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	<title>Cybersicherheit Archive - NW IHK</title>
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		<title>Praxis-Paket zur IT-Sicherheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[IHK]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 14:41:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Von Sabine Hillmer I sabine.hillmer@hannover.ihk.de Durch gemeinsame Anstrengungen Unternehmen dazu bringen, mehr noch als bisher für ihre Cybersicherheit zu tun: Das ist das Ziel. Aufgelegt wurde dazu jetzt eine Info-Box mit kostenlosen Webinaren und Podcasts.   Die Ergebnisse der jüngsten Bitkom-Studie attestieren gewaltige und noch zunehmende Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit für Wirtschaft, Staat und  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/praxis-paket-zur-it-sicherheit/">Praxis-Paket zur IT-Sicherheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Von Sabine Hillmer I sabine.hillmer@hannover.ihk.de</h6>
<h6><strong>Durch gemeinsame Anstrengungen Unternehmen dazu bringen, mehr noch als bisher für ihre Cybersicherheit zu tun: Das ist das Ziel. Aufgelegt wurde dazu jetzt eine Info-Box mit kostenlosen Webinaren und Podcasts.</strong></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ergebnisse der<a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/die-angriffe-nehmen-zu-haie-im-cyberraum/"> jüngsten Bitkom-Studie</a> attestieren gewaltige und noch zunehmende Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Sowohl die staatlichen Institutionen als auch die Wirtschaft setzen als Gegenmittel auf eine verstärkte Kooperation und effiziente Zusammenarbeit untereinander. Das erfordert aber, dass sich alle Seiten eng miteinander abstimmen.</p>
<p>„Starke Netzwerke und gute Kooperationen sind das Fundament einer sicheren digitalen Zukunft“, meint auch DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben. Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst und Verfassungsschutz-Vizepräsident Sinan Selen hatten sich bei der Vorstellung der Bitkom-Studie ähnlich geäußert. Wansleben betonte, Cybersicherheit sei ein forderndes Thema, das viel Geld und Kraft koste. „Aber es ist hochrelevant. Wir müssen neue Wege finden, Unternehmen zum Beispiel durch starke Netzwerke zum Handeln zu motivieren. Sicherheit darf nicht erst Priorität haben, wenn es zu spät ist.“</p>
<p>Im Blick sollten deshalb nicht nur technische Maßnahmen in der Verantwortung von IT-Abteilungen stehen, sondern die Cybersicherheit als umfassende strategische Managementaufgabe aufgefasst werden, die alle Geschäftsbereiche und die Belegschaft einbezieht. Ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen drohen immense wirtschaftliche Schäden.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-26447 size-medium" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-200x135.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-300x203.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-400x270.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-600x405.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-768x518.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-800x540.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Die 2023 in Kraft getretene zweite EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS-2) wird mit dem deutschen Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz realisiert und tritt voraussichtlich im Frühjahr 2025 in Kraft. Durch dieses Gesetz kommt dabei zwangsläufig mehr Bewegung in die Cyberabwehr. Es verpflichtet deutlich mehr Unternehmen als bislang, ihre Cybersicherheit zu erhöhen, Vorfälle ans Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu melden und die Verantwortung für Cybersicherheit in den Führungsetagen zu verankern. Abgeleitete Sicherheitsanforderungen ergeben sich für Unternehmen entlang der Lieferkette. <strong> </strong></p>
<p>Diese Vorgaben können jedoch durchaus als Chance und nicht nur als bürokratische Last betrachtet werden, wenn insbesondere die im Gesetz enthaltenen Maßnahmen zum Risikomanagement als Ansatzpunkte zur Optimierung der eigenen Sicherheit genutzt werden.</p>
<h6><strong>Neues Angebot: Grundlagen per Podcast</strong></h6>
<p>Im Sinne gemeinsamen Handelns haben die DIHK und die Industrie- und Handelskammern eine Info-Box mit praktischen Tipps für mehr Informationssicherheit für Unternehmen zusammengestellt, die sich angesichts der verschärften Bedrohungslage besser gegen Cyberattacken und ihre Folgen rüsten wollen. Es handelt sich dabei um Basiswissen, das durch <a href="https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaft-digital/daten-und-informationssicherheit/cybersicherheit">monatlich erscheinende Podcasts</a> veranschaulicht wird. Damit sollen insbesondere bei kleinen Unternehmen Hemmschwellen abgebaut werden. Es geht darum, sie zu ersten, aber wesentlichen Schritten zur Verbesserung ihrer Cybersicherheit zu bewegen. Die Informationen sind verständlich, praktikabel und handlungsleitend und umfassen die folgenden Fragestellungen:</p>
<h6><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-26435 size-fusion-600 alignright" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-600x405.jpg" alt="" width="600" height="405" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-200x135.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-300x203.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-400x270.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-600x405.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-768x518.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-800x540.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><strong>Welche Gesetze muss ich einhalten?</strong></h6>
<h6><strong>Was kommt auf mich zu?</strong></h6>
<h6><strong>Cybersicherheit: Kostentreiber oder Kostensparer?</strong></h6>
<h6><strong>Wie führe ich eigentlich eine Cybersicherheits-Risikoanalyse einfach und pragmatisch durch?</strong></h6>
<h6><strong>Wie kann mir mein IT-Dienstleister bei Cybersicherheit helfen?Welche Risiken bestehen entlang der Lieferkette, und wie kann ich gegensteuern?</strong></h6>
<h6><strong>ie schütze ich mich gegen Ransomware-Angriffe?</strong></h6>
<h6><strong>Wie bereite ich mich auf IT-Notfälle vor? Warum ist Warten eine schlechte Idee?</strong></h6>
<h6><strong>Wie kann ich Arbeiten im Homeoffice und unterwegs sicher gestalten?</strong></h6>
<h6><strong>Wieso hilft mir die Cloud bei meiner Cybersicherheit?</strong></h6>
<h6><strong>Wieso verhalten sich meine Mitarbeiter immer unsicher?</strong></h6>
<h6><strong>ann ich künstliche Intelligenz ohne Sicherheitsrisiko einsetzen?</strong></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Angebote</strong></p>
<h6><strong>#GemeinsamDigital: Webinare bei der DIHK<br />
</strong>Die Industrie- und Handelskammern und die DIHK bündeln gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnerinnen und -partnern ihre Aktivitäten bei der Cybersicherheit. Dazu gehören <a href="https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaft-digital/gemeinsamdigital/daten-und-informationssicherheit-71366">kostenfreie Webinare</a>.</h6>
<h6><strong>IHK Hannover</strong><br />
Präsenzseminare der IHK Hannover, zum Beispiel die „Cyberabwehrübung“, findet man über den Veranstaltungskalender auf der <a href="http://www.hannover.ihk.de">IHK-Website</a>.</h6>
<h6><strong>NIS-2-Richtlinie: Wer betroffen ist</strong></h6>
<p>Die NIS-2-Richtlinie der EU wird voraussichtlich wird mit dem deutschen Umsetzungsgesetz im nächsten Frühjahr in Kraft. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet auf seiner Website Informationen (www.bsi.de) an und hat dazu den Hashtag #nis2know eingeführt. Durch die Umsetzung der EU-Richtlinie werden mehr Unternehmen als bislang von Vorgaben zur Cybersicherheit erfasst. Aber wer genau? Das BSI hat dazu ein Online-Tool entwickelt, mit dem Unternehmen dies feststellen können: <a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Regulierte-Wirtschaft/NIS-2-regulierte-Unternehmen/NIS-2-Betroffenheitspruefung/nis-2-betroffenheitspruefung_node.html">NIS-2-Betroffenheitsprüfung</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/praxis-paket-zur-it-sicherheit/">Praxis-Paket zur IT-Sicherheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Die Angriffe nehmen zu: Haie im Cyberraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 14:05:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hört sich an wie der Titel eines schlechten Films: Haie im Cyberraum. Die Gefahr aber ist real. Was tun? Ein Rezept: Gemeinsam handeln.   Die deutsche Wirtschaft rückt verstärkt in den Fokus von Angreifern aus dem In- und Ausland. Fast alle Unternehmen waren zuletzt davon betroffen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom,  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/cyberangriffe-nehmen-zu/">Die Angriffe nehmen zu: Haie im Cyberraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Hört sich an wie der Titel eines schlechten Films: Haie im Cyberraum. Die Gefahr aber ist real. Was tun? Ein Rezept: Gemeinsam handeln.</strong></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die deutsche Wirtschaft rückt verstärkt in den Fokus von Angreifern aus dem In- und Ausland. Fast alle Unternehmen waren zuletzt davon betroffen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die mehr als 1000 Unternehmen quer durch alle Branchen repräsentativ befragt wurden.</p>
<p>Gestohlene Daten und IT-Geräte, digitale – und analoge – Industriespionage oder Sabotage: Vier von fünf Unternehmen in Deutschland registrierten zwischen Sommer 2023 und Sommer 2024 einen Angriff. Weitere zehn Prozent haben einen entsprechenden Verdacht. Zugleich ist der Schaden, der durch diese analogen und digitalen Angriffe entstand, um etwa 29 Prozent auf nun 266,6 Mrd. Euro gestiegen. Damit wird auch der bisherige Rekordwert von 223,5 Mrd. Euro von 2021 übertroffen.  Die deutschen Wirtschaft rückt weiter in den Fokus von Angriffen. Das zeigt die jährliche, jeweils im Sommer veröffentlichte  Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Und mehr als zwei Drittel der Unternehmen fühlen sich durch solche Angriffe bedroht.</p>
<h6><strong>Ausgangspunkt Organisierte Kriminalität</strong></h6>
<p>Laut Bitkom-Umfrage nehmen dabei die Angriffe der organisierten Kriminalität zu, und sowohl China als auch Russland sind vermehrt Ausgangsregionen von Attacken auf Unternehmen. „Die Bedrohungslage für die deutsche Wirtschaft verschärft sich. Die Unternehmen müssen ihre Schutzmaßnahmen weiter hochfahren. Das gilt für digitale ebenso wie klassische Angriffe, wie etwa das Abhören von Besprechungen oder den Diebstahl von physischen Dokumenten“, sagte Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.</p>
<p>Eine besondere Gefahr für die Wirtschaft bilden allerdings Cyberattacken. So sehen sich heute zwei Drittel der Unternehmen durch solche Angriffe in ihrer Existenz bedroht. Waren es ein Jahr zuvor, als Mitte 2023, noch 52 Prozent, so ist doch vor allem der Vergleich mit 2021 frappierend: Damals hatten lediglich 9 Prozent derlei Existenzängste.</p>
<p>Und um die aktuelle Lage noch zuzuspitzen: Aktuell glaubt nur die Hälfte aller Unternehmen (53 %), dass sie sehr gut auf Cyberangriffe vorbereitet sind. „In einer digitalen, vernetzten Welt kommt der IT-Sicherheit eine besondere Bedeutung zu. IT-Sicherheit muss überall Aufgabe der Unternehmensführung sein. Zugleich müssen wir den Austausch zwischen Wirtschaft und staatlichen Behörden noch stärker ausbauen, um Schutzmaßnahmen und Strafverfolgung zu koordinieren“, meint Bitkom-Präsident Wintergerst und teilt damit die Auffassung der IHK-Organisation.</p>
<h6><strong>Angriffe auf Betriebsabläufe und Anlagen</strong></h6>
<p>Der Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Sinan Selen, stellte bei der Vorstellung der Zahlen fest: „Die Studienergebnisse korrespondieren mit unserer Lagebewertung. Internationale Konflikte und systemische Rivalitäten prägen die Sicherheitslage im Cyberraum wie im geopolitischen Raum.“ Er wies nicht nur auf die Verzahnung von Cyberspionage und Cyberkriminalität hin, sondern auch auf eine zunehmend engere Verbindung zwischen digitalen und analogen Angriffen: „Sorge bereitet uns der starke Anstieg analoger Angriffe, darunter Sabotage von Betriebsabläufen und Anlagen.“ Er forderte einen ganzheitlichen Blick, der digitale und physische Sicherheit nicht isoliert betrachtet und auch Lieferketten einbezieht.“ Auch Selen mahnte gemeinschaftliches und schnelles Handeln an, gerade mit Blick auf die Wirtschaft: „Wir sind resilient, wenn wir von Angriffen auf Unternehmen schnell erfahren – nur dann können wir handeln und beraten.“</p>
<p>Nachdem sich bereits im vergangenen Jahr ein deutlicher Trend hin zu digitalen Angriffen auf die deutsche Wirtschaft gezeigt hatte, nehmen digitale Attacken 2024 nochmals zu. Zugleich steigen aber auch klassische analoge Angriffe. So waren 74 Prozent der Unternehmen von digitalem Ausspähen von ­Geschäftsdaten betroffen oder vermutlich betroffen, ein Plus von 4 Prozentpunkten im Vorjahresvergleich. Zunehmend werden dabei Kundendaten (62 %), Zugangsdaten oder Passwörter (35 %) sowie geistiges Eigentum wie Patente und Informationen aus Forschung und Entwicklung (26 %) entwendet wurden. Am häufigsten sind weiterhin auch allgemeine Kommunikationsdaten wie E-Mails betroffen (63 %), seltener Finanzdaten (19 %). Der Diebstahl von Beschäftigten-Daten (16 %) ging sogar zurück.</p>
<h6><strong>Nicht nur Digital-Attacken</strong></h6>
<p>Wenn die Bitkom-Studie eines zeigt, dann das: In einer zunehmend digitalisierten Welt wächst aktuell nicht nur das Risiko von Cyberangriffen, sondern auch das von Attacken in der physisch-analogen Welt. Rund 70 Prozent der Unternehmen berichten von digitaler Sabotage von Systemen oder Betriebsabläufen, etwa 60 Prozent vom Ausspähen digitaler Kommunikation, etwa E-Mails, Messenger oder Videocalls. Aber deutlich öfter  wurden auch IT- und Telekommunikationsgeräte gestohlen, sozusagen die Schnittstelle zum Digitalen. Und auch Dokumente, Muster oder Bauteile wurden häufiger geklaut. Abhören von Telefonaten oder Besprechungen oder die physische Sabotage von Systemen oder Abläufen gehören zum Repertoire der Angreifenden. Das Ziel bestimmt den Weg: „Wenn ein Videocall praktisch unangreifbar verschlüsselt ist, kann die Wanze im Hotelzimmer das Mittel der Wahl sein“, so Bitkom-Präsident Wintergerst.</p>
<h6><strong>Lieferketten sind ein Einfallstor</strong></h6>
<p>Ein mögliches Einfallstor für Angreifer sind die immer komplexeren Lieferketten. 13 Prozent aller Unternehmen wissen, dass Zulieferer in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage geworden sind, bei weiteren 13 Prozent gab es einen Verdacht und 21 Prozent können dazu nichts sagen. In 44 Prozent der Unternehmen, bei denen Zulieferer betroffen oder vermutlich betroffen waren, hatten die durchgeführten oder vermuteten Attacken auf Zulieferer Auswirkungen auf das eigene Unternehmen, etwa Produktionsausfälle, Lieferengpässe oder auch Reputationsschäden.Nur gut ein Drittel Unternehmen, die mit Zulieferbetrieben arbeiten, haben einen Notfallplan haben. Weniger als ein Drittel stehen im Austausch mit den Unternehmen ihrer Lieferkette, aber 37 Prozent räumen ein, dass es im eigenen Unternehmen kein Bewusstsein für die Risiken von Angriffen in diesem Bereich gibt.</p>
<p>Die Mehrheit (80 %) der Unternehmen hat in den vergangenen zwölf Monaten eine Zunahme von Cyberattacken verzeichnet, gerade einmal bei zwei Prozent sind es weniger geworden. Und für die kommenden zwölf Monate erwarten sogar 90 Prozent mehr Cyberattacken, die übrigen 10 Prozent gehen von einem unveränderten Niveau aus. Dabei gibt es kaum einen Unterschied zwischen den Bereichen der kritischen Infrastruktur und den anderen Sektoren.</p>
<h6><strong>Das digitale Risiko wächst – und der Schaden auch</strong></h6>
<p>Aktuell sind Cyberattacken für zwei Drittel des gesamten Schadens verantwortlich, der der deutschen Wirtschaft durch Datendiebstahl, Sabotage und Industriespionage entsteht: Die Summe beläuft sich auf knapp 179 Mrd. Euro. Das sind rund 30 Mrd. Euro mehr als im Vorjahr.</p>
<p>Am häufigsten berichten Unternehmen von Schäden durch Ransomware, dahinter folgen Phishing-Attacken und Angriffe auf Passwörter. Eher selten sind noch Schäden durch neue Angriffsmethoden wie Deep Fakes und Robo Calls, die vor allem durch die Verbreitung von Künstlicher Intelligenz einfacher werden. Dabei sehen die Unternehmen in der KI sowohl Risiken als auch Chancen für die IT-Sicherheit. So sagen 83 Prozent, dass KI die Bedrohungslage für die Wirtschaft verschärft und 70 Prozent meinen, dass KI Cyberangriffe erleichtert. Aber 61 Prozent sagen auch, dass der Einsatz von KI die IT-Sicherheit deutlich verbessern kann.</p>
<h6><strong>Ausgaben für IT-Sicherheit legen deutlich zu</strong></h6>
<p>In Reaktion auf die zunehmend als unsicher wahrgenommene Weltlage reagieren die Unternehmen mit steigenden Ausgaben für die IT-Sicherheit. 54 Prozent haben Maßnahmen getroffen, um sich vor physischen Angriffen auf die IT-Infrastruktur zu schützen. Und 62 Prozent haben ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Der durchschnittliche Anteil der Ausgaben für IT-Sicherheit am gesamten IT-Budget der Unternehmen ist in diesem Jahr weiter auf 17 Prozent gestiegen, von 14 Prozent Mitte 2023 und 9 Prozent 2022. Inzwischen wenden 39 Prozent mindestens ein Fünftel  ihres IT-Budgets für Sicherheit auf. Das entspricht einer Forderung von Bitkom und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).</p>
<p>Für die repräsentative Studie hat Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom 1003 Unternehmen ab 10 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mindestens 1 Mio. Euro in Deutschland telefonisch befragt.</p>
<p>Und hier finden Sie Hinweise auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/die-angriffe-nehmen-zu-haie-im-cyberraum/">Hilfsangebote für die Praxis</a>, unter anderem einen NIS2-Test.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/cyberangriffe-nehmen-zu/">Die Angriffe nehmen zu: Haie im Cyberraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Cyberabwehr – einfach einmal üben! Workshops starten in Hameln</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/cyberabwehr-workshops/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 11:48:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hat es auch Sie getroffen? Sind Sie Opfer eines Cyberangriffs geworden? Werden Sie sogar erpresst? Was tun, wenn es passiert ist? Wie kann man sich vorbereiten? Anhand eines Planspiels in einem fiktiven Unternehmen können Verantwortliche in Kleingruppen dieses Notfallszenario einmal üben. Im halbtägigen Workshop geht es nicht darum, tiefere technische Kenntnisse zu erwerben, wie man  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/cyberabwehr-workshops/">Cyberabwehr – einfach einmal üben! Workshops starten in Hameln</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hat es auch Sie getroffen? Sind Sie Opfer eines Cyberangriffs geworden? Werden Sie sogar erpresst? Was tun, wenn es passiert ist? Wie kann man sich vorbereiten?</p>
<p>Anhand eines Planspiels in einem fiktiven Unternehmen können Verantwortliche in Kleingruppen dieses Notfallszenario einmal üben<strong>.</strong> Im halbtägigen Workshop geht es nicht darum, tiefere technische Kenntnisse zu erwerben, wie man einen Angriff abwehren oder technisch lösen kann. Vielmehr sollen methodische Möglichkeiten im Umgang mit einer solchen Lage erlernt werden.</p>
<p>Gemeinsam mit anderen Teilnehmern wird ein erstes Cyberabwehr-Konzept erarbeitet. Die Teilnehmer bilden einen Notfallstab des fiktiven Unternehmens und spielen unter Anleitung ein Cyber-Angriffs-Szenario durch. Sie lernen dabei hautnah die Herausforderungen einer Cybersicherheitslage kennen.</p>
<p>Angeleitet und unterstützt werden die Kleingruppen dabei von Expertinnen und Experten der Anticybercrimegruppe des Landeskriminalamtes (ZAC Niedersachsen) sowie den Krisen- und Notfall-Fachleuten der mata solutions GmbH. Zielgruppe sind Verantwortliche, Entscheiderinnen und Entscheider in Unternehmen; IT-Anwenderkenntnisse reichen aus.</p>
<p>Der Workshop findet am 17. April 2023 (13 bis 17 Uhr) in der IHK-Geschäftsstelle Hameln, HefeHof 25, 31785 Hameln statt. Er kostet 100 Euro zzgl. 19 % USt. (119 € brutto). Weitere Termine in Hannover, Holzminden, Hildesheim im Veranstaltungskalender.</p>
<p>Die Workshopreihe findet im Rahmen der regionalen Transferstelle für IT- Sicherheit im Mittelstand (TISiM) bei der IHK Hannover statt.</p>
<ul>
<li><a href="https://www.ihk.de/hannover/system/veranstaltungssuche/vstdetail-antrago/5588700/12847?terminId=12847">Weitere Infos/Anmeldung „Cyberabwehr – einfach einmal üben!“</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/cyberabwehr-workshops/">Cyberabwehr – einfach einmal üben! Workshops starten in Hameln</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Cyberabwehr üben! Pilotveranstaltung mit dem LKA am 7. Oktober</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/cyberabwehr-seminar/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 13:31:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberangriff]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[landeskriminalamt]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralen Ansprechsstelle Cybercrime]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Notfallszenario zur Cyberabwehr üben - das können Unternehmen am 7. Oktober mit der Anticybercrimegruppe des Landeskriminalamts und der mata Solutions GmbH. Personalmangel, Lieferkettenprobleme, Energiekrise oder sonstige Engpässe - Sie sind voll mit den alltäglichen Herausforderungen. Die zunehmende Bedrohungslage für die Cybersicherheit, insbesondere im Zusammenhang mit dem russischen Angriff auf die Ukraine, ist Ihnen nicht entgangen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/cyberabwehr-seminar/">Cyberabwehr üben! Pilotveranstaltung mit dem LKA am 7. Oktober</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Ein Notfallszenario zur Cyberabwehr üben &#8211; das können Unternehmen am 7. Oktober mit der Anticybercrimegruppe des Landeskriminalamts und der mata Solutions GmbH.</h6>
<p>Personalmangel, Lieferkettenprobleme, Energiekrise oder sonstige Engpässe &#8211; Sie sind voll mit den alltäglichen Herausforderungen. Die zunehmende Bedrohungslage für die Cybersicherheit, insbesondere im Zusammenhang mit dem russischen Angriff auf die Ukraine, ist Ihnen nicht entgangen und dann &#8230; auf einmal ist auch Ihre IT blockiert. Sind Sie Opfer eines Cyberangriffs geworden? Werden Sie sogar erpresst? Was tun, wenn es passiert ist? Wie kann man sich vorbereiten?</p>
<p>Unser Angebot: Einfach einmal üben! Anhand eines Planspiels zu einem fiktiven Unternehmen können Verantwortliche in Kleingruppen dieses Notfallszenario durchspielen. Angeleitet und unterstützt werden Sie dabei von den Experten und Expertinnen der Anticybercrimegruppe des Landeskriminalamtes (ZAC Niedersachsen) sowie dem Krisen- und Notfallteam der mata solutions GmbH, die bereits Unternehmen der kritischen Infrastruktur trainiert haben. Sie bilden den Notfallstab des fiktiven Unternehmens, erarbeiten ein erstes Notfall-Konzept und gehen das fiktive Cyber-Angriff-Szenario durch.</p>
<p>Im Planspiel geht es nicht darum, tiefere technische Kenntnisse oder wissen zu erwerben, wie man einen Angriff abwehren oder technisch lösen kann, sondern vielmehr ist es Ziel, die methodischen Möglichkeiten einer solchen Lage zu erlernen und das Bewusstsein für die Thematik zu stärken. Dazu wird vorab über die aktuelle Cybersicherheitslage berichtet und eine theoretische Einführung gegeben.</p>
<p>Die Veranstaltung richtet sich an Verantwortliche und Entscheider im Unternehmen, vertiefte IT- Kenntnisse sind nicht erforderlich. Sie findet in Präsenz am 7. Oktober 2022 von 9 bis 13 Uhr in der IHK Hannover statt. Die Teilnahme kostet 40 Euro zzgl. USt. (47,60 Euro brutto).</p>
<p>Das Pilotprojekt wird im Rahmen der Transferstellen IT-Sicherheit im Mittelstand (TISiM) durchgeführt. Dazu gehören das Mittelstand-Digital Zentrum Hannover, die Handwerkskammer Hannover und die Industrie- und Handelskammer Hannover.</p>
<p>Fragen zur Veranstaltung beantwortet: IHK, Sabine Hillmer, Tel. 0511 3107-272, <a href="Sabine.hillmer@hannover.ihk.de">Sabine.hillmer@hannover.ihk.de</a></p>
<p><a href="https://www.event.hannover.ihk.de/cyberabwehr">Anmeldung zur Veranstaltung</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/cyberabwehr-seminar/">Cyberabwehr üben! Pilotveranstaltung mit dem LKA am 7. Oktober</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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