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	<title>Christoph Dieng Archive - NW IHK</title>
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		<title>Nord/LB-Konjunkturprognose: Gegen Pessismismus trotz unterkühlter Aussicht</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 16:18:46 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/nord-lb-konjunkturprognose/">Nord/LB-Konjunkturprognose: Gegen Pessismismus trotz unterkühlter Aussicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<h6><strong>Ein weiteres Jahr Stillstand zeichnet sich ab: Die Wachstumserwartungen der Nord/LB für Deutschland und Niedersachen in diesem Jahr liegen jeweils sehr nahe bei null. Bund und Land trotten damit weiter der weltweiten Entwicklung hinterher. Die Ungewissheit allerdings ist hoch.</strong></h6>
<p>Ein Wachstum von 0,2 Prozent im Bund und von minus 0,1 Prozent im Land: Das erwarten die Konjunkturfachleute der Nord/LB für 2025. Die Prognosen wurden jetzt veröffentlicht.</p>
<p>Die Vergleichszahlen für das vergangene Jahr liegen noch nicht endgültig vor. Aber auch für 2024 geht die volkswirtschaftliche Abteilung der Bank für die niedersächsische Wirtschaftsleistung von minus 0,1 Prozent aus. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist Schätzung der Nord/LB um 0,2 Prozent gestiegen. Alles Werte, die um Null pendeln: Die seit Mitte 2022 herrschende Stagnation droht sich damit auch in den kommenden Monaten fortzusetzen.</p>
<h6><strong>Hinter der Entwicklung weltweit</strong></h6>
<p>Was sich ebenfalls fortsetzt: Deutschland läuft der internationalen Entwicklung hinterher. Für die USA geht die Nord/LB-Prognose in diesem Jahr von einer leichten Abschwächung aus, aber immer noch von einem Wirtschaftswachstum bei 1,7 Prozent. Auch die Eurozone wächst mit einem Plus von 1 Prozent stärker als die bundesdeutsche Wirtschaft.</p>
<div id="attachment_27057" style="width: 460px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27057" class="wp-image-27057" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-400x300.jpg" alt="" width="450" height="338" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-27057" class="wp-caption-text">Unterkühlte Aussichten für 2025: Das steht in der Nord/LB-Prognose. Passt zum Blick aus der Bank einen Tag nach dem Schneeeinbruch.</p></div>
<p>Allerdings: So viel Unsicherheit war selten. Im Mittelpunkt steht dabei die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus. „Das ökonomische Jahr beginnt am 20. Januar“, so Chefvolkswirt Christian Lips. Also am Tag der Amtsübergabe in Washington.</p>
<p>Danach wird auf jeden Fall etwas passieren. Davon gehen die Nord/LB-Fachleute in ihrer Basisprognose aus und konzentrieren sich dabei auf die Zölle. Aber schon im nächsten Schritt werden die Konsequenzen schnell unabsehbar. Werden Zölle einmalig erhöht, oder kommt es zu einem Handelsauseinandersetzung mit wiederholten Anhebungen nach der Maßgabe: Wie Du mir, so ich Dir? Oder wird möglicherweise die Konkurrenz noch stärker belastet und verliert so ihren Wettbewerbsvorteil?</p>
<p>Und das betrifft nur die ökonomischen Faktoren. Insgesamt, so Nord/LB-Vorstandsmitglied Christop Dieng, habe sich nicht nur mit der Wahl Trumps, sondern auch mit dem Ampel-Aus in Deutschland und dem Scheitern der Barnier-Regierung in Frankreich die Unsicherheit nochmal verstärkt.</p>
<h6><strong>Verletzlichkeit einzelner Branchen untersucht</strong></h6>
<p>Die Nord/LB hat auch die Verletzlichkeit einzelner Industriebranchen durch den drohenden Protektionismus untersucht. Betrachtet wurden dabei der Auslandsumsatz und die Bedeutung des US-Geschäfts. Besonders exponiert ist danach der in Niedersachsen dominierende Fahrzeugbau, außerdem die wichtigen Industriezweige Pharma und Maschinenbau.</p>
<p>Aber es gibt auch gute Nachrichten, erklärte Dieng und verwies auf den Rückgang der Inflation, der geldpolitische Spielräume ermögliche. Impulse für die Konjunktur kommen wenn, dann aus dem Konsum. Auch der leidet aber unter der Unsicherheit. Noch mehr leiden jedoch die Investitionen darunter. Beim sogenannten Economic Policy Uncertainty Index, der den Umfang der  Medien-Berichterstattung über wirtschaftspolitische Unsicherheit auswertet, liegt Deutschland – mit immensem Abstand insbesondere gegenüber den USA.</p>
<h6><strong>Positiver denken: Deutschland in der Pessismismusfalle</strong></h6>
<p>Sowohl Dieng als auch Lips setzen auf das Prinzip Hoffnung: „Es besteht aber auch die Chance, dass die Politik in Deutschland nach den Neuwahlen im Februar beherzt die Konjunktur- und Strukturkrise angeht“, so Dieng. Sollte außerdem ein guter Friede in der Ukraine gelingen, werde ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor von der Wirtschaft genommen, machte Christian Lips deutlich. Er sieht Deutschland in der Pessimismusfalle: Die Lage ist jedenfalls nicht so dramatisch wie die Stimmung: &#8222;Man muss auch mal wieder angewöhnen, positiv zu denken&#8220;, sagte Lips. &#8222;Auch denn das gerade etwas schwerer fällt.&#8220;</p>
<p>Fiskalpolitische Impulse von Seiten des Staates erwartet Lips frühestens im Sommer nach einer Regierungsbildung. Er geht davon aus, dass sich Berlin mittel- bis langfristig mehr finanzielle Beinfreiheit schaffen werde, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.</p>
<h6><strong>Zeit, dass sich was dreht</strong></h6>
<p>Denn angesichts der Lage muss sich „dringend etwas drehen“, sagte Lips. Denn das Geschäftsmodell Deutschland steht unter Druck. Den üblichen D-Wörtern, mit denen diese Herausforderungen beschrieben werden – Deglobalisierung, Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung -, fügt er zwei weitere hinzu: Deindustrialisierung, noch mit einem Fragezeichen versehen, und Defense, also Verteidigung. Die Digitalisierung beispielsweise sei jahreslang verschlagen worden. Dass die Infrastruktur in Deutschland Geld braucht, ist offensichtlich. Und der Zustand der Bundeswehr erfordert ebenso höhere Rüstungsaufgaben wie wohl die Unterstützung der Ukraine. Die zweite Amtszeit Trump werde für Deutschland teurer als die erste, prophezeite Lips. Höhere Verteidigungsausgaben gehören dazu.</p>
<p>Dass Niedersachsen in diesem Jahr schwächer wächst als der Bund, führt die Nord/LB-Expertin Dr. Martina Noß auf die Wirtschaftsstruktur des Landes zurück. Der unter Druck stehende Fahrzeugbau liegt mit beim Umsatz mit einem Anteil von 43 Prozent weit vor den nächstgrößeren Branchen Nahrungs- und Futtermittel sowie Maschinenbau. Immerhin: „Der niedersächsische Arbeitsmarkt ist noch relativ stabil“, so Noß.</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Nord/LB-Konjunkturprognose: In der Stagnation gefangen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 16:04:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nord/LB erwartet für dieses Jahr für Deutschland ein BIP-Wachstum von 0,3 Prozent, für Niedersachsen einen Hauch darüber mit 0,4 Prozent. Diese Zahlen wurden Mitte Januar in Hannover veröffentlicht. Wenn man so will: Stagnation mit positivem Vorzeichen.   Alle Zahlen pendeln um die Null: Nur Stunden, bevor die Nord/LB ihre Prognose für das laufende  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/01/nordlb-konjunktur-2024/">Nord/LB-Konjunkturprognose: In der Stagnation gefangen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><h5><strong>Die Nord/LB erwartet für dieses Jahr für Deutschland ein BIP-Wachstum von 0,3 Prozent, für Niedersachsen einen Hauch darüber mit 0,4 Prozent. Diese Zahlen wurden Mitte Januar in Hannover veröffentlicht. Wenn man so will: Stagnation mit positivem Vorzeichen.</strong></h5>
<h5><strong> </strong></h5>
<p>Alle Zahlen pendeln um die Null: Nur Stunden, bevor die Nord/LB ihre Prognose für das laufende Jahr veröffentlichte, meldete das Statistische Bundesamt im Rückblick auf 2023 für Deutschland ein Minus beim Bruttoinlandsprodukt von 0,3 Prozent. Das entspricht in etwa der Erwartung der Nord/LB. Für Niedersachsen bleiben die Konjunktur-Fachleute der Bank bei ihrer Einschätzung, dass unter dem Strich 2023 mit plus 0,2 Prozent ein leichtes Wachstum stehen wird. Und auch, wenn die verhaltenen Wachstumsprognosen für Deutschland und Niedersachsen tatsächlich so eintreten, bedeutet das: „Die deutsche Wirtschaft bleibt vorerst in der Stagnation gefangen“, wie Nord/LB-Chefvolkswirt Christian Lips sagte.</p>
<h6><strong>Die Automobilbranche sorgt für leicht bessere Zahlen</strong></h6>
<p>Das etwas bessere Abschneiden Niedersachsens im vergangenen Jahr liegt an der Wirtschaftsstruktur des Landes, erklärte Dr. Martina Noß, die den Research-Bereich der Nord/LB leitet. Der Fahrzeugbau, bei weitem größte Industriebranche in Niedersachsen, verzeichnete zwischen September 2022 bis September 2023 ein deutliches Umsatzplus. Auch die wichtigen Bereiche Maschinenbau sowie Nahrungs- und Futtermittel wuchsen. Dagegen haben energieintensive Branchen wie Chemie, Metall oder Papier und Pappe, die in diesem Zeitraum sämtlich sinkende Umsätze verbuchten, im Land weniger Gewicht.</p>
<p>Die Energiepreise gehören weiter zu den schwierigen Rahmenbedingungen, ebenso wie die weltweiten Krisen. Branchen mit hohem Energieeinsatz haben ihre Produktion stärker zurückgefahren als andere. Sie beurteilen ihre Geschäftslage schlechter als andere Industriezweige, und sie sind zurückhaltender bei geplanten Investitionen: Das hatte bereits die IHK-Konjunkturumfrage im Herbst gezeigt.</p>
<h6><strong>Weltwirtschaft ohne Dynamik</strong></h6>
<p>„Wir rechnen mit einer anhaltend schwachen Konjunkturdynamik“, sagte Nord/LB-Vorstand Christoph Dieng bei der Vorstellung der Prognose mit Blick auf die Weltwirtschaft. Hier erwartet die Bank ein Wachstum zwischen 2,5 und 3 Prozent. Im Wahljahr werde die US-Wirtschaft langsamer wachsen als 2023, und in China müsse man sich grundsätzlich an niedrigere Wachstumszahlen gewöhnen, so Dieng. Hinzu kommen weitere Risiken, etwa im Verhältnis der Volksrepublik zu Taiwan oder durch die US-Wahlen.</p>
<p>Die Nord/LB-Prognose zeichnet insgesamt ein fragiles Bild. Nachfrageschwäche und Arbeitskräftemangel machen sich als produktionsdämpfende Faktoren mehr und mehr bemerkbar. Die deutsche Wirtschaft steht weiter unter hohem Anpassungsdruck. Dieng wies auf die Entwicklung im Fahrzeugbau hin, wo die Chinesen in das Massengeschäft insbesondere mit Elektroautos drängen. Es würden derzeit eigens Transportschiffe gebaut, um Autos auch nach Europa zu verschiffen. Auf jeden Fall müsse seine Position im Luxussegment sichern, so der Nord/LB -Vorstand. Überhaupt sei die nach wie vor in vielen Ländern vorherrschende Einschätzung Deutschlands als effiziente, innovative und technologiefreundliche Nation ein wesentlicher Pluspunkt, machte er deutlich.</p>
<h6><strong>Warnsignale bei den Auftragseingängen</strong></h6>
<p>Gleichzeitig schwächeln die Investitionen, die für diese Anpassung erforderlich sind. In Niedersachsen verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe rückläufige Auftragseingänge. Warnsignal laut Konjunkturexpertin Martina Noß: Bis September 2023 hätten die Auftragseingänge in jedem Monat unter denen des entsprechenden Vorjahresmonats gelegen.</p>
<p>Die Bauwirtschaft, lange eine verlässliche Säule der Konjunktur, wuchs in Niedersachsen nach den bislang vorliegenden Zahlen 2023 nur nominal. Impulse durch staatliche Ausgaben sind nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts fraglich geworden. Aus Sicht von Christian Lips ist unklar, ob das Konjunkturtal schon erreicht ist. Er wies darauf hin, dass der ifo-Geschäftsklimaindex nach kurzem Aufwärtstrend zuletzt wieder rückläufig war. Angesichts einer Situation mit Wachstumszahlen knapp über oder unter Null sollte man, so Christian Lips, das Konstrukt einer technischen Rezession &#8211; zwei aufeinander folgende Quartale mit schrumpfender Wirtschaft &#8211; &#8222;beiseite lassen.&#8220; Gemeint wohl: Viel öffentliche Aufmerksamkeit bei gleichhzeitig geriner Aussagekraft, wenn schon leichte Veränderungen die Konjunktur ins Positive oder Negative drehen können.</p>
<h6><strong>Konsum als Hoffnungsträger</strong></h6>
<p>Hoffnung setzt die Nord/LB auf einen wieder erstarkenden Konsum angesichts rückläufiger Inflation und steigender Reallöhne und eines leicht verbesserten Konsumklimas. Aber auch hier können sich Konjunktursorgen bemerkbar machen. Auf der Habenseite steht auch der bislang stabile Arbeitsmarkt. Und aus Sicht der Nord/LB sind auch die Voraussetzungen für Zinssenkungen gegeben. Nord/LB-Vorstand Dieng erwartet Entscheidungen dazu frühestens ab Sommer.</p>
<h6><strong>Schneller werden und Arbeitskräfte gewinnen</strong></h6>
<p>Bei den Maßnahmen, die in dieser Situation erforderlich sind, um die Wirtschaft zu stützen, gibt es jedenfalls kein Erkenntnisproblem, machte Dieng deutlich. Weniger Bürokratie, schneller werden bei Planung, Genehmigung und Umsetzung: Das ist ein Bereich, Stichwort: Deutschlandtempo. Er nannte darüber hinaus Initiativen gegen den Arbeitskräftemangel, etwa durch ausländische Fachleute, die nach Deutschland geholt werden, oder auch Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen im Ruhestand. Wesentlich auch: eine Lösung für die hohen Energiepreise.</p>
<p>Kein Erkenntnisproblem zu haben, das heißt umgekehrt: Das Problem liegt in der Umsetzung. Dieng sieht zumindest einigen Maßnahmen auf dem Weg, etwa die von Ministerpräsident Stephan Weil beim <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/01/ihk-auftakt-2024/">IHK-Neujahrsempfang</a> in Hannover genannte Liste zum Bürokratieabbau.  Christian Lips wies auf die Notwendigkeit hin, Investitionen anzuregen: &#8222;Hier  müssen wir die PS auch auf die Straße bringen.&#8220; Im Bereich staatlicher Ausgaben sieht er das unabhängig von der Diskussion um die Schuldenbremse: Grundsätzlich sei es weniger entscheidend, woher das Geld kommt, um &#8222;sinnvolle&#8220; Investitionen zu ermöglichen. Neben Krediten können man auch Mittel umverteilen oder für mehr staatliche Einnahmen sorgen.</p>
<h6><strong>Mit iener gewissen Zuversicht</strong></h6>
<p>Angesichts der aktuellen Nord/LB-Prognose gilt mit Blick auf die konjunkturelle Entwicklung auf jeden Fall ein Satz, den Christoph Dieng beisteuerte: &#8222;Eine gewisse Zuversicht sollte man immer haben.&#8220;</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Stimmung deutlich aufgehellt: Konjunkturprognose der Nord/LB</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 15:41:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Stimmungsumschwung in der Wirtschaft auch aus Sicht der Nord/LB: In ihrer Konjunkturprognose für das laufende Jahr geht die Bank von einem Wachstum in Niedersachsen von 0,3 Prozent aus, leicht über dem Wert für den Bund von 0,2 Prozent. Es ist in gewisser Weise ein mehrschichtiger Blick, den die Nord/LB-Volkswirte auf das laufende Jahr werfen.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/01/nord-lb-konjunktur/">Stimmung deutlich aufgehellt: Konjunkturprognose der Nord/LB</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><h5><strong>Stimmungsumschwung in der Wirtschaft auch aus Sicht der Nord/LB: In ihrer Konjunkturprognose für das laufende Jahr geht die Bank von einem Wachstum in Niedersachsen von 0,3 Prozent aus, leicht über dem Wert für den Bund von 0,2 Prozent.</strong></h5>
<p>Es ist in gewisser Weise ein mehrschichtiger Blick, den die Nord/LB-Volkswirte auf das laufende Jahr werfen. Das erwartete Wirtschaftswachstum von leicht über Null sowohl für Deutschland als auch für Niedersachsen bekommt aus ihrer Sicht das Prädikat „verhalten“. Die Prognose der Bank deckt sich mit der zeitlich veröffentlichten Einschätzung der Bundesregierung, die ebenfalls ein Plus von 0,2 Prozent sieht. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr wuchs die deutsche Wirtschaft nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes um 1,9 Prozent. Immerhin erwartet die Bank für das kommende Jahr dann wieder ein Plus von 1,5 Prozent. Für Niedersachsen schätzt die Nord/LB das Wachstum 2022 auf 1,3 Prozent, nennt allerdings keinen Wert für das laufende Jahr.</p>
<h6><strong>Ökonomische Herausforderungen durch den Krieg verschärft</strong></h6>
<p>Auch für die Weltwirtschaft erwartet Nord/LB-Vorstandsmitglied Christoph Dieng eine Abkühlung, mit einer klaren Ursache: &#8222;Viele der ökonomischen Herausforderungen, wie die Energiekrise, anhaltende Lieferkettenprobleme oder die hohen Inflationsraten, wurden durch den Ukrainekrieg ausgelöst oder erheblich verschärft.“</p>
<div id="attachment_21170" style="width: 410px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Lips-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21170" class="wp-image-21170 size-fusion-400" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Lips-web-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Lips-web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Lips-web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Lips-web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Lips-web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Lips-web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Lips-web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Lips-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-21170" class="wp-caption-text">Christian Lips, Chefvolkswirt der Nord/LB.</p></div>
<p>So verhalten allerdings die Bewertung der Konjunktur ist: Es hätte schlimmer kommen können. Eine Rezession schien im vergangenen Herbst noch unvermeidlich. „Zurzeit sieht es danach aus, als ob wir das umschiffen können“, so Nord/LB-Chefvolkswirt Christian Lips bezogen auf eine technische Rezession, also mindestens zwei Quartale mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts. Er ist damit vielleicht noch eine Spur optimistischer als IHKN-Hauptgeschäftsführerin <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/01/konjunktur-energie-als-dreh-und-angelpunkt/">Maike Bielfeldt, die wenige Tage zwar von einem schwierigen ersten Halbjahr gesprochen hatte</a>, aber lediglich mit einer „Mini-Rezession“ rechnet.</p>
<h6><strong>Wetterglück und Sparerfolg<br />
</strong></h6>
<p>Wesentlich für den Stimmungsumschwung ist die mit jedem Tag wachsende Wahrscheinlichkeit, dass es nicht zum befürchteten Gasmangel kommt. Neben dem Glück eines bislang milden Winters sind haben dazu die Einsparungen vor allem auch in der Industrie beigetragen.</p>
<p>Weitere positive Entwicklungen stützen aus Sicht der Nord/LB diese Entwicklung. So nimmt aktuell die Störung der Lieferketten ab, und die Energiepreise zeigen nach unten. In Deutschland habe sich der Zangengriff durch Energiepreise und Lieferkettenprobleme zuletzt für viele Branchen spürbar gelockert, so die Nord/LB. Ausdrücklich ausgenommen sind aber die energieintensiven Bereiche: Chemie, Glasherstellung, die Erzeugung und Bearbeitung von Metall sowie Papier und Pappe.</p>
<p>Mit der aktuellen Prognose für 2023 hat die Nord/LB den keines grundlosen, aber aus heutiger Sicht „übermäßigen Pessimismus“ vom Herbst 2022 korrigiert: „Fifty Shades of Black“ sei noch vor Monaten das Grundmotiv aller Konjunktureinschätzungen gewesen, so Chefvolkswirt Christian Lips.</p>
<div id="attachment_21172" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Brezski-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21172" class="size-medium wp-image-21172" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Brezski-web-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Brezski-web-200x155.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Brezski-web-300x233.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Brezski-web-400x310.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Brezski-web-600x465.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Brezski-web-768x595.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Brezski-web-800x620.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/NordLB-Brezski-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-21172" class="wp-caption-text">Niedersachsen-Experte Dr. Eberhard Brezski.</p></div>
<p>Grund zur Entwarnung gibt es allerdings nicht. Energiesparen sei weiterhin Gebot der Stunde, machte Lips deutlich: „Jedes Prozent Füllstand am Ende des Winters hilft.“ Nach den Worten von Dr. Eberhard Brezski, Niedersachsen-Experte im volkswirtschaftlichen Team der Nord/LB, hat die Notwendigkeit des Energiesparens bei den Unternehmen auch „ungeahnte Kräfte“ freigesetzt. Hinzu kommen die mittlerweile drei in Rekordzeit eingerichteten LNG-Terminals. Auch Nord/LB-Vorstand Christoph Dieng erwartet, dass Norddeutschland und damit auch Niedersachsen von seiner wachsenden Bedeutung für die Energieversorgung, auch durch den Ausbau der Erneuerbaren, mittel- bis langfristig wirtschaftlich profitieren wird: Industrie folgt Energie.</p>
<p>Die Risiken, allen voran eine weitere Eskalation des russischen Krieges gegen die Ukraine, sind aber nach wie vor massiv. China gerät dabei mehrfach in den Blick, sowohl wegen der Haltung gegenüber Taiwan als auch wegen Zick-Zack-Kurses in der Corona-Politik. Die Inflation wird zwar abnehmen, bleibt aber aus Sicht der Nord/LB „hoch und hartnäckig“. Der Weg für die Notenbanken sei eine Gratwanderung: Inflation bekämpfen, aber nicht durch zu restriktive Maßnahmen die positive Konjunkturanzeichen ersticken.</p>
<p>Keine Stütze für die Konjunktur sei der private Konsum, so die Einschätzung der Nord/LB. Trotz der Preissteigerungen habe es im vergangenen Jahr Aufholeffekte nach der Pandemie gegeben. Die sieht Christian Lips 2023 nicht mehr, dagegen jedoch Wohlstandsverluste auch durch die starke Verteuerung von Importe, ausgelöst durch den Ukraine-Krieg.</p>
<h6><strong>Fachkräftemangel bremst</strong></h6>
<p>Wachstumshemmend wirkt sich der Fachkräftemangel aus. In Niedersachsen ist der Arbeitsmarkt stabil, auch durch den Dienstleistungsbereich. Allerdings nannte Eberhard Brezski eine durchschnittliche Vakanzzeit bis zur Besetzung einer offenen Stellen von 209 Tagen und damit 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Die um einen Hauch, nämlich 0,1 Prozentpunkte bessere Wachstumsprognose für Niedersachsen gegenüber dem Bund begründete er unter anderem mit einer Stabilisierung wichtiger Branchen im Land.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/01/nord-lb-konjunktur/">Stimmung deutlich aufgehellt: Konjunkturprognose der Nord/LB</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Die Richtung stimmt: Konjunkturprognose der Nord/LB für 2020</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jan 2020 13:47:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Die Richtung stimmt. Immerhin. Die Nord/LB-Volkswirte geben sich für die Konjunktur in Niedersachsen verhalten optimistisch. Ihre Prognose liegt bei 1,2 Prozent und damit leicht über dem für Deutschland insgesamt erwarteten Wachstum. [/vc_column_text][vc_column_text] Die bundesdeutsche Wirtschaft insgesamt wird nach der in Hannover vorgelegten Prognose um 1,1 Prozent wachsen. Und auch im vergangenen Jahr war Niedersachsen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/01/konjunktur-niedersachsen-nordlb/">Die Richtung stimmt: Konjunkturprognose der Nord/LB für 2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h5>Die Richtung stimmt. Immerhin. Die Nord/LB-Volkswirte geben sich für die Konjunktur in Niedersachsen verhalten optimistisch. Ihre Prognose liegt bei 1,2 Prozent und damit leicht über dem für Deutschland insgesamt erwarteten Wachstum.</h5>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]</p>
<p>Die bundesdeutsche Wirtschaft insgesamt wird nach der in Hannover vorgelegten Prognose um 1,1 Prozent wachsen. Und auch im vergangenen Jahr war Niedersachsen wohl ein bisschen robuster als Deutschland insgesamt: Bei der Nord/LB schätzt man das Wachstum 2019 im Land auf 0,6 Prozent gegenüber bundesweit 0,5 Prozent. Die Zahlen für das vierte Quartal liegen aber noch nicht vor.</p>
<p>Nachdem die Wirtschaft im vergangenen Jahr knapp an einer Rezession vorbeischrammte, sehen die Experten der Nord/LB aber den Boden erreicht. Sie machen andererseits jedoch wenig Hoffnung auf eine schnelle Erholung: Zu einem dynamischen Wachstum findet die Wirtschaft so leicht jedenfalls nicht zurück.</p>
<p>Wie fragil das Fundament noch ist, zeigt schon der Feiertagseffekt. Allein 0,4 Prozent des bundesdeutschen Wachstums führen die Nord/LB-Experten darauf zurück, dass 2020 weniger freie Tage anfallen. Würde der Kalender in diesem Jahr genauso aussehen wie 2019, würde die Wirtschaft in Deutschland nach dieser Prognose mit 0,7 Prozent in diesem Jahr nur geringfügig stärker wachsen.</p>
<p>Insgesamt setzen die Volkswirte der Bank aber darauf, dass die Talsohle der Wirtschaftsentwicklung erreicht ist – Bodenbildung heißt das Stichwort. Christian Lips wies auf die zuletzt verbesserte Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern hin: „Die beste Botschaft, die ich geben kann“, sagte er vor der Presse in Hannover. Dabei gehen die Konjunkturexperten davon aus, dass es bei den großen Risiken eine Art Moratorium gibt. Das heißt: Die Probleme, mit denen sich die Wirtschaft im vergangenen Jahr auseinandersetzen musste, werden bleiben. Aber: „Es wird nichts Neues dazu kommen“, zeigte sich Vorstandsmitglied Christoph Dieng optimistisch. Beispiel Brexit: Dieng hält ein Handelsabkommen mit zwischen der EU und Großbritannien bis zum Ende der Übergangsfrist am 31. Dezember 2020 für „illusorisch“, glaubt aber, dass sich die Unternehmen mittlerweile auf die möglichen Konsequenzen eingestellt haben. Beispiel US-Politik: Die amerikanische Regierung werde ihre protektionistische Haltung beibehalten. Auch das Damoklesschwert hoher Einfuhrzölle für Autos schwebt weiter über den transatlantischen Handelsbeziehungen. Im Wahljahr 2020 werde der US-Präsident aber vorsichtiger auftreten, zumal die EU bislang sehr geschickt reagiert habe. Wie schnell aber Konflikte eskalieren können und damit Risiken verschärfen, zeigt die jüngste Entwicklung im Nahen Osten.</p>
<p>Aber trotz dieser etwas optimistischeren Sicht gibt es für die deutsche Industrie keine Entwarnung: Sie bleibe in der Rezession, obwohl sich die Neuaufträge zuletzt etwas stabilisiert haben. Bei der Nord/LB sieht man eine Art Bumerang-Effekt: Was die deutsche Wirtschaft über Jahre stark gemacht hat, nämlich die Industrie mit einer Konzentration auf Investitionsgüter einerseits und offene Märkte andererseits, schlägt jetzt zurück: Die weltweit gedämpfte Konjunktur, zum Beispiel in China, sowie ein grassierender Protektionismus bremsen die wirtschaftliche Dynamik. „Die anderen Wirtschaftsbereiche müssen es richten“, so die Nord/LB. Der Konsum und vor allem die weiter boomende Bauindustrie können dafür sorgen.</p>
<p>Insgesamt bleiben aber 2020 die Herausforderungen bestehen. Dazu gehört eine vielfach schwächelnde Konjunktur: Sanktionen, Zollkämpfe, aber auch Vorgaben wie die WLPT-Prüfvorschriften, die im vergangenen Jahr eingeführt wurden, wirken sich dabei aus. Der Brexit ist noch nicht ausgestanden. Eine breite Rückbesinnung auf die Idee des Freihandels ist auch keineswegs in Sicht. Und die Konjunktur wird, so die Nord/LB-Volkswirte, von Megatrends überlagert, die ebenfalls bewältigt werden müssen: Digitalisierung, Demografie, Energie-, Mobilitäts- und Klimawende.[/vc_column_text]</p>
<p><strong><span style="color: #ff9900;">Aktualisiert: Nach den am 15. Januar veröffentlichten Zahlen wuchs die deutsche Wirtschaft 2019 um 0,6 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkt mehr als von der Nord/LB in ihrer Konjunkturprognose geschätzt.</span></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/01/konjunktur-niedersachsen-nordlb/">Die Richtung stimmt: Konjunkturprognose der Nord/LB für 2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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