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	<title>IHK Direkt Archive - NW IHK</title>
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		<title>Jahresstart der IHK in Göttingen: Konstruktiv und mutig</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jan 2025 18:24:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Ziele: Konstruktiv für Impulse in der Region sorgen, und in schwierigen Zeiten Mut machen und Optimismus verbreiten. Beides zog mehr als 500 Gäste zum Neujahrsempfang der IHK Hannover in die Göttinger Stadthalle. Premiere für Alexandra Gerhardy: Die Geschäftsführerin der Göttinger Farbfilter GmbH sprach erstmals als Vizepräsidentin beim Jahresempfang der IHK Hannover in Göttingen.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihk-jahresstart-goettingen-2025/">Jahresstart der IHK in Göttingen: Konstruktiv und mutig</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h6><strong>Zwei Ziele: Konstruktiv für Impulse in der Region sorgen, und in schwierigen Zeiten Mut machen und Optimismus verbreiten. Beides zog mehr als 500 Gäste zum Neujahrsempfang der IHK Hannover in die Göttinger Stadthalle.</strong></h6>
<p>Premiere für Alexandra Gerhardy: Die Geschäftsführerin der Göttinger Farbfilter GmbH sprach erstmals als Vizepräsidentin beim Jahresempfang der IHK Hannover in Göttingen. Und sie brachte klar umrissene Themen mit.</p>
<h6><strong>Hölzerne Bürokratievorgaben</strong></h6>
<p>Beispiel Bürokratie: Sie selbst, so Gerhardy, habe zuletzt mit der EU-Entwaldungsverordnung ihre Erfahrungen gemacht. Die hätte eigentlich Ende 2024 wirksam werden sollen, wurde aber auf Dezember dieses Jahres verschoben. Als Geschäftsführerin musste sich Gerhardy aber bereits mit den EU-Vorgaben beschäftigen. An die erste Begegnung damit erinnere sie sich noch genau, sagte die Unternehmerin. Kommt das Holz aus nachhaltiger Quelle, wurde es richtig markiert? „Manchmal fühlte es sich an, als müsste ich die Bäume höchstpersönlich selbst roden, um zu wissen, woher sie kommen.“</p>
<div id="attachment_27005" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27005" class="wp-image-27005 size-fusion-800" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-800x600.jpg" alt="" width="800" height="600" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-27005" class="wp-caption-text">Eindrucksvolles Bild in der frisch sanierten Göttinger Stadthalle: Über 500 Gäste beim IHK-Jahresempfang.</p></div>
<p>Nachhaltigkeit? Ja. Dieses Ziel wird in den Unternehmen geteilt, so Gerhardy.  „Aber Bürokratie, die nicht nur einigermaßen sinnfrei ist, sondern auch vielen Betrieben die Luft zum Atmen nimmt, gehört einfach schlicht abgeschafft!“</p>
<div id="attachment_27032" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27032" class="size-medium wp-image-27032" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-200x300.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-400x600.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-600x900.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-683x1024.jpg 683w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-768x1152.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-800x1200.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-27032" class="wp-caption-text">IHK-Präsident Gerhard Oppermann.</p></div>
<p>Auch IHK-Präsident Gerhard Oppermann hatte in Göttingen wie <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihk-auftakt-hannover-2025/">bereits zuvor in Hannover</a> die überbordende Bürokratie angesprochen und forderte insbesondere eine schnellere Digitalisierung der Verwaltung.</p>
<h6><strong>Fusion der Wirtschaftsförderung begrüßt &#8211; Erweiterung erwünscht</strong></h6>
<p>Die regionalen Themen in Südniedersachsen nahm Oppermanns Präsidiumskollegin Alexandra Gerhardy in den Blick. Fusion der Wirtschaftsförderung der Landkreise Göttingen und Northeim im vergangenen Jahr: Die IHK begrüßt diesen Schritt. Und Gerhardy spielte beim Jahresempfang mit dem Gedanken, dass sich auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Göttingen anschließen könnte. Auf jeden Fall forderte sie eine enge Abstimmung zwischen den beiden Einrichtungen</p>
<h6><strong>In diesem Jahr das Regionsmarketing umsetzen</strong></h6>
<p>Regionales Standortmarketing: Dafür wurden in den vergangenen beiden Jahren die Grundlagen geschaffen. In diesem Jahr müsse es nun umgesetzt werden, so Gerhardy. umgesetzt werden, forderte Gerhardy, Sie begrüßte, dass die beteiligten Kommunen trotz Haushaltskonsolidierung die angekündigten Zahlungen nicht reduzieren wollen, rief aber auch die Wirtschaft dazu auf, sich einzubringen.</p>
<h6><strong>Ausreichend Gewerbeflächen sind Pflicht</strong></h6>
<p>Die Zukunftsfähigkeit der Region hängt nicht zuletzt daran, dass Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Positiv wertete Gerhardy die gemeinsame Potenzialanalyse der Landkreise Göttingen und Northeim, der jetzt aber Umsetzungsschritte folgen müssten. Und auch hier wäre es aus Sicht der Vizepräsidentin, wenn die Stadt Göttingen mit im Boot wäre. Wichtig sei aber insbesondere, die Notwendigkeit eines ausreichenden Flächenangebots auch in der Öffentlichkeit deutlich zu machen. Denn: „Der Schutz der Umwelt und das Wachstum von Unternehmen sind schon heute kein Gegensatz mehr.“ Mit dem Angebot an Gewerbeflächen steht und fällt die Zukunftsfähigkeit der Region: „Ziehen wir hier als Region an einem Strang!“</p>
<div id="attachment_27033" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27033" class="wp-image-27033 size-fusion-800" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-800x533.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-27033" class="wp-caption-text">IHK-Präsident Gerhard Oppermann, Vizepräsidentin Alexandra Gerhardy, IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt und Christian Grascha, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer (v.l.).</p></div>
<p><strong>Beim IHK-Jahresempfang in Göttingen wurde von IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt und Niedersachsens Sozialminister Dr. Andreas Philippi <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/fachkraefte-projekt-adelante-colombia-kolumbien-suedniedersachsen/">ein Projekt vorgestellt</a>, mit dem Fachkräfte aus Kolumbien nach Südniedersachsen geholt werden sollen.</strong></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihk-jahresstart-goettingen-2025/">Jahresstart der IHK in Göttingen: Konstruktiv und mutig</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>IHK-Auftakt Hannover 2025: Kein Klagelied. Nur die Realität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2025 13:30:26 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihk-auftakt-hannover-2025/">IHK-Auftakt Hannover 2025: Kein Klagelied. Nur die Realität</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<p>Keine Drohkulisse, sondern blanke Realität: Die Krise spiegelt sich, das machte Gerhard Oppermann deutlich, längst in den Schwergewichten der deutschen Industrie wider, und das nicht zuletzt im Automobilbau. Sie ist aber auch in der Breite der Wirtschaft angekommen. Und das sei eben nicht, wie Oppermann deutlich genervt festestellte, das noch vor einiger Zeit viel zitierte Klagelied des Kaufmanns &#8222;Die aktuelle wirtschaftliche Lage der Unternehmen hier bei uns in Niedersachsen ist alarmierend.&#8220;</p>
<div id="attachment_26963" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26963" class="size-medium wp-image-26963" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-26963" class="wp-caption-text">IHK-Präsident Gerhard Oppermann.</p></div>
<h6><strong>Was die Wirtschaft um- und wegtreibt</strong></h6>
<p>Oppermann fasste zusammen, was die Wirtschaft nicht erst seit gestern um- und im schlimmsten Fall vom Standort Deutschland wegtreibt. Fehlende Verlässlichtkeit der Wirtschaftspolitik. Teure Energie. Mangelhafte Investitionsanreize, stattdessen Gängelung und Verboste. Hürden bei der Zuwanderung von Fachkräften. Auch sonst überbordende Bürokratie. Und das ganze wird nicht leichter, weil eine international ausgerichtete Wirtschaft künftig mehr auf Sicherheit angewiesen sein wird, wie der IHK-Präsident betonte.</p>
<p>Damit hatte Oppermann zusammengepackt, was Auftakt-Moderator Martin Brüning als Rucksack bezeichnete, den die deutsche Wirtschaft gerade mit sich herumschleppt. Und der ist nicht mehr zu schultern: &#8222;Der Standort Deutschland hat hohe Energie-, Arbeits- und Bürokratiekosten immer mit politischer Stabilität ausgleichen können&#8220;, sagte der IHK-Präsident vor den rund 900 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung: &#8222;Aber das ist eben aus Sicht vieler Unternehmen nicht mehr der Fall.&#8220;</p>
<h6><strong>Bei der Lage auf einer Linie<br />
</strong></h6>
<p>In seiner Lagebeschreibung liegt er damit weitgehend <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/auftakt-2025-weil-hannover-wirtschaft-stephan-ihk/">auf einer Linie mit Ministerpräsident Stephan Weil</a>. Was bedeutet: Gestritten wird kaum noch über die Symptome der Krise und ihre Ursachen. Hier stimmen mittlerweile Politik und Wirtschaft inhohem Maße überein. Ebenso bei den Zielen, was man denn erreichen wolle. Beispiel Bürokratie: Gerhard Oppermann sprach sie an und forderte konkret mehr Digitalisierung, Stiebel-Eltron-Geschäftsführer Kai Schiefelbein verstärkte in einer Podiumsdiskussion den Punkt (&#8222;In der Zeit, die wir für einen Parkplatz brauchen, wird in Osteuropa ein ganzes Werk gebaut.&#8220;) &#8211; und Stephan Weil bekannte: &#8222;Wir sind überreguliert.&#8220; So weit die Diagnose. Und alle sind sich einig: Das muss anders werden.</p>
<div id="attachment_26972" style="width: 285px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26972" class="wp-image-26972" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-475x1024.jpg" alt="" width="275" height="592" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-139x300.jpg 139w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-200x431.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-400x862.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-475x1024.jpg 475w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-600x1292.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-713x1536.jpg 713w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-768x1654.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-800x1723.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-951x2048.jpg 951w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 275px) 100vw, 275px" /></a><p id="caption-attachment-26972" class="wp-caption-text">Ministerpräsident Stefan Weil.</p></div>
<p>Zumindest wies der Ministerpräsident auf Fortschritte hin, die im Land zum Beispiel beim Bürokratieabbau erreicht habe, bei Erleichterungen für die Zuwanderung von Fachkräften zum Beispiel. Stichwort: Zentrale Ausländerbehörde.</p>
<p>Aber solchen Meldungen zum Trotz: Die alarmierende Lage der Wirtschaft, wie von IHK-Präsident Oppermann beschrieben, besteht fort. Und die Notwendigkeit des Handels bleibt nicht nur, sondern der Druck hat sich erhöht. Noch vor Jahresfrist hießt es beim hannoverschen IHK-Auftakt: Es muss etwas passieren. Zwölf Monate später erklärte Ministerpräsident Stephan Weil an gleicher Stelle, noch in diesem Jahr müsse die Trendwende geschafft werden. Allerdings scheint der Berg an Aufgaben nicht wesentlich kleiner geworden zu sein. Und ein Erkenntnisproblem, was denn nun angefasst werden muss, gibt es schon länger nicht mehr.</p>
<p>Immerhin: Niedersachsen hat nach Weils Worten keine landesspezifischen Probleme, teilt aber alle Standortprobleme, die Deutschland gerade hat.  Weil bekannte sich einmal mehr zum Industrieland Niedersachsen und zum Ziel, bei der Energie Vorreiter unter den Bundesländern zu sein. Die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stehe für die Landesregierung ganz weit oben, betonte Weil. Eines seiner Ziele: Den Investitionsstau auflösen. Wie Gerhard Oppermann zeigte der Ministerpräsident in Richtung USA mit einer äußerst investitionsfreundlichen Politik in den vergangenen Jahren.</p>
<p>&#8222;Wirtschaft braucht Investitionsanreize – keine Gängelung, keine Verbote&#8220;, sagte der IHK-Präsiden: &#8222;Gerade in unsicheren Zeiten ist es wichtig, den Unternehmen in unserem Land einen Grund, mehr noch: einen Sinn zu geben, in Deutschland zu investieren.&#8220; Und er spannte mit solchen Gedanken noch einen größeren Bogen: Oppermann forderte eine Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft, und zwar in mehrfacher Hinsicht.</p>
<h6><strong>Mehr Soziale Marktwirtschaft wagen</strong></h6>
<p>So betont die Soziale Marktwirtschaft Initiative und Unternehmertum: Freiheit und eigenes Engagement würden ebenso groß geschrieben wie die Verlässlichkeit einer Solidargemeinschaft, so Oppermann: &#8222;Es braucht keinen Staat, der uns sagt, wie wir Wirtschaft gestalten. Was wir brauchen, sind ein freier und fairer Wettbewerb und Raum zum Gestalten.&#8220; Und zwar mit den richtigen Rahmenbedingungen: Er nannte zum Beispiel die CO2-Bepreisung als marktwirtschaftliches Instrument, das Unternehmen motiviere, Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln. Gerade in mittelständischen Familienunternehmen sei Nachhaltigkeit verankert, so der IHK-Präsident. Und: &#8222;Die Wirtschaft in Niedersachsen hat Lust auf Zukunft.&#8220;  In diesem Sinne: &#8222;Wir müssen wieder mehr Soziale Marktwirtschaft wagen&#8220;, rief der den Auftakt-Gästen im Hannover Congress Centrum zu.</p>
<h6><strong>Kulturwandel und Konsens</strong></h6>
<p>Dazu sei jedoch ein echter Kulturwandel nötig und ebenso ein breiter Konsens: Hier waren sich Oppermann, Stephan Weil und auch IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt einig: Die nötigen Veränderungen müssen gewollt sein. Und angesichts der Krise gibt es dafür nur ein kurzes Zeitfenster. In diesem Jahr müsse die Wende kommen. Dann wird die Lage in einem Jahr besser aussehen als jetzt. So Ministerpräsident Stephan Weil.</p>
<p><strong>Auf der Auftakt-Bühne<a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihk-auftakt-2025-unternehmerinnen-berichten/"> berichteten auch zwei junge Unternehmerinnen über ihre Erfahrungen: </a> Johanna Heise, Teil der jüngsten Generation an der Spitze des Medienunternehmens Heise. Und Amy Jedlicka, Gründerin von Molly Suh &#8211; ein Unternehmen, das nachhaltige Kerzen herstellt.</strong></p>
<div id="attachment_26976" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26976" class="wp-image-26976 size-fusion-800" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-800x558.jpg" alt="" width="800" height="558" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-200x139.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-300x209.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-400x279.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-600x418.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-768x535.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-800x558.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-26976" class="wp-caption-text">Gründerinnen beim IHK-Auftakt: Amy Jedlicka (r.) und Johanna Heise, befragt von Martin Brüning.</p></div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihk-auftakt-hannover-2025/">IHK-Auftakt Hannover 2025: Kein Klagelied. Nur die Realität</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>IHK-Auftakt 2025: Unternehmerinnen berichten</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jan 2025 12:38:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Auftakt 2025 berichten Amy Jedlicka, Gründerin und Geschäftsführerin der Northeimer Molly Suh GmbH, und Johanna Heise, Gesellschafterin der hannoverschen heise group, von ihren unternehmerischen Erfahrungen, Ideen und Motivation.  Amy Jedlicka kam 2011, nach dem Lockdown, die Idee, umweltfreundliche, nachhaltige Kerzen zu produzieren, die nicht aus Paraffin bestehen. Und begann zusammen mit ihrem Mann Maurice  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Beim Auftakt 2025 berichten Amy Jedlicka, Gründerin und Geschäftsführerin der Northeimer Molly Suh GmbH, und Johanna Heise, Gesellschafterin der hannoverschen heise group, von ihren unternehmerischen Erfahrungen, Ideen und Motivation. </strong></h6>
<p>Amy Jedlicka kam 2011, nach dem Lockdown, die Idee, umweltfreundliche, nachhaltige Kerzen zu produzieren, die nicht aus Paraffin bestehen. Und begann zusammen mit ihrem Mann Maurice Jedlicka zu recherchieren. Warum kann man Kerzen nicht nachhaltiger herstellen, fragten sich die beiden. Seit Ende 2021 produzieren und verkaufen sie mit ihrer Molly Suh GmbH Kerzen und Teelichter aus genutzten pflanzlichen Fetten, ohne Paraffine, Palm- oder Sojaöl. Dazu werden die Fette in einem Re- und Upcyclingprozess aufgewertet und zu einem neuen Lebenszyklus geformt. &#8222;Meine Vision ist es, mit Molly Suh die Home-Fragnance-Branche nachhaltig zu revolutionieren&#8220;, erklärt die Unternehmerin beim Auftakt. Mit der &#8222;Höhle der Löwen&#8220; 2023 sei der Durchbruch gekommen &#8211; &#8222;das hat uns den richtigen Push gegeben.&#8220; Der Gründungsweg sei hart gewesen &#8211; neben einem 40-Stunden-Job. Besonders die Themen Finanzierung und Liquidität seien nach wie vor eine Herausforderung. Denn bislang ist Molly Suh komplett eigenfinanziert. Das alles hält Amy Jedlicka jedoch nicht davon ab, weiterzumachen, und vor allem kräftig zu wachsen: &#8222;Mich begeistert am Unternehmertum, dass ich jeden Tag aufs Neue kreativ sein kann!&#8220;</p>
<p>Johanna Heise ist Gesellschafterin im hannoverschen Familienunternehmen Heise. Dort verantwortet sie den Bereich Brand &amp; Culture sowie den 2024 neu gegründeten Geschäftsbereichs „heise ventures“. &#8222;Ich habe die Ehre, viel in unserem Familienunternehmen neu gestalten zu dürfen.&#8220; Mit heise ventures will das Unternehmen mit Start-Ups Innovationen ins Familienunternehmen holen und für sich nutzen. Inzwischen sind die ersten Schritte getan und das Netzwerk steht. Mit dem Projekt &#8222;Women in Tech Events&#8220; fördert Heise gezielt den Austausch und das Interesse von Frauen innerhalb und für die IT-Branche. Für das laufende Jahr hat sich die 25-jährige Unternehmerin vorgenommen, die Sichtbarkeit von Heise als Marke weiter zu erhöhen und die Bedürfnisse der Leserinnen und Leser sowie Kundinnen und Kunden positiv zu bedienen.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihk-auftakt-hannover-2025/">Mehr zum Auftakt 2025: IHK-Präsident Gerhard Oppermann</a></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/auftakt-2025-weil-hannover-wirtschaft-stephan-ihk/">Mehr zum Auftakt 2025: Ministerpräsident Stephan Weil</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihk-auftakt-2025-unternehmerinnen-berichten/">IHK-Auftakt 2025: Unternehmerinnen berichten</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Vom &#8222;Spirit&#8220; der Sozialen Marktwirtschaft</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/spirit-soziale-marktwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 15:37:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gut sechs Wochen war eine Ausstellung zu den Anfängen der Sozialen Sozialen Marktwirtschaft in der IHK Hannover zu sehen. Zum Abschluss kamen der Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Nils Goldschmidt und Hannovers Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr in die IHK. Der Geist, der „Spirit“ der Sozialen Marktwirtschaft: Mit Dr. Petra Bahr war es eine Theologin, die in der  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/spirit-soziale-marktwirtschaft/">Vom &#8222;Spirit&#8220; der Sozialen Marktwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Gut sechs Wochen war eine Ausstellung zu den Anfängen der Sozialen Sozialen Marktwirtschaft in der IHK Hannover zu sehen. Zum Abschluss kamen der Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Nils Goldschmidt und Hannovers Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr in die IHK.<br />
</strong></h6>
<p>Der Geist, der „Spirit“ der Sozialen Marktwirtschaft: Mit Dr. Petra Bahr war es eine Theologin, die in der IHK Hannover genau daran erinnerte. Ausgerechnet – oder ungewöhnlicherweise – eine Theologin? Kein, keineswegs. Denn schließlich hat die Soziale Marktwirtschaft eine „Tiefengrammatik“, sagte Bahr, die von Ideen aus beiden großen Kirchen gespeist ist. Auch wenn sich manche heute fragten, wo diese Tiefengrammatik denn noch zu erkennen sei.</p>
<p>Bahr, Regionalbischöfin in Hannover und Mitglied des Deutschen Ethikrates, sprach anlässlich einer Ausstellung zur Sozialen Marktwirtschaft, die über <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/soziale-marktwirtschaft/">mehrere Woche in der IHK Hannover zu sehen war</a> und jetzt zu Ende ging. Die Theologin setzte dabei noch vor dem Urknall der Sozialen Marktwirtschaft an: Der war zu hören, als Alfred Müller-Armack irgendwann 1946 auf der Treppe eines westfälischen Klosters ausrief, wie es heißen muss: „Soziale Marktwirtschaft, Sozial mit großem S“.</p>
<h6><strong>Suche nach einem Neubeginn</strong></h6>
<p>Doch schon in den Jahren davor, noch während des Krieges, trafen sich Kreisau, in Freiburg Menschen, die über eine Zukunft Deutschlands nach der nationalsozialistischen Diktatur nachdachten.  Dabei ging es Bahr, wenig überraschend, nicht um die ordnungspolitischen Grundsätze, wie sie vor allem im Freiburger Kreis entwickelt wurden, und ihre Bedeutung in der Sozialen Marktwirtschaft. Sondern um das, was die Männer und Frauen damals antrieb: Auf den Trümmern eines auch moralisch völligen Zusammenbruchs nach Ideen für einen Neuanfang zu suchen, und das nicht nur mit Kraft und Fantasie, sondern auch mit einem Höchstmaß an persönlicher Risikobereitschaft.</p>
<p>Dieser Gedanke vom „Spirit“ der Sozialen Marktwirtschaft kam an im IHK-Plenarsaal. Bei allem Unbehagen für eine unzureichende ökonomische Bildung, über die Darstellung von Wirtschaft in der Öffentlichkeit als „Täter“, von Unternehmerinnen und Unternehmern, die – so Petra Bahr – in Medien grundsätzlich „diskreditierungsfähig“ seien: IHK-Präsident Gerhard Oppermann machte deutlich, gerichtet (nicht nur) an die Teilnehmenden im IHK-Plenarsaal, dass sie alle in der Pflicht stünden, um dieses Bild geradezurücken.</p>
<p>Der Impuls von Petra Bahr machte aber noch ein weiteres deutlich: Wie sinnvoll ein Dialog zwischen unterschiedlichen Bereichen auch heute sein kann. Am Beginn der Sozialen Marktwirtschaft war die Verbindung zwischen kirchlich-werteorientiertem und ökonomischen Vorstellungen allein durch die handelnden Personen untrennbar – Müller-Armack zum Beispiel war (auch) Religionssoziologe, der Freiburger Kreis mit der Bekennenden Kirche verbunden.</p>
<h6><strong>Subsidiarität: Auf der richtigen Ebene bleiben</strong></h6>
<p>Stark geprägt von der katholischen Soziallehre ist ein Begriff, den Petra Bahr in ihrem Vortrag besonders hervorhob: Subsidiarität. Verbunden ist dieser Begriff besonders mit Oswald von Nell-Breuning. Der Jesuit, in aller Regel als Nestor der katholischen Soziallehre bezeichnet, schrieb ihn 1931 seinem Papst Pius XI. in dessen Enzyklika zu Wirtschaft und Gesellschaft.</p>
<p>Heute ist Subsidiarität nicht nur in den Soziallehren beider christlicher Kirchen verankert, sondern auch in den Grundsätzen der Europäischen Union. Ganz leicht zu erklären ist Subsidiarität nicht – hier nur so viel: Entscheidungen sollen auf der Ebene der jeweils Betroffenen fallen; der Staat ist nur für solche Aufgaben zuständig, die nicht von kleineren Einheiten bewältigt werden können, bis hinunter zur Familie.</p>
<p>Nur: Wird Subsidiarität auch gelebt? Petra Bahr beschrieb einen „heimlichen Trend zur Verstaatlichung ehemals subsidiär geplanter Bereiche.“ Was sie meint, lässt sich, das Subsidiaritätsprinzip vor Augen, wohl so beschreiben: Entscheidungen und Vorgaben werden im wahrsten Sinnen von oben herab getroffen, über die Köpfe de jeweils Betroffenen hinweg. Was zwar zu komplizierten Regeln, aber jedenfalls nicht zu deren Akzeptanz führen mag.</p>
<p>Dieser Trend, die Verlagerung von Verantwortung auf leisen Sohlen auf die nächsthöheren Ebene, werde zu wenig thematisiert,  sagt Bahr, führe aber zu hausgemachten Problemen: „Dazu braucht man keine Krisen.“ Und man denkt unwillkürlich an Regelungswut und überbordende Bürokratie.</p>
<h6><strong>Argumente von anderer Seite</strong></h6>
<p>Unter kaum etwas leiden Unternehmen in Deutschland gerade mehr als unter einem Übermaß an Regulierung. Subsidiarität ist eine Leitlinie, um das Vordringen des Staates in alle möglichen Lebensbereiche zu verhindern. Zum Argument, dass ein Abbau von Bürokratie allein deshalb nötig ist, weil sie in Unternehmen eine Wachstumsbremse ist, kommt damit ein weiteres hinzu: Wenn man Subsidiarität als Baurichtlinie einer dem Menschen dienenden Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung nimmt, führt das zu weniger Komplexität und damit zu mehr Freiheit führt.</p>
<p>Und Freiheit ist schließlich einer der beiden Pole, zwischen denen die Soziale Marktwirtschaft balanciert. „Sinn der Sozialen Marktwirtschaft ist es , das Prinzip der Freiheit auf dem Markte mit dem des sozialen Ausgleichs zu verbinden“, formulierte schon Alfred Müller-Armack. Und bereits Anfang 1947 hieß es im Geschäftsbericht der IHK Hannover unter dem Stichwort „beste Wirtschaftsform“, das sei eine „Synthese zwischen freier Initiative und sozialem Willen.“</p>
<h6><strong>Neue Herausforderungen</strong></h6>
<p>So die Anfänge. Heute jedoch stellen sich andere Aufgaben als in den frühen Jahren der Sozialen Marktwirtschaft. Klimawandel, Digitalisierung, Zukunft der Arbeit. Was alles andere bedeutet, als dass man unvermeidlich Menschen einschränken muss. Vielmehr geht es darum: „Spielregeln verändern, ohne dass wir den Menschen die Freiheit nehmen“, erklärte in Hannover der Ökonom Professor Dr. Nils Goldschmidt, unter anderem Vorsitzender der <a href="https://www.asm-ev.de/">Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft</a>. Verbieten und ersetzen, selbst predigen – das habe alles seine Berechtigung, wenn man gesellschaftliche Ziele erreichen wolle, so Goldschmidt, der auch Theologe ist und außerdem einer von Petra Bahrs Kollegen im Deutschen Ethikrat. Aber zu einer freiheitlichen (Markt-)Ordnung passt eben eine CO<sub>2</sub>-Bepreisung und nicht ein Verbot.</p>
<h6><strong>Plädoyer gegen Radikalität</strong></h6>
<p>Goldschmidt hielt in Hannover ein Plädoyer gegen Radikalität. Das ist umso aktueller, als gerade jetzt radikale Ansätze wieder Konjunktur haben, für die Wirtschaft insgesamt oder auch zum Abbau der Bürokratie. Angesichts solcher Vorbilder ist an verschiedenen Stellen die Diskussion aufgebrochen, wie solche freien Radikale zur Sozialen Marktwirtschaft passen. Der Wirtschaftsethiker empfiehlt Augenmaß statt Radikalität, „der Mittelweg ist eben nicht der Tod.“ Radikale Probleme erforderten eben nicht unbedingt radikale Lösungen. Aber eben die richtigen Spielregeln, „nämlich solche, die dem Menschen dienlich sind.“</p>
<p>Denn der Mensch steht im Mittelpunkt der Sozialen Marktwirtschaft. Jeden und jede zu befähigen, einen Platz in der Gesellschaft zu finden: Das sei das Ziel, so Nils Goldschmidt, der den berühmten Titel eines Buches von Ludwig Erhard in einer klaren Betonung verstanden wissen will: Nicht „<strong>Wohlstand</strong> für alle“, sondern „Wohlstand für <strong>alle</strong>“.</p>
<p>Und bei der Befähigung von Menschen, das durfte zum Abschluss der Ausstellung nicht unerwähnt bleiben, hat die IHK ihre besondere Rolle. Darauf wies Maike Bielfeldt hin, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover. Berufliche Bildung, und zwar passend zu den aktuellen Anforderungen: Das ist eine Kernkompetenz der IHK: von der Lehre über die Fort- und Weiterbildung bis zur Anpassung und Ergänzung von Qualifikationen – und damit Menschen ermöglichen, auch heute ihren Platz in der Sozialen Marktwirtschaft zu finden.</p>
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		<title>Nils Goldschmidt: Soziale Marktwirtschaft fällt nicht vom Himmel</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/soziale-marktwirtschaft-goldschmidt-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 14:05:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
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		<category><![CDATA[Nils Goldschmidt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Zukunftskonzept, dass aber immer neu justiert werden muss: Soziale Marktwirtschaft: Das Engagement braucht, und in das man investieren muss. Sagt Professor Nils Goldschmidt, unter anderem Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft im NW-Interview. Herr Professor Goldschmidt, haben wir uns eigentlich in Deutschland so sehr an die Soziale Marktwirtschaft gewöhnt, dass man daran erinnern muss, was  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/soziale-marktwirtschaft-goldschmidt-1/">Nils Goldschmidt: Soziale Marktwirtschaft fällt nicht vom Himmel</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Ein Zukunftskonzept, dass aber immer neu justiert werden muss: Soziale Marktwirtschaft: Das Engagement braucht, und in das man investieren muss. Sagt Professor Nils Goldschmidt, unter anderem Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft im NW-Interview. </strong></h6>
<p><strong>Herr Professor Goldschmidt, haben wir uns eigentlich in Deutschland so sehr an die Soziale Marktwirtschaft gewöhnt, dass man daran erinnern muss, was wir an ihr haben? Und ist das der Grund, weshalb Sie mit der Ausstellung zur Sozialen Marktwirtschaft, die aktuell in der IHK Hannover zu sehen ist, in Deutschland unterwegs sind?</strong></p>
<p><strong>Goldschmidt: </strong>Das ist sicherlich einer der der wesentlichen Gründe. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir nicht nur rückblickend an die Soziale Marktwirtschaft erinnern, sozusagen aus Respekt vor ihr. Sondern wir müssen uns wieder mehr und mehr klar machen, dass die Soziale Marktwirtschaft eine Ressource ist. Eine Ressource, die wir für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung, aber auch für den sozialen Zusammenhalt brauchen.</p>
<p>Soziale Marktwirtschaft als Ressource zu verstehen, bedeutet auch, dass wir in sie investieren müssen. Wir brauchen wieder mehr ein Gespür dafür, dass Soziale Marktwirtschaft etwas ist, was uns allen gut tut und uns ermöglicht, in einer freien und in einer sozial ausgewogenen Gesellschaft zu leben.</p>
<div id="attachment_26612" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Sitzgruppe_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26612" class="size-medium wp-image-26612" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Sitzgruppe_web-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Sitzgruppe_web-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Sitzgruppe_web-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Sitzgruppe_web-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Sitzgruppe_web-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Sitzgruppe_web-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Sitzgruppe_web-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Sitzgruppe_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-26612" class="wp-caption-text">Das Bild Müller-Armacks in einer historischen Sitzgruppe als Teil der Ausstellung zur Sozialen Marktwirtschaft.</p></div>
<p>Die Ausstellung, mit der wir in Deutschland unterwegs sind, soll helfen, dies deutlich zu machen. Aber eben nicht nur, um die Soziale Marktwirtschaft zu polieren und zu zeigen, wie schön sie doch ist. Sondern um zu verstehen, dass sie etwas ist, das gerade junge Menschen immer wieder neu erlernen müssen. Soziale Marktwirtschaft fällt nicht vom Himmel, sondern ist etwas, in das wir immer neu investieren müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aber zunächst mal schlicht und ergreifend die Frage: Wer sollte die Ausstellung in der IHK besuchen?</strong></p>
<p><strong>Goldschmidt: </strong>Wie ich gerade schon angedeutet habe: Es geht uns darum, insbesondere junge Menschen für die Soziale Marktwirtschaft zu begeistern, ihnen ein Gespür für dieses Konzept zu geben. Wir haben die Ausstellung so konzipiert, dass man sie als Schulklasse besuchen kann. Wir haben Lehr- und Lernmaterialien entwickelt, so dass ein Lehrer, eine Lehrerin im Vorfeld den Besuch vorbereiten kann. Aber natürlich: Die Ausstellung ist offen für jeden und für jede – bis hin zu allen, die vielleicht sogar die Anfangszeiten der Sozialen Marktwirtschaft noch miterlebt haben. Oder die in den 60er, 70er und 80er Jahren in ihr groß geworden sind.</p>
<p>Wir wollen verständlich machen, dass die Soziale Marktwirtschaft ein großartiges Konzept ist. Und eines, das auch sehr erfolgreich war und ist.</p>
<p>Denn es gibt gar nicht so viele ökonomische Systeme, die sich derart erfolgreich durchgesetzt und etabliert haben wie die Soziale Marktwirtschaft. Das zu erleben und zu verstehen, ist wichtig für alle. Aber natürlich insbesondere für diejenigen, die jetzt in diese Soziale Marktwirtschaft, die in unsere Gesellschaft und Wirtschaftsordnung hineinwachsen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich bin mit dem Begriff Soziale Marktwirtschaft aufgewachsen und habe ihn sozusagen verinnerlicht. Aber erst jetzt, im Zusammenhang mit der Ausstellung, habe ich gemerkt, wie wenig konkret ich mich damit beschäftigt habe. Also mit der Frage: Was macht denn die Soziale Marktwirtschaft eigentlich aus? Man findet natürlich Antworten: Zunächst, also in den 50er und 60er Jahren, waren es die Themen Bildung, Vermögensaufbau, Wohneigentum. Dann später das Stabilitätsgesetz mit der Festschreibung des magischen Vierecks – Wachstum, Arbeitslosigkeit, Inflation und Außenhandelsbilanz. Aber was gehört aus heutiger Sicht dazu?</strong></p>
<p><strong>Goldschmidt: </strong>Trotz aller unterschiedlichen Herausforderungen, die jede Zeit mit sich bringt, hat die Soziale Marktwirtschaft einen stabilen Kern: Es geht um die Freiheit der Menschen. Es geht um die Möglichkeiten der Menschen. Und es geht um die Befähigung von Menschen.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht der Gedanke, dass wir Rahmenbedingungen beziehungsweise Spielregeln gestalten, innerhalb derer sich der Mensch frei entfalten kann.</p>
<p>Natürlich: Die Probleme der 50er, der 60er und 70er Jahre sind andere, als wir sie heute haben. Nach dem Krieg war es zunächst wesentlich, den Wiederaufbau zu regeln und die Kriegsfolgen zu stemmen. Hierfür war ein gewisses Maß an Umverteilung und der Ausbau sozialer Sicherheit notwendig. Heute sind es andere Fragen nach dem Klimawandel, der Digitalisierung und dem demografischen Wandel. Aber ich glaube, dass die Soziale Marktwirtschaft auch Antworten auf diese neuen Fragen hat.</p>
<p>Die sind aber nicht vorgefertigt. Die Soziale Marktwirtschaft ist eine Versuchsvorschrift, die sagt, wie man vorgehen sollte, um Antworten auf neue Herausforderungen zu finden. Die Grundidee ist dabei: Wir greifen nicht in die Märkte ein, aber wir bauen Leitplanken für den Markt, für die Wirtschaft, so dass die Ziele erreicht werden, die wir erreichen wollen. Wenn wir das Ziel haben, den Klimawandel zu begrenzen und die ökologische Krise abzuwenden oder einzudämmen, soweit es überhaupt noch möglich ist, dann müssen wir uns überlegen:</p>
<p>Was sind gute Regeln? Zum Beispiel die Einführung einer funktionierenden CO<sub>2</sub>-Steuer oder Emission von CO<sub>2</sub>-Zertifikaten, wie wir sie ja zum Teil auf europäischer Ebene schon haben. In gleicher Weise müssen wir uns überlegen, wie wir mit den planetaren Grenzen umgehen, also beispielsweise mit exzessivem Landverbrauch. Immer geht es darum, über Spielregeln nachzudenken.</p>
<p>Was aber der konkrete Inhalt dieser Spielregeln ist, das hängt von den konkreten Bedingungen ab und von den Herausforderungen der jeweiligen Zeit. Und die wandeln sich. Aber der Gedanke: Wir gestalten Spielregeln und greifen nicht in den Markt ein, das ist der bleibende, überzeitliche Kern der Sozialen Marktwirtschaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Es gibt in Hannover ein Projekt, an dem die Continental AG als Technologiekonzern beteiligt ist, aber auch die IHK. Dabei geht es darum, Menschen zu qualifizieren, insbesondere auch angesichts des digitalen Wandels, angesichts einer umfassenden Transformation. Und zu sagen, welche Qualifikationen werden künftig benötigt und wie kriegt man es hin? Und man lässt die Menschen nicht alleine, sondern schafft Einrichtungen, in denen diese Bildungsqualifikationen erlernt werden können. Ist das zum Beispiel auch so ein Ausfluss dieses Gedankens der Sozialen Marktwirtschaft, der so ein bisschen verinnerlicht ist, der aber tatsächlich dazugehört?</strong></p>
<p><strong>Goldschnmidt:</strong> Definitiv. Bildung ist ein zentrales Element in der sozialen Marktwirtschaft. Deren Vordenker haben immer betont, dass es darum geht, Menschen zu bilden. Oder wie man heute sagen würde, im Anschluss an Amartya Sen und Martha Nussbaum (der eine Ökonomie-Nobelpreisträger, die andere ebenfalls vielfach ausgezeichnete Ethikerin, Anm. d. Red), es geht um Befähigung. Es geht darum, Menschen die Möglichkeit zu geben, ein gutes Leben mit guten Gründen zu führen. Also nicht nur darum, dass wir formal alle gleich sind und gleiche Freiheiten haben. Sondern darum, dass der Mensch auch die Möglichkeit hat, diese Freiheit zu nutzen. Und dafür brauchen wir Bildung.</p>
<div id="attachment_26619" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-1.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26619" class="size-medium wp-image-26619" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-1-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-1-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-1-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-1-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-1-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-1-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Loriot_1_web-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-26619" class="wp-caption-text">Loriot wirbt für die Soziale Marktwirtschaft: Bildung ist die Grundlage.</p></div>
<p>Das Konzept der Dualen Berufsausbildung, wie wir es in Deutschland etabliert haben, ist ganz eng verknüpft mit der Sozialen Marktwirtschaft. Es geht eben nicht darum, Menschen nur im Sinne eines mechanischen Aktors zu qualifizieren, damit er dann gut eingesetzt werden kann. Sondern es geht darum, Menschen so umfassend zu qualifizieren, dass sie selbst den Eindruck haben, ein gutes, ein gewinnbringendes, ein erfüllendes Leben führen zu können.</p>
<p>Zugleich  ist es auch ist es für die wirtschaftliche Seite der Sozialen Marktwirtschaft wesentlich, dass wir gut ausgebildete Menschen haben. Gut ausgebildete Menschen sind im Zweifel kreativer, haben Ideen, können neue Dinge einbringen. Und das ist natürlich einer der Motoren unserer Wirtschaft: Markt und Wettbewerb führen dazu, dass Innovationen entstehen. Aber dafür brauchen wir auch qualifizierte Menschen, die dahinter stehen. Deswegen ist auch ökonomisch Bildung ganz zentral. Und wenn wir sehen &#8211; und das ist sicherlich eine der großen Leerstellen unserer Sozialen Marktwirtschaft &#8211; wie groß die Bildungskluft ist zwischen jungen Menschen, die aus sozioökonomisch guten und sozioökonomisch eher schlechter gestellten Haushalten kommen, immer noch ist, dann haben wir da eine ganz große Aufgaben: Neu über Bildung nachdenken und Chancen ermöglichen gerade auch für diejenigen, die schwierige Startbedingungen haben.</p>
<p>Wenn man sieht, dass von Kindern, die aus schwierigeren sozioökonomischen Verhältnissen kommen, um die 20 Prozent Abitur machen und das die Quote bei denjenigen, die aus guten sozioökonomischen Haushalten kommen, bei 80 Prozent liegt, dann haben wir eine massive Schieflage. Hier zu investieren, Chancengerechtigkeit herzustellen: Ich glaube, das ist eine ganz entscheidende Stellgröße der Sozialen Marktwirtschaft.</p>
<p>Und wenn ich einen Satz noch anfügen darf: Das bekannte Buch von Ludwig Erhard, 1957 erschienen, trägt den Titel „Wohlstand für alle“. Aus meiner Sicht eine Frage der Betonung: Eben nicht primär <strong>Wohlstand</strong> für alle, sondern Wohlstand für <strong>alle</strong>. Davon spricht Ludwig Erhard auch zu Beginn: Es geht um die Sozialisierung von Fortschritt und Gewinn. Sozialisierung in dem Sinne, das jeder Mensch seinen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg haben soll. Das ist das Versprechen der Sozialen Marktwirtschaft. Es geht um jeden einzelnen und jede einzelne: Alle sind wichtig. Und deswegen müssen wir uns auch dafür einsetzen, dass jeder die Möglichkeit bekommt, tatsächlich ein gutes Leben führen zu können.</p>
<p>Wettbewerbsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft, ethische Grundlage und eine frühe Rolle der IHK Hannover: <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/soziale-marktwirtschaft-goldschmidt-2/">Hier der zweite Teil des Interviews mit Nils Goldschmidt.</a></p>
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<h6><strong><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Nils_Goldschmidt_hoch_web.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-26615 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Nils_Goldschmidt_hoch_web-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Nils_Goldschmidt_hoch_web-200x300.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Nils_Goldschmidt_hoch_web-400x600.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Nils_Goldschmidt_hoch_web-600x900.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Nils_Goldschmidt_hoch_web-683x1024.jpg 683w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Nils_Goldschmidt_hoch_web-768x1152.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Nils_Goldschmidt_hoch_web-800x1200.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/11/Nils_Goldschmidt_hoch_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>Dr. Nils Goldschmidt (54) ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Siegen und beschäftigt sich dort unter anderem mit ökonomischer Bildung. Studiert hat er in Freiburg neben VWL auch Theologie. Seit rund zehn Jahren ist er Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft in Tübingen. Er wurde in diesem Jahr in den <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/10/goldschmidt-ethikrat/">Deutschen Ethikrat</a> berufen und ist einer der beiden ersten Wirtschaftswissenschaftler in diesem Gremium.</strong></h6>
<h6 class="fusion-responsive-typography-calculated" data-fontsize="18" data-lineheight="27px"><strong>Am 2. Dezember ist Nils Goldschmidt zu Gast in der IHK Hannover, gemeinsam mit Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr. Beide sind Mitglieder des Deutschen Ethikrates. Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie <a href="https://event.hannover.ihk.de/soziale-marktwirtschaft" data-auto-event-observed="true">hier</a>.</strong></h6>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/soziale-marktwirtschaft-goldschmidt-1/">Nils Goldschmidt: Soziale Marktwirtschaft fällt nicht vom Himmel</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Investieren in den sozialen Zusammenhalt</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/soziale-marktwirtschaft-goldschmidt-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 13:45:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Noch bis zum 6. Dezember ist in der IHK Hannover eine Ausstellung zur Sozialen Marktwirtschaft zu sehen. Zusammengestellt wurde sie von der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft. Deren Vorsitzender Professor Dr. Nils Goldschmidt äußert sich im zweiten Teil des NW-Interviews zur Konkurrenzfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft angesichts neuer Systemkonkurrenz und zur Ethik in der Wirtschaft. Am 2. Dezember  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/soziale-marktwirtschaft-goldschmidt-2/">Investieren in den sozialen Zusammenhalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Noch bis zum 6. Dezember ist in der IHK Hannover eine Ausstellung zur Sozialen Marktwirtschaft zu sehen. Zusammengestellt wurde sie von der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft. Deren Vorsitzender Professor Dr. Nils Goldschmidt äußert sich im zweiten Teil des NW-Interviews zur Konkurrenzfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft angesichts neuer Systemkonkurrenz und zur Ethik in der Wirtschaft.<br />
Am 2. Dezember ist Nils Goldschmidt zu Gast in der IHK Hannover, gemeinsam mit Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr. Beide sind Mitglieder des Deutschen Ethikrates. Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie <a href="https://event.hannover.ihk.de/soziale-marktwirtschaft">hier</a>.<br />
</strong></h6>
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<p><strong>Herr Professor Goldschmidt, im ersten Teil des Interviews haben Sie gesagt: Die Soziale Marktwirtschaft war ein absolutes Erfolgsmodell, sie ist eine Ressource. Aber jetzt gibt es ja auch neue Konkurrenz, insbesondere zum Beispiel die sehr stark gelenkten Marktwirtschaften wie insbesondere China. Ist die Soziale Marktwirtschaft da konkurrenzfähig?</strong></p>
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<p><strong>Goldschmidt: </strong>Aber sicherlich! Natürlich kann ich, im Scherz gesprochen, als Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft auch nichts anderes sagen. Aber wir müssen, glaube ich, zwei Dinge auseinanderhalten. Der Aufstieg Chinas ist zum einen auch eine Erfolgsgeschichte der Marktwirtschaft. Die Öffnung hin zu Märkten hat dazu geführt, dass dort heute weniger als ein Prozent der Bevölkerung in absoluter Armut lebt. Mitte der 80er Jahre waren es noch über 40 Prozent. Und das ist für jeden einzelnen Menschen wichtig, der aus dieser absoluten Armut herausgekommen ist. Es ist aber nicht ein Erfolg der staatlichen Lenkung, sondern es ist ein Erfolg der Öffnung hin zur Marktwirtschaft.</p>
<p>Zum anderen: China hat ein Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, das noch ungefähr bei einem Drittel dessen liegt, was wir in Deutschland haben. Wenn sich ein Land entwickelt, wenn Menschen besser ausgebildet werden, wenn Menschen auch reicher werden und ganz andere Möglichkeiten haben, dann bin ich eigentlich ganz hoffnungsfroh, dass sich ein Modell wie die Soziale Marktwirtschaft als das überlegenere erweisen und eingefordert wird. Es geht mit Blick auf den Menschen eben immer auch um deren personale Würde, dass Menschen nicht als bloßer Produktionsfaktor gesehen werden. Wir dürfen uns nicht blenden und zu sehr verunsichern lassen von Entwicklungslinien, die scheinbar ein Erfolg sind, aber letztendlich nicht den Weg in Richtung Sozialer Marktwirtschaft, die wirtschaftlichen Erfolg mit Menschenwürde verbindet, gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sie sind nicht nur Volkswirt, sondern auch Theologe. Als die Soziale Marktwirtschaft entstand, haben die christliche Soziallehre und der Ordoliberalismus zusammengewirkt. Ist so eine Verbindung heute noch relevant in einer immer säkulareren Umgebung und bei einer schwindenden Bedeutung der Kirchen?</strong></p>
<p><strong>Goldschmidt: </strong>Auf jeden Fall. Die Bedeutung des Christentums war für die Herausbildung der Sozialen Marktwirtschaft sicherlich bedeutsam. Wir müssen, obwohl ich katholischer Theologe bin, aber anerkennen, dass es insbesondere der protestantische Glaube war, der am Anfang die Soziale Marktwirtschaft mitgeprägt hat. Die meisten Gründungsväter und Gründungsmütter der Sozialen Marktwirtschaft waren protestantisch verwurzelt.</p>
<p>Der Freiburger Kreis <em>(eine regimekritische Gruppe insbesondere von Professoren der Universität Freiburg während der NS-Zeit, Anm. d. Red)</em> hat aus einer christlichen Überzeugung heraus das Regime abgelehnt und an Ideen gearbeitet, die später die Soziale Marktwirtschaft prägen sollten.</p>
<p>Es geht um den Menschen. Wirtschaft ist ein Mittel, aber nie das Ziel einer Wirtschaftsordnung, sondern es geht darum, den Menschen die Möglichkeit zu geben, wie ich bereits gesagt habe, ein gutes Leben führen zu können. Diese Sichtweise ist ganz sicher auch ein christliches Erbe des Konzepts. Und man sollte auch deutlich machen, dass die Soziale Marktwirtschaft von Anbeginn eine normativ geprägte Ordnung ist. Konzept ist. Die Soziale Marktwirtschaft ist eben nicht nur eine Wirtschaftsordnung, sondern immer auch eine Gesellschaftsordnung.</p>
<p>Es geht um das gute Leben. Nicht nur um eine effiziente Produktion. Sich heute auf gemeinsame Werte zu einigen, wird nicht einfacher: Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Es gibt viele verschiedene Werte in unserer Gesellschaft, die zum Glück sehr bunt und sehr vielfältig geworden ist. In der auch andere Ansichten, andere Religionen eine Rolle spielen. Aber die normativen Aspekte &#8211; Was ist ein gutes Leben? Was bedeutet Gerechtigkeit? Wie können wir das verwirklichen – sind bis heute ganz wesentlich für den Zusammenhalt der Geellschaft. Und natürlich kann auch eine katholische Soziallehre oder eine protestantische Sozialethik hier weiterhin Impulse setzen. Sie ist eine Stimme unter vielen Stimmen – aber eine wichtige Stimme.</p>
<p>Wobei ich glaube – obwohl mir diese Einschätzung nicht wirklich zusteht -, die Kirchen könnten etwas offensiver sein, gerade zu sozialwissenschaftlichen Themen auch Position zu beziehen. Weil sie bei diesen Themen bis heute glaubwürdige Akteure sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wenn Sie diese Zwischenfrage noch erlauben: Sie haben gesagt, die Kirchen müssten sich vielleicht noch offensiver aufstellen. Mein Eindruck ist aber, dass zum Beispiel gerade im akademischen Bereich die katholische Soziallehre eher auf dem Rückzug ist. Selbst traditionsreiche Institute sind, soweit ich das verfolgt habe, eher in Sachen Familienfragen unterwegs und nicht mehr im angestammten Bereich der Wirtschaft. Ist es tatsächlich in der Tendenz so, dass die katholische Soziallehre schwächer wird? Auch die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle in Mönchengladbach wird ja eingestellt, zum Beispiel.</strong></p>
<p><strong>Goldschmidt: </strong>Das ist so und das bedauere ich absolut. Ich glaube, das ist keine gute Strategie der Kirche. Ich denke, es wäre cleverer, wie gerade gesagt, sich in diesen Fragen zu positionieren. Auch bei den Antworten auf die Herausforderung der soziale Frage Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war das so und die Kirche wurde gehört. Deutschland ist eines der der Mutterländer für die katholische Soziallehre. Denken wir an Oswald von Nell Breuning, an Joseph Höffner. Denken wir auch an jetzige Vertreter wie Reinhard Marx. Das sind Personen, die katholische Soziallehre geprägt haben, und da ist Kirche glaubwürdig. Die Kirche hat in vielen Feldern an Glaubwürdigkeit verloren. Aber sie ist eine wichtige und eine glaubwürde Stimme, wenn es darum geht, den Wert und die Würde des Menschen innerhalb einer modernen, marktwirtschaftlich verfassten Gesellschaft zu betonen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tatsächlich war der erste Chefredakteur dieser Zeitschrift, der Niedersächsischen Wirtschaft, Johannes Niggemann, in der katholischen Soziallehre verwurzelt. Und ich habe ihn auch ein bisschen in Verdacht, dass er schon die Quelle ist für Gedanken, die ab 1946 in der IHK Hannover aufgetaucht sind. In denen von einer lebendigen Synthese zwischen freier Initiative und sozialem Wollen in der Wirtschaft die Rede ist. War das ungewöhnlich für diesen Zeitpunkt? Oder war die Soziale Marktwirtschaft damals allgemeines Gesprächsthema, wurde überall darüber gesprochen?</strong></p>
<p><strong>Goldschmidt: </strong>Ich finde es wirklich beeindruckend, dass bereits in einer solchen frühen Phase  in Hannover solche Gedanken zu finden sind. Und es wäre spannend, dem noch mal vertieft nachzugehen.</p>
<p>De facto muss man aber sagen, dass die Idee einer Sozialen Marktwirtschaft, eines Ausgleichs zwischen freiheitlichem Tun und sozialem Wollen, damals keine große Resonanz in der Breite der Bevölkerung hatte. Die Soziale Marktwirtschaft war kein Selbstläufer. Sondern musste initiiert werden. Es bedurfte des Wollens von Alfred Müller-Armack, von Ludwig Erhard, um das Konzet politisch umzusetzen.</p>
<p>Der Großteil der Bevölkerung hatte sicherlich eher die Überzeugung, dass wir Richtung Sozialismus gehen müssen. Dass eine Marktwirtschaft, wie man sie in der Weimarer Republik erlebt hat, gescheitert ist und dass das nicht der Weg sein kann. Und selbst als 1948 im Juni dann die Währungsreform und die Preisfreigabe kamen, waren ja die Alliierten, insbesondere die Amerikaner, durchaus kritisch dagegen dem gegenüber handstreichartig durchgeführten Preisfreigabe.</p>
<p>Und wenn Sie sich das Wirken von Alfred Müller-Armack anschauen: Es war ein Werben um soziale Marktwirtschaft. Es wurden, und das zeigen wir ja in der Ausstellung, Werbefilme gemacht für die soziale Marktwirtschaft, die in Kinos gezeigt wurden. Die haben wir ja auch in der Ausstellung. Und man macht keine Werbefilme, wenn das Produkt eh schon Selbstläufer ist.</p>
<p>Oder wenn Sie denken an die Frankfurter Allgemeine Zeitung Die Zeitung wurde gegründet, eben um insbesondere Werbung auch für die Soziale Marktwirtschaft zu machen. Das hat eine Dissertation jüngst noch mal ganz deutlich herausgearbeitet.</p>
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<p><strong>Damit machen Sie historisch noch einmal ein neues Fass auf, das auch die IHK Hannover berührt. Denn ein Anstoß zur Gründung der Frankfurter Allgemeinen kam von der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft von 1947, in der etwa der damalige IHK-Vizepräsident Kurt Pentzlin im Vorstand saß, neben insbesondere Ludwig Erhard. Und auch eine Reihe weiterer Hannoveraner waren in der Gesellschaft aktiv. Aber jetzt noch eine letzte Frage. Das ist die nach der Ethik in der Wirtschaft. Was trägt die zum wirtschaftlichen Erfolg bei? Und Sie werden jetzt mit Sicherheit nicht sagen, dass sie nur ein Klotz am Bein ist.</strong></p>
<p><strong>Goldschmidt:</strong> Nein, ganz sicher kein Klotz am Bein. Sondern wir müssen das gute Miteinander wieder lernen. Und das versuchen wir auch mit der Ausstellung zu zeigen. Ethik, das klingt so abstrakt, so moralin. Aber das gute Miteinander ist eine notwendige Voraussetzung dafür ist, dass Gesellschaft und das Wirtschaft gelingen. Alfred Müller-Armack hat in diesem Zusammenhang von sozialer Irenik gesprochen. Eirene: Das griechische Wort für Frieden, für Versöhnung steht bei ihm im Vordergrund. Seine Überlegung: Wir werden keinen wirtschaftlichen Erfolg haben, wenn wir als Gesellschaft unversöhnlich miteinander umgehen. Für ihn und seine Zeit waren das eben die Strömungen von Liberalismus, von Kommunismus, von Protestantismus und Katholizismus, die scheinbar unvereinbar nebeneinander standen. Und Müller Armack argumentiert: Ja, das sind unterschiedliche Strömungen, das sind unterschiedliche Positionen. Wir werden nicht einer Meinung sein, aber wir müssen miteinander auskommen. Wir müssen miteinander Kompromisse schließen, damit wir gemeinsam das Ziel erreichen, dass jeder nach seiner Vorstellung eben auch ein gutes Leben führen kann. Und ich glaube, dieser Gedanke, dass wirtschaftlicher Erfolg notwendigerweise auch ein soziales Miteinander braucht, der ist heute viel dringender, als wir uns das vorstellen. Gerade wenn wir sehen, wie sehr unsere Gesellschaft als polarisiert und radikalisiert wahrgenommen wird.</p>
<p>Das bringt uns zurück an den Anfang: Wir müssen in die soziale Marktwirtschaft investieren &#8211; investieren insbesondere in den sozialen Zusammenhalt. Nur wenn wir sozialen Zusammenhalt haben, nur wenn wir freundlich miteinander umgehen, wenn wir den anderen wertschätzen, wenn wir nicht versuchen, Institutionen, die sich bewährt haben, auszuhöhlen, nur dann kann Soziale Marktwirtschaft ihre positiven Eigenschaften entfalten. Und das Spannende ist, das man auch empirisch zeigen kann, dass diejenigen Länder, die ein hohes Maß an sozialem Zusammenhalt, an sozialer Kohäsion haben, auch die wirtschaftlich erfolgreicheren sind. Wir dürfen Ethik und gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht nur als ein bisschen Soße über ein marktwirtschaftliches Gericht ansehen. Sondern wir müssen verstehen, dass der Zusammenhalt, dass das Soziale eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass wir überhaupt wirtschaftlichen Erfolg haben.</p>
<p>Zum ersten Teil des Interviews mit Nils Goldschmidt kommen Sie <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/11/soziale-marktwirtschaft-goldschmidt-1/">hier</a>.</p>
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<p>Die Fragen stellte Klaus Pohlmann.</p>
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		<title>Treffsicher gründen!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Oct 2024 09:23:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einer digitalen Gründungswoche bietet die IHK Hannover vom 4. bis 8. November kompakte Informationen zu allen wichtigen Themen rund um die Existenzgründung. Alle Webinare sind kostenfrei. Die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland ist 2023 um drei Prozent auf 568 000 gestiegen – vor allem jedoch durch mehr Gründungen im Nebenerwerb. Dies zeigt der aktuelle KfW-Gründungsmonitor  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Mit einer digitalen Gründungswoche bietet die IHK Hannover vom 4. bis 8. November kompakte Informationen zu allen wichtigen Themen rund um die Existenzgründung. Alle Webinare sind kostenfrei.</h6>
<p>Die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland ist 2023 um drei Prozent auf 568 000 gestiegen – vor allem jedoch durch mehr Gründungen im Nebenerwerb. Dies zeigt der aktuelle KfW-Gründungsmonitor 2024, der sowohl gewerbliche als auch freiberufliche Vorhaben berücksichtigt. Dem Monitor zufolge ging die Zahl der Gründungen im Vollerwerb um 8 Prozent auf 205 000 zurück. Dagegen stieg die Zahl der Gründungen im Nebenerwerb um 11 Prozent auf 363 000. Der Anteil der Gründerinnen erreicht mit 44 Prozent einen Höchstwert. Allerdings bleibt der Gründergeist in Deutschland insgesamt eher schwach ausgeprägt: Nur rund ein Viertel der 18- bis 67-Jährigen würden unabhängig von ihrer aktuellen Situation die Selbstständigkeit einer Anstellung vorziehen. Und die Planungsquote, also der Anteil der Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die eine Gründung aktiv planen, ist von 4,5 Prozent 2022 auf 3,6 Prozent gesunken.</p>
<p>Mit einer digitalen Gründungswoche will die IHK Hannover Gründungsinteressierten vom 4. bis 8. November fachlichen Input geben: An fünf Tagen vermittelt die IHK zusammen mit namhaften Referentinnen und Referenten aus der Wirtschaft in dreizehn einstündigen Webinaren alle wichtigen Inhalte für einen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit. Die Teilnahme an den Webinaren, die über Microsoft-Teams laufen, ist kostenfrei.</p>
<p>Los geht es am Montag, 4. November, um 10 Uhr mit Berichten aus der Unternehmenspraxis: Ari Berzenjie aus Hannover hat sich unter anderem mit der Suchmaschine BLVRD für Mode erfolgreich selbst-ständig gemacht; inzwischen unterstützt er Start-Ups mit seiner Expertise. Anja Hassoun, Inhaberin der Küche 7, organisiert in ihrer Kochschule in der Hamelner Altstadt Kochveranstaltungen. Weiter geht es mit dem Thema „Franchise: Gründen mit dem Rückenwind der Gemeinschaft“: Ab 12 Uhr erläutert Arne Dähn vom Deutschen Franchiseverband, wie man sich mit Franchise selbstständig machen kann.</p>
<p>Am Dienstag, 5. November, informieren Stefan Gemmeke und Frank-Oliver Schulz vom Beratungsunternehmens LW.P Lüders Warneboldt ab 10 Uhr über das Thema „Steuern für Unternehmens¬gründer und Unternehmensgründerinnen“. Von 12 bis 13 Uhr er¬läutert Christian Kirsch von der Agentur für Arbeit Hannover, welche Unterstützung die Arbeitsagentur bietet. Von 14 bis 15 Uhr legt Karsten Klepper von der Klepper Markenberatung Gründenden Marketing- und Vertriebsgrundlagen dar.</p>
<p>Der 6. November startet um 10 Uhr mit einem Input von Konstantin Erb von der Madsack Medienagentur zum Thema „Erfolgreicher gründen mit Social Media“. Über „Die optimale Rechtsform“ infor-miert Jens Bruns von Gehrke Econ angehende Unternehmerinnen und Unternehmer von 12 bis 13 Uhr. Speziell an Gründerinnen rich¬tet sich ein Webinar mit der hannoverschen Wirtschaftsförderung Gründerinnen-Consult: Von 14 bis 15 Uhr berichtet Kristina Ebel aus der Erfahrung mit der Beratung von Frauen und Best Practice.</p>
<p>Am Donnerstag, 7. November, erläutert Alison Siefert von der Steuerberaterkammer Niedersachsen ab 10 Uhr, wie eine Gründung in Form einer Unternehmensnachfolge ablaufen kann. Danach geht es um eines der wichtigsten Themen beim Weg in die Selbstständig-keit – die Finanzen: Marcus Kaufmann &amp; Astrid Hanusch erklären von 12 bis 13 Uhr, welche Förderungen durch die KfW und die NBank möglich sind. Menschen mit Migrationshintergrund haben einen hohen Anteil unter den Existenzgründungen. Aysun Balci von Hannoverimpuls berichtet von 14 bis 15 Uhr über das Thema „Gründen mit Migrationshintergrund“.</p>
<p>Am Freitag, 8. November, starten Inga Thomas und Gerald Rodermund von der Sparkasse Hannover mit dem Thema „Geschäftsmodell pro¬fessionell vorstellen – Tipps für das Bankgespräch“. Und von 12 bis 13 Uhr geht es um das Thema „Existenzgründung finanzieren – morgen kann kommen“ mit Sabrina Sämann von der Hannoverschen Volksbank und Dirk Batke von der Bürgschaftsbank Niedersachsen.</p>
<p>Die Teilnahme an allen Webinaren der Gründungswoche ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das komplette Programm sowie die Teilnahmelinks für die Webinare bietet die IHK-Website unter: <a href="http://www.hannover.ihk.de/gruendungswoche">www.hannover.ihk.de/gruendungswoche</a></p>
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		<title>Neue Website bündelt Ausbildungsplätze: Aktuell 7000 Angebote</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 07:55:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die sieben niedersächsischen Industrie- und Handelskammern bündeln auf einer neuen Website alle freien Ausbildungsplätze in Niedersachsen – und das über die IHK-Berufe hinaus. Die Website www.meine-ausbildung-in-niedersachsen.de bietet aktuell Hinweise auf rund 7000 Lehrstellen in Niedersachsen. Angestoßen wurde das Projekt von allen niedersächsischen Industrie- und Handelskammern als Teil der bundesweiten IHK-Ausbildungskampagne „Ausbildung macht mehr aus uns“.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/09/ausbildungsplaetze-website/">Neue Website bündelt Ausbildungsplätze: Aktuell 7000 Angebote</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Die sieben niedersächsischen Industrie- und Handelskammern bündeln auf einer neuen Website alle freien Ausbildungsplätze in Niedersachsen – und das über die IHK-Berufe hinaus.</strong></h6>
<p>Die Website <a href="http://www.meine-ausbildung-in-niedersachsen.de">www.meine-ausbildung-in-niedersachsen.de</a> bietet aktuell Hinweise auf rund 7000 Lehrstellen in Niedersachsen. Angestoßen wurde das Projekt von allen niedersächsischen Industrie- und Handelskammern als Teil der bundesweiten IHK-Ausbildungskampagne „Ausbildung macht mehr aus uns“.</p>
<h6><strong>&#8222;Karrierechancen auf dem Silbertablett&#8220;</strong></h6>
<p>Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der <a href="http://www.ihk-n.de">IHK Niedersachsen</a> als Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern im Land, weist auf die mehr als 300 unterschiedlichen Ausbildungsberufe hin, die von Unternehmen und Einrichtungen aus Industrie, Handel, Handwerk und Pflege angeboten werden. „Wir wollen junge Menschen für den Karrierestart mit einer Ausbildung begeistern“, so Bielfeldt. Sie nannte die neue Website ein „digitales Silbertablett“, auf dem Karrierechancen vor Ort zu finden seien.</p>
<h6><strong>Website sucht selbstständig nach Lehrstellen</strong></h6>
<p>Ziel der Website ist es, die Wirtschaft mit einer Bühne für die Ausbildungsplatz-Angebote bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Dabei sucht die Website selbstständig im Internet bei Unternehmen, der Arbeitsagentur und weiteren Portalen nach dort veröffentlichten Lehrstelle. Die werden dann auf der neuen an einem Ort Website gebündelt. Die freien Ausbildungsplätze können nach Beruf, Ort und Ausbildungsunternehmen gefiltert werden. Wer auf eine klickt, wird auf die Website geleitet, auf der die Stelle ursprünglich veröffentlicht wurde. Außer werden regionale Veranstaltungen zur Berufsorientierung wie Ausbildungsmessen und Berufsberatungen angezeigt.</p>
<h6><strong>Start parallel zu bundesweiter Werbekampagne</strong></h6>
<p>„Uns war es wichtig, ein reichweitenstarkes Serviceangebot für junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu initiieren und gleichzeitig die regionalen Ausbildungsunternehmen mit ihren ausgeschriebenen Ausbildungsplätzen noch sichtbarer zu machen“, betont Sönke Feldhusen, IHKN-Sprecher Berufliche Bildung. Der Website-Launch in Niedersachsen kommt pünktlich zum Start einer groß angelegten Werbekampagne mit großformatigen Plakaten und in den sozialen Medien der bundesweiten Aktion „Ausbildung macht mehr aus uns – Jetzt #könnenlernen“.</p>
<p>Wichtig auch: Obwohl das aktuelle Ausbildungsjahr noch läuft, kann auch jetzt noch eine Ausbildung begonnen werden.</p>
<p><a href="http://www.meine-ausbildung-in-niedersachsen.de">www.meine-ausbildung-in-niedersachsen.de</a></p>
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		<title>IHK Hannover: Vertrag von IHK-Chefin Maike Bielfeldt verlängert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 09:48:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die IHK Hannover hat den Vertrag mit Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt vorzeitig um sechs Jahre verlängert. Bielfeldt führt seit September 2020 die größte Industrie- und Handelskammer in Niedersachsen. An der IHK-Spitze wird sie künftig unterstützt von Dr. Mirko-Daniel Hoppe und Christian Grascha, die als Stellvertreter in die Geschäfts­führung aufrücken. „Maike Bielfeldt hat die Transformation der IHK  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Die IHK Hannover hat den Vertrag mit Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt vorzeitig um sechs Jahre verlängert. Bielfeldt führt seit September 2020 die größte Industrie- und Handelskammer in Niedersachsen. An der IHK-Spitze wird sie künftig unterstützt von Dr. Mirko-Daniel Hoppe und Christian Grascha, die als Stellvertreter in die Geschäfts­führung aufrücken.</strong></h6>
<p>„Maike Bielfeldt hat die Transformation der IHK Hannover zu einem effizienten modernen Dienstleister mit stetig wachsendem Produktport­folio erfolgreich vorangetrieben und die IHK als Vorreiterin bei der Digi­talisierung von Prozessen und Dienstleistungen aufgestellt“, so IHK-Präsident Gerhard Oppermann. Es sei Bielfeldt zu verdanken, dass die IHK Hannover sich in Politik und Gesellschaft auch weit über die Region hinaus eine neue Akzeptanz erarbeitet habe und als Stimme für die Interessen der Wirtschaft in der Landespolitik und auch in Berlin noch deutlich mehr Gehör finde. Oppermann dankte Bielfeldt für bisherige sehr erfolgreiche Arbeit und sieht die vorzeitige Verlängerung als Zeichen besonderer Wertschätzung.</p>
<p>Die Volkswirtin Bielfeldt (54) hatte nach ersten beruflichen Stationen in Bonn, Berlin, Wien und Hamburg zunächst ab 2009 für fünf Jahre die Leitung der IHK Nord übernommen und war von 2014  Hauptgeschäftsführerin der IHK Stade.</p>
<h6><strong>Zusammenarbeit im Team</strong></h6>
<p>„Ich danke dem Präsidium und der Vollversammlung für das in mich ge­setzte Vertrauen. Wir haben in großartiger Zusammenarbeit mit unserem engagierten Ehrenamt, mit dem Team in der IHK und im engen Austausch mit unseren Mitgliedsunternehmen schon viel erreicht. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit. Es ist ein großes Privileg für mich, die IHK Hannover in das nächste Jahrzehnt zukunftsfest voran bringen zu dürfen“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt.</p>
<h6><strong>Justiziar Bernd Johannknecht tritt in den Ruhestand</strong></h6>
<p>In der Geschäftsführung der IHK Hannover wird Bielfeldt ab 1. Januar 2025 unterstützt von Dr. Mirko-Daniel Hoppe und Christian Grascha, die am Montag zu stellvertretenden Hauptgeschäftsführern berufen wurden.</p>
<div id="attachment_26133" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Johannknecht_IMG_9426_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26133" class="size-medium wp-image-26133" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Johannknecht_IMG_9426_web-300x275.jpg" alt="" width="300" height="275" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Johannknecht_IMG_9426_web-200x183.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Johannknecht_IMG_9426_web-300x275.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Johannknecht_IMG_9426_web-400x367.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Johannknecht_IMG_9426_web-600x550.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Johannknecht_IMG_9426_web-768x704.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Johannknecht_IMG_9426_web-800x734.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Johannknecht_IMG_9426_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-26133" class="wp-caption-text">Bernd Johannknecht.</p></div>
<p><strong>Bernd Johannknecht</strong> (65), Chef-Justiziar der IHK Hannover und seit dreizehn Jahren Stellvertreter in der Hauptgeschäftsführung, tritt zum Jahresende in den Ruhestand. Die zweite Stellvertretung war in den letzten zwei Jahren interimsweise nicht mehr besetzt worden. „Unser großer Dank und unsere besten Wünsche gehen an den Kollegen Bernd Johannknecht für seine hohe Integrität und sein unermüdliches Engagement über 24 Jahre für unsere IHK Hannover“, betonte Bielfeldt.</p>
<div id="attachment_26130" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/DrHoppe_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26130" class="size-medium wp-image-26130" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/DrHoppe_web-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/DrHoppe_web-200x141.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/DrHoppe_web-300x212.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/DrHoppe_web-400x283.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/DrHoppe_web-600x424.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/DrHoppe_web-768x543.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/DrHoppe_web-800x566.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/DrHoppe_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-26130" class="wp-caption-text">Dr. Mrko-Daniel Hoppe.</p></div>
<p><strong>Dr. Mirko-Daniel Hoppe</strong> (46) ist seit 2010 in der IHK Hannover und leitet seit Mai 2021 die Abteilung Industrie und Verkehr. Parallel hatte der promovierte Volkswirt den Neubau der IHK am Bischofsholer Damm m mit koordiniert, der vor gut einem Jahr fertig wurde.</p>
<div id="attachment_26131" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Grascha_IMG_2972_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26131" class="size-medium wp-image-26131" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Grascha_IMG_2972_web-300x260.jpg" alt="" width="300" height="260" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Grascha_IMG_2972_web-200x174.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Grascha_IMG_2972_web-300x260.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Grascha_IMG_2972_web-400x347.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Grascha_IMG_2972_web-600x521.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Grascha_IMG_2972_web-768x667.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Grascha_IMG_2972_web-800x694.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/09/Grascha_IMG_2972_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-26131" class="wp-caption-text">Christian Grascha.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Christian Grascha</strong> (45) ist nach einer 15jährigen Mitgliedschaft im Nieder­sächsischen Landtag und Tätigkeit von 2009 bis 2022 als parlamen­tarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion Anfang 2023 zur IHK Hannover gewechselt. Grascha leitet bis heute die größte Geschäftsstelle der IHK mit Sitz in Göttingen, die für Südniedersachsen zuständig ist. Außerdem kümmert er sich um die digitale Transformation und die Digitalisierungsprojekte der IHK Hannover.</p>
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		<title>40. Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage vom 22. bis 24. September in Wolfsburg</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 14:11:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 22. bis 24. September findet eines der wichtigsten jährlichen Wirtschaftstreffen zwischen Brasilien und Deutschland in Wolfsburg statt. Neben Keynotes von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Brasiliens Vizepräsident Geraldo Alckmin gibt es unter anderem diverse Themenpanels und eine Networking-Veranstaltung für Unternehmen. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei möglich. Sie gelten inzwischen als eine der wichtigsten  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/08/40-deutsch-brasilianische-wirtschaftstage-september-wolfsburg-niedersachsen/">40. Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage vom 22. bis 24. September in Wolfsburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Vom 22. bis 24. September findet eines der wichtigsten jährlichen Wirtschaftstreffen zwischen Brasilien und Deutschland in Wolfsburg statt. Neben Keynotes von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Brasiliens Vizepräsident Geraldo Alckmin gibt es unter anderem diverse Themenpanels und eine Networking-Veranstaltung für Unternehmen. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei möglich.</h6>
<p>Sie gelten inzwischen als eine der wichtigsten Plattformen für die deutsch-brasilianischen Wirtschaftsbeziehungen: Die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage, bei denen jährlich mehrere hundert Köpfe aus Wirtschaft und Politik zusammenkommen, um sich zu informieren, zu erklären und zu debattieren. Aber vor allem, um Potenziale für die bilaterale Zusammenarbeit auszuloten. Organisiert wird die Konferenz stets gemeinsam: Der Bundesverband der Industrie (BDI) und der Confederação Nacional da Indústria (CNI) richten die Veranstaltung im jährlichen Turnus abwechselnd in Brasilien und in Deutschland aus. Das 40. Jubiläum wird dieses Jahr in Deutschland gefeiert. Genauer gesagt in Niedersachsen: Die Volkswagen AG hat vom 22. bis 24. September nach Wolfsburg eingeladen.</p>
<p>Neben den Keynotes von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und dem brasilianischen Vizepräsident Geraldo Alckmin gelten die vielen fachlichen Diskussionsrunden als Höhepunkte des ersten Tages. Hier wird über globale Herausforderungen und innovative Lösungen gesprochen. Erneuerbare Energien, Wasserstoff und das Klima. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Fachkräfte und Talente. Oder auch resiliente Lieferketten. Den Abschluss macht Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil: Er lädt am Abend zu einem Empfang des Landes Niedersachsen ein.</p>
<p>Für deutsche und brasilianische Unternehmerinnen und Unternehmer hat aber vor allem der zweite Konferenztag einen hohen Stellenwert. Hier kommen Angebot und Nachfrage nämlich nicht nur per Zufall, sondern an sogenannten „Connecting Points“, also runden Tischen, die mit Unterstützung der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der IHK Hannover organisiert werden zusammen. Anmelden können Unternehmen sich für die Themen „Erneuerbare Energien und Rohstoffe“, „Digitalisierung und Industrie 4.0“ sowie „Talente und Fachkräfte“.</p>
<p>Details zu der Veranstaltung finden sich auf der <a href="https://bdi.eu/termin/news/deutsch-brasilianische-wirtschaftstage/">Webseite des BDI unter dem Stichwort #DBWT2024</a>. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Für Rückfragen stehen die Veranstaltenden und gern auch IHK-Länderreferentin Pia-Felicitas Homann per<a href="mailto: pia.homann@hannover.ihk.de"> E-Mail </a> zur Verfügung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/08/40-deutsch-brasilianische-wirtschaftstage-september-wolfsburg-niedersachsen/">40. Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage vom 22. bis 24. September in Wolfsburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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