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	<title>autonomes Fahren Archive - NW IHK</title>
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		<title>Dagli leitet Continental-Geschäftsfeld Autonome Mobilität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 09:13:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Ismail Dagli (48) übernimmt zum 1. Oktober die Leitung des Geschäftsfelds Autonomous Mobility bei Continental. Er folgt auf Frank Petznick, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch Ende September verlässt. Dagli arbeitet bereits seit 2020 im hannoverschen Konzern und leitet seit Anfang 2022 das Geschäftsfeld Smart Mobility. Der Informatiker promovierte zum Thema künstliche Assistenz im  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="03-text"><strong>Dr. Ismail Dagli</strong> (48) übernimmt zum 1. Oktober die Leitung des Geschäftsfelds Autonomous Mobility bei Continental. Er folgt auf <strong>Frank Petznick</strong>, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch Ende September verlässt. Dagli arbeitet bereits seit 2020 im hannoverschen Konzern und leitet seit Anfang 2022 das Geschäftsfeld Smart Mobility. Der Informatiker promovierte zum Thema künstliche Assistenz im Bereich des autonomen Fahrens und begann 2005 als Entwicklungsingenieur für Fahrerassistenz- und aktive Sicherheitssysteme bei Daimler. 2008 wechselte er zu Bosch und war dort in verschiedenen Führungspositionen in Deutschland und den USA beschäftigt. Mit seinem Wechsel zu Continental übernahm er die Leitung der Forschung und Entwicklung der Geschäftseinheit Fahrerassistenzsysteme, die heute zum Geschäftsfeld Autonomous Mobility gehört. In diesem Feld sieht Continental große Wachstumschancen sowohl im System- als auch im Komponentengeschäft. Insbesondere Radar-Sensoren stoßen nach Angaben des Konzerns auf weltweit großes Interesse.</p>
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		<title>ID.Buzz-Prototypen für autonomes Fahren auf der IAA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2021 09:42:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Volkswagen Nutzfahrzeuge, Argo AI und MOIA präsentieren auf der IAA Mobility vom 7. bis 12. September in München den Prototypen des selbstfahrenden ID. Buzz AD1. Hannover/München. Im schwarz-weißen Tarnkleid und mit hohen Dachaufbauten rollt der ID. Buzz AD1 leise surrend in die Halle der IAA Mobility 2021. Es ist einer der ersten fünf selbstfahrenden  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<p><strong>Volkswagen Nutzfahrzeuge, Argo AI und MOIA präsentieren auf der <a href="https://www.iaa.de/de/mobility">IAA Mobility</a> vom 7. bis 12. September in München den Prototypen des selbstfahrenden ID. Buzz AD1.</strong></p>
<p><strong>Hannover/München.</strong> Im schwarz-weißen Tarnkleid und mit hohen Dachaufbauten rollt der ID. Buzz AD1 leise surrend in die Halle der IAA Mobility 2021. Es ist einer der ersten fünf selbstfahrenden Prototypen auf Basis des künftigen vollelektrischen Bulli von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN). Die Serienversion des ID.Buzz AD1 (Autonomous Driving) soll ab 2025 bei Mobilitätsdiensten wie MOIA eingesetzt werden. München ist auch ihr erstes Einsatzgebiet in Deutschland, hier testet der Entwicklungspartner Argo AI zurzeit die darin verbaute Technik, die autonomes Fahren möglich macht – das Self-Driving-System (SDS). Die präzisen Daten für die intelligente Software liefert dabei eine Kombination aus Lidar-, Radar und Kamerasystemen. Daraus entsteht ein sehr genaues Verkehrsbild der Innenstädte, in denen der selbstfahrende ID.BUZZ AD1 ab 2025 seine Fahrgäste an ihr Ziel bringen wird. „Der Volkswagen Konzern treibt die Transformation vom Fahrzeughersteller zu einem weltweit führenden, softwaregetriebenen Mobilitätsanbieter voran“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Herbert Diess am Abend vor der Eröffnung der Messe. „Wir sind das Unternehmen, das Mobilität neu definiert – mit nachhaltigen, vernetzten, und sicheren Mobilitätslösungen für kommende Generationen.“</p>
<p>Argo testet das autonome Fahren aktiv vor allem in Städten, etwa in München, mit den ID. Buzz AD1-Prototypen. Das selbstfahrende System kann mittels eine 360-Grad-Erkennung der Umgebung die Aktionen anderer Verkehrsteilnehmer vorausberechnen, und Motor, Bremsen und Lenkung steuern.</p>
<p>Volkswagen Nutzfahrzeuge hat für die Entwicklung des Autonomen Fahrens ein eigenes Geschäftsfeld gegründet und sich an Argo AI beteiligt.</p>
<p>Die Volkswagen-Tochter <a href="http://www.moia.io">MOIA,</a> die in Hannover und Hamburg einen elektrischen Ridepooling-Service mit Fahrern aufgebaut hat, soll ab 2025 der erste Nutzer des ID.Buzz AD1 sein. „Wir bringen unsere Expertise in die Kooperation mit Argo AI und VWN ein und werden neben unserem regulären Service einen autonomen Mobilitätsdienst entwickeln,“ sagt MOIA-CEO Robert Henrich. „Hamburg wird die erste Stadt sein, in dem unser autonomer Ridepooling-Service mit einem ID.BUZZ AD1 zum Einsatz kommt.”</p>
<p><a href="http://www.argo.ai.">Argo AI</a> ist ein globales Unternehmen für autonome Fahrzeug­technologieplattformen mit Hauptsitz in Pittsburgh, Pennsylvania. Das Unternehmen entwickelt mit rund 1200 Beschäftigten zusammen mit Autoherstellern wie Ford Motor Company und Volkswagen Nutzfahrzeuge selbst­fahrende Technologien. Aktuell testet Argo autonome Fahrzeuge beispielsweise auf Straßen in Miami, Florida; Texas; Washington D.C. und Kalifornien.</p>
<p><a href="https://www.volkswagen-nutzfahrzeuge.de/de.html">Volkswagen Nutzfahrzeuge</a> stellt mit 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leichte Nutzfahrzeuge &#8211; Transporter, Caddy, Crafter, Amarok und ab 2022 den ID. Buzz &#8211; an den Standorten Hannover, Poznań und Września (Polen) und Pacheco (Argentinien) her. VWN ist im Volkswagen Konzern zudem die Leitmarke für autonomes Fahren sowie für Mobilitätsdienstleistungen wie Mobility-as-a-Service und Transport-as-a-Service.</p>
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<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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		<title>Maschinen-Ethik</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/07/continental-maschinen-ethik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2020 14:00:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Algorithmen-TÜV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum jemand bezweifelt, dass Künstliche Intelligenz eine der zentralen Zukunftstechnologien ist. Was dazu gehört, wozu man sie einsetzt: Das ist noch schillernd, ähnlich wie vor Jahren bei Industrie 4.0 Das Thema ist aber hoch sensibel - allein, weil Intelligenz eine zutiefst menschliche Eigenschaft ist.   Künstliche Intelligenz und Ethik: Das ist längst in der Realität  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/07/continental-maschinen-ethik/">Maschinen-Ethik</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Kaum jemand bezweifelt, dass Künstliche Intelligenz eine der zentralen Zukunftstechnologien ist. Was dazu gehört, wozu man sie einsetzt: Das ist noch schillernd, ähnlich wie vor Jahren bei Industrie 4.0 Das Thema ist aber hoch sensibel &#8211; allein, weil Intelligenz eine zutiefst menschliche Eigenschaft ist.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Künstliche Intelligenz und Ethik: Das ist längst in der Realität angekommen. Wer bloß an den Schriftsteller Isaac Asimov und dessen mittlerweile rund 80 Jahre alten Robotergesetze denkt, kann getrost dies zur Kenntnis nehmen: Der Continental-Konzern hat sich im Juni einen <a href="https://www.continental.com/de/nachhaltigkeit/news/news-2020/ki-ethik-regeln-224680" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ethikleitfaden für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz</a>, kurz: KI, gegeben. Damit sieht sich der Automobilzulieferer unter den Pionieren der Branche.<br />
„Als Technologieunternehmen stehen wir in der Verantwortung, dass alle unsere Produktentwicklungen sowie internen Prozesse im Einklang mit ethischen Normen stehen“, so Dirk Abendroth, Chief Technology Officer Automotive bei Continental. Ein inhaltsschwerer Satz mit drei Kernpunkten: Künstliche Intelligenz steckt in den Produkten des Technologiekonzerns. Autonomes Fahren beispielsweise wird dadurch überhaupt erst möglich. Außerdem spielt Künstliche Intelligenz in Unternehmen selbst eine immer größere Rolle, nicht nur bei Continental. In beiden Bereichen aber gilt: Übergeordnet sind die Werte und Regeln, denen sich das Unternehmen verpflichtet fühlt. Stehen Arbeitsvorgänge, bei denen künstliche Intelligenz beispielsweise im Personalwesen eingesetzt wird, zum Einsatz kommt, etwa im Personalwesen, im Einklang mit anderen Regelwerken von Continental, etwa zur Gleichstellung?<br />
KI darf kein Eigenleben entwickeln. Just, als der hannoversche Technologiekonzern seine Ethik-Regeln veröffentlichte, brach in den USA eine Diskussion über Software zur Gesichtserkennung auf. Es ging sowohl darum, wie und ob Programme, mit denen man Menschen identifiziert, eingesetzt werden, als auch um die Frage, ob sie ausreichend gut funktionieren. In diesem Zusammenhang erinnerte das Magazin Der Spiegel an ein fehlgeschlagenes Experiment vor einigen Jahren, bei dem ein als angenehme Gesprächspartnerin geplantes, lernfähiges Programm – neudeutsch: Chat-Bot – nach kürzester Zeit extremistische Positionen entwickelte, befeuert aus den sozialen Netzwerken.<br />
Die Sorge, dass Künstliche Intelligenz systematisch und unfair verzerrte Ergebnisse liefert, ist in großen Unternehmen weltweit vorhanden und dabei in Deutschland noch etwas stärker ausgeprägt.<a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/KI_Ethik_Unternehmen-1.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-12789" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/KI_Ethik_Unternehmen-1-300x195.jpg" alt="" width="231" height="150" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/KI_Ethik_Unternehmen-1-200x130.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/KI_Ethik_Unternehmen-1-300x195.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/KI_Ethik_Unternehmen-1-400x260.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/KI_Ethik_Unternehmen-1.jpg 462w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px" /></a>Während international aber Sicherheitsbedenken an oberster Stelle stehen, sind für deutsche Manager die Top-Risiken mangelnde Erklärbarkeit und fehlende Transparenz bei Entscheidungen, die von „intelligenten“ Computer-Algorithmen getroffen werden. Continental liegt damit genau in der Spur, denn im Mittelpunkt der neuen Ethik-Regeln des hannoverschen Konzerns stehen sowohl Nachvollziehbarkeit von computerbasierten Entscheidungen sowie die Datensicherheit. Continental hebt dabei die Akzeptanz künstlicher Intelligenz hervor: Die sei nur gegeben, wenn der Mensch die Abläufe eines selbstlernenden Systems verstehen könne. Woher stammen die Daten? Welche Rechenschritte führen zu welchen Handlungen? Wie sind die Daten gesichert? Solche Fragen bezeichnet der Technologiekonzern als essenziell für die Gestaltung der Mobilität.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Mensch im Mittelpunkt</strong><br />
Fluchtpunkt in der Perspektive künftiger Mobilität ist immerhin das autonome Fahren. Künstliche Intelligenz ist dabei allgegenwärtig. Kamerabasierte Fahrerassistenzsysteme mit Objekterkennung, Abbiegeassistenten und die Gestenerkennung als Kommunikationsmittel zwischen Mensch und Fahrzeug: Solche Systeme mit KI-Funktionen seien in der Lage, gewaltige Datenmengen nahezu in Echtzeit zu verarbeiten und mithilfe jeder neuen Information bessere Ergebnisse zu liefern, heißt es bei Continental. Der<a href="https://www.continental.com/de/nachhaltigkeit/news/news-2020/ki-ethik-regeln-224680" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Code of Ethics</a> gelte für alle Standorte des Technologiekonzerns weltweit und diene als Orientierung für alle Kooperationspartner des Unternehmens. Und er korrespondiere mit internationalen Regeln. Dazu gehören etwa die einschlägige EU-Richtlinie unter der offiziellen Bezeichnung <a href="https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/ethics-guidelines-trustworthy-ai" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ethics Guideline for Trustworthy AI</a>.<br />
Auch über die Europäische Union hinaus gibt es entsprechende Initiativen. So haben im Juni 15 Staaten, darunter Deutschland, die „<a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200615-deutschland-ist-gruendungsmitglied-der-global-partnership-on-artificial-intelligence.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Global Partnership on Artificial Intelligence</a>“ (GPAI) geschlossen, eine weltweite Initiative zur, wie es heißt, Förderung einer verantwortungsvollen und menschenzentrierten Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Im Doppelpack stellten sich sowohl Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier als auch Arbeitsminister Hubertus Heil hinter die Vereinbarung: Künstliche Intelligenz könne zur Lösung vieler globaler Probleme beitragen – Pandemien und Klimawandel sind aktuell unvermeidliche Stichworte. Die GPAI soll dabei eine Plattform für die internationale Zusammenarbeit sein, und das mit einem Ziel eines verantwortungsvollen Einsatzes auf der Grundlage der Menschenrechte, den Grundfreiheiten, von Inklusion, Diversität, Innovation, Wirtschaftswachstum und Gemeinwohl als auch zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung: Der Katalog ist umfassend. Neben Deutschland, den Initiatoren Kanada und Frankreich sind die weiteren G7-Staaten Großbritannien, Italien, Japan und die USA dabei, außerdem Indien, Mexiko, Neuseeland, Singapur, Slowenien, Südkorea und die EU-Kommission.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Algorithmen zum TÜV?</strong><br />
Auch der TÜV Nord beteiligt sich an der Diskussion um Sicherheit und Akzeptanz Künstlicher Intelligenz: Vorstandschef Dirk Stenkamp hat wiederholt den Vorschlag eines Algorithmen-TÜVs gemacht. Die <a href="https://www2.deloitte.com/de/de/pages/technology-media-and-telecommunications/articles/ki-studie-2020.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmensberatung Deloitte</a> kommt übrigens in einer Umfrage zu dem Ergebnis, dass in deutschen Unternehmen KI-Risiken und ethische Fragen nicht höher bewertet werden als im Ausland, sondern höchstens anders gewichtet. Was bedeutet: Das deutsche Risikobewusstsein ist nicht so ausgeprägt, dass es die Entwicklung von KI hemmen würde.<br />
Deloitte hatte die Studie fast zeitgleich mit der Veröffentlichung der Continental-Ethik-Leitlinien vorgelegt. Zum dritten Mal wurden KI-Expertinnen und Experten großer Unternehmen befragt, diesmal rund 2700 aus neun Ländern: Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada, Niederlande, USA. Rund 200 der Befragten kamen aus Deutschland, und durch die Brille großer Unternehmen betrachtet ist das Fazit auch gar nicht so schlecht: „Deutsche Unternehmen sind global gesehen auf Augenhöhe und in vielen Bereichen sehr aktiv“, schreibt Deloitte. KI sei keine Zukunftstechnologie mehr, sondern vor allem für deutsche Unternehmen zum Gegenwartsthema geworden.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Aufgaben_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-12796" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Aufgaben_KI-300x242.jpg" alt="" width="186" height="150" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Aufgaben_KI-177x142.jpg 177w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Aufgaben_KI-200x161.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Aufgaben_KI-300x242.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Aufgaben_KI.jpg 372w" sizes="(max-width: 186px) 100vw, 186px" /></a>In vier von fünf Großunternehmen werde Künstliche Intelligenz bereits als wesentlicher Faktor für einen nachhaltigen Geschäftserfolg gesehen. Welche Technologien jetzt oder in unmittelbarer Zukunft genutzt werden, unterscheidet sich international auch nicht wesentlich: Maschinelles Lernen, maschinelles Sehen und Sprachanwendungen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-12805" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nutzung_KI-300x234.jpg" alt="" width="192" height="150" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nutzung_KI-200x156.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nutzung_KI-300x234.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nutzung_KI.jpg 384w" sizes="(max-width: 192px) 100vw, 192px" />Etwas skeptischer als Deloitte sieht es der <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Unternehmen-tun-sich-noch-schwer-mit-Kuenstlicher-Intelligenz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitkom als Verband der IT-Unternehmen</a>. Grundlage ist eine Umfrage unter rund 600 Unternehmen Anfang des Jahres, die ebenfalls im Juni veröffentlicht wurde. Zentrales Ergebnis: Zwar sprechen die Unternehmen der Künstlichen Intelligenz eine herausragende Bedeutung zu. Gleichzeitig tun sie sich aber schwer damit, die Technologie praktisch einzusetzen. So sind etwa drei Viertel (73 %) der Unternehmen mit 20 oder mehr Mitarbeitern in Deutschland der Meinung, KI sei die wichtigste Zukunftstechnologie. Aber gerade einmal sechs Prozent setzen KI selbst ein, lediglich jedes Fünfte (22 %) plant die KI-Nutzung oder diskutiert darüber.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Zukunftstechnologie.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12794 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Zukunftstechnologie-300x174.jpg" alt="" width="173" height="100" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Zukunftstechnologie-200x116.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Zukunftstechnologie-300x174.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Zukunftstechnologie-400x232.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Zukunftstechnologie.jpg 518w" sizes="(max-width: 173px) 100vw, 173px" /></a></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignright wp-image-12797" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI-300x117.jpg" alt="" width="385" height="150" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI-200x78.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI-300x117.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI-400x156.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI-600x234.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Investitionen_KI.jpg 769w" sizes="(max-width: 385px) 100vw, 385px" /></a></p>
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<p><strong>Bitkom sieht Umsetzungsproblem</strong><br />
Immerhin erkennt der Bitkom einen Auftwärtstrend. Vor einem Jahr fiel der Anteil mit zwei Prozent KI-Nutzern und 9 Prozent, die planen oder diskutieren, noch deutlich niedriger aus. „Wir haben bei Künstlicher Intelligenz kein Erkenntnis-, sondern ein massives Umsetzungsproblem“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg bei der Vorstellung der Studie. „In den Unternehmen gibt es einen breiten Konsens über die herausragende Bedeutung der Technologie für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft. Aber die Mehrheit tut sich schwer damit, dieses Wissen für das eigene Geschäft zu nutzen.“<br />
Bei einem wesentlichen Hemmnis, Künstliche Intelligenz in Unternehmen einzusetzen, sind sich aber Deloitte und der Bitkom einig: zu wenig Fachkräfte.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Professuren_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-12795 aligncenter" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Professuren_KI-131x300.jpg" alt="" width="131" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Professuren_KI-131x300.jpg 131w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Professuren_KI-200x459.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Professuren_KI.jpg 300w" sizes="(max-width: 131px) 100vw, 131px" /></a><strong>Künstliche Intelligenz: Momentaufnahme</strong><br />
Wie wollen Unternehmen in Deutschland KI einsetzen? In welchen Zeiträumen wird geplant? Der <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Unternehmen-tun-sich-noch-schwer-mit-Kuenstlicher-Intelligenz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitkom, Verband der IT-Industrie</a> hat dazu vor wenigen Wochen Umfrageergebnisse veröffentlicht. Und die <a href="https://www2.deloitte.com/de/de/pages/technology-media-and-telecommunications/articles/ki-studie-2020.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmensberatung Deloitte</a> hat bereits zum dritten Mal weltweit Experten in der Wirtschaft befragt. Die Ergebnisse bieten ein Momentaufnahme zur Perspektive einer vielschichtigen Technologie, der die Zukunft gehört.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nichtinvestiert_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12799 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nichtinvestiert_KI-300x247.jpg" alt="" width="182" height="150" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nichtinvestiert_KI-200x165.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nichtinvestiert_KI-300x247.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Nichtinvestiert_KI.jpg 364w" sizes="(max-width: 182px) 100vw, 182px" /></a><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Chance_Risiko_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12801 alignright" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Chance_Risiko_KI-235x300.jpg" alt="" width="150" height="192" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Chance_Risiko_KI-200x255.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Chance_Risiko_KI-235x300.jpg 235w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Chance_Risiko_KI.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Google_Amazon.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12800 aligncenter" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Google_Amazon-300x176.jpg" alt="" width="171" height="100" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Google_Amazon-200x117.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Google_Amazon-300x176.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Google_Amazon-400x234.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Google_Amazon.jpg 512w" sizes="(max-width: 171px) 100vw, 171px" /></a><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Existenzgefaerdet_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12802 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Existenzgefaerdet_KI-300x172.jpg" alt="" width="174" height="100" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Existenzgefaerdet_KI-200x115.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Existenzgefaerdet_KI-300x172.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Existenzgefaerdet_KI-400x230.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Existenzgefaerdet_KI.jpg 522w" sizes="(max-width: 174px) 100vw, 174px" /></a><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Weltspitze_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12804 alignright" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Weltspitze_KI-300x161.jpg" alt="" width="186" height="100" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Weltspitze_KI-200x107.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Weltspitze_KI-300x161.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Weltspitze_KI-400x215.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Weltspitze_KI.jpg 559w" sizes="(max-width: 186px) 100vw, 186px" /></a><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-12803 aligncenter" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI-300x148.jpg" alt="" width="300" height="148" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI-200x98.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI-300x148.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI-400x197.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI-600x295.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/07/Veraenderungspotenzial_KI.jpg 610w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><em>Quelle für alle Grafiken und Daten, wenn nicht anders ausgewiesen: Künstliche Intelligenz: Einsatz und Forschung in Deutschland (Bitkom Research 2020)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Kontakt zum Autor&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_column_text]</p>
<h2>Klaus Pohlmann</h2>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1508406554351{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Apohlmann%40hannover.ihk.de|||&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1304&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_circle_2&#8243;][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Umwälzend</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2019 13:11:45 +0000</pubDate>
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<h5>Die letzten Wochen haben einmal mehr deutlich gemacht, wie verästelt die Verkehrswende ist und wo überall Veränderungen aufbrechen.</h5>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Falls noch jemand glaubt, die Mobilitätswende wäre im Kern so etwas wie der Umstieg aufs Fahrrad, sollte sie oder er sich nur mal die letzten Wochen ansehen. Da demonstrieren bundesweit die Taxifahrer mit Existenzsorgen auf dem Beifahrersitz und dem Argument, dass die digital getriebene Konkurrenz nur unter gleichen Bedingungen fahren dürfe. Einer dieser neuen Dienste darf laut Gerichtsentscheid in Hamburg nur weniger als die Hälfte der eigentlich geplanten Fahrzeuge an den Start bringen: Die Kleinbusse, die computergestützt auf flexiblen Routen Passagiere einsammeln, sind irgendwo zwischen Taxi und Bus oder Bahn angesiedelt. Angesiedelt irgendwo zwischen Zu-Fuß-gehen und Fahrrad sind die aus dem Boden schießenden E-Scooter und andere rollerähnliche Gefährte; die haben nicht nur gerade ein rechtliche Grundlage gekriegt, sondern auch eine eigene Messe, die in wenigen Tagen in Hannover startet. Die Stiftung Warentest hielt es für an der Zeit, die Leihfahrradservices unter die Lupe zu nehmen. In Niedersachsen wurde kurz vor Ostern eine neue App vorgestellt, mit der man die Nahverkehrsnutzung besser planen können soll. Und damit haben wir die Automobilbranche bislang nur gestreift. Die kommt jetzt. Gerade erst hat Continental-Chef Elmar Degenhart nochmals betont, dass die Autoindustrie den grundlegendsten Wandel ihrer Geschichte durchläuft. Er sagte das genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Diskussion um die Umweltvorteile des Elektroantriebs einen vorläufigen Höhepunkt erreichte – mit der vor kurzem noch kaum vorstellbaren Wendung, dass der weltgrößte Autobauer den E-Motor verteidigte. Continental äußerte sich ziel- und kompromissorientiert mit einem Fahrplan, der saubere Verbrenner und andere Antriebe kombiniert. Tags zuvor hatte sich die Nummer drei unter den weltweit größten Zulieferern, ZF Friedrichhafen, am Entwicklungsstandort am Dümmer zu Wort gemeldet: Das automatisierte Fahren werde höhere Anforderungen an das Fahrgestell, an Laufruhe und Stabilität stellen, ebenso wie durch Batteriezuladung längere Fahrzeuge mehr Lenkunterstützung brauchen. Schon diese nur beispielhaften Details zeigen, wie verästelt die Mobilitätswende sich gerade entwickelt. Und dabei ist noch nicht einmal klar, ob das batteriegetriebene Elektroauto überhaupt die <em>eine</em> Zukunftslösung ist. Oder das eigene Auto: Unser Produkt sind nicht Stühle, sondern es ist das Sitzen – hieß es schon vor Jahren bei einem bedeutenden niedersächsischen Büromöbelhersteller. Das hört man heute ähnlich von den Fahrzeugherstellen: Sie wollen mehr und mehr Mobilität anbieten, nicht bloß Autos verkaufen. Über allem, egal ob app-gestütztes Teilen von Fahrrädern oder Autos oder autonomes Fahren mit möglichst geringer Umweltwirkung, hängt, natürlich, die Wolke der Digitalisierung. Die Verkehrswende entpuppt sich gerade als Gleichung mit sehr, sehr vielen Unbekannten – soziale, technische und ökologische. Die hängen auch noch voneinander ab, das ganze Gebilde ist in ständiger Bewegung. Es ist eine Umwälzung auf breiter Ebene. Was tun? In der Ruhe liegt die Kraft, und im nüchtern Blick. Und damit lassen wir dem Continental-Chef den Schluss, der bezogen auf die Verkehrswende einen Satz sagte, den man sich grundsätzlich hinter die Ohren schreiben kann: „Populismus vermehrt nur die Emotionen. Er verringert nicht die Emissionen.“ <em>pm</em></p>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/04/verkehrswende/">Die Freitags-Kolumne: Umwälzend</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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