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		<title>Jahresstart der IHK in Göttingen: Die Stärken der Region ausspielen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2023 18:40:01 +0000</pubDate>
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<h5><strong> </strong></h5>
<p>Mit dem Fachkräftemangel nahm Birgitt Witter-Wirsam ein Thema auf, das IHK-Präsident Gerhard Oppermann bereits wenige Tage zuvor beim IHK-Auftakt in Hannover beschäftigte und das er als wesentliches Risiko für die Unternehmen auch in Göttingen hervorhob. Witter-Wirsam knüpfte daran unmittelbar an: Die Region müsse sich im Wettbewerb um Fachkräfte besser aufstellen, und das vor allem gemeinsam: „Unser Wirtschaftsraum hat viel Potenzial“, so die IHK-Vizepräsidentin vor den gut 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Jahresempfangs in der Lokhalle. Die Voraussetzungen mit dem Oberzentrum und Wissenschaftsstandort Göttingen, der Nord-Süd-Achse sowohl beim Schienen- als auch beim Straßenverkehr sowie die Wohn- und Lebensqualität seien ideal.</p>
<p>Allerdings müssten diese Potenziale auch genutzt werden. Dazu sei eine gemeinsame Anstrengung von Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft notwendig, machte Witter-Wirsam deutlich. „Die letzten Jahre habe gezeigt, welche besondere Bedeutung in diesem Zusammenspiel die gemeinsam getragene Südniedersachsen-Stiftung hat.“ Die Unternehmerin warnte eindringlich davor, das bislang erreichte zu gefährden: „Wir dürfen nicht riskieren, dass mühsam über die Jahre aufgebaute Kompetenzen und Strukturen in der Stiftung und wieder abhandenkommen, nur weil keine ausreichende Finanzierung bereitgestellt wird.“</p>
<div id="attachment_21097" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Birgitt-Witter-Wirsam.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21097" class="size-medium wp-image-21097" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Birgitt-Witter-Wirsam-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Birgitt-Witter-Wirsam-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Birgitt-Witter-Wirsam-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Birgitt-Witter-Wirsam-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Birgitt-Witter-Wirsam-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Birgitt-Witter-Wirsam-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Birgitt-Witter-Wirsam.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-21097" class="wp-caption-text">IHK-Vizepräsidentin Birgitt Witter-Wirsam appellierte an die Teilnehmenden die Südniedersachsen-Stiftung weiter zu unterstützen. Foto: Stephan Beuermann.</p></div>
<p>Wesentliche Ansatzpunkte für die Arbeit der Stiftung sieht Witter-Wirsam neben dem Regionalmarketing auch künftig im Technologie- und Wissenstransfer sowie  &#8211; eng verbunden damit &#8211; bei der Gründungsförderung. Aber auch dabei gibt es Arbeitsbedarf: „Ein Ökosystem für Start-ups und Gründungen kann man künstlich erschaffen. Es muss wachsen“, sagte Witter-Wirsam. Vor allem Wissenschaftsstandorte seien dafür prädestiniert &#8211; Südniedersachsen habe alles, was dazu nötig ist: „Wir müssen es nur noch stärker in den Mittelpunkt des Handelns stellen.“</p>
<p>Eine starke Region braucht kein Kirchturmdenken, mahnte die IHK-Vizepräsidentin. Wo genau Arbeitsplätze entstehen, sei für die Stärke der Region insgesamt unwichtig. Angesichts mancherorts knapper Gewerbeflächen, während anderswo noch genug Möglichkeiten sind, lobte Witter-Wirsam ausdrücklich den Ansatz der Landkreise Göttingen und Northeim, ein gemeinsames Gewerbeflächen- und Entwicklungskonzept zu erarbeiten. Das sei ein erster Schritt, bei dem es aber nicht bleiben dürfe: Auch die Vermarktung der Flächen sollte landkreisübergreifend und unter Beteiligung möglichst vieler Städte und Gemeinden erfolgen. Aus einer solchen Zusammenarbeit entsteht dann ein neues Wir-Gefühl – und das kann dann eine Grundlage sein, um die Region zukunftsfest zu machen. „Schließlich“, so Birgitt Witter-Wirsam, „wollen wir unsere Region nicht für die nächsten sechs Wochen, sondern für unsere und die kommenden Generationen aufstellen.“</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Gemeinsam</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2023 08:07:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zusammen geht mehr: Beim Auftakt 2023 der IHK Hannover tauchte ein Motiv immer wieder auf: In Krisenzeiten und angesichts gewaltiger Aufgaben die Dinge gemeinsam anzugehen. Eine Bestandsaufnahme hatte IHK-Präsident Gerhard Oppermann bereits im vergangenen Sommer geliefert. Krisen machen Versäumnisse deutlich wie unter einem Brennglas: zu langsam bei der Digitalisierung, dafür zu viel oder eher  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/01/gemeinsam/">Gemeinsam</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<p>Eine Bestandsaufnahme hatte IHK-Präsident Gerhard Oppermann bereits im vergangenen Sommer geliefert. Krisen machen Versäumnisse deutlich wie unter einem Brennglas: zu langsam bei der Digitalisierung, dafür zu viel oder eher noch mehr Bürokratie, eine durch Abhängigkeiten dramatisch verschärfte Energiewende, bröckelnde Straßen und Schienen als Grundlage einer Mobilitätswende, Riesenaufgaben im Bildungssystem, um gegen einen Fachkräftemangel zu anzugehen, der sich längst (wie Ministerpräsident Stephan Weil im Januar beim IHK-Auftakt sagte) zu einem Arbeitskräftemangel ausgewachsen hat. Und über allem die Notwendigkeit des Klimaschutzes.</p>
<p>Haben Politik und Wirtschaft, hat die Gesellschaft insgesamt aus dieser Bestandsaufnahme die richtigen Schlüsse gezogen? „Hat es uns wirklich die Augen geöffnet?“ Das stellte Gerhard Oppermann beim IHK-Auftakt im Januar als Frage in den Raum, konkret: den Kuppelsaal des Hannover Congress Centrums vor über 800 Zuhörenden. Und wenn: Was tun? Um die Dinge zu einem guten Ende zu bringen.</p>
<p>Beim Auftakt 2023 der IHK tauchte neben allen Vorschlägen und Anregungen ein Motiv immer wieder auf: Nicht nur, was zu tun ist, sondern auch wie man die Dinge angehen kann. Nämlich: Gemeinsam.</p>
<p>„Es wird nur gemeinsam gehen.“ Sagte Gerhard Oppermann schon mit Blick auf eine europäische Energieversorgung – mit gemeinsamer Beschaffung, harmonisierter Produktion, zuverlässigen Netzen und angemessenen Preisen. „Alleingänge schaden, das ist meistens so und ganz sicher hier.“</p>
<div id="attachment_21089" style="width: 710px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Reihe-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-21089" class="wp-image-21089" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Reihe-web-300x200.jpg" alt="" width="700" height="466" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Reihe-web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Reihe-web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Reihe-web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Reihe-web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Reihe-web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Reihe-web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/01/Reihe-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><p id="caption-attachment-21089" class="wp-caption-text">Im Austausch, nicht nur beim Auftakt: IHK-Präsident Gerhard Oppermann, Ministerpräsident Stephan Weil, Wirtschaftsminister Olaf Lies, IHK-Vzepräsidentin Ariane Reinhart (v.l.).</p></div>
<p>Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover, betonte einen besonderen niedersächsischen Aspekt: Beginnend in der Pandemie treffen sich bis heute Landesregierung und Wirtschaft zu regelmäßigem Austausch. Einen vergleichbaren Jour Fixe gebe es deutschlandweit kaum, vielleicht gar nicht außerhalb Hannovers, so Bielfeldt. Wichtig und richtig: „Nur gemeinsam lassen sich die Herausforderungen bewältigen“, sagte die Hauptgeschäftsführerin.</p>
<p>Dass sich die Politik in Krisen wie diesen – nach Corona ein Krieg in Europa &#8211; an diese Seite und hinter die Unternehmen stellt, machte Stephan Weil in eindringlichen Worten klar. Kämpfen um die energieintensive Grundstoffindustrie, Deindustrialisierung keine Option: Niedersachen auch künftig als Industriestandort, wenn auch – mit den Stichworten Nachhaltigkeit und Klimaschutz – unter anderen Vorzeichen. Auch dazu wird es eine gemeinsame Anstrengung brauchen.</p>
<p>Gemeinsam mehr Wucht: Das wurde beim Auftakt auch in einer Diskussionsrunde zum Fachkräftemangel deutlich. Professor Dr. Friedrich Esser, Chef des Bundesinstituts für Berufsbildung, forderte Offenheit für eine Weiterentwicklung der beruflichen Bildung: Jeden nach seinen Fähigkeiten abholen und weiterqualifizieren. Sein BIBB gehört zur Allianz der Chancen, die Continental-Vorständin Dr. Ariane Reinhart vorstellte, ebenso wie die Bundesagentur für Arbeit, Industrie- und Handelskammern und mehr als 50 ganz unterschiedliche Unternehmen. Zusammen wollen die Mitglieder der Allianz Möglichkeiten ausloten, Menschen passgenau zu qualifizieren. Sich gemeinsam anstrengen: So könnte man auch Reinharts Erwartung an die Politik versehen – Niedersachsen als Vorbild für den Bund, zusammenarbeiten und im Gespräch bleiben. Und Angela Papenburg, Vorständin der GP Papenburg Baugesellschaft GmbH, betonte auf den Beitrag hin, den gerade der Mittelstand leisten kann.</p>
<p>„In Krisenzeiten“, so IHK-Präsident Oppermann, „rücken Menschen näher zusammen und übernehmen Verantwortung füreinander.“ Er sagte das zwar mit Blick auf die Wahl zur IHK-Vollversammlung in diesem Jahr und das ehrenamtlich Engagement für die Wirtschaft. Aber angesichts der gewaltigen Aufgaben, die in den gegenwärtigen Krisen mehr als deutlich geworden sind, kann genau dieses Zusammenrücken und gemeinsames Handeln Teil einer klugen Lösung sein, die zu einem guten Ende führt. Denn das stellte Gerhard Oppermann als Leitthema über seine Worte zum Jahresbeginn: „Was du tust, tue es klug und bedenke das Ende.“</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>IHK-Auftakt 2023: Comeback einer Diskussionsplattform</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 14:47:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Corona erstmals wieder zu Jahresbeginn: der Auftakt der IHK Hannover. Vor über 800 Teilnehmenden nahm IHK-Präsident Gerhard Oppermann die Krisenfolgen in den Blick, insbesondere die Energiepreise. Weitere Themen: Bürokratie und Fachkräfte. Aber ziehen Wirtschaft und Politik, die Gesellschaft insgesamt, aus den Erkenntnissen der vergangenen Jahre und angesichts eines Krieges in Europa die richtigen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/01/auftakt-ihk-hannover/">IHK-Auftakt 2023: Comeback einer Diskussionsplattform</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><h5><strong>Nach Corona erstmals wieder zu Jahresbeginn: der Auftakt der IHK Hannover. Vor über 800 Teilnehmenden nahm IHK-Präsident Gerhard Oppermann die Krisenfolgen in den Blick, insbesondere die Energiepreise. Weitere Themen: Bürokratie und Fachkräfte. Aber ziehen Wirtschaft und Politik, die Gesellschaft insgesamt, aus den Erkenntnissen der vergangenen Jahre und angesichts eines Krieges in Europa die richtigen Schlüsse? Oppermann fand na</strong><strong>chdenkliche Worte, die Ministerpräsident Stephan Weil aufnahm.<br />
</strong></h5>
<p>Natürlich die Energie: Drastische Preisentwicklung und dramatische Abhängigkeiten fordern Antworten. IHK-Präsident Gerhard Oppermann sprach sich für eine künftig stärker dezentrale Energieproduktion aus. Das sind aber nicht nur die entsprechenden Netze nötig: Es könne nicht sein, dass im Norden die Energiewende forciert wird, dafür dann aber deutlich höhere Netzentgelte als im Süden fällig werden. Das hatte Oppermann bereits im Sommer vergangenen Jahres betont.</p>
<p>Beim Ausbau der Windenergie sieht er die Politik in der Pflicht, wenn es um die Ausweisung der notwendigen Flächen geht. Umwelt- und Klimaschutz stünden sich häufig im Weg, so der IHK-Präsident. Hierauf eine Antwort zu finden, ist eine Kernaufgabe der Politik, sagte Oppermann &#8211; was Ministerpräsident Stephan Weil unmittelbar aufnahm. Richtig Druck machen beim Zubau erneuerbarer Energien, das sei das Ziel der Landesregierung. Nicht nur bei der Windkraft, sondern auch beispielsweise bei der Fotovoltaik in der Landwirtschaft. Weil bekräftigte das Vorhaben, Niedersachsen zum Energieland Nummer eins in Deutschland zu machen. Eine historische Chance des Landes, so Weil, aber ebenso eine Notwendigkeit, um die wirtschaftliche Substanz des Landes zu erhalten, und das vor dem Hintergrund des Klimaschutzes als beherrschendem Thema: Industrieland bleiben, aber unter anderen Vorzeichen, so beschrieb Weil die Aufgabe.</p>
<p>Während der Pandemie sei es mit einem Kraftakt und rund 6,5 Mrd. Euro an Fördergeldern gelungen, dramatische Einschnitte in der Wirtschaft zu vermeiden. Aber auch angesichts der Energiekrise werde das Land den Unternehmen helfen: &#8222;Deindustrialisierung ist keine Option&#8220;, sagte Weil mit Blick auf das Chemiewerk von Oxxynova in Steyerberg. Die Einstellung der Produktion dort hatte bereits Gerhard Oppermann angesprochen. Auch Weil zeigte sich betroffen: Noch vor wenigen Monaten habe man sich eine solche Entwicklung nicht vorstellen können. Anlass genug zu einem engagierten Appell zur Unterstützung der energieintensiven Industriezweige: &#8222;Wir müssen zn den Bestand der Grundstoffindustrie kämpfen &#8211; und dessen sind wir uns als Landesregierung bewusst&#8220;, rief der Ministerpräsident den Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu. IHK-Präsident Oppermann lobte die im Februar anlaufende Energiekostenhilfe des Landes für kleine und mittlere Unternehmen mit einem Volumen von zunächst 100 Mio. Euro und zudem weiteren 200 Mio. Euro für die kommenden Monate.</p>
<p>Oppermann sprach auch Themen vor Ort in der Landeshauptstadt an. Er betonte die Bedeutung des Südschnellwegs, dessen Erneuerung nach langjähriger Planungsverfahren jetzt wieder in die Diskussion geraten ist. Oppermann dankte ausdrücklich dem Ministerpräsidenten für dessen Einsatz für den Flughafen Hannover. Schließlich stehe Hannover auch als Region im Wettbewerb mit anderen Städten in Europa: &#8222;Ein attraktiver Standort braucht einen attraktiven Flughafen&#8220;, so Oppermann. Außerdem kritisierte der IHK-Präsident die von der Stadt Hannover beschlossene Bettensteuer:  Abgesehen vom zusätzlichen bürokratischen Aufwand würden Hannovers Hoteliers damit spürbar gegenüber ihren Mitbewerbern benachteiligt. &#8222;Entlasten, nicht belasten&#8220;  muss nach Oppermanns Worten nach Corona die Devise sein.</p>
<p>Überhaupt: die Bürokratie. &#8222;Wir alle wissen, wie Bürokratie hemmt&#8220;, sagte der IHK-Präsident. &#8222;Sie verhindert gute Ideen, sie macht uns träge und hemmt unsere Fortschritt'&#8220; Oppermann kritisierte in diesem Zusammenhang auch ständig wachsende Behörden, lobte die Landesregierung aber für die Weiterführung der Clearingstelle: Diese Einrichtung, die von den Industrie- und Handelskammern mitgetragen wird, sollte Bürokratie bereits im Vorfeld der Gesetzgebung möglichst verhindern. Im Grundsatz jedenfalls stimmen IHK und Landesregierung in der Forderung nach nach schnelleren und schlankeren Verwaltungsabläufen überein. Ministerpräsident Weil verwies auf die Geschwindigkeit, mit der das Flüssiggasterminal in Wilhelmshaven in Betrieb genommen wurde: Dieses Tempo müsse das neue Normal werden, sagte der Regierungschef. Er sprach von einem &#8222;maximalen Interesse&#8220;, schneller zu werden. Der Vergleich mit den europäischen Nachbarn sei &#8222;schwer erträglich&#8220;, was Verwaltungsabläufe angeht. Weil forderte die Wirtschaft &#8211; Unternehmen ebenso wie Industrie- und Handelskammern auf, konkrete Vorschläge zur Entbürokratisierung zu machen.</p>
<p>Nicht weit auseinander sind Wirtschaft und Landesregierung auch beim Fachkräftemangel, der inzwischen &#8211; wie Stephan Weil betonte &#8211; eher Arbeitskräftemängel heißen muss. &#8222;Wir müssen Fachkräftezuwanderung ermöglichen&#8220;, so Gerhard Oppermann. Werben um die hellsten Köpfe und fleißigsten Arme &#8211; aber unbürokratiswch. Ministerpräsident Weil sprach von einer strukturellen Klemme angesichts der bald in Rente gehenden geburtenstarken Jahrgänge. Neben der Zuwanderung kündigte er Initiativen in der Bildungspolitik an: Mehr Berufsorientierung in den Schulen, insbesondere den Gymnasien, eine Aufwertung des Lehrerberufs und stärkere Betonung des Unterrichts in Grundlagenfächern wie Mathe und Deutsch.</p>
<p>Bei einer Podiumsdiskussion tauschten sich Professor Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung, Dr. Ariane Reinhart, Vorständin Personal/Nachhaltigkeit der Continental AG und Angela Papenburg, Vorständin GP Günter Papenburg AG, zum Thema „Wir stehen noch am Anfang &#8211; Fachkräfte dringend gesucht“ aus. Professor Esser sprach von einer „herausfordernden demografischen Entwicklung“ – 4,1 Mio. Menschen schieden zwischen 2021 und 2026 aus dem Arbeitsmarkt aus. Über viele Jahrzehnte hat sich die akademische Entwicklung auf Kosten der Berufsausbildung entwickelt und forderte eine Öffnung für Weiterentwicklungsfragen der beruflichen Bildung hierzulande. Länder wie Australien, Neuseeland oder Kanada hätten es geschafft, eine qualifizierte Zuwanderung zu schaffen. In Deutschland habe man mit dem Anerkennungsgesetz eine gute Infrastruktur geschaffen, um Menschen nach Deutschland zu locken und im Ausland erworbene Qualifikationen hier anzuerkennen. Angela Papenburg, Vorständin GP Günter Papenburg AG, berichtete, wie sie seit 2019 erfolgreich junge Menschen aus Usbekistan als Auszubildende gewinnen und integrieren konnte. Dafür sei allerdings auch eine interkulturelle Kompetenz bei den Ausbildern sehr wichtig. Conti-Vorständin Dr. Ariane Reinhart verwies auf ein erfolgreiches Fachkräfteprojekt der Initiative &#8222;Allianz der Chancen&#8220; mit Kolumbianern und auf die Ausbildung von Menschen, die &#8222;noch niemals ein Zertifikat in der Hand gehabt hätten&#8220;. Von der Bundespolitik forderte die Managerin weniger Überregulierung. Ob Lieferkettengesetz, Nachweisgesetz oder das Arbeitszeiterfassungsgesetz: „Wir kriegen immer wieder Gesetze, die wir gar nicht umsetzen können.“ Lob gab es von ihr für die Politik in Niedersachsen. „Die Bundespolitik sollte sich ein Beispiel nehmen an der Landespolitik.“</p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/01/auftakt-ihk-hannover/">IHK-Auftakt 2023: Comeback einer Diskussionsplattform</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Ministerpräsident Weil: „Wir müssen schneller werden“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 18:34:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Vergleich zu heute waren es nahezu „romantische Verhältnisse“ im Januar des Jahres 2020. Es war der vorerst letzte Auftritt von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil beim Auftakt der IHK Hannover, der dann im Jahr darauf wegen Corona ausfallen musste und der in diesem Jahr in den Sommer verschoben wurde. Jetzt, zweieinhalb Jahre später, beim Auftakt  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/06/ministerpraesident-weil-wir-muessen-schneller-werden/">Ministerpräsident Weil: „Wir müssen schneller werden“</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vergleich zu heute waren es nahezu „romantische Verhältnisse“ im Januar des Jahres 2020. Es war der vorerst letzte Auftritt von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil beim Auftakt der IHK Hannover, der dann im Jahr darauf wegen Corona ausfallen musste und der in diesem Jahr in den Sommer verschoben wurde. Jetzt, zweieinhalb Jahre später, beim Auftakt 2022 im Kuppelsaal des Congress-Centrums Hannover, sprach der Ministerpräsident von „lausigen Zeiten“, wenn man nicht bereits doch von einer Krise sprechen müsse.</p>
<p>Weil merkte an, dass Niedersachsen vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen sei, etwa gemessen an der Zahl der Toten. Der Ministerpräsident erinnerte zudem daran, dass die Wirtschaft mit 6,5 Mrd. Euro unterstützt wurde und es durch die vielfältigen Maßnahmen gelungen sei, die von vielen erwartete Insolvenzwelle zu vermeiden. Weil lobte in diesem Zusammenhang auch den Austausch mit den Industrie- und Handelskammern und insbesondere mit der „größten und wichtigsten, der IHK Hannover“.</p>
<p>Der Ministerpräsident nutzte die Gelegenheit aber auch, um trotz der Vielzahl der Herausforderungen für Optimismus zu werben, indem er auf die Chancen verwies, die sich etwa durch den Bau der LNG-Terminals im Land bieten.</p>
<p>„Der Norden wird das Energiezentrum Deutschlands sein. Wir wissen, dass dies eine Chance ist und die werden wir nicht verstreichen lassen“, erklärte Weil mit Nachdruck. Das Land habe bei den Terminals bereits das Thema Wasserstoff im Blick und es werde hier eine Wasserstoffwirtschaft entstehen. Als Beispiel erwähnte Weil Salzgitter „als absolutes Leuchtturmprojekt“.</p>
<p>Weil sprach von schwierigen Rahmenbedingungen, vielleicht auch schon einer Krise – doch gerade jetzt müssten die Voraussetzungen für neue Stärke geschaffen werden.</p>
<p>Mit Blick auf die vergangenen Jahre sagte Weil aber auch: „Wir sind zu kompliziert, überreguliert und wir müssen einfacher werden,“ Was bei dem schnellen Bau der LNG-Terminals gelinge, müsse nun auch bei der Windkraft fortgesetzt werden.</p>
<p>„Wir müssen schneller werden“, sagte Weil und nannte die Friesenbrücke über die Ems bei Weener als mahnendes Beispiel: Sie wurde Ende 2015 bei einem Umfall zerstört, ist noch nicht wieder aufgebaut &#8211; dafür kostet der Neubau mehr als geplant.</p>
<p>Es seien entscheidende Jahre, die vor uns liegen. „Packen wir’s an“, rief Weil den Unternehmerinnen und Unternehmern zu.</p>
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		<title>Einladung zum IHK-Auftakt und zu regionalen Empfängen in Göttingen und Hildesheim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2022 11:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Direkt]]></category>
		<category><![CDATA[Auftakt]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Die Industrie- und Handelskammer Hannover lädt ihre Mitgliedsunternehmen zum Auftakt in Hannover oder den regionalen Jahresempfängen in Göttingen und Hildesheim ein. In diesem Jahr finden die Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie im Juni statt. Die vergangenen zwei Jahre haben viel Kraft gekostet – von den Mitarbeitenden bis zu den Kundinnen und Kunden, und auch persönlich  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/05/ihk-auftakt-einladung-jahresempfang-hildesheim-goettingen-2022/">Einladung zum IHK-Auftakt und zu regionalen Empfängen in Göttingen und Hildesheim</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h4 style="text-align: left;">Die Industrie- und Handelskammer Hannover lädt ihre Mitgliedsunternehmen zum Auftakt in Hannover oder den regionalen Jahresempfängen in Göttingen und Hildesheim ein. In diesem Jahr finden die Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie im Juni statt.</h4>
<p>Die vergangenen zwei Jahre haben viel Kraft gekostet – von den Mitarbeitenden bis zu den Kundinnen und Kunden, und auch persönlich wie der gesamten Wirtschaft in der Region. Aus Sicht der IHK ist es daher aktuell wichtiger denn je, weiter zusammenzustehen und auch wieder stärker in den persönlichen Austausch zu kommen.</p>
<p><strong>Ihr Unternehmen hat keine Einladung erhalten, Sie möchten aber gern teilnehmen? Dann registrieren Sie sich für unsere Einladungsverteiler.</strong></p>
<div id="attachment_2206" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2017/12/20170109_IHK_Auftakt_117.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2206" class="size-medium wp-image-2206" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2017/12/20170109_IHK_Auftakt_117-300x200.jpg" alt="Am Auftakt der IHK Hannover nehmen jedes Jahr mehr als 900 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung teil." width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2017/12/20170109_IHK_Auftakt_117-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2017/12/20170109_IHK_Auftakt_117-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2017/12/20170109_IHK_Auftakt_117-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2017/12/20170109_IHK_Auftakt_117-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2017/12/20170109_IHK_Auftakt_117-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2017/12/20170109_IHK_Auftakt_117-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2017/12/20170109_IHK_Auftakt_117-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2017/12/20170109_IHK_Auftakt_117-1200x800.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2017/12/20170109_IHK_Auftakt_117-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-2206" class="wp-caption-text">Am Auftakt der IHK Hannover nehmen jedes Jahr mehr als 900 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung teil.<br />Foto: Insa Hagemann.</p></div>
<h5><strong>Sommer-Auftakt in Hannover</strong></h5>
<ul>
<li>Montag, 13. Juni 2022</li>
<li>18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr)</li>
<li><a href="https://www.hannover.ihk.de/anfrage-auftaktverteiler">www.hannover.ihk.de/anfrage-auftaktverteiler</a></li>
</ul>
<p>Programm</p>
<p><strong><em>Es sprechen:</em></strong></p>
<ul>
<li><strong><em>Gerhard Oppermann</em></strong><em>, Präsident der IHK Hannover</em></li>
<li><strong><em>Stephan Weil</em></strong><em>, Niedersächsischer Ministerpräsident</em></li>
</ul>
<p><strong><em>Ausbildung in Coronazeiten</em></strong></p>
<p><strong><em>Im Gespräch mit:</em></strong><em>   </em></p>
<ul>
<li><strong><em>Melanie Fleig</em></strong><em>, Ausbildungsleiterin, Clarios Germany GmbH &amp; Co. KG   </em></li>
<li><strong><em>Claudia Decaro</em></strong><em>, Personalleiterin, Ardagh Glass GmbH   </em></li>
<li><strong><em>Maike Bielfeld</em></strong><em>t, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover</em></li>
</ul>
<p><em>Moderiert wird die Veranstaltung von <strong>Antje Diller-Wolff</strong>.<br />
Im Anschluss sind alle Teilnehmenden gegen 19:30 Uhr zu einem Empfang eingeladen. </em></p>
<h5></h5>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Jahresempfang Göttingen</strong></h5>
<ul>
<li>Mittwoch, 15. Juni 2022</li>
<li>17 Uhr (Einlass ab 16 Uhr)</li>
<li><a href="https://www.event.hannover.ihk.de/reg-goe">www.event.hannover.ihk.de/reg-goe</a></li>
</ul>
<p>Programm</p>
<p><strong><em>Es sprechen:</em></strong></p>
<ul>
<li><strong><em>Gerhard Oppermann</em></strong><em>, Präsident der IHK Hannover     </em></li>
<li><strong><em>Birgitt Witter-Wirsam</em></strong><em>, Vizepräsidentin der IHK Hannover</em></li>
<li><strong><em>Maike Bielfeldt</em></strong><em>, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover</em></li>
</ul>
<p><em>Im Rahmen des Jahresempfangs wird der langjährige Leiter der IHK-Geschäftsstelle Göttingen, <strong>Dr. Martin Rudolph</strong>, in den Ruhestand verabschiedet.</em></p>
<p><em>Moderiert wird die Veranstaltung von <strong>Katharina Müller</strong>.<br />
Im Anschluss sind alle Teilnehmenden gegen 18.30 Uhr zu einem Empfang eingeladen.      </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Für den Jahresempfang Hildesheim</strong></p>
<ul>
<li>Donnerstag, 16. Juni 2022</li>
<li>17 Uhr (Einlass ab 16 Uhr)</li>
<li><a href="https://www.event.hannover.ihk.de/reg-hi">www.event.hannover.ihk.de/reg-hi</a> (Code: empfang)</li>
</ul>
<p>Programm:</p>
<p><strong><em>Es sprechen:</em></strong></p>
<ul>
<li><strong><em>Gerhard Oppermann</em></strong><em>, Präsident der IHK Hannover</em></li>
<li><em><strong>Prof. Dr. May-Britt Kallenrode</strong>, Präsidentin der Universität Hildesheim</em></li>
</ul>
<p><strong><em>Im Talk:</em></strong></p>
<ul>
<li><em>    <strong>Olaf Lies,</strong> Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz</em></li>
<li><em>    <strong>Stefan Kühn</strong>, Vizepräsident der IHK Hannover</em></li>
<li><em>    <strong>Maike Bielfeldt</strong>, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover</em></li>
</ul>
<p><em>Moderiert wird die Veranstaltung von <strong>Yannic Wittenberg</strong>.<br />
Im Anschluss sind alle Teilnehmende gegen 18.30 Uhr zu einem Empfang eingeladen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Für den Jahresempfang in Nienburg (in 2023)</strong></h5>
<p>Der nächste Empfang findet 2023 statt.<br />
Bitte registrieren Sie sich schon jetzt für den Einladungsverteiler:</p>
<ul>
<li><a href="https://event.hannover.ihk.de/reg-ni">https://event.hannover.ihk.de/reg-ni</a></li>
</ul>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sami Haddadin &#8211; Mensch im Mittelpunkt</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2019/01/sami-haddadin-hannover-auftakt-2019/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2019 14:20:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Direkt]]></category>
		<category><![CDATA[Auftakt]]></category>
		<category><![CDATA[Haddadin]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahrsempfang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Vorausdenker: Die gut 1000 Gäste beim IHK-Auftakt Anfang Januar in Hannover erlebten mit Professor Sami Haddadin einen der aktuell renommiertesten Robotik-Spezialisten überhaupt. Der 38-Jährige, in Neustadt am Rübenberge geboren, mit Eltern aus Finnland und Jordanien, erhält in diesem Jahr für seine Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Mensch und Roboter den Leibniz-Preis, der als wichtigste  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h5>Vorausdenker: Die gut 1000 Gäste beim IHK-Auftakt Anfang Januar in Hannover erlebten mit Professor Sami Haddadin einen der aktuell renommiertesten Robotik-Spezialisten überhaupt. Der 38-Jährige, in Neustadt am Rübenberge geboren, mit Eltern aus Finnland und Jordanien, erhält in diesem Jahr für seine Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Mensch und Roboter den Leibniz-Preis, der als wichtigste Auszeichnung in der Forschungsförderung gilt. Bevor es Haddadin 2018 von Hannover nach München zog, nahm er noch als Professor an der Leibniz-Uni den Zukunftspreis des Bundespräsidenten entgegen. Auch das würdigte seine Erfolge, Roboter zu entwickeln, die komplexe Aufgaben erfüllen, möglichst wenig kosten, leicht und intuitiv zu bedienen sind und bei aller Lernfähigkeit doch nichts mehr sein sollen als ein bloßes Werkzeug des Menschen.</h5>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Er ist einer der führenden Robotik-Experten. Umso mehr mag es überraschen, wie sehr Sami Haddadin, Professor an der TU München und dort Direktor der frisch gegründeten Munich School of Robotics and Machine Intelligence, den Menschen in den Mittelpunkt seines Denkens stellt. Roboter, die dem Menschen gleichkommen, ihn ersetzen? Mit solchen Zukunftsversprechen, die bei manchen zu Befürchtungen werden, wolle er aufräumen, erklärte Haddadin beim IHK-Auftakt Anfang Januar in Hannover.</p>
<p>Und das von einem Forscher, der aktuell zu den Schrittmachern der Entwicklung in der Robotik gilt? Andererseits: Wer könnte sich besser dazu äußern als jemand, der sich wie nur wenige andere mit der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine auskennt?</p>
<p>Immer wieder weist Haddadin auf die Einzigartigkeit des Menschen und seiner Fähigkeiten hin. Das muss demütig machen, sagte er in Hannover. Natürlich: Schon vor über 20 Jahren habe ein Computer den Menschen im Schach besiegt, und vor gut zwei Jahren auch im Go, was noch schwieriger war. Aber so ohne weiteres schafft das, was man künstliche Intelligenz nennt, den Sprung von der virtuellen Welt in die Realität nicht. „Sehen, greifen, umsetzen: Das ist die eigentliche Kunst“, so Haddadin. Und, etwas abstrakter: „Die physische Intelligenz ist noch fast unverstanden.“</p>
<p>Allerdings: Klein reden würde er das auf diesem Gebiet bislang Erreichte wohl auch nicht. Schließlich gehört Haddadin zur Avantgarde dieser Entwicklung. Sein Roboter, Franka Emika, hat es bis auf die Titelseite eines amerikanischen Magazin gebracht: so viel zur internationalen Wahrnehmung. Franka Emika ist ein mechanischer Arm, der auf seine Umgebung reagieren kann. Bekannt sind <a href="http://www.youtube.com/watch?-v=gqBG_8zZ9bE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Videos</a>, bei denen Roboter aus der Franka-Emika-Familie mit einer Metallspitze Luftballons eindrücken, ohne sie zum Platzen zu bringen. Mit dieser Sensibilität gehört Haddadins Entwicklung zu der Generation von Robotern, die ihresgleichen aus den Sicherheitskäfigen befreit. Und die, wenn man so will, Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten können, ihnen als Werkzeug dienen. Denn das ist die Rolle, die Haddadin diesen Cobots, kollaborativen Robotern, zuweist: die des bloßen Werkzeugs. Und hier kommt dann sogar die Klassik der Science-Fiction-Literatur ins Spiel: Haddadin zitiert als Maxime das erste Robotergesetz, formuliert vom Romanautor Isaac Asimov, auf den auch der Begriff Roboter zurückgeht: Ein Roboter, schrieb Asimov schon 1942, darf keinen Menschen verletzen oder zulassen, dass einem Menschen Schaden zugefügt wird. Haddadin arbeitet aber nicht nur daran, dem Roboter einen Tastsinn zu geben, der ihm bislang fehlte, und ihn damit zu einem Werkzeug zu machen, mit dem Menschen gefahrlos zusammenarbeiten. Die Maschinen sollen auch lernfähig sein. Außerdem möglichst leicht programmierbar, und damit möglichst leicht zugänglich. Haddadin hat sich die Demokratisierung von Technologie auf die Fahnen geschrieben. Und dabei ist aus seiner Sicht auch der Preis entscheidend: Roboter sollen kein Luxusgut bleiben, so Haddadin, sondern ein Werkzeug für alle sein. Entsprechend fordert er, dass die Beschäftigung mit der neuen Technik früh, bei Kindern und Jugendlichen, anfangen müsse: „Nach den Digital Natives kommen die Robonatives“, erklärte er in Hannover.</p>
<p>Deshalb setzt sich Haddadin dafür ein, auf breiter Basis Wissen über die neue Technik zu vermitteln. In Hannover treibt er die Stiftung Robokind voran. Denn wenn man genau hinsieht, so Haddadin, wird man feststellen: Der Roboter ist kein Monster, keine Bedrohung, kein Menschenersatz &#8211; sondern ein immer besseres Werkzeug für den Menschen.[/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;5649&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220; onclick=&#8220;img_link_large&#8220; img_link_target=&#8220;_blank&#8220;][vc_column_text]</p>
<h5><a href="https://nw-ihk.de/2019/01/ihk-hannover-auftakt-2019-impressionen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Impressionen vom Auftakt 2019.</a></h5>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator][vc_column_text]<span style="color: #ee7f01;"><strong>Stiftung Robokind</strong></span></p>
<p>Beim IHK Auftakt in Hannover wies Sami Haddadin auf ein besonders Anliegen hin: Über <a href="http://www.robokind.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Robokind &#8211; eine Stiftung</a>, die gerade in Hannover aufgebaut wird &#8211; sollen Bildung in der Robotik und Künstliche Intelligenz jedermann verfügbar und zugänglich gemacht werden. Das entspricht dem Ziel Haddadins, Technologie zu demokratisieren und, angefangen bei Kindern und Jugendlichen, über Roboter und Künstliche Intelligenz zu informieren. Zukünftige Generationen in allen Bereichen der Gesellschaft sollen auf den Wandel und die wachsende Bedeutung der Robotik vorbereitet sein. Dafür werden Bausteine in Form von Schulungskonzepten entwickelt, die unter anderem an der <a href="http://www.roboterfabrik.uni-hannover.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Roboterfabrik der Uni Hannover</a> angewandt werden. Schüler, Azubis und Erwachsene können an Schulungen vor Ort und virtuell teilnehmen. Weitere Angebote sind geplant.<br />
<a href="http://www.robokind.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.robokind.de</a>[/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;5651&#8243; img_size=&#8220;large&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220; onclick=&#8220;img_link_large&#8220; img_link_target=&#8220;_blank&#8220;][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/01/sami-haddadin-hannover-auftakt-2019/">Sami Haddadin &#8211; Mensch im Mittelpunkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>IHK-Auftakt 2019: Impressionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2019 14:20:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Direkt]]></category>
		<category><![CDATA[Auftakt]]></category>
		<category><![CDATA[Haddadin]]></category>
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		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahrsempfang]]></category>
		<category><![CDATA[Weil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_gallery type="image_grid" images="5491,5492,5493,5494,5495,5497,5498,5499" img_size="medium" onclick="img_link_large" custom_links_target="_blank" title="Fotos: Insa Hagemann"][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/01/ihk-hannover-auftakt-2019-impressionen/">IHK-Auftakt 2019: Impressionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_gallery type=&#8220;image_grid&#8220; images=&#8220;5491,5492,5493,5494,5495,5497,5498,5499&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; onclick=&#8220;img_link_large&#8220; custom_links_target=&#8220;_blank&#8220; title=&#8220;Fotos: Insa Hagemann&#8220;][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/01/ihk-hannover-auftakt-2019-impressionen/">IHK-Auftakt 2019: Impressionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>IHK-Auftakt: Hinsch formuliert Position der Wirtschaft &#8211; Digitalisierung, Fachkräfte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2019 16:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IHK]]></category>
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		<category><![CDATA[Weil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Digitalisierung und Fachkräfte: Dr. Christian Hinsch, Präsident der IHK Hannover, stellte beides in den Mittelpunkt seiner Rede zum Jahresauftakt. Seine Worte kamen an: bei Ministerpräsident Stephan Weil ebenso wie bei den mehr als 1000 Unternehmerinnen und Unternehmen sowie Spitzen aus Politik, Justiz und Verwaltung. [/vc_column_text][vc_column_text]Die alles umfassenden Veränderungen, ausgelöst durch die digitale Revolution, und  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/01/ihk-hannover-auftakt-2019/">IHK-Auftakt: Hinsch formuliert Position der Wirtschaft &#8211; Digitalisierung, Fachkräfte</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h5>Digitalisierung und Fachkräfte: Dr. Christian Hinsch, Präsident der IHK Hannover, stellte beides in den Mittelpunkt seiner Rede zum Jahresauftakt. Seine Worte kamen an: bei Ministerpräsident Stephan Weil ebenso wie bei den mehr als 1000 Unternehmerinnen und Unternehmen sowie Spitzen aus Politik, Justiz und Verwaltung.</h5>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Die alles umfassenden Veränderungen, ausgelöst durch die digitale Revolution, und die Notwendigkeit, jetzt und in Zukunft ausreichend Fachkräfte zu finden, beherrschen nicht nur weiterhin die Tagesordnung in Unternehmen – beide Themen sind eng miteinander verflochten. Auch das ging aus den Worten von IHK-Präsident Dr. Christian Hinsch zum Jahresbeginn hervor &#8211; ganz im Einklang mit Ministerpräsident Stephan Weil, der ebenfalls in diesen Bereichen wesentliche Baustellen sieht. Denn die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Hinsch wies in diesem Zusammenhang auf ein zentrales Arbeitsgebiet der Industrie- und Handelskammern hin: Die Ausbildungsinhalte in knapp 20 IHK-Berufen wurden bereits an die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt angepasst. Und auch über die von der Landesregierung stärker in den Schulen verankerte Berufsorientierung will die IHK Berufseinsteiger stärker für neue Berufe – etwa als Kaufleute im E-Commerce – gewinnen. Hinsch betonte auch die Angebote der IHK, mit denen sie Unternehmen unterstützt, um ihre Mitarbeiter für die digitale Arbeitswelt fit zu machen: Mehr Fort- und Weiterbildungsangebote, wobei die IHK auch mit dem Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 zusammenarbeitet. Von staatlicher Seite wünscht sich der IHK-Präsident einen zügigen Ausbau der Breitband-Infrastruktur,  eine flächendeckende Einführung des Mobilfunkstandards 5 G und mehr E-Government. Auch die IHK muss ihre digitalen Hausaufgaben machen – das, so machte Hinsch klar, sei Chefsache. Die Industrie- und Handelskammern arbeiteten dabei zusammen, und die IHK Hannover habe finanzielle Vorsorge getroffen, um ihren Teil leisten zu können.</p>
<p>IHK-Präsident Christian Hinsch begrüßte ausdrücklich ein Fachkräftezuwanderungsgesetz. Das werde aber nur in Grenzen den grassierenden Fachkräftemangel lindern. Den Großteil ihrer Fachkräfte werde die Wirtschaft auch in Zukunft selbst ausbilden müssen. Er sprach den Konflikt an, dass Jugendliche, Eltern und Lehrer ein Studium favorisieren, in Unternehmen aber Arbeitskräfte besonders gefragt sind, die sich nach einer dualen Ausbildung konsequent weitergebildet haben. Der IHK-Präsident forderte mehr Anerkennung für die duale Berufsbildung und, eng verbunden damit, mehr Investitionen sowie mehr Lehrkräfte – auch Quereinsteiger – für die Berufsschulen, um eine ausreichende Unterrichtsversorgung sicherzustellen: 90 Prozent, wie 2017, seien nicht ausreichend, sondern mangelhaft. Was Stephan Weil aber nicht umkommentiert lassen wollte: Die 90 Prozent seien immerhin eine Verbesserung, wenngleich noch nicht befriedigend. Auch seien die Mittel für Berufsschulen ja nicht zurückgefahren worden.[/vc_column_text][vc_column_text] [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;5486&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Ministerpräsident erinnerte an den im vergangenen Jahr für Niedersachsen vorgestellten Masterplan Digitalisierung, der die von Christian Hinsch geforderte Infrastruktur beim Netzausbau und im Mobilfunk vorantreiben soll. Weil sprach von einer Aufholjagd, die das Land mit rund 1 Mrd. Euro in Angriff nimmt. Er bekannte sich auch zum E-Government: Hier soll es bereits in wenigen Jahren wesentliche Fortschritte geben.</p>
<p>Über die vom IHK-Präsidenten in die Debatte geworfenen Themen Digitalisierung und Fachkräfte hinaus sprach Weil als weitere große Zukunftsbaustellen den Klimawandel und die akuten Fragen im Außenhandel angesichts des bevorstehenden Brexits und eines zunehmenden weltweiten Protektionismus&#8216; an. Im Jahr der Europawahl rief der Ministerpräsident dazu auf, sich für Europa einzusetzen und zu kämpfen. Die aktuell gute Verfassung der niedersächsischen Wirtschaft sei eine gute Grundlage, um die Herausforderungen beim technischen Wandel insbesondere im Automobilbau zu bewältigen.</p>
<p>Christian Hinsch sprach den sich zunehmend verschärfenden internationalen Steuerwettbewerb an und forderte Entlastungen für die Unternehmen.</p>
<p>In deutlichen Worten kritisierte der IHK-Präsident die Verkehrssituation in Hannover, immerhin Hauptstadt eines Flächen- und Autolandes: „Unser Schnellwegenetz verkommt, Brücken werden gesperrt statt erneuert und Hauptverkehrsadern zurückgebaut“ – mit entsprechenden Konsequenzen für Pendler und Einzelhandel. Er forderte Investitionen in alle Verkehrsträger &#8211; einen guten ÖPNV und gut ausgebaute Hauptverkehrsstraßen gleichermaßen sowie eine bessere Ampelsteuerung und eine weitsichtige Bauleitplanung.</p>
<p><strong><span style="color: #ff9900;">Schlusswort zur IHK Hannover: Dort wird nicht nur in diesem Jahr eine neue Vollversammlung <span style="caret-color: #ff9900;">gewählt. </span>Bis Sommer fällt auch die Entscheidung, ob die IHK in einen Neubau umzieht oder das derzeitige Gebäude umfassend umbaut.</span></strong>[/vc_column_text][vc_separator][vc_column_text]</p>
<h5><a href="https://nw-ihk.de/2019/01/ihk-hannover-auftakt-2019-impressionen/" target="_blank" rel="noopener">Impressionen vom Auftakt 2019.</a></h5>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/01/ihk-hannover-auftakt-2019/">IHK-Auftakt: Hinsch formuliert Position der Wirtschaft &#8211; Digitalisierung, Fachkräfte</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Einladung zum IHK-Auftakt</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2018/12/ihk-auftakt-einladung/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2018 13:15:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Die Industrie- und Handelskammer Hannover lädt ihre Mitgliedsunternehmen zum Auftakt 2019 am 7. Januar in den Kuppelsaal des Hannover Congress Centrums ein. Redner beim Neujahrsempfang sind IHK-Präsident Dr. Christian Hinsch, der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und Professor Dr.-Ing. Sami Haddadin. [/vc_column_text][vc_column_text][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Man muss begreifen, was für ein Wunderwerk der Mensch ist. Und das muss zu  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2018/12/ihk-auftakt-einladung/">Einladung zum IHK-Auftakt</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h4 style="text-align: left;">Die Industrie- und Handelskammer Hannover lädt ihre Mitgliedsunternehmen zum Auftakt 2019 am 7. Januar in den Kuppelsaal des Hannover Congress Centrums ein. Redner beim Neujahrsempfang sind IHK-Präsident Dr. Christian Hinsch, der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und Professor Dr.-Ing. Sami Haddadin.</h4>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Man muss begreifen, was für ein Wunderwerk der Mensch ist. Und das muss zu Demut führen.“ Das sagte Sami Haddadin, einer der führenden deutschen Robotik-Experten und damals noch Professor an der Uni Hannover, 2017 in einem Artikel in diesem Magazin. Wenige Monate später erhielt der heute 38-Jährige den Zukunftspreis des Bundespräsidenten. In diesem Frühjahr wechselte Haddadin an die TU München. Dort leitet er die Ende Oktober eröffnete Munich School of Robotics and Machine Intelligence. Am 7. Januar wird er beim Auftakt 2019 der IHK Hannover – der erstmals nachmittags um 17 Uhr beginnt – den Impulsvortrag halten. Sein Beitrag schließt sich an die Reden von IHK-Präsident Dr. Christian Hinsch und Ministerpräsident Stephan Weil an.</p>
<p>Haddadin, der Impulsgeber, ist in einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden durch Franka Emika &#8211; ein Roboter, etwas größer als ein menschlicher Arm und in seiner Beweglichkeit damit vergleichbar. Sensorik und Programmierung machen Franka Emika berührungsempfindlich, reaktionsschnell und vor allem lernfähig. Er ist gedacht für die Zusammenarbeit mit Menschen, soll möglichst leicht zu bedienen sein. Auch das sagt einiges über die Ansichten von Sami Haddadin. Der in Neustadt am Rübenberge geborene Sohn einer Finnin und eines Jordaniers machte 2017 in der NW deutlich, dass er Roboter als Werkzeug sieht und nicht als etwas, das dem Menschen ähnlich wird. Außerdem<br />
vertrat er die Idee einer Demokratisierung der Robotik: Roboter sollen leicht zugänglich sein, was sowohl den Preis als auch die Bedienbarkeit umfasst.</p>
<p>Der Robotik-Experte wird sich beim IHK-Auftakt gemeinsam mit Ministerpräsident Weil und IHK-Präsident Hinsch in einer Diskussionsrunde Fragen stellen &#8211; auch das ist neu beim Neujahrsempfang der IHK Hannover 2019.</p>
<p>Die Einladung zum Auftakt 2019 richtet sich an Geschäftsführungen und Inhaber von Mitgliedsunternehmen der IHK Hannover. Sie können sich <a href="http://www.hannover.ihk.de/auftakt2019">online anmelden</a>.[/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;5292&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220; onclick=&#8220;img_link_large&#8220;][vc_column_text]Die traditionellen regionalen Jahresempfänge der IHK Hannover finden am Dienstag, 8. Januar in Hildesheim und am Mittwoch, 16. Januar, in Göttingen statt. Beide Veranstaltungen werden von IHK-Präsident Dr. Christian Hinsch eröffnet. Gastredner in Hildesheim am 8. Januar ist Tim Mittelstaedt, Senior Consultant des nordmedia APITs Lab. Sein Thema: „Niedersachsen spielend digitalisieren &#8211; Weshalb der Mittelstand Spieletechnologien nutzen muss“. Den Abend abschließen wird Jens Koch, Vizepräsident der IHK Hannover. Der Jahresempfang beginnt um 17 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr) im Festsaal der Robert Bosch GmbH in Hildesheim.<br />
In Göttingen spricht am 16. Januar als Gastredner Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen über „Polizeiarbeit in der Zukunft und Bekämpfung der Kriminalität in der digitalen Welt.“ Das Schlusswort spricht IHK-Vizepräsidentin Birgitt Witter-Wirsam. Der IHK-Jahresempfang findet diesmal in der <b></b>Lokhalle Göttingen (Bahnhofsallee 1B) statt. Beginn ist um 17 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr).</p>
<p><a href="http://www.hannover.ihk.de/auftakt2019">Anmeldung zum IHK-Auftakt in Hannover</a></p>
<p>Für die regionalen Jahresempfänge melden Sie sich bitte per E-Mail bei den IHK-Geschäftsstellen an:<br />
Hildesheim: <a href="mailto:hildesheim@hannover.ihk.de">hildesheim@hannover.ihk.de</a>, Tel. 05121/105-40<br />
Göttingen: <a href="mailto:flucke@hannover.ihk.de">flucke@hannover.ihk.de</a>, Tel. 0551/70710-21[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2018/12/ihk-auftakt-einladung/">Einladung zum IHK-Auftakt</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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