<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>CHE Archive - NW IHK</title>
	<atom:link href="https://archiv.nw-ihk.de/tag/che/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://archiv.nw-ihk.de/tag/che/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 07 Nov 2022 15:08:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.2</generator>
	<item>
		<title>Teilzeitstudium: Zahlen erreichen neue Höchststände</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/11/teilzeitstudium/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2022/11/teilzeitstudium/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 15:08:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[CHE]]></category>
		<category><![CDATA[Teilzeitstudium]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nw-ihk.de/?p=19814</guid>

					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Gemäß einer aktuellen Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hat die Anzahl der offiziellen Teilzeitstudierenden in Deutschland mit rund 231.000 im Wintersemester 2020/21 einen neuen Höchstwert erreicht. Das entspricht einem Plus von etwa 8.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil der Teilzeitstudierenden an allen Studierenden ist mit 7,8 Prozent deutschlandweit so hoch wie noch  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/11/teilzeitstudium/">Teilzeitstudium: Zahlen erreichen neue Höchststände</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Gemäß einer aktuellen Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hat die Anzahl der offiziellen Teilzeitstudierenden in Deutschland mit rund 231.000 im Wintersemester 2020/21 einen neuen Höchstwert erreicht. Das entspricht einem Plus von etwa 8.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil der Teilzeitstudierenden an allen Studierenden ist mit 7,8 Prozent deutschlandweit so hoch wie noch nie.</p>
<p>Gemäß CHE dürfte die Zahl der „De-facto“-Teilzeitstudierenden, die zwar in einen Vollzeit-Studiengang eingeschrieben sind, aber weniger intensiv und länger als vorgesehen studieren, allerdings noch deutlich höher liegen.&#8217;Denn ein Teilzeitstudium kann Möglichkeiten eröffnen, Studium und Berufstätigkeit miteinander zu verbinden, so dass Studierende dem Arbeitsmarkt auch während des Studiums nicht verloren gehen.</p>
<p>Im Ländervergleich haben Hamburg (21 %), Nordrhein-Westfalen (13,3 %) und Mecklenburg-Vorpommern (12,7 %) die höchsten Anteile Teilzeitstudierender. Niedersachsen liegt mit einem Anteil von 3,7 Prozent auf Platz 11.</p>
<p>Ein gänzlich anderes Bild zeigt sich bei der Angebotsseite. 2022 standen 17,9 Prozent aller Studienangebote den Studierenden auch als Teilzeit-Option zur Verfügung. Führend ist hier das Saarland, bei dem 64,7 Prozent aller Studienangebote auch in verringertem Umfang genutzt werden können. Niedersachsen steht mit 22,1 Prozent Teilzeitstudienangebote an siebter Stelle.</p>
<p>Die jährliche Auswertung im Rahmen des CHECKs Teilzeitstudium in Deutschland zeigt ein deutliches Ungleichgewicht bei der Verteilung nach Trägerschaft der Hochschulen. 49,3 Prozent der Teilzeitstudierenden absolvieren ihr Studium an einer privaten Hochschule. Damit studieren 36,8 Prozent aller Studierenden an privaten Einrichtungen in Deutschland nicht in Vollzeit. An den staatlichen Hochschulen sind es nur 4,4 Prozent.</p>
<p>Diese und weitere Daten sind in der aktuellen Auswertung des CHE Centrums für Hochschulentwicklung zu finden <a href="https://www.che.de/download/check-teilzeitstudium-2022">https://www.che.de/download/check-teilzeitstudium-2022</a>.</p>
<p><em>Die wichtigsten Informationen zum Thema Teilzeitstudium mit Checklisten und einer kommentierten Linkliste finden sich auch auf der CHE-Website unter: </em><a href="https://www.che.de/download/teilzeitstudium/">https://www.che.de/download/teilzeitstudium/</a></p>
<p><strong>Autoren der Studie</strong></p>
<p>CHE Consult analysiert seit 2016 im Auftrag des Centrums für Hochschulentwicklung die Entwicklung von Teilzeit-Studienangeboten in Deutschland. Die Publikation „CHECK – Teilzeitstudium in Deutschland 2022“ umfasst auf der einen Seite die Studienangebote der Hochschulen. Außerdem wird auch die Nachfrage bei den Studierenden dargestellt. Grundlage für die Teilzeit-Angebots-Quote sind die Daten des Hochschulkompasses der Hochschulrektorenkonferenz für das Wintersemester 2022/23. Die Anteile der Teilzeitstudierenden beruhen auf Angaben des Statistischen Bundesamtes für das Wintersemester 2020/21.</p>
<p>Weitere länderspezifische Hochschuldaten zu diesem und anderen Themen finden sich im Datenportal CHE Hochschuldaten unter <a href="http://www.hochschuldaten.de/">www.hochschuldaten.de</a>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/11/teilzeitstudium/">Teilzeitstudium: Zahlen erreichen neue Höchststände</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2022/11/teilzeitstudium/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zehn Jahre Offene Hochschule</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/06/offenen-hochschule-niedersachsen/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2020/06/offenen-hochschule-niedersachsen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 14:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[berufsbegleitende Studiengänge]]></category>
		<category><![CDATA[Centrum für Hochschulentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[CHE]]></category>
		<category><![CDATA[DZHW]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulzugangsberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[kfsn]]></category>
		<category><![CDATA[Koordinierungsstelle für Studieninformation und -beratung in Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersächsisches Hochschulgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Studieren ohne Abitur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nw-ihk.de/?p=12172</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor zehn Jahren haben sich die niedersächsischen Hochschulen noch mehr als zuvor beruflich qualifizierten Menschen geöffnet. Durch die Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes wurden die Voraussetzungen der Offenen Hochschule Niedersachsen ausgebaut, zu denen nicht nur das Studieren ohne Abitur, sondern auch ein vermehrtes Angebot an berufsbegleitenden Studiengängen und die Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen auf die Inhalte  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/06/offenen-hochschule-niedersachsen/">Zehn Jahre Offene Hochschule</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Vor zehn Jahren haben sich die niedersächsischen Hochschulen noch mehr als zuvor beruflich qualifizierten Menschen geöffnet. Durch die Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes wurden die Voraussetzungen der Offenen Hochschule Niedersachsen ausgebaut, zu denen nicht nur das Studieren ohne Abitur, sondern auch ein vermehrtes Angebot an berufsbegleitenden Studiengängen und die Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen auf die Inhalte eines Hochschulstudiums gehören.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ähnlich wie in Niedersachsen wurden auch in den anderen Bundesländern die Bedingungen für die Offene Hochschule durch die Überarbeitung der jeweiligen Hochschulgesetze rund um das Jahr 2010 erweitert. Nach den aktuellen Berechnungen des <a href="https://www.che.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Centrums für Hochschulentwicklung (CHE)</a> hat die Anzahl der Studierenden ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung in ganz Deutschland im Jahr 2018 mit über 62 100 wieder einen neuen Höchststand erreicht. Im Jahr 2010 waren es erst 25 700. Trotzdem befindet sich die Zahl mit derzeit 2,2 Prozent aller Studierenden weiterhin auf niedrigem Niveau, wenn sich auch der Wert gegenüber 1,2 Prozent im Jahr 2010 leicht verbessert hat. In Niedersachsen lag der Anteil 2018 mit mehr als 3600 Studierenden bei 1,7 Prozent. Somit ist Niedersachsen im Bundesvergleich 2018 – wie im Vorjahr – wieder auf Platz 9 gelandet. 2010 waren es 2090 beruflich qualifizierte Studierende in Niedersachsen (1,4 %).<br />
Der Anteil der Studienanfänger ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung an allen Studienanfängern lag 2018 deutschlandweit mit über 14 800 bei 2,9 Prozent. 2010 waren es 9240 beruflich qualifizierte Studienanfänger (2,1 %). In Niedersachsen lag die Zahl mit rund 730 bei 2 Prozent (2010 bei 446 bzw. 1,4 Prozent). Somit rutschte Niedersachsen im Bundesvergleich auf Platz 10 (Vorjahr Platz 9).<br />
Mit über 8700 Personen gehörten deutschlandweit 2018 rund 1,8 Prozent der gesamten Hochschulabsolventen zu der Gruppe der Studierenden ohne Abitur oder Fachhochschulreife (2010: 2860 bzw. 0,8 Prozent). In Niedersachsen lag der Anteil sowohl 2010 mit 455 also auch 2018 mit 615 beruflich qualifizierten Absolventen bei 1,6 Prozent. Damit blieb Niedersachsen im Jahr 2018 im Bundesvergleich – wie im Vorjahr – auf Platz 8. Laut einer Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) sowie der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) sind<a href="http://www.studieren-ohne-abitur.de/web/information/daten-monitoring/quantitative-entwicklung-in-deutschland-insgesamt/#para_5" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> beruflich qualifizierte Studierende ohne Abitur oder Fachhochschulreife ähnlich erfolgreich wie Studierende mit (Fach-) Hochschulreife</a>. Die Abschlussnoten unterscheiden sich kaum von denen der Studierenden mit schulischer Hochschulreife. Allerdings belegt eine andere Untersuchung ein höheres Risiko des Studienabbruchs bei Studierenden ohne (Fach-)Hochschulreife. Das wird vor allem darauf zurückgeführt, dass diese Personengruppe häufig in Fernstudiengängen studiert.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Hochschulzugangsberechtigung.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-12183 aligncenter" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Hochschulzugangsberechtigung-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Hochschulzugangsberechtigung-200x132.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Hochschulzugangsberechtigung-300x198.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Hochschulzugangsberechtigung-400x264.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Hochschulzugangsberechtigung-600x395.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Hochschulzugangsberechtigung-768x506.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Hochschulzugangsberechtigung.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><strong>Kompetenzen aus dem Beruf müssen angerechnet werden</strong><br />
Laut dem Bericht „Bildung in Deutschland 2018“ haben sich deutschlandweit die berufsbegleitenden Bachelorstudiengänge an allen Hochschulen – also ehemaligen Fachhochschulen und Universitäten – von 3,5 Prozent im Jahr 2013 auf 6 Prozent in 2018 erhöht. Extra ausgewiesen werden in dem Bericht außerdem die Bachelor-Fernstudiengänge mit 2,3 Prozent im Jahr 2013 und 3 Prozent in 2018. Hinzu kommt die Möglichkeit des Teilzeitstudiums, mit dem eine Berufstätigkeit auch weitergeführt werden könnte.<br />
Die Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen ist bereits vor der Erweiterung der Öffnung der Hochschulen bundes-weit durch ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung thematisiert worden. Dabei handelt es sich um die Initiative „ANKOM &#8211; Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge sowie Übergänge von der beruflichen in die hochschulische Bildung“. Durch diese Initiative wurden Anrechnungsmöglichkeiten in verschiedenen Projekten bundesweit erprobt und implementiert.<br />
Allerdings ist es auch heute noch so, dass pauschale Verfahren an den Hochschulen wesentlich seltener vorkommen als die individuelle Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen auf ein Hochschulstudium. Dabei haben pauschale Anrechnungsmöglichkeiten den Vorteil, dass sie den Absolventen entsprechender beruflicher Aus- und Fortbildungen verlässlich die Anrechnung ihrer erworbenen Kompetenzen auf einen entsprechenden Studiengang ermöglichen.<br />
Die Industrie- und Handelskammern setzen sich seit Jahrzehnten dafür ein, dass beruflich qualifizierte Menschen Möglichkeiten erhalten, sich auch akademisch weiter zu qualifizieren. Mit dem Einsatz für die Offene Hochschule soll letztlich auch die Wertigkeit der beruflichen Qualifikationen untermauert werden. Durch die Ausweitung der berufsbegleitenden Studienangebote soll zudem verhindert werden, dass die Aufnahme eines Studiums dazu führt, dass der Arbeitnehmer seine berufliche Tätigkeit (zumindest vorübergehend) aufgibt.<br />
Da die Weiterentwicklung der Offenen Hochschule Niedersachsen ein Anliegen der Industrie- und Handelskammern, aber auch des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums und anderer Institutionen ist, arbeiten diese Partner eng in einem Netzwerk-Rat zusammen. Der Netzwerk-Rat hat eine beratende Funktion und wirkt an den strategischen Planungen für die Gestaltung der Offenen Hochschule Niedersachsen mit, deren Gesamtkoordination über die <a href="https://www.studieren-in-niedersachsen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Koordinierungsstelle für Studieninformation und &#8211; beratung in Niedersachsen (kfsn)</a> erfolgt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Was bedeutet „Offene Hochschule?“</strong></span></p>
<p>Absolventen einer anerkannten mindestens dreijährigen dualen Berufsausbildung und anschließend mindestens drei Jahren einschlägiger Berufserfahrung haben die Möglichkeit, fachgebunden an einer Hochschule in Niedersachsen zu studieren – auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife. Die Zulassung wird von der jeweiligen Hochschule geprüft.</p>
<p>Neben dem Meister und staatlich geprüften Techniker oder staatlich geprüften Betriebswirt dürfen auch Absolventen anderer <a href="https://www.hannover.ihk.de/ausbildung-weiterbildung/weiterbildung/fortbildungspruefungen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IHK-Fortbildungen</a>, die auf Lehrgängen mit mindestens 400 Stunden basieren – wie Betriebswirte, Fachwirte oder Fachkaufleute – ein Studium in jeder Fachrichtung an einer Hochschule (egal ob ehemalige Fachhochschule oder Universität) aufnehmen.</p>
<p>Informationen zur Offenen Hochschule Niedersachsen:<br />
<a href="https://www.studieren-in-niedersachsen.de/studienwahl/offene-hochschule-niedersachsen/ueber-die-offene-hochschule-niedersachsen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.offene-hochschule-niedersachsen.de</a></p>
<p>Bundesweite Informationen und Zahlen zur Offenen Hochschule: <a href="http://www.studieren-ohne-abitur.de/web/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.studieren-ohne-abitur.de</a></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Erst Ausbildung, dann Studium</strong></p>
<p>Oliver Matzat hat nach seinem Abitur eine Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen absolviert. Heute arbeitet der 26-Jährige bei der Klinik Niedersachsen <a href="https://www.klinikniedersachsen.de/kontakt/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erwin Röver GmbH &amp; Co. KG in Bad Nenndorf</a> und studiert berufsbegleitend Business Administration mit Vertiefung Health Management im vierten Semester an der <a href="http://www.leibniz-fh.de/leibniz-fachhochschule/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leibniz-Fachhochschule in Hannover</a>.</p>
<p><strong>Viele Abiturienten wollen direkt nach dem Abi studieren &#8211; warum </strong><strong>haben Sie sich anders entschieden?</strong><br />
Oliver Matzat: Das ist nicht ganz richtig. Ich habe mich aber mit der Entscheidung sehr schwergetan und mich letztlich direkt für ein Vollzeitstudium Wirtschaftswissenschaften an der Uni angemeldet. Ich habe dort relativ schnell gemerkt, dass das nicht das richtige für mich war – zu theoretisch! Das Studium habe ich unterbrochen und 2013 ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht. Die Praxis des Arbeitsalltags tat mir gut. Deswegen habe ich die Ausbildung begonnen, um später entweder das Studium fortzusetzen oder etwas Neues zu beginnen.</p>
<p><strong>Wie fiel die Wahl auf genau diesen Studiengang?</strong><br />
Matzat: Der Wirtschaftsbereich vor allem im Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen hat mich schon immer gereizt, vielleicht auch, weil viele aus meiner Familie auch in diesem Bereich arbeiten. Die Ausbildung hat mein Interesse zusätzlich gestärkt. Außerdem hatte ich das Gefühl, noch nicht am Ende meiner „Ausbildung“<br />
zu sein. Natürlich spielten auch finanzielle Gedanken eine Rolle. Mit einem Studium lassen sich später höhere Löhne einfacher rechtfertigen.</p>
<p><strong>Warum das berufsbegleitende Studienangebot?</strong><br />
Matzat: Mir gefällt mein Beruf. Und ich fühle mich sehr wohl bei meinem Arbeitgeber. Ich wollte den Betrieb daher nicht unbedingt verlassen. Daher suchte ich nach einer Möglichkeit, die Tätigkeit in der Klinik mit einem Studium zu verbinden. Mit einem Jahr im Beruf fühlte ich mich dann bereit, das Studium in Form des Abendstudiums zu beginnen. Stand heute auch eine richtige Entscheidung.</p>
<p><strong>Wurden Inhalte Ihrer Ausbildung auf das Studium angerechnet?</strong><br />
Matzat: Einige Module wurden mir für das erste und zweite Semester angerechnet. Zu diesen Themenbereichen musste ich dann weder eine Vorlesung besuchen, noch eine Klausur schreiben. Dadurch hatte ich in den beiden Semestern auf jeden Fall einen Zeitgewinn und konnte mich auch auf die anderen Inhalte besser konzentrieren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Unterstützt Ihr Unternehmen Sie bei dem Studium?</strong><br />
Matzat: Ja. Ich habe vor Aufnahme des Studiums mit meinem Arbeitgeber eine Vereinbarung getroffen. Die Klinik übernimmt einen Teil der Kosten: Die Studiengebühren werden so jeweils etwa zu einem Drittel von meinem Arbeitgeber, von der Förderung durch mein <a href="https://www.hannover.ihk.de/ausbildung-weiterbildung/weiterbildung/a-z-der-weiterbildung/begabte.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weiterbildungsstipendium</a> und durch mich getragen. Dank meines guten Ausbildungsabschlusses wurde ich von der IHK auf das Stipendium hingewiesen, das ich nun vom <a href="https://www.sbb-stipendien.de/weiterbildungsstipendium.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesministerium für Bildung und Forschung</a> erhalte – das hilft natürlich.</p>
<p style="text-align: right;">Die Fragen stellte Nicole Pfrimmer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Kontakt zum Autor&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_column_text]</p>
<h2>Nicole Pfrimmer</h2>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Pfrimmer_IMG_0888.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-12174 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Pfrimmer_IMG_0888.jpg" alt="" width="200" height="133" /></a></p>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1512573022419{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Apfrimmer%40hannover.ihk.de|||&#8220;]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/06/offenen-hochschule-niedersachsen/">Zehn Jahre Offene Hochschule</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2020/06/offenen-hochschule-niedersachsen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
