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	<title>Im Fokus Archive - NW IHK</title>
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		<title>Herbst der Bürokratie: Entlastung Fehlanzeige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[IHK]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2024 10:55:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Aufträge]]></category>
		<category><![CDATA[Vergaberecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vergaberechtsreform]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vergaberechtsreform: Noch ist ein Gesetz nicht in Sicht. Aber der jetzt vorliegende Referentenentwurf der Bundesregierung verfehlt die Ziele Entbürokratisierung und Vereinfachung. Von Sabine Hillmer Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) sieht in ihrer Stellungnahme zum Referentenentwurf des Vergaberechtstransformationsgesetz (VergRTransfG) keinen wirklichen Willen zur bürokratischen Entlastung von Unternehmen rund um den Vergabeprozess. Der Ende September veröffentlichte  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vergaberechtsreform: Noch ist ein Gesetz nicht in Sicht. Aber der jetzt vorliegende Referentenentwurf der Bundesregierung verfehlt die Ziele Entbürokratisierung und Vereinfachung.</strong></p>
<p><em><strong>Von Sabine Hillmer</strong></em></p>
<p>Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) sieht in ihrer Stellungnahme zum Referentenentwurf des Vergaberechtstransformationsgesetz (VergRTransfG) keinen wirklichen Willen zur bürokratischen Entlastung von Unternehmen rund um den Vergabeprozess. Der Ende September veröffentlichte Entwurf enthält rund 200 Regelvorschläge und die zwingende Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und sozialen Ziele im Vergaberecht.</p>
<p>Nachdem im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, die öffentlichen Vergabeverfahren zu vereinfachen, zu professionalisieren, zu beschleunigen und zu digitalisieren bei gleichzeitiger wirtschaftlicher, sozialer, ökologischer und innovativ Ausrichtung, sind im Jahr 2023 im Rahmen eines vorgelagerten Konsultationsprozesses 450 Stellungnahmen eingegangen.</p>
<p>Im aktuellen Referentenentwurf passen jedoch die Ziele Vereinfachung und Beschleunigung nicht zusammen mit den vielen Detailvorgaben zur Nachhaltigkeit, die Ausschreibungen noch komplexer sowohl für Unternehmen als auch für öffentliche Auftraggeber machen. Zum kommt der Großteil der Vereinfachungsmaßnahmen, so weit sie vorgesehen sind, der Auftraggeberseite zugute. Chefjustiziar der DIHK, Professor Dr. Stephan Wernicke, meint dazu: „Das Vergaberecht dient mittlerweile primär als Mittel zur Steuerung staatlichen Handelns – indirekt der Lenkung der Unternehmen – und nur noch sekundär der wirtschaftlichen Beschaffung.“</p>
<p>Die Anhebung von sogenannten Schwellenwerten, ab denen Aufträge direkt vergeben werden dürfen, trägt auch nicht zur Vereinfachung bei. Sicherlich beurteilen Unternehmen, die bei Auftraggebern bekannt sind und zu nicht öffentlichen Vergaben herangezogen werden, eine Anhebung positiv, aber insgesamt gesehen werden so dem Markt Aufträge entzogen und der Zugang für andere Marktteilnehmer schwierig, wenn sie nicht einmal mehr von Vergaben erfahren.</p>
<p>Positiv hinsichtlich Vereinfachung sind die Regelungen zur Nachweisführung mit der Stärkung der Eigenerklärung und insbesondere die Rechtsicherheit bei Vergaben in Krisenzeiten. Maßnahmen zur Digitalisierung, zum Beispiel, dass Nachprüfungsverfahren weitestmöglich digitalisiert und Anträge künftig per E-Mail eingereicht werden können, sind ebenso ein Fortschritt, wie es eine Rechtsgrundlage für eine zentrale Bekanntmachungsplattform geben soll. Die Einlassungen hinsichtlich verbesserter Bedingungen für Start-ups und für innovative Lösungen weisen in die richtige Richtung, sind aber nicht ausgereift.</p>
<p>Da die Frist zur Stellungnahme für die Verbände sehr kurz war, behält sich die DIHK weitere Einlassungen im Verfahren vor. Wann mit einem Gesetz zu rechnen ist, ist derzeit noch nicht absehbar. Weitere Aspekte, Impulse oder Anregungen werden von Unternehmen entgegengenommen. Die zugrundeliegenden Dokumente sind sehr umfänglich und zu finden unter:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/20241009-vergabetransformationspaket.html">BMWK: Referentenentwürfe zur Reform des Vergaberechts</a></li>
<li><a href="https://www.dihk.de/resource/blob/123756/094081a6a0bcc739db6f256325053578/recht-dihk-stellungnahme-vergabetransformationspaket-data.pdf">DIHK: Stellungnahme zum Vergabetransformationspaket</a></li>
</ul>
<p>Kontakt: IHK Hannover, Sabine Hillmer, Tel. 0511 3107-272, sabine.hillmer@hannover.ihk.de</p>
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		<item>
		<title>Pilotprojekt in Hildesheim:  Wenn der Praktikumsbericht viral geht</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/digitalschoolstory-praktikumsberichte-video-hildesheim/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 08:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzvideos als Praktikumsberichte: Die Robert-Bosch-Gesamtschule aus Hildesheim hat in einem Pilotprojekt einen Beitrag zu einer besseren Berufsorientierung geleistet. Zu jedem Praktikum gehört ein Bericht, der normalerweise einmal erstellt und dann in Vergessenheit gerät. Da die Eindrücke und Informationen aus den Unternehmen aber auch für andere junge Menschen wertvoll für die eigene Berufsorientierung sind, ist die  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Kurzvideos als Praktikumsberichte: Die Robert-Bosch-Gesamtschule aus Hildesheim hat in einem Pilotprojekt einen Beitrag zu einer besseren Berufsorientierung geleistet.</strong></h4>
<p>Zu jedem Praktikum gehört ein Bericht, der normalerweise einmal erstellt und dann in Vergessenheit gerät. Da die Eindrücke und Informationen aus den Unternehmen aber auch für andere junge Menschen wertvoll für die eigene Berufsorientierung sind, ist die Hildesheimer Robert-Bosch-Gesamtschule dieses Frühjahr zusammen mit dem Start-up DigitalschoolStory erstmals einen neuen Weg gegangen: Die 170 Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs haben nach ihren Praktika kurze Videos erstellt, die auch über TikTok oder Instagram laufen könnten. Der Gedanke bei dem bundesweiten Pilotprojekt: Kreative, informative und zeitgemäße Videos erreichen die Zielgruppe besser als alle anderen Medien und sorgen so für einen Multiplikatoreffekt. „Die evaluierte Lernmethode DigitalSchoolStory wurde schon mehrfach an unserer Schule eingesetzt und so war ich von der Idee dieser Pilotierung im Kontext der beruflichen Orientierung begeistert. So stellen wir nicht nur sicher, dass die Schülerinnen und Schüler sich intensiv mit ihren Erwartungen und Erfahrungen auseinandersetzen, sondern die nachfolgenden Jugendlichen sich anhand der Videos leichter orientieren können und der Dialog untereinander gestärkt wird“, sagt Schulleiterin Yvonne Schweppe. Dem schließt sich der Leiter der 9. Jahrgangsstufe an der Robert-Bosch-Gesamtschule und Projektkoordinator Christian Andreas an: „Wir sind als Schule davon überzeugt, dass wir mit diesem Format eine Win-Win-Situation schaffen können. Das Unternehmen erhält dadurch eine breite Aufmerksamkeit, die für das Gewinnen neuer Auszubildenden eine große Bedeutung haben kann und wir als Schule erleichtern unseren Schülerinnen und Schülern die Suche nach attraktiven Ausbildungs- und Praktikumsplätzen.”</p>
<p>Die jungen Menschen haben in den bis zu 90 Sekunden langen Videos zum Beispiel Auszubildende oder Mitarbeitende zu Wort kommen und sie aus der Praxis berichten lassen. In Hildesheim wurden die Videos über die interne Schulplattform verbreitet und somit auch jüngeren Jahrgängen zugänglich gemacht. So tragen Sie einen Teil zu einer besseren beruflichen Orientierung bei und erleichtern die Suche nach einem Ausbildungs- oder einem Praktikumsplatz. Durch die Videos erhalten die Suchenden einen schnellen und besseren Eindruck über die Betriebe in der Region und die Erfahrungen sowie Erlebnisse der älteren.</p>
<p>Der Praktikumsbericht im TikTok-Format macht aus den jungen Menschen, die nur Social-Media konsumieren, zu Gestaltenden. Sie verbessern ihre digitalen Fähigkeiten, erlernen Kompetenzen, wie agiles Arbeiten, Teamwork und Storytelling. Fähigkeiten, die in der veränderten Arbeitswelt hilfreich sind. Das Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik FIT hat die Lernmethode evaluiert und empirische Befunde zur Wirksamkeit der Methode bestätigt. Das gemeinnützige Unternehmen DigitalSchoolStory sieht in dem Verfahren zudem eine deutliche Stärkung der beruflichen Orientierung junger Menschen.</p>
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		<item>
		<title>Schülerkarriere: Berufswahl mit KI</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/schuelerkarriere-berufswahl-mit-ki/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 08:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dicht an der Zielgruppe: Das hannoversche Unternehmen Schülerkarriere ist mit seinen Angeboten zur Berufsorientierung direkt in der gängigen Schulsoftware integriert. Als Thomas Hoppe nach dem Abschluss seines BWL-Studiums 2012 die Schülerkarriere GmbH gründete, bezweifelten viele, dass er mit seiner Geschäftsidee erfolgreich sein wird. Heute kann der 36-Jährige, der auch Bundesvorsitzender des Verbands Die Jungen Unternehmer  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Dicht an der Zielgruppe: Das hannoversche Unternehmen Schülerkarriere ist mit seinen Angeboten zur Berufsorientierung direkt in der gängigen Schulsoftware integriert.</h4>
<p>Als Thomas Hoppe nach dem Abschluss seines BWL-Studiums 2012 die Schülerkarriere GmbH gründete, bezweifelten viele, dass er mit seiner Geschäftsidee erfolgreich sein wird. Heute kann der 36-Jährige, der auch Bundesvorsitzender des Verbands Die Jungen Unternehmer ist, darüber lächeln. Schülerkarriere gehört inzwischen zu den bundesweit größten Karriere-Netzwerken für Schülerinnen und Schüler. Neben einem klassischen Portal, in dem Unternehmen Stellenanzeigen veröffentlichen können, legt Schülerkarriere großen Wert auf das Thema Berufsorientierung. „Mein Ziel schon bei der Gründung des Unternehmens vor zwölf Jahren war es, Schulabsolventen den Berufseinstieg zu erleichtern“, sagt Hoppe.</p>
<p>Zusammen mit der Hochschule Karlsruhe und weiteren Partnern arbeitet Schülerkarriere aktuell an einem digitalen, intuitiven Test, der jungen Menschen Vorschläge für ihre Berufs- oder Studienwahl macht. Der Chatbot, der mithilfe von künstlicher Intelligenz arbeitet, soll im Sommer fertiggestellt werden. Das Vorhaben wird vom Bundeswirtschaftsministerium über das Gaia-X-Programm finanziell gefördert. Zur Unterstützung bei der Berufsorientierung bietet Schülerkarriere zudem einen Lebenslauf-Generator und einen Persönlichkeitstest an, mit dem Jugendliche spielerisch mehr über ihre Stärken und Schwächen erfahren. Ein Arbeitsheft, das digital oder auch auf Papier bearbeitet werden kann, rundet das Angebot ab. „Obwohl die Schulen für das Heft einen kleinen Unkostenbeitrag leisten müssen, sind bei uns schon mehr als 30 000 Bestellungen eingegangen“, sagt Hoppe.</p>
<p>Das Unternehmen aus Hannover ist mit seinen Angeboten zur beruflichen Orientierung auch in Iserv vertreten, einer Softwarelösung, mit der immer mehr Schulen in Deutschland arbeiten. Über das System werden etwa Stundenplanänderungen mitgeteilt, Videokonferenzen durchgeführt und sämtliche Korrespondenz abgewickelt. Und dort kann auch ein Modul von Schülerkarriere zur Berufsorientierung aktiviert werden, sodass die Schülerinnen und Schüler dort direkt auf die kostenlosen Inhalte zur Berufsorientierung zugreifen können. „Dies ist vom Kultusministerium so abgenommen.“</p>
<p>Auch die Stellenanzeigen, die Unternehmen kostenpflichtig buchen können, werden dort angezeigt. „Azubi-Suche ist in den meisten Fällen regional und hier spielen wir unser USP aus, die Ausspielung nach Schulformen und einzelnen Schulen“, sagt Hoppe. „Wir haben im vergangenen Jahr Einnahmen im siebenstelligen Bereich gehabt. Da die Fördergelder als Zuschüsse nicht als Umsätze gewertet werden, lagen wir mit den Umsätzen noch im sechsstelligen Bereich“. Aber das Unternehmen wachse seit 2018 organisch, der Cashflow sei positiv und gerade expandiere man gen Österreich und Schweiz.</p>
<p><a href="https://schuelerkarriere.de/">Internetseite der Schülerkarriere GmbH, Hannover</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit SEO-Expertin: Suchmaschinen mögen keine KI-Texte</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2023/12/suchmaschinen-kuenstliche-intelligenz-ki-texte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 11:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Abakus]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Internetmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Texte mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz zu entwerfen, ist einfach. Aber kann der Einsatz von KI auch negative Folgen haben? Was Suchmaschinen von KI-Texten halten und was beim Erstellen von KI-Texten generell zu beachten ist, dazu haben wir die Abteilungsleiterin und Expertin zur Suchmaschinenoptimierung OffPage Anna Pianka von der Abakus Internet Marketing GmbH aus Hannover  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/12/suchmaschinen-kuenstliche-intelligenz-ki-texte/">Interview mit SEO-Expertin: Suchmaschinen mögen keine KI-Texte</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Texte mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz zu entwerfen, ist einfach. Aber kann der Einsatz von KI auch negative Folgen haben? Was Suchmaschinen von KI-Texten halten und was beim Erstellen von KI-Texten generell zu beachten ist, dazu haben wir die Abteilungsleiterin und Expertin zur Suchmaschinenoptimierung OffPage Anna Pianka von der Abakus Internet Marketing GmbH aus Hannover befragt.</h4>
<p><strong>Texte mit KI sind leicht erstellt und werden immer besser – wie sehen Sie als Agentur für Suchmaschinenoptimierung den Einsatz von KI-Texten auf Webseiten?</strong><br />
Es kommt hier, wie so oft, auf die Qualität an. Neue Inhalte sollten die Nutzer informieren und aus SEO-Sicht die Website-Rankings verbessern. Content ohne Mehrwert erhöht lediglich den Crawling-Aufwand für die Bots der Suchmaschinen und er enttäuscht die Leser. Es kommt vor, dass schwache, neue Rankings entstehen, die nach einem kurzen Zeitraum schnell wieder verschwinden oder es kommen Rankings für unwichtige Begriffe hinzu, nach welchen jedoch niemand sucht (wertlose Rankings). Durch das massenhafte Hinzufügen automatisiert erstellten Contents verbessern sich Rankings nicht, so wird Spam generiert. Websites mit gesundem Qualitätsanspruch würden nicht zu solch einer Strategie greifen.</p>
<p><strong>Was würden Sie Unternehmen empfehlen, die trotzdem Texte von ChatGPT und anderen auf ihren Seiten im Netz einsetzen möchten?</strong><br />
Erst einmal verstößt die angemessene Nutzung von Künstlicher Intelligenz nicht gegen die Richtlinien von Google. Wir als SEO-Agentur würden dennoch immer dazu raten, den Einsatz genau abzuwägen. Beim Schreiben der Texte für die eigene Website sollten Unternehmen KI nur als Unterstützung, zum Beispiel für Inspirationen zu Textideen, einsetzen. Man sollte keine Artikel zu Themen verfassen, bei denen man nicht über die nötigen Fachkenntnisse verfügt. Suchmaschinen erkennen minderwertige Inhalte mit Hilfe ihrer Algorithmen und durch die Auswertung des Nutzerverhaltens. Texte, die keinen Mehrwert bringen, oberflächlich und sehr ähnlich auf vielen Internetseiten zu finden sind, werden entsprechend schlechter bewertet. Wenn die Texte dann noch zusätzlich sachliche Fehler enthalten, die man ohne Fachwissen nicht sieht, hat dies Einfluss auf die Glaubwürdigkeit und die Inhalte des betroffenen Unternehmens werden weniger ernst genommen, auch von Suchmaschinen. Weiter kann dies negative Aussagen im Netz nach sich ziehen, was auch der Außenwirkung schadet. Schlechte Meinungen lassen sich nur schwer wieder aus dem Internet entfernen. Eine menschliche Qualitätskontrolle, Textüberarbeitung und Ergänzung vor der Veröffentlichung von KI-generierten Texten bildet die Grundlage für annehmbaren Content. Das einfache Zusammenfügen mehrerer Texte führt ebenso wenig wie das Umformulieren bestehender Texte zum Erfolg. Google beispielsweise legt großen Wert auf einzigartige Inhalte, die maschinell eher schwer erzeugt werden können. Schließlich basiert die automatische Texterzeugung auf bereits vorhandenen Texten und Wahrscheinlichkeiten. Beide Faktoren sprechen dafür, dass KI nicht die individuellen Texte erzeugt, die für gute Rankings notwendig sind.</p>
<p><strong>Erkennen denn Suchmaschinen wie Google KI-Inhalte?</strong><br />
Es gibt Indizien, die sich aus diversen Bewertungskriterien von Google zusammensetzen, die darauf schließen lassen, dass Google anhand der Textstruktur, der Grammatik oder der Syntax von KI verfasste Texte erkennen könnte. Weiter gibt es Studien, die feststellen, dass Google KI-Content identifiziert und Webseiten mit automatisch erzeugten Inhalten als wertloser einstuft, als auch Untersuchungen, die zu anderen Ergebnissen kommen. Im Internet angebotene KI-Text-Detektoren untersuchen und analysieren Texte und achten dabei auf deren Struktur, wir sprechen von „Perplexity“ und „Burstiness“. Mit höheren Werten in beiden Bereichen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen von Menschen geschriebenen Text handelt.</p>
<p><strong>Könnten Sie die Begriffe kurz erklären?</strong><br />
„Perplexity“ bedeutet Verwirrung. Für Verwirrung sorgen etwa Tippfehler. Ein sehr langer Text ohne Tippfehler gilt somit als wenig verwirrend und tendenziell von einer Maschine geschrieben. Perplexe (kreative) Texte zeichnen sich außerdem dadurch aus, dass das nächste Wort nicht so leicht vorhersehbar ist. Ein Beispiel: „Er stieg ins Auto und fuhr los“ hat einen niedrigeren „Perplexity“-Wert als „Er stieg ins Auto und las ein Buch.“ KI-generierte Texte basieren auf Wahrscheinlichkeiten, somit gilt die erste Variante eher als KI-Content als die zweite.<br />
Die „Burstiness“ steigt, wenn sich Satzstruktur und Satzlänge ändern. Ist die Satzlänge immer ähnlich und der Aufbau folgt nahezu ausschließlich dem Schema Subjekt-Prädikat-Objekt, dann enthält der Text kaum Überraschungselemente und stammt wahrscheinlich von einer KI.<br />
Menschliche Texte zeichnen sich durch ausgeprägte „Burstiness“ und „Perplexity“ aus. Im Moment sind KI-Texte noch relativ gut erkennbar, weil es ihnen an sprachlicher Variabilität und inhaltlicher Originalität fehlt. Wenn Unternehmen ihre Leser also nicht langweilen möchten, sollten sie mit einzigartigen Inhalten in den Suchindex gelangen und einen möglichst großen Teil ihrer Inhalte von Menschen erstellen zu lassen.</p>
<p><strong>Müssen Texte, die mit KI erstellt wurden, denn gekennzeichnet werden?</strong><br />
Die Frage ist noch offen. Die EU-Kommission schlägt die Kennzeichnung maschinell generierter Inhalte vor. Sie ist der Überzeugung, man sollte eindeutig erkennen können, wenn man es beispielsweise mit Texten von ChatGPT zu tun hat. Google oder Microsoft unterliegen laut Selbstverpflichtung dem EU-Verhaltenskodex gegen Desinformation. Die Markierung von KI-Inhalten soll nach dem Willen der EU-Kommission zur Pflicht werden.</p>
<p><strong>Gibt es einzigartigen KI-Content?</strong><br />
KI-Tools wie ChatGPT basieren auf Statistiken. Zunächst wird die Datenbank mit vielen Website-Texten und digitalisierten Büchern gefüttert, dann setzt das Tool die einzelnen Wörter aus den Texten in einen Sinnzusammenhang. Außerdem trainieren Mitarbeitende das Tool und entfernen unerwünschte oder falsche Antworten. Bei der Textgenerierung ermittelt das Tool anhand von Wahrscheinlichkeiten das jeweils folgende nächste Wort. Selbstverständlich fließen die Wörter davor in Berechnungen ein. So entsteht ein Text. Aufgrund der großen Datenmenge und der hohen Rechnerleistungen generiert ChatGPT bei einfachen Anforderungsangaben überwiegend stimmige Texte. Sollen unterschiedliche Themen kombiniert werden, kommen teilweise haarsträubende Fehlinformationen zustande, da die Zusammenhänge aufgrund fehlender Quellinformationen nicht vernünftig kombiniert werden konnten.<br />
Diese stark vereinfachte Darstellung macht deutlich: KI-Tools erzeugen die wahrscheinlichsten, aber dafür unoriginelle Texte. Sie generieren eine Art Zusammenfassung von Texten aus den Trainingsdaten.<br />
Im Internet kursieren auch viele von Meschen geschriebene Texte, die eine geringe Qualität aufweisen. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass Google generell minderwertige Texte besser erkennt und diese weniger präsent in den Suchergebnissen anzeigt, unabhängig davon, ob ein Mensch ihn geschrieben hat oder ob der Text generiert wurde.</p>
<p><strong>Die Fragen stellte Georg Thomas.</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Breitbandförderung wird fortgesetzt: IHK Hannover begrüßt Pläne</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2023/11/breitbandfoerderung-fortsetzung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2023 15:08:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Grascha]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lange hatte es so ausgesehen, als ob der Breitbandausbau in Niedersachsen ab 2024 nicht mehr gefördert werden würde. Jetzt werden bis zu 120 Mio. Euro dafür bereitgestellt. Die IHK Hannover begrüßt die Ankündigung der Koalitionsfraktionen im niedersächsischen Landtag, die Breitbandförderung doch fort­zusetzen und im kommenden Landeshaushalt dafür 50 Mio. Euro vor­zusehen. Gleichzeitig teilte das niedersächsische  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lange hatte es so ausgesehen, als ob der Breitbandausbau in Niedersachsen ab 2024 nicht mehr gefördert werden würde. Jetzt werden bis zu 120 Mio. Euro dafür bereitgestellt.</strong></p>
<p>Die IHK Hannover begrüßt die Ankündigung der Koalitionsfraktionen im niedersächsischen Landtag, die Breitbandförderung doch fort­zusetzen und im kommenden Landeshaushalt dafür 50 Mio. Euro vor­zusehen. Gleichzeitig teilte das niedersächsische Wirtschaftsministerium mit, den Betrag bis zu einer Summe von 120 Mio. Euro aufzustocken. „Das ist eine gute Nachricht für die Zukunftsfähigkeit Niedersachsens und ins­besondere für die ländlichen Räume“, so Christian Grascha, der bei der IHK Hannover Beauftragter für digitale Transformation ist. Mit den jetzt eingeplanten Summen wird erreicht, dass Niedersachsen die 25-prozentige Kofinanzierung der Bundesmittel für den geförderten Glasfaserausbau sicherstellen kann.</p>
<p><strong>Flächendeckende Versorgung ist unverzichtbar</strong></p>
<p>„Niedersachsen kann nur ein Gewinner der digitalen Transformation sein, wenn dafür die Infrastruktur vorhanden ist. Insbesondere in den ländlichen Räumen auch unseres IHK-Bezirks ist die Kofinan­zierung des Landes für den Breitbandausbau unverzichtbar“, sagte Grascha. Nur mit einer flächendeckenden Breibandversorgung schaffe das Land die Voraussetzungen, dass Innovationen entstehen, Arbeitsplätze gesichert werden und Wettbewerbsfähigkeit vorhanden ist. Der eigenwirtschaftliche Glasfaser-Ausbau durch die Telekom­munikationsunternehmen werde nicht an jeder Stelle im Land um­setzbar sein. Deswegen seien Zuschüsse notwendig.</p>
<p><strong>Umdenken in der Landespolitik</strong></p>
<p>Grascha sieht mit dieser Entscheidung auch das Bündnis „Glasfaserland Niedersachsen“ bestätigt, in dem sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Kommunen, Gesellschaft und Kirchen für eine Fort­setzung des Breitbandausbaus ausgesprochen haben. Auch die Industrie- und Handelskammern sind in diesem Bündnis vertreten. Bis zur heutigen Entscheidung hatte das Land geplant, die Förderung des Breitbandausbaus im kommenden Jahr einzustellen.</p>
<p>„Ich bin den Fraktionen sehr dankbar, dass es uns nun gemeinsam gelingt, die vom Bund für eine Förderung ausgewählten Anträge auch mit Landesmitteln unterstützen zu können. Damit können die Kommunen in die Umsetzung ihrer Projekte gehen“, erklärte Wirtschaftsminister Olaf Lies.</p>
<p><strong>Auch nach 2024 werden weitere Mittel benötigt</strong></p>
<p>Um die gesamten Bundesmitteln in den kommenden Jahren abrufen zu können, würden allerdings zwischen 500 und 600 Mio. Euro vom Land benötigt. „Die Finanzierung für 2024 ist ein erster richtiger Schritt. Allerdings muss es in den kommenden Wochen darum gehen, auch danach Planungssicherheit zu schaffen.“ Ein aus Sicht der IHK möglicher Weg wäre es, die aktuell gute Haushaltslage nut­zen und mit dem Überschuss das Sondervermögen Digitalisierung wieder aufzufüllen. „So können auch in den kommenden Jahren die Mittel für die Kofinanzierung absichert werden“, erklärte Christian Grascha.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/11/breitbandfoerderung-fortsetzung/">Breitbandförderung wird fortgesetzt: IHK Hannover begrüßt Pläne</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Gemeinsame Position der Wirtschaft: Hannovers City muss erreichbar sein</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Nov 2023 09:52:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die hannoversche Wirtschaft setzt sich in großer Geschlossenheit dafür ein, dass die Innenstadt über alle Verkehrsträger angesichts kommender Veränderungen jederzeit erreichbar bleibt. Mit dieser gemeinsamen Position wenden sich neun Verbände und Einrichtungen der Wirtschaft an Politik und Verwaltung in der Landeshauptstadt. Die IHK Hannover hat gemeinsam mit den anderen beteiligten Institutionen einen umfangreichen Forderungskatalog für  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die hannoversche Wirtschaft setzt sich in großer Geschlossenheit dafür ein, dass die Innenstadt über alle Verkehrsträger angesichts kommender Veränderungen jederzeit erreichbar bleibt. Mit dieser gemeinsamen Position wenden sich neun Verbände und Einrichtungen der Wirtschaft an Politik und Verwaltung in der Landeshauptstadt.</strong></p>
<p>Die IHK Hannover hat gemeinsam mit den anderen beteiligten Institutionen einen umfangreichen Forderungskatalog für ein tragfähiges Mobilitäts­konzept erstellt. Dabei ist aus Sicht der Wirtschaft ein leistungsfähiger Cityring von entscheidender Bedeutung. „Der Cityring spielt für ein funktionierendes Mobilitätskonzept eine zentrale Rolle“, so IHK-Haupt­geschäftsführerin Maike Bielfeldt: „Es dürfen dort keine weiteren Nadel­öhre entstehen, durch die künftige Verkehrsprobleme vorprogrammiert sind“, sagte sie auch mit Blick auf die Staus in der Innenstadt am ver­gangenen Wochenende.</p>
<p><strong>Parkplätze streichen kein Selbstzweck</strong></p>
<p>Sollten Parkplätze wegfallen, wie im städtischen Mobilitätskonzept ge­plant, dürfe das keinesfalls ein Selbstzweck sein: „Wird die Möglichkeit zum Parken in der Innenstadt eingeschränkt, muss an den betroffenen Stellen jeweils ein überzeugendes, abgestimmtes Nachnutzungskonzept vorliegen. Nicht überall wird es eine Außengastronomie geben können – schon gar nicht im Winter,“ betont Bielfeldt weiter.</p>
<p><strong>Elf Punkte für die Innenstadt</strong></p>
<p>Insgesamt hat die Wirtschaft ihre Vorschläge und Forderungen in elf Punkten zusammengefasst. Unter anderem wird darauf hingewiesen, dass trotz der Diskussion um die Erreichbarkeit der Innenstadt auch andere Aspekte im Fokus bleiben müssen. So wird betont, dass neben der Diskussion um die Mobilität auch Sauberkeit, Ordnung und Sicher­heit gewährleistet sein müssen, damit Hannovers Innenstadt ein lohnenswertes Ziel bleibt.</p>
<p><strong>Hinter der gemeinsamen Position der Wirtschaft stehen</strong></p>
<ul>
<li>IHK Hannover</li>
<li>Handwerkskammer Hannover</li>
<li>Kreishandwerkerschaft Hannover</li>
<li>City-Gemeinschaft-Hannover e. V.</li>
<li>Handelsverband Hannover e. V.</li>
<li>DEHOGA Bezirksverband Hannover</li>
<li>Landesvereinigung Bauwirtschaft Niedersachsen e. V.</li>
<li>Unternehmerverbände Niedersachsen e. V.</li>
<li>Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen e. V.</li>
</ul>
<p>Weitere Themen sind die Anlieferung für Geschäfte, die Zufahrtmöglich­keit für dienstleistende Unternehmen, die Leistungsfähigkeit des ÖPNV oder das Baustellenmanagement. Die beteiligten Institutionen bieten zudem an, auch künftig im Zusammenspiel aller Seiten und gemeinsam an pragmatischen Lösungen für die Erreichbarkeit der Innenstadt mitzuarbeiten, wie schon beim bisherigen Innenstadtdialog. Diese Lösungen sind für die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen unerlässlich, so das <a href="https://www.ihk.de/blueprint/servlet/resource/blob/5977152/7160ee81b1ee0c47db015ed833489cf7/mobilitaetskonzept-hannover-data.pdf">Positionspapier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Niedersachsen-Konjunktur: Geradewegs weiter nach unten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2023 12:50:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In einem trüben Konjunkturherbst verfestigt sich der Abwärtstrend der Wirtschaft in Niedersachsen. Auch bei der aktuellen Geschäftslage gibt es jetzt mehr schlechte als gute Bewertungen. Das ergab die aktuelle Konjunkturumfrage der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern.   Der IHK-Konjunkturklimaindikator für Niedersachsen als zentrale Größe verlor zwischen Anfang Juli und Ende September nochmals zehn Punkte. Damit ist  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>In einem trüben Konjunkturherbst verfestigt sich der Abwärtstrend der Wirtschaft in Niedersachsen. Auch bei der aktuellen Geschäftslage gibt es jetzt mehr schlechte als gute Bewertungen. Das ergab die aktuelle Konjunkturumfrage der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern.</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der IHK-Konjunkturklimaindikator für Niedersachsen als zentrale Größe verlor zwischen Anfang Juli und Ende September nochmals zehn Punkte. Damit ist der Indikator, in den sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen einfließen, seit dem Frühjahr in zwei Schritten von 94 auf 75 Punkte gefallen und liegt damit deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 103.</p>
<h6><strong>Jedes zweite Unternehmen erwartet rückläufige Geschäfte</strong></h6>
<p>„Die Lage ist querbeet schlecht, es herrscht große Unsicherheit“, sagt Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen (IHKN).</p>
<div id="attachment_23173" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/10/FrauBielfeldt-2684_1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23173" class="size-medium wp-image-23173" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/10/FrauBielfeldt-2684_1-300x230.jpg" alt="" width="300" height="230" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/10/FrauBielfeldt-2684_1-200x153.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/10/FrauBielfeldt-2684_1-300x230.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/10/FrauBielfeldt-2684_1-400x307.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/10/FrauBielfeldt-2684_1-600x460.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/10/FrauBielfeldt-2684_1-768x589.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/10/FrauBielfeldt-2684_1-800x614.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/10/FrauBielfeldt-2684_1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-23173" class="wp-caption-text">IHKN-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt.</p></div>
<p>Erstmals seit der ersten Coronawelle 2020 übersteigen bei der Beurteilung der aktuellen Geschäftslage die negativen Stimmen (26 %) die positiven Rückmeldungen (20 %). Das, aber noch mehr die eher düsteren Aussichten sind für den Rückgang des Konjunkturklimaindikators verantwortlich: Nahezu jedes zweite Unternehmen rechnet inzwischen mit rückläufigen Geschäften in den kommenden Monaten.</p>
<h6><strong>Keine Impulse in Sicht</strong></h6>
<p>Eine durchgreifende Besserung ist nicht in Sicht, so die Worte von Maike Bielfeldt. Denn Impulse kommen derzeit weder aus In- noch aus dem Ausland. Im Gegenteil: Mit jetzt 49 Prozent rechnen in der Industrie noch einmal mehr Unternehmen als vor drei Monaten mit rückläufigen Auftragseingängen. Schlechter war dieser Wert nur während der Finanz- und Wirtschafskrise 2009 und zu Beginn der Pandemie. Damit zeigt ein wichtiger Frühindikator deutliche Schwächen. Und auch die Exporterwartungen und die Konsumneigung haben sich weiter abwärts bewegt.</p>
<p>Diese Entwicklung kratzt mittlerweile an der Substanz. Es wird weniger investiert, die Pläne der Industrie sind weiter auf Talfahrt und die aktuelle Stimmung ist noch schlechter als vor einem Jahr, als für den ersten Winter nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine ein akuter Gasmangel befürchtet wurde.</p>
<p>Das gilt noch einmal mehr für die energieintensive Industrie, also insbesondere Chemie, Glas, Papier oder auch Metallherstellung und -bearbeitung. Im Vergleich mit der Investitionsgüter-Industrie schneidet die Unternehmen mit besonders großem Energieverbrauch noch einmal deutlich schlechter ab.</p>
<h6><strong>Investitionsanreize gefordert</strong></h6>
<p>Zurückhaltung bei den Investitionen verbunden mit Produktionsverlagerungen ins Ausland: Insgesamt eine Entwicklung, die die Zukunftsfähigkeit des Standorts in Frage stellt, machte IHK-Chefin Bielfeldt deutlich und forderte klare Investitionsanreize und eine steuerliche Förderung. Entscheidend für die Unternehmen sei eine klare Perspektive: „Das Hü und Hott der Bundesregierung führt zu großer Verunsicherung, die in allen Branchen spürbar ist.“</p>
<p>Das spiegelt sich bei der Liste der größten Konjunkturrisiken. Im Sorgenkatalog der Unternehmen in Niedersachsen haben sich die wirtschaftspolitischen in den letzten drei Monaten ganz nach oben geschoben, noch vor dem Fachkräftemangel und der schwächelnden Inlandsnachfrage. In Zeiten wie diesen wünschten sich Unternehmen klare Entscheidungen, als Orientierung und Grundlage für das eigene Handeln – so die Einschätzung von Maike Bielfeldt.</p>
<h6><strong>Energiepreise: Dreiklang zur Entlastung</strong></h6>
<p>Wo es hakt, ist dabei keineswegs neu: Arbeitskräftemangel und in der Folge steigende Arbeitskosten, Bürokratie und Energiepreise sind unverändert die größten Hemmnisse für Unternehmen. Auch wenn dabei aktuell die Kosten für Strom und Gas in der Wirtschaft insgesamt nicht mehr ganz oben stehen, ist die Lage immer noch kritisch. Und bei den energieintensiven Unternehmen sorgen sich fast 90 Prozent um die Energiepreise.</p>
<p>Um hier eine Entlastung zu erreichen, setzen auch die Industrie- und Handelskammern in Niedersachsen auf einen Dreiklang, wie er von der IHK-Organisation insgesamt vertreten wird und der alle Unternehmen erreichen soll. Gefordert wird dabei zunächst, dass sowohl die Netzentgelte als auch die Stromsteuer gesenkt wird. Außerdem soll es Ausbau-Anreize für erneuerbare Energien und Förderung von Strompartnerschaften geben. In einem dritten Schritt soll dann, wo nötig und nach Beihilferecht möglich, weitere Unterstützung geben.</p>
<h6><strong>Kaum Positives &#8211; nur weniger schlimm</strong></h6>
<p>Die Antworten von rund 1800 Unternehmen in Niedersachsen zeichnen damit ein wenig farbenfrohes Herbstbild, so Maike Bielfeldt. Positive Aspekte? Eher Fehlanzeige. Allenfalls scheinen manche Faktoren sich weniger schlimm zu entwickeln, so lange man jedenfalls allein die Wirtschaft sieht und an dieser Stelle nicht auf das menschliche Leid blickt. Zwar sind die Befürchtungen wegen des russischen Angriffskrieges nicht mehr so unmittelbar wir vor Jahresfrist, aber die hohen Energiepreise sind geblieben. Die IHKN-Umfrage war bereits vor der Eskalation im Nahen Osten mit den Terroranschlägen auf Israel abgeschlossen. Bei aller Sorge um die betroffenen Menschen scheinen aber wirtschaftlichen Auswirkungen Niedersachsen zunächst eher wenig zu treffen: Israel ist zwar ein Lieferant von – insbesondere digitaler – Hochtechnologie, aber kein großer Wirtschaftspartner. Und die Rohstoff- und Energiemärkte seien bislang stabil, so der IHK-Konjunkturfachmann Dr. Mirko-Daniel Hoppe.</p>
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		<title>PFAS-Verbot: Video-Statements von Wirtschaftsminister Lies und betroffenen Unternehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 09:30:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das von der EU geplante PFAS-Verbot hätte drastische Folgen für nahezu alle Unternehmen. Betroffen wären nicht nur in großem Umfang Produkte: Eine Verordnung, wie sie aktuell auf dem Tisch liegt, würde tief in Produktionsprozesse und Lieferketten einschneiden. Noch läuft das Konsultationsverfahren. Am Rande einer Veranstaltung in der IHK Hannover äußerten sich neben Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/pfas-verbot-2/">PFAS-Verbot: Video-Statements von Wirtschaftsminister Lies und betroffenen Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Das von der EU geplante PFAS-Verbot hätte drastische Folgen für nahezu alle Unternehmen. Betroffen wären nicht nur in großem Umfang Produkte: Eine Verordnung, wie sie aktuell auf dem Tisch liegt, würde tief in Produktionsprozesse und Lieferketten einschneiden. Noch läuft das Konsultationsverfahren. Am Rande einer Veranstaltung in der IHK Hannover äußerten sich neben Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies auch betroffene Unternehmerinnen und Unternehmer zu dem möglichen Verbot in Video-Statements.</strong></h5>
<div class="video-shortcode"></div>
<p>Die Auswirkungen eines EU-Verbots von PFAS (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) für die Wirtschaft wären enorm. <a href="https://www.linkedin.com/in/ACoAABpmNi4BE2NKN7-aQDlf04Znh0mfIfWwHF0" data-attribute-index="0" data-entity-type="MINI_PROFILE">Dr. Gitta Egbers</a> von <a href="https://www.linkedin.com/company/basf/" data-attribute-index="2" data-entity-type="MINI_COMPANY">BASF</a> Polyurethanes weist im Video auf die kurze Übergangszeit hin und das Problem, dass es in manchen Bereichen keine Ersatzstoffe gibt. Wenn es Ersatz gibt, sei dieser meist teurer oder könne nur deutlich kürzer eingesetzt werde, was den Materialeinsatz enorm erhöhe.</p>
<p><a href="https://youtu.be/Ysp1wrwYgiA">https://youtu.be/Ysp1wrwYgiA</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mitunter bedroht das geplante PFAS-Verbot auch die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, die mit Firmen aus anderen Teilen der Welt konkurrieren. Unternehmen, die in der Region jetzt investieren brauchen Planungssicherheit, sonst werden Investitionen bald vielleicht eher im Ausland getätigt. <a href="https://www.linkedin.com/in/ACoAAABVUocBRlNPZ5FDeHd4vybYthMXhQFXMxM" data-attribute-index="0" data-entity-type="MINI_PROFILE">Klaus Deleroi</a> von der <a href="https://www.linkedin.com/company/reintjes-gmbh/" data-attribute-index="2" data-entity-type="MINI_COMPANY">REINTJES Group</a> befürchtet Schlimmes.<br />
Ihr Unternehmen ist auch betroffen? Sprechen Sie uns an! Kerstin Röttger, Tel. 0511 3107 – 266, <a href="mailto:kerstin.roettger@hannover.ihk.de" data-attribute-index="13">kerstin.roettger@hannover.ihk.de</a></p>
<p><a href="https://youtu.be/M_bavgQaEeo">https://youtu.be/M_bavgQaEeo</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn es wirklich zu einem Verbot von Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (kurz PFAS) in der EU kommt, hätte das für viele Wirtschaftsbereiche weitreichende Folgen. Bei der Aerzener Maschinenbau GmbH gebe es ernsthafte Überlegungen, dann etwa ein Drittel des Geschäfts in ein anderes Land zu verlagern, womit auch viele Arbeitsplätze in der Region wegfallen könnten, wie Olaf Tanner erklärt.</p>
<p><a href="https://youtu.be/HlnFhzYeT9Y">https://youtu.be/HlnFhzYeT9Y</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu PFAS im NW-Webmagazin:</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/06/pfas-ihk-hannover/">PFAS-Verbot: Tiefe Einschnitte in alle Wirtschaftszweige</a> (30.6.2023)</p>
<div class="mceTemp"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/pfas-verbot-2/">PFAS-Verbot: Video-Statements von Wirtschaftsminister Lies und betroffenen Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Alarmsignale: Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/niedersachsen-konjunktur-alarmsignale/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 12:01:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mitten im Sommer zieht sich die konjunkturelle Lage in Niedersachen deutlich zu. Ganz besonders für energieintensive Industriebranchen sind die Aussichten sehr trübe. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Niedersachsen In großer Breite weisen die Vorzeichen in der niedersächsischen Wirtschaft derzeit nach unten. Der Konjunkturklimaindikator sank im zweiten Quartal 2023 um neun auf 85 Punkte.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/niedersachsen-konjunktur-alarmsignale/">Alarmsignale: Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Mitten im Sommer zieht sich die konjunkturelle Lage in Niedersachen deutlich zu. Ganz besonders für energieintensive Industriebranchen sind die Aussichten sehr trübe. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Niedersachsen</strong></h5>
<h5></h5>
<p>In großer Breite weisen die Vorzeichen in der niedersächsischen Wirtschaft derzeit nach unten. Der Konjunkturklimaindikator sank im zweiten Quartal 2023 um neun auf 85 Punkte. Auslöser sind vor allem deutlich schlechtere Erwartungen der Unternehmen für die kommenden Monate. Zwar ist die aktuelle Geschäftslage noch zufriedenstellend, trotz eines leichten Abwärtstrends. Grund für die leicht überwiegenden positiven Stimmen ist der immer noch recht hohe Auftragsbestand, erklärte Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen (IHKN), bei der Vorstellung der Zahlen. Aber: „Es kommt weniger nach.“ Die Aufträge reichen aktuell für die kommenden fünf Monate – danach beginnt die Unsicherheit.</p>
<h6><strong>Schere geht wieder auseinander</strong></h6>
<p>Bielfeldt nannte weitere Hinweise für das sich weiter eintrübende Konjunkturklima. So hätten sowohl nach der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2008 und nach dem Corona-Schock die Geschäftserwartungen jeweils wieder ins Positive gedreht. Das ist in der aktuellen Situation, bestimmt durch den befürchteten Gasmangel und die geopolitischen Verwerfungen, bislang nicht passiert. Im Gegenteil bewegt sich die Schere wieder auseinander: Der Anteil der pessimistisch in die Zukunft blickenden Unternehmen stieg um sieben Prozentpunkte auf jetzt 40 Prozent. Der Anteil der Optimisten dagegen sank von 13 auf neun Prozent. Auch bei den Exporten verschlechtern sich die Erwartungen.</p>
<h6><strong>Energieintensive Industriezweige besonders unter Druck</strong></h6>
<p>Eindeutige Alarmsignale kommen aus den energieintensiven Industriezweigen: Chemie, Mineralölverarbeitung, Metallerzeugung, Glas, Papier. Während in der Industrie insgesamt die kritischen Stimmen vergleichsweise leicht überwiegen mit einem Positiv-/Negativ-Saldo von minus fünf, liegt dieser Wert bei den besonders auf Energie angewiesenen Branchen bei minus 45: „Sehr, sehr negativ“, so die IHKN-Hauptgeschäftsführerin. Vor Beginn des Krieges in der Ukraine gab es hier kaum Unterschiede bei einer außerdem deutlich positiven Geschäftslage. Die Entwicklung schlägt sich ebenso in den Investitionsplänen nieder: Auch hier klafft eine deutliche Lücke zwischen der Industrie insgesamt und den energieintensiven Zweigen. Neuinvestitionen lohnten sich hier wegen fehlender Wettbewerbsfähigkeit kaum noch, mit der Konsequenz: „Die Branchen fallen zurück“, so Maike Bielfeldt.</p>
<p>Die Bedeutung der Energie schlägt sich auch in der Beurteilung der Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Monaten nieder. Während die Sorge um Energie- und Rohstoffpreise in der Wirtschaft insgesamt etwas abgenommen hat, sieht das in der Industrie anders aus. Hier bleiben die Preise das Top-Risiko: 70 Prozent der Unternehmen sehen das so, und bei den energieintensiven sind es 86 Prozent.</p>
<h6><strong>Fachkräftemangel als größtes Risiko</strong></h6>
<p>In der Wirtschaft insgesamt liegen die Energie- und Rohstoffpreise jetzt wieder hinter dem Fachkräftemangel: Mit 68 Prozent nennen noch einmal mehr Unternehmen als drei Monate zuvor fehlenden Nachwuchs und Beschäftigungslücken als größtes Risiko. Gleichauf mit den Energie- und Rohstoffpreisen liegen mit ebenfalls 58 Prozent die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. „Es fehlen Verlässlichkeit und klare Aussagen“, erklärte die IHKN-Chefin.</p>
<h6><strong>Bürokratie wird zu einer immer größeren Belastung</strong></h6>
<p>Ein weiteres Problem ist die überbordende Bürokratie: Die Vielzahl der oft als realitätsfern eingeschätzten Gesetze und Verordnungen – Lieferketten, Genehmigungsverfahren, <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/06/pfas-ihk-hannover/">PFAS</a> als Beispiele – wird aus Sicht der Unternehmen zu einer immer größeren Last, machte Bielfeldt deutlich: „Wir müssen aufpassen, dass wir die Wirtschaft und insbesondere den Mittelstand in dieser schwierigen Situation der Transformation nicht überfordern. Wir brauchen das Know-how und das finanzielle Potenzial des Mittelstands.“ Bielfeldt forderte Entlastungen der Unternehmen bei den Energiepreisen und schnellere Genehmigungsverfahren und Prozesse: &#8222;Ein Klassiker.&#8220;</p>
<h6><strong>Wenig Helles am Horizont</strong></h6>
<p>Und die Lichtblicke? Immerhin hat sich die Konsumneigung etwas erhöht, wenn auch von niedrigem Niveau. Aber auch hier: Die oftmals gezahlten Inflationsprämien seien im Handel noch nicht angekommen; Reallohnverluste der Verbraucherinnen und Verbraucher und die damit erzwungene Sparsamkeit prägen weiterhin die Lage im Einzelhandel. Ähnliches gilt für die Gastronomie, die ebenfalls Zurückhaltung spürt: „Die durchschnittlichen Bon-Summen sind zurückgegangen. Unter Top-Risiken hat auch die Sorge um die Inlandsnachfrage einen Sprung nach oben gemacht.</p>
<p>Belebung durch steigende Zinsen verzeichnen die Banken. Andererseits bremst das wiederum den Hausbau, wenn auch nicht den Tiefbau. Und als Fels in der Brandung bezeichnete Maike Bielfeldt die Dienstleistungsbrache: „IT, Digitalisierung oder Coaching laufen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>IHKN-Konjunkturumfrage: Alles drei Monate befragt die<a href="http://www.ihk-n.de"> IHK Niedersachsen</a> Unternehmen zur aktuellen wirtschaftlichen Lage. Ausgewertet werden rund 1800 Antworten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/niedersachsen-konjunktur-alarmsignale/">Alarmsignale: Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>PFAS-Verbot: Tiefe Einschnitte in alle Wirtschaftszweige</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2023/06/pfas-ihk-hannover/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 08:33:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das von der EU geplante PFAS-Verbot hätte drastische Folgen für nahezu alle Unternehmen. Betroffen wären nicht in großem Umfang Produkte: Eine Verordnung, wie sie aktuell auf dem Tisch liegt, würde tief in Produktionsprozesse und Lieferketten einschneiden. Noch läuft das Konsultationsverfahren. Bei einer Veranstaltung in der IHK Hannover wurde informiert - und gewarnt. Durch ein Verbot  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/06/pfas-ihk-hannover/">PFAS-Verbot: Tiefe Einschnitte in alle Wirtschaftszweige</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Das von der EU geplante PFAS-Verbot hätte drastische Folgen für nahezu alle Unternehmen. Betroffen wären nicht in großem Umfang Produkte: Eine Verordnung, wie sie aktuell auf dem Tisch liegt, würde tief in Produktionsprozesse und Lieferketten einschneiden. Noch läuft das Konsultationsverfahren. Bei einer Veranstaltung in der IHK Hannover wurde informiert &#8211; und gewarnt. Durch ein Verbot wären auch die  Transformation der Wirtschaft, wären Energie- und Mobilitätswende gefährdet.<br />
</strong></h5>
<p>Was für eine Welle da auf Unternehmen aller Branchen zurollt, das wurde im Plenarsaal der IHK Hannover nur allzu deutlich. Gleich drei durchaus unterschiedliche Institutionen hatten eingeladen, um über das geplante EU-Verbot von Per- und Polyfluoralkylsubstanzen oder kurz PFAS zu informieren: die IHK, der Verband der Chemischen Industrie (VCI Nord)  und das niedersächsische Wirtschaftsministerium. Schon diese Dreierkonstellation unterstreicht die Bedeutung eines EU-Vorhabens, das nach übereinstimmender Meinung gravierende Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft hätte.</p>
<p>Betroffen von einem PFAS-Verbot – üblicherweise wird die Abkürzung P-Fas ausgesprochen &#8211; wären rund 10.000 Stoffe, die für verschiedenste Produkte genutzt und umfassend in der Wirtschaft eingesetzt werden. Oder, wie Wirtschaftsminister Olaf Lies sagte: „Es fällt schwer, einen Bereich zu nennen, der nicht betroffen wäre.“ PFAS ist, das machte auch Renate Klingenberg vom VCI Nord deutlich, kein Thema allein der Chemie, sondern geht weit über die Branche hinaus: &#8222;Ein Anwendungsthema.&#8220;</p>
<h6><strong>Womit sich Unternehmen jetzt befassen müssen</strong></h6>
<p>Dass so viele Unternehmen sich mit dem Thema auseinandersetzen müssen, aber noch nicht alle ausreichend für sensibilisiert sind, hatte IHK-Chefin Maike Bielfeldt auf den Plan gerufen: Mehr als 100 Unternehmen verfolgten Ende Juni vor Ort in der IHK oder virtuell die Informationsveranstaltung. Bielfeldt rief – und das zog sich auch durch viele andere Beiträge – dringend die betroffenen Unternehmen dazu auf, sich an dem noch bis in den September laufenden EU-Konsultationsverfahren zu beteiligen.</p>
<div id="attachment_22467" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_HGF_MW_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22467" class="wp-image-22467 size-fusion-400" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_HGF_MW_web-400x279.jpg" alt="" width="400" height="279" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_HGF_MW_web-200x140.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_HGF_MW_web-300x209.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_HGF_MW_web-400x279.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_HGF_MW_web-600x419.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_HGF_MW_web-768x536.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_HGF_MW_web-800x558.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_HGF_MW_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-22467" class="wp-caption-text">IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt und Wirtschaftsminister Olaf Lies.</p></div>
<p>PFAS-Produkte können extremen Bedingungen standhalten, unter anderem hohen Temperatur- und Druckdifferenzen widerstehen und dauerhaft die Funktions- und Leistungsfähigkeit von Produkten und Anlagen sichern: Genau das macht sie so nützlich. Allerdings hat gerade die Langlebigkeit der Stoffe nicht nur zu der Bezeichnung Ewigkeitschemikalien geführt, sondern auch zu der aktuellen Verbotsinitiative beigetragen, die von Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden und den Niederlanden ausging.</p>
<p>Die Liste der Produkte, in denen sich PFAS finden, ist fast unübersehbar und umfasst nahezu alle Branchen. Auch Anwendungen, die für die Transformation des Energie- und Verkehrssektors wichtig sind, gehören dazu: Zum Beispiel in der Wasserstoffwirtschaft – PFAS-Polymere in der Membran-Elektrodeneinheit, einer Kernkomponente der Brennstoffzelle. In der Medizintechnik geht es um Kontaktlinsen, Herzschrittmacher, Stents oder faserbasierte Laserchirurgie, im Maschinen- und Anlagenbau zum Beispiel Dichtungen oder O-Ringe unter anderem in Notstrom-Diesel-Generatoren. Umfassend betroffen ist auch die Automobilindustrie. Und das alles sind nur Beispiele: Die Anwendungsbereiche sind umfassend.</p>
<p>Einhellig kritisiert wurde deshalb bei der Veranstaltung in der IHK Hannover immer wieder das pauschale Verbot einer ganzen Stoffgruppe. Auch Wirtschaftsminister Lies sprach sich für eine differenzierte Betrachtung aus. Er machte deutlich, dass es neben den wirklich problematischen PFAS-Substanzen auch unproblematische gibt. Und bei denen, die dazwischen liegen, müsse man sich fragen, wie gefährlich, aber auch, wie ersetzbar diese Stoffe überhaupt sind. Alles verbieten? Das sei „ehrlicherweise absurd“, so Lies.</p>
<h6><strong>Warum überhaupt so viele Stoffe ins Blickgeld gerieten</strong></h6>
<p>Das weitreichende Verbot, wie es jetzt geplant ist, geht auf die umfassende OECD-Definition dieser Stoffe zurück. Das erläuterte Dr. Mirjam Merz vom Bundesverband der Deutschen Industrie. Insgesamt würde sich ein PFAS-Verbot in der jetzt geplanten Form massiv auf die deutsche Wirtschaft auswirken. Denn Stoffe, mit denen man die Per- und Polyfluoralkylsubstanzen ersetzen kann, gibt es in vielen Fällen nicht oder noch nicht. Und wenn es sie gibt, dann möglicherweise nicht in ausreichender Menge. Merz sprach den generischen, undifferenzierten Ansatz des jetzt geplanten PFAS-Verbots an. Und obwohl es noch nicht beschlossen sei, sondern noch diskutiert werde, fallen nach ihren Worten deswegen bereits heute Investitionsentscheidungen gegen den Standort Deutschland. Umso mehr rief auch die BDI-Vertreterin gerade Unternehmen dazu auf, sich am – allerdings aufwändigen – Konsultationsprozess zu beteiligen: Es reiche nicht, wenn sich dabei nur die Verbände zu Wort meldeten: „Sie müssen selber etwas tun.“</p>
<p>In der IHK Hannover jedenfalls kamen Unternehmen zu Wort, die jeweils eigene Facetten der Betroffenheit zeigten. Für Klaus Deleroi, Geschäftsführer des Hamelner Schiffsgetriebeherstellers Reintjes GmbH ist, wäre ein PFAS-Verbot angesichts einer Exportquote von 99 Prozent eine existenzielle Bedrohung. Dichtungen, Schläuche oder Lacke sind nur Beispiele für PFAS in Reintjes-Getrieben. Er wies aber auch auf weitere Probleme hin: Alternativen ohne PFAS wären nicht nur teurer, sondern stünden noch nicht einmal zur Verfügung stehen, wenn sie mit Anlagen hergestellt würden, die selbst durch ein PFAS-Verbot stillgelegt werden müssten. Ein Verbot, wie jetzt geplant, zöge sich damit durch die gesamte Lieferkette eines Unternehmens.</p>
<p>In vielen Fällen müssen Unternehmen also zunächst ermitteln, wo überall sie von einem Aus für PFAS betroffen wären. Was nicht unbedingt leicht ist, denn es ist entlang der Lieferkette oft noch unklar, ob Produzenten von bestimmten Materialien und Vorprodukten PFAS für ihre Fertigung benötigen</p>
<h6><strong>Was die EU-Pläne vorsehen</strong></h6>
<p>Dr. Gitta Egbers von der BASF Polyurethanes GmbH in Lemförde machte zudem auf einen Widerspruch aufmerksam: Die zum Teil teuren PFAS werden aus gutem Grund eingesetzt, weil sie durch ihre Eigenschaften zum Beispiel Emissionen verhindern. Jetzt werde genau das Instrument verboten, mit dem dieses Ziel erreicht werde. Und sie erinnerte daran, dass PFAS zum Teil Stoffe wie Asbest oder Quecksilber verdrängt haben.</p>
<p>Olaf Tanner von der Aerzener Maschinenfabrik GmbH warnte vor einer Verlagerung von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Regionen außerhalb der EU und sprach ebenfalls grundlegende Widersprüche an. Ein pauschales Verbot von PFAS gefährde die Transformation der Wirtschaft in wesentlichen Bereichen wie Mobilität und Energieversorgung. Und wenn alternative Materialien nicht mehr so widerstandsfähig seien, leidet die Nachhaltigkeit schon deshalb, weil schnellere Wartungszyklen erforderlich seien.</p>
<p>Auch Thomas Sewald vom hannoverschen Technologiekonzern Continental sieht Zielkonflikte bei einem umfassenden PFAS-Verbot und sprach sich für eine differenzierte Betrachtung aus. Hans Marschhausen von der hannoverschen Renk GmbH sieht zwar eine Chance, in den Produkten seines Unternehmens PFAS in den kommenden zwei bis drei Jahren zu ersetzen. Das aber nur mit einem höherer Aufwand gegenüber heute.</p>
<h6><strong>Warum die Zeit knapp ist</strong></h6>
<p>Die Uhr tickt also. Mit einem Inkrafttreten einer PFAS-Verordnung wird 2026 oder 2027 gerechnet. Die Übergangszeit beträgt im Regelfall 18 Monate. Danach dürfen PFAS nicht mehr in den Verkehr gebracht, nicht mehr nachproduziert und nicht mehr importiert werden.</p>
<p>Es gibt allerdings Ausnahmen. Für wenige Einsatzgebiete gibt es unbefristete Ausnahmen, zum Beispiel in Pflanzenschutzmitteln. Befristete Ausnahmen von 6½ bis zu 13½ Jahren sieht der Beschränkungsvorschlag nur für einige Verwendungen vor. Die erste greift, wenn PFAS-Alternativen noch zu Ende entwickelt werden müssen, das aber in der Übergangsfrist von 18 Monaten nicht zu schaffen ist. Oder wenn es bereits Alternativen gibt, sie aber nicht in den eineinhalb Jahren in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Dann greift eine Übergangszeit von sechseinhalb Jahren. Eine zweite, noch längere Frist kann relevant werden, wenn keine Alternativen in naher Zukunft oder eine entsprechende Zertifizierung nicht in Sicht sind. Dann bleiben 13 ½ Jahre Zeit, um sich umzustellen.</p>
<h6><strong>Was Unternehmen jetzt tun sollten</strong></h6>
<p>Die jetzt geplanten Ausnahmen und Übergangsfristen greifen nicht weit genug, sie werden in der Wirtschaft vielfach als Tropfen auf den heißen Stein gesehen. Weiter gibt es Entwicklungs- und Produktionszyklen, die gerade in der Automobilindustrie deutlich länger sind als etwa die sechseinhalb Jahre, die als eine der Ausnahmefristen vorgesehen sind. Das machte Continental-Vertreter Sewald in Hannover deutlich. Außerdem werden für so viele Stoffe Alternativen gebraucht, dass für deren Entwicklung Kapazitäten und insbesondere Fachleute nicht ausreichend vorhanden sind.</p>
<p>Nur ein Beispiel für konkrete Stolpersteine: Ein Unternehmen nimmt 2025 eine brandneue Produktionsanlage in Betrieb, in der PFAS-Dichtungen oder ähnliche Komponenten eingesetzt werden. Die Anlage könnte 15 oder 20 Jahre laufen. 2035 gehen mehrere PFAS-Dichtungen kaputt, die Maschine kann nicht mehr betrieben werden. Dürfen dann Ersatzteile nicht mehr produziert und in Verkehr gebracht werden, bleibt die Maschine außer Betrieb. Wenn aber Ersatzteile aus einem alternativen Material vorhanden sind, gibt es neues Problem: Die Genehmigung der Anlage ist auf einer anderen Grundlage erteilt worden, die Maschine kann ohne neue Genehmigung auch nicht weiterbetrieben werden. Entsprechend wurde bei der Veranstaltung in der IHK auch immer wieder bezweifelt, ob eine Verordnung mit derart unübersehbaren Auswirkungen handwerklich überhaupt gut gemacht sei.</p>
<h6><strong>Noch einmal: Aufruf zur Teilnahme am Konsultationsverfahren</strong></h6>
<p>Von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) gibt es <a href="https://www.ihk.de/blueprint/servlet/resource/blob/5793718/27913a5c6424c811385036b9ce8ea5b1/dihk-hinweise-zur-pfas-konsultation-data-data.pdf">Handlungsempfehlungen</a> für die Beteiligung an der Konsultation der Europäischen Union und generell für den Umgang mit einem möglichen Verbot. Noch bis zum 25. September dieses Jahreskönnen Unternehmen an der Konsultation teilnehmen und die eigene Betroffenheit deutlich machen.</p>
<p>Die DIHK empfiehlt Unternehmen aktuell folgende Schritte:</p>
<ul>
<li>Analyse der eigenen Produktpalette, der Herstellungsprozesse und der Lieferkette, um die Verwendung von PFAS zu identifizieren</li>
<li>Ausnahmeregelungen, wie aktuell vorgesehen, mit Blick auf die eigene Betroffenheit prüfen</li>
<li>Auswirkungen und Folgen eines Verbots abschätzen sowie PFAS-Ersatzstoffe bewerten</li>
<li>Ergebnisse dieser Bewertungen und Prüfungen im Rahmen der EU-Konsultation einreichen</li>
<li>Langfrist-Planung für den Einsatz von PFAS-Ersatzstoffen</li>
</ul>
<p>Auf Basis dieser Ergebnisse können sich Unternehmen dann in die Konsultation einschalten. Auch Renate Klingenberg, die für den VCI Nord durch die Veranstaltung in der IHK Hannover führte, betonte die Notwendigkeit, das zu tun: „Gemeinsam sind wir stark.“</p>
<p><strong>Im Umfeld der Veranstaltung hat unser Redakteur Georg Thomas Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und betroffene Unternehmen zum Thema interviewt: <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/07/pfas-verbot-2/">Video-Statements von Wirtschaftsminister Olaf Lies und betroffenen Unternehmen zum geplanten PFAS-Verbot</a></strong></p>
<div id="attachment_22461" style="width: 1010px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_Gruppe_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22461" class="wp-image-22461 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_Gruppe_web.jpg" alt="" width="1000" height="666" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_Gruppe_web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_Gruppe_web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_Gruppe_web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_Gruppe_web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_Gruppe_web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_Gruppe_web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/06/Themen_PFAS_Gruppe_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-22461" class="wp-caption-text">Vielfältig verbunden in der Kritik an PFAS-Plänen: Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Unternehmen und Institutionen mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (4.v.l.).</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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