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	<title>Frank Maier Archive - NW IHK</title>
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		<title>Techtide (4): Kaleidoskop industrieller Zukunft</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 15:58:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Techtide als Zukunfts-Kaleidoskop: Viele Facetten setzen sich zu einem Bild zusammen. Das wurde bei der Suche nach der Zukunft der Industrie deutlich.[/vc_column_text][vc_column_text] Kapitel 4: Industrie Der Hundertjährige, der auf die Digitalisierung der Industrie zurückblickt: Dr. Malte Stonis, Geschäftsführer am Institut für Integrierte Produktion in Hannover, verfiel so auf das Jahr 2079: Dann nämlich würde  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Die Techtide als Zukunfts-Kaleidoskop: Viele Facetten setzen sich zu einem Bild zusammen. Das wurde bei der Suche nach der Zukunft der Industrie deutlich.</strong>[/vc_column_text][vc_column_text]</p>
<h4>Kapitel 4: Industrie</h4>
<p>Der Hundertjährige, der auf die Digitalisierung der Industrie zurückblickt: Dr. Malte Stonis, Geschäftsführer am Institut für Integrierte Produktion in Hannover, verfiel so auf das Jahr 2079: Dann nämlich würde er dieses Alter erreichen, und außerdem: Ungerade Zahlen sorgen für mehr Aufmerksamkeit. Aber wird es in 60 Jahren überhaupt noch eine Industrie geben? Die Techtide bot ganz verschiedene Aspekte, um diese Frage zu beantworten. Frank Maier vom Antriebs- und Automatisierungspezialisten Lenze sieht sich auf sicherem Boden, solange etwas bewegt werden muss: Sein Unternehmen werde die vierte und auch eine fünfte industrielle Revolution überstehen.</p>
<p>Aber was muss bewegt werden? Malte Stonis zitierte eine Studie der ING-Bank: In einem noch halbwegs überschaubaren Zeitraum – und bis 2079 wird das nicht dauern – kommt danach die Hälfte der Produkte aus einem Drucker. Damit verbunden sei ein Rückgang des Welthandels um 25 Prozent. Die Veränderung lässt sich gut, wie Stonis es tat, über den Wikipedia-Eintrag erklären: Der sieht Industrie heute als Massenproduktion annähernd homogener Güter, hergestellt mit standardisierten Verfahren: Automatisierung, Arbeitsteilung, Mechanisierung. Was den Unternehmensberater Stephan Theis zu dieser Feststellung veranlasste: „Industrie wird es geben. Aber der Wikipedia-Eintrag wird sich ändern.“</p>
<p>Von 2079 zurückblickend wird dann vielleicht tatsächlich die Entwicklung des 3D-Druck eine zentrale Rolle spielen. Das jedenfalls war der Aspekt, der bei der Techtide im Mittelpunkt stand. Alle Materialien, alle Branchen können erfasst werden. The Sky’s the limit, der Himmel ist die Grenze? Nicht doch: Sogar die Vision von 3D-Druckern, die mit Lasern Mondstaub direkt vor Ort zu festen Strukturen verarbeiten, wurde auf der Techtide präsentiert. Dabei muss man im Kopf behalten, dass die Industrie-Session von Technikern getragen wurde. Und die stellten zwar das Jahr 2079 in den Raum, rätselten aber nicht, wie weit man dann sein könnte. Sondern beschrieben eher, was jetzt gerade an Anwendungen entsteht. Daraus lässt sich dann ein Bild zusammensetzen.</p>
<p>Und dazu gehört, dass Malte Stonis zwar davon sprach, dass es nicht alle Industrieproduktion über den Drucker geht: „Nicht alles wird wegbrechen“, sagte er. Großprojekte, Bauwerke? Dr. Stephan Kaierle vom Laserzentrum Hannover zeigte dann aber in der nächsten Facette des Zukunfts-Kaleidoskops, wie in den Niederlanden bereits ganze Brücken gedruckt werden – sogar vor Ort, direkt über einen Fluss, gebaut von Robotern. Und das erste weitestgehend 3D-gedruckte Auto, elektrisch angetrieben und autonom, wurde auch schon vorgestellt – zum Beispiel bei der Formnext, einer Messe für additive Fertigungsverfahren in Frankfurt.</p>
<p>Für die Industrie öffnen sich durch den 3D-Druck neue Freiheiten – auch in der Gestaltung. Freedom of Design heißt ein Schlagwort. Zum Beispiel werden neue, bionische Strukturen möglich. Und selbst Nahrungsmittel oder sogar Organe könnten gedruckt werden: Bis dahin reichen die Facetten einer Industrie der Zukunft. Ein Kaleidoskop kann auch schwindlig machen..[/vc_column_text]</p>
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		<title>Techtide (3): Der menschliche Faktor</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 15:09:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Letzten Endes dreht sich die Digitalisierung um den Menschen. Die Frage ist nur, ob der sich schnell genug mitdrehen kann. Das war in verschiedener Hinsicht ein Thema der Techtide.[/vc_column_text][vc_column_text] Kapitel 3: Mensch Und plötzlich steht auch in der Techtide-Diskussionsrunde um die Zukunft der Industrie der Mensch im Mittelpunkt. Bei der Digitalisierung, meint der Hamburger Unternehmensberater  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Letzten Endes dreht sich die Digitalisierung um den Menschen. Die Frage ist nur, ob der sich schnell genug mitdrehen kann. Das war in verschiedener Hinsicht ein Thema der Techtide.</strong>[/vc_column_text][vc_column_text]</p>
<h4>Kapitel 3: Mensch</h4>
<p>Und plötzlich steht auch in der Techtide-Diskussionsrunde um die Zukunft der Industrie der Mensch im Mittelpunkt. Bei der Digitalisierung, meint der Hamburger Unternehmensberater Thorsten Ramus, werde zu viel über Technik gesprochen, zu wenig über die Menschen. Alles beschleunigt sich: Deshalb werde es „ein Riesenthema, Menschen produktiv zu halten.“ Ein Denken, das sich um einen Begriff wie „Bundesweiterbildungsgesetz“ oder das in einem lapidaren „Mach mal ‘ne Schulung“ endet, hält er für obsolet. Die Digitalisierung erfordere, viel mehr in die Menschen zu investieren.</p>
<p>Wenn man welche findet: Lenze-Vorstand Frank Maier, Techniker von Hause aus, hatte bereits in der Techtide-Eröffnungsrunde Zahlen in den Raum gestellt: „Let’s face the facts.“ Über 120.000 unbesetzte IT-Stellen, mehr als doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren: „Gehen Sie um Gottes Willen nicht davon aus, dass Sie Ihren IT-Fachkräftebedarf gedeckt kriegen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernkompetenz, und suchen Sie sich für den Rest Partner.“ Maier sieht die Notwendigkeit, künftig völlig anders zusammenzuarbeiten – Lösungen teilen, wo es möglich ist. Deshalb beteiligt sich Lenze zum Beispiel bei It’s OWL. Die hat ihr Pendant im Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum in Hannover, das auch unter dem Name „Mit uns digital“ bekannt ist. Überflüssig zu sagen, dass das Kompetenzzentrum zu den Techtide-Ausstellern gehörte. Auch die Digitalagentur Niedersachsen sprach Lenze-Vorstand Maier an. Überhaupt: Netzwerk, das ist „der ewige Schlüssel.“</p>
<p>Ira Diethelm, die sich als Professorin in Oldenburg mit der Vermittlung von Informatik beschäftigt, brachte den Begriff der digitalen Souveränität ins Spiel als Gegenteil von Fremdbestimmung. Das gelte umfassend, für ein ganzes Land genauso wie für jeden Einzelnen.</p>
<p>Digitale Souveränität: Da schwingt schon das Wort Datenschutz mit. Und das war ein zentrales Thema in der Expertenrunde, die sich mit dieser These befasste: „Auch der Westen wird nicht an einem Social Credit System vorbeikommen.“ Einigermaßen überraschend ging es aber zunächst nicht um gesellschaftspolitische oder ökonomische Fragen, sondern um &#8211; Versicherungen. Die IT-Sicherheitsexperten Peter Leppelt und Wulf Bolte begannen ihre Überlegungen bei verhaltensbasierten Policen: Die machen den Preis einer Versicherung vom digital erfassten Verhalten abhängig. Das hat Konsequenzen, manche sagen: Gefahren. Denn im Kern lässt man sein Handeln überwachen und wird dafür belohnt, mit niedrigeren Beiträgen. Das aber freiwillig, was einen wesentlichen Unterschied zu einem staatlich verordneten Social Scoring ausmacht. Und hier kommt die digitale Souveränität ins Spiel: Man muss wissen, was man preisgibt, so die Expertenrunde bei der Techtide. Aber, wie schon in der Eröffnungsrunde der Techtide betont wurde, fehlt es an digitaler Kompetenz. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass über dezentrales Datensammeln ein dem Social Scoring vergleichbares System entsteht.</p>
<p>Natürlich tauchte auch die DSGVO in der Diskussion auf, kurz gesagt mit einem doppelten Ergebnis: Das Ziel, persönliche Daten zu schützen, wurde angesichts der Forderung nach digitaler Souveränität bekräftigt – und gleichzeitig wurden die vielen Unzulänglichkeiten aufgezählt. Der Rechtsanwalt Dr. Paul Klimpel beispielsweise sieht die großen Tech-Unternehmen durch die DSGVO eher bestärkt und die Ehrenamtlichen in den ebenfalls erfassten Vereinen unter Druck: „Ein Problem für die Zivilgesellschaft.“ Viele, insbesondere kleinere Unternehmen werden diesen Druck nachvollziehen können. Georg Nold vom Heise-Verlag sprach vom European Way of Life, den es zu erhalten gelte. Und Peter Leppelt wies auf den Rückstand hin, den aus seiner Sicht die Juristen aufholen müssen: Sie sind nicht auf dem Stand der digitalen Technik, oder anders gesagt: Code is law, die Software ist das Gesetz. Meint Leppelt und sieht eine Verschiebung von der Jurisdiktion in den Algorithmus. Das Mittel dagegen lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: digitale Souveränität.[/vc_column_text]</p>
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		<title>Techtide (2): Geschwindigkeit ist alles</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 12:02:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Mit Vortragstiteln ist das so eine Sache. Das gilt genauso für die Techtide. Zwölf Sessions gab es, jeweils unter eine – möglichst provokante - These gestellt. Beispiel: „Im Jahr 2079 gibt es keine Industrie mehr.“ Oder : „Auch der Westen wird nicht an einem Social Credit System vorbeikommen.“ Und Lenze-Vorstand Frank Maier benannte seinen Eröffnungsvortrag  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/12/tech-2/">Techtide (2): Geschwindigkeit ist alles</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Mit Vortragstiteln ist das so eine Sache. Das gilt genauso für die Techtide. Zwölf Sessions gab es, jeweils unter eine – möglichst provokante &#8211; These gestellt. Beispiel: „Im Jahr 2079 gibt es keine Industrie mehr.“ Oder : „Auch der Westen wird nicht an einem Social Credit System vorbeikommen.“ Und Lenze-Vorstand Frank Maier benannte seinen Eröffnungsvortrag kurzerhand um.</strong>[/vc_column_text][vc_column_text]</p>
<h4>Kapitel 2: Beschleunigung</h4>
<p>Digitalisierung im Mittelstand – wo anfangen? Das wurde hinter Frank Maier eingeblendet, als der Technikvorstand der Aerzener Lenze SE zu Beginn des zweiten Techtide-Tages auf die Bühne trat. Der Wahl-Niedersachse mit schwäbischen Wurzeln liebt es direkt. „Anfangen? Wir sind mittendrin.“ Kurzer Verweis auf Leibniz und das binäre Zahlensystem spätestens ab 1703, kurzer Hinweis auf die Erfindung des Transistors spätestens 1948, und dann: „Wir digitalisieren seit den 60er Jahren auf Teufel komm‘ raus!“ Gemeint ist, natürlich, nicht nur Lenze, sondern gemeint sind Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt.</p>
<p>Also Digitalisierung als Normalzustand, als etwas Evolutionäres? Nur viel Lärm um, naja, nicht unbedingt nichts, aber eben doch weniger, als man hinter einem großen Begriff wie digitaler Transformation vermutet: „Warum also so viel Wirbel?“ Maiers Frage ist rhetorisch, und er beantwortet sie selbst: Es ist nicht die Digitalisierung selbst. Es ist die Beschleunigung.</p>
<p>Dieser Gedanke taucht während der Techtide immer wieder auf. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann sprach von „Tempo machen“ bei der Vermittlung digitaler Kompetenz. Die schnelle Innovationsgeschwindigkeit verbunden mit schneller Marktdurchdringung waren Punkte, die Dr. Stefan Kaierle vom Laserzentrum Hannover in der Diskussion um die Zukunft der Industrie besonders unterstrich: Das Smartphone hat sich eben deutlich schneller durchgesetzt und die Kommunikation verändert als das Telefon. Digitalisierung, das heißt auch: exponentielles Wachstum. Allein da mitzuhalten, das gedanklich in den Griff zu kriegen, dafür sei der Mensch schon nicht gemacht – war der Tenor unter den Technikern in der Industrie-Session der Techtide. Und nur, um mit Blick auf Deutschland noch einen drauf zu setzen. „Industrie wird es geben. Aber mit immer schnellerem Wandel. Und da sind wir in Deutschland nicht gut.“</p>
<p>Also doch: Anfangen. Aber wie fängt man an, schneller zu werden? Lenze-Vorstand Frank Maier hatte da einen Punkt: Ballast abwerfen. In jeder Hinsicht. Zum Beispiel bei der Bürokratie – „nicht wahr, Herr Althusmann“, sagte er an den Minister gewandt. Und Daten. In den 30 oder 40 Jahren, in denen die Digitalisierung schon läuft, hat sich was angesammelt – „aufräumen lohnt sich gehörig“, sagte Maier. In jeder Hinsicht. Die Lenze-Produktpalette ermögliche zehn hoch 30, eine Quintillion Kombinationsmöglichkeiten: „Der Kunde will eine.“ Und die muss er finden.[/vc_column_text]</p>
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