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	<title>Fachkräfte Archive - NW IHK</title>
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		<title>Studie: Arbeitgeber locken Fachkräfte mit mehr Homeoffice</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2024 12:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Anteil an Stellenanzeigen mit Homeoffice-Möglichkeit hat sich in den vergangenen fünf Jahren auf knapp 18 Prozent verfünffacht. Auch nach dem Ende der Corona-Pandemie steigt der Anteil von Jobs mit Homeoffice-Angebot deutlich an. Es gibt aber große Unterschiede je nach Beruf: besonders oft kommen Spezialist:innen der IT-Branche zum Zuge. Die deutsche Homeoffice-Hauptstadt ist Düsseldorf. Das  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/studie-arbeitgeber-locken-fachkraefte-mit-mehr-homeoffice/">Studie: Arbeitgeber locken Fachkräfte mit mehr Homeoffice</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Der Anteil an Stellenanzeigen mit Homeoffice-Möglichkeit hat sich in den vergangenen fünf Jahren auf knapp 18 Prozent verfünffacht. Auch nach dem Ende der Corona-Pandemie steigt der Anteil von Jobs mit Homeoffice-Angebot deutlich an. Es gibt aber große Unterschiede je nach Beruf: besonders oft kommen Spezialist:innen der IT-Branche zum Zuge. Die deutsche Homeoffice-Hauptstadt ist Düsseldorf. Das zeigt die Analyse von 55 Millionen Online-Stellenanzeigen des Jobmonitors der Bertelsmann Stiftung seit 2019.</h6>
<p>Vor Beginn der Corona-Pandemie spielte Homeoffice in Deutschland so gut wie keine Rolle. 2019 wurde nur in 3,7 Prozent aller Online-Stellenangebote die Möglichkeit zum Homeoffice eröffnet. Bis 2022 stieg das Angebot kräftig auf 16,8 Prozent. Doch auch nach dem Ende der Pandemie wächst das Angebot für das „Remote-Arbeiten“ weiter. Inzwischen liegt es bei 17,6 Prozent der untersuchten Online-Stellenanzeigen. „Wer geglaubt hat, dass nach Corona alle wieder ins Büro zurückkehren, muss erkennen: Homeoffice hat sich in vielen Branchen nicht nur etabliert. Es wird zum wichtigen Argument im Kampf um die Fachkräfte“, sagt Gunvald Herdin, Arbeitsmarktexperte der Bertelsmann Stiftung.</p>
<p><strong>IT-Berufe und Fremdsprachen-Kurse liegen beim Homeoffice weit vorn</strong></p>
<p>Fast schon Standard ist das Angebot in IT-Stellenangeboten. Unter den zehn Berufen mit der höchsten Homeoffice-Quote sind allein sieben Berufe aus dem Bereich Software und IT. Im Jahr 2023 wurden in 62,0 Prozent aller Stellenangebote für die IT-Anwendungsberatung, in 60,5 Prozent der Stellen für Medieninformatik und in 58,9 Prozent der Jobs im Bereich IT-Netzwerktechnik Remote-Optionen benannt. Noch davor liegen die Anzeigen für Fremdsprachenlehrkräfte mit 72 Prozent. Dies ist vermutlich in der Vielzahl von virtuellen Kursangeboten begründet. Am anderen Ende der Skala rangieren Handwerksberufe von der Fleischverarbeitung (0,2 Prozent) über die Lebensmittelherstellung (0,3 Prozent) bis zum Metallbau (0,4 Prozent). Für sie gibt es ebenso wie für Berufe in der Altenpflege (0,5 Prozent) nachvollziehbarerweise so gut wie keine Alternative zur Arbeit in Präsenz.</p>
<p><strong>Je komplexer die Tätigkeit, desto eher wird Homeoffice angeboten</strong></p>
<p>Für hoch komplexe Tätigkeiten (mit Diplom/Master) stieg das Angebot für Homeoffice von 2019 bis 2023 besonders stark von 6,6 auf 31,9 Prozent aller Stellen. Ähnlich sieht es bei spezialisierten Tätigkeiten (mit Meister/Bachelor) aus (von 5,9 auf 28,0 Prozent). Deutlich verhaltener fällt der Anstieg für Fachkräfte (mit Berufsausbildung) aus (von 1,7 auf 8,1 Prozent) – aber auch in dieser Gruppe steigt das Angebot weiter kontinuierlich. Anders sieht es bei Helferinnen, Helfern und Anlerntätigkeiten aus. Hier stieg das Homeoffice-Angebot zwischen 2019 und 2022 von 1,2 Prozent auf noch immer sehr moderate 3,7 Prozent &#8211; und in 2023 geht es sogar auf 3,1 Prozent zurück. „Die Schere geht auseinander – je qualifizierter die Arbeitnehmenden, desto mehr Homeoffice-Angebot gibt es“, sagt Herdin.</p>
<p><strong>Düsseldorf ist die Homeoffice-Hauptstadt 2023</strong></p>
<p>Ein deutliches Gefälle gibt es auch zwischen Stadt und Land. Wenig überraschend haben sich in den Ballungsräumen mehr Unternehmen angesiedelt, die ihren Mitarbeitenden Beschäftigung im Homeoffice anbieten. In Großstädten liegt die Quote bei 26,1 Prozent. Homeoffice-Hauptstadt ist die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf (34,1 Prozent in 2023), kurz dahinter folgen Frankfurt a.M. (33,6 Prozent) und Stuttgart (32,9 Prozent). Extrem wenig Homeoffice bieten Firmen in dünn besiedelten Kreisen an (Quote: 9,0 Prozent). „Immer weniger Menschen müssen für den Job in die Ballungsgebiete ziehen. Das ist eine Chance für ländliche Räume, Menschen in der Region zu binden oder zurückzugewinnen“, sagt Herdin. „Allerdings muss dafür die digitale Infrastruktur passen.“</p>
<p>Alle Analysen sowie regionale Presseinformationen: <strong><a href="http://www.jobmonitor.de">www.jobmonitor.de</a></strong></p>
<p>Der Jobmonitor analysiert Online-Stellenanzeigen und stellt die Ergebnisse monatsaktuell und auf Ebene von Kreisen und kreisfreien Städten dar. Für die Studie „Homeoffice nach Corona – Was Arbeitgeber anbieten“ haben wir rund 55 Millionen Online-Stellenanzeigen der Jahre 2019 bis Mai 2024 analysiert. Neben den gefragtesten Berufen zeigt der Jobmonitor, welche Soft Skills und welche Teilqualifikationen besonders gefragt sind.</p>
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		<item>
		<title>Von der Hacker-AG bis zum Schulgütesiegel</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/von-der-hacker-ag-bis-zum-schulguetesiegel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 13:44:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[berufliche Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Clarios]]></category>
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		<category><![CDATA[Schulgütesiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Thimm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was tun Unternehmen, um Jugendliche für Ausbildung und Beruf zu interessieren? Einige Best-Practice-Beispiele aus den Mitgliedsunternehmen der IHK. Hacker-AG – Künnecke Die Holzmindener Otto Künnecke GmbH hat 2020 mit ihren Auszubildenden am Campe-Gymnasium in Holzminden eine Hacker-AG organisiert. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler der elften Klasse ein Halbjahr lang einen Bierdeckel konzipiert und produziert,  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Was tun Unternehmen, um Jugendliche für Ausbildung und Beruf zu interessieren? Einige Best-Practice-Beispiele aus den Mitgliedsunternehmen der IHK.</h6>
<p><strong>Hacker-AG – Künnecke</strong></p>
<p>Die Holzmindener <a href="https://www.kuennecke.com/">Otto Künnecke GmbH</a> hat 2020 mit ihren Auszubildenden am Campe-Gymnasium in Holzminden eine Hacker-AG organisiert. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler der elften Klasse ein Halbjahr lang einen Bierdeckel konzipiert und produziert, der die Temperatur des Getränks misst. Betreut wurde das Projekt von drei Künnecke-Azubis aus der Fachrichtung Fachinformatik. Zusätzlich gab es Fachvorträge für die jungen Menschen zu Themen wie Konstruktion, Elektrotechnik, Softwareentwicklung und Marketing aus einzelnen Fachbereichen des Unternehmens. Nach den Treffen bekamen die Schüler Hausaufgaben, die sie bis zum nächsten Termin in vier Wochen erledigen sollten. Da sich das Unternehmen auf die Individualisierung von Produkten und Automatisierung spezialisiert hat, konnten die Schüler gemeinsam mit den Azubis und den Fachkräften ihr eigenes Produkt Schritt für Schritt selbst herstellen. Sie konnten selbst Hand anlegen und aktiv werden beim CAD-Zeichnen, Funktionen beschreiben, 3D-Druck vorbereiten, Programmieren, Montieren, Löten sowie beim Vermarkten ihres Produkts. Über das Projekt hat die Otto Künnecke GmbH Ferienjobber und einen Auszubildenden zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung gewonnen. „Aktuell laufen bei uns sehr viele Ausbildungsprojekte in unserem create:hub und wir arbeiten gerade auf Hochtouren an unserem Exponat für die IdeenExpo. Aber grundsätzlich sind wir weiter sehr an der Hacker-AG interessiert und wollen dieses Projekt zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal anbieten“, erklärt Felix Graf, Softwareentwickler und Ausbilder im Unternehmen.</p>
<p><strong>Ferienjob-Programm – Thimm</strong><br />
Die <a href="https://www.thimm.com/de/">Thimm Group GmbH + Co. KG</a> mit Hauptsitz in Northeim bietet an einigen Ausbildungsstandorten Ferienjobs in der Produktion an. Damit will der Verpackungshersteller jungen Menschen einen Einblick in einen Industriebetrieb und dessen Berufsbilder bieten. „Neben dem Aufmerksamkeitsaspekt für Thimm als Ausbildungsunternehmen ist es uns ein besonderes Anliegen, Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, bereits erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln und sich ein Taschengeld dazu zu verdienen“, so Sprecherin Nicole Klein. Die Jobber erhalten währen ihrer Einarbeitung auch einen Überblick über das Unternehmen und dessen Produkte und werden von Thimm-Beschäftigten intensiv betreut. „Mit einem Ferienjob können wir den Schülerinnen und Schülern ideal zeigen, was in einer Ausbildung läuft und ob er oder sie Lust darauf hat“, so Katharina Klemm, Betreuerin des Ferienjob-Projekts. Zum Ende finden Feedbackgespräche statt. 2023 haben elf Schülerinnen und Schüler am Ferienjob-Programm teilgenommen. Zwei ehemalige Ferienjobber werden am 1. August eine Ausbildung zur Industriekauffrau &amp; Packmitteltechnologen beginnen.</p>
<p><strong>Schulgütesiegel – Clarios</strong><br />
Melanie Fleig, Ausbildungsleiterin bei beim Batteriehersteller <a href="http://www.clarios.com">Clarios Germany GmbH &amp; Co KG</a> in Hannover-Stöcken, engagiert sich seit 2017 als Jurorin bei den Auditierungen für das Gütesiegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ in der Region Hannover. Mit dem Siegel werden allgemeinbildende Schulen, die sich besonders im Bereich der Berufsorientierung engagieren und ihren Schülerinnen und Schülern auf diese Weise den Start in die Arbeitswelt erleichtern, ausgezeichnet. Das Siegel gibt es in verschiedenen Regionen Deutschlands. In der Region Hannover sind das Regionale Landesamt für Schule und Bildung, die Region, die Agentur für Arbeit, die Handwerkskammer sowie die IIHK Trägerinnen und Träger des Netzwerks „Berufswahl Siegel Niedersachsen“. Schirmherr ist Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil.</p>
<p>Die 47-jährige Ausbildungsleiterin bringt bei der Beurteilung der Maßnahmen in den Schulen den Praxisbezug und die Unternehmenssicht mit ein. Bei der letzten Auszeichnung 2021 wurden 34 Schulen (12 Haupt- und Realschulen, 3 Förderschulen, 11 Integrierte Gesamtschulen, 4 Kooperative Gesamtschulen, 4 Gymnasien) ausgezeichnet. Das Engagement der Schulen reichte vom Werkstattunterricht mit Einblicken in verschiedene Berufsfelder über Schülerfirmen bis hin zur Vermittlung sozialer Kompetenzen. Die ausgezeichneten Schulen können sich drei Jahre lang mit dem Siegel schmücken und müssen nach Ablauf dieser Zeit erneut ein Audit durchlaufen. „Wir sind sehr daran interessiert, junge Menschen beim Start ins Berufsleben zu unterstützen. Daher engagieren wir uns bereits in den Schulen, um den Schülerinnen und Schüler den Übergang von der Schule ins Berufsleben zu erleichtern. Wir bieten Praktika und Werksführungen und Workshops für Schulklassen an, um bei der Berufswahl Einblicke in den Arbeitsalltag zu geben. Viele Schulen leisten in diesem Bereich ebenfalls hervorragende Arbeit und wir freuen uns sehr, wenn wir mit unseren Informationen ergänzend tätig sein können – getreu unserem Wert ´Gemeinsam gewinnen´. Junge Menschen sind unsere Zukunft und in diese Zukunft investiert Clarios“, berichtet Fleig. Ferner sponsert Clarios – wechselnd mit einem Unternehmen aus dem Handwerksbereich – den Sonderpreis beim Schulgütesiegel, der für herausragendes Engagement oder spezielle Angebote der Schulen vergeben wird. Im Gebiet der IHK Hannover wird das Schulgütesiegel in unterschiedlichen Regionen als Kooperationsprojekt verschiedener Akteure etwa alle drei Jahre durchgeführt.</p>
<p><strong>Medienwoche &#8211; Madsack</strong></p>
<p>Die Madsack Medien Campus GmbH &amp; Co. KG der hannoverschen <a href="http://www.madsack.de">Madsack-Mediengruppe</a> bietet zur Berufsorientierung unter anderem eine Medienwoche an: In den Sommerferien haben Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Klasse die Möglichkeit, eine Woche lang die Arbeit der Tageszeitungen, die Film- und Fernsehproduktion bei TVN sowie die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen. „An fünf Tagen nehmen sie an vielseitigen und interessanten Workshops und Challenges teil. Ganz vorne mit dabei ist unsere Jugendredaktion MADS oder aber auch unser Social-Media-Team“, berichtet Melissa Gonsior, Referentin Nachwuchsmarketing &amp; Ausbildungsleitung. Die Medienwoche wird von zwei Azubis geplant. 2023 wurden damit eine Auszubildende, eine dual Studierende und zwei Praktikanten für 2024 rekrutiert.</p>
<p><strong>Reitstall – ITE</strong></p>
<p>„Man bekommt neue Mitarbeiter oder neue Auszubildende ganz einfach über Menschen, die andere kennen“, sagt Michael Röver, Personal- und Ausbildungsleiter bei der <a href="http://www.ite.de">Intertechnik Elze GmbH</a> &amp; Co. KG (ITE). Im Reitstall waren die Mitarbeitenden des 50-köpfigen Unternehmens besonders erfolgreich: Zwei neue Auszubildende zur Groß- und Außenhandelskauffrau und zwei neue Mitarbeiterinnen, die von den ITE-Beschäftigten beim Reiten angesprochen wurden, sind inzwischen eingestellt. „Das Modell hat viele Vorteile: Die Personen sind schon bekannt mit ihren Stärken und Schwächen und ihrem familiären Umfeld“, so Röver. Das Unternehmen honoriert das Recruiting seines Teams mit Incentives. Die neuen Auszubildenden dürfen sich freuen: Im Februar wurde ITE von der IHK Hannover mit dem Qualitätssiegel „Top Ausbildung“ ausgezeichnet. Das Siegel attestiert Ausbildungsbetrieben anhand eines großen Kriterienkatalogs Spitzenleistungen und besonderes Engagement bei der Umsetzung der betrieblichen Ausbildung und wird erst nach Bestehen eines mehrstufigen Prüfungsverfahren verliehen.</p>
<p><strong>IT macht Schule – comNet</strong></p>
<div id="attachment_25147" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/20231114_090305_bearb_CMYK-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25147" class="size-medium wp-image-25147" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/20231114_090305_bearb_CMYK-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/20231114_090305_bearb_CMYK-1-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/20231114_090305_bearb_CMYK-1-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/20231114_090305_bearb_CMYK-1-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/20231114_090305_bearb_CMYK-1-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/20231114_090305_bearb_CMYK-1-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/20231114_090305_bearb_CMYK-1-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/20231114_090305_bearb_CMYK-1-1024x768.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/20231114_090305_bearb_CMYK-1-1200x900.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/20231114_090305_bearb_CMYK-1-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-25147" class="wp-caption-text">Bei „IT macht Schule“ berichten die Azubis von comNet über ihre duale Ausbildung im IT-Bereich. Foto: comNet.</p></div>
<p>Das hannoversche IT-Systemhaus <a href="https://www.comnet-solutions.de/">comNET GmbH</a> ist seit 2020 Partnerunternehmen bei „IT macht Schule“. Das von der Region Hannover ins Leben gerufene Projekt hat zum Ziel, die Ausbildungsmöglichkeiten im IT-Bereich bekannter zu machen – besonders auch für Mädchen. Inzwischen wird das Projekt von der „IT macht Schule gemeinnützige GmbH“ als Projektträger durchgeführt. Projektpartner sind mittlerweile über 140 Unternehmen, 45 allgemeinbildende Schulen, 14 Landkreise – und die IHK Hannover. „IT macht Schule“ ist auch in Diepholz, Northeim, Göttingen und in weiteren Regionen Niedersachsens präsent. Der Fokus liegt vor allem darauf, IT-Unternehmen bzw. IT-Fachabteilungen von Unternehmen mit Schülerinnen und Schülern für Praktika zusammenzubringen, und sich so für eine spätere mögliche Ausbildung kennenzulernen. Außerdem stellt „IT macht Schule“ den teilnehmenden Unternehmen einen Aufgabenpool mit Fachaufgaben für die Praktikanten zur Verfügung. „Unsere Azubis gehen in die Schulen und berichten den Schülerinnen und Schülern über ihre Ausbildungsberufe im IT-Bereich. Wir bieten dann auch Praktikumsplätze an und suchen nach Leuten, die Interesse haben und motiviert sind. Ein bis zwei Praktikanten pro Jahr kommen über das Projekt zu uns“, berichtet Geschäftsführer Marc Peters. Das Projekt sei allein auch deshalb gut, weil Unternehmen hier mehr Schulen, Schülerinnen und Schüler erreichen würden als über einzelne Schulkooperationen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/von-der-hacker-ag-bis-zum-schulguetesiegel/">Von der Hacker-AG bis zum Schulgütesiegel</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr ausländische  Fachkräfte gewinnen</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/fachkraefteeinwanderung-fachkraefte-ausland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2024 08:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfteeinwanderungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Arbeitskräftemangel ist überall spürbar. Mithilfe von Zuwanderung aus dem Ausland soll der Bedarf zumindest teilweise gedeckt werden. Um noch mehr ausländische Fachkräfte zu gewinnen, hat die Bundesregierung das Fachkräfteeinwanderungsgesetz reformiert. Am 1. März traten zentrale Anpassungen in Kraft, die die Zuwanderung erleichtern sollen. Von Arne Hirschner Trotz der aktuellen konjunkturellen Schwäche liegen die Fachkräfteengpässe  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/fachkraefteeinwanderung-fachkraefte-ausland/">Mehr ausländische  Fachkräfte gewinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Der Arbeitskräftemangel ist überall spürbar. Mithilfe von Zuwanderung aus dem Ausland soll der Bedarf zumindest teilweise gedeckt werden. Um noch mehr ausländische Fachkräfte zu gewinnen, hat die Bundesregierung das Fachkräfteeinwanderungsgesetz reformiert. Am 1. März traten zentrale Anpassungen in Kraft, die die Zuwanderung erleichtern sollen.</h4>
<p>Von <a href="mailto:arne.hirschner@hannover.ihk.de">Arne Hirschner</a></p>
<p>Trotz der aktuellen konjunkturellen Schwäche liegen die Fachkräfteengpässe der niedersächsischen Unternehmen weiter auf hohem Niveau. So können laut der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage 56 Prozent der Unternehmen offene Stellen längerfristig nicht besetzen. Gegenwärtig sehen 61 Prozent darin das größte Geschäftsrisiko, im Jahr 2012 war es lediglich ein Drittel. Fehlende Fachkräfte bremsen also schon jetzt die Wirtschaft aus. Mit 53 Prozent suchen die Unternehmen vorwiegend Personal mit einem dualen Berufsabschluss. Solche Fachkräfte fehlen quasi überall, insbesondere aber im IT-, Elektro-, Logistik- und Gastronomiebereich. Dies unterstreichen die Berechnungen des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA): Zwischen Juli 2022 und Juni 2023 fehlten in Niedersachsen 67933 qualifizierte Mitarbeitende. Damit gab es für durchschnittlich 51,1 Prozent aller offenen Stellen keine passend qualifizierten Arbeitslosen. Einige Branchen sprechen nicht nur von Lücken bei Fachkräften, sondern von einem allgemeinen Mangel an Arbeitskräften. Aufgrund des demografischen Wandels wird zudem die Erwerbsbevölkerung insgesamt schrumpfen. Gleichzeitig werden die Belegschaften immer älter. Es ist davon auszugehen, dass sich der Fachkräftemangel in Zukunft weiter verschärfen wird. Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung zeigen: Ohne Zuwanderung und steigende Erwerbsquoten würde bundesweit die Zahl der Personen, die<br />
dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, bis zum Jahr 2035 um über sieben Millionen sinken. Um gegenzusteuern, bietet es sich für Unternehmen insbesondere an, auf eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren und mehr Zuwanderung aus dem Ausland zu setzen. Die Effekte der erstgenannten Maßnahmen dürften allerdings überschaubar sein, weil es in den vergangenen Jahren bereits gelungen ist, dass mehr Frauen und ältere Menschen erwerbstätig sind. Deshalb ist das noch<br />
vorhandene Potenzial in diesen Bereichen kleiner geworden. Auch die Potenziale der Zuwanderung aus EU-Staaten, die eine tragende Säule der Zuwanderung der letzten Jahre war, sind beschränkt, da diese Länder zukünftig selbst vor großen demografischen Herausforderungen stehen. Da im Inland immer weniger Arbeitskräfte zu finden sind, haben sich einige <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/fachkraefteeinwanderungsgesetz-beispiele-fachkraefte-niedersachsen/">Unternehmen bereits nach Fachkräften im Nicht-EU-Ausland</a> umgesehen.</p>
<p>Lesen Sie die weiteren Teile unseres FOKUS-Themas:</p>
<ul>
<li><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/fachkraefteeinwanderungsgesetz-novelle-aenderungen-ueberblick/">Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Drei Säulen, viele Wege</a></li>
<li><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/fachkraefteeinwanderungsgesetz-beispiele-fachkraefte-niedersachsen/">Beispiele für gelungene Fachkräfteeinwanderung</a></li>
<li><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/ihk-interview-hirschner-kuemmern-wichtig/">Interview mit IHK-Fachkräfteexperten: „Das Kümmern vor Ort ist wichtig“</a></li>
<li><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/ihk-kooperationsvereinbarung-fachkraefteeinwanderung-region-hannover/">IHK unterzeichnet Kooperationsvereinbarung zur Fachkräfteeinwanderung</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Akteure und Informationsangebote</strong></p>
<p>■ Anerkennung ausländischer Abschlüsse bei der IHK Hannover Die IHK Hannover ist zuständig für die Anerkennungsverfahren bei Aus- und Fortbildungsabschlüssen aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen. Ansprechpartnerinnen bei der Anerkennungsstelle der IHK Hannover:<br />
Olga Alferova, Tel. 0511/3107-518, <a href="mailto:olga.alferova@hannover.ihk.de">olga.alferova@hannover.ihk.de</a><br />
Maja Gorczynska-Wöhrmann, Tel. 0511/3107-526, <a href="mailto:maja.gorczynska-woehrmann@hannover.ihk.de">maja.gorczynska-woehrmann@hannover.ihk.de</a><br />
<a href="http://t1p.de/h6qam">Mehr Infos online</a></p>
<p>■ <a href="http://t1p.de/o9z7">Ausländerbehörden</a><br />
Eine Übersicht mit allen niedersächsischen Ausländerbehörden wird auf der Seite des Niedersächsischen Innenministeriums bereitgestellt.</p>
<p>■ <a href="http://t1p.de/iiui">Auslandsvertretungen</a><br />
Eine Übersicht über die deutschen Botschaften im Ausland findet sich auf der Website des Auswärtigen Amtes.</p>
<p>■ <a href="http://ahk.de">Auslandshandelskammern</a><br />
Bei Unternehmen, die im Ausland über Zweigstellen verfügen, bietet sich auch der direkte Kontakt zu Auslandshandelskammern an.</p>
<p>■ <a href="http://t1p.de/hntje">Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB)</a><br />
Die ZAB soll Auskünfte zu ausländischen Berufsabschlüssen erteilen. Anträge für die digitale Auskunft können voraussichtlich ab April gestellt werden.</p>
<p>■ <a href="http://zav.de">Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)</a><br />
Unternehmen, die Fachkräfte im Ausland rekrutieren wollen, können die ZAV gemeinsam mit dem Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit einbinden.</p>
<p>■ <a href="http://anerkennung-in-deutschland.de">Anerkennung in Deutschland</a><br />
Das Informationsportal zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse gibt einen Überblick, wer für die Anerkennungsverfahren zuständig ist.</p>
<p>■ <a href="http://make-it-in-germany.de">Make it in Germany</a><br />
Portal der Bundesregierung: Hier können Unternehmen auch Profile ausländischer Fachkräfte sehen und Jobangebote veröffentlichen.</p>
<p>■ <a href="http://bq-portal.de">BQ-Portal</a><br />
Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen.</p>
<p>■ <a href="http://anabin.de">Anabin</a><br />
Portal zur Bewertung ausländischer Hochschulabschlüsse.</p>
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		<title>Beispiele für gelungene Fachkräfteeinwanderung</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2024 11:57:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfteeinwanderungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie sind angekommen in den Unternehmen: Beispiele für Fachkräfteeinwanderung aus Mitgliedsunternehmen der IHK Hannover. Alireza Hasanzadeh (33)  Ali Reza Hassan Zadeh arbeitet seit Anfang Februar als Florist für dieGärtnerei Sporleder in Bad Münder.  ■ Iran ■ Florist ■ Gärtnerei Sporleder, Bad Münder ■ Anerkennungsbescheid vom 22. Dezember 2023 Beschleunigt ins Blumen-Geschäft Es war  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Sie sind angekommen in den Unternehmen: Beispiele für Fachkräfteeinwanderung aus Mitgliedsunternehmen der IHK Hannover.</h4>
<p><strong>Alireza Hasanzadeh (33)</strong></p>
<div id="attachment_24507" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_9037-Hasanzadeh_CMYK.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24507" class="size-medium wp-image-24507" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_9037-Hasanzadeh_CMYK-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_9037-Hasanzadeh_CMYK-200x267.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_9037-Hasanzadeh_CMYK-225x300.jpg 225w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_9037-Hasanzadeh_CMYK-400x533.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_9037-Hasanzadeh_CMYK-600x800.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_9037-Hasanzadeh_CMYK-768x1024.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_9037-Hasanzadeh_CMYK-800x1066.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_9037-Hasanzadeh_CMYK-1152x1536.jpg 1152w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_9037-Hasanzadeh_CMYK-1200x1600.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_9037-Hasanzadeh_CMYK-1536x2048.jpg 1536w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_9037-Hasanzadeh_CMYK.jpg 1772w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-24507" class="wp-caption-text">Ali Reza Hassan Zadeh arbeitet seit Anfang Februar als Florist für die<br />Gärtnerei Sporleder in Bad Münder.</p></div>
<p>■ Iran<br />
■ Florist<br />
■ Gärtnerei Sporleder, Bad Münder<br />
■ Anerkennungsbescheid vom 22. Dezember 2023</p>
<p><strong>Beschleunigt ins Blumen-Geschäft<br />
</strong>Es war schon eine Überraschung für Johannes Sporleder, dass sich jemand aus dem Iran auf die Stellenanzeige für seine Gärtnerei in Bad Münder meldet. Die erste Nachricht des gut ausgebildeten Bewerbers war in verständlichem Deutsch, so dass der Unternehmer eine<br />
Videokonferenz mit Ali Reza Hassan Zadeh vereinbarte. Und der 33-jährige Iraner überzeugte Sporleder. Neben den Deutschkenntnissen – er hatte dreieinhalb Jahre lang gelernt – bringt er auch eine abgeschlossene Ausbildung aus dem Iran mit. „Seine Familie betreibt dort einen großen Blumenladen. Er kennt also das Geschäft.“ Wie allerdings kommt der Iraner nun in seinen Betrieb, um hier in Deutschland zu arbeiten? Johannes Sporleder informierte sich nach dem Gespräch im Sommer letzten Jahres und entschied sich für das beschleunigte Fachkräfteverfahren. Trotzdem ging es dem Unternehmer nicht schnell genug, da einige Zeit verging bis alle Unterlagen zusammen waren, die die IHK für das Anerkennungsverfahren benötigte. Sowohl die Ausländerbehörde Hameln als auch die IHK seien aber sehr bemüht gewesen. Seit Anfang März arbeitet der Iraner nun in Bad Münder. Sein Berufsabschluss als Florist konnte in vollem Umfang anerkannt werden. Und Johannes Sporleder freut sich, dass er einen gut ausgebildeten Floristen mit zehn Jahren<br />
Berufserfahrung gewonnen hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Faith Myka Manibo (25)</strong></p>
<div id="attachment_24517" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_002_CMYK.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24517" class="size-medium wp-image-24517" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_002_CMYK-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_002_CMYK-200x267.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_002_CMYK-225x300.jpg 225w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_002_CMYK-400x533.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_002_CMYK-600x800.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_002_CMYK-768x1024.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_002_CMYK-800x1066.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_002_CMYK-1152x1536.jpg 1152w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_002_CMYK-1200x1600.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_002_CMYK-1536x2048.jpg 1536w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_002_CMYK.jpg 1772w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-24517" class="wp-caption-text"></strong> <strong>Im Job<br />angekommen:<br />Myka Manibo<br />weiß, was zu<br />tun ist. Foto: Stefan Finger</strong></p></div>
<p>■ Philippinen<br />
■ Fachfrau für Restaurants und<br />
Veranstaltungsgastronomie<br />
■ Leineschloss / Votum / Schorse<br />
(Johannes Lühmann Catering GmbH)<br />
■ Anerkennungsbescheid vom 7. Juli 2023</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ein Traum wird Realität</strong><br />
Es war immer ihr Traum, einmal in Deutschland zu arbeiten. Und dieser Traum ist für Myka Manibo in Erfüllung gegangen. Seit Anfang Januar arbeitet die junge Frau von den Philippinen in der gehobenen Gastronomie am Landtag in Hannover. Dass sie jetzt in den Restaurants, von denen das Votum sogar zwei Michelin-Sterne trägt, die Gäste bedient und sie etwa bei der Speisen- und Weinwahl unterstützt, verdankt sie einer zufälligen Begegnung mit der Rechtsanwältin Martina Notthoff im Kempinski Hotel Akaba in  Jordanien im November 2022: „Wir haben damals Handynummern ausgetauscht und sind in Kontakt geblieben. Als ich erfuhr, dass ihr<br />
Vertrag in ihrem Hotel auslief, saß ich gerade mit meinem Mann im Leineschloss.“ Auch durch einen persönlichen Kontakt zum Inhaber Johannes Lühmann entstand die Idee, ob Myka Manibo nicht in der Gastronomie am Landtag als Fachkraft gebraucht werden könnte. Nach den ersten Wochen sind Lühmann und sein Restaurantleiter Jonas Gohlke mit ihrer neuen Kollegin sehr zufrieden: „Sie weiß ohne Kommunikation, was gerade zu tun ist.“ Zwar spreche die 25-Jährige bislang nur Englisch, aber sie verstehe immer mehr Deutsch. An ihrem freien Tag besucht sie einen Deutschkurs. „Es ist unfassbar, wie viel Aufwand nötig war, um das möglich zu machen“, sagt Johannes Lühmann. „Gut, dass Martina Notthoff nicht locker gelassen hat.“ Die Rechtsanwältin kümmerte sich um Formalia, stellte den Kontakt zur IHK her und unterstützte auch bei der Anerkennung des ausländischen Berufsabschlusses. Die IHK hat bereits im Juli 2023 die volle Gleichwertigkeit des Berufsabschlusses festgestellt. Doch es dauerte, bis alle Vorgaben für das Visum und den Start in das Berufsleben in Deutschland erfüllt waren. Martina Notthoff unterstützte Myka Manibo auch bei der Wohnungssuche und versucht das leichte Heimweh zu vertreiben. „Wenn der Frühling kommt, wird das sicher besser“, sagt die junge Frau selbst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wahid Khalfaoui (30)</strong><br />
■ Tunesien<br />
■ Industriemechaniker<br />
■ AS-Drucklufttechnik GmbH<br />
■ Anerkennungsbescheid vom 12. Mai 2023<br />
■ <strong>Omar Chtourou (31) und </strong><br />
<strong>Aymen Tabbal (30)</strong></p>
<div id="attachment_24516" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_036-CMYK.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24516" class="size-medium wp-image-24516" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_036-CMYK-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_036-CMYK-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_036-CMYK-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_036-CMYK-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_036-CMYK-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_036-CMYK-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_036-CMYK-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_036-CMYK-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_036-CMYK-1200x800.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Arbeitszuwanderung_IHK_SF_036-CMYK-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-24516" class="wp-caption-text">Geschäftsführer Alfio Stuto (v. l.) mit seinen Mitarbeitenden Omar<br />Chtourou, Wahid Khalfaoui und Aymen Tabbal in der Werkstatt. Foto: Stefan Finger</p></div>
<p><strong>Fachkräftemangel Fehlanzeige</strong><br />
Eine Internetsuche mit den Worten „Drucklufttechnik“ und „Stellenanzeige“ brachte den jungen Tunesier Omar Chtourou mit der AS-Drucklufttechnik GmbH aus<br />
Isernhagen zusammen. Der 31-Jährige hatte in seiner Heimat bereits für einen Hersteller in der Wartung gearbeitet, Deutsch gelernt und sich um die Anerkennung seines Berufsabschlusses gekümmert. In einem Online-Vorstellungsgespräch überzeugte er Geschäftsführer Alfio Stuto von sich und konnte so wenig später bei dem Unternehmen anfangen, das in einem Radius von etwa 100 Kilometern bei knapp 1000 aktiven Kunden Druckluft-Maschinen wartet und instandsetzt. Stuto hat gute Erfahrungen damit gemacht, dass sich Interessierte initiativ bei ihm bewerben. „Wenn wir suchen, finden wir meist nicht die richtigen Leute“, sagt der 56-Jährige, dessen Vater einst aus Italien nach Deutschland kam – als gesuchte Fachkraft zu Bosch in Hildesheim. Unter seinen 25 Beschäftigten sind neben seiner Frau und seinem Sohn mittlerweile auch drei Tunesier: Neben Omar Chtourou gehören auch der gelernte Kältetechniker Aymen Tabbal (30) und Wahid Khalfaoui (30) zum Team, die sich auch um die Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse gekümmert haben. „Die beiden kamen über das Projekt Thamm zu uns“, sagt Stuto, der so etwas weniger Bürokratie allein bewältigen musste. Denn das Projekt der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, faire und sichere Arbeitsmigration unter anderem aus Tunesien nach Deutschland zu erleichtern. Alfio Stuto ist froh, dass er die Fachkräfte aus dem Ausland für sein Unternehmen gewinnen konnte. Dafür opfert er aber auch mal seine Freizeit, um sich um Wohnungen für seine neuen Mitarbeitenden zu kümmern. Fachkräftemangel kennt er aus seiner Firma nicht. „Wir sind versorgt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> Gertian Shaka (42)</strong></p>
<div id="attachment_24515" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2867_CMYK.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24515" class="size-medium wp-image-24515" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2867_CMYK-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2867_CMYK-200x267.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2867_CMYK-225x300.jpg 225w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2867_CMYK-400x534.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2867_CMYK.jpg 479w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-24515" class="wp-caption-text"></strong> <strong>Gertian Shaka<br />an seinem<br />Arbeitsplatz in<br />der Werkstatt. Foto: Comte Galvanotechnik</strong></p></div>
<p>■ Albanien<br />
■ Elektroanlagenmonteur<br />
■ Comte Galvanotechnik, Sulingen<br />
■ Anerkennungsbescheid<br />
vom 24. März 2023</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auf Empfehlung nach Sulingen</strong><br />
„Ich kenne da jemanden in Albanien, der uns weiterhelfen kann“. Mit diesen Worten von Werkstattleiter Blerim Basha beginnt die Geschichte von Gertian Shaka, der seit Mai 2023 bei der Comte Galvanotechnik in Sulingen angestellt ist. Der 42-Jährige war von seinem Bekannten aus der Werkstatt im Herbst 2022 gefragt worden, ob er sich<br />
vorstellen könnte, nach Deutschland zu kommen. Nachdem das geklärt war, kümmerte sich Produktionsleiter Lars Grunert um die Formulare und Bescheinigungen. Mit der Ausländerbehörde Diepholz setzte das Unternehmen auf das beschleunigte Fachkräfteverfahren, da man dringend einen Mitarbeiter mit Ausbildung im elektronischen Bereich in der Werkstatt brauchte. Über die Anerkennungsstelle der IHK Hannover bemühte das Unternehmen sich um die notwendige Anerkennung des in Albanien erworbenen Berufsabschlusses. „Wir sind sehr froh, einen so guten Mitarbeiter für sämtliche elektrische Aufgaben in der Werkstatt gefunden zu haben“, sagt Grunert. Von den rund 100 Mitarbeitenden des Unternehmens haben sieben albanische Wurzeln. Mit Gertian Shaka sprechen die meisten noch auf Englisch, aber Deutsch wird fleißig gelernt. Das Unternehmen organisiert einmal die Woche einen Deutschkurs für die sieben albanischen Kollegen, „um die Grundlagen des Deutschen zu vermitteln“.<br />
Comte Galvanotechnik arbeitet als Dienstleister im Bereich der Oberflächenbehandlung für Kunden aus verschiedenen Branchen. Neben dem funktionellen galvanischen Verzinken gehört auch das dekorative Beschichten von Nickel und Chrom-Oberflächen zum Angebot des Unternehmens.</p>
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		<item>
		<title>Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Drei Säulen, viele Wege</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/fachkraefteeinwanderungsgesetz-novelle-aenderungen-ueberblick/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 10:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfteeinwanderungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das novellierte Fachkräfteeinwanderungsgesetz schafft Erleichterungen bei bereits bestehenden Möglichkeiten, Fachkräfte aus Drittstaaten zu beschäftigen. Es kommen aber auch ganz neue Wege hinzu. Ein Überblick. In der Praxis stieß das Fachkräfteeinwanderungsgesetz von 2020 auf verschiedene Probleme, die nun mit der aktuellen Reform angegangen werden sollen. Mit dem „Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung“, das im August 2023  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/fachkraefteeinwanderungsgesetz-novelle-aenderungen-ueberblick/">Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Drei Säulen, viele Wege</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Das novellierte Fachkräfteeinwanderungsgesetz schafft Erleichterungen bei bereits bestehenden Möglichkeiten, Fachkräfte aus Drittstaaten zu beschäftigen. Es kommen aber auch ganz neue Wege hinzu. Ein Überblick.</h4>
<p>In der Praxis stieß das Fachkräfteeinwanderungsgesetz von 2020 auf verschiedene Probleme, die nun mit der aktuellen Reform angegangen werden sollen. Mit dem „Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung“, das im August 2023 verkündet wurde und schrittweise in Kraft tritt, will die Bundesregierung die Hürden für die Einwanderung von Fachkräften aus Ländern außerhalb der EU weiter senken. Unternehmen erhalten neue Möglichkeiten, Fachkräfte aus Drittstatten zu beschäftigen. Die ersten gesetzlichen Änderungen traten bereits im November 2023 und am 1. März dieses Jahres in Kraft. Im Juni folgen weitere Anpassungen. Die Fachkräfteeinwanderung soll nach dem Willen der Bundesregierung von drei „Säulen“ getragen werden (<strong>siehe Abbildung S. 39</strong>). Dabei spielen die Qualifikation, die Berufserfahrung sowie das Potenzial auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine zentrale Rolle. Mit einer Ausnahme gilt: Die Anerkennung der ausländischen Berufsqualifikation, ein Arbeitsplatzangebot und teils auch deutsche Sprachkenntnisse sind weiterhin maßgebliche Voraussetzungen, damit Menschen aus Drittstaaten in die Unternehmen kommen können.</p>
<p><strong>Fachkräftesäule: Mit Anerkennung Arbeit in jedem IHK-Beruf ausüben<br />
</strong>Die Fachkräftesäule soll weiter das zentrale Element der Fachkräfteeinwanderung sein. Hier sind insbesondere Fachkräfte aus Drittstaaten gemeint, die im Ausland ein Hochschulstudium abgeschlossen haben, das in Deutschland anerkannt ist oder eine im Herkunftsland staatlich anerkannte ausländische Berufsqualifikation erworben haben, die im Rahmen eines Berufsanerkennungsverfahrens als voll gleichwertig mit einem deutschen Berufsabschluss angesehen wird. Neu ist seit November 2023, dass Fachkräfte mit anerkanntem Abschluss jetzt jede qualifizierte Beschäftigung ausüben können, die Beschäftigung also nicht mehr im fachlichen Zusammenhang mit der Berufsqualifikation stehen muss. Dies gilt allerdings nur für die so genannten nicht-reglementierten Berufe, für die keine Berufsausübungserlaubnis notwendig ist – so zum Beispiel für die IHK-Berufe. Für die Einreise sind im Wesentlichen ein Arbeitsplatzangebot bzw. -vertrag und die Anerkennungsnachweise erforderlich. Personen mit Bescheid über die teilweise Gleichwertigkeit im Anerkennungsverfahren, denen schwerpunktmäßig Fähigkeiten in der betrieblichen Praxis fehlen, haben zum Zweck der Berufsanerkennung in Deutschland nun zwei Optionen: Sie können künftig – wie bisher auch – entweder zur Durchführung einer Qualifizierungsmaßnahme  Fachkräftesäule) oder im Rahmen einer Anerkennungspartnerschaft (siehe Erfahrungssäule) einreisen. Dafür sind ein entsprechendes Arbeitsplatzangebot und Sprachkenntnisse auf A2-Niveau erforderlich.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/39_IHK_2-2024.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-24527 size-large" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/39_IHK_2-2024-1024x796.jpg" alt="" width="1024" height="796" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/39_IHK_2-2024-200x155.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/39_IHK_2-2024-300x233.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/39_IHK_2-2024-400x311.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/39_IHK_2-2024-600x466.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/39_IHK_2-2024-768x597.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/39_IHK_2-2024-800x622.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/39_IHK_2-2024-1024x796.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/39_IHK_2-2024-1200x933.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/39_IHK_2-2024-1536x1194.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>Ebenfalls greifen bereits seit November 2023 wichtige Erleichterungen bei der Blauen Karte EU. Sie ist ein besonderer Aufenthaltstitel für ausländische Akademikerinnen und Akademiker oder Personen mit vergleichbarem Qualifikationsniveau, die in Deutschland eine qualifizierte Beschäftigung aufnehmen wollen. Diese bietet nun erweiterte Einwanderungsmöglichkeiten: Die Gehaltsschwellen wurden auf 45300 Euro (50 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung (BBG RV) im Jahr 2024) beziehungsweise für Engpassberufe und Berufsanfänger auf 41041,80 Euro (45,3 Prozent BBG RV) abgesenkt. Zudem wurde der Geltungsbereich der „Blauen Karte EU“ von Hochschulabschlüsse auf äquivalente Abschlüsse wie Meister/in, Fachwirt/in, Techniker/in, Erzieher/in sowie auf berufserfahrene IT-Spezialistinnen und -Spezialisten ausgeweitet. Menschen mit einer „Blauen Karte EU“ müssen eine ihrer Qualifikation angemessene<br />
Beschäftigung ausüben. Wie bisher können auch junge Menschen einreisen, die in Deutschland eine Ausbildung absolvieren möchten und bereits einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen haben. Neu ist, dass seit 1. März die Vorrangprüfung durch die Bundesagentur für Arbeit – also die Prüfung, ob es bevorrechtigte ausbildungssuchende Personen in Deutschland gibt – abgeschafft wurde. Weiterhin sind jetzt bei allen Berufsausbildungen Nebenbeschäftigungen von bis zu 20 Stunden pro Woche möglich.</p>
<p><strong>Erfahrungssäule: Berufserfahrene kommen ohne Anerkennung aus</strong><br />
Ebenfalls seit März können Fachkräfte auch ohne formale Anerkennung der ausländischen Berufsqualifikation in Deutschland in nicht-reglementierten Berufen beschäftigt werden. Allerdings muss ein Berufs- oder Hochschulabschluss vorhanden sein, der im Herkunftsland staatlich anerkannt ist. Für den Berufsabschluss<br />
gilt, dass ihm eine Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren zugrunde liegen muss. Zu den genannten Voraussetzungen hinsichtlich der Abschlüsse wird eine Bestätigung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) benötigt.<br />
Der Antrag dazu soll digital erfolgen. Dies wird aber voraussichtlich erst ab Ende April möglich sein. Alternativ zu einem staatlich anerkannten Abschluss ist unter bestimmten Voraussetzungen ein Abschluss einer deutschen Auslandshandelskammer (AHK) ausreichend. Neben den Anforderungen an die Qualifikation müssen mindestens zwei Jahre qualifizierte Berufserfahrung innerhalb der letzten fünf Jahre und ein konkretes Arbeitsplatzangebot nachgewiesen werden. Die Berufserfahrung muss in einem inhaltlichen Zusammenhang zu dem Beruf stehen, der in Deutschland ausgeübt werden soll. Und das Arbeitsplatzangebot in Deutschland muss ein Bruttojahresgehalt von mindestens 40770 Euro (45 Prozent der BBG RV im Jahr 2024) enthalten, wobei tarifgebundene Unternehmen im Rahmen des Tarifvertrags nach unten abweichen dürfen. Berufserfahrene IT-Spezialistinnen und -Spezialisten müssen nur die einschlägige Berufserfahrung, aber keinen Abschluss nachweisen.<br />
In die Erfahrungssäule wurde daneben die so genannte Anerkennungspartnerschaft aufgenommen: Das Anerkennungsverfahren kann nun vollständig in Deutschland durchgeführt werden, wenn die ausländische Fachkraft und das Unternehmen sich mit einer schriftlichen Vereinbarung verpflichten, es unverzüglich nach der Einreise zu starten und eine möglicherweise erforderliche Anpassungsqualifizierung durchzuführen. Derweil kann die  ausländische Fachkraft im Unternehmen eine einschlägige qualifizierte Beschäftigung ausüben. Grundvoraussetzungen für die Anerkennungspartnerschaft sind – neben dem Arbeitsvertrag – das Vorliegen einer Berufsqualifikation, die eine mindestens zweijährige Ausbildung erfordert hat oder eines Hochschulabschlusses &#8211; beides muss vom jeweiligen Herkunftsland anerkannt sein -, sowie deutsche Sprachkenntnisse auf A2-Niveau. Auch hier wird für den Visumsantrag eine positive Auskunft zur Berufsqualifikation von der ZAB benötigt.</p>
<p><strong>Potenzialsäule: Chancenkarte für Einreise zur Arbeitsplatzsuche</strong><br />
Ab Juni dieses Jahres wird eine Chancenkarte eingeführt, um für maximal ein Jahr nach einem Arbeitsplatz in Deutschland zu suchen. Fachkräfte mit voller Berufsanerkennung erhalten in jedem Fall eine Chancenkarte, wenn ihr Lebensunterhalt während der Aufenthaltszeit gesichert ist. Alle anderen müssen einen im Herkunftsland staatlich anerkannten Abschluss (mindestens zweijährig) oder ein geeignetes AHK-Zertifikat besitzen, Deutschkenntnisse auf A1-Niveau oder Englischkenntnisse auf B2-Niveau vorweisen und auch hier muss der Lebensunterhalt gesichert sein. Wenn diese Voraussetzungen vorliegen, können für Kriterien wie<br />
Sprachkenntnisse, Berufserfahrung, Alter und Deutschlandbezug unterschiedliche Punkte gesammelt werden. Um die Chancenkarte zu erhalten, müssen mindestens<br />
sechs Punkte erreicht werden. Die Chancenkarte bietet während des Aufenthalts in Deutschland Möglichkeiten zur Probearbeit (2 Wochen) sowie Nebenbeschäftigung im Umfang von 20 Stunden in der Woche. Auch zum Zweck der Ausbildungsplatzsuche können Drittstaatsangehörige weiterhin einreisen. Schon seit 1. März wurde die Altersgrenze von 25 auf 35 Jahre angehoben und die Anforderungen für deutsche Sprachkenntnisse wurden auf das Niveau B1 abgesenkt. Auch hier sind Probe- sowie Nebenbeschäftigung möglich.</p>
<p><strong>Westbalkanregelung erleichtert Arbeiten in Deutschland</strong><br />
Im Rahmen der Westbalkan-Regelung können Menschen aus den sechs Westbalkan-Staaten Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Republik Nordmazedonien sowie Serbien auch ohne Nachweis einer Qualifikation in nicht-reglementierten Berufen in Deutschland arbeiten. Die Regelung, die ursprünglich bis Ende 2023 befristet war,  wurde entfristet. Ab Juni 2024 wird das Kontingent von 25000 auf 50000 Personen pro Jahr verdoppelt. Neben der Westbalkanregelung ist zudem seit wenigen Wochen die kurzzeitige Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen möglich. Im Rahmen von Kontingenten, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) für bestimmte Wirtschaftszweige oder Berufsgruppen festlegen kann, können Personen unabhängig von ihrer Qualifikation unter bestimmten Voraussetzungen mit einer regelmäßigen Wochenarbeitszeit von mindestens 30 Stunden für maximal acht Monate innerhalb von zwölf Monaten befristet beschäftigt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/fachkraefteeinwanderungsgesetz-novelle-aenderungen-ueberblick/">Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Drei Säulen, viele Wege</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Interview mit IHK-Fachkräfteexperten: „Das Kümmern vor Ort ist wichtig“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 09:44:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reicht die Reform oder was braucht es noch, damit die gezielte Zuwanderung von Fachkräften gelingt? Wir haben dies bei Arne Hirschner, Referent Fachkräftesicherung bei der IHK Hannover, einmal nachgefragt. Wie schätzen Sie die Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes ein, wurden die gesetzten Ziele erreicht? Arne Hirschner: Mit der Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes werden die Zuwanderungsmöglichkeiten auf der einen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/ihk-interview-hirschner-kuemmern-wichtig/">Interview mit IHK-Fachkräfteexperten: „Das Kümmern vor Ort ist wichtig“</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Reicht die Reform oder was braucht es noch, damit die gezielte Zuwanderung von Fachkräften gelingt? Wir haben dies bei Arne Hirschner, Referent Fachkräftesicherung bei der IHK Hannover, einmal nachgefragt.</h4>
<p><strong>Wie schätzen Sie die Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes ein, wurden die gesetzten Ziele erreicht?</strong><br />
Arne Hirschner: Mit der Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes werden die Zuwanderungsmöglichkeiten auf der einen Seite vielfältiger. Andererseits erhöht sich die Komplexität gerade durch diese Vielfalt erheblich. Die neuen Regelungen erweitern zwar die Möglichkeiten der Erwerbsmigration, werfen aber gleichzeitig viele Anwendungsfragen auf. Wir merken schon jetzt, dass die Zahl der Anfragen von Unternehmen aufgrund der Novellierung derzeit deutlich steigt und die Unsicherheiten zugenommen haben. Ich hoffe, dass sich in der praktischen Anwendung viele Fragen klären und wir die Unternehmen durch die Prozesse begleiten können. Sie beraten Unternehmen, die Fachkräfte aus dem Ausland für sich gewinnen möchten.</p>
<p><strong>Was sind die Wünsche der Betriebe?</strong><br />
Hirschner: Schon vor der aktuellen Reform haben die Unternehmen in der IHK-Konjunkturumfrage aus dem Herbst 2023 deutlich gemacht, woran es aus ihrer Sicht beim Thema Fachkräfteeinwanderung fehlt: Neben besseren Sprachkenntnissen wünschen sie sich eine Vereinfachung und Beschleunigung der bürokratischen Verfahrensregeln und eine bessere Unterstützungsstruktur, sprich Beratung und konkrete Hilfe im gesamten Prozess der Fachkräfteeinwanderung. Die IHK Hannover unterstützt hier mit ihrer eigenen Anerkennungsstelle bei der Anerkennung ausländischer Aus- und Fortbildungsabschlüsse für mehr als 250 IHK-Ausbildungsberufe und rund 50 Fortbildungen. Zusätzlich hat die IHK am 1. März eine <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/ihk-kooperationsvereinbarung-fachkraefteeinwanderung-region-hannover/">Kooperationsvereinbarung unter anderem mit den Ausländerbehörden von Reg ion und Landeshauptstadt Hannover geschlossen</a>, um für mehr Transparenz und schnellere Verfahren zu sorgen. Auch in anderen Regionen sind Kooperationen geplant. Als IHK werden wie Unternehmen weiter mit Veranstaltungen und über unsere Beratung informieren (LINK).</p>
<p><strong>Was muss noch passieren, damit mehr Fachkräfte den Weg nach Deutschland finden?</strong><br />
Hirschner: Fachkräftezuwanderung ist nahezu unbestritten notwendig, aber kein Selbstläufer. An bürokratischen Verfahren, an mangelnder sozialer und beruflicher Integration auch der Angehörigen kann Zuwanderung jederzeit scheitern. Deshalb ist eine Willkommenskultur in der Gesellschaft, in Behörden und den Unternehmen selbst dringend erforderlich. Mit den Fachkräften kommen auch Anforderungen, die Unternehmen kennen und adressieren müssen. Beispielsweise kommt der Sprache  eine Schlüsselrolle zu, nicht nur für die Einstellung, sondern auch für die spätere Integration im Unternehmen. Ein weiteres Hindernis ist oftmals die schwierige Wohnungssuche – bei beiden Themen sollten Unternehmen idealerweise unterstützen. Zwar interessieren sich viele der ausländischen Fachkräfte für Deutschland – aber eben nur als eine von vielen Optionen. Nur fünf Prozent der deutschen Unternehmen schreiben ihre Stellen auf Englisch aus. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat kürzlich weltweit 30000 repräsentativ ausgewählte Menschen zu ihren Erwartungen bei einer Bewerbung in Deutschland befragt. Etwa 60 Prozent der ausländischen Fachkräfte nannten als wichtiges Kriterium, dass das Land positiv gegenüber Einwanderern eingestellt sein sollte. Alle Erleichterungen durch die Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes sind also nutzlos, wenn es an der notwendigen Willkommenskultur und Kümmerern vor Ort fehlt. Nur mit ihnen ist es möglich, die Fachkräfte ins Arbeitsleben zu integrieren und auf Dauer im Land zu halten. Wenn Unternehmen diese Aspekte vernachlässigen, kann es schnell dazu führen, dass die ausländische Fachkraft das Unternehmen wieder verlässt.</p>
<p><em>Die Fragen stellte Georg Thomas.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/ihk-interview-hirschner-kuemmern-wichtig/">Interview mit IHK-Fachkräfteexperten: „Das Kümmern vor Ort ist wichtig“</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Fachkräfte aus dem Ausland: IHK und Arbeitsagentur informieren</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2023/10/fachkraefte-ausland-info/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 10:56:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie sind dafür offen, Fachkräfte aus dem Ausland einzustellen, wissen aber nicht, wie das funktioniert? Um diese Frage geht es bei einer gemeinsamen Veranstaltung der IHK Hannover und der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit am 13. November 2023 in Hannover. Dabei stellen IHK und Bundesagentur mehrere Wege der Fachkräfteeinwanderung vor. Aus Unternehmen und von  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/10/fachkraefte-ausland-info/">Fachkräfte aus dem Ausland: IHK und Arbeitsagentur informieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind dafür offen, Fachkräfte aus dem Ausland einzustellen, wissen aber nicht, wie das funktioniert? Um diese Frage geht es bei einer gemeinsamen Veranstaltung der IHK Hannover und der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit am 13. November 2023 in Hannover. Dabei stellen IHK und Bundesagentur mehrere Wege der Fachkräfteeinwanderung vor. Aus Unternehmen und von zugewanderten Beschäftigten kommen Erfahrungsberichte. Dazu gibt es wissenswertes Rechtliches, eine Podiumsdiskussion aus unterschiedlichen Blickwinkeln sowie Infostände, an denen Fachleute dabei helfen, Fachkräfte für Ihr Unternehmen zu finden</p>
<p>Die Veranstaltung &#8222;So finden Sie Fachkräfte im Ausland&#8220; findet statt von 14 bis 16.30 Uhr in der IHK in Hanover (Bischofsholer Damm 91, 30173 Hannover. Anmeldung und weitere Informationen: <a href="https://eveeno.com/125626080">So finden Sie Fachkräfte im Ausland (eveeno.com)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/10/fachkraefte-ausland-info/">Fachkräfte aus dem Ausland: IHK und Arbeitsagentur informieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Auszubildende aus Afrika: Von Namibia nach Niedersachsen</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/auszubildende-aus-afrika-von-namibia-nach-niedersachsen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2023 08:22:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Unternehmen suchen bereits auch außerhalb Deutschlands nach geeigneten Auszubildenden. Das Goethe-Institut in Namibia bringt Ende April bei einer hybriden Ausbildungsmesse junge Menschen aus dem Land im Südwesten Afrikas mit deutschen Unternehmen zusammen. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zu der Initiative zusammengestellt. Den Anstoß gaben zwei Unternehmer aus Deutschland, die im Sommer  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/auszubildende-aus-afrika-von-namibia-nach-niedersachsen/">Auszubildende aus Afrika: Von Namibia nach Niedersachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h3>Viele Unternehmen suchen bereits auch außerhalb Deutschlands nach geeigneten Auszubildenden. Das Goethe-Institut in Namibia bringt Ende April bei einer hybriden Ausbildungsmesse junge Menschen aus dem Land im Südwesten Afrikas mit deutschen Unternehmen zusammen. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zu der Initiative zusammengestellt.</h3>
<p>Den Anstoß gaben zwei Unternehmer aus Deutschland, die im Sommer letzten Jahres spontan das Goethe-Institut in Windhoek besuchten. „Die waren im Urlaub in Namibia und fragten uns, ob wir ihnen bei der Suche nach Fachkräften helfen können“, erinnert sich Matthias Mühr. „Wir haben das konkrete Gesuch einmal an unser Lehrer-Netzwerk weitergeleitet und sind auf großes Interesse von jungen Menschen gestoßen“, erklärt der Verwaltungschef des Goethe-Instituts, das Kontakte zu allen Schulen im Land unterhält, an denen Deutsch als Fremdsprache unterrichtet wird. Ein Unternehmen  aus Süddeutschland habe so tatsächlich einen junger Namibier gefunden, der nun eine Ausbildung zum Elektriker absolviert. Nach dieser positiven Erfahrung entstand die Idee, das Ganze einmal größer aufzuziehen und deutsche Unternehmen mit an einer Ausbildung interessierten Schulabsolventen aus Namibia  zusammenzubringen. Das Goethe-Institut übernimmt dabei die Sprachbildung: Die jungen Menschen, die bereits Deutsch in der Schule hatten, vertiefen ab Herbst dieses Jahres ihre Kenntnisse, sodass sie bis zum Sommer 2024 das B2-Niveau erreichen. Sie sollten sich dann spontan und fließend verständigen und auch komplexere Texte verstehen können. Am 21. und 22. April organisiert das Goethe-Institut nun eine Ausbildungsmesse, bei der sich Unternehmen mit ihren Ausbildungsplätzen den zukünftigen  Schulabgängern präsentieren können. Eine Teilnahme ist für Unternehmen sowohl digital als auch in Präsenz kostenlos möglich. „Auch digital wird es ein Zeitfenster geben, in dem sich die Firmen vorstellen und Fragen der Interessierten beantworten können“, erklärt Matthias Mühr, der bewusst keine Deadline für eine Anmeldung nennt. „Wir versuchen alles möglich zu machen.“</p>
<p><strong>Was sind das für Jugendliche, die sich für eine Ausbildung in Deutschland interessieren?</strong><br />
Die jungen Leute bringen alle einen abgeschlossenen Schulabschluss mit, der in etwa mit dem deutschen Realschulabschluss vergleichbar ist. Mitmachen kann nur, wer bereits 18 Jahre alt ist. In Namibia herrscht eine sehr hohe Jugendarbeitslosigkeit, teilweise aufgrund fehlender Möglichkeiten für junge Menschen, eine Berufsausbildung außerhalb einer akademischen Laufbahn zu beginnen. Das Konzept der dualen Berufsausbildung ist in Namibia kaum bekannt.</p>
<p><strong>Wie groß ist das Interesse der  Jugendlichen?</strong><br />
„Nach unserer ersten Anfrage waren wir überrascht über den großen Zuspruch“, sagt Mühr. Möglicherweise hat es auch etwas damit zu tun, dass Deutschland bei den jungen Namibiern einen guten Ruf genießt. „Das Interesse an Deutsch als Fremdsprache ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.“ Zudem gebe es bei vielen den Wunsch, einmal in ihrem Leben nach Deutschland zu fahren. Wann könnte die Ausbildung starten? Wenn ein Ausbildungsbetrieb erfolgreich das Interesse eines jungen Menschen geweckt hat, besucht dieser zunächst den Deutsch-Kurs am Goethe-Institut in Windhoek. Die Ausbildung in Deutschland könnte dann im August 2024 starten.</p>
<p><strong>Dürfen die Namibier denn einfach eine Ausbildung in Deutschland machen?</strong><br />
Aktuell müssen Unternehmen tatsächlich noch prüfen, ob nicht ein Bewerber oder eine Bewerberin aus Deutschland für einen Ausbildungsplatz zur Verfügung steht. Mit der Novelle des Einwanderungsgesetzes soll diese Vorrangprüfung aber voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschafft werden. Das Visa für die Einreise können die Namibier bei der Deutschen Botschaft in Windhoek beantragen. Eine wesentliche Voraussetzung für die Visaerteilung sind die guten deutschen Sprachkenntnisse auf B2-Niveau. Das Goethe-Institut arbeitet eng mit der Deutschen Botschaft zusammen, die übrigens auch an der Ausbildungsmesse teilnimmt. „Wenn ein Arbeitsvertrag vorliegt und das B2-Niveau erreicht wurde, steht der Visaerteilung nichts im Wege“, sagt Matthias Mühr. Probleme gebe es ihm zufolge meist nur, wenn Unterlagen fehlten.</p>
<p><strong>Was ist mit den Kosten?</strong><br />
Abgesehen von möglichen Reisekosten sind die Kosten für den Deutschkurs zu tragen. Das Goethe-Institut empfiehlt, an diesen auch die Familien der  Jugendlichen zu beteiligen.</p>
<p><strong>Gibt es bereits Erfahrungen mit ähnlichen Projekten?</strong><br />
Das Goethe-Institut arbeitet seit einigen Jahren mit einer Agentur zusammen, die namibische Jugendliche in Ausbildungen  im Krankenhaus- und Pflegebereich in Deutschland vermittelt. Laut den Erkenntnissen von Matthias Mühr ist das Projekt sehr erfolgreich: „Nach der dreijährigen Ausbildung wollten 96 Prozent der Fachkräfte nach ihrem Abschluss in Deutschland bleiben.“</p>
<p><strong>Was müssen Unternehmen außerdem beachten?</strong><br />
Die jungen Menschen brauchen auch in Deutschland eine intensive Betreuung, abseits des Alltags im Unternehmen. Vom Bankkonto bis zum Behördengang oder auch bei der Suche nach Lebensmitteln aus der Heimat bedarf es oft Unterstützung. Das deutsche Essen sei tatsächlich oft eine Hürde. Allerdings kann Andreas Konietschke vom namibischen Honorarkonsulat in dieser Hinsicht auch beruhigen: „Viele der Produkte aus Namibia wie etwa Maisbrei oder Würzmischungen bekommt man auch in Deutschland. Und in Hannover sitzt beispielsweise der größte Importeur von Biltong“. Das ist getrocknetes Rindfleisch, das sich in dem Land großer Beliebtheit erfreut.</p>
<p><strong>Wo kann ich mich anmelden?</strong><br />
Beim Goethe-Institut in Namibia,<br />
Ansprechpartnerin ist Xenia Viljoen,<br />
die am besten per E-Mail zu erreichen ist:<br />
<a href="mailto:intern3.windhoek@goethe.de">intern3.windhoek@goethe.de</a></p>
<p>Für Rückfragen zum Projekt können Sie sich auch telefonisch an<br />
Matthias Mühr wenden: Tel. 00264 61 225 700</p>
<p><a href="https://www.namibia-hannover.de/">Bei allen Fragen zu Namibia hilft das Honorarkonsulat Namibias in Hannover</a><br />
weiter:<br />
Andreas Konietschke, <a href="mailto:info@namibia-hannover.de">info@namibia-hannover.de</a></p>
<p>IHK-Ansprechpartner für das Thema<br />
Fachkräfte aus dem Ausland ist<br />
Arne Hirschner: <a href="mailto:arne.hirschner@hannover.ihk.de">arne.hirschner@hannover.ihk.de</a></p>
</div><div class="fusion-content-boxes content-boxes columns row fusion-columns-1 fusion-columns-total-1 fusion-content-boxes-1 content-boxes-icon-with-title content-left" style="--awb-backgroundcolor:var(--awb-color5);--awb-hover-accent-color:#65bc7b;--awb-circle-hover-accent-color:#65bc7b;--awb-item-margin-bottom:40px;" data-animationOffset="top-into-view"><div style="--awb-backgroundcolor:var(--awb-color5);" class="fusion-column content-box-column content-box-column content-box-column-1 col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 fusion-content-box-hover content-box-column-last content-box-column-last-in-row"><div class="col content-box-wrapper content-wrapper-background link-area-link-icon content-icon-wrapper-yes icon-hover-animation-fade" data-animationOffset="top-into-view"><div class="heading heading-with-icon icon-left"><div class="icon"><span style="height:42px;width:42px;line-height:22px;border-color:rgba(255,255,255,0);border-width:1px;border-style:solid;background-color:#212934;box-sizing:content-box;border-radius:50%;"><i style="border-color:#212934;border-width:1px;background-color:#212934;box-sizing:content-box;height:40px;width:40px;line-height:40px;border-radius:50%;position:relative;top:auto;left:auto;margin:0;border-radius:50%;font-size:20px;" aria-hidden="true" class="fontawesome-icon fa-arrow-down fas circle-yes"></i></span></div><h2 class="content-box-heading fusion-responsive-typography-calculated" style="--h2_typography-font-size:24px;--fontSize:24;line-height:1.2;">5 Fakten über Namibia</h2></div><div class="fusion-clearfix"></div><div class="content-container">
<p>• Von 1884 bis 1918 war das Land als „Deutsch-Südwestafrika eine Kolonie – in diese Zeit fällt der Völkermord an den Herero und Nama.<br />
• Im März 1990 erreichte die Republik Namibia ihre Unabhängigkeit von Südafrika.<br />
• Mit 2,3 Millionen Einwohnenden auf 824000 Quadratkilometern ist es das am zweitdünnsten besiedelte Land der Welt.<br />
• Namibia hat eine stabile parlamentarische Demokratie.<br />
• In der Hauptstadt Windhoek leben rund 326 000 Menschen.</p>
</div></div></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/auszubildende-aus-afrika-von-namibia-nach-niedersachsen/">Auszubildende aus Afrika: Von Namibia nach Niedersachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fachkräfteeinwanderung: Welche Säulen jetzt beschlossen wurden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 12:07:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Zuwanderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat Ende November Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten beschlossen. Die Einwanderung soll künftig auf drei Säulen ruhen. Die Fachkräftesäule soll es Menschen aus Drittstaaten mit einem deutschen oder einem in Deutschland anerkannten Abschluss ermöglichen, in allen qualifizierten Beschäftigungen zu arbeiten. Die Blaue Karte EU mit ihren günstigen Bedingungen für Familiennachzug, einen unbefristeten Aufenthalt  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/fachkraefte-einwanderung-saeulen/">Fachkräfteeinwanderung: Welche Säulen jetzt beschlossen wurden</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p><strong>Die Bundesregierung hat Ende November Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten beschlossen. Die Einwanderung soll künftig auf drei Säulen ruhen.</strong></p>
<p>Die <strong>Fachkräftesäule</strong> soll es Menschen aus Drittstaaten mit einem deutschen oder einem in Deutschland anerkannten Abschluss ermöglichen, in allen qualifizierten Beschäftigungen zu arbeiten. Die Blaue Karte EU mit ihren günstigen Bedingungen für Familiennachzug, einen unbefristeten Aufenthalt und den Jobwechsel sollen künftig noch mehr Fachkräfte mit Hochschulabschluss erhalten können. Zudem soll die Bildungsmigration gestärkt werden, indem es noch attraktiver gemacht wird, für die Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines Studiums nach Deutschland zu kommen und hier zu bleiben.</p>
<p>Mit der <strong>Erfahrungssäule</strong> soll künftig ein ausländischer Berufs- oder Hochschulabschluss und Berufserfahrung in dem angestrebten (nicht-reglementierten) Beruf für einen Aufenthalt zur Erwerbstätigkeit ausreichen. Die formale Anerkennung des ausländischen Berufsabschlusses wird in diesen Fällen nicht erforderlich sein. Jedoch ist eine Gehaltsschwelle einzuhalten oder es muss eine Tarifbindung vorliegen. Hierdurch sollen faire Arbeitsbedingungen sichergestellt werden.</p>
<p>Alternativ besteht die Möglichkeit, dass Fachkräfte aus Drittstaaten anders als bisher erst nach der Einreise die Anerkennung ihres ausländischen Berufsabschlusses einleiten und nebenher bereits eine qualifizierte Beschäftigung ausüben. Grundlage soll eine mit dem Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber abgeschlossene Anerkennungspartnerschaft sein. Dies bietet sowohl Vorteile für Unternehmen, die schneller eine qualifizierte Fachkraft beschäftigen können, als auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Arbeit in Deutschland aufnehmen und das Anerkennungsverfahren hier nachholen können. Insbesondere haben sie so die Perspektive, frühzeitig Berufserfahrung in Deutschland zu sammeln, ihre Deutschkenntnisse vor Ort auszubauen und sich dauerhaft als qualifizierte Beschäftigte im Betrieb und am Arbeitsmarkt zu etablieren.</p>
<p>Die <strong>Potenzialsäule</strong> richtet sich an qualifizierte Drittstaatsangehörige, die noch keinen Arbeitsvertrag in Deutschland haben. Mit der Chancenkarte sollen sie einen Aufenthaltstitel für bis zu einem Jahr zur Arbeitssuche erhalten können, der bereits zu Probe- beziehungsweise Nebenbeschäftigungen berechtigt. Dieser soll auf Basis eines Punktesystems erteilt werden. Zu den Auswahlkriterien sollen insbesondere die Qualifikation, Sprachkenntnisse, Berufserfahrung, Deutschlandbezug und das Alter gehören.</p>
<h6><strong>Pläne für kurzzeitig befristete Jobs </strong></h6>
<p>Die Bundesregierung plant zudem, eine Möglichkeit für kurzzeitig befristete Beschäftigungen im Rahmen von Kontingenten zu schaffen. Dies soll ohne spezielle Qualifikationsanforderungen zulässig sein, der Schutz der Beschäftigten soll durch Tarifverträge und eine Sozialversicherungspflicht sichergestellt werden. Beschäftigungen ohne Anforderungen an die Qualifikation werden zudem weiterhin aufgrund der sogenannten Westbalkanregelung zulässig sein.</p>
<p>Auch die Rahmenbedingungen der Erwerbsmigration sollen verbessert werden. Hierzu gehören beispielsweise die Digitalisierung und Beschleunigung der Verwaltungsverfahren, die Stärkung der Werbung für Deutschland als attraktives, innovatives und vielfältiges Einwanderungsland sowie der weitere Ausbau der Sprachförderung im In- und Ausland. Damit sich nicht nur die Fachkräfte, sondern auch ihre Familien in Deutschland willkommen fühlen und bleiben, soll die Einwanderung familienfreundlicher gestaltet werden.</p>
<p>Weitere Einzelheiten finden Sie in den <a href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Pressemitteilungen/2022/eckpunkte-fachkraefteeinwanderung-drittstaaten.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5">Eckpunkten zur Fachkräfteeinwanderung</a> sowie in der <a href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Pressemitteilungen/2022/eckpunkte-fachkraefteeinwanderung-zusammenfassung.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2">Kurzzusammenfassung der Eckpunkte</a>.</p>
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		<title>Jungen Menschen den Übergang in den Arbeitsmarkt erleichtern &#8211; Projekt PACE verlängert</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 08:48:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
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<p>Jungen Menschen durch eine individuelle, ganzheitliche Beratung und langfristige Begleitung den Übergang in den Arbeitsmarkt erleichtern – das ist das Ziel vom „Pro-Aktiv-Center“ (PACE). Der Jugendhilfeausschuss der Region Hannover hat Mitte September 2022 grünes Licht gegeben, das Projekt PACE bis April 2024 auszuweiten und mit Fördermitteln bis insgesamt rund 4,36 Millionen Euro für diesen Zeitraum zu sichern. Die Region Hannover will dafür ihren Anteil von rund 2,53 Millionen Euro bereitstellen, die restlichen rund 1,83 Millionen Euro sind Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfonds sowie Landesmittel. Abschließend entscheidet die Regionsversammlung am 27. September.</p>
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<p>„PACE richtet sich vor allem an junge Menschen, die aufgrund oft vielfältiger Problemlagen besonderen Unterstützungsbedarf haben. Viele leben in prekären Wohnsituationen, haben Existenzängste und persönliche Sorgen – während auf der anderen Seite die Anforderungen der modernen Arbeitswelt weiter steigen. Ziel von PACE ist es, hier diesen jungen Menschen zu helfen, sich zu stabilisieren und berufliche Perspektiven zu entwickeln“, so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover.</p>
<p>PACE ist ein Landesprogramm, das die Region Hannover aktuell an elf Standorten mit verschiedenen Trägern umsetzt: mit der Landeshauptstadt Hannover, dem Waldhof – Jugendhilfereinrichtung der Region Hannover, der Pro Beruf GmbH, der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen Mitte gGmbH sowie der Leine-Volkshochschule gGmbH. Gemeinsam mit dem Jobcenter Region Hannover hat der Fachbereich Jugend außerdem zwei flankierende Projekte entwickelt: Das „PACE mobil“ hat einen aufsuchenden Ansatz und bringt die Unterstützungsangebote zu den jungen Menschen vor Ort, die die bestehenden Angebote nicht selbstständig aufsuchen können. Ziel ist, die jungen Menschen in ihrer Lebenssituation zu stabilisieren. Im „PACE Job- und Ausbildungsbüro“ können sich junge Frauen und Männer bis 25 Jahren ganz praxisnahe Unterstützung holen – wie etwa am eigenen PC-Arbeitsplatz Bewerbungsunterlagen erstellen oder sich in Workshops rund um die Jobsuche informieren.</p>
<p>Dass PACE erfolgreiche Arbeit macht, zeigen die aktuellen Auswertungen. So kamen im vergangenen Jahr trotz pandemiebedingter Einschränkungen rund 900 junge Menschen zu den PACE-Standorten in der Region Hannover, davon rund 42 Prozent Frauen. Das Gros der Neuzugänge an Teilnehmenden war bei Eintritt zwischen 19 und 21 Jahren (235) alt. Im Alter zwischen 14 und 18 Jahren waren 158, während 143 Ratsuchende älter als 21 Jahre waren. Von den 906 beratenen Teilnehmenden haben bis Ende 2021 insgesamt 535 junge Menschen PACE beendet. Davon haben 473 Männer und Frauen (88,41 Prozent) weitere Qualifizierungsmaßnahmen begonnen oder konnten auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß fassen: Der größte Anteil, 194 junge Menschen (36,26 Prozent), hat eine Arbeit aufgenommen, weitere 188 Personen (35,14 Prozent) konnten eine Ausbildung aufnehmen, 71 Teilnehmende sich schulisch qualifizieren.</p>
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