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	<title>Auetal Archive - NW IHK</title>
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		<title>Scanblue: In geheimer Mission</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jun 2019 12:12:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[3D Scan]]></category>
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		<category><![CDATA[Norbert Zimmermann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Ob Schuhe, Staubsauger oder historische Schreiben: Scanblue aus Auetal hat sich auf die Digitalisierung physischer Objekte in 3D spezialisiert. Das von Nobert Zimmermann gegründete Unternehmen sieht sich heute als Weltmarktführer in diesem Bereich. [/vc_column_text][vc_column_text]Ein Möbelstück mit Handy und App im eigenen Wohnzimmer platzieren. Im Online-Shop demonstrieren, wie ein Staubsaugerroboter funktioniert. Ein Kunstwerk dreidimensional im  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/06/scanblue-auetal-3d-scans-2/">Scanblue: In geheimer Mission</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<h5>Ob Schuhe, Staubsauger oder historische Schreiben: <a href="https://scanblue.com/de/">Scanblue aus Auetal</a> hat sich auf die Digitalisierung physischer Objekte in 3D spezialisiert. Das von Nobert Zimmermann gegründete Unternehmen sieht sich heute als Weltmarktführer in diesem Bereich.</h5>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Ein Möbelstück mit Handy und App im eigenen Wohnzimmer platzieren. Im Online-Shop demonstrieren, wie ein Staubsaugerroboter funktioniert. Ein Kunstwerk dreidimensional im Word Wide Web präsentieren. Ein in Asien produziertes Produkt vor der Auslieferung nach Deutschland aus allen Blickrichtungen ansehen. Alles Zukunftsmusik? Keineswegs! Die Scanblue Engineering AG aus Auetal hat sich auf das dreidimensionale Digitalisieren physischer Produkte spezialisiert. Das 1997 in Hameln gegründete Unternehmen ist nach eigenen Angaben heute Vorreiter und Technologieführer in den Bereichen 3D, Augmented Reality und Virtual Reality. „Bei uns erhalten Sie alles, was Sie brauchen, um Ihre Produkte in die dritte Dimension zu bringen: sei es in Online-Shops, auf Websites, bei Ebay, Amazon, Alibaba und allen anderen, mit Augmented-Reality-Apps oder für 3D-Brillen“, wirbt das Unternehmen in seiner Firmenbroschüre. „Gestochen scharf in HD-Fotoqualität und animiert. Bei gleichzeitig minimalen Datenvolumina.“</p>
<div id="attachment_7163" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/Scanblue_Zentrale.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7163" class="size-medium wp-image-7163" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/Scanblue_Zentrale-300x106.jpg" alt="Die Firmenzentrale von Scanblue in Auetal" width="300" height="106" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/Scanblue_Zentrale-200x71.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/Scanblue_Zentrale-300x106.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/Scanblue_Zentrale-400x142.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/Scanblue_Zentrale-600x212.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/Scanblue_Zentrale-768x272.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/Scanblue_Zentrale.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-7163" class="wp-caption-text">Die 2017 bezogene Firmenzentrale von Scanblue in Auetal. Foto: Scanblue</p></div>
<p>Gründer von Scanblue ist Norbert Zimmermann. Der diplomierte Architekt, der vor seiner Zeit als Unternehmer Kranken-, Geschäfts- und Hochhäuser baute, hatte die Idee dafür, als er einen Raumteiler auf den Markt bringen wollte. Damals ärgerte sich der heute 61-Jährige, dass er seinem Kunden nicht zeigen konnte, wie das Produkt im Raum aussieht und brütete selbst an einer Lösung. Schließlich gründete er Scanbull, den Vorläufer von<br />
Scanblue. Heute beschäftigt die Scanblue-Gruppe, zu der neben der Scanblue Engineering AG auch die Scanblue Software GmbH gehört, rund 260 Mitarbeiter. Zimmermann steht als alleiniger Vorstand der AG und als alleiniger Geschäftsführer der GmbH an der Spitze. Vor zwei Jahren bezog Scanblue seinen neugebauten Firmensitz nahe der A2 in Rehren. Architekt des modernen Komplexes, in dem rund 60 Mitarbeiter arbeiten, ist der Firmenchef selbst. Im Showroom im Erdgeschoss können Kunden erleben, wie digitale 3D-Scans eingesetzt werden können. Mit dem Handy lassen sich beispielsweise Möbel, Leuchten oder Elektronikartikel an eine beliebige Stelle im Showroom platzieren und in jedem Detail aus der Nähe betrachten. Mit VR-Brille und Handschuhen ausgestattet, können in einem virtuellen Raum Gegenstände anvisiert, gegriffen und gedreht werden. Damit haben die Showroom-Kunden dem Firmenchef eine Erfahrung voraus. „Ich habe nie eine VR-Brille aufgehabt und werde es auch nie tun“, so Zimmermann. „Dafür gibt es auch eine ganz einfache Erklärung: Ich würde mein Hirn damit komplett verseuchen. Ich würde Kleinigkeiten toll finden, würde mich darauf konzentrieren, würde sagen, das ist das Nonplusultra und würde andere Sachen außer Acht lassen.“</p>
<p>„Für digitale Abbilder physischer Objekte sind wir Weltmarktführer. Wir erzeugen die Daten und entwickeln die Anlagen dazu“, erklärt Dr. Ulrich Clemens, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Scanblue. Die Produkte werden mit einem Selbstentwickelten fotooptischen 3D-Scanverfahren digital erfasst. Aus diesen Daten wird ein 3D-Modell erzeugt. Die riesigen Datenmengen werden dabei durch Algorithmen aufbereitet und so minimiert, dass sie im Internet oder als App nutzbar sind. Am Ende der Pipeline liefert Scanblue die Daten über eine Cloud-Lösung aus. Damit stehen die Daten für Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und 3D-Anwendungen mit wenigen Klicks zur Verfügung. „Das besondere an unseren Technologien ist, dass einmal gescannte Schuhe oder beliebige andere Produkte in jeder nur erdenklichen Augmented und Virtual Reality-Umgebung nutzbar sind. Das fängt bei der AR-App für Smartphones und Tablets an und endet noch lange nicht bei nahezu allen aktuellen 3D-Brillen für Augmented Reality, Virtual Reality oder VR-Spielekonsolen“, so Clemens weiter.</p>
<div id="attachment_7162" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/GB_Detail_2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7162" class="size-medium wp-image-7162" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/GB_Detail_2-300x187.jpg" alt="Der Goldene Brief aus dem Jahr 1756." width="300" height="187" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/GB_Detail_2-200x125.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/GB_Detail_2-300x187.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/GB_Detail_2-400x250.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/GB_Detail_2-600x374.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/GB_Detail_2-768x479.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/GB_Detail_2.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-7162" class="wp-caption-text">Der Goldene Brief aus dem Jahr 1756 wurde vom Scanblue in 3D digitalisiert. Foto: Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek.</p></div>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Am aktivsten ist Scanblue im Bereich Retail. „Die wissen, dass es ohne digitale Abbildungen ihrer Produkte nicht weitergehen wird. Wir haben für MediaMarktSaturn das gesamte Grundsortiment für einen VR-Shop digitalisiert“, so Clemens. Auch Medion, Samsung oder Lloyd zählen zu den Kunden von Scanblue. Aber nicht nur Handel und Industrie interessieren sich für die digitalen 3D-Scans. Im Jahr 2013 hat Scanblue den Goldenen Brief – ein handschriftliches Dokument, das der birmanische König Alaungphaya 1756 aufsetzen ließ und an den britischen König Georg<br />
II. nach London sandte – mit Unterstützung des Auswärtigen Amts und der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in 3D digitalisiert. Der digitale Zwilling des Schreibens soll als „moderne kulturelle Brücke“ zwischen den beiden Ländern dienen. 2015 hat die Unesco den Brief, der im Original in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover verwahrt wird, in das Weltregister des Dokumentenerbes aufgenommen. Ganz andere Bereiche, in dem Technologien von Scanblue eingesetzt werden, sind Schulungen für neue Waffen oder Waffensysteme sowie der militärische Bereich. Und nicht zu vergessen: die Gaming-Branche. Ob öffentliche Hand oder Wirtschaft – in vielen Fällen ist Scanblue zur Geheimhaltung verpflichtet. Daher sind weite Teile des Gebäudes für Besucher tabu.</p>
<div id="attachment_7161" style="width: 235px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/48A426FC-0867-4FCD-8298-3C804B38513C.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7161" class="size-medium wp-image-7161" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/48A426FC-0867-4FCD-8298-3C804B38513C-225x300.jpg" alt="Beispielbild von Scanblue" width="225" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/48A426FC-0867-4FCD-8298-3C804B38513C-200x267.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/48A426FC-0867-4FCD-8298-3C804B38513C-225x300.jpg 225w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/48A426FC-0867-4FCD-8298-3C804B38513C-400x534.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/48A426FC-0867-4FCD-8298-3C804B38513C-600x800.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/48A426FC-0867-4FCD-8298-3C804B38513C-768x1024.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2019/06/48A426FC-0867-4FCD-8298-3C804B38513C.jpg 800w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-7161" class="wp-caption-text">Per App lässt sich ein Möbelstück im Raum platzieren. Foto: Scanblue</p></div>
<p>Seit 1997 hat Scanblue rund 50 000 Scansysteme verkauft. Inzwischen hat das Unternehmen über 80 Patente. Seit einigen Jahren konzentriert sich Scanblue ausschließlich auf den B2B-Bereich. „Wir scannen Objekte für Kunden oder verkaufen dem Kunden Scan-Anlagen, mit denen er selbst scannen kann“, so Clemens. Die Bezahlung erfolgt pro Scan – ähnlich dem Bezahlsystem vieler Anbieter von Kopiergeräten. Die Nachfrage bei Scanblue ist groß. „Wir schaffen vielleicht sechs bis acht Prozent von dem, was Kunden von uns wollen“, berichtet Zimmermann. „Unser Unternehmenswachstum ist exorbitant. Das muss ich organisieren können.<br />
Ich kann nicht anorganisch – weil ich organisch besser finde.“</p>
<p><a href="https://scanblue.com/de/">Scanblue</a> ist aktuell in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Spanien und Großbritannien tätig. Gerade steht der Schritt über den großen Teich an: Die Niedersachsen wollen in den USA zeigen, was sie können.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row]</p>
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		<title>Genesis Display: Figuren vom Land</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2019 12:00:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Es gibt Showrooms in New York und Barcelona, aber der Firmensitz liegt in Auetal an der A2: Hier entwirft Genesis Display Schaufensterfiguren für Modemarken aus der ganzen Welt. Individuell, nach Kundenwunsch und nachhaltig mit Bioharz statt Polyester. [/vc_column_text][vc_column_text]Puppen darf man nicht sagen. „Wir machen hier ja kein Spielzeug“, sagt Andreas Gesswein. Der 61-jährige ist  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h5>Es gibt Showrooms in New York und Barcelona, aber der Firmensitz liegt in Auetal an der A2: Hier entwirft <span style="color: #ee7f01;">Genesis Display</span> Schaufensterfiguren für Modemarken aus der ganzen Welt. Individuell, nach Kundenwunsch und nachhaltig mit Bioharz statt Polyester.</h5>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Puppen darf man nicht sagen. „Wir machen hier ja kein Spielzeug“, sagt Andreas Gesswein. Der 61-jährige ist geschäftsführender Gesellschafter der Genesis Display GmbH aus Auetal. Das Unternehmen stellt Schaufensterfiguren her, die bei Modemarken aus der ganzen Welt gefragt sind. Die lange Liste der Kunden reicht von Louis Vuitton, großen schwedischen und spanischen Modeketten bis zu Primark. In Europa zählt sich Genesis zu den Top 3, weltweit sei man, gemessen am Umsatz, sicher unter den Top 10.</p>
<p><strong>Schönheit ist nicht alles</strong><br />
Die Kunden aus aller Welt können bei Genesis Display aus einer Vielzahl ganz verschieden aussehender Figuren wählen: Die Bandbreite reicht von schlicht bis sportlich und geschminkt mit Perücke. Zur Wahl stehen mehr als 31 Serien mit über 300 Posen, 140 Köpfen und 40 Make-ups. Es gibt Kinderfiguren oder junge, trendbewusste Frauen- und Männerfiguren, genauso wie sportlich-trainierte oder auch übergewichtige Figuren, nicht zu vergessen die Serie „Punk Deluxe“, deren Köpfe an Science-Fiction-Helme erinnern. „Eine gute Figur ist nicht unbedingt schön. Sie muss vor allem eins: verkaufsfördernd sein“, erklärt Gesswein. Die Schauwerbegestaltung, heute visuelles Marketing – das ist das Metier des gebürtigen Augsburgers. Mitte der neunziger Jahre verschlug es ihn zufällig ins Schaumburger Land, wo er viele Jahre in der Branche tätig war, bis er im Frühjahr 2011 Genesis Display gründete, das er heute zusammen mit Ute Filyo führt. Der Jahresumsatz des Unternehmens liegt im zweistelligen Millionenbereich.[/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;6010&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220; onclick=&#8220;img_link_large&#8220; img_link_target=&#8220;_blank&#8220;][vc_column_text]<strong>Alleinstellung mit Nachhaltigkeit</strong><br />
Genesis, die Schöpfungsgeschichte. Als Teil des Unternehmensnamens nicht zufällig gewählt. Denn seit Anfang an setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit. So bestehen die Figuren neben dem Grundaufbau aus glasfaserverstärktem Polyester inzwischen beinahe zur Hälfte aus Bioharz, das die Figuren zudem strapazierfähiger und langlebiger machen soll. „Wir waren weltweit der erste Hersteller, der auf dieses ökologische Material gesetzt hat“, sagt Gesswein. Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI arbeite man derzeit an „noch nachhaltigeren Figuren“. Nachhaltigkeit ist heute neben der Qualität das Alleinstellungsmerkmal von Genesis. Nachhaltig sein heißt für das Unternehmen aber auch, nur ungiftige Farben auf Wasserbasis einzusetzen, die Figuren bald als erstes Unternehmen nur noch in Pappe (und nicht mehr in Plastik) zu verpacken und für gesundheitlich unbedenkliche Arbeitsbedingungen in der Produktion in China zu sorgen. Die Firma unterstütze die Beschäftigten dort in mehrerer Hinsicht: es gibt Wohnungen für die Mitarbeiter und auch gesunde Mahlzeiten, Kinderbetreuung sowie Spiel- und Grünflächen.</p>
<p>Wenn jemand nicht bereit ist, für die Qualität und den höheren Aufwand zugunsten von Mensch und Natur zu bezahlen, dann bricht Gesswein  Verhandlungen auch schon mal ab. „Die rufen dann zwei Tage später an und wollen doch.“</p>
<p>Bevor in China produziert wird, kommt allerdings das 35-köpfige Team in Auetal zum Einsatz, das die Anfragen der Kunden bearbeitet, die mit ihren Vorstellungen und Ideen auf das Unternehmen zukommen. Dann werden Prototypen entwickelt und produziert und den Kunden entweder zugeschickt, oder in einem der weltweit fünf Showrooms oder am Firmensitz präsentiert. In New York, Montreal, London, Barcelona und Kairo ist Genesis vertreten. Dort aber auf weit weniger Fläche als in Auetal, wo viel Raum für die gesamte Produktpalette ist. „In den großen Metropolen ist so viel Platz unbezahlbar“, sagt Gesswein. Auch die Entscheider großer Marken kämen gern hierher. Ein Mitarbeiter holt die Besucher vom Flughafen ab, sodass sich die Anreise problemloser und planbarer gestaltet als in den Millionenstädten mit überlasteten Verkehrssystemen. „Vom Westen Londons in den Osten der Stadt dauert es länger als mit dem Flugzeug nach Hannover. Und die kommen mal raus aus der Stadt ins Grüne.“</p>
<p><strong>Auetal sticht London aus</strong><br />
Auch für seine Mitarbeiter biete der Standort vor den Toren der Landeshauptstadt viele Vorteile. Eigentum sei noch finanzierbar und der Verkehr dränge sich morgens auf der A2 meist eher in Richtung Hannover. Bayern vermisst der Geschäftsführer übrigens überhaupt nicht. „Wo gibt es sonst so eine abwechslungsreiche Landschaft wie hier?“ Als leidenschaftlicher Motoradfahrer ist Andreas Gesswein in seiner Freizeit oft im Schaumburger Land unterwegs, das er in den letzten Jahrzehnten schätzen gelernt hat.</p>
<p>Nachdem es in den ersten Jahren für Genesis Display nur bergauf ging, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr bereits die Zurückhaltung bei ihren Kunden aus der Textilbranche gespürt. Die Insolvenzen in der Branche machten sich auch beim Jahresumsatz des Unternehmens bemerkbar. „Der Markt schrumpft.“ Gesswein kann sich noch an Jahre erinnern, indem er pro Jahr rund 250 000 Schaufensterfiguren und Torsen verkauft hat. Heute, bei Genesis, liege man etwa bei der Hälfte. Aber dass es irgendwann gar keine Geschäfte mit Schaufenstern und Figuren gibt, glaubt der Geschäftsführer nicht, der sich neben der Firma auch als Präsident des Europäischen Verbands für visuelles Marketing Merchandising (VMM) engagiert. Orte, bei denen die Kaufkraft in einem guten Verhältnis zu den vorhandenen Verkaufsflächen stehe, werden sich weiterhin gut entwickeln. Dazu brauche der Handel aber neue Ideen und ausgefeilte Dienstleistungen, die auf die Bedürfnisse der Einkaufenden in den Städten zugeschnitten sind. So gewinne der stationäre Handel in einigen Städten Asiens gerade wieder an Relevanz, „aber mit ganz neuen Ansätzen, ganz anders als zuvor.“</p>
<p><strong>Genesis mischt auch bei AR und VR mit</strong><br />
Andreas Gesswein ist Optimist, in der Digitalisierung sieht er das Positive, die neuen Möglichkeiten etwa, die sich bieten. „Der Mensch wird nicht ersetzt werden. Aber die Digitalisierung kann die menschlichen Fähigkeiten noch besser in Szene setzen.“ Und auch im Geschäft mit virtuellen Figuren für den Einsatz im Onlinehandel möchte Genesis Display mitmischen. Der Geschäftsführer arbeitet dabei eng mit Scanblue zusammen, einer Firma, die er selbst nach Auetal geholt hat. Das Unternehmen sieht sich als Technologieführer im 3D-Digitalisieren physischer Produkte. So können Kunden Produkte in Augmented Reality, Virtual Reality und 3D erleben. Da entsteht was auf dem Land.[/vc_column_text][vc_column_text]<em>Fotos: Von Modelmaßen bis zu Sportlern oder auch Übergewichtigen: Die Bandbreite der möglichen Figuren kennt praktisch keine Grenzen.</em>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/3&#8243;][vc_single_image image=&#8220;6012&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; onclick=&#8220;img_link_large&#8220; img_link_target=&#8220;_blank&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/3&#8243;][vc_single_image image=&#8220;6011&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; onclick=&#8220;img_link_large&#8220; img_link_target=&#8220;_blank&#8220;][/vc_column][vc_column width=&#8220;1/3&#8243;][vc_single_image image=&#8220;6009&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; onclick=&#8220;img_link_large&#8220; img_link_target=&#8220;_blank&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/03/genesis-display-auetal-gesswein/">Genesis Display: Figuren vom Land</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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