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	<title>Herrenhäuser Archive - NW IHK</title>
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		<title>Corona trifft auch Herrenhäuser &#8211; aber etwas weniger als andere</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/herrenhaeuser-brauerei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2020 13:01:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover. Die enercity AG bietet die nach Angaben des Unternehmens erste Ultra-Schnellladesäule im Stadtteil  Marienwerder an der B6 nahe der Autobahn A2.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hannover</strong>. Auch die Privatbrauerei Herrenhausen leidet unter den Corona-Auswirkungen auf Gastronomie und Veranstaltungen. Das allerdings aus Sicht von Geschäftsführer Christian Schulz-Hausbrandt weniger als andere Regionalbrauereien: „Gastronomie und Veranstaltungen machen bei uns weniger als 20 Prozent des Volumens aus.“ Bei vergleichbaren regional tätigen Brauereien liege dieser Anteil in der Regel bei mehr als einen Drittel. Im Lebensmittel- und Getränkehandel habe Herrenhausen sogar etwas zulegen und damit einen Teil der Verluste auffangen können. Aber: „Die Menschen gehen seltener zum Einkaufen und bringen folglich auch seltener ihr Leergut zurück.“ Das führt in der Brauerei zu einem Engpass: Man brauche aktuell Leergut, so Schulz-Hausbrandt. Das Jahr 2019 habe mit einem Gesamtvolumen von 133.000 Hektolitern die Erwartungen erfüllt. Eine Prognose für dieses Jahr sei jedoch noch nicht möglich. Im Frühjahr investierte die Privatbauerei rund 1 Mio. Euro. Der Löwenanteil floss in eine neue Etikettiermaschine. Für rund 250.000 Euro kaufte das Unternehmen neue Kästen und Flaschen – die jetzt dringend benötigt werden.</p>
<div id="attachment_13929" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Unt_Herri-Flaschen_web.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13929" class="size-medium wp-image-13929" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Unt_Herri-Flaschen_web-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Unt_Herri-Flaschen_web-200x144.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Unt_Herri-Flaschen_web-300x217.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Unt_Herri-Flaschen_web-400x289.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Unt_Herri-Flaschen_web-600x433.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Unt_Herri-Flaschen_web-768x554.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Unt_Herri-Flaschen_web-800x578.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Unt_Herri-Flaschen_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13929" class="wp-caption-text">Herrenhäuser investierte in eine neue Etikettiermaschine &#8211; und sucht jetzt Leergut.</p></div>
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		<title>Schützdruck zum Innovations-Champion gekürt</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/08/schuetzdruck-top-100/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 15:04:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Formulardruckerei Schützdruck aus Hannover hat bei der 27. Runde des Innovationswettbewerbs TOP 100 in der Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“ überzeugt. Beschaffen, Lagern, Etikettieren, Kommissionieren und Versenden – all das beinhaltet das Angebot von Benjamin Schütz und seinem Vater Klaus Schütz, der Schützdruck vor 57  Jahren in Hannover gründete. Gelagert wird alles, was der  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Formulardruckerei Schützdruck aus Hannover hat bei der 27. Runde des Innovationswettbewerbs TOP 100 in der Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“ überzeugt.</h4>
<p>Beschaffen, Lagern, Etikettieren, Kommissionieren und Versenden – all das beinhaltet das Angebot von Benjamin Schütz und seinem Vater Klaus Schütz, der Schützdruck vor 57  Jahren in Hannover gründete. Gelagert wird alles, was der Kunde wünscht &#8211; vom Hockeyschläger und Turnschuh bis zum Messestand, aber auch Formulare für das Gesundheitswesen oder Retourenscheine von Onlinehändlern. Der größte Teil der Formulare wird auf den hauseigenen Druckmaschinen produziert. Beim diesjährigen Wettbewerb <a href="http://www.top100.de">TOP 100</a> beeindruckte die Schützdruck GmbH &amp; Co. in der Größenklasse 51 bis 200 Mitarbeiter und der Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“.</p>
<p>In Zeiten der Digitalisierung müssen sich vor allem Druckereien neu erfinden, um am Markt zu bestehen. Schützdruck hat deshalb ein zweites Geschäftsfeld als Logistikspezialist aufgebaut und 2016 in Lage (Landkreis Lippe) eine Halle mit 12.000 Quadratmetern Lagerkapazität errichtet. Bei der Entwicklung des Geschäftsmodells setzen die Hannoveraner auf kontinuierliche Verbesserungen. „In regelmäßigen Gesprächen mit unseren oftmals langjährigen Mitarbeitern kommt es immer wieder zu neuen Vorschlägen, die wir aufgrund unserer Unternehmensstruktur schnellstens realisieren können“, erklärt Benjamin Schütz. So schaffte der Top-Innovator einmal Stickmaschinen an und erfüllte damit den Wunsch eines Kunden, seine Babypakete vor dem Versand mit den Namen der Neugeborenen zu personalisieren. Mit einer angepassten EDV können mehrere Kommissionierungsaufträge gleichzeitig ausgeführt werden. „Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die aber eine große Wirkung haben.“ Manche Kunden nutzen das Lager von Schützdruck auch als internen Shop: Sie können dort Materialien bestellen, deren Versand umgehend erfolgt, ohne dass die Kunden die Waren selbst bevorraten müssen. Mit dem neuen sogenannten Leihkalender behalten die Kunden gleichzeitig den Überblick über Artikel, die sie nur zu bestimmten Zeiten brauchen, etwa für Messen.</p>
<p>Schützdruck hat neben seiner Zentrale in Hannovers City auch Standorte in Detmold und Bielefeld. In Detmold erfolgt der Formulardruck, in Bielefeld mit der Loewe Geschäftsdruck GmbH &amp; Co. KG die Produktion von Retouren-Aufklebern für Firmen wie Zalando oder Otto. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 140 Mitarbeiter.</p>
<p>Zum Wettbewerb: Seit 1993 vergibt Compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Wissenschaftlicher Leiter ist Prof. Dr. Nikolaus Franke, Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).</p>
<p>Beim Wettbewerb 2020 haben sich 364 Unternehmen um das TOP 100-Siegel beworben. 257 davon waren in drei Größenklassen erfolgreich und erhielten die Auszeichnung. Die Unternehmen unterzogen sich rund 120 Prüfkriterien &#8211; sie legten beispielsweise dar, wie sie Innovationsprozesse im Unternehmen organisieren, wie sie das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter gestalten, damit diese kreativ sein können, oder welche Innovationsstrategien sie verfolgen.</p>
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		<title>Continental und die NS-Zeit: Sich der Verantwortung stellen</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/08/continental-nationalsozialismus-studie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2020 11:02:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Continental-Konzern hat seine Geschichte während der NS-Zeit umfassend aufgearbeitet. Bei der Vorstellung der Studie in Hannover machten Vorstandschef Elmar Degenhart und Personalvorständin Ariane Reinhart deutlich, dass die Lehren aus der Verstrickung mit dem Regime auch heute wesentlich sind für das Selbstverständnis von Führungskräften ebenso wie für die Unternehmenskultur. „Wegen Continental haben damals viele Menschen  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Der Continental-Konzern hat seine Geschichte während der NS-Zeit umfassend aufgearbeitet. Bei der Vorstellung der Studie in Hannover machten Vorstandschef Elmar Degenhart und Personalvorständin Ariane Reinhart deutlich, dass die Lehren aus der Verstrickung mit dem Regime auch heute wesentlich sind für das Selbstverständnis von Führungskräften ebenso wie für die Unternehmenskultur.</strong></h5>
<p>„Wegen Continental haben damals viele Menschen leiden und auch sterben müssen.“ Worte von Vorstandschef Elmar Degenhart unter dem Eindruck der Studie zur Geschichte des Konzerns während der NS-Zeit. Bedrückend und eine Mahnung nannte er das, was der Münchener Historiker Professor Paul Erker zu Tage gefördert hatte. Immer unfassbarer, so Degenhart, sei für ihn die zunehmende Verstrickung des Unternehmens mit dem Regime gewesen. Menschenunwürdig die Unterbringungen von Zwangsarbeitern, zuletzt auch aus Konzentrationslagern.</p>
<p>Aber zugleich formulierte er angesichts des „dunkelsten Kapitels der Unternehmensgeschichte“ einen Auftrag an Führungskräfte in Wirtschaft, gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen – und zwar zunächst „durch das, was wir unseren Belegschaften vorgeben, was wir vorleben – und welche Verhaltensweisen wir nicht akzeptieren.“ Darüber hinaus sprach er auch von einer politischen Verantwortung von Unternehmerinnen und Unternehmern.</p>
<p><strong>Blick in die Vergangenheit macht aktuelle Aufgaben deutlich </strong></p>
<p>Berührend und erschütternd nannte Ariane Reinhart, im Continental-Vorstand für Personal zuständig, die Ergebnisse der Studie. Ebenso wie Elmar Degenhart betonte sie aber deren aktuelle Bedeutung: Die rasche Durchdringung eines eigentlich von Internationalität und Offenheit geprägten Unternehmens mit der NS-Ideologie in den 30er Jahren zeige, wie fragil Unternehmenskulturen seien. Also müsse man auch heute genau hinsehen: Die Unternehmenskultur bei Continental sei durch Vielfalt geprägt – problematische Entwicklungen gebe es derzeit nicht, so Reinhart.</p>
<p><strong>Bislang unbekanntes Material aus dem Continental-Archiv</strong></p>
<p>Die von Paul Erker in den vergangenen rund fünf Jahren betreute Studie fasst auf 800 Seiten die Continental-Vergangenheit während des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges zusammen. Dabei griff er auf bislang unbekanntes Material zurück, das unter anderem durch die Wiederbelebung des Unternehmensarchivs erschlossen wurde. Auch von Continental übernommene Unternehmen wie Teves, Semperit, VDO oder Phoenix wurden untersucht. Ein Ergebnis der Studie ist dabei die unterschiedliche Entwicklung von Familienunternehmen und Aktiengesellschaften bei der Anpassung an den Nationalsozialismus. Solche von der Rechtsform abhängigen Unterschiede hatte beispielsweise auch die Studie zur NS-Vergangenheit der hannoverschen VGH-Versicherungen ergeben mit Besonderheiten bei Versicherungsgesellschaften auf Gegenseitigkeit. Die VGH-Studie stammt aus dem Jahr 2012. Andere Unternehmen haben ihre NS-Vergangenheit noch eher aufarbeiten lassen, VW etwa bereits 1996. Warum erst jetzt Continental? Das im Vorfeld des 150-jährigen Bestehens 2021 anzugehen, sei eine Entscheidung des jetzigen Vorstandes gewesen und reiche im Ursprung bis 2011 zurück, so Elmar Degenhart. Man wolle sich jetzt der Verantwortung stellen.</p>
<p>Als Mahnung sieht der Continental-Chef auch das zum Teil zwiespältige Verhalten von Unternehmen der Gruppe im beginnenden Nationalsozialismus. Wenn man auf der einen Seite dem Regime distanziert gegenüberstand – in manchen Fällen konnten auch Führungskräfte zeitweise geschützt werden -, so wurde die Zurückhaltung aufgegeben, wenn es Unternehmenszielen diente.</p>
<p><strong>Rund 10.000 Zwangsarbeiter in den Continental-Werken</strong></p>
<p>Der Einsatz von rund 10.000 Zwangsarbeitern in den Kriegsjahren bei Continental nannte Degenhart „nicht zu rechtfertigen“, unabhängig von jedem Druck angesichts staatlicher Produktionsvorgaben. Und er formulierte daraus auch eine aktuelle Vorgabe: Auch hervorragende Ergebnisse von Führungskräften können ein damit verbundenes Fehlverhalten nicht legitimieren. Die heute zu Continental gehörenden Unternehmen lieferten zentrale Rüstungsgüter, von Flugzeugreifen über schusssichere Tanks und Hydraulikschläuche oder Teile für Bremsen bis zu Steuerelementen für die V1. &#8222;Continental war ein wichtiger Bestandteil von Hitlers Kriegsmaschinerie“, so Degenhart.</p>
<p>In der Studie werden unter anderem die Arbeitsbedingungen von Zwangsarbeitern in der damals ohnehin besonders strapaziösen Gummiindustrie. Zum Beispiel waren die Menschen, so schildert es die Studie, an schwarzen oder weißen Gesichtern erkennbar: Sie arbeiteten entweder mit Ruß oder mit Talk und hatten keine Möglichkeit, sich zu wachsen. Historiker Paul Erker zitierte einen Zeitzeugen, der von &#8222;Rußsklaven&#8220; und &#8222;Talkkommandos&#8220; sprach. Die Studie dokumentiert auch die Mitbeteiligung von Continental an Schuhteststrecken, auf denen KZ-Häftlinge bis zur Entkräftung und Tod ausgebeutet und misshandelt wurden.</p>
<p>Das Unternehmen hat aber Kontakt zu Nachkommen aufgenommen, die das auch als Wertschätzung begriffen hätten, wie Ariane Reinhart deutlich machte. Entschädigungen wurden über die im Jahr 2000 gegründete Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ geleistet, in die Continental einen zweistelligen Millionenbetrag zahlte. Auch mit der Studie wolle das Unternehmen aber keinen Schlussstrich ziehen, erklärte Vorstandschef Degenhart.</p>
<p><strong>Siegmund-Seligmann-Stipendium angekündigt</strong></p>
<p>Die Lehren aus der Geschichte seinen für die heutige Unternehmenskultur heute wichtig, so Degenhart weiter. Die Ergebnisse der Studie beispielsweise wurden noch am Tag der Veröffentlichung den Continental-Mitarbeiterinnen und -Mitarberbeitern in einem Webcast nahegebracht. Bereits 2016, so Ariane Reinhart, gehört die Beschäftigung mit der Zwangsarbeiter-Gedenkstätte im hannoverschen Stadtteil Ahlem zur Ausbildung bei Continental. Sie kündigte darüber außerdem die Errichtung einer Gedenktafel mit den Namen der Zwangsarbeiter an. Außerdem soll es ein Stipendium geben, das für die Erforschung von Unternehmensgeschichte während der NS-Zeit vergeben werde und das den Namen Siegmund Seligmanns, des ersten Generaldirektors der Continental, trägt. Schließlich soll das unter der Leitung von Nils Fehlhaber wiederbelebte Unternehmensarchiv vom kommenden Jahr an der Wissenschaft zugänglich gemacht werden: Gewollt sei höchste Transparenz.</p>
<p>Die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit könne er nur jedem Unternehmen empfehlen, sagte Continental-Chef Elmar Degenhart. Unter dem Eindruck der Studie war er für sich ganz persönlich diese Frage auf: „Wenn ich in der Situation gewesen wäre, wie hätte ich mich verhalten?“ Allein die Frage zu stellen, machte Degenhart deutlich, schärfe den Blick, trage zur Sensibilisierung gegenüber akutellen Entwicklungen und helfe, heutiges Fehlverhalten zu erkennen und nicht zu tolerieren.</p>
<p><em>+++ In der usprünglichen Fassung des Berichts hieß es, dass vermutlich heute keine bei Continental eingesetzten Zwangsarbeiter oder Zwangsarbeiterinnen mehr leben. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung hat jedoch im Zuge der Berichterstattung über die Continental-Studie einen heute in Israel leben ehemaligen Zwangsarbeiter interviewt. </em></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Die Studie wird Anfang September als Buch veröffentlicht.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Ein <a style="color: #000000;" href="https://www.continental.com/de/presse/messen-events/wissenschaftliche-studie-zu-continental-in-der-ns-zeit-230738">Statement von Personalvorständin Dr. Ariane Reinhart</a> finden Sie auf der Continental-Website.</span></strong></p>
<p><strong>Die reiche Geschichte der Continental hat auch andere Facetten &#8211; zum Beispiel die eines später <a href="https://nw-ihk.de/2019/01/remarque-echo-continental/">weltberühmten Schriftstellers</a> in der Werbeabteilung.<br />
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		<title>Delticom mit Umsatzrückgang im ersten Halbjahr</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2020 09:08:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Delticom-Gruppe hat in den ersten sechs Monaten einen Gesamtumsatz von 238 Mio. Euro erzielt; das bedeutet einen Rückgang um rund 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im ersten Quartal sanken die Umsatzerlöse um rund 24 Prozent auf 93 Mio. Euro; im zweiten Quartal gingen die Umsätze dann um rund 11 Prozent auf 145 Mio.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/08/delticom-umsatzrueckgang-erstes-halbjahr/">Delticom mit Umsatzrückgang im ersten Halbjahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Delticom-Gruppe hat in den ersten sechs Monaten einen Gesamtumsatz von 238 Mio. Euro erzielt; das bedeutet einen Rückgang um rund 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im ersten Quartal sanken die Umsatzerlöse um rund 24 Prozent auf 93 Mio. Euro; im zweiten Quartal gingen die Umsätze dann um rund 11 Prozent auf 145 Mio. Euro zurück. Als Gründe nennt der Reifenhändler aus Hannover die Schließung der nicht rentablen Tochtergesellschaften Gourmondo Food GmbH, All you need GmbH sowie Autoersatzteile und Öle, ferner wetterbedingte Verschiebungseffekte und die Lockdown-Maßnahmen der einzelnen Staaten zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab Mitte März. Mit den milden Temperaturen im April habe die Nachfrage in den relevanten Umrüstländern an Dynamik gewonnen. Viele Kunden nutzten während der Krise die Vorteile des kontaktlosen Online-Kaufs von Reifen. Unter dem Strich wurde ein Konzernergebnis von -5,9 Mio. Euro (H1 2029: -8,0 Mio. Euro) erzielt.</p>
<p>„Wenngleich sich mit den schrittweisen Lockerungsmaßnahmen im Verlauf des zweiten Quartals in ausgewählten Ländern Europas ein Nachholeffekt ergeben hat, so ist eine Aufholung des im H1 ausgebliebenen Umsatzes in der zweiten Jahreshälfte wenig wahrscheinlich“, heiß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Für das Gesamtjahr erwartet Delticom einen Konzernumsatz zwischen 550 und 570 Mio. Euro (bisherige Prognose: 600 bis 630 Mio. Euro).</p>
<p>Zum Stichtag 30. Juni waren 188 Mitarbeiter für die Gruppe tätig (30. Juni 2019: 274); der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Schließung der nicht profitablen Tochtergesellschaften.</p>
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		<title>Herrenhäuser/rlvnt sowie Sennheiser und expert mit German Brand Awards</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2020 13:46:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Markenauszeichnung: German Brand Awards gehen an Unternehmen aus dem Bereich der IHK Hannover.   Die Privatbrauerei Herrenhausen und die hannoversche PR Agentur rlvnt sind mit dem German Brand Award in Gold ausgezeichnet worden: Jüngste, aber nicht erste Auszeichnung im Rahmen der Zusammenarbeit beider Unternehmen. Den Preis gab es für das Projekt "hannoverbunden" zum 150-jährigen Bestehen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/08/german-brand-awards/">Herrenhäuser/rlvnt sowie Sennheiser und expert mit German Brand Awards</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Markenauszeichnung: German Brand Awards gehen an Unternehmen aus dem Bereich der IHK Hannover.</strong></h5>
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<p>Die Privatbrauerei Herrenhausen und die hannoversche PR Agentur rlvnt sind mit dem German Brand Award in Gold ausgezeichnet worden: Jüngste, aber nicht erste Auszeichnung im Rahmen der Zusammenarbeit beider Unternehmen. Den Preis gab es für das Projekt &#8222;hannoverbunden&#8220; zum 150-jährigen Bestehen der Brauerei 2018. Die Idee: Das Jubiläum feiern, mit 10.000 Menschen und Musik überall in der Landeshaupstadt, und gleichzeitig soziale und gemeinwohlorientierte Projekte und Organisationen auf <a href="http://www.hannoverbunden.de">www.hannoverbunden.de</a> sichtbar machen.</p>
<p>Die Kampagne erreichte nach Angaben ihrer Macher 43 Millionen Menschen. „Glaubwürdig, authentisch, ein Zeichen für Menschlichkeit und regionalen Zusammenhalt“, urteilte die Jury. Zugleich sei es gelungen, die die Verbundenheit der Hannoveraner zur Marke Herrenhäuser deutlich zu erhöhen. Christian und Axel Schulz-Hausbrandt, Geschäftsführer der Privatbrauerei Herrenhausen, nannten  hannoverbunden ein &#8222;Herzensprojekt&#8220;, mit dem sie den Menschen in Hannover etwas zurückgeben wollen. Rlvnt-Chef Matthias Biebl bezeichnete die Zusammenarbeit mit Herrenhäuser als Glückfall.</p>
<h5><strong>Sennheiser und expert ebenfalls vorn</strong></h5>
<p>Aus dem Bereich der IHK Hannover wurden bei den Germans Brand Awards auch die Langenhagener Expert SE und Sennheiser ausgezeichnet. Der Audiospezialist aus der Wedemark gewann dabei gleich zweifach: Sennheiser wurde für seine Markenarbeit in der Kategorie Unterhaltungselektronil mit einem Preis in Gold ausgezeichnet sowie in der Kategorie Unternehmensmarke des Jahres mit dem Prädikat »Winner«. In der Würdigung des German Brand Awards wird die Sennheiser-Vision, die Zukunft der Audiobranche gestalten zu wollen, ebenso hervorgehoben wie die 75-jährige, tief verwurzelte Innovationskultur. Seit 2013 leiten Daniel Sennheiser und Dr. Andreas Sennheiser das Unternehmen mit seinen rund 2800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in dritter Generation.</p>
<p>Expert wurde bei den German Brand Awards für die Kampagne „Traumelf“ ausgezeichnet, bei der Kunden ihre persönliche Zusammenstellung aus Produktangeboten und Serviceleistungen in Fußball-Mannschaftsstärke auswählen konnten. Mit der Galionsfigur Mehmet Scholl wurde die Kampagne von der Hamburger Agentur Saint Elmo’s entwickelt.</p>
<p>Initiator des <a href="http://www.german-brand-award.com/">German Brand Awards</a> ist der Rat für Formgebung, der 1953 vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufen und vom Bundesverband der Deutschen Industrie gestiftet wurde. Seit über 60 Jahren verfolgt die Stiftung das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu fördern.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/08/german-brand-awards/">Herrenhäuser/rlvnt sowie Sennheiser und expert mit German Brand Awards</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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