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	<title>2019 Archive - NW IHK</title>
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		<title>VHV zieht positive Bilanz 2019 und sieht sich gut gerüstet</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 10:26:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast wäre es wieder ein Rekordjahr geworden: Die VHV Gruppe hat das Geschäftsjahr 2019 nach einem sehr positiven Geschäftsverlauf mit einem über dem Markt liegenden Wachstum abgeschlossen. Die hannoversche Versicherungsgruppe erreichte 2019 einen Jahresüberschuss von 277,3 Mio. Euro vor Steuern und eine Eigenkapitalrendite von 11 Prozent. Zugleich konnte die VHV Gruppe ihre Vertragszahlen und Bruttobeiträge  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/06/vhv-bilanz-2019-corona-hannover/">VHV zieht positive Bilanz 2019 und sieht sich gut gerüstet</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fast wäre es wieder ein Rekordjahr geworden: Die VHV Gruppe hat das Geschäftsjahr 2019 nach einem sehr positiven Geschäftsverlauf mit einem über dem Markt liegenden Wachstum abgeschlossen.</strong></p>
<p>Die hannoversche Versicherungsgruppe erreichte 2019 einen Jahresüberschuss von 277,3 Mio. Euro vor Steuern und eine Eigenkapitalrendite von 11 Prozent. Zugleich konnte die VHV Gruppe ihre Vertragszahlen und Bruttobeiträge auf Konzernebene sowie in seinen beiden Kerngeschäftsfeldern, dem Leben- und Kompositgeschäft, weiter steigern. „2019 war für die VHV Gruppe erneut ein sehr erfolgreiches Jahr. Auch wenn wir knapp unter unserem Rekordergebnis von 2018 lagen, konnten wir unsere bereits sehr ambitionierten Ziele deutlich übertreffen, Marktanteile und Neukunden gewinnen und haben ein überzeugendes Ergebnis erwirtschaftet. Dies ist das Verdienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu Recht umfangreich an den guten Zahlen partizipieren“, sagte Uwe Reuter, Vorstandsvorsitzender der VHV Gruppe.</p>
<p>Trotz weiter stark steigendem Wettbewerbsdruck, weiter erhöhter Aufwendungen durch unverändert zunehmende Regulierung sowie den unverändert anhaltenden Auswirkungen der Niedrigzinspolitik, konnte die VHV Gruppe bei den wesentlichen Kennziffern zum Teil deutlich zulegen.</p>
<p>„Angesichts der aktuellen Corona-Krise stammen diese Zahlen allerdings aus einer sozusagen zurückliegenden Welt. Corona hat vieles verändert, und wir mussten uns schnell und gründlich darauf einstellen. Auf Grund der frühzeitigen und umfassenden Investitionen in unsere Digitalisierung konnten wir unseren operativen Geschäftsbetrieb relativ schnell auf digitale mobile Arbeitsplätze im Homeoffice umstellen und so ohne große Produktivitätseinbußen für unsere Kunden da sein“, sagte der Vorstandsvorsitzende.</p>
<p><strong>Corona: 70 Prozent arbeiten zeitweise im Home Office</strong><br />
Die bereits in den vergangenen Jahren eingeleitete Digitalisierung des gesamten Unternehmens habe der Versicherung auch in der Zeit der coronabedingten Einschränkungen sehr geholfen, erklärte Reuter. Für alle rund 3400 Beschäftigten der VHV, etwa 2400 davon arbeiten in der Zentrale in Hannover, habe man die Möglichkeit geschaffen, um auch von zu Hause arbeiten zu können. In der Hochphase seien etwa 70 Prozent des Personals im Home Office gewesen. Für diejenigen, die noch nicht mit dem nötigen Equipment ausgestattet waren, wurden in kürzester Zeit 1000 Notebooks sowie 2500 Monitore beschafft, sodass jeder Beschäftigte mit der nötigen Hardware ausgestattet wurde. „Wie gut, das funktioniert hat, mit relativ geringen Einbußen bei der Produktivität, hat uns im Vorstand sehr beeindruckt“, sagte Reuter. Er dankte den Beschäftigten zugleich für ihren Einsatz und ihre hohe Flexibilität. In diesen Tagen werden die Beschäftigten nach ihren Erfahrungen und Verbesserungsvorschlägen zur mobilen Arbeit befragt. „Mein Eindruck ist, dass die Akzeptanz des mobilen Arbeitens sehr gestiegen ist“, so Reuter.</p>
<p><strong>VHV profitierte 2019 von guter Lage am Bau</strong><br />
Im zurückliegenden Geschäftsjahr erwirtschaftete der Komposit-Bereich erneut ein marktüberdurchschnittliches Vertrags- und Beitragswachstum. Als Spezialversicherer der Bauwirtschaft profitierte die VHV von ihrer ausgewiesenen Kompetenz bei einer unverändert starken Baukonjunktur.<br />
Auch im insgesamt schwierigen Leben-Bereich konnte das Unternehmen seinen Vertragsbestand und seine Beitragseinnahmen weiter ausbauen und erzielte im Neugeschäft mit seinen Risikolebensversicherungen erneut ein deutliches Wachstum. Dabei trugen die effizienten Strukturen, die niedrigen Kostenquoten und eine hohe Kundenzufriedenheit zum guten Ergebnis bei.</p>
<p>Das Konzernergebnis betrug 277,3 Mio. Euro vor Steuern, nach Steuern und Substanz stärkenden Maßnahmen 191,8 Mio. Euro.<br />
Standard &amp; Poor’s bestätigte im Juni 2020 das Rating A+ mit stabilem Ausblick für die VHV Gruppe 2020 erneut. Ausschlaggebend für das Rating war insbesondere die Kapital- und Ertragsstärke der VHV Gruppe mit der Bestnote AAA.</p>
<p><strong>Unsicherer Ausblick 2020</strong><br />
Erstmals gab die VHV keine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020 ab: „Das erste Quartal 2020 ist bei der VHV Gruppe sehr positiv verlaufen. Die weitere Entwicklung der Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen kann heute jedoch niemand seriös einschätzen. Die VHV Gruppe ist sehr gut aufgestellt, diesen Herausforderungen zu begegnen. Gemeinsam werden wir weiter alles dafür tun, den Vorsprung, den wir uns hart erarbeitet haben, auch in der digitalen Versicherungswelt und unter den sich abzeichnenden sehr schwierigen Marktbedingungen zu halten und weiter auszubauen“, betonte Uwe Reuter.</p>
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		<title>Thimm: Vorsichtiger Optimismus auf guter Vorjahresbasis</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/05/thimm-geschaeftszahlen-ausblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2020 10:25:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dicht Dran]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Northeim]]></category>
		<category><![CDATA[Thimm]]></category>
		<category><![CDATA[Verpackung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Thimm-Gruppe ist nach gutem Start für 2020 vorsichtig optimistisch. Zuwächse bei Absatz und Ergebnis im Vorjahr sowie weitere Standorte bilden die Basis für die weitere Entwicklung. Trotz Ausbreitung der Corona-Pandemie nach Europa im Laufe des ersten Quartals ist die Northeimer Thimm-Gruppe gut ins Jahr gestartet und erwartet 2020 weiterhin ein Umsatzwachstum. Das hänge aber  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/05/thimm-geschaeftszahlen-ausblick/">Thimm: Vorsichtiger Optimismus auf guter Vorjahresbasis</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Thimm-Gruppe ist nach gutem Start für 2020 vorsichtig optimistisch. Zuwächse bei Absatz und Ergebnis im Vorjahr sowie weitere Standorte bilden die Basis für die weitere Entwicklung.<br />
</strong></p>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Trotz Ausbreitung der Corona-Pandemie nach Europa im Laufe des ersten Quartals ist die Northeimer Thimm-Gruppe gut ins Jahr gestartet und erwartet 2020 weiterhin ein Umsatzwachstum. Das hänge aber maßgeblich vom weiteren Verlauf der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen ab, sagte Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung, Ende Mai bei der Veröffentlichung der Bilanzzahlen für 2019. „Derzeit sind wir aufgrund der aktuellen Auftragslage vorsichtig optimistisch.“ </span></p>
<p><strong>Mehr Absatz &#8211; weniger Umsatz</strong></p>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Im vergangenen Jahr verzeichnete der Verpackungsspezialist bei steigendem Absatz einen Umsatzrückgang von rund drei Prozent auf 623 Mio. Euro. Als Grund nennt Schliep gesunkene Preise von Vorprodukten. „da wir reduzierte Preise für Wellpappenrohpapiere, unsere wichtigsten Rohstoffe, an unsere Kunden weitergeben.“</span></p>
<div id="attachment_11811" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/THIMM-Schliep.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11811" class="wp-image-11811 size-thumbnail" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/THIMM-Schliep-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/THIMM-Schliep-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/THIMM-Schliep-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-11811" class="wp-caption-text">Mathias Schliep.</p></div>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Darüber hinaus habe es aufgrund der Entwicklungen in der Automobilindustrie einen Umsatzrückgang bei Industriegüterverpackungen gegen. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibung und Restrukturierungsaufwand (EBITDAR) stieg dagegen um 20 Prozent auf 56,1 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote der Thimm-Gruppe lag am Ende des Geschäftsjahres 2019 mit 41 Prozent über dem Vorjahreswert (37,5 %). </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Neue Werke leisten ihre Beiträge</strong></p>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Zur weiteren Entwicklung werden aus heutiger Sicht, so Mathias Schliep, die Ende 2019 neu in die Unternehmensgruppe aufgenommenen Standorte einen bedeutenden Teil beitragen: Das waren die ISL Schaumstoff-Technik GmbH im südhessischen Viernheim sowie der Geschäftsbetrieb der ISL Verpackungstechnik GmbH in Serba in Thüringen. Darüber hinaus übernahm das zur Thimm-Gruppe gehörende polnische Joint Venture TOP Packaging zum 1. Oktober vergangenen Jahres die United Packaging SA in Skarbimierz nahe Wroclaw (Breslau). Daneben investierte Thimm in das Produktionswerk im rumänischen Sibiu, insbesondere in eine neue Wellpappenanlage. Die Maschine wurde Mitte April 2019 in Betrieb genommen und verdreifacht die Kapazität für die Wellpappenherstellung. Insgesamt betrug das Investitionsvolumen für den Ausbau bestehender Standorte und Produktionstechnologien sowie Produktdiversifikation und Expansion 34 Mio. Euro. </span></p>
<p><strong>Über 20 Standorte vor allem in Europa</strong></p>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Das 1949 gegründete Familienunternehmen Thimm beschäftigt aktuell mehr als 3500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 22 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen, Frankreich und Mexiko. In Northeim. In Northeim sind es rund 530 Beschäftigte, darunter 45 Auszubildende. </span></p>
<p><strong>Panemie beeinflusst Planung</strong></p>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Mathias Schliep: „Die Ausbreitung der Corona-Pandemie Anfang des Jahres nach Europa und Deutschland ändert in erheblichem Maße die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die unserer Planung für 2020 zu Grunde lagen. Weltweit wird ein deutlicher Konjunktureinbruch für das zweite Quartal 2020 erwartet. Die Auswirkungen der Pandemie auf die Thimm Gruppe sind ganz unterschiedlich. Aktuell verzeichnen wir eine steigende Nachfrage nach Verpackungen für Konsumgüter des täglichen Bedarfs, wohingegen die Nachfrage nach Verpackungen für die Automobilindustrie bzw. den Industriegütersektor zwischenzeitlich zum Teil deutlich gesunken ist. Insgesamt zeigt sich in dieser Krise, wie wichtig Verpackungen für das Aufrechterhalten der Lieferkette und die Versorgung mit Lebensmitteln sowie pharmazeutischen und medizintechnischen Produkten sind. Verpackungen sind ein integraler Bestandteil der Versorgungsicherung der Bevölkerung.“</span></p>
<p><a href="http://www.thimm.de">www.thimm.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/05/thimm-geschaeftszahlen-ausblick/">Thimm: Vorsichtiger Optimismus auf guter Vorjahresbasis</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>2019: Ottobock erreicht erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/05/ottobock-bilanz-2019-milliarde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2020 11:20:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ottobock hat durch eine Umsatzsteigerung um 8 Prozent auf 1003 Mio. Euro (Vorjahr: 927 Mio. Euro) im Geschäftsjahr 2019 erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro übersprungen. Unterstützt durch das Umsatzplus und dank der konsequent gesteigerten Effizienz stieg der bereinigte operative Gewinn vor Sondereffekten (Underlying EBITDA) überproportional um 10 Prozent auf 191 Mio. Euro (Vorjahr:  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Ottobock hat durch eine Umsatzsteigerung um 8 Prozent auf 1003 Mio. Euro (Vorjahr: 927 Mio. Euro) im Geschäftsjahr 2019 erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro übersprungen. </strong></h5>
<p>Unterstützt durch das Umsatzplus und dank der konsequent gesteigerten Effizienz stieg der bereinigte operative Gewinn vor Sondereffekten (Underlying EBITDA) überproportional um 10 Prozent auf 191 Mio. Euro (Vorjahr: 174 Mio. Euro)</p>
<p>„Wir sind stolz darauf, im vergangenen Jahr – dem 100-jährigen Bestehen von Ottobock – sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis neue Rekordwerte erreicht zu haben. Unsere Geschäftsführung schafft es, dynamisches Wachstum und steigende Profitabilität miteinander zu verbinden“, sagt Prof. Hans Georg Näder, Eigentümer und Vorsitzender des Verwaltungsrats der Ottobock SE &amp; Co. KGaA.</p>
<p>Im Segment O&amp;P, dem das Prothetik- und Orthetik-Komponentengeschäft sowie mit Patient Care auch die Versorgung von PatientInnen zugeordnet ist, hat Ottobock den Umsatz organisch um 6 Prozent auf 876 Mio. Euro gesteigert. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die zunehmende Versorgung von PatientInnen mit technologisch anspruchsvollen, mikroprozessorgesteuerten Prothesen – als Beispiel ist die Beinprothesenlösung Genium zu nennen oder die intuitive Steuerung Myo Plus, mit der AnwenderInnen myoelektrische Hände dank künstlicher Intelligenz und Mustererkennung flüssig bewegen können. Insgesamt hat Ottobock die führende Position auf dem Weltmarkt für Prothesen technologisch wie wirtschaftlich klar behauptet.</p>
<p>Weiteres Wachstumspotenzial im Segment O&amp;P bietet das weltweit einzigartige Neuro-Beinorthesensystem C-Brace, das Menschen mit Lähmungen in den Beinen dabei hilft, wieder laufen und stabil stehen zu können. 2019 hat Ottobock die zweite Generation des C-Brace vorgestellt. Erfreulicherweise haben die Zulassungsstellen in den vergangenen Monaten die Erstattungszusagen der Gesundheitssysteme in Deutschland und Japan erteilt und damit die Basis für eine entsprechend hochwertige Versorgung der PatientenInnen geschaffen.<br />
„Wir verstehen uns als vertikal integrierter Lösungsanbieter, der innovative Produkte und die Patientenversorgung zu einem ganzheitlichen Ansatz verbindet, um die Mobilität von Menschen zu verbessern. Diese Ausgewogenheit im Geschäftsmodell, gleichzeitig Weltmarktführer in der Prothetik zu sein und eine hohe Nähe zu unseren Anwenderinnen und Anwendern zu haben, ist in der Medizintechnik einzigartig“, sagt Philipp Schulte-Noelle, CEO von Ottobock.</p>
<p>Im Segment Others, zu dem unter anderem das Rollstuhlgeschäft Human Mobility und der Start-up-Bereich Industrials zählen, hat Ottobock den Umsatz organisch um 7 Prozent auf 127 Mio. Euro gesteigert. Das Rollstuhlgeschäft entwickelte sich mit einem Wachstum im zweistelligen Prozentbereich sehr positiv, insbesondere durch die erhöhte Nachfrage nach Leichtgewichtrollstühlen, Aktiv- und Sportrollstühlen sowie Elektrorollstühlen. Elektromobilität ist seit Jahren fester Bestandteil der Produktpalette. Mit Umsatzerlösen im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich ist der Start-up-Bereich Ottobock Industrials noch vergleichsweise klein, wächst aber exponentiell. Innovative Exoskelette für MitarbeiterInnen in Produktion, Logistik und Handwerk reduzieren die körperliche Beanspruchung im Schulter- oder Rückenbereich deutlich und bieten erhebliches Potenzial für die kommenden Jahre.</p>
<p><strong>Starkes Wachstum in Asien und Südamerika<br />
</strong>Aus regionaler Sicht ist das Geschäft in Westeuropa um 6 Prozent gewachsen. Es macht rund die Hälfte des Gesamtumsatzes von Ottobock aus. Während in Nordamerika und EEMEA (Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika) Umsatzzuwächse von 2 bzw. 7 Prozent verzeichnet wurden, stachen die Wachstumsraten in den Emerging Markets Asien-Pazifik (+8 Prozent) und Lateinamerika (+15 Prozent) hervor.</p>
<p>Das Investitionsvolumen von Ottobock belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf 184 Mio. Euro – ein Anstieg um 54 Mio. Euro bzw. 42 Prozent. Wesentliche Gründe waren die Akquisition von Vigo, einem führenden Patient Care-Anbieter in Belgien und Polen mit einem Jahresumsatz von rund 70 Mio. Euro, sowie weitere Transaktionen zur Stärkung der PatientInnenversorgung in Frankreich, Italien, Schweden und in den USA. Insgesamt 100 Mio. Euro hat Ottobock in die Übernahme der Unternehmen investiert.</p>
<p>Darüber hinaus investierte das Unternehmen 51 Mio. Euro in Sachanlagen, nicht zuletzt, um Produktion, Logistik und Service auszuweiten. Auf den Hauptsitz in Duderstadt entfielen 21 Mio. Euro, unter anderem für ein neues Logistikzentrum, ein Fräszentrum und das sogenannte iFab zur individuellen, digital gesteuerten Fertigung von Prothesen und Orthesen per 3D-Druck.</p>
<p>Weitere 61 Mio. Euro hat Ottobock im vergangenen Geschäftsjahr für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aufgewendet. „Mit Innovationen haben wir uns in den vergangenen Jahrzehnten die Position als Markt- und Technologieführer bei Wearable Human Bionics erarbeitet“, so Prof. Hans Georg Näder. 497 der insgesamt 7383 Mitarbeiter sind bei Ottobock im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.</p>
<p><strong>Corona bremst Geschäft – Nachholeffekte erwartet</strong><br />
Für das Geschäftsjahr 2020 hatte sich Ottobock eine erneute Erhöhung der Wachstumsdynamik vorgenommen. Die Coronavirus-Pandemie hat die PatientInnenversorgung in den wesentlichen Absatzmärkten ab März jedoch deutlich eingeschränkt und temporär nahezu zum Erliegen gebracht. Die exakten Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind noch nicht abschätzbar. Sobald sich die Situation normalisiert, rechnet das Unternehmen mit positiven Nachholeffekten.</p>
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		<item>
		<title>Bilanz 2019: htp gewinnt durch Glasfaser-Ausbau neue Kunden und steigert Umsatz</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/05/htp-bilanz-2019-glasfaser-ausbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2020 10:16:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[htp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das regionale Telekommunikationsunternehmen htp hat das Geschäftsjahr 2019 mit guten Zahlen und deutlich besser als prognostiziert abgeschlossen: Der Umsatz stieg um 28 Prozent auf rund 89,9 Mio. Euro (2018: 70,3 Mio. Euro). „Unser Glasfaser-Ausbau war der große Umsatztreiber im zurückliegenden Geschäftsjahr. Allein rund 18 Mio. Euro haben wir beim Ausbau im Landkreis Hameln-Pyrmont erwirtschaftet“, sagt  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/05/htp-bilanz-2019-glasfaser-ausbau/">Bilanz 2019: htp gewinnt durch Glasfaser-Ausbau neue Kunden und steigert Umsatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Das regionale Telekommunikationsunternehmen htp hat das Geschäftsjahr 2019 mit guten Zahlen und deutlich besser als prognostiziert abgeschlossen: Der Umsatz stieg um 28 Prozent auf rund 89,9 Mio. Euro (2018: 70,3 Mio. Euro).</strong></h5>
<p>„Unser Glasfaser-Ausbau war der große Umsatztreiber im zurückliegenden Geschäftsjahr. Allein rund 18 Mio. Euro haben wir beim Ausbau im Landkreis Hameln-Pyrmont erwirtschaftet“, sagt htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann.</p>
<p>Beim Ergebnis verzeichnete das Unternehmen einen geplanten Rückgang um 6,8 Prozent auf rund 2,5 Mio. Euro (2018: 2,7 Mio. Euro). Der EBIT lag mit rund 4,7 Mio. Euro (2018: 4,8 Mio. Euro) um 3,1 Prozent leicht unter dem des Vorjahres. Die Investitionen stiegen um 55 Prozent auf rund 11,9 Mio. Euro (2018: 7,7 Mio. Euro). „Wir haben 2019 mit weiteren Glasfaser-Projekten begonnen und in die Optimierung unserer Netze investiert. Mit der Einführung von G.Fast können wir jetzt auch in Mehrfamilienhäusern über die kupferbasierte Inhouse-Verkabelung hohe Bandbreiten bis zu 1 Gbit/s zur Verfügung stellen“, sagt htp-Geschäftsführer Karsten Schmidt.</p>
<p>Die Kundenzahlen sind 2019 gewachsen: Im Privatkundenbereich über Plan um 4,4 Prozent auf 105.900 (2018: 101.450) und um 1,7 Prozent auf 10.475 (2018: 10.300) im Geschäftskundenbereich. Die Zahl der htp-Beschäftigten wuchs um 4 auf 227, umgerechnet auf Vollzeitäquivalente. Aufgrund des starken Engagements im Glasfaser-Ausbau im htp Netzgebiet ist für 2020 ein Anstieg auf 245 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geplant.</p>
<p>Der Glasfaser-Ausbau war im vergangenen Jahr Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit und wird es in den nächsten Jahren bleiben. „Glasfaser ist die Zukunft, weil Glasfaser nicht nur in der Qualität, sondern auch hinsichtlich der nahezu unbegrenzten Bandbreiten völlig neue Maßstäbe setzt“, erklärt Thomas Heitmann.</p>
<div id="attachment_11630" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/a-htp-2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11630" class="size-medium wp-image-11630" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/a-htp-2-300x200.jpg" alt="Die htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann (l.) und Karsten Schmidt. Foto: htp GmbH" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/a-htp-2-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/a-htp-2-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/a-htp-2-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/a-htp-2-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/a-htp-2-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/a-htp-2-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/a-htp-2-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/a-htp-2-1200x800.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2020/05/a-htp-2-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-11630" class="wp-caption-text">Die htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann (l.) und Karsten Schmidt. Foto: htp GmbH</p></div>
<p>Seit Mitte 2018 baut der regionale Anbieter im Auftrag des Landkreises Hameln-Pyrmont ein Glasfasernetz. 58 Orte mit über 11.000 Hausanschlüssen sollen bis Ende 2022 über Glasfaser verfügen. In sieben Orten ist der Ausbau bereits abgeschlossen. Besondere Auswirkungen hat dieses Projekt auch auf den Umsatz der htp: Bauleistungen im Wert von etwa 17,9 Mio. Euro hat htp 2019 dem Landkreis Hameln-Pyrmont in Rechnung gestellt.</p>
<p>Seit Mitte 2019 kooperiert htp mit Deutsche Glasfaser, um in der Wedemark Glasfaser bis in die Immobilien zu verlegen. Über 12.000 Haushalte wollen die Partner anschließen, sofern sich 40 Prozent der Haushalte pro Ort für Glasfaser entscheiden. Für zehn Orte steht der Ausbau fest oder ist bereits in Arbeit, in anderen Orten läuft die Vermarktungsphase.<br />
Ohne Partner und eigenwirtschaftlich will htp Sehnde mit Glasfaser erschließen</p>
<p>Über diese Projekte hinaus baut <a href="https://www.htp.net/">htp</a> Glasfaser-Infrastruktur im gesamten Anschlussgebiet für Gewerbegebiete und Neubaugebiete. In Hannover kooperiert htp dabei mit enercity und schließt auch Bestandsimmobilien mit Glasfaser an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/05/htp-bilanz-2019-glasfaser-ausbau/">Bilanz 2019: htp gewinnt durch Glasfaser-Ausbau neue Kunden und steigert Umsatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Sparkasse Hannover: Sehr zufriedenstellendes Jahr 2019</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/04/sparkasse-hannover-2019-volker-alt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 16:10:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Geschäftsjahr 2019 sei „ein sehr zufriedenstellendes Jahr gewesen“, stellte Volker Alt bei der auf Youtube live abgehaltenen Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Hannover mit. Das starke Kundengeschäft habe Negativeffekte wie das niedrige Zinsumfeld kompensiert. Die Bilanzsumme legte um 1,2 Mrd. Euro auf 16,5 Mrd. Euro zu. „Das begeistert mich wirklich“, so Volker Alt, der seit Dezember  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/04/sparkasse-hannover-2019-volker-alt/">Sparkasse Hannover: Sehr zufriedenstellendes Jahr 2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Das Geschäftsjahr 2019 sei „ein sehr zufriedenstellendes Jahr gewesen“, stellte Volker Alt bei der auf Youtube live abgehaltenen Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Hannover mit.</h6>
<p>Das starke Kundengeschäft habe Negativeffekte wie das niedrige Zinsumfeld kompensiert. Die Bilanzsumme legte um 1,2 Mrd. Euro auf 16,5 Mrd. Euro zu. „Das begeistert mich wirklich“, so Volker Alt, der seit Dezember als Vorstandsvorsitzender die Sparkasse Hannover leitet. Das operative Ergebnis erhöhte sich &#8211; höher als geplant &#8211; um rund 13 Prozent auf 125,2 Mio. Euro. Dies gehe laut Alt auf das 2016 gestartete Umbauprogramm ‚Sparkasse 2020‘ zurück, das effektivere Strukturen im Kundengeschäft und Kostensenkungen bewirkte.</p>
<p>Ein wesentlicher Treiber der Entwicklung ist dem Immobiliengeschäft zuzuschreiben: Bei den privaten Baufinanzierungen hat sich der Bestand um 237 Mio. Euro auf 5,1 Mrd. Euro erhöht, bei den gewerblichen Baufinanzierungen um 420 Mio. Euro auf 3,0 Mrd. Euro. „Wir decken mit unseren Leistungen die gesamte Wertschöpfungskette im Immobiliengeschäft ab. Wir kaufen Flächen und entwickeln attraktive Projekte, die wir dann auch vermarkten oder verwalten können“, erklärte Kerstin Berghoff-Ising, im Vorstand unter anderem zuständig für das Regionalgeschäft mit Privat- und Firmenkunden. Beispiele für aktuelle Projekte sind der Gewerbepark Laatzen-Ost und in Hannover das City Gate Nord an der Vahrenwalder Straße oder der neue Stadtteil Kronsrode.</p>
<p>Weitere Ergebnisse: Der Zinsüberschuss bewegte sich mit 219 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahresniveau (223 Mio. Euro). Der Provisionsüberschuss lag mit 110 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert (98 Mio. Euro) – laut Alt „das beste Provisionsüberschussergebnis, das die Sparkasse in den letzten zehn Jahren erwirtschaftet hat.“ Der Bestand an Kundeneinlagen erhöhte sich erheblich um 889 Mio. Euro auf 12,9 Mrd. Euro. Um zu verhindern, dass die Einlagen unkontrolliert wachsen, hat die Sparkasse seit dem 1. April auch für Privatkunden ein Verwahrentgelt eingeführt, bei dem Neukunden ab einem Guthaben auf ihrem Girokonto von 100.000 Euro 0,5 Prozent Zinsen zahlen müssen. Für die privaten Bestandskunden will die Bank ein Verwahrentgelt erst ab 2021 einführen – und zwar ab einem Guthaben von 500.000 Euro. Das Kundenkreditgeschäft wuchs um rund 7 Prozent auf 12,3 Mrd. Euro. Besonders gut entwickelte sich das Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen (plus 12,3 Prozent auf 6,5 Mrd. Euro). Den gewerblichen Kunden wurden Kredite in Höhe von 1,7 Mrd. Euro zugesagt, „im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von 37 Prozent“, so Marina Barth, stellvertretende Vorstandsvorsitzende. Ein Problem sieht die Sparkasse darin nicht: „Wir machen uns keine Sorgen, dass uns das deutlich erhöhte Kreditgeschäft auf die Füße fällt“, antwortete Alt auf die entsprechende Frage eines Pressevertreters.</p>
<p>Wie sich die Corona-Pandemie auf die künftige Geschäftsentwicklung der Sparkasse Hannover und damit auf das Geschäftsjahr 2020 auswirken wird, ließe sich derzeit nicht seriös prognostizieren. „Wir fahren auf Sicht und konzentrieren uns jetzt voll und ganz darauf, dass unsere Kunden möglichst gut durch die Krise kommen“, erklärte Alt. Rund 1400 Anträge zur Aussetzung von Raten und Tilgungen von privaten und gewerblichen Kunden sind bislang bei der Sparkasse eingegangen. Darüber hinaus liegen etwa 75 KfW-Anträge vor.</p>
<p>Allgemein verzeichnet die Sparkasse einen Zulauf beim Online-Banking und bei Digitalsystemen. „Wir glauben schon, dass das Thema Digitalisierung und online jetzt einen Schub bekommt“, stellte Alt fest. Die Sparkasse orientiere sich am Bedarf seiner Kunden und werde ihre Angebote darauf anpassen. Aktuell sind 20 Sparkassen-Standorte geöffnet. Ob die Mitarbeiter zuhause oder im Büro arbeiten, ist freigestellt. „Jeder Mitarbeiter verfügt über ein IPad und kann entscheiden, wo er arbeitet“, so Kerstin Berghoff-Ising.</p>
<p>Bis 2022 investiert die Sparkasse rund 30 Mio. Euro in den Umbau ausgewählter Standorte. „Wir wollen die Filialen moderner machen, wir wollen sie öffnen gegenüber der Nachbarschaft“, sagte Alt. Den Anfang machen in diesem Jahr drei Standorte, eine davon ist die Filiale im Stadtteil Linden.</p>
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		<title>Nord/LB: 2019 besser als erwartet &#8211; Umbau trotz Coronakrise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2020 15:36:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nord/LB ist auf Kurs und will das auch in der Corona-Krise bleiben. Nach einem Verlust, der 2019 geringer ausfiel als erwartet, gibt es aber aktuell keine Prognose für das laufende Jahr. Nord/LB-Chef Thomas Bürkle schlug bei der Bilanzpressekonferenz – telefonisch, eine der von Unternehmen aktuell genutzten Möglichkeiten, um Kontakte zu vermeiden – eine ganze  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Die Nord/LB ist auf Kurs und will das auch in der Corona-Krise bleiben. Nach einem Verlust, der 2019 geringer ausfiel als erwartet, gibt es aber aktuell keine Prognose für das laufende Jahr.</strong></h5>
<p>Nord/LB-Chef Thomas Bürkle schlug bei der Bilanzpressekonferenz – telefonisch, eine der von Unternehmen aktuell genutzten Möglichkeiten, um Kontakte zu vermeiden – eine ganze Reihe von Pflöcken ein. Da wäre zunächst die Ertragsseite: Nach dem Verlustjahr 2018 hat die Bank operativ Geld verdient, wenn auch unter dem Strich ein Verlust steht. Vor Steuern und dem Aufwand für die Restrukturierung verbuchte die Bank ein Ergebnis von 429 Mio. Euro. Das wird zwar dann allein von dem aufgefressen, was die Nord/LB in den unvermeidlichen Umbau ihres Geschäfts stecken muss: Das Vorsteuerergebnis liegt bei minus 30 Mio. Euro. Das Konzernergebnis nach 39 Mio. Euro Ertragsteuern beläuft sich entsprechend auf minus 69 Mio. Euro und ist damit besser ursprünglich prognostiziert.</p>
<p><strong>Die Bank wird kleiner &#8230;</strong></p>
<p>Ein weiterer Pflock: Bürkle bekräftigte die Ziele für den Umbau der Bank. Nach der massiven Kapitalerhöhung Ende 2019 richtet sich die Nord/LB neu aus. Dabei wird sie kleiner: Die Bilanzsumme sank seit 2010 kontinuierlich von damals 228,5 Mrd. Euro auf jetzt 139,6 Mrd. Euro. Und auch das ist nur eine Etappe: Ziel ist eine Bilanzsumme von 95 Mrd. Euro. Auch die Belegschaft – Ende vergangenen Jahres lag die Mitarbeiterzahl bei rund 5300 &#8211; soll weiter abgebaut werden. Seit Februar laufen die entsprechenden Maßnahmen, weitestgehend auf freiwilliger Basis und auf jeden Fall ohne Kündigungen, so der Stand jetzt. Auch beim Belegschaftsabbau hat die Bank 2024 im Blick: Dann sollen zwischen 2800 und 3000 Menschen bei der Nord/LB arbeiten. Gegenüber 2017 hätte sich damit die Zahl mehr als halbiert.</p>
<p><strong>&#8230; und auch risikoärmer</strong></p>
<p>Die Nord/LB wird aber nicht nur kleiner, sondern auch risikoärmer. Das ist ein weiteres erklärtes Ziel nach der Kapitalspritze von 3,6 Mrd. Euro, mit der die Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie der Sparkassenverband die Bank stützten. Vor allem, so Thomas Bürkle, gelte es, künftig Klumpenrisiken zu vermeiden: Umfangreiche Schiffskredite, die sich in großen Teilen als problematisch erwiesen, hatten die Bank in die Schieflage gebracht. Allein im vergangenen Jahr wurde das Schiffsportfolio mehr als halbiert. Das Kreditvolumen in diesem Bereich liegt jetzt noch bei 4,6 Mrd. Euro, gut die Hälfte davon notleidend.</p>
<p><strong>Kompletter Ausstieg aus der Schiffsfinanzierung</strong></p>
<p>Die Nord/LB wird sich aus der Schiffsfinanzierung ganz zurückziehen. Damit bleiben fünf Segmente, in denen die Bank tätig sein will: Spezialfinanzierungen in den Bereichen Erneuerbare Energien, Infrastruktur und Luft, außerdem Kapitalmarktgeschäfte sowie das Geschäft mit mittelständischen Unternehmenskunden. Im Bereich Privat- und Geschäftskunden ist wesentlicher Pfeiler die Braunschweigische Landessparkasse. Ob die aus der Nord/LB herausgelöst werde, sei eine Frage, die die Träger der Bank entscheiden müssten, erklärte Thomas Bürkle. Aktuell ist auch das Braunschweiger Institut ein Pflock in der Strategie der Bank. Ebenso wie die Deutsche Hypo, die im Mittelpunkt des fünften Geschäftssegment des Nord/LB steht: Dabei geht es um die Finanzierung von Gewerbeimmobilien. Die Entscheidung, ob die Hypotkekenbank möglicherweise noch enger in den Nord/LB-Konzern eingebunden werde, sieht Bürkle erst im kommenden Jahr.</p>
<p><strong>Keine Prognose für laufende Geschäftsjahr</strong></p>
<p>Insgesamt sieht der Nord/LB-Chef die Bank stabil auf dem Weg des Umbaus – auch in der Corona-Krise. Die bisherigen Schritte hätten aber das Risiko gemindert. Trotzdem sei eine Prognose zum Geschäftsjahr 2020 derzeit nicht seriös.</p>
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		<title>Helma bestätigt Rekord 2019 und zieht Prognose zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2020 07:32:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css_animation="" el_class="" css=""]Lehrte. Die Helma Eigenheimbau AG im jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht 2019 die Rekordzahlen für das vergangene Jahr bestätigt. Trotz bester Voraussetzungen unter anderem mit einem Auftragsbestand um 18 Prozent über dem Vorjahreswert sieht sich das Unternehmen aber aufgrund der Pandemie gezwungen, die Unternehmensprognose zurückzuziehen. Man unterliege wie die gesamte Baubranche potenziell den Folgen  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css_animation=&#8220;&#8220; el_class=&#8220;&#8220; css=&#8220;&#8220;]<strong>Lehrte. </strong><span style="font-size: 11.0pt;">Die Helma Eigenheimbau AG im jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht 2019 die <a href="https://nw-ihk.de/2020/03/helma-eigenheimbau-zahlen-2019/">Rekordzahlen für das vergangene Jahr</a> bestätigt. Trotz bester Voraussetzungen unter anderem mit einem Auftragsbestand um 18 Prozent über dem Vorjahreswert sieht sich das Unternehmen aber aufgrund der Pandemie gezwungen, die Unternehmensprognose zurückzuziehen. Man unterliege wie die gesamte Baubranche potenziell den Folgen der Corona-Ausbreitung. Die sich abzeichnende negative wirtschaftliche Entwicklung und die sich daraus ergebenden Folgen würden auch das operative Geschäft von Helma beeinträchtigen. Wie genau, lasse sich voraussichtlich erst im Laufe des Jahres näher absehen. Aktuell erwartet der Vorstand aber weiterhin für 2020 einen deutlichen Jahresüberschuss. Die ursprünglichen Erwartungen, die auch noch im  Geschäftsbericht 2019 enthalten sind, seien jedoch nicht mehr für realistisch.</span>[/vc_column_text][vc_column_text css_animation=&#8220;&#8220; el_id=&#8220;&#8220; el_class=&#8220;&#8220; css=&#8220;&#8220;]</p>

<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bilanz 2019: Hannover Rück erzielt Rekordergebnis</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2020/03/hannover-rueck-bilanz-2019/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 10:30:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Aktualisiert: Am 21. April hat die Hannover Rück ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückgenommen +++ Die Hannover Rück Versicherung ist im Geschäftsjahr 2019 deutlich gewachsen und hat ihr Nettokonzernergebnis um 21,2 Prozent gesteigert. "Wir blicken auf eine sehr zufriedenstellende Geschäftsentwicklung im Jahr 2019 zurück", sagte Jean-Jacques Henchoz, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück bei der  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/03/hannover-rueck-bilanz-2019/">Bilanz 2019: Hannover Rück erzielt Rekordergebnis</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/04/hannover-rueck-ausblick-2020/"><strong>+++ Aktualisiert: Am 21. April hat die Hannover Rück ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückgenommen +++</strong></a></p>
<p>Die Hannover Rück Versicherung ist im Geschäftsjahr 2019 deutlich gewachsen und hat ihr Nettokonzernergebnis um 21,2 Prozent gesteigert. &#8222;Wir blicken auf eine sehr zufriedenstellende Geschäftsentwicklung im Jahr 2019 zurück&#8220;, sagte Jean-Jacques Henchoz, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück bei der Bilanzpressekonferenz am 11. März in Hannover.</p>
<p>&#8222;Wir haben ein Rekordergebnis erzielt und damit unsere Ertragskraft erneut unter Beweis gestellt, obwohl 2019 abermals ein relativ schadenreiches Jahr war&#8220;, so Henchoz.</p>
<p>Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorschlagen die Dividende für 2019 anzuheben. Diese soll insgesamt 5,50 Euro je Aktie (5,25 Euro je Aktie bislang) betragen. Sie setzt sich aus einer erhöhten Basisdividende von 4,00 Euro (3,75 Euro bislang) je Aktie und einer unveränderten Sonderdividende von 1,50 Euro je Aktie zusammen.</p>
<p><strong>Gewinnwachstum übertrifft Steigerung der Prämie</strong><br />
Dank ihrer Positionierung als einer der größten und finanzstärksten Rückversicherer weltweit konnte die Hannover Rück &#8211; trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds &#8211; erneut attraktive Geschäftschancen nutzen. Vor diesem Hintergrund erhöhte sich das Bruttoprämienvolumen deutlich um 17,8 Prozent auf 22,6 Mrd. Euro (19,2 Mrd. Euro); währungskursbereinigt wäre es um 15,2 Prozent gewachsen.</p>
<p>Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 16,1 Prozent auf 1.853,2 Mio. Euro (1.596,6 Mio. Euro). Begünstigt wurde dies durch ein erneut verbessertes Kapitalanlageergebnis sowie durch die gute unterliegende Qualität des Geschäfts sowohl in der Schaden- als auch in der Personen-Rückversicherung. Der Nettokonzerngewinn erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 21,2 Prozent auf 1.284,2 Mio. Euro (1.059,5 Mio. Euro). Damit hat die Hannover Rück die im dritten Quartal von ursprünglich rund 1,1 Mrd. Euro auf mehr als 1,25 Mrd. Euro angehobene Konzerngewinnprognose noch einmal leicht übertroffen. Das Ergebnis je Aktie betrug 10,65 Euro (8,79 Euro).</p>
<p><strong>Schaden-Rückversicherung: Großschäden reduzieren Ergebnis</strong><br />
Die Hannover Rück konnte in den unterjährigen Vertragserneuerungsrunden erstmals wieder eine breiter angelegte Verbesserung bei Preisen und Konditionen für Rückversicherungsschutz feststellen und profitable Geschäftsmöglichkeiten nutzen.</p>
<p>Das Bruttoprämienvolumen in der Schaden-Rückversicherung stieg um 23,4 Prozent auf 14,8 Mrd. Euro(12,0 Mrd. Euro). Bei konstanten Währungskursen hätte der Zuwachs 20,4 Prozent betragen. Dieses Wachstum lag deutlich über den Erwartungen.</p>
<p>Nach den hohen Schäden der Jahre 2017 und 2018 verzeichnete die Hannover Rück auch im Geschäftsjahr 2019 signifikante Großschäden. Größter Schaden war Hurrikan &#8222;Dorian&#8220; mit einer Nettobelastung von 194,7 Mio. Euro. Zudem schlugen die Taifune &#8222;Hagibis&#8220; mit 183,8 Mio. Euro und &#8222;Faxai&#8220; mit 83,8 Mio. Euro zu Buche. Für die Insolvenz des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook wurden 85,7 Mio. Euro veranschlagt. Insgesamt lag die Netto-Großschadenbelastung 2019 bei 956,1 Mio. Euro (849,8 Mio. Euro) und überschritt damit das vorgesehene Großschadenbudget von 875 Mio. Euro für das Gesamtjahr.</p>
<p>Die kombinierte Schaden-Kostenquote verschlechterte sich auf 98,2 Prozent (96,5 Prozent) und lag damit über dem Zielwert von maximal 97 Prozent. Gründe hierfür waren neben den hohen Schäden des Geschäftsjahres auch Nachmeldungen für Vorjahresschäden.</p>
<p><strong>Personen-Rückversicherung: Sehr erfreulicher Ergebnisanstieg</strong><br />
&#8222;Wir blicken auf eine hervorragende Entwicklung unserer Personen-Rückversicherung zurück. Wir haben wie angekündigt ein deutlich verbessertes Ergebnis erzielt&#8220;, sagte Henchoz. &#8222;Gleichzeitig profitieren wir von zusätzlichen Geschäftschancen für kapitalstarke Rückversicherer, etwa im Bereich Financial Solutions, wo wir unseren Kunden individuelle Rückversicherungslösungen zur Verbesserung ihrer Solvenz-, Liquiditäts- und Kapitalsituation anbieten.&#8220;</p>
<p>Das Bruttoprämienvolumen in der Personen-Rückversicherung stieg gegenüber dem Vorjahr um 8,6 Prozent auf 7,8 Mrd. Euro (7,2 Mrd. Euro).</p>
<p>Begünstigt durch einen Einmalertrag in den Kapitalanlagen sowie den Wegfall von Einmalbelastungen im US-Mortalitätsbestandsgeschäft verbesserte sich das operative Ergebnis (EBIT) auf 569,9 Mio. Euro (275,9 Mio. Euro).</p>
<p><strong>Kapitalanlagen: Renditeziele übertroffen</strong><br />
Im Jahr 2019 sind die Zinsen in vielen Währungsräumen noch einmal deutlich gesunken. Dies führte zu einem beträchtlichen Anstieg der stillen Reserven auf festverzinsliche Wertpapiere. Zusammen mit einem positiven operativen Cashflow und der Begebung einer Nachrang-Anleihe führte dies zu einem Wachstum der selbstverwalteten Kapitalanlagen der Hannover Rück von 12,9 Prozent auf 47,6 Mrd. Euro (42,2 Mrd. Euro).</p>
<p>Die Hannover Rück konnte ihre sehr solide Eigenkapitalposition im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter ausbauen. Das Eigenkapital der Aktionäre der Hannover Rück SE erhöhte sich zum 31. Dezember 2019 um 20,0 Prozent auf 10,5 Mrd. Euro (8,8 Mrd. Euro). Da der Anstieg des Nettokonzerngewinns die deutliche Steigerung des Eigenkapitals übertraf, verbesserte sich die Eigenkapitalrendite auf 13,3 Prozent (12,2 %) und lag damit deutlich über dem Mindestziel von 9,3 Prozent. Damit notiert die Eigenkapitalrendite der Hannover Rück das elfte Jahr in Folge im zweistelligen Bereich.</p>
<p><strong>Ausblick 2020: Konzernüberschuss von rund 1,2 Mrd. Euro</strong><br />
&#8222;Die positiven Impulse der Vertragserneuerung zum 1. Januar sollten sich im weiteren Jahresverlauf noch verstärken&#8220;, sagte Henchoz. &#8222;Dies wird sich in einer weiteren Verbesserung von Preisen und Konditionen für finanzstarke Rückversicherer niederschlagen, was mich zuversichtlich für das Erreichen unserer Ziele für das laufende Geschäftsjahr stimmt.&#8220;</p>
<p>Aktuell rechnet die Hannover Rück nicht mit nennenswerten Auswirkungen durch das Corona-Virus auf die eigene Geschäftsentwicklung.</p>
<p>Für 2020 erwartet die Hannover Rück auf Basis konstanter Währungskurse ein Wachstum der Bruttoprämie für das Gesamtgeschäft von rund 5 Prozent. Das Nettokonzernergebnis sollte einen Betrag von rund 1,2 Mrd. Euro erreichen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Großschadenbelastung nicht wesentlich den Erwartungswert von 975 Mio. Euro übersteigt und es zu keinen außergewöhnlich negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt.</p>
<p>Die Hannover Rück ist mit einem Bruttoprämienvolumen von mehr als 22 Mrd. Euro der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit mehr als 3000 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten.</p>
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		<title>Symrise ist 2019 in allen Bereichen deutlich gewachsen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2020 11:14:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Symrise AG hat ihren profitablen Wachstumskurs 2019 erfolgreich fortgesetzt und ihre Jahresziele vollumfänglich erreicht. Mit der Akquisition von ADF/IDF stärkte das Unternehmen zudem seine Position im nordamerikanischen Markt und weitete sein Angebot im Bereich Heimtiernahrung sowie bei natürlichen Produktlösungen für die Lebensmittelindustrie deutlich aus. Unter Berücksichtigung von Portfolio- und Wechselkurseffekten stieg der Umsatz um  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Symrise AG hat ihren profitablen Wachstumskurs 2019 erfolgreich fortgesetzt und ihre Jahresziele vollumfänglich erreicht. Mit der Akquisition von ADF/IDF stärkte das Unternehmen zudem seine Position im nordamerikanischen Markt und weitete sein Angebot im Bereich Heimtiernahrung sowie bei natürlichen Produktlösungen für die Lebensmittelindustrie deutlich aus. Unter Berücksichtigung von Portfolio- und Wechselkurseffekten stieg der Umsatz um 8,0 Prozent auf 3.408 Mio. Euro (2018: 3.154 Mio. Euro). Damit zählte Symrise erneut zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen der Branche. Getrieben hat diese erfreuliche Entwicklung die gute Nachfrage in allen Segmenten und Regionen. Das um Einmaleffekte im Zusammenhang mit der ADF/IDF Akquisition normalisierte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA(N)) erhöhte sich um 76,7 Mio. Euro auf 707,2 Mio. Euro.</p>
<p>Die im November 2019 abgeschlossene Akquisition der ADF/IDF Gruppe, einem führenden amerikanischen Anbieter von Proteinspezialitäten auf Basis von Geflügel- und Ei-Produkten, trug rund 32 Mio. Euro zum Konzernumsatz bei.</p>
<p><strong>Positiver Ausblick<br />
</strong>Auch 2020 plant das Unternehmen, wieder deutlich schneller zu wachsen als der relevante Markt für Duft- und Geschmacksstoffe sowie kosmetische Inhaltsstoffe, der Schätzungen zufolge um etwa 4 Prozent zulegen wird. Das Unternehmen erwartet, dass alle Segmente das globale Marktwachstum merklich übertreffen werden.</p>
<p>Symrise sieht sich sehr gut aufgestellt, um die Anfang 2019 fortgeschriebenen Ziele zu erreichen. Das Unternehmen strebt bis 2025 an, seinen Umsatz auf 5,5 bis 6,0 Mrd. Euro zu steigern. Hierzu sollen ein jährliches organisches Wachstum von 5 bis 7 Prozent (CAGR) sowie ergänzende zielgerichtete Akquisitionen beitragen. Die Profitabilität soll sich langfristig in einem Zielkorridor von 20 bis 23 Prozent bewegen.</p>
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		<title>Continental-Bilanz mit Verlust: In jeder Hinsicht mittendrin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 11:18:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Unternehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Elmar Degenhart]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfgang Schäfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alles auf einmal: Nicht zufrieden mit 2019, ein durch Corona verhagelter Start ins aktuelle Geschäftsjahr, und das in Zeiten eines grundsätzliches technologischen Wandels und weiter bestehender Unsicherheiten: „Wir packen gerade alles an“, sagte Continental-Chef Elmar Degenhart und setzt dabei auf die technologische und bilanzielle Stärke des Konzerns. +++ Aktualisiert: Am 1. April hat Continental den  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 class="Default"><span style="font-size: 11.0pt;"><strong>Alles auf einmal: Nicht zufrieden mit 2019, ein durch Corona verhagelter Start ins aktuelle Geschäftsjahr, und das in Zeiten eines grundsätzliches technologischen Wandels und weiter bestehender Unsicherheiten: „Wir packen gerade alles an“, sagte Continental-Chef Elmar Degenhart und setzt dabei auf die technologische und bilanzielle Stärke des Konzerns.</strong> </span></h5>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/04/continental-ausblick-2020/"><span style="color: #ff6600;">+++ Aktualisiert: Am 1. April hat Continental den Ausblick für 2020 zurückgezogen. +++</span></a></p>
<p>Das im Sommer nach unten angepasste Umsatzziel mit 44,5 Mrd. Euro erreicht, beim Ergebnis ins Minus gedreht: Für 2019 schlägt ein Nettoverlust von 1,2 Mrd. Euro zu Buche. Im Jahr davor wies Continental noch ein Nettoergebnis von plus 2,9 Mrd. Euro aus. Unzufriedenheit also bei Vorstandschef Dr. Elmar Degenhart und Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Die beiden stellten jetzt in Hannover Zahlen für 2019 vor. Als Unternehmen habe man sich aber in einem herausfordernden Markt „vernünftig geschlagen“, so Degenhart.</p>
<p><strong>Besser entwickelt als der Markt</strong></p>
<p>Er kündigte einen Dividendenvorschlag von 4 Euro je Aktie an und stellte auch eine Bonuszahlung an die Mitarbeiter in Aussicht; über deren Höhe sei aber noch nicht entschieden. Continental habe sich besser entwickelt als der Markt, so Degenhart. Während die Automobilproduktion 2019 nach letzten Schätzungen weltweit um rund 6 Prozent nachgab, sank der organische Umsatz – also ohne Berücksichtigung von Währungskurseffekten und Veränderungen in der Zusammensetzung des Konzerns &#8211; im selben Zeitraum um 2,6 Prozent. Damit entwickelte sich das Unternehmen besser als seine Märkte.</p>
<p><strong>Drastische Beschreibung der aktuellen Lage</strong></p>
<p>Mit Continental veröffentlichte das größte Unternehmen der IHK-Region Hannover seine Geschäftsergebnisse für 2019. Der Zulieferer ist in jeder Hinsicht mittendrin: Die Herausforderung der digitalen Transformation in der Industrie insgesamt wird im Automobilsektor durch die Umstellung auf neue Antriebe noch massiv verstärkt. Und China als strategischer Markt für Continental leidet unter dem Coronavirus mit einem Einbruch der Automobilproduktion im ersten Quartal um 30 Prozent. Degenhart sieht den hannoverschen Traditionskonzern in dieser Situation aber weniger als Getriebenen, sondern mehr als Treiber der Entwicklung. „Wir sind der Wandel“, sagte er und sparte andererseits nicht mit drastischen Worten. Der Vorstandschef sieht die Automobilbranche in einem der bislang „heftigsten Stürme“, verwies auf eine „massive Marktkrise in Zeiten grundlegenden technologischen Wandels“ und erinnerte im gleichen Atemzug an die Weltwirtschaftskrise nach 2008.</p>
<p><strong>Continental als Problemlöser</strong></p>
<p>In dieser Situation sieht Degenhart den Konzern auf dem richtigen Weg, weil das, was Continental entwickelt, zur Lösung der Herausforderungen in der Mobilität beitrage – Klimaschutz und Transformation der Antriebstechnik ebenso wie autonomes Fahren und Vernetzung. Derzeit stamme 70 Prozent des Umsatzes aus der Kombination von Elektronik, Software und Sensorik – „bald werden es 80 Prozent sein“, so der Vorstandschef.</p>
<p><strong>Nachholeffekte unsicher</strong></p>
<p>Der Start ins Geschäftsjahr 2020 wird geprägt vom Coronavirus, der die ohnehin vorhandene Unsicherheit – Degenhart erinnerte an Handelsauseinandersetzungen und drastisch verschärfte Abgasvorschriften in Europa &#8211; weiter erhöht. In diesem Jahr rechnet Continental mit einem rückläufigen Umsatz, der sich zwischen 42,5 und 44,5 Mrd. Euro einpendeln soll. Der Vorstandschef hofft auf eine Beruhigung der gesundheitlichen Situation im zweiten Quartal. Allerdings sei unsicher, ob es dann zu Nachholeffekten kommt, also Autokäufer die aktuell ausbleibenden Bestellungen dann tätigen. Auch längerfristig wollte sich Degenhart nicht festlegen bei der Frage, wann der vor einiger Zeit geplante Sprung über die Umsatzmarke von 50 Mrd. Euro denn erfolgen könnte.</p>
<p><strong>Effizienzprogramm von 2019 wird ausgebaut</strong></p>
<p>In der aktuellen Situation arbeitet Continental aber zunächst an weiteren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Den Ausbruch des Coronavirus habe man im vergangenen Herbst nicht vorhersehen können, man habe aber schon beim damals aufgelegten Strukturprogramm weitere Maßnahmen nicht ausgeschlossen. Degenhart wurde deutlich: Jeder Standort sei individuell zu betrachten, es gebe keine Garantien, und betriebsbedingte Kündigungen seien zwar nicht gewollt, aber als letzte, drastische Maßnahme denkbar. Er betonte dabei die Notwendigkeit, die Continental-Belegschaft zu qualifizieren – um ihre Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der technologischen Transformation innerhalb des Konzerns zu verbessern oder auch ihre Beschäftigungschancen außerhalb.</p>
<p><strong>Noch kein Corona-Fall im Unternehmen</strong></p>
<p>Einen aktuellen Corona-Fall übrigens gibt es bei Continental nicht – und das bei 140.000 Beschäftigten weltweit, davon 25.000 in China. Man sei aber mit Notfallplänen vorbereitet und nutze in dieser Situation auch die Möglichkeiten der Heimarbeit.</p>
<p><strong> Vitesco-Pläne bestätigt</strong><em><br />
</em></p>
<p>An den Plänen zur Abspaltung der unter dem Namen <a href="https://nw-ihk.de/2019/10/continental-vitesco-spin-off/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vitesco</a> gebündelten Sparte Powertrain hält Continental fest. In diesem Bereich ist alles rund um den Antriebsstrang gebündelt. Für einen Spin-off, also die Übertragung von Vitesco-Anteilen an die Continental-Aktionäre, soll die Hauptversammlung im April grünes Licht geben. Vollzogen werden soll die Abspaltung dann in der zweiten Jahreshälfte. Finanzvorstand Wolfgang Schäfer zeigte sich trotz der aktuellen Marktsituation optimistisch und wies auf Auftragseingänge von zuletzt 1,8 Mrd. Euro für Vitesco hin.</p>
<p><span style="color: #ff9900;">Die Pressemitteilung mit umfassenden Zahlen auch für die einzelnen Sparten des Konzerns finden Sie <a href="https://www.continental.com/de/presse/pressemitteilungen/geschaeftsjahr-2019-215564" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/03/continental-bilanz-2019/">Continental-Bilanz mit Verlust: In jeder Hinsicht mittendrin</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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