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	<title>Ausstellung Archive - NW IHK</title>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Knollennasen für Soziale Marktwirtschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 14:08:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Loriot, der große, so scharfsichtige Humorist bringt auch die Soziale Marktwirtschaft auf den Punkt. Nicht zu Beginn, aber doch noch am Anfang seiner Karriere lässt er seine Knollennasenmenschen in einem kurzen Kino-Werbefilm für die noch junge Wirtschaftsordnung werden. 1959 war das. Zu sehen ist der kurze Film gerade in der IHK Hannover im Rahmen der  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/die-freitags-kolumne-knollennasen/">Die Freitags-Kolumne: Knollennasen für Soziale Marktwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<p>Loriot, der große, so scharfsichtige Humorist bringt auch die Soziale Marktwirtschaft auf den Punkt. Nicht zu Beginn, aber doch noch am Anfang seiner Karriere lässt er seine Knollennasenmenschen in einem kurzen Kino-Werbefilm für die noch junge Wirtschaftsordnung werden. 1959 war das. Zu sehen ist der kurze Film gerade in der IHK Hannover im Rahmen der <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/soziale-marktwirtschaft/">Ausstellung zur Sozialen Marktwirtschaft</a> (und, pssst, auch im Internet kann man danach suchen). In Auftrag gegeben wurde der Film von einer Einrichtung namens Die Waage, hinter der die IHK Köln stand. Die Texte stammen von Eugen Roth, auch kein kleiner Name.<a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-26531 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Aber ganz ehrlich: Schon Loriots Bilder alleine bringen es auf den Punkt. In zweieinhalb Minuten skizziert er, wie man durch eigene Initiative, Disziplin und vor allem Bildung in einer freien Wirtschaftsordnung eine Lebensgrundlage findet – eben Wohlstand für <strong>alle</strong>, um Ludwig Erhard zu zitieren. Wobei Bildung sowohl als Fundament wie auch als Aufstiegshilfe eines der großen IHK-Themen ist – wie heute, am Tag der <a href="https://www.ihk-n.de/presse/niedersachsens-berufsbeste-2024-geehrt-6310592">Berufsbestenauszeichnung in Stade</a> – nur allzu deutlich wird.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_2_web.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-26532 alignright" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_2_web-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_2_web-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_2_web-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_2_web-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_2_web-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_2_web-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_2_web-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_2_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Apropos Bildung: Fragt man junge Menschen, dann können sehr viele schon nichts mehr mit dem Namen Loriot anfangen. Selbst angesichts der bald wieder anstehenden x-ten Wiederholung von Weihnachten bei den Hoppenstedts. Und viele verbinden auch nichts mehr mit der Sozialen Marktwirtschaft. Es ist höchste Zeit, über eine neue Werbekampagne für Deutschlands Wirtschaftsordnung nachzudenken. Je eher, desto besser. Und schön, wenn man die hellsten Köpfe dafür gewinnen könnte. Wie in den 50er Jahren Vicco von Bülow, alias Loriot. (pm)</p>
</div>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/die-freitags-kolumne-knollennasen/">Die Freitags-Kolumne: Knollennasen für Soziale Marktwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Herzlichen Glückwunsch, FAZ!</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Nov 2024 15:03:46 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/glueckwunsch-faz/">Die Freitags-Kolumne: Herzlichen Glückwunsch, FAZ!</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<p>Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, kurz FAZ, erschien heute vor 75 Jahren zum ersten Mal: Herzlichen Glückwunsch. Und es ist sicher kein Zufall, dass im heutigen Leitartikel der Zeitung – der wie seinerzeit noch immer an gleicher Stelle auf der  Titelseite steht – die Soziale Marktwirtschaft auftaucht. Verbunden mit Hinweisen auf die liberale Ordnungspolitik, der sich die FAZ verpflichtet fühlt, und die schöpferische Zerstörung: Ein Grundgedanke des großen Ökonomen Joseph Schumpeter, der auf den ständigen Wandel der Wirtschaft zielt.</p>
<p>Der Begriff der Sozialen Marktwirtschaft ist nur wenig älter als die „Zeitung für Deutschland“, wie es nach wie vor unter der Titelzeile steht. Und das Frankfurter Blatt hat ohne Zweifel Ordnungspolitik, aber auch Soziale Marktwirtschaft in den Genen. Eben deshalb dürfte es kein Zufall sein, dass beide Begriffe im Geburtstags-Leitartikel ihren Platz haben.</p>
<p>1947 trug Alfred Müller-Armack den von ihm geprägten Begriff in die Öffentlichkeit. Im gleichen Jahr wurde die Wirtschaftspolitische Gesellschaft gegründet, eine treibende Kraft bei der Entstehung der FAZ zwei Jahre später. Einer der Wipog-Gründer: Ludwig Erhard. Für die Jüngeren: Der Wirtschaftsminister, der die Soziale Marktwirtschaft umsetzte.</p>
<p>Die Freiheit des Marktes, aber auch der eigenen Initiative zu verbinden mit sozialem Ausgleich und der Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand zu verbinden: Das ist die Grundidee. Dafür lief in den 50er Jahren Kino-Werbung, zu sehen gerade in der <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/soziale-marktwirtschaft/">IHK in einer Ausstellung zur Sozialen Marktwirtschaft</a>. Einer der Filme stammt von Loriot. (Für die Jüngeren: Einer der großen Humoristen und Satiriker schon zu einer Zeit, als der Begriff Comedian in Deutschland noch unbekannt war.) Niemand bringt es so auf den Punkt wie er.</p>
<p>Und heute? In einer Zeit, in der – grob gesagt – bei Umfragen zwei Drittel der Antwortenden weder etwas mit der Sozialen Marktwirtschaft anfangen können noch an deren Zukunftsfähigkeit glauben, wäre wohl genauso eine Kampagne wieder angesagt.</p>
<p>Auf die kritische Begleitung der FAZ können wir uns dabei verlassen. Aber wieder in der Breite für die Soziale Marktwirtschaft zu werben: Das wäre mal ein Plan angesichts der Herausforderungen, die sich gerade abzeichnen. (pm)</p>
</div>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/glueckwunsch-faz/">Die Freitags-Kolumne: Herzlichen Glückwunsch, FAZ!</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Nils Goldschmidt: Ausstellungsmacher im Ethikrat</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Oct 2024 14:07:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ökonom und Theologe Professor Dr. Nils Goldschmidt ist neu in den Deutschen Ethikrat berufen worden. Er ist unter anderem Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft in Tübingen, deren Ausstellung zu Alfred Müller-Armack und der Entstehung unserer Wirtschaftsordnung gerade in der IHK Hannover gezeigt wird. Im 25 Mitglieder zählenden Ethikrat arbeitet er damit an der Seite  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/goldschmidt-ethikrat/">Nils Goldschmidt: Ausstellungsmacher im Ethikrat</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ökonom und Theologe Professor <strong>Dr. Nils Goldschmidt</strong> ist neu in den Deutschen Ethikrat berufen worden. Er ist unter anderem Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft in Tübingen, deren <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/soziale-marktwirtschaft/">Ausstellung zu Alfred Müller-Armack und der Entstehung unserer Wirtschaftsordnung</a> gerade in der IHK Hannover gezeigt wird. Im 25 Mitglieder zählenden Ethikrat arbeitet er damit an der Seite unter anderem von <strong>Petra Bahr</strong>, Regionalbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Mit seinen Stellungnahmen und Empfehlungen gibt das Gremium Orientierung für Gesellschaft und Politik.</p>
<p>Goldschmidt hat eine Professur für Kontextuale Ökonomik – die das Ziel hat, Wirtschaft mit der sozialen Umwelt in Beziehung zu bringen &#8211; und ökonomische Bildung an der Universität Siegen.  Er gilt als einer der renommiertesten deutschsprachigen Wirtschaftsethiker und ist auch Beiratsvorsitzender des Roman Herzog Instituts in München und Mitglied im Forschungsbeirat des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.</p>
<p>Anlässlich seiner Berufung in den Ethikrat sagte Goldschmidt: „Gerade in Zeiten zunehmender Polarisierung und Radikalisierung ist es sehr wichtig, in der Gesellschaft zu tragfähigen Kompromissen zu kommen. Hierfür ist die ökonomische Perspektive unerlässlich. Ethik ist oft auch eine Frage knapper Ressourcen.“</p>
<p>Die noch bis zum 6. Dezember laufende Ausstellung in der IHK Hannover dreht sich um Alfred Müller-Armack und seinen Beitrag zur Entstehung der Sozialen Marktwirtschaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/goldschmidt-ethikrat/">Nils Goldschmidt: Ausstellungsmacher im Ethikrat</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Die Freitags-Kolumne: Fische im Wasser</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/soziale-marktwirtschaft-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 13:23:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hand auf Herz: Was heißt für Sie Soziale Marktwirtschaft? Seit einer Woche läuft die Ausstellung zur Entstehung der Sozialen Marktwirtschaft in der IHK Hannover. Mit großem S, wohlgemerkt. Und auf welcher Treppe der Begriff entstand, erfahren Sie in der IHK auch. Aber tatsächlich habe ich mir in diesen ersten Tagen der Ausstellung immer mehr genau  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/soziale-marktwirtschaft-2/">Die Freitags-Kolumne: Fische im Wasser</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-contents="true">
<p>Hand auf Herz: Was heißt für Sie Soziale Marktwirtschaft? Seit einer Woche läuft die Ausstellung zur Entstehung der Sozialen Marktwirtschaft in der IHK Hannover. Mit großem S, wohlgemerkt. Und auf welcher Treppe der Begriff entstand, erfahren Sie in der IHK auch.</p>
<p>Aber tatsächlich habe ich mir in diesen ersten Tagen der Ausstellung immer mehr genau diese Frage gestellt: Was bedeutet Soziale Marktwirtschaft – heute? Als Boomer ist man mit diesem Begriff aufgewachsen, er ist irgendwie in Fleisch und Blut übergegangen. Aber was genau steckt dahinter?</p>
<p>Und jüngere Generationen? Wie verankert ist der Begriff dort?</p>
<p>Abstrakt, aber auf den Punkt beschreibt es der Geschäftsbericht der IHK Hannover bereits (!) Anfang 1947: „eine lebendige Synthese zwischen freier Initiative und sozialem Wollen in der Wirtschaft.“ Lebendig, weil die Soziale Marktwirtschaft gelebt und stetig angepasst werden muss. Und eine Synthese, eine Verbindung aus freier Initiative in einer Marktordnung &#8211; und zwar nicht nur die unternehmerische Initiative, sondern die jedes und jeder Einzelnen – mit einem sozialen Rahmen, der die Teilhabe aller ermöglicht.</p>
<p>Alles eine Frage der Betonung, wie Professor Nils Goldschmidt deutlich macht. Er ist Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, die die Ausstellung in der IHK konzipiert hat. Und seit kurzem auch offiziell Mitglied im Deutschen Ethikrat. Ludwig Erhard richtig lesen, meint Goldschmidt: Nicht „<em><strong>Wohlstand</strong> </em>für alle“, sondern „Wohlstand für <em><strong>alle</strong></em>“ ist gemeint, wenn man den bekanntesten Buchtitel der Wirtschaftsministerlegende nimmt.</p>
<p>Also: Was heißt für Sie Soziale Marktwirtschaft? Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, sehen Sie sich die <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/soziale-marktwirtschaft/">Ausstellung in der IHK</a> an. Lassen Sie sich inspirieren von Alfred Müller-Armack, auf den der Begriff zurückgeht. Und fangen Sie gerne an, über die Soziale Marktwirtschaft nachzudenken. So, wie es mir erging.</p>
<p>Denn vielleicht nehmen wir nach gut 75 Jahre das, was wir an ihr haben, nicht mehr genügend wahr. Aber Vorsicht: Fische im Aquarium glauben auch, das Wasser um sie herum ist selbstverständlich. Bis es plötzlich nicht mehr da ist. (pm)</p>
</div>
<p><strong>Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/soziale-marktwirtschaft-2/">Die Freitags-Kolumne: Fische im Wasser</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Kestner Gesellschaft: Zurück zu den Wurzeln</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2023/06/kestner-gesellschaft-lissitzky/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 12:41:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Schau „Der neue Mensch, der Ansager, der Konstrukteur. El Lissitzky: Das Selbstbildnis als Kestner Gesellschaft“, die am 7. Juli abends eröffnet wird, spürt das hannoversche Ausstellungshaus den Gründungsmomenten seiner mehr als hundertjährigen Geschichte und seiner avantgardistischen Mission nach. Dabei spielte auch der frühere IHK-Präsident Fritz Beindorff eine besondere Rolle.  Mit der Ausstellung am  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/06/kestner-gesellschaft-lissitzky/">Kestner Gesellschaft: Zurück zu den Wurzeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit der Schau „Der neue Mensch, der Ansager, der Konstrukteur. El Lissitzky: Das Selbstbildnis als </strong><strong>Kestner Gesellschaft“, die am 7. Juli abends eröffnet wird, spürt das hannoversche Ausstellungshaus den Gründungsmomenten seiner </strong><strong>mehr als hundertjährigen Geschichte und seiner avantgardistischen Mission nach. Dabei spielte auch der frühere IHK-Präsident Fritz Beindorff eine besondere Rolle. </strong></p>
<p>Mit der Ausstellung am dritten Domizil ihrer mehr als hundertjährigen Geschichte, dem umgebauten Goseriedebad im Zentrum Hannovers, kehrt die Kestner Gesellschaft zu ihren Anfängen zurück: Im Fokus der zentralen Schau des Jahres steht Eleazar „El“ Lissitzky. Der russische Avantgardist – Maler, Architekt, Fotograf, Designer, Autor – lebte und arbeitete Anfang der 1920er Jahre in Hannover und hatte bei der Kestner Gesellschaft 1923 seine erste institutionelle<br />
Einzelausstellung. Adam Budak, seit Ende 2020 Direktor der Kestner Gesellschaft, stellt sich mit der Ausstellung „Der neue Mensch, der Ansager, der Konstrukteur. El Lissitzky: Das Selbstbildnis als Kestner Gesellschaft“ bewusst in die Tradition seines Vorgängers Alexander Dorner, der das Museum von 1923 bis 1924 leitete und danach lange Jahre Direktor des Provinzialmuseums Hannover – dem späteren Landesmuseum – war. „In diesem Jahr oszillieren wir Gegenwart und Zukunft“, so Budak. „In der Mitte haben wir diese wichtige Ausstellung, mit Lissitzky als Hero. Das Jahr begonnen haben wir mit der tschechischen Künstlerin Klára Hosnedlová. Sie ist jetzt 33 Jahre alt und zeigt bei uns die erste institutionelle Einzelausstellung in ihrer Karriere. Bisher ist sie eher unbekannt, ähnlich wie Lissitzky unbekannt war. Progressive, unbekannte Künstlerinnen und Künstler zu zeigen, sieht die Kestner Gesellschaft nach wie vor als Aufgabe.“</p>
<div id="attachment_22215" style="width: 524px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20221201_HS_04557-1-scaled.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22215" class=" wp-image-22215" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20221201_HS_04557-1-300x200.jpg" alt="" width="514" height="342" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20221201_HS_04557-1-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20221201_HS_04557-1-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20221201_HS_04557-1-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20221201_HS_04557-1-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20221201_HS_04557-1-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20221201_HS_04557-1-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20221201_HS_04557-1-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20221201_HS_04557-1-1200x800.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/20221201_HS_04557-1-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 514px) 100vw, 514px" /></a><p id="caption-attachment-22215" class="wp-caption-text">Adam Budak vor „Paula Rego, The Dance, 1988, Kestner Gesellschaft 2022/23“. Ostrich Arts Ltd., Foto: Henning Scheffen</p>
<p></p></div>
<p>Um die Tradition der Kestner Gesellschaft zu verstehen, muss man einen langen Blick zurück werfen: Ende 1916, inmitten der schwierigsten Kriegszeit, wurde in<br />
Hannovers Prachtstraße – der Königstraße 8 – die „Kestner-Gesellschaft E.V.“ gegründet. Zwar gab es mit dem seit 1832 existierenden Kunstverein Hannover bereits ein Ausstellungshaus – die älteste Kunstinstitution Hannovers. 1889 wurde das Museum August Kestner eröffnet. Warum also ein weiteres Haus für Kunst? Das kulturelle Klima in der „Provinzstadt Hannover“ damals wird als stocksteif beschrieben. Stadtdirektor Heinrich Tramm war Mitglied im Kunstverein.<br />
„Doch hatte die Toleranz des damals 60-jährigen Stadtdirektors gegenüber neuen Entwicklungen in der Kunst seine Grenzen“, geht aus der „Kestnerchronik“<br />
hervor. Daraufhin beschlossen der Direktor des Kestner-Museums und Direktor der Städtischen Galerie Brinckmann, Carl Schuchhardt, sowie der Maler<br />
und Direktor der Kunstgewerbeschule, Wilhelm von Debschitz, einen neuen Verein ins Leben zu rufen. „Wir wollen [&#8230;] jene Dinge bringen, die im Rahmen des hiesigen Kunstvereins überhaupt nicht oder ganz unzuverlässig gebracht werden. Wir wollen jene Dinge bringen, die sich über den landläufigen Kunstbetrieb herausheben und die sich anbieten, anregend und aufklärend zu wirken“, heißt es in einem Brief vom Oktober 1916 an den Rittmeister Eugen Passmann,  Gründungsstifter der Kestner Gesellschaft.</p>
<p><strong>Die Mission </strong></p>
<p>Im Katalogvorwort zur ersten Ausstellung, die man taktisch klug mit Max Liebermann, einem engen Freund Tramms, bestritt, formulierte der erst 27-jährige Direktor, Dr. Paul Erich Küppers: „Mit unseren Ausstellungen [&#8230;] wollen wir den Einwohnern der Stadt Hannover Kunstwerke vorführen, die [&#8230;] dazu geeignet sind, das Verständnis an Kunst zu vertiefen und das Interesse und die Freude an der Kunst zum Nutzen des einzelnen wie der Künstler selber zu beleben. Die Dinge [&#8230;] sollen nicht einfach als angenehmer Zeitvertreib wirken, sondern vielmehr als Anreger und – nötigenfalls – als Erreger. [&#8230;] hoffen wir doch Historisch-Gewordenes ebenso zu bringen wie Werke bekannter lebender Größen und in die Zukunft weisende Schöpfungen sich noch entwickelnder junger Kräfte. Wir wollen damit nicht eine Abstempelung für gut und schlecht, für wertvoll und minderwertig vornehmen, sondern nur einen Gesichtswinkel bieten, aus dem heraus ein nachdenkliches Publikum, das Kunstwerke wirklich erfassen und genießen möchte, sich selber Klarheit verschaffen und ein Urteil bilden kann.“</p>
<p>Unter den 22 Gründungsstiftern waren einflussreiche Unternehmer der Stadt, etwa der Keksfabrikant Hermann Bahlsen, der Zeitungsverleger August Madsack,<br />
der Fabrikant August Sprengel und der Pelikan-Chef und spätere IHK-Präsident Fritz Beindorff. Rund 70 Personen aus Wirtschaft, Kunst und Gesellschaft umfasste die Liste der Gründungsmitglieder. Bald nach der Gründung stellten die ersten Künstlerinnen und Künstler in der Kestner Gesellschaft aus, etwa Paula Modersohn (1917), Emil Nolde (1918) oder Paul Klee (1919). Darüber hinaus bot die Kestner Gesellschaft eine Bühne für Konzerte, Vorträge und Lesungen. Unter der Leitung von Dr. Paul Erich Küppers und seiner Frau Sophie Küppers etablierte sie sich als Ort des kulturellen Austauschs. „In den nur sechs Jahren seiner Amtszeit bis zu seinem Tod war es ihm gelungen, die Gesellschaft zu einem für die moderne Kunst tonangebendem Institut in Deutschland zu machen“, heißt es in der Kestner-Chronik.</p>
<p>1922 wurde Eckart von Sydow Direktor. Ihm gelang es, El Lissitzky nach Hannover zu holen. Es war die erste institutionelle Einzelausstellung des russischen Künstlers. Sie markierte seine bahnbrechende Position als Ansager des neuen Vokabulars, das die formale Sprache der Kunst revolutionierte, sowie seine Rolle als Konstrukteur eines institutionellen Denkens, das auf der wissenschaftlichen und erfahrungsbasierten Wahrnehmung und dem innovativen Ansatz der Ausstellungsarchitektur, den Strategien der Inszenierung und einem umfassenden Verständnis des künstlerischen Schaffens beruht. „Lissitzky war sehr jung, 33. Er hat hier durch diese Ausstellung eine besondere Beziehung zu Hannover entwickelt“, berichtet Budak. „Und er hat hier Sophie Küppers kennengelernt,<br />
die Witwe des 1922 verstorbenen ersten Museumsdirektors Dr. Paul Erich Küppers. Sie wäre eigentlich die Nachfolgerin geworden“, so Budak. El Lissitzky<br />
und Sophie Küppers heirateten später. Wegen der sich zuspitzenden Bedingungen im Land – Lissitzky war Jude – verließ er Deutschland 1926, seine Frau folgte ihm wenige Monate später, nach Moskau. Die Kestner-Gesellschaft würdigt in ihrer neuen Ausstellung auch Sophie Küppers für ihre tragende Rolle in der Kestner-Gesellschaft, indem sie ihr eine Stimme gibt. So „spricht“ Sophie Küppers am Anfang der Eröffnung der neuen Lissitzky-Schau zu den Besucherinnen und Besuchern.</p>
<p><strong>Die erste Edition</strong></p>
<p>Nach seiner ersten Ausstellung bei der Kestner Gesellschaft 1923 erarbeitete El Lissitzky gratis eine Mappe mit acht Lithografien, die die Kestner Gesellschaft an Kunstliebhaber verkaufte. „Die Mappe ist so berühmt geworden, sie ist heute beispielsweise im MoMA (Museum of Modern Art, New York) zu sehen“, berichtet Budak. Die Mappe verkaufte sich schnell, es folgte eine zweite. Damit waren die Kestner-Editionen geboren, die es bis heute gibt. Als Lissitzky in Hannover schwer an Lungentuberkulose erkrankte, ermöglichten ihm Ärzte und Freunde einen Aufenthalt in einem Schweizer Sanatorium. Aber die Schweiz verlangte eine Garantie für den monatlichen Lebensunterhalt des Kranken. „Durch Dr. Beindorff, der Lissitzkys Arbeiten sehr bewunderte und einige von ihnen erworben hatte, erhielt Lissitzky von der Firma Günther Wagner (Anm. der Redaktion: aus der später Pelikan hervorging) Reklameaufträge, für die ein Monatsgehalt von 300 Mark festgesetzt wurde. Dadurch war ein beträchtlicher Teil der Aufenthaltskosten in der Schweiz gesichert“, heißt es in der  Kestnerchronik.</p>
<p>Bei den Aufträgen handelte es sich um die später berühmt gewordenen Werbeposter für Tinte und andere Produkte der Marke Pelikan. Auch Alexander Dorner, von 1923 bis 1924 und dritter Direktor der Kestner Gesellschaft, pflegte gute Kontakte in die internationale Kunstszene. Als seine entscheidende Leistung gilt die zusammen mit Justus Bier als Leiter der Kestner Gesellschaft seit 1930 aufgebauten Installationen zum neuen Raumverständnis der Moderne. Dazu gehörten das Abstrakte Kabinett von El Lissitzky, das seit April als Nachbau wieder im Sprengel-Museum in Hannover gezeigt wird, und der Raum der Gegenwart von László Moholy-Nagy.</p>
<p><strong>Was ab Juli gezeigt wird</strong></p>
<p>Mit „Der neue Mensch, der Ansager, der Konstrukteur“ würdigt die Kestner Gesellschaft die bedeutenden Tatsachen ihrer institutionellen Geschichte. Die Ausstellung betont die bahnbrechenden und visionären Aspekte, die der damalige Direktor und Kurator Alexander Dorner sowie andere Vertretende der Avantgarde, die Anfang der 1920er Jahre in Hannover aktiv waren, zu dieser Zeit entwickelten. Und sie untersucht das lang anhaltende Erbe dieser Zeit und ihre Auswirkungen auf den Museumsdiskurs, insbesondere im Hinblick auf Dorners Begriff des „lebendigen Museums“ und El Lissitzkys „imaginäre Räume“, in denen das Kunsterlebnis persönlicher, intensiver und multidimensionaler werden sollte, passend zum Leben eines neuen, modernen Menschen, der in einer sich ständig verändernden Welt voller Kontraste lebt.</p>
<div id="attachment_22209" style="width: 305px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/POster_Kestner_Ges.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22209" class=" wp-image-22209" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/POster_Kestner_Ges-204x300.jpg" alt="" width="295" height="433" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/POster_Kestner_Ges-200x294.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/POster_Kestner_Ges-204x300.jpg 204w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/POster_Kestner_Ges.jpg 312w" sizes="(max-width: 295px) 100vw, 295px" /></a><p id="caption-attachment-22209" class="wp-caption-text">Poster der aktuellen Lissitzky-Ausstellung.</p></div>
<p>Konzipiert als institutionelles Selbstporträt eines prophetischen Künstlers, besteht die Ausstellung aus Archivmaterial und historischen Positionen, die in Konfrontation mit der dekonstruktiven und revisionistischen Lesung des modernistischen Paradigmas durch zeitgenössische Künstler gesetzt werden, mit Arbeiten von: Michelangelo Antonioni, Willi Baumeister, Beaster, Johanna Billing, Martin Boyce, Max Burchartz, Heinrich Dunst, the next Enterprise, Fernanda Fragateiro, Assaf Gruber, Paul Harrison &amp; John Wood, Lajos Kassák, Marlena Kudlicka, Marysia Lewandowska, Felipe Mujica, László Moholy-Nagy, Paulina Ołowska, László Peri, Prinz Gholam, Florian Pumhösl, Susanne Sachsse, Wieland Schönfelder, Kurt Schwitters, Edik Steinberg, Katja Strunz, Nikolai Michailowitsch Suetin. „Die Ausstellung ist ein bisschen wie ein Manifest. Mit der Präsenz der jungen Künstlerinnen und Künstler zeigen wir, wie aktiv Lissitzky heute noch ist“, sagt Adam Budak. „Ich wollte diese Legacy fortsetzen, diese legendären 20er Jahre. Das ist genau das,<br />
was ich mache, wenn ich über Kestner rede oder über Dorner – eine Fadenfigur für kuratorische Praxis und neues Museumsdenken. Er war verbunden mit der Kestner Gesellschaft, er war hier in Hannover. Es könnte nicht besser passen.“</p>
<div id="attachment_22210" style="width: 457px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4131-scaled.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22210" class=" wp-image-22210" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4131-300x200.jpg" alt="" width="447" height="298" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4131-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4131-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4131-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4131-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4131-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4131-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4131-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4131-1200x800.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4131-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 447px) 100vw, 447px" /></a><p id="caption-attachment-22210" class="wp-caption-text">Das ehemalige Goseriedebad, seit 1997 Sitz der<br />Kestner Gesellschaft. Foto: Barbara Dörmer</p></div>
<p><strong>Wirtschaft als tragende Säule</strong></p>
<p>Bis heute sind Vorstand und Kuratorium der Gesellschaft vorwiegend mit Unternehmerinnen  und Unternehmern, die meisten aus Hannover, besetzt.  Heidelinde Gerhold, Gesellschafterin der GETEC-Gruppe, ist seit 2021 erste Vorsitzende, Nord/LB-Chef Thomas Bürkle ist zweiter Vorsitzender. Kuratoriumsvorsitzender ist Torsten Leue (Talanx), weitere Mitglieder sind etwa Volker Alt (Sparkasse Hannover), Thomas Düffert (Madsack), Karin Hardekopf (Günter Papenburg) oder Dr. Susanna Zapreva (Enercity). Die Namen sind in der Eingangshalle des Museums auf Acryl gedruckt zu lesen. „Die Vorstandsmitglieder funktionieren als Multiplikatoren, die uns dabei helfen, diese Institution zu führen“, so Budak. Und zwar nicht nur ideell, sondern vor allem<br />
auch finanziell. Das Land Niedersachsen fördert die Kestner Gesellschaft mit 700 000 Euro im Jahr. 2400 Mitglieder und 260 Fördermitglieder tragen einen<br />
weiteren Teil zur Finanzierung bei. Die Ausstellungen selbst werden zum Großteil von Wirtschaftsunternehmen und deren Stiftungen finanziert. Die Liste der<br />
Firmenpartner und -förderer umfasst knapp 30 Unternehmen, die meisten haben ihren Sitz in Hannover.</p>
<p>El Lissitzky, Marcel Duchamp, Andy Warhol, Rebecca Horn, Santiago Sierra, Barbara Kruger, Daniel Richter, Thomas Ruff, Guerrilla Girls: Die Kestner  Gesellschaft hat in ihrer langen Geschichte mehr als 700 Gruppen- und Einzelausstellungen ausgerichtet. Immer mit dem Ziel, die aktuell relevante, internationale Kunst ihrer Zeit zu zeigen – als Anreger und nötigenfalls als Erreger.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/06/kestner-gesellschaft-lissitzky/">Kestner Gesellschaft: Zurück zu den Wurzeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Schloss Derneburg zeigt Kunst aus Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2020 14:45:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hall Art Foundation zeigt im Schloss Derneburg mit der Ausstellung Berlin kommt nach Niedersachsen Werke von Künstlern, die in der Hauptstadt leben und arbeiten. Die Schloss-Eigentümer und Kunstsammler Andrew und Christine Hall konnten wegen der Covid-19-Reisebeschränkungen aus Amerika nicht persönlich zur Eröffnung in ihr Schloss nach Derneburg kommen. Die Hängung der Ausstellung „Berlin kommt  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/10/schaetze-im-schloss/">Schloss Derneburg zeigt Kunst aus Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Die <a href="http://www.hallartfoundation.org/de/about/mission" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hall Art Foundation</a> zeigt im Schloss Derneburg mit der Ausstellung Berlin kommt nach Niedersachsen Werke von Künstlern, die in der Hauptstadt leben und arbeiten.</h5>
<p>Die Schloss-Eigentümer und Kunstsammler Andrew und Christine Hall konnten wegen der Covid-19-Reisebeschränkungen aus Amerika nicht persönlich zur Eröffnung in ihr Schloss nach Derneburg kommen. Die Hängung der Ausstellung „Berlin kommt nach Niedersachsen“ haben sie aber am Computer mitverfolgt. Die Schau besteht aus vier Teilen: Die von Johann König kuratierte Gruppenausstellung „Szene Berlin“ umfasst Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Videos von mehr als zwei Dutzend in Berlin ansässigen Künstlern. Die Werke wurden zwischen den frühen 1990er Jahren und 2020 geschaffen. Vertreten sind Stars wie Norbert Bisky, Monica Bonvicini, Jonas Burgert, Martin Eder, Olafur Eliasson, Elmgreen &amp; Dragset, Stefanie Gutheil, Jeppe Hein, Judith Hopf, Wilhelm Klotzek, Alicja Kwade, Jonathan Meese, Anselm Reyle, Daniel Richter, Michael Sailstorfer, Tomas Saraceno, Thomas Scheibitz, Chiharu Shiota, Dirk Skreber, Katja Strunz, Jorinde Voigt, Corinne Wasmuht, Ai Weiwei oder Young-Jun Tak. Die bunte Künstlermischung weigert sich, eine Perspektive über die andere zu stellen.</p>
<div id="attachment_13959" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/10/NBI_M_66_00.007.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13959" class="size-medium wp-image-13959" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/10/NBI_M_66_00.007-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/10/NBI_M_66_00.007-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/10/NBI_M_66_00.007-300x199.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/10/NBI_M_66_00.007-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/10/NBI_M_66_00.007-600x398.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/10/NBI_M_66_00.007-768x510.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/10/NBI_M_66_00.007.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13959" class="wp-caption-text">Norbert Bisky: No Signal, 2018. Foto: Courtesy the artist &amp; König Galerie, Berlin/London/Tokyo</p></div>
<p>Norbert Bisky verkörpert das Lebensblut der Berliner Kunstszene. Mit ästhetischen Wurzeln, die bis zum Fall der Berliner Mauer zurückreichen, gestaltet er farbenprächtige, bildreiche Gemälde, in denen er die Vermischung von Kommunismus, Religion und Staat erforscht. Corinne Wasmuht ihrerseits zeigt eine fast mystische Intuition für räumliche Gestaltung. In ihren Arbeiten wird die Fragilität unseres digitalen Zeitalters deutlich, und wie der Bildschirm unser Empfinden architektonischer Formen überhöhen kann.<br />
„Szene Berlin“ wird durch Einzelausstellungen von Katharina Grosse, Karl Horst Hödicke und Johannes Kahrs ergänzt. Diese zeigen jede auf ihre Art, wie urbanes Leben, Wissenschaft und Natur in das Wirken von eng mit der Stadt verbundenen Künstlern eingebunden sind. Die Schau ist bis 1. November freitags bis sonntags geöffnet; <a href="http://www.hallartfoundation.org/de/location/schloss-derneburg/tickets" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tickets müssen vorab gebucht werden</a>.</p>
<p>In einem interessanten Online-Projekt der Foundation äußern sich <a href="http://www.hallartfoundation.org/de/exhibition/america-now/special-features" target="_blank" rel="noopener noreferrer">internationale Künstler in Kurzvideos</a> über die aktuelle Situation in den USA.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Schlossgeschichte und Hall Art Foundation: </strong>Die Geschichte der ursprünglichen Burganlage in Derneburg lässt sich bis ins 12. Jh. zurückverfolgen. Jahrhundertelang diente das heutige Schloss als Kloster. 1814 wurde es von dem Grafen Ernst zu Münster übernommen. Ab 1976 war es Wohnsitz und Atelier des Künstlers Georg Baselitz. Seit 2006 befindet sich das Schloss Derneburg in Besitz des Unternehmers und Kunstsammlers Andrew Hall, der zunächst die umfangreiche, zeitgenössische Kunstsammlung von Georg Baselitz und anschließend auch das Schloss und die Wirtschaftsgebäude der Domäne Derneburg erwarb. Die von den gebürtigen Engländern Andrew und Christine Hall gegründete Hall Art Foundation veranstaltet im Schloss und der Domäne Kunstausstellungen. Die Foundation wurde 2007 gegründet und macht Nachkriegs- und zeitgenössische Kunstwerke aus ihrer eigenen Sammlung sowie aus der Sammlung der Halls zum Vergnügen und zur Bildung der Öffentlichkeit zugänglich. Die Sammlungen umfassen rund 5000 Werke von einigen hundert Künstlern &#8211; darunter Richard Artschwager, Georg Baselitz, Joseph Beuys, Eric Fischl, Joerg Immendorff, Anselm Kiefer, Malcolm Morley, A. R. Penck, Ed Ruscha, Andy Warhol und Franz West. Das Schloss Derneburg ist einer von vier weltweiten Ausstellungsorten der Hall Foundation. Die Hall Art Foundation arbeitet mit anderen öffentlichen Institutionen auf der ganzen Welt zusammen, um Ausstellungen zu organisieren und Leihgaben aus der eigenen Sammlung und der Sammlung der Halls zu ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Kontakt zum Autor&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_column_text]</p>
<h2>Barbara Dörmer</h2>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1517998970317{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Adoermer%40hannover.ihk.de|||&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1577&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_circle_2&#8243;][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/10/schaetze-im-schloss/">Schloss Derneburg zeigt Kunst aus Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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