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	<title>2023 Archive - NW IHK</title>
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		<title>Sennheiser-Gruppe wächst das dritte Jahr in Folge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 14:13:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sennheiser-Gruppe aus der Wedemark ist das dritte Jahr in Folge gewachsen – und hat kräftig in Forschung &amp; Entwicklung sowie Automatisierung investiert. Die Sennheiser-Gruppe hat ihren Umsatz im Jahr 2023 um 12,7 Prozent auf 527,2 Mio. Euro gesteigert. Damit ist der Wedemärker Spezialist für Profi-Audiolösungen – Künstlerinnen und Künstler wie Bryan Adams, Adele, Ed  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Die <a href="https://www.sennheiser.com">Sennheiser-Gruppe</a> aus der Wedemark ist das dritte Jahr in Folge gewachsen – und hat kräftig in Forschung &amp; Entwicklung sowie Automatisierung investiert.</strong></h6>
<p>Die Sennheiser-Gruppe hat ihren Umsatz im Jahr 2023 um 12,7 Prozent auf 527,2 Mio. Euro gesteigert. Damit ist der Wedemärker Spezialist für Profi-Audiolösungen – Künstlerinnen und Künstler wie Bryan Adams, Adele, Ed Sheeran oder Rihanna zählen zur Kundschaft &#8211; das dritte Jahr in Folge gewachsen. Zur Gruppe gehören aktuell mehr als 30 Tochterunternehmen &#8211; darunter auch die Berliner Georg Neumann GmbH sowie die Düsseldorfer Dear Reality GmbH. Als Gesamtergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbleiben für 2023 55,4 Mio. Euro. Im Jahr 2022, als Sennheiser sich von seinem Consumer-Geschäft trennte, waren es es inklusive diesem Sondereffekt 114 Mio. Euro. „Das zeigt, dass wir sehr gesund aufgestellt sind als eigenständiges Unternehmen“, erklärte Geschäftsführer Dr. Andreas Sennheiser bei der Präsentation der Ergebnisse. Die höchsten Wachstumsraten wurden in den Regionen EMEA (+ 22,2 %; 240,6 Mio. Euro) und APAC (15,3 % / 107,2 Mio. Euro) erzielt. In Deutschland erhöhte sich der Umsatz um knapp 19,7 Prozent auf 76,1 Mio. Euro. Die Region Americas stagnierte (0,9 % / 179,4 Mio. Euro) nahezu.</p>
<p>Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Sennheiser-Gruppe rund 62 Mio. Euro (Vorjahr: 41,8 Mio. Euro) investiert. Schwerpunkte waren die Bereiche Forschung &amp; Entwicklung (46 Mio. Euro), Automatisierung und Digitalisierung sowie Supply Chain. „Wir halten schon immer große Teile der Wertschöpfung in eigener Hand. Diese Unabhängigkeit hat sich angesichts der global anhaltenden Lieferkettenprobleme sowie der volatilen geopolitischen Lage über die vergangenen Jahre immer wieder als strategischer Mehrwert erwiesen“, so Co-CEO Daniel Sennheiser. So wurden in der Wedemark 5,6 Mio. Euro in moderne und automatisierte Fertigungsprozesse investiert. In den Ausbau des Werks im rumänischen Braşov flossen 7,5 Mio. Euro; die Produktionsflächen wurden im Vergleich zum Eröffnungsjahr 2019 inzwischen verdreifacht.</p>
<p>2023 hat Sennheiser darüber hinaus seine Nachhaltigkeitsstrategie und die Förderung von DE&amp;I (Diversity, Equity &amp; Inclusion) weiter vorangetrieben. Der Audiospezialist erhielt zum dritten Mal in Folge von der Bewertungs-Plattform „kununu“ die Auszeichnung „Top-Arbeitgeber“.</p>
<p>Im Aufbau befindet sich der neue Geschäftsbereich „Mobility“, der Kommunikations- und Konferenztechnik für Fahrzeuge entwickelt. „Hier legen wir unsere Kompetenz ins Auto“, erklärte Daniel Sennheiser. Ein erstes Projekt wurde bei der VW-Tochtergesellschaft Seat Cupra im E-SUV-Modell „Tavascan“ umgesetzt. Mit der Technik können beispielsweise einzelne Bereiche unterschiedlich für Telefonate oder Musik angesteuert werden.</p>
<p>„2024 wird ein dynamisches Jahr bleiben, vor allem aufgrund externer Faktoren, wie den Zinsentscheidungen der großen Notenbanken oder den anhaltenden geopolitischen Konflikten. Unsicherheit kann Zukunftsängste auslösen und diese können sich, ähnlich wie Bedarfsänderungen, auf die Nachfrage auswirken. Für uns ist es wichtig, flexibel auf die volatilen Marktbedingungen zu reagieren. Und das können wir durch unsere Unabhängigkeit“, erklärten die beiden Co-CEOs.</p>
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		<title>Messe: Gutes Jahr 2023 schafft Grundlage für Investitionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 14:08:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Messe AG setzte im vergangenen Jahr 354 Mio. Euro um und erzielten ein Ergebnis von 46 Mio. Euro. Dafür sorgten insgesamt 76 Messen im In- und Ausland mit 27.000 ausstellenden Unternehmen und Institutionen sowie 4,7 Millionen Besucher. 2024 wird der Umsatz niedriger ausfallen: Weil einige Messen turnusmäßig nur alle zwei Jahre stattfinden, plant  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Die Deutsche Messe AG setzte im vergangenen Jahr 354 Mio. Euro um und erzielten ein Ergebnis von 46 Mio. Euro. Dafür sorgten insgesamt 76 Messen im In- und Ausland mit 27.000 ausstellenden Unternehmen und Institutionen sowie 4,7 Millionen Besucher.</strong></h6>
<p>2024 wird der Umsatz niedriger ausfallen: Weil einige Messen turnusmäßig nur alle zwei Jahre stattfinden, plant die Messe mit 67 Veranstaltungen und strebt eine Umsatzziel von 282 Mio. Euro an. Das werde man auch erreichen, so Finanzvorständin Andrea Aulkemeyer.</p>
<div id="attachment_25310" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25310" class="wp-image-25310 size-fusion-600" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand.jpg 1000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-25310" class="wp-caption-text">Dr. Jochen Köckler und Andrea Aulkemeyer. Foto: Deutsche Messe AG.</p></div>
<p>„Unsere Messen im In- und Ausland zeichnen sich durch einen außerordentlich hohen Zuspruch und eine hohe Zufriedenheit der ausstellenden Unternehmen sowie der Besucherinnen und Besucher aus“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandschef der Messe AG. Auf dieser Basis werde man noch stärker in den Ausbau des Neugeschäfts, in die  Digitalisierung sowie in Nachhaltigkeit und Attraktivität des Messegeländes investieren, machte Köckler deutlich.</p>
<p>Die hannoverschen Messegesellschaft will bis 2035 CO<sub>2</sub>-neutral werden. Maßnahmen auf diesem Weg sind im laufenden und im kommenden Jahr unter anderem die energetische Sanierung der Gebäude auf dem Messegelände. Außerdem wurde beschlossen, die Halle 4 bis Mitte 2025 in eine CO2-neutrale Messehalle umzurüsten und das Dach der Halle 19/20 noch im laufenden Jahr mit einer Photovoltaikanlage auszustatten.</p>
<p>Köckler: „Nach schwierigen Jahren sind wir auf dem besten Weg, unser Geschäft zu stabilisieren und wieder zu wachsen. Trotz dieser positiven Vorzeichen ist es jetzt wichtiger denn je, in unsere etablierten und neuen Messen zu investieren, um für unsere Kunden immer wieder gewinnbringende und einzigartige Messeerlebnisse zu schaffen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wir machen, was wir leben!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 09:08:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die ENJOYYOURBRANDS GmbH aus Hannover verkauft online Produkte für Bike- und Outdoorfans, agiert aber außerdem als Großhändler. Und hat mit Ingo Quendler an der Spitze eine Persönlichkeit, die allein auf YouTube mehr als 70 000 Radsportbegeisterte auf dem Laufenden hält. Die neue RED-Schaltgruppe von SRAM und der Karoo 3-Fahrradcomputer von Hammerhead stehen im Fokus von  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/enjoyyourbrands-wir-machen-was-wir-leben/">Wir machen, was wir leben!</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Die <a href="https://www.enjoyyourbrands.com/">ENJOYYOURBRANDS GmbH</a> aus Hannover verkauft online Produkte für Bike- und Outdoorfans, agiert aber außerdem als Großhändler. Und hat mit Ingo Quendler an der Spitze eine Persönlichkeit, die allein auf YouTube mehr als 70 000 Radsportbegeisterte auf dem Laufenden hält.</strong></h6>
<p>Die neue RED-Schaltgruppe von SRAM und der Karoo 3-Fahrradcomputer von Hammerhead stehen im Fokus von Ingo Quendlers aktuellen Videos auf YouTube. „Wir haben eine Woche lang ununterbrochen gearbeitet, weil wir zum Launch halt auch ein cooles Video haben wollten. Das war uns wichtig“, erzählt der 49-jährige Geschäftsführer der hannoverschen Enjoyyourbrands GmbH. „Eine SRAM-Red-Gruppe kommt nur alle fünf Jahre, das ist die Highend-Schaltgruppe, die man am Rennrad und am Gravelbike fahren kann. Der Fahrradcomputer gehört auch zur Marke SRAM. Das ist dann schon ein Highlight des Jahres.“ Vier Tage nach Erscheinen waren die knapp einstündigen Videos mehr als 44 000 mal aufgerufen.</p>
<p>Ingo Quendler gibt seiner Community – allein auf dem „Enjoyyourbike“-YouTube-Kanal sind es rund 74 000 – mindestens einmal pro Woche detailliert Informationen zu neuen Produkten, Trainingskonzepten, Ausfahrten oder Livetalks mit VIPs. Die Inhalte sind auch als ungeschnittene Podcasts auf YouTube, Spotify, Apple und Co. verfügbar. Und das kann auch schon mal drei Stunden lang dauern. „Das ist unser Erfolgsmodell. Denn darüber generieren wir hier viel, viel Kundschaft. Die Kunden sind schon etwas vorgebildet und haben Vertrauen zu uns“, so der athletische Unternehmer.</p>
<p>Ingo Quendler hat das Unternehmen 2004 gegründet. Der technische Redakteur hatte ein Faible für Fotografie und war auf der Suche nach einem bezahlbaren Fernauslöser für seine Kamera. Weil die Originale von Canon, Nikon und Co. zu teuer für den damals Arbeitslosen waren, suchte er im Internet und wurde in China fündig. Dort gab es die Fernauslöser günstig – aber nur im Zehner-Pack. Quendler bestellte und verkaufte die überschüssige Ware auf Ebay weiter. „Ich habe die Gewinne genommen und immer wieder reingesteckt ins Unternehmen.“ Als der Platz zu Hause nicht mehr ausreichte, bezog er ein neues Domizil in der ehemaligen Grundschule in der Eleonorenstraße in Linden. Und gründete als Ebay-Powerseller für Kameras und das entsprechende Zubehör das Einzelunternehmen Enjoyyourcamera. Der Song „Enjoy the Silence“ seiner Lieblingsband Depeche Mode stand Pate für den Firmennamen. 2011 stellte Ingo Quendler seine Produkte erstmals auf der Photokina in Köln aus. Sein alter Freund Tobias Löwe kümmerte sich um den Bau des Messestands und half während der Messe und auch danach immer wieder mal mit. Sechs Monate später kam er fest an Bord. Der 54-jährige, der über internationale Handelserfahrung bei H&amp;M und Tom Tailor verfügt, ist heute Prokurist im Unternehmen und leitet die Bereiche Personal &amp; Vertrieb.</p>
<p>2013 wurde die Firma in eine GmbH umgewandelt. „2016 gab es erste Überlegungen, das Portfolio auszuweiten“, erinnert sich Löwe. Ingo Quendler war in dieser Zeit viel unterwegs beim Triathlon-Training. Zu dieser Zeit hat das Unternehmen auch angefangen, Video-Content zu produzieren. „Bei Enyoyyourcamera war es immer so, dass ich als Chef oder Gründer nie so in Erscheinung getreten bin“, erzählt Quendler. „Bei Enjoyyourbike bin ich einen anderen Weg gegangen. Da hatte ich die Idee, Beratung zu multiplizieren, war als Sportler voll im Thema und habe auch ein Defizit gesehen bei allen anderen YouTube-Kanälen zum Thema Fahrrad. Dort fehlte immer genau die Information, die ich suchte. Ich habe immer viel mehr Infos – gerade bei den technischen Geräten wie Fahrradcomputer oder Fahrradtechnik an sich – herausgeholt, die andere gar nicht wussten“, erzählt Quendler. „Wir waren auch so etwas wie Pioniere, als das mit den Gravelbikes losging, vor sechs, sieben Jahren. Da kamen die ersten Videos und wir haben erklärt, wie toll das eigentlich ist, dass man da verschiedene Laufradsätze reinmachen kann – einen dicken und einen dünnen – und man kann das ja auch als Rennrad fahren. Und wenn man in Urlaub fährt, nimmt man einfach zwei Laufradsätze mit. Das war eines meiner ersten Videos über Gravelbikes. Wir haben ein bisschen mitgeholfen, dass das Thema in Deutschland überhaupt bekannt wurde. Und dadurch natürlich auch unser Geschäft.“</p>
<div id="attachment_25048" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-scaled.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25048" class="size-medium wp-image-25048" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-800x534.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-1200x800.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0104-CMYK-1536x1025.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-25048" class="wp-caption-text">Showroom für die Bike-Fitting-Kundschaft. Foto: Christian Burkert.</p></div>
<p>„Zuerst sind wir organisch gewachsen, etwa 3 bis 5 Prozent im Jahr; denn im Herzen sind wir konservative Kaufleute“, blickt Löwe zurück. „Und dann kam Corona. Das war für uns alle ein Riesenschock. Die Umsätze brachen ein, und wir haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Aber nach zwei Wochen haben wir alle wieder zurückgeholt, weil der Bikeboom losging.“ Das Unternehmen wuchs explosiv und hatte zum Ende der Corona-Krise 25 Beschäftigte – statt 16. „Das hat uns logistisch, organisatorisch, strukturell und finanziell überfordert. Dann haben wir gesagt, wir schrauben das teilweise wieder zurück und agieren wieder kaufmännisch vorsichtiger“, so Löwe. Plötzlich war der Bike-Bereich der größte Bereich. „Das war der Punkt, an dem wir uns überlegt haben, dass wir uns umbenennen wollen.“</p>
<p>Aus Enjoyyourcamera wurde Enjoyyourbrands. Unter dieser Dachmarke laufen die inzwischen fünf Enjoy-Sparten Camera, Bike, Travel, Mobile und Tools. Aktuell erwirtschaftet das Unternehmen Jahresumsätze im „niedrigen zweistelligen Millionenbereich“, wie Löwe es umschreibt. Etwa 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen die 1,2 Millionen Kundinnen und Kunden. Ein Fulfilment-Dienstleister in der Nähe von Aachen lagert die rund 12 000 Artikel und übernimmt Verpackung und Versand. Neben dem Online-Verkauf an Endverbraucher, der etwas zwei Drittel des Umsatzes ausmacht, agiert das Unternehmen seit 2012 auch als Großhändler und beliefert inzwischen gut 500 Händler in Deutschland und Österreich.</p>
<p>„Wir sind darauf spezialisiert, Marken in Deutschland aufzubauen. Wir nehmen nur Marken auf, die hier noch nicht vertreten sind. Daneben fragen wir uns: Passt der Händler auch zur Marke?“, erklärt Löwe. So hat Enjoyyourbrands die exklusiven Vertriebsrechte für hochpreisige Nischenmarken wie Peak Design (unter anderem Rucksackhalterungen für Kameras), Coros (GPS-Sportuhren) oder Redshift (Pedale, Lenkerzubehör) in Deutschland erworben. Jüngstes Baby ist die schwedische Firma Moonvalley. Das Unternehmen produziert Protein- und Energieriegel in Bioqualität. Enjoyyourbrands beliefert nun die Bio-Supermarktkette Denn&#8217;s damit.</p>
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<div id="attachment_25049" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-scaled.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25049" class="size-medium wp-image-25049" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-800x534.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-1200x800.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16_enjoy-quendler_0133-CMYK-1536x1025.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-25049" class="wp-caption-text">Die Rennräder und Gravelbikes werden nach Kundenwunsch montiert. Foto: Christian Burkert</p></div>
<p>„Wir entwickeln uns als Marke weiter, in dem wir einfach machen, was wir auch leben“, sagt Quendler. „Für uns kommt auch kein Video in Frage, auf das wir keine Lust haben. Die Produkte, die wir haben, sind auch wirklich so, dass es richtig Spaß macht, wo wir uns richtig reinfuchsen. Und das ist auch das, was man in jedem Video merkt.“ Weil aus der Bike-Community immer mehr den Wunsch äußerten, bei den auf YouTube präsentierten Ausfahrten des Unternehmens mitzufahren, hat Enjoyyourbrands vor gut einem Jahr den Verein „Erlebnis statt Ergebnis“ gegründet. Inzwischen sind rund 700 Mitglieder dabei, um in Hannover sowie in vielen anderen Städten des Landes gemeinsam in die Pedalen zu treten. „Enjoy“ bleibt auch hier das Motto.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/enjoyyourbrands-wir-machen-was-wir-leben/">Wir machen, was wir leben!</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Bilanz 2023: Concordia Versicherungen verzeichnet steigende Beitragseinnahmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2024 11:50:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Concordia Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2023 entsprach insgesamt den Erwartungen: Die Concordia Versicherungen verzeichneten über alle Gesellschaften und Sparten steigende Beitragseinnahmen. Diese stiegen um 6,1 Prozent auf 971,5 Mio. Euro (Vorjahr: 915,6 Mio. Euro). "Damit konnte das geplante Beitragswachstum übertroffen werden. Gleichzeitig lag die Brutto-Schadenbelastung bei der Muttergesellschaft im Geschäftsverlauf über den Erwartungen und spiegelte damit  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/bilanz-2023-concordia-versicherungen-hannover/">Bilanz 2023: Concordia Versicherungen verzeichnet steigende Beitragseinnahmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2023 entsprach insgesamt den Erwartungen: Die Concordia Versicherungen verzeichneten über alle Gesellschaften und Sparten steigende Beitragseinnahmen. Diese stiegen um 6,1 Prozent auf 971,5 Mio. Euro (Vorjahr: 915,6 Mio. Euro).</h4>
<p>&#8222;Damit konnte das geplante Beitragswachstum übertroffen werden. Gleichzeitig lag die Brutto-Schadenbelastung bei der Muttergesellschaft im Geschäftsverlauf über den Erwartungen und spiegelte damit die marktweite Entwicklung wider&#8220;, berichtete Concordia Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Hanekopf auf der Hauptversammlung in Hannover Mitte Mai. Auch das Ergebnis nach Steuern liegt bei der Muttergesellschaft mit 10,5 Mio. Euro leicht über dem Planwert.</p>
<p>Für 2024 &#8211; das 160. Geschäftsjahr der Muttergesellschaft – erwartet die Concordia das Überschreiten der Milliardengrenze bei den Beitragseinnahmen.</p>
<p><strong>Concordia Versicherungs-Gesellschaft a.G.: Deutliches Beitragsplus, steigende Schadenaufwendungen</strong><br />
Im Geschäftsjahr 2023 steigerte die Concordia Versicherungs-Gesellschaft a.G. ihre Beitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft um 7,1 Prozent (Vorjahr 4,9 Prozent) auf 698,5 Mio. Euro (652,5 Mio. Euro). &#8222;Wie schon im Vorjahr wird das Wachstum von nahezu allen Versicherungszweigen der Konzernmuttergesellschaft getragen&#8220;, so Dirk Gronert, Vorstand für die Schaden- und Unfallversicherung. Die deutlichsten Zuwächse waren in der Verbundenen Wohngebäudeversicherung (+ 16,2 Prozent), Feuer (+16,3 Prozent) und den Sachsparten zu verzeichnen, aber auch die Kraftfahrtversicherung zeigte mit einem Zuwachs von 4,6 Prozent erneut eine positive Entwicklung.</p>
<p>Auf der Schadenseite war das Geschäftsjahr 2023 von einigen kleineren Stürmen, Überschwemmungen und Hagelereignissen sowie Feuer-Großschäden geprägt. Zudem wirkten sich in besonderem Maße die inflationsbedingten Preissteigerungen in allen Bereichen negativ auf die Schadenbelastung aus. Vor allem in der Kraftfahrtversicherung war der gesamte Markt auch im Jahr 2023 mit hohen Schadenaufwendungen konfrontiert. Das galt grundsätzlich auch für die Concordia. Die Ursachen waren vielfältig, aber vor allem in den weiter anwachsenden Preisen für Ersatzteile und die erhöhten Stundenverrechnungssätze der Kfz-Werkstätten begründet. Die Concordia hatte bereits zum Jahreswechsel 2022/2023 mit angemessenen Beitragsanpassungen darauf reagiert. Insgesamt stiegen die Geschäftsjahresschadenaufwendungen für eigene Rechnung gegenüber dem Vorjahr um 10,8 Prozent. Die Schaden-Kostenquote (Combined Ratio netto) erhöhte sich insgesamt auf 102,8 Prozent (Vorjahr 92,7 Prozent). Damit konnte sich auch die Concordia nicht von den marktweiten Entwicklungen absetzen. Nach einer Prognose des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) gaben die deutschen Kfz-Versicherer 2023 etwa drei Milliarden Euro mehr für Schäden und Kosten aus, als sie einnahmen. Daraus resultiert im Markt eine kombinierte Schaden-Kosten-Quote von voraussichtlich 110 Prozent. Bei der Concordia Muttergesellschaft ergab sich insgesamt ein versicherungstechnisches Ergebnis von -9,8 Mio. Euro.</p>
<p>&#8222;In Folge der positiven Entwicklung an den Renten- und Aktienmärkten wurde ein Kapitalanlageergebnis von 24 Mio. Euro erzielt. Der Kapitalanlagebestand erhöhte sich im Geschäftsjahr um 3,5 Prozent von 1.419,7 Mio. Euro auf 1.470,0 Mio. Euro&#8220;, so Finanzvorstand Henning Mettler. Unter Berücksichtigung des erfreulichen Kapitalanlageergebnisses und eines steuerlichen Sondereffekts weist die Concordia einen Jahresüberschuss von 10,5 Mio. Euro (1,5 Mio. Euro im Vorjahr) aus, der satzungsgemäß den Gewinnrücklagen zugeführt wird. Das Eigenkapital konnte auf 397,0 Mio. Euro weiter ausgebaut werden und erreicht eine Quote von 63,3 Prozent – bezogen auf den gebuchten Nettobeitrag. Für die aufsichtsrechtlichen Solvenzkapitalanforderungen ergab sich zum Stichtag 31. Dezember 2023 erneut eine deutliche Übererfüllung. Die Solvenzquote stieg von 326 auf 361 Prozent.</p>
<p><strong>Concordia oeco Lebensversicherungs-AG: Weitere Stärkung der Eigenmittel</strong><br />
Wie schon im Vorjahr konnte sich die Concordia oeco Lebensversicherung auch im Geschäftsjahr 2023 nicht von der marktweiten Entwicklung mit sinkenden Stückzahlen im Neuzugang und einem Rückgang der Beitragseinnahmen absetzen. &#8222;Allerdings fielen die Rückgänge auch 2023 niedriger als im Marktumfeld aus&#8220;, so Johannes Grale, Vorstand für die Personenversicherungen. Im Geschäftsjahr 2023 erreichten die gebuchten Bruttobeiträge 167,5 Mio. Euro, sie lagen damit 1,7 Prozent unter dem Vorjahresergebnis (170,3 Mio. Euro). Der Anteil des Geschäfts mit Einmalbeiträgen ging leicht auf 12,1 Prozent zurück, die laufenden Beiträge steigerten ihren Anteil auf 87,9 Prozent. Das gute Risikoergebnis und die positive Entwicklung des Kapitalanlageergebnisses ermöglichten eine weitere Stärkung der Eigenmittel. Die aufsichtsrechtliche Solvenzquote liegt stabil bei knapp 400 Prozent. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 2,0 Mio. Euro.</p>
<p><strong>Concordia Krankenversicherungs-AG: Beitragseinnahmen wachsen zweistellig auf über 100 Mio. Euro</strong><br />
Ein erneut überdurchschnittliches Wachstum zeichnet die Concordia Krankenversicherung auch in ihrem 34. Geschäftsjahr aus. &#8222;In unserer Krankenversicherung konnten wir erstmals einen Umsatz von über 100 Mio. Euro erzielen. Der Beitragsanstieg von 13,9 Prozent auf 105,2 Mio. Euro (92,4 Mio. Euro) liegt weit über dem Marktdurchschnitt&#8220;. so Grale. Von den Beiträgen entfielen 56,2 Mio. Euro auf die Vollversicherung. Einen wichtigen Anteil an der positiven Entwicklung hat das nach wie vor gute Neugeschäft. Die Anzahl der Vollversicherten stieg um 8,1 Prozent auf 20.171. Die Anzahl der Zusatzversicherten erhöhte sich um 14,7 Prozent auf 131,069. Die aufsichtsrechtliche Solvenzquote liegt ebenfalls stabil bei über 530 Prozent. Der Jahresüberschuss erhöhte sich auf 1,1 Mio. Euro.</p>
<p><strong>Ausblick 2024: Im 160. Geschäftsjahr Überschreiten der Beitragsmilliarde erwartet</strong><br />
Für 2024 – das 160. Geschäftsjahr der Concordia Versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit – rechnet die Concordia Versicherungsgruppe mit einem Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau, bei einem Beitragswachstum von rund 4,9 Prozent. &#8222;Dann werden wir die Milliardengrenze überschreiten&#8220;, so Dr. Hanekopf, und ergänzte: &#8222;Dabei steht für alle Sparten der Schaden- und Unfallversicherung sowie für die Personenversicherer weiterhin ein ertragreiches Wachstum im Vordergrund. Wir streben langfristig eine Combined Ratio von 96 Prozent an.&#8220;</p>
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		<title>Geschäftsjahr 2023: htp übertrifft eigene Ziele</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2024 12:59:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Htp, der regionale Telekommunikationsanbieter in der Region Hannover und darüber hinaus hat das Geschäftsjahr 2023 deutlich besser als geplant abgeschlossen. „Wir haben ein äußerst erfolgreiches Jahr hinter uns“, sagt htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann. „Unter anderem die gefallenen Strompreise haben unseren Jahresabschluss positiv beeinflusst.“ Zwar sind EBIT und Ergebnis gesunken, allerdings nicht in dem Ausmaß wie von  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/geschaeftsjahr-2023-htp-uebertrifft-ziele/">Geschäftsjahr 2023: htp übertrifft eigene Ziele</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Htp, der regionale Telekommunikationsanbieter in der Region Hannover und darüber hinaus hat das Geschäftsjahr 2023 deutlich besser als geplant abgeschlossen.</h4>
<p>„Wir haben ein äußerst erfolgreiches Jahr hinter uns“, sagt htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann. „Unter anderem die gefallenen Strompreise haben unseren Jahresabschluss positiv beeinflusst.“ Zwar sind EBIT und Ergebnis gesunken, allerdings nicht in dem Ausmaß wie von htp ursprünglich geplant. Beim EBIT verzeichnete htp einen Rückgang um 17 Prozent auf rund 1,6 Millionen Euro (2022: 1,9 Millionen Euro) und lag um rund 1,7 Millionen Euro über Plan. Das Ergebnis sank auf -272.000 Euro (2022: 670.000 Euro) und ist damit um 1,9 Millionen Euro besser ausgefallen als Anfang 2023 prognostiziert. Der Umsatz blieb mit rund 85,6 Millionen Euro (2022: ebenfalls 85,6 Millionen) auf dem stabilen Niveau des Vorjahres. Der Bereinigte Umsatz, ohne die Aufwendungen für den geförderten Ausbau im Landkreis Hameln-Pyrmont, stieg sogar um 3,1 Prozent. Die Investitionen sind um 16 Prozent auf rund 55,8 Millionen Euro zurückgegangen (2022: 66,4 Millionen Euro). Wie in den vergangenen Jahren hat htp 2023 hauptsächlich in den Glasfaser-Ausbau investiert. Selbst oder in Kooperation mit Netzgebern hat das Unternehmen bisher rund 164.000 Anschlusseinheiten Homes Passed erschlossen.</p>
<p>Die Zahl der Privatkunden stieg um 3,7 Prozent auf 116.059 (2022: 111.861), die Zahl der Geschäftskunden sank leicht um 1,8 Prozent auf 9.838 (2022: 10.012). Erfreulich war der Personalzuwachs um 10 Vollzeitäquivalente (VZÄ) auf 258 (2022: 248).</p>
<p>Ausblick 2024:<br />
Im Landkreis Wolfenbüttel läuft der Ausbau auf Hochtouren. htp ist Gesellschafter der Netzgesellschaft Braunschweiger Land, die insgesamt 97 Ortsteile des Landkreises mit Glasfaser erschließen wird. In weiteren Städten und Gemeinden wie der Wedemark, Sehnde oder den Samtgemeinden Ahlden und Schwarmstedt hat htp den Erstausbau mit Glasfaser abgeschlossen. Zunehmend konzentriert sich das Unternehmen daher auf die Verdichtung seiner Netze und schließt Gebäude, für die bisher kein Hausanschluss beauftragt wurde, an. Darüber hinaus gibt es Potenzial in Mehrfamilienhäusern, in denen nicht alle Wohneinheiten Glasfaser beauftragt haben. Die Versorgung dieser Haushalte ist durch eine technische Umstellung ohne Bauaktivitäten möglich. Auch hier wird htp in der nächsten Zeit aktiv informieren.</p>
<p>Mit Deutsche Glasfaser (DG) hat htp einen Kooperationsvertrag abgeschlossen und wird ab Mitte 2024 Glasfaser-Anschlüsse auf der Infrastruktur der DG anbieten. „Nur durch Open Access lässt sich der ökonomisch unsinnige Doppelausbau vermeiden. Denn die Investitionen für den Ausbau rentieren sich nur, wenn die Netze auch für andere Player geöffnet sind“, sagt htp-Geschäftsführer Karsten Schmidt. htp will daher auch seinen Marktbegleitern den Zugang zur eigenen Infrastruktur gewähren. „Der Glasfaser-Ausbau und die Versorgung der Menschen mit leistungsfähigen Anschlüssen wird uns noch einige Jahre beschäftigen“, so Karsten Schmidt.</p>
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		<title>VHV-Gruppe: Ziemlich zufrieden mit dem Jahr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2024 15:10:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zufriedenstellend und solide, Ziele erreicht: So lässt sich in aller Kürze aus Sicht von VHV-Chef Thomas Voigt das vergangene Geschäftsjahr zusammenfassen. Aber eigentlich, das vermittelten er und seine Vorstandsmannschaft in Hannover auch, sieht 2023 im Rückspiegel eher noch besser aus, als es in der Kurzbeschreibung deutlich wird. Und der Start ins aktuelle Geschäftsjahr sorgt für  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Zufriedenstellend und solide, Ziele erreicht: So lässt sich in aller Kürze aus Sicht von VHV-Chef Thomas Voigt das vergangene Geschäftsjahr zusammenfassen. Aber eigentlich, das vermittelten er und seine Vorstandsmannschaft in Hannover auch, sieht 2023 im Rückspiegel eher noch besser aus, als es in der Kurzbeschreibung deutlich wird. Und der Start ins aktuelle Geschäftsjahr sorgt für weiteren Rückenwind.<br />
</strong></h5>
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<p>Fordernd sei das Jahr gewesen, so Thomas Voigt. In vieler Hinsicht: Das reicht von der Weltpolitik über sich häufende Elementarschäden sowie die Zins- und Preisentwicklung bis zur langsam spürbaren Schwäche beim Wohnungsbau und steigenden Preisen für Autoreparaturen und -ersatzteile. Und die Liste ist noch nicht komplett. In dieser Situation legte die VHV-Gruppe ein Plus bei den Beitragseinnahmen um 6,3 Prozent auf 3,97 Mrd. Euro hin. Der Vertragsbestand dagegen wuchs um 2 Prozent und damit weniger schnell. Das Konzernergebnis sprang um 17,8 Prozent auf 214,5 Mio. Euro.</p>
<h6><strong>Weiteres Wachstum im Ausland angestrebt</strong></h6>
<p>Neben diesen Zahlen dürften auch noch andere Aspekte den positiven Blick auf das vergangene Jahr ausmachen. Im Ausland ist die VHV in Österreich, Frankreich, Italien und der Türkei unterwegs. Die Beiträge aus diesem internationalen Geschäft stiegen im vergangenen Jahr um gut ein Drittel auf rund 467 Mio. Euro. Der Auslandsanteil bei den Beiträgen liegt damit bei nahezu 12 Prozent, erwirtschaftet von inzwischen rund 400 Beschäftigten.</p>
<p>Nächstes Ziel ist es, die Marke von 500 Mio. Euro zu knacken. Für 2027 strebt VHV-Chef Voigt 750 Mio. Euro an. Zwar soll zunächst das bisherige Engagement weiter ausgebaut werden, wobei Voigt auch Zukäufe nicht ausschloss. Aber auch der Schritt auf weitere Auslandsmärkte sei mittelfristig möglich. Die internationalen Aktivitäten werden in der 2023 gegründeten VHV International SE gebündelt.</p>
<h6><strong>Schutz vor Berufsunfähigkeit ergänzt Lebensversicherung</strong></h6>
<p>Die VHV-Tochter Hannoversche Leben ist dem Weg, ihr Angebot breiter zu machen, im vergangenen Jahr einen Schritt weiter gekommen. Das Neugeschäft mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige wuchs 2023 um über 81 Prozent, das Unternehmen setzt dabei auch auf den Vertrieb über Vermittler. Die Hannoversche Leben, so Vorstandssprecher Frank Hilbert, ist also dabei, sich vom Direktversicherer mit Schwerpunkt Lebensversicherung weiterzuentwickeln und auch andere biometrische Risiken abzudecken sowie weitere Vertriebskanäle zu nutzen.</p>
<p>Bei allen Herausforderungen: „Wir haben zudem das Jahr 2023 genutzt, um unsere erfolgreiche Strategie zielgerichtet weiterzuentwickeln“, so Thomas Voigt.</p>
<p>Im vergangenen Geschäftsjahr verzeichnete die VHV-Gruppe Brutto-Schadenaufwendungen von knapp 3,35 Mrd. Euro. Das entspricht einem Anstieg von 13,3 Prozent. Unter anderem ist dafür das Erdbeben in der Türkei und Syrien vom Februar 2023 verantwortlich, außerdem Elementarschäden in Österreich und Italien sowie die Kostensteigerungen im Kfz-Bereich. Der Versicherungsbetrieb kostete den Konzern 757 Mio. Euro, gut 11 Prozent mehr als im Jahr zuvor.</p>
<p>Die Kapitalanlagen blieben mit rund 17,4 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau, das Ergebnis allerdings sank um 5,3 Prozent auf 530,5 Mio. Euro. Der für die Kapitalanlagen zuständige Vorstand Ulrich Schneider erklärte den Rückgang mit dem herausragend guten Ergebnis im Vergleichsjahr 2022. Die VHV sieht sich mit ihrer Bilanz in der, wie es heißt, „engen Spitzengruppe der am besten finanzierten Versicherer in Deutschland.“ Die VHV Vereinigte Allgemeine Versicherung a.G. als Konzern-Dachgesellschaft wurde gerade erneut von Standard&amp;Poor’s mit „A+ und stabilem Ausblick“ eingestuft.</p>
<h5><strong>Mobiles Arbeiten in &#8222;Workation&#8220;</strong></h5>
<p>Die Zahl der Beschäftigten ist zum Jahresende in der VHV-Gruppe auf 4320 und damit um 7,1 Prozent erneut gewachsen. Davon arbeiten mehr als 2000 am Stammsitz in Hannover. Derzeit bietet die VHV rund 100 offene Stellen an – mit Argumenten wie Workation: Dabei haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, für mehrere Wochen pro Jahr aus dem Ausland mobil zu arbeiten. Gut ein Fünftel der Belegschaft arbeitet in Teilzeit.</p>
<p>Die VHV-Gruppe konzentriert sich auf die Kerngeschäftsfelder Kfz-Versicherung und Bau in der VHV Allgemeine und der Biometrie in der Hannoverschen Leben. Die gebuchten Beitragseinnahmen bei der VHV Allgemeine stiegen um 7,1 Prozent insgesamt auf 2,69 Mrd. Euro. Im wichtigen Kfz-Geschäft habe man bereits Ende 2022 mit Beitragsanpassungen begonnen, um der Inflation entgegenzuwirken, so der zuständige VHV-Vorstand Sebastian Reddemann. Angesichts des schwächelnden Wohnungsbaus forderte er einen geänderten Rechtsrahmen, um hohe Bauwerkskosten zu vermeiden. Die Schaden-Kosten-Quote der VHV Allgemeine liegt mit 99,1 Prozent um 2,7 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Für den Kfz-Bereich erreicht dieser Wert jedoch 106 Prozent &#8211; daran ist zu arbeiten, so Reddemann.</p>
<p>Die Hannoversche Leben verzeichnete leicht um gut 1 Prozent rückläufige Beitragseinnahmen. Damit liege man aber besser als der Markt, so Frank Hilbert. Die Zahl der Versicherungsverträge legte – entgegen dem negativen Markttrend von Minus 0,5 Prozent – mit einem Plus von 1,1 Prozent auf knapp 1,3 Millionen zu.</p>
<p>In das laufende Jahr ist die VHV-Gruppe nach den Worten von Vorstandschef Thomas Voigt sehr gut gestartet. Dazu gehört unter anderem, dass Großschadenereignisse bislang ausblieben. Aber klar sei auch, dass trotz dieses Rückenwindes im ersten Quartal der größte Teil der Strecke noch zu bewältigen sei.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/vhv-geschaeftsjahr-2023/">VHV-Gruppe: Ziemlich zufrieden mit dem Jahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Landkreis Schaumburg vergibt Innovationspreis 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 10:10:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Innovationspreis 2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Landkreis Schaumburg hat zum 13. Mal den Innovationspreis ausgeschrieben. Gesucht wurden innovative Produkte, Verfahren, Dienstleistungen, Prozesse oder Geschäftsideen. Mitte April wurden die Preise im Beisein von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies vergeben: Den ersten, mit jeweils 2000 Euro dotierten Platz, teilen sich Willert Software Tools aus Bückeburg und Ardagh Glass Packaging aus Obernkirchen. Auch den  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/landkreis-schaumburg-innovationspreis-2023/">Landkreis Schaumburg vergibt Innovationspreis 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Landkreis Schaumburg hat zum 13. Mal den Innovationspreis ausgeschrieben. Gesucht wurden innovative Produkte, Verfahren, Dienstleistungen, Prozesse oder Geschäftsideen. Mitte April wurden die Preise im Beisein von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies vergeben: Den ersten, mit jeweils 2000 Euro dotierten Platz, teilen sich <a href="https://www.sodiuswillert.com">Willert Software Tools</a> aus Bückeburg und <a href="https://www.ardaghgroup.com/">Ardagh Glass Packaging</a> aus Obernkirchen. Auch den zweiten Platz teilen sich zwei Unternehmen &#8211;  <a href="https://knoche-maschinenbau.de/">Knoche Maschinenbau</a> aus Bad Nenndorf und <a href="https://wk-medtec.com">WK-MedTec</a> aus Bückeburg. Mit einem Sonderpreis wurde <a href="https://rolec.com/unternehmen/standort-deutschland#">Rolec Gehäuse-Systeme</a> aus Rinteln ausgezeichnet.</p>
<p>Mit der Auslobung des Preises ist das Ziel verbunden, zukunftsweisende Ideen von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, im Handwerk, der Freien Berufe und von Existenzgründern/-innen zu fördern. Teilnahmeberechtigt waren alle Unternehmen, die ihren Sitz im Landkreis Schaumburg haben und die in jüngster Vergangenheit eine wesentliche Neuerung eingeführt haben oder dies in naher Zukunft beabsichtigen. Der wirtschaftliche Nutzen der Innovation musste erkennbar sein. Insgesamt haben sich 13 Unternehmen um den Innovationspreis 2023 beworben.</p>
<p>Den ersten, mit jeweils 2000 Euro dotierten Platz, teilen sich die Unternehmen: Willert Software Tools GmbH aus Bückeburg und Ardagh Glass Packaging aus Obernkirchen. Auch den zweiten Platz teilen sich zwei Unternehmen, nämlich die Knoche Maschinenbau GmbH aus Bad Nenndorf und die WK-MedTec GmbH aus Bückeburg. Darüber hinaus wurde ein Sonderpreis, dotiert mit 500 Euro, an die Rolec Gehäuse-Systeme GmbH, Rinteln, vergeben.</p>
<h6><strong>1. Plätze</strong></h6>
<p><strong>Willert Software Tools GmbH, Bückeburg<br />
</strong>Die Firma SodiusWillert nutzt für den Einsatz seines neuen Produkts SECollab die Graphdatenbank Neo4j, um Informationen nicht nur zu speichern, sondern auch ihre Zusammenhänge abzubilden – ähnlich einem neuronalen Netz. Datenstrukturen und ihre Beziehungen untereinander können explizit dargestellt werden. Dies ermöglicht es, zum Beispiel Anforderungen aus Spezifikationen mit mechanischen oder elektronischen Komponenten zu verlinken und diese mit sogenannten Artefakten der Produktion zu verknüpfen. Die Innovation der Firma SodiusWillert liegt darin, auch ohne große Datenbank-Kenntnisse Graphdatenbanken für den praktischen Einsatz nutzbar zu machen. Das Produkt SE-Collab wird in der Industrie bei der Entwicklung von hoch komplexen technischen Systemen eingesetzt: zum Beispiel von autonom fahrenden Fahrzeugen oder im sicherheitsrelevanten Bereich. Dabei handelt es sich um eine führende Technologie, auch im weltweiten Maßstab.</p>
<div id="attachment_24715" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Innovationspreis_LK_schaumburg_2_klein.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24715" class="size-medium wp-image-24715" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Innovationspreis_LK_schaumburg_2_klein-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Innovationspreis_LK_schaumburg_2_klein-200x126.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Innovationspreis_LK_schaumburg_2_klein-300x188.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Innovationspreis_LK_schaumburg_2_klein-320x202.jpg 320w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Innovationspreis_LK_schaumburg_2_klein-400x251.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Innovationspreis_LK_schaumburg_2_klein-600x377.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Innovationspreis_LK_schaumburg_2_klein.jpg 690w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-24715" class="wp-caption-text">Auszeichnung von Willert Software Tools (v.l.): Landrat Jörg Farr, Dr. Jan Jocker (Jury), Andreas Willert (Willert Software Tools), Nadine Nelle (Jury), Minister Olaf Lies. Foto: Landkreis Schaumburg.</p></div>
<p><strong>Ardagh Glass Packaging, Obernkirchen<br />
</strong>Seit November 2023 werden im Ardagh-Werk in Obernkirchen Braunglasflaschen mit der nextGen-Schmelzwanne hergestellt. Für die Herstellung von Behälterglas im herkömmlichen Produktionsprozess wird derzeit ein Energiemix aus ungefähr 90 Prozent Gas und zehn Prozent Strom benötigt. Mit der neuen Schmelzwanne kehrt sich das Verhältnis um. Der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien lässt sich auf 80 Prozent erhöhen, der Gasanteil dagegen auf 20 Prozent senken. Die neue Wanne wird pro Tag bis zu 350 Tonnen Behälterglas produzieren, mit einem hohen Anteil Altglas. Glasflaschen aus der nextGen-Schmelzwanne sparen bis zu 69 Prozent CO2 ein im Vergleich zu einer herkömmlichen Schmelzwanne.</p>
<h6><strong>2. Plätze</strong></h6>
<p><strong>Knoche Maschinenbau GmbH, Bad Nenndorf<br />
</strong>Die Messerwalze SPEEDMAX wurde von der Firma Knoche eigens entwickelt. Mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit auf dem Acker zerschneidet sie sämtliche Pflanzen und organische Reststoffe und arbeitet sie in den Boden ein. Pro Stunde können 6,5 Hektar mit dem SPEEDMAX bearbeitet werden anstelle von zwei Hektar mit einem Mulcher. Zusätzlich sinkt der Kraftstoffverbrauch um mehr als 50 Prozent. Durch die effektive Zerkleinerung der Stoppeln wird auch den Larven von dem Maiszünsler, einer der bedeutendsten Schädlinge im Maisanbau, der Lebensraum genommen.</p>
<p><strong>WK-MedTec GmbH, 31675 Bückeburg<br />
</strong>Das Medizinprodukt PLASMO®HEAL bietet eine kontaktlose, schmerzfreie und kostengünstige Therapie chronischer Wunden, die es seit vergangenem September gibt. Unter chronischen Wunden leiden häufig Diabetiker, Patienten mit Gefäßerkrankungen oder ältere Menschen. Das patentierte Kaltplasma-Aeorsol ist eine Mischung aus fein vernebeltem Wasser und Kaltplasma. Über einen Schlauch wird dieses Gemisch in Richtung Wunde geleitet, wo es dann innerhalb von nur drei Minuten seine desinfizierende Wirkung entfaltet.</p>
<h6><strong>Sonderpreis: Rolec Gehäuse-Systeme GmbH, Rinteln</strong></h6>
<p>Die Firma Rolec wird mit dem Sonderpreis geehrt für ihre konsequente Innovationsorientierung vor allem im Hinblick auf den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit. Um im Wettbewerb zu bestehen, setzt das Unternehmen neben Produkt- und Designinnovationen auf Roboter und moderne Maschinenparks. Für die Nachhaltigkeit wird beispielsweise das bei der Bearbeitung anfallende Abwasser gefiltert und wiederverwendet. Es wurde im vergangenen Jahr eine riesige PV-Anlage installiert. Diese deckt mehr als 40 Prozent des eigenen Strombedarfs. Ebenfalls wurden E-Tankstellen auf dem Werksgelände errichtet. Zum Schutz der Umwelt wird bei der Produktion der Gehäuse ausschließlich recyceltes Aluminium eingesetzt. Aktuell wird eine „grüne“ Gehäuseserie geplant. Dafür wird geprüft, ein Produkt komplett aus recycelten Materialien und gleichzeitig völlig CO2-neutral herzustellen. Der Bereich „Rolec und Umweltschutz“ gehört zu den meistbesuchten Seiten auf der Internetseite der Firma.</p>
<p>Hinweis: Mehr über diese und andere Unternehmen aus dem Landkreis Schaumburg stehen in der aktuellen <a href="https://www.schaumburg.de/media/custom/3020_3838_1.PDF?1712844379">Ausgabe 4/2024 &#8222;Wirtschaft Kompakt&#8220;</a> des Landkreises Schaumburg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/landkreis-schaumburg-innovationspreis-2023/">Landkreis Schaumburg vergibt Innovationspreis 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>TÜV Nord: Vor der Welle bleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 15:07:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Dirk Stenkamp]]></category>
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		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[TÜV Nord]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht reichen die Geschäftspläne des TÜV Nord nicht bis in den Himmel. Zumindest aber bis ins Weltall. Dort ist der hannoversche Prüfkonzern bereits unterwegs. Das erläuterte Vorstandschef Dr. Dirk Stenkamp im April und berichtete außerdem über gestiegene Umsatz- und Ertragszahlen sowie Rekordinvestitionen im Jahr 2023.   Vor der Welle bleiben, das heißt für den TÜV  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/tuev-vor-der-welle/">TÜV Nord: Vor der Welle bleiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Vielleicht reichen die Geschäftspläne des TÜV Nord nicht bis in den Himmel. Zumindest aber bis ins Weltall. Dort ist der hannoversche Prüfkonzern bereits unterwegs. Das erläuterte Vorstandschef Dr. Dirk Stenkamp im April und berichtete außerdem über gestiegene Umsatz- und Ertragszahlen sowie Rekordinvestitionen im Jahr 2023.</strong></h5>
<h5><strong> </strong></h5>
<p>Vor der Welle bleiben, das heißt für den TÜV Nord: Vorbereitet sein, noch bevor technologische Entwicklungen in voller Breite auflaufen und ganze Bereiche umgestalten. Also transformieren, wie der heute übliche Begriff lautet. Beispiel: Wasserstoff. Der TÜV Nord habe den Anspruch, über die ganze Wertschöpfungskette Dienstleistungen anzubieten, machte Dirk Stenkamp deutlich. Eine Studie für einen Elektrolyseur an der Küste, die Entwicklung eines eigenen Elektrolyseurs am TÜV-Campus in Essen, die Begleitung des Genehmigungsprozesses für eine H<sub>2</sub>-Tankstelle. Im Dezember veröffentlichte der Weltenergierat Deutschland eine Studie zu Ammoniak als Energieträger – eine TÜV-Nord-Tochter arbeitete maßgeblich mit. Und der Prüfkonzern bescheinigt „H<sub>2</sub>-Readiness“.</p>
<h6><strong>Weltweite Wasserstoff-Dynamik</strong></h6>
<div id="attachment_24588" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Dr._Dirk_Stenkamp_web_.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24588" class="wp-image-24588 size-fusion-400" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Dr._Dirk_Stenkamp_web_-400x316.jpg" alt="" width="400" height="316" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Dr._Dirk_Stenkamp_web_-200x158.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Dr._Dirk_Stenkamp_web_-300x237.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Dr._Dirk_Stenkamp_web_-400x316.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Dr._Dirk_Stenkamp_web_-600x474.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Dr._Dirk_Stenkamp_web_-768x607.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Dr._Dirk_Stenkamp_web_-800x632.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/Dr._Dirk_Stenkamp_web_.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-24588" class="wp-caption-text">TÜV-Vorstandschef Dr. Dirk Stenkamp.</p></div>
<p>Noch liegt das Wasserstoff-Potenzial großenteils in der Zukunft. Aber der Anspruch ist eben: Vorweg surfen. Wobei Dirk Stenkamp in Blick international ausrichtet. Weltweit läuft das Thema hoch, sagte er in Hannover. Und zwar sowohl bei grünem, also mittels erneuerbarer Energien erzeugtem Wasserstoff, als auch bei blauem. Zu dessen Herstellung werden fossile Energieträger genutzt, das entstehende CO<sub>2</sub> wird aber abgeschieden und gespeichert. Auch wenn in Deutschland bislang grüner Wasserstoff im Mittelpunkt stand, verweist der TÜV-Chef auf jüngste Signale für ein Umdenken: „Die Dynamik international ist da, in Deutschland wird das kommen.“</p>
<p>Wobei das Ausland für den TÜV Nord insgesamt weiter an Bedeutung zunimmt. Etwas mehr als 30 Prozent des Umsatzes von knapp 1,6 Mrd. Euro werden außerhalb Deutschland gemacht, und dort wuchs der Konzern zumeist auch stärker. Im vergangenen Jahr lag der Auslandsanteil noch bei etwa 26 Prozent.</p>
<p>Insgesamt legte der TÜV-Umsatz im vergangenen Jahr um 9,1 Prozent zu. In einigen Auslandsmärkten war das Wachstum zweistellig. Das hannoversche Unternehmen, das rund 14.000 Menschen beschäftigt, ist heute in 100 Ländern mit insgesamt etwa 500 Standorten vertreten.</p>
<h6><strong>Kometenjäger auf dem Prüfstand</strong></h6>
<p>Aber, wenn man so will, die Erde ist nicht genug. Stenkamp hat auch die Sterne im Blick. Oder, genauer, die Planeten. Fast hört sich verwegen an, wenn der TÜV-Chef in der Konzernzentrale in Hannover-Döhren über künftige Missionen zum Mars spricht. Aber das Tochterunternehmen Alter Technology prüft der TÜV Nord bereits die Elektronik des Esa-Kometenjägerprogramms Rosetta oder für die Nasa den Mars Rover<strong>.</strong></p>
<h6><strong>Wasserstand bei KI steigt rasend schnell</strong></h6>
<p>In keinem anderen Bereich allerdings dürfte es derzeit so schwer sein, vor der Welle zu bleiben, wie bei der Künstlichen Intelligenz. Für den TÜV ist KI spätestens seit 2017 ein Thema. Dirk Stenkamp hatte immer gefordert, dass Algorithmen geprüft werden müssen. Mit Blick auf die kommenden gesetzlichen Vorgaben für eine sichere KI ist in Hannover ein Testverfahren auf der Zielgeraden, mit dem sich anhand verschiedener Kriterien solche Anwendungen überprüfen lassen: Ausreichender Schutz vor Cyberangriffen, keine Zweckentfremdung, keine Diskriminierung durch die KI-Lösung sind solche Kriterien.</p>
<p>Aktuell setzt der TÜV Nord selbst rund 20 KI-Applikationen ein. Jedoch nie, wie Stenkamp betont, mit Entscheidungskompetenz, sondern immer als Co-Pilot. Er sieht zunehmende Einsatzmöglichkeiten, zumal der TÜV seinen über Jahrzehnte gewachsenen Datenschatz für das Training der Software einsetzen kann. Das Ziel: „Mehr Prüfungen in weniger Zeit und Entbürokratisierung, also weniger Papier.“</p>
<p>Wo der TÜV sich außedem in einer Vorreiterrolle sieht: Aktuell werden Prüfstandards für Rohstoffe entwickelt, mit Blick auf das Lieferkettengesetz oder weitere kommende Regelungen auf europäischer Ebene.  Und im traditionsreichen Autogeschäft wird bereits eine Batteriecheck für gebrauchte Elektroautos angeboten.</p>
<h6><strong>Solide Zahlen und Rekordinvestitionen</strong></h6>
<p>Vor der Welle bleiben: Mit dieser Einstellung hat der TÜV Nord im vergangenen Jahr „solide Zahlen“ produziert, wie Finanzvorstand Jürgen Himmelsbach sagte. Das Ebit vor Sondereffekten stieg um über 10 Prozent und damit stärker als der Umsatz auf 84,5 Mio. Euro. Die Investitionen erreichten mit 134 Mio. Euro einen neuen Allzeit-Höchststand für den TÜV. Lebensmittellabore, vor allem in Asien, Prüfgeräte in der Mobilität, eine Photonik-Labor: Investiert wurde, so Himmelsbach, in allen Geschäftsfeldern.</p>
<p>Nicht investieren wird der TÜV allerdings in eine eigene Hochschule. Das Thema kam vor einem Jahr auf. Der Konzern setzt dagegen verstärkt auf Kooperationen, wie Personalvorständin Dr. Astrid Petersen erklärte. Außerdem ein Schwerpunkt: digitales Lernen. „Unser Ziel ist, einer der weltweit führenden Anbieter von vollständig digitalem Lernen zu werden“, so der TÜV. Dazu hat sich der Konzern das Know-how des <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/01/tuev-3spin/">Darmstädter Unternehmens 3spin Learning gesichert</a>.</p>
<p><a href="http://www.tuev-nord.de">www.tuev-nord.de</a></p>
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		<title>NBank erzielt Förderergebnis von 1,42 Mrd. Euro</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/nbank-bilanz-2023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 11:19:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die NBank hat im Jahr 2023 Fördermittel von rund 1,42 Mrd. vergeben und rund 27 000 Förderungen bewilligt. Das Fördervolumen liegt damit auch bei Herausrechnung der Corona-Hilfen höher als in der Zeit vor Corona. Die NBank hat im Jahr 2023 Fördermittel in Höhe von rund 1,42 Mrd. Euro vergeben. Im Vorjahr waren es inklusive der  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die NBank hat im Jahr 2023 Fördermittel von rund 1,42 Mrd. vergeben und rund 27 000 Förderungen bewilligt. Das Fördervolumen liegt damit auch bei Herausrechnung der Corona-Hilfen höher als in der Zeit vor Corona.</strong></p>
<p>Die NBank hat im Jahr 2023 Fördermittel in Höhe von rund 1,42 Mrd. Euro vergeben. Im Vorjahr waren es inklusive der Corona-Hilfen noch 3,5 Mrd. Euro, ohne die Corona-Hilfen 1,55 Mrd. Euro. Das Fördervolumen liegt damit höher als in der Zeit vor Corona. Insgesamt hat die Förderbank des Landes Niedersachsen im vergangenen Jahr rund 27 000 Förderungen bewilligt.</p>
<p>„Wir haben 2023 ein schwieriges Jahr gehabt“, sagte Frank Doods, Verwaltungsratsvorsitzender der NBank. Und das werde „auch 24 nicht anders sein.“ Niedersachsen stehe vor großen Aufgaben: „Die Transformation, die Energiewende, die Digitalisierung voranzubringen und Investitionen in eine starke Infrastruktur zu leisten, sind Gegenwartsaufgaben für Niedersachsen und für unsere Förderbank.“ Diesen Aufgaben stelle sich die Bank und habe 2023 neue Förderprogramme, die dazu einen Beitrag leisten, auf den Weg gebracht.</p>
<p>Im Jahr 2023 ist das Zuschussvolumen im Vergleich zum Vorjahr gesunken, das Volumen der bewilligten Kredite hingegen deutlich gestiegen. 2022 lag es inklusive der Corona-Hilfen noch bei rund 597 Mio. Euro, 2023 waren es bereits rund 771 Mio. Euro. „Wie unser gestiegenes Kreditvolumen zeigt, arbeiten wir Hand in Hand mit unseren Auftraggebenden daran, unser Darlehensangebot zu steigern“, so Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank. „Mit dieser Kombination aus wachsendem Kreditvolumen und Zuschüssen können wir Niedersachsen bei den aktuellen Herausforderungen noch effizienter und zielgerichteter unterstützen.“</p>
<p><strong>Nachfrage nach Darlehen für Wohnraum gestiegen</strong></p>
<p>Einen deutlichen Anstieg der Darlehensnachfrage gab es in der Wohnraumförderung. Das Volumen der Neuzusagen lag bei mehr als 454 Mio. Euro (2022: 355 Mio. Euro). Ein Rekordergebnis, wie Michael Kiesewetter berichtete. Das Geld wird in 1891 Mietwohnungen und Eigenheime fließen. Einen prozentual besonders starken Zuwachs gab es im Bereich der Eigentumsförderung. „Aufgrund der bundesweit gestiegenen Zinsen haben immer mehr Investoren, darunter vor allem auch private, den sozialen Wohnungsbau als Alternative zum freien Markt entdeckt und unsere Förderprogramme genutzt“, so Kiesewetter. „Das hat es uns möglich gemacht, in vielen Bereichen Niedersachsens bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen. Aber Niedersachsen braucht weiterhin ein sehr viel größeres Angebot an Wohnraum, damit sich der Markt wieder entspannt und die Mieten bezahlbar sind.“</p>
<p><strong>Kommunen fragen Infrastrukturkredit stark nach</strong></p>
<p>Der Kommunale Infrastrukturkredit Niedersachsen hat weiter an Bedeutung gewonnen. Die Kommunen nahmen im vergangenen Jahr ein Volumen von rund 300 Mio. Euro auf &#8211; das sind rund 70 Mio. Euro mehr als im Vorjahr und damit so viel wie noch nie. Investitionen sind in allen Bereichen der kommunalen Infrastruktur notwendig. Mehr als 500 Mio. Euro flossen in die Verbesserung der niedersächsischen Infrastruktur.</p>
<p><strong>Wirtschaftsförderung unterstützt zahlreiche Unternehmen<br />
</strong></p>
<p>Die Nbank stellte den niedersächsischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) rund 256 Mio. Euro im Bereich Wirtschaftsförderung zur Verfügung. Hinter dieser Fördersumme verbergen sich rund 4670 Einzelfälle. Besonders stark nachgefragt war die Einzelbetriebliche Investitionsförderung, die als wichtiges Förderinstrument bereits seit 2004 im Portfolio der NBank ist und von den Bezirksregierungen übernommen wurde. Im vergangenen Jahr sind hier rund 43 Mio. Euro geflossen. Das sind rund 9 Mio. Euro an Investitionen mehr als im Vorjahr. Von dieser Förderung profitierten 120 Unternehmen in strukturschwächeren Gebieten. Ziel des Programms ist es, in diesen Regionen Standortnachteile für Unternehmen auszugleichen und die Wirtschaft wettbewerbsfähig zu machen. „Der Förderbedarf vor allem im Bereich der Wirtschaft hat sich nach den akuten Sondersituationen der vergangenen Jahre wie Corona und Energiekrise langsam wieder normalisiert“, so Michael Kiesewetter.</p>
<p>Die Einzelbetriebliche Investitionsförderung ist im vergangenen Jahr unter dem Namen Niedersachsen Invest neu aufgestellt. Ziel ist es zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu unterstützen, sozialversicherungspflichtige Dauerarbeitsplätze zu schaffen und einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. „Damit haben wir einen Anreiz für eine aktive Industrie- und Ansiedlungspolitik geschaffen“, so Frank Doods. „Kleine und mittlere Unternehmen haben die Chance, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und ihren CO2-Ausstoß zu senken.“</p>
<p>Unter den Krediten war besonders der Mikrostarter (363 Bewilligungen) stark nachgefragt; die Zahl der Empfänger ist damit im Vorjahresvergleich um mehr als das 2,5-fache gestiegen.</p>
<p><strong>Fachkräfte nutzen berufliche Fortbildungsförderung so stark wie noch nie</strong></p>
<p>Klimaschutz, Digitalisierung und demographischer Wandel stellen auch den niedersächsischen Arbeitsmarkt vor große Herausforderungen. Sie führen zu tiefgreifenden Veränderungen in der Arbeitswelt. Entsprechend nachgefragt war 2023 insbesondere das sogenannte Aufstiegs-BaFöG, das die Vorbereitung auf mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse fördert. Mit knapp 114 Mio. Euro für neu bewilligte Anträge floss 2023 mehr Geld als je zuvor in diese Form der Qualifizierung. Insgesamt profitierten von dem Programm knapp 22 600 Fachkräfte – so viele wie noch nie. NBank-Vorstandsmitglied Sonja Schwarz appellierte die Menschen im Land, diese Chance auf Qualifizierung zu nutzen: „Ob Single, alleinerziehend oder mit Familie, ob in Teilzeit oder Vollzeit – die Förderung wird auf Ihre persönlichen Bedingungen zugeschnitten.“</p>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Niedersachsen steht vor der gewaltigen Herausforderung, die Wirtschaft hin zu einer klimaneutralen Produktion und Dienstleistungen zu transformieren. „Neue Förderprogramme legen den Fokus auch auf das Thema Transformation “, so Doods. Aufbauend auf den Strukturen der NBank sei es das Ziel, das Darlehensgeschäft weiter auszubauen. „Wir wollen die Möglichkeiten einer Förderbank stärker nutzen.“ Dafür soll das Eigenkapital der NBank erhöht werden. Die dazu notwendigen Entscheidungen würden laut Doods vom Wirtschafts- und Finanzministerium vorbereitet.</p>
<p>Um die Abläufe für die Kundinnen und Kunden zu vereinfachen, will die Bank in ihrem Kundenportal die Förderprogramme von der Bearbeitung über die Bewilligung bis hin zur Prüfung der Verwendungsnachweise digital abbilden. Auch die Kreditprozesse sollen stärker digitalisiert werden.</p>
<p>Besonders nachgefragt von Unternehmen wird aktuell das Programm EENergy, das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Unterstützung bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen bietet; Details zu diesem Programm stehen auf der<a href="https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/innovation/umwelt/foerdermittel/eenergy-6114228"> IHK-Website</a>. Darüber hinaus bietet die NBank beispielsweise auch <a href="https://www.nbank.de/F%c3%b6rderprogramme/Fokusthemen/Nachhaltigkeit-Klimaschutz/index.html">Förderprogramme zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz</a> an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/nbank-bilanz-2023/">NBank erzielt Förderergebnis von 1,42 Mrd. Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Bilanz 2023: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine mit solidem Ergebnis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 09:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
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		<category><![CDATA[Sparkasse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine blickt zufrieden auf ein von Veränderungen geprägtes Geschäftsjahr 2023 zurück. Mit einer Bilanzsumme von 9,25 Mrd. Euro (9,295 Mrd. Euro) und Kundeneinlagen von 7,158 Mrd. Euro konnte die Sparkasse das Niveau des vorherigen Geschäftsjahrs wieder erreichen. „Wir haben viele Herausforderungen zusammen mit unseren Kundinnen und Kunden gemeistert. Das spiegelt sich  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/bilanz-2023-sparkasse-hildesheim-goslar-peine-ergebnis/">Bilanz 2023: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine mit solidem Ergebnis</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine blickt zufrieden auf ein von Veränderungen geprägtes Geschäftsjahr 2023 zurück. Mit einer Bilanzsumme von 9,25 Mrd. Euro (9,295 Mrd. Euro) und Kundeneinlagen von 7,158 Mrd. Euro konnte die Sparkasse das Niveau des vorherigen Geschäftsjahrs wieder erreichen. „Wir haben viele Herausforderungen zusammen mit unseren Kundinnen und Kunden gemeistert. Das spiegelt sich auch in unseren Ergebnissen wider“, sagte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Twardzik am 10. April bei der Vorstellung der Zahlen.</h4>
<p>„Nach vielen Jahren historisch niedriger Zinsstände können wir wieder deutlich höher verzinsen. Wir haben als eine der ersten Sparkassen wieder Zinsen gezahlt. Dabei haben wir Bestands- und Neukunden gleichbehandelt und haben bewusst auf Lockangebote verzichtet“, betonte Twardzik. Nach seinen Angaben werden klassische Sparprodukte wie zum Beispiel Sparkassenbriefe wieder für Kundinnen und Kunden attraktiv. Das Kundenkreditvolumen konnte gegenüber dem Vorjahr leicht auf 6545,3 Mio. Euro (+0,1 %) ausgebaut werden. Nennenswert zugelegt haben die Volumina der öffentlichen Haushalte. Die Kredite an Unternehmen und Privatpersonen erreichten etwa das Niveau des Vorjahres. Im Firmenkundengeschäft konnte das Kreditvolumen leicht gesteigert werden (+58 Mio. Euro) und liegt gerundet weiterhin beim Vorjahreswert von 2,8 Mrd. Euro.</p>
<p>Das Baufinanzierungsgeschäft ist im Zuge der geringeren Kundennachfrage deutlich zurückgegangen. „Wir sind der größte Immobilienfinanzierer in unserem Geschäftsgebiet und begleiten selbst in schwierigen Zeiten rund 150 Familien pro Monat in ihr neues Zuhause. In guten Jahren waren es sogar rund 400. In der Summe haben wir im Jahr 2023 rund 1700 Familien (Vorjahr 2800) ins Eigenheim begleitet und das mit einem Finanzierungsvolumen von 346 Mio. Euro (Vorjahr 628 Mio. Euro)“, freut sich Vorstandsmitglied Ingmar Müller.</p>
<p>Nach Feststellung des Jahresabschlusses durch den Verwaltungsrat im Juni 2024 steigt das Kernkapital um 69,2 Mio. Euro. Die Kernkapitalquote liegt dann bei 15,88 %. Der Jahresüberschuss steigt auf 12,8 Mio. Euro. Im Jahr 2023 hat die Sparkasse 102 Existenzgründen mit einem Kreditvolumen von circa 8 Mio. Euro begleitet – darunter 73 Neugründungen, 23 Übernahmen und 4 Beteiligungen.</p>
<p>Seit Jahresanfang 2023 hat die Sparkasse ihre Geschäftsstellen Bad Salzdetfurth, Clausthal, Edemissen und Salzgitter-Bad sowie die SB-Geschäftsstellen Abbensen, Baddeckenstedt, Drispenstedt, Harzturm und Ohlhof umgebaut, modernisiert oder neu errichtet. „Die Investition in unsere Standorte heißen auch: wir bleiben in der Fläche präsent. Dafür schaffen wir moderne Räumlichkeiten mit einer zukunftsweisenden Gestaltung“, betont Steffen Lange.</p>
<p>Im Jahr 2023 hat die Sparkasse über 1.250 Projekte in der Region unterstützt. Mit ihrer mittlerweile fest etablierten Förder- und Spendenplattform www.heimatherzen.de bietet die Sparkasse darüber hinaus eine kostenlose Möglichkeit, Organisationen und Spender zusammenzubringen. Damit hat die Sparkasse ihr eigenes Engagement maßgeblich erweitert. Im Jahr 2023 hat die Sparkasse über 3.800 Privatspenden mit einer Summe von 120.000 Euro für Vereine in der Region eingesammelt.</p>
<p>Der Sparkassenvorstand betonte, dass die Ergebnisse des Jahres 2023 nur durch das Engagement der mehr als 1.200 Mitarbeitenden erreicht werden konnte. Dazu Jürgen Twardzik: „Wir bieten unseren Mitarbeitenden mehr als Geld. Denn das sind sie uns wert. Wir investierten letztes Jahr 1,5 Mio. Euro in die Fortbildung unserer Mitarbeitenden. Zudem bieten wir ein umfangreiches Gesundheitsmanagement, Bike-Leasing, Mobiles Arbeiten, flexible Arbeitszeitmodelle und moderne Arbeitsplätze mit neuester Technik.“</p>
<p>Insgesamt blickt die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine optimistisch auf den weiteren Verlauf des Jahres 2024.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine in Zahlen (31.12.2023):</strong></p>
<p>Geschäftsstellen: 40<br />
SB-Standorte: 41<br />
Mitarbeitende: 1.243; davon 64 Auszubildende (Vorjahr 1.240; 55)</p>
<p><strong>Wichtige Bilanzkennzahlen (in Klammern der Vorjahreswert)</strong><br />
Bilanzsumme: 9,255 Mrd. Euro (9,295 Mrd. Euro)<br />
Jahresüberschuss: 12,8 Mio. Euro (10,6 Mio. Euro)<br />
Kundenkreditvolumen: 6,545 Mrd. Euro (6,536 Mrd. Euro)<br />
Kundeneinlagen: 7,158 Mrd. Euro (7,210 Mrd. Euro)<br />
Gesamtnutzenstiftung 3,4 Mio. Euro (2,9 Mio. Euro)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/04/bilanz-2023-sparkasse-hildesheim-goslar-peine-ergebnis/">Bilanz 2023: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine mit solidem Ergebnis</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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