<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Berufsorientierung Archive - NW IHK</title>
	<atom:link href="https://archiv.nw-ihk.de/tag/berufsorientierung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://archiv.nw-ihk.de/tag/berufsorientierung/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 04 Jul 2024 08:12:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.2</generator>
	<item>
		<title>Sycor zeichnet Abiturienten aus</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/sycor-abi-preis/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/sycor-abi-preis/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 07:35:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Unternehmensticker]]></category>
		<category><![CDATA[Abi-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Hainberg-Gymnasium]]></category>
		<category><![CDATA[Sycor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archiv.nw-ihk.de/?p=25615</guid>

					<description><![CDATA[<p>Göttingen. Die Sycor GmbH hat mit Malte Arved Aschenbach und Philipp Richard Nossek zwei Abiturienten des Hainberg-Gymnasiums mit dem Sycor-Abi-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird im Rahmen einer seit 2001 bestehenden Zusammenarbeit mit der Schule vergeben. Dabei geht es insbesondere um Berufsorientierung und Angebote zum Programmieren für Schülerinnen und Schüler. Die Sycor-Auszeichnung wurde vor genau 20  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/sycor-abi-preis/">Sycor zeichnet Abiturienten aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Göttingen.</strong> Die Sycor GmbH hat mit Malte Arved Aschenbach und Philipp Richard Nossek zwei Abiturienten des Hainberg-Gymnasiums mit dem Sycor-Abi-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird im Rahmen einer seit 2001 bestehenden Zusammenarbeit mit der Schule vergeben. Dabei geht es insbesondere um Berufsorientierung und Angebote zum Programmieren für Schülerinnen und Schüler. Die Sycor-Auszeichnung wurde vor genau 20 Jahren erstmals überreicht. Ausschlaggebend ist dabei zum einen die Abiturnote, zum anderen aber auch die „MINT-Komponente“: die Kompetenz der Schülerinnen und Schüler in den Ausbildungsfeldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Bislang wurden mehr als 40 Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet. Bei Sycor betont man weiterhin, dass auch die Förderung des Nachwuchses im Unternehmen ein wichtiges Anliegen ist: Neun junge Menschen haben in diesem Jahr erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen. Mit dem neuem Ausbildungsstart im August wird es aktuell 16 Nachwuchskräfte im Unternehmen geben.</p>
<p><span style="font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/sycor-abi-preis/">Sycor zeichnet Abiturienten aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/sycor-abi-preis/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pilotprojekt in Hildesheim:  Wenn der Praktikumsbericht viral geht</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/digitalschoolstory-praktikumsberichte-video-hildesheim/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/digitalschoolstory-praktikumsberichte-video-hildesheim/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 08:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archiv.nw-ihk.de/?p=25176</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kurzvideos als Praktikumsberichte: Die Robert-Bosch-Gesamtschule aus Hildesheim hat in einem Pilotprojekt einen Beitrag zu einer besseren Berufsorientierung geleistet. Zu jedem Praktikum gehört ein Bericht, der normalerweise einmal erstellt und dann in Vergessenheit gerät. Da die Eindrücke und Informationen aus den Unternehmen aber auch für andere junge Menschen wertvoll für die eigene Berufsorientierung sind, ist die  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/digitalschoolstory-praktikumsberichte-video-hildesheim/">Pilotprojekt in Hildesheim:  Wenn der Praktikumsbericht viral geht</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Kurzvideos als Praktikumsberichte: Die Robert-Bosch-Gesamtschule aus Hildesheim hat in einem Pilotprojekt einen Beitrag zu einer besseren Berufsorientierung geleistet.</strong></h4>
<p>Zu jedem Praktikum gehört ein Bericht, der normalerweise einmal erstellt und dann in Vergessenheit gerät. Da die Eindrücke und Informationen aus den Unternehmen aber auch für andere junge Menschen wertvoll für die eigene Berufsorientierung sind, ist die Hildesheimer Robert-Bosch-Gesamtschule dieses Frühjahr zusammen mit dem Start-up DigitalschoolStory erstmals einen neuen Weg gegangen: Die 170 Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs haben nach ihren Praktika kurze Videos erstellt, die auch über TikTok oder Instagram laufen könnten. Der Gedanke bei dem bundesweiten Pilotprojekt: Kreative, informative und zeitgemäße Videos erreichen die Zielgruppe besser als alle anderen Medien und sorgen so für einen Multiplikatoreffekt. „Die evaluierte Lernmethode DigitalSchoolStory wurde schon mehrfach an unserer Schule eingesetzt und so war ich von der Idee dieser Pilotierung im Kontext der beruflichen Orientierung begeistert. So stellen wir nicht nur sicher, dass die Schülerinnen und Schüler sich intensiv mit ihren Erwartungen und Erfahrungen auseinandersetzen, sondern die nachfolgenden Jugendlichen sich anhand der Videos leichter orientieren können und der Dialog untereinander gestärkt wird“, sagt Schulleiterin Yvonne Schweppe. Dem schließt sich der Leiter der 9. Jahrgangsstufe an der Robert-Bosch-Gesamtschule und Projektkoordinator Christian Andreas an: „Wir sind als Schule davon überzeugt, dass wir mit diesem Format eine Win-Win-Situation schaffen können. Das Unternehmen erhält dadurch eine breite Aufmerksamkeit, die für das Gewinnen neuer Auszubildenden eine große Bedeutung haben kann und wir als Schule erleichtern unseren Schülerinnen und Schülern die Suche nach attraktiven Ausbildungs- und Praktikumsplätzen.”</p>
<p>Die jungen Menschen haben in den bis zu 90 Sekunden langen Videos zum Beispiel Auszubildende oder Mitarbeitende zu Wort kommen und sie aus der Praxis berichten lassen. In Hildesheim wurden die Videos über die interne Schulplattform verbreitet und somit auch jüngeren Jahrgängen zugänglich gemacht. So tragen Sie einen Teil zu einer besseren beruflichen Orientierung bei und erleichtern die Suche nach einem Ausbildungs- oder einem Praktikumsplatz. Durch die Videos erhalten die Suchenden einen schnellen und besseren Eindruck über die Betriebe in der Region und die Erfahrungen sowie Erlebnisse der älteren.</p>
<p>Der Praktikumsbericht im TikTok-Format macht aus den jungen Menschen, die nur Social-Media konsumieren, zu Gestaltenden. Sie verbessern ihre digitalen Fähigkeiten, erlernen Kompetenzen, wie agiles Arbeiten, Teamwork und Storytelling. Fähigkeiten, die in der veränderten Arbeitswelt hilfreich sind. Das Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik FIT hat die Lernmethode evaluiert und empirische Befunde zur Wirksamkeit der Methode bestätigt. Das gemeinnützige Unternehmen DigitalSchoolStory sieht in dem Verfahren zudem eine deutliche Stärkung der beruflichen Orientierung junger Menschen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/digitalschoolstory-praktikumsberichte-video-hildesheim/">Pilotprojekt in Hildesheim:  Wenn der Praktikumsbericht viral geht</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/digitalschoolstory-praktikumsberichte-video-hildesheim/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schülerkarriere: Berufswahl mit KI</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/schuelerkarriere-berufswahl-mit-ki/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/schuelerkarriere-berufswahl-mit-ki/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 08:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archiv.nw-ihk.de/?p=25171</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dicht an der Zielgruppe: Das hannoversche Unternehmen Schülerkarriere ist mit seinen Angeboten zur Berufsorientierung direkt in der gängigen Schulsoftware integriert. Als Thomas Hoppe nach dem Abschluss seines BWL-Studiums 2012 die Schülerkarriere GmbH gründete, bezweifelten viele, dass er mit seiner Geschäftsidee erfolgreich sein wird. Heute kann der 36-Jährige, der auch Bundesvorsitzender des Verbands Die Jungen Unternehmer  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/schuelerkarriere-berufswahl-mit-ki/">Schülerkarriere: Berufswahl mit KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Dicht an der Zielgruppe: Das hannoversche Unternehmen Schülerkarriere ist mit seinen Angeboten zur Berufsorientierung direkt in der gängigen Schulsoftware integriert.</h4>
<p>Als Thomas Hoppe nach dem Abschluss seines BWL-Studiums 2012 die Schülerkarriere GmbH gründete, bezweifelten viele, dass er mit seiner Geschäftsidee erfolgreich sein wird. Heute kann der 36-Jährige, der auch Bundesvorsitzender des Verbands Die Jungen Unternehmer ist, darüber lächeln. Schülerkarriere gehört inzwischen zu den bundesweit größten Karriere-Netzwerken für Schülerinnen und Schüler. Neben einem klassischen Portal, in dem Unternehmen Stellenanzeigen veröffentlichen können, legt Schülerkarriere großen Wert auf das Thema Berufsorientierung. „Mein Ziel schon bei der Gründung des Unternehmens vor zwölf Jahren war es, Schulabsolventen den Berufseinstieg zu erleichtern“, sagt Hoppe.</p>
<p>Zusammen mit der Hochschule Karlsruhe und weiteren Partnern arbeitet Schülerkarriere aktuell an einem digitalen, intuitiven Test, der jungen Menschen Vorschläge für ihre Berufs- oder Studienwahl macht. Der Chatbot, der mithilfe von künstlicher Intelligenz arbeitet, soll im Sommer fertiggestellt werden. Das Vorhaben wird vom Bundeswirtschaftsministerium über das Gaia-X-Programm finanziell gefördert. Zur Unterstützung bei der Berufsorientierung bietet Schülerkarriere zudem einen Lebenslauf-Generator und einen Persönlichkeitstest an, mit dem Jugendliche spielerisch mehr über ihre Stärken und Schwächen erfahren. Ein Arbeitsheft, das digital oder auch auf Papier bearbeitet werden kann, rundet das Angebot ab. „Obwohl die Schulen für das Heft einen kleinen Unkostenbeitrag leisten müssen, sind bei uns schon mehr als 30 000 Bestellungen eingegangen“, sagt Hoppe.</p>
<p>Das Unternehmen aus Hannover ist mit seinen Angeboten zur beruflichen Orientierung auch in Iserv vertreten, einer Softwarelösung, mit der immer mehr Schulen in Deutschland arbeiten. Über das System werden etwa Stundenplanänderungen mitgeteilt, Videokonferenzen durchgeführt und sämtliche Korrespondenz abgewickelt. Und dort kann auch ein Modul von Schülerkarriere zur Berufsorientierung aktiviert werden, sodass die Schülerinnen und Schüler dort direkt auf die kostenlosen Inhalte zur Berufsorientierung zugreifen können. „Dies ist vom Kultusministerium so abgenommen.“</p>
<p>Auch die Stellenanzeigen, die Unternehmen kostenpflichtig buchen können, werden dort angezeigt. „Azubi-Suche ist in den meisten Fällen regional und hier spielen wir unser USP aus, die Ausspielung nach Schulformen und einzelnen Schulen“, sagt Hoppe. „Wir haben im vergangenen Jahr Einnahmen im siebenstelligen Bereich gehabt. Da die Fördergelder als Zuschüsse nicht als Umsätze gewertet werden, lagen wir mit den Umsätzen noch im sechsstelligen Bereich“. Aber das Unternehmen wachse seit 2018 organisch, der Cashflow sei positiv und gerade expandiere man gen Österreich und Schweiz.</p>
<p><a href="https://schuelerkarriere.de/">Internetseite der Schülerkarriere GmbH, Hannover</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/schuelerkarriere-berufswahl-mit-ki/">Schülerkarriere: Berufswahl mit KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/schuelerkarriere-berufswahl-mit-ki/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Optimierung der  beruflichen Orientierung</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/optimierung-der-beruflichen-orientierung/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/optimierung-der-beruflichen-orientierung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 12:42:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Direkt]]></category>
		<category><![CDATA[berufliche]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlass]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[IdeenExpo]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Willie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultusministerin]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archiv.nw-ihk.de/?p=25127</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Nicole Pfrimmer Die Berufsorientierung von Jugendlichen hat in der Corona-Zeit stark gelitten. Die Jahrgänge, die dies besonders betrifft, machen jetzt ihren Abschluss oder haben ihn gerade gemacht. Politik und Wirtschaft nehmen sich des Themas an. Gemäß der Ausbildungsumfrage 2023 der IHKs in Niedersachsen konnten 44 Prozent der niedersächsischen Unternehmen nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Rund  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/optimierung-der-beruflichen-orientierung/">Optimierung der  beruflichen Orientierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Nicole Pfrimmer</p>
<h6><strong>Die Berufsorientierung von Jugendlichen hat in der Corona-Zeit stark gelitten. Die Jahrgänge, die dies besonders betrifft, machen jetzt ihren Abschluss oder haben ihn gerade gemacht. Politik und Wirtschaft nehmen sich des Themas an.</strong></h6>
<p>Gemäß der Ausbildungsumfrage 2023 der IHKs in Niedersachsen konnten 44 Prozent der niedersächsischen Unternehmen nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Rund ein Drittel von ihnen bekam nicht eine Bewerbung. Deshalb wollen 80 Prozent der Ausbildungsbetriebe ihre Aktivitäten in der Berufsorientierung ausweiten – und das, obwohl die Wirtschaft jetzt schon viel unternimmt, um die Jugendlichen bei ihrem Weg in den Beruf zu unterstützen. Dies geschieht beispielsweise durch Praktika, Teilnahme an Messen oder Events mit Schülerinnen und Schülern oder auch in speziellen Projekten und Initiativen wie „Passgenaue Besetzung“, „Logistik macht Schule“ oder „IT macht Schule“. Viele Unternehmen lassen durch die IHK Hannover ihre Auszubildenden schulen, die dann als Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter in Schulen über eine duale Berufsausbildung informieren und so direkte und authentische Einblicke in interessante Ausbildungsberufe ermöglichen.</p>
<p>Bundesweit, auf Niedersachsen-Ebene oder direkt von der IHK Hannover werden auch viele spannende, innovative Formate und Aktionen zur beruflichen Orientierung angeboten – zum Beispiel „Kabinengespräche“, bei denen die IHK Sportvereine besucht und den Jugendlichen in lockerer Atmosphäre Ausbildungsberufe vorstellt, oder Job-Up Stores, TikTok-Kurzvideos oder Instagram Live Talks. Mehr zur IHK-Ausbildungskampagne finden Unternehmen, Jugendliche und Eltern auf der <a href="http://www.hannover.ihk.de/ausbildungsmarketing">IHK-Website</a>.</p>
<p>Ein Highlight beim Thema Berufsorientierung in diesem Jahr wird die <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/ideenexpo-2024/">IdeenExpo</a> in Hannover sein. Zu Europas größtem Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften werden ab dem 8. Juni wieder mehrere hunderttausend junge Menschen aus allen Teilen der Republik erwartet.</p>
<p>Welche Bedeutung die Politik dem Thema berufliche Orientierung junger Menschen beimisst, zeigen die aktuellen Entwicklungen in Niedersachsen. Hier arbeitet das Kultusministerium an einer Neugestaltung des Erlasses zur beruflichen Orientierung und bezieht die verschiedenen Akteure mit ein. Mit einer gerade erfolgten Evaluierung der bisherigen Aktivitäten und Maßnahmen wurde in Niedersachsen bereits ein erster großer Schritt gegangen, um nach Möglichkeiten zu schauen, die berufliche Orientierung an Schulen weiter zu optimieren.</p>
<p>Die Bekanntgabe der Evaluationsergebnisse hat die IHK zum Anlass genommen, im März ein <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/">Themen-Frühstück zum Austausch zwischen Wirtschaft und Politik</a> zur beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern durchzuführen. Mit dabei waren die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg, IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt, IHK-Vizepräsidentin und Continental-Vorständin Dr. Ariane Reinhart sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und dem Kultusministerium. Hier wurde sowohl bei der Vorstellung verschiedener Angebote und Initiativen als auch beim anschließenden Austausch der Praxisbezug in der beruflichen Orientierung hervorgehoben und die Notwendigkeit, auch in Gymnasien die betriebliche Ausbildung als eine attraktive berufliche Alternative darzustellen.</p>
<p><strong>Kultusministerium lädt zur Diskussion</strong></p>
<p>Derzeit lädt das Kultusministerium die entsprechenden Akteure und Institutionen aus dem Bereich berufliche Orientierung zu Workshops ein, um verschiedene Ansätze und Maßnahmen zu diskutieren. Die IHKs sind dabei ebenfalls vertreten, um die Sicht der Wirtschaft einzubringen. Geplant ist, dass zum Schuljahr 2025/2026 ein neuer Erlass zur beruflichen Orientierung vorliegt.<br />
Die niedersächsischen IHKs haben sich bereits 2023 mit den sogenannten „Gelingensbedingungen“ einer guten Berufsorientierung beschäftigt. Dazu gehört vor allem, wie bereits genannt, dass berufliche Orientierung an allen Schulformen – insbesondere den Gymnasien – weiter vorangetrieben und systematisiert werden muss. Auch wenn darunter sowohl Berufs- als auch Studienorientierung zu verstehen ist, ist es wichtig, den Jugendlichen zusätzlich immer die Karrieremöglichkeiten mit einer dualen Berufsausbildung als Alternative zu verdeutlichen.</p>
<p>Immer wieder wird auch deutlich, wie essenziell es ist, in allen Schulen für Maßnahmen und Angebote der beruflichen Orientierung die notwendigen personellen und zeitlichen Ressourcen bereitzustellen. Dies gilt besonders, wenn es darum geht, auch Aktivitäten mit externen Partnern wie Unternehmen zu koordinieren. Es darf nicht sein, dass in Zeiten von Lehrkräftemangel und steigenden Anforderungen durch diversifizierte Schülerschaft die Berufsorientierung als zusätzliche belastende Aufgabe verstanden wird, die schnell von der Agenda rutscht.</p>
<p>Wichtig ist aus IHK-Sicht außerdem, dass die einzelnen Maßnahmen zur beruflichen Orientierung in den jeweiligen Schulen immer im Rahmen des gesamten Konzepts der beruflichen Orientierung gedacht und angegangen werden. Dabei ist möglich viel Praxisbezug hilfreich – insbesondere über Praktika, aber etwa auch mittels Kooperationen von Unternehmen mit Schulen und ähnliches. Dabei gibt es auch hier Optimierungsmöglichkeiten. Dazu könnte gehören, mehr Praktika für Gymnasien festzulegen oder die Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, dies auf freiwilliger Basis zu tun. Sinnvoll ist auch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen durch gute Vor- und Nachbereitung der Praktika in allen Schulen sowie eine Entzerrung der Praktikumszeiträume und frühzeitige Kommunikation.</p>
<p>Auch die Rolle der berufsbildenden Schulen als Experten sollte neu gedacht werden. Es gibt schon viele eingespielte Kooperationen zwischen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Das kann weiter systematisiert und mit Ressourcen hinterlegt werden. Zudem sollten selbstverständlich die Arbeitsagenturen immer mitgedacht werden und auch die Eltern in verschiedene Angebote einbezogen werden.</p>
<p><strong>Forderungen aus Sicht der Wirtschaft</strong></p>
<p>Die Forderungen aus Unternehmenssicht in Bezug auf mehr berufliche Orientierung und Praxiserfahrung finden sich auch in den Schulpolitischen Leitlinien, die von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zusammen mit den Industrie- und Handelskammern und Unternehmensvertreterinnen und -vertretern erarbeitet wurden. Hier eine Zusammenfassung:</p>
<p>■ Eine frühzeitige und praxisorientierte berufliche Orientierung ist Grundvoraussetzung, damit die Jugendlichen eine Chance haben, sich bei den umfangreichen Aus- und Studienangeboten zurechtfinden zu können.<br />
■ Jugendliche brauchen mehr und flexiblere Möglichkeiten, betriebliche Erfahrungen im schulischen Kontext zu sammeln.<br />
■ Die Praxiseinblicke und vor allem<br />
die Kontakte zu den Ausbildungs-<br />
unternehmen helfen auch dabei, Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt zusammen zu führen.<br />
■ Konkrete Kenntnisse über Berufe und die Arbeitswelt können nur mit Praxisbezug in Zusammenarbeit mit den Unternehmen vermittelt werden.<br />
■ Die Schülerinnen und Schüler sollten in allen Schulformen auch über die Chancen der Beruflichen Bildung informiert werden.<br />
■ Festgelegte Kapazitäten für Berufsorientierung in den Lehrplänen können berufliche Orientierung stärken.<br />
■ Eine Verankerung der beruflichen Orientierung als Querschnittsthema in der Lehrkräfteaus- und -fortbildung würde das Thema voranbringen.</p>
<p>Die Schulpolitischen Leitlinien stehen auf der<a href="https://www.ihk.de/blueprint/servlet/hihk24/hauptnavigation/ausbildung-und-weiterbildung/ausbildung/berufsorientierung/schulpolitische-leitlinien-vom-ihk-praesidium-beschlossen-6058662"> IHK-Website.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/optimierung-der-beruflichen-orientierung/">Optimierung der  beruflichen Orientierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/optimierung-der-beruflichen-orientierung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Julia Hamburg will berufliche Orientierung optimieren</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 13:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Auszubildende]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Continantal]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Ariane Reichhart]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Willie Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Maike Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen und Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archiv.nw-ihk.de/?p=24267</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Thema „Berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern“ stand im Fokus einer Veranstaltung, zu der die IHK Hannover Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg im Kontext der Woche der beruflichen Bildung in Niedersachsen am 7. März in die IHK eingeladen hatte. Zum Frühstück mit der Ministerin kamen knapp 40 Unternehmerinnen und Unternehmer aus allen Teilen der  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/">Julia Hamburg will berufliche Orientierung optimieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Das Thema „Berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern“ stand im Fokus einer Veranstaltung, zu der die IHK Hannover Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg im Kontext der Woche der beruflichen Bildung in Niedersachsen am 7. März in die IHK eingeladen hatte. Zum Frühstück mit der Ministerin kamen knapp 40 Unternehmerinnen und Unternehmer aus allen Teilen der IHK-Region in der IHK zusammen.</strong></h6>
<p>„Jugendliche wollen ihren beruflichen Weg gehen, aber sie wissen eigentlich gar nicht, genau, was es alles an Möglichkeiten gibt“, stellte IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt bei der Veranstaltung „Berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern“ in der IHK Hannover fest. Aus diesem Grund hätten die Industrie- und Handelskammern die Kampagne „Können. Lernen“ gestartet &#8211; „damit informieren wir bundesweit unter anderem auf TikTok und in Jugendsprache über das Thema berufliche Ausbildung.“</p>
<p><strong>Berufsorientierung aus Sicht des Kultusministeriums</strong></p>
<p>„Tatsächlich ist das Thema Berufsorientierung eines, das uns sehr antreibt, stellte Julia Willie Hamburg fest. Etwa 20 Prozent der jungen Menschen in Niedersachsen verlassen der Ministerin zufolge die Schule ohne Abschluss. Der vor fünf Jahren vom Kultusministerium verabschiedete Erlass zur stärkeren Berufsorientierung an Schulen sei eine Zäsur gewesen – und werde nun unter anderem auf Basis der Antworten von 1000 Unternehmen evaluiert. „Das ist sehr wertvoll für uns, weil wir daraus Erkenntnisse ziehen können“, so Hamburg.</p>
<p>Augenfällig sei beispielsweise die mangelnde berufliche Orientierung an Gymnasien: „Etwa die Hälfte der jungen Menschen an Gymnasien sagt: Ich bin beruflich noch nicht orientiert“, so Hamburg. Auch Henning Kautz von Lenze stellte fest: „Das Thema Berufsorientierung an Gymnasien funktioniert überhaupt nicht.“ Der Leiter Education &amp; Training hat regelmäßig Gespräche mit Studienabbrechern, die häufig keine Berufsorientierung hätten und im Studium frustriert seien. Dadurch verlieren wir „viele Menschen für die Wirtschaft, weil sie falsch studieren.“ Der Experte forderte von der Politik mehr Methodentrainings in den Schulen – und zwar schon in der Grundschule.</p>
<p>Aber selbst in den berufsbildenden Schulen hätten junge Menschen &#8211; so Julia Willie Hamburg – häufig kaum Orientierung. Ein wichtiger Punkt, den berufsbildenden Schulen aufgreifen müssten. Mit dem neuen Erlass zur Berufsorientierung solle das Thema noch stärker fokussiert werden. Laut Hamburg gibt es leider einen großen Anteil Jugendlicher, die „wegen fehlender Kompetenzen durchs Raster“ fielen. Dies gelte es zu verändern.</p>
<div id="attachment_24287" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24287" class="size-medium wp-image-24287" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-300x254.jpg" alt="" width="300" height="254" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-200x169.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-300x254.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-400x339.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-600x508.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-768x650.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-800x677.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-1024x867.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein.jpg 1082w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-24287" class="wp-caption-text">v. l.: Maike Bielfeldt, Julia Willie Hamburg und  Dr. Ariane Reinhart. Foto: Georg Thomas.</p></div>
<p>Dr. Ariane Reinhart, Vorständin für Personal und Nachhaltigkeit bei Continental, berichtete, dass sich Hauptschüler häufig nicht trauten, sich bei Conti zu bewerben. Als Antwort darauf habe der Konzern eine Kampagne mit dem Motto „Wir haben für jeden Schulabschluss den passenden Ausbildungsberuf“ gestartet. In Stellenanzeigen für Auszubildende gibt das Unternehmen keine Schulabschlüsse vor. Im Continental Institut für Technologie und Transformation (CITT) bietet das Unternehmen Teilqualifizierungen für junge Menschen ohne Berufsabschluss und für ältere Beschäftigte, die keine Berufsausbildung haben, an. „Lernen lernen – da haben wir Erfahrung, die stellen wir gern zur Verfügung.“</p>
<p><strong>Ausbildung attraktiver machen</strong></p>
<p>Kritisch sieht Dr. Ariane Reinhart, dass es im letzten Jahr erstmals mehr Studienanfänger als Auszubildende gegeben hat. Gut ausgebildete Menschen – das sei aber das Ressort, mit dem Deutschland im internationalen Vergleich punkten könne und forderte von der Politik unter anderem, die Ausbildungsvergütung steuerfrei zu stellen.</p>
<p>Die Ausbildung attraktiver machen – das möchte auch die IHK, und zwar mit einem Azubi-Ticket für den ÖPNV und mit Wohnungen für Azubis analog zu Studentenwohnheimen, erklärte Silke Richter, Abteilungsleiterin Berufsbildung bei der IHK Hannover. Auch die Berufsbilder werden weiterentwickelt und modernisiert. So ist das Thema Nachhaltigkeit inzwischen standardmäßig in den Berufsausbildungen verankert.</p>
<p><strong>Azubi-Recruiting</strong></p>
<p>Wie hilfreich Ausbildungsmessen sind, zeigte Abigale Gillian Guevarra. Die junge Frau informierte sich auf Berufsmessen und kam so auf ihren jetzigen Ausbildungsberuf als Tourismuskauffrau bei TUI Deutschland. Abigale Gillian Guevarra engagiert sich auch als IHK-Ausbildungsbotschafterin in Schulen und stellte in diesem Kontext fest. „Ich habe das Gefühl, dass sich Schüler mehr trauen Fragen zu stellen, es gibt keine Angst.“ Leon Laakmann, der eine Ausbildung als Fachkraft im Fahrbetrieb bei der Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont absolviert, erläuterte, dass sein Beruf weit mehr beinhaltet „als nur Busfahren.“ Seine Berufswahl begründet er mit einem klaren Argument: „Wir wollen alle die Verkehrswende. Und das geht nur, wenn die Fachkräfte dafür da sind.“</p>
<p>Fagus-GreCon hat laut seinem Geschäftsführer Uwe Kahmann „keine Probleme Auszubildende zu finden.“ Das von der IHK als TOP-Ausbildungsbetrieb zertifizierte Alfelder Unternehmen profitiert einerseits von seinem Status als Weltkulturerbe, spricht aber auch gezielt junge Menschen in den Schulen an, und lädt diese über unterschiedliche Formate – etwa zum Sägen und Feilen in der Ausbildungswerkstatt – ins Unternehmen ein. Der 30-jährige Ausbildungsleiter des Unternehmens schaffe es, so Kahmann, junge Menschen zu begeistern und zu motivieren.</p>
<p>Marietta Kandler-Pralle, Geschäftsführerin der Pralle Logistik GmbH und Marcus Böhm, Geschäftsführender Gesellschafter der Böhm Güterverkehrs GmbH haben mit der 2015 gestarteten Initiative „Logistik macht Schule“ einen guten Weg gefunden, junge Menschen für eine Ausbildung in Logistikberufen zu gewinnen – und zwar in einer Arbeitsgemeinschaft mit weiteren kleinen und großen Mitbewerbern der Branche. „Wir sehen uns in der AG nicht als Konkurrenten, sondern möchten, dass Schülerinnen und Schüler einen Einblick in unsere Branche bekommen“, so Kandler-Pralle. Aber deutlich sei auch, dass man heute mehr auf die Schülerinnen und Schüler zugehen müsse. Marcus Böhm berichtete, dass das Unternehmen bei der langen Nacht der Berufe in Hannover inzwischen bereits in einem halben Zelt die Welt der Logistik zeige. Und zwar mit einem Contest im Palettenstapeln, den &#8211; so witzelte Böhm, er trotz seines Alters immer noch gewinne &#8211; und weiteren Mitmachangeboten.</p>
<p><strong>Und in Zukunft?  </strong></p>
<p>Julia Hamburg erklärte, dass die Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler künftig stärker ausgebildet werden sollen – und zwar bereits in den Grundschulen. Auch das Thema „Lernen lernen“ müsse stärker vermittelt werden. Auf die Frage eines Unternehmers, dass es äußerst schwierig sei, Lehrerinnen und Lehrer in die Unternehmen einzuladen, und woran dies läge, antwortete die Kultusministerin, dass dies von ihrer Seite ausdrücklich erwünscht sei. Ohne Frage muss auch das Thema Digitalisierung laut der Ministerin in den Schulen mehr Raum einnehmen. Zu beiden Themen arbeitet das Kultusministerium mit dem Wissenschaftsministerium an einer Reform der Lehrerausbildung. Ein gutes Stichwort für Maike Bielfeldt. Die IHK-Chefin fordert, dass das Thema Berufsorientierung bereits im Lehramtsstudium eine Rolle spielen sollte. Außerdem will das Kultusministerium für eine bessere Informationsübersicht und Vernetzung der Akteure sorgen. In diesen Prozess werden auch die niedersächsischen IHKs eingebunden.</p>
<p>Viele Ideen und Ansatzpunkte, um die Berufsorientierung von jungen Menschen zu verbessern. Im Großen und Ganzen einig waren sich die Teilnehmenden in der Runde, wie Julia Hamburg sagte, über eins: „Wenn man die Jugendlichen an dem packt, was ihnen Spaß macht, legen sie ihre Handys und Computer zur Seite.“</p>
<div id="attachment_24301" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24301" class="size-medium wp-image-24301" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-24301" class="wp-caption-text">Julia Willie Hamburg. Foto: Kultusministerium.</p></div>
<p>Im Anschluss an das Frühstück hat das Kultusministerium in den Räumen der IHK Hannover getagt und Julia Willie Hamburg die Ergebnisse der Evaluation des aktuellen sogenannten &#8222;BO-Erlasses&#8220; vorgestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/">Julia Hamburg will berufliche Orientierung optimieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Duale Ausbildung und Fachkräfte: Das Rückgrat stärken</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/ausbildung-fachkraefte-rueckgrat/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/ausbildung-fachkraefte-rueckgrat/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2021 14:09:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Featured International]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Direkt]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsschulen]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nw-ihk.de/?p=16001</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal startet ein Ausbildungsjahr in der Pandemie. Corona hat auch den Blick auf die berufliche Ausbildung als Rückgrat der Fachkräftesicherung geschärft.   Sie kommen nicht zurück. Zumindest nicht alle: In der Gastronomie fehlt es an Personal. Köche, Restaurantfachleute, Beschäftigte in Minijobs haben der Branche während der Pandemie den Rücken gekehrt. Das behindert in  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/ausbildung-fachkraefte-rueckgrat/">Duale Ausbildung und Fachkräfte: Das Rückgrat stärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Zum zweiten Mal startet ein Ausbildungsjahr in der Pandemie. Corona hat auch den </strong><strong>Blick auf die berufliche Ausbildung als Rückgrat der Fachkräftesicherung geschärft.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie kommen nicht zurück. Zumindest nicht alle: In der Gastronomie fehlt es an Personal. Köche, Restaurantfachleute, Beschäftigte in Minijobs haben der Branche während der Pandemie den Rücken gekehrt. Das behindert in so manchem Unternehmen den Neustart nach der Krise.</p>
<p>Erfolglose Suche nach Fachkräften auf leer gefegten Märkten: Was die Gastronomie derzeit allzu deutlich und erholungshemmend spürt, galt bereits vor Corona quer durch alle Branchen als Konjunkturrisiko Nummer eins. Im Sommer 2019 sahen in der Quartalsumfrage der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern 60 Prozent den Fachkräftemangel als Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung. Ein Spitzenplatz, der in der Pandemie dann von der Sorge um die Inlandsnachfrage und von den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen übernommen wurde.</p>
<p>Aber das ändert sich gerade wieder. Zwar brach in den ersten Corona-Monaten mit der Konjunktur auch die Nachfrage nach Fachkräften ein. Doch, fast überraschend, war ein Tiefpunkt bereits im Juni vergangenen Jahres erreicht. Das Kölner Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) jedenfalls sieht seitdem die Fachkräftelücke – definiert als Zahl der offenen Stellen, für die es keine passend qualifizierten Arbeitslosen gibt – wieder wachsen. Bei den akademischen Abschlüssen Diplom oder Master ist die Lücke heute laut IW sogar bereits wieder größer als vor Corona.</p>
<p><strong>Trügerischer Zwischenstand</strong></p>
<p>Fachkräfte mit einer beruflichen Ausbildung im Rücken werden dagegen derzeit noch nicht wieder so intensiv gesucht wie vor der Pandemie. Doch das dürfte aus verschiedenen Gründen ein trügerischer Zwischenstand mit kurzer Halbwertszeit sein. Denn: Auch wenn die Lücke zwischen offenen Stellen und Arbeitssuchenden bei den Absolventen einer Berufsausbildung derzeit noch kleiner ist als bei anderen Qualifikationen, gibt es in diesem Bereich die weitaus meisten unbesetzten Jobs, wenn man auf die absoluten Zahlen blickt. In diesem Mai fehlten in Deutschland laut IW fast 269 000 qualifizierte Arbeitskräfte. Davon entfielen mit etwa 156.500 rund 58 Prozent auf Fachkräfte, die eine Lehre im dualen Ausbildungssystem absolviert haben. Der Rest verteilt sich dann auf Fortbildungsabschlüsse oder die akademischen Qualifikationen, also Bachelor und Master oder Diplom.</p>
<p>Und das wird sich weiter verschärfen. Entscheidend sind dabei die grundsätzlichen demografischen Trends. In den nächsten Jahren werden die geburtenstarken Jahrgänge in Ruhestand gehen: So oft wurde das schon verkündet, dass man sich vorkommt wie Cato der Ältere mit seiner angeblich ständig wiederholten Forderung nach Zerstörung Karthagos, wenn  man das schreibt.</p>
<p>Gleichzeitig sinkt die Zahl der Jugendlichen, die von den allgemein bildenden Schulen kommen. In Niedersachen wird es diesen Abwärtstrend bis 2028 geben, mit dann voraussichtlich weniger als 73.000 Jugendlichen. In den Jahren 2018 und 2019 waren es noch über 80.000. Bundesweit wird die Talsohle etwas früher erreicht. Unter dem Strich stehen aber Langfrist-Prognosen wie die des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vom vergangenen Herbst. Danach fehlen 2040 in Deutschland 2,4 Millionen Fachkräfte mit beruflichem Abschluss.</p>
<p>Wenn also Fachkräfte mit dualer, beruflicher Ausbildung in deutlich größerer Zahl fehlen als akademische, dann ist klar: „Die duale und schulische Ausbildung ist das Rückgrat der Fachkräftesicherung in Deutschland.“ So steht es in einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa), die sich mit den Folgen der Pandemie beschäftigt. Corona setze einen ohnehin gestressten Ausbildungsmarkt weiter unter Druck, so der Tenor. Drastisch formuliert: Wenn das duale System der Ausbildung das Rückgrat der Fachkräftesicherung ist, können Fehlentwicklungen in diesem Bereich künftig noch richtig wehtun. Rückenprobleme eben.</p>
<p>Bereits in den vergangenen Jahren, so die Kofa-Studie, ist es Unternehmen zunehmend schwerer gefallen, Ausbildungsplätze zu besetzen. Das deckt sich mit den Ergebnissen der jährlichen Aus- und Weiterbildungsumfrage der Industrie- und Handelskammer. In Zahlen liest sich das so: Laut Kofa ging das Ausbildungsplatzangebot von 2007 bis 2020 um gut 18 Prozent zurück, die Lehrstellen-Nachfrage von Jugendlichen nach Ausbildungsplätzen im gleichen Zeitraum aber noch stärker um fast 25 Prozent. Selbst wenn diese Zahlen nicht den gesamten Markt erfassen, spricht doch viel dafür, dass sie den Trend richtig beschreiben.</p>
<p>Dieser Trend wird derzeit von den Pandemie-Folgen überlagert. Die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2020 bis zum Mai 2021 sogar noch einmal um rund acht Prozent, die der angebotenen Ausbildungsplätze um etwa drei Prozent reduziert.</p>
<p>Aber das Problem, Lehrstellen zu besetzen, ist nicht allein mit Zahlen zu erklären. „Die Berufsorientierung erweist sich als Achillesferse am Ausbildungsmarkt“, schreibt das Institut der Deutschen Wirtschaft.</p>
<p>Unternehmen und Jugendliche finden nicht zueinander: Auch das ein Problem, das durch die Pandemie noch einmal verstärkt wurde. Berufsorientierung ohne Praktika, ohne Berufsmessen vor Ort, ohne persönliche Begegnung. Und vielleicht hat ja auch die Sorge, in den vergangenen Monaten Unterrichtsstoff versäumt zu haben, bei Eltern und Jugendlichen zu der Entscheidung geführt, lieber noch ein Jahr im schulischen System dranzuhängen als einen Ausbildungsplatz zu suchen.</p>
<p><strong>Appell zur Berufsorientierung</strong></p>
<p>„Die Mehrheit der Betriebe sehen den fehlenden Zugang zu Bewerbern und die erschwerte Berufsorientierung als aktuell größte Herausforderungen bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen“, sagte Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover, bereits im März. Gemeinsam mit Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Johannes Pfeiffer, Chef der Arbeitsagentur Niedersachsen-Bremen, appellierte sie im Frühjahr, die verschiedenen Informationswege zu nutzen. Beispielsweise haben in Niedersachsen Kammern, Verbände, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit, koordiniert vom Kultusministerium, ihre Angebote zur Berufsausbildung auf dem Portal www.buendnis-duale-berufsausbildung.de gebündelt. Die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern sind unter dem Slogan „Moin Future“ mit einer Social-Media- Kampagne unterwegs, die IHK Hannover engagiert sich in weiteren Aktionen. Es gibt digitale Speed-Datings, Online-Berufsmessen und,nicht zu vergessen, die bereits seit Jahren etablierten Lehrstellenbörsen im Internet. Und die IdeenExpo als bundesweit größte Plattform zur Berufsorientierung fiel dieses Jahr nicht aus, sondern fand Mitte Juli im Internet statt.</p>
<p>Flankiert werden diese Anstrengungen auch noch in anderer Weise: Mit einem „Aktionsplan Ausbildung“ für Niedersachsen sichert die Landesregierung bestehende Ausbildungsplätze und fördert neue Ausbildungsverträge. Dafür wurden aus dem Landeshaushalt 18 Mio. Euro bereitgestellt, von denen im Juli noch etwa die Hälfte zur Verfügung stand.</p>
<p>Die Pandemie, so scheint es, hat auch den Blick auf die Bedeutung der beruflichen Bildung geschärft. Genug? Joachim Maiß sagte im Juni, noch während seiner Zeit als Leiter der Multimedia-BBS in Hannover, worum es in letzter Konsequenz geht: Gleichberechtigung. Die akademische Bildung dürfe nicht länger als Königsweg und die berufliche Ausbildung dagegen allenfalls als zweiter Königsweg gesehen werden, so Maiß bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit IHK-Chefin Maike Bielfeldt. Ziel war es, den Anliegen der Berufsschulen und damit der beruflichen Bildung insgesamt mehr Nachdruck zu geben. Die IHK Niedersachsen und der niedersächsische Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLWN) haben dazu ein gemeinsames Papier vorgelegt mit dem Ziel, die 132 Berufsschulen Niedersachsens als Säule der beruflichen Bildung zukunftsfit zu machen. Da hat sich einiges aufgestaut: „Viele Themen sind seit Jahren bekannt, werden aber nicht angefasst“, so Maiß, der auch VLWN-Landesvorsitzender ist.</p>
<p><strong>Zeitgemäße I T-Ausstattung?</strong></p>
<p>Bildungsangebote müssten in Zukunft noch moderner, flexibler und digitaler werden, heißt es im gemeinsamen Papier der IHKN und des Lehrkräfteverbandes mit Blick auf die im Schulsystem insgesamt während der Pandemie deutlich gewordenen Probleme. Und weiter: „Dass die Schulen über eine zeitgemäße IT-Ausstattung und Netzanbindung verfügen, wird hier als selbstverständlich vorausgesetzt.“ Ein etwas überraschender Satz, den man auch falsch lesen könnte, denn selbstverständlich ist eine ausreichende IT-Infrastruktur an den niedersächsischen Berufsschulen zurzeit noch keineswegs. Joachim Maiß forderte unter anderem die Möglichkeit, in den Schulen IT-Administratoren einstellen zu können. Die Wirklichkeit beschrieb er dagegen so, dass heute Lehrkräfte „unter den Tischen liegen, um sich um die Kabel zu kümmern.“</p>
<p>Er wies auch darauf hin, dass die Anforderungen an die Informationstechnik in den Berufsschulen sogar eher noch höher seien als in den allgemein bildenden Schulen, weil sie sich auf Augenhöhe mit den Unternehmen bewegen müssten. Umso mehr: Die Betreuung der IT-Infrastruktur dürfe keine Nebenaufgabe für Lehrerinnen und Lehrer sein, pflichtete IHKN-Hauptgeschäftsführerin Bielfeldt bei.</p>
<p>Wie sich die Berufsschulen im Hintertreffen sehen, wird wohl besonders deutlich bei der Unterrichtsversorgung. Bielfeldt nannte das Minus von zehn Prozent nicht akzeptabel, Maiß wies auf die deutlich höhere Quote bei den Gymnasien hin –</p>
<p>Stichwort Gleichberechtigung. In ihrem gemeinsamen Papier nennen IHKN und VLWN gleich eine ganze Reihe von Vorschlägen, um hier zu einer Entlastung zu kommen. Beispielsweise könnten Quer- und Seiteneinsteiger, Studenten oder auch aus dem Ruhestand reaktivierte Lehrkräfte helfen. Insbesondere sei mehr Flexibilität nötig: Als Schulleiter, so Joachim Maiß, habe er zuletzt eine hoch qualifizierte Fachfrau nur deshalb nicht als Lehrerin einstellen können, weil ein einziges formales Kriterium nicht erfüllt gewesen sei.</p>
<p>In diesen Tagen beginnt zum zweiten Mal ein Ausbildungsjahr unter den Bedingungen der Pandemie. Die <a href="https://www.hannover.ihk.de/presse/aktuelle-pressemeldungen/pressemeldungen-2021/ausbildungsmarkt-im-plus.html">bislang veröffentlichten Zahlen</a> sind noch sehr in Bewegung. Nach dem August folgt Anfang September der zweite große Starttermin für die Lehre 2021. Und auch danach ist noch einiges möglich: Nachvermittlungsaktionen können für einen Start in die Ausbildung bis Ende des Jahres sorgen. Wobei das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung skeptisch war, was die Ergebnisse der Nachvermittlung im vergangenen Jahr betrifft.</p>
<p>Wenn dann die endgültigen Zahlen für das Ausbildungsjahr 2021 vorliegen, werden vielleicht die neuen Ausbildungsverträge in der Gastronomie besonders im Blick stehen, angesichts des derzeit so spürbaren</p>
<p>Fachkräftemangels. Dabei ist die Branche bemüht, eine Empfehlung des Kompetenzzentrums umzusetzen: als Ausbildungsbetrieb attraktiv sein. Der Hotel- und Gaststättenverband in der Region Hannover hat inzwischen fünf Unternehmen als <a href="https://www.dehoga-niedersachsen.de/ueber-uns/dehoga-vor-ort/hannover/meldungen/?tx_news_pi1%2525255B%25252540widget_0%2525255D%2525255BcurrentPage%2525255D=2&amp;tx_news_pi1%25255B%252540widget_0%25255D%25255BcurrentPage%25255D=5&amp;cHash=dd867053b408b96558c54a8be7bae32f">Leuchttürme in der Ausbildung</a> ausgezeichnet.</p>
<p><strong><span style="color: #ff9900;">Das neue Ausbildungsjahr beginnt: Wie Unternehmen aus der IHK-Region Hannover ihre neuen Azubis gegrüßen, lesen Sie <a href="https://nw-ihk.de/2021/08/azubis-start-2021/">hier</a>.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/ausbildung-fachkraefte-rueckgrat/">Duale Ausbildung und Fachkräfte: Das Rückgrat stärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/ausbildung-fachkraefte-rueckgrat/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
