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	<title>Bernd Althusmann Archive - NW IHK</title>
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		<title>Techtide: Digitalkonferenz in Hannover</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 13:55:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12./13. September läuft die Techtide im Convention Center auf dem Messegelände in Hannover und informiert über die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft. Zur Konferenz kommen führende Köpfe aus Unternehmen und Wissenschaft.   Nach zwei Jahren Pandemie hat die digitale Transformation in vielen Bereichen große Fortschritte gemacht. Die Techtide hat diese Entwicklungen eng begleitet und  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/techtide-2022/">Techtide: Digitalkonferenz in Hannover</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Am 12./13. September läuft die <a href="http://www.techtide.de">Techtide</a> im Convention Center auf dem Messegelände in Hannover und informiert über die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft. Zur Konferenz kommen führende Köpfe aus Unternehmen und Wissenschaft.</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach zwei Jahren Pandemie hat die digitale Transformation in vielen Bereichen große Fortschritte gemacht. Die Techtide hat diese Entwicklungen eng begleitet und wichtige Impulse gegeben. In diesem Jahr findet die vom niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung organisierte Techtide am 12. und 13. September als Präsenzveranstaltung im Convention Center auf dem Messegelände in Hannover statt. Die Digitalkonferenz richtet sich an Unternehmen, Behörden, Anwenderinnen und Anwender, Arbeitgebende, Arbeitnehmende, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Eltern oder Seniorinnen und Senioren, die eingeladen sind, sich auf der Veranstaltung mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen, um individuell zu lernen und auszuprobieren.</p>
<p>&#8222;In mehr als zwei Jahren Pandemie konnten viele Veranstaltungen nur digital stattfinden. Doch das persönliche Treffen lässt sich nur schwer ersetzen. Auch für die Digital-Themen sind die ‚echten‘ Diskussionen und ein lebendiger Austausch enorm wichtig. Immer wieder werden uns die Herausforderungen vor Augen geführt, die es auf dem Weg zu einem digitalisierten Niedersachsen noch zu überwinden gilt&#8220;, so Wirtschaftsminister Bernd Althusmann. &#8222;Deshalb freuen wir uns sehr, auf der Techtide 4.0 – endlich wieder mit den Bürgerinnen und Bürgern des Landes Niedersachsen live und in Farbe über brandaktuelle Fragen der Digitalisierung zu diskutieren.&#8220;</p>
<p>Eröffnet wird die Techtide am Abend des 12. September durch Bernd Althusmann. Die Keynote hält die KI-Expertin und Autorin Kenza Ait Si Abbou zum Thema &#8222;Der Mensch im Mittelpunkt der technologischen Entwicklung&#8220;. Im Anschluss diskutieren Stefan Muhle (Staatssekretär im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung), Bernd Althusmann, Kenza Ait Si Abbou sowie die Soziologin Professor Annelie Keil über aktuelle Herausforderungen der Digitalisierung.</p>
<p><strong>Volles Programm am zweiten Tag</strong></p>
<p class="">Das Programm am 13. September beginnt mit dem Poetry Slammer David Friedrich, der sich auf Bühne 1 mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzt. Im Anschluss geht es um Themen der Digitalisierung in der Verwaltung und in Unternehmen. Ein Höhepunkt zum Abschluss ist die Auszeichnung der KI- (Künstliche Intelligenz) und Robotiktalente 2022. Die Preise sind mit insgesamt 20 000 Euro dotiert.</p>
<p class="">Auf Bühne 2 startet das Programm mit einer Podiumsdiskussion zum Thema &#8222;Digitalisierung vs. Automobilland Niedersachsen&#8220;. Sehr viel Spannung verspricht die Expertenrunde zum Thema &#8222;Arbeit im Wandel&#8220;, wovon sehr viele Bürgerinnen und Bürger unmittelbar betroffen sind.</p>
<p class="">Bühne 3 widmet sich dem Thema &#8222;Digitalisierung im Alltag&#8220;. Dort geht es unter anderem um Chancengleichheit in der digitalen Welt oder um den Einsatz von KI im Einzelhandel.</p>
<p class="">Auf Bühne 4 dreht sich alles um Schule im Wandel und lebenslanges Lernen. Das Programm startet mit einer Expertenrunde zum Thema &#8222;Alles gebildet oder was&#8220;.</p>
<p class="">Das Programm auf Bühne 5 widmet sich der digitalen Sicherheit sowie neuen Technologien. Es beginnt mit einem Vortrag von Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger, Leiter des Instituts für Cyberkriminologie an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg. Weitere Themen sind Gaming und E-Sports sowie digitale Transparenz.</p>
<p class="">Bühne 6 ist den niedersächsischen Startups gewidmet. Dort geht es um Einwanderung als Chance für mehr Unternehmertum, um disruptive Innovationen durch Hochschulstartups oder um Pitches der Hightech-Inkubatoren Startups Niedersachsen.</p>
<p><strong>Regionalkonferenzen im Vorfeld</strong></p>
<p>Im Vorfeld der Techtide fanden zusammen mit ausgewählten Industrie- und Handelskammern Regionalkonferenzen statt. D<span class="css-901oao css-16my406 r-poiln3 r-bcqeeo r-qvutc0">ie </span><span class="css-901oao css-16my406 r-poiln3 r-b88u0q r-bcqeeo r-qvutc0">IHK</span> <span class="css-901oao css-16my406 r-poiln3 r-b88u0q r-bcqeeo r-qvutc0">Hannover</span><span class="css-901oao css-16my406 r-poiln3 r-bcqeeo r-qvutc0"> hatte am 6. September zur Konferenz &#8222;Digital-Leadership – die moderne Art des Führens&#8220; eingeladen &#8211; mit Inputs von Maike Bielfeldt (</span><span class="css-901oao css-16my406 r-poiln3 r-b88u0q r-bcqeeo r-qvutc0">IHK</span><span class="css-901oao css-16my406 r-poiln3 r-bcqeeo r-qvutc0">), Professorin Martina Peuser (Leibniz Hochschule), Stefan Muhle (DigiStS). Die Aufzeichnung finden Sie auf: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LAwixjAf0Pw">https://www.youtube.com/watch?v=LAwixjAf0Pw</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/techtide-2022/">Techtide: Digitalkonferenz in Hannover</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Techtide 2020: Vom Arbeitsumfeld zum Freiraum</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 12:51:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wo arbeiten wir, wie arbeiten wir und spielt dabei unser Alter eine Rolle? Diese Fragen standen am Donnerstagvormittag bei der Techtide auf dem Programm – mit interessanten Thesen. [vc_row][vc_column][vc_column_text] So frei sind wir bei der Wahl des Arbeitsorts dann doch noch nicht: Christian Bredlow von der Digital Mindset GmbH musste den Impuls für den einstündigen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/techtide-new-work-freiraum-42-wolfsburg/">Techtide 2020: Vom Arbeitsumfeld zum Freiraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wo arbeiten wir, wie arbeiten wir und spielt dabei unser Alter eine Rolle? Diese Fragen standen am Donnerstagvormittag bei der Techtide auf dem Programm – mit interessanten Thesen.</strong></p>
<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<p>So frei sind wir bei der Wahl des Arbeitsorts dann doch noch nicht: Christian Bredlow von der Digital Mindset GmbH musste den Impuls für den einstündigen Talk beinahe spontan allein übernehmen, da sein Kollege kurzfristig in Quarantäne musste. Warum konnte er sich eigentlich nicht von zu Hause zuschalten? Schließlich drehte sich in dieser Stunde alles um die Themen Arbeitsraum, Arbeitskultur und Generationsunterschiede.</p>
<p><strong>Software-Schule abseits des Mainstreams</strong></p>
<p>Und was hier möglich ist, verdeutlicht das Konzept der Softwareingenieursschule „42 Wolfsburg“, die ihr Leiter Dr. Max Senges im schwarzen Kapuzenpulli vorstellte. Die in diesem Jahr ins Leben gerufene gemeinnützige Programmierschule geht nämlich ganz neue Wege: Aufgenommen werden kann praktisch jeder, der eine intrinsische Motivation mitbringt, es gibt keine Zertifikate oder Abschlüsse – aber einen großen Automobilkonzern, der die Schule mit 3,7 Mio. Euro und 2 Mio. Euro in den Folgejahren unterstützt. Der jüngste Schüler sei 18, der älteste 60, im Schnitt seien die Schüler aber 25 Jahre alt.</p>
<p>Ziel dieser Schule, deren Vorbild die Pariser „Ecole 42“ ist, ist es mündige Menschen mit einem gesunden Selbstverständnis und Selbstbewusstsein auszubilden. Gelernt werde miteinander und voneinander, das sei das pädagogische Prinzip. Und die Schule ist 24-7 offen, von wo gelernt wird, sei ihm aber letztlich egal, erklärt Senges, der selbst schon der Universität Stanford gelernt und zuletzt viele Jahre für Google in Berlin gearbeitet hat.</p>
<p><strong>Design Thinking gehört zum Standard bei SAP </strong></p>
<p>Katrin Redmann, die beim Softwarekonzern SAP im Bereich Innovation und Next-Gen arbeitet und für Kontakte zu Hochschulen zuständig ist, etwa gab einen Einblick in die Arbeitskultur ihres Arbeitgebers, dessen Gründer Hasso Plattner nicht nur schon vor mehr als 20 Jahren seine Beschäftigten auch im Homeoffice arbeiten ließ, sondern auch schon früh mit dem Thema Design Thinking in Berührung kam. Mit der Gründung des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam habe er diesen Gedanken nach Deutschland gebracht und auch bei SAP integriert. „Bei SAP arbeiten heute rund 5000 Design Thinking Coaches und sie bringen uns bei der Entwicklung enorm voran“, berichtete Redmann.</p>
<p>Leonie Müller, selbst Teil der Generation Y, gab einen Einblick in die Sicht dieser Generation der Kinder der Babyboomer, die nun mit neuem Denken in die Unternehmen strömen. Müller, die durch ihr mobiles Leben im Zug und eine kluge PR-Kampagne sogar weltweite mediale Bekanntheit erlangte, zeigte sich überzeugt davon, dass Arbeit von jedem Ort erledigt werden könnte (Überallarbeit) und dass es letztlich in allen Generationen Anhänger solcher Konzepte gebe. Allerdings ist sie überzeugt: „Es fehlt uns an Erfahrung mit flexibler Arbeit“.</p>
<p>Auf die Frage eines Zuschauers, ob da nicht eine digitale Zweiklassengesellschaft entstehe, wenn man einmal an Busfahrende, Lehrende oder Erziehende denkt, konnte die Runde allerdings keine überzeugende Antwort geben. Denn „niedrige Zugangsbarrieren“ würden zwar helfen, wenn es um Bildung geht, aber nicht,, wenn ganz verschiedene berufliche Anforderungen und der Wunsch nach einem anderen Arbeitsort nicht zusammen kommen.</p>
<p>Weitere Beiträge über zu einzelnen <a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-2020/">Techtide</a>-Themen:</p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-2020/">Techtide: &#8222;Welche Wucht!&#8220;</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-algorithmen/">KI zwischen Unkenntnis und Unbehagen</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-digitalisierung-ethik/">Kommentiert: Tastende Ethik-Diskussion</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2019/12/tech/">Techtide 2019 (1/4): Grundstein einer Zukunftswerkstatt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/techtide-new-work-freiraum-42-wolfsburg/">Techtide 2020: Vom Arbeitsumfeld zum Freiraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Techtide 2020: &#8222;Welche Wucht!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 10:33:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal läuft die Techtide als niedersächsische Digitalkonferenz. Wegen Corona für Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2020 nur digital. Das Virus spielte aber auch thematisch ein entscheidende Rolle: Internet-Ikone Sascha Lobo umriss eine postpandemische Gesellschaft, gekennzeichnet durch einen massiven Digitalisierungsschub. [vc_row][vc_column][vc_column_text] Welche Wucht: Sascha Lobo sieht, ausgelöst durch Corona, bei der Digitalisierung einen Sprung von zehn  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/techtide-2020/">Techtide 2020: &#8222;Welche Wucht!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Zum zweiten Mal läuft die Techtide als niedersächsische Digitalkonferenz. Wegen Corona für Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2020 nur digital. Das Virus spielte aber auch thematisch ein entscheidende Rolle: Internet-Ikone Sascha Lobo umriss eine postpandemische Gesellschaft, gekennzeichnet durch einen massiven Digitalisierungsschub.</strong></h6>
<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<p>Welche Wucht: Sascha Lobo sieht, ausgelöst durch Corona, bei der Digitalisierung einen Sprung von zehn Jahren. Der Mann mit der Irokesenschnitt – etwas kürzer geworden, er sei „aus Versehen erwachsen geworden“ – brachte Beispiele mit, um die Kraft der aktuellen Entwicklung deutlich werden zu lassen. Die Videokonferenz-Plattform Zoom sei inzwischen mehr wert als Luftfahrtunternehmen. Homeoffice und mobiles Arbeiten lassen Immobilienpreise sinken. Umstieg sogar beim Bezahlen auf Plattform-Lösungen: Wenn Corona es schafft, Deutschland von der EC-Karte wegzubekommen, kann das Virus alles auslösen, machte der Eröffnungsredner der Techtide, der mit dem Internet groß geworden ist, deutlich. Überhaupt Gesundheit: Künstliche Intelligenz, Analyse großer Datenströme werden in der Medizin ganz neue Möglichkeiten schaffen. Vertrauen in die Möglichkeiten von KI: Dafür warb auch zu Beginn des zweiten Techtide Philipp Becker von der Vision Lasertechnik GmbH. Seine Botschaft: Keine Angst, sondern sich damit beschäftigen und die Chancen ergreifen.</p>
<p>Angst? Hat Sascha Lobo eher um die deutsche Digitalinfrastruktur. Geradezu genüsslich zelebrierte er die Kritik an den Versäumnissen der Vergangenheit beim Glasfaserausbau. Und er legte argumentativ eine Art Dreisprung hin: Was fehlt? Die Infrastruktur. Was passiert gerade? Ein gewaltiger, von Corona ausgelöster Sprung, mit Digitalisierungsschub kaum hinreichend beschrieben. Was wird? Eine postpandemische Gesellschaft, in der das Digitale eine ungleich größere Rolle spielt.</p>
<p>Aus Sicht von Digitalminister Bernd Althusmann hat die Techtide hier eine Schlüsselrolle. Auch er nimmt einen Zehnjahressprung in den Blick, aber nicht im Zeitraffer wie Sascha Lobo angesichts des wuchtigen Digitalisierungsschubs. Was ist 2030, stellte Althusmann am Beginn des zweiten Techtide-Tages in den Raum – und um dann richtig zu liegen, müsse man jetzt die richtigen Weichen stellen. Hier sieht er eine wesentliche Aufgabe der niedersächsischen Digitalkonferenz. Die Themen der Digitalisierung gehören in die Breite der Gesellschaft, jeder Einzelne müsse Haltung und Sensibilität bei diesen Fragen entwickeln. Ähnlich hatte sich zur Eröffnung schon Digitalstaatssekretär Stefan Muhle geäußert: Die Techtide soll einerseits die niedersächsische IT-Comunity zusammenbringen, aber auch Wirkung darüber hinaus entfalten. Wobei, auch das machte er deutlich, eine Techtide in kompletter Form noch aussteht: Die erste Konferenz 2019 wurde mit einem nur kurzen Vorlauf geplant. Die zweite in diesem Jahr musste wegen Corona mehrmals umgeplant werden und findet digital statt. Und mit mehr als 1200 registrierten Teilnehmern war sie aus Sicht der Veranstalter ein voller Erfolg und habe bewiesen, dass die Veranstaltung auch als Online-Format funktioniert. Aber die dritte Auflage der Techtide, so Stefan Muhle, soll 2021 dann dem entsprechen, was man sich eigentlich für Niedersachsens Digitalkonferenz erwartet hat.</p>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p><a href="http://www.techtide.de">www.techtide.de</a></p>
<p>Weitere Beiträge über zu einzelnen Techtide-Themen:</p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-algorithmen/">KI zwischen Unkenntnis und Unbehagen</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-new-work-freiraum-42-wolfsburg/">Vom Arbeitsumfeld zum Freiraum</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/12/techtide-digitalisierung-ethik/">Kommentiert: Tastende Ethik-Diskussion</a></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2019/12/tech/">Techtide 2019 (1/4): Grundstein einer Zukunftswerkstatt</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/techtide-2020/">Techtide 2020: &#8222;Welche Wucht!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Bürokratieabbau: Den Schwung aus der Krise mitnehmen</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/08/buerokratieabbau-niedersachsen-althusmann/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2020 13:12:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen einer „Entlastungsoffensive Mittelstand“ hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zum Bürokratieabbau vorgestellt. Erklärtes Ziel ist es, die in der Corona-Krise deutlich gewordene Dynamik aufzugreifen.   +++ Aktualisiert am 26. August: IHKN unterstützt Bürokratieabbau +++ Eine deutliche Senkung der Bürokratiekosten als bestes Konjunkturprogramm während und nach der Corona-Krise: Erreichen will Bernd  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Im Rahmen einer „Entlastungsoffensive Mittelstand“ hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zum Bürokratieabbau vorgestellt. Erklärtes Ziel ist es, die in der Corona-Krise deutlich gewordene Dynamik aufzugreifen.<br />
</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>+++ Aktualisiert am 26. August: IHKN unterstützt Bürokratieabbau +++</strong></span></p>
<p>Eine deutliche Senkung der Bürokratiekosten als bestes Konjunkturprogramm während und nach der Corona-Krise: Erreichen will Bernd Althusmann das mit einer aktuell rund 50 Einzelpunkte umfassenden <a href="https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/entlastungsoffensive-mittelstand-burokratieabbau-als-chance-in-der-krise-191830.html">Liste von Vorschlägen</a> zum Bürokratieabbau, mit denen Unternehmen entlastet werden sollen. Wie groß das Potenzial ist, zeigt nach seinen Worten ein Blick auf das Bürokratieentlastungsgesetz: Allein die 13 darin vorgesehen Maßnahmen ließen die deutsche Wirtschaft 1,1 Mrd. Euro jährlich sparen.</p>
<p><strong>Industrie- und Handelskammern unterstützen Pläne für Bürokratieabbau</strong></p>
<p>Die niedersächsischen Industrie- und Handelskammer unterstützen grundsätzlich die jetzt vorgestellte Agenda. Hendrik Schmitt, Hauptgeschäftsführer der IHK Niedersachsen (IHKN), wies auf die hohe Belastung der Unternehmen durch Bürokratie hin. Die Unternehmen in Niedersachsen beklagen besonders bei Planungsvorhaben den hohen bürokratischen Aufwand und die fehlende Digitalisierung der Verwaltung. In der Liste seien auch Vorschläge berücksichtigt, die von den Industrie- und Handelskammern an das Wirtschaftsministerium herangetragen wurden.</p>
<p>Erarbeitet wurde der Maßnahmenkatalog, wie ihn Althusmann im Rahmen der sogenannten Entlastungsoffensive Mittelstand im August in Hannover vorstellte, von einer 2018 gegründeten dreiköpfigen Stabsstelle Bürokratieabbau. Bis dahin, machte der Wirtschaftsminister deutlich, habe das Thema eine Nebenrolle gespielt, jedenfalls bei der personellen Ausstattung. Für die Vorschlagsliste wurden auch die anderen Landesministerien einbezogen, mit unterschiedlicher Resonanz, wie der Wirtschaftsminister zu verstehen gab.</p>
<p><strong>Bürokratieabbau-Pläne: Auswahl der Maßnahmen</strong></p>
<p>Bei der Vorstellung der Maßnahmen, die teils vom Land und teils vom Bund umgesetzt werden müssten beschränkte sich Althusmann auf eine Auswahl – zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Verkürzung der Aufbewahrungsfristen für Dokumente von zehn auf acht Jahre</li>
<li>Änderung des Arbeitszeitgesetzes von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit</li>
<li>Verbandsklage im Bundesnaturschutzgesetz auf Verbände begrenzen, die im jeweiligen Bundesland anerkannt sind</li>
<li>Vereinfachungen im Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetz etwa mit einer Erhöhung des Bagatellbetrags von 3000 auf 5000 Euro</li>
<li>Änderung des Niedersächsischen Straßengesetzes, damit man sich beim Bau von Zufahrten oder Gebäuden an Landes- oder Kreisstraßen nur noch an eine Genehmigungsbehörde wenden muss</li>
<li>Nutzung bereits bestehender Ermessensspielräume, um auf Raumordnungsverfahren zu verzichten</li>
<li>Gebührenanpassung bei anlasslosen Lebensmittelkontrollen, die Unternehmen ohne oder mit geringen Beanstandungen entlastet, aber bei eklatanten Verstößen abschreckend wirkt</li>
<li>Überarbeitung des vor allem für industrielle produzierende Unternehmen entwickelten Hygieneleitfadens für Bäckereien und Konditoreien, um kleinere Handwerksbetriebe zu entlasten</li>
<li>elektronische Veröffentlichung von Amts- und Ministerialblättern</li>
</ul>
<p>Die einzelnen Maßnahmen sind in ganz unterschiedlichen Stadien der Umsetzung. Althusmann sprach beispielsweise die Clearingstelle an, deren Einrichtung im März beschlossen wurde und die bei der IHK Niedersachsen eingerichtet wird. Die Stelle soll im Spätsommer die Arbeit aufnehmen und bei Gesetzesvorhaben die Ministerien beraten, um unnötige Bürokratie früh zu vermeiden. Eine entsprechende Einrichtung gibt es bereits in Nordrhein-Westfalen. Der Wirtschaftsminister wies auch auf den im Februar eingerichteten „Bürokratie-Melder“ auf der Website des Wirtschaftsministeriums hin. Eine solche Möglichkeit sei auch auf Bundesebene sinnvoll. Althusmann sprach außerdem eine Änderung der Geschäftsordnung der niedersächsischen Landesregierung an: Danach werden EU-Richtlinien in Niedersachsen 1:1 umgesetzt und nicht weitergehend als von Europa gefordert.</p>
<p>Auch die Sonntagsöffnung bis Ende des Jahres taucht in der Liste auf: Althusmann bezeichnete die vom Wirtschafts- und vom Sozialministerium zusammen mit Wirtschaftsvertretern, Kirchen und Gewerkschaften gefundene Lösung als „Minimalkonsens“. Trotz der Mehrwertsteuersenkung, die einen Schub gebracht habe, sei die Situation im Handel extrem angespannt. Er wollte keine ideologische Diskussion um den Sonntagsschutz, es gebe aber jetzt auch darum, „so manchen Betrieb zu retten“. Er wies auf die Möglichkeiten zur Begründung von Verkaufsöffnung hin und äußerte den Wunsch, dass es keine Klagewelle gegen Sonntagsöffnungen geben werde.</p>
<p>Auf Bundesebene will sich Niedersachsens Wirtschaftsminister dafür einsetzen, dass während der Krise Melde-, Statistik, Prüf- und Berichtspflichten ausgesetzt werden. Nach der Pandemie soll das überprüft werden, ob man dauerhaft auf diese Pflichten verzichten könne.</p>
<p>Wann, wenn nicht jetzt? Für den Standort Deutschland sei die Corona-Krise auch eine Gelegenheit, dringend notwendige Reformen einzuleiten, sagte Althusmann. Immer wieder wurde in den vergangenen Monaten drauf hingewiesen, was in der Krise möglich war und wie schnell Vorgaben geändert oder Förderprogramme auf den Weg gebracht werden konnten. Und wie ein Mantra wurde beschworen, diese Dynamik über das Ende der Krise hinweg zu erhalten. in der Stabsstelle Bürokratieabbau unter der Leitung von Vanessa Albowitz spürt man tatsächlich aktuell eine Aufbruchsstimmung, und das auch in anderen Bundesländern: Die Bereitschaft für Veränderungen sei da. Die Niedersachsen sehen sich dabei zusammen mit Nordrhein-Westfalen und Bayern durchaus in einer führenden Position. Eine entscheidende Rolle spielt dabei auch die Digitalisierung, die in der Krise einen wesentlichen Schub auch in der öffentlichen Verwaltung bekommen hat.</p>
<p>Trotz aller Bereitschaft zur Veränderung: Das Thema erfordere nicht nur einen langen Atem, sondern auch einen Mentalitätswandel und sei auch nicht von Niedersachsen alleine zu stemmen, erklärte Bernd Althusmann Ende August in Hannover. Er sieht aber jetzt die Möglichkeit eines echten Befreiungsschlages, um den Bürokratiedschungel in Deutschland zu lichten.</p>
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<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Kontakt zum Autor&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_column_text]</p>
<h2>Klaus Pohlmann</h2>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1508406554351{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Apohlmann%40hannover.ihk.de|||&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1304&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_circle_2&#8243;][/vc_column][/vc_row]</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/08/buerokratieabbau-niedersachsen-althusmann/">Bürokratieabbau: Den Schwung aus der Krise mitnehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Techtide (2): Geschwindigkeit ist alles</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 12:02:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Mit Vortragstiteln ist das so eine Sache. Das gilt genauso für die Techtide. Zwölf Sessions gab es, jeweils unter eine – möglichst provokante - These gestellt. Beispiel: „Im Jahr 2079 gibt es keine Industrie mehr.“ Oder : „Auch der Westen wird nicht an einem Social Credit System vorbeikommen.“ Und Lenze-Vorstand Frank Maier benannte seinen Eröffnungsvortrag  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Mit Vortragstiteln ist das so eine Sache. Das gilt genauso für die Techtide. Zwölf Sessions gab es, jeweils unter eine – möglichst provokante &#8211; These gestellt. Beispiel: „Im Jahr 2079 gibt es keine Industrie mehr.“ Oder : „Auch der Westen wird nicht an einem Social Credit System vorbeikommen.“ Und Lenze-Vorstand Frank Maier benannte seinen Eröffnungsvortrag kurzerhand um.</strong>[/vc_column_text][vc_column_text]</p>
<h4>Kapitel 2: Beschleunigung</h4>
<p>Digitalisierung im Mittelstand – wo anfangen? Das wurde hinter Frank Maier eingeblendet, als der Technikvorstand der Aerzener Lenze SE zu Beginn des zweiten Techtide-Tages auf die Bühne trat. Der Wahl-Niedersachse mit schwäbischen Wurzeln liebt es direkt. „Anfangen? Wir sind mittendrin.“ Kurzer Verweis auf Leibniz und das binäre Zahlensystem spätestens ab 1703, kurzer Hinweis auf die Erfindung des Transistors spätestens 1948, und dann: „Wir digitalisieren seit den 60er Jahren auf Teufel komm‘ raus!“ Gemeint ist, natürlich, nicht nur Lenze, sondern gemeint sind Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt.</p>
<p>Also Digitalisierung als Normalzustand, als etwas Evolutionäres? Nur viel Lärm um, naja, nicht unbedingt nichts, aber eben doch weniger, als man hinter einem großen Begriff wie digitaler Transformation vermutet: „Warum also so viel Wirbel?“ Maiers Frage ist rhetorisch, und er beantwortet sie selbst: Es ist nicht die Digitalisierung selbst. Es ist die Beschleunigung.</p>
<p>Dieser Gedanke taucht während der Techtide immer wieder auf. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann sprach von „Tempo machen“ bei der Vermittlung digitaler Kompetenz. Die schnelle Innovationsgeschwindigkeit verbunden mit schneller Marktdurchdringung waren Punkte, die Dr. Stefan Kaierle vom Laserzentrum Hannover in der Diskussion um die Zukunft der Industrie besonders unterstrich: Das Smartphone hat sich eben deutlich schneller durchgesetzt und die Kommunikation verändert als das Telefon. Digitalisierung, das heißt auch: exponentielles Wachstum. Allein da mitzuhalten, das gedanklich in den Griff zu kriegen, dafür sei der Mensch schon nicht gemacht – war der Tenor unter den Technikern in der Industrie-Session der Techtide. Und nur, um mit Blick auf Deutschland noch einen drauf zu setzen. „Industrie wird es geben. Aber mit immer schnellerem Wandel. Und da sind wir in Deutschland nicht gut.“</p>
<p>Also doch: Anfangen. Aber wie fängt man an, schneller zu werden? Lenze-Vorstand Frank Maier hatte da einen Punkt: Ballast abwerfen. In jeder Hinsicht. Zum Beispiel bei der Bürokratie – „nicht wahr, Herr Althusmann“, sagte er an den Minister gewandt. Und Daten. In den 30 oder 40 Jahren, in denen die Digitalisierung schon läuft, hat sich was angesammelt – „aufräumen lohnt sich gehörig“, sagte Maier. In jeder Hinsicht. Die Lenze-Produktpalette ermögliche zehn hoch 30, eine Quintillion Kombinationsmöglichkeiten: „Der Kunde will eine.“ Und die muss er finden.[/vc_column_text]</p>
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		<title>Techtide (1): Grundstein einer Zukunftswerkstatt</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Dec 2019 15:55:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Ein Abend, ein Tag für den Blick in die Zukunft: Darum ging es bei der Techtide. Die Konferenz zur Digitalisierung auf dem hannoverschen Messegelände feierte Anfang Dezember Premiere. [/vc_column_text][vc_column_text] Mit 1300 Anmeldungen wurden alle Erwartungen übertroffen. Zwölf Diskussionsrunden mit insgesamt rund 100 Experten, die über Thesen zur Digitalisierung sprachen: Die Techtide (spricht: Teckteid) soll  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h5><strong>Ein Abend, ein Tag für den Blick in die Zukunft: Darum ging es bei der Techtide. Die Konferenz zur Digitalisierung auf dem hannoverschen Messegelände feierte Anfang Dezember Premiere.</strong></h5>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]</p>
<p>Mit 1300 Anmeldungen wurden alle Erwartungen übertroffen. Zwölf Diskussionsrunden mit insgesamt rund 100 Experten, die über Thesen zur Digitalisierung sprachen: Die Techtide (spricht: Teckteid) soll als neues Format erklärtermaßen die digitale Community in Niedersachsen zusammenbringen. Sagte Dr. Bernd Althusmann, dessen Wirtschaftsministerium zusammen mit der Deutschen Messe AG die Konferenz aus der Taufe hob. Technik, Wirtschaft, Gesellschaft – es war wie ein Blick durchs Kaleidoskop in die digitale Zukunft. Hier einige Facetten.</p>
<h4>Kapitel 1: Zeit</h4>
<p>Was hängenblieb, war zunächst vor allem das Gefühl verpasster Zeit. Und damit hätte die Techtide, von Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann als Zukunftswerkstatt ausgerufen, vielleicht schon ein wesentliches Ziel erreicht. Denn mit dem Blick in die Zukunft tauchen sofort und drängend immer auch die Versäumnisse der Vergangenheit auf. Althusmann warf bei der Eröffnung des zweiten Techtide-Tages eine Erfahrung seines jüngsten Ostafrika-Besuchs vor wenigen Wochen in den Raum: Durchgängig habe er auf den Stationen seiner Reise in Ruanda, Uganda und Kenia ein Mobilunknetz mit 4G-Standard vorgefunden. Soll heißen: Anderswo in der Welt wurden die Zeichen der Zeit früher erkannt oder besser gedeutet. Und man muss dazu nicht einmal auf die üblichen Vorbilder in der erweiterten deutschen Nachbarschaft zurückgreifen: Norwegen, die Niederlande, Dänemark oder, derzeit gar Estland, ja Estland, das seit Jahren besonders gern in jeder Diskussion als Ideal genommen wird. Der Wirtschaftsminister beeilte sich aber auch mit dem Hinweis auf den Masterplan Digitalisierung, der in Niedersachsen als Blaupause für den Ausbau der digitalen Infrastruktur und den Lückenschluss bei der Netzabdeckung dient. Allerdings: Infrastruktur sei wichtig, sagte der Minister, um im gleichen Atemzug auf ein entscheidendes Element zu kommen: die Kompetenz der Menschen.</p>
<p>Nur: Auch dabei stellt sich schnell ein Gefühl ein, in der Vergangenheit etwas verpasst zu haben. Die Techtide ist eine Veranstaltung starker Thesen. Davon wurde vor der Veranstaltung ein ganzes Bündel formuliert, um dann in Hannover darüber zu diskutieren. Zeitbezogen zum Beispiel: „Im Jahr 2079 wird es keine Industrie mehr geben.“ Eine andere starke These steuerte zu Beginn des zweiten Techtide-Tages Silke Müller bei, Schulleiterin aus Hatten: „Es gibt keine Digital Natives.“ Also, um den Begriff zu erklären, eine Generation von Technik-Experten, die mit Computer und Mobiltelefon aufgewachsen und sind und sich in der digitalen Welt auskennen wie, sagen wir mal, ihre Eltern im Straßenverkehr am Steuer eines Autos. Aber es reicht eben nicht, nur ein Handy bedienen zu können, so Müller. Das klappt zwar ganz gut, zwölf Jahre nach dem ersten Auftauchen des iPhones. Aber digitales Wissen, das nicht nur auf der Oberfläche bleibt? Oft genug Fehlanzeige aus Sicht der Experten, und das nach Jahren der Digitalisierung. Und schlimmer noch: Beim Datenschutz und bei der Sicherheit mangelt es nicht nur an der Kompetenz, sondern es fehlen auch Risikobewusstsein oder sogar das Interesse, sich überhaupt damit zu befassen. So sieht es auch Wulf Bolte, Technik-Chef beim hannoverschen IT-Sicherheitsspezialisten mediaTest digital GmbH. Zusammen mit Peter Leppelt, noch Geschäftsführer der noch bestehenden Praemandatum GmbH, bestritt er als Sprecher eine der zwölf Sessions, in denen die Techtide-Thesen diskutiert wurden. Bei den beiden ging es im Kern um Datenschutz und Sicherheit. Und da gilt: „Die Technik wird uns nicht retten“, wie Georg Nold vom Heise Verlag in Diskussionsrunde in dieser Session anmerkte. Sondern nur Kompetenz. Und damit richtet sich der Blick an die Schulen. Aber erstens: Das nicht nur oberflächliche digitale Wissen wird jetzt gebraucht, man könne nicht darauf warten, bis umfassend gebildeter Nachwuchs die Schulen verlässt. Es komme darauf an, „durch alle Generationen die Kompetenzen zu stärken“, sagte Dr. Tabea Golgath, die bei der Stiftung Niedersachsen an KI-Themen arbeitet. Noch dramatischer aber scheint der zweite Aspekt: die Situation an den Schulen. Schulleiterin Silke Müller machte deutlich, dass sich die Lehrer bei der Digitalisierung allein gelassen fühlen und sich Wissen vor allem autodidaktisch aneignen müssten. Ira Diethelm, Professorin für Didaktik der Informatik in Oldenburg, verstärkte noch die Ernüchterung und damit auch den Eindruck, dass schon jede Menge Zeit verstrichen ist: Man sei auf dem Weg, aber noch weit vom Ziel entfernt. Sie will Informatik als Leitfach, und Silke Müller forderte geballtes Know-how für den Unterricht: „Holen Sie die Expertise zusammen“, sagte sie, gerichtet an die Politik. Wirtschaftsminister Althusmann hatte bereits zuvor nichts weniger als den Föderalismus, auch in der Bildung, auf den Prüfstand gestellt: „Das digitale Zeitalter wird das föderale Modell in Deutschland verändern.“ Tempo machen, auch in der Lehrerbildung und –fortbildung, um zur Weltspitze aufzuschließen. Denn die Zeit drängt, das Gefühl bleibt, schon etwas verpasst zu haben. Silke Müller brachte es jahreszeitlich auf den Punkt: „Die Digitalisierung kommt wie Weihnachten: plötzlich.“[/vc_column_text]</p>
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		<title>Gründerpreise für die besten Start-ups des Landes</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Dec 2019 12:07:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Smavoo, Yuanda Robotics und SeedForward heißen die Gewinner des niedersächsischen Gründerwettbewerbs DurchSTARTer. Sie kommen aus Hannover und Osnabrück. Im Rahmen der Verleihung des DurchSTARTer-Preises 2019 wurden Anfang Dezember erstmalig die besten Start-ups aus Niedersachsen in den drei Kategorien Newcomer, Scale up und Science Spin off prämiert. Vier der neun Finalisten kommen aus dem Bereich der  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/12/durchstarter-2019-preisuebergabe/">Gründerpreise für die besten Start-ups des Landes</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Smavoo, Yuanda Robotics und SeedForward heißen die Gewinner des niedersächsischen Gründerwettbewerbs DurchSTARTer. Sie kommen aus Hannover und Osnabrück.</strong></h5>
<p>Im Rahmen der Verleihung des DurchSTARTer-Preises 2019 wurden Anfang Dezember erstmalig die besten Start-ups aus Niedersachsen in den drei Kategorien Newcomer, Scale up und Science Spin off prämiert. Vier der neun Finalisten kommen aus dem Bereich der IHK Hannover, und in zwei Kategorien schafften sie es ganz nach vorn. Insgesamt gab es 89 Bewerbungen. Unter den rund 400 Gästen waren insbesondere auch Unternehmer und Investoren, so dass die Preisverleihung gleichzeitig Gelegenheit zur Unternehmenspräsentation bot. DurchSTARTer ist ein gemeinsamer Wettbewerb der NBank und des Landes Niedersachsen in Kooperation mit den Unternehmerverbänden Niedersachsen (UVN), unterstützt vom TÜV Nord sowie von active LAW Wirtschaftsanwälte.</p>
<p>Gewinner in der Newcomer-Kategorie, also der jungen Start-ups, ist die <a href="http://www.smavoo.com">Smavoo GmbH </a>aus Hannover. Sie bietet ganzheitliche Lösungen für das Internet der Dinge der Industrie. Damit können Kunden ihre Prozesse in kürzester Zeit automatisieren.</p>
<p>Platz 2 ging an die <a href="http://www.synaos.com">Synaos GmbH</a>, ebenfalls aus Hannover<strong>. </strong>Das Unternehmen steuert mit künstlicher Intelligenz intralogistische Prozesse in Industrie- und Logistikunternehmen.</p>
<p>Auf Platz 3 wählte das Saalpublikum, das bei den Newcomern und bei den Scale ups das letzte Worte hatte, die <a href="http://www.pielers.de">Pielers GmbH</a> aus Geestland im Landkreis Cuxhaven. Das junge Unternehmen bietet hat eine cloudbasierte P2P-Lebensmittelplattform entwickelt, mit der zum Beispiel Bio-Landwirte ihre Produkte direkt vermarkten können, und sorgt auch für die Logistik.</p>
<p>Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann zeichnete die Gewinner der Kategorie Scale-up – also etabliertere Jung-Unternehmen &#8211; aus. Ganz vorne lag die <a href="http://www.yuanda-robotics.de">Yuanda Robotics GmbH</a> aus Hannover, die eine neue kollaborative Robotik-Generation für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche.</p>
<p>Platz 2 ging an die <a href="http://www.lilianlabs.com">Lilian Labs GmbH</a> aus Braunschweig. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt ein mobiles Wasseranalysesystem, das in Sekundenschnelle bis zu acht Wasserparameter gleichzeitig analysieren und per App in cloudbasierte Datenbanken übertragen kann.</p>
<p>Auf Platz 3 wurde die <a href="http://www.aipark.io">AIPARK GmbH</a> gewählt<strong>.</strong> Die Braunschweiger Gründung entwickelt ein KI-basiertes Assistenzsystem, das freie Parkmöglichkeiten in Echtzeit erkennt und Autofahrer direkt zum verfügbaren Stellplatz leitet.</p>
<p>Wirtschaftsminister Dr. Althusmann zeichnete zudem den Gewinner der Kategorie Science Spin-off aus. Die Entscheidung bei den Ausgründung aus der Wissenschaft traf im Gegensatz zu den beiden anderen Rubriken ausschließlich ein Fachjury. Und in deren Urteil setzt sich die <a href="http://www.seedforward.de">SeedForward GmbH</a> aus Osnabrück durch. Das Start-up hat eine Ökobeize für Saatgut entwickelt, das das Saatgut krankheitsresistenter und wachstumsstärker macht.</p>
<p>Platz 2 ging an die <a href="http://www.formhand.de">Formhand Automation GmbH</a> aus Braunschweig<strong>.</strong> Mit dem Greifer des Unternehmens gelingt es, mehrere unterschiedliche Objekte zu greifen, indem er sich an die Oberfläche der Bauteile anpasst.</p>
<p>Platz 3 ging an die <a href="http://www.optogentech.com">OptoGenTech GmbH</a> aus Göttingen. Das Unternehmen entwickelt ein optisches Cochlea-Implantat, das genetisch modifizierte Zellen mit Licht stimuliert und so die Hörqualität drastisch verbessert.</p>
<p>Der DurchSTARTer wird als Preis für die besten Gründerinnen und Gründer in Niedersachsen seit 2009 verliehen. Erstmalig stehen nur Start-ups im Fokus. Der Preis wird in den drei Kategorien Newcomer, Scale-up und Science Spin-off vergeben. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert, wovon die besten Start-ups ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro erhalten. Das beste Newcomer-Team gewinnt ferner eine Reise zum Tech-Festival South by Southwest in Austin/Texas oder ins Silicon Valley im Wert von bis zu 10.000 Euro. Der Preis soll das nächste Mal im kommenden Jahr vergeben werden.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/12/durchstarter-2019-preisuebergabe/">Gründerpreise für die besten Start-ups des Landes</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Autoindustrie: Vor zehn entscheidenden Jahren</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2019 13:00:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] In Niedersachsen wurde jetzt der Strategiedialog Automobilwirtschaft  gestartet. Er soll helfen, den Strukturwandel der Branche, gleichzeitig ausgelöst durch Digitalisierung und Klimaschutz, zu bewältigen. [/vc_column_text][vc_column_text]Zehn entscheidende Jahre: In diesem Zeitraum werde sich entscheiden, ob die für Niedersachsen so wichtige Automobilindustrie ihre Bedeutung behält. Das sagte Ministerpräsident Stephan Weil zum Auftakt des Strategiedialogs Automobilwirtschaft in Hannover.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/05/strategiedialog-automobilwirtschaft/">Autoindustrie: Vor zehn entscheidenden Jahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h5>In Niedersachsen wurde jetzt der <span style="color: #ee7f01;"><strong>Strategiedialog Automobilwirtschaft </strong></span> gestartet. Er soll helfen, den Strukturwandel der Branche, gleichzeitig ausgelöst durch Digitalisierung und Klimaschutz, zu bewältigen.</h5>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Zehn entscheidende Jahre: In diesem Zeitraum werde sich entscheiden, ob die für Niedersachsen so wichtige Automobilindustrie ihre Bedeutung behält. Das sagte Ministerpräsident Stephan Weil zum Auftakt des Strategiedialogs Automobilwirtschaft in Hannover. Auf Initiative der Metallarbeitgeber und der IG Metall in Niedersachsen sollen in den kommenden zwei bis höchstens drei Jahren der Strukturwandel in der Automobilindustrie analysiert und konkrete Vorschläge für Maßnahmen erarbeitet werden.</p>
<p>Weil beschrieb die Lage der Branche als „Sandwich-Situation“ zwischen Digitalisierung und dem vom Klimaschutz erzwungenen Umstieg auf andere Antriebe. Damit steht die Automobilindustrie vor einer doppelten Herausforderung: Das Auto wird zunehmend digital, was keineswegs nur technische Fragen aufwirft, sondern auch mit Blick auf Recht, Datenschutz oder Ethik die Branche vor neue Aufgaben stellt. Außerdem schafft die Digitalisierung neue Möglichkeiten für Mobilitätskonzepte. Und schließlich wird auch die Produktion selbst digitalisiert.</p>
<p>Beim Umstieg auf neue Antriebe vor dem Hintergrund der Klimaziele wollte sich Stephan Weil einen Seitenhieb auf die Bundespolitik nicht verkneifen. Er wies auf das Ziel hin, bis zum Jahr 2030 die Pkw-Emissionen um 37,5 Prozent zu senken, und kritisierte in diesem Zusammenhang, dass eine derart hohe Zielsetzung vorgegeben werde, ohne einen Plan zu haben, wie sich das erreichen lasse. Genau an dieser Stelle erwartet er Impulse vom jetzt beginnenden Strategiedialog.</p>
<p>Unter dem Druck der Emissionsziele wird dabei der Elektroantrieb eine besondere Rolle spielen. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann erinnerte daran, dass bei VW in gut zehn Jahren 40 Prozent der Pkw vollelektrisch vom Band laufen sollen. Grundsätzlich sei der Strategiedialog aber technologieoffen angelegt und soll sich auch mit Brennstoffzelle oder Gasantrieb beschäftigten. Außerdem, das machte Althusmann deutlich, werden auch 2030 noch Verbrenner auf dem dann herrschenden Technikstand eine Rolle spielen: Auch, wenn beispielsweise VW seine Produktions- und Absatzziele bei Elektroautos erreiche, werden die meisten Autos noch Benziner oder Diesel sein. Zumal man die Elektroautos auch erst an den Mann bringen muss: Der Markterfolg sei das A und O, sagte Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall, zum Auftakt des Strategiedialogs. Er hatte zusammen mit Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall, den Anstoß für den Strategiedialog gegeben.</p>
<p>Konkret werden sich drei so genannte Innovatorenkreise gebildet: Einer wird sich mit Innovation und den technischen Entwicklungen beschäftigen. Ein zweiter dreht sich um Markt und Infrastruktur: Hier soll alles Thema sein vom Verbraucherverhalten über die Fragen der Ladeinfrastruktur bis zu neuen Logistik- und Mobilitätskonzepten. Der dritte Innovatorenkreis beschäftigt sich mit den Beschäftigten, also Fragen rund um die Ausbildung, Fachkräfte und insbesondere die Qualifizierung der Mitarbeiter, um die digitale Transformation zu bewältigen. In diesem Thema sind auch die Industrie- und Handelskammern beim Strategiedialog dabei. Die einzelnen Kreise sollen sich selbst organisieren, insbesondere auch die Frage, wie oft man sich trifft. Als Teilnehmer wurden Vertreter von Institutionen und Unternehmen eingeladen; grundsätzlich sind die Kreise aber so flexibel aufgestellt, dass gegebenenfalls auch weitere Experten hinzugezogen werden können.</p>
<p>Ziel ist es, so Thorsten Gröger von der IG Metall, ein Bild zu gewinnen, was in der Automobilindustrie passieren wird, um daraus Maßnahmen abzuleiten, um den Wandel auch sozialverträglich zu gestalten. Die Anregungen sollen dabei möglichst praxisnah sein, sagte Ministerpräsident Stephan Weil. Dabei haben die Initiatoren des Strategiedialogs auch die Bundespolitik im Visier, etwa durch ein gemeinsames Vorgehen mit ebenfalls von der Autoindustrie geprägten Ländern wie Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen oder dem Saarland, wo es ebenfalls mit dem Strategiedialog vergleichbare Plattformen gibt. Themen könnten in der Steuer- oder in der Energiepolitik liegen.</p>
<p>Wie groß die Bedeutung des Automobilbaus in Niedersachsen ist, lässt sich an verschiedenen Zahlen festmachen. Die Zahl der Menschen, Mitarbeiter und deren Familienangehörige, deren Existenz unmittelbar von dieser Industrie gesichert werde, bezifferte Stephan Weil mit rund 500.000. Unmittelbar arbeiten bis zu 260.000 Beschäftigte bei Herstellern und Zulieferern in Niedersachsen, sagte Volker Schmidt von NiedersachsenMetall. Darüber sieht er aber auch in anderen Branchen Arbeitsplätze, die vom Automobilbau abhängen, und kommt insgesamt auf 600.000 Jobs. Vor diesem Hintergrund ist klar: „Wir müssen sehen, dass wir den Laden zusammenhalten“, so Schmidt. Ob das gelingt, muss sich in den kommenden zehn Jahren zeigen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/05/strategiedialog-automobilwirtschaft/">Autoindustrie: Vor zehn entscheidenden Jahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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