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	<title>D21 Archive - NW IHK</title>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Keine Zeit mehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 07:07:04 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[D21]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für alle, denen es noch nicht klar ist: Die Zukunft holt uns schneller ein, als wir denken. Und sie ist hybrid. Liest sich nicht derzeit das vorherrschende Lebensgefühl so: Dinge, von denen wir gestern noch glaubten, sie kämen erst morgen oder übermorgen, sind heute Realität? Und das gilt für alle Bereiche. Für die großen, dramatischen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/keine-zeit-mehr/">Die Freitags-Kolumne: Keine Zeit mehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<p>Für alle, denen es noch nicht klar ist: Die Zukunft holt uns schneller ein, als wir denken. Und sie ist hybrid.</p>
<p>Liest sich nicht derzeit das vorherrschende Lebensgefühl so: Dinge, von denen wir gestern noch glaubten, sie kämen erst morgen oder übermorgen, sind heute Realität?</p>
<p>Und das gilt für alle Bereiche. Für die großen, dramatischen Entwicklungen reicht ein Blick auf die Schlagzeilen: Lassen wir die lieber an dieser Stelle.</p>
<p>Aber das Zeitrasen reicht in jeden Winkel des Lebens. „Das volle Programm“, würde Imbiss-Philosoph Dittsche kommentieren. Haben wir nicht gerade erst geschrieben, dass Virtualität &#8211; 3D-Bilder oder Online-Rundgänge, bald eine große Rolle spielen werden bei Immobilien oder im Tourismus? Die Technik dafür ist auf dem Markt. Damit kann man dann auch gleich die neuen Bürowelten einrichten. Denn die Mehrheit der deutschen Unternehmen plant langfristig mit einem hybriden Arbeitsmodell, schreibt uns ein Architekturbüro. Ahhh, langfristig – das hört sich wohltuend an, als ob das erst morgen oder übermorgen kommt. Liest man allerdings weiter, stehen die akuten Veränderungen im wahrsten Sinne des Wortes im Raum. Rückkehr in die Präsenz nach dem Homeoffice unter nach wie vor unklaren pandemischen Bedingungen – Flächen für sichere Begegnung, Wechselarbeitsplätze für die vielen, die künftig mehr zu Hause arbeiten. Diese Fragen stellen sich nicht morgen, sondern heute.</p>
<p>Und das mit der Neuen Arbeit ist nur ein kleines Mosaiksteinchen im Gesamtbild. Das, und zwar zu Recht, den Eindruck vermittelt: Wir haben keine Zeit mehr. (pm)</p>
</div>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/keine-zeit-mehr/">Die Freitags-Kolumne: Keine Zeit mehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Lang und mühsam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2021 10:40:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich kann Internetrecherchen (z. B. bei Google) durchführen.“ So wurde eine grundlegende Digitalkompetenz in einer gerade veröffentlichten Studie umschrieben. Im Ernst? Das kann man eigentlich nicht anders lesen als: „Ich bin in der Lage, die eine Suchmaschine aufzurufen und einen Begriff einzutippen.“ Wobei es ja sogar reicht, wenn man über das Adress- oder das Suchfeld  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/lang-muehsam-2/">Die Freitags-Kolumne: Lang und mühsam</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<p>„Ich kann Internetrecherchen (z. B. bei Google) durchführen.“ So wurde eine grundlegende Digitalkompetenz in einer gerade veröffentlichten Studie umschrieben. Im Ernst?</p>
<p>Das kann man eigentlich nicht anders lesen als: „Ich bin in der Lage, die eine Suchmaschine aufzurufen und einen Begriff einzutippen.“ Wobei es ja sogar reicht, wenn man über das Adress- oder das Suchfeld mit entsprechenden Voreinstellungen geht. Immerhin: Laut Studie, die von der Initiative D21 organisiert und vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt wurde, sagen 87 Prozent der Deutschen, dass sie so im Internet recherchieren können.</p>
<p>Wie gerne würde man das hinterfragen! Schließlich bietet Google ja kein Wissen, was ja nun das Ziel jeder Recherche ist. Sondern zeigt nur, wo was steht. Oder ist mit Internetrecherche wirklich nur gemeint, eine Suchmaschine zu nutzen? Das wäre wirklich nur eine sehr, sehr grundlegende Kompetenz. Denn dann geht es ja erst los. Immerhin nutzen drei Viertel aller Befragten mehrere Quellen, was gut ist. Und mehr als die Hälfte trauen sich zu, seriöse und unseriöse Informationen unterscheiden zu können. Wohlgemerkt: Sie trauen es sich zu. Und zwar Männer häufiger als Frauen. Umso mehr möchte man auch da mal genauer hinsehen, ob da die Selbsteinschätzung mit dem tatsächlichen Können und Wissen übereinstimmt.</p>
<p>Kernaussage der D21-Untersuchung: Viele, sehr viele Bürgerinnen und Bürger nutzen digital Anwendungen und Geräte – und das sogar „souverän“, wie die Macher der Studie glauben. Aber gleichzeitig verstehen nur wenige die dahinter liegenden Mechanismen. Die digitalen Kompetenzen insgesamt und in ihrer Vielfalt in der Gesellschaft zu stärken, das ist dringend notwendig, heißt es in der Studie. Allerdings wird man den Eindruck nicht los, dass selbst bei den in der Studie eher positiv dargestellten Bereichen &#8211; Internetrecherche &#8211; noch richtig viel Luft nach oben ist. Der Weg zu einem wirklich souveränen Umgang mit digitalen Techniken könnte noch länger und mühsamer sein, als es die Studienergebnisse nahelegen.</p>
</div>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/lang-muehsam-2/">Die Freitags-Kolumne: Lang und mühsam</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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