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	<title>Industrie 4.0 Archive - NW IHK</title>
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		<title>Außenwirtschaftspreis: Refratechnik und Keramischer Ofenbau gewinnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 17:59:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Niedersächsische Außenwirtschaftspreis geht in diesem Jahr an zwei Unternehmen aus dem Bereich der IHK Hannover: Die Keramischer Ofenbau GmbH aus Hildesheim erhielt die Auszeichnung in der Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmen. Bei den Großunternehmen gewann die Refratechnik Cement GmbH aus Göttingen.   Da ist Feuer im Spiel, bei beiden mit dem Niedersächsischen Außenwirtschaftspreis  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/aussenwirtschaftspreis-refratechnik-ofenbau/">Außenwirtschaftspreis: Refratechnik und Keramischer Ofenbau gewinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Der Niedersächsische Außenwirtschaftspreis geht in diesem Jahr an zwei Unternehmen aus dem Bereich der IHK Hannover: Die Keramischer Ofenbau GmbH aus Hildesheim erhielt die Auszeichnung in der Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmen. Bei den Großunternehmen gewann die Refratechnik Cement GmbH aus Göttingen.</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da ist Feuer im Spiel, bei beiden mit dem Niedersächsischen Außenwirtschaftspreis 2023 ausgezeichneten Unternehmen. Die Refratechnik Cement GmbH stellt Feuerfest-Produkte her, die weltweit in industriellen Hochtemperaturprozessen verwendet werden, etwa in der Zement-, Kalk- und Keramikindustrie. Das heute international aufgestellte Unternehmen aus Südniedersachsen wurde 1950 als Handwerksunternehmen gegründet. Die Keramischer Ofenbau GmbH aus Hildesheim baut energieeffiziente Industrieöfen &#8211; wie es schon aus dem Namen hervorgeht: für die Keramikindustrie. Beide Unternehmen sind</p>
<div id="attachment_21703" style="width: 1010px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_3977-scaled-e1681927036531.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21703" class="wp-image-21703 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_3977-scaled-e1681927036531.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_3977-scaled-e1681927036531-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_3977-scaled-e1681927036531-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_3977-scaled-e1681927036531-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_3977-scaled-e1681927036531-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_3977-scaled-e1681927036531-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_3977-scaled-e1681927036531-800x534.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_3977-scaled-e1681927036531.jpg 1000w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-21703" class="wp-caption-text">Olaf Lies (l.) übergibt die Auszeichnung an Dr. Stefan Punkte und Danila Mezakov von Refratchnik.</p></div>
<p>international erfolgreich und haben jeweils eine Exportquote von zuletzt rund 90 Prozent. Unter anderem dafür gab es jetzt die Auszeichnung, die im Rahmen des Niedersächsischen Außenwirtschaftstages während der Hannover Messe von Wirtschaftsminister Olaf Lies übergeben wurde.</p>
<p>Lies hob die Exporterfolge niedersächsischer Unternehmen gerade in der aktuell schwierigen von Krisen geprägten Zeit hervor: &#8222;Mit dem Außenwirtschaftspreis würdigen wir herausragende Unternehmen, die auf internationalen Märkten trotz globaler Krisen erfolgreich sind.&#8220; Der Preis wurde zum 13. Mal vergeben. Bewerben können sich niedersächsische Unternehmen. Auswahlkriterien sind unter anderem die Höhe des Exportanteils, die Zahl unmittelbar vom Export abhängiger Arbeitsplätze in Niedersachsen, die Innovationsfähigkeit und die Nachhaltigkeit der Produkte.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/04/keramischer-ofenbau-hildesheim-alten/">Keramischer Ofenbau: Ofen für Neues &#8211; Ein NW-Unternehmensporträt (14.4.2021)</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/aussenwirtschaftspreis-refratechnik-ofenbau/">Außenwirtschaftspreis: Refratechnik und Keramischer Ofenbau gewinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Hannover Messe: Rundgang mit nachhaltigen Stationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 16:10:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Messerundgang am ersten Tag mit Bundeskanzler Olaf Scholz und dem indonesischen Staatspräsidenten Joko Widodo. Die Stationen machten deutlich, wie sehr das Thema einer nachhaltigen Transformation die Hannover Messe 2023 bestimmt. +++ Kostenlose Tickets für Mitgliedsunternehmen der IHK Hannover: Mehr dazu hier +++ Es ist, als ob die Hannover Messe aus dem Pandemie-Schlaf erwacht – und  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/hannover-messe-rundgang/">Hannover Messe: Rundgang mit nachhaltigen Stationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Messerundgang am ersten Tag mit Bundeskanzler Olaf Scholz und dem indonesischen Staatspräsidenten Joko Widodo. Die Stationen machten deutlich, wie sehr das Thema einer nachhaltigen Transformation die Hannover Messe 2023 bestimmt.<br />
</strong></h5>
<p><strong>+++ Kostenlose Tickets für Mitgliedsunternehmen der IHK Hannover: Mehr dazu <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/hannover-messe-tickets-und-tipps/"><em>hier </em></a>+++</strong></p>
<p>Es ist, als ob die Hannover Messe aus dem Pandemie-Schlaf erwacht – und das mit einem neuen Schwerpunkt. So scheint es jedenfalls, wenn man beim Kanzlerrundgang Olaf Scholz und dem indonesischen Präsidenten Joko Widodo folgt. Natürlich, die Stationen sind danach ausgesucht, aber trotzdem: Klimaneutralität, CO<sub>2</sub>-Vermeidung, Nachhaltigkeit, ressourcenschonende Produktion sind allgegenwärtig. Digitalisierung ist in der Selbstverständlichkeit angekommen, Industrie 4.0 ist als Begriff nicht mehr das allgegenwärtig. Eher wird nun betont, wo denn schon Künstliche Intelligenz zu finden ist.</p>
<p>Ein weiteres Schlagwort: Manufacturing-X. Ein gemeinsamer, von der Industrie vorangetriebener gemeinsamer virtueller Raum zum Austausch von Daten, der auf der Hannover Messe vorgestellt werden soll. Phoenix Contact, Automatisierungs- und Elektronikspezialist aus Blomberg mit großer Dependance in Bad Pyrmont, sieht sich als Treiber bei Manufacturing-X. Unternehmenschef Frank Stührenberg wies beim Messerundgang von Olaf Scholz und Joko Widodo darauf hin, dass für die industrielle Transformation ein solcher Datenaustausch unverzichtbar sei. Phoenix Contact kommt, und hier zeigt sich dann das Thema Nachhaltigkeit mit Steuerungssystemen für intelligente Stromnetze oder für Windparks. Das Unternehmen liefert auch Technik für Indonesiens neue Hauptstadt, was Joko Widodo erfreut zur Kenntnis genommen haben wird. Auch am Siemens-Stand gab es eine Verbindung nach Indonesien: Der Konzern wird dort eine Batteriefabrik bauen. Digitale Simulation bei der Entwicklung von Batterien soll dabei Ressourcen sparen. So werden etwa Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Indonesien berücksichtigt.</p>
<p>Der indonesische Staatspräsident präsentierte selbstbewusst sein Land als zukunftsgewandt, grundsätzlich optimistisch und offen für Investoren. Man wolle die industrielle Transformation und verfolge ebenso das Ziel einer Klimaneutralität bis 2060. Olaf Scholz betonte insbesondere die gemeinsamen Werte: Indonesien ist die drittgrößte Demokratie der Welt. Widodo nahm die Gemeinsamkeit auf: &#8222;Let&#8217;s sail together&#8220; &#8211; gemeinsam unterwegs sein, sagte er und spielte damit auf das Leitmotiv der indonesischen Beteiligung an: Eine unendliche Reise, unter dem stilisierten Bild einer Pinisi, des in der Inselwelt Indonesiens verbreiteten Segelschiffs. Widodo wies auf Vereinbarungen in einem Umfang von insgesamt 1,8 Mrd. Euro hin, die auf der Messe geschlossen werden sollen.</p>
<div id="attachment_21664" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-2-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21664" class="wp-image-21664 size-fusion-400" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-2-web-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-2-web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-2-web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-2-web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-2-web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-2-web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-2-web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-2-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-21664" class="wp-caption-text">Olaf Scholz.</p></div>
<p>Zack: Das lässt sich nicht so leicht ins Englische oder Indonesische übersetzen. „Zack“, sagte Susanne Kinschert, als die automatische Zugangskontrolle Scholz und Widodo eine Tür öffnete. Kinschert ist geschäftsführende Gesellschafterin des Automatisierungs- und</p>
<div id="attachment_21651" style="width: 410px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Widodo-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21651" class="wp-image-21651 size-fusion-400" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Widodo-web-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Widodo-web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Widodo-web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Widodo-web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Widodo-web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Widodo-web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Widodo-web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Widodo-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-21651" class="wp-caption-text">Joko Widodo</p></div>
<p>Sicherheitsspezialisten Pilz aus Ostfildern. Scholz mit 3D-Brille, Scholz als Avatar oder eben als Tester für die Zugangskontrolle: Messerundgang eben.</p>
<p>Am Stand des oberfränkischen Familienunternehmens Wöhner ging es noch um einen anderen Aspekt der Künstlichen Intelligenz: Das C14-System des auf Energieverteilung, Steuerungstechnik und erneuerbare Energien spezialisierten Unternehmens erkennt Kurzschlüsse, bevor sie entstehen: Das hilft angesichts fehlender Elektrik- und Elektronik-Fachleute – KI gegen Fachkräftemangel.</p>
<p>Hängengeblieben ist bei Olaf Scholz besonders der Besuch beim Ventilatorenhersteller EBM Papst: Der Messestand in Hannover – einschließlich der Begrüßung des Bundeskanzlers und des indonesischen Staatspräsidenten – wurde von Auszubildenden und dual Studierenden. Weshalb Olaf Scholz ganz nebenbei eine Lanze für das deutsche Ausbildungssystem brach: Wer eine Ausbildung macht, das wiederholte der Kanzler auch nochmal in seinem Abschlussstatement, macht alles richtig. Deutschland habe hier eine große Tradition, die aber auch gepflegt werden müsse, so der Kanzler. EBM Papst gehört zu den starken deutschen Mittelständlern, die auch die Hannover Messe prägen, und ist in Mulfingen zuhause – das liegt zwischen Stuttgart und Würzburg.</p>
<div id="attachment_21668" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Phoenix-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21668" class="wp-image-21668 size-fusion-600" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Phoenix-web-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Phoenix-web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Phoenix-web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Phoenix-web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Phoenix-web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Phoenix-web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Phoenix-web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Phoenix-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-21668" class="wp-caption-text">Steuerelemente für intelligente Stromnetze und damit für die Energiewende: Scholz am Stand von Phoenix Contact. Außerdeem: Bundesverkehrsminister Volker Wissing, Wirtschafts-Staatssekretär Michael Kellner, Phoenix-Chef Frank Stührenberg, Olaf Lies und Stephan Weil (v.l.).</p></div>
<p>Noch zwei weitere Unternehmen erwähnte Olaf Scholz nach seinem Rundgang, und beide stehen für das große Messe-Thema Nachhaltigkeit. In Hannover zeigt die Essener IFM electronic Unternehmen Filtrationssysteme für Wasser, sensorgesteuert mit KI-Elementen. Und der Automatisierungsspezialist Festo erwähnte der Kanzler mit der Weiterentwicklung eines Bioreaktors, dessen Vorläufer schon 2022 in Hannover zu sehen war. In dieser Anlage können Algen für verschiedenste – noch zu entwickelnde – Zwecke unter optimalen Bedingungen wachsen. Auch das ein Aspekt der Nachhaltigkeit: Algen können, unter anderem, CO<sub>2</sub> binden. Durchaus typisch also für die Schwerpunkte der Hannover Messe 2023, von der Messechef Jochen Köckler eine Botschaft erwartete: Die Industrie kann ihren Beitrag gegen den Klimawandel leisten.</p>
<div id="attachment_21652" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Lies-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21652" class="size-medium wp-image-21652" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Lies-web-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Lies-web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Lies-web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Lies-web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Lies-web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Lies-web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Lies-web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Lies-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-21652" class="wp-caption-text">Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies.</p></div>
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<p>Und das sah auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies nach dem Kanzler-Rundgang so: Die Hannover Messe wird zu einer Umweltschutz-Messe. Für die Grundstimmung in den 15 Messehallen gilt das auf jeden Fall.</p>
<p><a href="http://www.hannnovermesse.de">www.hannovermesse.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_21655" style="width: 520px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-Wissing-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21655" class="wp-image-21655" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-Wissing-web-400x310.jpg" alt="" width="510" height="395" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-Wissing-web-200x155.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-Wissing-web-300x233.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-Wissing-web-400x310.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-Wissing-web-600x465.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-Wissing-web-768x595.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-Wissing-web-800x620.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Scholz-Wissing-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 510px) 100vw, 510px" /></a><p id="caption-attachment-21655" class="wp-caption-text">Gesprächs am Rande: Stephan Weil und Bundesverkehrsminsiter Volker Wissing.</p></div>
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<div id="attachment_21669" style="width: 667px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-ifm-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21669" class="wp-image-21669 " src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-ifm-web-600x400.jpg" alt="" width="657" height="438" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-ifm-web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-ifm-web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-ifm-web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-ifm-web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-ifm-web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-ifm-web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-ifm-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 657px) 100vw, 657px" /></a><p id="caption-attachment-21669" class="wp-caption-text">Am Stand von ifm electronic: Scholz mit Unternehmenschef Michael Marhofer, Messechef Dr. Jochen Köckler, Ministerpräsident Stephan Weil und Bundesverkehrminister Volker Wissing (v.l.).</p></div>
<div id="attachment_21653" style="width: 410px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Presse-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21653" class="wp-image-21653 size-fusion-400" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Presse-web-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Presse-web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Presse-web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Presse-web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Presse-web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Presse-web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Presse-web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Presse-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-21653" class="wp-caption-text">Großer Andrang: Pressebegleitung beim Kanzler-Rundgang.</p></div>
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		<title>IHK auf der Messe: Kolumbiens Botschafterin macht den Anfang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 11:59:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Kostenlose Tickets für Mitgliedsunternehmen der IHK Hannover: Mehr dazu hier +++ Top-Gesprächstermin am IHK-Stand gleich am ersten Messetag mit Yadir Salazar Mejia, der kolumbianischen Botschafterin in Berlin, und Christian J. Justus, Honorarkonsul des südamerikanischen Landes in Hamburg. Die beiden sprachen mit den IHK-Fachleuten Dr. Mark Heinzel, Referatsleiter Nord- und Lateinamerika beim DIHK sowie Pia  [...]</p>
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<p>Top-Gesprächstermin am IHK-Stand gleich am ersten Messetag mit Yadir Salazar Mejia, der kolumbianischen Botschafterin in Berlin, und Christian J. Justus, Honorarkonsul des südamerikanischen Landes in Hamburg. Die beiden sprachen mit den IHK-Fachleuten Dr. Mark Heinzel, Referatsleiter Nord- und Lateinamerika beim DIHK sowie Pia Homann und Tilmann Brunner von der IHK Hannover.</p>
<p>Kolumbien ist ein von Niedersachsen geschätzter Partner in Lateinamerika. Deutsche Unternehmen liefern Kunststoffe, landwirtschaftliche Maschinen, Papier und Pape, ein bisschen Baustoff, ein bisschen Medizin. Importiert werden Kohle, pflanzliche Öle, Früchte und Kunststoff. Insgesamt erreichten die deutschen Exporte im vergangenen Jahr knap 2 Mrd. Euro, die Importe rund 3 Mrd. Euro. Die entsprechenden Zahlen für Niedersachsen: Einfuhr rund 165 Mio. Euro bei Exporten von gut 87 Mio. Euro.</p>
<p>Doch da es viel Luft nach oben: Beim Gespräch mit der Botschafterin auf der Messe ging es um Niedersachsens möglichen Beitrag zur Re-Industrialisierung Kolumbiens. Erneuerbare und vor allem grüne Energien, zukunftsorientierte Lösungen für die Kreislaufwirtschaft, eine nachhaltige Klimapolitik und zukunftsorientierte Industriepolitik. Das passt zum Angebot niedersächssicher Unternehmen mit entsprechenden Produkten und Lösungen, aber vor allem auch mit Know-how.</p>
<p>Aber auch deutsche Unternehmen können profitieren, zum Beispiel beim Thema Fachkräftemigration. Das hat dasProjekt TEAM &#8211; Trabajadores Especializados de Colombia para AleMania &#8211;  von Vonovia und der GalaBau Verband Niedersachsen mit der Integration von rund 50 kolumbianischen Handwerkern im vergangenen Jahr bewies.</p>
<p>Die IHK Hannover ist in diesem Jahr gemeinsam der Deutschen Industrie- und Handelskammer, den Auslandshandelskammern und Germany Trade &amp; Invest auf der Messe: Halle 2, Stand C43/1.</p>
<p><a href="http://www.hannovermesse.de">www.hannovermesse.de</a></p>
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		<title>Hannover Messe: Ein Quantum Pathos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 16:40:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>HgHaHaÜber 4000 ausstellende Unternehmen und Institutionen aus 63 Ländern in 15 Hallen, über 1100 Vorträge an den fünf Messetagen, rund 60 Delegationen aus aller Welt: Ein Blick auf die Hannover Messe (17. - 21. April) wenige Tage vor der Eröffnung. Und bei dieser Vorschau ging es in diesem Jahr nicht ohne ein Quantum Pathos.    [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>HgHaHaÜber 4000 ausstellende Unternehmen und Institutionen aus 63 Ländern in 15 Hallen, über 1100 Vorträge an den fünf Messetagen, rund 60 Delegationen aus aller Welt: Ein Blick auf die Hannover Messe (17. &#8211; 21. April) wenige Tage vor der Eröffnung. Und bei dieser Vorschau ging es in diesem Jahr nicht ohne ein Quantum Pathos.</strong></h5>
<h5><strong> </strong></h5>
<p><strong>+++ Kostenlose Tickets für Mitgliedsunternehmen der IHK Hannover: Mehr dazu <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/hannover-messe-tickets-und-tipps/"><em>hier </em></a>+++</strong></p>
<p>Fasst man nochmal grob zusammen, was die Hannover Messe in diesem Jahr prägen soll, dann geht das ungefähr so: Es gibt die D-Themen, die E- und die K-Themen. Und die Beziehungen zwischen ihnen. Beziehungsstatus: komplex.</p>
<p>D-Themen heißt: Digitalisierung. Messe-Chef Dr. Jochen Köckler warf wenige Tage vor Messebeginn die heißen Schlagworte in den Ring. Ganz oben auf seiner Liste: KI &#8211; Künstliche Intelligenz, und lernende Maschinen. Vielleicht noch mehr als die Ausstellung wird die Diskussion darum die Messe prägen. Sucht man auf der Messe-Website mit dem Stichwort Künstliche Intelligenz, liefert das gut 500 Treffer, gemessen an über 4000 ausstellenden Unternehmen und mehr als 10000 Produkten in der Datenbank. Bei Machine Learning sind es noch 200 mehr. Schwierig ist aber, abzugrenzen, wo Künstliche Intelligenz anfängt und wo sie bereits drinsteckt. Sicher ist nur, dass es um ein Thema geht, an dem sich die Zukunft der Industrie entscheidet.</p>
<p>Lassen wir ein weiteres D-Thema, obwohl weiterhin von hoher Bedeutung, mal beiseite: Industrie 4.0 hat die Hannover Messe während der vergangenen zehn Jahr bestimmt. Allerdings kann man sich fragen, ob Künstliche Intelligenz die Voraussetzung ist, um Industrie 4.0 in höchster Form umzusetzen: So viel zunächst zur den vielfältigen Beziehungen der Messe-Schwerpunkte untereinander in diesem Jahr.</p>
<h6><strong>Manufacturing-X als Messethema</strong></h6>
<p>Premiere allerdings feiert in diesem Jahr Manufacturing-X. Diese Vorstellung eines gemeinsamen Datenraumes kommt von der Plattform Industrie 4.0. Zitat aus einem im Herbst 2022 veröffentlichten Grundlagenpapier: „Eine digitale und souveräne Industrie braucht eine einfach verfügbare und durchgängige Datenvernetzung und die Bereitschaft zum multilateralen Teilen von Daten.“ Heißt: Die Industrie aller Branchen soll über diesen Datenraum digital zusammenarbeiten können. Hinter dem Projekt stehen Unternehmen, Industrieverbände und die Politik. Vorangetrieben werden soll es auf der Hannover Messe – dem „perfekten Schaufenster für Industrie 4.0.“ Sagt Jochen Köckler.</p>
<p>Und damit zu den E-Themen: Energie. Die wichtigsten Stichpunkte des Messechefs für dieses Jahr lauten Wasserstoff, Brennstoffzellen und Energiemanagement. Die Messe zählt allein rund 500 Unternehmen, die zeigen, was sie für die Erzeugung, den Transport, die Speicherung und den Verbrauch von Wasserstoff zu bieten haben. Von ihnen sind 300 im Ausstellungsbereich Hydrogen + Fuel Cells Europe unterwegs, der im Rahmen der Hannover Messe veranstaltet wird.</p>
<h6><strong>Wasserstoff als Energie- und Hoffnungsträger</strong></h6>
<p>Wasserstoff ist nicht nur Energie-, sondern vor allem Hoffnungsträger: Speicher für Strom aus erneuerbaren Quellen, aber auch der Stoff, aus dem die Pläne für nachhaltige, &#8222;grüne&#8220; Stahlerzeugung sind. Energie, knapp und teuer geworden, aus nachhaltig produzieren und effizient einzusetzen, ist ein Thema der Hannover Messe &#8211; seit langem, aber heute mit ungleich höherer Bedeutung. Damit kommen die K-Themen ins Spiel: Alles, was für den Klimaschutz wichtig ist. CO2-neutrale Produktion ist für Jochen Köckler ein weiterer, in jeder Hinsicht zutiefst wichtiger Trend 2023: „Die Hannover Messe wird zu einer Klimaschutzmesse.“ Sicher ein typischer Köckler-Satz.</p>
<p>Klimaschutz – die Aufgabe unserer Generation: Das hatte Köckler schon im Februar mit Blick auf die Hannover Messe gesagt. Aus dieser Perspektive wird aber deutlich, wie komplex die Industrie und Digitalisierung, Energie und Klimaschutz verwoben sind. Weniger Emissionen, eine weniger oder am besten gar das Klima belastende Produktion, dabei aber wettbewerbsfähig bleiben, also eine Deindustrialisierung vermeiden: Das geht nur über Technologie, und für deren Perspektive ist digital. Energiemanagement: Software und Maschine, das zusammen spart Energie, bringt es Köckler auf den Punkt. Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz als Effizienztreiber, um knappe Ressourcen – nicht nur Energie – bestmöglich einzusetzen: Das macht die industrielle Produktion nicht nur nachhaltiger, sondern auch wettbewerbsfähiger. Dazu werden Daten benötigt, aussagekräftig und verfügbar – siehe Manufacturing-X. Am besten mit Netzen, die in Echtzeit übertragen können: Bei der Hannover Messe können in diesem Jahr alle Ausstellenden, die 5G nutzen wollen, auch darauf zurückgreifen.</p>
<h6><strong>Brutaler Effizienzdruck</strong></h6>
<p>Markus Asch, Chef der hessischen Rittal-Gruppe, sprach im Vorfeld der Hannover Messe 2023 von einem „fast schon brutalen Druck auf die Effizienz“. Und davon, dass die aktuellen, teils widersprüchlichen Anforderungen „uns an mancher Stelle überfordern.“</p>
<div id="attachment_21591" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-PK-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21591" class="wp-image-21591 size-fusion-600" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-PK-web-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-PK-web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-PK-web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-PK-web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-PK-web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-PK-web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-PK-web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-PK-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-21591" class="wp-caption-text">Messe-Ausblick mit Jochen Köckler, Indonesiens Botschafter Arif Havas Oegroseno und Rittal-Chef Markus Asch (v.l.).</p></div>
<p>Unverzichtbare Nachhaltigkeit, zerbröselnde Lieferketten in der Beschaffung, wegbrechende Märkte für den Absatz, Energieversorgung mit Preissprüngen und Unsicherheiten, Fachkräftemangel: Das, so Asch, sei nur zu meistern, wenn man beginnt, die Dinge anders zu sehen und ganzheitliche Lösungen zu finden: „Wir sind in der industriellen Transformation.“ Er forderte unter dem Stichwort Sektorenkopplung eine Vernetzung der industriellen Ökosysteme. Und dann ein Satz, der die hannoverschen Messeleute zutiefst freuden dürfte: „Und die Messe ist das Forum.“</p>
<h6><strong>Hannover Messe als Denkfabrik</strong></h6>
<p>Das zielt auf den so oft beschworenen Charakter des hannoverschen Industriegipfels als Querschnittsmesse. Hier kommt an fünf Messetagen das Know-how der Industrie zusammen. Und zwar nicht nur, um Lösungen zu zeigen, sondern um Lösungen zu finden: „Die Hannover Messe ist nicht nur Leistungsschau: Innovationen entstehen auf der Messe“, erklärte Asch, der auch Mitglied im Ausstellerbeirat der Messe ist. Mit den Themenforen, den über <a href="https://www.hannovermesse.de/de/rahmenprogramm/sprecher/">1100 Vorträgen</a> und Tausenden Fachleuten aus aller Welt werden die Messehallen zu Denkfabriken der Industrie. Und so soll Hannover eine Gegenposition einnehmen „zu Angst und Depression, zu negativer Einstellung“, wie Messechef Köckler nicht ohne gewisses Pathos erklärte. Bereits Wochen vor der Messe hatte er eine Botschaft formuliert, die von Hannover ausgehen soll: Die Industrie spielt eine entscheidende Rolle bei der Herausforderungen dieser Zeit. Ziemlich selbstbewusst hat die Messe diese Botschaft auch in ihre Werbung aufgenommen, bis hin zu einer ganzseitigen Zeitungsanzeige, bei dem das übliche &#8222;Save the Date&#8220; &#8211; für die Hannover Messe der 17. bis 21. April &#8211; kurzerhand in ein &#8222;Save the World&#8220; geändert war. Also: Die Industrie muss ihren ihren Beitrag leisten, und sie kann&#8217;s: „Wir haben es selber in der Hand.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_21592" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Shuttle-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21592" class="wp-image-21592 size-fusion-600" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Shuttle-web-600x900.jpg" alt="" width="600" height="900" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Shuttle-web-200x300.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Shuttle-web-400x600.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Shuttle-web-600x900.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Shuttle-web-683x1024.jpg 683w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Shuttle-web-768x1152.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Shuttle-web-800x1200.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-Shuttle-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-21592" class="wp-caption-text">Mitfahrgelegenheit, autonom: Zwei Fahrzeuge des französischen Software-Spezialisten EasyMile sind während der Hannover Messe im Einsatz.</p></div>
<p><a href="http://www.hannovermesse.de">www.hannovermesse.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/hannover-messe-vorschau/">Hannover Messe: Ein Quantum Pathos</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Hannover Messe: Was die Industrie beitragen kann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 15:25:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 4000 ausstellende Unternehmen und Institutionen haben sich im Vorfeld zur Hannover Messe angesagt, die in diesem Jahr erstmals nach der Pandemie vom 17. bis zum 21. April wieder zum angestammten Frühjahrstermin stattfindet. Das Thema in diesem Jahr ist vor allem auch eine Botschaft. +++ Kostenlose Tickets für Mitgliedsunternehmen der IHK Hannover: Mehr dazu hier  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/hannover-messe-2023/">Hannover Messe: Was die Industrie beitragen kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Rund 4000 ausstellende Unternehmen und Institutionen haben sich im Vorfeld zur Hannover Messe angesagt, die in diesem Jahr erstmals nach der Pandemie vom 17. bis zum 21. April wieder zum angestammten Frühjahrstermin stattfindet. Das Thema in diesem Jahr ist vor allem auch eine Botschaft.</strong></h5>
<p><strong>+++ Kostenlose Tickets für Mitgliedsunternehmen der IHK Hannover: Mehr dazu <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/hannover-messe-tickets-und-tipps/"><em>hier </em></a>+++</strong></p>
<p>Es ist, als ob allein schon die Zeitläufte dafür sorgen, dass die Themen der Hannover Messe immer schärfere Konturen bekommen, ihre Bedeutung immer weiter steigt. Das zeichnete sich schon im vergangenen Jahr ab und setzt sich 2023 fort. Automatisierung in der Industrie: Das war lange eher spröde und schwer zugänglich. Industrie 4.0 hat das ein Stück weit geändert, das Thema war plötzlich attraktiv, vielleicht sogar sexy.</p>
<p>In der Pandemie jedoch stockten Lieferketten. Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine sprang nicht nur die Frage nach einer sicheren, bezahlbaren Energieversorgung nach ganz oben auf die Tagesordnung: Auch die globalen Wirtschaftsbeziehungen stehen auf dem Prüfstand. Es war eine andere Welt, in der im Frühjahr 2019 eine Hannover Messe letztmals vor der Pandemie stattfand. Vier Jahre ist das her und doch nicht weit weg: Die Zeit scheint zusammengeschrumpft.</p>
<p>Damals bereits und heute nur noch drängender steht aber der Kampf gegen den Klimawandel über allem: „Die Aufgabe unserer Generation“, sagte Messechef Dr. Jochen Köckler. Dabei spielt die Industrie eine entscheidende Rolle, so Köckler  Klar: Indem nicht nur die Produktion, sondern auch die Produkte klimafreundlicher, besser noch klimaneutral werden.</p>
<h6><strong>Herausforderungen nur technologisch lösbar</strong></h6>
<div id="attachment_21519" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-Festo.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21519" class="wp-image-21519" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-Festo-200x300.jpg" alt="" width="300" height="450" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-Festo-200x300.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-Festo-400x600.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-Festo-600x900.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-Festo-683x1024.jpg 683w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-Festo-768x1152.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-Festo-800x1200.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-Festo.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-21519" class="wp-caption-text">Im Vorfeld der Hannover Messe noch einmal herausgestellt: Bioreaktor von Festo.</p></div>
<p>Im Zusammenspiel von Software und Maschinen, dem Kernthema der Hannover Messe, entstehen erhebliche Energieeinsparpotenziale Etwa helfen „Smart Energy Monitoring“-Lösungen, den Energieverbrauch von Maschinen zu ermitteln, zu optimieren und damit den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur technologisch lösen, erklärte Köckler. Und von Hannover solle die Botschaft ausgehen, „dass die Industrie das kann.“</p>
<p>Auf dem Messegelände werden die Lösungen für eine klimaneutrale Industrie gezeigt: Das stellt Köckler im Vorfeld alsLeitmotiv über die Hannover Messe 2023. Kein Zufall also, dass bei der Vorschau im Februar ein Bioreaktor des schwäbischen Automatisierungsspezialisten Festo im Mittelpunkt stand. Damit lassen sich Algen züchten, die – zum Beispiel – bei der Fotosynthese drastisch mehr CO2 binden als Landpflanzen. Die Bedingungen für die Algen werden dabei ständig kontrolliert und optimiert – ein möglicher Ansatz für die industrielle Biologisierung von morgen, meint man bei Festo. Und der war schon 2022 in Hannover zu sehen, lag auf der Rundgangsroute von Wirtschaftsminister Robert Habeck: Automatisierung nicht nur in Gestalt von Robotern, auch das gehört längst zur Industriemesse.</p>
<p>Natürlich: Die digitale Transformation, Vernetzung, Industrie 4.0 bleiben, wie in den vergangenen gut zehn Jahren, prägende Themen auf der Messe. Aber es ist doch eine spürbare Akzentverschiebung: Nachhaltigkeit wird betont in dieser ersten wirklichen Nach-Corona-Ausgabe der Messe: Im vergangenen Jahr kehrten zwar rund 3000 Unternehmen und Institutionen auf das Gelände unter dem Hermeskopf zurück, aber noch nicht zum angestammten Frühjahrstermin, sondern Ende Mai. Jetzt ist auch das wieder in der Spur. „Endlich“, sagt Joachim Köckler. Abends am 16. April eröffnen Bundeskanzler Olaf Scholz und Joko Widodo, Präsident des Partnerlandes Indonesien, die Messe. Vom 17. bis zum 21. April läuft dann das Gipfeltreffen der Industrie. Rund 4000 Einträge zählt die Ausstellerliste wenige Woche vor der Messe. Zum Vergleich: 2019 waren es 6500. Trotz aller internationaler Verwerfungen und Risiken strebt man bei der Messe diese Zahl auch wieder an: Das Jahr 2027 gilt dabei aktuell als realistisches Ziel.</p>
<p>Ein wichtiger Schritt ist die Rückkehr der chinesischen Ausstellenden. Rund 1000 werden es in diesem Jahr sein. Nach der Aufhebung des Lockdowns sei das sehr schnell gegangen, heißt es bei der Messe.</p>
<p>Aber auch wenn Klimaschutz, Energie- und Ressourceneffizienz sich in diesem Jahr noch mehr in den Vordergrund schieben: Neu sind diese Themen in Hannover keineswegs. Energie begleitet die Messe als Ausstellungsschwerpunkt seit langem, Pipeline-Technik und Windkraft prägten Messehallen. Heute sieht sich die Hannover Messe zum Beispiel als größte Plattform für den „Energie- und Hoffnungsträger Wasserstoff“. Rund 500 Unternehmen zeigen, was sie für die Erzeugung, den Transport, die Speicherung und den Verbrauch von Wasserstoff zu bieten haben. Von ihnen sind allein 300 im Ausstellungsbereich Hydrogen + Fuel Cells Europe unterwegs, der im Rahmen der Hannover Messe veranstaltet wird, darunter Unternehmen wie Bosch, Schaeffler, Siemens oder Linde. Über 8000 Quadratmeter umfasst die Hydrogen + Fuel Cells, es wird zwei Foren geben, und neben Deutschland kommen die meisten Aussteller aus Europa sowie aus China, Japan, Südkorea, den USA und Kanada. Auch Norwegen ist stark vertreten mit allein 14 Unternehmen. Und aus Belgien kommt laut Fraunhofer die effizienteste Technologie zur Herstellung von Wasserstoff.</p>
<h6><strong>Künstliche Intelligenz im Fokus</strong></h6>
<p>Zurück zur digitalen Transformation der Industrie: Digitalisierung, das ist sowohl Herausforderung als auch Werkzeug. Industrie 4.0 bleibt dabei ein Schlüsselbegriff: Die Hannover Messe sei das perfekte Schaufenster dafür, das betont einmal mehr die Deutsche Messe.Sie müsste es aber nicht. Wie oft wurde nicht schon darauf hingewiesen, dass Industrie 4.0 von Hannover aus in die Welt getragen wurde? Mit dem Erfolg einer neuen Begeisterung für die Automatisierung und die Digitalisierung. Das lockte viele junge Menschen in die Industrieunternehmen.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-VR.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-21518 size-fusion-600" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-VR-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-VR-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-VR-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-VR-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-VR-600x399.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-VR-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-VR-800x532.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-VR-1024x681.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-VR-1200x798.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-VR-1536x1022.jpg 1536w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/04/Hannover-Messe-2023-VR.jpg 1654w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>Noch immer ist Industrie 4.0 auf dem Weg. Damit ihr volles Potenzial erschlossen werden kann, braucht es Daten. Viele Daten, auf die alle am Wertschöpfungsprozess beteiligten Unternehmen zugreifen können. Ein neues, zusammenhängendes Datenökosystem soll Abhilfeschaffen: Manufacturing X. Vorangetrieben wird diese Vision einer souveränen und sicheren Datenplattform etwa von den Wirtschaftsverbänden BDI, VDMA und ZVEI. Im Schulterschluss mit dem Bundeswirtschaftsministerium werden in Hannover die ersten Schritte zur Umsetzung von Manufacturing X vorgestellt.</p>
<p>Künstliche Intelligenz im Fokus Industrie 4.0 ist aber nicht mehr das alleinige Banner für die digitale Transformation der Industrie. Wichtig vor allem ist ein weiteres, auf dem nur zwei Buchstaben stehen: KI. Künstliche Intelligenz dürfte eines der Top-Themen der diesjährigen Industriemesse werden. Optimierung von Prozessen, Simulation, Test und in der Produktentwicklung. Die Messe organisiert deshalb geführte Touren zu Ausstellenden, die KI-Lösungen anbieten, dazu ein eigenes Diskussionsformat.</p>
<p>Nur im Zusammenspiel von KI und der Automation von Prozessen werden Unternehmen in den nächsten Jahren wettbewerbsfähig bleiben: Die Messe beruft sich dabei auf den KI-Experten Professor Dr. Sepp Hochreiter von der Universität Linz, der in Richtung Industrie schlicht und ergreifend mahnt: „Vermasselt es nicht.“</p>
<p>Am zweiten Messetag etwa präsentiert das Unternehmen Monolith AI im Rahmen des Industrial AI-Events auf der Industrial Transformation Stage in Halle 3 seine Lösung für die Simulation im Maschinenbau. Der Monolith AI-Ansatz geht noch weiter als die boomende Simulationsbranche. Jede durchgeführte Simulation entwickelt ein Modell weiter, denn die Macher setzen auf Echtzeitdaten. Das bedeutet, der Maschinenbau könnte sich zahlreiche Tests sparen. Zusätzlich macht die KI dem Entwickler basierend auf den Echtdaten Vorschläge zu seinem Produkt. Die Engländer haben ambitionierte Ziele: Bis 2026 soll die Produktentwicklungszeit von 100.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren um 50 Prozent reduziert werden.</p>
<p>Aber nicht nur die Produktentwicklung, sondern auch maschinelles Lernen ist ein Thema beim Industrial AI-Event. Und das Thema Sprachsoftware ist ohnehin ein Muss: ChatGPT oder das ebenfalls vom US-Unternehmen OpenAI entwickelte Dall-E, das Bilder produzieren kann, bieten Unterstützung beim Texten, Programmieren und Designen.</p>
<p>Klimaneutrale Produktion, Wasserstofftechnologie, Energiemanagement. Die Hannover Messe zeigt das zusammen mit den Möglichkeiten der Industrie 4.0, die durch Echtzeit-Datenübertragung über den 5G-Standard und durch Künstliche Intelligenz noch größer werden. Aber es sind auch die klassischen Themenbereiche, die hier eine Rolle haben. Neue Materialien gehören dazu, ebenso wie das Thema Leichtbau. Zum vierten Mal wird es im Rahmen der Messe einen Leichtbau-Kongress geben, veranstaltet vom Bundeswirtschaftsministerium.</p>
<p>Thema: Leichtbau in der Kreislaufwirtschaft. Die Verzahnung der verschiedensten Industriebereiche auf dem Messegelände in Hannover, lange schon ein Merkmal der Industrieschau, ist auch eine Stärke angesichts neuer Herausforderungen. Von der Digitalisierung und Automatisierung komplexer Produktionsprozesse über den Einsatz von Wasserstoff zur Energieversorgung von Fabriken bis hin zur Anwendung von Software zur Erfassung und Reduzierung des CO2-Fußabdrucks: „Nur im Zusammenspiel dieser Technologien wird es gelingen, unseren Wohlstand nachhaltig zu sichern und gleichzeitig den Klimaschutz voranzutreiben“, so Messechef Köckler. Wenn das als Botschaft in diesem Jahr von Hannover ausgeht, dann ist es die die richtige Messe zur richtigen Zeit.</p>
<p><a href="http://www.hannovermesse.de">www.hannovermesse.de</a></p>
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		<title>Industrie 4.0: Ein industriepolitischer Coup</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 13:25:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Rückblickend zeigt sich die Entstehung von Industrie 4.0 als sehr zielgerichter Ansatz, um Deutschland in einem Bereich der IT weltweit sichtbar zu machen: Ein industriepolitischer Coup.   Das Zusammentreffen dieser drei bei der Hannover Messe hat schon etwas Historisches, obwohl der Grund dafür gerade mal etwas mehr als ein Jahrzehnt her ist: Wolfgang Wahlster, Henning  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/06/messe-industrie-4-0/">Industrie 4.0: Ein industriepolitischer Coup</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Rückblickend zeigt sich die Entstehung von Industrie 4.0 als sehr zielgerichter Ansatz, um Deutschland in einem Bereich der IT weltweit sichtbar zu machen: Ein industriepolitischer Coup.</strong></h5>
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<p>Das Zusammentreffen dieser drei bei der Hannover Messe hat schon etwas Historisches, obwohl der Grund dafür gerade mal etwas mehr als ein Jahrzehnt her ist: Wolfgang Wahlster, Henning Kagermann und Wolf-Dieter Lukas blickten zurück auf die Entstehung von Industrie 4.0. Die drei haben den Begriff aus der Taufe gehoben. Ende 2010 war das, und ein paar Monate später schob der Informatik-Professor und KI-Spezialist Wahlster die Industrie 4.0 ins Scheinwerferlicht der Messeeröffnung in Hannover.</p>
<p>Und im Rückblick wird deutlich, dass mit Industrie 4.0 auch ein industriepolitischer Coup gelang. Stellvertretend kamen mit den dreien die Bereiche Forschung, Wirtschaft und Politik zusammen. Neben Wolfgang Wahlster als Chef der Deutschen Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz als SAP-Mitgründer Henning Kagermann und Wolf-Dieter Lukas als Staatssekretär im Bundesforschungsministerium. Aus politischer Sicht, das machte Lukas in Hannover deutlich, ging es darum, Deutschland im IT-Bereich sichtbar zu machen – und das in einem Bereich, in dem die deutsche Wirtschaft anerkannt stark ist. In vielen anderen Bereichen, in der Plattformökonomie zum Beispiel, war der Zug abgefahren. Aber über das Internet der Dinge, die Vernetzung von Maschinen, Anlagen und Geräten, wurde gerade diskutiert, und das passte zum Kern deutscher Ingenieurskompetenz. Was in diesem Bereich in Deutschland passiert, musste in den USA oder in Japan ernst genommen werden. Das war die Überlegung am Anfang von Industrie 4.0.</p>
<p>Der Name entstand, weil man mit einem Begriff wie „cyber-physikalische Systeme“ nicht überzeugen konnte, auch wenn er stimmt. Und es steckt eine Menge drin: Die – manchem zu enge – Festlegung auf Industrie. Die auf Software-Versionen und damit auf Informationstechnologie verweisenden Ziffern. Und die Ausrufung der vierten industriellen Revolution. Ein schwieriges Wort allerdings, Revolution. In Teilen der Wirtschaft, in manchen Unternehmen und Institutionen konnte man damit zunächst wenig anfangen, man bevorzugte das Evolutionäre. Aber auch Revolutionen brauchen ihre Zeit, und vom Ende gedacht ist es eine umwälzende Entwicklung.</p>
<p>Aber zunächst ging es ganz schnell. Wahlster, Kagermann und Lukas setzten zunächst auf die Unterstützung der Politik, die das Konzept adoptieren musste. Und tatsächlich war der erste Versuch erfolgreich: Wolfgang Wahlster moderierte 2011 den Hermes Award, warf dabei Industrie 4.0 in den Raum, was Bundeskanzlerin Angela Merkel sofort aufnahm. Die Industrieverbände VDMA, ZVEI und Bitkom griffen die Idee auf, und natürlich die Hannover Messe. Sie machte sich zur Plattform von Industrie 4.0: Sicher auch ein Grund, warum die Idee weltweit erfolgreich war. So kommt zum Beispiel Indonesien als Partnerland der Industriemesse 2023 mit dem Slogan „Making Indonesia 4.0“.</p>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Revolutionsparallelen</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 15:22:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Muss man noch darüber diskutieren, ob die vierte industrielle Revolution tatsächlich eine ist, wie es die erste war? Es gibt viele Parallelen. Hier vielleicht eine weitere: Beide entwickeln ihre eigene ethische Diskussion. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text] Man traut sich kaum noch, es zu schreiben. Nochmal zu schreiben. Wir leben in revolutionären Zeiten. Wenn man die Idee der  [...]</p>
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<h5>Muss man noch darüber diskutieren, ob die vierte industrielle Revolution tatsächlich eine ist, wie es die erste war? Es gibt viele Parallelen. Hier vielleicht eine weitere: Beide entwickeln ihre eigene ethische Diskussion.</h5>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<p>Man traut sich kaum noch, es zu schreiben. Nochmal zu schreiben. Wir leben in revolutionären Zeiten. Wenn man die Idee der Industrie 4.0 für bare Münze nimmt: die vierte industrielle Revolution. Jaja, die Digitalisierung stellt alles auf den Kopf. Die Art und Weise, zu produzieren. Zu kommunizieren. Des Zusammenlebens. Des Wirtschaftens insgesamt. Unsere Vorstellung von Arbeit, von Freizeit, von Kunst, von Sport.</p>
<p>Aber man könnte auch auf die Idee kommen, dass es noch eine weitere Parallele zwischen der ersten und der vierten industriellen Revolution geben könnte. Den Umwälzungen, die einst durch die Erfindung der Dampfmaschine ausgelöst wurde, folgte eine umfassende sozialethische Debatte, deren Kern damals die Arbeiterfrage genannt wurde und in deren Folge nicht nur Sozialismus und Sozialgesetzgebung entstanden, sondern Arbeiternehmervertretungen, auch Unternehmensformen wie die Genossenschaft, eine im Wesentlichen akademische Bewegung wie die Katholische Soziallehre und, oft motiviert von diesen Entwicklungen, ein soziales Engagement vieler Unternehmer.</p>
<p>Was wir aber gerade erleben, ist eine neue Ethik-Diskussion, die längst auch in vielen Unternehmen angekommen ist. In deren Mittelpunkt steht natürlich nicht die Arbeiterfrage des 19. Jahrhunderts. Sondern: Nachhaltigkeit. Keine Debatte über unternehmerische Ethik kommt daran vorbei. Die Erklärung der 200 US-amerikanischen Top-Unternehmer im Sommer passt ebenso in das Bild wie die Forderung des Kardinals Reinhard Marx nach einem neuen Fortschrittsbegriff. Und auch das „Ok, Boomer“, mit der eine junge Generation ihre geburtenstarke Eltern- und Großelterngeneration herausfordert. Die Diskussion um die soziale Frage des 19. Jahrhunderts hat auch große Errungenschaften gebracht. Die aktuelle Diskussion hat ebenso das Zeug dazu: Es wäre eine gute Parallele. pm</p>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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		<title>Hannover Messe aktuell: Ab in die 5. Dimension</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 08:31:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Die Deutsche Messe AG will das Messegelände in Hannover mit einer flächendeckenden 5G-Infrastruktur ausstatten und plant eine eigene Kongressmesse zum neuen Mobilfunkstandard. [/vc_column_text][vc_column_text]Sämtliche ihrer Hallen in Hannover sowie das Freigelände will die Deutsche Messe AG bis Sommer 2020 mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G ausrüsten. Das teilte das Unternehmen während der Hannover Messe mit und  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h5>Die <span style="color: #ee7f01;"><strong>Deutsche Messe AG</strong></span> will das Messegelände in Hannover mit einer flächendeckenden 5G-Infrastruktur ausstatten und plant eine eigene Kongressmesse zum neuen Mobilfunkstandard.</h5>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sämtliche ihrer Hallen in Hannover sowie das Freigelände will die Deutsche Messe AG bis Sommer 2020 mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G ausrüsten. Das teilte das Unternehmen während der Hannover Messe mit und sieht sich damit international als Vorreiter: Man sei weltweit die erste und bislang einzige Messegesellschaft mit diesem Ziel. Durch die permanente Verfügbarkeit von 5G lassen sich dann künftig zahlreiche innovative Anwendungen aus Industrie, Mobilität, Logistik, Smart City oder Gesundheit testen und demonstrieren, die ohne 5G nicht machbar wären. Mit 5G werde das Konsumenten-Internet zum Industrie-Internet, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe. Bei der jetzt laufenden Industriemesse gibt es ein 5G-Testfeld. Niedersachsens Wirtschaftsminister und Messe-Aufsichtsratschef Dr. Bernd Althusmann lobte die Vorbildfunktion des Projekts.</p>
<p><strong> </strong>Im ersten Schritt wird die Deutsche Messe, die urbane Infrastruktur des Messegeländes mit einem öffentlichem und privatem 5G-Netz ausstatten. Das Gelände umfasst auf einer Fläche von 100 Hektar mehr als 30 Hallen und Gebäude, etwa zehn Kilometer Verkehrswege sowie mehrere tausend Parkplätze.</p>
<p><strong>Erste 5G-Messe ab 2020</strong></p>
<p>Ein neues Kongress- und Messeformat soll die 5G-Offensive der Deutschen Messe komplett machen: Die Kongressmesse 5G CMM Expo wird zur jährlichen Leitveranstaltung rund um die Schlüsseltechnologie 5G. CMM steht für Connected Mobile Machines. Bereits im Oktober 2019 wird es den ersten Kongress zu dem Thema geben. Im Herbst 2020 ist dann die erste Messe geplant.[/vc_column_text][vc_separator][/vc_column][/vc_row]</p>
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		<title>Hannover Messe aktuell: Neue Struktur ab 2020</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 12:55:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Die Hannover Messe bekommt im nächsten Jahr eine neue Struktur. Und den Namen Cemat wird es auf dem hannoverschen Messegelände nicht mehr geben. [/vc_column_text][vc_column_text]Zur Halbzeit der Hannover Messe 2019 gaben die Veranstalter die Veränderungen bekannt: Vom kommenden Jahr an wird das Messeprogramm in fünf Ausstellungsbereiche verpackt. Hinzu kommen zwei weitere, die abwechselnd alle zwei  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/04/hannover-messe-neue-struktur-2020/">Hannover Messe aktuell: Neue Struktur ab 2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h5>Die <span style="color: #ee7f01;"><strong>Hannover Messe</strong></span> bekommt im nächsten Jahr eine neue Struktur. Und den Namen Cemat wird es auf dem hannoverschen Messegelände nicht mehr geben.</h5>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Zur Halbzeit der Hannover Messe 2019 gaben die Veranstalter die Veränderungen bekannt: Vom kommenden Jahr an wird das Messeprogramm in fünf Ausstellungsbereiche verpackt. Hinzu kommen zwei weitere, die abwechselnd alle zwei Jahre nach Hannover kommen.</p>
<p>Die Cemat wird es als Marke in Hannover künfitg nicht mehr geben: Auch das gehört zum neuen Messekonzept. Da in der Industrie 4.0 rücken die Bereiche Produktion und Logistik noch enger zusammenrücken, werden die Themen Intralogistik-Messe  in die Hannover Messe integriert. Alle zwei Jahre und erstmals 2020 umfasst der neue Ausstellungsbereich <strong>Logistics</strong> Förder- und Lagertechnik, Lager- und Betriebseinrichtungen, Flurförderzeuge und Zubehör, fahrerlose Transportsysteme, Verpackung und Logistikdienstleistungen (Hallen 2, 3 und 4). Angesichts der Bedeutung der Logistik für die Industrie 4.0 werden sich aber insbesondere Themen wie Logistikautomation sowie Digital Logistics jedes Jahr auf der Messe wiederfinden und damit das jährliche Portfolio der Hannover Messe an dieser Stelle erweitern, so die Deutsche Messe AG.</p>
<p><strong>4.0-Kernthemen in geschlossener Bahn</strong></p>
<p>Der komplette Osten und Süden des Messegeländes ist vom kommenden Jahr dem Kernbereich <strong>Automation, Motion &amp; Drives</strong> gewidmet. Von Halle 2 bis Halle 13 kann man dann als Messebesucher gradlinig entlang eines umgekehrten L die Themen Fabrik-, Prozess- und Energieautomation sowie die Antriebs- und Fluidtechnik, Robotik, industrielle Sensorik und Bildverarbeitung, Stromübertragung, Transformatoren, Energieführung sowie Logistikautomation und Lagertechnik durchlaufen – eine optimale Besucherführung, so Messechef Dr. Jochen Köckler.</p>
<p>Ein völlig neuer Name: <strong>Digital Ecosystems.</strong> Köckler: &#8222;Die digitalen Ökosysteme stehen im Zentrum der industriellen Transformation. Sie strahlen auf alle anderen Bereiche der Messe aus und rücken daher ab 2020 in die Mitte des Messegeländes.&#8220; Nämlich in die Halle 14 ibs 17: In diesem Ausstellungsbereich dreht sich alles um die digitale Vernetzung und Anwendungen für Industrie mit den Themen Unternehmenssoftware, digitale Erfassung des Produktlebenszyklus, Systeme zur Produktionssteuerung, Logistik-IT, digitale Plattformen und Cloud-Lösungen, IT-Sicherheity, Augmented Reality und virtuelle Realität, Energiemanagement-Lösungen, Künstliche Intelligenz oder 5G-Infrastruktur.</p>
<p>Forschung und Entwicklung, bisher schlicht unter dem Namen Research &amp; Technology, laufen künftig unter der Bezeichnung <strong>Future Lab</strong> und ziehen in die Hallen 21 und 24 um. Energiethemen inklusive der Infrastruktur für Elektrofahrzeuge haben nun lösungsorientiert den Name <strong>Energy Solutions </strong> und teilen sich manche Hallen (11, 12, 13) mit dem Automationsbereich – schließlich gibt es auch thematische Überschneidungen. Fünfter jährlich in Hannover gezeigter Bereich: <strong>Engineered Parts &amp; Solutions</strong> umfasst Leichtbau, additive Fertigung, also 3D-Druck, Oberflächentechnik, materialspezifische Komponenten, Fügetechnologien und Engineering-Dienstleistungen.</p>
<p>Alle zwei Jahre abwechselnd mit dem Logistik-Schwerpunkt kommt schließlich der Ausstellungsbereich <strong>Compressed Air &amp; Vacuum</strong> nach Hannover und soll die Halle 26 füllen.</p>
<p><strong>Indonesien ist Partnerland 2020</strong></p>
<p>Die neue Messestruktur hat den Segen des Ausstellerbeirats und soll Wachstumsmöglichkeiten bieten: Mehr Möglichkeiten für Aussteller einerseits, weitere Anziehungskraft auf Besucher andererseits. In diesem Jahr zählt die Messe mehr als 6000 Aussteller und erwartet rund 200.000 Besucher. Ergebnisse gibt es am letzten Messetag in der Abschlusspressekonferenz. Dann wird auch der Stab der Partnerländer von Schweden an Indonesien übergeben. Der Inselstaat ist bereits zum dritten Mal Messepartner.[/vc_column_text][vc_separator][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/04/hannover-messe-neue-struktur-2020/">Hannover Messe aktuell: Neue Struktur ab 2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Die Hannover Messe rauscht weiter auf der digitalen Welle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 15:01:59 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/01/hannover-messe-2019-vorschau/">Die Hannover Messe rauscht weiter auf der digitalen Welle</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<h5>Sie boomt, die Hannover Messe: Mehr als 6000 Aussteller werden an den fünf Messetagen von 1. bis zum 5. April auf dem Messegelände erwartet. Zentrale Themen: Datennutzung in der Industrie, der Mobilfunkstandard 5G und Rolle des Menschen in der Fabrik der Zukunft.</h5>
<p>Die weltweit größte Industriemesse bewegt sich weiter entlang des roten Fadens Industrie 4.0. Im nunmehr siebten Jahr konzentriert sich die Messe auf die  datengetriebene industrielle Produktion. Ein verflixtes Jahr soll es nicht werden, dafür sorgen mehr als 6000 Aussteller aus 75 Ländern. Diese Zahlen nannte Messechef Dr. Jochen Köckler heute bei der Vorab-Presseveranstaltung in Hannover, und das vor rund 130 internationalen Journalisten.</p>
<p>Das Leitthema der Hannover Messe 2019 – Industrial Intelligence – brachte Köckler so auf den Punkt: Nachdem die Fabrik vernetzt ist, geht es jetzt darum, die Daten, die dabei gesammelt werden, auch zu nutzen: Machine Learning und künstliche Intelligenz, das soll Anfang April einer der Schwerpunkte an den fünf Messetagen sein.</p>
<p>Ein weiterer: der Mobilfunkstandard 5G. In Zusammenarbeit mit Nokia wird es in der Messehalle 16 ein 5G-Testfeld geben. Für die Industrie geht es dabei einerseits insbesondere um die Themen kabellose Vernetzung und Datenübertragung in Echtzeit. Heute sind noch 80 Prozent der Kommunikation in der industriellen Produktion drahtgebunden, sagte Jürgen von Hollen, Chef des dänischen Roboterherstellers Universal Robots A/S, bei der Messevorschau in Hannover. Außerdem gilt 5G als Voraussetzung für das autonome Fahren: Auch das ein Grund für die Messe, die Zukunft des Mobilfunks zum Thema zu machen. In Hannover sieht man sich dabei als Vorreiter: Die Industrieschau soll auch eine Art Kick-off-Veranstaltung für 5G sein, noch bevor der Standard dann vom kommenden Jahr an eingeführt wird.</p>
<p>Das Leitthema Industrial Intelligence soll aber auch die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine im digitalen Zeitalter umfassen. Markige Sätze dazu kamen wiederum von Jürgen von Hollen: An einem Wendepunkt wie derzeit mit rasanten Veränderungen in allen Bereichen – Wirtschaft, Technologie, Gesellschaft, Politik – seien selbst mittelfristige Prognosen unmöglich. Unsicherheit prägt die Lage und fordert schnelle Reaktionen, auch in Unternehmen: Flexibilität entscheidet, und die „kommt nicht vom Roboter“, sagte von Hollen. Der Mensch entscheidet, und der Roboter als Werkzeug sorgt dabei dafür, dass die Spielräume größer werden: Technologie soll Dinge möglich machen, so der Unternehmenschef.</p>
<p>Universal Robots, von Hollens Unternehmen, baut Cobots – Roboter, mit denen Menschen unmittelbar zusammenarbeiten können. Dass diese Zusammenarbeit gefahrlos ist, sieht von Hollen lediglich als unverzichtbare, notwendige Bedingung. Erst die leichte Bedienung ist aber nach seinen Worten der Schlüssel zur Nutzung des Werkzeugs Roboter. Damit liegt er exakt auf der Linie von <a href="https://nw-ihk.de/2019/01/sami-haddadin-hannover-auftakt-2019/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Professor Sami Haddadin, der Anfang Januar beim Auftakt der IHK in Hannover über die Zukunft der Robotik gesprochen hatte</a>. Die Perspektive einer „Lights-out“-Produktion ohne menschliche Arbeit nur mit Maschinen sieht Jürgen von Hollen nicht. Auch Jochen Köckler machte deutlich, dass für ihn der Mensch im Zentrum künftiger industrieller Produktion steht. Die Hannover Messe nimmt dazu den Kongress „Future of Work in Industry“ ins Programm, der erstmals veranstaltet wird. Mit dabei: Der Philosoph und Publizist Richard David Precht.</p>
<p>Das Partnerland Schweden kommt mit rund 100 Ausstellern nach Hannover. Leitmotiv ist der Begriff Co-Lab, was als Kombination der Begriffe Collaboration, also Zusammenarbeit, und Laboratory als Hinweis auf Innovation gemeint sein dürfte. Denn darum geht es den Schweden: Sie wollen sich auf der zentralen Industriemesse bei ihrem wichtigsten Handelspartner als weltoffen und technologieorientiert darstellen. Der schwedische Botschafter in Berlin, Per Anders Thöresson, betonte außerdem den Aspekt Nachhaltigkeit: Der CO2-Fußabdruck eines Servers in seinem Land sei beispielsweise um den Faktor 10.000 kleiner als der des gleichen Servers in Süddeutschland. Ausgeprägt, so Thöresson, sei auch die Nutzung natürlicher Rohstoffe wie insbesondere Holz. Schweden ist das erste nordische und das kleinste Partnerland der Messe bisher, kommt aber unter anderem mit Konzernen wie ABB, SKF, Ericsson der Tetra Pak nach Hannover.</p>
<p>Die Hannover Messe ist in den ungeraden Jahren bislang größer als in den geraden, obwohl sich das durch die Rückkehr der CeMAT im vergangenen Jahr etwas angleicht. An klassischen Industriethemen sind 2019 Oberflächentechnik, Druckluft und Fluidtechnik oder Leichtbaumaterialien vertreten. Starkes Thema außerdem: Energie.</p>
<p>Das Ende der Cebit wirkt sich bei der Hannover Messe kaum aus. Lediglich 40 Aussteller kamen von der Computermesse. Die Messe hat jedoch einigen Cebit-Ausstellern abgesagt, die zwar weiter in Hannover vertreten sein wollten, aber nicht in das Industrieprofil der Messe passten. Jochen Köckler wies aber auch darauf hin, dass der Bereich Digital Factory, vor Jahren als Sonderausstellung gestartet, heute bereits mehr als drei Hallen umfasst. Das zeigt: Die Cebit-Themen sind nach und nach selbstverständlicher Teil anderer Messe geworden. Digitale Technik ist nicht mehr das Thema einer Spezialmesse, sondern allgegenwärtig. Ein Grund für das Ende der Cebit &#8211; und für den aktuellen Boom der Hannover Messe.[/vc_column_text][vc_column_text][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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