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	<title>Bürokratie Archive - NW IHK</title>
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		<title>IHK startet Initiative gegen Bürokratie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 09:52:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Orientierung im Bürokratiedschungel und die Möglichkeit, ein Signal zu senden, wenn man sich im Regelungsdickicht verheddert: Beides ist jetzt online über die Website der IHK Hannover möglich. Am 23. Februar werden in Deutschland voraussichtlich Neuwahlen für den Deutschen Bundestag stattfinden. Ein zentrales Thema aus Sicht der deutschen Wirtschaft wird im aufziehenden Wahlkampf und für die  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/ihk-startet-initiative-gegen-buerokratie/">IHK startet Initiative gegen Bürokratie</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Orientierung im Bürokratiedschungel und die Möglichkeit, ein Signal zu senden, wenn man sich im Regelungsdickicht verheddert: Beides ist jetzt online über die Website der IHK Hannover möglich.</h6>
<div>
<p class="text">Am 23. Februar werden in Deutschland voraussichtlich Neuwahlen für den Deutschen Bundestag stattfinden. Ein zentrales Thema aus Sicht der deutschen Wirtschaft wird im aufziehenden Wahlkampf und für die neue Bundesregierung künftig ein konsequenterer Abbau von Bürokratie sein. Die IHK Hannover startet daher heute eine neue Initiative mit einem umfassenden kompakten Bürokratie-Guide als Orientierungshilfe für Unternehmen sowie einen Bürokratiemelder, über den Betriebe ihre konkreten Probleme mit bürokratischen Fesseln über die IHK auf die politische Agenda bringen können.</p>
<p>„Die Bürokratielasten, die von der regionalen Wirtschaft mittlerweile zu tragen sind, haben ein kritisches Ausmaß erreicht. In der angespannten konjunkturellen Lage sollten sich die Unternehmen mit voller Kraft auf ihr Kerngeschäft und die Wettbewerbsfähigkeit konzentrieren können, statt sich um immer mehr Informations- und Berichtspflichten, Aufbewahrungsfristen und Nachweise kümmern zu müssen“ sagt Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover.</p>
<p>Der neue Bürokratie-Guide auf der Website der IHK Hannover bietet unter <a title="externer Link" href="http://www.hannover.ihk.de/buerokratieguide" target="_blank" rel="noopener" data-linktypeicon="CMExternalLink">www.hannover.ihk.de/buerokratieguide</a> ab sofort eine kompakte Übersicht und Orientierung, welche Branchen aktuell mit welchen bürokratischen Regulierungen konfrontiert sind. Die Auflagen und Berichtspflichten speisen sich nicht allein aus den regulatorischen Vorgaben aus Berlin, sondern beinhalten auch Vorgaben aus Brüssel, beispielhaft die neuen und umfangreichen Berichts- und Dokumentationspflichten im Zuge des Green Deal der EU gegenüber. Von einer One-In-One-Out-Praxis, die bei der Einführung einer neuen Regulierung eine alte Belastung zurücknimmt, kann in der heutigen Praxis noch keine Rede sein. Im Ergebnis kommen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen zunehmend an ihre Grenzen.</p>
<p>In den kommenden drei Monaten wird die Wirtschaft ihre Erwartungen an die künftige Bundesregierung in Berlin formulieren. Damit eröffnet sich der regionalen Wirtschaft jetzt auch die Chance, ihre größten Bürokratie-Ärgernisse am konkreten Beispiel im eigenen Unternehmen über die IHK in den politischen Diskurs einzubringen. Der neue IHK-Bürokratiemelder bietet unter <a title="externer Link" href="http://www.hannover.ihk.de/buerokratiemelder" target="_blank" rel="noopener" data-linktypeicon="CMExternalLink">www.hannover.ihk.de/buerokratiemelder</a> allen Betrieben dafür einen einfachen Zugang, um ihre Probleme zu benennen.</p>
<p>„Die IHK ist die Stimme für die regionale Wirtschaft, gerade im Vorfeld von Wahlen und politischen Umbrüchen. Am überzeugendsten kann Wirtschaft ihre Ziele in der Politik mit Positionen erreichen, die mit konkreten Problemen aus der betrieblichen Praxis unserer Unternehmen unterfüttert sind“, wirbt IHK-Hauptgeschäftsführerin Bielfeldt für die Beteiligung an der IHK-Initiative für Bürokratieabbau.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/ihk-startet-initiative-gegen-buerokratie/">IHK startet Initiative gegen Bürokratie</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<item>
		<title>Herbst der Bürokratie: Entlastung Fehlanzeige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[IHK]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2024 10:55:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Öffentliche Aufträge]]></category>
		<category><![CDATA[Vergaberecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vergaberechtsreform]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vergaberechtsreform: Noch ist ein Gesetz nicht in Sicht. Aber der jetzt vorliegende Referentenentwurf der Bundesregierung verfehlt die Ziele Entbürokratisierung und Vereinfachung. Von Sabine Hillmer Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) sieht in ihrer Stellungnahme zum Referentenentwurf des Vergaberechtstransformationsgesetz (VergRTransfG) keinen wirklichen Willen zur bürokratischen Entlastung von Unternehmen rund um den Vergabeprozess. Der Ende September veröffentlichte  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vergaberechtsreform: Noch ist ein Gesetz nicht in Sicht. Aber der jetzt vorliegende Referentenentwurf der Bundesregierung verfehlt die Ziele Entbürokratisierung und Vereinfachung.</strong></p>
<p><em><strong>Von Sabine Hillmer</strong></em></p>
<p>Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) sieht in ihrer Stellungnahme zum Referentenentwurf des Vergaberechtstransformationsgesetz (VergRTransfG) keinen wirklichen Willen zur bürokratischen Entlastung von Unternehmen rund um den Vergabeprozess. Der Ende September veröffentlichte Entwurf enthält rund 200 Regelvorschläge und die zwingende Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und sozialen Ziele im Vergaberecht.</p>
<p>Nachdem im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, die öffentlichen Vergabeverfahren zu vereinfachen, zu professionalisieren, zu beschleunigen und zu digitalisieren bei gleichzeitiger wirtschaftlicher, sozialer, ökologischer und innovativ Ausrichtung, sind im Jahr 2023 im Rahmen eines vorgelagerten Konsultationsprozesses 450 Stellungnahmen eingegangen.</p>
<p>Im aktuellen Referentenentwurf passen jedoch die Ziele Vereinfachung und Beschleunigung nicht zusammen mit den vielen Detailvorgaben zur Nachhaltigkeit, die Ausschreibungen noch komplexer sowohl für Unternehmen als auch für öffentliche Auftraggeber machen. Zum kommt der Großteil der Vereinfachungsmaßnahmen, so weit sie vorgesehen sind, der Auftraggeberseite zugute. Chefjustiziar der DIHK, Professor Dr. Stephan Wernicke, meint dazu: „Das Vergaberecht dient mittlerweile primär als Mittel zur Steuerung staatlichen Handelns – indirekt der Lenkung der Unternehmen – und nur noch sekundär der wirtschaftlichen Beschaffung.“</p>
<p>Die Anhebung von sogenannten Schwellenwerten, ab denen Aufträge direkt vergeben werden dürfen, trägt auch nicht zur Vereinfachung bei. Sicherlich beurteilen Unternehmen, die bei Auftraggebern bekannt sind und zu nicht öffentlichen Vergaben herangezogen werden, eine Anhebung positiv, aber insgesamt gesehen werden so dem Markt Aufträge entzogen und der Zugang für andere Marktteilnehmer schwierig, wenn sie nicht einmal mehr von Vergaben erfahren.</p>
<p>Positiv hinsichtlich Vereinfachung sind die Regelungen zur Nachweisführung mit der Stärkung der Eigenerklärung und insbesondere die Rechtsicherheit bei Vergaben in Krisenzeiten. Maßnahmen zur Digitalisierung, zum Beispiel, dass Nachprüfungsverfahren weitestmöglich digitalisiert und Anträge künftig per E-Mail eingereicht werden können, sind ebenso ein Fortschritt, wie es eine Rechtsgrundlage für eine zentrale Bekanntmachungsplattform geben soll. Die Einlassungen hinsichtlich verbesserter Bedingungen für Start-ups und für innovative Lösungen weisen in die richtige Richtung, sind aber nicht ausgereift.</p>
<p>Da die Frist zur Stellungnahme für die Verbände sehr kurz war, behält sich die DIHK weitere Einlassungen im Verfahren vor. Wann mit einem Gesetz zu rechnen ist, ist derzeit noch nicht absehbar. Weitere Aspekte, Impulse oder Anregungen werden von Unternehmen entgegengenommen. Die zugrundeliegenden Dokumente sind sehr umfänglich und zu finden unter:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/20241009-vergabetransformationspaket.html">BMWK: Referentenentwürfe zur Reform des Vergaberechts</a></li>
<li><a href="https://www.dihk.de/resource/blob/123756/094081a6a0bcc739db6f256325053578/recht-dihk-stellungnahme-vergabetransformationspaket-data.pdf">DIHK: Stellungnahme zum Vergabetransformationspaket</a></li>
</ul>
<p>Kontakt: IHK Hannover, Sabine Hillmer, Tel. 0511 3107-272, sabine.hillmer@hannover.ihk.de</p>
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		<item>
		<title>Die Freitags-Kolumne: Was Kinder hören dürfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 12:48:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Freitags.Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es begab sich in einer kleinen Stadt, nicht allzu weit entfernt von Hannover. Da kam eine Mutter, Ratsfrau ihres Zeichens, mit ihrem Kinde, einem Säugling, und wollte sich mit den anderen Stadträtinnen und Stadträten beraten in einer Zusammenkunft, bei der kein anderer und keine andere als die Gewählten dabei sein durften. Und wurde abgewiesen. Übersetzt:  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-contents="true">
<p>Es begab sich in einer kleinen Stadt, nicht allzu weit entfernt von Hannover. Da kam eine Mutter, Ratsfrau ihres Zeichens, mit ihrem Kinde, einem Säugling, und wollte sich mit den anderen Stadträtinnen und Stadträten beraten in einer Zusammenkunft, bei der kein anderer und keine andere als die Gewählten dabei sein durften. Und wurde abgewiesen.</p>
<p>Übersetzt: Die Ratsfrau durfte nicht zusammen mit ihrer Tochter an einer nichtöffentlichen Sitzung teilnehmen. Weil man befürchtete, dass mit dem nur einige Wochen alten Kind die Nichtöffentlichkeit verletzt sein könnte, mit möglichen Auswirkungen auf die Rechtssicherheit der Beschlüsse.</p>
<p>Und es ward berichtet, dass alle, auch die Ratsfrau selber, die Köpfe wiegten und in Zustimmung nickten.</p>
<p>Nein, wir wollen natürlich mit dieser Einleitung keine Schilda-Assoziationen wecken. Dazu ist die Sache viel zu wichtig. Sondern schlicht Aufmerksamkeit erheischen. (Was wir bis in den vierten Absatz dieser Glosse ja auch geschafft haben.) Und es kommt auch kein Science-Fiction-Einwurf, dass mit irgendeiner von Elon Musk finanzierten Technik in ein paar Jahren der Verlauf der nichtöffentlichen Ratssitzung einer niedersächsischen Kleinstadt aus den Synapsen eines seinerzeit mithörenden Kindes heraus- und in die Öffentlichkeit hineingezerrt werden könnte.</p>
<p>Sondern wir nehmen das Thema ernst. Mag ja sein, dass tatsächlich die Gefahr besteht, dass ein Ratsbeschluss wegen der Säuglingszuhörerschaft einkassiert werden könnte. Dass es entsprechende Regelungen gibt. Fällt das aber dann nicht unter den bürokratischen Overkill, von dem Ministerpräsident Stephan Weil im August bei einer Pressekonferenz sprach? Verbunden mit dem Stoßseufzer: „Was sind wir kompliziert!“</p>
<p>Oder ist das Ganze nur übervorsichtig? Könntejaseindassundwerweißschonobnicht … Das wäre dann Bürokratie in den Köpfen. Wirtschaftsminister Olaf Lies hatte in der gleichen Pressekonferenz zum Bürokratieabbau auf das höchst ausgeprägte Sicherheitsdenken hingewiesen, dass durch die Fülle der Vorschriften entstanden ist.</p>
<p>Natürlich: Die Kindsteilnahme an einer nichtöffentlichen Sitzung ist keine Zukunftsfrage. Aber dass niemand sich so richtig darüber zu wundern scheint, vielleicht schon. Man muss sich doch klar machen, worum es eigentlich geht: Der Sinn einer nichtöffentlichen Sitzung liegt mit Fug und Recht darin, Verlauf und Diskussion intern zu halten. Und nicht darin, Säuglinge fernzuhalten. Die plaudern schon nichts aus. Bürokratie hat Ziele, und das ist auch gut und wichtig so. Aber genau um diese Ziele muss es gehen. Und deshalb sollte man über solche Fälle nicht einfach hinweggehen. Was wir hiermit nicht getan haben.</p>
<p>(pm)</p>
</div>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/die-freitags-kolumne-kinder-hoeren/">Die Freitags-Kolumne: Was Kinder hören dürfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Landesregierung will Bürokratie auf breiter Ebene abbauen</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/08/landesregierung-buerokratie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 13:58:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die niedersächsische Landesregierung will in der Breite Bürokratie abbauen. Es gehe darum, die Schleifspuren einer überbordenden Bürokratie in der Gesellschaft zu verringern, sagte Ministerpräsident Stephan Weil in Hannover. Das wird von der Wirtschaft ausdrücklich gefordert, der Ansatz der Landesregierung daher grundsätzlich unterstützt. Mitte August stellte Weil gemeinsam mit drei Ministerien bisher Erreichtes und die nächsten  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/08/landesregierung-buerokratie/">Landesregierung will Bürokratie auf breiter Ebene abbauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Die niedersächsische Landesregierung will in der Breite Bürokratie abbauen. Es gehe darum, die Schleifspuren einer überbordenden Bürokratie in der Gesellschaft zu verringern, sagte Ministerpräsident Stephan Weil in Hannover. Das wird von der Wirtschaft ausdrücklich gefordert, der Ansatz der Landesregierung daher grundsätzlich unterstützt. Mitte August stellte Weil gemeinsam mit drei Ministerien bisher Erreichtes und die nächsten Schritte vor.</strong></h6>
<h6></h6>
<p>Einfacher, schneller, günstiger: Kurz nach den Olympischen Spielen legte sich mit dieser sportlich gefärbten Ansage die Landesregierung selbst eine hohe Messlatte, was den Abbau der Bürokratie angeht. Und der, das machte Stephan Weil jetzt deutlich, ist dringend geboten: In der Summe führen die vielen, immer zumindest gut gemeinten Regelungen zu einem bürokratischen „Overkill“, so der Ministerpräsident in Hannover.</p>
<p>Dass der Regierungschef dabei über alle Bereiche hinweg Verwaltungshandeln vereinfachen, beschleunigen und damit billiger machen will, wurde allein dadurch unterstrichen, dass Weil zusammen mit seiner Stellvertreterin, Kultusministerium Julia Willie Hamburg, sowie mit Wirtschaftsminister Olaf Lies und Umweltminister Christian Meyer vor die Presse trat. Der Auftrag, die Verwaltung zu verschlanken, geht aber an die komplette Landesregierung: Im Herbst sollen weitere Ministerien ihre Entbürokratisierungsprojekte vorstellen.</p>
<h6><strong>Aus Sicht der Wirtschaft nur ein Anfang</strong></h6>
<p>Angesichts der unter der Bürokratielast ächzenden Wirtschaft begrüßen die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern den Ansatz der Landesregierung. Monika Scherf, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen (IHKN), wies aber auch darauf hin, dass die jetzt schon umgesetzten oder geplanten Vorhaben nur ein Anfang sein können. Aus Sicht der Unternehmen gebe es noch viel zu tun, machte Scherf deutlich.</p>
<p>Dabei kommen große Bürokratie-Brocken auch vom Bund oder von der EU: Dr. Mirko-Daniel Hoppe, Konjunkturbeobachter für die IHKN, sagte im NDR, dass allein das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz oder die CSRD-Berichtspflichten den Puls bei Unternehmerinnen und Unternehmern hochschnellen ließen. Apropos Berichts- und Dokumentationspflichten: Im niedersächsischen Wirtschaftsministerium wurden rund 200 solcher Vorgaben, die man dort erfüllen muss. Einsicht beim Wirtschaftsminister: &#8222;Sie können davon ausgehen, dass die nicht alle bleiben.&#8220;</p>
<p>Insgesamt sieht sich die Landesregierung auf dem Weg: Von den Ende vergangenen Jahres im Bund-Länder-Pakt zur Verwaltungsbeschleunigung beschlossenen Maßnahmen seien gut 40 Prozent bereits abgeschlossen und noch einmal über 40 Prozent in Arbeit.</p>
<p>Daneben verfolgt das Land aber auch eine eigene Entbürokratisierungsziele. Für seinen Bereich brachte Olaf Lies vier Themen in die Pressekonferenz, die sowohl für mehr Freiräume in der Verwaltung sorgen und dadurch Unternehmen entlasten sollen: „Entfesseln statt Korsett“, das nannte Lies als Ziel angesichts eines schwierigen Umfeldes für die Wirtschaft.</p>
<h6><strong>Schwellenwerte und Wertgrenzen im Vergabeverfahren anheben</strong></h6>
<p>Konkret will Lies noch in diesem Jahr die Wertgrenzen und Schwellenwerte bei öffentlichen Aufträgen teils deutlich hochsetzen. Die Wertgrenzenverordnung sei bereits auf dem Weg, das Vergabegesetz soll noch im Herbst ins Kabinett. Unter anderem sollen durch die neuen Regelungen Liefer- und Dienstleistungen bis zu einem Auftragswert von 10.000 Euro – statt bislang 1000 Euro – vergeben werden können, ohne dass ein Vergabeverfahren erforderlich ist.</p>
<p>Bei Bauleistungen will das Ministerium das bis zu einem Auftragswert von 15.000 Euro ermöglichen. Außerdem sind weitere Erhöhungen geplant: Freihändige Vergaben im Baubereich etwa sollen bis zu einem Auftragswert von 200.000 möglich sein – acht Mal mehr als bislang. Lies sprach dabei aber auch die Notwendigkeit an, angesichts dieser neuer Spielräume bisherige Ziele nicht aus dem Blick zu verlieren: Es müssten weiterhin Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen zum Zuge kommen, die sich an gesellschaftliche Spielregeln halten, betonte er. Auch aus Sicht der Wirtschaft ist künftig  ein verantwortungsvoller Umgang der Verwaltung gegenüber den anbietenden Unternehmen unverzichtbar.</p>
<h6>Niedersächsische Bauordnung mit Erleichterungen im Wohnbau</h6>
<p>Lies verwies auch auf die Novelle der niedersächsischen Bauordnung. Die habe bereits eine Reihe von Vereinfachungen für den Wohnungsbau gebracht. Dazu gehört etwa, dass die Pflicht für Kfz-Einstellplätze weggefallen ist. Ebenso wurden die Grenzabstände im Neubau verringert. Die Wirtschaft fordert allerdings auch weitere Erleichterungen für den Gewerbebau. Man habe bei der aktuellen Novelle nicht alle Vorschläge berücksichtigen können, sagte Lies in Hannover und kündigte eine weitere Novelle der Bauordnung an, die weitere Erleichterungen bringen soll.</p>
<p>Auf der Habenseite verbucht der Wirtschaftsminister ebenso die erweiterten Möglichkeiten der <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/clearingstelle-weitergefuehrt/">Clearingstelle</a>. Diese bei der IHKN angesiedelte Einrichtung soll künftig nicht nur bei geplanten Gesetzesvorhaben Bürokratie vermeiden helfen, sondern auch akute Belastungen bei den Unternehmen sammeln und an die Landesregierung weitergeben. Hier warte man aber noch auf konkrete Vorschläge, wie das ablaufen soll. Das machte IHKN-Hauptgeschäftsführerin Monika Scherf deutlich. Bereits jetzt liegen außerdem konkrete Vorschläge der Wirtschaft zur Bürokratieentlastung auf dem Tisch. Die Industrie- und Handelskammern sind, so Scherf, nicht nur bereit, den Bürokratieabbau weiter zu begleiten: Sie Wirtschaft erwartet auch, in diesen Prozess einbezogen zu werden.</p>
<p>Denn ein Prozess wird es werden, wenn tatsächlich Schneisen in den Bürokratiedschungel geschlagen werden sollen. So drückte es Stephan Weil aus. Sein Stoßseufzer: &#8222;Mein Gott, sind wir kompliziert.&#8220; Und Olaf Lies wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Fülle der Vorschriften ein Sicherheitsdenken in Verwaltung und Gesellschaft hervorgebracht habe. Davon müsse man sich verabschieden, wenn man durch weniger Vorgaben mehr Spielräume und mehr Dynamik erreichen wolle. Was auch der schwächelnden Wirtschaft Impulse geben soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/08/landesregierung-buerokratie/">Landesregierung will Bürokratie auf breiter Ebene abbauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Protektionismus? Nur die halbe Wahrheit</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/kommentar-export-huerden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 15:38:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Export]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Protektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tilman Brunner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tilman Brunner kommentiert: Eigentlich müssten sämtliche Alarmglocken schrillen. Gerade erst hat der Internationale Währungsfonds die Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland gesenkt. Vom Export aber,  der so lange einen wichtigen Beitrag zur deutschen Wachstumsdynamik geleistet, sind aktuell keine Impulse zu erwarten. Blickt man auf die internationalen Geschäftserwartungen der niedersächsischen Unternehmen für die nächsten zwölf Monate,  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/kommentar-export-huerden/">Protektionismus? Nur die halbe Wahrheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Tilman Brunner</strong> kommentiert:</h4>
<p>Eigentlich müssten sämtliche Alarmglocken schrillen. Gerade erst hat der Internationale Währungsfonds die Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland gesenkt. Vom Export aber,  der so lange einen wichtigen Beitrag zur deutschen Wachstumsdynamik geleistet, sind aktuell keine Impulse zu erwarten.</p>
<p>Blickt man auf die internationalen Geschäftserwartungen der niedersächsischen Unternehmen für die nächsten zwölf Monate, so ergibt sich ein trübes Bild. Egal ob in der EU, in China oder in Südamerika oder in jeder anderen Weltregion, die Unternehmen erwarten eine weitere Verschlechterung ihrer Geschäfte, ausgehend von einer oft schon in der Gegenwart eher mauen Lage. Die einzige Ausnahme weltweit sind die USA. Dort erwarten auch die niedersächsischen Unternehmen, von der guten Konjunktur deutlich zu profitieren.</p>
<p>Ein wichtiger Grund für die negativen Erwartungen im Außenhandel ist der weiterhin zunehmende Protektionismus: 63 Prozent der gerade von den<a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/ihn-niedersachsen-truebe-aussichten-fuer-die-exportwirtschaft-2/"> niedersächsischen Industrie- und Handelskammern befragten Unternehmen</a> geben an, im vergangenen Jahr in ihren internationalen Geschäften mit neuen Handelshürden konfrontiert worden zu sein. Dieser Wert ist so hoch wie noch nie zuvor in der Befragung und führt den seit Jahren Trend zunehmender Schranken fort. Man muss sich klar machen, was das bedeutet: Es geht hier jeweils nur um die im Befragungsjahr neu geschaffenen Hemmnisse. Die in den Vorjahren neu geschaffenen sind in den meisten Fällen ebenfalls noch da. Plastisch gesagt: Jedes Jahr werden weltweit neue Ziegelsteine auf die Mauern wirtschaftlicher Abschottung gelegt.</p>
<p>Das ist aber nicht der einzige Grund für die schlechten Erwartungen &#8211; ein hausgemachtes Problem verschlimmert die Lage erheblich: 86 Prozent (!) der befragten Unternehmen geben an, in ihren internationalen Aktivitäten mit deutschen oder europäischen Vorgaben und Anforderungen kämpfen zu müssen. Konkret geht es hier um neue, ausufernde Berichtspflichten, um das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, den CO<sub>2</sub>-Grenzausgleichsmechanismus und ähnliche Bestimmungen, aber auch um Hürden bei der Exportabwicklung durch Exportkontrolle und ewig lange Bearbeitungszeiten beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).</p>
<p>Angesichts der schlechten Exportzahlen auf Abschottungsmaßnahmen anderer Länder zu deuten, ist also nur die halbe Wahrheit. Das Problem liegt genauso in Deutschland und in der EU. Und hier muss endlich angepackt werden, wenn der Export wieder ein Wachstumstreiber werden soll.</p>
<p>Zur Wahrheit gehört zwar auch, dass die EU sich mit großem Einsatz darum bemüht, dem Protektionismus entgegen zu wirken und neue Handelsabkommen abzuschließen, die den Handel mit einzelnen Zielmärkten erleichtern. Aber auch hier gewinnen die Freunde der Abschottung in zunehmendem Maße: Freihandelsabkommen, die nach Jahren endlich entscheidungsreif auf dem Tisch liegen, werden innerhalb der EU durch Einzelinteressen blockiert, obwohl die gesamtwirtschaftlichen Effekte eindeutig positiv wären.</p>
<p>Mit anderen Worten: um eine neue Exportdynamik zu erreichen, ist es keinesfalls ausreichend, auf eine weltweit anziehende Konjunktur zu hoffen. Vielmehr müssen die Grundlagen in Deutschland und in der EU geschaffen werden. Bürokratie und Berichtspflichten müssen drastisch eingeschränkt und abgebaut werden, wenn wir wieder konkurrenzfähig sein wollen. Und wir müssen viel schneller werden: Ein Jahr Wartezeit auf BAFA-Genehmigungen &#8211; so lange wartet kein Kunde auf die deutsche Ware! Die Konkurrenten aus anderen Ländern reiben sich die Hände angesichts der Fesseln, die wir uns selbst angelegt haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/kommentar-export-huerden/">Protektionismus? Nur die halbe Wahrheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Alles in einem</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 13:04:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie bekommt man den Papst, Jim Morrison und die Doors, Bürokratie, Game of Thrones , Börsenmoral und einen Kultusminister in eine Glosse? Hier mal ein Versuch. Wir haben September: "Summer's almost gone" heißt ein besonders melancholisches Lied der Doors, unter anderem mit dieser Zeile: "The winter's coming on" - der Winter naht, längst ein geflügeltes  [...]</p>
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<p style="margin: 0cm 3.75pt 0cm 0cm;">Wie bekommt man den Papst, Jim Morrison und die Doors, Bürokratie, Game of Thrones , Börsenmoral und einen Kultusminister in eine Glosse? Hier mal ein Versuch. Wir haben September: <a href="https://genius.com/The-doors-summers-almost-gone-lyrics">&#8222;Summer&#8217;s almost gone&#8220;</a> heißt ein besonders melancholisches Lied der Doors, unter anderem mit dieser Zeile: &#8222;The winter&#8217;s coming on&#8220; &#8211; der Winter naht, längst ein geflügeltes Wort aus dem Fantasy-Epos Game of Thrones aka Das Lied von Eis und Feuer. Der Winter naht. Drei Worte, die in diesem Jahr umso mehr einen unheilvoll-drohenden Klang haben. Unternehmen aller Branchen haben ernste Sorgen angesichts dramatisch steigender Preise, nicht nur bei Strom und Gas. Dazu hat die IHK gerade erst eine Umfrage gemacht: Fast jedes dritte Unternehmen sieht sich aktuell bedroht.</p>
<p>Dass gerade kleine und mittlere Firmen in der Krise einen Weg finden, um in der Krise zu überleben und voranzuschreiten, fand im vergangenen Monat Unterstützung ganz besonderer Art: Genau für diesen Zweck hatte <a href="https://www.popesprayer.va/wp-content/uploads/2021/02/DT-Gebetsmeinungen-des-Heiligen-Vaters-2022-2.pdf">Papst Franziskus weltweit zum Gebet aufgerufen</a>. Eine Kirche, in diesem Fall die katholische, nimmt sich der Unternehmen an? Was auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, hat doch lange Tradition. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_von_Nell-Breuning">Oswald von Nell-Breuning</a>, wie der Papst ein Jesuit, hatte bereits in den 30er Jahren über die Bedeutung und Rolle der Unternehmen &#8211; auch als Gemeinschaft von Menschen &#8211; geschrieben. Nell-Breuning, der in der Weimarer Republik über die Grundzüge der Börsenmoral promovierte, hatte zudem deutlichen Einfluss auf die Wirtschaft- und Sozialpolitik der frühen Bundesrepublik. Ein Wort, das mit ihm untrennbar verbunden ist, lautet: Subsidiarität. Vereinfacht heißt das: Diejenigen sollen über eine Frage entscheiden, die auch tatsächlich betroffen sind. Erst, wenn das nicht geht, soll eine übergeordnete Ebene eingreifen. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Subsidiarität">Subsidiarität</a> wäre so  verstanden sicher auch eine gute Leitlinie, um bürokratischen Aufwand abzubauen. Die individuellen Einflussmöglichkeiten auf Genehmigungsverfahren seien immer weiter ausgebaut worden, sagte Niedersachsens Kultusminister bei der <a href="https://nw-ihk.de/2022/09/ihk-wahlarenen-2022/">IHK-Wahlarena in Nienburg</a> Anfang September. Hier müsse man zu einem neuen &#8222;Deal&#8220; kommen. Das kann man so verstehen, dass auf der Ebene der unmittelbar betroffenen entschieden und genehmigt wird &#8211; und nicht darüber hinaus. Hier zu vereinfachen, würde auch vielen kleinen und mittleren Unternehmen helfen. Das wurde bei den Wahlarenen der IHK im Vorfeld der Landtagswahl nur allzu deutlich.</p>
<p>Und ganz nebenbei haben wir jetzt tatsächlich auch alle Begriffe aus dem ersten Satz untergebracht. (pm)</p>
</div>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong></p>
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		<title>Die Familienunternehmer: Verband jetzt im Beirat der Clearingstelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2022 15:11:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Verband „Die Familienunternehmer“ ist mit dem Landesbereich Niedersachsen dem Mittelstandsbeirat der Clearingstelle für Bürokratieabbau Niedersachsen beigetreten. Der Beirat berät die Clearingstelle dabei, Gesetzes- und Verordnungsvorhaben des Landes bereits in ihrem Entstehungsprozess auf bürokratischen Mehraufwand für kleine und mittlere Unternehmen hin zu überprüfen und mögliche Alternativen zu zeigen. Mitglieder waren bislang bereits das niedersächsische Wirtschaftsministerium,  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verband „Die Familienunternehmer“ ist mit dem Landesbereich Niedersachsen dem Mittelstandsbeirat der Clearingstelle für Bürokratieabbau Niedersachsen beigetreten. Der Beirat berät die Clearingstelle dabei, Gesetzes- und Verordnungsvorhaben des Landes bereits in ihrem Entstehungsprozess auf bürokratischen Mehraufwand für kleine und mittlere Unternehmen hin zu überprüfen und mögliche Alternativen zu zeigen. Mitglieder waren bislang bereits das niedersächsische Wirtschaftsministerium, die IHK Niedersachsen, die Unternehmerverbände Niedersachsen, die Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen, die Unternehmensverbände Handwerk Niedersachsen, der Verband der Freien Berufe, die Landwirtschaftskammer Niedersachsen sowie die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsen.</p>
<p>Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann begrüßte die Entscheidung: Angesichts der großen Bedeutung familiär geführter Unternehmen für die deutsche Wirtschaft sei der Beitritt konsequent, um dem Mittelstand eine noch größere Stimme beim Abbau und der Vermeidung von Bürokratie zu geben. Der Familienunternehmer-Landesvorsitzende in Niedersachsen, André Schulte-Südhoff, betonte das Interesse seines Verbandes, den Bürokratieabbau in Niedersachsen mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen: „Insbesondere die Herausforderung der digitalen und ökologischen Transformation verlangt, durch weniger Bürokratie das Investitionstempo zu erhöhen. Und Sandra Schubert, Geschäftsführerin der Clearingstelle, erklärte: „Unter den kleinen und mittleren Unternehmen in Niedersachsen, die von vermeidbaren bürokratischen Lasten besonders betroffen sind, befinden sich auch viele familiengeführte Unternehmen.“ Mit den Familienunternehmern in Niedersachsen gewinne der Mittelstandsbeirat eine weitere starke Stimme, die sich für die Bedürfnisse der betroffenen Unternehmen einsetzt.</p>
<p><a href="http://www.clearingstelle-nds.de">www.clearingstelle-nds.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Warp</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2022 12:07:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es doch so einfach wäre. In der Zukunft reicht ein Satz: Scotty, auf Warp-Geschwindigkeit gehen. Sagt Captain James T. Kirk auf der Brücke. Und Scotty machts, notfalls in drei Minuten. Dann bewegt sich die Enterprise mindestens mit Lichtgeschwindigkeit durch unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2022. Lichtgeschwindigkeit: Das Wort benutzte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck jetzt  [...]</p>
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<p>Wenn es doch so einfach wäre. In der Zukunft reicht ein Satz: Scotty, auf Warp-Geschwindigkeit gehen. Sagt Captain James T. Kirk auf der Brücke. Und Scotty machts, notfalls in drei Minuten. Dann bewegt sich die Enterprise mindestens mit Lichtgeschwindigkeit durch unendliche Weiten.</p>
<p>Wir schreiben das Jahr 2022. Lichtgeschwindigkeit: Das Wort benutzte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck jetzt und meint damit den Versuch, innerhalb kürzester Zeit Flüssiggas nach Deutschland zu holen. Ende des Jahres sollen die ersten beiden schwimmenden Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel sein, dann muss auch die nötige Infrastruktur geplant, genehmigt und gebaut sein. Ein Zeichen setzen, dass es in Deutschland auch schnell geht, <a href="https://nw-ihk.de/2022/05/habeck-niedersachsen/">sagte Habeck in Hannover</a>.</p>
<p>Ja, das wäre es. Und nach den schwimmenden Terminals müssen die stationären auf dem Festland kommen, um von russischem Gast unabhängig zu werden.</p>
<p>Doch wir brauchen Tempo nicht nur dabei, sondern in allen möglichen Bereichen. Nur, um zum x-ten Mal ein Beispiel dafür zu buchstabieren: G &#8211; e &#8211; n – e – h – m – i – g – u – n – g – s – v – e – r – f – h – r – e – n.</p>
<p>Die Flüssiggas-Infrastruktur könnte zeigen, dass es eben doch geht. Wie wäre es also, wenn ein Mann oder eine Frau auf der Brücke mal in den Verwaltungsmaschinenraum rufen würde: Hey Leute, wir brauchen Warp-Geschwindigkeit. Schnell. (pm)</p>
</div>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/05/warp/">Die Freitags-Kolumne: Warp</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Dreiste Fälschung</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/04/dreiste-faelschung/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 06:19:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dreister geht es eigentlich nicht. Da wird irgendwo auf der Welt das Druckmessgerät eines deutschen Herstellers kopiert. Und ausgerechnet auf der Fälschung – und zwar nur dort! - steht der Schriftzug „Made in Germany“. Oder, in einem anderen Fall, wird nicht nur ein Kugellager nachgemacht, nicht nur der Markenname übernommen, sondern gleich die ganze Verpackung  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/04/dreiste-faelschung/">Die Freitags-Kolumne: Dreiste Fälschung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-contents="true">
<p>Dreister geht es eigentlich nicht. Da wird irgendwo auf der Welt das Druckmessgerät eines deutschen Herstellers kopiert. Und ausgerechnet auf der Fälschung – und zwar nur dort! &#8211; steht der Schriftzug „Made in Germany“. Oder, in einem anderen Fall, wird nicht nur ein Kugellager nachgemacht, nicht nur der Markenname übernommen, sondern gleich die ganze Verpackung täuschend ähnlich imitiert. Allein die Qualität bleibt auf der Strecke, was bei technischen Bauteilen fatal ist und den guten Ruf des Originalproduzenten beschädigt.</p>
<p>Interessanterweise sind diese beiden besonders dreisten Imitate sogar bei der diesjährigen Plagiarius-Verleihung sogar nur auf den Plätzen zwei und drei gelandet. Ganz oben steht ein im Wesentlichen eins zu eins kopiertes Besteckset.</p>
<p>Der <a href="https://www.plagiarius.com/index.php?ID=60">Plagiarius</a> rückt jedes Jahr Imitate deutschen Industrie-Designs in den Blick. Original und Fälschung nebeneinander sind immer wieder frappierend. In diesem Fall sagen Bilder mehr als Worte – hier also die Top drei:</p>
<div id="attachment_17667" style="width: 870px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Koziol-Besteckset-KLIKK_1-Preis.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-17667" class="wp-image-17667 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Koziol-Besteckset-KLIKK_1-Preis.jpg" alt="" width="860" height="860" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Koziol-Besteckset-KLIKK_1-Preis-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Koziol-Besteckset-KLIKK_1-Preis-150x150.jpg 150w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Koziol-Besteckset-KLIKK_1-Preis-200x200.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Koziol-Besteckset-KLIKK_1-Preis-300x300.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Koziol-Besteckset-KLIKK_1-Preis-400x400.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Koziol-Besteckset-KLIKK_1-Preis-600x600.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Koziol-Besteckset-KLIKK_1-Preis-768x768.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Koziol-Besteckset-KLIKK_1-Preis-800x800.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Koziol-Besteckset-KLIKK_1-Preis.jpg 860w" sizes="(max-width: 860px) 100vw, 860px" /></a><p id="caption-attachment-17667" class="wp-caption-text">Platz 1: Besteck-Set &#8211; Original und Fälschung. Oben das deutsche Original, unter das Imitat für eine Promotion-Aktion in Australien.</p></div>
<div id="attachment_17669" style="width: 870px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_WIKA-Druckmessgeraet.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-17669" class="wp-image-17669 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_WIKA-Druckmessgeraet.jpg" alt="" width="860" height="553" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_WIKA-Druckmessgeraet-200x129.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_WIKA-Druckmessgeraet-300x193.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_WIKA-Druckmessgeraet-400x257.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_WIKA-Druckmessgeraet-460x295.jpg 460w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_WIKA-Druckmessgeraet-600x386.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_WIKA-Druckmessgeraet-768x494.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_WIKA-Druckmessgeraet-800x514.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_WIKA-Druckmessgeraet.jpg 860w" sizes="(max-width: 860px) 100vw, 860px" /></a><p id="caption-attachment-17669" class="wp-caption-text">Platz 2: Druckmessgerät &#8211; links das Original, rechts die Kopie &#8211; mit dem Markennamen des Vorbilds und (!) dem Schriftzug &#8222;Made in Germany&#8220;.</p></div>
<div id="attachment_17670" style="width: 870px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Schaeffler-Schraegkugellager.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-17670" class="wp-image-17670 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Schaeffler-Schraegkugellager.jpg" alt="" width="860" height="553" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Schaeffler-Schraegkugellager-200x129.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Schaeffler-Schraegkugellager-300x193.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Schaeffler-Schraegkugellager-400x257.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Schaeffler-Schraegkugellager-460x295.jpg 460w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Schaeffler-Schraegkugellager-600x386.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Schaeffler-Schraegkugellager-768x494.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Schaeffler-Schraegkugellager-800x514.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/04/2022_Schaeffler-Schraegkugellager.jpg 860w" sizes="(max-width: 860px) 100vw, 860px" /></a><p id="caption-attachment-17670" class="wp-caption-text">Platz 3: Kugellager. Gleich alles übernommen, nicht nur das Produkt und den Herstellernnamen, sondern auch das Verpackungsdesign.</p></div>
<p>(pm)</p>
</div>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/04/dreiste-faelschung/">Die Freitags-Kolumne: Dreiste Fälschung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Herbert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 13:28:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kennen Sie Herbert? Sein Bild macht im Internet die Runde: Er buddelt auf einer Baustelle. Umgeben ist er von zehn Kollegen. Die buddeln nicht, haben aber alle ihre Aufgabe. Neun sind Manager, der im roten Hemd ist der interne Aufpasser. Apropos: Aufgepasst, das ist Satire. Niemand muss sich konkret angesprochen fühlen, weil seine oder ihre  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/04/herbert/">Die Freitags-Kolumne: Herbert</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<p>Kennen Sie Herbert? Sein <a href="https://i.redd.it/s0c6lta7phu61.jpg.">Bild</a> macht im Internet die Runde: Er buddelt auf einer Baustelle. Umgeben ist er von zehn Kollegen. Die buddeln nicht, haben aber alle ihre Aufgabe. Neun sind Manager, der im roten Hemd ist der interne Aufpasser. Apropos: Aufgepasst, das ist Satire. Niemand muss sich konkret angesprochen fühlen, weil seine oder ihre Job-Beschreibung da auftaucht. Aber bei allzu vielen kommt das Bild genauso an, wie es gemeint ist: zu viel Verwaltung, egal ob bei der öffentlichen Hand oder anderswo. Zu viel Bürokratie. Dass die abgebaut werden muss, wird seit langem, seit wirklich sehr langer Zeit gefordert. Immerhin konnten wir uns das offenkundig bislang alles leisten: Irgendwie ging es dann doch. Das allerdings wird so nicht bleiben. In diesen Tagen der Zeitenwende steht alles auf dem Prüfstand, auch und gerade ein Übermaß an Bürokratie. Der Druck darauf wird steigen, denn und um im Bild zu bleiben: Herbert allein wird es nicht schaffen. (pm)</p>
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<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong></p>
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