüllter Plenarsaal der IHK Hannover belegt das hohe Interesse der Wirtschaft: Industrie- und Handelskammer und Industrie-Club Hannover hatten Kandidaten, die bei der hannoverschen Oberbürgermeisterwahl antreten, zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Die verlief „in Teilen kontrovers“, wie IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Horst Schrage anschließend feststellte.   Beispiel Gewerbesteuern: Unter dem Strich will keiner der Kandidaten, die Ende  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/09/kandidaten-diskussion-ihk/">Kandidatendiskussion: In Teilen kontrovers</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein prall gefüllter Plenarsaal der IHK Hannover belegt das hohe Interesse der Wirtschaft: Industrie- und Handelskammer und Industrie-Club Hannover hatten Kandidaten, die bei der hannoverschen Oberbürgermeisterwahl antreten, zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Die verlief „in Teilen kontrovers“, wie IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Horst Schrage anschließend feststellte.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beispiel Gewerbesteuern: Unter dem Strich will keiner der Kandidaten, die Ende September im IHK-Plenarsaal zur Diskussion antraten &#8211; Marc Hansmann, Belit Onay und Eckhard Scholz – sie erhöhen. Aber ebenso wiesen alle auf den Investitionsbedarf in der Stadt hin. Zwischen diesen Eckpunkten variierten die drei das Thema. Die klarste Absage an eine Gewerbesteuererhöhung kam von Eckhard Scholz: „Unbedingt darauf verzichten“, sagte er. Aber auch keine Erleichterung in Sicht, sagte Scholz mit Blick auf den Zustand von Schulen, Kindergärten, Bädern und Sporthallen in Hannover. Eine Neuverschuldung kann er sich nur bei Infrastrukturinvestitionen vorstellen. Auf der anderen Seite Belit Onay: Steuererhöhung? „Eher nicht“, so sein Aussage, und er betonte ebenfalls: „Investitionen müssen kommen.“ Für Onay ist Neuverschuldung ein Thema, insbesondere in der aktuellen Niedrigzinsphase. Keine Steuererhöhung, aber auch keine Senkung, jedenfalls nicht „in den ersten sieben Jahren einer Amtszeit“ als Oberbürgermeister, kündigte Marc Hansmann an. Auch er sieht die Notwendigkeit, einen hohen Investitionsbedarf zu finanzieren – „aber nicht auf Pump.“</p>
<p>Hansmann (48) hat einschlägige Erfahrung beim Haushalt Hannovers: Von 2007 bis 2017 war der SPD-Kandidat Kämmerer der Landeshauptstadt. Von dort aus wechselte der gebürtige Osnabrücker in der Vorstand der Energieversorgers Enercity AG, vormals Stadtwerke Hannover. Belit Onay (38) tritt für die Grünen an. Der Jurist stammt aus Goslar und hat Erfahrung in der Landes- und in der Stadtpolitik: Er war im hannoverschen Stadtrat und ist seit 2013 Landtagsmitglied. Der 55-jährige Eckhard Scholz, parteilos und für die CDU im Rennen, wurde in Königslutter geboren. Nach Hannover führte ihn schließlich eine Karriere im Volkswagen-Konzern: Zuletzt war er von 2012 bis 2018 Chef von VW Nutzfahrzeuge.</p>
<div id="attachment_8277" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Gruppe.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8277" class="wp-image-8277 size-large" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Gruppe-1024x683.jpg" alt="" width="640" height="427" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Gruppe-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Gruppe-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Gruppe-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Gruppe-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Gruppe-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Gruppe-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Gruppe-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Gruppe-1200x800.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Gruppe-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><p id="caption-attachment-8277" class="wp-caption-text">In der Endphase eines langen Wahlkampfes: Marc Hansmann, Eckhard Scholz und Belit Onay (v.l.)</p></div>
<p>Was antwortet jemand mit diesem beruflichen Hintergrund, wenn er nach einem Bekenntnis zum Industriestandort Hannover gefragt wird, wie es Moderator Conrad von Meding tat? Ob diese Frage, an ihn gerichtet, ernst gemeint sei, gab Scholz zurück. Hannover ohne Industrie: „Für mich nicht vorstellbar.“ So weit, so klar: Aber Rolle und Ansehen der Industrie sind durchaus ein Thema, und nicht nur HAZ-Redakteur von Meding wollte dazu Näheres wissen. Auch IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Horst Schrage hatte zuvor auf den industriellen Kern der Stadt hingewiesen, der seinen Platz behalten müsse. Und wie sehr das Thema den Unternehmen auf den Nägeln brennt, machte ein Unternehmer deutlich: Er erwarte, dass ein Oberbürgermeister die Industrie unterstützt – nicht zuletzt, um mehr Rückendeckung in der Bevölkerung zu gewinnen. Ein Bekenntnis zur Industrie kam auch von Marc Hansmann und Belit Onay, wobei insbesondere Onay unter dem Aspekt Nachhaltigkeit gemeinsam mit der Wirtschaft Nischen ausloten will.</p>
<p>Wenn man über Rolle und Perspektive der Industrie spricht, ist es nicht mehr weit bis zur Frage nach Gewerbeflächen – und zwar eindeutig auch für die Industrie, wie IHK-Chef Schrage anmerkte. SPD-Kandidat Hansmann forderte, bei der Bauleitplanung in größeren Zusammenhängen zu denken: Die heutige Bauleitplanung stamme im Kern noch aus den 50er Jahren. Mischgebiete ausweisen, als Stadt Gelände kaufen und entwickeln, sagte er bezogen auf konkrete Fälle.</p>
<div id="attachment_8279" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Hansmann.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8279" class="wp-image-8279 size-medium" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Hansmann-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Hansmann-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Hansmann-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Hansmann-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Hansmann-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Hansmann-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Hansmann-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Hansmann.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-8279" class="wp-caption-text">Marc Hansmann</p></div>
<p>Gewerbegebiete werden eine Herausforderung bleiben, sagte Grünenpolitiker Onay. „Schützen, bewahren, weiterentwickeln“ – das stellte er dabei als Richtschnur in den Raum. Das von Eckhard Scholz ins Spiel gebrachte Vorbild einer Flächenvermarktung durch ein eigenes Unternehmen wie in Mönchengladbach, das sich an marktüblichen Kriterien orientiert, nannte er ein interessantes Beispiel.</p>
<div id="attachment_8281" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Onay.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8281" class="wp-image-8281 size-medium" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Onay-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Onay-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Onay-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Onay-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Onay-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Onay-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Onay-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Onay.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-8281" class="wp-caption-text">Belit Onay</p></div>
<p>Hansmann hatte bereits das Problem angesprochen, die vorhandenen Flächen auf Gewerbe, Wohnen und Naherholung zu verteilen. Auf die Frage aus dem Publikum, wie denn die Prioritäten gesetzt werden müssten, forderte er „Wohnraum noch und nöcher“ &#8211; wobei Hannover die grünste Stadt bleiben solle. Belit Onay nannte Arbeitsplätze das A und O, sieht aber einen Mehrwert in kurzen Wegen dorthin. Für die drei Kandidaten spielt Verdichtung eine große Rolle, also die intensivere Nutzung von Flächen. Eckhard Scholz brachte dafür unter anderem Kasernengelände ins Spiel.</p>
<div id="attachment_8282" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Scholz.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8282" class="wp-image-8282 size-medium" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Scholz-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Scholz-200x137.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Scholz-300x205.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Scholz-400x274.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Scholz-600x410.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Scholz-768x525.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Scholz-800x547.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_OB-Diskussion-Scholz.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-8282" class="wp-caption-text">Eckhard Scholz</p></div>
<p>Neben den Flächen geht es aber auch um die Abwicklung von Bauvorhaben: Der CDU-Kandidat erntete den wohl größten Applaus des Nachmittags mit seiner Bemerkung, hier sei Hannover „katastrophal schlecht.“. Scholz forderte Digitalisierung und Transparenz: Wo steht ein Prozess, wann ist er abgeschlossen? Belit Onay nannte die Digitalisierung im Bereich der Bauverwaltung einen Baustein, der zur Beschleunigung beitragen könne. Und Marc Hansmann sprach einen weiteren Aspekt an: „Nicht nur die Papiere digitalisieren, sondern loslassen.“ Also innerhalb der Verwaltung Verantwortung delegieren und Prozesse nach Kundenbedürfnissen gestalten.</p>
<p>Auch in einem Bereich, den Moderator von Meding bewusst immer wieder als kontroverses Thema angesprochen hatte, noch bevor es überhaupt auf den Tisch kam, waren die Positionen weniger strittig als manche das erwartet hatten. Von Meding hatte das aktuelle Positionspapier hannoverscher Wirtschaftsverbände mitgebracht und daraus die Sorge abgeleitet, der Autoverkehr in der Stadt könne ausgegrenzt werden. Davon fühlte sich Belit Onay angesprochen, der mit dem Ziel einer autofreien Innenstadt bis 2030 angetreten ist. Bis dahin, sagte er, sei aber noch viel Zeit zur Umsetzung. Er will wirtschaftlich notwendigen Verkehr zulassen, und der Handel werde durch erhöhte Aufenthaltsqualität auch von weniger Autos profitieren, der öffentliche Nahverkehr müsse aber zu einer echten Alternative ausgebaut werden. Den grundsätzlichen Trend einer Verkehrswende bestätigte auch der langjährige Automanager Eckhard Scholz: „Es wird von uns erwartet, dass wir Dinge ändern.“ Er wies ebenfalls auf die nötige Unterscheidung zwischen Nutz- und Privatverkehr oder, mit anderen Worten, Liefer- und Personenverkehr hin. Scholz setzt auf Intelligenz und Analytik, auf die neue, vernetzte Autogeneration und damit das Ziel Smart City &#8211; davon profitiert die notwendige Verbesserung von Ampelschaltungen, die Vermeidung von Parksuchverkehr oder die Auslastung Parkflächen. Grundsätzlich forderte Scholz, den Verkehr in Hannover „wirklich nochmal neu zu denken“ und erinnerte an die ursprüngliche Stadtbahnplanung. Und er brachte noch einen weitere Aspekt ein: „Hannover ist zugeparkt.“ Das verringere unter anderem die Attraktivität der Stadt.</p>
<p>Auch Marc Hansmann sieht den Stadtverkehr vor einer grundsätzlichen Wende. Auf den Hauptverkehrsachsen soll der Verkehr fließen. Er will auch keinen Rückbau von Straßen, sondern sucht bei den Radwegen einen Lückenschluss. Das Fahrrad spielt in den Vorstellungen der drei Kandidaten eine wesentliche Rolle, für Pendler (Scholz), wobei auch die Unternehmen mitziehen müssten, etwa durch Angebote für ihre Mitarbeiter (Onay), und auch Sharing-Konzepte nicht nur, aber auch für das Fahrrad (Hansmann) gehören zur grundsätzlichen Veränderung des Mobilitätsverhaltens, das alle drei sehen. Also auch hier eine in Teilen kontroverse Diskussion, wie IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Horst Schrage schließlich bilanzierte.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/09/kandidaten-diskussion-ihk/">Kandidatendiskussion: In Teilen kontrovers</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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