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	<title>CMM Archive - NW IHK</title>
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		<title>Wolfgang Rott: Mister Heavy Metal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 06:00:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wolfgang Rott vermarktet mit seinem Unternehmen CMM von Hannover aus Bands wie Iron Maiden, Fiddler‘s Green, Kissin‘ Dynamite oder Trans Siberian Orchestra. Und ist Mitinitiator des Kreuzfahrt-Events „70 000 Tons of Metal“. Wolfgang Rott wirkt tiefenentspannt. Die „70 000 Tons of Metal“ ist gut über die Bühne gegangen. Bands und Musiker wie Kissin´Dynamite, Michael Schenker,  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Wolfgang Rott vermarktet mit seinem Unternehmen CMM von Hannover aus Bands wie Iron Maiden, Fiddler‘s Green, Kissin‘ Dynamite oder Trans Siberian Orchestra. Und ist Mitinitiator des Kreuzfahrt-Events „70 000 Tons of Metal“.</h5>
<p>Wolfgang Rott wirkt tiefenentspannt. Die „70 000 Tons of Metal“ ist gut über die Bühne gegangen. Bands und Musiker wie Kissin´Dynamite, Michael Schenker, Exodus oder Devin Townsend haben Anfang Januar rund 3000 Heavy-Metal-Fans aus 70 Nationen fünf Tage lang auf dem Kreuzfahrtschiff „Independence of the Seas“ zwischen Miami Beach und Cozumel in Mexiko in Schwingung gebracht. „Ich bin Reisen ja gewohnt. Aber danach ist man schon etwas ferngesteuert“, erzählt der 64-Jährige im Büro seiner Firma <a href="https://www.cmm-marketing.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CMM &#8211; Communication Management Marketing GmbH</a> in Hannover. Es war seine zehnte ´Tons´. „Mittlerweile ist vieles eingespielter, die Abläufe sind bekannt“, sagt Rott. Unvorhergesehenes passiert trotzdem: Auf dem Rückweg von Mexiko kämpften Veranstalter und Schiffscrew mit Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern. Die Außenbühne musste besonders gesichert werden, damit alle Konzerte wie geplant laufen konnten.</p>
<p>Initiator des inzwischen größten Metal-Festivals auf einem Schiff sind der Schweizer Konzertveranstalter Andy Piller – und Wolfgang Rott. Piller konnte vom Balkon seines Apartments in Vancouver den Kreuzfahrthafen sehen. 2009 kam ihm die Idee, eine Heavy Metal-Kreuzfahrt zu veranstalten. „Am Anfang haben alle zu ihm gesagt: Du spinnst. Kreuzfahrten sind was für meine Oma oder maximal für meine Eltern“, blickt Rott zurück. Doch Piller blieb hartnäckig, warb bei Sponsoren Geld ein, gründete die Firma Ultimate Cruises. „Als das Grundkonzept stand, kam er zu mir und fragte mich: Kannst Du das vermarkten?“, erzählt Rott. 2011 hatte die erste <a href="https://70000tons.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">70 000 Tons of Metal</a> Premiere.</p>
<p>Vorher mussten allerdings einige Hindernisse umschifft werden. Etwa: die Buchung der Künstler. Bei dem Event sollte es kein Backstage und auch ansonsten keine abgetrennten Bereiche geben. „Die Bands dachten, wir haben dann keine ruhige Minute. Ich bin dann persönlich zu Bands in Europa hingefahren und habe die Bands überredet“, so Rott. Eine davon war Blind Guardian. „Die haben mich nach der ersten ´Tons´ in den Arm genommen und sich bedankt, dass sie dabei waren.“ Heute stellt sich dieses Problem kaum. Die Bands, die schon mal auf dem Festival gespielt haben, kommen gern wieder. Schwierig war es außerdem, eine Kreuzfahrtgesellschaft zu finden. „Die dachten, da kommen lauter langhaarige Bombenleger aufs Schiff.“ Ähnliches vermuteten auch die Medien bei der Ankündigung der Premiere. Eine Schar von Journalisten hatte sich für die erste Heavy-Metal-Kreuzfahrt angemeldet. „Viele dachten, die Fans machen das Schiff kaputt“, schmunzelt Rott. Eine Fehleinschätzung. „Sie werden auf einem Metal-Festival viel weniger Aggression und viel weniger Gewalt sehen als auf einem anderen Festival. Die Fans trinken Bier, aber passen aufeinander auf“, erklärt Rott.</p>
<p>Das Spektrum der Teilnehmer reicht Rott zufolge „vom Automechaniker bis zum Banker“. Etwa die Hälfte der Metal-Fans kommt aus Europa, rund 50 Prozent davon sind Deutsche. Was zieht die Fans fünf Tage auf das Schiff in die Ferne? „Es haben unheimlich viele Leute versucht, das Festival zu beschreiben. Aber eigentlich kann man es nicht beschreiben. Es ist unheimlich familiär. Da sind Ehen geschlossen worden. Wir sagen immer United Nations of Heavy Metal“, so Rott. Mittlerweile hat das Festival viele Dauerbucher. 50 Kunden (Kategorie: schwarz) waren bereits zehn Mal dabei, 3500 Goldkunden waren bereits drei Mal an Bord. Für die Veranstalter bedeutet das: Die Frühbucher-Konzepte müssen modifiziert werden, zu schnell sind die Kapazitäten weg.</p>
<p>Rott ist seit Jahrzehnten in der Musikwelt verankert, bezeichnet sich selbst als „Dinosaurier“ der Branche. Obwohl er nach der Schule zunächst eine andere Richtung einschlug: Ausbildung an der niedersächsischen Verwaltungsakademie. Beamter bei der Stadt Seelze. Zuletzt, etwa Ende der 70er, arbeitete er im Liegenschaftsamt. „Dann kam die Band Eloy und fragte mich, ob ich für sie das Band-Management machen könnte. Da habe ich mein Gesuch auf Entlassung gestellt.“ Die Meilensteine danach: zehn Jahre PR-Manager des Open-Air-Festivals in Wacken, Europatour-Manager von Joe Cocker, Public Relations und Marketing für Iron Maiden.</p>
<div id="attachment_10323" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/GoldverleihungMaiden_CMYK.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10323" class="wp-image-10323 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/GoldverleihungMaiden_CMYK.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/GoldverleihungMaiden_CMYK-200x134.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/GoldverleihungMaiden_CMYK-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/GoldverleihungMaiden_CMYK-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/GoldverleihungMaiden_CMYK-600x401.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/GoldverleihungMaiden_CMYK-768x513.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/GoldverleihungMaiden_CMYK.jpg 800w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-10323" class="wp-caption-text">Wolfgang Rott (3. v. l.) mit der Band Iron Maiden und EMI-Vertretern bei der Goldverleihung für das Livealbum „En Vivo! Live in Santiago de Chile“ 2013. Foto: CMM.</p></div>
<p>1989 gründete Rott seine erste Firma, <a href="https://www.cmm-marketing.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CMM Marketing</a>, in Hannover. Seine Mission: PR und Marketing für internationale Bands. „Unser Job ist, eine Strategie zu entwickeln, die vor allem in den Bereichen Radio, Print, Online, Clubs und Tour-Promotion funktioniert“, so Rott. „Wir waren übrigens die Ersten, die Clubevents zur CD-Veröffentlichung gemacht haben. Und wir waren die Ersten, die Videos zur CD-Veröffentlichung gemacht haben.“ Als weiteres Geschäftsfeld kamen im Laufe der Jahre die Dienstleistungen eines Musiklabels hinzu. Der Bereich läuft und wird auch von immer mehr größeren Bands in Anspruch genommen.<br />
Aktuell beschäftigt CMM neun Mitarbeiter, drei davon sind Auszubildende, plus einige Freelancer. „Wir haben eine gute Mischung aus Erfahrung und ungestümer Kreativität“. Mit 58 Jahren ist James Lansford sein ältester Mitarbeiter. Weil der gebürtige Amerikaner keinen Berufsabschluss und nicht in allen Bereichen das Wissen hatte, das für das Geschäft bei CMM notwendig war, suchte Rott nach einer Lösung. Er schaffte es, die Arbeitsagentur davon zu überzeugen, dass auch ein Mittfünfziger noch eine Umschulung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien machen kann. Die Arbeitsagentur sagte die Förderung zu. Lansford teilte zwei Jahre lang in der Berufsschule die Schulbank mit Azubis, die weniger als halb so alt waren wie er. Im vergangenen Jahr schloss er seine Ausbildung nach viel Büffeln erfolgreich ab.</p>
<p>Rotts Pläne für die Zukunft? „Ruhestand wäre mir zu langweilig. Vielleicht ein bisschen weniger arbeiten“, meint der Manager. „Ich denke schon darüber nach, wie man das gestalten kann &#8211; zumal das auch eine Verantwortung für die Mitarbeiter ist. Mein Vorteil war, dass ich in allen Bereichen der Branche selbst gearbeitet habe. Das kriegen Sie heute gar nicht mehr hin. Das sieht man bei den Plattenfirmen, bei denen die Leute von der Uni kommen“, so Rott. Letztlich sei das, was er macht, ein peoples´ business. „Ich schreibe viele Mails. Aber wenn ich was erreichen will, muss ich mit den Leuten sprechen und ihnen in die Augen sehen.“</p>
<div id="attachment_10336" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/70K-Chris-Joao-Day-2-9_CMYK.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10336" class="wp-image-10336 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/70K-Chris-Joao-Day-2-9_CMYK.jpg" alt="" width="800" height="450" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/70K-Chris-Joao-Day-2-9_CMYK-200x113.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/70K-Chris-Joao-Day-2-9_CMYK-300x169.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/70K-Chris-Joao-Day-2-9_CMYK-400x225.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/70K-Chris-Joao-Day-2-9_CMYK-600x338.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/70K-Chris-Joao-Day-2-9_CMYK-768x432.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/03/70K-Chris-Joao-Day-2-9_CMYK.jpg 800w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-10336" class="wp-caption-text">Gute Stimmung: Heavy Metal Fans feiern die „70 000 Tons of Metal“ 2020. Foto: CMM.</p></div>
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		<title>Messe bietet neue Plattform für 5G in Hannover</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2019 16:01:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Konferenz 5G CMM startet die Deutsche Messe AG zusammen mit Partnern ein Konferenzformat rund um den neuen Mobilfunkstandard. Damit wird das Thema Industrie 4.0 fortgesetzt. Premiere ist vom 8. bis zum 10. Oktober.   Das Kürzel CIA hat für Professor Hans Schotten noch eine zweite Bedeutung. CIA bedeutet für ihn auch: connected, intelligent  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Mit der Konferenz 5G CMM startet die Deutsche Messe AG zusammen mit Partnern ein Konferenzformat rund um den neuen Mobilfunkstandard. Damit wird das Thema Industrie 4.0 fortgesetzt. Premiere ist vom 8. bis zum 10. Oktober.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Kürzel CIA hat für Professor Hans Schotten noch eine zweite Bedeutung. CIA bedeutet für ihn auch: connected, intelligent und – wahlweise – autonome oder automatic. Muss man diese Begriffe noch übersetzen? So verstanden, steht CIA jedenfalls für die Dreieinigkeit der Digitalisierung, sagt Schotten. Und genau darum dreht sich eine neue Konferenz im Oktober in Hannover, die von der Deutschen Messe AG mit einer Reihe von Partnern vorangetrieben wird. Zentral ist dabei der neue Mobilfunkstandard 5G.</p>
<p>Dieser neue Standard gilt als wesentlicher Schrittmacher auf dem Weg zur Industrie 4.0, in den letzten Jahren das zentrale Thema der Hannover Messe. 5G ermöglicht Datenübertragung in Echtzeit bei höherer Verlässlichkeit: Dr. Reinhard Heister, Experte beim Maschinenbauverband VDMA, erwartet in der Industrie einen Paradigmenwechsel weg von der kabelgebundenen Datenübertragung hin zum Mobilfunknetz. Mit 5G ergeben sich neue Möglichkeiten für die Vernetzung von Maschinen und Anlagen. Kein Wunder, dass Hans Schotten, der im Bereich Funkkommunikation und Navigation forscht und Netz-Experte im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz ist, 5G für eine Schlüsseltechnologie der Digitalisierung hält – „vielleicht die wichtigste“, sagte er.</p>
<p>Das Potenzial für den neuen Mobilfunkstandard sehen Experten dabei eher nicht im privaten Bereich, sondern in der Industrie. Über ein Unternehmensgelände kann dabei ein eigenes 5G-Netz gespannt werden – die Experten sprechen von einem so genannten Campus-Netz. Das kann vom Unternehmen selbst betrieben oder bei einem Netzanbieter eingekauft werden. Hauptsache, es ist für den Mittelstand erschwinglich: Kleine und mittlere Unternehmen müssen bei 5G mitgenommen werden, entsprechend dürfen die Frequenzgebühren nicht zu hoch sein. Die wurden noch gar nicht festgelegt, wofür Digitalstaatssekretär Stefan Muhle deutliche Worte fand: Dass technisch alles vorbereitet sei, es aber auf der Seite der Verwaltung hakt, sei schon „ein bisschen bekloppt.“</p>
<p>Muhle vertrat bei der Vorstellung des neuen Konferenzformats in Hannover die niedersächsische Landespolitik: 5G CMM heißt dieses neue Format, und hinter der Abkürzung CMM steckt connected mobile machines. Vernetzung von Maschinen – damit sind unter anderem auch (autonome) Fahrzeuge gemeint, und künstliche Intelligenz schwingt ohnehin immer mit. Damit ist man im Prinzip wieder bei der Dreieinigkeit der Digitalisierung, bei Hans Schottens CIA als Zusammenwirken von Vernetzung und künstlicher Intelligenz mit dem Ziel Automatisierung und Autonomie. Die rund 100 Austeller, die an den drei Tagen vom 8. bis zum 10. Oktober Hannover erwartet werden, bringen zehn bis 15 Beispielanwendungen mit. Etwa eine Toranlage mit Zugangskontrolle für autonome Autos. Oder digitale Fahrspuren, wiederum für selbststeuernde Fahrzeuge. Erweiterte Realität, sprich: Augmented Reality, und virtuelle Welten sind ebenso Thema wie die Frage, auf welche Weise sich ein Campus-Netz schützen lässt. Ein so genannter Expert Circle, eine Gruppe von Fachleuten, justiert dabei die Themen im Vorfeld der 5G CMM, um möglichst auf der Höhe der Zeit zu sein. Als die Konferenz Anfang September vorgestellt wurde, hatten sich unmittelbar vorher rund 20 Experten in Hannover getroffen – insgesamt sind mehr als doppelt so viele Unternehmen und Institutionen im Expertenkreis vertreten.</p>
<p>Die 5G CMM sieht Messechef Dr. Jochen Köckler als „logischen Folgeschritt“ für einen Messestandort, an dem das Thema digitale Transformation nicht nur bei der Hannover Messe eine wesentliche Rolle spielt. Unmittelbar nach der Versteigerung der Frequenzen will er das Thema früh besetzen und zog Parallelen zur Industrie 4.0: Hier war die Messe nicht nur früh dabei, sondern 2012/13 so etwas wie eine Geburtshelferin eines heute zentralen Themas. Die weitere Entwicklung zum Megathema ist bekannt. Mit dem frühen Zugriff – der neue Kongress wurde schon vor Monaten angekündigt – will Köckler das Thema in Hannover sichern. Und ausbauen. Bereits im Dezember 2020 soll aus dem Kongress eine Messe werden. Das würde sicher helfen, ein Ziel zu erreichen, dass von 5G-Experten so fomuliert wird: Wenn Deutschland schon nicht beim Netzausbau ganz vorne ist, dann sollte aber gute Ausgangsposition bei der Umsetzung und Nutzung von 5G in der Industrie gehalten und ausgebaut werden.</p>
<p><a href="http://www.5gcmm.com">www.5gcmm.com</a></p>
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		<title>Mutiger Schritt mit 58</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 09:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[CMM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Nach vielen Jahren im Musikbusiness war James Lansford plötzlich arbeitslos. 2017 hat der 58-Jährige eine Umschulung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien bei CMM in Hannover begonnen. [/vc_column_text][vc_column_text]James Lansford drückt nach 40 Jahren noch einmal die Schulbank. Der 58-Jährige, geboren in Los Angeles, hat im August vergangenen Jahres eine Umschulung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h5>Nach vielen Jahren im Musikbusiness war James Lansford plötzlich arbeitslos. 2017 hat der 58-Jährige eine <span style="background-color: #f7d031;"><strong>Umschulung</strong> </span>zum Kaufmann für audiovisuelle Medien bei CMM in Hannover begonnen.</h5>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]James Lansford drückt nach 40 Jahren noch einmal die Schulbank. Der 58-Jährige, geboren in Los Angeles, hat im August vergangenen Jahres eine Umschulung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien bei der CMM GmbH in Hannover begonnen. Jeden Mittwoch sitzt er zusammen mit meist frisch von der Schule gekommenen Anfang-Zwanzigern in der Multimedia BBS auf dem Expo-Gelände. Als Umschüler muss er sich allerdings in zwei Jahren die in der Berufsschule vermittelten Theoriekenntnisse aneignen, für die die Auszubildenden drei Jahre lang Zeit haben. Im Mai hat er die Zwischenprüfung geschafft – mit „ausreichend“ wie er sagt. Seit August drückt er nun mit Auszubildenden aus dem dritten Lehrjahr die Schulbank. Den Berufsschulunterricht aus dem zweiten Ausbildungsjahr muss er selbstständig nachholen.</p>
<p>Lansford hat nach seinem Schulabschluss mit 17 angefangen, in einer Fabrik seiner Heimatstadt im Büro am Computer zu arbeiten. „Tippen“, sagt der freundliche Amerikaner. In seiner Freizeit hat er in den 80er Jahren in Bands gespielt, zum Geldverdienen hat er im Plattenladen gearbeitet und schließlich in einer Plattenfirma gejobbt. Mit 28 blieb er nach dem Besuch eines Musikerfreundes in Hannover hängen. „Ich habe Leute hier kennengelernt und fand Hannover super“, sagt Lansford mit seinem amerikanischen Akzent. Fast 20 Jahre lang arbeitete er beim hannoverschen Independent-Label SPV im Bereich Künstlerpflege und –betreuung. 2016 wechselte er zu einer Plattenfirma in den hohen Norden, wurde aber wenig später wegen finanzieller Probleme im Unternehmen entlassen. „Der Markt hat sich verändert, der physische Vertrieb von Tonträgern ist nicht mehr so da“, erklärt er. Dann war Lansford arbeitslos. „Mein erster Gedanke war, mich selbstständig zu machen. Beim Ausfüllen des Businessplans merkte ich: Das wird schwierig, auf die Umsätze zu kommen.“</p>
<p>Bei der Kundenakquise traf er auf Wolfgang Rott. Man kannte sich seit Jahren aus dem Musikbusiness. Der 62-Jährige vermarktet mit seinem 1990 gegründeten Unternehmen CMM Bands und Events aus Rock und Heavy – darunter auch Iron Maiden. Aktuell bereitet Rott mit seinem Team die europaweite Marketingkampagne für die Kreuzfahrt 70 000 Tons of Metal vor, die im Januar von Fort Lauderdale startet. „Im Gespräch kam die Idee einer Ausbildung, damit ich alles verstehe, was außer Künstlerpflege hier geht. Nach mehr als 25 Jahren wusste ich, dass das, was ich gemacht habe, kein Beruf ist“, erzählt Lansford. Rott erkundigte sich bei der Arbeitsagentur nach einer Umschulung. Die gab grünes Licht für die sogenannte „betriebliche Einzelplatzumschulung“. Der Deal: Das Unternehmen bezahlt eine Ausbildungsvergütung, die Arbeitsagentur stockt auf und sichert so den Lebensunterhalt des Umschülers.</p>
<p><span style="background-color: #f7d031;">„Am Anfang wusste ich nicht, was will die Schule von mir? Meine Schulbildung ist aus den 70ern. Ich wusste erst nach sechs Monaten, dass mündliche Zusammenarbeit wichtig ist. Die ersten Arbeiten waren katastrophal. Aber dann habe ich mich verbessert“, erzählt Lansford.</span> „Am Anfang war alles extrem schwierig und er wollte alles hinschmeißen“, berichtet Rott. „Obwohl er sehr gut Deutsch spricht, gibt es Terminologien, die er nicht kannte, beispielsweise aus der Buchhaltung. Es war ein Anfangsschock für ihn, wieder auf der Schulbank zu sitzen.“</p>
<p>„Ich sage immer, ich habe LA verlassen, habe hier eine Frau und eine Tochter. Auch die Mitschüler sind super. Es ist lustig dahinzugehen und interessant“, sagt der Amerikaner besonnen. Nur wenn ein Lehrer die Kalkulation einer CD erklärt, sagt er: „CDs gibt es nicht mehr, deswegen sitze ich hier. Ich würde viel lieber den Algorithmus vom Online-Vertrieb lernen.“ Sein Ziel ist, bei CMM zu bleiben. „Ich habe ein Konzept vorgeschlagen, das bringt Umsatz für die Firma. Das möchte ich hier etablieren, damit es ein sicherer Arbeitsplatz wird, auch für mehr Leute“, so Lansford. „Aber wenn es nicht klappt, habe ich zumindest die Ausbildung geschafft!“</p>
<p>Im Sommer nächsten Jahres ist Abschlussprüfung. „Das wird schwer. Vor allem Statistik wird schwer. Aber es ist ein Superding.“ Schafft sein Zögling das? „Ich glaube schon“, meint Rott.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2018/10/umschulung-mit-58/">Mutiger Schritt mit 58</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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