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	<title>Europa 2025 Archive - NW IHK</title>
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		<title>Kulturhauptstadt 2025: Dieses Team präsentiert Hildesheim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2020 14:03:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hildesheim präsentiert am 27. Oktober der europäischen Jury per Livestream die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025. Nun wurde bekannt gegeben, wer dabei ist.  Am 7. OKtober wurde bekannt gegeben, wer die Bewerbung Hildesheims zur Kulturhauptstadt Europas via Livestream präsentiert: Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer wird sich gemeinsam mit der Leitung der Hildesheimer Bewerbung, Lene Wagner und Thomas  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/10/hildesheim-bewerbung-kulturhauptstadt-europas-2025-team/">Kulturhauptstadt 2025: Dieses Team präsentiert Hildesheim</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Hildesheim präsentiert a</strong><strong>m 27. Oktober </strong><strong>der europäischen Jury per Livestream die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025. Nun wurde bekannt gegeben, wer dabei ist. </strong></h6>
<p>Am 7. OKtober wurde bekannt gegeben, wer die Bewerbung Hildesheims zur Kulturhauptstadt Europas via Livestream präsentiert: Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer wird sich gemeinsam mit der Leitung der Hildesheimer Bewerbung, Lene Wagner und Thomas Harling, den Fragen der europäischen Jury stellen. Außerdem zum zweiten Mal Teil des Präsentationsteams: Elisabeth Böhnlein, Assistenz für Europäische Angelegenheiten, Sabine Zimmermann, Vertreterin der Freien Kultur und Teil des Bewerbungsteams, sowie Landwirtin Veronika Riepl-Bauer. Mitte Dezember 2019 hatten u. a. diese Sechs mit ihrer Präsentation dazu beigetragen, dass Hildesheim in die Finalrunde des Wettbewerbs um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ einziehen konnte. Darüber hinaus stellen in der zweiten Runde auch Carolin Hochleichter, künstlerische Leiterin der Bewerbung, Kirsten Greten und Mustafa Sancar vom Freundeskreis Hildesheim 2025, sowie Eva Bode, künstlerische Leiterin des Transeuropa-Festivals, die Hildesheimer Bewerbung der europäischen Jury vor. „Wir sind guter Dinge, dass wir gemeinsam die Bewerbung im Livestream gut präsentieren können. Und das schließt auch unser Team hinter der Kamera mit ein“, so Thomas Harling.</p>
<p>Wegen der Corona-Pandemie findet das nationale Auswahlverfahren in digitalen Formaten statt. Die halbstündige Präsentation der Bewerbung wird per Livestream aus der Klosterkirche Wittenburg nahe Elze übertragen. Danach können die Jurymitglieder eine Stunde ihre Fragen stellen. Die Klosterkirche Wittenburg mit Blick ins Calenberger Land wurde 1497 im gotischen Stil erbaut. Heute wird sie &#8211; neben Gottesdiensten &#8211; auch für Kulturveranstaltungen genutzt, etwa zum Wittenburger Kultursommer oder den Niedersächsischen Musiktagen.</p>
<p>Unter dem Motto <a href="https://nw-ihk.de/2020/09/hildesheim-bewerbung-kulturhauptstadt-europas-2025-bidbook2/">„We Care“</a> bewirbt sich Hildesheim zur Kulturhauptstadt Europas 2025 und stellt im Bid Book 2 ein kulturelles und künstlerisches Programm vor, das Engagement durch Kultur und die Potenziale der Provinz in den Mittelpunkt rückt.</p>
<p>Am 28. Oktober wird die Entscheidung getroffen, welche deutsche Stadt den Titel gewinnt. Im Rennen sind neben Hildesheim und <a href="https://nw-ihk.de/2020/09/hannover-bewerbung-kulturhauptstadt-europas-2025-bidbook2/">Hannover</a> außerdem noch Chemnitz, Magdeburg und Nürnberg.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/10/hildesheim-bewerbung-kulturhauptstadt-europas-2025-team/">Kulturhauptstadt 2025: Dieses Team präsentiert Hildesheim</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Kulturhauptstadt 2025: Hildesheim setzt auf „We Care“</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/hildesheim-bewerbung-kulturhauptstadt-europas-2025-bidbook2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2020 15:50:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Titel „We Care“ bewirbt sich Hildesheim zur Kulturhauptstadt Europas 2025 und stellt im Bid Book 2 ein kulturelles und künstlerisches Programm vor, das Engagement durch Kultur und die Potenziale der Provinz in den Mittelpunkt rückt. „We Care. Beets, Roses and the Meaning of Life“ steht auf dem Titel des zweiten Bid Books, das  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Mit dem Titel „We Care“ bewirbt sich Hildesheim zur Kulturhauptstadt Europas 2025 und stellt im<a href="https://hildesheim2025.eu/bid-book"> Bid Book 2</a> ein kulturelles und künstlerisches Programm vor, das Engagement durch Kultur und die Potenziale der Provinz in den Mittelpunkt rückt.</strong></h5>
<p>„We Care. Beets, Roses and the Meaning of Life“ steht auf dem Titel des zweiten Bid Books, das Hildesheim zur Kulturhauptstadt Europas 2025 machen soll. Hildesheim stellt darin die Potenziale der Provinz in den Mittelpunkt. „Über die Hälfte der europäischen Bevölkerung lebt in ländlichen Gegenden, in der Provinz,“ betont Carolin Hochleichter, künstlerische Leiterin für Hildesheim 2025. „Diese Regionen gilt es zu stärken, damit Stadt und Land sich nicht weiter auseinanderentwickeln. Wir rücken die Provinz auch thematisch ins Rampenlicht und zeigen den kulturellen Reichtum jenseits der Metropolen.“ Das gewählte Thema sei „eine Haltung, die von Empathie, Respekt und Verantwortung geprägt ist“, so Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. „Es geht darum, den Herausforderungen unserer Zeit nicht passiv zu begegnen, sondern eine bewusste Entscheidung zu treffen. Denn es geht uns etwas an. Wir kümmern uns. Wir können etwas bewirken – vor Ort, in Niedersachsen, ganz Deutschland, aber eben auch in Europa und der Welt.“</p>
<p>Hildesheim ist eine historische Bischofsstadt im Süden Niedersachsens mit rund 100.000 Einwohnern. Im Landkreis Hildesheim leben insgesamt rund 280.000 Menschen. Die 18 Städte und Gemeinden des Landkreises engagieren sich gemeinsam für die Bewerbung Hildesheims zur Kulturhauptstadt Europas. In der Region gibt es mit St. Michaelis und dem Mariendom sowie dem Fagus-Werk in Alfeld zwei UNESCO-Welterbestätten. Durch die Universität mit ihren profilierten Studiengängen in Kulturwissenschaften und Ästhetischer Praxis sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) prägen junge Kulturakteure aus Hildesheim Institutionen und Diskurse im Kulturbereich deutschlandweit und auch international. Darüber hinaus hat Hildesheim eine innovative Kulturszene mit freien Theatern und internationalen Festivals in Stadt und Landkreis. Die kulturellen Initiativen und Vereine der Region bringen diverse Menschen zusammen – vom Maibaum-Aufstellen bis zum Zuckerfest.</p>
<p>Im Bid Book werden eine Kulturstrategie für die Region Hildesheim sowie ein künstlerisches Programm für das Kulturhauptstadtjahr beschrieben. Der Entwurf umfasst 58 Kulturprojekte und Veranstaltungen in Hildesheim und der Region, an denen sich bereits jetzt rund 500 Partner aus Hildesheim, Deutschland, Europa und der Welt beteiligen. „We Care bedeutet, dass wir Kultur und Engagement zusammendenken“, sagt Lene Wagner, Co‐Leiterin der Bewerbung Hildesheims zur Kulturhauptstadt Europas. „So setzt unser Programmentwurf auf bürgerschaftlichen Dialog, europäische Diskurse und echte Kooperationen zwischen lokalen und internationalen Künstler*innen.“ Dahinter stecke die Motivation, Gegensätze zu vereinen und zukünftigen Generationen ein gutes Leben zu ermöglichen. „Dazu haben uns auch die Rüben und Rosen inspiriert.“ Der tausendjährige Rosenstock ist das berühmteste Symbol der Stadt Hildesheim, die Zuckerrübe das wichtigste landwirtschaftliche Exportgut der Region. Das künstlerische Programm für Hildesheim 2025 arbeitet die enge Beziehung zwischen Kultur und Landwirtschaft heraus &#8211; zwischen urbanem und ländlichem Leben, zwischen unterschiedlichen Glaubensrichtungen, Religionen und Lebensweisen.</p>
<p>In die Konzeption des Programmentwurfs waren unterschiedliche Akteurinnen und Akteure involviert – die Bandbreite reicht vom Landwirt über Künstler und Studierende bis zum Unternehmer. „Gemeinsam wollen wir etwas bewegen und einen respektvollen Ansatz entwickeln, gegenüber dem Erbe, das uns hinterlassen wurde und den Menschen, die um uns sind“, sagt Carolin Hochleichter. Derselbe Respekt gelte selbstverständlich der Umwelt. „Und damit künftigen Generationen, die einmal unser Erbe antreten werden.“</p>
<p><strong>Engagement durch Kultur: </strong>Hildesheim 2025 nimmt die Möglichkeiten in den Blick, sich durch Kultur zu engagieren. Dieser Ansatz umfasst umweltgerechte Veranstaltungsplanung, größtmögliche Barrierefreiheit, die Einbindung einer vielfältigen Gesellschaft und den bewussten Umgang mit der eigenen Geschichte und die daraus resultierende soziale und gesellschaftliche Verantwortung. All diese Aspekte bilden in ihrem Zusammenspiel eine Übersetzung der Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in ein Kulturformat von internationaler Bedeutung. Eine zweite Ebene ist die Entwicklung einer progressiven Provinz. Hildesheim 2025 zeichnet das Bild einer Mittelstadt mit einer ländlichen Umgebung, in der ein urbanes Lebensgefühl nicht das Maß aller Dinge ist. In der Region soll die Einzigartigkeit des Lebens jenseits der Metropolen gefeiert und weiterentwickelt werden – zukunftsgewandt, weltoffen, bodenständig. Mit einem vielfältigen künstlerischen Programm fordert Hildesheim 2025 dazu auf, die Rolle der Provinz in Europa zu überdenken und neu zu gestalten.</p>
<p>Das künstlerische Programm ordnet die 58 Projekte vier Perspektiven zu:</p>
<p><strong>We Care For Each Other: </strong>In diesem Programmbereich stehen soziales Engagement durch Kultur und Kunst und der Einsatz für eine gleichberechtigte, diverse und inklusive Gesellschaft im Mittelpunkt. So lädt „Squares of Encounter“ Künstlerinnen und Künstler und ihre Projekte ein, die in ihren Herkunftsländern aufgrund von Krieg oder anderen Ausnahmezuständen derzeit nicht gezeigt werden können. Hildesheim 2025 wird so zum Gastgeber für Kulturschaffende in Not. Diese laden wiederum Anwohner und Besucher mit ihren Projekten auf Hildesheimer Plätze ein.</p>
<p><strong>We Care for Ourselves: </strong>Der Programmbereich versammelt Projekte, die unsere lebenslange Auseinandersetzung mit unseren Überzeugungen, Sehnsüchten, mit Glauben und Hoffnungen untersuchen und feiern. Hildesheim 2025 begibt sich zum Beispiel mit „Sweet Stress“ auf die Suche nach gemeinsamen Wurzeln in unterschiedlichen Traditionen und ruft einen regionalen Feiertag ins Leben, der nicht nur die Bedeutung der Zuckerrübe, sondern auch die Transkulturalität der ländlichen Räume in Szene setzt.</p>
<p><strong>We Care For Our Planet: </strong>Die Projekte in diesem Programmbereich untersuchen die Möglichkeiten, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein durch Kultur zu stärken. So fordert die Konzertinstallation „Pro No!“ ein Umdenken und eine Absage an das ständige Wachstum. Das Projekt „Beet 4.0“ untersucht die Globalisierung am Beispiel weltweiter Handelsbeziehungen lokaler Zuckerrübenlandwirte.</p>
<p><strong>We Care For Our Past and Future Heritage: </strong>Zurück in die Zukunft: Die UNESCO‐Welterbestätten der Region finden in diesem Programmbereich genauso Platz wie immaterielles Kulturerbe. Im Projekt „Churches 21“ etwa geben Bürgerinnen und Bürger aus der Region Hildesheim 21 Kunstwerke in Auftrag, in denen internationale Künstlerinnen und Künstler ihre zentralen Fragen bearbeiten.</p>
<p>Der digitale Jury-Besuch in der Region Hildesheim wird am 20. Oktober durchgeführt, die Präsentation der Hildesheimer Bewerbung findet via Livestream am 27. Oktober statt. Die Entscheidung, welche deutsche Stadt sich Kulturhauptstadt Europas 2025 nennen darf, wird am 28. Oktober bekannt gegeben.</p>
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		<title>Kulturhauptstadt: Hannover geht mit „Agora of Europe“ ins Rennen</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/hannover-bewerbung-kulturhauptstadt-europas-2025-bidbook2/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 13:43:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Heute hat die Landeshauptstadt Hannover die Inhalte ihrer Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 vorgestellt. Aus dem Gebiet der IHK Hannover ist Hildesheim, das seine Bewerbung am 21. September präsentiert, ein weiterer Kandidat aus Deutschland. „Als starke Stadt wollen wir die gemeinsamen Werte Europas stärken“, kündigt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay bei der Vorstellung der Bewerbung zur  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/hannover-bewerbung-kulturhauptstadt-europas-2025-bidbook2/">Kulturhauptstadt: Hannover geht mit „Agora of Europe“ ins Rennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Heute hat die Landeshauptstadt Hannover die Inhalte ihrer Bewerbung zur <a href="http://www.khh25.de">Kulturhauptstadt Europas 2025 </a>vorgestellt. Aus dem Gebiet der IHK Hannover ist Hildesheim, das seine Bewerbung am 21. September präsentiert, ein weiterer Kandidat aus Deutschland.</strong></h5>
<p>„Als starke Stadt wollen wir die gemeinsamen Werte Europas stärken“, kündigt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay bei der <a href="https://www.facebook.com/2025Hannover/videos/638356870217166">Vorstellung der Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025</a> an. Als Plattform dafür soll in Hannover 2025 die „Agora of Europe“ entstehen: ein künstlerischer Verhandlungsraum für die großen europäischen Themen, wo Menschen mobilisiert werden, eine Haltung zu entwickeln und aktiv zu werden. Hannovers Programm basiert auf drei Säulen: der mobilen Agora auf dem Cityring, zwölf Spotlights und einer digitalen Agora.</p>
<p>Der Cityring soll zur Bühne für die Mobile Agora, dem wandernden Festivalzentrum werden, das die ganze Stadt in eine Bühne verwandelt. Die aus zwölf Modulen bestehende mobile Agora wandert darauf wie ein langarmiges Kultur-Lebewesen durch die Stadt. Wo sie andockt, aktiviert sie Gebäude und macht sie zum Festivalzentrum mit Programm. Durch ihre Anwesenheit wird der Cityring transformiert: Sie blockiert, verändert den Verkehr – und schafft so die Möglichkeit, experimentelle Verkehrskonzepte auszuprobieren.</p>
<p>Während das Kulturprogramm in der Stadt läuft, wirft die mobile Agora ein Spotlight in die Welt, die das Thema des Monats vorgibt. Darin geht der Blick über die Ränder der Stadt, in die Stadtteile, die Region, in die europäischen Länder bis zu den EU-Außengrenzen und weiter. In den Spotlights stellen alle künstlerischen Projekte Bezüge zu Orten, Menschen und Themen in dem jeweils „ausgeleuchteten Spotlight“ her. Dockt die Mobile Agora etwa am Neuen Rathaus an, geht der Blick nach Süden, nach Döhren-Wülfel, Laatzen, über Göttingen bis an Italiens Westküste, dem Mittelmeer und nach Malta. Damit könnte das vorherrschende Thema in dem Monat das sinnlose Sterben von Menschen im Mittelmeer sein.</p>
<p>Jenseits dieser Spotlights gibt es digitale Agoren ohne festen Ort. Diese digitalen Projekte werfen neue Perspektiven auf das grundsätzliche Verhältnis von Gesellschaft und Technik. Themen sind etwa die Zukunft der Arbeit, die Autonomisierung des Straßenverkehrs, der Einfluss von digitalen Plattformen auf die Diskurskultur und auf demokratische Wahlen.</p>
<p>Von den 500 und mehr Projekten, die es in Hannover 2025 geben soll, sind im 2. Bid Book 48 Projekte mit mehr als 210 lokalen, nationalen und internationalen Kunstschaffenden sowie Partnern und Partnerinnen zu den Themen Demokratie, Menschenrechte, Nachhaltigkeit und Digitalisierung beispielhaft beschrieben. Für die Projekte zeichnet Hannovers Künstlerisches Team verantwortlich: Aljoscha Begrich &#8211; Maxim Gorki Theater, Benjamin Förster-Baldenius &#8211; raumlaborberlin, Robin Höning &#8211; endboss, Çagla Ilk &#8211; Kunsthalle Baden-Baden, Lotte Lindner &amp; Till Steinbrenner &#8211; Künstlerpaar, Jean Peters &#8211; Peng! Kollektiv, Thomas Posth &#8211; Orchester im Treppenhaus.</p>
<div id="attachment_13687" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13687" class="wp-image-13687 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1.jpg" alt="" width="1000" height="749" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1-600x449.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1-768x575.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1-800x599.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Foto_KHH2025_200918-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-13687" class="wp-caption-text">Oberbürgermeister Belit Onay, Melanie Botzki, Teamleitung Kulturhauptstadtbewerbung, Sebastian Peetz, Künstler und Designer des 2. Bid Books, Juan S. Guse, Autor des 2. Bid Books, Inga Samii, Teamleitung Kulturhauptstadtbewerbung (v.l.). Foto: Landeshauptstadt Hannover/Helge Krückeberg</p></div>
<p><strong><em>Einige Beispiele für Projekte:</em></strong></p>
<p><strong>Raschplatzbrücke: </strong>Auf der begrünten und gesperrten Raschplatz-Hochstraße entsteht in einem Landschloss aus alten VW-Bussen das offizielle Informationsbüro. Hier spielt zur Eröffnung Hannovers Kulturhauptstadtbotschafter und Pianist Igor Levit auf. Auf einem leerstehenden Parkhausdeck in der Nähe entsteht das Hotel Europa mit unterschiedlich gestalteten Zimmern: Buden, Hütten, Lauben, Kisten, Zirkuszelte oder bewohnbare Raummodule.</p>
<p><strong>Ihme-Zentrum:</strong> In dem 1971 als „Stadt in der Stadt“ fertiggestellten Hochhauskomplex soll in den brachliegenden Flächen das „Internationale Zentrum für Künstlerische Forschung“ (IZKF) entstehen. Unterschiedlichste Kulturaktive von der Freien Szene bis zu traditionsreichen Institutionen arbeiten dort auf Augenhöhe zusammen und entwickeln zusammen neue künstlerische Formate.</p>
<p><strong>Pferde:</strong> Die Hannoveraner (Pferde) erobern sich ihre Stadt zurück. Es werden mit Kunst Zentren der Macht enttarnt, mit Müll schwimmende Kulturzonen gebaut, im Deutschen Pavillon die japanische Edo-Periode (1600 bis 1867) wiederbelebt und in der Trollfabrik for Good Methoden und Kommunikationsstrategien gegen Fake News und Verschwörungstheoretiker*innen entwickelt.</p>
<p><strong>Und weiter: </strong>Mit der Fahrt in S-Bahnen auf den Ringen der Region werden Perspektiven gewechselt, an Blind Spots mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern hörbar dem Erinnern gedacht, der Schwarm bringt zwölf mobile Ateliers europäischer Künstler von Kommune zu Kommune, mit Hildesheim plant Hannover eine Tragschrauber-Reise quer durch Europa und es startet eine Fahrradbewegung, die bis zu Hannovers Partnerstadt Blantyre reicht.</p>
<p>Statt eines Bewerbungsbuchs hat Hannover das Manifest „Normalität ist keine Option“ veröffentlicht und ist im Wettbewerb Kulturhauptstadt Europas disqualifiziert worden! Fake News? Nein, Fiktion und künstlerischer Rahmen des zweiten Bewerbungsbuchs. Manifest und Inszenierung stehen beispielhaft für die künstlerische Methode, mit der Hannover auf die großen Themen aufmerksam machen will: „Mit Kunst und Paukenschlägen!“, wie das Leitungsduo der hannoverschen Bewerbung, Melanie Botzki und Inga Samii, betont.</p>
<p>Die Landeshauptstadt Hannover leitet ein Umdenken im Wettbewerb ein und fordert in Corona-Zeiten die Nachhaltigkeit des Bewerbungsprozesses zur Kulturhauptstadt Europas 2025 für alle Bewerberstädte. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Pandemien und deren Auswirkungen auf den Kulturbereich kulminiert in der fiktiven Überspitzung im Bewerbungsbuch: Die Stadt veröffentlicht statt eines Bewerbungsbuchs das Manifest „Normalität ist keine Option“.</p>
<p><strong>„Buch aus der Zukunft“<em>: </em></strong>In der Science-Fiction Geschichte von Juan S. Guse findet eine Wissenschaftlerin in einer Cloud Hannovers fast fertiges, nie abgegebenes Bid Book. Ihre Studie ist der Blick aus dem Jahr 2059 zurück auf das Jahr 2020 und untersucht Hannovers Bewerbungsansatz als „Agora of Europe“. Für die theatrale Inszenierung des Bewerbungsbuchs zeichnet als künstlerische Produktionsleiterin Lena Kußmann, Regisseurin, Schauspielerin und künstlerische Leitung des Theaters an der Glocksee, verantwortlich. Entworfen hat das 2. Bid Book – eine in einer Zeitkapsel verschlossene Buchrolle &#8211; Sebastian Peetz. Die Rolle besteht aus 100 DIN A4-Seiten, die auf einer 21 Meter langen, gewebten Stoffbahn aneinanderhängen. Der Text enthält die Antworten auf die 45 Jury-Fragen, kommentiert aus der Zukunft und verziert mit Illustrationen, die sich um den Text schlängeln. Dafür hat der deutsch-französische Zeichner Lukas Hamilcaro Fotos von Hannover genommen und sie mit Zeichnungen um das im Projekt Geplante ergänzt und erweitert.</p>
<p>„Wir überzeugen die Jury: Mit einem Buch aus der Zukunft für die Zukunft Europas“, so Oberbürgermeister Belit Onay zur Bewerbung.</p>
<p>Die nächsten Termine um die Bewerbung zur &#8222;Kulturhauptstadt Europas 2025&#8220; finden digital statt: 19. Oktober: Jury-Besuch; 26. Oktober: Jury-Präsentation; 28. Oktober: Entscheidung Kulturhauptstadt Europas 2025.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/hannover-bewerbung-kulturhauptstadt-europas-2025-bidbook2/">Kulturhauptstadt: Hannover geht mit „Agora of Europe“ ins Rennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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