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	<title>Themen Archive - NW IHK</title>
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		<title>Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz vom Hannover Airport: Fliegen wird in Zukunft klimafreundlich</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2025 12:38:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Fluggäste, mehr Ziele und mehr Klimaschutz: Prof. Dr. Martin Roll und  Maik Blötz führen seit mehr als zwei Jahren gemeinsam Niedersachsens größtem Verkehrsflughafen. Im Interview blicken die Geschäftsführer optimistisch auf dieses Jahr und die nähere Zukunft.   Sie führen jetzt seit zwei Jahren gemeinsam die Geschäfte des Flughafens – klappt das? Dr. Roll: Wir  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/02/prof-dr-martin-roll-und-maik-bloetz-vom-hannover-airport-fliegen-wird-in-zukunft-klimafreundlich/">Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz vom Hannover Airport: Fliegen wird in Zukunft klimafreundlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Mehr Fluggäste, mehr Ziele und mehr Klimaschutz: Prof. Dr. Martin Roll und  Maik Blötz führen seit mehr als zwei Jahren gemeinsam Niedersachsens größtem Verkehrsflughafen. Im Interview blicken die Geschäftsführer optimistisch auf dieses Jahr und die nähere Zukunft.</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sie führen jetzt seit zwei Jahren gemeinsam die Geschäfte des Flughafens – klappt das?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Wir machen das als Tandem. Auch wenn ich als Vorsitzender in der öffentlichen Wahrnehmung eine etwas „herausgehobene“ Stellung habe, entscheiden wir bei großen strategischen Themen gemeinsam und arbeiten auf Augenhöhe, was wir auch gegenüber den Mitarbeitenden so leben. Wir haben am Flughafen insgesamt eine sehr engagierte Mannschaft. Dank unseres starken Teams konnten wir den Airport auch zu Jahresbeginn durchgängig offenhalten, während andere Airports wegen des Wintereinbruchs zeitweise schließen mussten und zwei Dutzend Flugzeuge zu uns umgeleitet wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr zählte der Hannover Airport über 5,2 Mio. Fluggäste – wie bewerten Sie dieses Ergebnis auch in wirtschaftlicher Hinsicht?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Wir haben die Zahl der Fluggäste um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert und sind damit im Vergleich mit den anderen mittelgroßen Flughäfen in Deutschland überdurchschnittlich gewachsen. Das liegt insbesondere an den neuen Zielen, die wir mit der Eurowings anbieten und die sich sehr gut entwickelt haben. Aber auch die TUIfly hat mit ihren sechs hier stationierten Flugzeugen mehr als eine Million Fluggäste ab Hannover befördert – so viel wie noch nie. Wir sind zwar noch nicht zurück auf dem Niveau des Jahres 2019 vor der Coronakrise, aber auf einem guten Weg. In wirtschaftlicher Hinsicht sind wir stolz, dass wir bereits seit dem Jahr 2023 wieder zurück im grünen Bereich sind und Gewinne erwirtschaften.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit Mailand/Bergamo, Stockholm, Rom und vielen Zielen in Italien konnten Sie 2024 mehrere neue Direktflüge ab Hannover anbieten – wie haben sich die Verbindungen entwickelt und bleiben Sie auch 2025 bestehen?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Die meisten neuen Ziele wurden gut angenommen, vor allem Bergamo, Stockholm und Rom erfreuen sich bei den Reisenden großer Beliebtheit. Hier werden 2025 sogar einige Frequenzen erhöht, so wird Stockholm statt zwei Mal drei Mal die Woche angeflogen. Aber wenn man ein Dutzend neue Flugstrecken auf einmal neu anbietet, wie wir im letzten Jahr, bleiben auch mal Verbindungen aus verschiedenen Gründen hinter den Erwartungen zurück. So werden Neapel, Catania und Bari in diesem Jahr nicht mehr angeflogen. Aber dafür kommen dann auch wieder neue Strecken dazu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Um weitere Verbindungen in europäische Hauptstädte wie Lissabon, Madrid oder auch nach Polen zu schaffen arbeiten sie auch mit einem Anreizprogramm – können Sie schon von Erfolgen berichten? </strong></p>
<p>Dr. Roll: Ja, das Programm trägt Früchte. Im vergangenen Jahr gab es  viele neue Verbindungen und auch für 2025 können wir schon einen ersten Erfolg vermelden: Eurowings bietet ab Juni Direktflüge von Hannover nach Lissabon an – ein richtig schönes Ziel. Darüber hinaus gibt es im Sommer auch neue direkte Verbindungen nach Bozen und Klagenfurt mit der Fluggesellschaft SkyAlps. Und dann freuen wir uns auf eine weitere Destination, die aus Deutschland wenig direkt angeflogen wird, das ist Bastia auf Korsika.</p>
<p>Zudem kann ich jetzt schon sagen, dass wohl noch weitere Ziele dazu kommen werden, aber da sind wir noch in der Abstimmung mit den Airlines.</p>
<p>In den Gesprächen mit den Fluggesellschaften profitieren wir aktuell sehr davon, dass wir zu den operativ stabilsten Flughäfen in Deutschland gehören. Der 24-Stunden-Betrieb hilft uns hier doppelt, zum einem können wir Verspätungen besser auffangen. Außerdem können Airlines, die momentan mit wenig verfügbaren Flugzeugen auskommen müssen, ab Hannover nachts noch einen weiteren Umlauf einplanen. Das erhöht bei den Fluggesellschaften die Wirtschaftlichkeit.</p>
<p>Mit den neuen Zielen rechnen wir auch für dieses Jahr mit einem deutlichen Wachstum auf bis zu 5,6 Mio. Passagiere. Das unterscheidet uns von anderen mittelgroßen Flughäfen in Deutschland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In Hamburg, Dortmund und Dresden haben Airlines Streichungen angekündigt – sind das Einzelfälle oder sehen Sie Handlungsbedarf für die Politik, um Fliegen ab Deutschland wieder attraktiver zu machen?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Unbedingt. Das ist ein großes Thema für die gesamte Branche. Bei uns gab es zwar keine Streichungen von Fluggesellschaften, aber auch unser Wachstum ist gebremst. Wir könnten mehr Strecken anbieten und ein höheres Wachstum erzielen, wenn die wirtschaftlichen Belastungen für die Airlines durch die erst kürzlich nochmals erhöhte Luftverkehrssteuer, die hohen Gebühren für die Flugsicherung oder die zum Januar erhöhten Luftsicherheitsgebühren nicht so hoch wären. Unser Wunsch an die nächste Bundesregierung ist es auf jeden Fall, diese Kosten wieder zu senken, damit wir in Deutschland nicht die rote Laterne haben…</p>
<p>Maik Blötz: … und die haben wir aktuell. Der Luftverkehr in Deutschland hat das Niveau des Jahres 2019 noch nicht wieder erreicht, wir liegen bei 84 bis 85 Prozent, während alle anderen Länder in Europa längst wieder bei hundert Prozent oder darüber liegen. Die hohen Standortkosten und die Knappheit an Maschinen führen dazu, dass Deutschland daher von manchen Airlines eher gemieden wird. Die meisten anderen europäischen Länder sind deutlich attraktiver. Schweden schafft seine Luftverkehrssteuer ab und andere Länder haben gar keine oder eine niedrigere als in Deutschland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie steht es um die Infrastruktur am Hannover Airport und was planen Sie in den nächsten Jahren?</strong></p>
<p>Maik Blötz: Eine unserer ersten Maßnahmen vor zwei Jahren war es, den Masterplan 2040 zu erarbeiten, um zu planen wo wir mit unserer Infrastruktur in 20 bis 30 Jahren stehen wollen. Wir sind heute gut aufgestellt und verfügen auch über genügend Kapazität für verkehrliches Wachstum in den kommenden Jahren. Wir haben einen starken Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt, also die Frage wie Luftfahrt möglichst klimaneutral funktionieren kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wieso fokussieren Sie sich in dem Masterplan auf Nachhaltigkeit?</strong></p>
<p>Maik Blötz: Es wird in den nächsten Jahren kleinere Flugzeuge mit 9 bis 19 Sitzen geben, die mit Elektroantrieb fliegen und die können dann gern ab Hannover starten. Zunächst wären das Flüge in einem Radius von etwa 500 Kilometern, womit auch die ein oder andere Großstadt zu erreichen wäre. Da sehen wir schon Potenzial in Zukunft, weshalb wir das in den Masterplan aufgenommen haben.</p>
<p>Dr. Roll: Grundsätzlich sind wir davon überzeugt, dass der Luftverkehr in 20 bis 30 Jahren mit einer der klimafreundlichsten Verkehrsträger sein wird. Denn die technologischen Entwicklungen schreiten ja voran. Es beginnt jetzt, dass mit kleinen Maschinen elektrisch geflogen werden kann. Wir gehen davon aus, dass mittelfristig die Kurzstrecken auch mit größerem Fluggerät elektrisch abgewickelt werden können. Für die Mittelstrecken wird es Hybrid- oder Wasserstofftechnologie geben und nur die Langstrecken werden noch mit Kerosin stattfinden. Hier muss das Ziel sein, diesen Verkehr in Zukunft auch mit nachhaltigem synthetischen Kerosin (Sustainable Aviation Fuels) abzuwickeln – und da liegt noch eine Wegstrecke vor uns. Technisch ist es machbar, aber die Kapazitäten müssen ausgebaut werden. Aber ich bin davon überzeugt, dass klimafreundliches Fliegen möglich ist. In 30 Jahren sind wir da ganz weit vorne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte sind für den Flughafen schon seit Jahrzehnten ein wichtiges Thema – sind sie mit dem Erreichten zufrieden? </strong></p>
<p>Maik Blötz: Wir haben als Flughafen bereits eine CO2-Reduktion von mehr als 60 Prozent erreicht und sind daher zuversichtlich auch die gesteckten Ziele für die kommenden Jahre zu erreichen. Ein Meilenstein wird eine größere Photovoltaikanlage an der Nordbahn sein. Wir testen hier gerade in einem Feldversuch mit der Region Hannover verschiedene Varianten, um die Auswirkungen für Flora und Fauna so gering wie möglich zu halten. Die ersten Ergebnisse sind positiv, sodass wir hoffen, die Anlage dann zusammen mit der Sanierung der Nordbahn ab 2027 errichten zu können.</p>
<p>Wir könnten aber noch weiter sein. Zurzeit fehlt uns einfach die Planungssicherheit, weil kurzfristig Förderprogramme gestrichen oder gekürzt wurden. Wir wollen bereits seit längerem für das Terminal C eine Wärmepumpe ausschreiben – die Planung ist komplett fertig, allerdings scheuen wir aktuell davor zurück, weil es überhaupt keine Verlässlichkeit im Hinblick auf die Förderung gibt. Und es geht hier immerhin um eine Investition im Wert von zwei bis drei Mio. Euro und eine Förderung im hohen sechsstelligen Bereich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Hannover Airport hat in den letzten Jahren aus eigener Kraft Sanierungen in den Terminals durchgeführt. Wie sind ihre Pläne für dieses Jahr?</strong></p>
<p>Maik Blötz: Wir haben gerade in den Bereich der Sicherheitskontrollen investiert, um es für die Passagiere komfortabler zu machen und auch die Standortkosten zu senken. Wir haben einen neuen Verbindungsgang geschaffen, der es uns ermöglicht, die Sicherheitskontrollen zu optimieren.</p>
<p>In diesem Jahr wollen wir im Terminal B den Bereich der Einreise neugestalten und zudem im Terminal A die Gepäckaufgabe ohne Personal, das Self-Bag-Drop, ermöglichen.</p>
<p>Für die für das Jahr 2027 geplante Sanierung unser nördlichen Start- und Landebahn beginnen wir dieses Jahr mit ersten vorbereitenden Maßnahmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Fragen stellte <a href="mailto:georg.thomas@hannover.ihk.de">Georg Thomas</a>.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/direktfluege-hannover-airport-sommer-flughafen-haj-langenhagen/">Direktflüge ab Hannover Airport: 50 Ziele im Sommer ab HAJ  (</a></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/flughafen-eurowings/">Flughafen Hannover: Eurowings-Angebot zum Sommer verdreifacht (2.5.2024)</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/02/prof-dr-martin-roll-und-maik-bloetz-vom-hannover-airport-fliegen-wird-in-zukunft-klimafreundlich/">Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz vom Hannover Airport: Fliegen wird in Zukunft klimafreundlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Nord/LB-Konjunkturprognose: Gegen Pessismismus trotz unterkühlter Aussicht</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/nord-lb-konjunkturprognose/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 16:18:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein weiteres Jahr Stillstand zeichnet sich ab: Die Wachstumserwartungen der Nord/LB für Deutschland und Niedersachen in diesem Jahr liegen jeweils sehr nahe bei null. Bund und Land trotten damit weiter der weltweiten Entwicklung hinterher. Die Ungewissheit allerdings ist hoch. Ein Wachstum von 0,2 Prozent im Bund und von minus 0,1 Prozent im Land: Das  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/nord-lb-konjunkturprognose/">Nord/LB-Konjunkturprognose: Gegen Pessismismus trotz unterkühlter Aussicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h6></h6>
<h6><strong>Ein weiteres Jahr Stillstand zeichnet sich ab: Die Wachstumserwartungen der Nord/LB für Deutschland und Niedersachen in diesem Jahr liegen jeweils sehr nahe bei null. Bund und Land trotten damit weiter der weltweiten Entwicklung hinterher. Die Ungewissheit allerdings ist hoch.</strong></h6>
<p>Ein Wachstum von 0,2 Prozent im Bund und von minus 0,1 Prozent im Land: Das erwarten die Konjunkturfachleute der Nord/LB für 2025. Die Prognosen wurden jetzt veröffentlicht.</p>
<p>Die Vergleichszahlen für das vergangene Jahr liegen noch nicht endgültig vor. Aber auch für 2024 geht die volkswirtschaftliche Abteilung der Bank für die niedersächsische Wirtschaftsleistung von minus 0,1 Prozent aus. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist Schätzung der Nord/LB um 0,2 Prozent gestiegen. Alles Werte, die um Null pendeln: Die seit Mitte 2022 herrschende Stagnation droht sich damit auch in den kommenden Monaten fortzusetzen.</p>
<h6><strong>Hinter der Entwicklung weltweit</strong></h6>
<p>Was sich ebenfalls fortsetzt: Deutschland läuft der internationalen Entwicklung hinterher. Für die USA geht die Nord/LB-Prognose in diesem Jahr von einer leichten Abschwächung aus, aber immer noch von einem Wirtschaftswachstum bei 1,7 Prozent. Auch die Eurozone wächst mit einem Plus von 1 Prozent stärker als die bundesdeutsche Wirtschaft.</p>
<div id="attachment_27057" style="width: 460px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27057" class="wp-image-27057" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-400x300.jpg" alt="" width="450" height="338" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-27057" class="wp-caption-text">Unterkühlte Aussichten für 2025: Das steht in der Nord/LB-Prognose. Passt zum Blick aus der Bank einen Tag nach dem Schneeeinbruch.</p></div>
<p>Allerdings: So viel Unsicherheit war selten. Im Mittelpunkt steht dabei die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus. „Das ökonomische Jahr beginnt am 20. Januar“, so Chefvolkswirt Christian Lips. Also am Tag der Amtsübergabe in Washington.</p>
<p>Danach wird auf jeden Fall etwas passieren. Davon gehen die Nord/LB-Fachleute in ihrer Basisprognose aus und konzentrieren sich dabei auf die Zölle. Aber schon im nächsten Schritt werden die Konsequenzen schnell unabsehbar. Werden Zölle einmalig erhöht, oder kommt es zu einem Handelsauseinandersetzung mit wiederholten Anhebungen nach der Maßgabe: Wie Du mir, so ich Dir? Oder wird möglicherweise die Konkurrenz noch stärker belastet und verliert so ihren Wettbewerbsvorteil?</p>
<p>Und das betrifft nur die ökonomischen Faktoren. Insgesamt, so Nord/LB-Vorstandsmitglied Christop Dieng, habe sich nicht nur mit der Wahl Trumps, sondern auch mit dem Ampel-Aus in Deutschland und dem Scheitern der Barnier-Regierung in Frankreich die Unsicherheit nochmal verstärkt.</p>
<h6><strong>Verletzlichkeit einzelner Branchen untersucht</strong></h6>
<p>Die Nord/LB hat auch die Verletzlichkeit einzelner Industriebranchen durch den drohenden Protektionismus untersucht. Betrachtet wurden dabei der Auslandsumsatz und die Bedeutung des US-Geschäfts. Besonders exponiert ist danach der in Niedersachsen dominierende Fahrzeugbau, außerdem die wichtigen Industriezweige Pharma und Maschinenbau.</p>
<p>Aber es gibt auch gute Nachrichten, erklärte Dieng und verwies auf den Rückgang der Inflation, der geldpolitische Spielräume ermögliche. Impulse für die Konjunktur kommen wenn, dann aus dem Konsum. Auch der leidet aber unter der Unsicherheit. Noch mehr leiden jedoch die Investitionen darunter. Beim sogenannten Economic Policy Uncertainty Index, der den Umfang der  Medien-Berichterstattung über wirtschaftspolitische Unsicherheit auswertet, liegt Deutschland – mit immensem Abstand insbesondere gegenüber den USA.</p>
<h6><strong>Positiver denken: Deutschland in der Pessismismusfalle</strong></h6>
<p>Sowohl Dieng als auch Lips setzen auf das Prinzip Hoffnung: „Es besteht aber auch die Chance, dass die Politik in Deutschland nach den Neuwahlen im Februar beherzt die Konjunktur- und Strukturkrise angeht“, so Dieng. Sollte außerdem ein guter Friede in der Ukraine gelingen, werde ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor von der Wirtschaft genommen, machte Christian Lips deutlich. Er sieht Deutschland in der Pessimismusfalle: Die Lage ist jedenfalls nicht so dramatisch wie die Stimmung: &#8222;Man muss auch mal wieder angewöhnen, positiv zu denken&#8220;, sagte Lips. &#8222;Auch denn das gerade etwas schwerer fällt.&#8220;</p>
<p>Fiskalpolitische Impulse von Seiten des Staates erwartet Lips frühestens im Sommer nach einer Regierungsbildung. Er geht davon aus, dass sich Berlin mittel- bis langfristig mehr finanzielle Beinfreiheit schaffen werde, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.</p>
<h6><strong>Zeit, dass sich was dreht</strong></h6>
<p>Denn angesichts der Lage muss sich „dringend etwas drehen“, sagte Lips. Denn das Geschäftsmodell Deutschland steht unter Druck. Den üblichen D-Wörtern, mit denen diese Herausforderungen beschrieben werden – Deglobalisierung, Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung -, fügt er zwei weitere hinzu: Deindustrialisierung, noch mit einem Fragezeichen versehen, und Defense, also Verteidigung. Die Digitalisierung beispielsweise sei jahreslang verschlagen worden. Dass die Infrastruktur in Deutschland Geld braucht, ist offensichtlich. Und der Zustand der Bundeswehr erfordert ebenso höhere Rüstungsaufgaben wie wohl die Unterstützung der Ukraine. Die zweite Amtszeit Trump werde für Deutschland teurer als die erste, prophezeite Lips. Höhere Verteidigungsausgaben gehören dazu.</p>
<p>Dass Niedersachsen in diesem Jahr schwächer wächst als der Bund, führt die Nord/LB-Expertin Dr. Martina Noß auf die Wirtschaftsstruktur des Landes zurück. Der unter Druck stehende Fahrzeugbau liegt mit beim Umsatz mit einem Anteil von 43 Prozent weit vor den nächstgrößeren Branchen Nahrungs- und Futtermittel sowie Maschinenbau. Immerhin: „Der niedersächsische Arbeitsmarkt ist noch relativ stabil“, so Noß.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/nord-lb-konjunkturprognose/">Nord/LB-Konjunkturprognose: Gegen Pessismismus trotz unterkühlter Aussicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<item>
		<title>Zeitreise &#8211; was unsere Vorgänger schrieben: Elbbrücke, Expo und Robespierre</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/zeitreise-januar-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2025 11:45:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>
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		<category><![CDATA[Niedersächsische Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsblatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wurzeln der Niedersächsischen Wirtschaft als IHK-Zeitschrift reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert: 1868 erschien erstmals das Hannoversche Wochenblatt für Handel und Gewerbe als Organ hannoverscher Handelskammern. Seither gibt es  fast ununterbrochen IHK-Zeitschriften in der Region, sowohl für Niedersachsen ingesamt als auch für die Regionen Hannover und zuvor Hildesheim und Göttingen. archiv.nw-ihk.de/ueber-uns/ Hier Ausschnitte  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/zeitreise-januar-2025/">Zeitreise &#8211; was unsere Vorgänger schrieben: Elbbrücke, Expo und Robespierre</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px">Die Wurzeln der Niedersächsischen Wirtschaft als IHK-Zeitschrift reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert: 1868 erschien erstmals das Hannoversche Wochenblatt für Handel und Gewerbe als Organ hannoverscher Handelskammern. Seither gibt es  fast ununterbrochen IHK-Zeitschriften in der Region, sowohl für Niedersachsen ingesamt als auch für die Regionen Hannover und zuvor Hildesheim und Göttingen. <a href="/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-auto-event-observed="true">archiv.nw-ihk.de/ueber-uns/</a></h4>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px">Hier Ausschnitte aus der NW, dem Wirtschaftsblatt Niedersachsen und noch früheren Handelskammer-Publikationen: Was unsere Vorgänger schrieben&#8230;</h4>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26321 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-300x131.jpg" alt="" width="300" height="131" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-200x88.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-300x131.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-400x175.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-600x263.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-768x336.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-800x350.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 150 Jahren</strong></h4>
<p style="text-align: left;"><strong>Januar 1875: Hannoversches Wochenblatt für Handel und Gewerbe</strong></p>
<p>Die Herstellung einer festen Eisenbahn-Elbbrücke bei Hohnstorf an Stelle der jetzigen Fähranstalt (Trajekts), welche bereits seit mehreren Jahren, namentlich Seitens der Handelskammern zu Lübeck und zu Lüneburg und in letzterer Zeit ach von der Handelskammer zu Hannover angeregt und empfohlen worden ist, hat in der Neuesten Zeit die Aufmerksamkeit wieder in höherem Grade auf sich gezogen und scheint endlich aus dem Stadium der Vorbereitung heraustreten zu sollen.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26314 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-300x109.jpg" alt="" width="300" height="109" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-200x73.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-300x109.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-400x145.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-600x218.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-768x279.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-800x290.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 100 Jahren</strong></h4>
<p><strong>Januar 1925: Wirtschaftsblatt Niedersachsen</strong></p>
<p>Hans von Hentig weist in seiner psychologischen Studie über Robespierre darauf hin, daß dieser mittelmäßig begabte Mann in dem verhängnisvollen Jahre 1793 unbewußt das Napoleonische Prinzip durchführte, demzufolge ein schlechter General besser sei als zwei gute Generäle, und damit Frankreich vor seinen auswärtigen Feinden rettete. Ebenso möchte man versucht sein, für die Leitung unserer auswärtigen Handelspolitik lieber einen Mann zu wünschen, als ein Dutzend vortreffliche Leute, wie sie sich in diesen Tagen anscheinend im neu zu errichtenden „Handelspolitischen Ausschuß“ des Reichtags zusammenfinden werden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26310 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-300x120.jpg" alt="" width="300" height="120" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-200x80.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-300x120.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-400x160.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-600x239.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-768x306.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-800x319.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 75 Jahren</strong></h4>
<p><strong>Januar 1950: Niedersächsische Wirtschaft</strong></p>
<p>Die in diesen Wochen traditionsgemäß erstatteten Jahresberichte der Industrie- und Handelskammern lassen übereinstimmend erkennen, daß die Zahl der Neugründungen in der gewerblichen Wirtschaft während des letzten Jahres sprunghaft in die Höhe geschnellt ist. Die von der Kammer Hannover in einer Pressekonferenz bekanntgegebenen Zahlen (…) muteten uns so phantastisch an, daß wir sie kaum zu veröffentlichen wagten, und uns erst an Hand der statistischen Unterlagen von ihrer Richtigkeit überzeugt haben.“</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26318 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-200x76.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-300x114.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-400x152.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-600x227.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-768x291.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-800x303.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 50 Jahren</strong></h4>
<p><strong>Januar 1950</strong><strong>: Niedersächsische Wirtschaft</strong></p>
<p>In der wirtschaftlichen Landschaft der Bundesrepublik Deutschland vollzieht sich ein Wandel. Nach vielen Jahren beinahe ununterbrochenen Wachstums, mit einem vor unvorstellbar gehaltenen Anstieg des Lebensstandards in allen Bevölkerungsbereichen, zeichnen sich zunehmend ernste wirtschaftliche Probleme ab. Die Sorge um die Arbeitsplätze, geringere Kapazitätsauslastungen, steigende Kosten und rückläufige Erträge, eine beängstigende Zunahme der Verschuldung und vor allen Dingen ein sich ausbreitender Pessimismus sind Ausdruck der Situation.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26316 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-300x89.jpg" alt="" width="300" height="89" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-200x60.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-300x89.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-400x119.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-600x179.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-768x229.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-800x238.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 25 Jahren</strong></h4>
<p><strong>Januar 2000: Niedersächsische Wirtschaft</strong></p>
<p>Vier Monate bis zur Expo: Noch immer gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie sich Unternehmen an der Weltausstellung beteiligen und damit von ihr profitieren können. Und das betrifft keineswegs nur mögliche Aufträge. Auch mittelständische Unternehmen können nach wie vor als Partner der Expo unmittelbar zum Weltereignis Weltausstellung beitragen.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/zeitreise-januar-2025/">Zeitreise &#8211; was unsere Vorgänger schrieben: Elbbrücke, Expo und Robespierre</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Zeitreise &#8211; was unsere Vorgänger schrieben: Herstatt, Alkohol und die Kommune</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/zeitreise-dezember-2024/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2024 10:24:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersächsische Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsblatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wurzeln der Niedersächsischen Wirtschaft als IHK-Zeitschrift reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert: 1868 erschien erstmals das Hannoversche Wochenblatt für Handel und Gewerbe als Organ hannoverscher Handelskammern. Seither gibt es  fast ununterbrochen IHK-Zeitschriften in der Region, sowohl für Niedersachsen ingesamt als auch für die Regionen Hannover und zuvor Hildesheim und Göttingen. archiv.nw-ihk.de/ueber-uns/ Hier Ausschnitte  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/zeitreise-dezember-2024/">Zeitreise &#8211; was unsere Vorgänger schrieben: Herstatt, Alkohol und die Kommune</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px">Die Wurzeln der Niedersächsischen Wirtschaft als IHK-Zeitschrift reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert: 1868 erschien erstmals das Hannoversche Wochenblatt für Handel und Gewerbe als Organ hannoverscher Handelskammern. Seither gibt es  fast ununterbrochen IHK-Zeitschriften in der Region, sowohl für Niedersachsen ingesamt als auch für die Regionen Hannover und zuvor Hildesheim und Göttingen. <a href="/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-auto-event-observed="true">archiv.nw-ihk.de/ueber-uns/</a></h4>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px">Hier Ausschnitte aus der NW, dem Wirtschaftsblatt Niedersachsen und noch früheren Handelskammer-Publikationen: Was unsere Vorgänger schrieben&#8230;</h4>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26321 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-300x131.jpg" alt="" width="300" height="131" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-200x88.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-300x131.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-400x175.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-600x263.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-768x336.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-800x350.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 150 Jahren</strong></h4>
<p style="text-align: left;"><strong>Dezember 1874: Hannoversches Wochenblatt für Handel und Gewerbe</strong></p>
<p>Die Neigung zum Genuß alkoholischer Getränke (Branntwein etc.) ist wenigstens bis auf die neueste Zeit auch in Frankreich im steten und umfangreichen Steigen begriffen gewesen und scheint die ausgedehnteste Rückwirkung auf den socialen, moralischen und physischen Zustand der Bevölkerung auszuüben; selbst der Ausbruch der Commune-Bewegung wird mit auf die unterirdische Wirksamkeit des Alkoholismus zurückgeführt.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26314 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-300x109.jpg" alt="" width="300" height="109" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-200x73.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-300x109.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-400x145.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-600x218.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-768x279.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-800x290.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 100 Jahren</strong></h4>
<p><strong>Dezember 1924: Wirtschaftsblatt Niedersachsen</strong></p>
<p>Da Deutschland mit dem 10. Januar 1925 seine handelspolitische Freiheit wiedergewinnt, steht die deutsche Regierung vor der schwierigen Aufgabe, unsere wirtschaftlichen Beziehungen zum Auslande auf neue Grundlagen zu stellen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26310 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-300x120.jpg" alt="" width="300" height="120" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-200x80.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-300x120.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-400x160.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-600x239.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-768x306.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-800x319.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 75 Jahren</strong></h4>
<p><strong>Dezember 1949: Niedersächsische Wirtschaft</strong></p>
<p>Der Zusammenschluß der Provinz Hannover mit den Ländern Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe zum Lande Niedersachsen hat eine Fülle von Problemen aufgeworfen, deren Lösngheute noch zahlreiche Wünsche offen läßt. Zu ihrer Durchsetzung haben sich in Braunschweig und Oldenburg besondere Organisationen – Landesbünde – gebildet, und auch in Schaumburg Lippe ist eine starke Bewergung im Gange, um die durch die politische Neuordnung geschaffenen, vielfach als unbefriedigend empfundenen Zustände abzuändern.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26318 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-200x76.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-300x114.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-400x152.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-600x227.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-768x291.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-800x303.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 50 Jahren</strong></h4>
<p><strong>Dezember</strong><strong> 1974: Niedersächsische Wirtschaft</strong></p>
<p>Die spektakuläre Herstatt-Pleite zieht immer größere Kreise. Mit strengeren Auflagen für Kreditgeschäfte und einer verbesserten Einlagensicherung will die Bundesregierung nunmehr weiteren Bankzusammenbrüchen Einhalt gebieten. Damit steht eine kurzfristige Novellierung des Kreditwesengesetzes ins Haus. Wie der zuständige Bundesminister verlauten ließ, sollen künftig Einzelfirmen, also Privatbankiers, nicht mehr neu zugelassen werden. Wie bitte: Hängt eine Bankpleite etwa von der Rechtsform des Kreditinstituts ab?</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26316 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-300x89.jpg" alt="" width="300" height="89" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-200x60.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-300x89.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-400x119.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-600x179.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-768x229.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-800x238.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 25 Jahren</strong></h4>
<p><strong>Dezember 1999: Niedersächsische Wirtschaft</strong></p>
<p>Erstmals liegt eine Leseranalyse für die IHK-Zeitschriften in Deutschland vor. Zentrales Ergebnis: Unter den Führungskräften im Mittelstand haben die IHK-Zeitschriften die höchste Reichweite. Zu dieser Zeitschriften-Gruppe gehören fast 80 Titel in Deutschland mit einer Auflage von insgesamt mehr als 2,5 Millionen, darunter die NW, die gerade vor Ihnen liegt.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/zeitreise-dezember-2024/">Zeitreise &#8211; was unsere Vorgänger schrieben: Herstatt, Alkohol und die Kommune</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Was Menschen in die Städte zieht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 16:25:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Erwartungen Menschen in Niedersachsen und Bremen an die Zentren haben, zeigt jetzt eine aktuelle Studie. Hinter ihr stehen das Beratungsunternehmen CIMA, der Einzelhandelsverband Niedersachsen-Bremen und die IHK Niedersachsen. Ein Ergebnis: Hauptgrund ist einen Besuch ist das Einkaufen. Aber mancherorts zieht das gastronomische Angebot schon mehr: Transformation der Innenstädte: Innenstädte im Umbruch: Was sich  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/zentren-niedersachsen-bremen/">Was Menschen in die Städte zieht</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4"><h6><strong>Welche Erwartungen Menschen in Niedersachsen und Bremen an die Zentren haben, zeigt jetzt eine aktuelle Studie. Hinter ihr stehen das Beratungsunternehmen CIMA, der Einzelhandelsverband Niedersachsen-Bremen und die IHK Niedersachsen. Ein Ergebnis: Hauptgrund ist einen Besuch ist das Einkaufen. Aber mancherorts zieht das gastronomische Angebot schon mehr: </strong><strong>Transformation der Innenstädte: </strong></h6>
<p>Innenstädte im Umbruch: Was sich wie eine bloße Floskel anhört, belegt eine aktuelle Studie mit Zahlen. Danach kommen knapp zwei Drittel der 1700 repräsentativ Befragten zum Einkaufen in die Städte: Es ist der meistgenannte Grund, vor der Gastronomie mit etwas über 50 Prozent.</p>
<h6><strong>Einkaufen als Thema Nummer eins</strong></h6>
<p>Entsprechend zufrieden war Mark Alexander Krack, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen: „Einkaufen ist immer noch das Thema Nummer eins.“ Gemeinsam mit den niedersächsischen Industrie- und Handelskammern hatte der Verband die Studie beim Beratungsunternehmen CIMA in Auftrag gegeben.</p>
<p>CIMA-Geschäftsführer Martin Kremming allerdings setzt Warnsignale, sowohl für den Handel als auch für die Innenstadt insgesamt. Er spricht von einer Wachablösung: Die Gastronomie ist dabei, das Einkaufen als Hauptmotiv für einen Innenstadtbesuch zu überholen. In Bremen, Braunschweig und Osnabrück liegt die Gastronomie bereits vorn, in Oldenburg und Hannover nicht. Noch nicht, könnte man Kremming zitieren: „Der Trend lässt sich nicht umkehren.“</p>
<h6><strong>Hannover: Beliebteste Einkaufsstadt &#8211; hart kritisiert</strong></h6>
<p>Besonderer Erfolg: Hannover ist nach den Ergebnissen der CIMA-Umfrage für die Menschen in Niedersachsen und Bremen die attraktivste Einkaufsstadt, noch vor Hamburg. Trotzdem schneidet Hannover bei der Bewertung einzelner Aspekte – Stadtbild, Kultur, Gastronomie – gegenüber den anderen großen niedersächsischen Städten schlecht ab  &#8211; vielleicht „ein Imageproblem“, so der CIMA-Geschäftsführer.</p>
<p>Auf den Plätzen drei bis fünf folgen im Einkaufsstädte-Ranking Oldenburg, Bremen und Braunschweig. Allerdings wird tauchen auch neue Konkurrenten auf: Unter den Top 13 finden mit Berlin auf Rang 6, München (8), Köln und Münster (10 und 11) zum Teil weit entfernte Einkaufsfavoriten. Aus der IHK-Region Hannover haben sich keine weitere Städte in die Spitzengruppe geschoben, weder Göttingen noch Hameln oder Hildesheim.</p>
<h6><strong>Anziehungskraft der Innenstädte nimmt weiter ab</strong></h6>
<p>Ein Warnsignal für die Innenstädte insgesamt: die Entwicklung des Besucherverhaltens. Gehen die Menschen, verglichen mit dem Stand vor 2022, heute häufiger oder seltener in die City? Im Saldo überwiegt fast durchgängig seltener: In Niedersachsen insgesamt, wenn auch weit weniger deutlich als im Bund. In Bremen, Braunschweig und Hannover der gleiche Trend – nur in Osnabrück und Oldenburg sieht es noch anders aus.</p>
<p>Und in Zukunft? Sieht das Bild ähnlich aus, nur noch drastischer. In Hannover etwa wollen elf Prozent der Menschen häufiger in die Innenstadt kommen, rund 27 Prozent dagegen. Und jeder Zehnte will künftig die City der Landeshauptstadt komplett meiden. Aktuell sind es drei Prozent.</p>
<p>Einer der Gründe für diese Entwicklung: der Online-Handel. Selbst Bereiche, in denen schon intensiv im Internet gekauft wird wie etwa Textilien, legen aus Sicht von Martin Kremming eher noch zu. Kathrin Wiellowicz, Sprecherin Einzelhandel der IHK Niedersachsen aus Stade, wies auf die Welle von Online-Käufen hin, die derzeit insbesondere angetrieben durch chinesische Plattformen aufläuft, bis zu 400.000 Paketsendungen pro Tag.</p>
<p>Um den Trends zu begegnen, nennt die CIMA-Studie drei Bereichen, in denen die Befragen den wichtigsten Handlungsbedarf sehen:</p>
<ul>
<li><strong>Stadtbild und Aufenthaltsqualität.</strong> Gemeint ist hier nicht eine im besten Fall historische Gebäudekulisse, sondern es geht um Sicherheit, Sauberkeit und Beleuchtung. Und um Leerstände: Auch sie prägen das Stadtbild. Gerade Menschen, die gerne Innenstädte und Zentren besuchen, reagieren sensibel auf Probleme in diesen Bereichen. Und auch, wenn Hannover in der Bewertung als Einkaufsziel insgesamt ganz vorne liegt, schneidet die City beim Stadtbild schlecht ab.</li>
<li><strong>Erreichbarkeit.</strong> Für die Attraktivität zentral. Ein Ergebnis: Das Parken vor dem Geschäft steht – zumindest in größeren Städten – nicht ganz oben auf der Wunschliste. Menschen in Niedersachsen und Bremen, so die Studie, wollen am Innenstadtrand parken und dann barrierefrei als zu Fuß unterwegs sein. Hannover schneidet hier übrigens gut ab .</li>
<li><strong>Einzelhandel.</strong> Publikumsmagnet für die Innenstadt wird zunehmend die Gastronomie, und sie wird vermehrt auch positiver beurteilt als das Einkaufen. Aber wie den Einzelhandel attraktiver machen? Eher an kleinere Einkaufsstädte gerichtet ist dieser Hinweis: Schwierig wird es ohne Drogerien und Textilgeschäfte.</li>
</ul>
<p>Dass die Studie Ergebnisse sowohl für städtische und ländliche Räume und ebenso für Städte unterschiedlicher Größe zusammenbringt, macht Datenlage und konkrete Handlungsempfehlungen vergleichsweise schwierig. Einen gemeinsamen Nenner aber brachte IHK-Expertin Kathrin Wiellowicz bei der Vorstellung der CIMA-Studie auf den Punkte: „Was wir brauchen, ist Frequenz.“</p>
<p>Unter dem Strich, so lässt sich das Studienergebnis zusammenfassen, müssen die Angebote von Gastronomie und Einzelhandel zusammenspielen. Gleichzeitig geht es darum, je nach Standort die Erreichbarkeit zu erhalten oder zu verbessern, mehr Wohnen und Arbeiten in die Zentren holen und eine höhere Aufenthaltsqualität zu erreichen.</p>
<p>CIMA-Geschäftsführer Kremming brachte aber noch einen weiteren Punkt ins Spiel, um die Innenstädte vor allem für junge Leute interessant zu machen: Mit  Zonen ohne Konsumverpflichtung, „in denen man mit Freunden abhängen kann – möglichst mit gutem WLAN.“ Er warf das Stichwort Bibliothek in den Raum: Treffpunkte mit Möglichkeiten der Mediennutzung, mit Coworking-Spaces, mit Kulturangeboten – auch, aber eben nicht nur mit Büchern.</p>
<p><a href="https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/branchen/handel/aktuell-handel/neuer-inhalt3-6329808">Mehr zur Zentrenstudie auf der IHK-Website.</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/zentren-niedersachsen-bremen/">Was Menschen in die Städte zieht</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Zeitreise &#8211; was unsere Vorgänger schrieben: November-Thema Pneumatisches Begräbnis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 11:23:33 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersächsische Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsblatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wurzeln der Niedersächsischen Wirtschaft als IHK-Zeitschrift reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert: 1868 erschien erstmals das Hannoversche Wochenblatt für Handel und Gewerbe als Organ hannoverscher Handelskammern. Seither gibt es  fast ununterbrochen IHK-Zeitschriften in der Region, sowohl für Niedersachsen ingesamt als auch für die Regionen Hannover und zuvor Hildesheim und Göttingen. archiv.nw-ihk.de/ueber-uns/ Hier Ausschnitte  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/zeitreise-pneumatisches-begraebnis/">Zeitreise &#8211; was unsere Vorgänger schrieben: November-Thema Pneumatisches Begräbnis</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-5"><h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px">Die Wurzeln der Niedersächsischen Wirtschaft als IHK-Zeitschrift reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert: 1868 erschien erstmals das Hannoversche Wochenblatt für Handel und Gewerbe als Organ hannoverscher Handelskammern. Seither gibt es  fast ununterbrochen IHK-Zeitschriften in der Region, sowohl für Niedersachsen ingesamt als auch für die Regionen Hannover und zuvor Hildesheim und Göttingen. <a href="/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-auto-event-observed="true">archiv.nw-ihk.de/ueber-uns/</a></h4>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px">Hier Ausschnitte aus der NW, dem Wirtschaftsblatt Niedersachsen und noch früheren Handelskammer-Publikationen: Was unsere Vorgänger schrieben&#8230;</h4>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26321 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-300x131.jpg" alt="" width="300" height="131" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-200x88.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-300x131.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-400x175.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-600x263.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-768x336.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web-800x350.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1874_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 150 Jahren</strong></h4>
<p style="text-align: left;"><strong>November 1874: Hannoversches Wochenblatt für Handel und Gewerbe</strong></p>
<p>Pneumatisches Begräbnis: Um die vielen Mißstände zu vermeiden, mit denen die Wege nach den entlegenen Kirchhöfen großer Städte verknüpft sind, haben die Herren Ingenieur von Felbinger und Architekt Hubetz zu Wien dem dortigen Gemeinderath einen Plan vorgelegt, wonach die Leichen pneumatisch (mittels Luftdruck in Röhren) nach den Kirchhöfen befördert werden.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26314 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-300x109.jpg" alt="" width="300" height="109" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-200x73.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-300x109.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-400x145.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-600x218.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-768x279.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2-800x290.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1924_web_2.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 100 Jahren</strong></h4>
<p><strong>November 1924: Wirtschaftsblatt Niedersachsen</strong></p>
<p>Die deutschen Wirtschaft ist seit dem Jahre 1919 nicht nur durch zahlreiche Steuern, sondern auch durch viele unproduktive Ausgaben überlastet. Es ergibt sich daraus die Frage, ob die Wirtschaft sich halten kann, wenn diese Belastung bestehen bleibt, die keine Belastung mehr ist, sondern eine ausgesprochene Ueberlastung. Sie ist entstanden in den Nachkriegsjahren seit dem Zusammenbruch, als man mit all seinen Maßnahmen nach dem Auslande oder nach der Straße schielte. Wie gefährlich das war, beginnt man heute einzusehen. Man ging damals bei den verantwortlichen Regierungsstellen von der Ansicht aus, daß man im Staat und in der Wirtschaft nur die Geldschränke zu öffnen brauche, um die nötigen Geld zur Bestreitung der Staatsausgaben flüssig zu machen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26310 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-300x120.jpg" alt="" width="300" height="120" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-200x80.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-300x120.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-400x160.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-600x239.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-768x306.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web-800x319.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1949_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 75 Jahren</strong></h4>
<p><strong>November 1949: Niedersächsische Wirtschaft</strong></p>
<p>Bundesminister Prof. Dr. Erhard übermittelte (bei der Jubiläumsveranstaltung der niedersächsischen Kammervereinigung, Anm. d. Red.) anschließend die Grüße und Glückwünsche der Bundesregierung und entwickelte sodann in seinem Festvortrag vor der gespannt lauschenden Zuhörerschaft sein Programm der sozialen Marktwirtschaft. „Der von der Bundesregierung eingeschlagene Weg – der Weg der menschlichen Freiheit und Freizügigkeit – erscheint mit als das bessere Prinzip gegenüber den kollektivistischen Bestrebungen, wie sie jeder Krieg zwangsläufig auszulösen scheint. Wir werden den heutigen Notstand und die ganz Tragik der hinter uns liegenden fünfzehnjährigen deutschen Geschichte um so besser überwinden, je mehr wir uns dessen bewußt sind, daß allein die menschliche Freiheit jenes segensreiche Prinzip ist, das uns wieder zur Selbstverantwortung und zu einem wirklich demokratischen Leben in Deutschland verhelfen kann.“</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26318 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-200x76.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-300x114.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-400x152.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-600x227.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-768x291.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web-800x303.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1974_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 50 Jahren</strong></h4>
<p><strong>November</strong><strong> 1974: Niedersächsische Wirtschaft</strong></p>
<p>Die Lage ist ernst, und so abgedroschen dieser Satz seit den Zeiten Adenauers auch immer scheinen mag, seit der Verkündung der jüngsten Zahlen der Bundesanstalt für Arbeit mit über 670.000 Arbeitslosen und weiter über 300.000 Kurzarbeitern gibt die Konjunkturlage in der Bundesrepublik keinen Grund mehr zum Optimismus.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web.jpg" data-auto-event-observed="true" data-caption=""><img decoding="async" class="wp-image-26316 size-medium alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-300x89.jpg" alt="" width="300" height="89" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-200x60.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-300x89.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-400x119.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-600x179.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-768x229.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web-800x238.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopf_1999_2_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 18; line-height: 1.36; --minfontsize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="24.4833px"><strong>Vor 25 Jahren</strong></h4>
<p><strong>November 1999: Niedersächsische Wirtschaft</strong></p>
<p>China wird der stärkste Markt des nächste Jahrhunderts, sagen Experten. Niedersächsische Unternehmen arbeiten zusammen, um ihr Stück vom Kuchen zu sichern. Sie treffen sich in regionalen Arbeitskreisen der IHK, der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung und im Chinesischen Zentrum in Hannover.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/zeitreise-pneumatisches-begraebnis/">Zeitreise &#8211; was unsere Vorgänger schrieben: November-Thema Pneumatisches Begräbnis</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Hannover: Übernachtungen steigen &#8211; Kapazitäten noch schneller</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 13:34:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Dehoga]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in der Region Hannover angestoßene Diskussion zu Übernachtungszahlen und Tourismusförderung geht in eine neue Runde. Vertreter der Hotellerie hatten auf gestützt auf Zahlen verwiesen, die eine vergleichsweise geringe Zimmerauslastung in Hannover belegen und mehr Förderung für den Tourismus angemahnt. Von Seiten der hannoverschen Tourismusgesellschaft HMTG wird dagegen auf  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Die vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in der Region Hannover angestoßene Diskussion zu Übernachtungszahlen und Tourismusförderung geht in eine neue Runde. Vertreter der Hotellerie hatten auf gestützt auf Zahlen verwiesen, die eine vergleichsweise geringe Zimmerauslastung in Hannover belegen und mehr Förderung für den Tourismus angemahnt. Von Seiten der hannoverschen Tourismusgesellschaft HMTG wird dagegen auf durch steigende Übenachtungszahlen, aber noch stärker wachsende Hotelkapazitäten hingewiesen.<br />
</strong></h6>
<p>Nach Daten des Informationsanbieters CoStar, die auf Anfgaben zur Hotellerie in 18 bundesdeutschen Destinationen im ersten Halbjahr 2024, beruhen, kommt die Region Hannover auf eine Zimmerauslastung von 55 Prozent und belegt damit den letzten Platz. Spitzenreiter Hamburg bringt es auf knapp 74 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist die Belegung in Hannover laut CoStar noch gesunken. Unter den in der Erhebung berücksichtigten Reisezielen weist außer Hannover sonst nur noch Rostock ein Minus aus.</p>
<p>Die Hannover Marketing &amp; Tourismus GmbH (HMTG) hatte darauf verwiesen, dass die reinen Übernachtungszahlen in der Landeshauptstadt Hannover zuletzt höher waren als im Jahr 2019, also vor Corona. „Das ist aber nur die halbe Wahrheit“, sagt Cord Kelle, Direktor des Hotels am Stadtpark und Vorsitzender der Fachgruppe Hotellerie beim Dehoga Region Hannover. Zum einen richtet er den Blick auf den Bundesvergleich von CoStar. Zum anderen beträfen die Zuwächse nur die Landeshauptstadt, nicht aber das Umland. „Die Gesamtregion steht im nationalen Bereich sogar deutlich schlechter da“, erklärt Kelle. Die HMTG sei aber auftragsgemäß nur für die Stadt Hannover zuständig, betont HMTG-Chef Hans Nolte.</p>
<p>Er weist zum einen darauf hin, dass die Daten der offiziellen Statistik noch fehlen. Zum anderen sieht er einen deutlichen Zuwachse bei den Hotelkapazitäten in der Stadt. Die Übernachtungszahlen würden weiter steigen, allerdings sei die Zahl der Hotelbetten in Hannover nach Corona um rund 20 Prozent gestiegen. Aus seiner Sicht ein Beleg für die Attraktivität Hannovers für Hotelinvestitionen, allerdings ebenso Ausdruck eines Verdrängungswettbewerbs.</p>
<h6><strong>Mehr tun für mehr Gäste</strong></h6>
<p>Der Dehoga über auch Kritik an der Tourismusförderung seitens der Verwaltung von Stadt und Hannover sowie der beauftragten HMTG: „Dort ist jeweils nichts passiert. Andere sind schneller und besser.“ Dabei stünden finanzielle Mittel durchaus zur Verfügung. Die HMTG erhält laut Ratsbeschluss für das laufende Jahr 1,5 Mio. Euro und für das kommende 2 Mio. Euro aus der Beherbergungssteuer, die die Stadt Hannover zu Jahresbeginn eingeführt hat. Außerdem hat die Stadt ein sogenanntes Akquise-Budget in Höhe von 1,25 Mio. Euro zur gezielten Einwerbung von Messen, Kongressen und Veranstaltungen aufgelegt.</p>
<p>Tourismuschef Nolte weist im Gegenzug darauf hin, dass die aus der Beherbergungssteuer stammenden Mittel von der Verwaltung bereits zur Aufrechterhaltung bestehender Angebote verplant seien.</p>
<p>Nach Dehoga-Angaben sind ausweislich einer Informationsvorlage für den Rat bisher lediglich etwas mehr als 85.000 Euro von einem verwaltungsinternen Gremium bewilligt worden – für eine Surfveranstaltung auf der Leinewelle am Rand der Altstadt und für eine Radlogistik-Konferenz auf dem Messegelände im Rahmen einer Großmesse. Beide Veranstaltungen sind unter dem Aspekt zusätzlicher Wertschöpfung aus Dehoga-Sicht nicht relevant.</p>
<h6><strong>Werbung auf Grundlage einer Strategie</strong></h6>
<p>Der Dehoga fordert schon seit langem eine Destinationsstrategie für Hannover unter Beteiligung der Tourismuswirtschaft. „Es muss endlich eine handlungs- und umsetzungsorientierte Tourismusstrategie geben. Kurzfristige Kampagnen oder isolierte Aktionen verpuffen, wie die schlechten Ergebnisse der letzten Jahrzehnte schonungslos offenlegen“, sagt Hotelier Alexander Rüter. Andere Städte und Regionen mit klarer Tourismus-Vision machten es Hannover vor, erklärte Rüter.</p>
<p>Der Dehoga vertritt in Stadt und Region Hannover rund 500 Mitgliedsbetriebe mit etwa 30.000 Beschäftigten.</p>
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		<title>Soziale Marktwirtschaft: Wie die IHK Hannover mitmischte</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/soziale-marktwirtschaft-ihk/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2024 10:17:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Müller-Armack]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Christian Kuhlemann]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Johannes Niggemann]]></category>
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		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Joachim Fricke]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wipog]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitische Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soziale Marktwirtschaft, die Gründung der FAZ und die IHK Hannover: Tatsächlich passt das alles zusammen. Hier die einzelnen Puzzle-Teile. Schon einigermaßen überraschend: Da geht es im Geschäftsbericht der IHK Hannover für das Jahr 1946 um die „beste Wirtschaftsform“ für einen neu zu gründenden deutschen Staat, und als Leitmotiv wird herausgestellt „eine lebendige Synthese zwischen freier  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/soziale-marktwirtschaft-ihk/">Soziale Marktwirtschaft: Wie die IHK Hannover mitmischte</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Soziale Marktwirtschaft, die Gründung der FAZ und die IHK Hannover: Tatsächlich passt das alles zusammen. Hier die einzelnen Puzzle-Teile</strong><strong>.<br />
</strong></h6>
<p>Schon einigermaßen überraschend: Da geht es im Geschäftsbericht der IHK Hannover für das Jahr 1946 um die „beste Wirtschaftsform“ für einen neu zu gründenden deutschen Staat, und als Leitmotiv wird herausgestellt „eine lebendige Synthese zwischen freier Initiative und sozialem Willen.“</p>
<h6><strong>Marktfreiheit und sozialer Ausgleich</strong></h6>
<p>Das klingt ziemlikch deutlich nach Sozialer Marktwirtschaft. Und dem Kernsatz, den Alfred Müller-Armack prägte: Ihr Sinn sei es, „das Prinzip der Freiheit auf dem Markte mit dem des sozialen Ausgleichs zu verbinden.“ Das schrieb Müller-Armack 1956. Der Begriff Soziale Marktwirtschaft ist älter, Müller-Armack veröffentlichte ihn neun Jahre zuvor: Davon erzählt die <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/soziale-marktwirtschaft/">aktuell in der IHK Hannover gezeigte Ausstellung</a>.</p>
<p>Die nach dem Zweiten Weltkrieg sich neu bildende IHK Hannover war also, wie es scheint, früh dabei in der Diskussion um eine neue Wirtschaftsordnung.</p>
<h6><strong>Suche nach der Quelle</strong></h6>
<p>Unterzeichnet ist der Teil des Geschäftsberichts, in dem es um die beste Wirtschaftsform und die Synthese zwischen freier Initiative und sozialem Willen geht, von Franz Henkel. Der war erster Nachkriegspräsident der IHK Hannover. Ein vielfach politisch aktiver Fabrikant, der nach 1945 erster Landeschef der FDP wurde. Brachte Henkel diesen so nach Sozialer Marktwirtschaft klingenden Satz und weitere Gedanken ein, etwa den nach einer gerechten Beteiligung der Arbeitnehmerschaft an den Betrieben?</p>
<p>Oder muss man die Quelle, gerade wegen des Hinweises auf die Arbeitnehmer-Beteiligung, eher bei Dr. Johannes Niggemann suchen? Der war Gründungs-Chefredakteur dieser Zeitschrift, der Niedersächsischen Wirtschaft, nach 1945. Er war zutiefst kirchlich vernetzt und von der katholischen Soziallehre beeinflusst – die wiederum ihren Einfluss bei der Entstehung der Sozialen Marktwirtschaft hatte, ebenso wie die protestantische Sozialethik.</p>
<p>Niggemann, davon kann man ausgehen, war im Austausch zumindest mit kirchlichen oder theologischen Kreisen über die sich entwickelnde Wirtschaftsordnung. Und rund zweieinhalb Jahre später veröffentlichte er in der Niedersächsischen Wirtschaft eine hochlobende Buchbesprechung zu Müller-Armacks „Jahrhundert ohne Gott“.</p>
<h6><strong>Spur nach Frankfurt</strong></h6>
<p>Aber es gibt noch einen anderen Weg, auf dem die IHK Hannover in die Diskussion um eine neue Wirtschaftsordnung eingebunden war. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde in der IHK Frankfurt die Wirtschaftspolitische Gesellschaft von 1947 gegründet. Kurz: Wipog. Auch hier ging es um die Frage, welche Wirtschaftsform sich der entstehende deutsche Staat geben wird. Liest man die Mitgliederliste der Wipog jener Jahre, erscheint die Gesellschaft wie ein Sammelbecken wirtschaftspolitisch engagierter Unternehmer aus dem Westen Deutschlands.</p>
<p>Und die trugen dann ganz wesentlich zur Gründung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bei. In deren Genen ist bis heute die Soziale Marktwirtschaft zu finden, mit deutlich ordnungspolitischem Ausschlag. „Das Wirtschaftsressort setzt sich seit je für eine liberale Ordnungspolitik ein“, schrieb FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube im Leitartikel zum 75. Jahrestag der Erstausgabe vor wenigen Tagen. Und: „Wer für die Soziale Marktwirtschaft und ihre schöpferischen Zerstörungen eintritt, will gewiss nicht um jeden Preis am Vergangenen festhalten.“</p>
<h6><strong>Organisationen und Unternehmen</strong></h6>
<p>Gegründet wurde die Wipog in der IHK Frankfurt. In den Gremien aber finden sich deutliche Spuren aus Hannover und Niedersachsen. So war Kurt Pentzlin – Bahlsen-Geschäftsführer, vielfältig und zeitweise auch in der IHK Hannover aktiv – im Vorstand der Gesellschaft, neben unter anderem Ludwig Erhard. Im Beirat findet man 1949 Dr. Christian Kuhlemann, erst Vizepräsident und dann Präsident der IHK Hannover. Ebenso wie Dr. Woldemar Liebernickel, IHK-Abteilungsleiter und mutmaßlich in seiner Funktion als Geschäftsführer der IHK-Vereinigung in Niedersachsen.</p>
<p>Auf der Mitgliederliste 1949 steht in einer ganzen Reihe von Niedersachsen Hans-Joachim Fricke, IHK-Hauptgeschäftsführer in Hannover. Und Vertreter von Unternehmen wie Continental, Sprengel, Stichweh, Westinghouse, Eilers, Hackethal oder Hanomag.</p>
<h6><strong>Unterschiedliche Lager in der IHK?</strong></h6>
<p>Nicht auf der Liste allerdings mit Franz Henkel der damalige Präsident der IHK Hannover, und auch nicht Johannes Niggemann als NW-Chefredakteur und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der IHK. Was nahelegt, dass damals auch an dieser Stelle unterschiedliche Lager in der IHK gab.</p>
<p>Im Geschäftsbericht für das Jahr 1947 übrigens, dessen wesentlicher Einleitungsteil vom Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Fricke stammt, geht es zumindest nicht mehr um ein soziales Wollen: Fricke betont bei der Frage nach einer künftig Wirtschaftsordnung die Ablehnung einer zentral geplanten Wirtschaft, beschäftigt sich aber vor allem mit der Rolle der Industrie- und Handelskammern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Die Ausstellung kann während der Geschäftszeiten der IHK besichtigt werden. Auch ein Besuch von Gruppen und Schulklassen ist möglich; Kontakt für Terminabsprachen: IHK Hannover, Kommunikation, Klaus Pohlmann, Tel. 0511 3107-269, <a href="mailto:klaus.pohlmann@hannover.ihk.de">klaus.pohlmann@hannover.ihk.de</a></strong></em></p>
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		<title>Region Hannover: Anteil ausländischer Azubis steigt</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 14:20:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Carl-Michael Vogt]]></category>
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		<category><![CDATA[Heike Döpke]]></category>
		<category><![CDATA[Maike Bielfeldt]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ausbildungsmarkt in der Region Hannover ist stabil. Während im Jahresvergleich sich die Zahl der Auszubildenden in Industrie, Handel und Handwerk kaum geändert steigt, setzt sich ein Trend fort: Seit einigen Jahren verzeichnen IHK, Handwerkskammer und Agentur für Arbeit einen zunehmenden Anteil bei den Auszubildenden mit ausländischem Pass. Grundsätzlich gilt aber auch weiterhin: Viele Unternehmen  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Der Ausbildungsmarkt in der Region Hannover ist stabil. Während im Jahresvergleich sich die Zahl der Auszubildenden in Industrie, Handel und Handwerk kaum geändert steigt, setzt sich ein Trend fort: Seit einigen Jahren verzeichnen IHK, Handwerkskammer und Agentur für Arbeit einen zunehmenden Anteil bei den Auszubildenden mit ausländischem Pass. Grundsätzlich gilt aber auch weiterhin: Viele Unternehmen nicht alle Lehrstellen besetzen &#8211; oder finden überhaupt keine neuen Azubis.</strong></h6>
<p>Rund 4500 neue Ausbildungsverträge in der Region Hannover bei den IHK-Berufen: Das entspricht fast genau der Zahl des Vorjahres. Auch bei der Handwerkskammer Hannover liegt die Zahl der Neuverträge mit rund 1890 im Wesentlichen auf dem Stand 2023. Diese Zahlen veröffentlichten IHK und Handwerkskammer Ende Oktober gemeinsam mit der Arbeitsagentur.</p>
<h6><strong>Bedarf ohne Zugewanderte nicht zu decken</strong></h6>
<p>In diesem im Jahresvergleich stabilen Ausbildungsmarkt setzt sich auch eine Tendenz der vergangenen Jahre fort: Der Anteil der Auszubildenden mit ausländischen Pass steigt. Bei der IHK Hannover wurden aktuell rund 630 Verträge von Jugendlichen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte gezählt. Ihr Anteil an den Ausbildungsverträgen insgesamt liegt damit in der Region Hannover bei etwa 14 Prozent. Die IHK weist auch darauf hin, dass die Zahl der Jugendlichen mit ausländischem Pass in ihrem Bereich seit 2015 um 188 Prozent gestiegen ist. „Der Bedarf an Nachwuchskräften ist ohne Zugewanderte nicht mehr zu decken“, sagte IHK-Chefin Bielfeldt.</p>
<p>Die Handwerkskammer verzeichnet ebenfalls einen Anstieg, nennt aber die Zahlen für die Azubis in der Region Hannover insgesamt, also über alle Lehrjahre hinweg und nicht allein die neu eingetragenen Verträge. In dieser Betrachtung machen in der Region Hannover derzeit 935 ausländische Jugendliche eine handwerkliche Ausbildung. Verglichen mit 2017 ist das ein Plus von 31 Prozent.</p>
<p>Auch der Zehnjahresvergleich der Agentur für Arbeit in der Region Hannover zeigt in die gleiche Richtung: Seit 2014 ist der Anteil der Jugendlichen ohne deutsche Staatsangehörigkeit in der Region Hannover von 7,6 Prozent auf 16,4 Prozent Ende vergangenen Jahres gestiegen.</p>
<h6><strong>Sprachförderung und Unterstützung bei der Integration erforderlich</strong></h6>
<p>Heike Döpke, Geschäftsführungsvorsitzende der Agentur für Arbeit Hannover, nannte diese Entwicklung „sehr erfreulich.“ IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt sieht die Möglichkeiten aber noch nicht ausgeschöpft, forderte mehr unterstützende Angebote: „Unsere Ausbildungsbetriebe haben in Integrationsbetreuung und sprachliche Förderung investiert und werden das weiter ausbauen, aber wir erwarten hier auch entsprechende Flankierung mit Angeboten für frühzeitige Sprachförderung in den Schulen und beim Start in die Ausbildung.“</p>
<p>Ähnlich äußerte sich Dr. Carl-Michael Vogt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover: Angesichts des Beitrags, den Handwerksbetriebe zur Integration und Teilhabe leisten, werde deutlich, wie wichtig frühzeitige Sprachförderung für eine erfolgreiche Ausbildung sei: „Finanzielle Mittel für Sprach- und Integrationskurse zu kürzen, ist kurzsichtig und der völlig falsche Weg.“</p>
<h6><strong>Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt</strong></h6>
<p>Auch wenn der Ausbildungsmarkt in der Region Hannover sich auf dem Vorjahresniveau bewegt, können viele Unternehmen ihre Ausbildungsplätze gar nicht oder nur zum Teil besetzen: Fast die Hälfte der Firmen ist nach der jüngsten IHK-Ausbildungsumfrage davon betroffen. Die Arbeitsagentur verzeichnete in diesem Jahr auch eine höheres Angebot an Ausbildungsplätzen: Der Corona-Einbruch sei überwunden, so Agentur-Chefin Heike Döpke.</p>
<p>Entsprechend fordern IHK und Handwerkskammern, die Berufsorientierung insgesamt zu stärken, und das auch nicht allein durch eine noch aktivere Ansprache von Jugendliche mit Migrationshintergrund. Die Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt seien bei weitem noch nicht ausgeschöpft, so IHK-Chefin Maike Bielfeldt. Es gehe darum, die Ausbildung insgesamt attraktiver zu machen.</p>
<h6><strong>Deutschlandticket für Azubis &#8211; das wär&#8217;s gewesen</strong></h6>
<p>Zeichen der Wertschätzung wäre aus Sicht der Wirtschaft insbesondere auch ein vergünstigtes Deutschlandticket für Auszubildende gewesen. Das wurde von der Landesregierung aktuell aber auf Eis gelegt.</p>
<p>Für die Handwerkskammer wie Carl-Michael Vogt auf eine weitere Zielgruppe hin: Junge Menschen zwischen 15 und 24, die weder eine Schule besuchen noch in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis sind. Diese als NEETs bezeichnete Gruppe – Not in Education, Employment oder Training – gelt es zu erreichen, so Vogt.</p>
<p>Weitere Aspekte des Ausbildungsmarktes in der Region Hannover kurz gefasst:</p>
<ul>
<li>Aktuell gibt es in der Region Hannover noch über 560 freie Lehrstellen, denen mehr als 650 suchende Jugendliche gegenüberstehen. IHK-Chefin Maike Bielfeldt rief junge Menschen dazu auf, sich weiter um Ausbildungsplätze zu bemühen: Der Einstieg ist aktuelle Ausbildungsjahr ist auch jetzt noch möglich, die Nachvermittlung läuft.</li>
<li>Das Alter der Auszubildenden steigt: In der Region Hannover sind rund 4800 alter als 25 Jahre. Neuorientierung nach einem abgebrochenen Studium oder auch aus der Arbeitslosigkeit heraus sind die Ursachen.</li>
<li>Das Handwerk verzeichnet einen steigenden Anteil von Azubis mit (Fach-)Hochschulreife: Er stieg in den vergangenen sieben Jahren von zwölf auf über 20 Prozent.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Krisenniveau &#8211; sogar ohne neuen Krisenimpuls</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/konjunktur-herbst-ihkn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2024 15:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Startseite]]></category>
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		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Maike Bielfeldt]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutlicher Rückgang des IHK-Konjunkturklimaindikators für Niedersachsen um acht auf jetzt 75 Punkte: Damit sackt die wirtschaftliche Lage auf das Niveau früherer Krisen – und zwar ohne dass es dazu einen weiteren Negativ-Impuls gebraucht hätte. „Alarmstufe Rot“, so die Warnung von IHKN-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt angesichts drängender Strukturprobleme. Auf einen vergleichbar niedrigen Stand fiel der niedersächsische Konjunkturklimaindikator  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Deutlicher Rückgang des IHK-Konjunkturklimaindikators für Niedersachsen um acht auf jetzt 75 Punkte: Damit sackt die wirtschaftliche Lage auf das Niveau früherer Krisen – und zwar ohne dass es dazu einen weiteren Negativ-Impuls gebraucht hätte. „Alarmstufe Rot“, so die Warnung von IHKN-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt angesichts drängender Strukturprobleme.<br />
</strong></h6>
<p>Auf einen vergleichbar niedrigen Stand fiel der niedersächsische Konjunkturklimaindikator in den vergangenen rund 25 Jahren zwar mehrmals, aber dann jeweils durch Erschütterungen von außen: Nach den Anschlägen vom 11. September  (71 Punkte), in der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2008 (69), zu Beginn der Corona-Epidemie (48) und nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine (62) mit der Angst vor einem Energie-Blackout. Zum Vergleich: Der langjährige Durchschnittswert des Indikators liegt bei 102.</p>
<h6><strong>Schlusslicht im Standortvergleich</strong></h6>
<p>Jetzt also eine Krisenniveau, das nicht durch eine externe Erschütterung getrieben wurde, sondern seine Ursache in den Rahmenbedingungen für die Wirtschaf hat: „Deutschland ist Schlusslicht im internationalen Standortvergleich“, erklärte Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen (IHKN). Es geht nicht um eine Konjunkturdelle, sondern um ungelöste Strukturprobleme, und das angesichts der unvermeidlichen, tief greifenden Transformation, vor der die deutsche Wirtschaft in verschiedenen Bereichen steht.</p>
<p>„Der Standort wackelt“, sagte Bielfeldt, und damit nicht nur mit Blick auf die Automobilindustrie. Im Rückblick hat die Stagnation im Sommer fast schon positive Züge: „Der Wirtschaft in Niedersachsen steht ein harter Winter bevor.“</p>
<p>Das wird umso deutlicher, je mehr man weitere Umfrageergebnisse unter die Lupe nimmt. Bei der Geschäftslage hat sich die Schere zwischen gut und schlecht weiter geöffnet. Gut ein Drittel der Unternehmen ist unzufrieden, sieben Prozentpunkte mehr als im Sommer.</p>
<p>Noch bedrohlicher wird die Situation, wenn man in die Industrie blickt und die Hersteller von Investitionsgüter mit den energieintensiven Branchen – zum Beispiel Chemie, Papier, Öl oder Glas &#8211; vergleicht. Nach einer Erholung auf niedrigem Niveau durch zwar hohe, aber nicht weiter steigende für Öl, Gas oder Strom ist in den vergangenen Wochen die Geschäftslage in den Industriezweiten mit hohem Energieverbrauch geradezu abgestürzt.</p>
<h6><strong>Keine Bodenbildung in Sicht</strong></h6>
<p>Als Grund sieht das Volkswirtschafts-Team der IHK ganz wesentlich die schwache Inlandsnachfrage. Die wird inzwischen von knapp zwei Dritteln der niedersächsischen Unternehmen als Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung gesehen, nur getoppt vom fehlenden Vertrauen in eine verlässliche Wirtschaftspolitik auf Bundesebene und in Europa. Was aber fehlende Nachfrage in den energieintensiven Branchen so brisant macht: Hier werden in vielen Fällen Vorleistungen für andere Industriezweige produziert, schwache Werte können also ein Frühindikator für die Entwicklung in anderen Bereichen sein. Dazu passt, dass jetzt über 40 Prozent der niedersächsischen Unternehmen in den kommenden Monaten schwächere Geschäfte erwarten. Mit anderen Worten: Von einer Bodenbildung kann bei der Niedersachsen-Konjunktur noch keine Rede sein.</p>
<p>Auch die Konsumneigung geht weiter zurück. Lebensmittel, Reisen und Gesundheit: Dafür wird noch Geld ausgegeben. Ansonsten herrscht Verbraucherzurückhaltung – nicht nur, aber auch, bei Restaurantbesuchen. Und der Großhandel meldet die schlechteste Geschäftslage seit 25 Jahren.</p>
<p>Auch die anderen Zahlen weisen sämtlich in die gleiche Richtung. Bei den Auftragseingängen in der Industrie wächst die Zahl der Negativ-Meldungen, die positiven Stimmen nehmen ab. Die Exporterwartungen sinken, und dabei stehen noch weitere Risiken im Raum – die US-Wahlen oder eine mögliche Eskalation zwischen der EU und China bei den Zöllen auf E-Autos. Es sei äußerst wünschenswert, dass es hier zu einer Verständigung kommt, machte Bielfeldt deutlich.</p>
<p>Es ist auch kein Zeichen der Entspannung, dass der Fachkräftemangel nur noch auf Rang vier der meistgenannten Risiken für die Wirtschaft steht. Zwar ist der Anteil der Unternehmen, die offene Stellen längerfristig nicht besetzen können, knapp unter 50 Prozent gesunken. Ursache ist aber nicht mehr Fach- und Arbeitskräfte, sondern weniger Zurückhaltung bei Personaleinstellungen: Jedes dritte Unternehmen in der IHK-Umfrage – sieben Prozentpunkte mehr als im Vorquartal – sieht in diesem Herbst keinen Bedarf für zusätzliche Mitarbeitende.</p>
<h6><strong>Genau die notwendigen Investitionen fehlen</strong></h6>
<p>Angesichts der erkennbaren Herausforderungen für den Standort geben auch die Investitionspläne Anlass zur Sorge. Nicht nur, dass die Unternehmen insgesamt weniger investieren wollen: Unter den Investitionszielen verlieren Produktinnovation und Umweltschutz an Bedeutung, von Kapazitätsausweitung gar nicht zur reden. Es fehlen damit genau die Investitionen, die gebraucht würden, um Wettbewerbsfähigkeit und Transformation zu erreichen, so Bielfeldt.</p>
<p>Also: „Es muss etwas geschehen.“ Die Hauptgeschäftsführerin forderte insbesondere steuerliche Impulse, um schnell die Investitionen wieder anzuregen. Genauso stehen weiterhin Entlastungen bei der Bürokratie ganz oben auf der Liste: Die brauchen aber länger, bis sie wirken, machte Bielfeldt deutlich. Aber: „Alles, was jetzt Investitionen anreizt, muss auf die politische Agenda. Und weiter: „Die Wachstumsinitiative der Bundesregierung reicht nicht aus, um die Alarmstufe Rot für unsere Wirtschaft zu beenden.“</p>
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