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	<title>AHK Archive - NW IHK</title>
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		<title>Geschäftsvertrauen deutscher Unternehmen in China auf historischem Tiefstand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2022 09:49:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Handelskammer in China (AHK) hat die Ergebnisse ihrer jährlichen Umfrage zum Geschäftsklima veröffentlicht. Danach hat das Geschäftsvertrauen der deutschen Unternehmen in China einen historischen Tiefstand erreicht: So finden 49 Prozent der deutschen Unternehmen in China, dass China im Vergleich zu anderen Märkten an Attraktivität verloren hat. Und nur 51 Prozent der Unternehmen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/ahk-umfrage-geschaeftsvertrauen-unternehmen-china-tiefstand/">Geschäftsvertrauen deutscher Unternehmen in China auf historischem Tiefstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Die Deutsche Handelskammer in China (AHK) hat die Ergebnisse ihrer jährlichen Umfrage zum Geschäftsklima veröffentlicht. Danach hat das Geschäftsvertrauen der deutschen Unternehmen in China einen historischen Tiefstand erreicht: So finden 49 Prozent der deutschen Unternehmen in China, dass China im Vergleich zu anderen Märkten an Attraktivität verloren hat. Und nur 51 Prozent der Unternehmen beabsichtigen, ihre Investitionen in China in den nächsten zwei Jahren auszubauen, verglichen mit 71 Prozent im letzten Jahr.</p>
<p>Dies sind die zentralen Ergebnisse des <a href="https://china.ahk.de/market-info/economic-data-surveys/business-confidence-survey-202223"><strong>Business Confidence Survey 2022/23</strong></a> den die AHK China im Zeitraum vom 23. August bis zum 21. September 2022 online unter ihren Mitgliedsunternehmen durchführt hat.</p>
<p>Als größte Herausforderungen werden in der Umfrage Chinas Null-COVID-Politik und geopolitische Spannungen genannt.</p>
<p>Entsprechend gilt die jüngste Abkehr Chinas von der Null-COVID-Politik als begrüßenswerte Entwicklung, die mittel- und langfristig zur Wiederherstellung des Geschäftsvertrauens beitragen kann.</p>
<p>Die Null-COVID-Politik hat allerdings tiefe Spuren hinterlassen: So erwarten 41 Prozent der deutschen Unternehmen einen Gewinnrückgang. Sie setzen auf Lokalisierungs- und Diversifizierungsstrategien, um die Risiken der früheren Null-COVID-Politik sowie der veränderten geopolitischen Rahmenbedingungen zu minimieren. Dabei ziehen 10 Prozent der Unternehmen in Erwägung, China zu verlassen (gegenüber 4 Prozent im letzten Jahr).</p>
<p>Auch die regulatorischen Hürden bleiben bestehen: Als größte regulatorische Herausforderungen für Unternehmen gelten Rechtsunsicherheit (33 Prozent) sowie Cyber- und Datenschutzvorschriften (31 Prozent), die mit der unklaren Umsetzung des chinesischen Cybersicherheitsgesetz zusammenhängen. Initiativen wie &#8222;Made in China 2025&#8220; und das Streben des Landes nach mehr Eigenständigkeit verschaffen lokalen Wettbewerbern einen Vorsprung. So berichten 29 Prozent der deutschen Unternehmen über nachteilige Behandlung.</p>
<p>Für das Jahr 2023 gibt es allerdings auch wieder Optimismus. So erwarten 50 Prozent der Unternehmen einen höheren Geschäftsumsatz und 37 prognostizieren höhere Gewinne.</p>
<p>Die vollständige Ausgabe des <a href="https://china.ahk.de/market-info/economic-data-surveys/business-confidence-survey-202223">Business Confidence Survey 2022/23</a> finden sie auf der Internetseite der AHK China.</p>
<p><a href="https://www.ihk.de/hannover/system/vst/5095258?id=385105&amp;terminId=661359">Kontrollverluste in chinesischen Tochterunternehmen vermeiden</a></p>
<p>Die vielfältigen Reisebeschränkungen und die strengen Corona-Maßnahmen haben dazu geführt, dass nicht nur die Zahl der deutschen Expats in deutschen Tochterunternehmen in China abgenommen hat, sondern auch die Zahl der Besuche von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den deutschen Mutterhäusern bei ihren chinesischen Tochterunternehmen.</p>
<p>Dies führt zu einem Risiko, ob die Kontrolle über ihre chinesischen Tochtergesellschaften noch ausreichend funktioniert. Betroffen sind dabei nicht nur Fragen des betrieblichen Managements, sondern auch rechtliche Fragen der Compliance.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund bietet die IHK Hannover am 16. Januar 2023 ein <a href="https://www.ihk.de/hannover/system/vst/5095258?id=385105&amp;terminId=661359">Seminar zum Thema „Kontrollverluste in chinesischen Tochterunternehmen effektiv vermeiden“</a> an, in dem diskutiert wird, wie deutsche Unternehmen trotz des fehlenden persönlichen Austauschs und der fehlenden persönlichen Inaugenscheinnahme den Überblick über die Aktivitäten ihrer Gesellschaften in China behalten können und welche Maßnahmen helfen können, um drohende Kontrollverluste oder Unregelmäßigkeiten zu vermeiden.</p>
<p>Ihr IHK-Ansürechpartner: Dr. Michael Seitz, Tel. 0511 3107 &#8211; 371, <a href="mailto:michael.seitz@hannover.ihk.de">michael.seitz@hannover.ihk.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Neuer AHK-Chef Halusa: Indiens Wirtschaft zeigt sich überraschend robust</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/halusa-indien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2021 08:55:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Indien war in diesem Jahr vor allem mit Nachrichten über Corona in der Presse. Wir wollten deshalb von Stefan Halusa, dem neuen Hauptgeschäftsführer der Deutschen Auslandshandelskammer in Indien (AHK), etwas genauer wissen, wie es aktuell um Indien bestellt ist und wie es der indischen Wirtschaft geht.   Herr Halusa, Ihr Start als Hauptgeschäftsführer der AHK  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/halusa-indien/">Neuer AHK-Chef Halusa: Indiens Wirtschaft zeigt sich überraschend robust</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Indien war in diesem Jahr vor allem mit Nachrichten über Corona in der Presse. Wir wollten deshalb von Stefan Halusa, dem neuen Hauptgeschäftsführer der Deutschen Auslandshandelskammer in Indien (AHK), etwas genauer wissen, wie es aktuell um Indien bestellt ist und wie es der indischen Wirtschaft geht.</strong></h5>
<h5><strong> </strong></h5>
<p><strong>Herr Halusa, Ihr Start als Hauptgeschäftsführer der AHK Indien war durch die Corona-Pandemie sicherlich nicht einfach. Wann wird Indien wieder zur Normalität zurückfinden?</strong></p>
<p><em><strong>Halusa:</strong></em> Es ist schwierig, zu sagen, wann Indien wieder zurück zur Normalität finden wird. Es läuft ein Wettrennen zwischen der Impfkampagne und der von vielen erwarteten dritten Welle. Anders als nach der ersten Welle im vergangenen Jahr verharrt die Anzahl der Neuinfektionen auf einem Niveau von 30.000 bis 40.000 Fällen pro Tag. Auf der anderen Seite sind bis jetzt fast 440 Millionen Impfungen verabreicht worden, etwa 90 Millionen Inder und Inderinnen sind doppelt geimpft.</p>
<div id="attachment_16145" style="width: 360px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16145" class="wp-image-16145" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-225x300.jpg" alt="" width="350" height="467" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-200x267.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-225x300.jpg 225w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-400x533.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-600x800.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-768x1024.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-800x1066.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet.jpg 1000w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-16145" class="wp-caption-text">Stefan Halusa.</p></div>
<p>Das sind aber immer noch weniger als 8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zum dritten gibt es Untersuchungen, die besagen, dass fast zwei Drittel der Bevölkerung Antikörper gebildet haben. Das Bild ist also alles andere als eindeutig und die Behörden bereiten sich auf eine nächste Welle im September vor, damit diese wesentlich weniger dramatisch verläuft als die vergangenen.</p>
<p><strong>Wie geht es den indischen und deutschen Firmen in Indien?<br />
</strong></p>
<p><em><strong>Halusa:</strong></em> Die Wirtschaft hat sich in der zweiten Welle überraschend robust gezeigt. Das lag auch daran, dass es dieses Mal keinen zentral verhängten Lockdown für das gesamte Land gab. Die Welle ist von West nach Ost über das Land gezogen und die einzelnen Bundesstaaten haben die Maßnahmen entsprechend des Verlaufes ergriffen. Während also im Westen, zum Beispiel in Maharashtra, schon Ausgangssperren verhängt worden waren, lief die Wirtschaft in anderen Staaten noch weiter. Unternehmen und Unternehmensteile, die mit dem Außenhandel befasst waren, durften weiter arbeiten. Dass hat dazu geführt, dass der Einbruch der Wirtschaft wesentlich geringer war als im Vorjahr, ebenso das Anwachsen der Arbeitslosigkeit.</p>
<p>Der <a href="https://indien.ahk.de/news/news-details/kpmg-german-indian-business-outlook">German-Indian Business Outlook</a>, den wir gemeinsam mit KPMG von Ende Februar bis Ende April 2021 durchgeführt und im Juni vorgestellt haben, zeigt, dass die Unternehmen weiterhin positiv in die Zukunft schauen.</p>
<p><strong>Indien galt in der Vergangenheit immer als ein Land mit einer unübersichtlichen Bürokratie, die einen Unternehmensstart in Indien schwierig macht. Es gab verschiedene Initiativen, um dies zu ändern. Spürt man schon eine Änderung oder ist noch alles beim Alten?<br />
</strong></p>
<p><strong><em>Halusa: </em></strong>Auch da kann ich auf die Befragung unseres <a href="https://indien.ahk.de/news/news-details/kpmg-german-indian-business-outlook">Business Outlooks</a> verweisen. Nach den größten Herausforderungen ihres Indien-Geschäftes befragt, antworteten 60 Prozent der Befragten, dass dies nach wie vor die bürokratischen Hürden seien. Dennoch kann man konstatieren, dass sich die Dinge in die richtige Richtung bewegen. Die Einführung einer einheitlichen Goods and Service Tax sei hier genauso genannt wie die elektronische Steuererklärung. Für Investoren soll die Anzahl der Ansprechpartner drastisch gesenkt und für Ausländer beispielsweise die Anmeldung bei der Ausländerbehörde deutlich vereinfacht werden. Insbesondere in Bezug auf den letzten Punkt kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Es funktioniert.</p>
<p><strong>Der Unternehmensstart ist das eine. Die Etablierung auf einem Markt ist das andere. Wie sehen deutsche Unternehmen in Indien, die schon länger auf dem Markt sind, ihre Aussichten?</strong></p>
<p><em><strong>Halusa:</strong></em> Das aktuelle Stimmungsbild aus dem April besagt, dass fast 90 Prozent der deutschen Unternehmen in Indien von einem deutlichen Umsatz- und Ergebniswachstum bis 2025 ausgehen. 20 Prozent erwarten ein Gewinnplus von über 20 Prozent. Ähnliches gilt für Beschäftigung und Investitionen. Ich denke, das unterstreicht den positiven Blick der Unternehmen auf ihr Indiengeschäft.</p>
<p><strong>Worin sehen Sie in Indien die besonderen Stärken? Welche besonderen Herausforderungen gibt es? </strong></p>
<p><em><strong>Halusa:</strong></em> Was die meisten Unternehmen schätzen, ist die Kombination aus großem lokalen Marktpotenzial, einer wachsenden kaufkräftiger werdenden Mittelschicht und gut ausgebildeten Arbeitskräften. Es sind nicht die geringen Kosten, die die Unternehmen nach Indien locken. Die Stärken insbesondere im IT-Sektor brauche ich eigentlich gar nicht mehr separat zu erwähnen, das ist ja schon Allgemeinwissen.</p>
<p>Eine der Herausforderungen wurde schon erwähnt, die Bürokratie. Diese, gepaart mit einem durchaus anspruchsvollen Steuersystem und einer Gesetzgebung, die gelegentlich auch rückwirkend die Gesetzeslage verändert, tragen Indien den Ruf ein, ein „schwieriges“ Land zu sein. Die „Ease-of-Doing-Business“-Bewertung hat sich deutlich verbessert, es gibt aber noch Luft nach oben.</p>
<p><strong>Wenn Sie nur einen einzigen Punkt nennen dürften: Was gefällt Ihnen an Indien am Besten? </strong></p>
<p><em><strong>Halusa:</strong></em> Die offenen, positiven und flexiblen Menschen. Es gibt für alles eine Lösung, auch wenn man die nicht immer gleich sieht. Dieser Optimismus hilft in vielen Situationen.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview, Herr Halusa.</strong></p>
<p><span style="color: #ff6600;">Die Fragen stelle Dr. Michael Seitz, India Desk der IHK Hannover.</span><br />
<span style="color: #ff6600;">Kontakt: Tel. 0511/3107-374, seitz@hannover.ihk.de</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weitere Indien-Beiträge im NW-Webmagazin:</h4>
<ul>
<li><a href="https://nw-ihk.de/2020/10/ihk-hannover-indien-preis-india-desk/">Deutsch-Indische Zusammenarbeit: Preis für den India Desk der IHK</a></li>
<li><a href="https://nw-ihk.de/2020/02/indien-vertrieb-workshop-hannover-ihk/">Großes Interesse an Indien-Workshop in der IHK Hannover</a></li>
<li><a href="https://nw-ihk.de/2019/08/cricket-regeln-buch-erklaert-indien/">Cricket als Smalltalk-Thema: Ein Buch der IHK erklärt die Regeln</a></li>
<li><a href="https://nw-ihk.de/2018/02/german-indian-round-table/">German-Indian Round Table künftig bei der IHK Hannover</a></li>
</ul>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/halusa-indien/">Neuer AHK-Chef Halusa: Indiens Wirtschaft zeigt sich überraschend robust</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zusammenarbeit in der Krise</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/zusammenarbeit-in-der-krise/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[fengler.s]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2020 11:20:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aus der IHK-Vollversammlung im September: DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben zur Arbeit in Berlin   Anfang September kam die Vollversammlung der IHK Hannover zu ihrer zweiten Hybridsitzung seit Ausbruch der Pandemie zusammen. Mittlerweile schon fast Normalität in der Balance zwischen zwanzig Mitgliedern im Plenarsaal in Hannover und den online zugeschalteten Mandatsträgern aus der IHK-Region von Nienburg bis  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/zusammenarbeit-in-der-krise/">Zusammenarbeit in der Krise</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Aus der <strong>IHK-Vollversammlung</strong> im September: DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben zur Arbeit in Berlin</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anfang September kam die Vollversammlung der IHK Hannover zu ihrer zweiten Hybridsitzung seit Ausbruch der Pandemie zusammen. Mittlerweile schon fast Normalität in der Balance zwischen zwanzig Mitgliedern im Plenarsaal in Hannover und den online zugeschalteten Mandatsträgern aus der IHK-Region von Nienburg bis Göttingen. Eine Premiere war die Sitzung für Maike Bielfeldt, die am 1. September ihr Amt als neue Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover angetreten hatte und vom Plenum herzlich empfangen wurde. Nach einem halben Jahr Wirtschaften und Leben in der Corona-Pandemie, im Lockdown und mit schrittweisen Lockerungen, mit wirtschaftlichen Folgen die weit über dieses Jahr hinaus spürbar sein werden zog sich die Pandemie wenig überraschend wie ein roter Faden durch die Sitzung.</p>
<div id="attachment_13850" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_020.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13850" class="size-medium wp-image-13850" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_020-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_020-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_020-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_020-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_020-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_020-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_020.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13850" class="wp-caption-text">Premiere bei der IHK-Vollversammlung: die neue IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt. Foto: Insa Hagemann</p></div>
<p>Von der Corona-Krise quasi über Nacht getroffen habe die IHK Hannover in den folgenden Wochen und Monaten gezeigt was in ihr steckt, so IHK-Präsident Gerhard Oppermann. In kürzester Zeit seien die Beratungskapazitäten unter schwierigen Bedingungen hochgefahren worden. In über 10 000 Beratungsgesprächen zu<a href="https://www.hannover.ihk.de/ihk-themen/sonderseiten/coronavirus.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Soforthilfen, Kurzarbeitergeld, Krediten und Bürgschaften</a> habe die IHK ihren Mitgliedsunternehmen mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Mehr denn je sei die Kompetenz der IHK in der politischen Interessenvertretung insbesondere im Austausch mit der niedersächsischen Landesregierung und den Kommunen gefragt gewesen. Und nicht zuletzt konnten die <a href="https://nw-ihk.de/2020/09/kraftakt-mit-gutem-ende/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berufsabschlussprüfungen 2020</a> dann im Sommer erfolgreich durchgeführt werden. „Das war eine klasse Leistung unserer Mitarbeiter und ein toller Job von allen Beteiligten“, bedankte sich IHK-Präsident Oppermann im Rückblick. „Ich sage jetzt mit noch mehr Überzeugung: Wir sind die gewichtige Stimme der Wirtschaft“. Die Corona-Pandemie werde allerdings auch an der IHK nicht spurlos vorüber ziehen und deutliche Spuren bei den IHK-Finanzen hinterlassen. Die aktuell gemeldeten Einbrüche bei den Gewerbesteuern wirken sich bei den IHKs verzögert aus und werden die IHK Hannover in der Spitze in den kommenden zwei bis drei Jahren treffen.</p>
<div id="attachment_13853" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_028.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13853" class="size-medium wp-image-13853" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_028-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_028-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_028-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_028-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_028-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_028-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_028.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13853" class="wp-caption-text">Sitzungsleiter: Gerhard Oppermann ist seit Februar Präsident der IHK Hannover. Foto: Insa Hagemann</p></div>
<p>Wie hat sich aber die Arbeit des <a href="https://www.dihk.de/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DIHK</a> in der Corona-Krise verändert? Einen aktuellen und ganz persönlichen Einblick in den drei Dimensionen International, National und Organisation bot DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, der dafür von Berlin nach Hannover angereist war. International sei die Corona-Krise eine andauernde Zerreißprobe für den Welthandel mit weltweiten Nachfrageeinbrüchen und weiter ungelösten Handelskonflikten. Durch die weltweiten Reisebeschränkungen seien die AHKs in der Krise an über 140 Standorten auf der Welt, viele davon im Risikogebiet, gefragte Anlaufpunkte für deutsche Unternehmen. „Ich bin stolz auf die Kollegen weltweit, die in den Auslandshandelskammern unter teilweise sehr schwierigen Bedingungen die Stellung gehalten haben“, sagte Wansleben. National habe es nach Ausbruch der Krise eine hohe Bereitschaft zur Kooperation gegeben. „Wir hatten noch nie eine so gute Zusammenarbeit mit der Politik, aber auch mit anderen Wirtschaftsverbänden wie in dieser Krise“, so Wansleben.</p>
<div id="attachment_13849" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_030.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13849" class="size-medium wp-image-13849" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_030-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_030-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_030-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_030-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_030-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_030-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_030.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13849" class="wp-caption-text">DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben zur aktuellen Lage in Berlin. Foto: Insa Hagemann</p></div>
<p>Bereits in der Frühphase der Krise habe der DIHK die Wirksamkeit politisch favorisierter Kreditinstrumente in dieser Krise hinterfragt, während durch den Lockdown mit harten Umsatzeinbrüchen die Kredittragfähigkeit in vielen Unternehmen in Frage gestellt war. Aber auch aktuell gebe es Nachbesserungsbedarf, etwa bei den Überbrückungshilfen mit etwas zu restriktiven Anforderungen. Deutliche Kritik hatte der DIHK-Hauptgeschäftsführer für das aktuell in Berlin diskutierte Lieferkettengesetz. Das Ziel fairer Produktionsbedingungen in den Zulieferländern werde von der deutschen Wirtschaft geteilt. Wenn ein Unternehmen aber künftig darauf verpflichtet und in Haftung genommen werde, nicht nur seine Lieferanten sondern auch zig Sublieferanten von Lieferanten zu kontrollieren, sei dies selbst mit erheblichem bürokratischen Aufwand praktisch kaum leistbar.<br />
Die Corona-Krise habe die gesamte IHK-Organisation in die Pflicht genommen und ihre rund 10 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten gezeigt wie schnell und gut man mit politischen und anderen wirtschaftlichen Akteuren in der Krise zusammen arbeiten kann. Fazit von Dr. Martin Wansleben: Authentizität in der Aussage, Glaubwürdigkeit im Handeln, Teil von Lösungen zu sein für regionale Themen, für Landespolitik und auch auf Bundesebene – die IHK-Organisation sei eine integre Organisation mit großen Chancen und Verpflichtungen!</p>
<div id="attachment_13854" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_016.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13854" class="size-medium wp-image-13854" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_016-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_016-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_016-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_016-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_016-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_016-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_016.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13854" class="wp-caption-text">Schaltzentrale: Hier wird die hybride Vollversammlungssitzung gesteuert. Foto: Insa Hagemann</p></div>
<p><strong>Zukunftsthemen erarbeiten</strong><br />
Die September-Sitzung der Vollversammlung nutzte <a href="https://nw-ihk.de/2019/05/ihk-hannover-bielfeldt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt</a> auch, um einen neuen Kommunikationsprozess für die Zukunftsthemen der IHK Hannover zu starten. Themen wie Digitalisierung, Stärkung der gesamten Region, Entbürokratisierung und Zukunftstechnologien wie Wasserstoff würden in den nächsten Wochen zunächst in den IHK-Ausschüssen und dann über ein neues Meinungsbildungsportal bei den Mitgliedsunternehmen der IHK zur Diskussion gestellt. Ziel sei, bis 2021 gemeinsam die Leit- und Zukunftsthemen zu definieren und mit Grundsatzbeschlüssen in der Vollversammlung das Fundament zu geben. „Wir wollen als IHK sprechfähig sein, wenn es um die Zukunftsthemen und Weichenstellungen in unserer Region für die kommenden Jahre geht“, unterstrich Maike Bielfeldt im Plenum der IHK Hannover.</p>
<div id="attachment_13851" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_019.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13851" class="size-medium wp-image-13851" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_019-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_019-200x134.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_019-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_019-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_019-600x401.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_019-768x513.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/20200907_IHK_019.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13851" class="wp-caption-text">In der September-Vollversammlung wurden drei neue Sachverständige öffentlich bestellt und vereidigt (v.l.): Andreas Kirk (Sachgebiet: Überprüfung von Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheidern), Dr.-Ing. Markus Achilles (Sachgebiet: Baupreisermittlung im Hoch-, Tief- und Ingenieurbau; Bauablaufstörungen) und Sven Eckhardt (Kraftfahrzeugschäden und -bewertung). Foto: Insa Hagemann</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Kein IHK-Auftakt</strong></span><br />
Angesichts der Unsicherheit bei der Corona-Pandemie und der Zulässigkeit von größeren Veranstaltungen hat sich die IHK Hannover entschlossen, auf den Auftakt 2021 zu verzichten. Der IHK-Auftakt, bei dem immer auch der jeweilige Ministerpräsident spricht, ist Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik sowie gleichzeitig Treffpunkt von Unternehmerinnen und Unternehmern aus der Region. Auch die Wirtschaftsempfänge in Hildesheim und Göttingen finden im kommenden Jahr nicht statt.</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Kontakt zum Autor&#8220;][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1/2&#8243;][vc_column_text]<a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Noort-1235_fine_klein.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-13859 size-full alignright" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/Noort-1235_fine_klein.jpg" alt="" width="200" height="133" /></a></p>
<h2>Stefan Noort</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1512573022419{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Anoort%40hannover.ihk.de|||&#8220;]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/zusammenarbeit-in-der-krise/">Zusammenarbeit in der Krise</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Auslandsgeschäftsreisen während der Corona-Pandemie</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 14:00:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Anfang stehen immer die richtigen Fragen: In dieser Checkliste finden niedersächsische Unternehmen das, was vor nicht-verschiebbaren Dienst- und Geschäftsreisen (zu denen auch Entsendungen zählen) aktuell geklärt werden muss.   1. Diese Frage sollte man sich vorab immer stellen: Ist die Reise absolut notwendig oder gibt es andere Möglichkeiten den Auftrag auszuführen (zum Beispiel ein  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/09/auslandsgeschaeftsreisen/">Auslandsgeschäftsreisen während der Corona-Pandemie</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><img decoding="async" class="alignleft wp-image-13595" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/International_Bild-1.jpg" alt="" width="101" height="50" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/International_Bild-1-200x99.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/International_Bild-1.jpg 204w" sizes="(max-width: 101px) 100vw, 101px" />Am Anfang stehen immer die richtigen Fragen: In dieser Checkliste finden niedersächsische Unternehmen das, was vor nicht-verschiebbaren Dienst- und Geschäftsreisen (zu denen auch Entsendungen zählen) aktuell geklärt werden muss.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>1.</strong> </span>Diese Frage sollte man sich vorab immer stellen: Ist die Reise absolut notwendig oder gibt es andere Möglichkeiten den Auftrag auszuführen (zum Beispiel ein virtuelles Meeting)?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">2.</span> </strong>Welche Pflichten haben Arbeitgeber in dieser besonderen Situation? <a href="https://limesurvey.unimedizin-mainz.de/index.php/979561?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tipps zur rechtssicheren Gestaltung von Dienstreisen.</a></p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">3.</span> </strong>Gehört der Mitarbeiter zu einer Risikogruppe nach Definition des Robert-Koch-Instituts? <a href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das RKI informiert hier.</a></p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">4.</span> </strong>Gibt es Reisemöglichkeiten in das Land und auch wieder zurück? Wie sieht der Transport im Zielland aus?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">5.</span> </strong>Ist eine Einreise in das Land momentan für Geschäftsreisende überhaupt möglich? Wenn ja, müssen triftige Gründe nachgewiesen werden? Wie und wo muss der Nachweis erbracht werden? Informationen dazu gibt es:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #ff6600;">?</span> auf den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Länderseiten des Auswärtigen Amts.</a></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #ff6600;">?</span> auf der<a href="https://www.iatatravelcentre.com/international-travel-document-news/1580226297.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> IATA-Sonderseite zu Einreisemöglichkeiten</a> in alle Länder.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #ff6600;">?</span> auf den Covid-19-Sonderseiten der <a href="https://www.ahk.de/coronavirus-so-unterstuetzen-ahks-unternehmen-weltweit-in-der-krise" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Auslandshandelskammern (AHK)</a> in den jeweiligen Ländern.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #ff6600;">?</span> bei <a href="https://reopen.europa.eu/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Re-Open Europa</a> zu den momentanen Einreiseregeln der EU-Länder.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #ff6600;">?</span> Auf den Internetseiten der für die Corona-Pandemie zuständigen Behörden im Zielland. Tipps für Suchmaschinenanfrage: „Corona“ oder „Covid“ plus Name des Landes auf Englisch. Offizielle Behördenseiten sind eindeutig gekennzeichnet, im Zweifel helfen das Impressum (Imprint) bzw. die Kategorien „About“ oder „Contact“, den Urheber einer Website ausfindig zu machen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #ff6600;">?</span> Für Mitgliedsunternehmen der IHK Hannover: bei den <a href="https://www.hannover.ihk.de/internationalzoll/laender-und-maerkte.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Länderreferenten der IHK Hannover</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_13597" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/iStock-1225451373.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13597" class="size-medium wp-image-13597" src="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/09/iStock-1225451373-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p id="caption-attachment-13597" class="wp-caption-text">Foto: istockphoto.com/FG Trade</p></div>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">6.</span> </strong>Welche Schritte zur Durchführung von Mitarbeiterentsendungen müssen eingehalten werden, die auch ohne Corona gelten? Stichworte sind: A1-Bescheinigung, Entsendemeldung bei den Behörden des Ziellandes, Einhaltung der im Zielland gültigen Tariflöhne, mitzuführende Dokumente und Nachweise. <a href="https://international.bihk.de/laenderinformationen/mitarbeiterentsendung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier gibt es Informationen.</a></p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">7.</span> </strong>Ist der Mitarbeiter ausreichend kranken-, haftpflicht- und unfallversichert, greifen die Versicherungen auch bei Pandemien sowie <a href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Einreisen in RKI-Risikoländer </a>bzw.<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Länder für die das Auswärtige Amt eine Reisewarnung ausgesprochen hat</a>?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">8.</span> </strong>Welche Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten im Zielland? Masken- oder Abstandspflicht? Darf die Unterkunft überhaupt verlassen werden? Wie ist die Versorgung geregelt? Welche Regeln gelten in zu besuchenden Betrieben? Wo muss sich der Mitarbeiter melden, wenn Covid-19 Symptome auftreten?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">9.</span> </strong>Welche Rückholmöglichkeiten bei medizinischen Notfällen oder bei einer Einstellung des kommerziellen Reiseverkehrs gibt es? Wie ist die medizinische Versorgung vor Ort allgemein und insbesondere für Corona-Fälle? Wer ist als Regionalarzt oder Regionalärztin zuständig bei der deutschen Auslandsvertretung? Stellt die Deutsche Botschaft eine Liste deutschsprachigen Ärztepersonals zur Verfügung?</p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #ff6600;">?</span> Informationen zum Versicherungsschutz sind in den Versicherungsbedingungen nachzulesen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #ff6600;">?</span> Informationen zur medizinischen Versorgung sind in den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Länderseiten des Auswärtigen Amtes</a> sowie auf den Seiten der entsprechenden Deutschen Botschaft vor Ort enthalten.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">10.</span> </strong>Gilt bei der Rückreise eine Quarantänepflicht in Niedersachsen? <a href="https://www.hannover.ihk.de/internationalzoll/laender-und-maerkte/laenderuebergreifend/quarantneregeln.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antworten auf der IHK-Website.</a><br />
<a href="https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Gesundheit/Gesundheitsschutz/Coronavirus-in-der-Region-Hannover/Meldungen-zum-Coronavirus/Informationen-f%C3%BCr-Reiser%C3%BCck%C2%ADkehrende-aus-Risikogebieten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie und wo muss die Quarantäne angemeldet werden</a>, zum Beispiel in der Region Hannover.<br />
Wird ein <a href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">negativer Coronatest aus dem entsprechenden Land in Deutschland akzeptiert </a>, um die Quarantänepflicht zu vermeiden? Oder kann der Test direkt bei Ankunft am Bahnhof oder Flughafen bzw. an der Grenze durchgeführt werden?<br />
Gibt es die Möglichkeit online einen Termin für einen Coronatest zu vereinbaren, wie zum Beispiel <a href="https://www.kvn.de/coronatest.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">über die Kassenärztliche Vereinigung in Niedersachsen</a>?<br />
Informationen zu verpflichtenden und freiwilligen Coronatests bei der Einreise stehen auch auf einer <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sonderseite des Bundesgesundheitsministeriums.</a></p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">11.</span> </strong><a href="https://www.hannover.ihk.de/rechtsteuern/recht8/themengebiete-recht/arbeitsrecht/vtz2520.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Haben Arbeitgeber einen Erstattungsanspruch</a> wenn der Arbeitnehmer in Quarantäne muss?<br />
Abgesehen von der momentanen Gefährdungslage durch die Corona-Pandemie, sollten Unternehmen bei Dienstreisen in die Tropen, Subtropen oder klimatisch oder infektiologisch herausfordernde Ländern eine Gefährdungsbeurteilung im Rahmen ihrer Pflichtvorsorge durchführen.<br />
Die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) und der Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) bieten in Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin in Mainz und der Uni Düsseldorf mit RABiT (RiskAssessment for Business Travel) eine <a href="https://limesurvey.unimedizin-mainz.de/index.php/979561?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Checkliste zur Online-Gefährdungsbeurteilung für beruflich Reisende</a> an.</p>
<p><a href="https://www.hannover.ihk.de/internationalzoll/laender-und-maerkte/laenderuebergreifend/auslandsgeschaeftsreisen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diese Checkliste mit allen Links finden Sie auch online auf der IHK-Website.</a></p>
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<p style="text-align: center;"><a href="https://www.hannover.ihk.de/internationalzoll.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #ff6600;"><strong>+++ MEHR INFORMATIONEN AUS ALLER WELT +++ IMMER AKTUELL +++</strong></span></a></p>
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<h2>Tonio Boer</h2>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]Sie haben Fragen oder Anregungen?<br />
Dann schreiben Sie dem Autor:[/vc_column_text][vc_btn title=&#8220;E-Mail schreiben&#8220; color=&#8220;warning&#8220; align=&#8220;left&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1512573022419{margin-left: 10px !important;padding-left: 10px !important;}&#8220; link=&#8220;url:mailto%3Aboer%40hannover.ihk.de|||&#8220;]</p>
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		<title>Zum Mut gezwungen.</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2018 14:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dicht Dran]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[AHK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Alles scheint groß: Das Land ebenso wie die Herausforderung, diesen Markt zu erobern. Dietmar Sukop, AHK-Geschäftsführer in Porto Allegre, war Anfang September in Hannover. Wie viel Mut braucht Brasilien? [/vc_column_text][vc_column_text]In diesen Tagen geht in Brasilien ein Wahlkampf zu Ende, der seinesgleichen sucht. Die Präsidentschaftskandidatur eines hoch gehandelten Favoriten aus dem Gefängnis heraus wurde gerichtlich  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2018/10/brasilien-ahk-porto-allegre/">Zum Mut gezwungen.</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<h5>Alles scheint groß: Das Land ebenso wie die Herausforderung, diesen Markt zu erobern. Dietmar Sukop, AHK-Geschäftsführer in Porto Allegre, war Anfang September in Hannover. Wie viel Mut braucht <span style="background-color: #f7d031;"><strong>Brasilien</strong></span>?</h5>
<p>[/vc_column_text][vc_column_text]In diesen Tagen geht in Brasilien ein Wahlkampf zu Ende, der seinesgleichen sucht. Die Präsidentschaftskandidatur eines hoch gehandelten Favoriten aus dem Gefängnis heraus wurde gerichtlich gestoppt. Der zweite aussichtsreiche Bewerber überlebte ein Messerattentat &#8211; ob das seine Wahlchancen, wie spekuliert wird, tatsächlich verbessert, steht spätestens Ende dieses Monats fest. Dann nämlich, drei Wochen nach dem ersten Wahlgang am 7. Oktober, müssen rund 145 Millionen wahlberechtigte Brasilianer bei einer Stichwahl – wenn es dazu kommt &#8211; ihre Stimme abgeben.</p>
<p>Es ist wie so oft: Hemmnissen, wie in Brasilien aktuell die Unsicherheit angesichts der politischen Entwicklung verbunden mit einer langen Tradition des Protektionismus und anderer Hürden für Unternehmen, wirkt eine immense Anziehungskraft entgegen &#8211; die des fünftgrößten Landes weltweit sowohl nach Fläche als auch nach Bevölkerung. Brasilien umfasst nahezu die Hälfte Südamerikas, mit entsprechendem wirtschaftlichem Potenzial.</p>
<p>Wenngleich Brasilien bei den Präsidentschaftswahlen vor einer ungewissen politischen Entscheidung steht, sieht Dietmar Sukop, Geschäftsführer der Deutsch-Brasilianischen IHK in Porto Alegre weit im Süden des Landes, die Wirtschaft in einer beobachtenden Haltung. „Es bleibt abzuwarten, welche wirtschaftspolitische Richtung Brasilien für die nächsten vier Jahre einschlagen wird, um sich wieder neu zu orientieren und seine Strategie und Investitionsvorhaben entsprechend abzustimmen“, erklärte er im September in Hannover.</p>
<p>Wobei der aktuelle Zustand nicht eben einfach ist. Ein in den 80er Jahren wurzelnder Protektionismus macht Exporte nach Brasilien schwer; „alles eigentlich“ (Sukop) ist von einem gestaffelten Abgabensystem betroffen. Maschinen und Anlagen beispielsweise mit 15 bis 20 Prozent Importsteuern, plus Industrieproduktsteuer plus Mehrwertsteuer plus Sozialabgaben. Diese Abschottung hat zwar zu einer diversifizierten Industrie in Brasilien geführt. „Die Unternehmen haben sich aber nicht so weiterentwickelt, wie sie es unter den Bedingungen offener Märkte getan hätten.“[/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;4812&#8243; img_size=&#8220;large&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_rounded&#8220; onclick=&#8220;img_link_large&#8220; img_link_target=&#8220;_blank&#8220;][vc_column_text]<span style="background-color: #f7d031;">Von außen ist der Markt also schwer zu gewinnen: Unternehmen sind damit gewissermaßen zum Mut gezwungen:</span> „Der brasilianische Markt setzt voraus, dass Sie vor Ort sind“, sagt Dietmar Sukop. „Entweder selbst oder mit einem Partner.“ Wobei man bei der Unternehmensgründung bürokratische Hürden nehmen muss – das gilt aber nicht nur für Ausländer, sondern ebenso für Brasilianer. Damit, meint Sukop, bietet sich der Kauf eines Unternehmens für den Einstieg an.</p>
<p>Nach den konjunkturellen Einbrüchen vor drei Jahren erholt sich die brasilianische Wirtschaft nur langsam. Immerhin erwartet Germany Trade &amp; Invest (GTAI) in diesem und im kommenden Jahr ein weiter anziehendes Wachstum in einem Bereich von zwei bis drei Prozent. Das allerdings nicht risikofrei: Ganz oben steht die politische Unsicherheit, aber der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht auch Ansteckungsgefahren durch die wirtschaftlichen Probleme beispielsweise Argentiniens. Hoffnungen setzt die Wirtschaft aber in ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur, das im September weiterverhandelt wurde. Sukop sieht in ganz Südamerika eine höhere Gesprächsbereitschaft für Handelsfragen, befeuert durch die US-amerikanische Politik.</p>
<p>Innerhalb Brasiliens herrscht auch kein Mangel an Aufgaben. Die Rentenreform steht drängend auf der politischen Agenda. Infrastruktur heißt zurzeit vor allem: Straße. Der Großteil des Transports wird darüber abgewickelt, über die Schiene nur punktuell. Entsprechend hoch ist die Belastung der Straßen bei derzeit fehlenden Investitionen. Aber „gerade in der Infrastruktur müssen Impulse von der Politik ausgehen, insbesondere durch Private Public Partnerships“, fordert Sukop. Eine solche Zusammenarbeit sei auch im Energiebereich sinnvoll. Und dann wäre da noch die Korruption, die Brasilien nicht nur in politische, sondern auch in die noch nicht überwundene wirtschaftliche Krise gestürzt hat. Auch wenn in Sachen Korruptionsaufdeckung schon einen Menge übernommen wurde, iost diese Aufgabe noch nicht abgeschlossen.</p>
<p>Also: „Auf keinen Fall ein einfacher Markt“, sagt der AHK-Experte Dietmar Sukop. Und das, obwohl ihm Brasilien in rund 20 Jahren zur Heimat geworden ist. <span style="background-color: #f7d031;">Wie viel Mut braucht das Land? „Vielleicht nicht unbedingt Mut“, lautet Sukops vermittelnde Antwort.</span> „Aber sehr viel Ausdauer.“ Und neben ständiger Präsenz auch die Bereitschaft, finanzielle Rückschläge zu verkraften. Jedoch winkt als Lohn ein enormes Potenzial. „Für Unternehmen, die weltweit agieren, ist Brasilien eigentlich ein Muss“, sagt Pia-Felicitas Homann, Länderreferentin bei der IHK Hannover. Und das auch deshalb, weil sich die Möglichkeit bietet, von Brasilien aus in den angrenzenden, spanischsprachigen Ländern zu arbeiten.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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