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	<title>Vor Ort Archive - NW IHK</title>
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		<title>Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz vom Hannover Airport: Fliegen wird in Zukunft klimafreundlich</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2025 12:38:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Fluggäste, mehr Ziele und mehr Klimaschutz: Prof. Dr. Martin Roll und  Maik Blötz führen seit mehr als zwei Jahren gemeinsam Niedersachsens größtem Verkehrsflughafen. Im Interview blicken die Geschäftsführer optimistisch auf dieses Jahr und die nähere Zukunft.   Sie führen jetzt seit zwei Jahren gemeinsam die Geschäfte des Flughafens – klappt das? Dr. Roll: Wir  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/02/prof-dr-martin-roll-und-maik-bloetz-vom-hannover-airport-fliegen-wird-in-zukunft-klimafreundlich/">Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz vom Hannover Airport: Fliegen wird in Zukunft klimafreundlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Mehr Fluggäste, mehr Ziele und mehr Klimaschutz: Prof. Dr. Martin Roll und  Maik Blötz führen seit mehr als zwei Jahren gemeinsam Niedersachsens größtem Verkehrsflughafen. Im Interview blicken die Geschäftsführer optimistisch auf dieses Jahr und die nähere Zukunft.</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sie führen jetzt seit zwei Jahren gemeinsam die Geschäfte des Flughafens – klappt das?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Wir machen das als Tandem. Auch wenn ich als Vorsitzender in der öffentlichen Wahrnehmung eine etwas „herausgehobene“ Stellung habe, entscheiden wir bei großen strategischen Themen gemeinsam und arbeiten auf Augenhöhe, was wir auch gegenüber den Mitarbeitenden so leben. Wir haben am Flughafen insgesamt eine sehr engagierte Mannschaft. Dank unseres starken Teams konnten wir den Airport auch zu Jahresbeginn durchgängig offenhalten, während andere Airports wegen des Wintereinbruchs zeitweise schließen mussten und zwei Dutzend Flugzeuge zu uns umgeleitet wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr zählte der Hannover Airport über 5,2 Mio. Fluggäste – wie bewerten Sie dieses Ergebnis auch in wirtschaftlicher Hinsicht?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Wir haben die Zahl der Fluggäste um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert und sind damit im Vergleich mit den anderen mittelgroßen Flughäfen in Deutschland überdurchschnittlich gewachsen. Das liegt insbesondere an den neuen Zielen, die wir mit der Eurowings anbieten und die sich sehr gut entwickelt haben. Aber auch die TUIfly hat mit ihren sechs hier stationierten Flugzeugen mehr als eine Million Fluggäste ab Hannover befördert – so viel wie noch nie. Wir sind zwar noch nicht zurück auf dem Niveau des Jahres 2019 vor der Coronakrise, aber auf einem guten Weg. In wirtschaftlicher Hinsicht sind wir stolz, dass wir bereits seit dem Jahr 2023 wieder zurück im grünen Bereich sind und Gewinne erwirtschaften.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit Mailand/Bergamo, Stockholm, Rom und vielen Zielen in Italien konnten Sie 2024 mehrere neue Direktflüge ab Hannover anbieten – wie haben sich die Verbindungen entwickelt und bleiben Sie auch 2025 bestehen?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Die meisten neuen Ziele wurden gut angenommen, vor allem Bergamo, Stockholm und Rom erfreuen sich bei den Reisenden großer Beliebtheit. Hier werden 2025 sogar einige Frequenzen erhöht, so wird Stockholm statt zwei Mal drei Mal die Woche angeflogen. Aber wenn man ein Dutzend neue Flugstrecken auf einmal neu anbietet, wie wir im letzten Jahr, bleiben auch mal Verbindungen aus verschiedenen Gründen hinter den Erwartungen zurück. So werden Neapel, Catania und Bari in diesem Jahr nicht mehr angeflogen. Aber dafür kommen dann auch wieder neue Strecken dazu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Um weitere Verbindungen in europäische Hauptstädte wie Lissabon, Madrid oder auch nach Polen zu schaffen arbeiten sie auch mit einem Anreizprogramm – können Sie schon von Erfolgen berichten? </strong></p>
<p>Dr. Roll: Ja, das Programm trägt Früchte. Im vergangenen Jahr gab es  viele neue Verbindungen und auch für 2025 können wir schon einen ersten Erfolg vermelden: Eurowings bietet ab Juni Direktflüge von Hannover nach Lissabon an – ein richtig schönes Ziel. Darüber hinaus gibt es im Sommer auch neue direkte Verbindungen nach Bozen und Klagenfurt mit der Fluggesellschaft SkyAlps. Und dann freuen wir uns auf eine weitere Destination, die aus Deutschland wenig direkt angeflogen wird, das ist Bastia auf Korsika.</p>
<p>Zudem kann ich jetzt schon sagen, dass wohl noch weitere Ziele dazu kommen werden, aber da sind wir noch in der Abstimmung mit den Airlines.</p>
<p>In den Gesprächen mit den Fluggesellschaften profitieren wir aktuell sehr davon, dass wir zu den operativ stabilsten Flughäfen in Deutschland gehören. Der 24-Stunden-Betrieb hilft uns hier doppelt, zum einem können wir Verspätungen besser auffangen. Außerdem können Airlines, die momentan mit wenig verfügbaren Flugzeugen auskommen müssen, ab Hannover nachts noch einen weiteren Umlauf einplanen. Das erhöht bei den Fluggesellschaften die Wirtschaftlichkeit.</p>
<p>Mit den neuen Zielen rechnen wir auch für dieses Jahr mit einem deutlichen Wachstum auf bis zu 5,6 Mio. Passagiere. Das unterscheidet uns von anderen mittelgroßen Flughäfen in Deutschland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In Hamburg, Dortmund und Dresden haben Airlines Streichungen angekündigt – sind das Einzelfälle oder sehen Sie Handlungsbedarf für die Politik, um Fliegen ab Deutschland wieder attraktiver zu machen?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Unbedingt. Das ist ein großes Thema für die gesamte Branche. Bei uns gab es zwar keine Streichungen von Fluggesellschaften, aber auch unser Wachstum ist gebremst. Wir könnten mehr Strecken anbieten und ein höheres Wachstum erzielen, wenn die wirtschaftlichen Belastungen für die Airlines durch die erst kürzlich nochmals erhöhte Luftverkehrssteuer, die hohen Gebühren für die Flugsicherung oder die zum Januar erhöhten Luftsicherheitsgebühren nicht so hoch wären. Unser Wunsch an die nächste Bundesregierung ist es auf jeden Fall, diese Kosten wieder zu senken, damit wir in Deutschland nicht die rote Laterne haben…</p>
<p>Maik Blötz: … und die haben wir aktuell. Der Luftverkehr in Deutschland hat das Niveau des Jahres 2019 noch nicht wieder erreicht, wir liegen bei 84 bis 85 Prozent, während alle anderen Länder in Europa längst wieder bei hundert Prozent oder darüber liegen. Die hohen Standortkosten und die Knappheit an Maschinen führen dazu, dass Deutschland daher von manchen Airlines eher gemieden wird. Die meisten anderen europäischen Länder sind deutlich attraktiver. Schweden schafft seine Luftverkehrssteuer ab und andere Länder haben gar keine oder eine niedrigere als in Deutschland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie steht es um die Infrastruktur am Hannover Airport und was planen Sie in den nächsten Jahren?</strong></p>
<p>Maik Blötz: Eine unserer ersten Maßnahmen vor zwei Jahren war es, den Masterplan 2040 zu erarbeiten, um zu planen wo wir mit unserer Infrastruktur in 20 bis 30 Jahren stehen wollen. Wir sind heute gut aufgestellt und verfügen auch über genügend Kapazität für verkehrliches Wachstum in den kommenden Jahren. Wir haben einen starken Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt, also die Frage wie Luftfahrt möglichst klimaneutral funktionieren kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wieso fokussieren Sie sich in dem Masterplan auf Nachhaltigkeit?</strong></p>
<p>Maik Blötz: Es wird in den nächsten Jahren kleinere Flugzeuge mit 9 bis 19 Sitzen geben, die mit Elektroantrieb fliegen und die können dann gern ab Hannover starten. Zunächst wären das Flüge in einem Radius von etwa 500 Kilometern, womit auch die ein oder andere Großstadt zu erreichen wäre. Da sehen wir schon Potenzial in Zukunft, weshalb wir das in den Masterplan aufgenommen haben.</p>
<p>Dr. Roll: Grundsätzlich sind wir davon überzeugt, dass der Luftverkehr in 20 bis 30 Jahren mit einer der klimafreundlichsten Verkehrsträger sein wird. Denn die technologischen Entwicklungen schreiten ja voran. Es beginnt jetzt, dass mit kleinen Maschinen elektrisch geflogen werden kann. Wir gehen davon aus, dass mittelfristig die Kurzstrecken auch mit größerem Fluggerät elektrisch abgewickelt werden können. Für die Mittelstrecken wird es Hybrid- oder Wasserstofftechnologie geben und nur die Langstrecken werden noch mit Kerosin stattfinden. Hier muss das Ziel sein, diesen Verkehr in Zukunft auch mit nachhaltigem synthetischen Kerosin (Sustainable Aviation Fuels) abzuwickeln – und da liegt noch eine Wegstrecke vor uns. Technisch ist es machbar, aber die Kapazitäten müssen ausgebaut werden. Aber ich bin davon überzeugt, dass klimafreundliches Fliegen möglich ist. In 30 Jahren sind wir da ganz weit vorne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte sind für den Flughafen schon seit Jahrzehnten ein wichtiges Thema – sind sie mit dem Erreichten zufrieden? </strong></p>
<p>Maik Blötz: Wir haben als Flughafen bereits eine CO2-Reduktion von mehr als 60 Prozent erreicht und sind daher zuversichtlich auch die gesteckten Ziele für die kommenden Jahre zu erreichen. Ein Meilenstein wird eine größere Photovoltaikanlage an der Nordbahn sein. Wir testen hier gerade in einem Feldversuch mit der Region Hannover verschiedene Varianten, um die Auswirkungen für Flora und Fauna so gering wie möglich zu halten. Die ersten Ergebnisse sind positiv, sodass wir hoffen, die Anlage dann zusammen mit der Sanierung der Nordbahn ab 2027 errichten zu können.</p>
<p>Wir könnten aber noch weiter sein. Zurzeit fehlt uns einfach die Planungssicherheit, weil kurzfristig Förderprogramme gestrichen oder gekürzt wurden. Wir wollen bereits seit längerem für das Terminal C eine Wärmepumpe ausschreiben – die Planung ist komplett fertig, allerdings scheuen wir aktuell davor zurück, weil es überhaupt keine Verlässlichkeit im Hinblick auf die Förderung gibt. Und es geht hier immerhin um eine Investition im Wert von zwei bis drei Mio. Euro und eine Förderung im hohen sechsstelligen Bereich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Hannover Airport hat in den letzten Jahren aus eigener Kraft Sanierungen in den Terminals durchgeführt. Wie sind ihre Pläne für dieses Jahr?</strong></p>
<p>Maik Blötz: Wir haben gerade in den Bereich der Sicherheitskontrollen investiert, um es für die Passagiere komfortabler zu machen und auch die Standortkosten zu senken. Wir haben einen neuen Verbindungsgang geschaffen, der es uns ermöglicht, die Sicherheitskontrollen zu optimieren.</p>
<p>In diesem Jahr wollen wir im Terminal B den Bereich der Einreise neugestalten und zudem im Terminal A die Gepäckaufgabe ohne Personal, das Self-Bag-Drop, ermöglichen.</p>
<p>Für die für das Jahr 2027 geplante Sanierung unser nördlichen Start- und Landebahn beginnen wir dieses Jahr mit ersten vorbereitenden Maßnahmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Fragen stellte <a href="mailto:georg.thomas@hannover.ihk.de">Georg Thomas</a>.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/direktfluege-hannover-airport-sommer-flughafen-haj-langenhagen/">Direktflüge ab Hannover Airport: 50 Ziele im Sommer ab HAJ  (</a></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/flughafen-eurowings/">Flughafen Hannover: Eurowings-Angebot zum Sommer verdreifacht (2.5.2024)</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/02/prof-dr-martin-roll-und-maik-bloetz-vom-hannover-airport-fliegen-wird-in-zukunft-klimafreundlich/">Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz vom Hannover Airport: Fliegen wird in Zukunft klimafreundlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Nord/LB-Konjunkturprognose: Gegen Pessismismus trotz unterkühlter Aussicht</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/nord-lb-konjunkturprognose/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 16:18:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein weiteres Jahr Stillstand zeichnet sich ab: Die Wachstumserwartungen der Nord/LB für Deutschland und Niedersachen in diesem Jahr liegen jeweils sehr nahe bei null. Bund und Land trotten damit weiter der weltweiten Entwicklung hinterher. Die Ungewissheit allerdings ist hoch. Ein Wachstum von 0,2 Prozent im Bund und von minus 0,1 Prozent im Land: Das  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/nord-lb-konjunkturprognose/">Nord/LB-Konjunkturprognose: Gegen Pessismismus trotz unterkühlter Aussicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h6></h6>
<h6><strong>Ein weiteres Jahr Stillstand zeichnet sich ab: Die Wachstumserwartungen der Nord/LB für Deutschland und Niedersachen in diesem Jahr liegen jeweils sehr nahe bei null. Bund und Land trotten damit weiter der weltweiten Entwicklung hinterher. Die Ungewissheit allerdings ist hoch.</strong></h6>
<p>Ein Wachstum von 0,2 Prozent im Bund und von minus 0,1 Prozent im Land: Das erwarten die Konjunkturfachleute der Nord/LB für 2025. Die Prognosen wurden jetzt veröffentlicht.</p>
<p>Die Vergleichszahlen für das vergangene Jahr liegen noch nicht endgültig vor. Aber auch für 2024 geht die volkswirtschaftliche Abteilung der Bank für die niedersächsische Wirtschaftsleistung von minus 0,1 Prozent aus. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist Schätzung der Nord/LB um 0,2 Prozent gestiegen. Alles Werte, die um Null pendeln: Die seit Mitte 2022 herrschende Stagnation droht sich damit auch in den kommenden Monaten fortzusetzen.</p>
<h6><strong>Hinter der Entwicklung weltweit</strong></h6>
<p>Was sich ebenfalls fortsetzt: Deutschland läuft der internationalen Entwicklung hinterher. Für die USA geht die Nord/LB-Prognose in diesem Jahr von einer leichten Abschwächung aus, aber immer noch von einem Wirtschaftswachstum bei 1,7 Prozent. Auch die Eurozone wächst mit einem Plus von 1 Prozent stärker als die bundesdeutsche Wirtschaft.</p>
<div id="attachment_27057" style="width: 460px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27057" class="wp-image-27057" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-400x300.jpg" alt="" width="450" height="338" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-27057" class="wp-caption-text">Unterkühlte Aussichten für 2025: Das steht in der Nord/LB-Prognose. Passt zum Blick aus der Bank einen Tag nach dem Schneeeinbruch.</p></div>
<p>Allerdings: So viel Unsicherheit war selten. Im Mittelpunkt steht dabei die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus. „Das ökonomische Jahr beginnt am 20. Januar“, so Chefvolkswirt Christian Lips. Also am Tag der Amtsübergabe in Washington.</p>
<p>Danach wird auf jeden Fall etwas passieren. Davon gehen die Nord/LB-Fachleute in ihrer Basisprognose aus und konzentrieren sich dabei auf die Zölle. Aber schon im nächsten Schritt werden die Konsequenzen schnell unabsehbar. Werden Zölle einmalig erhöht, oder kommt es zu einem Handelsauseinandersetzung mit wiederholten Anhebungen nach der Maßgabe: Wie Du mir, so ich Dir? Oder wird möglicherweise die Konkurrenz noch stärker belastet und verliert so ihren Wettbewerbsvorteil?</p>
<p>Und das betrifft nur die ökonomischen Faktoren. Insgesamt, so Nord/LB-Vorstandsmitglied Christop Dieng, habe sich nicht nur mit der Wahl Trumps, sondern auch mit dem Ampel-Aus in Deutschland und dem Scheitern der Barnier-Regierung in Frankreich die Unsicherheit nochmal verstärkt.</p>
<h6><strong>Verletzlichkeit einzelner Branchen untersucht</strong></h6>
<p>Die Nord/LB hat auch die Verletzlichkeit einzelner Industriebranchen durch den drohenden Protektionismus untersucht. Betrachtet wurden dabei der Auslandsumsatz und die Bedeutung des US-Geschäfts. Besonders exponiert ist danach der in Niedersachsen dominierende Fahrzeugbau, außerdem die wichtigen Industriezweige Pharma und Maschinenbau.</p>
<p>Aber es gibt auch gute Nachrichten, erklärte Dieng und verwies auf den Rückgang der Inflation, der geldpolitische Spielräume ermögliche. Impulse für die Konjunktur kommen wenn, dann aus dem Konsum. Auch der leidet aber unter der Unsicherheit. Noch mehr leiden jedoch die Investitionen darunter. Beim sogenannten Economic Policy Uncertainty Index, der den Umfang der  Medien-Berichterstattung über wirtschaftspolitische Unsicherheit auswertet, liegt Deutschland – mit immensem Abstand insbesondere gegenüber den USA.</p>
<h6><strong>Positiver denken: Deutschland in der Pessismismusfalle</strong></h6>
<p>Sowohl Dieng als auch Lips setzen auf das Prinzip Hoffnung: „Es besteht aber auch die Chance, dass die Politik in Deutschland nach den Neuwahlen im Februar beherzt die Konjunktur- und Strukturkrise angeht“, so Dieng. Sollte außerdem ein guter Friede in der Ukraine gelingen, werde ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor von der Wirtschaft genommen, machte Christian Lips deutlich. Er sieht Deutschland in der Pessimismusfalle: Die Lage ist jedenfalls nicht so dramatisch wie die Stimmung: &#8222;Man muss auch mal wieder angewöhnen, positiv zu denken&#8220;, sagte Lips. &#8222;Auch denn das gerade etwas schwerer fällt.&#8220;</p>
<p>Fiskalpolitische Impulse von Seiten des Staates erwartet Lips frühestens im Sommer nach einer Regierungsbildung. Er geht davon aus, dass sich Berlin mittel- bis langfristig mehr finanzielle Beinfreiheit schaffen werde, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.</p>
<h6><strong>Zeit, dass sich was dreht</strong></h6>
<p>Denn angesichts der Lage muss sich „dringend etwas drehen“, sagte Lips. Denn das Geschäftsmodell Deutschland steht unter Druck. Den üblichen D-Wörtern, mit denen diese Herausforderungen beschrieben werden – Deglobalisierung, Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung -, fügt er zwei weitere hinzu: Deindustrialisierung, noch mit einem Fragezeichen versehen, und Defense, also Verteidigung. Die Digitalisierung beispielsweise sei jahreslang verschlagen worden. Dass die Infrastruktur in Deutschland Geld braucht, ist offensichtlich. Und der Zustand der Bundeswehr erfordert ebenso höhere Rüstungsaufgaben wie wohl die Unterstützung der Ukraine. Die zweite Amtszeit Trump werde für Deutschland teurer als die erste, prophezeite Lips. Höhere Verteidigungsausgaben gehören dazu.</p>
<p>Dass Niedersachsen in diesem Jahr schwächer wächst als der Bund, führt die Nord/LB-Expertin Dr. Martina Noß auf die Wirtschaftsstruktur des Landes zurück. Der unter Druck stehende Fahrzeugbau liegt mit beim Umsatz mit einem Anteil von 43 Prozent weit vor den nächstgrößeren Branchen Nahrungs- und Futtermittel sowie Maschinenbau. Immerhin: „Der niedersächsische Arbeitsmarkt ist noch relativ stabil“, so Noß.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/nord-lb-konjunkturprognose/">Nord/LB-Konjunkturprognose: Gegen Pessismismus trotz unterkühlter Aussicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<item>
		<title>IHK startet Initiative gegen Bürokratie</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/ihk-startet-initiative-gegen-buerokratie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 09:52:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Maike Bielfeldt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Orientierung im Bürokratiedschungel und die Möglichkeit, ein Signal zu senden, wenn man sich im Regelungsdickicht verheddert: Beides ist jetzt online über die Website der IHK Hannover möglich. Am 23. Februar werden in Deutschland voraussichtlich Neuwahlen für den Deutschen Bundestag stattfinden. Ein zentrales Thema aus Sicht der deutschen Wirtschaft wird im aufziehenden Wahlkampf und für die  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/ihk-startet-initiative-gegen-buerokratie/">IHK startet Initiative gegen Bürokratie</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Orientierung im Bürokratiedschungel und die Möglichkeit, ein Signal zu senden, wenn man sich im Regelungsdickicht verheddert: Beides ist jetzt online über die Website der IHK Hannover möglich.</h6>
<div>
<p class="text">Am 23. Februar werden in Deutschland voraussichtlich Neuwahlen für den Deutschen Bundestag stattfinden. Ein zentrales Thema aus Sicht der deutschen Wirtschaft wird im aufziehenden Wahlkampf und für die neue Bundesregierung künftig ein konsequenterer Abbau von Bürokratie sein. Die IHK Hannover startet daher heute eine neue Initiative mit einem umfassenden kompakten Bürokratie-Guide als Orientierungshilfe für Unternehmen sowie einen Bürokratiemelder, über den Betriebe ihre konkreten Probleme mit bürokratischen Fesseln über die IHK auf die politische Agenda bringen können.</p>
<p>„Die Bürokratielasten, die von der regionalen Wirtschaft mittlerweile zu tragen sind, haben ein kritisches Ausmaß erreicht. In der angespannten konjunkturellen Lage sollten sich die Unternehmen mit voller Kraft auf ihr Kerngeschäft und die Wettbewerbsfähigkeit konzentrieren können, statt sich um immer mehr Informations- und Berichtspflichten, Aufbewahrungsfristen und Nachweise kümmern zu müssen“ sagt Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover.</p>
<p>Der neue Bürokratie-Guide auf der Website der IHK Hannover bietet unter <a title="externer Link" href="http://www.hannover.ihk.de/buerokratieguide" target="_blank" rel="noopener" data-linktypeicon="CMExternalLink">www.hannover.ihk.de/buerokratieguide</a> ab sofort eine kompakte Übersicht und Orientierung, welche Branchen aktuell mit welchen bürokratischen Regulierungen konfrontiert sind. Die Auflagen und Berichtspflichten speisen sich nicht allein aus den regulatorischen Vorgaben aus Berlin, sondern beinhalten auch Vorgaben aus Brüssel, beispielhaft die neuen und umfangreichen Berichts- und Dokumentationspflichten im Zuge des Green Deal der EU gegenüber. Von einer One-In-One-Out-Praxis, die bei der Einführung einer neuen Regulierung eine alte Belastung zurücknimmt, kann in der heutigen Praxis noch keine Rede sein. Im Ergebnis kommen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen zunehmend an ihre Grenzen.</p>
<p>In den kommenden drei Monaten wird die Wirtschaft ihre Erwartungen an die künftige Bundesregierung in Berlin formulieren. Damit eröffnet sich der regionalen Wirtschaft jetzt auch die Chance, ihre größten Bürokratie-Ärgernisse am konkreten Beispiel im eigenen Unternehmen über die IHK in den politischen Diskurs einzubringen. Der neue IHK-Bürokratiemelder bietet unter <a title="externer Link" href="http://www.hannover.ihk.de/buerokratiemelder" target="_blank" rel="noopener" data-linktypeicon="CMExternalLink">www.hannover.ihk.de/buerokratiemelder</a> allen Betrieben dafür einen einfachen Zugang, um ihre Probleme zu benennen.</p>
<p>„Die IHK ist die Stimme für die regionale Wirtschaft, gerade im Vorfeld von Wahlen und politischen Umbrüchen. Am überzeugendsten kann Wirtschaft ihre Ziele in der Politik mit Positionen erreichen, die mit konkreten Problemen aus der betrieblichen Praxis unserer Unternehmen unterfüttert sind“, wirbt IHK-Hauptgeschäftsführerin Bielfeldt für die Beteiligung an der IHK-Initiative für Bürokratieabbau.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/ihk-startet-initiative-gegen-buerokratie/">IHK startet Initiative gegen Bürokratie</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Kohle und Kinder: Was allein ein Brief hergibt</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 14:22:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Fundstück: ein Brief. Es steht noch nicht einmal viel über Wirtschaft drin. Aber in ihm kreuzen sich die Lebenslinien von Menschen, von Unternehmern des 19. Jahrhunderts. Eine Firmengründung nahe am Wirtschaftskrimi kommt auch vor. Und ebenso spielt die IHK Hannover eine Rolle.   Lieber Freund, schreibt Fritz Hurtzig, und berichtet über erkrankte Kinder, die ein  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Das Fundstück: ein Brief. Es steht noch nicht einmal viel über Wirtschaft drin. Aber in ihm kreuzen sich die Lebenslinien von Menschen, von Unternehmern des 19. Jahrhunderts. Eine Firmengründung nahe am Wirtschaftskrimi kommt auch vor. Und ebenso spielt die IHK Hannover eine Rolle.</strong></h6>
<h6><strong> </strong></h6>
<p>Lieber Freund, schreibt Fritz Hurtzig, und berichtet über erkrankte Kinder, die ein Treffen verhinderten. Sodann darüber, dass in Bantorf das Köhleflöz erreicht sei. Und, fast hätte er’s vergessen: Hurtzig ist erneut Vater geworden. Eine Tochter, so steht es am Rande des Briefes. Aufbewahrt wird er im Niedersächsischen Landesarchiv in Wolfenbüttel.</p>
<h6><strong>Ursprung der Ilseder Hütte</strong></h6>
<p>Oktober 1859: Gerichtet ist der Brief an Carl Haarmann. Beide, Hurtzig und Haarmann, haben gerade auf den Trümmern eines gescheiterten ersten Versuchs die Actien-Gesellschaft Ilseder Hütte aufgebaut, die zu den Wurzeln der heutigen Salzgitter AG gehört. Neben Eisenerz war man dabei auf Kohle angewiesen: Deshalb der Hinweis auf die Kohleförderung im Deister, auf Bantorf, wo die Zeche Antonie von dem Jahr an, in dem Hurtzig schrieb,  bis 1928 förderte.</p>
<h6><strong>Ein tragisches Kapitel</strong></h6>
<p>Fritz Hurtzig, Fabrikant aus Linden, trieb gemeinsam mit dem Celler Bankier Carl Hostmann bereits die Gründung der Bergbau- und Hüttengesellschaft zu Peine voran, des unseligen Vorläufers der Ilseder Hütte. Die Wirtschaftskrise 1858 ließ die hoch fliegenden Pläne abstürzen. Hostmann – ein vergessener Wirtschaftspionier, hieß es in der Niedersächsischen Wirtschaft schon vor vielen Jahren &#8211; verlor sein Vermögen, brachte sich um.</p>
<h6><strong>Öffentlicher Streit mit dem Onkel</strong></h6>
<p>Zuvor hatten die beiden sich offenbar wegen ihrer Bergbau- und Hüttenpläne aber auch eine handfeste Auseinandersetzung mit Georg Egestorff geliefert, der Jahre zuvor die Eisen-Giesserey und Maschinenfabrik Georg Egestorff, später Hanomag, gründete. Man kam sich in Gehege, zumindest bei der Deister-Kohle.</p>
<p>Aber steht nicht Egestorff &amp; Hurtzig, Linden vor Hannover, im Briefkopf? Hurtzig war, in der Tat, ein Neffe des hannoverschen Vielfach-Industriellen. Die Firma allerdings hatte ihren Namen von Hurtzigs Vater und seinem Großvater Johann Egestorff: Es war eine Zuckersiederei, zunächst auf der Grundlage importierten Rohrzuckers. Hurtzig hatte aber auch seine Hände im Spiel beim Aufbau  der Zuckerfabrik Neuwerk in Gehrden, die zu den frühen Ansätzen der Rübenzucker-Produktion im Raum Hannover gehört. Heute ist diese für Niedersachsen so prägende Industrie in der Nordzucker AG konzentriert – deren historisches Material im Niedersächsischen Wirtschaftsarchiv in Wolfenbüttel liegt.</p>
<h6><strong>Hannoversche Brotfabrik: Bis heute wird dort gebacken</strong></h6>
<p>Aber Hurtzig machte nicht nur in Zucker und Stahl: Er gründete die Habag, die Hannoversche Brotfabrik, heute Produktionsstandort der Bremer Harry-Gruppe. Und sein Name taucht auf bei den Anfängen der Hannoverschen Bank – deren Schriftzug an der Fassade der Deutsche-Bank-Filiale in Hannover steht.<a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-24430 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-150x150.jpg 150w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-200x200.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-300x300.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-400x400.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-600x600.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-768x768.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Doch nicht nur das machte Fritz Hurtzig zum deutschlandweit rührigen Gesicht der Wirtschaft Hannovers. Der Unternehmer ist auf dem Bild zu sehen, das 1862 den bleibenden Ausschuß des Deutschen Handelstages zeigt, Ursprung der heutigen Deutschen Industrie- und Handelskammer. Und er engagierte sich für eine Wirtschaftsvertretung im Königreich Hannover. Das gelang – aber erst nach der preußischen Annektion, 1867 wurde Fritz Hurtzig erster Präsident der Handelskammer, später IHK Hannover.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/08/fundstuecke/">Alle Fundstücke</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auch Sie hüten Schätze aus Niedersachsens Wirtschaftsgeschichte? Wenden können Sie sich an das Niedersächsische Wirtschaftsarchiv, Forstweg 2, 38302 Wolfenbüttel, Tel. 05531 935-0, <a href="mailto:wolfenbuettel@nla.niedersachsen.de">wolfenbuettel@nla.niedersachsen.de</a></strong></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/02/niedersaechsisches-wirtschaftsarchiv/">Mehr zum Wirtschaftsarchiv</a></p>
<p><a href="http://www.ndswa.de">www.ndswa.de</a></p>
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		<title>Zunehmend unleserlich: Nur Geduld</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 14:13:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sie sind schlecht erhalten, die beiden Geschäftsbücher aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die dünne Handschrift ist blass und wird mit den Jahren zunehmend unleserlich. Trotzdem ein Fall für das Wirtschaftsarchiv? Das muss sich erweisen. Nur mit Geduld, aber immerhin, mögen sich die beiden Bücher zum Sprechen bringen lassen. Manches klingt aber sofort auf.  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Sie sind schlecht erhalten, die beiden Geschäftsbücher aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die dünne Handschrift ist blass und wird mit den Jahren zunehmend unleserlich. Trotzdem ein Fall für das Wirtschaftsarchiv? Das muss sich erweisen.</strong></h6>
<p>Nur mit Geduld, aber immerhin, mögen sich die beiden Bücher zum Sprechen bringen lassen. Manches klingt aber sofort auf. Fritz Uhde, Almstedt: ein Stoffgeschäft, das es noch bis in die 1970er Jahre in der Gemeinde nahe Hildesheim gegeben haben mag. Dann hätte die Unternehmung jedenfalls mehr als 100 Jahre bestanden.</p>
<p>Mit Gott: So ist es eingedruckt in einem der Bücher auf der ersten Seite – die im anderen fehlt, vermutlich herausgerissen. Der Hinweis auf himmlischen Beistand war üblich &#8211; Mahnung und Versicherung zugleich, nämlich die Buchführung nach bestem Wissen und Gewissen zu besorgen.</p>
<h6><strong>Kriege und Geschäftsbücher wurden mit Gott geführt</strong></h6>
<p>Aber genau diese zwei Wörter, Mit Gott,  haben auch ihren Weg gefunden in Karl Kraus‘ Drama „Die letzten Tage der Menschheit“, entstanden unter dem Eindruck des 1. Weltkriegs: „Kriege und Geschäftsbücher wurden mit Gott geführt.“</p>
<p>Wobei Fritz Uhde die Wörter noch ein-, zweimal handschriftlich wiederholt: Mit Gott. Und auch: Mit Gott fing alles an. Es wirkt wie eine Schriftprobe &#8211; der Versuch, schwungvolle Buchstaben aufs neue Papier zu bringen.</p>
<h6><strong>Geschäftsbücher-Metropole Hannover</strong></h6>
<p>Und nicht nur die Bücher waren neu, sondern auch die Druckerei, die sie her- stellte: die Geschäftsbücher-Fabrik von J. C. König &amp; Ebhardt, Hannover, Marstallstraße. 1845 gegründet, also gut ein Jahrzehnt, bevor die Aufzeichnungen Uhdes beginnen. König &amp; Ebhardt, kurz EBH, legte den Grundstein für Hannovers europaweite Bedeutung als Zentrum für die Herstellung von Geschäftsbüchern. Und war b<a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-24430 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-150x150.jpg 150w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-200x200.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-300x300.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-400x400.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-600x600.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-768x768.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>is 1999 ein wichtiger Teil der hannoverschen Druck- und Verlagsszene.</p>
<p>Geschäftsbücher kamen also aus Hannover. Auch Fritz Uhde im nicht weit entfernten Almstedt setzte darauf. Und scheint ansonsten auch weltläufig unterwegs gewesen zu sein. Nach Hannover und Hildesheim, aber vor allem nach Berlin oder Leipzig, Krefeld, Glauchau, Bremen oder Brandenburg reichten seine Geschäftskontakte.</p>
<h6><strong>&#8222;So viel Menschen sind noch nicht gestürzt wie dieses Jahr&#8220;</strong></h6>
<p>Und dann Randnotizen: „1870 ist ein Jahr, so ein Krieg ist noch nie dagewesen, so viel Menschen sind noch nicht gestürzt wie dieses Jahr.“ Schreibt Uhde an den Rand seiner Buchführung. Jedoch wird die Schrift zunehmend unleserlich, nur mit viel Geduld wird man mehr aus den Büchern herausbringen. Was zum Beispiel bedeuten die vielen Frauennamen? Kundinnen? Namen von Stoffmustern?</p>
<p>Überdauert haben die Geschäftsbücher Uhdes in der IHK Hannover. Warum? Das bleibt im Dunklen. Jetzt jedenfalls gehen sie ins Wirtschaftsarchiv nach Wolfenbüttel. Ob sie dort zum Fundstück werden, bleibt abzuwarten. Denn das gehört zum Tagesgeschäft der Archivare: Abzuwägen, ob das Aufbewahren sich tatsächlich lohnt.</p>
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<p><strong>Auch Sie hüten Schätze aus Niedersachsens Wirtschaftsgeschichte? Wenden können Sie sich an das Niedersächsische Wirtschaftsarchiv, Forstweg 2, 38302 Wolfenbüttel, Tel. 05531 935-0, <a href="mailto:wolfenbuettel@nla.niedersachsen.de">wolfenbuettel@nla.niedersachsen.de</a></strong></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/02/niedersaechsisches-wirtschaftsarchiv/">Mehr zum Wirtschaftsarchiv</a></p>
<p><a href="http://www.ndswa.de">www.ndswa.de</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/geschaeftsbuecher-uhde-almstedt/">Zunehmend unleserlich: Nur Geduld</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Was Menschen in die Städte zieht</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 16:25:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Erwartungen Menschen in Niedersachsen und Bremen an die Zentren haben, zeigt jetzt eine aktuelle Studie. Hinter ihr stehen das Beratungsunternehmen CIMA, der Einzelhandelsverband Niedersachsen-Bremen und die IHK Niedersachsen. Ein Ergebnis: Hauptgrund ist einen Besuch ist das Einkaufen. Aber mancherorts zieht das gastronomische Angebot schon mehr: Transformation der Innenstädte: Innenstädte im Umbruch: Was sich  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/zentren-niedersachsen-bremen/">Was Menschen in die Städte zieht</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><h6><strong>Welche Erwartungen Menschen in Niedersachsen und Bremen an die Zentren haben, zeigt jetzt eine aktuelle Studie. Hinter ihr stehen das Beratungsunternehmen CIMA, der Einzelhandelsverband Niedersachsen-Bremen und die IHK Niedersachsen. Ein Ergebnis: Hauptgrund ist einen Besuch ist das Einkaufen. Aber mancherorts zieht das gastronomische Angebot schon mehr: </strong><strong>Transformation der Innenstädte: </strong></h6>
<p>Innenstädte im Umbruch: Was sich wie eine bloße Floskel anhört, belegt eine aktuelle Studie mit Zahlen. Danach kommen knapp zwei Drittel der 1700 repräsentativ Befragten zum Einkaufen in die Städte: Es ist der meistgenannte Grund, vor der Gastronomie mit etwas über 50 Prozent.</p>
<h6><strong>Einkaufen als Thema Nummer eins</strong></h6>
<p>Entsprechend zufrieden war Mark Alexander Krack, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen: „Einkaufen ist immer noch das Thema Nummer eins.“ Gemeinsam mit den niedersächsischen Industrie- und Handelskammern hatte der Verband die Studie beim Beratungsunternehmen CIMA in Auftrag gegeben.</p>
<p>CIMA-Geschäftsführer Martin Kremming allerdings setzt Warnsignale, sowohl für den Handel als auch für die Innenstadt insgesamt. Er spricht von einer Wachablösung: Die Gastronomie ist dabei, das Einkaufen als Hauptmotiv für einen Innenstadtbesuch zu überholen. In Bremen, Braunschweig und Osnabrück liegt die Gastronomie bereits vorn, in Oldenburg und Hannover nicht. Noch nicht, könnte man Kremming zitieren: „Der Trend lässt sich nicht umkehren.“</p>
<h6><strong>Hannover: Beliebteste Einkaufsstadt &#8211; hart kritisiert</strong></h6>
<p>Besonderer Erfolg: Hannover ist nach den Ergebnissen der CIMA-Umfrage für die Menschen in Niedersachsen und Bremen die attraktivste Einkaufsstadt, noch vor Hamburg. Trotzdem schneidet Hannover bei der Bewertung einzelner Aspekte – Stadtbild, Kultur, Gastronomie – gegenüber den anderen großen niedersächsischen Städten schlecht ab  &#8211; vielleicht „ein Imageproblem“, so der CIMA-Geschäftsführer.</p>
<p>Auf den Plätzen drei bis fünf folgen im Einkaufsstädte-Ranking Oldenburg, Bremen und Braunschweig. Allerdings wird tauchen auch neue Konkurrenten auf: Unter den Top 13 finden mit Berlin auf Rang 6, München (8), Köln und Münster (10 und 11) zum Teil weit entfernte Einkaufsfavoriten. Aus der IHK-Region Hannover haben sich keine weitere Städte in die Spitzengruppe geschoben, weder Göttingen noch Hameln oder Hildesheim.</p>
<h6><strong>Anziehungskraft der Innenstädte nimmt weiter ab</strong></h6>
<p>Ein Warnsignal für die Innenstädte insgesamt: die Entwicklung des Besucherverhaltens. Gehen die Menschen, verglichen mit dem Stand vor 2022, heute häufiger oder seltener in die City? Im Saldo überwiegt fast durchgängig seltener: In Niedersachsen insgesamt, wenn auch weit weniger deutlich als im Bund. In Bremen, Braunschweig und Hannover der gleiche Trend – nur in Osnabrück und Oldenburg sieht es noch anders aus.</p>
<p>Und in Zukunft? Sieht das Bild ähnlich aus, nur noch drastischer. In Hannover etwa wollen elf Prozent der Menschen häufiger in die Innenstadt kommen, rund 27 Prozent dagegen. Und jeder Zehnte will künftig die City der Landeshauptstadt komplett meiden. Aktuell sind es drei Prozent.</p>
<p>Einer der Gründe für diese Entwicklung: der Online-Handel. Selbst Bereiche, in denen schon intensiv im Internet gekauft wird wie etwa Textilien, legen aus Sicht von Martin Kremming eher noch zu. Kathrin Wiellowicz, Sprecherin Einzelhandel der IHK Niedersachsen aus Stade, wies auf die Welle von Online-Käufen hin, die derzeit insbesondere angetrieben durch chinesische Plattformen aufläuft, bis zu 400.000 Paketsendungen pro Tag.</p>
<p>Um den Trends zu begegnen, nennt die CIMA-Studie drei Bereichen, in denen die Befragen den wichtigsten Handlungsbedarf sehen:</p>
<ul>
<li><strong>Stadtbild und Aufenthaltsqualität.</strong> Gemeint ist hier nicht eine im besten Fall historische Gebäudekulisse, sondern es geht um Sicherheit, Sauberkeit und Beleuchtung. Und um Leerstände: Auch sie prägen das Stadtbild. Gerade Menschen, die gerne Innenstädte und Zentren besuchen, reagieren sensibel auf Probleme in diesen Bereichen. Und auch, wenn Hannover in der Bewertung als Einkaufsziel insgesamt ganz vorne liegt, schneidet die City beim Stadtbild schlecht ab.</li>
<li><strong>Erreichbarkeit.</strong> Für die Attraktivität zentral. Ein Ergebnis: Das Parken vor dem Geschäft steht – zumindest in größeren Städten – nicht ganz oben auf der Wunschliste. Menschen in Niedersachsen und Bremen, so die Studie, wollen am Innenstadtrand parken und dann barrierefrei als zu Fuß unterwegs sein. Hannover schneidet hier übrigens gut ab .</li>
<li><strong>Einzelhandel.</strong> Publikumsmagnet für die Innenstadt wird zunehmend die Gastronomie, und sie wird vermehrt auch positiver beurteilt als das Einkaufen. Aber wie den Einzelhandel attraktiver machen? Eher an kleinere Einkaufsstädte gerichtet ist dieser Hinweis: Schwierig wird es ohne Drogerien und Textilgeschäfte.</li>
</ul>
<p>Dass die Studie Ergebnisse sowohl für städtische und ländliche Räume und ebenso für Städte unterschiedlicher Größe zusammenbringt, macht Datenlage und konkrete Handlungsempfehlungen vergleichsweise schwierig. Einen gemeinsamen Nenner aber brachte IHK-Expertin Kathrin Wiellowicz bei der Vorstellung der CIMA-Studie auf den Punkte: „Was wir brauchen, ist Frequenz.“</p>
<p>Unter dem Strich, so lässt sich das Studienergebnis zusammenfassen, müssen die Angebote von Gastronomie und Einzelhandel zusammenspielen. Gleichzeitig geht es darum, je nach Standort die Erreichbarkeit zu erhalten oder zu verbessern, mehr Wohnen und Arbeiten in die Zentren holen und eine höhere Aufenthaltsqualität zu erreichen.</p>
<p>CIMA-Geschäftsführer Kremming brachte aber noch einen weiteren Punkt ins Spiel, um die Innenstädte vor allem für junge Leute interessant zu machen: Mit  Zonen ohne Konsumverpflichtung, „in denen man mit Freunden abhängen kann – möglichst mit gutem WLAN.“ Er warf das Stichwort Bibliothek in den Raum: Treffpunkte mit Möglichkeiten der Mediennutzung, mit Coworking-Spaces, mit Kulturangeboten – auch, aber eben nicht nur mit Büchern.</p>
<p><a href="https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/branchen/handel/aktuell-handel/neuer-inhalt3-6329808">Mehr zur Zentrenstudie auf der IHK-Website.</a></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Hannover: Übernachtungen steigen &#8211; Kapazitäten noch schneller</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/hannover-hotellerie/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 13:34:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in der Region Hannover angestoßene Diskussion zu Übernachtungszahlen und Tourismusförderung geht in eine neue Runde. Vertreter der Hotellerie hatten auf gestützt auf Zahlen verwiesen, die eine vergleichsweise geringe Zimmerauslastung in Hannover belegen und mehr Förderung für den Tourismus angemahnt. Von Seiten der hannoverschen Tourismusgesellschaft HMTG wird dagegen auf  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Die vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in der Region Hannover angestoßene Diskussion zu Übernachtungszahlen und Tourismusförderung geht in eine neue Runde. Vertreter der Hotellerie hatten auf gestützt auf Zahlen verwiesen, die eine vergleichsweise geringe Zimmerauslastung in Hannover belegen und mehr Förderung für den Tourismus angemahnt. Von Seiten der hannoverschen Tourismusgesellschaft HMTG wird dagegen auf durch steigende Übenachtungszahlen, aber noch stärker wachsende Hotelkapazitäten hingewiesen.<br />
</strong></h6>
<p>Nach Daten des Informationsanbieters CoStar, die auf Anfgaben zur Hotellerie in 18 bundesdeutschen Destinationen im ersten Halbjahr 2024, beruhen, kommt die Region Hannover auf eine Zimmerauslastung von 55 Prozent und belegt damit den letzten Platz. Spitzenreiter Hamburg bringt es auf knapp 74 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist die Belegung in Hannover laut CoStar noch gesunken. Unter den in der Erhebung berücksichtigten Reisezielen weist außer Hannover sonst nur noch Rostock ein Minus aus.</p>
<p>Die Hannover Marketing &amp; Tourismus GmbH (HMTG) hatte darauf verwiesen, dass die reinen Übernachtungszahlen in der Landeshauptstadt Hannover zuletzt höher waren als im Jahr 2019, also vor Corona. „Das ist aber nur die halbe Wahrheit“, sagt Cord Kelle, Direktor des Hotels am Stadtpark und Vorsitzender der Fachgruppe Hotellerie beim Dehoga Region Hannover. Zum einen richtet er den Blick auf den Bundesvergleich von CoStar. Zum anderen beträfen die Zuwächse nur die Landeshauptstadt, nicht aber das Umland. „Die Gesamtregion steht im nationalen Bereich sogar deutlich schlechter da“, erklärt Kelle. Die HMTG sei aber auftragsgemäß nur für die Stadt Hannover zuständig, betont HMTG-Chef Hans Nolte.</p>
<p>Er weist zum einen darauf hin, dass die Daten der offiziellen Statistik noch fehlen. Zum anderen sieht er einen deutlichen Zuwachse bei den Hotelkapazitäten in der Stadt. Die Übernachtungszahlen würden weiter steigen, allerdings sei die Zahl der Hotelbetten in Hannover nach Corona um rund 20 Prozent gestiegen. Aus seiner Sicht ein Beleg für die Attraktivität Hannovers für Hotelinvestitionen, allerdings ebenso Ausdruck eines Verdrängungswettbewerbs.</p>
<h6><strong>Mehr tun für mehr Gäste</strong></h6>
<p>Der Dehoga über auch Kritik an der Tourismusförderung seitens der Verwaltung von Stadt und Hannover sowie der beauftragten HMTG: „Dort ist jeweils nichts passiert. Andere sind schneller und besser.“ Dabei stünden finanzielle Mittel durchaus zur Verfügung. Die HMTG erhält laut Ratsbeschluss für das laufende Jahr 1,5 Mio. Euro und für das kommende 2 Mio. Euro aus der Beherbergungssteuer, die die Stadt Hannover zu Jahresbeginn eingeführt hat. Außerdem hat die Stadt ein sogenanntes Akquise-Budget in Höhe von 1,25 Mio. Euro zur gezielten Einwerbung von Messen, Kongressen und Veranstaltungen aufgelegt.</p>
<p>Tourismuschef Nolte weist im Gegenzug darauf hin, dass die aus der Beherbergungssteuer stammenden Mittel von der Verwaltung bereits zur Aufrechterhaltung bestehender Angebote verplant seien.</p>
<p>Nach Dehoga-Angaben sind ausweislich einer Informationsvorlage für den Rat bisher lediglich etwas mehr als 85.000 Euro von einem verwaltungsinternen Gremium bewilligt worden – für eine Surfveranstaltung auf der Leinewelle am Rand der Altstadt und für eine Radlogistik-Konferenz auf dem Messegelände im Rahmen einer Großmesse. Beide Veranstaltungen sind unter dem Aspekt zusätzlicher Wertschöpfung aus Dehoga-Sicht nicht relevant.</p>
<h6><strong>Werbung auf Grundlage einer Strategie</strong></h6>
<p>Der Dehoga fordert schon seit langem eine Destinationsstrategie für Hannover unter Beteiligung der Tourismuswirtschaft. „Es muss endlich eine handlungs- und umsetzungsorientierte Tourismusstrategie geben. Kurzfristige Kampagnen oder isolierte Aktionen verpuffen, wie die schlechten Ergebnisse der letzten Jahrzehnte schonungslos offenlegen“, sagt Hotelier Alexander Rüter. Andere Städte und Regionen mit klarer Tourismus-Vision machten es Hannover vor, erklärte Rüter.</p>
<p>Der Dehoga vertritt in Stadt und Region Hannover rund 500 Mitgliedsbetriebe mit etwa 30.000 Beschäftigten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/hannover-hotellerie/">Hannover: Übernachtungen steigen &#8211; Kapazitäten noch schneller</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Soziale Marktwirtschaft: Wie die IHK Hannover mitmischte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2024 10:17:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Müller-Armack]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Christian Kuhlemann]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Johannes Niggemann]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Henkel]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Joachim Fricke]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wipog]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitische Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soziale Marktwirtschaft, die Gründung der FAZ und die IHK Hannover: Tatsächlich passt das alles zusammen. Hier die einzelnen Puzzle-Teile. Schon einigermaßen überraschend: Da geht es im Geschäftsbericht der IHK Hannover für das Jahr 1946 um die „beste Wirtschaftsform“ für einen neu zu gründenden deutschen Staat, und als Leitmotiv wird herausgestellt „eine lebendige Synthese zwischen freier  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/soziale-marktwirtschaft-ihk/">Soziale Marktwirtschaft: Wie die IHK Hannover mitmischte</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Soziale Marktwirtschaft, die Gründung der FAZ und die IHK Hannover: Tatsächlich passt das alles zusammen. Hier die einzelnen Puzzle-Teile</strong><strong>.<br />
</strong></h6>
<p>Schon einigermaßen überraschend: Da geht es im Geschäftsbericht der IHK Hannover für das Jahr 1946 um die „beste Wirtschaftsform“ für einen neu zu gründenden deutschen Staat, und als Leitmotiv wird herausgestellt „eine lebendige Synthese zwischen freier Initiative und sozialem Willen.“</p>
<h6><strong>Marktfreiheit und sozialer Ausgleich</strong></h6>
<p>Das klingt ziemlikch deutlich nach Sozialer Marktwirtschaft. Und dem Kernsatz, den Alfred Müller-Armack prägte: Ihr Sinn sei es, „das Prinzip der Freiheit auf dem Markte mit dem des sozialen Ausgleichs zu verbinden.“ Das schrieb Müller-Armack 1956. Der Begriff Soziale Marktwirtschaft ist älter, Müller-Armack veröffentlichte ihn neun Jahre zuvor: Davon erzählt die <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/soziale-marktwirtschaft/">aktuell in der IHK Hannover gezeigte Ausstellung</a>.</p>
<p>Die nach dem Zweiten Weltkrieg sich neu bildende IHK Hannover war also, wie es scheint, früh dabei in der Diskussion um eine neue Wirtschaftsordnung.</p>
<h6><strong>Suche nach der Quelle</strong></h6>
<p>Unterzeichnet ist der Teil des Geschäftsberichts, in dem es um die beste Wirtschaftsform und die Synthese zwischen freier Initiative und sozialem Willen geht, von Franz Henkel. Der war erster Nachkriegspräsident der IHK Hannover. Ein vielfach politisch aktiver Fabrikant, der nach 1945 erster Landeschef der FDP wurde. Brachte Henkel diesen so nach Sozialer Marktwirtschaft klingenden Satz und weitere Gedanken ein, etwa den nach einer gerechten Beteiligung der Arbeitnehmerschaft an den Betrieben?</p>
<p>Oder muss man die Quelle, gerade wegen des Hinweises auf die Arbeitnehmer-Beteiligung, eher bei Dr. Johannes Niggemann suchen? Der war Gründungs-Chefredakteur dieser Zeitschrift, der Niedersächsischen Wirtschaft, nach 1945. Er war zutiefst kirchlich vernetzt und von der katholischen Soziallehre beeinflusst – die wiederum ihren Einfluss bei der Entstehung der Sozialen Marktwirtschaft hatte, ebenso wie die protestantische Sozialethik.</p>
<p>Niggemann, davon kann man ausgehen, war im Austausch zumindest mit kirchlichen oder theologischen Kreisen über die sich entwickelnde Wirtschaftsordnung. Und rund zweieinhalb Jahre später veröffentlichte er in der Niedersächsischen Wirtschaft eine hochlobende Buchbesprechung zu Müller-Armacks „Jahrhundert ohne Gott“.</p>
<h6><strong>Spur nach Frankfurt</strong></h6>
<p>Aber es gibt noch einen anderen Weg, auf dem die IHK Hannover in die Diskussion um eine neue Wirtschaftsordnung eingebunden war. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde in der IHK Frankfurt die Wirtschaftspolitische Gesellschaft von 1947 gegründet. Kurz: Wipog. Auch hier ging es um die Frage, welche Wirtschaftsform sich der entstehende deutsche Staat geben wird. Liest man die Mitgliederliste der Wipog jener Jahre, erscheint die Gesellschaft wie ein Sammelbecken wirtschaftspolitisch engagierter Unternehmer aus dem Westen Deutschlands.</p>
<p>Und die trugen dann ganz wesentlich zur Gründung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bei. In deren Genen ist bis heute die Soziale Marktwirtschaft zu finden, mit deutlich ordnungspolitischem Ausschlag. „Das Wirtschaftsressort setzt sich seit je für eine liberale Ordnungspolitik ein“, schrieb FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube im Leitartikel zum 75. Jahrestag der Erstausgabe vor wenigen Tagen. Und: „Wer für die Soziale Marktwirtschaft und ihre schöpferischen Zerstörungen eintritt, will gewiss nicht um jeden Preis am Vergangenen festhalten.“</p>
<h6><strong>Organisationen und Unternehmen</strong></h6>
<p>Gegründet wurde die Wipog in der IHK Frankfurt. In den Gremien aber finden sich deutliche Spuren aus Hannover und Niedersachsen. So war Kurt Pentzlin – Bahlsen-Geschäftsführer, vielfältig und zeitweise auch in der IHK Hannover aktiv – im Vorstand der Gesellschaft, neben unter anderem Ludwig Erhard. Im Beirat findet man 1949 Dr. Christian Kuhlemann, erst Vizepräsident und dann Präsident der IHK Hannover. Ebenso wie Dr. Woldemar Liebernickel, IHK-Abteilungsleiter und mutmaßlich in seiner Funktion als Geschäftsführer der IHK-Vereinigung in Niedersachsen.</p>
<p>Auf der Mitgliederliste 1949 steht in einer ganzen Reihe von Niedersachsen Hans-Joachim Fricke, IHK-Hauptgeschäftsführer in Hannover. Und Vertreter von Unternehmen wie Continental, Sprengel, Stichweh, Westinghouse, Eilers, Hackethal oder Hanomag.</p>
<h6><strong>Unterschiedliche Lager in der IHK?</strong></h6>
<p>Nicht auf der Liste allerdings mit Franz Henkel der damalige Präsident der IHK Hannover, und auch nicht Johannes Niggemann als NW-Chefredakteur und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der IHK. Was nahelegt, dass damals auch an dieser Stelle unterschiedliche Lager in der IHK gab.</p>
<p>Im Geschäftsbericht für das Jahr 1947 übrigens, dessen wesentlicher Einleitungsteil vom Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Fricke stammt, geht es zumindest nicht mehr um ein soziales Wollen: Fricke betont bei der Frage nach einer künftig Wirtschaftsordnung die Ablehnung einer zentral geplanten Wirtschaft, beschäftigt sich aber vor allem mit der Rolle der Industrie- und Handelskammern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Die Ausstellung kann während der Geschäftszeiten der IHK besichtigt werden. Auch ein Besuch von Gruppen und Schulklassen ist möglich; Kontakt für Terminabsprachen: IHK Hannover, Kommunikation, Klaus Pohlmann, Tel. 0511 3107-269, <a href="mailto:klaus.pohlmann@hannover.ihk.de">klaus.pohlmann@hannover.ihk.de</a></strong></em></p>
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		<title>Diepholz-Help-Ukraine: Dritte Hilfsaktion 1000 Tüten, 1000 Kinder</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 14:38:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Pörschke]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagenbau]]></category>
		<category><![CDATA[Help]]></category>
		<category><![CDATA[Pörschke]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie in den letzten zwei Jahren fährt der Diepholzer Andreas Pörschke am 31. Dezember in die Ukraine, um besonders armen Kindern Weihnachtsgeschenke zu übergeben. Zwölf Kinderheime und Kindergärten in Charkiv und Snitkov fährt er bei der Hilfsaktion "1000 Tüten, 1000 Kinder" mit seinem ukrainischem Pflegekind Sofia an, um die Geschenke persönlich zu übergeben. Wie in  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in den letzten zwei Jahren fährt der Diepholzer Andreas Pörschke am 31. Dezember in die Ukraine, um besonders armen Kindern Weihnachtsgeschenke zu übergeben. Zwölf Kinderheime und Kindergärten in Charkiv und Snitkov fährt er bei der Hilfsaktion &#8222;1000 Tüten, 1000 Kinder&#8220; mit seinem ukrainischem Pflegekind Sofia an, um die Geschenke persönlich zu übergeben. Wie in den letzten zwei Jahren wird der Chef des gleichnamigen Anlagenunternehmens aus Wallenhorst bei Osnabrück dabei durch die Lebensmittelkette der Bünting-Gruppe unterstützt. Für seine Hilfsaktionen hat er den Verein &#8222;Diepholz-Help-Ukraine&#8220; gegründet.</p>
<p>Die Pakete mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk für Kinder im Alter von 0 bis 18 Jahren sollten nett verpackt sein, vielleicht mit einem Hinweis auf die Spenderfamilie, so dass die Kinder sich auch bedanken können (bitte keine verderblichen Waren), und einen Hinweis auf Junge oder Mädchen und eine Altersangabe haben. Die Pakete können abgegeben oder per Post/Paketdienst gesendet werden an: Diepholz-Help-Ukraine, Steinfelder Straße 8, 49356 Diepholz.</p>
<p>Auch um Spenden für den Transport wird gebeten an Diepholz-Help-Ukraine, Konto DE3528 0501 0000 9418 5840.</p>
<p>Bei Rückfragen ist Andreas Pörschke erreichbar unter 0160 96996372.</p>
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		<title>Region Hannover: Anteil ausländischer Azubis steigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 14:20:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Carl-Michael Vogt]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Heike Döpke]]></category>
		<category><![CDATA[Maike Bielfeldt]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ausbildungsmarkt in der Region Hannover ist stabil. Während im Jahresvergleich sich die Zahl der Auszubildenden in Industrie, Handel und Handwerk kaum geändert steigt, setzt sich ein Trend fort: Seit einigen Jahren verzeichnen IHK, Handwerkskammer und Agentur für Arbeit einen zunehmenden Anteil bei den Auszubildenden mit ausländischem Pass. Grundsätzlich gilt aber auch weiterhin: Viele Unternehmen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/region-hannover-azubis/">Region Hannover: Anteil ausländischer Azubis steigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Der Ausbildungsmarkt in der Region Hannover ist stabil. Während im Jahresvergleich sich die Zahl der Auszubildenden in Industrie, Handel und Handwerk kaum geändert steigt, setzt sich ein Trend fort: Seit einigen Jahren verzeichnen IHK, Handwerkskammer und Agentur für Arbeit einen zunehmenden Anteil bei den Auszubildenden mit ausländischem Pass. Grundsätzlich gilt aber auch weiterhin: Viele Unternehmen nicht alle Lehrstellen besetzen &#8211; oder finden überhaupt keine neuen Azubis.</strong></h6>
<p>Rund 4500 neue Ausbildungsverträge in der Region Hannover bei den IHK-Berufen: Das entspricht fast genau der Zahl des Vorjahres. Auch bei der Handwerkskammer Hannover liegt die Zahl der Neuverträge mit rund 1890 im Wesentlichen auf dem Stand 2023. Diese Zahlen veröffentlichten IHK und Handwerkskammer Ende Oktober gemeinsam mit der Arbeitsagentur.</p>
<h6><strong>Bedarf ohne Zugewanderte nicht zu decken</strong></h6>
<p>In diesem im Jahresvergleich stabilen Ausbildungsmarkt setzt sich auch eine Tendenz der vergangenen Jahre fort: Der Anteil der Auszubildenden mit ausländischen Pass steigt. Bei der IHK Hannover wurden aktuell rund 630 Verträge von Jugendlichen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte gezählt. Ihr Anteil an den Ausbildungsverträgen insgesamt liegt damit in der Region Hannover bei etwa 14 Prozent. Die IHK weist auch darauf hin, dass die Zahl der Jugendlichen mit ausländischem Pass in ihrem Bereich seit 2015 um 188 Prozent gestiegen ist. „Der Bedarf an Nachwuchskräften ist ohne Zugewanderte nicht mehr zu decken“, sagte IHK-Chefin Bielfeldt.</p>
<p>Die Handwerkskammer verzeichnet ebenfalls einen Anstieg, nennt aber die Zahlen für die Azubis in der Region Hannover insgesamt, also über alle Lehrjahre hinweg und nicht allein die neu eingetragenen Verträge. In dieser Betrachtung machen in der Region Hannover derzeit 935 ausländische Jugendliche eine handwerkliche Ausbildung. Verglichen mit 2017 ist das ein Plus von 31 Prozent.</p>
<p>Auch der Zehnjahresvergleich der Agentur für Arbeit in der Region Hannover zeigt in die gleiche Richtung: Seit 2014 ist der Anteil der Jugendlichen ohne deutsche Staatsangehörigkeit in der Region Hannover von 7,6 Prozent auf 16,4 Prozent Ende vergangenen Jahres gestiegen.</p>
<h6><strong>Sprachförderung und Unterstützung bei der Integration erforderlich</strong></h6>
<p>Heike Döpke, Geschäftsführungsvorsitzende der Agentur für Arbeit Hannover, nannte diese Entwicklung „sehr erfreulich.“ IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt sieht die Möglichkeiten aber noch nicht ausgeschöpft, forderte mehr unterstützende Angebote: „Unsere Ausbildungsbetriebe haben in Integrationsbetreuung und sprachliche Förderung investiert und werden das weiter ausbauen, aber wir erwarten hier auch entsprechende Flankierung mit Angeboten für frühzeitige Sprachförderung in den Schulen und beim Start in die Ausbildung.“</p>
<p>Ähnlich äußerte sich Dr. Carl-Michael Vogt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover: Angesichts des Beitrags, den Handwerksbetriebe zur Integration und Teilhabe leisten, werde deutlich, wie wichtig frühzeitige Sprachförderung für eine erfolgreiche Ausbildung sei: „Finanzielle Mittel für Sprach- und Integrationskurse zu kürzen, ist kurzsichtig und der völlig falsche Weg.“</p>
<h6><strong>Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt</strong></h6>
<p>Auch wenn der Ausbildungsmarkt in der Region Hannover sich auf dem Vorjahresniveau bewegt, können viele Unternehmen ihre Ausbildungsplätze gar nicht oder nur zum Teil besetzen: Fast die Hälfte der Firmen ist nach der jüngsten IHK-Ausbildungsumfrage davon betroffen. Die Arbeitsagentur verzeichnete in diesem Jahr auch eine höheres Angebot an Ausbildungsplätzen: Der Corona-Einbruch sei überwunden, so Agentur-Chefin Heike Döpke.</p>
<p>Entsprechend fordern IHK und Handwerkskammern, die Berufsorientierung insgesamt zu stärken, und das auch nicht allein durch eine noch aktivere Ansprache von Jugendliche mit Migrationshintergrund. Die Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt seien bei weitem noch nicht ausgeschöpft, so IHK-Chefin Maike Bielfeldt. Es gehe darum, die Ausbildung insgesamt attraktiver zu machen.</p>
<h6><strong>Deutschlandticket für Azubis &#8211; das wär&#8217;s gewesen</strong></h6>
<p>Zeichen der Wertschätzung wäre aus Sicht der Wirtschaft insbesondere auch ein vergünstigtes Deutschlandticket für Auszubildende gewesen. Das wurde von der Landesregierung aktuell aber auf Eis gelegt.</p>
<p>Für die Handwerkskammer wie Carl-Michael Vogt auf eine weitere Zielgruppe hin: Junge Menschen zwischen 15 und 24, die weder eine Schule besuchen noch in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis sind. Diese als NEETs bezeichnete Gruppe – Not in Education, Employment oder Training – gelt es zu erreichen, so Vogt.</p>
<p>Weitere Aspekte des Ausbildungsmarktes in der Region Hannover kurz gefasst:</p>
<ul>
<li>Aktuell gibt es in der Region Hannover noch über 560 freie Lehrstellen, denen mehr als 650 suchende Jugendliche gegenüberstehen. IHK-Chefin Maike Bielfeldt rief junge Menschen dazu auf, sich weiter um Ausbildungsplätze zu bemühen: Der Einstieg ist aktuelle Ausbildungsjahr ist auch jetzt noch möglich, die Nachvermittlung läuft.</li>
<li>Das Alter der Auszubildenden steigt: In der Region Hannover sind rund 4800 alter als 25 Jahre. Neuorientierung nach einem abgebrochenen Studium oder auch aus der Arbeitslosigkeit heraus sind die Ursachen.</li>
<li>Das Handwerk verzeichnet einen steigenden Anteil von Azubis mit (Fach-)Hochschulreife: Er stieg in den vergangenen sieben Jahren von zwölf auf über 20 Prozent.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/region-hannover-azubis/">Region Hannover: Anteil ausländischer Azubis steigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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