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	<title>Concordia Versicherungen Archive - NW IHK</title>
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		<title>Wir machen, was wir leben!</title>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2024 09:08:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die ENJOYYOURBRANDS GmbH aus Hannover verkauft online Produkte für Bike- und Outdoorfans, agiert aber außerdem als Großhändler. Und hat mit Ingo Quendler an der Spitze eine Persönlichkeit, die allein auf YouTube mehr als 70 000 Radsportbegeisterte auf dem Laufenden hält. Die neue RED-Schaltgruppe von SRAM und der Karoo 3-Fahrradcomputer von Hammerhead stehen im Fokus von  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/enjoyyourbrands-wir-machen-was-wir-leben/">Wir machen, was wir leben!</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Die <a href="https://www.enjoyyourbrands.com/">ENJOYYOURBRANDS GmbH</a> aus Hannover verkauft online Produkte für Bike- und Outdoorfans, agiert aber außerdem als Großhändler. Und hat mit Ingo Quendler an der Spitze eine Persönlichkeit, die allein auf YouTube mehr als 70 000 Radsportbegeisterte auf dem Laufenden hält.</strong></h6>
<p>Die neue RED-Schaltgruppe von SRAM und der Karoo 3-Fahrradcomputer von Hammerhead stehen im Fokus von Ingo Quendlers aktuellen Videos auf YouTube. „Wir haben eine Woche lang ununterbrochen gearbeitet, weil wir zum Launch halt auch ein cooles Video haben wollten. Das war uns wichtig“, erzählt der 49-jährige Geschäftsführer der hannoverschen Enjoyyourbrands GmbH. „Eine SRAM-Red-Gruppe kommt nur alle fünf Jahre, das ist die Highend-Schaltgruppe, die man am Rennrad und am Gravelbike fahren kann. Der Fahrradcomputer gehört auch zur Marke SRAM. Das ist dann schon ein Highlight des Jahres.“ Vier Tage nach Erscheinen waren die knapp einstündigen Videos mehr als 44 000 mal aufgerufen.</p>
<p>Ingo Quendler gibt seiner Community – allein auf dem „Enjoyyourbike“-YouTube-Kanal sind es rund 74 000 – mindestens einmal pro Woche detailliert Informationen zu neuen Produkten, Trainingskonzepten, Ausfahrten oder Livetalks mit VIPs. Die Inhalte sind auch als ungeschnittene Podcasts auf YouTube, Spotify, Apple und Co. verfügbar. Und das kann auch schon mal drei Stunden lang dauern. „Das ist unser Erfolgsmodell. Denn darüber generieren wir hier viel, viel Kundschaft. Die Kunden sind schon etwas vorgebildet und haben Vertrauen zu uns“, so der athletische Unternehmer.</p>
<p>Ingo Quendler hat das Unternehmen 2004 gegründet. Der technische Redakteur hatte ein Faible für Fotografie und war auf der Suche nach einem bezahlbaren Fernauslöser für seine Kamera. Weil die Originale von Canon, Nikon und Co. zu teuer für den damals Arbeitslosen waren, suchte er im Internet und wurde in China fündig. Dort gab es die Fernauslöser günstig – aber nur im Zehner-Pack. Quendler bestellte und verkaufte die überschüssige Ware auf Ebay weiter. „Ich habe die Gewinne genommen und immer wieder reingesteckt ins Unternehmen.“ Als der Platz zu Hause nicht mehr ausreichte, bezog er ein neues Domizil in der ehemaligen Grundschule in der Eleonorenstraße in Linden. Und gründete als Ebay-Powerseller für Kameras und das entsprechende Zubehör das Einzelunternehmen Enjoyyourcamera. Der Song „Enjoy the Silence“ seiner Lieblingsband Depeche Mode stand Pate für den Firmennamen. 2011 stellte Ingo Quendler seine Produkte erstmals auf der Photokina in Köln aus. Sein alter Freund Tobias Löwe kümmerte sich um den Bau des Messestands und half während der Messe und auch danach immer wieder mal mit. Sechs Monate später kam er fest an Bord. Der 54-jährige, der über internationale Handelserfahrung bei H&amp;M und Tom Tailor verfügt, ist heute Prokurist im Unternehmen und leitet die Bereiche Personal &amp; Vertrieb.</p>
<p>2013 wurde die Firma in eine GmbH umgewandelt. „2016 gab es erste Überlegungen, das Portfolio auszuweiten“, erinnert sich Löwe. Ingo Quendler war in dieser Zeit viel unterwegs beim Triathlon-Training. Zu dieser Zeit hat das Unternehmen auch angefangen, Video-Content zu produzieren. „Bei Enyoyyourcamera war es immer so, dass ich als Chef oder Gründer nie so in Erscheinung getreten bin“, erzählt Quendler. „Bei Enjoyyourbike bin ich einen anderen Weg gegangen. Da hatte ich die Idee, Beratung zu multiplizieren, war als Sportler voll im Thema und habe auch ein Defizit gesehen bei allen anderen YouTube-Kanälen zum Thema Fahrrad. Dort fehlte immer genau die Information, die ich suchte. Ich habe immer viel mehr Infos – gerade bei den technischen Geräten wie Fahrradcomputer oder Fahrradtechnik an sich – herausgeholt, die andere gar nicht wussten“, erzählt Quendler. „Wir waren auch so etwas wie Pioniere, als das mit den Gravelbikes losging, vor sechs, sieben Jahren. Da kamen die ersten Videos und wir haben erklärt, wie toll das eigentlich ist, dass man da verschiedene Laufradsätze reinmachen kann – einen dicken und einen dünnen – und man kann das ja auch als Rennrad fahren. Und wenn man in Urlaub fährt, nimmt man einfach zwei Laufradsätze mit. Das war eines meiner ersten Videos über Gravelbikes. Wir haben ein bisschen mitgeholfen, dass das Thema in Deutschland überhaupt bekannt wurde. Und dadurch natürlich auch unser Geschäft.“</p>
<div id="attachment_25048" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25048" class="size-medium wp-image-25048" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-800x534.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-1200x800.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-1536x1025.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-25048" class="wp-caption-text">Showroom für die Bike-Fitting-Kundschaft. Foto: Christian Burkert.</p></div>
<p>„Zuerst sind wir organisch gewachsen, etwa 3 bis 5 Prozent im Jahr; denn im Herzen sind wir konservative Kaufleute“, blickt Löwe zurück. „Und dann kam Corona. Das war für uns alle ein Riesenschock. Die Umsätze brachen ein, und wir haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Aber nach zwei Wochen haben wir alle wieder zurückgeholt, weil der Bikeboom losging.“ Das Unternehmen wuchs explosiv und hatte zum Ende der Corona-Krise 25 Beschäftigte – statt 16. „Das hat uns logistisch, organisatorisch, strukturell und finanziell überfordert. Dann haben wir gesagt, wir schrauben das teilweise wieder zurück und agieren wieder kaufmännisch vorsichtiger“, so Löwe. Plötzlich war der Bike-Bereich der größte Bereich. „Das war der Punkt, an dem wir uns überlegt haben, dass wir uns umbenennen wollen.“</p>
<p>Aus Enjoyyourcamera wurde Enjoyyourbrands. Unter dieser Dachmarke laufen die inzwischen fünf Enjoy-Sparten Camera, Bike, Travel, Mobile und Tools. Aktuell erwirtschaftet das Unternehmen Jahresumsätze im „niedrigen zweistelligen Millionenbereich“, wie Löwe es umschreibt. Etwa 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen die 1,2 Millionen Kundinnen und Kunden. Ein Fulfilment-Dienstleister in der Nähe von Aachen lagert die rund 12 000 Artikel und übernimmt Verpackung und Versand. Neben dem Online-Verkauf an Endverbraucher, der etwas zwei Drittel des Umsatzes ausmacht, agiert das Unternehmen seit 2012 auch als Großhändler und beliefert inzwischen gut 500 Händler in Deutschland und Österreich.</p>
<p>„Wir sind darauf spezialisiert, Marken in Deutschland aufzubauen. Wir nehmen nur Marken auf, die hier noch nicht vertreten sind. Daneben fragen wir uns: Passt der Händler auch zur Marke?“, erklärt Löwe. So hat Enjoyyourbrands die exklusiven Vertriebsrechte für hochpreisige Nischenmarken wie Peak Design (unter anderem Rucksackhalterungen für Kameras), Coros (GPS-Sportuhren) oder Redshift (Pedale, Lenkerzubehör) in Deutschland erworben. Jüngstes Baby ist die schwedische Firma Moonvalley. Das Unternehmen produziert Protein- und Energieriegel in Bioqualität. Enjoyyourbrands beliefert nun die Bio-Supermarktkette Denn&#8217;s damit.</p>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_25049" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-scaled.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25049" class="size-medium wp-image-25049" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-800x534.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-1200x800.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-1536x1025.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-25049" class="wp-caption-text">Die Rennräder und Gravelbikes werden nach Kundenwunsch montiert. Foto: Christian Burkert</p></div>
<p>„Wir entwickeln uns als Marke weiter, in dem wir einfach machen, was wir auch leben“, sagt Quendler. „Für uns kommt auch kein Video in Frage, auf das wir keine Lust haben. Die Produkte, die wir haben, sind auch wirklich so, dass es richtig Spaß macht, wo wir uns richtig reinfuchsen. Und das ist auch das, was man in jedem Video merkt.“ Weil aus der Bike-Community immer mehr den Wunsch äußerten, bei den auf YouTube präsentierten Ausfahrten des Unternehmens mitzufahren, hat Enjoyyourbrands vor gut einem Jahr den Verein „Erlebnis statt Ergebnis“ gegründet. Inzwischen sind rund 700 Mitglieder dabei, um in Hannover sowie in vielen anderen Städten des Landes gemeinsam in die Pedalen zu treten. „Enjoy“ bleibt auch hier das Motto.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/enjoyyourbrands-wir-machen-was-wir-leben/">Wir machen, was wir leben!</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Bilanz 2023: Concordia Versicherungen verzeichnet steigende Beitragseinnahmen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2024 11:50:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2023 entsprach insgesamt den Erwartungen: Die Concordia Versicherungen verzeichneten über alle Gesellschaften und Sparten steigende Beitragseinnahmen. Diese stiegen um 6,1 Prozent auf 971,5 Mio. Euro (Vorjahr: 915,6 Mio. Euro). "Damit konnte das geplante Beitragswachstum übertroffen werden. Gleichzeitig lag die Brutto-Schadenbelastung bei der Muttergesellschaft im Geschäftsverlauf über den Erwartungen und spiegelte damit  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/bilanz-2023-concordia-versicherungen-hannover/">Bilanz 2023: Concordia Versicherungen verzeichnet steigende Beitragseinnahmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2023 entsprach insgesamt den Erwartungen: Die Concordia Versicherungen verzeichneten über alle Gesellschaften und Sparten steigende Beitragseinnahmen. Diese stiegen um 6,1 Prozent auf 971,5 Mio. Euro (Vorjahr: 915,6 Mio. Euro).</h4>
<p>&#8222;Damit konnte das geplante Beitragswachstum übertroffen werden. Gleichzeitig lag die Brutto-Schadenbelastung bei der Muttergesellschaft im Geschäftsverlauf über den Erwartungen und spiegelte damit die marktweite Entwicklung wider&#8220;, berichtete Concordia Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Hanekopf auf der Hauptversammlung in Hannover Mitte Mai. Auch das Ergebnis nach Steuern liegt bei der Muttergesellschaft mit 10,5 Mio. Euro leicht über dem Planwert.</p>
<p>Für 2024 &#8211; das 160. Geschäftsjahr der Muttergesellschaft – erwartet die Concordia das Überschreiten der Milliardengrenze bei den Beitragseinnahmen.</p>
<p><strong>Concordia Versicherungs-Gesellschaft a.G.: Deutliches Beitragsplus, steigende Schadenaufwendungen</strong><br />
Im Geschäftsjahr 2023 steigerte die Concordia Versicherungs-Gesellschaft a.G. ihre Beitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft um 7,1 Prozent (Vorjahr 4,9 Prozent) auf 698,5 Mio. Euro (652,5 Mio. Euro). &#8222;Wie schon im Vorjahr wird das Wachstum von nahezu allen Versicherungszweigen der Konzernmuttergesellschaft getragen&#8220;, so Dirk Gronert, Vorstand für die Schaden- und Unfallversicherung. Die deutlichsten Zuwächse waren in der Verbundenen Wohngebäudeversicherung (+ 16,2 Prozent), Feuer (+16,3 Prozent) und den Sachsparten zu verzeichnen, aber auch die Kraftfahrtversicherung zeigte mit einem Zuwachs von 4,6 Prozent erneut eine positive Entwicklung.</p>
<p>Auf der Schadenseite war das Geschäftsjahr 2023 von einigen kleineren Stürmen, Überschwemmungen und Hagelereignissen sowie Feuer-Großschäden geprägt. Zudem wirkten sich in besonderem Maße die inflationsbedingten Preissteigerungen in allen Bereichen negativ auf die Schadenbelastung aus. Vor allem in der Kraftfahrtversicherung war der gesamte Markt auch im Jahr 2023 mit hohen Schadenaufwendungen konfrontiert. Das galt grundsätzlich auch für die Concordia. Die Ursachen waren vielfältig, aber vor allem in den weiter anwachsenden Preisen für Ersatzteile und die erhöhten Stundenverrechnungssätze der Kfz-Werkstätten begründet. Die Concordia hatte bereits zum Jahreswechsel 2022/2023 mit angemessenen Beitragsanpassungen darauf reagiert. Insgesamt stiegen die Geschäftsjahresschadenaufwendungen für eigene Rechnung gegenüber dem Vorjahr um 10,8 Prozent. Die Schaden-Kostenquote (Combined Ratio netto) erhöhte sich insgesamt auf 102,8 Prozent (Vorjahr 92,7 Prozent). Damit konnte sich auch die Concordia nicht von den marktweiten Entwicklungen absetzen. Nach einer Prognose des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) gaben die deutschen Kfz-Versicherer 2023 etwa drei Milliarden Euro mehr für Schäden und Kosten aus, als sie einnahmen. Daraus resultiert im Markt eine kombinierte Schaden-Kosten-Quote von voraussichtlich 110 Prozent. Bei der Concordia Muttergesellschaft ergab sich insgesamt ein versicherungstechnisches Ergebnis von -9,8 Mio. Euro.</p>
<p>&#8222;In Folge der positiven Entwicklung an den Renten- und Aktienmärkten wurde ein Kapitalanlageergebnis von 24 Mio. Euro erzielt. Der Kapitalanlagebestand erhöhte sich im Geschäftsjahr um 3,5 Prozent von 1.419,7 Mio. Euro auf 1.470,0 Mio. Euro&#8220;, so Finanzvorstand Henning Mettler. Unter Berücksichtigung des erfreulichen Kapitalanlageergebnisses und eines steuerlichen Sondereffekts weist die Concordia einen Jahresüberschuss von 10,5 Mio. Euro (1,5 Mio. Euro im Vorjahr) aus, der satzungsgemäß den Gewinnrücklagen zugeführt wird. Das Eigenkapital konnte auf 397,0 Mio. Euro weiter ausgebaut werden und erreicht eine Quote von 63,3 Prozent – bezogen auf den gebuchten Nettobeitrag. Für die aufsichtsrechtlichen Solvenzkapitalanforderungen ergab sich zum Stichtag 31. Dezember 2023 erneut eine deutliche Übererfüllung. Die Solvenzquote stieg von 326 auf 361 Prozent.</p>
<p><strong>Concordia oeco Lebensversicherungs-AG: Weitere Stärkung der Eigenmittel</strong><br />
Wie schon im Vorjahr konnte sich die Concordia oeco Lebensversicherung auch im Geschäftsjahr 2023 nicht von der marktweiten Entwicklung mit sinkenden Stückzahlen im Neuzugang und einem Rückgang der Beitragseinnahmen absetzen. &#8222;Allerdings fielen die Rückgänge auch 2023 niedriger als im Marktumfeld aus&#8220;, so Johannes Grale, Vorstand für die Personenversicherungen. Im Geschäftsjahr 2023 erreichten die gebuchten Bruttobeiträge 167,5 Mio. Euro, sie lagen damit 1,7 Prozent unter dem Vorjahresergebnis (170,3 Mio. Euro). Der Anteil des Geschäfts mit Einmalbeiträgen ging leicht auf 12,1 Prozent zurück, die laufenden Beiträge steigerten ihren Anteil auf 87,9 Prozent. Das gute Risikoergebnis und die positive Entwicklung des Kapitalanlageergebnisses ermöglichten eine weitere Stärkung der Eigenmittel. Die aufsichtsrechtliche Solvenzquote liegt stabil bei knapp 400 Prozent. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 2,0 Mio. Euro.</p>
<p><strong>Concordia Krankenversicherungs-AG: Beitragseinnahmen wachsen zweistellig auf über 100 Mio. Euro</strong><br />
Ein erneut überdurchschnittliches Wachstum zeichnet die Concordia Krankenversicherung auch in ihrem 34. Geschäftsjahr aus. &#8222;In unserer Krankenversicherung konnten wir erstmals einen Umsatz von über 100 Mio. Euro erzielen. Der Beitragsanstieg von 13,9 Prozent auf 105,2 Mio. Euro (92,4 Mio. Euro) liegt weit über dem Marktdurchschnitt&#8220;. so Grale. Von den Beiträgen entfielen 56,2 Mio. Euro auf die Vollversicherung. Einen wichtigen Anteil an der positiven Entwicklung hat das nach wie vor gute Neugeschäft. Die Anzahl der Vollversicherten stieg um 8,1 Prozent auf 20.171. Die Anzahl der Zusatzversicherten erhöhte sich um 14,7 Prozent auf 131,069. Die aufsichtsrechtliche Solvenzquote liegt ebenfalls stabil bei über 530 Prozent. Der Jahresüberschuss erhöhte sich auf 1,1 Mio. Euro.</p>
<p><strong>Ausblick 2024: Im 160. Geschäftsjahr Überschreiten der Beitragsmilliarde erwartet</strong><br />
Für 2024 – das 160. Geschäftsjahr der Concordia Versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit – rechnet die Concordia Versicherungsgruppe mit einem Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau, bei einem Beitragswachstum von rund 4,9 Prozent. &#8222;Dann werden wir die Milliardengrenze überschreiten&#8220;, so Dr. Hanekopf, und ergänzte: &#8222;Dabei steht für alle Sparten der Schaden- und Unfallversicherung sowie für die Personenversicherer weiterhin ein ertragreiches Wachstum im Vordergrund. Wir streben langfristig eine Combined Ratio von 96 Prozent an.&#8220;</p>
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		<title>Hannovers Versicherer sind bereit zum Impfen</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/05/hannovers-vericherer-bereit-impfen/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2021 12:45:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die hannoversche Versicherungswirtschaft hat in Hannover gemeinsam eine Impfstraße aufgebaut, um ihre Belegschaften - rund 12000 Köpfe - zu impfen. Pro Woche sind maximal 2500 Impfungen möglich - wenn dann der Impfstoff da ist. Hannovers Versicherungsunternehmen stehen mit einer eigenen Impfstraße in den Startlöchern, um rund 12000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen das Corona-Virus zu impfen.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/05/hannovers-vericherer-bereit-impfen/">Hannovers Versicherer sind bereit zum Impfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Die hannoversche Versicherungswirtschaft hat in Hannover gemeinsam eine Impfstraße aufgebaut, um ihre Belegschaften &#8211; rund 12000 Köpfe &#8211; zu impfen. Pro Woche sind maximal 2500 Impfungen möglich &#8211; wenn dann der Impfstoff da ist.</strong></h5>
<p>Hannovers Versicherungsunternehmen stehen mit einer eigenen Impfstraße in den Startlöchern, um rund 12000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen das Corona-Virus zu impfen. Am Projekt beteiligt sind Concordia Versicherungen, E+S Rück, Hannover Rück, HDI &amp; Talanx, KKH Kaufmännische Krankenkasse, Mecklenburgische Versicherungen, Swiss Life, VGH Versicherungen, VHV Gruppe und Wertgarantie Group. „Wir bekennen uns mit dieser Impfinitiative sowohl zu unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch zu der gesellschaftlichen Verantwortung, die Impfstrategie der Bundesregierung und das Land Niedersachsen bei der Eindämmung der Pandemie aktiv zu unterstützen“, lautet die gemeinsame Botschaft der Versicherer.</p>
<p>Zur Fertigstellung der Impfstraße am 11. Mai war Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay vor Ort, um sich das Gemeinschaftsprojekt in den Räumen der HDI in der Buchholzer Straße anzusehen. „Das Engagement der in Hannover ansässigen Versicherer beeindruckt mich sehr. Das ist gut für die mehr als 12000 Mitarbeiter*Innen, aber auch für die Stadt Hannover und die Region – jeder Geimpfte ist eine geschützte Person mehr. Das Impfangebot erweitert die Impfmöglichkeiten in der Stadt – das kann ich nur begrüßen und unterstützen.“</p>
<p>Die Versicherer haben die Impfstraße auf eigene Kosten aufgebaut. Auch Personal und Material stellen sie auf eigene Kosten. Das Impfen für die Belegschaften ist kostenfrei. Die Impfungen können beginnen, sobald eine ausreichende Menge Impfstoff vorhanden ist und die Freigabe von den zuständigen Stellen offiziell erteilt ist. Über den genauen Startschuss und den Ablauf informieren die Unternehmen ihre Belegschaften rechtzeitig.</p>
<p>Die Impfstraße verfügt über vier Spuren, in denen maximal 2500 Impfungen pro Woche laufen können – sofern Impstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Die verfügbaren Kapazitäten werden auf alle teilnehmenden Versicherer gleichmäßig verteilt. Die Unternehmen werden sich auch an die behördlich festgelegte Impfreihenfolge halten, solange diese besteht. Einige der an der Aktion teilnehmenden Unternehmen sind auch an Standorten außerhalb Hannovers und Niedersachsens aktiv. Sie betonten deshalb, dass sie auch für diese Standorte lokale Lösungen vorsehen, um auch dort sobald wie möglich Impfungen anzubieten.</p>
<p>In einem gemeinsamen Brief hatten die Unternehmen dem niedersächsischen Gesundheitsministerium ihr Anliegen geschildert und um Unterstützung bei der Bereitstellung von Impfstoff gebeten. Im aktuellen <a href="https://nw-ihk.de/2021/05/unternehmen-starten-impfen-niedersachsen/">Modellversuch der niedersächsischen Landesregierung für Corona-Impfungen bei Betriebsärzten</a> wurden die Versicherer jedoch nicht berücksichtigt.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/05/hannovers-vericherer-bereit-impfen/">Hannovers Versicherer sind bereit zum Impfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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