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	<title>Featured Startseite Archive - NW IHK</title>
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		<title>Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz vom Hannover Airport: Fliegen wird in Zukunft klimafreundlich</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2025 12:38:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Startseite]]></category>
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		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Fluggäste, mehr Ziele und mehr Klimaschutz: Prof. Dr. Martin Roll und  Maik Blötz führen seit mehr als zwei Jahren gemeinsam Niedersachsens größtem Verkehrsflughafen. Im Interview blicken die Geschäftsführer optimistisch auf dieses Jahr und die nähere Zukunft.   Sie führen jetzt seit zwei Jahren gemeinsam die Geschäfte des Flughafens – klappt das? Dr. Roll: Wir  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/02/prof-dr-martin-roll-und-maik-bloetz-vom-hannover-airport-fliegen-wird-in-zukunft-klimafreundlich/">Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz vom Hannover Airport: Fliegen wird in Zukunft klimafreundlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Mehr Fluggäste, mehr Ziele und mehr Klimaschutz: Prof. Dr. Martin Roll und  Maik Blötz führen seit mehr als zwei Jahren gemeinsam Niedersachsens größtem Verkehrsflughafen. Im Interview blicken die Geschäftsführer optimistisch auf dieses Jahr und die nähere Zukunft.</em></strong></p>
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<p><strong>Sie führen jetzt seit zwei Jahren gemeinsam die Geschäfte des Flughafens – klappt das?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Wir machen das als Tandem. Auch wenn ich als Vorsitzender in der öffentlichen Wahrnehmung eine etwas „herausgehobene“ Stellung habe, entscheiden wir bei großen strategischen Themen gemeinsam und arbeiten auf Augenhöhe, was wir auch gegenüber den Mitarbeitenden so leben. Wir haben am Flughafen insgesamt eine sehr engagierte Mannschaft. Dank unseres starken Teams konnten wir den Airport auch zu Jahresbeginn durchgängig offenhalten, während andere Airports wegen des Wintereinbruchs zeitweise schließen mussten und zwei Dutzend Flugzeuge zu uns umgeleitet wurden.</p>
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<p><strong>Im vergangenen Jahr zählte der Hannover Airport über 5,2 Mio. Fluggäste – wie bewerten Sie dieses Ergebnis auch in wirtschaftlicher Hinsicht?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Wir haben die Zahl der Fluggäste um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert und sind damit im Vergleich mit den anderen mittelgroßen Flughäfen in Deutschland überdurchschnittlich gewachsen. Das liegt insbesondere an den neuen Zielen, die wir mit der Eurowings anbieten und die sich sehr gut entwickelt haben. Aber auch die TUIfly hat mit ihren sechs hier stationierten Flugzeugen mehr als eine Million Fluggäste ab Hannover befördert – so viel wie noch nie. Wir sind zwar noch nicht zurück auf dem Niveau des Jahres 2019 vor der Coronakrise, aber auf einem guten Weg. In wirtschaftlicher Hinsicht sind wir stolz, dass wir bereits seit dem Jahr 2023 wieder zurück im grünen Bereich sind und Gewinne erwirtschaften.</p>
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<p><strong>Mit Mailand/Bergamo, Stockholm, Rom und vielen Zielen in Italien konnten Sie 2024 mehrere neue Direktflüge ab Hannover anbieten – wie haben sich die Verbindungen entwickelt und bleiben Sie auch 2025 bestehen?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Die meisten neuen Ziele wurden gut angenommen, vor allem Bergamo, Stockholm und Rom erfreuen sich bei den Reisenden großer Beliebtheit. Hier werden 2025 sogar einige Frequenzen erhöht, so wird Stockholm statt zwei Mal drei Mal die Woche angeflogen. Aber wenn man ein Dutzend neue Flugstrecken auf einmal neu anbietet, wie wir im letzten Jahr, bleiben auch mal Verbindungen aus verschiedenen Gründen hinter den Erwartungen zurück. So werden Neapel, Catania und Bari in diesem Jahr nicht mehr angeflogen. Aber dafür kommen dann auch wieder neue Strecken dazu.</p>
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<p><strong>Um weitere Verbindungen in europäische Hauptstädte wie Lissabon, Madrid oder auch nach Polen zu schaffen arbeiten sie auch mit einem Anreizprogramm – können Sie schon von Erfolgen berichten? </strong></p>
<p>Dr. Roll: Ja, das Programm trägt Früchte. Im vergangenen Jahr gab es  viele neue Verbindungen und auch für 2025 können wir schon einen ersten Erfolg vermelden: Eurowings bietet ab Juni Direktflüge von Hannover nach Lissabon an – ein richtig schönes Ziel. Darüber hinaus gibt es im Sommer auch neue direkte Verbindungen nach Bozen und Klagenfurt mit der Fluggesellschaft SkyAlps. Und dann freuen wir uns auf eine weitere Destination, die aus Deutschland wenig direkt angeflogen wird, das ist Bastia auf Korsika.</p>
<p>Zudem kann ich jetzt schon sagen, dass wohl noch weitere Ziele dazu kommen werden, aber da sind wir noch in der Abstimmung mit den Airlines.</p>
<p>In den Gesprächen mit den Fluggesellschaften profitieren wir aktuell sehr davon, dass wir zu den operativ stabilsten Flughäfen in Deutschland gehören. Der 24-Stunden-Betrieb hilft uns hier doppelt, zum einem können wir Verspätungen besser auffangen. Außerdem können Airlines, die momentan mit wenig verfügbaren Flugzeugen auskommen müssen, ab Hannover nachts noch einen weiteren Umlauf einplanen. Das erhöht bei den Fluggesellschaften die Wirtschaftlichkeit.</p>
<p>Mit den neuen Zielen rechnen wir auch für dieses Jahr mit einem deutlichen Wachstum auf bis zu 5,6 Mio. Passagiere. Das unterscheidet uns von anderen mittelgroßen Flughäfen in Deutschland.</p>
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<p><strong>In Hamburg, Dortmund und Dresden haben Airlines Streichungen angekündigt – sind das Einzelfälle oder sehen Sie Handlungsbedarf für die Politik, um Fliegen ab Deutschland wieder attraktiver zu machen?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Unbedingt. Das ist ein großes Thema für die gesamte Branche. Bei uns gab es zwar keine Streichungen von Fluggesellschaften, aber auch unser Wachstum ist gebremst. Wir könnten mehr Strecken anbieten und ein höheres Wachstum erzielen, wenn die wirtschaftlichen Belastungen für die Airlines durch die erst kürzlich nochmals erhöhte Luftverkehrssteuer, die hohen Gebühren für die Flugsicherung oder die zum Januar erhöhten Luftsicherheitsgebühren nicht so hoch wären. Unser Wunsch an die nächste Bundesregierung ist es auf jeden Fall, diese Kosten wieder zu senken, damit wir in Deutschland nicht die rote Laterne haben…</p>
<p>Maik Blötz: … und die haben wir aktuell. Der Luftverkehr in Deutschland hat das Niveau des Jahres 2019 noch nicht wieder erreicht, wir liegen bei 84 bis 85 Prozent, während alle anderen Länder in Europa längst wieder bei hundert Prozent oder darüber liegen. Die hohen Standortkosten und die Knappheit an Maschinen führen dazu, dass Deutschland daher von manchen Airlines eher gemieden wird. Die meisten anderen europäischen Länder sind deutlich attraktiver. Schweden schafft seine Luftverkehrssteuer ab und andere Länder haben gar keine oder eine niedrigere als in Deutschland.</p>
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<p><strong>Wie steht es um die Infrastruktur am Hannover Airport und was planen Sie in den nächsten Jahren?</strong></p>
<p>Maik Blötz: Eine unserer ersten Maßnahmen vor zwei Jahren war es, den Masterplan 2040 zu erarbeiten, um zu planen wo wir mit unserer Infrastruktur in 20 bis 30 Jahren stehen wollen. Wir sind heute gut aufgestellt und verfügen auch über genügend Kapazität für verkehrliches Wachstum in den kommenden Jahren. Wir haben einen starken Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt, also die Frage wie Luftfahrt möglichst klimaneutral funktionieren kann.</p>
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<p><strong>Wieso fokussieren Sie sich in dem Masterplan auf Nachhaltigkeit?</strong></p>
<p>Maik Blötz: Es wird in den nächsten Jahren kleinere Flugzeuge mit 9 bis 19 Sitzen geben, die mit Elektroantrieb fliegen und die können dann gern ab Hannover starten. Zunächst wären das Flüge in einem Radius von etwa 500 Kilometern, womit auch die ein oder andere Großstadt zu erreichen wäre. Da sehen wir schon Potenzial in Zukunft, weshalb wir das in den Masterplan aufgenommen haben.</p>
<p>Dr. Roll: Grundsätzlich sind wir davon überzeugt, dass der Luftverkehr in 20 bis 30 Jahren mit einer der klimafreundlichsten Verkehrsträger sein wird. Denn die technologischen Entwicklungen schreiten ja voran. Es beginnt jetzt, dass mit kleinen Maschinen elektrisch geflogen werden kann. Wir gehen davon aus, dass mittelfristig die Kurzstrecken auch mit größerem Fluggerät elektrisch abgewickelt werden können. Für die Mittelstrecken wird es Hybrid- oder Wasserstofftechnologie geben und nur die Langstrecken werden noch mit Kerosin stattfinden. Hier muss das Ziel sein, diesen Verkehr in Zukunft auch mit nachhaltigem synthetischen Kerosin (Sustainable Aviation Fuels) abzuwickeln – und da liegt noch eine Wegstrecke vor uns. Technisch ist es machbar, aber die Kapazitäten müssen ausgebaut werden. Aber ich bin davon überzeugt, dass klimafreundliches Fliegen möglich ist. In 30 Jahren sind wir da ganz weit vorne.</p>
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<p><strong>Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte sind für den Flughafen schon seit Jahrzehnten ein wichtiges Thema – sind sie mit dem Erreichten zufrieden? </strong></p>
<p>Maik Blötz: Wir haben als Flughafen bereits eine CO2-Reduktion von mehr als 60 Prozent erreicht und sind daher zuversichtlich auch die gesteckten Ziele für die kommenden Jahre zu erreichen. Ein Meilenstein wird eine größere Photovoltaikanlage an der Nordbahn sein. Wir testen hier gerade in einem Feldversuch mit der Region Hannover verschiedene Varianten, um die Auswirkungen für Flora und Fauna so gering wie möglich zu halten. Die ersten Ergebnisse sind positiv, sodass wir hoffen, die Anlage dann zusammen mit der Sanierung der Nordbahn ab 2027 errichten zu können.</p>
<p>Wir könnten aber noch weiter sein. Zurzeit fehlt uns einfach die Planungssicherheit, weil kurzfristig Förderprogramme gestrichen oder gekürzt wurden. Wir wollen bereits seit längerem für das Terminal C eine Wärmepumpe ausschreiben – die Planung ist komplett fertig, allerdings scheuen wir aktuell davor zurück, weil es überhaupt keine Verlässlichkeit im Hinblick auf die Förderung gibt. Und es geht hier immerhin um eine Investition im Wert von zwei bis drei Mio. Euro und eine Förderung im hohen sechsstelligen Bereich.</p>
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<p><strong>Der Hannover Airport hat in den letzten Jahren aus eigener Kraft Sanierungen in den Terminals durchgeführt. Wie sind ihre Pläne für dieses Jahr?</strong></p>
<p>Maik Blötz: Wir haben gerade in den Bereich der Sicherheitskontrollen investiert, um es für die Passagiere komfortabler zu machen und auch die Standortkosten zu senken. Wir haben einen neuen Verbindungsgang geschaffen, der es uns ermöglicht, die Sicherheitskontrollen zu optimieren.</p>
<p>In diesem Jahr wollen wir im Terminal B den Bereich der Einreise neugestalten und zudem im Terminal A die Gepäckaufgabe ohne Personal, das Self-Bag-Drop, ermöglichen.</p>
<p>Für die für das Jahr 2027 geplante Sanierung unser nördlichen Start- und Landebahn beginnen wir dieses Jahr mit ersten vorbereitenden Maßnahmen.</p>
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<p><strong>Die Fragen stellte <a href="mailto:georg.thomas@hannover.ihk.de">Georg Thomas</a>.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/direktfluege-hannover-airport-sommer-flughafen-haj-langenhagen/">Direktflüge ab Hannover Airport: 50 Ziele im Sommer ab HAJ  (</a></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/flughafen-eurowings/">Flughafen Hannover: Eurowings-Angebot zum Sommer verdreifacht (2.5.2024)</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/02/prof-dr-martin-roll-und-maik-bloetz-vom-hannover-airport-fliegen-wird-in-zukunft-klimafreundlich/">Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz vom Hannover Airport: Fliegen wird in Zukunft klimafreundlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Politische Dunkelflaute lähmt die Konjunktur</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 14:15:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In der politischen Dunkelflaute: Wie Sonne und Wind fehlen der niedersächsischen – wie auch der deutschen – Wirtschaft Konjunkturimpulse und Strukturreformen. Trotzdem haben sich einige Konjunkturindikatoren in der aktuellen IHK-Quartalsumfrage für Niedersachsen verbessert. Kein Grund zur Entwarnung, denn wesentliche Probleme bleiben bestehen. Der IHK-Konjunkturindikator als zentrale Messgröße für die Verfassung der niedersächsischen Wirtschaft ist Ende  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/dunkelflaute-konjunktur/">Politische Dunkelflaute lähmt die Konjunktur</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>In der politischen Dunkelflaute: Wie Sonne und Wind fehlen der niedersächsischen – wie auch der deutschen – Wirtschaft Konjunkturimpulse und Strukturreformen. Trotzdem haben sich einige Konjunkturindikatoren in der aktuellen IHK-Quartalsumfrage für Niedersachsen verbessert. Kein Grund zur Entwarnung, denn wesentliche Probleme bleiben bestehen.</strong></h6>
<p>Der IHK-Konjunkturindikator als zentrale Messgröße für die Verfassung der niedersächsischen Wirtschaft ist Ende 2024 zwar um fünf auf jetzt 80 Punkte gestiegen. Auftragsaufgänge, Exporterwartungen, Konsumneigung: Auch hier ging es jeweils leicht aufwärts. &#8222;Man denkt, das ist eine leichte Erholung&#8220;, sagte Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen. Aber bei der Vorstellung der Umfrage unter 1950 Unternehmen in Niedersachsen nahm sie die Ergebnisse genauer unter die Lupe.</p>
<h6><strong>Deutlich Luft nach oben</strong></h6>
<p>Denn erstens bleiben die Werte der Indikatoren, auch wenn sie gestiegen sind, allesamt unter den langjährigen Durchschnitten. Beim Konjunkturklimaindikator zum Beispiel beträgt der Abstand mehr als 20 Punkte: „Luft nach oben“, so Bielfeldt.</p>
<p>Außerdem führt sie den leichten Anstieg weniger auf eine Verbesserung der Geschäftszahlen zurück als auf eine Stimmungsverbesserung, nachdem der Weg zu Neuwahlen frei geworden ist. Aber: „Eine neue Bundesregierung ist nicht automatisch ein Signal für bessere Investitionsbedingungen und weniger Bürokratie“, sagte Bielfeldt.</p>
<h6><strong>Politische Unsicherheit prägt die Wirtschaft</strong></h6>
<p>Außerdem bleibt die Unsicherheit, was nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten passiert. Angespanntes Abwarten, so beschrieb die IHKN-Hauptgeschäftsführerin die aktuelle Lage. Fast drei Viertel der niedersächsischen Unternehmen sehen in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen derzeit das größte Konjunktur-Risiko. „Das gab es so noch nie“, sagte IHK-Konjunkturexperte Dr. Martin Knufinke.</p>
<p>Ebenfalls kritisch sehen die Unternehmen aktuell die Inlandsnachfrage. Der Fachkräftemangel, lange ganz weit oben unter den meistgenannten Problemen aus Sicht der Wirtschaft, liegt inzwischen noch hinter den Arbeitskosten auf Rang vier der Top-Risiken. Aktuell sieht aber immer noch jedes zweite Unternehmen hier eine Konjunkturgefahr.</p>
<h6><strong>Investitonspläne in wichtigen Industriezweigen</strong></h6>
<p>Sorgen macht aber insbesondere der Blick auf die Investitionspläne der Unternehmen. Die sind im Gegensatz zu den anderen Indikatoren weiter auf Talfahrt. „Hier zeigt sich das ganze Ausmaß der Verunsicherung“, erklärte Maike Bielfeldt.</p>
<p>Geradezu dramatisch aber ist die Entwicklung bei wichtigen Industriebranchen, im Automobilbau, im Maschinenbau, in der Elektrotechnik. Hier sind die Investitionsabsichten in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangenen – und das ganz besonders in der für Niedersachsen so wichtigen Fahrzeugindustrie. Hinzu kommt, dass nach den Worten Bielfeldts Maschinen in der Industrie eher repariert als durch neue ersetzt werden. Damit fehlen technischer Fortschritt und Innovationen, was sich auf die künftige Wettbewerbsfähigkeit auswirkt.</p>
<h6><strong>Vor einem Jahr der Stagnation</strong></h6>
<p>Im Ergebnis erwartet die IHKN-Hauptgeschäftsführerin im laufenden Jahr eine Stagnation der niedersächsischen Wirtschaft. Damit liegt sie in etwa auf einer Linie mit der Nord/LB. Die hat in ihrer Prognose zwar mit minus 0,2 Prozent eine leicht negative Erwartung für das niedersächsische Wirtschaftswachstum. Aber auch ein solcher Wert bedeutet im Wesentlichen Stagnation und kann durch jede die Wirtschaft treffende Entwicklung weiter ins Negative oder auch in den Plusbereich drehen.</p>
<p>Die wirklich positiven Nachrichten aus der IHKN-Umfrage sind vergleichsweise dünn gesät, ab es gibt sie. Der Tiefbau profitiert vom Sanierungsbedarf der Infrastruktur, und das angesichts des Zustands von Straßen oder Brücken wohl noch jahrelang. Eine Stütze bleibt der Dienstleistungsbereich. Hier mache sich bemerkbar, so Maike Bielfeldt, dass in der derzeit angespannten wirtschaftlichen und politischen Lage sich Menschen etwas Gutes tun wollen, also Geld zum Beispiel für Wohlbefinden, Gesundheit oder Fitness ausgeben.</p>
<h6><strong>Impulse aus Berlin nach den Wahlen erforderlich</strong></h6>
<p>Demgegenüber stehen stagnierende Bereiche und Abwärtsrisiken. Zwar ist noch ungewiss, was in den USA in den kommenden Wochen passiert. Umso mehr gilt es aber, die politische Dunkelflaute zu überwinden, machte Bielfeldt deutlich. Bürokratie, Energiepreise, Arbeitskosten, Steuern und Fachkräftemangel sind die Themen. Nötig seien Investitionen und Innovationen: „Die nächste Bundesregierung wird unsere Strukturprobleme angehen und Impulse für die Transformation der Wirtschaft setzen müssen“, so die IHKN-Hauptgeschäftsführerin.</p>
<p>Hier finden Sie weitere Informationen zur <a href="https://www.ihk-n.de/presse/konjunkturumfrage-fuer-viertes-quartal-2024-6414972">IHKN-Konjunkturumfrage</a>.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/dunkelflaute-konjunktur/">Politische Dunkelflaute lähmt die Konjunktur</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Nord/LB-Konjunkturprognose: Gegen Pessismismus trotz unterkühlter Aussicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 16:18:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein weiteres Jahr Stillstand zeichnet sich ab: Die Wachstumserwartungen der Nord/LB für Deutschland und Niedersachen in diesem Jahr liegen jeweils sehr nahe bei null. Bund und Land trotten damit weiter der weltweiten Entwicklung hinterher. Die Ungewissheit allerdings ist hoch. Ein Wachstum von 0,2 Prozent im Bund und von minus 0,1 Prozent im Land: Das  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/nord-lb-konjunkturprognose/">Nord/LB-Konjunkturprognose: Gegen Pessismismus trotz unterkühlter Aussicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h6></h6>
<h6><strong>Ein weiteres Jahr Stillstand zeichnet sich ab: Die Wachstumserwartungen der Nord/LB für Deutschland und Niedersachen in diesem Jahr liegen jeweils sehr nahe bei null. Bund und Land trotten damit weiter der weltweiten Entwicklung hinterher. Die Ungewissheit allerdings ist hoch.</strong></h6>
<p>Ein Wachstum von 0,2 Prozent im Bund und von minus 0,1 Prozent im Land: Das erwarten die Konjunkturfachleute der Nord/LB für 2025. Die Prognosen wurden jetzt veröffentlicht.</p>
<p>Die Vergleichszahlen für das vergangene Jahr liegen noch nicht endgültig vor. Aber auch für 2024 geht die volkswirtschaftliche Abteilung der Bank für die niedersächsische Wirtschaftsleistung von minus 0,1 Prozent aus. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist Schätzung der Nord/LB um 0,2 Prozent gestiegen. Alles Werte, die um Null pendeln: Die seit Mitte 2022 herrschende Stagnation droht sich damit auch in den kommenden Monaten fortzusetzen.</p>
<h6><strong>Hinter der Entwicklung weltweit</strong></h6>
<p>Was sich ebenfalls fortsetzt: Deutschland läuft der internationalen Entwicklung hinterher. Für die USA geht die Nord/LB-Prognose in diesem Jahr von einer leichten Abschwächung aus, aber immer noch von einem Wirtschaftswachstum bei 1,7 Prozent. Auch die Eurozone wächst mit einem Plus von 1 Prozent stärker als die bundesdeutsche Wirtschaft.</p>
<div id="attachment_27057" style="width: 460px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27057" class="wp-image-27057" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-400x300.jpg" alt="" width="450" height="338" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/NordLB_Konjunktur_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-27057" class="wp-caption-text">Unterkühlte Aussichten für 2025: Das steht in der Nord/LB-Prognose. Passt zum Blick aus der Bank einen Tag nach dem Schneeeinbruch.</p></div>
<p>Allerdings: So viel Unsicherheit war selten. Im Mittelpunkt steht dabei die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus. „Das ökonomische Jahr beginnt am 20. Januar“, so Chefvolkswirt Christian Lips. Also am Tag der Amtsübergabe in Washington.</p>
<p>Danach wird auf jeden Fall etwas passieren. Davon gehen die Nord/LB-Fachleute in ihrer Basisprognose aus und konzentrieren sich dabei auf die Zölle. Aber schon im nächsten Schritt werden die Konsequenzen schnell unabsehbar. Werden Zölle einmalig erhöht, oder kommt es zu einem Handelsauseinandersetzung mit wiederholten Anhebungen nach der Maßgabe: Wie Du mir, so ich Dir? Oder wird möglicherweise die Konkurrenz noch stärker belastet und verliert so ihren Wettbewerbsvorteil?</p>
<p>Und das betrifft nur die ökonomischen Faktoren. Insgesamt, so Nord/LB-Vorstandsmitglied Christop Dieng, habe sich nicht nur mit der Wahl Trumps, sondern auch mit dem Ampel-Aus in Deutschland und dem Scheitern der Barnier-Regierung in Frankreich die Unsicherheit nochmal verstärkt.</p>
<h6><strong>Verletzlichkeit einzelner Branchen untersucht</strong></h6>
<p>Die Nord/LB hat auch die Verletzlichkeit einzelner Industriebranchen durch den drohenden Protektionismus untersucht. Betrachtet wurden dabei der Auslandsumsatz und die Bedeutung des US-Geschäfts. Besonders exponiert ist danach der in Niedersachsen dominierende Fahrzeugbau, außerdem die wichtigen Industriezweige Pharma und Maschinenbau.</p>
<p>Aber es gibt auch gute Nachrichten, erklärte Dieng und verwies auf den Rückgang der Inflation, der geldpolitische Spielräume ermögliche. Impulse für die Konjunktur kommen wenn, dann aus dem Konsum. Auch der leidet aber unter der Unsicherheit. Noch mehr leiden jedoch die Investitionen darunter. Beim sogenannten Economic Policy Uncertainty Index, der den Umfang der  Medien-Berichterstattung über wirtschaftspolitische Unsicherheit auswertet, liegt Deutschland – mit immensem Abstand insbesondere gegenüber den USA.</p>
<h6><strong>Positiver denken: Deutschland in der Pessismismusfalle</strong></h6>
<p>Sowohl Dieng als auch Lips setzen auf das Prinzip Hoffnung: „Es besteht aber auch die Chance, dass die Politik in Deutschland nach den Neuwahlen im Februar beherzt die Konjunktur- und Strukturkrise angeht“, so Dieng. Sollte außerdem ein guter Friede in der Ukraine gelingen, werde ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor von der Wirtschaft genommen, machte Christian Lips deutlich. Er sieht Deutschland in der Pessimismusfalle: Die Lage ist jedenfalls nicht so dramatisch wie die Stimmung: &#8222;Man muss auch mal wieder angewöhnen, positiv zu denken&#8220;, sagte Lips. &#8222;Auch denn das gerade etwas schwerer fällt.&#8220;</p>
<p>Fiskalpolitische Impulse von Seiten des Staates erwartet Lips frühestens im Sommer nach einer Regierungsbildung. Er geht davon aus, dass sich Berlin mittel- bis langfristig mehr finanzielle Beinfreiheit schaffen werde, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.</p>
<h6><strong>Zeit, dass sich was dreht</strong></h6>
<p>Denn angesichts der Lage muss sich „dringend etwas drehen“, sagte Lips. Denn das Geschäftsmodell Deutschland steht unter Druck. Den üblichen D-Wörtern, mit denen diese Herausforderungen beschrieben werden – Deglobalisierung, Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung -, fügt er zwei weitere hinzu: Deindustrialisierung, noch mit einem Fragezeichen versehen, und Defense, also Verteidigung. Die Digitalisierung beispielsweise sei jahreslang verschlagen worden. Dass die Infrastruktur in Deutschland Geld braucht, ist offensichtlich. Und der Zustand der Bundeswehr erfordert ebenso höhere Rüstungsaufgaben wie wohl die Unterstützung der Ukraine. Die zweite Amtszeit Trump werde für Deutschland teurer als die erste, prophezeite Lips. Höhere Verteidigungsausgaben gehören dazu.</p>
<p>Dass Niedersachsen in diesem Jahr schwächer wächst als der Bund, führt die Nord/LB-Expertin Dr. Martina Noß auf die Wirtschaftsstruktur des Landes zurück. Der unter Druck stehende Fahrzeugbau liegt mit beim Umsatz mit einem Anteil von 43 Prozent weit vor den nächstgrößeren Branchen Nahrungs- und Futtermittel sowie Maschinenbau. Immerhin: „Der niedersächsische Arbeitsmarkt ist noch relativ stabil“, so Noß.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/nord-lb-konjunkturprognose/">Nord/LB-Konjunkturprognose: Gegen Pessismismus trotz unterkühlter Aussicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Jahresstart der IHK in Göttingen: Konstruktiv und mutig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2025 18:24:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Ziele: Konstruktiv für Impulse in der Region sorgen, und in schwierigen Zeiten Mut machen und Optimismus verbreiten. Beides zog mehr als 500 Gäste zum Neujahrsempfang der IHK Hannover in die Göttinger Stadthalle. Premiere für Alexandra Gerhardy: Die Geschäftsführerin der Göttinger Farbfilter GmbH sprach erstmals als Vizepräsidentin beim Jahresempfang der IHK Hannover in Göttingen.  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><h6><strong>Zwei Ziele: Konstruktiv für Impulse in der Region sorgen, und in schwierigen Zeiten Mut machen und Optimismus verbreiten. Beides zog mehr als 500 Gäste zum Neujahrsempfang der IHK Hannover in die Göttinger Stadthalle.</strong></h6>
<p>Premiere für Alexandra Gerhardy: Die Geschäftsführerin der Göttinger Farbfilter GmbH sprach erstmals als Vizepräsidentin beim Jahresempfang der IHK Hannover in Göttingen. Und sie brachte klar umrissene Themen mit.</p>
<h6><strong>Hölzerne Bürokratievorgaben</strong></h6>
<p>Beispiel Bürokratie: Sie selbst, so Gerhardy, habe zuletzt mit der EU-Entwaldungsverordnung ihre Erfahrungen gemacht. Die hätte eigentlich Ende 2024 wirksam werden sollen, wurde aber auf Dezember dieses Jahres verschoben. Als Geschäftsführerin musste sich Gerhardy aber bereits mit den EU-Vorgaben beschäftigen. An die erste Begegnung damit erinnere sie sich noch genau, sagte die Unternehmerin. Kommt das Holz aus nachhaltiger Quelle, wurde es richtig markiert? „Manchmal fühlte es sich an, als müsste ich die Bäume höchstpersönlich selbst roden, um zu wissen, woher sie kommen.“</p>
<div id="attachment_27005" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27005" class="wp-image-27005 size-fusion-800" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-800x600.jpg" alt="" width="800" height="600" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild2-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-27005" class="wp-caption-text">Eindrucksvolles Bild in der frisch sanierten Göttinger Stadthalle: Über 500 Gäste beim IHK-Jahresempfang.</p></div>
<p>Nachhaltigkeit? Ja. Dieses Ziel wird in den Unternehmen geteilt, so Gerhardy.  „Aber Bürokratie, die nicht nur einigermaßen sinnfrei ist, sondern auch vielen Betrieben die Luft zum Atmen nimmt, gehört einfach schlicht abgeschafft!“</p>
<div id="attachment_27032" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27032" class="size-medium wp-image-27032" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-200x300.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-400x600.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-600x900.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-683x1024.jpg 683w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-768x1152.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web-800x1200.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_076_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-27032" class="wp-caption-text">IHK-Präsident Gerhard Oppermann.</p></div>
<p>Auch IHK-Präsident Gerhard Oppermann hatte in Göttingen wie <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihk-auftakt-hannover-2025/">bereits zuvor in Hannover</a> die überbordende Bürokratie angesprochen und forderte insbesondere eine schnellere Digitalisierung der Verwaltung.</p>
<h6><strong>Fusion der Wirtschaftsförderung begrüßt &#8211; Erweiterung erwünscht</strong></h6>
<p>Die regionalen Themen in Südniedersachsen nahm Oppermanns Präsidiumskollegin Alexandra Gerhardy in den Blick. Fusion der Wirtschaftsförderung der Landkreise Göttingen und Northeim im vergangenen Jahr: Die IHK begrüßt diesen Schritt. Und Gerhardy spielte beim Jahresempfang mit dem Gedanken, dass sich auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Göttingen anschließen könnte. Auf jeden Fall forderte sie eine enge Abstimmung zwischen den beiden Einrichtungen</p>
<h6><strong>In diesem Jahr das Regionsmarketing umsetzen</strong></h6>
<p>Regionales Standortmarketing: Dafür wurden in den vergangenen beiden Jahren die Grundlagen geschaffen. In diesem Jahr müsse es nun umgesetzt werden, so Gerhardy. umgesetzt werden, forderte Gerhardy, Sie begrüßte, dass die beteiligten Kommunen trotz Haushaltskonsolidierung die angekündigten Zahlungen nicht reduzieren wollen, rief aber auch die Wirtschaft dazu auf, sich einzubringen.</p>
<h6><strong>Ausreichend Gewerbeflächen sind Pflicht</strong></h6>
<p>Die Zukunftsfähigkeit der Region hängt nicht zuletzt daran, dass Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Positiv wertete Gerhardy die gemeinsame Potenzialanalyse der Landkreise Göttingen und Northeim, der jetzt aber Umsetzungsschritte folgen müssten. Und auch hier wäre es aus Sicht der Vizepräsidentin, wenn die Stadt Göttingen mit im Boot wäre. Wichtig sei aber insbesondere, die Notwendigkeit eines ausreichenden Flächenangebots auch in der Öffentlichkeit deutlich zu machen. Denn: „Der Schutz der Umwelt und das Wachstum von Unternehmen sind schon heute kein Gegensatz mehr.“ Mit dem Angebot an Gewerbeflächen steht und fällt die Zukunftsfähigkeit der Region: „Ziehen wir hier als Region an einem Strang!“</p>
<div id="attachment_27033" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27033" class="wp-image-27033 size-fusion-800" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-800x533.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/JAHRESEPFANG2025_-_176_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-27033" class="wp-caption-text">IHK-Präsident Gerhard Oppermann, Vizepräsidentin Alexandra Gerhardy, IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt und Christian Grascha, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer (v.l.).</p></div>
<p><strong>Beim IHK-Jahresempfang in Göttingen wurde von IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt und Niedersachsens Sozialminister Dr. Andreas Philippi <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/fachkraefte-projekt-adelante-colombia-kolumbien-suedniedersachsen/">ein Projekt vorgestellt</a>, mit dem Fachkräfte aus Kolumbien nach Südniedersachsen geholt werden sollen.</strong></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>IHK-Auftakt Hannover 2025: Kein Klagelied. Nur die Realität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2025 13:30:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unvermeidlich beginnt das Neue Jahr, wie das alte endete: Krisen weltweit und ein Berg ungelöster Probleme vor der eigenen Haustür. Aber gerade angesichts dieser Lage forderte IHK-Präsident Gerhard Oppermann, jetzt - endlich - die notwendigen Schritte zu machen. Mut geht auch in schweren Zeiten: Oppermann erinnerte eindringlich an die Ursprünge der Sozialen Marktwirtschaft. Und  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihk-auftakt-hannover-2025/">IHK-Auftakt Hannover 2025: Kein Klagelied. Nur die Realität</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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<p>Keine Drohkulisse, sondern blanke Realität: Die Krise spiegelt sich, das machte Gerhard Oppermann deutlich, längst in den Schwergewichten der deutschen Industrie wider, und das nicht zuletzt im Automobilbau. Sie ist aber auch in der Breite der Wirtschaft angekommen. Und das sei eben nicht, wie Oppermann deutlich genervt festestellte, das noch vor einiger Zeit viel zitierte Klagelied des Kaufmanns &#8222;Die aktuelle wirtschaftliche Lage der Unternehmen hier bei uns in Niedersachsen ist alarmierend.&#8220;</p>
<div id="attachment_26963" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26963" class="size-medium wp-image-26963" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_117_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-26963" class="wp-caption-text">IHK-Präsident Gerhard Oppermann.</p></div>
<h6><strong>Was die Wirtschaft um- und wegtreibt</strong></h6>
<p>Oppermann fasste zusammen, was die Wirtschaft nicht erst seit gestern um- und im schlimmsten Fall vom Standort Deutschland wegtreibt. Fehlende Verlässlichtkeit der Wirtschaftspolitik. Teure Energie. Mangelhafte Investitionsanreize, stattdessen Gängelung und Verboste. Hürden bei der Zuwanderung von Fachkräften. Auch sonst überbordende Bürokratie. Und das ganze wird nicht leichter, weil eine international ausgerichtete Wirtschaft künftig mehr auf Sicherheit angewiesen sein wird, wie der IHK-Präsident betonte.</p>
<p>Damit hatte Oppermann zusammengepackt, was Auftakt-Moderator Martin Brüning als Rucksack bezeichnete, den die deutsche Wirtschaft gerade mit sich herumschleppt. Und der ist nicht mehr zu schultern: &#8222;Der Standort Deutschland hat hohe Energie-, Arbeits- und Bürokratiekosten immer mit politischer Stabilität ausgleichen können&#8220;, sagte der IHK-Präsident vor den rund 900 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung: &#8222;Aber das ist eben aus Sicht vieler Unternehmen nicht mehr der Fall.&#8220;</p>
<h6><strong>Bei der Lage auf einer Linie<br />
</strong></h6>
<p>In seiner Lagebeschreibung liegt er damit weitgehend <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/auftakt-2025-weil-hannover-wirtschaft-stephan-ihk/">auf einer Linie mit Ministerpräsident Stephan Weil</a>. Was bedeutet: Gestritten wird kaum noch über die Symptome der Krise und ihre Ursachen. Hier stimmen mittlerweile Politik und Wirtschaft inhohem Maße überein. Ebenso bei den Zielen, was man denn erreichen wolle. Beispiel Bürokratie: Gerhard Oppermann sprach sie an und forderte konkret mehr Digitalisierung, Stiebel-Eltron-Geschäftsführer Kai Schiefelbein verstärkte in einer Podiumsdiskussion den Punkt (&#8222;In der Zeit, die wir für einen Parkplatz brauchen, wird in Osteuropa ein ganzes Werk gebaut.&#8220;) &#8211; und Stephan Weil bekannte: &#8222;Wir sind überreguliert.&#8220; So weit die Diagnose. Und alle sind sich einig: Das muss anders werden.</p>
<div id="attachment_26972" style="width: 285px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26972" class="wp-image-26972" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-475x1024.jpg" alt="" width="275" height="592" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-139x300.jpg 139w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-200x431.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-400x862.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-475x1024.jpg 475w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-600x1292.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-713x1536.jpg 713w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-768x1654.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-800x1723.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web-951x2048.jpg 951w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_140_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 275px) 100vw, 275px" /></a><p id="caption-attachment-26972" class="wp-caption-text">Ministerpräsident Stefan Weil.</p></div>
<p>Zumindest wies der Ministerpräsident auf Fortschritte hin, die im Land zum Beispiel beim Bürokratieabbau erreicht habe, bei Erleichterungen für die Zuwanderung von Fachkräften zum Beispiel. Stichwort: Zentrale Ausländerbehörde.</p>
<p>Aber solchen Meldungen zum Trotz: Die alarmierende Lage der Wirtschaft, wie von IHK-Präsident Oppermann beschrieben, besteht fort. Und die Notwendigkeit des Handels bleibt nicht nur, sondern der Druck hat sich erhöht. Noch vor Jahresfrist hießt es beim hannoverschen IHK-Auftakt: Es muss etwas passieren. Zwölf Monate später erklärte Ministerpräsident Stephan Weil an gleicher Stelle, noch in diesem Jahr müsse die Trendwende geschafft werden. Allerdings scheint der Berg an Aufgaben nicht wesentlich kleiner geworden zu sein. Und ein Erkenntnisproblem, was denn nun angefasst werden muss, gibt es schon länger nicht mehr.</p>
<p>Immerhin: Niedersachsen hat nach Weils Worten keine landesspezifischen Probleme, teilt aber alle Standortprobleme, die Deutschland gerade hat.  Weil bekannte sich einmal mehr zum Industrieland Niedersachsen und zum Ziel, bei der Energie Vorreiter unter den Bundesländern zu sein. Die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stehe für die Landesregierung ganz weit oben, betonte Weil. Eines seiner Ziele: Den Investitionsstau auflösen. Wie Gerhard Oppermann zeigte der Ministerpräsident in Richtung USA mit einer äußerst investitionsfreundlichen Politik in den vergangenen Jahren.</p>
<p>&#8222;Wirtschaft braucht Investitionsanreize – keine Gängelung, keine Verbote&#8220;, sagte der IHK-Präsiden: &#8222;Gerade in unsicheren Zeiten ist es wichtig, den Unternehmen in unserem Land einen Grund, mehr noch: einen Sinn zu geben, in Deutschland zu investieren.&#8220; Und er spannte mit solchen Gedanken noch einen größeren Bogen: Oppermann forderte eine Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft, und zwar in mehrfacher Hinsicht.</p>
<h6><strong>Mehr Soziale Marktwirtschaft wagen</strong></h6>
<p>So betont die Soziale Marktwirtschaft Initiative und Unternehmertum: Freiheit und eigenes Engagement würden ebenso groß geschrieben wie die Verlässlichkeit einer Solidargemeinschaft, so Oppermann: &#8222;Es braucht keinen Staat, der uns sagt, wie wir Wirtschaft gestalten. Was wir brauchen, sind ein freier und fairer Wettbewerb und Raum zum Gestalten.&#8220; Und zwar mit den richtigen Rahmenbedingungen: Er nannte zum Beispiel die CO2-Bepreisung als marktwirtschaftliches Instrument, das Unternehmen motiviere, Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln. Gerade in mittelständischen Familienunternehmen sei Nachhaltigkeit verankert, so der IHK-Präsident. Und: &#8222;Die Wirtschaft in Niedersachsen hat Lust auf Zukunft.&#8220;  In diesem Sinne: &#8222;Wir müssen wieder mehr Soziale Marktwirtschaft wagen&#8220;, rief der den Auftakt-Gästen im Hannover Congress Centrum zu.</p>
<h6><strong>Kulturwandel und Konsens</strong></h6>
<p>Dazu sei jedoch ein echter Kulturwandel nötig und ebenso ein breiter Konsens: Hier waren sich Oppermann, Stephan Weil und auch IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt einig: Die nötigen Veränderungen müssen gewollt sein. Und angesichts der Krise gibt es dafür nur ein kurzes Zeitfenster. In diesem Jahr müsse die Wende kommen. Dann wird die Lage in einem Jahr besser aussehen als jetzt. So Ministerpräsident Stephan Weil.</p>
<p><strong>Auf der Auftakt-Bühne<a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihk-auftakt-2025-unternehmerinnen-berichten/"> berichteten auch zwei junge Unternehmerinnen über ihre Erfahrungen: </a> Johanna Heise, Teil der jüngsten Generation an der Spitze des Medienunternehmens Heise. Und Amy Jedlicka, Gründerin von Molly Suh &#8211; ein Unternehmen, das nachhaltige Kerzen herstellt.</strong></p>
<div id="attachment_26976" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26976" class="wp-image-26976 size-fusion-800" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-800x558.jpg" alt="" width="800" height="558" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-200x139.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-300x209.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-400x279.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-600x418.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-768x535.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web-800x558.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2025/01/2025_Jahresauftakt_IHK_215_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-26976" class="wp-caption-text">Gründerinnen beim IHK-Auftakt: Amy Jedlicka (r.) und Johanna Heise, befragt von Martin Brüning.</p></div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/ihk-auftakt-hannover-2025/">IHK-Auftakt Hannover 2025: Kein Klagelied. Nur die Realität</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Weil beim IHK-Auftakt: &#8222;Gesunde Wirtschaft ist Grundlage für gesunde Gesellschaft&#8220;</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jan 2025 11:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wirtschaft trifft Politik mit klaren Erwartungen: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich bei seiner Rede beim Auftakt der IHK Hannover für niedrigere Energiekosten, Planungssicherheit und weniger Bürokratie ausgesprochen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fand beim Auftakt der IHK in Hannover deutliche Worte: "Dieses Jahr muss das Jahr der Trendwende werden". Eine neue Bundesregierung muss wieder mehr  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/auftakt-2025-weil-hannover-wirtschaft-stephan-ihk/">Weil beim IHK-Auftakt: &#8222;Gesunde Wirtschaft ist Grundlage für gesunde Gesellschaft&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Wirtschaft trifft Politik mit klaren Erwartungen: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich bei seiner Rede beim Auftakt der IHK Hannover für niedrigere Energiekosten, Planungssicherheit und weniger Bürokratie ausgesprochen.</strong></h6>
<p>Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fand beim Auftakt der IHK in Hannover deutliche Worte: &#8222;Dieses Jahr muss das Jahr der Trendwende werden&#8220;. Eine neue Bundesregierung muss wieder mehr Vertrauen und Planungssicherheit aufbauen, sodass Unternahmen auch wieder investieren und der Investitionstau aufgelöst werde. &#8222;Wir müssen weg von der Einzelfallprüfung, hin zu wirksamen klaren Anreizen für Investitionen&#8220;, sagte Weil. &#8222;Eine gesunde Wirtschaft ist die Grundlage für eine gesunde Gesellschaft&#8220;.</p>
<p>Weil bekräftigte, dass er ganz klar dafür ist, alles dafür zu tun, dass unser Land ein Industrieland bleibt.</p>
<p>Die Wettbewerbsfähigkeit für die großen Unternehmen &#8211; und natürlich auch die vielen Kleinen &#8211; zu sichern und zu erhalten, sieht der Ministerpräsident daher als unheimlich wichtige Aufgabe, als &#8222;Leitmaxime&#8220; an.</p>
<p><strong>Netzentgelte müssen gesenkt werden</strong></p>
<p>Weil machte deutlich, dass die Energiekosten nach wie vor ein Problem für die Wirtschaft darstellten, insbesondere die gestiegenen Netzentgelte. Es gehörte daher zu den wichtigen Aufgaben einer neuen Bundesregierung, die Netzentgelte zu stabilisieren, in einem zweiten Schritt sie zu senken und langfristig einen Weg der Finanzierung wie bei anderen Infrastrukturprojekten zu finden.  Aus Sicht des Ministerpräsidenten dürfe dies auch gern vor der Bundestagswahl geschehen, da man doch wisse, dass es einige Zeit brauche, bis eine neue Bundesregierung solche Vorhaben umsetzen könne. &#8222;Bei der Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft sollten wir keine Zeit verlieren&#8220;, sagte Weil.</p>
<p>Stephan Weil sprach sich zudem dafür aus. mehr Großspeicher für Strom in Niedersachsen aufzubauen, der aus Wind- oder Solarenergie gewonnen wurde. Aktuell würden jährlich 3 Mrd. Euro an Kosten für sogenannten Überstrom entstehen, wenn Anlagen abgeregelt werden müssten. Auch im Hinblick auf die Dunkelflauten, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint, hofft der Ministerpräsident so, das Geld anders und sinnvoller ausgeben zu können.</p>
<p><strong>Staatsreform gegen die Überregulierung</strong></p>
<p>Im Hinblick auf die &#8222;Überregulierung in allen Lebensbereichen&#8220; sprach sich Stephan Weil für eine Staatsreform aus. Alle Vorgänge müssten &#8222;einfacher, schneller, günstiger&#8220; werden anstatt kompliziert und teuer.</p>
<p>Die niedersächsische Landesregierung habe sich das Herzen genommen und bei der Novelle der Niedersächsischen Bauordnung umgesetzt, bei der vieles vereinfacht und digitalisiert worden sei, sagte Weil. Geplant sei noch eine weitere Novelle. Zudem plane die Landesregierung Unternehmen stärker miteinzubeziehen, wenn neue Gesetze geplant werden. Es soll &#8222;Praxischecks geben, bevor wir neue Regeln setzen&#8220;, erklärte Weil. Zudem sollten Fördermittel einfacher und unbürokratischer über die NBank vergeben werden.</p>
<p><strong>Niedersachsen sei dabei Energieland Nr. 1 zu werden</strong></p>
<p>Weil verwies auch auf die Erfolge, die Niedersachsen beim Aufbau einer Energiewirtschaft gemacht hat. &#8222;Wir sind dabei das Energieland Nr. 1  in Deutschland zu werden&#8220;. Neben den Wirtschaftszweigen Industrie, dem Agribusiness erwachse die Energiewirtschaft zu einem weiteren wichtigen Sektor, der so zu einer zukunftssicheren, belastbaren Wirtschaftsstruktur des Landes beitrage.</p>
<p>Als Beispiel für den großen Handlungsbedarf, den es aktuell im Land gibt, verwies Ministerpräsident Weil auf die Bauwirtschaft und die extrem niedrige Zahl neuer Baugenehmigungen und ebenso niedrige Zahl der Fertigstellungen.</p>
<p><strong>Podiumsdiskussion mit Dr. Kai Schiefelbein und Maike Bielfeldt</strong></p>
<p>Was braucht die Wirtschaft, um wieder in die Spur zu kommen, wurde Dr. Kai Schiefelbein, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiebel-Eltron-Gruppe, zu Beginn der Diskussion gefragt. Und der Unternehmer aus Holzminden zählte sogar vier Punkte auf, die es aus seiner Sicht anzugehen gilt. Deutschland müsse erkennen, dass es ein Einwanderungsland ist, es brauche politische Stabilität und eine Halbwertzeit von Gesetzen über eine Legislaturperiode hinaus, die Wirtschaft brauche zudem Finanzierungsinstrumente, die auch antizyklische Investitionen ermöglichen und natürlich Entbürokratisierung &#8211; ein Thema, bei dem sich beim Auftakt alle einig zeigten.</p>
<p>Dr. Schiefelbein berichtete, dass Stiebel Eltron inzwischen seit dem Jahr 2022 seinen Wareneingang am Stammsitz Holzminden erweitern möchte. Er rechne damit, dass in wenigen Wochen endlich die Baugenehmigung vorliege. „In zwei Jahren baut man in Osteuropa ein ganz neues Werk“, bemerkte der Unternehmer.</p>
<p>IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt sprach sich für eine Renaissance der Sozialen Marktwirtschaft aus. „So wie bisher darf es auf jeden Fall nicht weitergehen“, sagte Bielfeldt, die in diesem Zusammenhang die Idee von Ministerpräsident Weil für eine Reform der Verwaltung unterstützte. Die IHK-Chefin rief die Unternehmen auch dazu auf, unnötige Bürokratie zu melden. Die IHK hat dazu im vergangenen Jahr einen neuen Bereich auf ihrer Internetseite geschaffen.</p>
<p>Bielfeldt machte deutlich, dass ein wirksamer Abbau von Bürokratie nur im Rahmen einer gemeinsamen Anstrengung gelingen könne und dass man bei der erfolgreichen Digitalisierung in der Verwaltung „auch liebgewonnene Aufgaben“ einmal kritisch hinterfragen müsse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/auftakt-2025-weil-hannover-wirtschaft-stephan-ihk/">Weil beim IHK-Auftakt: &#8222;Gesunde Wirtschaft ist Grundlage für gesunde Gesellschaft&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>IHK startet Initiative gegen Bürokratie</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 09:52:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Orientierung im Bürokratiedschungel und die Möglichkeit, ein Signal zu senden, wenn man sich im Regelungsdickicht verheddert: Beides ist jetzt online über die Website der IHK Hannover möglich. Am 23. Februar werden in Deutschland voraussichtlich Neuwahlen für den Deutschen Bundestag stattfinden. Ein zentrales Thema aus Sicht der deutschen Wirtschaft wird im aufziehenden Wahlkampf und für die  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/ihk-startet-initiative-gegen-buerokratie/">IHK startet Initiative gegen Bürokratie</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Orientierung im Bürokratiedschungel und die Möglichkeit, ein Signal zu senden, wenn man sich im Regelungsdickicht verheddert: Beides ist jetzt online über die Website der IHK Hannover möglich.</h6>
<div>
<p class="text">Am 23. Februar werden in Deutschland voraussichtlich Neuwahlen für den Deutschen Bundestag stattfinden. Ein zentrales Thema aus Sicht der deutschen Wirtschaft wird im aufziehenden Wahlkampf und für die neue Bundesregierung künftig ein konsequenterer Abbau von Bürokratie sein. Die IHK Hannover startet daher heute eine neue Initiative mit einem umfassenden kompakten Bürokratie-Guide als Orientierungshilfe für Unternehmen sowie einen Bürokratiemelder, über den Betriebe ihre konkreten Probleme mit bürokratischen Fesseln über die IHK auf die politische Agenda bringen können.</p>
<p>„Die Bürokratielasten, die von der regionalen Wirtschaft mittlerweile zu tragen sind, haben ein kritisches Ausmaß erreicht. In der angespannten konjunkturellen Lage sollten sich die Unternehmen mit voller Kraft auf ihr Kerngeschäft und die Wettbewerbsfähigkeit konzentrieren können, statt sich um immer mehr Informations- und Berichtspflichten, Aufbewahrungsfristen und Nachweise kümmern zu müssen“ sagt Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover.</p>
<p>Der neue Bürokratie-Guide auf der Website der IHK Hannover bietet unter <a title="externer Link" href="http://www.hannover.ihk.de/buerokratieguide" target="_blank" rel="noopener" data-linktypeicon="CMExternalLink">www.hannover.ihk.de/buerokratieguide</a> ab sofort eine kompakte Übersicht und Orientierung, welche Branchen aktuell mit welchen bürokratischen Regulierungen konfrontiert sind. Die Auflagen und Berichtspflichten speisen sich nicht allein aus den regulatorischen Vorgaben aus Berlin, sondern beinhalten auch Vorgaben aus Brüssel, beispielhaft die neuen und umfangreichen Berichts- und Dokumentationspflichten im Zuge des Green Deal der EU gegenüber. Von einer One-In-One-Out-Praxis, die bei der Einführung einer neuen Regulierung eine alte Belastung zurücknimmt, kann in der heutigen Praxis noch keine Rede sein. Im Ergebnis kommen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen zunehmend an ihre Grenzen.</p>
<p>In den kommenden drei Monaten wird die Wirtschaft ihre Erwartungen an die künftige Bundesregierung in Berlin formulieren. Damit eröffnet sich der regionalen Wirtschaft jetzt auch die Chance, ihre größten Bürokratie-Ärgernisse am konkreten Beispiel im eigenen Unternehmen über die IHK in den politischen Diskurs einzubringen. Der neue IHK-Bürokratiemelder bietet unter <a title="externer Link" href="http://www.hannover.ihk.de/buerokratiemelder" target="_blank" rel="noopener" data-linktypeicon="CMExternalLink">www.hannover.ihk.de/buerokratiemelder</a> allen Betrieben dafür einen einfachen Zugang, um ihre Probleme zu benennen.</p>
<p>„Die IHK ist die Stimme für die regionale Wirtschaft, gerade im Vorfeld von Wahlen und politischen Umbrüchen. Am überzeugendsten kann Wirtschaft ihre Ziele in der Politik mit Positionen erreichen, die mit konkreten Problemen aus der betrieblichen Praxis unserer Unternehmen unterfüttert sind“, wirbt IHK-Hauptgeschäftsführerin Bielfeldt für die Beteiligung an der IHK-Initiative für Bürokratieabbau.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/ihk-startet-initiative-gegen-buerokratie/">IHK startet Initiative gegen Bürokratie</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Kommentiert: Produktsicherheitsverordnung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 17:26:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Maike Bielfeldt, IHK-Hauptgeschäftsführerin, kommentiert: Wenn man die in der EU geltenden Rechtsnormen zur Produktsicherheit und zu Anforderungen an Produkte auf einer Seite darstellt, sieht das aus wie ein U-Bahn-Netz mit seinen Linien und Querverbindungen. Je nach Produkt findet man auf dieser Übersicht eine Route, die Station für Station zum Ziel führt: Konformität eines Produkts mit  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/endstation-bruessel/">Kommentiert: Produktsicherheitsverordnung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Maike Bielfeldt,</strong> IHK-Hauptgeschäftsführerin, kommentiert:</h4>
<p>Wenn man die in der EU geltenden Rechtsnormen zur Produktsicherheit und zu Anforderungen an Produkte auf einer Seite darstellt, sieht das aus wie ein U-Bahn-Netz mit seinen Linien und Querverbindungen. Je nach Produkt findet man auf dieser Übersicht eine Route, die Station für Station zum Ziel führt: Konformität eines Produkts mit allen gesetzlichen Vorgaben.</p>
<p>So Netzplan dient der Orientierung, zeigt aber auch, wie komplex ein System ist. Und jetzt kommt noch ein neuer Streckenabschnitt hinzu: Seit wenigen Tagen gelten die Regeln der EU-Produktsicherheitsverordnung. Und zwar im Prinzip für alle Verbraucherprodukte. Mit neuen Pflichten für Herstellerunternehmen und für den Handel, insbesondere online. Erneut hat die EU damit ein äußerst kleinmaschiges Netz ausgeworfen. Denn betroffen sind auch kleine und kleinste Unternehmen, Gründerinnen und Gründer. Und gerade hier gibt es viele Fragen, sind die Befürchtungen groß. Das zeigen die vielen Anrufe und E-Mails, die in den vergangenen Wochen dazu in der IHK eingegangen sind. Risikoanalysen für jedes Produkt beim herstellenden Unternehmen, auch beim kleinsten: Selbst wer selbstgemachte Pullover herstellt, kann sich in den neuen Regelungen verstricken. Für Gründungen – gerade für kleine oder die als Einstieg besonders wichtigen im Nebenerwerb – ist das noch eine weitere Bürokratiehürde.</p>
<p>Auch die Informationspflichten für den Handel bringen jede Menge Arbeit – insbesondere, wenn zum Beispiel sehr viele Produkte angeboten werden: Was macht eine Online-Händlerin mit 5000 Produkten? Hinzu kommt das Risiko von Abmahnungen oder Bußgeldern, wenn nicht alle der neuen Vorgaben beachtet werden. Und was es bisher noch nie gab: Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher im Falle eines Produktrückrufs entschädigt werden müssen, dann mindestens auf der Basis des Kaufpreises und nicht etwa des Zeitwerts. Befürchtet wird außerdem, dass die Unternehmen durch die Herstellerinformationen ihre Lieferquellen offen legen, also für die Konkurrenz gläsern werden.</p>
<p>Die Wirtschaft, die Unternehmen, sehnen sich nach Entlastung von Bürokratie. Die IHK Hannover hat gerade erst eine Initiative dazu auf den Weg gebracht. Die Produktsicherheitsverordnung leistet keinen Entlastungsbeitrag. Ja, wir alle wollen sichere Produkte: Die Umsetzung in dieser Form lässt die Unternehmen allein, die versprochenen Guidelines fehlten, Kapazitäten werden gebunden, die für andere Aufgaben – etwa die Transformation – nicht mehr da sind. Nicht zuletzt treibt das alles<br />
auch die Preise, ist also inflationsfördernd.</p>
<p>Mag sein, dass die EU von einem anderen Unternehmensbild ausging: Je größer, desto leichter werden sich Unternehmen im Netzplan zur Produktsicherheit zurechtfinden. Für viele andere aber könnte es heißen: Endstation Brüssel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/endstation-bruessel/">Kommentiert: Produktsicherheitsverordnung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Kohle und Kinder: Was allein ein Brief hergibt</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/fundstueck-hurtzig-wirtschaftsarchiv/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 14:22:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Fundstück: ein Brief. Es steht noch nicht einmal viel über Wirtschaft drin. Aber in ihm kreuzen sich die Lebenslinien von Menschen, von Unternehmern des 19. Jahrhunderts. Eine Firmengründung nahe am Wirtschaftskrimi kommt auch vor. Und ebenso spielt die IHK Hannover eine Rolle.   Lieber Freund, schreibt Fritz Hurtzig, und berichtet über erkrankte Kinder, die ein  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/fundstueck-hurtzig-wirtschaftsarchiv/">Kohle und Kinder: Was allein ein Brief hergibt</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Das Fundstück: ein Brief. Es steht noch nicht einmal viel über Wirtschaft drin. Aber in ihm kreuzen sich die Lebenslinien von Menschen, von Unternehmern des 19. Jahrhunderts. Eine Firmengründung nahe am Wirtschaftskrimi kommt auch vor. Und ebenso spielt die IHK Hannover eine Rolle.</strong></h6>
<h6><strong> </strong></h6>
<p>Lieber Freund, schreibt Fritz Hurtzig, und berichtet über erkrankte Kinder, die ein Treffen verhinderten. Sodann darüber, dass in Bantorf das Köhleflöz erreicht sei. Und, fast hätte er’s vergessen: Hurtzig ist erneut Vater geworden. Eine Tochter, so steht es am Rande des Briefes. Aufbewahrt wird er im Niedersächsischen Landesarchiv in Wolfenbüttel.</p>
<h6><strong>Ursprung der Ilseder Hütte</strong></h6>
<p>Oktober 1859: Gerichtet ist der Brief an Carl Haarmann. Beide, Hurtzig und Haarmann, haben gerade auf den Trümmern eines gescheiterten ersten Versuchs die Actien-Gesellschaft Ilseder Hütte aufgebaut, die zu den Wurzeln der heutigen Salzgitter AG gehört. Neben Eisenerz war man dabei auf Kohle angewiesen: Deshalb der Hinweis auf die Kohleförderung im Deister, auf Bantorf, wo die Zeche Antonie von dem Jahr an, in dem Hurtzig schrieb,  bis 1928 förderte.</p>
<h6><strong>Ein tragisches Kapitel</strong></h6>
<p>Fritz Hurtzig, Fabrikant aus Linden, trieb gemeinsam mit dem Celler Bankier Carl Hostmann bereits die Gründung der Bergbau- und Hüttengesellschaft zu Peine voran, des unseligen Vorläufers der Ilseder Hütte. Die Wirtschaftskrise 1858 ließ die hoch fliegenden Pläne abstürzen. Hostmann – ein vergessener Wirtschaftspionier, hieß es in der Niedersächsischen Wirtschaft schon vor vielen Jahren &#8211; verlor sein Vermögen, brachte sich um.</p>
<h6><strong>Öffentlicher Streit mit dem Onkel</strong></h6>
<p>Zuvor hatten die beiden sich offenbar wegen ihrer Bergbau- und Hüttenpläne aber auch eine handfeste Auseinandersetzung mit Georg Egestorff geliefert, der Jahre zuvor die Eisen-Giesserey und Maschinenfabrik Georg Egestorff, später Hanomag, gründete. Man kam sich in Gehege, zumindest bei der Deister-Kohle.</p>
<p>Aber steht nicht Egestorff &amp; Hurtzig, Linden vor Hannover, im Briefkopf? Hurtzig war, in der Tat, ein Neffe des hannoverschen Vielfach-Industriellen. Die Firma allerdings hatte ihren Namen von Hurtzigs Vater und seinem Großvater Johann Egestorff: Es war eine Zuckersiederei, zunächst auf der Grundlage importierten Rohrzuckers. Hurtzig hatte aber auch seine Hände im Spiel beim Aufbau  der Zuckerfabrik Neuwerk in Gehrden, die zu den frühen Ansätzen der Rübenzucker-Produktion im Raum Hannover gehört. Heute ist diese für Niedersachsen so prägende Industrie in der Nordzucker AG konzentriert – deren historisches Material im Niedersächsischen Wirtschaftsarchiv in Wolfenbüttel liegt.</p>
<h6><strong>Hannoversche Brotfabrik: Bis heute wird dort gebacken</strong></h6>
<p>Aber Hurtzig machte nicht nur in Zucker und Stahl: Er gründete die Habag, die Hannoversche Brotfabrik, heute Produktionsstandort der Bremer Harry-Gruppe. Und sein Name taucht auf bei den Anfängen der Hannoverschen Bank – deren Schriftzug an der Fassade der Deutsche-Bank-Filiale in Hannover steht.<a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-24430 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-150x150.jpg 150w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-200x200.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-300x300.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-400x400.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-600x600.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz-768x768.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/04/LogoStreifz.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Doch nicht nur das machte Fritz Hurtzig zum deutschlandweit rührigen Gesicht der Wirtschaft Hannovers. Der Unternehmer ist auf dem Bild zu sehen, das 1862 den bleibenden Ausschuß des Deutschen Handelstages zeigt, Ursprung der heutigen Deutschen Industrie- und Handelskammer. Und er engagierte sich für eine Wirtschaftsvertretung im Königreich Hannover. Das gelang – aber erst nach der preußischen Annektion, 1867 wurde Fritz Hurtzig erster Präsident der Handelskammer, später IHK Hannover.</p>
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<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/08/fundstuecke/">Alle Fundstücke</a></p>
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<p><strong>Auch Sie hüten Schätze aus Niedersachsens Wirtschaftsgeschichte? Wenden können Sie sich an das Niedersächsische Wirtschaftsarchiv, Forstweg 2, 38302 Wolfenbüttel, Tel. 05531 935-0, <a href="mailto:wolfenbuettel@nla.niedersachsen.de">wolfenbuettel@nla.niedersachsen.de</a></strong></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/02/niedersaechsisches-wirtschaftsarchiv/">Mehr zum Wirtschaftsarchiv</a></p>
<p><a href="http://www.ndswa.de">www.ndswa.de</a></p>
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		<title>Erste Schritte in den Arbeitsmarkt: Ukrainerin macht Praktikum bei der IHK Hannover</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Dec 2024 07:49:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine haben in Deutschland Zuflucht nach dem Ausbruch des Angriffskriegs Russlands gesucht. Iryna Paziuk lebt seit März 2022 in Göttingen und bemüht sich gerade intensiv um den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt. Im November absolvierte die 40-Jährige ein Praktikum in der IHK Hannover. Für Iryna Paziuk ist es  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/arbeitsmarkt-ukrainerin-praktikum-ihk-hannover/">Erste Schritte in den Arbeitsmarkt: Ukrainerin macht Praktikum bei der IHK Hannover</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine haben in Deutschland Zuflucht nach dem Ausbruch des Angriffskriegs Russlands gesucht. Iryna Paziuk lebt seit März 2022 in Göttingen und bemüht sich gerade intensiv um den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt. Im November absolvierte die 40-Jährige ein Praktikum in der IHK Hannover.</h5>
<p>Für Iryna Paziuk ist es der erste Kontakt mit dem deutschen Arbeitsmarkt. Die 40-jährige Ukrainerin hat im November ein vierwöchiges Praktikum in der IHK Hannover absolviert. Den Kontakt zur IHK hat die Göttinger Unternehmerin Larissa Kirchner hergestellt, die seit Beginn des russischen Angriffskriegs Deutschkurse für Geflüchtete anbietet und auch immer  wieder Exkursionen und Besuche bei Unternehmen organisiert. Iryna Paziuk konnte im Rahmen ihres Praktikums sowohl die Arbeit in der IHK-Geschäftsstelle in Göttingen sowie in der Zentrale in Hannover die Bereiche Berufsbildung und International kennenlernen. In ihren eigenen Worten hat die 40-Jährige einen kurzen Bericht über ihr Praktikum und ihre eigene Geschichte verfasst.</p>
<p><strong>Meine Geschichte</strong><br />
„Mein Name ist Iryna Paziuk und ich bin 40 Jahre alt. Ich bin geschieden und habe einen 17-jährigen Sohn. Ich wurde in der Stadt Kaharlyk in eine wunderbare, eng verbundene Familie hineingeboren. Nach der Schule ging ich zur Universität. Ich machte meinen Abschluss an der Nationalen Wirtschaftsuniversität in Kiew. Danach arbeitete ich in einer Bank, dann in einer Versicherungsgesellschaft und schließlich in einem Öl-Handelsunternehmen. Im Februar 2022 änderte sich mein Leben in ein Vorher und Nachher. Als der Krieg ausbrach, war ich verängstigt und verstand nicht, was mit meinem Land geschah. Dann, nach den ersten schrecklichen Ereignissen, beschlossen wir zu gehen. Zuerst gingen wir in die Westukraine, um bei Freunden zu leben. Im März 2022 verließen wir dann die Ukraine in Richtung Deutschland. Eine Freundin von mir lebte bereits hier. Sie fand eine Familie, die mich und meinen Sohn zunächst bei sich aufnahm. Nach einigen Wochen haben wir uns eine eigene Unterkunft gesucht. Mein Sohn besucht jetzt die Berufsschule in Göttingen. Er hat schon viele deutsche Freunde hier, und es gefällt ihm sehr gut. Er treibt Sport und spielt Fußball in einem Verein. Ich bin dabei meine Deutschkenntnisse zu verbessern und plane, mir nach dem Abschluss einen Job in meinem Beruf als Buchhalterin zu suchen. In der Ukraine habe ich 15 Jahre lang als Buchhalterin gearbeitet. Ich habe viel Erfahrung in diesem Beruf. Ich bin Deutschland dankbar für die starke Unterstützung für meine Familie und alle Flüchtlinge aus der Ukraine. Ich bin dankbar dafür, dass wir in die Gesellschaft integriert wurden, dass Sprachkurse angeboten wurden und dass unsere Kinder die Möglichkeit hatten, hier zu studieren und eine gute Ausbildung zu erhalten.“</p>
<p><strong>Mein Praktikum bei der IHK Hannover</strong><br />
„Das Praktikum bei der IHK Hannover im internationalen Bereich bot mir eine hervorragende Gelegenheit, Erfahrung in der Zusammenarbeit mit internationalen Delegationen zu sammeln und meine Fähigkeiten in der Geschäftskommunikation und bei der Informationsrecherche weiterzuentwickeln. Eine der zentralen Aufgaben bestand in der Vorbereitung von Schreiben für die ukrainische Delegation aus Mykolajiw, zusammen mit Referentin Beate Rausch. Im Rahmen dieses Projekts war es notwendig, Informationen über jedes Delegationsmitglied zu sammeln und zu analysieren. Dazu gehörte die Recherche zu Positionen sowie eine Beschreibung der Funktionen und Aufgaben, die die Delegierten in ihren jeweiligen Unternehmen wahrnehmen. Auf Grundlage der gesammelten Informationen erstellte ich kurze Profile für jedes Mitglied der Delegation. In diesen Profilen lag der Schwerpunkt auf der beruflichen Rolle sowie den wesentlichen Zuständigkeiten und Zielen ihrer Abteilungen. Ich habe in der Zeit in der IHK wertvolle Erfahrungen in der Recherche und Strukturierung von Informationengesammelt. Zudem habe ich nun ein besseres Verständnis für den Aufbau offizieller Dokumente und Geschäftsschreiben im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit. Auch in den anderen Abteilungen der IHK Hannover bin ich gut aufgenommen worden. Die Arbeitsatmosphäre ist freundlich und unterstützend, und das Team ist hilfsbereit und kompetent. Besonders schätze ich die Möglichkeit, in  internationalen Projekten zu arbeiten, was mir erlaubt, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und meine Kenntnisse in der interkulturellen Kommunikation zu erweitern.</p>
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