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	<title>Hildesheim Archive - NW IHK</title>
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		<title>Standort &#8211; Faktor &#8211; Museum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 10:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie haben einiges gemeinsam: Dr. Lara Weiss und Anne Gemeinhardt. Beide wurden im Frühjahr 2023 fast zeitgleich Museumschefin, in Hannover und in Hildesheim. Den kulturhistorischen Hintergrund – europäische und jüdische Geschichte bei Gemeinhardt, Ägyptologie bei Weiss – kann man sicher auch als Gemeinsamkeit durchgehen lassen. Beide sind fast im gleichen Alter. Und beide wollen ihre  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben einiges gemeinsam: Dr. Lara Weiss und Anne Gemeinhardt. Beide wurden im Frühjahr 2023 fast zeitgleich Museumschefin, in Hannover und in Hildesheim. Den kulturhistorischen Hintergrund – europäische und jüdische Geschichte bei Gemeinhardt, Ägyptologie bei Weiss – kann man sicher auch als Gemeinsamkeit durchgehen lassen. Beide sind fast im gleichen Alter. Und beide wollen ihre Einrichtungen mit Blick auf die jeweiligen Standorte zu einem Faktor machen. Doch die Ausgangsbedingungen sind sehr unterschiedlich.</p>
<p>Standortfaktor Kultur: Spaß nicht nur (an der) Fassade &#8211; <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/roemer-pelizaeus-museum-hildesheim/">was das Roemer- und Pelizaeus-Museum plant</a></p>
<p>Ein Anker in der Innenstadt: <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/geschichte-kiosk-hannover/">Hannover Kiosk zur Geschichtsversorgung</a></p>
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		<title>Lebendiger Ort: Nicht nur (an der) Fassade</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 13:19:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Standort - Faktor - Museum: Worum es geht, stand im Sommer unübersehbar an der Fassade des Roemer- und Pelizaeus-Museums: „Das ist ein lebendiger Ort.“ Das muss man vielleicht gerade in Deutschland noch an Museumswände schreiben. Ein lebendiger Ort. Für Dr. Lara Weiss ist das Bekenntnis, Ziel und Versprechen gleichermaßen. Seit gut eineinhalb Jahren leitet sie  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/roemer-pelizaeus-museum-hildesheim/">Lebendiger Ort: Nicht nur (an der) Fassade</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Standort &#8211; Faktor &#8211; Museum: Worum es geht, stand im Sommer unübersehbar an der Fassade des Roemer- und Pelizaeus-Museums: „Das ist ein lebendiger Ort.“ Das muss man vielleicht gerade in Deutschland noch an Museumswände schreiben</strong>.</p>
<p>Ein lebendiger Ort. Für Dr. Lara Weiss ist das Bekenntnis, Ziel und Versprechen gleichermaßen. Seit gut eineinhalb Jahren leitet sie das Hildesheimer Museum, dessen herausragende Sammlung ägyptischer Kunst – nach Berlin – in Deutschland ihresgleichen sucht. Sagt die in Berlin geborene Äqyptologin Weiss. Und weist im gleichen Atemzug darauf hin, dass das Roemer- und Pelizaeus-Museum noch weitere bedeutende Sammlungen hat: Alt-Peru, China-Porzellan, Ethnografie, Naturkunde, Stadtgeschichte.</p>
<h6><strong>Die Vergangenheit schürt hohe Erwartungen</strong></h6>
<p>Aber es ist der Nachhall der großen ägyptischen Sonderausstellungen, der bis heute mitschwingt, wenn es um die Bedeutung des Museums geht. Auch bei den Erwartungen der Wirtschaft an ein Museum als Publikumsmagnet. „Ausgerechnet die Provinzstadt Hildesheim“, das schrieb 1976 der Spiegel „übertraf mit ,Echnaton-Nofretete-Tutanchamun‘ alles hierzulande Dagewesene.“ Fast 340 000 Besucherinnen und Besucher hätten ins Museum gedrängt, so das Magazin, „zuletzt in Viererreihen.“</p>
<p>Doch die Zeit solch anziehungsmächtiger Sonderausstellungen sind vorbei. Daran lässt Lara Weiss keinen Zweifel. Genauso wenig aber daran, dass sie das Museum dessen ungeachtet als Standortfaktor sieht. Schließlich stellt sich auch die Frage, warum eine Stadt wie Hildesheim sich eine Einrichtung wie das Roemer- und Pelizaeus-Museum leistet – das vor einigen Jahren erst aus einer wirtschaftlichen Schieflage gerettet wurde.</p>
<p>Aber: In Zeiten des Fachkräftemangels müsse eine Stadt, eine Region einfach attraktiv sein. „Dazu gehört eine lebendige Kulturlandschaft“, sagt die Museumschefin, und: „Hildesheim hat das auch.“</p>
<p>Schließlich gab es in der Stadt zeitweise die Hoffnung, Europas Kulturhauptstadt 2025 zu werden. Und das Wort „lebendig“ stand ja groß an der Museumsfassade.</p>
<h6><strong>Historisches Gewicht der Domstadt</strong></h6>
<p>Hildesheim kann einiges an historischem Gewicht in die Waagschale werfen. Natürlich nicht zuletzt das Unesco-Weltkulturerbe mit dem Dom samt Dommuseum und der Michaeliskirche. Alles zusammen ein mittelalterliches Pfund, mit dem sich wuchern lässt. Nicht umsonst sagen manche, dass der bekannteste Hildesheimer weltweit Malachias ist, der Bibliothekar aus Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose.“ Gerade erst hat das Roemer- und Pelizaeus-Museum mit „Indrista“, einer Mulitmedia-Präsentation gemeinsam mit der Hildesheimer Digital Pioniere UG, das Mittelalter aufgegriffen.</p>
<p>Die Museumsdirektorin will, das ist erklärtes Ziel, ihr Haus stärker in die Stadt öffnen. Dialog, Inspiration, Kritik: Diese drei Begriffe hat sie dazu als Leitmotiv auf die Fahne – sprich: das Banner an der Museumsfassade – schreiben lassen. Sicher unstrittig für eine moderne Museumskultur. Aber da ist noch ein vierter: Spaß. Was, meint Weiss, vielleicht gerade in Deutschland schnell Widerspruch auslöst bei allen, die mit wissenschaftlich-hochkulturellem Anspruch ein Museum betreten.</p>
<h6><strong>Wie Spaß im Museum funktioniert</strong></h6>
<p>Schnell taucht da der Begriff Bildungsbürgertum auf. Aber das lässt sich durchaus mitreißen, sagt die Museumschefin. Anfang dieses Jahres wurde zum Beispiel eine Reihe mit After-Work-Veranstaltungen aufgelegt. Ein Thema auch da: Wie funktioniert Spaß im Museum? Oder: Soll man heute noch Kunst kaufen? Und, als Gegenpol beim nächsten After Work im November: Darf ein Museum seine Kunst verkaufen? Hinzu kommen Veranstaltungen wie die im September gemeinsam mit der Arbeitsagentur: Frauen und Wirtschaft in der Geschichte, verbunden mit Informationen zum Wiedereinstieg in den Job nach zum Beispiel einer Erziehungspause. Oder umgekehrt. Auf jeden Fall auch unterhaltend. Und „Indrista“ setzt unter anderem ja auch auf Technik aus der Welt der Computer-Spiel<strong>e.</strong></p>
<h6><strong>Wimmelnde Vermittlungsfiguren</strong></h6>
<p>Spaß im Museum: Das wird umso wichtiger, je mehr es um Familien – und damit um Kinder – geht. Lara Weiss ist sichtlich stolz, dass es ihr gelungen ist, Mittel aus ihrer Zeit vor Roemer-und-Pelizaeus in den Niederlanden verwenden zu dürfen, um die Wimmlinger nach Ägypten zu bringen. Das muss man  erklären: Wimmlingen, ein Ort in der Fantasie der Illustratorin Rotraut Susanne Berner. Sie zeichnet Wimmelbücher für den Hildesheimer Gerstenberg-Verlag – der übrigens die weltweit älteste erscheinende Tageszeitung herausgibt, auch das ein historisches Pfund. Bewohner Wimmlingens sind die Wimmlinger, die inzwischen auch bei Veranstaltungen im Museum angekommen sind. Was auch ein Beispiel für die Zusammenarbeit mit Unternehmen vor Ort ist, wie sie das Museum anstrebt.</p>
<p>Aber Lara Weiss will nicht nur das Museum in die Stadt öffnen. Sondern auch die verschiedenen Sammlungen untereinander. Beispiel dafür ist die aktuelle Dauerausstellung „Es ist angerichtet“, die zum Thema Essen und Trinken ethnologische und stadtgeschichtliche Objekte verbindet. Und auch hier sind die Wimmlinger als Vermittler seit Ende September angekommen.</p>
<p>Tragischerweise ist genau die Essen- und-Trinken-Ausstellung aber bezeichnend dafür, was nicht geht. Im Herbst 2023 wurden wertvolle Stücke gestohlen. Selbst im Museum kann aus Sicherheitsgründen nicht mehr alles gezeigt werden, was eigentlich Teil der Schau sein sollte. Das gilt umso mehr für Standorte außerhalb des Museums, zum Beispiel in der Innenstadt, um die wiederum attraktiver zu machen. So etwas ist aus Sicht der Direktorin ausgeschlossen. Einzige Ausnahme: Das Juweliergeschäft Th. Blume in Hildesheim, dessen Zusammenarbeit mit dem Roemer- und Pelizaeus-Museum bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, bis zum Hildesheimer Silberfund mit seinem römischen Tafelgeschirr – das heute allerdings in Berlin gezeigt wird.</p>
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		<title>Modelabel: Paxarino</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 15:06:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Natürliche Golfbekleidung aus nachhaltig erwirtschafteten Holzfasern – dafür steht die Hildesheimer Paxarino UG. Seit gut zwei Jahren lässt Sebastian Reetze seine Produkte in einer kleinen Manufaktur in Portugal herstellen. Er und sein Team verkaufen über einen eigenen Onlineshop und ausgewählte Fachhändler. Wenn es um das Marketing geht, steht der Unternehmer auch selbst vor der Kamera,  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Natürliche Golfbekleidung aus nachhaltig erwirtschafteten Holzfasern – dafür steht die Hildesheimer Paxarino UG. Seit gut zwei Jahren lässt Sebastian Reetze seine Produkte in einer kleinen Manufaktur in Portugal herstellen. Er und sein Team verkaufen über einen eigenen Onlineshop und ausgewählte Fachhändler. Wenn es um das Marketing geht, steht der Unternehmer auch selbst vor der Kamera, zusammen mit seiner Freundin Lea Simic.<br />
<a href="http://www.paxarino.com">www.paxarino.com</a></p>
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		<title>Pizzeria Bestia von Jury in Neapel ausgezeichnet</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jul 2024 14:04:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover. Die Pizzeria Bestia backt in der Tradition der Pizza Napoletana. Das hat jetzt die Associazione Verace Pizza Napoletana (AVPN) bestätigt. Die Urkunde trägt die Nummer 1089 – weltweit. In Deutschland gibt es sieben Pizzerien, die den Kriterien der Jury in Neapel standhalten. Darunter ist auch das andere Restaurant des Bestia-Chefs Sandro Bavoso in Hildesheim.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/07/bestia-pizza/">Pizzeria Bestia von Jury in Neapel ausgezeichnet</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hannover.</strong> Die Pizzeria Bestia backt in der Tradition der Pizza Napoletana. Das hat jetzt die Associazione Verace Pizza Napoletana (AVPN) bestätigt. Die Urkunde trägt die Nummer 1089 – weltweit. In Deutschland gibt es sieben Pizzerien, die den Kriterien der Jury in Neapel standhalten. Darunter ist auch das andere Restaurant des Bestia-Chefs Sandro Bavoso in Hildesheim. Das wurde bereits 2018 ausgezeichnet mit der laufenden Nummer 787.  Neapel gilt als Heimat der Pizza, wie sie heute bekannt ist. Die AVPN kümmert sich seit 40 Jahren um die inzwischen als Weltkulturerbe anerkannte Pizza-Tradition und schreibt Zutaten, Küchenmaterial und Einzelheiten zur Herstellung vor. Bereits im Frühjahr war das Bestia von einem österreichischen Magazin nach einer Umfrage zur beliebtesten Pizzeria Niedersachsens gewählt worden.</p>
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		<title>Stoff, aus dem Gründungen sind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 08:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Georg Thomas und Klaus Pohlmann So viele Zufälle auf einer Bühne: Die drei Start-Ups, die sich beim IHK-Jahresempfang in Hildesheim den rund 250 Besuchern vorstellten, haben allen mit Textilien zu tun. Es ist also Stoff, aus dem die Gründungen sind. Einige der Gründerinnen und Gründer kommen aus dem gleichen Ort – und produzieren ihre  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/07/stoff-aus-dem-gruendungen-sind/">Stoff, aus dem Gründungen sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Von Georg Thomas und Klaus Pohlmann</strong></h6>
<h6><strong>So viele Zufälle auf einer Bühne: Die drei Start-Ups, die sich beim IHK-Jahresempfang in Hildesheim den rund 250 Besuchern vorstellten, haben allen mit Textilien zu tun. Es ist also Stoff, aus dem die Gründungen sind. Einige der Gründerinnen und Gründer kommen aus dem gleichen Ort – und produzieren ihre nachhaltige Kleidung zum Teil mit gleichen Fasen und in den gleichen Fabriken. Und alle verbreiteten gleichermaßen Mut und Optimismus.</strong></h6>
<p>Aber vor allem strahlten die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer im Gespräch mit IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt eines aus: Gründergeist. „Es waren nicht die bürokratischen Hürden, die es schwer machen“, sagte Christopher Franke, der zusammen mit der Textilingenieurin Anna Rippel ein Filtertuch zur Mikroplastik-Filtration und Phospor-Reduktion entwickelt hat, das in Kläranlagen zum Einsatz kommen kann. Drei Zettel ausfüllen und einen Notar aufsuchen, das sei zu schaffen, sagte Franke. Seine Mistreiterin, die Textilingenieurin Anna Rippel, war vor einigen Jahren auf ein Produkt zur Mikro-Filtration gestoßen, bei dem sie und Christopher Franke Verbesserungspotenzial sahen. Die Nachfrage nach ihrem Produkt sei international gegeben, so lieferten sie auch an Kunden in Australien. Hergestellt wird ihr Filtertuch in Deutschland.</p>
<p><strong>Nicht nur das Gründen fühlt sich gut an</strong></p>
<p>„Einfach machen“, empfahl Sebastian Reetze, dessen paxariño UG nachhaltige Golfbekleidung herstellt. Der Jungunternehmer setzt für seine Produkte auf die Cellulosefaser Tencel, die funktionale Eigenschaften mit einem hohen Tragekomfort verbindet. „Fühlt sich wirklich sehr gut an“, attestierte auch IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt. Reetze, der unter anderem in den USA mit einem College-Stipendium nicht nur studiert, sondern auch hochklassig Golf gespielt hat, beschrieb sein Gründungsvorhaben auch durchaus mit lockeren Sprüchen: Er sei mit der Golfkleidung, die er so lange getragen habe, einfach nicht einverstanden gewesen: „Warum in einer Plastiktüte Golf spielen“, habe er sich gefragt und nach einer komfortablen Alternative gesucht – und sie in der Tencel-Faser gefunden, die üblicherweise für Bettwäsche verwendet wird.</p>
<p><strong>Parallele Wege</strong></p>
<p>Damit ist er auf die gleiche Lösung gekommen wie Antonia Sensen, die dritte Gründerin auf der Bühne. Und mit ihr verbindet ihn nicht nur das Aufwachsen im gleichen Ort im Hildesheimer Umland – die Gründerin der cohoodio GmbH lässt ihre nachhaltige Firmenbekleidung im gleichen Ort in Portugal herstellen, in dem auch die Golfbekleidung hergestellt wird.</p>
<p>Sensen hat an der Hildesheimer Universität angewandte Informatik studiert. Und bereits während ihres Studiums ein erstes Unternehmen gegründet. Das soll aber auch noch nicht ihr letztes sein, erklärte sie vor den rund 200 Gästen des IHK-Jahresempfangs. Sie sei auf den Geschmack gekommen, was Gründung angeht.</p>
<p><strong>Das Ziel: Mittelfristig Marktführer sein</strong></p>
<p>Aber warum Firmenbekleidung? „Ich wollte gern nachhaltige Kleidung, die sehr hochwertig ist, für Unternehmen herstellen“, sagt sie und das Interesse ihrer Kunden nach dem Start im Herbst vergangenen Jahres sei größer als gedacht. Sie habe jetzt bereits Aufträge über „um die 3000 Stück“. Ihre Kunden nutzten ihre Kleidung auch, um die Identifikation ihrer Mitarbeitenden mit dem eigenen Unternehmen durch hochwertige Kleidung zu stärken.</p>
<p>Die Ziele für die nächsten Jahren haben die drei Unternehmen gesteckt. „Ich will in fünf Jahren Marktführer auf dem Golfbekleidungsmarkt sein“, sagt Reetze und die anderen auf der Bühne äußern sich ähnlich zielstrebig.</p>
<p>„Endlich mal positive Nachrichten. Endlich mal wieder Mut zum Gründen!“ So, kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt den Auftritt der vier, und angesichts vieler <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/ihk-jahresempfang-in-hildesheim-mut-und-rueckgrat/">aktuell schwieriger Voraussetzungen</a> war Begeisterung zu spüren, dass junge Menschen anpackend diesen Rahmenbedingungen trotzen.</p>
<p>Weitere Bilder und ein Video vom Hildesheimer Jahresempfang finden Sie <a href="https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/sonderseiten/jahresempfang-hildesheim-rueckblick-5571624">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/07/stoff-aus-dem-gruendungen-sind/">Stoff, aus dem Gründungen sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>IHK-Jahresempfang in Hildesheim: Mut und Rückgrat</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/ihk-jahresempfang-in-hildesheim-mut-und-rueckgrat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 18:26:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fotos: Clemens Heidrich Mut und Rückgrat, aber auch Offenheit gegenüber Neuem. Und gute Ideen: Das braucht es, damit die Unternehmen in den Wirtschaftsräumen Hildesheim und Holzminden ein zukunftsfähiges Umfeld bekommen. Und darum ging es beim Jahresempfang der IHK Hannover in Hildesheim. Wenn schon ein gesellschaftlicher Kraftakt gefordert wird, zeigt allein das, wie drängend ein  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/ihk-jahresempfang-in-hildesheim-mut-und-rueckgrat/">IHK-Jahresempfang in Hildesheim: Mut und Rückgrat</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h6><em>Fotos: Clemens Heidrich</em></h6>
<h6><strong>Mut und Rückgrat, aber auch Offenheit gegenüber Neuem. Und gute Ideen: Das braucht es, damit die Unternehmen in den Wirtschaftsräumen Hildesheim und Holzminden ein zukunftsfähiges Umfeld bekommen. Und darum ging es beim Jahresempfang der IHK Hannover in Hildesheim.<br />
</strong></h6>
<p>Wenn schon ein gesellschaftlicher Kraftakt gefordert wird, zeigt allein das, wie drängend ein Problem ist. Und genau das, eine gemeinsame Anstrengung, ist aus Sicht von Karsten Krüger notwendig, um die Bürokratie in den Griff zu bekommen. Krüger sagte das bei seiner Premiere als IHK-Vizepräsident vor rund 250 Gästen beim Jahresempfang der IHK Hannover in Hildesheim. Ein Kulturwandel sei nötig, und das nicht zuletzt in den Behörden vor Ort: Gestaltungsspielräume für die dort Arbeitenden und Rückgrat in den Führungsetagen, um Entscheidungen auch durchzufechten, machte Krüger deutlich. &#8222;Nur das immer und immer wieder in Sonntagsreden geäußerte Bekenntnis, Bürokratie abbauen zu wollen, wird nicht reichen, um unsere Wirtschaft wieder in Schwung zu bringe&#8220;, so der IHK-Vizepräsident. Und aus seinen Worten sprach auch ein gerütteltes Maß an Frust eines mittelständischen Unternehmers angesichts noch steigender Bürokratielasten, trotz aller Lippenbekenntnisse: &#8222;Bürokratieabbau hat bisher parteiübergreifend noch jeder versprochen. Die traurige Realität der Umsetzung kennen wir.&#8220;</p>
<h6><strong>Was vor Ort notwendig ist</strong></h6>
<div id="attachment_25256" style="width: 410px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-67.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25256" class="wp-image-25256 size-fusion-400" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-67-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-67-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-67-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-67-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-67-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-67-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-67-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-67.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-25256" class="wp-caption-text">Premiere: IHK-Vizepräsident Karsten Krüger spricht erstmals für die regionale Wirtschaft.</p></div>
<p>Neue Antworten: Die sucht Karsten Krüger auch vor Ort. Was er an Beispielen mitbrachte, steht für viele Aufgaben, vor denen Städte und Gemeinden stehen. Und das nicht nur in den Wirtschaftsräumen Hildesheim und Holzminden, für die Krüger als IHK-Vizepräsident zuständig ist. &#8222;Ein Thema, das uns in Hildesheim umtreibt, ist die Entwicklung der Innenstadt. Und direkt damit zusammen hängt natürlich auch die Frage der Mobilität&#8220;, so Krüger. Und auch hier forderte er Mut zur Gestaltung: &#8222;Ich hoffe, dass wir kreative und individuelle Ideen finden, um unsere Innenstadt unverwechselbar, wettbewerbsfähig und lebenswert zu gestalten. Das Alte und Bekannte nur unverändert erhalten, wird nicht funktionieren.&#8220; Neues in die City holen, das regte er an: Start-Ups oder Handwerk, Geschäfte, die bisher woanders angesiedelt waren. Und er wünschte sich Offenheit, nicht nur gegenüber Plänen für die Zukunft des Galeria-Gebäudes, sondern auch bei der Diskussion um den Verkehr: &#8222;Man hat den Eindruck, dass sich das Thema Mobilität langsam zu einem Kulturkampf entwickelt – Auto oder Fahrrad?&#8220; Grundsätzlich aber gilt, das machte er deutlich: &#8222;Natürlich muss ein Zentrum erreichbar sein.&#8220; Und dass Mobilität ebenso klimafreundlich und emissionsarm sein muss wie gleichzeitig individuell, steht für Krüger außer Frage. Kein Schwarz-weiß-denken also, sondern die Suche nach der jeweils besten Lösung müsse der Weg sein: &#8222;Als IHK und als Wirtschaft stehen wir für die Suche nach der Ausgestaltung ausgewogener Mobilitätskonzepte immer bereit.&#8220;</p>
<h6><strong>Die ländlichen Räume zukunftsfähig machen</strong></h6>
<p>Auch als neuer Vizepräsident nahm Karsten Krüger ein altes Thema auf, das gerade Holzminden seit langem betrifft: Beim IHK-Jahresempfang forderte er, zügig das bereits geplante Begegnungsgleis für die Bahnanbindung des Landkreises Holzminden zu bauen. Der sei zur Zeit nur mit einer eingleisigen Bahnstrecke mit einer Taktzeit von zwei Stunden an die Nord-Süd Achse angeschlossen. Aber auch eine Ertüchtigung der Straßen mit gutem Anschluss an das überregionale Fernstraßennetz ist für die Zukunft der Region unabdingbar. Und es ist nicht nur die Verkehrsinfrastruktur: Krüger setzte sich angesichts des Krankenhaus-Konkurses in Holzminden und eines verringerten Angebots in Alfeld für den Ausbau des Medizinischen Versorgungszentrums in Holzminden aus. Die könne aber nur mit finanzieller Unterstützung von Bund und Land gelingen.</p>
<div id="attachment_25257" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-51.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25257" class="wp-image-25257 size-medium" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-51-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-51-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-51-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-51-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-51-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-51-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-51-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-51-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-51-1200x800.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-51.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-25257" class="wp-caption-text">Gastgeberin und Präsident: Professorin May-Britt Kallenrode begrüßte als Uni-Präsidentin die Gäste in der neuen Mensa gemeinsam mit IHK-Präsident Gerhard Oppermann.</p></div>
<p>Grundsätzlich forderte Krüger wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen &#8211; was natürlich nicht nur die Unternehmen in der Region betrifft. Insofern nahm Krüger die Linie von IHK-Präsident Gerhard Oppermann auf. Die Liste der Aufgaben, die er in seine Heimatstadt mitbrachte, hat sich gegenüber dem Jahresbeginn noch kaum geändert. Im Schnelldurchlauf:</p>
<ul>
<li>Schneller werden, beim Planen und Genehmigen: Oppermann sprach von Trägheit, die den Standort in verschiedener Hinsicht ausbremst.</li>
<li>Energieangebote ausbauen &#8211; und die Stromsteuer senken</li>
<li>Fachkräfteeinwanderung vereinfachen &#8211; denn ohne qualifiziete Zuwanderung aus dem Ausland wird es nicht gehen, so Oppermann.</li>
<li>Eine Steuerreform muss her &#8211; und zwar, so der IHK-Präsident, eine Reform, die ihren Namen verdient und wettbewerbsfähig ist.</li>
<li>Oppermann forderte eine umfassende Wertschätzung beruflicher Bildung.</li>
<li>Erforderlich ist nach seinen Worten ein starkes Europa mit mehr Freihandelsabkommen in aller Welt &#8211; aber weniger EU-Bürokratielast.</li>
<li>Und die Infrastruktur &#8211; Energie, Straße, Bahn, Daten &#8211; müsse fit für die Zukunft gemacht werden.</li>
</ul>
<p>Vor allem ließ es sich Oppermann aber nicht nehmen, angesichts der 75-Jahr-Feiern des Grundgesetzes ein deutliches Bekenntnis für dieses Fundament der Bundesrepublik  abzulegen &#8211; als Grundlage für Freiheit, Sicherheit und unternehmerische Betätigung.</p>
<p>Neben der bundesdeutschen Gründerzeit wehte aber auch noch ganz aktuell Gründergeist durch die Uni-Mensa: IHK-Hauptgeschäftsführerin <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/07/stoff-aus-dem-gruendungen-sind/">Maike Bielfeldt im Gespräch mit Gründerinnen und Gründern </a>(Bild unten). Weitere Bilder und ein Video vom Hildesheimer Jahresempfang finden Sie <a href="https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/sonderseiten/jahresempfang-hildesheim-rueckblick-5571624">hier</a>.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-80.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-25252 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-80.jpg" alt="" width="1000" height="666" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-80-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-80-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-80-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-80-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-80-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-80-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/240606-IHK_Jahresempfang-80.jpg 1000w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/ihk-jahresempfang-in-hildesheim-mut-und-rueckgrat/">IHK-Jahresempfang in Hildesheim: Mut und Rückgrat</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Bilanz 2023: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine mit solidem Ergebnis</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 09:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine blickt zufrieden auf ein von Veränderungen geprägtes Geschäftsjahr 2023 zurück. Mit einer Bilanzsumme von 9,25 Mrd. Euro (9,295 Mrd. Euro) und Kundeneinlagen von 7,158 Mrd. Euro konnte die Sparkasse das Niveau des vorherigen Geschäftsjahrs wieder erreichen. „Wir haben viele Herausforderungen zusammen mit unseren Kundinnen und Kunden gemeistert. Das spiegelt sich  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine blickt zufrieden auf ein von Veränderungen geprägtes Geschäftsjahr 2023 zurück. Mit einer Bilanzsumme von 9,25 Mrd. Euro (9,295 Mrd. Euro) und Kundeneinlagen von 7,158 Mrd. Euro konnte die Sparkasse das Niveau des vorherigen Geschäftsjahrs wieder erreichen. „Wir haben viele Herausforderungen zusammen mit unseren Kundinnen und Kunden gemeistert. Das spiegelt sich auch in unseren Ergebnissen wider“, sagte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Twardzik am 10. April bei der Vorstellung der Zahlen.</h4>
<p>„Nach vielen Jahren historisch niedriger Zinsstände können wir wieder deutlich höher verzinsen. Wir haben als eine der ersten Sparkassen wieder Zinsen gezahlt. Dabei haben wir Bestands- und Neukunden gleichbehandelt und haben bewusst auf Lockangebote verzichtet“, betonte Twardzik. Nach seinen Angaben werden klassische Sparprodukte wie zum Beispiel Sparkassenbriefe wieder für Kundinnen und Kunden attraktiv. Das Kundenkreditvolumen konnte gegenüber dem Vorjahr leicht auf 6545,3 Mio. Euro (+0,1 %) ausgebaut werden. Nennenswert zugelegt haben die Volumina der öffentlichen Haushalte. Die Kredite an Unternehmen und Privatpersonen erreichten etwa das Niveau des Vorjahres. Im Firmenkundengeschäft konnte das Kreditvolumen leicht gesteigert werden (+58 Mio. Euro) und liegt gerundet weiterhin beim Vorjahreswert von 2,8 Mrd. Euro.</p>
<p>Das Baufinanzierungsgeschäft ist im Zuge der geringeren Kundennachfrage deutlich zurückgegangen. „Wir sind der größte Immobilienfinanzierer in unserem Geschäftsgebiet und begleiten selbst in schwierigen Zeiten rund 150 Familien pro Monat in ihr neues Zuhause. In guten Jahren waren es sogar rund 400. In der Summe haben wir im Jahr 2023 rund 1700 Familien (Vorjahr 2800) ins Eigenheim begleitet und das mit einem Finanzierungsvolumen von 346 Mio. Euro (Vorjahr 628 Mio. Euro)“, freut sich Vorstandsmitglied Ingmar Müller.</p>
<p>Nach Feststellung des Jahresabschlusses durch den Verwaltungsrat im Juni 2024 steigt das Kernkapital um 69,2 Mio. Euro. Die Kernkapitalquote liegt dann bei 15,88 %. Der Jahresüberschuss steigt auf 12,8 Mio. Euro. Im Jahr 2023 hat die Sparkasse 102 Existenzgründen mit einem Kreditvolumen von circa 8 Mio. Euro begleitet – darunter 73 Neugründungen, 23 Übernahmen und 4 Beteiligungen.</p>
<p>Seit Jahresanfang 2023 hat die Sparkasse ihre Geschäftsstellen Bad Salzdetfurth, Clausthal, Edemissen und Salzgitter-Bad sowie die SB-Geschäftsstellen Abbensen, Baddeckenstedt, Drispenstedt, Harzturm und Ohlhof umgebaut, modernisiert oder neu errichtet. „Die Investition in unsere Standorte heißen auch: wir bleiben in der Fläche präsent. Dafür schaffen wir moderne Räumlichkeiten mit einer zukunftsweisenden Gestaltung“, betont Steffen Lange.</p>
<p>Im Jahr 2023 hat die Sparkasse über 1.250 Projekte in der Region unterstützt. Mit ihrer mittlerweile fest etablierten Förder- und Spendenplattform www.heimatherzen.de bietet die Sparkasse darüber hinaus eine kostenlose Möglichkeit, Organisationen und Spender zusammenzubringen. Damit hat die Sparkasse ihr eigenes Engagement maßgeblich erweitert. Im Jahr 2023 hat die Sparkasse über 3.800 Privatspenden mit einer Summe von 120.000 Euro für Vereine in der Region eingesammelt.</p>
<p>Der Sparkassenvorstand betonte, dass die Ergebnisse des Jahres 2023 nur durch das Engagement der mehr als 1.200 Mitarbeitenden erreicht werden konnte. Dazu Jürgen Twardzik: „Wir bieten unseren Mitarbeitenden mehr als Geld. Denn das sind sie uns wert. Wir investierten letztes Jahr 1,5 Mio. Euro in die Fortbildung unserer Mitarbeitenden. Zudem bieten wir ein umfangreiches Gesundheitsmanagement, Bike-Leasing, Mobiles Arbeiten, flexible Arbeitszeitmodelle und moderne Arbeitsplätze mit neuester Technik.“</p>
<p>Insgesamt blickt die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine optimistisch auf den weiteren Verlauf des Jahres 2024.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine in Zahlen (31.12.2023):</strong></p>
<p>Geschäftsstellen: 40<br />
SB-Standorte: 41<br />
Mitarbeitende: 1.243; davon 64 Auszubildende (Vorjahr 1.240; 55)</p>
<p><strong>Wichtige Bilanzkennzahlen (in Klammern der Vorjahreswert)</strong><br />
Bilanzsumme: 9,255 Mrd. Euro (9,295 Mrd. Euro)<br />
Jahresüberschuss: 12,8 Mio. Euro (10,6 Mio. Euro)<br />
Kundenkreditvolumen: 6,545 Mrd. Euro (6,536 Mrd. Euro)<br />
Kundeneinlagen: 7,158 Mrd. Euro (7,210 Mrd. Euro)<br />
Gesamtnutzenstiftung 3,4 Mio. Euro (2,9 Mio. Euro)</p>
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		<title>Evi Lichtungen: Hildesheim leuchtet vom 25. bis 28. Januar</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/01/evi-lichtungen-hildesheim-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2024 12:56:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hildesheim. Vom 25. bis zum 28. Januar präsentiert die Licht Kunst Biennale „Evi Lichtungen“ 20 Arbeiten von internationalen Künstlerinnen und Künstlern im öffentlichen Raum. Ein Kunstwerk des britischen Künstlers und Autors Tim Etchells ist bereits seit Freitag in der Stadt zu sehen. Bei Evi Lichtungen verwandelt sich die Stadt Hildesheim vom 25. bis zum 28.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/01/evi-lichtungen-hildesheim-2024/">Evi Lichtungen: Hildesheim leuchtet vom 25. bis 28. Januar</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hildesheim. Vom 25. bis zum 28. Januar präsentiert die Licht Kunst Biennale „Evi Lichtungen“ 20 Arbeiten von internationalen Künstlerinnen und Künstlern im öffentlichen Raum. Ein Kunstwerk des britischen Künstlers und Autors Tim Etchells ist bereits seit Freitag in der Stadt zu sehen.</strong></p>
<p>Bei Evi Lichtungen verwandelt sich die Stadt Hildesheim vom 25. bis zum 28. Januar in einen Kunstparcours. In dem dezentralen Ausstellungsprojekt treten internationale Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten in einen Dialog mit signifikanten Orten der Stadt. Fassaden werden zu Leinwänden, versteckte und wenig beachtete Orte werden sichtbar, sakrale wie profane Stätten werden zu Verhandlungsräumen zeitgenössischer Kunst. Damit begünstigt das internationale Lichtkunstprojekt neue Sichtweisen auf bekannte und prägende urbane Orte und lädt zum Neuerkunden der Stadt ein. Während des Licht-Festivals können alle Gäste sowie die Bürgerinnen und Bürger Hildesheims die Stadt in neuem Licht erstrahlen sehen. Projektträger der Biennale ist der Internationale Kunstprojekte Hildesheim e.V., die Durchführung liegt bei der Hildesheim Marketing GmbH.</p>
<p>Der britische Künstler und Autor Tim Etchells entwickelt seit über zehn Jahren eine Serie von Neon-Zeichen für öffentliche Räume. Etchells arbeitet als bildender Künstler, Performer, Autor und Regisseur. Die leuchtenden Schriftzüge sind meist unvollständige Sätze in einem erzählerischen Gestus. Die fragmentierten Texte sind so angelegt, dass sie die Betrachterinnen und Betrachter in eine unverständliche Situation verwickeln. So auch seine Arbeit „Never Sleep“. Der rote Schriftzug leuchtet jeden Abend von 18 bis 23 Uhr am Kehrwiederturm zu sehen. Die Installation ist eine Kooperation mit dem Kunstverein Hildesheim, der seit den 1980er Jahren den ehemaligen und einzig erhalten gebliebenen Wachturm als außergewöhnlichen Ausstellungsraum nutzt. Mit „Never Sleep“ startet der Kunstverein Hildesheim das Jahresprogramm 2024, das unter dem Titel „widerstehend“ verschiedene Ausstellungsprojekte präsentiert.</p>
<p><strong>Sponsoren und Förderer</strong><br />
Das Lichtkunst-Festival ist zahlreichen Sponsoren, Unterstützern und Förderern zu verdanken – allen voran der EVI Energieversorgung Hildesheim, die bereits zum fünften Mal als Titelsponsor den Grundstein der Biennale legt. Weitere zentrale Säulen der Finanzierung sind die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, sowie die Friedrich Weinhagen Stiftung, die Stiftung Niedersachsen, die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, der Landschaftsverband Hildesheim e.V., die Stadt Hildesheim, Beamten-Wohnungs-Verein zu Hildesheim eG, der Hildesheimer Dombauverein, Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen, die VGH Stiftung, Saba Park Deutschland GmbH, die Bürger Stiftung Hildesheim und die Heinrich-Dammann-Stiftung.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/01/evi-lichtungen-hildesheim-2024/">Evi Lichtungen: Hildesheim leuchtet vom 25. bis 28. Januar</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<item>
		<title>Harzwasserwerke mit neuem Erscheinungsbild</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2023/11/harzwasserwerke-logo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 14:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Unternehmensticker]]></category>
		<category><![CDATA[Claim]]></category>
		<category><![CDATA[Harzwasserwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Hildesheim]]></category>
		<category><![CDATA[Logo]]></category>
		<category><![CDATA[wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hildesheim. Nach dem Umzug in die neue Unternehmenszentrale jetzt ein neues Logo und ein neuer Claim: „Wasser weiter denken“ haben sich die Harzwasserwerke  als Wahlspruch gegeben. Damit wird das bisherige „herrlich weiches Wasser“ ersetzt. Das neue Erscheinungsbild soll eine Brücke zwischen der fast 100-jährigen Geschichte des Unternehmens und den Zukunftsaufgaben schlagen. Niedersachsens größter Wasserversorger sieht  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/11/harzwasserwerke-logo/">Harzwasserwerke mit neuem Erscheinungsbild</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hildesheim.</strong> Nach dem Umzug in die neue Unternehmenszentrale jetzt ein neues Logo und ein neuer Claim: „Wasser weiter denken“ haben sich die Harzwasserwerke  als Wahlspruch gegeben. Damit wird das bisherige „herrlich weiches Wasser“ ersetzt. Das neue Erscheinungsbild soll eine Brücke zwischen der fast 100-jährigen Geschichte des Unternehmens und den Zukunftsaufgaben schlagen. Niedersachsens größter Wasserversorger sieht sich im Umbruch mit der Anpassung an den Klimawandel und großen Investitionen in das Leitungsnetz und die Anlagen. Das geschwungene Markenzeichen im Logo bestehend aus den Farben Grün als Zeichen für die Natur und Blau für das Wasser ist jetzt kräftiger dargestellt, der Schriftzug des Firmennamens wird seine drei Bestandteile aufgeteilt, wobei das Wort Wasser nun fettgedruckt ins Zentrum rückt. Die neue Optik soll in den kommenden Wochen im Unternehmen umgesetzt werden. Auch die <a href="http://www.harzwasserwerke.de">Website</a> wurde überarbeitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 18.0pt; margin: 0cm 0cm 6.0pt 0cm;"><strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif; font-weight: normal;"> </span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/11/harzwasserwerke-logo/">Harzwasserwerke mit neuem Erscheinungsbild</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Geldgeschichte in Hannover: Seid verschlungen, Billionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 11:21:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Inflation, die vor 100 Jahren ihrem Höhepunkt entgegentrieb, ist ein Trauma der 20er Jahre. Geld und Geschichte: Hier hat Hannover heute überraschend viel zu bieten.   Grabmal-Verkauf, inflationsgesichert: Eine Kolonialwarenhändlerin habe einen Hügelstein mittlerer Größe geliefert bekommen, „und wir haben dafür das Recht, zum Dollarkurs vom zweiten September für Mark im Werte von sechs  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Die Inflation, die vor 100 Jahren ihrem Höhepunkt entgegentrieb, ist ein Trauma der 20er Jahre. Geld und Geschichte: Hier hat Hannover heute überraschend viel zu bieten.</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Grabmal-Verkauf, inflationsgesichert: Eine Kolonialwarenhändlerin habe einen Hügelstein mittlerer Größe geliefert bekommen, „und wir haben dafür das Recht, zum Dollarkurs vom zweiten September für Mark im Werte von sechs Dollar Waren bei ihr zu entnehmen.“ Das berichtet der Grabsteinverkäufer Ludwig Bodmer. Ein Millionen-Deal: Zwar war der 2. September <em><strong>1923</strong></em> ein Sonntag. Aber am Montag drauf kostete ein Dollar 9,7 Millionen Mark und war damit immerhin 600 000 Mark billiger als vorm Wochenende. Tags drauf, am Dienstag, lag der Kurs bei 13 Millionen, am Mittwoch bei 20 Millionen Mark.</p>
<p>Deutschland in der Inflation – also wird getauscht: „Man tauscht alte Betten gegen Kanarienvögel und Nippsachen, Porzellan gegen Wurst, Schmuck gegen Kartoffeln, Möbel gegen Brot, Klaviere gegen Schinken, gebrauchte Rasierklingen gegen Gemüseabfall, alte Pelze gegen umgearbeitete Militärjacken und den Nachlaß Verstorbener gegen Lebensmittel.“</p>
<h6><strong>Inflationsbeobachter Remarque in Hannover</strong></h6>
<p>Allerdings hat Ludwig Bodmer, der auch diese Aufzählung liefert, nie gelebt. Er entstammt einem Roman: „Der schwarze Obelisk“ von Erich Maria Remarque. Auch der Schauplatz ist erfunden: Die Stadt heißt Werdenbrück, unumstritten eine Anspielung auf Remarques Heimat Osnabrück. Die Inflation, das Hintergrundbild des Romans, hat Remarque jedoch in Hannover erlebt. Er war damals Redakteur, später Chefredakteur des Echo Continental, der Werkszeitung des Reifenherstellers. <a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Inflation_Collage.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-22333 size-fusion-600 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Inflation_Collage-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Inflation_Collage-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Inflation_Collage-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Inflation_Collage-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Inflation_Collage-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Inflation_Collage-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Inflation_Collage-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Inflation_Collage.jpg 1000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>Vielleicht muss man Sätze wie diese also auch durch eine hannoversche Brille sehen: „Die deutsche Mark hat zum Herbst hin die zehnfache galoppierende Schwindsucht bekommen. Die Bettler wissen es und verschwinden sofort, da jede Minute kostbar ist; der Preis für die Suppe kann in einer Stunde schon um einige Millionen Mark gestiegen sein.“</p>
<p>Remarque schreibt vom täglichen Gefeilsche und Gerenne, um noch etwas fürs Papier zu bekommen, und lässt Bodmer mitten in der Verhandlung um den Rückkauf eines Grabsteins im Sommer <em><strong>1923</strong></em> sagen: „Es ist leicht möglich, dass Sie in einem Jahr Billionär sind.“</p>
<h6><strong>Göttinger Scheine überholt von der Währungsreform</strong></h6>
<p>So lange hätte es nicht gedauert. Die passenden Scheine waren schon im Herbst gedruckt. Tausende sind erhalten geblieben, mit dem Nennwert 1.000.000.000.000 Mark, als Inflationsnotgeld der damals noch bestehenden Handelskammer Göttingen. Datiert auf den 15. November 1923, markieren sie, faszinierend genug, sehr genau einen Zeit-Punkt der Geschichte: Gedruckt waren die Scheine, ausgegeben wurden sie aber nicht mehr – die Währungsreform kam dem zuvor, brachte das Ende der Inflation, genau zum geplanten Ausgabedatum der Billionen-Noten.</p>
<p>Die von der neuen Rentenmark überholten Scheine überdauerten in der IHK Hannover. Ein Göttinger Schein übrigens hätte einer neuen Rentenmark entsprochen: Ja, man konnte wieder mit Münzen zahlen.</p>
<h6><strong>Hannover mit umfangreichen Geldsammlungen</strong></h6>
<p>Geld spiegelt Geschichte. Davon kann man sich auch heute noch gerade in Hannover überzeugen lassen. Die Stadt beherbergt Sammlungen mit insgesamt über 150 000 Münzen aus zweieinhalb Jahrtausenden. Bundesweit sind nur Berlin, das mit der riesigen Sammlung im Bode-Museum mit London, Paris oder Wien konkurriert, sowie München und Dresden weiter vorn. Wobei an dieser Stelle das Münzkabinett – so nennt man sowohl die Sammlung als auch die Räume, in denen sie aufbewahrt wird – der Uni Göttingen mit rund 40 000 Münzen und Medaillen nicht unterschlagen werden darf. Und ebenso wenig das Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim: Natürlich denkt man an Ägypten, und tatsächlich wurde zuletzt 2006 die Sammlung antiker Münzen um fast 600 erweitert. Städtische und bischöfliche Münzen gehörten aber bereits zu den Gründungssammlungen des Roemer-Museums, wurden schon Mitte des 19. Jahrhunderts erwähnt. Und dann waren es wieder Hortfunde – nicht zu verwechseln mit dem Silberfund von 1868 – kurz nach dem zweiten Weltkrieg, die allein über 4000 Brakteaten ins Museum brachten. So bezeichnet man einseitig geprägte Münzen, etwa aus der Völkerwanderungszeit und dem Mittelalter. Abgerundet werden die Sammlungen durch einen Bestand an Notgeld aus den Kriegsjahren von über 2000 Stücken.</p>
<h6>Wo Geld geschnitten wurde</h6>
<p>Geld macht Geschichte. So ist die gemeinsame Website der vier Einrichtungen überschrieben, die sich in Hannover mit Münzen, Geld und Geldgeschichte beschäftigen. Was dort aufbewahrt wird, lässt die historische Fantasie geradezu überschäumen. Nur ein Beispiel: geschnittenes Geld, cut money, aus der Karibik, von den westindischen Inseln.</p>
<div id="attachment_22331" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Cut_Money.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22331" class="size-medium wp-image-22331" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Cut_Money-300x155.jpg" alt="" width="300" height="155" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Cut_Money-200x104.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Cut_Money-300x155.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Cut_Money-400x207.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Cut_Money-600x311.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Cut_Money-768x398.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Cut_Money-800x414.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Cut_Money.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-22331" class="wp-caption-text">Kleingeld,, im wahrsten Sinn des Wortes: geschnittene Münzen.</p></div>
<p>Dort wurden, weil Kleingeld fehlte, Münzen geteilt und neu gestempelt, auf Santa Lucia oder der Isla de San Martin. Das klingt nach Kolumbus, der die Inseln vor der Küste Amerikas entdeckte. Das klingt nach Piraterie, auch wenn deren Hochzeit schon vorbei war, als die hannoverschen Stücke Ende des 18. Und Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden.</p>
<h6><strong>Münzen aus welfischer Welt</strong></h6>
<p>Denn die Engländer hatten die Freibeuterei zurückgedrängt, in den Jahren der hannoversch-britischen Personalunion. Und in dieser Zeit wurde auch das Königliche Münzkabinett zu Hannover begründet. Eine Sammlung mit Herrschaftsbezug: Niedersachen, Großbritannien und dessen Kolonien bilden geografisch die Schwerpunkte. So kamen die geteilten Münzen aus den britischen Kolonialgebieten über die Personalunion nach Hannover. Aber ebenso hannoversche Golddukaten, braunschweigische Prägungen oder Münzen, die ihren Ursprung im Harzer Silberbergbau haben.</p>
<div id="attachment_22332" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Golddukaten.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22332" class="size-medium wp-image-22332" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Golddukaten-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Golddukaten-200x98.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Golddukaten-300x147.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Golddukaten-400x196.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Golddukaten-600x295.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Golddukaten-768x377.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Golddukaten-800x393.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_Golddukaten.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-22332" class="wp-caption-text">Hannoversche Golddukaten.</p></div>
<p>Das Königliche Münzkabinett zu Hannover, heute im Landesmuseum zu Hause, umfasst 43.000 Münzen und Medaillen. Und wie diese Sammlung der Stadt erhalten blieben, ist fast ebenso abenteuerlich wie die Geldgeschichten aus der Karibik. Die Deutsche Bank übernahm 1983 das Münzkabinett, bewahrte sie lange in der hannoverschen Niederlassung, ehemals Hannoversche Bank, am Georgsplatz auf und stellte immer wieder Teile aus. Wissenschaftlich betreut aber wurde das Münzkabinett schon damals vom Landesmuseum.</p>
<h6><strong>Sammlung von Sammlungen im Kestner-Museum</strong></h6>
<p>Noch einmal größer als das Münzkabinett im Landesmuseum ist mit rund 100 000 Münzen und Medaillen der Bestand des Museum August Kestner in Hannover. Es ist eine Sammlung von Sammlungen: Im Ursprung die des Namensgebers August Kestner, der unter anderem als Archäologe unterwegs war und antike Münzen nach Hannover brachte.</p>
<p>Auch Bestände aus der Sammlung des Landgrafen von Hessen-Kassel haben ihren Weg nach Hannover gefunden: Münzen sammeln war <em>en vogue</em> im ausgehenden 18. Jahrhundert, Kurfürst Wilhelm I. von Hessen also wohl nicht weniger stolz auf sein Münzkabinett als sein Vetter, der hannoversche Personalunionskönig Georg III. Für den schickte Wilhelm seine hessischen Landsleute gegen Geld in den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.</p>
<h6><strong>Von Menschenhandel und Blutdollars</strong></h6>
<p>Der adlige Seelenverkäufer sammelte nicht nur Münzen, die in den 20er Jahren für das Kestner-Museum gekauft wurden: Auf seinen Menschenhandel geht auch die Bezeichnung Blutdollar oder Blood Dollar für eine hessische Talermünze zurück. Geld spiegelt Geschichte.</p>
<p>Und Sammlungen spiegeln Schicksale. Horst Egon Berkowitz, ein wegen seiner jüdischen Herkunft verfolgter Rechtsanwalt aus Hannover, baute eine bedeutende Sammlung auf. Ein Schwerpunkt: deutsche Münzen des 19. Jahrhunderts. Noch zu Lebzeiten überließ Berkowitz Anfang der 1970er Jahre seine Sammlung der Sparkasse Hannover zu einem vergleichsweise geringen Preis. Seit 2009 gehört sie dem Kestner-Museum, und es ist nicht die einzige private Sammlung, die dort ihren Platz gefunden hat.</p>
<h6><strong>Währungsvielfalt als Handelshemmnis</strong></h6>
<div id="attachment_22330" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_M__nzen_Museum_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22330" class="wp-image-22330 size-fusion-600" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_M__nzen_Museum_web-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_M__nzen_Museum_web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_M__nzen_Museum_web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_M__nzen_Museum_web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_M__nzen_Museum_web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_M__nzen_Museum_web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_M__nzen_Museum_web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20230620_M__nzen_Museum_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-22330" class="wp-caption-text">Dr. Simone Vogt, Kuratorin der Münzsammlung im Museum August Kestner, bei einer Führung.</p></div>
<p>Kein Wunder also, dass Dr. Simone Vogt als Kuratorin des Museums alle Hände voll zu tun hat, die Münzsammlung überhaupt zu erschließen. Dabei steht allerdings nicht die Wirtschaftsgeschichte im Vordergrund, obwohl Geld auch dabei natürlich eine wesentliche Rolle spielt. Etwa die den Handel behindernde Währungsvielfalt im Deutschland des 19. Jahrhunderts, die schon die IHK-Gründer im heutigen Niedersachsen umtrieb und in der Berkowitz-Sammlung abgebildet ist.</p>
<h6><strong>Und einmal mehr: Inflation</strong></h6>
<p>Oder aber Inflation: Das Historische Museum, eine weitere der der vier geldgeschichtlichen Institutionen in Hannover, besitzt einige Tausend Münzen, Medaillen und Geldscheine mit dem Schwerpunkt Stadtgeschichte – und darunter auch Inflations- und Notgeld. Kestner-Kuratorin Simone Vogt beschäftigt sich aber vor allem numismatisch und kulturhistorisch mit Münzen: Wo und von wem wurden die Münzen und Medaillen benutzt? Was waren sie wert? Und was besagen Bilder und Texte auf den Münzen über ihre Zeit und die Herausgeber?</p>
<p>Auch die derzeit allgegenwärtige Provinienzforschung, also die Frage nach der Herkunft eines Stücks, beschäftigt die Kuratorin. Der Arzt Dr. Albert David, auch er wegen seines jüdischen Glaubens verfolgt, beging 1940 Selbstmord. Rund 30 Münzen verwahrt das Kestner-Museum; man suche die rechtmäßigen Erbinnen und Erben, heißt es auf der Kestner-Seite auf museum-digital.de.</p>
<h6><strong>Wer war Carl Patschke?</strong></h6>
<p>Weniger tragisch, aber ebenfalls noch mit offenen Fragen: Wer war Carl Patschke? Oder auch Karl Friedrich Wilhelm Patschke. Jedenfalls ein schwer reicher hannoverscher Klavierfabrikant, seines Zeichens Hoflieferant, sowie Stifter und &#8211; natürlich, sonst wäre er nicht hier genannt &#8211; Münzsammler. Rund 20 000 Stücke vermachte er 1916 dem Kestner-Museum. Viel weiß man nicht über ihn – aber Simone Vogt wüsste gern mehr über Patschke, der einen wesentlichen Teil zur Sammlung beisteuerte: Hinweise willkommen.</p>
<p>Das geht am leichtesten online. Und über das Internet führt auch der Zugang zu den Sammlungen und den Menschen dahinter, den aktuell Forschenden und den früher Sammelnden. Und für alle, die alte Münzen gefunden haben oder finden wollen: Auch die Fundmünzbearbeitung des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege gehört zu den vier geldgeschichtlichen Institutionen in Hannover.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><strong>Die Bestände der Museen sind nicht oder nur in Teilen ausgestellt. Manches ist auch online erschlossen . Mehr erfahren Sie im Internet oder direkt bei den Museen:</strong></h6>
<p><a href="http://www.numismatik-in-Hannover.de">www.numismatik-in-Hannover.de</a></p>
<p><a href="https://www.uni-goettingen.de/de/149540.html">www.uni-goettingen.de/de/149540.html</a></p>
<p><a href="https://www.rpmuseum.de">https://www.rpmuseum.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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