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	<title>Bitkom Archive - NW IHK</title>
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		<title>Praxis-Paket zur IT-Sicherheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[IHK]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 14:41:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Von Sabine Hillmer I sabine.hillmer@hannover.ihk.de Durch gemeinsame Anstrengungen Unternehmen dazu bringen, mehr noch als bisher für ihre Cybersicherheit zu tun: Das ist das Ziel. Aufgelegt wurde dazu jetzt eine Info-Box mit kostenlosen Webinaren und Podcasts.   Die Ergebnisse der jüngsten Bitkom-Studie attestieren gewaltige und noch zunehmende Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit für Wirtschaft, Staat und  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/praxis-paket-zur-it-sicherheit/">Praxis-Paket zur IT-Sicherheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Von Sabine Hillmer I sabine.hillmer@hannover.ihk.de</h6>
<h6><strong>Durch gemeinsame Anstrengungen Unternehmen dazu bringen, mehr noch als bisher für ihre Cybersicherheit zu tun: Das ist das Ziel. Aufgelegt wurde dazu jetzt eine Info-Box mit kostenlosen Webinaren und Podcasts.</strong></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ergebnisse der<a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/die-angriffe-nehmen-zu-haie-im-cyberraum/"> jüngsten Bitkom-Studie</a> attestieren gewaltige und noch zunehmende Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Sowohl die staatlichen Institutionen als auch die Wirtschaft setzen als Gegenmittel auf eine verstärkte Kooperation und effiziente Zusammenarbeit untereinander. Das erfordert aber, dass sich alle Seiten eng miteinander abstimmen.</p>
<p>„Starke Netzwerke und gute Kooperationen sind das Fundament einer sicheren digitalen Zukunft“, meint auch DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben. Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst und Verfassungsschutz-Vizepräsident Sinan Selen hatten sich bei der Vorstellung der Bitkom-Studie ähnlich geäußert. Wansleben betonte, Cybersicherheit sei ein forderndes Thema, das viel Geld und Kraft koste. „Aber es ist hochrelevant. Wir müssen neue Wege finden, Unternehmen zum Beispiel durch starke Netzwerke zum Handeln zu motivieren. Sicherheit darf nicht erst Priorität haben, wenn es zu spät ist.“</p>
<p>Im Blick sollten deshalb nicht nur technische Maßnahmen in der Verantwortung von IT-Abteilungen stehen, sondern die Cybersicherheit als umfassende strategische Managementaufgabe aufgefasst werden, die alle Geschäftsbereiche und die Belegschaft einbezieht. Ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen drohen immense wirtschaftliche Schäden.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-26447 size-medium" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-200x135.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-300x203.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-400x270.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-600x405.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-768x518.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three-800x540.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_three.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Die 2023 in Kraft getretene zweite EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS-2) wird mit dem deutschen Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz realisiert und tritt voraussichtlich im Frühjahr 2025 in Kraft. Durch dieses Gesetz kommt dabei zwangsläufig mehr Bewegung in die Cyberabwehr. Es verpflichtet deutlich mehr Unternehmen als bislang, ihre Cybersicherheit zu erhöhen, Vorfälle ans Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu melden und die Verantwortung für Cybersicherheit in den Führungsetagen zu verankern. Abgeleitete Sicherheitsanforderungen ergeben sich für Unternehmen entlang der Lieferkette. <strong> </strong></p>
<p>Diese Vorgaben können jedoch durchaus als Chance und nicht nur als bürokratische Last betrachtet werden, wenn insbesondere die im Gesetz enthaltenen Maßnahmen zum Risikomanagement als Ansatzpunkte zur Optimierung der eigenen Sicherheit genutzt werden.</p>
<h6><strong>Neues Angebot: Grundlagen per Podcast</strong></h6>
<p>Im Sinne gemeinsamen Handelns haben die DIHK und die Industrie- und Handelskammern eine Info-Box mit praktischen Tipps für mehr Informationssicherheit für Unternehmen zusammengestellt, die sich angesichts der verschärften Bedrohungslage besser gegen Cyberattacken und ihre Folgen rüsten wollen. Es handelt sich dabei um Basiswissen, das durch <a href="https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaft-digital/daten-und-informationssicherheit/cybersicherheit">monatlich erscheinende Podcasts</a> veranschaulicht wird. Damit sollen insbesondere bei kleinen Unternehmen Hemmschwellen abgebaut werden. Es geht darum, sie zu ersten, aber wesentlichen Schritten zur Verbesserung ihrer Cybersicherheit zu bewegen. Die Informationen sind verständlich, praktikabel und handlungsleitend und umfassen die folgenden Fragestellungen:</p>
<h6><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-26435 size-fusion-600 alignright" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-600x405.jpg" alt="" width="600" height="405" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-200x135.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-300x203.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-400x270.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-600x405.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-768x518.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1-800x540.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/10/Shark_one-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><strong>Welche Gesetze muss ich einhalten?</strong></h6>
<h6><strong>Was kommt auf mich zu?</strong></h6>
<h6><strong>Cybersicherheit: Kostentreiber oder Kostensparer?</strong></h6>
<h6><strong>Wie führe ich eigentlich eine Cybersicherheits-Risikoanalyse einfach und pragmatisch durch?</strong></h6>
<h6><strong>Wie kann mir mein IT-Dienstleister bei Cybersicherheit helfen?Welche Risiken bestehen entlang der Lieferkette, und wie kann ich gegensteuern?</strong></h6>
<h6><strong>ie schütze ich mich gegen Ransomware-Angriffe?</strong></h6>
<h6><strong>Wie bereite ich mich auf IT-Notfälle vor? Warum ist Warten eine schlechte Idee?</strong></h6>
<h6><strong>Wie kann ich Arbeiten im Homeoffice und unterwegs sicher gestalten?</strong></h6>
<h6><strong>Wieso hilft mir die Cloud bei meiner Cybersicherheit?</strong></h6>
<h6><strong>Wieso verhalten sich meine Mitarbeiter immer unsicher?</strong></h6>
<h6><strong>ann ich künstliche Intelligenz ohne Sicherheitsrisiko einsetzen?</strong></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Angebote</strong></p>
<h6><strong>#GemeinsamDigital: Webinare bei der DIHK<br />
</strong>Die Industrie- und Handelskammern und die DIHK bündeln gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnerinnen und -partnern ihre Aktivitäten bei der Cybersicherheit. Dazu gehören <a href="https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaft-digital/gemeinsamdigital/daten-und-informationssicherheit-71366">kostenfreie Webinare</a>.</h6>
<h6><strong>IHK Hannover</strong><br />
Präsenzseminare der IHK Hannover, zum Beispiel die „Cyberabwehrübung“, findet man über den Veranstaltungskalender auf der <a href="http://www.hannover.ihk.de">IHK-Website</a>.</h6>
<h6><strong>NIS-2-Richtlinie: Wer betroffen ist</strong></h6>
<p>Die NIS-2-Richtlinie der EU wird voraussichtlich wird mit dem deutschen Umsetzungsgesetz im nächsten Frühjahr in Kraft. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet auf seiner Website Informationen (www.bsi.de) an und hat dazu den Hashtag #nis2know eingeführt. Durch die Umsetzung der EU-Richtlinie werden mehr Unternehmen als bislang von Vorgaben zur Cybersicherheit erfasst. Aber wer genau? Das BSI hat dazu ein Online-Tool entwickelt, mit dem Unternehmen dies feststellen können: <a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Regulierte-Wirtschaft/NIS-2-regulierte-Unternehmen/NIS-2-Betroffenheitspruefung/nis-2-betroffenheitspruefung_node.html">NIS-2-Betroffenheitsprüfung</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/praxis-paket-zur-it-sicherheit/">Praxis-Paket zur IT-Sicherheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Die Angriffe nehmen zu: Haie im Cyberraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 14:05:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hört sich an wie der Titel eines schlechten Films: Haie im Cyberraum. Die Gefahr aber ist real. Was tun? Ein Rezept: Gemeinsam handeln.   Die deutsche Wirtschaft rückt verstärkt in den Fokus von Angreifern aus dem In- und Ausland. Fast alle Unternehmen waren zuletzt davon betroffen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom,  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/cyberangriffe-nehmen-zu/">Die Angriffe nehmen zu: Haie im Cyberraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Hört sich an wie der Titel eines schlechten Films: Haie im Cyberraum. Die Gefahr aber ist real. Was tun? Ein Rezept: Gemeinsam handeln.</strong></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die deutsche Wirtschaft rückt verstärkt in den Fokus von Angreifern aus dem In- und Ausland. Fast alle Unternehmen waren zuletzt davon betroffen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die mehr als 1000 Unternehmen quer durch alle Branchen repräsentativ befragt wurden.</p>
<p>Gestohlene Daten und IT-Geräte, digitale – und analoge – Industriespionage oder Sabotage: Vier von fünf Unternehmen in Deutschland registrierten zwischen Sommer 2023 und Sommer 2024 einen Angriff. Weitere zehn Prozent haben einen entsprechenden Verdacht. Zugleich ist der Schaden, der durch diese analogen und digitalen Angriffe entstand, um etwa 29 Prozent auf nun 266,6 Mrd. Euro gestiegen. Damit wird auch der bisherige Rekordwert von 223,5 Mrd. Euro von 2021 übertroffen.  Die deutschen Wirtschaft rückt weiter in den Fokus von Angriffen. Das zeigt die jährliche, jeweils im Sommer veröffentlichte  Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Und mehr als zwei Drittel der Unternehmen fühlen sich durch solche Angriffe bedroht.</p>
<h6><strong>Ausgangspunkt Organisierte Kriminalität</strong></h6>
<p>Laut Bitkom-Umfrage nehmen dabei die Angriffe der organisierten Kriminalität zu, und sowohl China als auch Russland sind vermehrt Ausgangsregionen von Attacken auf Unternehmen. „Die Bedrohungslage für die deutsche Wirtschaft verschärft sich. Die Unternehmen müssen ihre Schutzmaßnahmen weiter hochfahren. Das gilt für digitale ebenso wie klassische Angriffe, wie etwa das Abhören von Besprechungen oder den Diebstahl von physischen Dokumenten“, sagte Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.</p>
<p>Eine besondere Gefahr für die Wirtschaft bilden allerdings Cyberattacken. So sehen sich heute zwei Drittel der Unternehmen durch solche Angriffe in ihrer Existenz bedroht. Waren es ein Jahr zuvor, als Mitte 2023, noch 52 Prozent, so ist doch vor allem der Vergleich mit 2021 frappierend: Damals hatten lediglich 9 Prozent derlei Existenzängste.</p>
<p>Und um die aktuelle Lage noch zuzuspitzen: Aktuell glaubt nur die Hälfte aller Unternehmen (53 %), dass sie sehr gut auf Cyberangriffe vorbereitet sind. „In einer digitalen, vernetzten Welt kommt der IT-Sicherheit eine besondere Bedeutung zu. IT-Sicherheit muss überall Aufgabe der Unternehmensführung sein. Zugleich müssen wir den Austausch zwischen Wirtschaft und staatlichen Behörden noch stärker ausbauen, um Schutzmaßnahmen und Strafverfolgung zu koordinieren“, meint Bitkom-Präsident Wintergerst und teilt damit die Auffassung der IHK-Organisation.</p>
<h6><strong>Angriffe auf Betriebsabläufe und Anlagen</strong></h6>
<p>Der Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Sinan Selen, stellte bei der Vorstellung der Zahlen fest: „Die Studienergebnisse korrespondieren mit unserer Lagebewertung. Internationale Konflikte und systemische Rivalitäten prägen die Sicherheitslage im Cyberraum wie im geopolitischen Raum.“ Er wies nicht nur auf die Verzahnung von Cyberspionage und Cyberkriminalität hin, sondern auch auf eine zunehmend engere Verbindung zwischen digitalen und analogen Angriffen: „Sorge bereitet uns der starke Anstieg analoger Angriffe, darunter Sabotage von Betriebsabläufen und Anlagen.“ Er forderte einen ganzheitlichen Blick, der digitale und physische Sicherheit nicht isoliert betrachtet und auch Lieferketten einbezieht.“ Auch Selen mahnte gemeinschaftliches und schnelles Handeln an, gerade mit Blick auf die Wirtschaft: „Wir sind resilient, wenn wir von Angriffen auf Unternehmen schnell erfahren – nur dann können wir handeln und beraten.“</p>
<p>Nachdem sich bereits im vergangenen Jahr ein deutlicher Trend hin zu digitalen Angriffen auf die deutsche Wirtschaft gezeigt hatte, nehmen digitale Attacken 2024 nochmals zu. Zugleich steigen aber auch klassische analoge Angriffe. So waren 74 Prozent der Unternehmen von digitalem Ausspähen von ­Geschäftsdaten betroffen oder vermutlich betroffen, ein Plus von 4 Prozentpunkten im Vorjahresvergleich. Zunehmend werden dabei Kundendaten (62 %), Zugangsdaten oder Passwörter (35 %) sowie geistiges Eigentum wie Patente und Informationen aus Forschung und Entwicklung (26 %) entwendet wurden. Am häufigsten sind weiterhin auch allgemeine Kommunikationsdaten wie E-Mails betroffen (63 %), seltener Finanzdaten (19 %). Der Diebstahl von Beschäftigten-Daten (16 %) ging sogar zurück.</p>
<h6><strong>Nicht nur Digital-Attacken</strong></h6>
<p>Wenn die Bitkom-Studie eines zeigt, dann das: In einer zunehmend digitalisierten Welt wächst aktuell nicht nur das Risiko von Cyberangriffen, sondern auch das von Attacken in der physisch-analogen Welt. Rund 70 Prozent der Unternehmen berichten von digitaler Sabotage von Systemen oder Betriebsabläufen, etwa 60 Prozent vom Ausspähen digitaler Kommunikation, etwa E-Mails, Messenger oder Videocalls. Aber deutlich öfter  wurden auch IT- und Telekommunikationsgeräte gestohlen, sozusagen die Schnittstelle zum Digitalen. Und auch Dokumente, Muster oder Bauteile wurden häufiger geklaut. Abhören von Telefonaten oder Besprechungen oder die physische Sabotage von Systemen oder Abläufen gehören zum Repertoire der Angreifenden. Das Ziel bestimmt den Weg: „Wenn ein Videocall praktisch unangreifbar verschlüsselt ist, kann die Wanze im Hotelzimmer das Mittel der Wahl sein“, so Bitkom-Präsident Wintergerst.</p>
<h6><strong>Lieferketten sind ein Einfallstor</strong></h6>
<p>Ein mögliches Einfallstor für Angreifer sind die immer komplexeren Lieferketten. 13 Prozent aller Unternehmen wissen, dass Zulieferer in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage geworden sind, bei weiteren 13 Prozent gab es einen Verdacht und 21 Prozent können dazu nichts sagen. In 44 Prozent der Unternehmen, bei denen Zulieferer betroffen oder vermutlich betroffen waren, hatten die durchgeführten oder vermuteten Attacken auf Zulieferer Auswirkungen auf das eigene Unternehmen, etwa Produktionsausfälle, Lieferengpässe oder auch Reputationsschäden.Nur gut ein Drittel Unternehmen, die mit Zulieferbetrieben arbeiten, haben einen Notfallplan haben. Weniger als ein Drittel stehen im Austausch mit den Unternehmen ihrer Lieferkette, aber 37 Prozent räumen ein, dass es im eigenen Unternehmen kein Bewusstsein für die Risiken von Angriffen in diesem Bereich gibt.</p>
<p>Die Mehrheit (80 %) der Unternehmen hat in den vergangenen zwölf Monaten eine Zunahme von Cyberattacken verzeichnet, gerade einmal bei zwei Prozent sind es weniger geworden. Und für die kommenden zwölf Monate erwarten sogar 90 Prozent mehr Cyberattacken, die übrigen 10 Prozent gehen von einem unveränderten Niveau aus. Dabei gibt es kaum einen Unterschied zwischen den Bereichen der kritischen Infrastruktur und den anderen Sektoren.</p>
<h6><strong>Das digitale Risiko wächst – und der Schaden auch</strong></h6>
<p>Aktuell sind Cyberattacken für zwei Drittel des gesamten Schadens verantwortlich, der der deutschen Wirtschaft durch Datendiebstahl, Sabotage und Industriespionage entsteht: Die Summe beläuft sich auf knapp 179 Mrd. Euro. Das sind rund 30 Mrd. Euro mehr als im Vorjahr.</p>
<p>Am häufigsten berichten Unternehmen von Schäden durch Ransomware, dahinter folgen Phishing-Attacken und Angriffe auf Passwörter. Eher selten sind noch Schäden durch neue Angriffsmethoden wie Deep Fakes und Robo Calls, die vor allem durch die Verbreitung von Künstlicher Intelligenz einfacher werden. Dabei sehen die Unternehmen in der KI sowohl Risiken als auch Chancen für die IT-Sicherheit. So sagen 83 Prozent, dass KI die Bedrohungslage für die Wirtschaft verschärft und 70 Prozent meinen, dass KI Cyberangriffe erleichtert. Aber 61 Prozent sagen auch, dass der Einsatz von KI die IT-Sicherheit deutlich verbessern kann.</p>
<h6><strong>Ausgaben für IT-Sicherheit legen deutlich zu</strong></h6>
<p>In Reaktion auf die zunehmend als unsicher wahrgenommene Weltlage reagieren die Unternehmen mit steigenden Ausgaben für die IT-Sicherheit. 54 Prozent haben Maßnahmen getroffen, um sich vor physischen Angriffen auf die IT-Infrastruktur zu schützen. Und 62 Prozent haben ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Der durchschnittliche Anteil der Ausgaben für IT-Sicherheit am gesamten IT-Budget der Unternehmen ist in diesem Jahr weiter auf 17 Prozent gestiegen, von 14 Prozent Mitte 2023 und 9 Prozent 2022. Inzwischen wenden 39 Prozent mindestens ein Fünftel  ihres IT-Budgets für Sicherheit auf. Das entspricht einer Forderung von Bitkom und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).</p>
<p>Für die repräsentative Studie hat Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom 1003 Unternehmen ab 10 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mindestens 1 Mio. Euro in Deutschland telefonisch befragt.</p>
<p>Und hier finden Sie Hinweise auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/die-angriffe-nehmen-zu-haie-im-cyberraum/">Hilfsangebote für die Praxis</a>, unter anderem einen NIS2-Test.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/cyberangriffe-nehmen-zu/">Die Angriffe nehmen zu: Haie im Cyberraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Bitkom-Länderindex: Niedersachsen nur auf Platz zehn</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/bitkom-laenderindex-niedersachsen-nur-auf-platz-zehn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[IHK]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2024 15:35:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Bitkom]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Nele Schubert Niedersachsen schneidet in Sachen Digitalisierung im Vergleich der Bundesländer unterdurchschnittlich ab: In einem aktuellen Ranking des Digitalverbands Bitkom belegt das Land nur den zehnten Platz. Die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern sind davon enttäuscht, wie es in der Mitteilung heißt. Der Bitkom-Länderindex beurteilt die digitale Entwicklung der einzelnen Bundesländer in den Bereichen Wirtschaft,  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/bitkom-laenderindex-niedersachsen-nur-auf-platz-zehn/">Bitkom-Länderindex: Niedersachsen nur auf Platz zehn</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Von Nele Schubert</strong></em></p>
<p>Niedersachsen schneidet in Sachen Digitalisierung im Vergleich der Bundesländer unterdurchschnittlich ab: In einem aktuellen Ranking des Digitalverbands Bitkom belegt das Land nur den zehnten Platz. Die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern sind davon enttäuscht, wie es in der Mitteilung heißt.</p>
<p>Der Bitkom-Länderindex beurteilt die digitale Entwicklung der einzelnen Bundesländer in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur, Verwaltung und Gesellschaft. In den einzelnen Kategorien erreicht Niedersachsen jedoch sehr unterschiedliche Ergebnisse.</p>
<h6><strong>An der Infrastruktur liegt&#8217;s nicht</strong></h6>
<p>In der digitalen Infrastruktur steht das Land noch am besten da, mit Platz vier im Vergleich aller Bundesländer. Hier werden im Bitkom-Länderindex sechs verschiedene Indikatoren bewertet, die im Fall Niedersachsens fast ausschließlich positiv ausfallen. So ist beispielsweise die Gigabit-Versorgung sowohl in Privathaushalten (81 %) als auch in Schulen (77 %) und Unternehmen (76 %) überdurchschnittlich gut ausgebaut.</p>
<p>Ebenfalls über dem Durchschnitt der restlichen Bundesländer befindet Niedersachsen sich in der Kategorie „Digitale Gesellschaft.“ Hier geht es um den Umgang der Menschen mit digitalen Medien und Geräten. Die Ergebnisse setzen sich hier vor allem aus Umfrageergebnissen zusammen und zeigen, dass der Großteil der niedersächsischen Bevölkerung positiv gegenüber der Digitalisierung eingestellt ist.</p>
<h6><strong>Wirtschaft und Verwaltung mit Nachholbedarf</strong></h6>
<p>Weniger gut sieht es für Niedersachsen jedoch in den Kategorien digitale Wirtschaft &#8211; Rang elf &#8211; sowie der Verwaltungsdigitalisierung aus (12). Vor allem der Anteil der Fachkräfte und Unternehmen im IT-Sektor, aber auch die sehr geringe Anzahl neu gegründeter Start-Ups schlagen hier zu Buche. Niedersachsens digitale Verwaltung teilt sich auf verschiedene Ministerien auf und lediglich rund ein Drittel der digital vorgesehenen Verwaltungsleistungen wurden bisher umgesetzt.</p>
<h6><strong>IHKN fordert mehr Ausbildung und Start-Up-Förderung</strong></h6>
<p>Konsequenz: „Insbesondere bei der Digitalisierung der Verwaltung und bei der Ausbildung von IT-Fachkräften muss die Landesregierung schnell mehr tun“, fordern Maike Bielfeldt und Monika Scherf, beide Hauptgeschäftsführerinnen der IHK Niedersachsen (IHKN), in einer Stellungnahme. Als Ansatzpunkt könnte die Informatik-Ausbildung in den Schulen früher beginnen und intensiviert werden.</p>
<p>Die IHKN sieht mit Blick auf den Bitkom-Länderindex vor allem die stärkere Förderung von Start-Ups als dringend notwendig an. Neugründungen stehen für Innovationen und geben damit bereits bestehenden Unternehmen Impulse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/hallenplan-2024_CMYK.tif"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24548" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/hallenplan-2024_CMYK.tif" alt="" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/bitkom-laenderindex-niedersachsen-nur-auf-platz-zehn/">Bitkom-Länderindex: Niedersachsen nur auf Platz zehn</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Freitags-Kolumne: Versteckter Hinweis</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/verstecker-hinweis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2021 10:07:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Bitkom]]></category>
		<category><![CDATA[Caberangriff]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[Ransomware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Tag, nachdem der IT-Verband Bitkom so dringend auf die Gefahr digitaler Angriffe auf Unternehmen hingewiesen hat, kommt uns diese Mail unter die Augen: „Ihr Gerät ist gehackt und infiziert. Alle Ihre Daten sind kopiert auf externe Server. Lesen Sie die Anweisung hierunter jetzt.“ Spätestens beim ungelenken letzten Satz müssen doch alle Warnlampen aufglühen. Vor  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/verstecker-hinweis/">Die Freitags-Kolumne: Versteckter Hinweis</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<p>Am Tag, nachdem der IT-Verband Bitkom so dringend auf die <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Angriffsziel-deutsche-Wirtschaft-mehr-als-220-Milliarden-Euro-Schaden-pro-Jahr">Gefahr digitaler Angriffe</a> auf Unternehmen hingewiesen hat, kommt uns diese Mail unter die Augen: „Ihr Gerät ist gehackt und infiziert. Alle Ihre Daten sind kopiert auf externe Server. Lesen Sie die Anweisung hierunter jetzt.“ Spätestens beim ungelenken letzten Satz müssen doch alle Warnlampen aufglühen. Vor sowas warnt ja nicht nur der Bitkom. Und die Einschläge kommen näher: Auch im Bereich der IHK Hannover sind Unternehmen zuletzt in die Fänge von Ransomware-Erpressern geraten. Die wollen keine Daten, sondern Geld. Und vielleicht ist es ja schräger Humor, aber in der „Lesen-Sie-die-Anweisung-hierunter-jetzt“-Mail findet sich sogar ein versteckter Hinweis darauf: Als Absender steht da nur cobranca – das portugiesische Wort für Inkasso oder Forderung. Und genau darum geht’s ja wohl.</p>
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<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/verstecker-hinweis/">Die Freitags-Kolumne: Versteckter Hinweis</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Maschinen-Ethik</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/07/continental-maschinen-ethik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2020 14:00:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum jemand bezweifelt, dass Künstliche Intelligenz eine der zentralen Zukunftstechnologien ist. Was dazu gehört, wozu man sie einsetzt: Das ist noch schillernd, ähnlich wie vor Jahren bei Industrie 4.0 Das Thema ist aber hoch sensibel - allein, weil Intelligenz eine zutiefst menschliche Eigenschaft ist.   Künstliche Intelligenz und Ethik: Das ist längst in der Realität  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/07/continental-maschinen-ethik/">Maschinen-Ethik</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Kaum jemand bezweifelt, dass Künstliche Intelligenz eine der zentralen Zukunftstechnologien ist. Was dazu gehört, wozu man sie einsetzt: Das ist noch schillernd, ähnlich wie vor Jahren bei Industrie 4.0 Das Thema ist aber hoch sensibel &#8211; allein, weil Intelligenz eine zutiefst menschliche Eigenschaft ist.</h5>
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<p>Künstliche Intelligenz und Ethik: Das ist längst in der Realität angekommen. Wer bloß an den Schriftsteller Isaac Asimov und dessen mittlerweile rund 80 Jahre alten Robotergesetze denkt, kann getrost dies zur Kenntnis nehmen: Der Continental-Konzern hat sich im Juni einen <a href="https://www.continental.com/de/nachhaltigkeit/news/news-2020/ki-ethik-regeln-224680" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ethikleitfaden für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz</a>, kurz: KI, gegeben. Damit sieht sich der Automobilzulieferer unter den Pionieren der Branche.<br />
„Als Technologieunternehmen stehen wir in der Verantwortung, dass alle unsere Produktentwicklungen sowie internen Prozesse im Einklang mit ethischen Normen stehen“, so Dirk Abendroth, Chief Technology Officer Automotive bei Continental. Ein inhaltsschwerer Satz mit drei Kernpunkten: Künstliche Intelligenz steckt in den Produkten des Technologiekonzerns. Autonomes Fahren beispielsweise wird dadurch überhaupt erst möglich. Außerdem spielt Künstliche Intelligenz in Unternehmen selbst eine immer größere Rolle, nicht nur bei Continental. In beiden Bereichen aber gilt: Übergeordnet sind die Werte und Regeln, denen sich das Unternehmen verpflichtet fühlt. Stehen Arbeitsvorgänge, bei denen künstliche Intelligenz beispielsweise im Personalwesen eingesetzt wird, zum Einsatz kommt, etwa im Personalwesen, im Einklang mit anderen Regelwerken von Continental, etwa zur Gleichstellung?<br />
KI darf kein Eigenleben entwickeln. Just, als der hannoversche Technologiekonzern seine Ethik-Regeln veröffentlichte, brach in den USA eine Diskussion über Software zur Gesichtserkennung auf. Es ging sowohl darum, wie und ob Programme, mit denen man Menschen identifiziert, eingesetzt werden, als auch um die Frage, ob sie ausreichend gut funktionieren. In diesem Zusammenhang erinnerte das Magazin Der Spiegel an ein fehlgeschlagenes Experiment vor einigen Jahren, bei dem ein als angenehme Gesprächspartnerin geplantes, lernfähiges Programm – neudeutsch: Chat-Bot – nach kürzester Zeit extremistische Positionen entwickelte, befeuert aus den sozialen Netzwerken.<br />
Die Sorge, dass Künstliche Intelligenz systematisch und unfair verzerrte Ergebnisse liefert, ist in großen Unternehmen weltweit vorhanden und dabei in Deutschland noch etwas stärker ausgeprägt.<a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/KI_Ethik_Unternehmen-1.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-12789" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/KI_Ethik_Unternehmen-1-300x195.jpg" alt="" width="231" height="150" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/KI_Ethik_Unternehmen-1-200x130.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/KI_Ethik_Unternehmen-1-300x195.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/KI_Ethik_Unternehmen-1-400x260.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/KI_Ethik_Unternehmen-1.jpg 462w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px" /></a>Während international aber Sicherheitsbedenken an oberster Stelle stehen, sind für deutsche Manager die Top-Risiken mangelnde Erklärbarkeit und fehlende Transparenz bei Entscheidungen, die von „intelligenten“ Computer-Algorithmen getroffen werden. Continental liegt damit genau in der Spur, denn im Mittelpunkt der neuen Ethik-Regeln des hannoverschen Konzerns stehen sowohl Nachvollziehbarkeit von computerbasierten Entscheidungen sowie die Datensicherheit. Continental hebt dabei die Akzeptanz künstlicher Intelligenz hervor: Die sei nur gegeben, wenn der Mensch die Abläufe eines selbstlernenden Systems verstehen könne. Woher stammen die Daten? Welche Rechenschritte führen zu welchen Handlungen? Wie sind die Daten gesichert? Solche Fragen bezeichnet der Technologiekonzern als essenziell für die Gestaltung der Mobilität.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Mensch im Mittelpunkt</strong><br />
Fluchtpunkt in der Perspektive künftiger Mobilität ist immerhin das autonome Fahren. Künstliche Intelligenz ist dabei allgegenwärtig. Kamerabasierte Fahrerassistenzsysteme mit Objekterkennung, Abbiegeassistenten und die Gestenerkennung als Kommunikationsmittel zwischen Mensch und Fahrzeug: Solche Systeme mit KI-Funktionen seien in der Lage, gewaltige Datenmengen nahezu in Echtzeit zu verarbeiten und mithilfe jeder neuen Information bessere Ergebnisse zu liefern, heißt es bei Continental. Der<a href="https://www.continental.com/de/nachhaltigkeit/news/news-2020/ki-ethik-regeln-224680" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Code of Ethics</a> gelte für alle Standorte des Technologiekonzerns weltweit und diene als Orientierung für alle Kooperationspartner des Unternehmens. Und er korrespondiere mit internationalen Regeln. Dazu gehören etwa die einschlägige EU-Richtlinie unter der offiziellen Bezeichnung <a href="https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/ethics-guidelines-trustworthy-ai" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ethics Guideline for Trustworthy AI</a>.<br />
Auch über die Europäische Union hinaus gibt es entsprechende Initiativen. So haben im Juni 15 Staaten, darunter Deutschland, die „<a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200615-deutschland-ist-gruendungsmitglied-der-global-partnership-on-artificial-intelligence.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Global Partnership on Artificial Intelligence</a>“ (GPAI) geschlossen, eine weltweite Initiative zur, wie es heißt, Förderung einer verantwortungsvollen und menschenzentrierten Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Im Doppelpack stellten sich sowohl Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier als auch Arbeitsminister Hubertus Heil hinter die Vereinbarung: Künstliche Intelligenz könne zur Lösung vieler globaler Probleme beitragen – Pandemien und Klimawandel sind aktuell unvermeidliche Stichworte. Die GPAI soll dabei eine Plattform für die internationale Zusammenarbeit sein, und das mit einem Ziel eines verantwortungsvollen Einsatzes auf der Grundlage der Menschenrechte, den Grundfreiheiten, von Inklusion, Diversität, Innovation, Wirtschaftswachstum und Gemeinwohl als auch zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung: Der Katalog ist umfassend. Neben Deutschland, den Initiatoren Kanada und Frankreich sind die weiteren G7-Staaten Großbritannien, Italien, Japan und die USA dabei, außerdem Indien, Mexiko, Neuseeland, Singapur, Slowenien, Südkorea und die EU-Kommission.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Algorithmen zum TÜV?</strong><br />
Auch der TÜV Nord beteiligt sich an der Diskussion um Sicherheit und Akzeptanz Künstlicher Intelligenz: Vorstandschef Dirk Stenkamp hat wiederholt den Vorschlag eines Algorithmen-TÜVs gemacht. Die <a href="https://www2.deloitte.com/de/de/pages/technology-media-and-telecommunications/articles/ki-studie-2020.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmensberatung Deloitte</a> kommt übrigens in einer Umfrage zu dem Ergebnis, dass in deutschen Unternehmen KI-Risiken und ethische Fragen nicht höher bewertet werden als im Ausland, sondern höchstens anders gewichtet. Was bedeutet: Das deutsche Risikobewusstsein ist nicht so ausgeprägt, dass es die Entwicklung von KI hemmen würde.<br />
Deloitte hatte die Studie fast zeitgleich mit der Veröffentlichung der Continental-Ethik-Leitlinien vorgelegt. Zum dritten Mal wurden KI-Expertinnen und Experten großer Unternehmen befragt, diesmal rund 2700 aus neun Ländern: Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada, Niederlande, USA. Rund 200 der Befragten kamen aus Deutschland, und durch die Brille großer Unternehmen betrachtet ist das Fazit auch gar nicht so schlecht: „Deutsche Unternehmen sind global gesehen auf Augenhöhe und in vielen Bereichen sehr aktiv“, schreibt Deloitte. KI sei keine Zukunftstechnologie mehr, sondern vor allem für deutsche Unternehmen zum Gegenwartsthema geworden.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Aufgaben_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-12796" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Aufgaben_KI-300x242.jpg" alt="" width="186" height="150" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Aufgaben_KI-177x142.jpg 177w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Aufgaben_KI-200x161.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Aufgaben_KI-300x242.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Aufgaben_KI.jpg 372w" sizes="(max-width: 186px) 100vw, 186px" /></a>In vier von fünf Großunternehmen werde Künstliche Intelligenz bereits als wesentlicher Faktor für einen nachhaltigen Geschäftserfolg gesehen. Welche Technologien jetzt oder in unmittelbarer Zukunft genutzt werden, unterscheidet sich international auch nicht wesentlich: Maschinelles Lernen, maschinelles Sehen und Sprachanwendungen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-12805" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nutzung_KI-300x234.jpg" alt="" width="192" height="150" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nutzung_KI-200x156.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nutzung_KI-300x234.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nutzung_KI.jpg 384w" sizes="(max-width: 192px) 100vw, 192px" />Etwas skeptischer als Deloitte sieht es der <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Unternehmen-tun-sich-noch-schwer-mit-Kuenstlicher-Intelligenz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitkom als Verband der IT-Unternehmen</a>. Grundlage ist eine Umfrage unter rund 600 Unternehmen Anfang des Jahres, die ebenfalls im Juni veröffentlicht wurde. Zentrales Ergebnis: Zwar sprechen die Unternehmen der Künstlichen Intelligenz eine herausragende Bedeutung zu. Gleichzeitig tun sie sich aber schwer damit, die Technologie praktisch einzusetzen. So sind etwa drei Viertel (73 %) der Unternehmen mit 20 oder mehr Mitarbeitern in Deutschland der Meinung, KI sei die wichtigste Zukunftstechnologie. Aber gerade einmal sechs Prozent setzen KI selbst ein, lediglich jedes Fünfte (22 %) plant die KI-Nutzung oder diskutiert darüber.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Zukunftstechnologie.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12794 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Zukunftstechnologie-300x174.jpg" alt="" width="173" height="100" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Zukunftstechnologie-200x116.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Zukunftstechnologie-300x174.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Zukunftstechnologie-400x232.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Zukunftstechnologie.jpg 518w" sizes="(max-width: 173px) 100vw, 173px" /></a></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignright wp-image-12797" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI-300x117.jpg" alt="" width="385" height="150" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI-200x78.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI-300x117.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI-400x156.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI-600x234.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI.jpg 769w" sizes="(max-width: 385px) 100vw, 385px" /></a></p>
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<p><strong>Bitkom sieht Umsetzungsproblem</strong><br />
Immerhin erkennt der Bitkom einen Auftwärtstrend. Vor einem Jahr fiel der Anteil mit zwei Prozent KI-Nutzern und 9 Prozent, die planen oder diskutieren, noch deutlich niedriger aus. „Wir haben bei Künstlicher Intelligenz kein Erkenntnis-, sondern ein massives Umsetzungsproblem“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg bei der Vorstellung der Studie. „In den Unternehmen gibt es einen breiten Konsens über die herausragende Bedeutung der Technologie für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft. Aber die Mehrheit tut sich schwer damit, dieses Wissen für das eigene Geschäft zu nutzen.“<br />
Bei einem wesentlichen Hemmnis, Künstliche Intelligenz in Unternehmen einzusetzen, sind sich aber Deloitte und der Bitkom einig: zu wenig Fachkräfte.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Professuren_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-12795 aligncenter" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Professuren_KI-131x300.jpg" alt="" width="131" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Professuren_KI-131x300.jpg 131w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Professuren_KI-200x459.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Professuren_KI.jpg 300w" sizes="(max-width: 131px) 100vw, 131px" /></a><strong>Künstliche Intelligenz: Momentaufnahme</strong><br />
Wie wollen Unternehmen in Deutschland KI einsetzen? In welchen Zeiträumen wird geplant? Der <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Unternehmen-tun-sich-noch-schwer-mit-Kuenstlicher-Intelligenz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitkom, Verband der IT-Industrie</a> hat dazu vor wenigen Wochen Umfrageergebnisse veröffentlicht. Und die <a href="https://www2.deloitte.com/de/de/pages/technology-media-and-telecommunications/articles/ki-studie-2020.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmensberatung Deloitte</a> hat bereits zum dritten Mal weltweit Experten in der Wirtschaft befragt. Die Ergebnisse bieten ein Momentaufnahme zur Perspektive einer vielschichtigen Technologie, der die Zukunft gehört.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nichtinvestiert_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12799 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nichtinvestiert_KI-300x247.jpg" alt="" width="182" height="150" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nichtinvestiert_KI-200x165.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nichtinvestiert_KI-300x247.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nichtinvestiert_KI.jpg 364w" sizes="(max-width: 182px) 100vw, 182px" /></a><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Chance_Risiko_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12801 alignright" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Chance_Risiko_KI-235x300.jpg" alt="" width="150" height="192" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Chance_Risiko_KI-200x255.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Chance_Risiko_KI-235x300.jpg 235w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Chance_Risiko_KI.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Google_Amazon.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12800 aligncenter" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Google_Amazon-300x176.jpg" alt="" width="171" height="100" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Google_Amazon-200x117.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Google_Amazon-300x176.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Google_Amazon-400x234.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Google_Amazon.jpg 512w" sizes="(max-width: 171px) 100vw, 171px" /></a><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Existenzgefaerdet_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12802 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Existenzgefaerdet_KI-300x172.jpg" alt="" width="174" height="100" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Existenzgefaerdet_KI-200x115.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Existenzgefaerdet_KI-300x172.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Existenzgefaerdet_KI-400x230.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Existenzgefaerdet_KI.jpg 522w" sizes="(max-width: 174px) 100vw, 174px" /></a><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Weltspitze_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12804 alignright" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Weltspitze_KI-300x161.jpg" alt="" width="186" height="100" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Weltspitze_KI-200x107.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Weltspitze_KI-300x161.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Weltspitze_KI-400x215.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Weltspitze_KI.jpg 559w" sizes="(max-width: 186px) 100vw, 186px" /></a><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12803 aligncenter" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI-300x148.jpg" alt="" width="300" height="148" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI-200x98.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI-300x148.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI-400x197.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI-600x295.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI.jpg 610w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><em>Quelle für alle Grafiken und Daten, wenn nicht anders ausgewiesen: Künstliche Intelligenz: Einsatz und Forschung in Deutschland (Bitkom Research 2020)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Kontakt zum Autor&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_column_text]</p>
<h2>Klaus Pohlmann</h2>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1508406554351{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Apohlmann%40hannover.ihk.de|||&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1304&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_circle_2&#8243;][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/07/continental-maschinen-ethik/">Maschinen-Ethik</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Für die Krise und danach: Ratgeber macht Geschäftsprozesse digital</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2020 12:00:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Cloud statt Aktenschrank, Online-Meeting statt Geschäftsreise, Bestellungen und Rechnungsversand über Kundenportale statt per Brief und Fax: Die Digitalisierung betrifft in Unternehmen immer auch die interne Organisation und die eigenen Geschäftsprozesse. Digitale Prozesse sind in aller Regel effizienter und bilden die Voraussetzung dafür, neue Produkte und Dienstleistungen an den Markt zu bringen und in einem sich  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Cloud statt Aktenschrank, Online-Meeting statt Geschäftsreise, Bestellungen und Rechnungsversand über Kundenportale statt per Brief und Fax: Die Digitalisierung betrifft in Unternehmen immer auch die interne Organisation und die eigenen Geschäftsprozesse. Digitale Prozesse sind in aller Regel effizienter und bilden die Voraussetzung dafür, neue Produkte und Dienstleistungen an den Markt zu bringen und in einem sich wandelnden Wettbewerbsumfeld zu bestehen.<br />
<img decoding="async" class="alignleft wp-image-11663" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/Digitalisierung_Bild.jpg" alt="" width="167" height="100" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/Digitalisierung_Bild-200x120.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/Digitalisierung_Bild.jpg 229w" sizes="(max-width: 167px) 100vw, 167px" />Mit einem jetzt veröffentlichten Leitfaden hilft der Digitalverband Bitkom Unternehmen aller Branchen, ihre Geschäftsprozesse digital fit zu machen. Darin wird mit dem „Reifegradmodell Digitale Geschäftsprozesse“ ein neuartiger Ansatz vorgestellt, mit dem kleine, mittlere und große Unternehmen sowie Organisationen schnell und einfach eine Standortbestimmung ihrer Geschäftsprozesse vornehmen können. So erkennen sie nicht nur, wo sie in Sachen Digitalisierung schon stehen – sondern vor allem auch, wo es Handlungs- und Optimierungspotenzial gibt. „Digitale Geschäftsprozesse sind für Unternehmen essenziell. Digitale Innovationen sind nur in einem Umfeld denkbar, in dem die Arbeitsabläufe, Daten und Technologien digital ausgerichtet sind“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „In der Corona-Krise zeigt sich die Bedeutung der Digitalisierung für Wirtschaft und Verwaltung mehr denn je. Der Aufbau digitaler Geschäftsprozesse und digitaler Geschäftsmodelle ist die Basis des künftigen Geschäfts.“</p>
<div id="attachment_11662" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/iStock-1137724859.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11662" class="wp-image-11662 size-medium" src="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/iStock-1137724859-300x157.jpg" alt="" width="300" height="157" /></a><p id="caption-attachment-11662" class="wp-caption-text">Foto: iStockphoto.com/nat alyaburova</p></div>
<p>Der Leitfaden wurde branchenunabhängig entwickelt und ist einfach umzusetzen. Im Reifegradmodell werden die vier Themenfelder Technologie, Daten, Qualität und Organisation eines bestimm-ten Prozesses untersucht. Sie werden durch je drei Kriterien mit je zwei Fragestellungen konkretisiert. Durch den leichten Zugang eignet sich das Modell besonders auch für Organisationen, die sich bislang noch nicht vertieft mit der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse beschäftigt haben. Berg: „Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Die Unternehmen brauchen nicht irgendwelche digitalen Prozesse, sie brauchen besonders gute digitale Prozesse. Dabei hilft der Leitfaden. Nur wenn man einen guten Prozess digitalisiert, erhält man einen guten digitalen Prozess.“</p>
<p><a href="https://www.bitkom.org/Themen/Technologien-Software/Digital-Office/Reifegradmodell-Digitale-Geschaeftsprozesse.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Leitfaden ist kostenlos auf den Seiten des Bitkom verfügbar.</a></p>
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<h2>Georg Thomas</h2>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1512573022419{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Athomas%40hannover.ihk.de|||&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1578&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_circle_2&#8243;][/vc_column][/vc_row]</p>
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