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	<title>Featured Weltweit Archive - NW IHK</title>
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		<title>Lies führt Wirtschaftsdelegation nach Detroit und Seattle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 11:48:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Land Niedersachen plant eine Wirtschaftsdelegationsreise in die USA vom 30. September bis zum 4. Oktober. Geleitet wird die Delegation von Minister Olaf Lies. Es geht vom Osten in den Westen – als Stationen stehen Detroit, Michigan und Seattle, Washington State auf der Reiseagenda. Das Thema: Cleantech. Es geht um Ideen und Verfahren, die ein  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/lies-wirtschaftsdelegation/">Lies führt Wirtschaftsdelegation nach Detroit und Seattle</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Das Land Niedersachen plant eine Wirtschaftsdelegationsreise in die USA vom 30. September bis zum 4. Oktober. Geleitet wird die Delegation von Minister Olaf Lies. Es geht vom Osten in den Westen – als Stationen stehen Detroit, Michigan und Seattle, Washington State auf der Reiseagenda. Das Thema: Cleantech. Es geht um Ideen und Verfahren, die ein Mehr an Leistung und Produktivität versprechen, Emissionen gleichzeitig reduzieren und die Ressourcen schonen.</strong></h6>
<p>Energieeffizienz und erneuerbare Energie. Wasserstoff, nachhaltige Mobilität und Infrastruktur. Erneuerbare Werkstoffe sowie den effiziente Einsatz von Ressourcen und Materialien. Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Alles Themen, die in Niedersachsen unter der großen Überschrift Klimaneutralität ziemlich weit oben auf seiner Agenda stehen. Gelingen wird die Transformation allerdings nur mit Produkten, Technologien und viel Know-how und neuen Ideen aus der Wirtschaft.</p>
<p>Niedersächsische Unternehmen bieten hier bereits viel. Doch ein Blick über den Tellerrand lohnt immer: Was heute schon geht, wo etwas gehen könnte, mit welchen Herausforderungen Betriebe auf dem Weg hin zum klimaneutralen Wirtschaften konfrontiert werden, welche Ideen und Maßnahmen es in den USA gibt, um mit dem Klimawandel umzugehen: Das soll eine  Wirtschaftsdelegationsreise mit Olaf Lies in die USA zeigen.</p>
<p>Die Vereinigten Staaten haben auf nationaler Ebene mit Gesetzen wie dem Inflation Reduction Act oder dem Bipartisan Infrastructure Law Weichen für eine klimaneutrale Transformation der Wirtschaft gestellt. Die Emissionen sanken 2023 um 158,5 Millionen Tonnen auf 4,64 Milliarden Tonnen. Gedreht wird an vielen Schrauben – auch oder ganz besonders in Detroit und Seattle.</p>
<h6><strong>Automobil-Metropole Detroit vom 30. September bis 2. Oktober</strong></h6>
<div id="attachment_25595" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25595" class="wp-image-25595 size-fusion-600" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280.jpg 1000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-25595" class="wp-caption-text">Detroit &#8211; gleichzeitig geschichtsträchtig und zukunftsorientiert.</p></div>
<p>Wenn es eine Stadt gibt, in der das Wort &#8222;Industrie&#8220; das meiste Gewicht hat, dann ist es vielleicht Detroit. Der Motor City steckt industrieller Ehrgeiz in den Knochen. Hier wurde nicht nur das Fließband erfunden. Aus Detroit stammen auch zahllose neue Geschäftsmethoden, die die gesamte amerikanische Wirtschaft umgestaltet haben. Und so ist es auch noch heute: Für den Einsatz alternativer Kraftstofftechnologien gibt es wohl kaum eine andere Stadt in den USA, die über ein so großes Know-how, gut ausgebildete Arbeitskräfte und Cluster an Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen verfügt. In der verarbeitenden Industrie und dem Technologiesektor, die beide zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Bundesstaates Michigan gehören, findet man ein florierendes Fertigungsökosystem. Es geht weit über Autos hinaus. Ideen für innovative und ressourcenschonende Produkte und Lösungen werden hier umgesetzt – mit intelligenten Werkstoffen, Maschinen und Robotern, unter Einsatz von KI-Technologie.</p>
<h6><strong>Seattle: Großstadt mit solider grünen Tradition &#8211; 2. -4. Oktober</strong></h6>
<p>Washington State hat schon lange eine solide grüne Tradition: Ein Viertel der gesamten Wasserkraft in den USA stammt von hier. Mehr als 1.700 Onshore-Windturbinen tragen als eine von vielen Quellen dazu bei, dass die Energieversorgung des Staates derzeit zu 73 Prozent aus erneuerbaren Energien besteht. Schon lange kümmern sich Unternehmen hier um ihren CO<sub>2</sub>-Fußabdruck.</p>
<p>In Seattle, der zweitgrünsten Stadt in den Vereinigten Staaten, ist man besonders aktiv. Junge und innovative Unternehmen bauen auf Tradition und ein etablierters Ökosystem. Und das in Kombination mit zahlreichen Fonds für saubere Energie, Cleantech-Zuschüsse und Risikokapital: Seattle hat sich zu einem bedeutenden Zentrum für umweltfreundliche Technologien entwickelt. Hier wurde der weltweit erste und größte kohlenstofffreie LKW, der sich im Betrieb wettbewerbsfähig gegenüber dem Diesel erwies, entwickelt. Und hier wird mit dem Fusionskraftwerk des US-amerikanischen Startups Helion Energy vielleicht die Zukunft der Energie geschrieben.</p>
<h6><strong>Neugierig und interessiert an der Reise? </strong></h6>
<p>Wer an der Delegationsreise teilnehmen will, findet ein <a href="https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/international/aktuell-international/delegationsreise-zum-thema-cleantech-in-die-usa-6186956">weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten</a> auf der Website der IHK Hannover.</p>
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		<title>Neue Direktflüge ab Hannover nach Stockholm und Mailand</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 08:16:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Weltweit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fluggesellschaft Eurowings bietet im Sommer weitere neue Direktflüge vom Hannover Airport nach Stockholm, Mailand und in das kroatische Pula an. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte die Airline zahlreiche neue Direktflüge nach Italien unter anderem nach Rom und Neapel angekündigt. Der Flughafen Hannover-Langenhagen profitiert damit von einem starken Ausbau des Flugangebots der Fluggesellschaft Eurowings in  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fluggesellschaft Eurowings bietet im Sommer weitere neue Direktflüge vom Hannover Airport nach Stockholm, Mailand und in das kroatische Pula an. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte die Airline zahlreiche neue Direktflüge nach Italien unter anderem nach Rom und Neapel angekündigt.</p>
<p>Der Flughafen Hannover-Langenhagen profitiert damit von einem starken Ausbau des Flugangebots der Fluggesellschaft Eurowings in Deutschland, die selbst von einem „Rekordsommer 2024“ spricht.</p>
<p>Details zu den neuen Flugverbindungen:</p>
<p><strong>Stockholm (ARN)</strong> – Start am 1. Mai 2024</p>
<p>2 Flüge pro Woche (mittwochs und sonntags)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mailand Bergamo (BGY)</strong> – Start am 6. Mai 2024</p>
<p>2 Flüge pro Woche (montags und freitags)</p>
<p>4 Flüge pro Woche ab September (Mo, Mi, Fr, So)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pula (PUY)</strong> – Start am 18. Mai 2024</p>
<p>2 Flüge pro Woche (donnerstags und samstags)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bereits Ende vergangenen Jahres hatte die Airline <a href="https://www.hannover-airport.de/unternehmen-airport/presse-medien/pressemitteilungen/detail/haj-wird-neue-eurowings-basis-mit-zehn-direktzielen-zum-sommer-2024-starker-ausbau-des-touristischen-direktflug-angebots-fuer-niedersachsen-mit-schwerpunkt-auf-italien">Eurowings zahlreiche neue direkte Flugverbindungen nach Italie</a>n für den Sommerflugplan 2024 angekündigt. So steuert die Airline ab 29. April 2024 vier Mal pro Woche Rom an. Weitere Ziele sind: <strong>Catania </strong>und <strong>Neapel </strong>(dreimal wöchentlich) sowie <strong>Bari</strong>, <strong>Olbia und Lamezia Terme </strong>(zweimal wöchentlich<strong>)</strong>.</p>
<p>Darüber hinaus fliegt Eurowings viermal wöchentlich nach <strong>Málaga </strong>(Spanien) und zweimal wöchentlich nach <strong>Faro </strong>(Portugal).</p>
<p>Nach dem Rekordjahr 2019 als mehr als 6 Mio. Passagiere ab Hannover-Langenhagen flogen, hat der Hannover Airport diese Marke noch lange nicht wieder erreicht. So steuert die Airline Condor den Flughafen in Langenhagen inzwischen nicht mehr an, o<a href="https://www.aerotelegraph.com/wie-condor-jets-und-crews-verschiebt">bwohl Mitarbeitende vor einigen Jahren nur für ein zeitweiliges Schließen der Basis in Hannover gestimmt haben</a>. Im Vergleich zu anderen Airports sind die Flüge ab Hannover zudem insbesondere zu Ferienzeiten vergleichsweise teuer.</p>
<p>Die Ausweisung der neuen Ziele des Hannover Airports stehen möglicherweise im Zusammenhang mit einem neuen <a href="https://www.hannover-airport.de/fileadmin/downloads/B2B_und_Gesch%C3%A4ftskunden/Entgelte_und_AGB/Unterrichtungsschreiben/Unterrichtung_zum_01.04.2024_engl_15.11.2023_.pdf">Anreizprogramm des Flughafens. Für die Einrichtung besonders nachgefragter neuer Direktziele</a> (siehe Seite 8 des PDF) bekommen Airlines im Jahr 2024 Nachlässe beziehungsweise Zuschüsse. Daher wir die spannende Frage sein, ob die neuen Verbindungen sich auch im Flugplan für das Jahr 2025 wiederfinden.</p>
<p><a href="https://www.eurowings.com/de.html">Offizielle Seite der Eurowings</a></p>
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		<title>Messegeschichte weiterschreiben: Festakt zum Jubiläum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2022 15:25:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Weltweit]]></category>
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		<category><![CDATA[75 Jahre]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutsche Messe AG]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephan Weil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie eng Hannover mit der Messe verwoben ist, wurde beim Festakt zum 75-jährigen Bestehen der Deutschen Messe AG deutlich. In jeder Hinsicht. Und auch die IHK Hannover stand bei der Gründung Pate.   Sie mussten wohl nicht lange suchen, um die passenden Titel zu finden: Fury in the Slaughterhouse, nicht anders als die Messe ein Aushängeschild Hannovers,  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/messe-festakt/">Messegeschichte weiterschreiben: Festakt zum Jubiläum</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Wie eng Hannover mit der Messe verwoben ist, wurde beim Festakt zum 75-jährigen Bestehen der Deutschen Messe AG deutlich. In jeder Hinsicht. Und auch die IHK Hannover stand bei der Gründung Pate.</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie mussten wohl nicht lange suchen, um die passenden Titel zu finden: Fury in the Slaughterhouse, nicht anders als die Messe ein Aushängeschild Hannovers, spielten einfach ihre ganz großen Hits. Time to wonder &#8211; nimmt man nur den Titel, könnte man das so übersetzen: Zeit, zu staunen und sich zu wundern. Das galt für die erste Messe 1947, als es in den Trümmern des 2. Weltkriegs plötzlich wieder etwas zu sehen gab in Hannover: Nicht nur in den schnell eingerichteten Hallen in Laatzen das, was die deutsche Wirtschaft zu liefern und zu verkaufen hoffte. Sondern vor allem über dem Gelände endlich wieder ein Hoffnungsschimmer.</p>
<h6><strong>Tage, die man nicht vergisst</strong></h6>
<p>Und dann spielten die vier Furys noch ihr &#8222;Won&#8217;t Forget These Days&#8220;- Tage, die man nicht vergisst. Das sagen so viele über die Messe in Hannover. Und beim wem tauchen nicht sofort Bilder auf, wenn man bloß ein paar Namen in den Raum wirft. Zum Beispiel: Exportmesse. Fischbrötchen. Industrie 4.0. CeBIT. Expo 2000 und IdeenExpo. Obama und ein Gipfeltreffen. Schwarzenegger und der Hollywoodfaktor. Bundespräsidenten, eine Kanzlerin und viele Kanzler bei den Messeeröffnungen.</p>
<p>Jeder in Hannover, und schon deshalb das Verwobensein von Messe und Stadt, wird seine eigene Geschichte haben. Auch bei Ministerpräsident Stephan Weil begann sie früh: Er habe sein Kinderzimmer für Messegäste räumen müssen, sagte er beim Festakt. &#8222;Deshalb waren die ersten Erfahrungen mit der Messe durch und durch negativ.&#8220; Was sich dann gründlich geändert habe, sagte Weil, der ja auch einige Jahre Hannovers Oberbürgermeister war.</p>
<h6><strong>300 Gäste beim Festakt</strong></h6>
<p>Stadt, Land, Messe: Vor den rund 300 Gästen nahm Weil dieses Dreierverhältnis trotz des festlichen Anlassen schon etwas genauer unter die Lupe. Natürlich mache Hannovers Messe Niedersachsen weltweit bekannt wie kaum etwas anderes, &#8222;einen großen ostniedersächsischen Fahrzeughersteller&#8220; mal ausgenommen. Er betonte die Internationalität, die von der Messe ausgeht, was auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay unterstrich: Wenn Messe ist, &#8222;schaut die Welt auf unsere Stadt.&#8220; Und er wies nicht nur auf deren Bedeutung als Wirtschaftsfaktor hin, sondern auch auf die Aufnahme von Flüchtlingen in den Messehallen: Das habe das Bild Hannovers als solidarische Stadt gestärkt. Stephan Weil wiederum erinnerte daran, dass im Vorfeld der Weltausstellung des Jahres 2000 nicht nur das Messegelände, sondern auch die Infrastrukturen in der Region in einer Weise modernisiert wurde, &#8222;wie es sonst nicht möglich gewesen wäre.&#8220;</p>
<h6><strong>Das Land steht zur Messe &#8211; in guten und schlechten Zeiten</strong></h6>
<div id="attachment_18719" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2844-Kopie.jpeg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18719" class="wp-image-18719" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2844-Kopie-300x200.jpeg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2844-Kopie-200x133.jpeg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2844-Kopie-300x200.jpeg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2844-Kopie-400x267.jpeg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2844-Kopie-600x400.jpeg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2844-Kopie-768x512.jpeg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2844-Kopie-800x534.jpeg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2844-Kopie.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-18719" class="wp-caption-text">Das Land steht zur Messe: Ministerpräsident<br />Stephan Weil.</p></div>
<p>Klares Bekenntnis jedenfalls &#8222;Das Land steht zur Hannover Messe, in guten wie in schlechten Zeiten.&#8220; Ähnlich übrigens Bundes-wirtschaftsminister Robert Habeck, der sich beim Festakt mit einem Videostatement meldete und sich nach seinem Besuch der Hannover Messe in diesem Frühjahr als Fan der Industrieschau outete: Die habe seine volle Unterstützung.</p>
<p>Ministerpräsident Weil formulierte aber auch Erwartungen an die Messe: Wirtschaftlichkeit vor allem. Angesichts sprunghafter Veränderungen dürfe niemals der Kontakt zum Markt verlorengehen, so der Ministerpräsident. Klares Bekenntnis: &#8222;Das Land steht zur Deutschen Messe AG. Er sprach nicht nur den Aufstieg, sondern auch den Niedergang der CeBIT an: als Veranstaltung mit im Spitzenjahr über 800.000 Besucherinnen und Besuchern. Man dürfe sich nie auf etwas verlassen, sondern müsse im weitergehen. Doch das, so Weil, liege ja in den Genen der Messegesellschaft.</p>
<h6><strong>Die IHK Hannover gehörte zu den Gründern der Messe</strong></h6>
<p>Die wurde tatsächlich erst wenige Tage gegründet, bevor die erste Exportmesse ihre Tore öffnete. Dass sie stattfinden würde, hatten die Briten bereits im April bekanntgegeben. Andere Städte in der britischen Zone wollten nicht, Hannover griff trotz aller Zweifel zu. Auch die IHK Hannover war an der Gründung beteiligt und gehörte zu den ersten Anteilseigner. Dr. Eduard Bergmann, IHK-Vizepräsident und Elektrogroßhändler aus Hannover, zeichnet die Gründungsurkunde mit. Das war am 16. August 1947.</p>
<p>Jochen Köckler, Vorstandschef der Deutschen Messe AG, schlug einen Bogen von diesen ersten, schweren Tagen in Trümmerlandschaften und nach eiskalten Wintern zur Jetztzeit. Exportieren statt resignieren, das hatten die Briten der deutschen Wirtschaft und ihrer neuen Messe auf den Weg gegeben.</p>
<div id="attachment_18721" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2793-Kopie.jpeg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18721" class="wp-image-18721" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2793-Kopie-300x200.jpeg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2793-Kopie-200x133.jpeg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2793-Kopie-300x200.jpeg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2793-Kopie-400x267.jpeg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2793-Kopie-600x400.jpeg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2793-Kopie-768x512.jpeg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2793-Kopie-800x534.jpeg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2793-Kopie.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-18721" class="wp-caption-text">Messechef Dr. Jochen Köckler</p></div>
<p>Nach den Corona-Jahren sieht Köckler auch jetzt bei der Messe den Willen zum Aufbruch, und das bei weiterhin heftigem Wind von vorn: Pandemie, Krieg und eine drohende Rezession &#8211; &#8222;Rückenwind ist anders&#8220;, so Köckler. Aber seit den Anfängen sei die Messe ebenso wie die Menschen dahinter geprägt von Mut, Entschlossenheit, Pragmatismus und Pioniergeist.</p>
<h6><strong>Messegeschichte weiterschreiben</strong></h6>
<p>Das Format Messe jedenfalls habe die Pandemie überdauert, auch wenn 2021 eine sehr gute digitale Ausgabe gelungen sei: &#8222;Das Digitale kann die Präsenz nicht ersetzen,&#8220; sagte Köckler und beschwor geradezu eine Magie des persönlichen Treffens, wenn &#8222;Menschen zusammenkommen und Lösungen erarbeiten.&#8220; Er jedenfalls sei wie das Team der Deutschen Messe stolz darauf, die Messegeschichte  weiterzuschreiben &#8211; &#8222;damit Hannover ein bedeutender Messestandort in den nächsten 75 Jahren bleibt.&#8220;</p>
<div id="attachment_18722" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2813-Kopie.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18722" class="wp-image-18722 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2813-Kopie.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2813-Kopie-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2813-Kopie-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2813-Kopie-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2813-Kopie-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2813-Kopie-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2813-Kopie-800x534.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_2813-Kopie.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-18722" class="wp-caption-text">Mit stehenden Ovationen verabschiedet: Fury in the Slaughterhouse.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/messe-festakt/">Messegeschichte weiterschreiben: Festakt zum Jubiläum</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Afrika-Geschäfte: Langfristig und überlebenswichtig</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/08/afrika-agribusiness/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2022 13:10:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Agribusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Tonio Boer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der IHK-Hannover kommen am 9. September Spitzen der Diplomatie, Fachleute für das südliche Afrika sowie Unternehmerinnen und Unternehmer zu einer Regionalkonferenz zusammen. Thema: Agribusiness. Im Vorfeld der Veranstaltung ein Interview mit Tonio Boer, Afrika-Experte der IHK Hannover.   Womit assoziieren Sie Afrikas Wirtschaft? Mit kreativen, mutigen und digital affinen Unternehmerinnen und Unternehmern, die gelernt  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/08/afrika-agribusiness/">Afrika-Geschäfte: Langfristig und überlebenswichtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>In der IHK-Hannover kommen am 9. September Spitzen der Diplomatie, Fachleute für das südliche Afrika sowie Unternehmerinnen und Unternehmer zu einer <a href="https://nw-ihk.de/2022/08/afrika-forum/">Regionalkonferenz</a> zusammen. Thema: Agribusiness. Im Vorfeld der Veranstaltung ein Interview mit Tonio Boer, Afrika-Experte der IHK Hannover.</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p class="IHK-ReInterviewFrageIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -0.05pt;"><b>Womit assoziieren Sie Afrikas Wirtschaft?</b></span></p>
<p class="IHK-ReInterviewFrageIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -0.05pt;">Mit kreativen, mutigen und digital affinen Unternehmerinnen und Unternehmern, die gelernt haben, auch ohne zuverlässige staatliche Strukturen und Dienstleistungen ein erfolgreiches Business zu führen. Und ich denke an die Zukunft: Denn genau dort, in Afrika, werden wir perspektivisch überlebenswichtige Geschäfte machen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="IHK-ReInterviewFrageIHK-Re170424"><strong><span style="letter-spacing: -.05pt;">Was empfehlen Sie Unternehmen beim Markteintritt im südlichen Afrika?</span></strong></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Erstens: Ein klares Bekenntnis, einen vorausgewählten Markt zu bearbeiten, Nicht mal eben so nebenbei, sondern mit einer passenden Strategie, realistischen Zeitkontingenten und einem angemessenen Budget. Zweitens: Die Bereitschaft, ein Anfangsinvest zu leisten und die Zeit zu nehmen, Projekte auf den Weg zu bringen und vor Ort mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen. Afrikageschäfte sind gern langfristige Geschäfte. Drittens: Afrikanischen Unternehmen auf Augenhöhe begegnen, sie als gleichberechtigt wahrzunehmen, mit allen Rechten und Pflichten auf beiden Seiten.</span><span style="letter-spacing: -.05pt;"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="IHK-ReInterviewFrageIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;"><strong>Warum haben Sie für die Regionalkonferenz in Hannover das Thema Agribusiness ausgewählt?</strong> </span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">In den Bereichen Nahrungs- und Futtermittel, Landwirtschaft und Landwirtschaftstechnik sowie bei Maschinen zur Nahrungsmittelverarbeitung ist der Bedarf im südlichen Afrika gigantisch. Wer es sich leisten kann, kauft am liebsten Made in Germany. Als IHK in Hannover &#8211; und damit mitten in der Kornkammer Deutschlands &#8211; haben wir gute Kontakte zu den Herstellerunternehmen in Deutschland, zu den Händlerinnen und Händlern sowie zu den exportierenden Unternehmen. </span></p>
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		<title>IHKN-Umfrage zum Energiesparen: Unternehmen sehen Potenziale</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/07/energie-sparen-potenziale/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 14:46:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weniger Gas und Strom verbrauchen: Die Unternehmen in Niedersachsen arbeiten daran, Energie zu sparen. Welche Potenziale möglich sind, zeigt eine aktuelle Umfrage. Die Notwendigkeit, Energie zu sparen, ist in der niedersächsischen Wirtschaft voll angekommen. Bereits 70 Prozent der Unternehmen haben sich damit beschäftigt, welche Möglichkeiten es gibt. Das zeigt eine aktuelle Blitzumfrage der Landesarbeitsgemeinschaft der  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Weniger Gas und Strom verbrauchen: Die Unternehmen in Niedersachsen arbeiten daran, Energie zu sparen. Welche Potenziale möglich sind, zeigt eine aktuelle Umfrage.</strong></h5>
<p>Die Notwendigkeit, Energie zu sparen, ist in der niedersächsischen Wirtschaft voll angekommen. Bereits 70 Prozent der Unternehmen haben sich damit beschäftigt, welche Möglichkeiten es gibt. Das zeigt eine aktuelle Blitzumfrage der Landesarbeitsgemeinschaft der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKN). An der Umfrage haben fast 500 Unternehmen aus allen Branchen teilgenommen.</p>
<h6><strong>In der Spitze Einsparungen bis zu 30 Prozent möglich</strong></h6>
<p>Das größte Einsparpotenzial wird beim Strom gesehen. Hier gehen zwei Drittel der Befragten davon aus, bis zu 10 Prozent einzusparen zu können. Ähnlich beim Gasverbrauch: Hier meinen 62 Prozent der Unternehmen, dass eine Einsparung von bis zu 10 Prozent realistisch ist. Bei beiden Energieträgern sehen 12 Prozent der Befragten sogar Einsparmöglichkeiten von 20 bis 30 Prozent.</p>
<h6><strong>Hürden noch bei Genehmigungen</strong></h6>
<p>„Diese Zahlen sind ermutigend und zeigen die Entschlossenheit der niedersächsischen Wirtschaft, einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Energiekrise zu leisten,“ sagte Andreas Kirschenmann, Präsident der IHKN. Die Umfrage zeige aber auch, wo noch Hürden sind. Die liegen vor allem in der technischen und genehmigungsrechtlichen Umsetzung.</p>
<h6><strong>Teilweise Umsetzung innerhalb weniger Wochen möglich</strong></h6>
<p>Während rund ein Drittel der Unternehmen davon ausgeht, die Sparmaßnahmen binnen vier Wochen umsetzen zu können, erwarten 40 Prozent, dass sie länger für die technische Umsetzung brauchen. „Umso wichtiger sind jetzt klare Signale von Bund und Land in Sachen Genehmigungsfähigkeit umgebauter Anlagen,“ so Kirschenmann weiter. Denn fast die Hälfte der Unternehmen wisse noch nicht, ob die Maßnahmen mit dem Genehmigungsrecht zu vereinbaren sind. „Die Wirtschaft braucht jetzt Geschwindigkeit und Pragmatismus, damit denkbare Lösungen auch umgesetzt werden können.“</p>
<p>Mit der weiteren Drosselung des Gasdurchflusses durch Nord Stream 1 auf 20 Prozent voraussichtlich ab dem 27. Juli bekämen die Energie-Einsparpotenziale in der Wirtschaft eine noch höhere Relevanz, so IHKN-Präsident Kirschenmann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sichtbarer werden in Afrika: Staatsministerin Keul besucht die IHK</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/07/keul-afrika/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2022 17:12:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Katja Keul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So groß und vielfältig wie der Kontinent selbst sind die Aufgaben, vor denen Politik und Wirtschaft gerade stehen. Und Deutschland muss in Afrika jetzt sichtbarer werden: So lässt sich am ehesten zusammenfassen, was Staatsministerin Katja Keul an Informationen in die IHK Hannover mitbrachte.   Die gegenseitige Abhängigkeit sei in der aktuellen Situation nur noch deutlicher  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/07/keul-afrika/">Sichtbarer werden in Afrika: Staatsministerin Keul besucht die IHK</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>So groß und vielfältig wie der Kontinent selbst sind die Aufgaben, vor denen Politik und Wirtschaft gerade stehen. Und Deutschland muss in Afrika jetzt sichtbarer werden: So lässt sich am ehesten zusammenfassen, was Staatsministerin Katja Keul an Informationen in die IHK Hannover mitbrachte.</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die gegenseitige Abhängigkeit sei in der aktuellen Situation nur noch deutlicher geworden, so Katja Keul: Ernährungskrise, Pandemie, Klimawandel. Sie lieferte einen Parforceritt durch die Afrika-Agenda der Bundesregierung von der Sicherheits- über die Wirtschafts- bis zur Kulturpolitik. Wesentliches Ziel: Nicht nur angesichts der starken Position Chinas, sondern auch im Vergleich mit anderen europäischen Ländern sichtbarer werden. Dazu müsse  man die Kommunikation stärken, gerade auch im Hinblick auf Demokratie und Multilateralismus, also Zusammenarbeit über Grenzen hinweg, sagte die Staatsministerin.</p>
<p>Auch die Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit spielt eine wesentliche Rolle. Die Rückgabe von Kunstwerken, wie sie gerade begonnen hat, sei dabei erst der Anfang, so Keul.</p>
<h6><strong>Hürden zwischen den Ländern Afrikas</strong></h6>
<p>Im Bereich der Wirtschaft zeichnete sich im Austausch mit den Unternehmerinnen und Unternehmern in der IHK weitgehende Übereinstimmung ab. Zum Beispiel mit Blick auf Hürden zwischen den afrikanischen Staaten selbst: Katja Keul sprach die Handelshemmnisse auf dem Kontinent an. Bernd Brandorff, der Vorsitzende des IHK-Arbeitskreises, bestätigte und erweiterte das Problem mit Blick auf fehlende Verkehrsinfrastruktur, die dazu führe, dass die beste Verbindung zwischen zwei afrikanischen Ländern über Dubai führen könne.</p>
<h6><strong>Delegationsreisen angemahnt</strong></h6>
<p>Die gleiche Einschätzung auch bei der Energiepolitik: Die derzeitigen Abhängigkeiten Deutschlands ließen sich gemeinsam mit Afrika beseitigen, so Keul. Der dringende Bedarf nach Strom steht aber gegen die Klimaschutz, wenn manche afrikanische Länder auf fossile Brennstoffe setzen.</p>
<div id="attachment_18254" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Brandorff-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18254" class="wp-image-18254" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Brandorff-web-300x198.jpg" alt="" width="350" height="231" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Brandorff-web-200x132.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Brandorff-web-300x198.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Brandorff-web-400x264.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Brandorff-web-600x395.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Brandorff-web-768x506.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Brandorff-web-800x527.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Brandorff-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-18254" class="wp-caption-text">Bernd Brandorff, Vorsitzender des IHK-Arbeitskreises Afrika.</p></div>
<p>Brandorff wurde in diesem Zusammenhang noch deutlicher und nannte es „irrwitzig“, wenn angesichts der Möglichkeiten aus politischen Gründen auf Fotovoltaik verzichtet werde. Er forderte hier gezielte Förderprogramme. Ebenso mahnte er, dass Deutschland ständig in Afrika sichtbar sein müsse, etwa durch politisch begleitete Delegationsreisen. Auch hier durchaus Übereinstimmung mit Katja Keul, die bereits zuvor deutlich gemacht hatte, dass die Politik sich ihrer flankierenden Rolle für die Unternehmen bewusst sei.</p>
<h6><strong>Verbesserungen bei den Arbeitsvisa</strong></h6>
<p>Als besonderes Anliegen bezeichnete die Staatsministerin Verbesserungen bei den Arbeitsvisa. Sie wies auf viele junge Menschen hin, die sowohl in Deutschland arbeiten als auch lernen könnten. Denn Afrika hat ebenfalls ein Fachkräfteproblem, etwa bei Eisenbahningenieuren – was die Lösung der Infrastrukturfragen nicht einfacher macht. Wobei, auch das wurde mehrmals deutlich, die Situation von Land zu Land höchst verschieden ist. Schließlich ist Afrika auf dieser Erde der Kontinent mit den meisten Staaten.</p>
<p>Was sowohl in den Worten von Katja Keul als auch in der anschließenden Diskussion deutlich wurde, formulierte Thomas Ehbrecht, der als Unternehmer auch in der Politik zu Hause ist: „Schneller werden, schneller werden, schneller werden.&#8220;</p>
<div id="attachment_18252" style="width: 1010px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Live-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18252" class="wp-image-18252 size-full" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Live-web.jpg" alt="" width="1000" height="666" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Live-web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Live-web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Live-web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Live-web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Live-web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Live-web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/07/Arbeitskreis-Afrika-Live-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-18252" class="wp-caption-text">Live in die Sitzung aus Addis Abbeba zugeschaltet: Die Unternehmerin Emebet Tafesse informiert über den Kaffeeanbau in Äthiopien.</p></div>
<p><span style="color: #ff9900;">Aktualisierte Fassung des Beitrags. In einer früheren Version hieß es noch, dass die beste Verbindung zwischen afrikanischen Staaten über Europa führen könne. Dieser Hinweis wurde in Dubai korrigiert.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Neuer AHK-Chef Halusa: Indiens Wirtschaft zeigt sich überraschend robust</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/halusa-indien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2021 08:55:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[AHK]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Halusa]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Indien war in diesem Jahr vor allem mit Nachrichten über Corona in der Presse. Wir wollten deshalb von Stefan Halusa, dem neuen Hauptgeschäftsführer der Deutschen Auslandshandelskammer in Indien (AHK), etwas genauer wissen, wie es aktuell um Indien bestellt ist und wie es der indischen Wirtschaft geht.   Herr Halusa, Ihr Start als Hauptgeschäftsführer der AHK  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/halusa-indien/">Neuer AHK-Chef Halusa: Indiens Wirtschaft zeigt sich überraschend robust</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Indien war in diesem Jahr vor allem mit Nachrichten über Corona in der Presse. Wir wollten deshalb von Stefan Halusa, dem neuen Hauptgeschäftsführer der Deutschen Auslandshandelskammer in Indien (AHK), etwas genauer wissen, wie es aktuell um Indien bestellt ist und wie es der indischen Wirtschaft geht.</strong></h5>
<h5><strong> </strong></h5>
<p><strong>Herr Halusa, Ihr Start als Hauptgeschäftsführer der AHK Indien war durch die Corona-Pandemie sicherlich nicht einfach. Wann wird Indien wieder zur Normalität zurückfinden?</strong></p>
<p><em><strong>Halusa:</strong></em> Es ist schwierig, zu sagen, wann Indien wieder zurück zur Normalität finden wird. Es läuft ein Wettrennen zwischen der Impfkampagne und der von vielen erwarteten dritten Welle. Anders als nach der ersten Welle im vergangenen Jahr verharrt die Anzahl der Neuinfektionen auf einem Niveau von 30.000 bis 40.000 Fällen pro Tag. Auf der anderen Seite sind bis jetzt fast 440 Millionen Impfungen verabreicht worden, etwa 90 Millionen Inder und Inderinnen sind doppelt geimpft.</p>
<div id="attachment_16145" style="width: 360px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16145" class="wp-image-16145" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-225x300.jpg" alt="" width="350" height="467" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-200x267.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-225x300.jpg 225w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-400x533.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-600x800.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-768x1024.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet-800x1066.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/08/20210811-AHK-Indien-Halusa-Portraet.jpg 1000w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><p id="caption-attachment-16145" class="wp-caption-text">Stefan Halusa.</p></div>
<p>Das sind aber immer noch weniger als 8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zum dritten gibt es Untersuchungen, die besagen, dass fast zwei Drittel der Bevölkerung Antikörper gebildet haben. Das Bild ist also alles andere als eindeutig und die Behörden bereiten sich auf eine nächste Welle im September vor, damit diese wesentlich weniger dramatisch verläuft als die vergangenen.</p>
<p><strong>Wie geht es den indischen und deutschen Firmen in Indien?<br />
</strong></p>
<p><em><strong>Halusa:</strong></em> Die Wirtschaft hat sich in der zweiten Welle überraschend robust gezeigt. Das lag auch daran, dass es dieses Mal keinen zentral verhängten Lockdown für das gesamte Land gab. Die Welle ist von West nach Ost über das Land gezogen und die einzelnen Bundesstaaten haben die Maßnahmen entsprechend des Verlaufes ergriffen. Während also im Westen, zum Beispiel in Maharashtra, schon Ausgangssperren verhängt worden waren, lief die Wirtschaft in anderen Staaten noch weiter. Unternehmen und Unternehmensteile, die mit dem Außenhandel befasst waren, durften weiter arbeiten. Dass hat dazu geführt, dass der Einbruch der Wirtschaft wesentlich geringer war als im Vorjahr, ebenso das Anwachsen der Arbeitslosigkeit.</p>
<p>Der <a href="https://indien.ahk.de/news/news-details/kpmg-german-indian-business-outlook">German-Indian Business Outlook</a>, den wir gemeinsam mit KPMG von Ende Februar bis Ende April 2021 durchgeführt und im Juni vorgestellt haben, zeigt, dass die Unternehmen weiterhin positiv in die Zukunft schauen.</p>
<p><strong>Indien galt in der Vergangenheit immer als ein Land mit einer unübersichtlichen Bürokratie, die einen Unternehmensstart in Indien schwierig macht. Es gab verschiedene Initiativen, um dies zu ändern. Spürt man schon eine Änderung oder ist noch alles beim Alten?<br />
</strong></p>
<p><strong><em>Halusa: </em></strong>Auch da kann ich auf die Befragung unseres <a href="https://indien.ahk.de/news/news-details/kpmg-german-indian-business-outlook">Business Outlooks</a> verweisen. Nach den größten Herausforderungen ihres Indien-Geschäftes befragt, antworteten 60 Prozent der Befragten, dass dies nach wie vor die bürokratischen Hürden seien. Dennoch kann man konstatieren, dass sich die Dinge in die richtige Richtung bewegen. Die Einführung einer einheitlichen Goods and Service Tax sei hier genauso genannt wie die elektronische Steuererklärung. Für Investoren soll die Anzahl der Ansprechpartner drastisch gesenkt und für Ausländer beispielsweise die Anmeldung bei der Ausländerbehörde deutlich vereinfacht werden. Insbesondere in Bezug auf den letzten Punkt kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Es funktioniert.</p>
<p><strong>Der Unternehmensstart ist das eine. Die Etablierung auf einem Markt ist das andere. Wie sehen deutsche Unternehmen in Indien, die schon länger auf dem Markt sind, ihre Aussichten?</strong></p>
<p><em><strong>Halusa:</strong></em> Das aktuelle Stimmungsbild aus dem April besagt, dass fast 90 Prozent der deutschen Unternehmen in Indien von einem deutlichen Umsatz- und Ergebniswachstum bis 2025 ausgehen. 20 Prozent erwarten ein Gewinnplus von über 20 Prozent. Ähnliches gilt für Beschäftigung und Investitionen. Ich denke, das unterstreicht den positiven Blick der Unternehmen auf ihr Indiengeschäft.</p>
<p><strong>Worin sehen Sie in Indien die besonderen Stärken? Welche besonderen Herausforderungen gibt es? </strong></p>
<p><em><strong>Halusa:</strong></em> Was die meisten Unternehmen schätzen, ist die Kombination aus großem lokalen Marktpotenzial, einer wachsenden kaufkräftiger werdenden Mittelschicht und gut ausgebildeten Arbeitskräften. Es sind nicht die geringen Kosten, die die Unternehmen nach Indien locken. Die Stärken insbesondere im IT-Sektor brauche ich eigentlich gar nicht mehr separat zu erwähnen, das ist ja schon Allgemeinwissen.</p>
<p>Eine der Herausforderungen wurde schon erwähnt, die Bürokratie. Diese, gepaart mit einem durchaus anspruchsvollen Steuersystem und einer Gesetzgebung, die gelegentlich auch rückwirkend die Gesetzeslage verändert, tragen Indien den Ruf ein, ein „schwieriges“ Land zu sein. Die „Ease-of-Doing-Business“-Bewertung hat sich deutlich verbessert, es gibt aber noch Luft nach oben.</p>
<p><strong>Wenn Sie nur einen einzigen Punkt nennen dürften: Was gefällt Ihnen an Indien am Besten? </strong></p>
<p><em><strong>Halusa:</strong></em> Die offenen, positiven und flexiblen Menschen. Es gibt für alles eine Lösung, auch wenn man die nicht immer gleich sieht. Dieser Optimismus hilft in vielen Situationen.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview, Herr Halusa.</strong></p>
<p><span style="color: #ff6600;">Die Fragen stelle Dr. Michael Seitz, India Desk der IHK Hannover.</span><br />
<span style="color: #ff6600;">Kontakt: Tel. 0511/3107-374, seitz@hannover.ihk.de</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weitere Indien-Beiträge im NW-Webmagazin:</h4>
<ul>
<li><a href="https://nw-ihk.de/2020/10/ihk-hannover-indien-preis-india-desk/">Deutsch-Indische Zusammenarbeit: Preis für den India Desk der IHK</a></li>
<li><a href="https://nw-ihk.de/2020/02/indien-vertrieb-workshop-hannover-ihk/">Großes Interesse an Indien-Workshop in der IHK Hannover</a></li>
<li><a href="https://nw-ihk.de/2019/08/cricket-regeln-buch-erklaert-indien/">Cricket als Smalltalk-Thema: Ein Buch der IHK erklärt die Regeln</a></li>
<li><a href="https://nw-ihk.de/2018/02/german-indian-round-table/">German-Indian Round Table künftig bei der IHK Hannover</a></li>
</ul>
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		<title>A-1-Bescheinigung: Niedersachsen will Hürden senken</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/a-1-bescheinigung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2021 08:39:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beschäftigte, die im Ausland auch nur kurzzeitig eine Wartung durchführen oder an einer Besprechung teilnehmen, benötigen eine sogenannte A-1-Bescheinigung. Aufgrund des hohen bürokratischen Aufwands bei der Beantragung wünschen sich hier nach wie vor viele Unternehmen eine Erleichterung. Niedersachsen hat dazu eine Initiative auf den Weg gebracht. Um eine Verbesserung auch auf europäischer Ebene anzustoßen, brachte  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Beschäftigte, die im Ausland auch nur kurzzeitig eine Wartung durchführen oder an einer Besprechung teilnehmen, benötigen eine sogenannte A-1-Bescheinigung. Aufgrund des hohen bürokratischen Aufwands bei der Beantragung wünschen sich hier nach wie vor viele Unternehmen eine Erleichterung. Niedersachsen hat dazu eine Initiative auf den Weg gebracht.<br />
</strong></h5>
<p>Um eine Verbesserung auch auf europäischer Ebene anzustoßen, brachte das Land auf Initiative des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums bereits Anfang 2020 einen Antrag eingebracht, der allerdings vertagt wurde. Niedersachsen hat nun die Beschlüsse der Wirtschaftsministerkonferenz, die Bundesregierung zu Änderungen der A-1-Bescheinigungen aufzufordern, zum Anlass genommen, das Bundesratsverfahren wiederaufzugreifen. „Seit letztem Jahr hat sich die Welt geändert, nicht aber die A1-Bescheinigung“, sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann in seiner Rede im Bundesrat Ende Juni. „Sie ist genauso umständlich zu beantragen wie im vergangenen Jahr – sie war seitdem nur kein ständiges Ärgernis mehr, weil Dienst- und Geschäftsreisen auf ein Minimum reduziert werden mussten. Diese Zeit ist hoffentlich bald vorbei, die Wirtschaft fährt allmählich wieder hoch. Wir sollten dies vor allem dadurch unterstützen, indem wir bürokratische Hürden senken, dies ist die beste Form einer Wirtschaftsförderung.“</p>
<p>Durch die Bundesratsinitiative soll die Bundesregierung dazu aufgefordert werden, gegenüber der Europäischen Union die Regelungen zur A1-Bescheiniung in folgenden Punkten zu ändern: Dienst- und Geschäftsreisen von Beschäftigten sollen bis zu einer Woche ganz ohne Meldung sowie ohne Vorlage weiterer Unterlagen und Verpflichtungen ermöglicht werden. Eine EU-weite Online-Meldeplattform soll eingeführt werden, um das Antragsverfahren zu vereinfachen. Zudem sollen Schwarzarbeit und Sozialdumping auch weiterhin bei der Entsendung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bekämpft werden.</p>
<p><strong>Wenig Verständnis für aufwendige Regelungen<br />
</strong></p>
<p>Bei den niedersächsischen Industrie- und Handelskammern gehen nach wie vor viele Fragen zur Handhabung der Bescheinigung ein, meist verbunden mit Beschwerden, warum so eine Bescheinigung denn im Binnenmarkt nötig sei. Ein typischer Beschwerdeführer bei der IHK ist zum Beispiel der Unternehmer, der für eine kurzfristige Besprechung oder eine Vertragsunterzeichnung für wenige Stunden oder einen Tag ins Ausland muss. „Bei kurzen Spontaneinsätzen verzichten Unternehmen inzwischen teilweise bewusst auf die Beantragung und gehen das Risiko einer Kontrolle wissentlich ein, einfach, weil der Aufwand für sie zu hoch ist“, berichtet Tilman Brunner, Leiter des Bereichs International bei der IHK Hannover.</p>
<p>Bei Unternehmen, die oft Beschäftigte ins Ausland entsenden, habe sich zwar inzwischen eine gewisse Routine entwickelt, seit die elektronische Beantragung funktioniert. Gerade bei einer hohen Frequenz an Auslandseinsätzen stelle das Verfahren allerdings immer noch einen hohen Aufwand dar. Firmen, die erstmals oder eher selten Personal ins Ausland entsenden, seien bereits von dem Antragsverfahren an sich und den weiteren Meldepflichten abgeschreckt.</p>
<p><strong>Meldepflichten behindern gerade auch spontane Einsätze<br />
</strong></p>
<p>Die Unternehmen klagen auch über weitere bürokratische Hürden bei der Entsendung. So müssten die Einsätze der Beschäftigten immer öfter in eigenen Portalen der Länder angemeldet werden, die wenn überhaupt auf Englisch unterschiedlichste Anforderungen stellten. „Das widerspricht dem gemeinsamen Binnenmarkt fundamental. Es schafft enormen Aufwand und verhindert spontane Einsätze.</p>
<p>Gerade kleinere Unternehmen sind damit überfordert, für jedes Land, für jeden Einsatz neu zu recherchieren, was sie wo eintragen müssen und welche Papiere sie den Mitarbeitern mitgeben müssen“, kritisiert Brunner.</p>
<p>Das Land Niedersachsen hofft mit der Initiative im Bundesrat wieder ein Gleichgewicht zwischen den Freiheiten des Binnenmarkts und den notwendigen Regularien herzustellen. „Dieser Flickenteppich muss ein Ende haben. Wir brauchen einheitliche, verlässliche Regelungen in allen Mitgliedsstaaten der EU. Dafür muss sich die Bundesregierung auf EU-Ebene einsetzen“, erklärte Wirtschaftsminister Althusmann. Wunsch vieler Unternehmen ist ein zentrales Portal der EU, in dem Einsätze in ein einheitliches Formular eingetragen werden. Idealerweise sollten in einem solchen Portal auch die jeweils gültigen Tariflöhne hinterlegt sein, an die sich die Unternehmen halten müssen. Vielfach könnten Unternehmen die Tariflöhne nur schwerlich recherchieren.</p>
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		<title>Finnlands Hang zur Digitalisierung: Botschafterin Anne Sipiläinen im Interview</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/04/finnland-botschafterin-interview/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 07:41:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Frühjahr berichteten Experten aus Finnland im Rahmen einer viruellen Veranstaltung des in Hannover ansässigen Skandinavischen Wirtschaftsvereins über den Stand der digitalen Gesundheitswirtschaft in Finnland. Und der ist beeindruckend! Das Grußwort der Veranstaltung kam von der finnischen Botschafterin in Berlin: Grund genug, bei Anne Sipiläinen noch einmal nachzufragen.   Frau Sipiläinen, seit über 20  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/04/finnland-botschafterin-interview/">Finnlands Hang zur Digitalisierung: Botschafterin Anne Sipiläinen im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>In diesem Frühjahr berichteten Experten aus Finnland im Rahmen einer viruellen Veranstaltung des in Hannover ansässigen Skandinavischen Wirtschaftsvereins über den Stand der digitalen Gesundheitswirtschaft in Finnland. Und der ist beeindruckend! Das Grußwort der Veranstaltung kam von der finnischen Botschafterin in Berlin: Grund genug, bei Anne Sipiläinen noch einmal nachzufragen.</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p class="IHK-ReInterviewFrageIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;"><strong>Frau Sipiläinen, seit über 20 Jahren gibt es in Finnland schon die digitale Patientenakte, vernetzt mit anderen Behörden und Einrichtungen. Die Daten stehen zum Beispiel anonymisiert zu Forschungszwecken zur Verfügung. Sorgen Sie sich darum, was mit Ihren sehr persönlichen Informationen passiert?</strong> </span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Neue Technologien und digitale Dienste sind wichtige Instrumente zur Verbesserung des Zugangs zu qualitativ hochwertigen Dienstleistungen für die Bürger. Erfolgreiche digitale Dienste und Systeme erfordern eine unterstützende Infrastruktur. Aus diesem Grund baut Finnland ein Ökosystem für Innovationen für Gesundheit und Wohlbefinden auf. Der öffentliche Sektor spielt hierbei eine entscheidende Rolle, insbesondere indem er die notwendigen Rechtsvorschriften und den Zugang zu Datenbeständen im Bereich der öffentlichen Gesundheit ermöglicht.</span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Finnland ist die rechtlichen und ethischen Fragen proaktiv angegangen, um eine verantwortungsvolle Entwicklung voranzutreiben. Alle medizinischen Unterlagen in Finnland sind in elektronischem Format und digital zugänglich. Sie liefern reale Daten, mit denen Ideen in konkrete Lösungen umgesetzt werden können. </span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Im Jahr 2019 haben wir ein Gesetz über die sekundäre Nutzung von Gesundheits- und Sozialdaten verabschiedet. Dieses Gesetz garantiert einen sicheren Zugang zu Behörden, Instituten und Unternehmen, damit diese die Daten für Forschung, Entwicklung und Innovationen sowie für Aufgaben in den Bereichen Bildung und Wissensmanagement nutzen können.</span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Auf der Grundlage dieses Gesetzes haben wir auch einen nationalen One-Stop-Shop für die Daten eingerichtet. Diese nationale Datengenehmigungsbehörde heißt Findata und erteilt Berechtigungen für die verschiedenen Datenregister.</span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Das Biobank-Gesetz ermöglicht eine schnellere Wirkstoffentdeckung und klinische Studien, indem Zugang zu Daten und Proben gewährt wird. Das Gesetz über die sekundäre Nutzung von Gesundheits- und Sozialdaten gewährt einen verbesserten Zugang zu Daten und schützt gleichzeitig die persönlichen Daten der Patienten.</span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Wir müssen uns der neuen regulatorischen Anforderungen bewusst sein, die durch die fortschreitende digitale Transformation im Gesundheits- und Pflegebereich entstehen, insbesondere durch den zunehmenden Einsatz von Datenanalyse und künstlicher Intelligenz. Vertrauen ist ein Schlüsselelement in der Gesellschaft und es gilt, dieses Vertrauen zu schützen. </span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Ich glaube, dass das transparente Vorgehen der Behörden und die traditionell guten digitalen Fähigkeiten der Bevölkerung Gründe dafür sind, dass Finnen ein großes Vertrauen in die Datensicherheit und -nutzung haben. Die Daten sind schon seit Jahren online. </span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Die Anbieter von Sozial- und Gesundheitsdiensten stellen durch Selbstkontrolle des Datenschut-zes und der Datensicherheit eine sachgemäße Datensicherheitspraxis sicher, zum Beispiel durch eine Überwachung der Protokolle. Durch eine Zertifizierung wird sichergestellt, dass die eingesetzten Informationssysteme seitens der Systemlieferanten die Sicherheitsanforderungen erfüllen. Auch der Zugang zu den eigenen Daten ist wichtig. Natürlich gibt es Risiken, aber Risi-ken gibt es auch mit Gesundheitsdaten, die nicht online sind. Niemand will, dass seine Daten – und besonders die Gesundheitsdaten – in falsche Hände fallen, auch die Finnen nicht.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="IHK-ReInterviewFrageIHK-Re170424"><strong><span style="letter-spacing: -.05pt;">Die Finnen sind neuer Technologie gegenüber sehr aufgeschlossen. Woran liegt das? </span></strong></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Finnland ist in Europa führend bei der Nutzung neuer Technologien. Wir haben lange in die Ausbildung von Experten sowie in Forschung und Entwicklung, die digitale Infrastruktur und die Förderung von Innovationen auf diesem Gebiet investiert. Der Anteil der digitalen Technologie am Bruttoinlandsprodukt unseres Landes ist sehr hoch und zum Beispiel beim Einsatz künstlicher Intelligenz sind wir vielen europäischen Ländern voraus. Health Tech ist derzeit unser am schnellsten wachsendes High-Tech-Exportsegment. Viele der Innovationen in Finnland nutzen künstliche Intelligenz, 3D und XR, also Extended Reality, und finnische Start-ups dieser Branche gehören zu den attraktivsten Investitionszielen für Risikokapitalgeber.</span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Die Finnen sind traditionell offen für die Einführung neuer Technologien. Neue Technologien – seit den ersten NMT-Handys von Nokia – haben trotz unseres abgelegenen Standortes, der großen Entfernungen und der geringen Bevölkerungsdichte in unserem Land vieles möglich gemacht. In den neunziger Jahren erließen öffentliche Entscheidungsträger Regeln zur Förderung der Digitalisierung, zugleich priorisierten Bildungseinrichtungen die Vermittlung von Fähigkeiten, die für ein globales digitales Unternehmen erforderlich sind.</span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Im vergangenen Jahr stand Finnland zum dritten Mal in Folge an der Spitze des DESI-Indexes zur Messung des Digitalisierungsgrades und war damit das am stärksten digitalisierte Land in Europa: 76 Prozent der Finnen verfügten über grundlegende oder gute digitale Fähigkeiten. Im Vergleich der EU-Durchschnitt: 58 Prozent.</span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Auch der finnische öffentliche Sektor setzte frühzeitig auf neue digitale Technologien. Finnland hat beispielsweise das AI-Programm Aurora implementiert, das maschinelles Lernen zur Verbesserung der öffentlichen Dienste einsetzt. Die öffentlichen Dienste Finnlands sind und werden weitgehend digital, wobei die Bürger nicht gezwungen sind, digitale Kanäle zu nutzen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="IHK-ReInterviewFrageIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;"><strong>Die Offenheit der Menschen ist ja nur ein Baustein für Innovation, ein anderer wichtiger sind die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Wie ist Finnland hier aufgestellt, wo sehen Sie Unterschiede zu Deutschland?</strong> </span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Finnland fördert schon seit Langem die Bereiche Bildung, Forschung und Entwicklung sowie Entwicklung des Innovationsystems besonders intensiv. Wir haben schon früh erkannt, dass Finnland als ein kleines Land am Rande Europas nur dann Erfolg haben kann, wenn es die Kompetenzen seiner Bürgerinnen und Bürger voll ausschöpft und dazu fähig ist, durch Innovationen etwas Neues zu schaffen. Beispielsweise unsere Wirtschaftsförderungsorganisation Business Finland, die Innovationsfinanzierung, Exportförderung und Tourismusförderung unter einen Hut bringt, ist international fast ohne Vergleich. </span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Finnland wurde schon oft zu einem der innovativsten Länder der Welt gekürt, zum Beispiel im Bloomberg Innovation Index 2019. Das ist teilweise schon auf die hohe Qualität der Bildung zurückzuführen – liegt doch Finnland bei den PISA-Studien Jahr für Jahr weit vorn. Auch bei den internationalen PCT-Patentanmeldungen &#8211; Global Innovation Index 2019 &#8211; rangiert Finnland an der Spitze; als eine Stärke Finnlands wird oft vor allem die enge Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und der Industrie hervorgehoben; und in den letzten Jahren hat sich Finnland zu einer europäischen Wiege für Start-ups entwickelt. In Bezug auf den Zugang von Unternehmen zu Risikokapital steht Finnland nach den Vereinigten Staaten und Israel an zweiter Stelle: Obwohl die Wirtschaft unter der Coronakrise gelitten hat, haben die Fonds für Wachstumsunternehmen gleichzeitig neue Rekorde aufgestellt. </span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Obwohl es bei den Investitionen in Forschung und Entwicklung im Vergleich zu den Boomjahren einen gewissen Rückgang gegeben hat, gehören die Forschungs- und Entwicklungsausgaben Finnlands nach wie vor zu den größten in Europa, zurzeit 2,7 Prozent des BIP. Das Ziel der Re-gierung ist es, die Ausgaben für Forschung, Entwicklung und Innovation bis 2030 auf 4 Prozent des BIP anzuheben. </span></p>
<p class="IHK-ReFlietextohneEinzugIHK-Re170424"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Finnlands Stärken im Vergleich zu Deutschland sind der gute Zugang von Start-ups zu Risikokapital; Aufgeschlossenheit der Bürgerinnen und Bürger für neue Innovationen und Technologien; die weit vorangeschrittene Digitalisierung und das damit verbundene Know-how sowie das hohe Niveau der Bildung. </span></p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2021/04/finnland-botschafterin-interview-2/"><strong><span style="color: #ff6600;">Lesen Sie hier den zweiten Teil des NW-Interviews mit Anne Sipiläinen.</span></strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/04/finnland-botschafterin-interview/">Finnlands Hang zur Digitalisierung: Botschafterin Anne Sipiläinen im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Brexit &#8211; und wie weiter?</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/02/brexit-bccg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 13:39:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Weltweit]]></category>
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		<category><![CDATA[Brexit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die British Chamber of Commere in Germany zählt deutschlandweit rund 1000 Mitglieder. In der Region Niedersachsen/Bremen steht Ubbo Oltmanns ehrenamtlich an der Spitze dieses deutsch-britischen Netzwerks. In der NW schreibt Oltmanns über den Stand der Brexit-Vereinbarungen nach der Einigung Ende 2020. Und äußert seine persönliche Einschätzung zum Verhältnis zwischen Königreich und Kontinenaleuropa in einem Beitrag  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/02/brexit-bccg/">Brexit &#8211; und wie weiter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Die British Chamber of Commere in Germany zählt deutschlandweit rund 1000 Mitglieder. In der Region Niedersachsen/Bremen steht Ubbo Oltmanns ehrenamtlich an der Spitze dieses deutsch-britischen Netzwerks. In der NW schreibt Oltmanns über den Stand der Brexit-Vereinbarungen nach der Einigung Ende 2020. Und äußert seine persönliche Einschätzung zum Verhältnis zwischen Königreich und Kontinenaleuropa in einem Beitrag in englischer Sprache. Titel: <em>Unscrambling Eggs</em> &#8211; zu deutsch etwa: Rührei wieder trennen.</strong></h5>
<p>&#8222;Vier Jahre Polit-Drama sind vorbei: Großbritannien und die EU haben sich in allerletzter Minute auf einen Deal geeinigt. Das ist zunächst eine gute Nachricht. Die Unternehmen wissen, womit sie es zu tun haben und können planen.</p>
<p>Moment: Wissen sie das, können sie das? Tatsächlich bestehen noch immer zahlreiche Unsicherheiten hinsichtlich der konkreten Bestimmungen zum grenzüberschreitenden Handel und den damit verbundenen Prozessen und Regulierungssystemen.</p>
<p>Während die Menschen im Vereinigten Königreich erste Folgen des Austritts in Supermarktregalen und bei Sicherheitsbehörden, bei Studenten oder Spediteuren, im Tourismus oder an Gerichten spüren, müssen Unternehmen jetzt den Inhalt des Abkommens verdauen und überlegen, was die Bestimmungen für den grenzüberschreitenden Waren-, Personen- und Datenverkehr sowie für ihre Lieferketten und Partner bedeuten. Zulassungsgebühren, Zertifikate, Zollerklärungen – es gilt, neu zu kalkulieren.</p>
<p>Der Brexit bedeutet für viele Unternehmen eine zusätzliche Bürde. Viele haben ohnehin schon mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zu kämpfen. Hier sind jetzt Pragmatismus und Entschlossenheit gefordert, damit die neuen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU funktionieren.</p>
<p>Auch die Politik bleibt gefordert:</p>
<p>&#8211;  die Ratifizierung zügig voranzutreiben, um Volkswirtschaften und Handel Sicherheit zu geben.</p>
<p>&#8211;  den Unternehmen klare, präzise und detaillierte Anleitungen zu geben, damit sie die erforderlichen Änderungen schnell vornehmen können.</p>
<p>&#8211;  flexibel in den kommenden Wochen und Monaten Erleichterungen zuzulassen, um Unternehmen bei der Anpassung an die neuen Handelsregeln zu helfen.</p>
<p>Die <a href="http://www.bccg.de/">British Chamber of Commerce</a> in Germany wird ihr Netzwerk nutzen, um die Politik beim Erreichen dieser Ziele zu begleiten – mit Rat und Unterstützung, Forderungen und Ideen. Klar ist: Bei dem Abkommen handelt es sich um einen „bare bones deal“ für den zollfreien Handel mit Gütern. Aber um einen „no-deal“ für viele andere Sektoren, was den Zugang zum EU-Markt erheblich einschränkt. Die Banken und Finanzdienstleister, der Datenschutz und Dienstleister, sie alle werden von dem Deal nicht erfasst. Für sie gibt es bislang kein Abkommen, keine Regelungen. Und damit keine sichere Grundlage für ihre Geschäfte.</p>
<p>Der Brexit-Deal kann und darf deshalb nur die erste Version eines Handelsabkommens zwischen Großbritannien und der EU sein. Die Regierungen müssen in den kommenden Jahren weiterverhandeln, um alle Wirtschaftssektoren einzubeziehen und einen größtmöglichen Marktzugang zu ermöglichen.</p>
<p>So kann das Abkommen sogar ein Ausgangspunkt für eine tiefere Zusammenarbeit sein, während wir unsere Volkswirtschaften neu starten, umbauen und erneuern. Und die Voraussetzung schaffen, dass Unternehmen endlich wieder sicher planen, investieren und neue Möglichkeiten ergreifen können. Denn auch, wenn der Brexit vieles erschwert, geht es jetzt darum, neue Chancen zu sehen und zu ergreifen.&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Ubbo Oltmann&#8217;s personal view:</h6>
<h1><strong>Unscrambling eggs</strong></h1>
<h5>The UK and the EU – a historical misunderstanding?</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Tomorrow, and tomorrow, and tomorrow,</em></strong></p>
<p><strong><em>Creeps in this petty pace from day to day,</em></strong></p>
<p><strong><em>To the last syllable of recorded time;</em></strong></p>
<p><strong><em>And all our yesterdays have lighted fools<br />
The way to dusty death. Out, out, brief candle!</em></strong></p>
<p><strong><em>Life&#8217;s but a walking shadow, a poor player,</em></strong></p>
<p><strong><em>That struts and frets his hour upon the stage,</em></strong></p>
<p><strong><em>And then is heard no more. It is a tale</em></strong></p>
<p><strong><em>Told by an idiot, full of sound and fury,</em></strong></p>
<p><strong><em>Signifying nothing.</em></strong></p>
<p><em>Aren’t these lines, taken from “Macbeth” (Act 5, Scene 5) and written by William Shakespeare 400 and a few years ago, a perfect description of the Brexit mess and its consequences that we are experiencing today?</em></p>
<p><em>Most of us with an interest in British affairs have received, heard and read an abundance of information about our current main topic, Brexit. We get a lot of information and large amounts of facts and figures on past and present bilateral trade, economic developments and future projections. They elaborate on various Brexit scenarios and their possible outcomes with regards to customs clearances and other trade-related issues, and subsequent legislation. The usual news feed actually does contain a lot of interesting, albeit mostly economic or current political, information.</em></p>
<p><em>Bearing the Shakespearean passage I started with in mind, I recently decided to look beyond all the facts and figures that have been so thoroughly discussed over the past three years. For perhaps it is all a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying – nothing!</em></p>
<p><em>Instead, I would like to share with you a broader view of British-EU – and, for that matter, British–German – relations and why I think that the Brexit vote was no real surprise. This approach explains things better by initiating a closer look at the history of these relations. I should add, however, that I used to think I had a good understanding of Britain and its people, but on the 24th of June 2016 and in the months thereafter, I realised that I did not have the faintest idea! Surely, many of us feel this way.</em></p>
<p><em>After all, it was Britain’s Sir Winston Churchill who put forth the idea of a “United Nations of Europe” after the Second World War, as a project for peace. Mr Churchill addressed The Congress of Europe on May 7, 1948, in The Hague, saying: “Men will be proud to say: I am a European!”</em></p>
<p><em>Nonetheless, Sir Winston made it clear from the beginning, that the United Kingdom would be favourable to the project, but not part of it. The idea became reality in June 1952, after the audacious reconciliation between France and Germany, when 6 European nations formed the European Coal and Steel Community, without the UK. This was labelled the “Gate to unity in Europe”. </em></p>
<p><em>Germany’s Chancellor at the time, Konrad Adenauer, kept campaigning for British participation in uniting Europe. He once said:</em>“Great Britain should play a role in Europe, so we are not left alone with the more or less hysterical French!”</p>
<p><em>In March 1957 in Rome, six nations – France, West Germany, Italy, the Netherlands, Belgium, and Luxembourg – formed the European Economic Community (EEC), marking the beginning of the political unification of Europe. The UK was not much interested and did not even send members of the press. At that moment, it forfeited its chance to take a leading role in the process of building a European union, which was often interpreted as arrogance rooted in an imperial mentality still prevailing at the time. After all, Great Britain had been the greatest colonial power in world history.</em></p>
<p><em>The foundation of the EEC spurred economic growth on the continent in the 1960s; meanwhile, the UK economy stagnated. Subsequently, the UK applied for admission twice, in 1961 and again in 1967. In 1963, British Prime Minister Harold Macmillan visited the French President to convince him of a British membership, or even leadership. General de Gaulle, protecting the French hegemony in the EEC, said “Non!” to both applications. Shortly after Macmillan’s visit, de Gaulle remarked:</em></p>
<p>“England in effect is insular, she is maritime […]. In short, the nature, the structure, the very (economic) situation that are England’s differ profoundly from those of the continentals. […] These means are obviously incompatible with the system which the Six have established quite naturally for themselves.”</p>
<p><em>Needless to say, de Gaulle’s hard position wasn’t uplifting for the Brits.</em></p>
<p><em>The Germans carried on being pro-British. When British Foreign Secretary George Brown met his German counterpart, Willy Brandt, he said: </em>“Willy, you have to let us in, so we can take the lead!” <em>The British position couldn’t be any clearer: either completely out, or inside in a leadership role. In the quoted positions, you can already sense the contrasting perceptions and frictions that existed before the UK even joined the EEC.</em></p>
<p><em>This did happen soon after de Gaulle resigned in April 1969, thus paving the way for new opportunities. But in the UK, feelings were still mixed. Many people feared rising prices, being obliged to buy expensive European products instead of cheaper ones from, say, New Zealand, due to it being part of the Commonwealth. It became obvious here already that there was not a political perception, but more an economic one. To quote the Bard again: Ay, there’s the rub! Since the whole idea was generally labelled a “common market” in the UK, it was naturally understood as an economic union, in contrast to French and German EU ambitions.</em></p>
<p>I<em>n summer 1970, official accession talks began and lasted almost two and a half years. The talks amounted to a debate concerning the British demand to join only under the condition of being granted special rights.</em></p>
<p><em>On 1 January 1973, under pro-European Tory PM Edward Heath, the UK joined the EEC. After Heath lost the elections in 1974, the Labour Party formed a new government under Prime Minister Harold Wilson. In a move not very different from David Cameron’s with his Tories some 40 years later, Wilson first negotiated better conditions for the United Kingdom and then initiated a referendum. It was then that Labour MP David Ennals famously summed up the problem of leaving the EEC: “You cannot unscramble the egg!” </em></p>
<p><em>The first referendum in the UK on the question of European membership took place on 5 June 1975. The question put to the British electorate was:</em></p>
<p><em>Do you think that the United Kingdom should stay in the European Community <u>(the Common Market)</u>?</em></p>
<p><em>A simple YES / NO answer was permitted (to be marked with a single ‘X’).</em></p>
<p><em>The “Yes” campaign was officially supported by Wilson, and the majority of his cabinet. The Labour Party itself was quite split on the issue. The &#8222;No&#8220; campaign was led by the left wing of the Labour Party, including some cabinet ministers. This is probably the root for understanding Mr Corbyn’s present behaviour. Eventually, the Labour Party itself did not campaign on either side.</em></p>
<p><em>In this context, I should mention that our then newly elected Chancellor Helmut Schmidt travelled to a Labour Party convention in order to convince his party friends of the advantages of a membership in the Common Market. He held a speech on November 30th, 1974, which can be viewed on YouTube today. It was as serious as it was amusing and is thus really worth watching. My favourite quote from his speech is this one: </em>“I cannot totally avoid putting myself in the position of a man who, in front of ladies and gentlemen belonging to the Salvation Army, tries to convince them of the advantages of drinking!<em>”</em></p>
<p>I<em>nterestingly enough, seen from today, the YES campaign was supported by the majority of the Conservative Party, including its newly elected leader Margaret Thatcher — 249 out of 275 party members in Parliament supported staying in the European Community in a free vote.</em></p>
<p><em>The result of the referendum was clear: 67% voted to stay in the Common Market. Home Secretary Roy Jenkins made this remarkable statement after the result had come out: “It puts the uncertainty behind us. It commits Britain to Europe; it commits us to playing an active, constructive and enthusiastic role in it.”</em></p>
<p><em>In 1979 Margaret Thatcher became Prime Minister. She was very much in favour of the EU as a market, in contrast to any nature of a political community. But the EEC meant an ever-increasing political union, not just free trade and good economic ties. In this context, it is important to notice to what extent the sovereignty of Britain was – and is – crucial for the British people.</em></p>
<p><em>Mrs Thatcher and French President Francois Mitterrand got along quite well, which, unfortunately, was not the case with her and German Chancellor Helmut Kohl. In her bold and steadfast “I want my money back” campaign, the prime minister eventually reached an agreement on the famous Brit rebate in 1985, which meant a payback of 66% of the British yearly net contribution to the EU.</em></p>
<p><em>To put this into perspective, between 1985 and 2017, this rebate saved UK taxpayers a total sum of 128 billion euros,  a sum almost equivalent to the entire European budget for a full year. I’m not mentioning this to foster debates on cherry picking, but rather to show that money was not the driver. With such a significant rebate, the UK had quite a financial advantage that will be lost with any Brexit.</em></p>
<p><em>When, in 1990, John Major became PM, it meant a new generation of politicians. He said:</em>”We want to be at the heart of Europe!” <em>But his party, the Tories, urged him at the same time to negotiate exit options from the EU.</em></p>
<p><em>In May 1995, the Eurotunnel opened. It was an event that had quite an impact on the British mind – and not a very positive one, for that matter. Nowadays, about 10 million people travel on the tunnel trains, each year. The travel time between London and Brussels is only 2 hours and 40 minutes.</em></p>
<p><em>Furthermore, there is no real need to mention that the Brits did not abolish the border passport control in 1995, as Continental Europe did. And, of course, they did not give up the pound for the euro; nor did they adopt the metric measurement system. Indeed, even for non-Brits, either would have been unthinkable, I’d say!</em></p>
<p><em>When, in 2004, the EU was enlarged with the accession of 10 eastern European states, the UK was fast in opening their labour market to these work forces, which resulted in the strong immigration issue during the Brexit campaign, nailed in the outcry:</em> “Take back control!” <em>Thus, the referendum in 2016 was characterised by three major issues: (1) a protest against London, or what it stood for, (2) immigration, and (3) sovereignty. Of course, we could further elaborate on the two sides of the Brexit vote and how heterogeneous each is, in itself – be it old versus young, rural versus urban, or workers versus the establishment –, but would take this essay too far afield.</em></p>
<p><em>Before concluding, there is one more important feature I wish to highlight: </em><em>A study co-authored by researchers at Queen Mary University of London has revealed that negative coverage of the European Union in UK newspapers increased from 24 to 45 per cent between 1974 and 2013.</em></p>
<p><em>Actually, according to another source I once read, in the 4 years prior to the Brexit referendum, UK media coverage of the EU was 4 times as negative as the coverage of the Syrian war, which, beyond doubt, is a very bad contemporary event.</em></p>
<p><em>I now ask all of you to imagine being asked to vote on whether to remain in the EU, or leave it, after having read in the papers every day, year after year, about how bad the EU is. Well, you might feel, as I do, that a vote of 48% to remain was actually quite a success!</em></p>
<p><em>After sharing this historical perspective with you, let me conclude that the relationship between the UK and the EU didn’t go well from the very beginning and, therefore, isn’t – thus far, at least – ending well. It has been a series of misunderstandings and differing perceptions. To the pragmatic British, the EU is understood as a basis for economic opportunity, while the Germans and French have a more idealistic approach beyond economic benefits – namely one that strives to form a political union that would sustain peace in Europe.</em></p>
<p><em>Over time, I have developed a better understanding of the British mentality after learning the historical aspects I have mentioned here.</em></p>
<p><em>So, here we are, trying to unscramble the egg! – watching the political chaos created by a referendum result that shouldn’t, after all, have been so very surprising. Brexit, a poor player who struts and frets his hour upon the stage and then is heard no more. A tale full of sound and fury!</em></p>
<p><em>I think, it is bad for the Brits, bad for the EU, bad for all of us. I personally assess the Brexit vote as a catastrophe. Europe is already losing its political and economic relevance, and this unfortunate development is further nurtured by the UK leaving the EU. In 1950, Europe had about 25% of the world’s population; it is estimated that this proportion will drop to merely 7% by 2050.</em></p>
<p><em>Hopefully, we all agree that, as important as the European Union is, Europe is more than the EU. Indeed, it is often said that the UK is leaving the EU but not Europe!</em></p>
<p><em>This is where we start the future: by respecting history, respecting the vote of the British people, cooperating closely to deliver on this vote while trying even harder to mitigate subsequent problems. These are mostly regarded as economic in nature, but I think there is a lot more to it. Therefore, I can’t stress strongly enough that only education fosters understanding, and that understanding builds bridges. And the key for future cooperation lies in the respect and decency with which we allow the UK to leave. This includes offering the UK the chance to re-enter the EU, be it in 5 or in 50 years.</em></p>
<p><em>I shall finally quote the words of His Royal Highness Prince Charles, which he spoke in Berlin on 7 May of this year:</em></p>
<p>Today, we are so much more than simply neighbours: we are friends and natural partners, bound together by our common experience, mutual interests and shared values, and deeply invested in each other’s futures.</p>
<p><em>This tale is far different from one told by an idiot. This is our common ground.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/02/brexit-bccg/">Brexit &#8211; und wie weiter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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