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	<title>Hamburg Archive - NW IHK</title>
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		<title>Optimierung der  beruflichen Orientierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 12:42:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Von Nicole Pfrimmer Die Berufsorientierung von Jugendlichen hat in der Corona-Zeit stark gelitten. Die Jahrgänge, die dies besonders betrifft, machen jetzt ihren Abschluss oder haben ihn gerade gemacht. Politik und Wirtschaft nehmen sich des Themas an. Gemäß der Ausbildungsumfrage 2023 der IHKs in Niedersachsen konnten 44 Prozent der niedersächsischen Unternehmen nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Rund  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Nicole Pfrimmer</p>
<h6><strong>Die Berufsorientierung von Jugendlichen hat in der Corona-Zeit stark gelitten. Die Jahrgänge, die dies besonders betrifft, machen jetzt ihren Abschluss oder haben ihn gerade gemacht. Politik und Wirtschaft nehmen sich des Themas an.</strong></h6>
<p>Gemäß der Ausbildungsumfrage 2023 der IHKs in Niedersachsen konnten 44 Prozent der niedersächsischen Unternehmen nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Rund ein Drittel von ihnen bekam nicht eine Bewerbung. Deshalb wollen 80 Prozent der Ausbildungsbetriebe ihre Aktivitäten in der Berufsorientierung ausweiten – und das, obwohl die Wirtschaft jetzt schon viel unternimmt, um die Jugendlichen bei ihrem Weg in den Beruf zu unterstützen. Dies geschieht beispielsweise durch Praktika, Teilnahme an Messen oder Events mit Schülerinnen und Schülern oder auch in speziellen Projekten und Initiativen wie „Passgenaue Besetzung“, „Logistik macht Schule“ oder „IT macht Schule“. Viele Unternehmen lassen durch die IHK Hannover ihre Auszubildenden schulen, die dann als Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter in Schulen über eine duale Berufsausbildung informieren und so direkte und authentische Einblicke in interessante Ausbildungsberufe ermöglichen.</p>
<p>Bundesweit, auf Niedersachsen-Ebene oder direkt von der IHK Hannover werden auch viele spannende, innovative Formate und Aktionen zur beruflichen Orientierung angeboten – zum Beispiel „Kabinengespräche“, bei denen die IHK Sportvereine besucht und den Jugendlichen in lockerer Atmosphäre Ausbildungsberufe vorstellt, oder Job-Up Stores, TikTok-Kurzvideos oder Instagram Live Talks. Mehr zur IHK-Ausbildungskampagne finden Unternehmen, Jugendliche und Eltern auf der <a href="http://www.hannover.ihk.de/ausbildungsmarketing">IHK-Website</a>.</p>
<p>Ein Highlight beim Thema Berufsorientierung in diesem Jahr wird die <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/ideenexpo-2024/">IdeenExpo</a> in Hannover sein. Zu Europas größtem Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften werden ab dem 8. Juni wieder mehrere hunderttausend junge Menschen aus allen Teilen der Republik erwartet.</p>
<p>Welche Bedeutung die Politik dem Thema berufliche Orientierung junger Menschen beimisst, zeigen die aktuellen Entwicklungen in Niedersachsen. Hier arbeitet das Kultusministerium an einer Neugestaltung des Erlasses zur beruflichen Orientierung und bezieht die verschiedenen Akteure mit ein. Mit einer gerade erfolgten Evaluierung der bisherigen Aktivitäten und Maßnahmen wurde in Niedersachsen bereits ein erster großer Schritt gegangen, um nach Möglichkeiten zu schauen, die berufliche Orientierung an Schulen weiter zu optimieren.</p>
<p>Die Bekanntgabe der Evaluationsergebnisse hat die IHK zum Anlass genommen, im März ein <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/">Themen-Frühstück zum Austausch zwischen Wirtschaft und Politik</a> zur beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern durchzuführen. Mit dabei waren die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg, IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt, IHK-Vizepräsidentin und Continental-Vorständin Dr. Ariane Reinhart sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und dem Kultusministerium. Hier wurde sowohl bei der Vorstellung verschiedener Angebote und Initiativen als auch beim anschließenden Austausch der Praxisbezug in der beruflichen Orientierung hervorgehoben und die Notwendigkeit, auch in Gymnasien die betriebliche Ausbildung als eine attraktive berufliche Alternative darzustellen.</p>
<p><strong>Kultusministerium lädt zur Diskussion</strong></p>
<p>Derzeit lädt das Kultusministerium die entsprechenden Akteure und Institutionen aus dem Bereich berufliche Orientierung zu Workshops ein, um verschiedene Ansätze und Maßnahmen zu diskutieren. Die IHKs sind dabei ebenfalls vertreten, um die Sicht der Wirtschaft einzubringen. Geplant ist, dass zum Schuljahr 2025/2026 ein neuer Erlass zur beruflichen Orientierung vorliegt.<br />
Die niedersächsischen IHKs haben sich bereits 2023 mit den sogenannten „Gelingensbedingungen“ einer guten Berufsorientierung beschäftigt. Dazu gehört vor allem, wie bereits genannt, dass berufliche Orientierung an allen Schulformen – insbesondere den Gymnasien – weiter vorangetrieben und systematisiert werden muss. Auch wenn darunter sowohl Berufs- als auch Studienorientierung zu verstehen ist, ist es wichtig, den Jugendlichen zusätzlich immer die Karrieremöglichkeiten mit einer dualen Berufsausbildung als Alternative zu verdeutlichen.</p>
<p>Immer wieder wird auch deutlich, wie essenziell es ist, in allen Schulen für Maßnahmen und Angebote der beruflichen Orientierung die notwendigen personellen und zeitlichen Ressourcen bereitzustellen. Dies gilt besonders, wenn es darum geht, auch Aktivitäten mit externen Partnern wie Unternehmen zu koordinieren. Es darf nicht sein, dass in Zeiten von Lehrkräftemangel und steigenden Anforderungen durch diversifizierte Schülerschaft die Berufsorientierung als zusätzliche belastende Aufgabe verstanden wird, die schnell von der Agenda rutscht.</p>
<p>Wichtig ist aus IHK-Sicht außerdem, dass die einzelnen Maßnahmen zur beruflichen Orientierung in den jeweiligen Schulen immer im Rahmen des gesamten Konzepts der beruflichen Orientierung gedacht und angegangen werden. Dabei ist möglich viel Praxisbezug hilfreich – insbesondere über Praktika, aber etwa auch mittels Kooperationen von Unternehmen mit Schulen und ähnliches. Dabei gibt es auch hier Optimierungsmöglichkeiten. Dazu könnte gehören, mehr Praktika für Gymnasien festzulegen oder die Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, dies auf freiwilliger Basis zu tun. Sinnvoll ist auch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen durch gute Vor- und Nachbereitung der Praktika in allen Schulen sowie eine Entzerrung der Praktikumszeiträume und frühzeitige Kommunikation.</p>
<p>Auch die Rolle der berufsbildenden Schulen als Experten sollte neu gedacht werden. Es gibt schon viele eingespielte Kooperationen zwischen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Das kann weiter systematisiert und mit Ressourcen hinterlegt werden. Zudem sollten selbstverständlich die Arbeitsagenturen immer mitgedacht werden und auch die Eltern in verschiedene Angebote einbezogen werden.</p>
<p><strong>Forderungen aus Sicht der Wirtschaft</strong></p>
<p>Die Forderungen aus Unternehmenssicht in Bezug auf mehr berufliche Orientierung und Praxiserfahrung finden sich auch in den Schulpolitischen Leitlinien, die von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zusammen mit den Industrie- und Handelskammern und Unternehmensvertreterinnen und -vertretern erarbeitet wurden. Hier eine Zusammenfassung:</p>
<p>■ Eine frühzeitige und praxisorientierte berufliche Orientierung ist Grundvoraussetzung, damit die Jugendlichen eine Chance haben, sich bei den umfangreichen Aus- und Studienangeboten zurechtfinden zu können.<br />
■ Jugendliche brauchen mehr und flexiblere Möglichkeiten, betriebliche Erfahrungen im schulischen Kontext zu sammeln.<br />
■ Die Praxiseinblicke und vor allem<br />
die Kontakte zu den Ausbildungs-<br />
unternehmen helfen auch dabei, Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt zusammen zu führen.<br />
■ Konkrete Kenntnisse über Berufe und die Arbeitswelt können nur mit Praxisbezug in Zusammenarbeit mit den Unternehmen vermittelt werden.<br />
■ Die Schülerinnen und Schüler sollten in allen Schulformen auch über die Chancen der Beruflichen Bildung informiert werden.<br />
■ Festgelegte Kapazitäten für Berufsorientierung in den Lehrplänen können berufliche Orientierung stärken.<br />
■ Eine Verankerung der beruflichen Orientierung als Querschnittsthema in der Lehrkräfteaus- und -fortbildung würde das Thema voranbringen.</p>
<p>Die Schulpolitischen Leitlinien stehen auf der<a href="https://www.ihk.de/blueprint/servlet/hihk24/hauptnavigation/ausbildung-und-weiterbildung/ausbildung/berufsorientierung/schulpolitische-leitlinien-vom-ihk-praesidium-beschlossen-6058662"> IHK-Website.</a></p>
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		<title>Der Glas-Profi</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2022 14:49:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Sollingglas aus Derental (Landkreis Holzminden) hat seine Nische bei der Veredelung von Glas gefunden. Dabei spielt die Restauration von Fenstern in historischen Gebäuden eine immer wichtigere Rolle. "Hinter den Höfen“ heißt die etwas holprige Straße im kleinen Ort Derental, die an einem Bauernhof vorbei zu Sollingglas führt. Das 1976 gegründete Unternehmen bildet neben Müller  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h6><strong>Sollingglas aus Derental (Landkreis Holzminden) hat seine Nische bei der Veredelung von Glas gefunden. Dabei spielt die Restauration von Fenstern in historischen Gebäuden eine immer wichtigere Rolle.</strong></h6>
<p>&#8222;Hinter den Höfen“ heißt die etwas holprige Straße im kleinen Ort Derental, die an einem Bauernhof vorbei zu Sollingglas führt. Das 1976 gegründete Unternehmen bildet neben Müller + Müller, Noelle + von Campe, Glaspack, O-I Germany, Interpane und weiteren Unternehmen aus dem Landkreis Holzminden eines der wichtigsten – oder sogar das wichtigste – Cluster der Region: Glas.</p>
<p>Glasscheiben dominieren das Bild, wohin man in der Produktion bei Sollingglas blickt. Die größten im Lager sind etwa 3,20 Meter mal 2,50 Meter groß, 3 bis 10 mm dick, grünlich-transparent oder farbig und werden von Unternehmen wie Saint Gobain, AGC/Interpane, Guardian oder Euroglas hergestellt. „Jede Scheibe hat von Anfang bis Ende eine Nummer“, erklärt Heiko Schanze, seit 2006 Geschäftsführer der Sollingglas Bau &amp; Veredelungs GmbH &amp; Co. KG. Die Scheiben werden je nach Auftrag in kleinere Formate geschnitten, geschliffen, durch Sandstrahlen mattiert oder mit UV-Schutz versehen. Etwas kleinere, bunte Glasscheiben sind mundgeblasen und stammen hauptsächlich von der Glashütte Lamberts aus dem bayerischen Waldsassen. Sie finden unter anderem Einsatz bei der Restauration von Kirchenfenstern. Bis 1910 wurden Gläser weitgehend mundgeblasen hergestellt. „Aber seit den 60er Jahren erfolgt die Produktion von Flachglas im Float-Glas-Verfahren“, erklärt der 57-jährige Unternehmer.</p>
<p>Das Gründertrio Hilmar Schanze – Vater von Heiko Schanze –, Heinrich Wederhake und Heinrich Thamm hatte sich zunächst auf die Montage von Glasscheiben in Gebäuden spezialisiert. Zwei Jahre später wurde das Glas dann auch bearbeitet. Nach und nach sind weitere Veredelungstechniken wie Sandstrahlen, Bleiverglasung, UV-Verklebungen, Wölben, Härten von Glas, die Herstellung von Verbundglas sowie die Isolierglasfertigung hinzugekommen. Inzwischen haben sich bei Sollingglas drei Bereiche herausgebildet: Türfüllungen und Haustüren, Restauration von Fenstern sowie technisches Glas. Das Unternehmen erzielt heute mit 38 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von dreieinhalb bis vier Millionen Euro.</p>
<p>Der Bereich Türen ist mit einem Umsatzanteil von rund 60 Prozent aktuell noch der größte. Türhersteller wie Kompotherm oder Produzenten von Türfüllungen wie Adeco werden von Sollingglas mit speziellen Isoliergläsern beliefert. Seit der Jahrtausendwende hat ein deutlicher Umbruch im Glasdesign stattgefunden – von runden Formen hin zu mehr gradlinigen Formen, ähnlich dem Bauhaus-Stil. „Damit sind gewölbte Gläser und Bleiverglasungen weggefallen“, erklärt Schanze den Zusammenbruch des Marktes in diesem Bereich.</p>
<p>Im Bereich Restauration (Umsatzanteil: 30 Prozent) ist Sollingglas erst seit 2014 tätig. Der Sempergalerie im Dresdener Zwinger hat das Unternehmen 1392 kleine Einzelgläser aus Verbundglas mit UV-Schutz geliefert. Die Semperoper und das Residenzschloss erhielten Isolierglas mit Wärmeschutz und Sicherheitsglas. Die Basilika St. Martin im bayerischen Amberg wurde mit einem Verbundglas als Vorsatzverglasung zum Schutz der altertümlichen Malereien ausgestattet. Im Block L der Speicherstadt in Hamburg wurden alte Eisenfenster mit 1300 Einzelglasscheiben aufgearbeitet und durch neue, dünne Wärmeschutz-Doppelglasscheiben ersetzt. In Berlin hat das Konzerthaus am Gendarmenmarkt 3800 neue Einzelscheiben aus Derental erhalten.</p>
<p>Der Unternehmensbereich technisches Glas (Umsatzanteil: 10 Prozent) fokussiert auf Spezialglas, beispielsweise für Displays im Maschinenbau, Türglas für Weinkühlschränke oder antibakteriell-beschichtetes Glas für den Kosmetikbereich. Aber auch in Kliniken wird Spezialglas von Sollingglas eingesetzt, etwa für besonders hochauflösende Monitore.</p>
<p>Heiko Schanze wollte eigentlich Werkstofftechnik studieren. „Doch die Wartezeit für einen Studienplatz betrug damals eineinhalb Jahre.“ Also stieg er Anfang der 90er Jahre, nach seinen Ausbildungen zum Glasermeister und Glasbautechniker, wieder ins väterliche Unternehmen ein. Und bekam auf andere Weise Berührung mit Forschung und Lehre: Mit dem Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) aus Hannover hat er seit 2009 mehrfach den Produktionsdurchlauf gemeinsam mit den Mitarbeitern umgeplant, um Projekte aus den Bereichen technisches Glas und Restauration besser abwickeln zu können. 2019 ist eine Zusammenarbeit mit dem Jenaer Forschungsunternehmen Innovent gestartet mit dem Ziel, gemeinsam antibakterielles Glas zu entwickeln. Das Projekt hat die wichtigsten Phasen durchlaufen und steht jetzt vor der Pilotumsetzung. Weitere Entwicklungsprojekte laufen mit den Technischen Universitäten Bamberg und Dresden.</p>
<p>Ein Zukunftsthema für Heiko Schanze ist die Wiederverwendung alter Glasscheiben. „Diese wird zunehmen, weil der Energieverbrauch und die CO2-Belastung geringer ist als bei der aufwändigen Neuproduktion mundgeblasener Gläser.“ Daher arbeitet Sollingglas in einem Projekt mit einem Schweizer Tischlerbetrieb zusammen, baut alte Scheiben aus, reinigt, beschichtet und arbeitet das Glas für die Wiederverwendung in den originalen Holz- oder Metall-Rahmen auf. In der Halle, in der das Unternehmen vor fast 50 Jahre startete, lagern farblich sortiert alte, mundgeblasene Scheiben, auf die dabei zurückgegriffen werden kann. Ein weiteres wichtiges Thema in diesem Kontext ist die Energieeinsparung in alten Gebäuden. „Durch neue Scheiben lassen sich hier Reduzierungen auf ein Drittel bis ein Fünftel des vorherigen Wärmedurchgangs erzielen.“ Im Bereich Türen und Türfüllungen sieht Heiko Schanze seine Firma eher in einer Sandwichposition: „Die aufwändigen, handwerklich gefertigten Türfüllungen werden immer mehr durch solche aus industrieller Herstellung ersetzt.“ Das größte Potenzial liegt seiner Meinung in den Bereichen Restauration und technisches Glas. „Besonders im Restaurationsbereich sind wir sehr gut aufgestellt. Ziel ist, als Partner des Handwerks Leistungen für den Restaurierungsbereich zu erarbeiten.“ Die Positionierung seines Unternehmens beschreibt Heiko Schanze wie folgt: „Wir suchen uns Nischenbereiche mit hohem Differenzierungspotenzial und liegen durch die enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Instituten relativ weit vorn.“</p>
<p>Probleme bereiten die extrem steigenden Energiekosten: „Glas ist sehr energieintensiv in der Herstellung und Veredelung, denn der Schmelzpunkt liegt bei 1500 bis 1600 Grad. Im September hatten wir einen Auftragsrückgang um etwa 20 Prozent. Die gestiegenen Energie-, Material- und Transportkosten der Lieferanten schlagen nun auch in der gesamten Fertigungskette des Glases durch.“</p>
<div id="attachment_19757" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/11/2022_10_IHK_Solling_20-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19757" class="size-medium wp-image-19757" src="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/11/2022_10_IHK_Solling_20-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p id="caption-attachment-19757" class="wp-caption-text">Handversiegelung von Isolierglas.</p></div>
<div id="attachment_19762" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/11/2022_10_IHK_Solling_35-scaled.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19762" class="size-medium wp-image-19762" src="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/11/2022_10_IHK_Solling_35-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p id="caption-attachment-19762" class="wp-caption-text">Das Firmengebäude in<br />Derental.</p></div>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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		<title>Galerie Luise soll Premium-Einkaufspassage werden</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/06/galerie-luise-moderner/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 11:02:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hamburger Unternehmensgruppe Momeni investiert 20 Millionen Euro in Modernisierung der Galerie Luise in Hannover. Die Bauarbeiten sollen Ende des Jahres beginnen und 2023 abgeschlossen sein. Die Galerie Luise in Hannover soll umfassend modernisiert werden. Der Eigentümer der Einkaufspassage, die Hamburger Unternehmensgruppe Momeni, will rund 20 Mio. Euro in die Galerie, die das Quartier zwischen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/06/galerie-luise-moderner/">Galerie Luise soll Premium-Einkaufspassage werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Die Hamburger Unternehmensgruppe Momeni investiert 20 Millionen Euro in Modernisierung der Galerie Luise in Hannover. Die Bauarbeiten sollen Ende des Jahres beginnen und 2023 abgeschlossen sein.</strong></h5>
<p>Die Galerie Luise in Hannover soll umfassend modernisiert werden. Der Eigentümer der Einkaufspassage, die Hamburger Unternehmensgruppe Momeni, will rund 20 Mio. Euro in die Galerie, die das Quartier zwischen Luisenstraße, Joachimstraße und Theaterstraße nahe des Hauptbahnhofs ausfüllt, investieren. Der Bauantrag wurde der Stadt Hannover in diesen Tagen zugestellt. Für das Architekturkonzept zeichnet das Architekturbüro Tchoban Voss aus Hamburg verantwortlich.</p>
<p>Aktuell sind die rund 15 000 Quadratmeter Fläche der Galerie zu 60 Prozent mit Büros belegt, der Rest wird von Einzelhändlern genutzt. Die geplanten baulichen Veränderungen zielen darauf ab, die 1987 eröffnete Galerie aufzuwerten und in eine moderne, lichtdurchflutete Premium-Einkaufspassage nach neuesten Standards zu verwandeln. Außerdem soll die Galerie nach außen optisch geschlossener erscheinen. Neben einer Neugestaltung von Fassaden und Eingangsbereichen und einer Optimierung der Handels- und Gastronomieflächen mit einheitlichem Licht und Steinfußböden ist auch eine Sanierung der Tiefgarage geplant.</p>
<div id="attachment_15745" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/web_MOMENI_Galerie-Luise_I3.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15745" class="size-medium wp-image-15745" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/web_MOMENI_Galerie-Luise_I3-300x179.jpg" alt="" width="300" height="179" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/web_MOMENI_Galerie-Luise_I3-200x119.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/web_MOMENI_Galerie-Luise_I3-300x179.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/web_MOMENI_Galerie-Luise_I3-400x238.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/web_MOMENI_Galerie-Luise_I3-600x358.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/web_MOMENI_Galerie-Luise_I3-768x458.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/web_MOMENI_Galerie-Luise_I3-800x477.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/web_MOMENI_Galerie-Luise_I3-1024x610.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/web_MOMENI_Galerie-Luise_I3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-15745" class="wp-caption-text">Das Konzept für die Rotunde. Visual: Momeni Group.</p></div>
<p>Die Rotunde &#8211; mit ihrer imposanten Glaskuppel das Herzstück der Galerie, soll zu einer Plaza umgebaut werden. In einem neuen Zwischengeschoss mit umlaufendem Balkon sollen Einzelhandel und Gastronomie angesiedelt werden. Sortimentsschwerpunkte werden Fashion, Lifestyle, Feinkost, Nahversorgung und Gastronomie sein. Sofainseln sollen die Besucher zum Verweilen und Ausruhen einladen. „Wir wollen das Objekt nachhaltig in einen Zustand zu versetzen, dass es wieder lebendig ist“, sagt Andreas Gladisch, Geschäftsführer der Momeni Group. Nicht zuletzt wurde auch das Logo der Galerie, die nach der in Hannover geborenen Königin Luise von Preußen benannt wurde, überarbeitet und kunstvoll aus den Buchstaben G und L neu designt.</p>
<p>Die ersten Arbeiten starten Ende des Jahres. Richtig losgehen soll es mit den Baumaßnahmen aber erst 2022, um das Weihnachtsgeschäft nicht zu beeinträchtigen. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/06/galerie-luise-moderner/">Galerie Luise soll Premium-Einkaufspassage werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Enercity steigt beim Software-Spezialisten digimondo ein</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/08/enercity-digimondo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2020 14:01:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover. Die enercity AG bietet die nach Angaben des Unternehmens erste Ultra-Schnellladesäule im Stadtteil  Marienwerder an der B6 nahe der Autobahn A2.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/08/enercity-digimondo/">Enercity steigt beim Software-Spezialisten digimondo ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hannover.</strong> Die enercity AG beteiligt sich mit 25,1 Prozent an der Hamburger digimondo GmbH. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Software-Lösungen im Bereich Internet der Dinge. Aus Sicht von Enercity ist Digimondo damit ein strategischer Partner. Über Anwendungen im Bereich Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) wollen beide Unternehmen einen Beitrag zu mehr Klimaschutz und höherer Lebensqualität im städtischen Umfeld zu leisten. Digimondo hat bereits in über 40 deutschen Städten hat digimondo Smart City-Lösungen realisiert.</p>
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		<title>Lyreco übernimmt DeskRight in Singapur</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2019/06/lyreco-deskright-singapur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 13:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Unternehmensticker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die frobese GmbH Informatikservices kann in diesem Monat auf 20 erfolgreiche Jahre zurückblicken: Im Juli 1998 gründete der Namensgeber Dr. Dirk Frobese das IT-Unternehmen in Hannover. Statt dies groß mit Kunden und Partnern zu feiern, verstärkt die Firma ihr soziales Engagement und ermöglicht 20 Kindern aus einkommensschwachem Elternhaus eine Ferienreise.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="hs1">[vc_row][vc_column][vc_column_text css_animation=&#8220;&#8220; el_class=&#8220;&#8220; css=&#8220;&#8220;]<strong>Barsinghausen</strong><strong>. </strong>Die Übernahme von DeskRight stärkt aus Sicht von Lyreco das Geschäft der 2006 eröffneten Niederlassung des Barsinghäuser Unternehmens in Singapur. DeskRight ist ein Anbieter von Bürobedarf für Unternehmen und Verwaltungen und bringt die entsprechenden Kontakte mit; das Unternehmen ist seit mehr als 25 Jahren am Markt. Andy Koh, der langjährige Inhaber von DeskRight, wird als Managing Director für Singapur bei Lyreco arbeiten..[/vc_column_text][vc_column_text css_animation=&#8220;&#8220; el_id=&#8220;&#8220; el_class=&#8220;&#8220; css=&#8220;&#8220;]</p>
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		<title>Digitalpreis für hannoversche Kone GmbH</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2019/06/kone-regionaler-digital-champion-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 13:00:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die frobese GmbH Informatikservices kann in diesem Monat auf 20 erfolgreiche Jahre zurückblicken: Im Juli 1998 gründete der Namensgeber Dr. Dirk Frobese das IT-Unternehmen in Hannover. Statt dies groß mit Kunden und Partnern zu feiern, verstärkt die Firma ihr soziales Engagement und ermöglicht 20 Kindern aus einkommensschwachem Elternhaus eine Ferienreise.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/06/kone-regionaler-digital-champion-2/">Digitalpreis für hannoversche Kone GmbH</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="hs1">[vc_row][vc_column][vc_column_text css_animation=&#8220;&#8220; el_class=&#8220;&#8220; css=&#8220;&#8220;]<strong>Hannover/Hamburg</strong><strong>. </strong>Die Kone GmbH, deutsche Tochtergesellschaft des finnischen Konzerns in Hannover, wurde in Hamburg als Regionaler Digital Champion ausgezeichnet. Das Unternehmen aus Hannover überzeugte in der Kategorie „Digitale Produkte und Dienstleistungen“ mit dem automatisierten Aufzugsservice 24/7 Connect für einen verbesserten Personenfluss. Kone nahm den Preis auf der Digital X North entgegen, einer Veranstaltung, auf der rund 1500 Vertreter von Mittelständlern und Konzernen und 30 Referenten zum Thema der digitalen Zukunft des Norden zusammenkamen.[/vc_column_text][vc_column_text css_animation=&#8220;&#8220; el_id=&#8220;&#8220; el_class=&#8220;&#8220; css=&#8220;&#8220;]</p>
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