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	<title>Dr. Stefan Müller Archive - NW IHK</title>
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		<title>Expert macht sich wetterfest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 13:29:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die wirtschaftliche und politische Lage drückt auf das Konsumklima. Das spürt die Langenhagener Expert-Gruppe. Sie schätzt die eigene Entwicklung aber besser als die ihres Marktumfeldes. Unter dem Strich bedeutet das: Solide entwickelt, Position gestärkt. Insbesondere in einem Bereich will Expert aber jetzt Kosten senken.   Seitwärtsbewegung: Der Innenumsatz der Expert-Gruppe, zu dem ganz wesentlich das  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/07/expert-geschaeftsjahr/">Expert macht sich wetterfest</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Die wirtschaftliche und politische Lage drückt auf das Konsumklima. Das spürt die Langenhagener Expert-Gruppe. Sie schätzt die eigene Entwicklung aber besser als die ihres Marktumfeldes. Unter dem Strich bedeutet das: Solide entwickelt, Position gestärkt. Insbesondere in einem Bereich will Expert aber jetzt Kosten senken.</strong></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seitwärtsbewegung: Der Innenumsatz der Expert-Gruppe, zu dem ganz wesentlich das Geschäft mit den 186 Gesellschaftern zählt, lag im Geschäftsjahr 2023/24 mit 2,23 Mrd. Euro leicht um 0,3 Prozent unter dem Vorjahr. Gerade die beiden letzten, wegen des Weihnachtsgeschäfts aber wichtigen Quartale – das Expert-Geschäftsjahr endet am 31. März – verliefen „nicht wie gewünscht“, so Dr. Stephan Müller, Vorstandschef der expert SE.</p>
<p>Maßstab für die Ertragsstärke ist bei Expert als Handelsverbund die Bonusausschüttung an die Gesellschafter: Sie erreichte im vergangenen Geschäftsjahr 229 Mio. Euro und lag damit unter dem Wert des Vorjahres mit 237 Mio. Euro.</p>
<h6><strong>Gegenüber dem Markt die Nase vorn</strong></h6>
<p>Während der Innenumsatz mit Industrieabgabepreisen ohne Mehrwertsteuer erfasst wird, vergleicht sich Expert beim Außenumsatz mit den anderen Handelsunternehmen oder Verbundgruppen im Markt. Und schneidet nach eigenen Angaben in einem insgesamt rückläufigen Markt besser ab. Während der Expert-Außenumsatz insgesamt um 2,7 Prozent zurückging, verloren der Markt vier Prozent und die vergleichbaren Handelsgruppen gut 5 Prozent. Entsprechend habe man die starke Position weiter ausbauen können, heißt es bei Expert.</p>
<p>Expert ist bundesweit an 385 Standorten mit Geschäften unterschiedlicher Größe und 140 Service-Werkstätten, mit einer Verkaufsfläche von rund 455.000 Quadratmetern. Bei den Fachmärkten über 800 Quadratmeter liefert sich die Gruppe ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit MediaMarkt. Expert ist gegen Jahresende 2023 mit 287 auf Rang zwei gerutscht und liegt damit zwischen MediaMarkt (290) und Saturn (108), die aber beide zum  Ceconomy-Konzern gehören und auch enger zusammenarbeiten wollen.</p>
<p>Nur in einem Bereich hat der Außenumsatz der Expert-Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr zugelegt: Family Entertainment umfasst unter anderem Computerspiele oder auch E-Roller und wuchs um gut 30 Prozent. IT und Computer sowie Unterhaltungselektronik, also unter anderem Fernseher, verloren jeweils im einstelligen Prozentbereich.</p>
<h6><strong>EM bringt Schung in den TV-Absatz</strong></h6>
<p>Obwohl im Sog der Fußball-EM in den ersten beiden Monaten des laufenden Geschäftsjahres die TV-Geräte den Umsatz in der Unterhaltungselektronik nach oben trieben, und auch in den meisten anderen Bereichen leichte Zuwächse verzeichnet wurden, erwartet der Expert-Chef zunächst keine grundlegende Wende beim Konsum. Die Stimmung angesichts weltweiter Krisen und Preissteigerungen Krisen bleibt gedrückt. Jetzt angeschaffte Fernseher ordnet Müller als vorgezogene Käufe ein und sieht vor allem Gastronomie und Reisen nach Corona vorn, was die Konsumausgaben angeht. Hoffnung bieten derzeit lediglich Konjunkturprognosen, die eine Besserung im zweiten Halbjahr 2025 erwarten. Darauf verwies Michael Grandin, Expert-Finanzvorstand.</p>
<p>Entsprechend arbeitet die Expert-Gruppe an ihrer Organisation: „Der zunehmende Kosten- und Ertragsdruck zwingt uns dazu, Maßnahmen zu ergreifen“, heißt es. Besonders im Blick sind dabei die eigenen Handelsaktivitäten der Langenhagener Zentrale. Hier ist in den vergangenen Jahren eine Struktur gewachsen mit sieben regionalen Gruppen und insgesamt 67 Standort. Deren Verwaltung mit zurzeit insgesamt rund 120 Jobs bundesweit soll in den kommenden beiden Jahren nach Langenhagen geholt werden. Sie sollen dann von einem gemeinsamen Vertriebs- und Verwaltungscenter in Langenhagen gesteuert werden, in dem insgesamt höchstens 55 Stellen vorgesehen sind.</p>
<p>Grundsätzlich will Expert die Zahl die eigenen, von der Zentrale betriebenen Filialen verringern. In zwei Fällen ist da im vergangenen Jahr auch schon geschehen. Überhaupt würde man mit heutigem Wissen eine Struktur, wie sie jetzt besteht, wohl nicht mehr aufbauen, machte Stefan Müller deutlich.</p>
<p>Vorankommen will Expert auch bei der Digitalstrategie. Online-Verkauf ist für eine Handelskooperation komplex, weil die Verkäufe der selbstständigen Expert-Partnerunternehmen vor Ort zählen. Neben der Expert-App geht es vor allem um die Präsenz auf Online-Marktplätzen. Auch hier geht es um die Frage, welche Angebote von Expert-Händler zu welchem Preis angeboten werden. Wenn aber 50 Prozent aller Produktrecherchen online starten, so Handelsvorstand Christoph Komor, kommt man an den Plattformen nicht vorbei. Kaufland steht bereits auf der Liste. Das wird nicht ausreichen, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Weitere Marktplätze wollten die Expert-Verantwortlichen aber noch nicht nennen.</p>
<p>Schließlich will Expert auch an seinem Logistik-Konzept arbeiten. Dazu gibt es bereits ein Konzept bei Großgeräten, wonach jeweils die kundennächsten Fachmärkte zum Zuge kommen. Bislang nehmen 39 Gesellschafter mit 189 Standorten teil, rund 69 Prozent Deutschlands werden abgedeckt. Ziel sind 80 Prozent mit entsprechenden Einsparungen bei den gefahrenen Kilometern und entsprechend höherer Effizienz.</p>
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		<title>Expert hält Marktposition in schwierigem Umfeld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2023 13:36:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dicht Dran]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Langenhagener expert-Gruppe meldet für das Geschäftsjahr 2022/2023, das am 31. März endete, einen Innenumsatz von 2,24 Mrd. Euro. Dieses Geschäft mit den Mitgliedsunternehmen der Kooperation, gerechnet in Industrieabgabepreisen ohne Mehrwertsteuer, lag damit um 2,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Den Rückgang führte Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Handelskooperation, auf die angespannte Weltwirtschaftslage zurück. Auf die  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm; text-align: justify; line-height: 115%;"><strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif; font-weight: normal;">Die Langenhagener expert-Gruppe meldet für das Geschäftsjahr 2022/2023, das am 31. März endete, einen Innenumsatz von 2,24 Mrd. Euro. Dieses Geschäft mit den Mitgliedsunternehmen der Kooperation, gerechnet in Industrieabgabepreisen ohne Mehrwertsteuer, lag damit um 2,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Den Rückgang führte Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Handelskooperation, auf die angespannte Weltwirtschaftslage zurück. Auf die expert SE entfällt mit knapp 1,97 Mrd. Euro der Löwenanteil des Innenumsatzes, rund 4,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die expert Technik dagegen, deren Geschäft sich um die professionelle Installation von Unterhaltungs- oder Kommunikationstechnik dreht, verzeichnete mit rund 209 Mio. Euro Innenumsatz ein Wachstum von 24 Prozent. </span></strong></p>
<p style="margin: 0cm; text-align: justify; line-height: 115%;"><strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif; font-weight: normal;"> </span></strong></p>
<p style="margin: 0cm; text-align: justify; line-height: 115%;"><strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif; font-weight: normal;">Die Bonusausschüttung für das vergangenen Geschäftsjahr, bei expert Gradmesser des Unternehmenserfolgs, lag mit 237 Mio. Euro „auf einem sehr hohen Niveau“, so das Unternehmen. Im Jahr zuvor waren es 250 Mio. Euro.</span></strong></p>
<h6><strong>Schwächeres Geschäft mit Fernsehern</strong></h6>
<p style="margin: 0cm; text-align: justify; line-height: 115%;"><strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif; font-weight: normal;">Expert habe seine starke Position am Markt stabil halten können, so expert-Chef Müller. Er verwies auf Zahlen, nach denen die Gruppe beim Außenumsatz &#8211; also dem Verkauf an Endkundinnen und Kunden in den Mitgliedsunternehmen der Gruppe &#8211; über die verschiedenen Produktkategorien sich besser entwickelt habe als der Markt und auch stärker als die Gruppe der konkurrierenden Technik-Märkte insgesamt. Damit schnitten Unterhaltungselektronik und der Bereich Family Entertainment, zu dem expert Spiele oder E-Mobilität zählt, mit einem Plus von jeweils rund zehn Prozent am besten ab. Das größte Minus mit gut acht Prozent fuhren die Fernsehgeräte ein, wobei der Markt insgesamt nach expert-Angaben noch stärker schrumpfte. Müller ist aber zuversichtlich, dass sich diese Entwicklung bei einem Trend zu noch größeren Fernsehgeräten nicht fortsetzen wird.</span></strong></p>
<p style="margin: 0cm; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;"> </span></p>
<p style="margin: 0cm; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Im Geschäftsjahr 2022/2023 zählte die expert-Gruppe 194 Gesellschafter mit 399 Standorten. Damit werde etwa die Hälfte Deutschlands abgedeckt, sagte Müller. Im E-Commerce habe man inzwischen eine Struktur etabliert, die zu dieser Situation passt: Wo es expert-Standorte gibt, sollen über die Online-Angebote Kunden vorrangig ins Geschäft geholt werden. Mit expert.de deckt die Gruppe dann Gebiete ab, „wo wir nicht die Regionalität des Handels anbieten können“, so Müller.</span></p>
<h6><strong>Flächen in Famila-Märkten</strong></h6>
<p style="margin: 0cm; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Die Zahl der Fachmärkte ist gewachsen und betrug zum Geschäftsjahresende 295. Aktuell gibt es 70 Filialbetriebe, die von der expert-Zentrale betrieben werden. Der Zuwachs an Standorten und Fläche, das machte Stefan Müller deutlich, ist auch wesentlich Treiber der Umsatzentwicklung bei expert. „Unser Ziel bei expert ist es, neue Gesellschafter für unsere Kooperation zu gewinnen sowie Unternehmer, die bereits Teil der expert-Familie sind, zu halten und ihnen bei einer gewünschten Expansion unterstützend zur Seite zu stehen“, so Michael Grandin, Vorstand der expert SE. Das habe man im vergangenen Geschäftsjahr sehr erfolgreich geschafft, sagte Grandin. Er verwies auch auf die Kooperation der Bartels-Langness-Gruppe: Dabei werden in Famila-Märkten expert-Verkaufsflächen eingerichtet. Die Entwicklung dieser Standorte wolle man jetzt beobachten, erklärte Müller.</span></p>
<p style="margin: 0cm; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;"> </span></p>
<p style="margin: 0cm; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Über eine eigene Service-Werkstatt verfügen 144 expert-Standorte. Der Aspekt Reparatur werde mit Blick auf Nachhaltigkeit deutlich größere Bedeutung bekommen, so der Vorstandschef. Expert hat sich in den vergangenen zwei Jahren mit einem Nachhaltigkeits-Konzept beschäftigt. Dazu gehören auch Überlegungen zum An- und Verkauf von Gebrauchtgeräte sowie der Ausbau von Beratungsangeboten. Außerdem setzt man bei expert auf E-Mobilität und verstärkt auf Warenlieferung in Mehrweg-Behältern. Die Fotovoltaik-Anlage, mit der die Zentrale in Langenhagen versorgt wurde, wurde im vergangenen Jahr erweitert. Einen ersten Nachhaltigkeitsbericht soll es noch vor der ab 2026 geltenden Pflicht geben.</span></p>
<h6><strong>Innovationen sorgen für Kaufanreize</strong></h6>
<p style="margin: 0cm; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Naturgemäß erwartet man bei expert auch künftig eine starke Position des Fachhandels mit Kompetenz vor Ort. Er sieht in den Segmenten, für die expert steht, ein hohes Innovationspotenzial mit entsprechenden Kaufanreizen, aber auch Beratungsbedarf. „Unser Konzept überzeugt“, heißt denn auch ein entsprechender expert-Slogan. Wenn es darum geht, die Öffentlichkeit für technische Innovationen zu interessieren, haben auch Veranstaltungen wie die Internationale Funkausstellung in Berlin aus Müllers Sicht eine hohe Bedeutung. Die Messe sei sowohl für die expert-Zentrale als auch für die Fachhandelspartnerinnen und -partner wichtig. In diesem Zusammenhang wurde Müller durchaus kritisch und forderte eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit der IFA. Es gehe darum, Impulse für den Handel zu schaffen, damit der wiederum seine Kundinnen und Kunden ansprechen könne. </span></p>
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		<title>Expert legt beim Umsatz deutlich zu </title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/07/expert-umsatz-2020-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2021 08:21:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Expert-Gruppe hat ihre Marktposition im Geschäftsjahr 2020/2021 weiter ausgebaut. Der Innenumsatz der Einkaufs- und Marketingkooperation, deren Zentrale in Langenhagen bei Hannover ist, stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro. „Wir sind äußerst positiv unterwegs gewesen – besser als der Markt – und haben einen guten Job gemacht“, erklärte Dr. Stefan  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/07/expert-umsatz-2020-2021/">Expert legt beim Umsatz deutlich zu </a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Die Expert-Gruppe hat ihre Marktposition im Geschäftsjahr 2020/2021 weiter ausgebaut. Der Innenumsatz der Einkaufs- und Marketingkooperation, deren Zentrale in Langenhagen bei Hannover ist, stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro.</h6>
<p>„Wir sind äußerst positiv unterwegs gewesen – besser als der Markt – und haben einen guten Job gemacht“, erklärte Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE bei der Bilanzpressekonferenz am 8. Juli zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/2021 (1. April 2020 bis 31. März 2021). Die Verbundgruppe, die aus mehr als 200 Gesellschaftern besteht und ihre Zentrale in Langenhagen bei Hannover hat, legte beim Innenumsatz gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro zu und schüttete Gesamtboni in Höhe von 225,5 Mio. Euro aus (Vorjahr: 200,5 Mio. Euro).</p>
<p>Die schwierigen Phasen durch die Corona-Pandemie hat Expert gut bewältigt. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in dieser außergewöhnlichen Zeit mit ihrem Engagement und Know-how maßgeblich dazu beigetragen, dass der Betrieb erfolgreich aufrechterhalten werden konnte“, sagte Gerd-Christian Hesse, Vorstand für Finanzen, Personal und Versicherung. „Sie sind in großem Umfang dafür mitverantwortlich, dass expert das Geschäftsjahr 2020/2021 mit einem guten Ergebnis abschließen konnte.“</p>
<p>Wie bereits im ersten Lockdown habe sich die Kombination aus stationärem Geschäft mit regionalem und überregionalem Onlineauftritt, bewährt, erläuterte Frank Harder, Vorstand für Vertrieb, Marketing und E-Commerce. „Dank des offenen, vertrauensvollen und transparenten Austausches zu unseren Lieferantinnen und Lieferanten konnten die bedingt durch die Covid-19 Auswirkungen entstandenen Lieferschwierigkeiten bestmöglich bewältigt werden.“ Besonders zugelegt hat der Umsatz mit Produkten aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Elektrohausgeräte und Telekommunikation. Das angestrebte Ziel von 200 Mio. Euro Online-Umsatz wurde deutlich übertroffen. Genauere Angaben zur Entwicklung des Onlinegeschäfts macht das Unternehmen nicht.</p>
<p>Im abgelaufenen Geschäftsjahr zählte die Gruppe 206 Gesellschafter (Vorjahr: 211) mit 405 Standorten (Vorjahr: 409), wovon 148 eigene Service-Werkstätten betreiben. Die Anzahl der Fachmärkte blieb mit 276 nahezu gleich. Ende März hatten die Expert-Fachmärkte 14 000 Beschäftigte, darunter 500 Mitarbeitende in der Zentrale in Langenhagen.</p>
<p>Das Thema Nachhaltigkeit treibt Expert mit neuen Projekten voran: Zusammen mit der Tochterfirma Expert Technik wurden an zahlreichen Expert-Standorten E-Tankstellen installiert; weitere sollen hinzukommen. Im Rahmen des neuen gemeinsamen Projektes #GOECO mit dem Dienstleister mySWOOOP werden generalüberholte Elektronikprodukte an den Expert-Standorten verkauft. Kunststofffreie, zu 100 Prozent recycelbare Verpackungen und Kunststoffteile aus Ozeanplastik zeichnen die neuen Produkte der Expert-Marke Kendo aus, die ab September erhältlich sein werden. Das Produktportfolio dieser Eigenmarke soll ausgeweitet werden.</p>
<p>Zum Ende des aktuellen Geschäftsjahrs steht die Inbetriebnahme eines knapp 13 000 Quadratmeter großen Logistikzentrums in Langenhagen bevor. Das Zentrum soll das Großhandelsgeschäft in Bereichen wie Warenversorgung der Fachhändler für den stationären Handel und die Belieferung der Endkundschaft aus dem Onlinegeschäft optimieren.</p>
<p>Für das laufende Geschäftsjahr 2021/2022 plant die Expert-Gruppe einen Gesamtumsatz mindestens auf Höhe des vergangenen Geschäftsjahres. Die Zahl der Standorte soll um 5 auf 410 steigen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/07/expert-umsatz-2020-2021/">Expert legt beim Umsatz deutlich zu </a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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