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	<title>Bio Archive - NW IHK</title>
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		<title>Betrifft Mittelstand: Vogelperspektive für die Nachhaltigkeitsberichterstattung</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2024 10:28:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Von Falko Lehmeier Viele Unternehmen stehen neuen Regularien wie der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), der EU-Taxonomie oder auch dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) gegenüber. Das Seminar „Betrifft Mittelstand“, das die IHK Mitte April zusammen mit der Fachhochschule Wedel durchgeführt hat, sollte für den ersten Durchblick sorgen. „Die Ziele der Ressourcenschonung und des Klimaschutzes sind richtig  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Falko Lehmeier</strong></p>
<h6>Viele Unternehmen stehen neuen Regularien wie der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), der EU-Taxonomie oder auch dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) gegenüber. Das Seminar „Betrifft Mittelstand“, das die IHK Mitte April zusammen mit der Fachhochschule Wedel durchgeführt hat, sollte für den ersten Durchblick sorgen.</h6>
<p>„Die Ziele der Ressourcenschonung und des Klimaschutzes sind richtig und werden von unserer innovativen Wirtschaft bereits mit Nachdruck verfolgt. Berichtspflichten und ein Mehr an Bürokratie müssen jetzt zusätzlich bewältigt werden“, stellte Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover, in der Begrüßung der etwa 70 Teilnehmenden am 19. April im Plenarsaal der IHK fest. Mit der Veranstaltung „Betrifft Mittelstand: Praxisseminar zur Nachhaltigkeit im Mittelstand. Pflichten, Strategie, Umsetzung und Berichterstattung“ wollte die IHK Hannover Unternehmerinnen und Unternehmer über den regulatorischen Zusammenhang, Anwendungsbereiche, „European Sustainability Reporting Standard“ (ESRS) und Wesentlichkeitsanalyse, die Prüfung der Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) informieren. Die Referenten – Professor Dr. Alexander Fischer und Professor Dr. Stefan Weber von der Fachhochschule Wedel &#8211; gaben dazu Beispiele aus der Praxis sowie wertvolle Informationen und Hinweise.</p>
<p>Angestoßen durch den European Green Deal und die Bundesgesetzgebung sehen sich viele Unternehmen der Umsetzung neuerer Regularien wie der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive), der EU-Taxonomie oder auch dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) gegenüber. Aber durch den sogenannten „Trickle-Down-Effekt“ werden fast ausnahmslos alle Unternehmen mittelbar mit den Regelungen in Berührung kommen.</p>
<p>Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in der Veranstaltung – unabhängig von ihrer eigenen Betroffenheit durch die Regelungen – klar, wie tiefgreifend diese den Alltag der Unternehmerinnen und Unternehmen ändern werden. Nicht allein die durch die Regelungen direkt betroffenen Unternehmen werden künftig in den Bereichen Ökologie, Soziales und Unternehmensstrategien Daten vorhalten und Strategien entwickeln, wie mit Risiken zukünftig umzugehen sein wird. Die Regelungen erstrecken sich über Liefer- und auch Wertschöpfungsketten, sodass auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) über Kunden oder Lieferanten mittelbar betroffen sein werden. Sie werden zukünftig verstärkt Daten in der jeweils richtigen Qualität gemeinsam mit Dienstleistungen oder Waren bereitstellen und auch empfangen.</p>
<p>Eine Besonderheit der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der CSRD ist bspw. die Einbindung des Kapitalmarkts. Nachhaltige Investments soll so der Vorzug gegenüber klimabelastenden gegeben werden. Eine Marktfähigkeit für klima- und ressourcenschonendes Wirtschaften herzustellen, ist ohne Zweifel ein richtiger Schritt. Für die Praxis allerdings bedeutet dies, dass ein System der Informationsgewinnung und des Managements eingerichtet werden muss, damit mögliche marktliche Vorteile überhaupt nutzbar gemacht werden können. Das wird in den meisten Fällen nur als Chefsache im Unternehmen zu etablieren sein. „Es geht um Transformation, und wenn die oberste Geschäftsführung das nicht wahrnimmt, ist das Projekt zum Scheitern verurteilt“, erklärte Weber.</p>
<p>Ferner sind die Fülle und Komplexität Datenpunkte nach der ESRS nicht zu unterschätzen: In zwölf Kapiteln werden mit etwa 1000 Datenpunkten rund 80 Themen qualitativ sowie quantitativ adressiert. Für die weiteren, angekündigten branchenspezifischen Datenpunkte gilt allerdings abwarten, bis sie beschlossen wurden. Für nicht-berichtspflichtige Unternehmen werden keine Datenstandards vorgegeben &#8211; mit dem „Voluntary SME-Standard“ (VSME) wird aber eine deutlich reduzierte und freiwillige Form der ESRS angeboten werden. Aber auch hier ist der Abstimmungsprozess noch nicht beendet. Dennoch sollte keine Zeit ungenutzt verstreichen, „Handeln Sie jetzt“, forderte Fischer die Anwesenden auf. Die Komplexität der durch die Regulatorik notwendigen Prozesse und bisher auch fehlende Erfahrungswerte stellen für jedes Unternehmen einen Kraftakt dar.</p>
<p>Bisher nach der CSR-RUG berichtspflichtige Unternehmen müssen ab Geschäftsjahren nach dem 31. Dezember 2023 nach der CSRD berichten. Das betrifft kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Der Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen erweitert sich in den kommenden Jahren. Für das Geschäftsjahr 2025 werden haftungsbeschränkte Unternehmen, Versicherungsunternehmen und Kreditinstitute mit mindestens je zwei der drei folgenden Merkmale bei zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen berichtspflichtig: einer Bilanzsumme von mindestens 25 Mio. Euro, Nettoumsatzerlösen von mindestens 50 Mio. Euro und/oder im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres mindestens 250 Mitarbeitenden. Für das Berichtsjahr 2026 werden zusätzlich kapitalmarktorientierte KMU, kleine und nicht komplexe Kreditinstitute sowie firmeneigene (Rück)-Versicherungsunternehmen berichtspflichtig. Ausgenommen davon sind börsennotierte Kleinstunternehmen, die je zwei der drei folgenden Merkmale erfüllen: einer Bilanzsumme von höchstens 450.000 Euro, Nettoumsatzerlösen von höchstens 900.000 Euro und/oder einer durchschnittlichen Beschäftigtenzahl von höchstens zehn während des Geschäftsjahres. Der Betroffenenkreis erweitert sich dann nochmals für das Berichtsjahr 2028 um Nicht-EU-Unternehmen mit EU-Niederlassungen oder EU-Tochterunternehmen, deren Nettoumsatz über 150 Mio. Euro in der EU liegen.</p>
<p>Den Prozess für nach der CSRD berichtspflichtige Unternehmen aufzugleisen und anschließend einen prüfungsfähigen Bericht erstellen zu können, bindet selbstverständlich Ressourcen. Mit der doppelten Wesentlichkeitsanalyse werden zunächst die Bereiche identifiziert, die wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit oder deren Auswirkungen auf Umwelt oder auch Interessenträger haben. Was einfach klingt, muss mit größter Sorgfalt durchgeführt werden, da bei der anschließenden Prüfung des Nachhaltigkeitsberichtes als Teil des Lageberichtes nicht identifizierte wesentliche Bereiche die Prüfungsfähigkeit einschränken können. Bestehende Guidelines für einzelne Branchen und Bereiche ersetzen dabei nicht die individuelle Betrachtung des Unternehmens. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung selbst wird zukünftig als zweite Säule neben dem Finanzbericht für betroffene Unternehmen stehen – ob die bisher mit der Prüfung beauftragten Dienstleister beide Teile prüfen können, muss individuell abgeklärt werden.</p>
<p>Ein weiterer laufender Prozess des Gesetzgebers sind die über delegierte Verordnungen der EU Taxonomie-fähige und -konforme Wirtschaftsaktivitäten, die bislang längst noch nicht alle Bereiche abdecken. Im Zusammenspiel mit der CSRD stellt die EU-Taxonomie-Verordnung dar, unter welchen Umständen ein Unternehmen nachhaltig handelt. NACE-Codes als Schlüsselverzeichnis der Wirtschaftszweige geben Unternehmen eine Orientierung bei der Frage, welche ihrer Wirtschaftstätigkeiten potenziell als taxonomiefähig eingestuft werden könnten.</p>
<p>Ein weiteres Kapitel Seminars stellt das am 1. Januar 2023 in Kraft getretene deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) dar, das zwar – ähnlich der CSRD – einen klar definierten Anwenderkreis hat, dennoch entlang der Lieferkette einen weit größeren Kreis von Unternehmen zum Handeln auffordern wird. Seit 2024 gilt es für Unternehmen mit 1000 Mitarbeitenden im Inland und verlangt einen Prozess und entsprechende Strategien, wenn innerhalb der Lieferkette Verstöße gegen definierte menschenrechtliche oder umweltbezogene Risiken mit hinreichender Wahrscheinlichkeit drohen. Waren und Dienstleistungen werden also mit den Umständen ihrer Erstellung verknüpft und so werden unmittelbare wie auch mittelbare Lieferanten zu einem Hauptbezugspunkt der Informationsgewinnung der betroffenen Unternehmen. Kurz gesagt: Fast ausnahmslos jedes Unternehmen wird in der Praxis entsprechende Informationen an ihr Kundenunternehmen weiterreichen. Dieser Trickle-Down-Effekt bevorzugt Waren und Dienstleistungen, deren Herkunft und Umstände der Erstellung nachvollziehbar und transparent sind.<br />
Doch auch wenn die Transformation zu diesem Zeitpunkt nur mit Anstrengungen zu bewältigen sein wird, bietet sie dennoch die Gelegenheit, bisher kaum betrachtete Bedrohungen des eigenen Geschäftsbetriebes strukturiert zu betrachten und entsprechende Vorsorge in Form von Strategien aufzusetzen. Neben dem „Müssen“ steht also ebenfalls ein „Können“, da es sich zunächst um ein internes Informations-Management handelt, das entsprechend auch Möglichkeiten aufzeigen kann. Gleichzeitig geht es in erster Linie um die Herstellung einer Transparenz, um eine Transformation einleiten zu können. Die Praxistauglichkeit müssen die vorliegenden Regularien aber dennoch erst beweisen.</p>
<p><strong>Hinweis:</strong> Die Veranstaltung wird nach den Sommerferien wiederholt &#8211; und zwar am 16. August (nördliche IHK-Region, Ort folgt) und am 26. August (IHK Hannover). Interessierte Unternehmen können sich hier dafür vormerken lassen</p>
<p><a href="http://www.event.hannover.ihk.de/betrifftmittelstand16august2024">16. August (nördliche IHK-Region)</a><br />
<a href="http://www.event.hannover.ihk.de/betrifftmittelstand26august2024">26. August (Hannover)</a></p>
<p>Fragen zum Thema beantwortet bei der IHK: Falko Lehmeier, Tel. 0511 3107-310, <a href="mailto:falko.lehmeier@hannover.ihk.de">falko.lehmeier@hannover.ihk.de</a></p>
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		<title>Unternehmensnachfolge: Kathrin Diekhoff führt Bio-Lieferdienst Linde Natur weiter</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Feb 2024 12:13:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Lehrerin zur Chefin eines Lieferdiensts für Bio-Lebensmittel: Kathrin Diekhoff hat vor wenigen Wochen die Geschäftsführung der Linde Natur GmbH in Mackenrode von Heike Nüsperling übernommen. Durch die erfolgreiche Nachfolge ist auch die Zukunft des vor mehr als 30 Jahren vor den Toren Göttingens gegründeten Unternehmens gesichert. Käse schneiden, abwiegen und verpacken – so  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Von der Lehrerin zur Chefin eines Lieferdiensts für Bio-Lebensmittel: Kathrin Diekhoff hat vor wenigen Wochen die Geschäftsführung der Linde Natur GmbH in Mackenrode von Heike Nüsperling übernommen. Durch die erfolgreiche Nachfolge ist auch die Zukunft des vor mehr als 30 Jahren vor den Toren Göttingens gegründeten Unternehmens gesichert.</h4>
<p>Käse schneiden, abwiegen und verpacken – so fing für Kathrin Diekhoff vor etwa zwei Jahren alles an. Nach und nach hat die 42-Jährige dann auch die anderen Tätigkeitsbereiche beim Bio-Lieferdienst Linde Natur aus Mackenrode kennengelernt. Seit Anfang Januar ist sie offiziell neue Geschäftsführerin des kleinen Unternehmens, das an vier Tagen pro Woche knapp zweihundert ‚Kundinnen und Kunden rings um Göttingen mit Bio-Lebensmitteln versorgt.</p>
<p>Eigentlich ist Kathrin Diekhoff Grund- und Hauptschullehrerin für Deutsch, Mathe und Sachunterricht. Vor gut zwei Jahren, im November 2021, schrieb sie ihre Kündigung und zum Schuljahreswechsel im Februar begann sie bei Linde Natur. So wurde aus der Beamtin auf Lebenszeit die Chefin eines Bio-Lieferdienstes in Teilzeit. An allen Tagen außer donnerstags endet ihr Arbeitstag nun um spätestens 14 Uhr, um auch noch Zeit mit ihren beiden Kindern (5 und 8 Jahre) verbringen zu können.</p>
<p><strong>Überzeugungsarbeit zu Hause</strong><br />
Der Wunsch, nicht in die Schule zurückzukehren, wuchs während ihrer Elternzeit. „Ich habe immer gern mit den Kindern gearbeitet“, aber so ganz habe sie der Beruf nie erfüllt. Die Probleme aus dem Schulalltag hätten sie oft auch nachmittags zu Hause noch beschäftigt. Als sie dann den Zettel an der Tür ihres Bioladens sah, wurde aus der Idee mehr. „Mein Mann war von dem Plan im ersten Moment überhaupt nicht überzeugt“, sagt Diekhoff, die deswegen der Schule nach ihrer Elternzeit sogar doch noch eine Chance gab. Es änderte aber nichts mehr.<br />
Ihr Geschäft an eine Stammkundin zu übergeben? Das konnte sich Geschäftsführerin Heike Nüsperling gut vorstellen. Schließlich kannte sie ihre mögliche Nachfolgerin schon lange durch die regelmäßigen Einkäufe, zu denen Kathrin Diekhoff auch ihre Mutter und ihre Kinder häufig mitnahm. Die zwei Frauen wurden sich schnell einig und entwickelten gemeinsam einen Plan, mit dem beide gut leben können. Dabei nutzten sie auch die Nachfolgeberatung der IHK in Göttingen.</p>
<p>Für die 66-jährige Geschäftsführerin ist selbstverständlich, dass sie ihre Nachfolgerin gut einarbeitet. Kathrin Diekhoff schreibt sich zudem in einem kleinen Notizbuch alles auf, zum Beispiel. wie man eine neue Kundin in das System einpflegt. „Wenn ich es das nächste Mal brauche, kann ich nachschauen und muss Heike nicht alles doppelt fragen“; sagt Diekhoff, die sich freut, dass die Unternehmensgründerin sie noch drei Jahre im Unternehmen unterstützen und weiter mitarbeiten möchte. Bei ihrer Entscheidung für den Schritt in die Selbstständigkeit habe ihr das sehr geholfen, zu wissen, dass es da jemanden gibt, der im Zweifel auch weiß, was zu tun ist.</p>
<p>Denn Erfahrung im Handel oder beim Führen eines Unternehmens bringt die Nachfolgerin nicht mit. „Aber alles, was man hier braucht, kann man lernen und sich aneignen“, sagt Heike Nüsperling. Und sie weiß es aus eigener Erfahrung. Von ihr ging damals der Anstoß aus, um aus der losen Einkaufsgemeinschaft für Lebensmittel aus der Region Anfang der 1990er Jahre ein kommerziell geführtes Unternehmen zu machen. Die studierte Gartenbau-Ingenieurin entwickelte den Lieferdienst, setzte etwa schon 1999 auf einen Onlineshop für die Bestellungen und machte Linde Natur zu dem, was es heute ist, einem wirtschaftlich gesunden Unternehmen mit sieben Angestellten. Mit zwei Fahrzeugen werden jede Woche von Dienstag bis Freitag um die 150 Kundinnen und Kunden mit Bio-Lebensmitteln beliefert. Donnerstags und freitags gibt es zudem die Möglichkeit, direkt im Laden einzukaufen oder die Waren abzuholen. Das Sortiment umfasst mehr als 1200 Produkte. Neben Obst; Gemüse, Milch, Käse, Molkereiprodukten und allen typischen Lebensmitteln eines Supermarkts gehören auch Drogerieartikel, eine breite Palette an Natur-Kosmetik und Tierfutter zum Angebot. Vieles kauft Linde Natur direkt bei Bio-Betrieben aus der Region, zum Beispiel Geflügel, Fleisch, Wurst, Eier, Käse und Mehl. So gibt es auch eine gute Beziehung zu Naturkost Elkershausen, von den viele Waren zum Sortiment gehören. „Alles ist bio, aber darüber hinaus sind uns saisonal und regional wichtig“, fasst Heike Nüsperling es zusammen. Die Kunden erhalten die Ware in einer Kiste vor die Tür oder auf Wunsch auch ins Haus gestellt. Mit dem großen Angebot an Tiefkühlprodukten, das einfach mitbestellt werden könne, hebe man sich von anderen ab.</p>
<p><strong>Sieben Angestellte, zwei Fahrzeuge</strong><br />
Von der Kaufzurückhaltung, die die Biobranche im vergangenen Jahr zu spüren bekam, sei Linde Natur weitgehend verschont geblieben. „Unsere treuen Stammkunden sparen sich durch uns ihren Wocheneinkauf“, erklärt die langjährige Geschäftsführerin. Und sie vermeiden Wege, die womöglich mit dem Auto zurückgelegt werden müssten. „Wir hatten von Anfang an auch immer den nachhaltigen Gedanken im Blick, dass es besser ist, wenn nur einer fährt, als wenn alle fahren.“<br />
Kurz nachdem sich Kathrin Diekhoff für die Nachfolge und Übernahme von Linde Natur entschieden hat, begann sie eine Fortbildung zur Ernährungsberaterin. „Viele unserer Kunden haben Lebensmittelunverträglichkeiten und fragen uns nach Alternativen. Dafür bin ich nun noch besser gerüstet“, erklärt sie. Ob sie etwas von ihrem Lehrerinnen-Dasein vermisst? Ganz und gar nicht.</p>
<p><a href="https://www.linde-natur.de/">Internetseite des Bio-Lieferdienstes Linde Natur </a></p>
<p><a href="https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/gruendung-sicherung-nachfolge/aktuell/dihk-analyse-zur-unternehmensnachfolg-6009702">DIHK-Report: Unternehmensnachfolge war noch nie so schwierig</a></p>
<p><a href="https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/gruendung-sicherung-nachfolge/aktuell/buergschaftsbank-startet-nachfolgewettbewerb-erna-6033514">Nachfolgepreis &#8222;ERNA&#8220;</a></p>
<p><a href="https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/mitmachen-in-der-ihk/unternehmerinnenkongress-6017354">VdU sucht erfolgreiche Unternehmensnachfolgen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/02/nachfolge-kathrin-diekhoff-linde-natur-mackenrode-nuesperling-goettingen/">Unternehmensnachfolge: Kathrin Diekhoff führt Bio-Lieferdienst Linde Natur weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Angerufen bei … Lotta Karotta Bio-Lieferservice, Gleichen</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/11/lotta-karotta-bio-lieferservice-gleichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2022 14:32:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]14. Oktober 2022, 14.22 Uhr Um das selbst erzeugte Gemüse aus ihrer Gärtnerei „Rote Rübe - Schwarzer Rettich“ zu vermarkten, haben Andreas Backfisch (50) und Katrin Schlick (49) 1999 die Lotta Karotta Bio-Lieferservice OHG – zunächst als Betriebsgemeinschaft mit anderen Biobauern/-gärtnern – gegründet. Seit 2010 ist das Unternehmen ein reiner Familienbetrieb und erzeugt immer noch  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>14. Oktober 2022, 14.22 Uhr</strong></p>
<h6>Um das selbst erzeugte Gemüse aus ihrer Gärtnerei „Rote Rübe &#8211; Schwarzer Rettich“ zu vermarkten, haben Andreas Backfisch (50) und Katrin Schlick (49) 1999 die Lotta Karotta Bio-Lieferservice OHG – zunächst als Betriebsgemeinschaft mit anderen Biobauern/-gärtnern – gegründet. Seit 2010 ist das Unternehmen ein reiner Familienbetrieb und erzeugt immer noch einen Großteil des Gemüses in den Ökokisten, die online bestellt werden können, selbst. Die wöchentlich belieferten 1200 Kundinnen und Kunden kommen vorwiegend aus und um Göttingen, aber das Belieferungsgebiet reicht von Kassel bis in den Harz. Ein Netzwerk aus über 25 regionalen Erzeugern beliefert Lotta Karotta mit 100 Prozent Bio. Aktuell umfasst das Sortiment 2500 Produkte. Die Palette reicht von Obst und Gemüse über Nudeln, Tee, Milch oder Hafermilch bis hin zu Wein und Schokolade. Lotta Karotta ist Mitglied im Anbauverband Bioland und erfüllt die Richtlinien des Verbands Ökokiste e.V. Das Unternehmen gibt sein Wissen gern weiter und hat regelmäßig Schüler-, Studenten- und Fachgruppen auf dem Hof und in der Halle.</h6>
<p><strong>Wobei stören wir gerade?</strong><br />
Ich habe mit meiner Marketing-Mitarbeiterin unsere erste Online Weinprobe besprochen, die wir für Mitte November planen. Wir haben gerade die Weine von einem Bio-Weingut aus Rheinhessen bekommen. Jetzt müssen noch Fotos geschossen werden. Und wir überlegen, welche Speisen wir unseren Kunden dazu reichen und wie wir das vermarkten. Die Weinpakete gehen mit unseren normalen Lieferungen raus.</p>
<p><strong>Was ist Ihr Kerngeschäft?</strong><br />
Angefangen hat alles damit, dass wir Gemüse aus unserer eigenen Bioland-Gärtnerei, die mein Mann mit seinem Team betreibt, an die Kundschaft in der Region ausgeliefert haben. Inzwischen ist es nicht mehr nur Gemüse, sondern 100 Prozent Bio-Lebensmittel aller Art mit Schwerpunkt Obst und Gemüse.</p>
<p><strong>Was liegt Ihnen besonders am Herzen?</strong><br />
Uns liegt am Herzen, nachhaltig zu wirtschaften. Wir haben gerade den Prozess für die Gemeinwohlbilanzierung abgegeben – also so zu wirtschaften, dass es ökologisch und sozial, fair und nachhaltig ist – unabhängig davon, wo die Menschen für uns arbeiten. Dazu gehört auch, keinen Preisdruck bei den Lieferanten zu machen und dies den Kunden transparent zu machen.</p>
<p><strong>Wieviele Mitarbeiter haben Sie?</strong><br />
45 Mitarbeitende im Lieferservice und 12 in der Gärtnerei.</p>
<p><strong>Was verbindet Sie mit der IHK Hannover?</strong><br />
Tatsächlich bekommen wir relativ wenig von der IHK mit. Ich kenne das Heft, die „Niedersächsische Wirtschaft“, und da schaue ich auch immer mal rein. Und wir hatten mal Besuch von der Geschäftstellenleiterin der IHK aus Göttingen als wir vor ein paar Jahren mal eine größere Investition vorhatten. Durch die Ausbildung zum E-Commerce, die wir seit 2021 anbieten, hat sich der Kontakt zur IHK etwas verstärkt. Und ich habe kürzlich eine Coaching-Ausbildung mit IHK-Abschluss beim VNB in Hannover abgeschlossen.</p>
<p><em>Aufgezeichnet von Barbara Dörmer.</em>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1512573022419{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Athomas%40hannover.ihk.de|||&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/11/lotta-karotta-bio-lieferservice-gleichen/">Angerufen bei … Lotta Karotta Bio-Lieferservice, Gleichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Anruf bei* … Elias Schulze &#8222;Soapbrothers&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 08:06:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dicht Dran]]></category>
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		<category><![CDATA[Vegan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>19. MAI, 10.03 Uhr NORDSTEMMEN, LANGE STRASSE 45 Vom Produkt Filzseife ist Elias Schulze absolut überzeugt. Und den Wunsch, sich selbstständig zu machen, trug er auch schon länger in sich. Ende Januar wagte der 28-Jährige dann zusammen mit seinem Bruder den Schritt. Sie nannten sich „Soapbrothers“ und stiegen in die Herstellung der besonders schaumreichen und  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/06/anruf-bei-elias-schulze-soapbrothers-nordstemmen/">Anruf bei* … Elias Schulze &#8222;Soapbrothers&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>19. MAI, 10.03 Uhr<br />
NORDSTEMMEN, LANGE STRASSE 45</strong></p>
<h5>Vom Produkt Filzseife ist Elias Schulze absolut überzeugt. Und den Wunsch, sich selbstständig zu machen, trug er auch schon länger in sich. Ende Januar wagte der 28-Jährige dann zusammen mit seinem Bruder den Schritt. Sie nannten sich <a href="https://www.soapbrothers.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Soapbrothers“</a> und stiegen in die Herstellung der besonders schaumreichen und zugleich sparsamen Seife ein. Ihre Mutter Heike hatte<a href="https://www.soapbrothers.de/filzseifen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> die Filzseife</a> vor rund 20 Jahren erfunden und verkauft – durchaus mit Erfolg in der deutschen Szene des Kunsthandwerks. Als die Auflagen und Anforderungen für die Herstellung eines kosmetischen Produkts immer komplexer wurden, stieg sie aus. Inzwischen führt Elias Schulz das Start-up aus Rössing im Landkreis Hildesheim allein.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wobei störe ich gerade?</strong><br />
Ich bin im Moment auf Fehmarn, um hier neue Abnehmer für meine Seifen zu finden. Ich war eben dabei, eine Apotheke und einen Geschenkeladen anzurufen, um mich dort anzukündigen. Ich denke, meine Filzseife passt gut in das Sortiment dieser Läden – als hochwertiges Mitbringsel.</p>
<p><strong>Was ist Ihr Kerngeschäft?</strong><br />
Ich stelle Filzseifen her und verkaufe Sie über meinen Onlineshop sowie in umliegenden Rewe-Märkten und ausgewählten weiteren Geschäften. Das besondere an der Seife ist, dass sie viel stärker schäumt, hervorragend säubert und nachhaltig ist, weil sie viel länger hält. Die hochwertige Seife – bio oder vegan – kaufen wir zu und bringen sie mit der Schafschurwolle von Bergschafen zusammen. Wie das genau funktioniert, bleibt unser Geheimnis…<br />
Wer unsere Seife schon einmal benutzt hat, schätzt auch den einzigartigen Peelingseffekt. Bislang gibt es acht Sorten, zum Beispiel Wildrose, Lavendel oder Zitronengras.</p>
<p><strong>Wofür möchten Sie werben?</strong><br />
Nachhaltigkeit und Regionalität. Wir haben doch in letzter Zeit gesehen, was passiert, wenn Lieferketten unterbrochen sind. Ich würde mir daher wünschen, wenn noch mehr Menschen die Vorzüge regionaler Produkte erkennen.</p>
<p><strong>Wie viele Mitarbeiter haben Sie?</strong><br />
Im Prinzip bin ich allein, aber meine Mutter Heike und meine Freundin Anna packen auch mal mit an.</p>
<p><strong>Was verbindet Sie mit der IHK?</strong><br />
Ich habe dort (in Osnabrück) die Prüfung für meinen technischen Fachwirt abgelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgezeichnet von Georg Thomas.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">*</span>Wegen der Corona-Pandemie haben wir diesmal auf den persönlichen Besuch beim „Geklingelt bei&#8230;“ verzichtet und lieber angerufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Kontakt zum Autor&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_column_text]</p>
<h2>Georg Thomas</h2>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1512573022419{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Athomas%40hannover.ihk.de|||&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1578&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_circle_2&#8243;][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/06/anruf-bei-elias-schulze-soapbrothers-nordstemmen/">Anruf bei* … Elias Schulze &#8222;Soapbrothers&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Nachhaltig: Klimaneutrale Verpackungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 08:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dicht Dran]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Biobranche]]></category>
		<category><![CDATA[Faltschachteln]]></category>
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		<category><![CDATA[Laura Grondey]]></category>
		<category><![CDATA[Maren Grondey]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[Ronnenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Verpackungen für Konsumgüter und Klimaneutralität nicht im Widerspruch stehen müssen, zeigen Maren und Laura Grondey aus Ronnenberg bei Hannover mit ihrem Unternehmen Siemer Verpackungen. Die beiden Schwestern, die die Geschäftsleitung des 1906 vom Urgroßvater gegründeten Unternehmens im Jahr 2011 von ihrer Mutter übernahmen, sind davon überzeugt, dass die Schonung von Ressourcen ökonomisch der einzig  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/06/nachhaltig-klimaneutrale-verpackungen/">Nachhaltig: Klimaneutrale Verpackungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Verpackungen für Konsumgüter und Klimaneutralität nicht im Widerspruch stehen müssen, zeigen Maren und Laura Grondey aus Ronnenberg bei Hannover mit ihrem Unternehmen <a href="http://www.jungeschachteln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Siemer Verpackungen</a>. Die beiden Schwestern, die die Geschäftsleitung des 1906 vom Urgroßvater gegründeten Unternehmens im Jahr 2011 von ihrer Mutter übernahmen, sind davon überzeugt, dass die Schonung von Ressourcen ökonomisch der einzig richtige Weg in die Zukunft ist. Und setzen auf nachhaltige Verpackungslösungen. Ihre Kunden stammen mittlerweile zu etwa 50 Prozent aus der Biobranche. „Die Erderwärmung hat katastrophale Folgen für die Menschheit. Deshalb wollen wir Emissionen möglichst komplett vermeiden, beziehungsweise verbleibende Emissionen kompensieren“, so die Druck-Ingenieurin Maren Grondey.</p>
<p>Die „Jungen Schachteln“ – so nennen sich die Unternehmerinnen – stellen hochwertige Faltschachteln und Displays, Mailings, Mappen, Sonderkonstruktionen und vieles mehr her. Von der Entwicklung bis zur Fertigung findet alles bei Siemer statt, inklusive digitaler Druckvorstufe, Druck, Veredelung, Weiterverarbeitung, Konfektionierung und Logistik.</p>
<div id="attachment_12096" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/v.l.-Laura-und-Maren-Grondey-?Siemer-Verpackung.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12096" class="wp-image-12096 size-medium" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/v.l.-Laura-und-Maren-Grondey-?Siemer-Verpackung-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p id="caption-attachment-12096" class="wp-caption-text">Maren und Laura Grondey. Foto: Siemer Verpackungen</p></div>
<p>Seit 2008 ist Siemer FSC-zertifiziert, seit 2011 bietet das Unternehmen als einer der ersten Faltschachtelhersteller Deutschlands die klimaneutrale Produktion an. Der Ausgleich zu den CO2-Emissionen erfolgt durch den Ankauf von Klimaschutzzertifikaten. In welche Klimaschutzprojekte investiert wird, kann der Kunde selbst entscheiden und den Fortschritt auch transparent verfolgen. Die Produktionsprozesse wurden mittels neuer Kompressoren mit Wärmerückgewinnung für netto 29 000 Euro und eine LED-Beleuchtung für 41 000 Euro auf Energieeinsparung getrimmt. Ende 2019 wurde für 440 000 Euro eine moderne und rationelle Novacut-Stanzmaschine gekauft. Mit der „Außenstelle Natur“ aus Hannover hat man das Projekt „Firmengelände naturnah gestalten“ am Start. Demnächst wollen die Unternehmerinnen in ein Blockheizkraftwerk investieren und die Anzahl der Solarzellen auf dem Dach erhöhen. Außerdem wird die Umstellung auf natürliche Kühlmittel geprüft.</p>
<p>Maren und Laura Grondey haben mit ihrem Weg Erfolg: Der Umsatz ist 2019 um 17 Prozent auf knapp 5 Mio. Euro gestiegen. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs um sechs neue Arbeitskräfte auf nunmehr insgesamt 33, darunter sind zwei Auszubildende zum Packmitteltechnologen.</p>
<div id="attachment_12097" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Bild-2-Eichhorn.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12097" class="size-medium wp-image-12097" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Bild-2-Eichhorn-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Bild-2-Eichhorn-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Bild-2-Eichhorn-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Bild-2-Eichhorn-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Bild-2-Eichhorn-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Bild-2-Eichhorn-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Bild-2-Eichhorn.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-12097" class="wp-caption-text">Die poppigen Verpackungen des auf nachhaltige Hygieneprodukte setzenden Berliner Unternehmens Einhorn sind zu 100 Prozent aus recyceltem<br />Kartonmaterial hergestellt. Foto: Siemer Verpackungen</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-12102" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Nachhaltig_baum.jpg" alt="" width="44" height="50" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Nachhaltig_baum-200x229.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/06/Nachhaltig_baum.jpg 240w" sizes="(max-width: 44px) 100vw, 44px" /><strong><span style="color: #99cc00;">Nachhaltig!</span></strong> Diese Serie stellt Unternehmen, Akteure und Themen in den Mittelpunkt, die für sich den Anspruch nehmen, nachhaltig zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Kontakt zum Autor&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_column_text]</p>
<h2>Barbara Dörmer</h2>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1517998970317{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Adoermer%40hannover.ihk.de|||&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1577&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_circle_2&#8243;][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/06/nachhaltig-klimaneutrale-verpackungen/">Nachhaltig: Klimaneutrale Verpackungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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