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	<title>Anerkennung Archive - NW IHK</title>
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		<title>Erfolg für Vonovia und neue Fachkräfte: IHK bescheinigt Elektronikern aus Kolumbien volle Gleichwertigkeit ihrer Berufe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 09:52:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured IHK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dreizehn kolumbianischen Beschäftigten des Wohnungsunternehmens Vonovia hat die IHK Hannover heute die volle Gleichwertigkeit des Berufs „Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme“ bescheinigt. Möglich gemacht hat dies eine qualifizierte Beschäftigung von 14 Monaten bei Vonovia sowie die Betreuung durch die IHK Hannover und eine Weiterbildung durch die Continental AG. „Das ist ein guter Tag für uns  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dreizehn kolumbianischen Beschäftigten des <a href="https://www.vonovia.com/">Wohnungsunternehmens Vonovia</a> hat die IHK Hannover heute die volle Gleichwertigkeit des Berufs „Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme“ bescheinigt. Möglich gemacht hat dies eine qualifizierte Beschäftigung von 14 Monaten bei Vonovia sowie die Betreuung durch die IHK Hannover und eine Weiterbildung durch die <a href="https://www.continental.com/de/">Continental AG</a>. </strong></p>
<p>„Das ist ein guter Tag für uns alle. Ab sofort sind unsere kolumbianischen Mitarbeiter vollständig anerkannte Facharbeiter auf dem deutschen Arbeitsmarkt, denen alle Türen offenstehen“, erklärte Ruth Werhahn, Personalvorständin bei Vonovia. Durch die Anerkennung ihrer Qualifikation können die kolumbianischen Fachkräfte, die Vonovia 2021 in Südamerika angeworben hat, in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden.</p>
<p>Chief Human Resources Officer (CHRO) Ruth Werhahn sagte, dass Vonovia für die Gewinnung neuer Fachkräfte über Grenzen hinausgegangen sei. „In Kolumbien haben wir qualifizierte und mutige Menschen gefunden, denen wir eine Perspektive bieten konnten. Sie haben diese Chance auf ein neues Leben ergriffen und daraus das Beste gemacht.“ Zudem lobt sie die hervorragende Kooperation aller Beteiligten als „echte Teamarbeit, die zum Erfolg geführt hat.“</p>
<p>Die Fachkräfte, die im Rahmen des „TEAM“-Programms der Bundesagentur für Arbeit in Kolumbien angeworben wurden, hatten bereits im Vorfeld Deutsch gelernt und eine Sprachprüfung abgelegt. Nach ihrer Einreise im September 2022 wurden sie berufsbegleitend von der IHK und vom Bildungsträger Continental unterstützt. Vonovia begleitete die neuen Kolleginnen und Kollegen bei Behördengängen und organisierte Wohnungen.</p>
<p>„Nach der Prüfung der kolumbianischen Berufsabschlüsse durch die IHK direkt nach der Einreise haben wir mit unseren Partnern die noch erforderlichen Qualifizierungsbausteine zügig auf den Weg gebracht, um wesentliche Unterschiede zu deutschen Berufsstandards auszugleichen und eine vollständige Anerkennung der Berufsabschlüsse zu erreichen. Das Recruiting von Fachkräften außerhalb der EU und die Qualifizierung für den deutschen Arbeitsmarkt ist in diesem Fall durch gutes Teamwork vorbildlich gelungen“, erläuterte Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover.</p>
<p>Grundlage für das Projekt ist das 2020 in Kraft getretene und inzwischen erweiterte Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Es beschleunigt die mögliche Anerkennung bereits vorhandener ausländischer Berufsabschlüsse und gibt eingewanderten Fachkräften bis zu zwei Jahre Zeit, in Deutschland fehlende Teilqualifikationen oder Kenntnisse gängiger Technologien zu erwerben.</p>
<p>Auch das Continental Institut für Technologie und Transformation (CITT) als Weiterbildungsträger freut sich über das gute Ergebnis: „Die in Kolumbien angeworbenen Menschen hatten Grundkenntnisse in Deutsch und den Willen, sich in Deutschland zu integrieren. Wir haben mit den Partnern ein Modell entworfen, das Spracherwerb, prozesshaftes Lernen und Angleichung von deutschen Berufsanforderungen kombiniert. Damit haben wir gezeigt, wie ausländische Beschäftigte in kurzer Zeit erfolgreich zu Fachkräften qualifiziert und auch integriert werden können“, so Dr. Ariane Reinhart, Continental-Vorständin für Personal und Nachhaltigkeit.</p>
<p>Nachdem im vergangenen Jahr 13 Elektronikerinnen und Elektroniker aus Kolumbien erfolgreich integriert werden konnten, beschäftigt Vonovia seit November 2023 zusätzlich weitere 26 Elektroniker aus Kolumbien. Auch für diese Fachkräfte, die bei Vonovia bundesweit den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen unterstützen sollen, läuft bereits die Anerkennungsqualifizierung gemeinsam mit IHK und Continental. Zudem hat bereits ein weiteres Recruiting stattgefunden. Diese dritte Gruppe kolumbianischer Elektroniker erhält seit Januar Deutschunterricht in Bogota.</p>
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		<title>Vielsprachige Region Hannover: Arabisch vor Polnisch und Türkisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 12:43:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Direkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter den Menschen, die Region Hannover zu Hause sind und – möglicherweise auch - eine andere Sprache als Deutsch zur Kommunikation nutzen, ist Arabisch am häufigsten vertreten. Eine jetzt veröffentlichte Statistik der Region Hannover zählt fast 18.400 Personen und damit 2,9 Prozent der Bevölkerung. Am stärksten gestiegen ist die Zahl der Ukrainische sprechenden Menschen in  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den Menschen, die Region Hannover zu Hause sind und – möglicherweise auch &#8211; eine andere Sprache als Deutsch zur Kommunikation nutzen, ist Arabisch am häufigsten vertreten. Eine jetzt veröffentlichte Statistik der Region Hannover zählt fast 18.400 Personen und damit 2,9 Prozent der Bevölkerung. Am stärksten gestiegen ist die Zahl der Ukrainische sprechenden Menschen in der Region: Sie hat sich, getrieben durch die Fluchtbewegung nach Ausbruch des gegen 2015 auf gut 8400 oder 1,3 Prozent der Bevölkerung etwa verfünffacht.</p>
<p>Die weiteren besonders häufig in der Region vertretenen Sprachen sind Polnisch (15.948 Menschen / 2,5 %) Türkisch (14.178 / 2,2 %), Russisch (8826 / 1,4 %) und Ukrainisch (8432 / 1,3 %).</p>
<p>Bei der absoluten Zunahme zwischen 2015 bis 2022 liegen die Arabischsprechenden vorn, deren Zahl seit 2015 um fast 9100 Personen gestiegen ist und sich damit fast verdoppelt hat. Viele kommen aus Syrien oder dem Irak. Die Region weist darauf hin, dass außerdem das Arabische in weiteren 26 Ländern offizielle Amtssprache ist.</p>
<h6><strong>Wo andere Sprachen besonders vertreten sind</strong></h6>
<p>Betrachtet man die häufigsten Sprachen in den einzelnen Städten und Gemeinden, so zeigen sich teilweise andere Schwerpunkte als beim Blick auf das gesamte Regionsumland: Italienisch und Englisch schaffen es in 14 Städten und Gemeinden unter die Top 10. Italienisch hat in Burgdorf eine besondere Bedeutung. Dort ist es die vierthäufigste Sprache, die immerhin von 1,4 Prozent der Gesamtbevölkerung gesprochen wird, also von 440 Menschen. Ebenfalls in Burgdorf erreicht Englisch seine stärkste Relevanz mit einem Anteil von 0,8 Prozent der Bevölkerung (entspricht 269 Menschen).</p>
<p>In zwölf Kommunen zählt Serbisch zu den zehn am meisten verbreiteten Sprachen. Besondere Relevanz hat es als sechsthäufigste gesprochene Sprache in Seelze (418 Menschen / 1,2 %) und in Springe (180 / 0,6 %). Mit 706 Personen (1,1 %) sind aber die meisten Serbischsprechenden in Garbsen und in Langenhagen zu finden (611 / 1,1 %).</p>
<p>Persisch, das in elf Kommunen zu den zehn häufigsten Sprachen zählt, ist sechshäufigste Sprache in Gehrden, Hemmingen und Laatzen. Dabei weist Laatzen mit 501 Persisch sprechenden Personen und 1,1 Prozent an der Bevölkerung die höchsten Werte in absoluter wie relativer Dimension auf.</p>
<p>Grundlage für die vorliegende Statistik ist die Bevölkerungsstatistik der Region Hannover mit den Auskünften aus den Einwohnermelderegistern der Städte und Gemeinden. Die Region Hannover bereitet daraus die Daten für die 20 Städte und Gemeinden des Umlands auf. Es sind die Personen mit Hauptwohnsitz im Umland der Region Hannover betrachtet worden.</p>
<p>Ziel der Statistik sei es, eine Übersicht über die Sprachenvielfalt im Umland zu bieten und zugleich abschätzen zu können, wie viele Personen in anderen Sprachen als Deutsch in der Region Hannover erreicht und auch informiert werden können.</p>
<h6><strong>Berufsqualifikationen: Beratung und Anerkennung bei der IHK </strong></h6>
<p>Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland kommen, bringen vielfältige Qualifikationen mit. Die <a href="https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/ausbildung-und-weiterbildung/fachkraefte/anerkennung-auslaendischer-abschluesse2">IHK Hannover ist zuständig für die Anerkennungsverfahren bei Aus-und Fortbildungsabschlüssen</a> aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen. Grundlage ist das Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen &#8211; kurz Anerkennungsgesetz. Zusätzlich bietet die IHK Hannover für alle Berufsgruppen eine kostenfreie Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung im Rahmen des Programms „Integration durch Qualifizierung &#8211; IQ“.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/region-hannover-vielsprachig/">Vielsprachige Region Hannover: Arabisch vor Polnisch und Türkisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>IHK überreicht 2.000. Anerkennung eines ausländischen Berufsabschlusses bei VSM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:51:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Direkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Hannover wurde am Mittwoch, 28. August, die 2.000. Anerkennung einer im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikation an einen serbischen Industriemechaniker überreicht. Deutschlandweit kommt aktuell jede zehnte Anerkennung ausländischer Abschlüsse bei den IHK-Berufen aus der Wirtschaftsregion der IHK Hannover. In einem bundesweit einmaligen Modell bietet die IHK Zuwanderern hier kurze Wege und persönliche Hilfestellung in über  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/08/anerkennung-auslaendischer-berufsabschluss-2000-hannover/">IHK überreicht 2.000. Anerkennung eines ausländischen Berufsabschlusses bei VSM</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Hannover wurde am Mittwoch, 28. August, die 2.000. Anerkennung einer im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikation an einen serbischen Industriemechaniker überreicht. Deutschlandweit kommt aktuell jede zehnte Anerkennung ausländischer Abschlüsse bei den IHK-Berufen aus der Wirtschaftsregion der IHK Hannover. In einem bundesweit einmaligen Modell bietet die IHK Zuwanderern hier kurze Wege und persönliche Hilfestellung in über zehn Sprachen, mit einer doppelt so hohen Erfolgs­quote wie im Bundesdurchschnitt. </strong></p>
<p>Ab 2020 wird die Anerkennung ausländischer Qualifikationen durch das neue Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung noch weiter aufgewer­tet und künftig vorausgesetzt, um gezielt Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten zu rekrutieren. Die Wirtschaftsregion Hannover hat durch den IHK-Service im Standortwettbewerb gute Voraussetzungen, um gezielte Zuwanderung von neuen Mitarbeitern mit beruflicher Aus­bildung aktiv zu fördern.</p>
<p>„Fachkräftemangel ist heute das Top-Risiko für die weitere Entwick­lung in unseren Unternehmen und wird sich durch die demografische Entwicklung noch deutlich verschärfen. Zuwanderung ist kein Allheil­mittel, aber im Gesamtprogramm der Fachkräftesicherung ein wich­tiger Baustein für die niedersächsische Wirtschaft“, sagt Dr. Horst Schrage, Hauptgeschäftsführer der IHK Hannover. „Besonders gefragt sind in den nächsten Jahren Zuwanderer mit beruflicher Ausbildung, die wir in den EU-Staaten nur noch teilweise finden und daher viel stärker aus Drittstaaten nach Deutschland holen müssen. Wir haben in ein eigenes Service-Modell-Anerkennung investiert, um auch diese dringend benötigten Fachkräfte schnell für unseren Arbeitsmarkt zu erschließen.“</p>
<p>Darko Trboljevac ist vor vier Jahren nach Deutschland zugewandert. Bei der VSM. Vereinigte Schmirgel- und Maschinenfabriken-AG hat er über Zeitarbeit als Produktionshelfer begonnen und ist heute in der Stammbelegschaft fest integriert. In seiner Heimat hatte der 35-jährige Serbe eine vierjährige Ausbildung zum „Mašinski tehnièar – IV Stepen“ (Maschinentechniker der IV. Stufe) in Leposavić absolviert. Die IHK Hannover hat in den letzten Monaten die Gleichwertigkeit seines Abschlusses zum deutschen Ausbildungsberuf Industriemechaniker geprüft und voll anerkannt.</p>
<p>„Wir freuen uns, dass Herr Trboljevac seine in Serbien erworbene Berufsausbildung hier in Deutschland anerkennen lässt“, sagt Bernhard von Heyl, Vorstandsvorsitzender der VSM · Vereinigte Schmirgel- und Maschinen-Fabriken AG. „Das unterstreicht auch, dass er in Deutschland und bei der VSM AG seine Zukunft sieht.“</p>
<p>„Die Anerkennung meines Berufsabschlusses ist der erste Schritt“, sagt Darko Trboljevac. „Ich möchte mehr erreichen. Ich arbeite gerne bei der VSM AG und möchte mich noch weiter qualifizieren. Ich sehe, was möglich ist, und das ist Ansporn genug.“</p>
<p>„Als Darko Trboljevac vor gut vier Jahren zur VSM kam, sprach er wenig Deutsch, aber er wollte unbedingt fest bei uns anfangen“, erinnert sich Joachim Zahl, Leiter der Hauptbetriebe bei VSM. „Das hat er nach einem guten Jahr Zeitarbeit auch geschafft. Ich bin sicher, dass er auch das nächste gesteckte Ziel erreichen wird und wir ihn gerne auf seinem Weg unterstützen werden. Das freut mich persönlich und erfüllt mich auch mit Stolz.“</p>
<p>Zuwanderer und Flüchtlinge, die ihren Beruf im Ausland erlernt haben, können ihre Abschlüsse seit sieben Jahren in Deutschland anerkennen lassen. Die Industrie- und Handelskammer Hannover bietet dafür einen speziellen Service zur ortsnahen Bearbeitung und Entscheidung für über 250 IHK-Ausbildungsberufe an, der nach wie vor in Deutschland einmalig ist.</p>
<p>In der Anerkennungsstelle der IHK Hannover ist eine Anerkennung bisher am stärksten durch Zuwanderer aus Syrien, Polen, Spanien, dem Iran und der Türkei gefragt. Erfolgreich anerkannt wurden aber auch bereits Abschlüsse aus Uganda, Mali, der Mongolei und Nepal. Auf dem Arbeitsmarkt besonders begehrt sind Zuwanderer, die einen Abschluss aus dem gewerblich-technischen Bereich mitbringen. Unter den Top-5 der durch die IHK Hannover anerkannten Berufe sind vier technische Ausbildungen zu finden, vom Industriemecha­niker bis zum Fachinformatiker.</p>
<p>Den Weg für beruflich qualifizierte Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten nach Deutschland weiter öffnen soll das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das am 1. März 2020 in Kraft treten wird. Ein konkretes Arbeitsplatzangebot in Deutschland bleibt eine wesentliche Voraussetzung für die Zuwanderung. Ergänzend können künftig Fachkräfte aus Drittstaaten mit einer Berufsausbildung aber auch für sechs Monate befristet zur Arbeitsplatzsuche nach Deutschland kommen. Vorausgesetzt, ihr Abschluss wurde voll gleichwertig zur deutschen dualen Ausbildung anerkannt. Diese Hürde ist relativ hoch.</p>
<p>Rund 60 Prozent der Anerkennungen ausländischer Abschlüsse bei der IHK Hannover kommen aktuell bereits aus Ländern außerhalb der EU. In der Praxis kann aber bisher nur jeder zweite bei der IHK Hannover ge­prüfte Abschluss sofort einem deutschen Ausbildungs­beruf voll gleichgestellt werden. Im anderen Fall wird der Abschluss erst einmal teilweise anerkannt und die fehlenden Qualifikationen können &#8211; auch berufsbegleitend &#8211; nachgeholt werden.</p>
<p>„Wir werden es uns künftig nicht leisten können, gut ausgebildete Fachkräfte von unserem Arbeitsmarkt abzuschotten, weil sie mit ihrem Abschluss nicht sofort kompatibel sind“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Schrage. Die teilwertige Anerkennung sollte ausreichen, um hierzulande befristet einen Arbeitsplatz suchen zu dürfen und sich dann im Job bis zur vollen Anerkennung weiter zu qualifizieren.</p>
<p>Angesichts des weltweiten Wettbewerbs um gut ausge­bildete Fachkräfte sollte deren Weg nach Deutschland gezielt einfach gestaltet werden, von der Visa-Vergabe bis zur Anerkennung ihrer Ausbildung. Und im Ausland muss dann viel intensiver für die Zuwanderung beruflich Qualifizierter geworben werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2019/08/anerkennung-auslaendischer-berufsabschluss-2000-hannover/">IHK überreicht 2.000. Anerkennung eines ausländischen Berufsabschlusses bei VSM</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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