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	<title>Bund Archive - NW IHK</title>
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		<title>Grünes Licht für einen Staatseinstieg bei der TUI</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 15:31:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der TUI gibt es jetzt die 25+1-Regel: Der Bund kann über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds eine stille Einlage in Aktien umwandeln und wird dann über eine Sperrminorität verfügen.   Die TUI-Hauptversammlung, außerordentlich und virtuell, hat am 5. Januar den Weg für das dritte Rettungspaket zugunsten des weltgrößten Reisekonzerns frei gemacht. Es hat ein Gesamtvolumen von 1,8  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/01/tui-bund-staatseinstieg/">Grünes Licht für einen Staatseinstieg bei der TUI</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Bei der TUI gibt es jetzt die 25+1-Regel: Der Bund kann über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds eine stille Einlage in Aktien umwandeln und wird dann über eine Sperrminorität verfügen.</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die TUI-Hauptversammlung, außerordentlich und virtuell, hat am 5. Januar den Weg für das dritte Rettungspaket zugunsten des weltgrößten Reisekonzerns frei gemacht. Es hat ein Gesamtvolumen von 1,8 Mrd. Euro und ermöglicht den Staatseinstieg mit einem Anteil von 25 Prozent plus einer Aktie.</p>
<h6><strong>Deutliche Mehrheiten</strong></h6>
<p>Die Anteilseigner stimmten den einzelnen Umsetzungsschritten jeweils mit großer Mehrheit zu. Das sind im Einzelnen die Herabsetzung des Grundkapitals von 2,56 Euro auf 1 Euro je Aktie, eine Kapitalerhöhung über rund 509 Mio. Euro und die Zustimmung zum Wandlungsrecht, nach dem der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) eine stille Einlage in TUI-Anteile umwandeln kann. Die EU-Kommission hatte dem Rettungspaket bereits im Vorfeld grünes Licht gegeben.</p>
<h6><strong>Großes Medienecho</strong></h6>
<p>Der Einstieg des Staates bei der TUI wurde von einem erheblichen Medienecho begleitet. Der Bund hatte sich in der aktuellen Corona-Krise bereits an der Lufthansa beteiligt, die ähnlich von Einschränkungen getroffen wurde wie der hannoversche Reiseveranstalter. Vorstandschef Fritz Joussen machte bei der Hauptversammlung deutlich, sein Unternehmen habe innerhalb kürzester Frist schlicht kein Produkt mehr gehabt. Er setzt aber darauf, dass viele Menschen unbedingt wieder reisen wollen, sobald es die Lage erlaubt.</p>
<h6><strong>In der niedersächsischen Spitzengruppe</strong></h6>
<p>Nach der <a href="https://www.nordlb.de/die-nordlb/research-floor-research/download/3028/direct/">aktuellen Rangliste der Nord/LB</a> auf Basis der Geschäftszahlen des Jahres 2019 ist die TUI gemessen am Umsatz das drittgrößte Unternehmen Niedersachsens. Bei der Wertschöpfung liegt der Reiseveranstalter mit weltweit über 70.000 Beschäftigten auf Rang vier hinter VW, Continental und Talanx.</p>
<p>Die grundlegenden Entscheidungen für das <a href="https://nw-ihk.de/2020/12/tui-pandemie-kfw-kredit-mordashov/">dritte Rettungspaket</a> fielen bereits im September. Zuvor war die TUI bereits zwei Mal mit 1,8 Mrd. bzw gut 1 Mrd. Euro gestützt worden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5></h5>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/01/tui-bund-staatseinstieg/">Grünes Licht für einen Staatseinstieg bei der TUI</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Belastet durch die Corona-Pandemie: TUI bekommt weitere 1,8 Milliarden Euro</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 16:34:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die TUI hat sich mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), der KfW, den Banken und dem größten Einzelaktionär Unifirm Ltd. (Mordashov Familie) auf ein zusätzliches Finanz-Paket in Höhe von 1,8 Milliarden Euro verständigt. Aufgrund der seit Herbst wieder ansteigenden Infektionszahlen, strikter Reisebeschränkungen in vielen Ländern und einem damit verbundenen kurzfristigeren Buchungsverhalten der Kunden trifft TUI weitere Vorsorge.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/tui-pandemie-kfw-kredit-mordashov/">Belastet durch die Corona-Pandemie: TUI bekommt weitere 1,8 Milliarden Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Die TUI hat sich mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), der KfW, den Banken und dem größten Einzelaktionär Unifirm Ltd. (Mordashov Familie) auf ein zusätzliches Finanz-Paket in Höhe von 1,8 Milliarden Euro verständigt.</strong></h5>
<h5>Aufgrund der seit Herbst wieder ansteigenden Infektionszahlen, strikter Reisebeschränkungen in vielen Ländern und einem damit verbundenen kurzfristigeren Buchungsverhalten der Kunden trifft TUI weitere Vorsorge. Mit dem Finanz-Paket soll die Überbrückung bei andauernder Pandemie im Jahr 2021 sichergestellt werden. TUI erwartet nach den ersten Meldungen zu Impfstoff-Erfolgen im Verlauf des ersten Halbjahres 2021 eine Besserung der Pandemie-Lage und eine stärkere Rückkehr von Urlaubsreisen.<br />
Das Paket setzt sich zusammen aus stillen Einlagen des WSF, einer weiteren Kreditlinie der KfW, Garantien und einer Kapitalerhöhung mit Bezugsrechten, die auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der TUI im Januar 2021 beschlossen werden soll. Die Familie Mordashov ist langfristig strategisch bei der TUI investiert und hat mit ihrer Firma Unifirm Ltd. als größte Einzelaktionärin der TUI zugesagt, sich an der Kapitalerhöhung zu beteiligen.</h5>
<h5>Fritz Joussen, Vorstandsvorsitzender der TUI AG: „Die TUI war vor der Corona-Pandemie ein kerngesundes Unternehmen. Der Markt ist intakt, die Nachfrage ist da. Aber wir können seit März keine nennenswerten Umsätze erwirtschaften. Unser integriertes Geschäftsmodell erlaubt es uns, sehr flexibel auf kurzfristige Änderungen der Pandemie-Lage zu reagieren, so wie wir das Reiseprogramm im Juli nach der ersten Welle für einige Wochen erfolgreich wieder hochgefahren haben. Die Menschen wollen reisen, der Tourismus bleibt eine Wachstumsindustrie und ein wichtiger Wirtschaftszweig zur Stabilisierung des südlichen Euro-Raums. Das Finanz-Paket schafft die Sicherheit, den Blick konsequent nach vorn zu richten und den Konzern strategisch und strukturell auf die Zeit nach der Pandemie vorzubereiten. Mit den Maßnahmen sichert der Konzern die Liquidität für eine weiter anhaltende Pandemie in 2021.Gleichzeitig verbessern wir langfristig unsere Bilanzstrukturen. Das Gesamtpaket aus unterschiedlichen Finanzierungsmitteln verschiedener Partner zeigt das breite Vertrauen aller Beteiligten in die Zukunft des Tourismus und des TUI-Konzerns.“</h5>
<h5>Einschließlich des zusätzlich vereinbarten Finanz-Pakets verfügt die TUI AG zum 30. November 2020 über Finanzmittel und Kreditfazilitäten in Höhe von 2,5 Milliarden Euro.</h5>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/tui-pandemie-kfw-kredit-mordashov/">Belastet durch die Corona-Pandemie: TUI bekommt weitere 1,8 Milliarden Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>TUI erhält weiteren Kredit von der KfW &#8211; Geschäft läuft nach Einbruch wieder an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2020 11:18:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Insgesamt 1,2 Mrd. Euro schwer ist ein weiteres Finanzierungspaket, mit der Bund die hannoversche TUI AG in der Corona-Krise unterstützt. Nach Milliardenverlust im Frühsommer läuft das Reisegeschaft wieder an. Die TUI und die KfW haben Mitte August vereinbart, die bestehende KfW-Kreditlinie um 1,05 Mrd. Euro zu erweitern. Damit wird die Unterstützung des Bundes für den  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/08/tui-kredit/">TUI erhält weiteren Kredit von der KfW &#8211; Geschäft läuft nach Einbruch wieder an</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Insgesamt 1,2 Mrd. Euro schwer ist ein weiteres Finanzierungspaket, mit der Bund die hannoversche TUI AG in der Corona-Krise unterstützt. Nach Milliardenverlust im Frühsommer läuft das Reisegeschaft wieder an.<br />
</strong></h5>
<p>Die TUI und die KfW haben Mitte August vereinbart, die bestehende KfW-Kreditlinie um 1,05 Mrd. Euro zu erweitern. Damit wird die Unterstützung des Bundes für den Reiseveranstalter mit Sitz in Hannover ausgeweitet: Bereits im April hatte der weltweite Branchenprimus einen <a href="https://nw-ihk.de/2020/03/tui-staatshilfe-corona-kredit-ueberbrueckungskredit/">Kredit von 1,8 Mrd. Euro</a> erhalten.</p>
<p>Um den jetzt bewilligten Kredit nutzen zu können, muss die TUI unter anderem eine Wandelanleihe in Höhe von 150 Mio. Euro an den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) begeben. Bereits im Frühjahr hatte sich das Unternehmen verpflichtet, zunächst keine Dividenden zu zahlen.</p>
<p>Im Rahmen des neuen Stabilisierungspakets stehen dem Reiseunternehmen jetzt insgesamt weitere 1,2 Mrd. Euro an Liqudität zur Verfügung. Damit würden, so die TUI-Mitteilung, sowohl die touristische Saisonalität im Winter 2020/21sowie weitere längerfristige Reisebeschränkungen und Beeinträchtigungen durch Covid-19 abgedeckt. TUI-Vorstandschef Fritz Joussen: „Das zusätzliche Stabilisierungspaket erlaubt uns, den Fokus auf das operative Geschäft zu legen und gleichzeitig die Neuausrichtung des Konzerns voranzutreiben.“</p>
<p>Ebenfalls Mitte August wurden die Zahlen für das dritte Quartal im September zu Ende gehenden TUI-Geschäftsjahres veröffentlicht. In diesen drei Monaten verlor das Unternehmen wegen der weltweiten Reisebeschränkungen nahezu seinen ganzen Umsatz (- 98,5 %). Der Konzernverlust belief sich von April bis Juni auf mehr als 1,4 Mrd. Euro, das bereinigte Ebit auf minus 1,1 Mrd. Euro.</p>
<p>Die Perspektive scheint aber wieder deutlich aufgehellt. Mittlerweile finde Sommerurlaub finde in allen Märkten wieder statt, so das Unternehmen. Nur wenige Tage vor der Kreditvereinbarung mit dem Bund hatte der Konzern gemeldet, dass seit eine Viertelmillion Fluggäste mit TUIfly unterwegs waren und von einem guten Start in den Sommer gesprochen. Fast zeitgleich waren auch Reisen in die Türkei wieder aufgenommen worden. Für das letzte Quartal des laufenden Geschäftsjahres strebt das Unternehmen an, wieder in den Bereich der Kostendeckung zu kommen. Man habe seit Wiederaufnahme des Reisegeschäfts 1,7 Millionen Neubuchungen gezählt. Positiv vermerkt die TUI auch die Buchungen für den Sommern 2021 mit einem Plus von 145 Prozent.</p>
<p>Auf ihrer Website bietet die<a href="https://www.tuigroup.com/de-de/medien/tui-ticker-coronavirus"> TUI regelmäßig aktualisierte Informationen</a> zu Corona an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/08/tui-kredit/">TUI erhält weiteren Kredit von der KfW &#8211; Geschäft läuft nach Einbruch wieder an</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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