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	<title>Holzminden Archive - NW IHK</title>
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		<title>Stiebel Eltron: Wachsen mit der Wärmepumpe</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 11:31:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das große Interesse an der Wärmepumpe hat Stiebel Eltron in den letzten fünf Jahren Rekordumsätze beschert. Das Holzmindener Unternehmen feiert 2024 sein 100-jähriges Bestehen und investiert kräftig, auch wenn es gerade mit einer Nachfragedelle zu kämpfen hat. Von Georg Thomas Stiebel Eltron war schon immer seiner Zeit voraus: Vor einhundert Jahren war es ein revolutionärer  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/stiebel-eltron-wachsen-mit-der-waermepumpe/">Stiebel Eltron: Wachsen mit der Wärmepumpe</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Das große Interesse an der Wärmepumpe hat Stiebel Eltron in den letzten fünf Jahren Rekordumsätze beschert. Das Holzmindener Unternehmen feiert 2024 sein 100-jähriges Bestehen und investiert kräftig, auch wenn es gerade mit einer Nachfragedelle zu kämpfen hat.</h4>
<p>Von <a href="mailto:georg.thomas@hannover.ihk.de">Georg Thomas</a></p>
<p>Stiebel Eltron war schon immer seiner Zeit voraus: Vor einhundert Jahren war es ein revolutionärer Tauchsieder, den Firmengründer Theodor Stiebel entwickelte, und das Unternehmen groß machte. Heute ist es die Wärmepumpe, dank der – als mittlerweile wichtigstem Produktbereich – vor zwei Jahren erstmals mehr als 1 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet wurde. Den Grundstein für diese erfolgreiche Entwicklung legte das Unternehmen, das in diesen Tagen das große Jubiläum feiert, bereits kurz nach der Jahrtausendwende. Im Jahr 2007 investierte Stiebel Eltron in zwei neue Produktionshallen in Holzminden, um dort im großen Stil Wärmepumpen herzustellen. Zu dieser Zeit setzte sich die Technologie, bei der mithilfe von Strom als Antriebsenergie Wärme aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser gewonnen wird, nachhaltig im Neubaubereich durch. Nicht einmal zehn Prozent aller damals in Deutschland verkauften Heizungen allerdings waren vor siebzehn Jahren Wärmepumpen.</p>
<div id="attachment_24561" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Fertigung_7-scaled-CMYK.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24561" class="size-medium wp-image-24561" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Fertigung_7-scaled-CMYK-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Fertigung_7-scaled-CMYK-200x300.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Fertigung_7-scaled-CMYK-400x599.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Fertigung_7-scaled-CMYK-600x899.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Fertigung_7-scaled-CMYK-684x1024.jpg 684w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Fertigung_7-scaled-CMYK-768x1150.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Fertigung_7-scaled-CMYK-800x1198.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Fertigung_7-scaled-CMYK-1025x1536.jpg 1025w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Fertigung_7-scaled-CMYK-1200x1798.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Fertigung_7-scaled-CMYK-1367x2048.jpg 1367w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Fertigung_7-scaled-CMYK.jpg 1709w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-24561" class="wp-caption-text">Bis auf ganz wenige<br />Ausnahmen wie Chips<br />oder Platinen wird<br />alles in Holzminden<br />hergestellt, so auch<br />der Plattenwärmetauscher einer<br />Wärmepumpe. Foto: Stiebel Eltron</p></div>
<p>Bereits kurz nach der Ölkrise im Jahr 1976 stellte das Holzmindener Unternehmen seine erste Wärmepumpe vor und behielt sie im Produktangebot, auch wenn sie jahrzehntelang ein echtes Nischenprodukt war. In großen Stückzahlen produzierte Stiebel Eltron damals vor allem elektrische Durchlauferhitzer und andere Geräte zur Warmwassererzeugung, die bis heute einen wichtigen Beitrag zum Ergebnis beitragen. Darüber hinaus baut das am 5. Mai 1924 von Dr. Theodor Stiebel in Berlin-Kreuzberg gegründete Familienunternehmen heute Lüftungsanlagen und Wohnungsstationen, die im Verbund mit einem zentralen Wärmeerzeuger die Funktionen einer Etagenheizung erfüllen. Den Großteil seines Umsatzes erwirtschaftet Stiebel Eltron aktuell jedoch mit Wärmepumpen, bei denen die Holzmindener sich selbst zu den fünf größten Herstellern in Europa zählen.</p>
<p>„Die Entscheidung, in die Wärmepumpe zu investieren, war damals außerordentlich mutig“, sagt Dr. Kai Schiefelbein, Vorsitzender der Geschäftsführung von Stiebel Eltron, heute. Und erklären lässt sie sich wohl aus der tiefen Überzeugung der damals handelnden Personen, dass es richtig ist, Abstand vom Verbrennen fossiler Energie zu nehmen, um damit Häuser und Wohnungen zu heizen. Einen großen Anteil am Erfolg der Wärmepumpensparte hatte auch der heutige Chef, der seit 1997 als promovierter Maschinenbauingenieur daran mitwirkte, die Wärmepumpen des Unternehmens weiterzuentwickeln. 1999 übernahm er die Leitung der Wärmepumpen-Entwicklung und wurde nach weiteren Stationen bei Stiebel Eltron – unter anderem initiierte er 2001 die Gründung der Vertriebstochter Tecalor – 2007 technischer Geschäftsführer der Gruppe. Seit Ende 2022 ist er Vorsitzender der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe mit rund 6000 Beschäftigten weltweit – allein in Holzminden sind es etwa 2400 Menschen. Stiebel Eltron ist in den letzten Jahren vor allem durch das gestiegene Interesse an der Wärmepumpe gewachsen. Wie sehr, belegen die Zahlen: 2023 lag der Jahresumsatz bei rund 1,25 Mrd. Euro – im Fünf-Jahres-Vergleich ist das mehr als eine Verdopplung.</p>
<div id="attachment_24560" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Energy_Campus_Schulungszentrum_CMKY.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24560" class="size-medium wp-image-24560" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Energy_Campus_Schulungszentrum_CMKY-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Energy_Campus_Schulungszentrum_CMKY-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Energy_Campus_Schulungszentrum_CMKY-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Energy_Campus_Schulungszentrum_CMKY-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Energy_Campus_Schulungszentrum_CMKY-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Energy_Campus_Schulungszentrum_CMKY-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Energy_Campus_Schulungszentrum_CMKY-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Energy_Campus_Schulungszentrum_CMKY-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Energy_Campus_Schulungszentrum_CMKY-1200x800.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/STIEBEL-ELTRON_Energy_Campus_Schulungszentrum_CMKY-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-24560" class="wp-caption-text">Bis zu 7000 Menschen besuchen im Jahr den Innovationcampus in Holzminden.<br />Das 2015 gebaute Gebäude erfüllt auch heutige Nachhaltigkeitsansprüche.</p></div>
<p>„In diesem Jahr dürfte das nicht mehr zu schaffen sein“, sagt Schiefelbein. „Es gibt in Deutschland nach dem Hin und Her beim Gebäude-Energie-Gesetz eine starke Verunsicherung und Zurückhaltung. Allerdings betrifft diese aktuell ganz Europa.“ Der Boom bei Wärmepumpen infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist aktuell unterbrochen. Wegen der gesunkenen Nachfrage hat das mittelständische Familienunternehmen für ein Drittel seiner Beschäftigten am Stammsitz ab März Kurzarbeit angemeldet. Die Arbeitszeit der Betroffenen werde so verteilt, dass sie voraussichtlich an einem Tag der Woche nicht arbeiten. Aber Stiebel Eltron ist überzeugt, dass die Nachfrage bald wieder steigen wird, womöglich auch schon in diesem Jahr, spätestens aber 2025. „Und dann brauchen wir die Kapazitäten, in die wir jetzt investieren“, sagt Dr. Schiefelbein. Ziel ist es, bald 100000 Wärmepumpen pro Jahr herzustellen. Deswegen hat das Unternehmen auch an seinen Plänen festgehalten, Teile eines Continental-Standorts in Gifhorn zu übernehmen, um dort Wärmepumpen zu produzieren. In den nächsten drei bis vier Jahren will Stiebel Eltron 450 Mio. Euro allein in Deutschland investieren. Zusätzlich sollen 200 Mio. Euro im Ausland investiert werden. „Das ist schon Wahnsinn für einen Mittelständler“, sagt Kai Schiefelbein. Während praktisch alle Mitbewerber auf dem Wärmepumpen-Markt in Osteuropa produzieren und dort „massive Förderung“ erhalten, setzen die Holzmindener auf Deutschland. „Wir haben hier sehr gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mitdenken und mit ihren Ideen unsere Produkte oder unsere Fertigungsprozesse immer besser machen.“ Diese Überzeugung war auch ausschlaggebend für die Entscheidung, eine Fertigung im Braunschweiger Land aufzubauen. „Die Hallen sind alt, die Infrastruktur ist okay, und die Leute machen dort gute Arbeit“, sagt der Stiebel-Chef, der möglichst viele Beschäftigte von einem Wechsel überzeugen möchte. Das Unternehmen möchte in Gifhorn die nächste Generation von Inneneinheiten für Luft-Wasser-Wärmepumpen bauen, die mit Warmwasserspeichern aus Edelstahl ausgestattet werden. Dies spare unter anderem Gewicht, was in der Montage sehr vorteilhaft sei. Die Ressource Personal ist schließlich auch bei der Installation der modernen Wärmeerzeuger ein begrenzender Faktor, den das Unternehmen in seiner Entwicklung berücksichtigt. Stiebel Eltron lädt auch Handwerksbetriebe regelmäßig zu Workshops und Schulungen in sein eigenes Schulungszentrum ein. Bis zu 7000 Menschen kommen jedes Jahr in den 2015 nach neuesten Nachhaltigkeitskriterien gebauten Energy Campus, um beispielsweise Intensivschulungen zur Wärmepumpeninstallation zu besuchen. „Der Weg zu uns ist für manche vielleicht etwas weiter, aber die meisten Betriebe kommen gern – und wir verknüpfen das auch oft mit Werksführungen“, erklärt Schiefelbein.</p>
<p>Auch wichtige Fachkräfte kann Stiebel Eltron für sich gewinnen und von einem Umzug ins Weserbergland überzeugen. „Wir sehen uns als einen wichtigen Teil der Energiewende und sind daher auch ein attraktiver Arbeitgeber für junge Arbeitskräfte, denen es wichtig ist, etwas Sinnvolles zu tun und mit ihrer Arbeit etwas zu bewirken“, beschreibt es Kai Schiefelbein. Den Weg aus Berlin in die niedersächsische Provinz hat schließlich auch Stiebel Eltron – nach der Zerstörung des Berliner Werks im Zweiten Weltkrieg – erfolgreich vorgemacht.</p>
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		<title>Symrise sieht guten Geschäftsverlauf mit mehr Umsatz</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2024 09:48:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Holzmindener Symrise AG, weltweiter Anbieter unter anderem von Duft- und Geschmacksstoffen sowie eines von vier Dax-Unternehmen im Bereich der IHK Hannover, hat 2023 mehr umgesetzt. Beim Ertrag lag der Konzern unter den Zahlen des vorhergehenden Jahres. Ein Plus von 2,4 Prozent ließen den Symrise-Umsatz im Geschäftsjahr 2023 auf rund 4,73 Mrd. Euro klettern. Das  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/symrise-geschaeft-2023/">Symrise sieht guten Geschäftsverlauf mit mehr Umsatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Die </strong><strong>Holzmindener Symrise AG, </strong><strong>weltweiter Anbieter unter anderem von Duft- und Geschmacksstoffen sowie ein</strong><strong>es von vier Dax-Unternehmen im Bereich der IHK Hannover, hat 2023 mehr umgesetzt. </strong><strong>Beim Ertrag lag der Konzern unter den Zahlen des vorhergehenden Jahres. </strong></h5>
<p>Ein Plus von 2,4 Prozent ließen den Symrise-Umsatz im Geschäftsjahr 2023 auf rund 4,73 Mrd. Euro klettern. Das organische Umsatzwachstum ohne Berücksichtigung von Portfolio- und Währungseffekten erreichte 7,9 Prozent. Das bereinigte Ebitda vor Zinsen, Steuern und  Abschreibungen belief sich auf 903,5 Mio. Euro und lag damit um 18 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Dies entspricht einer Marge von 19,1 Prozent (2022: 20,0 %). Das Ergebnis sei im Geschäftsjahr 2023 blieb trotz der guten Umsatzentwicklung unter den Erwartungen geblieben.</p>
<p>Aufgrund des aber, wie es heißt, „insgesamt guten Geschäftsverlaufs“ plant Symrise erneut eine Dividendenerhöhung: Der Hauptversammlung wird ein Plus von 5 Cent und damit eine Dividende auf 1,10 Euro vorgeschlagen.</p>
<p>Vorstandschef Dr. Heinz-Jürgen Bertram stellte die Bilanzzahlen im März vor, verlässt aber Symrise Ende des Monats wie angekündigt: Es sei der richtige Zeitpunkt, um den <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/symrise-bertram-uebergibt-an-parisot/">Staffelstab an Jean-Yves Parisot weiterzugeben</a>. Bertram beurteilte sein letztes vollständiges Geschäftsjahr an der Konzernspitze so: „2023 war erneut ein erfolgreiches Wachstumsjahr für Symrise. Die andauernden geopolitische Krisen, steigende operative Kosten und hohe Volatilität in unseren Kernmärkten haben sich negativ auf unsere Profitabilität ausgewirkt.“ Man habe aber schnell reagiert, um die Kosten zu senken.</p>
<p>Entsprechend optimistisch fällt der Ausblick für 2024 aus. Parisot kündigte eine gezielte Weiterentwicklung des Unternehmens an. Unverändert soll der Konzern um 2 bis 3 Prozentpunkte schneller wachsen als der relevante Markt. Entsprechend gilt unverändert die langfristige Wachstumserwartung von 5 bis 7 Prozent. Dieses Plus hat man sich in Holzminden auch für das laufende Jahr vorgenommen. Bis Ende 2025 strebt das Unternehmen einen Umsatz von 5,5 Mrd. bis 6 Mrd. Euro an, und bis 2028 einen Umsatz von 7,5 Mrd. bis 8 Mrd. Euro.</p>
<p>Im vergangenen Jahr haben neben steigenden Kosten haben auch Sondereffekte das Ergebnis belastet, insbesondere verursacht durch die Produktionsstillstand am US-Standort Colonel Island. Dort war es im August 2022 zu einem Brand gekommen. Daher war auch Nordamerika die einzige Region mit einem Umsatzminus: 1,8 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Das Geschäft in der Region Europa, Afrika, Mittlerer Osten wuchs organisch um 15,3 Prozent. Im Raum Asien/Pazifik setzte Symrise 4 Prozent mehr um, in Lateinamerika 14,7 Prozent.</p>
<p>Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöhten sich im Vorjahresvergleich leicht auf 5,6 Prozent des Umsatzes, vor allem aufgrund von gestiegenen Aufwendungen für die Grundlagenforschung..</p>
<p>Die Eigenkapitalquote lag mit 47 Prozent ebenfalls über dem Vorjahr (46,4 %).  Damit verfüge Symrise über eine sehr solide Grundlage, um das Geschäft auch weiterhin nachhaltig auszubauen, so das Unternehmen.</p>
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		<title>Symrise: Bertram übergibt an Parisot</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 15:08:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Heinz-Jürgen Bertram übergibt Ende März den Vorstandsvorsitz der Symrise AG an Dr. Jean-Yves Parisot. Bertram geht nach 21 Jahren bei Symrise, davon 15 an der Unternehmensspitze, in den Ruhestand. Sein Nachfolger Parisot ist seit 2014 im Unternehmen, seit 2016 gehört er dem Vorstand an. Sein Vertrag wurde um vier Jahre bis Ende September 2028  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/symrise-bertram-uebergibt-an-parisot/">Symrise: Bertram übergibt an Parisot</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-weight: normal;"><strong>Dr. Heinz-Jürgen Bertram</strong> übergibt Ende März den Vorstandsvorsitz der Symrise AG an <strong>Dr. Jean-Yves Parisot</strong>. Bertram geht nach 21 Jahren bei Symrise, davon 15 an der Unternehmensspitze, in den Ruhestand. Sein Nachfolger Parisot ist seit 2014 im Unternehmen, seit 2016 gehört er dem Vorstand an. Sein Vertrag wurde um vier Jahre bis Ende September 2028 verlängert.</span></strong></p>
<div id="attachment_24285" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Parisot_Jean-Yves__Symrise.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24285" class="size-medium wp-image-24285" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Parisot_Jean-Yves__Symrise-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Parisot_Jean-Yves__Symrise-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Parisot_Jean-Yves__Symrise-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Parisot_Jean-Yves__Symrise-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Parisot_Jean-Yves__Symrise-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Parisot_Jean-Yves__Symrise-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Parisot_Jean-Yves__Symrise-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Parisot_Jean-Yves__Symrise-1024x682.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Parisot_Jean-Yves__Symrise.jpg 1100w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-24285" class="wp-caption-text">Dr. Jean-Yves Parisot.</p></div>
<p>Der promovierte Veterinärmediziner ist seit 2023 zudem Präsident der Internationalen Organisation der Aromen-Industrie (IOFI). Er verfügt über weitreichende Managementerfahrung und war in verschiedenen leitenden Funktionen bei Pfizer, Rhone Poulenc/Rhodia, Danisco, Air Liquide sowie der Diana-Gruppe bis zu deren Zusammenschluss mit Symrise tätig.</p>
<p><strong>Michael König</strong>, Vorsitzender des Symrise-Aufsichtsrates, würdigte die Arbeit des scheidenden Vorstandschefs Bertram. Er habe das Unternehmen entscheidend geprägt. Seiner Arbeit sei es zu verdanken, „dass Symrise heute ein weltweit führendes Unternehmen seiner Branche und ein anerkanntes Mitglied im DAX-40 ist.“ Bertram wiederum stellte die Teamleistung heraus: „Es war mir eine Ehre, dieses Team durch bewegte Zeiten führen zu dürfen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Staffelstab zu übergeben, so dass Jean-Yves Parisot nun das nächste Kapitel der Unternehmensgeschichte schreiben kann.“</p>
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		<title>Stiebel Eltron und Continental verhandeln zum Standort Gifhorn</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/continental-stiebel-eltron/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2023 15:16:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Unternehmensticker]]></category>
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		<category><![CDATA[Dr. Ariane Reinhart]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Kai Schiefelbein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover/Holzminden/Gifhorn. Stiebel Eltron plant am Continental-Standort Gifhorn den Aufbau einer Edelstahlspeicherproduktion für Wärmepumpen-Heizungsanlagen und könnte dazu Produktions- und Funktionsflächen übernehmen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde jetzt von beiden Unternehmen unterzeichnet, die Verhandlungen sollen umgehend aufgenommen werden. Möglichst vielen der dort beschäftigten Continental-Beschäftigten  mit passender Qualifikation sollen nachhaltige BJob-Perspektiven aufgezeigt werden, heißt es in einer Mitteilung. Die  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/continental-stiebel-eltron/">Stiebel Eltron und Continental verhandeln zum Standort Gifhorn</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hannover/Holzminden/Gifhorn. </strong>Stiebel Eltron plant am Continental-Standort Gifhorn den Aufbau einer Edelstahlspeicherproduktion für Wärmepumpen-Heizungsanlagen und könnte dazu Produktions- und Funktionsflächen übernehmen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde jetzt von beiden Unternehmen unterzeichnet, die Verhandlungen sollen umgehend aufgenommen werden. Möglichst vielen der dort beschäftigten Continental-Beschäftigten  mit passender Qualifikation sollen nachhaltige BJob-Perspektiven aufgezeigt werden, heißt es in einer Mitteilung. Die Vereinbarung sei ein erstes wichtiges Ergebnis der Continental-Initiative „Von Arbeit in Arbeit“. Sie hat zum Ziel, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über entsprechende Qualifizierungsangebote den nahtlosen Übergang in eine neue Beschäftigung zu ermöglichen – intern oder auch außerhalb des Unternehmens. Dazu sei Continental mit mehreren Unternehmen aktuell im Gespräch. Wirtschaftsminister Olaf Lies begrüßte umgehend die Pläne für die weitere Nutzung des Standorts durch Stiebel-Eltron.</p>
<p>Continental hatte <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/continental-gifhorn/">Anfang Juli bekanntgegeben</a>, die Geschäftsaktivitäten im Werk Gifhorn bis Ende 2027 schrittweise einzustellen. „Es ist nach wie vor unsere feste Absicht, möglichst viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Arbeit in Arbeit zu bringen“, so Continental-Vorständin Dr. Ariane Reinhart. „Die Gespräche mit Stiebel Eltron sind ein wichtiger Schritt und es freut mich sehr, dass wir unseren Beschäftigten in Gifhorn bereits jetzt erste mögliche Zukunftsperspektiven aufzeigen können.“</p>
<p>„Der Standort könnte sich für eine Edelstahlspeicherproduktion eignen“, so Stiebel-Eltron-Chef Dr. Kai Schiefelbein. „Vor dem Hintergrund des starken Wachstums unseres Unternehmens, getrieben vor allem durch die Nachfrage nach umweltfreundlichen Wärmepumpen-Heizungen, bauen wir unsere Fertigungskapazitäten massiv aus.“ Man würde sich freuen, wenn die Fertigung von Wärmepumpen-Innenmodulen zukünftig am Standort Gifhorn mit kompetenten Mitarbeitenden realisiert werden könne.</p>
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		<title>Symrise-Bilanz 2022: Duft- und Aromenspezialist will weiter profitabel wachsen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Mar 2023 11:08:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Aktualisiert am 9. März 2023 +++ Grundsätzlich mit den Zahlen des Gechäftsjahres zufrieden: So präsentierte Symrise-Chef Heinz-Jürgen Bertram im März die Bilanz 2022 des Holzmindener Konzerns. Der globale Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen, kosmetischen Grund- und Wirkstoffen sowie funktionalen Inhaltsstoffen hat das vergangene Geschäftsjahr trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit einem erneut starken Umsatzplus und  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/03/symrise-bilanz-2022-holzminden/">Symrise-Bilanz 2022: Duft- und Aromenspezialist will weiter profitabel wachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>+++ Aktualisiert am 9. März 2023 +++</em></p>
<p>Grundsätzlich mit den Zahlen des Gechäftsjahres zufrieden: So präsentierte Symrise-Chef Heinz-Jürgen Bertram im März die Bilanz 2022 des Holzmindener Konzerns. Der globale Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen, kosmetischen Grund- und Wirkstoffen sowie funktionalen Inhaltsstoffen hat das vergangene Geschäftsjahr trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit einem erneut starken Umsatzplus und guter Profitabilität abgeschlossen. Das sei sehr erfreulich, so Bertram.</p>
<p>Nahezu gleichzeitig wurden Informationen über mögliche branchenweite Absprachen bei Duftstoffherstellern bekannt. Am 7. März habe die die EU-Kartellbehörde die Symrise AG an ihrem Hauptsitz in Holzminden aufgesucht, teilte das Unternehmen dazu mit. Gemeinsam mit Schweizer, britischen und amerikanischen Behörden untersucht die Behörde mögliche unzulässige Absprachen bei Duftstoffen und Duftinhaltsstoffen. Diese Untersuchungen fänden parallel bei allen führenden Unternehmen der Branche statt, betont Symrise. Man kooperiere selbstverständlich vollumfänglich mit den Behörden, genaue Details und konkrete Inhalte zu dieser Untersuchung stünden noch aus.</p>
<p>Das wirtschaftliche Umfeld wird auch bei Symrise wesentlich von der aktuell schwierigen Gesamtlage infolge des Kriegs in der Ukraine bestimmt. Bertram erklärte, dass Symrise bereits viele Preissteigerungen etwa bei Rohstoffen an Kunden weitergeben konnte. Der Symrise-Chef erwartet aber auch noch Folgen der steigenden Energiekosten. Dennoch plant Symrise auch in Deutschland weitere Investitionen. Am Stammsitz in Holzminden, wo das Unternehmen rund 2500 Beschäftigte hat, soll unter anderem das Logistikzentrum für rund 20 Mio. Euro erweitert werden. Zudem ist in Deutschland der Neubau eines Flüssigaromenbetriebs für etwa 30 Mio. Euro, der Ausbau des Technikums in Nördlingen (10 Mio. Euro) und der Ausbau eines Pulvermischbetriebs (10 – 15 Mio. Euro) fest eingeplant.</p>
<p><strong>Die Symrise-Zahlen im Überblick<br />
</strong>Der Umsatz der Symrise AG stieg um 20,7 Prozent auf gut 4,6 Mrd. Euro und damit deutlich stärker als erwartet. Gleichzeitig erwirtschaftete das Unternehmen erneut eine gute Profitabilität. Vor Abzug einer im vierten Quartal gebuchten Wertberichtigung auf das assoziierte Unternehmen Swedencare in Höhe von 126 Mio. Euro erzielte Symrise im Geschäftsjahr 2022 ein Ebitda von 922 Mio. Euro (2021: 814 Mio. Euro) und erreichte eine Ebitda-Marge von 20,0 Prozent (Vorjahr 21,3 %)</p>
<p>„2022 war erneut ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr für Symrise. Wir sind trotz Inflation und Volatilität in unseren Kernmärkten weiter profitabel gewachsen. Unser Portfolio konnten wir durch gezielte Zukäufe und strategische Partnerschaften hervorragend weiterentwickeln, dazu gehören die Übernahmen der französischen Unternehmen Néroli und Romani in Frankreich, Schaffelaarbos in den Niederlanden, Wing Pet Food in China und die Beteiligung an Swedencare, einem Anbieter für Premiumprodukte im Heimtiermarkt. Unser Ausblick für 2023 ist entsprechend optimistisch. Wir sind überzeugt, auch im laufenden Jahr weiter zu wachsen und nachhaltig Wert zu schaffen“, erklärte Vorstandschef Bertram bei der Bilanzpressekonferenz.</p>
<p>Der auf die Aktionäre der Symrise AG entfallende Konzerngewinn betrug 280 Mio. Euro und lag infolge der Wertminderung auf die Beteiligung an Swedencare um 95 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Ohne die Wertminderung hätte der Konzerngewinn 406 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie 2,91 Euro betragen (2021: 2,74 Euro).</p>
<p><strong>Profitabler Wachstumskurs im Blick<br />
</strong>Symrise bestätigt seinen langfristigen profitablen Wachstumskurs. Das Unternehmen geht weiterhin davon aus, schneller als der relevante Markt zu wachsen und den Umsatz bis 2025 jährlich zwischen 5 und 7 Prozent (CAGR) zu steigern. Dabei soll sich die Ebitda-Marge in einer Spanne von 20 bis 23 Prozent bewegen. Für das Geschäftsjahr 2023 soll die Profitabilität mit einer Ebitda-Marge von um die 20 Prozent auf dem derzeitigen Niveau gehalten werden.</p>
<p><a href="https://www.symrise.com/de/investoren/finanzergebnisse/">Finanzbericht 2022 der Symrise AG</a></p>
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		<title>Symrise: Stephanie Coßmann Vorständin für Personal und Recht</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 11:31:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Stephanie Coßmann wurde bei der Symrise AG, Holzminden, zum Vorstandsmitglied für das neu geschaffene Ressort Personal und Recht berufen. Gleichzeitig übernimmt Dr. Jörn Andreas, bislang Leiter des Geschäftsbereichs Cosmetic Ingredients, das Segment Scent &amp; Care. Bislang wurde es kommissarisch vom Symrise-Vorstandsvorsitzenden Dr. Heinz-Jürgen Bertram geführt. Die Juristin Coßmann (49) war zuletzt Vorständin und  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p><strong>Dr. Stephanie Coßmann</strong> wurde bei der Symrise AG, Holzminden, zum Vorstandsmitglied für das neu geschaffene Ressort Personal und Recht berufen. Gleichzeitig übernimmt <strong>Dr. Jörn Andreas</strong>, bislang Leiter des Geschäftsbereichs Cosmetic Ingredients, das Segment Scent &amp; Care. Bislang wurde es kommissarisch vom Symrise-Vorstandsvorsitzenden <strong>Dr. Heinz-Jürgen Bertram</strong> geführt. Die Juristin Coßmann (49) war zuletzt Vorständin und Arbeitsdirektorin bei der Lanxess AG.<strong> Michael König</strong>, Aufsichtsratsvorsitzender der Symrise AG, sieht die Erweiterung des Vorstands auf jetzt fünf Mitglieder als wichtiges Signal für den weiteren Wachstumskurs des Aromenherstellers. Neben Coßmann, Andreas und Bertram gehörend dazu <strong>Olaf Klinger</strong> als Finanzchef und <strong>Jean-Yves Parisot</strong>, der unverändert das Segment Taste, Nutrition und Health verantwortet.</p>
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		<title>Symrise erhält Bestnoten in Sachen Nachhaltigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 14:06:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Holzminden. Symrise hat beim jährlichen Nachhaltigkeits-Rating der renommierten gemeinnützigen Organisation CDP, früher Carbon Disclosure Project, erneut A-Noten erreicht. In den Kategorien Wald und Wasser schnitt der Holzmindener Konzern mit der Bestnote „A“ ab. Dieses Ergebnis erhielten im Bereich Wald nur 25 Unternehmen weltweit. Im Bereich Wasser schafften das 103 Unternehmen. In der dritten Kategorie Klima  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Holzminden. </strong>Symrise hat beim jährlichen Nachhaltigkeits-Rating der renommierten gemeinnützigen Organisation CDP, früher Carbon Disclosure Project, erneut A-Noten erreicht. In den Kategorien Wald und Wasser schnitt der Holzmindener Konzern mit der Bestnote „A“ ab. Dieses Ergebnis erhielten im Bereich Wald nur 25 Unternehmen weltweit. Im Bereich Wasser schafften das 103 Unternehmen. In der dritten Kategorie Klima erhielt Symrise ein sehr gutes A minus. Damit konnte Symrise die strengen, seit letztem Jahr stark angehobenen, Nachhaltigkeitskriterien auch in diesem Jahr erfüllen und an die Auszeichnungen der Vorjahre anknüpfen. 2022 hat eine Rekordzahl von 18.700 Unternehmen aus aller Welt teilgenommen.<br />
Die gemeinnützige Organisation bewertet die Unternehmen auf einer Skala von A bis D. Dabei achtet sie darauf, wie Firmen mit Umweltrisiken umgehen und wie vollständig sie Daten liefern. Ein weiteres Kriterium bezieht sich auf den Umfang der umweltfreundlichen Unternehmensführung, wie zum Beispiel das Festlegen ehrgeiziger und sinnvoller Ziele. Die Messlatte steigt regelmäßig im Einklang mit aktuellen Entwicklungen wie neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen oder Marktanforderungen.</p>
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		<title>Der Glas-Profi</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2022 14:49:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Sollingglas aus Derental (Landkreis Holzminden) hat seine Nische bei der Veredelung von Glas gefunden. Dabei spielt die Restauration von Fenstern in historischen Gebäuden eine immer wichtigere Rolle. "Hinter den Höfen“ heißt die etwas holprige Straße im kleinen Ort Derental, die an einem Bauernhof vorbei zu Sollingglas führt. Das 1976 gegründete Unternehmen bildet neben Müller  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/11/sollingglas-glas-profi/">Der Glas-Profi</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h6><strong>Sollingglas aus Derental (Landkreis Holzminden) hat seine Nische bei der Veredelung von Glas gefunden. Dabei spielt die Restauration von Fenstern in historischen Gebäuden eine immer wichtigere Rolle.</strong></h6>
<p>&#8222;Hinter den Höfen“ heißt die etwas holprige Straße im kleinen Ort Derental, die an einem Bauernhof vorbei zu Sollingglas führt. Das 1976 gegründete Unternehmen bildet neben Müller + Müller, Noelle + von Campe, Glaspack, O-I Germany, Interpane und weiteren Unternehmen aus dem Landkreis Holzminden eines der wichtigsten – oder sogar das wichtigste – Cluster der Region: Glas.</p>
<p>Glasscheiben dominieren das Bild, wohin man in der Produktion bei Sollingglas blickt. Die größten im Lager sind etwa 3,20 Meter mal 2,50 Meter groß, 3 bis 10 mm dick, grünlich-transparent oder farbig und werden von Unternehmen wie Saint Gobain, AGC/Interpane, Guardian oder Euroglas hergestellt. „Jede Scheibe hat von Anfang bis Ende eine Nummer“, erklärt Heiko Schanze, seit 2006 Geschäftsführer der Sollingglas Bau &amp; Veredelungs GmbH &amp; Co. KG. Die Scheiben werden je nach Auftrag in kleinere Formate geschnitten, geschliffen, durch Sandstrahlen mattiert oder mit UV-Schutz versehen. Etwas kleinere, bunte Glasscheiben sind mundgeblasen und stammen hauptsächlich von der Glashütte Lamberts aus dem bayerischen Waldsassen. Sie finden unter anderem Einsatz bei der Restauration von Kirchenfenstern. Bis 1910 wurden Gläser weitgehend mundgeblasen hergestellt. „Aber seit den 60er Jahren erfolgt die Produktion von Flachglas im Float-Glas-Verfahren“, erklärt der 57-jährige Unternehmer.</p>
<p>Das Gründertrio Hilmar Schanze – Vater von Heiko Schanze –, Heinrich Wederhake und Heinrich Thamm hatte sich zunächst auf die Montage von Glasscheiben in Gebäuden spezialisiert. Zwei Jahre später wurde das Glas dann auch bearbeitet. Nach und nach sind weitere Veredelungstechniken wie Sandstrahlen, Bleiverglasung, UV-Verklebungen, Wölben, Härten von Glas, die Herstellung von Verbundglas sowie die Isolierglasfertigung hinzugekommen. Inzwischen haben sich bei Sollingglas drei Bereiche herausgebildet: Türfüllungen und Haustüren, Restauration von Fenstern sowie technisches Glas. Das Unternehmen erzielt heute mit 38 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von dreieinhalb bis vier Millionen Euro.</p>
<p>Der Bereich Türen ist mit einem Umsatzanteil von rund 60 Prozent aktuell noch der größte. Türhersteller wie Kompotherm oder Produzenten von Türfüllungen wie Adeco werden von Sollingglas mit speziellen Isoliergläsern beliefert. Seit der Jahrtausendwende hat ein deutlicher Umbruch im Glasdesign stattgefunden – von runden Formen hin zu mehr gradlinigen Formen, ähnlich dem Bauhaus-Stil. „Damit sind gewölbte Gläser und Bleiverglasungen weggefallen“, erklärt Schanze den Zusammenbruch des Marktes in diesem Bereich.</p>
<p>Im Bereich Restauration (Umsatzanteil: 30 Prozent) ist Sollingglas erst seit 2014 tätig. Der Sempergalerie im Dresdener Zwinger hat das Unternehmen 1392 kleine Einzelgläser aus Verbundglas mit UV-Schutz geliefert. Die Semperoper und das Residenzschloss erhielten Isolierglas mit Wärmeschutz und Sicherheitsglas. Die Basilika St. Martin im bayerischen Amberg wurde mit einem Verbundglas als Vorsatzverglasung zum Schutz der altertümlichen Malereien ausgestattet. Im Block L der Speicherstadt in Hamburg wurden alte Eisenfenster mit 1300 Einzelglasscheiben aufgearbeitet und durch neue, dünne Wärmeschutz-Doppelglasscheiben ersetzt. In Berlin hat das Konzerthaus am Gendarmenmarkt 3800 neue Einzelscheiben aus Derental erhalten.</p>
<p>Der Unternehmensbereich technisches Glas (Umsatzanteil: 10 Prozent) fokussiert auf Spezialglas, beispielsweise für Displays im Maschinenbau, Türglas für Weinkühlschränke oder antibakteriell-beschichtetes Glas für den Kosmetikbereich. Aber auch in Kliniken wird Spezialglas von Sollingglas eingesetzt, etwa für besonders hochauflösende Monitore.</p>
<p>Heiko Schanze wollte eigentlich Werkstofftechnik studieren. „Doch die Wartezeit für einen Studienplatz betrug damals eineinhalb Jahre.“ Also stieg er Anfang der 90er Jahre, nach seinen Ausbildungen zum Glasermeister und Glasbautechniker, wieder ins väterliche Unternehmen ein. Und bekam auf andere Weise Berührung mit Forschung und Lehre: Mit dem Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) aus Hannover hat er seit 2009 mehrfach den Produktionsdurchlauf gemeinsam mit den Mitarbeitern umgeplant, um Projekte aus den Bereichen technisches Glas und Restauration besser abwickeln zu können. 2019 ist eine Zusammenarbeit mit dem Jenaer Forschungsunternehmen Innovent gestartet mit dem Ziel, gemeinsam antibakterielles Glas zu entwickeln. Das Projekt hat die wichtigsten Phasen durchlaufen und steht jetzt vor der Pilotumsetzung. Weitere Entwicklungsprojekte laufen mit den Technischen Universitäten Bamberg und Dresden.</p>
<p>Ein Zukunftsthema für Heiko Schanze ist die Wiederverwendung alter Glasscheiben. „Diese wird zunehmen, weil der Energieverbrauch und die CO2-Belastung geringer ist als bei der aufwändigen Neuproduktion mundgeblasener Gläser.“ Daher arbeitet Sollingglas in einem Projekt mit einem Schweizer Tischlerbetrieb zusammen, baut alte Scheiben aus, reinigt, beschichtet und arbeitet das Glas für die Wiederverwendung in den originalen Holz- oder Metall-Rahmen auf. In der Halle, in der das Unternehmen vor fast 50 Jahre startete, lagern farblich sortiert alte, mundgeblasene Scheiben, auf die dabei zurückgegriffen werden kann. Ein weiteres wichtiges Thema in diesem Kontext ist die Energieeinsparung in alten Gebäuden. „Durch neue Scheiben lassen sich hier Reduzierungen auf ein Drittel bis ein Fünftel des vorherigen Wärmedurchgangs erzielen.“ Im Bereich Türen und Türfüllungen sieht Heiko Schanze seine Firma eher in einer Sandwichposition: „Die aufwändigen, handwerklich gefertigten Türfüllungen werden immer mehr durch solche aus industrieller Herstellung ersetzt.“ Das größte Potenzial liegt seiner Meinung in den Bereichen Restauration und technisches Glas. „Besonders im Restaurationsbereich sind wir sehr gut aufgestellt. Ziel ist, als Partner des Handwerks Leistungen für den Restaurierungsbereich zu erarbeiten.“ Die Positionierung seines Unternehmens beschreibt Heiko Schanze wie folgt: „Wir suchen uns Nischenbereiche mit hohem Differenzierungspotenzial und liegen durch die enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Instituten relativ weit vorn.“</p>
<p>Probleme bereiten die extrem steigenden Energiekosten: „Glas ist sehr energieintensiv in der Herstellung und Veredelung, denn der Schmelzpunkt liegt bei 1500 bis 1600 Grad. Im September hatten wir einen Auftragsrückgang um etwa 20 Prozent. Die gestiegenen Energie-, Material- und Transportkosten der Lieferanten schlagen nun auch in der gesamten Fertigungskette des Glases durch.“</p>
<div id="attachment_19757" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/11/2022_10_IHK_Solling_20-scaled.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19757" class="size-medium wp-image-19757" src="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/11/2022_10_IHK_Solling_20-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p id="caption-attachment-19757" class="wp-caption-text">Handversiegelung von Isolierglas.</p></div>
<div id="attachment_19762" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/11/2022_10_IHK_Solling_35-scaled.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19762" class="size-medium wp-image-19762" src="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/11/2022_10_IHK_Solling_35-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p id="caption-attachment-19762" class="wp-caption-text">Das Firmengebäude in<br />Derental.</p></div>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/11/sollingglas-glas-profi/">Der Glas-Profi</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Stiebel Eltron ist „Climate Leader“</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/02/stiebel-climate-leader/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 08:54:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Stiebel Eltron aus Holzminden zählt in der europäischen Heizungsbranche zu den „Climate Leaders“. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Marktanalyse des Europäischen Umweltbüros (EEB) im Auftrag der NGO-Coolproducts-Kampagne. Dabei wurden europäische Heizungshersteller nach der Klimafreundlichkeit ihres Portfolios bewertet. Die Spitzenbewertung der Kategorie „Climate Leaders“ erreichten 19 von 49 untersuchten Unternehmen. Die Spitzenberwertung Climate Leader  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/02/stiebel-climate-leader/">Stiebel Eltron ist „Climate Leader“</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Stiebel Eltron aus Holzminden zählt in der europäischen Heizungsbranche zu den „Climate Leaders“. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Marktanalyse des Europäischen Umweltbüros (EEB) im Auftrag der NGO-Coolproducts-Kampagne. Dabei wurden europäische Heizungshersteller nach der Klimafreundlichkeit ihres Portfolios bewertet. Die Spitzenbewertung der Kategorie „Climate Leaders“ erreichten 19 von 49 untersuchten Unternehmen.</p>
<p>Die Spitzenberwertung Climate Leader hat das Europäische Umweltbüro sowohl der Dachmarke Stiebel Eltron als auch den Thermia-Geräten verliehen. „Wir freuen uns sehr über dieses ausgezeichnete Ergebnis für unser klimafreundliches Portfolio“, sagt Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer des Herstellers klimafreundlicher Haustechnik Stiebel Eltron.</p>
<p>Um die klimafreundliche Wende im Heizungskeller entscheidend voranzubringen, senden die 19 Climate Leaders gemeinsam mit dem Europäischen Umweltbüro einen <a href="https://eeb.org/19-companies-lead-europes-heating-sector-out-of-fossil-gas-joint-ngo-industry-press-release/">Aufruf an ihre jeweiligen Regierungen</a>.</p>
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<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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		<title>Groß in kleinen Glasflaschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 12:23:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Müller + Müller-Joh. GmbH + Co. KG ist weltweit einer der wenigen Spezialisten für die Herstellung hochwertiger Glasfläschchen für die Pharmaindustrie. Um die hohe Nachfrage bedienen zu können, erweitert das Unternehmen sein Werk am Stammsitz Holzminden. Noch steht sie, die dicke Holzwand, die die Produktion bei Müller + Müller-Joh. GmbH + Co. KG und  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/02/mueller-vials-holzminden/">Groß in kleinen Glasflaschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Die Müller + Müller-Joh. GmbH + Co. KG ist weltweit einer der wenigen Spezialisten für die Herstellung hochwertiger Glasfläschchen für die Pharmaindustrie. Um die hohe Nachfrage bedienen zu können, erweitert das Unternehmen sein Werk am Stammsitz Holzminden.</strong></h5>
<p>Noch steht sie, die dicke Holzwand, die die Produktion bei Müller + Müller-Joh. GmbH + Co. KG und die Außen-Baustelle am Stammsitz in Holzminden trennt. In wenigen Monaten wird das Gelände im Gewerbegebiet an der Weseraue anders aussehen. Denn das auf die Herstellung von hochwertigen Glasfläschchen (Vials) für die Pharmaindustrie spezialisierte Unternehmen hat im Herbst 2021 begonnen, sein Werk zu erweitern. Insgesamt 15 Mio. Euro investiert Müller + Müller in eine neue, vollautomatisierte Fabrikationshalle, und will so unter anderem die gestiegene Nachfrage nach pharmazeutischen Glasverpackungen für Corona-Impfstoffe bedienen. Es ist die größte Investition in der fast hundertjährigen Firmengeschichte.</p>
<p>„Uns geht es ganz klar darum, unsere Kapazitäten zu erweitern, damit wir endlich das auf den Markt bringen können, was wir bringen müssten oder was gefragt ist“, berichtet Florian Müller-Stauch (33), der seit 2015 das 1924 von seinem Urgroßvater im thüringischen Piesau gegründete Familienunternehmen als Geschäftsführer leitet. „Dabei werden auch Roboter am Anfang und am Ende der Linie eingesetzt.“ Neben einer Erweiterung der Produktion um bis zu 14 neue Linien werden auch mehr Lagerkapazitäten geschaffen. Mit der Investition sollen 50 neue Arbeitsplätze, zusätzlich zu den 140 bereits existierenden, entstehen. Im kommenden Sommer soll, so der Plan, alles fertiggestellt sein.</p>
<div id="attachment_16961" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/FMS.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16961" class="size-medium wp-image-16961" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/FMS-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/FMS-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/FMS-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/FMS-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/FMS-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/FMS-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/FMS-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/FMS.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-16961" class="wp-caption-text">Florian Müller-Stauch. Foto: DWK Life Sciences.</p></div>
<p>Florian Müller-Stauch machte einen Bachelor und einen Master in General Management, bevor er ins Unternehmen einstieg. Vor zwei Jahren wagten er und sein Vater, Dr. Hubertus Müller-Stauch (66), einen großen Schritt: Sie entschieden sich, nach einem größeren Partner zu suchen. Im Herbst 2020 schlüpfte Müller + Müller unter das Dach der DWK Life Sciences, einem weltweit führenden Hersteller von Laborglas und Life-Science-Verpackungslösungen, mit Sitz in Wertheim (Baden-Württemberg). Dr. Hubertus Müller-Stauch wurde in den Beirat von DWK berufen und vertritt seitdem die Weiterentwicklung der Gruppe insbesondere im Hinblick auf den Ausbau des Bereichs Pharma-Verpackungen.</p>
<div id="attachment_16963" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Produktion.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16963" class="size-medium wp-image-16963" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Produktion-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Produktion-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Produktion-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Produktion-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Produktion-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Produktion-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Produktion-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Produktion.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-16963" class="wp-caption-text">Vial-Produktion bei Müller + Müller. Foto: DWK Life Sciences.</p></div>
<p>Müller + Müller hat sich auf die auf die Herstellung von Vials aus Röhrenglas in pharmazeutischer Qualität spezialisiert und gehört damit neben Schott, Gerresheimer, Nipro und Stevanato zur Riege von weltweit fünf Unternehmen, die das können. Die 2 bis 40 Milliliter großen, farblosen oder braunen Glasfläschchen werden aus Borosilikatglas hergestellt und beispielsweise für die Abfüllung von Impfstoffen, Nasensprays oder Labor-Diagnostika verwendet. Je nach Mündungsformen unterscheidet man in der Branche zwischen Injektionsfläschchen, Schraub- oder Rollrandflaschen. Hauptprodukt sind bis heute Injektionsfläschchen. „Wir haben extrem hohe Anforderungen an die Reinheit der Produkte“, so Florian Müller-Stauch. Bei der Herstellung muss Müller + Müller hohe Qualitätsanforderungen erfüllen und ist nach DIN 9001 und GMP (Good manufacturing practice) DIN 15378 zertifiziert. Verpackt werden die Fläschchen unter Reinraumbedingungen.</p>
<p>Zu den Kunden zählen namhafte Pharmakonzerne, darunter auch die bekannten Hersteller von Impfstoffen zur Bekämpfung des Corona-Virus, sowie Unternehmen aus den Bereichen Diagnostik oder Biotech. Genauer möchte der Firmenchef aus Wettbewerbsgründen nicht werden. Wegen der Corona-Krise rechnet er damit, dass die Nachfrage nach Vakzin-Fläschchen hoch bleibt – auch, weil viele Hersteller künftig verstärkt auf Einmaldosen setzen werden.</p>
<p>Aktuell produzieren die Holmindener jährlich rund 300 Mio. Vials aus Röhrenglas und erzielten 2021 einen Umsatz von rund 15 Mio. Euro. Mit der Werkserweiterung soll die Zahl auf 400 Mio. Vials im Jahr steigen. Die Exportquote beträgt 50 Prozent. Hauptmärkte sind Westeuropa und die USA; die Produkte werden aber auch bis nach Indien oder Südafrika geliefert.</p>
<p>Bauchschmerzen bereiten Florian Müller-Stauch derzeit drei Themen: Die Suche nach neuen Mitarbeitern gestaltet sich in dem hochspezialisierten Bereich, in dem seine Firma agiert, sehr schwierig. Um intern Personal für die Produktion qualifizieren zu können, wurde dafür im Herbst 2021 eine Spezial- werkstatt eingerichtet. Zweites Thema: gestörte Lieferketten und damit verbunden Preisexplosionen für Vorprodukte. Drittes Thema: Energie. „Wir haben in den letzten Jahren Energie eingespart, wo man sparen kann, und eine CO2-Bilanz erstellt. Aber die aktuellen Steigerungen bei den Strom- und Gaspreisen sind ein Desaster, weil wir einen sehr energieintensiven Produktionsprozess haben. Für die Energiepreise wünschen wir uns von der Politik mehr Verlässlichkeit.“</p>
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<div id="attachment_16959" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Firma.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16959" class="size-medium wp-image-16959" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Firma-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Firma-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Firma-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Firma-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Firma-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Firma-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Firma-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/02/Firma.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-16959" class="wp-caption-text">Das Firmengelände an der Weseraue in Holzminden. Foto: Barbara Dörmer.</p></div>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Das Unternehmen &#8230;</span><br />
</strong> wurde 1924 von den beiden Glasbläsern Albin Müller (dem Urgroßvater von Florian Müller-Stauch) und Albins Cousin Hermann Müller in Piesau in Thüringen gegründet. Die Unternehmer stellten zunächst unter anderem Christbaumschmuck her. Später erfanden sie eine der ersten Flachläufer-Maschinen, mit denen man Glasfläschchen produzieren konnte. Nach der Enteignung ließen sich Albin und Hermann Müller 1949 in Holzminden nieder und fokussierten sich auf die Herstellung von Tablettengläsern. 1983 wurde eine neue Halle mit Reinraumfertigung gebaut. 1998 übernahm Dr. Hubertus Müller-Stauch die Geschäftsführung, 2015 übergab er den Staffelstab an seinen Sohn Florian Müller-Stauch. Seit 2020 gehört Müller + Müller zur DWK Life Sciences Group in Wertheim. Die Gruppe beschäftigt 1900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte 2021 einen Umsatz von 280 Mio. Euro. Neben Florian Müller-Stauch sind Armin Reiche und Bernhard Scherer Geschäftsführer bei Müller + Müller.</p>
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