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	<title>Featured International Archive - NW IHK</title>
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		<title>Lies führt Wirtschaftsdelegation nach Detroit und Seattle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 11:48:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Land Niedersachen plant eine Wirtschaftsdelegationsreise in die USA vom 30. September bis zum 4. Oktober. Geleitet wird die Delegation von Minister Olaf Lies. Es geht vom Osten in den Westen – als Stationen stehen Detroit, Michigan und Seattle, Washington State auf der Reiseagenda. Das Thema: Cleantech. Es geht um Ideen und Verfahren, die ein  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/lies-wirtschaftsdelegation/">Lies führt Wirtschaftsdelegation nach Detroit und Seattle</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Das Land Niedersachen plant eine Wirtschaftsdelegationsreise in die USA vom 30. September bis zum 4. Oktober. Geleitet wird die Delegation von Minister Olaf Lies. Es geht vom Osten in den Westen – als Stationen stehen Detroit, Michigan und Seattle, Washington State auf der Reiseagenda. Das Thema: Cleantech. Es geht um Ideen und Verfahren, die ein Mehr an Leistung und Produktivität versprechen, Emissionen gleichzeitig reduzieren und die Ressourcen schonen.</strong></h6>
<p>Energieeffizienz und erneuerbare Energie. Wasserstoff, nachhaltige Mobilität und Infrastruktur. Erneuerbare Werkstoffe sowie den effiziente Einsatz von Ressourcen und Materialien. Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Alles Themen, die in Niedersachsen unter der großen Überschrift Klimaneutralität ziemlich weit oben auf seiner Agenda stehen. Gelingen wird die Transformation allerdings nur mit Produkten, Technologien und viel Know-how und neuen Ideen aus der Wirtschaft.</p>
<p>Niedersächsische Unternehmen bieten hier bereits viel. Doch ein Blick über den Tellerrand lohnt immer: Was heute schon geht, wo etwas gehen könnte, mit welchen Herausforderungen Betriebe auf dem Weg hin zum klimaneutralen Wirtschaften konfrontiert werden, welche Ideen und Maßnahmen es in den USA gibt, um mit dem Klimawandel umzugehen: Das soll eine  Wirtschaftsdelegationsreise mit Olaf Lies in die USA zeigen.</p>
<p>Die Vereinigten Staaten haben auf nationaler Ebene mit Gesetzen wie dem Inflation Reduction Act oder dem Bipartisan Infrastructure Law Weichen für eine klimaneutrale Transformation der Wirtschaft gestellt. Die Emissionen sanken 2023 um 158,5 Millionen Tonnen auf 4,64 Milliarden Tonnen. Gedreht wird an vielen Schrauben – auch oder ganz besonders in Detroit und Seattle.</p>
<h6><strong>Automobil-Metropole Detroit vom 30. September bis 2. Oktober</strong></h6>
<div id="attachment_25595" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25595" class="wp-image-25595 size-fusion-600" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/gateway-to-freedom-7428450_1280.jpg 1000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-25595" class="wp-caption-text">Detroit &#8211; gleichzeitig geschichtsträchtig und zukunftsorientiert.</p></div>
<p>Wenn es eine Stadt gibt, in der das Wort &#8222;Industrie&#8220; das meiste Gewicht hat, dann ist es vielleicht Detroit. Der Motor City steckt industrieller Ehrgeiz in den Knochen. Hier wurde nicht nur das Fließband erfunden. Aus Detroit stammen auch zahllose neue Geschäftsmethoden, die die gesamte amerikanische Wirtschaft umgestaltet haben. Und so ist es auch noch heute: Für den Einsatz alternativer Kraftstofftechnologien gibt es wohl kaum eine andere Stadt in den USA, die über ein so großes Know-how, gut ausgebildete Arbeitskräfte und Cluster an Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen verfügt. In der verarbeitenden Industrie und dem Technologiesektor, die beide zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Bundesstaates Michigan gehören, findet man ein florierendes Fertigungsökosystem. Es geht weit über Autos hinaus. Ideen für innovative und ressourcenschonende Produkte und Lösungen werden hier umgesetzt – mit intelligenten Werkstoffen, Maschinen und Robotern, unter Einsatz von KI-Technologie.</p>
<h6><strong>Seattle: Großstadt mit solider grünen Tradition &#8211; 2. -4. Oktober</strong></h6>
<p>Washington State hat schon lange eine solide grüne Tradition: Ein Viertel der gesamten Wasserkraft in den USA stammt von hier. Mehr als 1.700 Onshore-Windturbinen tragen als eine von vielen Quellen dazu bei, dass die Energieversorgung des Staates derzeit zu 73 Prozent aus erneuerbaren Energien besteht. Schon lange kümmern sich Unternehmen hier um ihren CO<sub>2</sub>-Fußabdruck.</p>
<p>In Seattle, der zweitgrünsten Stadt in den Vereinigten Staaten, ist man besonders aktiv. Junge und innovative Unternehmen bauen auf Tradition und ein etablierters Ökosystem. Und das in Kombination mit zahlreichen Fonds für saubere Energie, Cleantech-Zuschüsse und Risikokapital: Seattle hat sich zu einem bedeutenden Zentrum für umweltfreundliche Technologien entwickelt. Hier wurde der weltweit erste und größte kohlenstofffreie LKW, der sich im Betrieb wettbewerbsfähig gegenüber dem Diesel erwies, entwickelt. Und hier wird mit dem Fusionskraftwerk des US-amerikanischen Startups Helion Energy vielleicht die Zukunft der Energie geschrieben.</p>
<h6><strong>Neugierig und interessiert an der Reise? </strong></h6>
<p>Wer an der Delegationsreise teilnehmen will, findet ein <a href="https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/international/aktuell-international/delegationsreise-zum-thema-cleantech-in-die-usa-6186956">weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten</a> auf der Website der IHK Hannover.</p>
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		<title>Niedersachsen unterzeichnet Partnerschaftsabkommen mit ukrainischer Oblast Mykolajiw</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2024 13:01:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern haben Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und der stellvertretende Gouverneur der Oblast Mykolajiw, Mykola Marinov, ein Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Am heutigen Vormittag ist Mykola Marinov mit Dmytro Tarasenko, stellvertretender Direktor für Investitionen und Beschaffung der staatlichen Hafengesellschaft von Mykolajiw, in die IHK Hannover gekommen, um über die Perspektiven für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit von Mykolajiw und der  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/02/niedersachsen-unterzeichnet-partnerschaftsabkommen-mit-ukrainischer-oblast-mykolajiw/">Niedersachsen unterzeichnet Partnerschaftsabkommen mit ukrainischer Oblast Mykolajiw</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Gestern haben Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und der stellvertretende Gouverneur der Oblast Mykolajiw, Mykola Marinov, ein Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Am heutigen Vormittag ist Mykola Marinov mit Dmytro Tarasenko, stellvertretender Direktor für Investitionen und Beschaffung der staatlichen Hafengesellschaft von Mykolajiw, in die IHK Hannover gekommen, um über die Perspektiven für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit von Mykolajiw und der IHK-Region zu sprechen.</strong></h6>
<p>Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und der stellvertretende Gouverneur der Oblast Mykolajiw, Mykola Marinov, haben am 19. Februar in Hannover ein Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Ursprünglich war die Unterzeichnung bereits im vergangenen November vorgesehen gewesen, diese musste jedoch wegen eines Schneesturms in Osteuropa kurzfristig abgesagt werden.</p>
<p>Das Land Niedersachsen wird die Oblast Mykolajiw im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft unterstützen durch humanitäre Hilfe, Unterstützung beim Wiederaufbau, wirtschaftliche Zusammenarbeit und bei der EU-Integration. Wichtig dabei ist die Bildung von Partnerschaften in Bereichen wie zum Beispiel Bildung und Wissenschaft, Justiz und Polizei, nachhaltige Entwicklung sowie auf kommunaler Ebene. Beide Seiten wollen den Austausch und die Begegnungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern als Grundlage für eine lebendige Zusammenarbeit nachdrücklich unterstützen.</p>
<p>Ministerpräsident Stephan Weil: „In wenigen Tagen, am 24. Februar, jährt sich der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zum zweiten Mal. Seit zwei Jahren sorgt der Krieg in der Ukraine für unfassbares Leid, Tod und Zerstörung. Niedersachsen steht weiterhin fest an der Seite des ukrainischen Volkes. Mehr als 100.000 Ukrainerinnen und Ukrainer haben bei uns Zuflucht gefunden. Die Partnerschaft mit der Oblast Mykolajiw bildet eine gute Grundlage, um den Menschen in dieser Region verstärkt zu helfen. Niedersachsen ist fest entschlossen, einen Beitrag zum Wiederaufbau zu leisten. Ich wünsche mir, dass viele Menschen an der Zusammenarbeit mit der Oblast mitwirken und wir die Partnerschaft über die Jahre mit immer mehr Leben füllen können &#8211; hoffentlich möglichst bald in Frieden.&#8220;</p>
<p>Für die Unterstützung der Partneroblast sind im Landeshaushalt 2024 zwei Millionen Euro eingeplant.</p>
<p>Die Oblast Mykolajiw liegt im Südosten der Ukraine am Schwarzen Meer, zwischen den Oblasten Odessa und Cherson. In den ersten Wochen des Krieges scheiterte der Versuch der russischen Armee, die Oblast und die Hauptstadt einzunehmen. Dennoch gibt es nach wie vor regelmäßige Raketenangriffe auf Mykolajiw. In der Oblast Mykolajiw leben rund 1,1 Millionen Menschen, davon knapp eine halbe Million in der gleichnamigen Hauptstadt (Zahlen aus 2021 beziehungsweise 2020). Die Wirtschaft ist insbesondere durch die Häfen, Werften und das Kernkraftwerk Südukraine geprägt. Die Häfen der Stadt Mykolajiw wickelten vor dem Krieg 35 Prozent der ukrainischen Lebensmittelexporte ab.</p>
<p><strong>Gespräche in der IHK Hannover </strong></p>
<p>Nach Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens ist Mykola Marinov heute Vormittag gemeinsam mit Dmytro Tarasenko (im Bild links), stellvertretender Direktor für Investitionen und Beschaffung der staatlichen Hafengesellschaft von Mykolajiw, in die IHK Hannover gekommen, um mit der IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt über die Perspektiven für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit von Mykolajiw und der IHK-Region zu sprechen.</p>
<div id="attachment_24173" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/02/Kraine_klein.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24173" class="size-medium wp-image-24173" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/02/Kraine_klein-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/02/Kraine_klein-200x148.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/02/Kraine_klein-300x222.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/02/Kraine_klein-400x296.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/02/Kraine_klein-600x443.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/02/Kraine_klein.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-24173" class="wp-caption-text">Maike Bielfeldt mit Mykola Marinov (rechts) und Dmytro Tarasenko. Foto: Tilman Brunner</p></div>
<p>Ein konkreter Ansatzpunkt ergab sich im Gespräch durch die virtuelle Geschäftsanbahnungsreise, die die IHK Hannover im Mai zusammen mit MENA Business organisieren wird. Die Oblast Mykolajiw wird im Rahmen dieser virtuellen Reise Gelegenheit erhalten, ihre aktuellen und geplanten Projekte den Teilnehmenden vorzustellen. Gesprochen wurde auch über die Möglichkeit, kleinere Gruppen von Fachexperten aus Mykolajiw nach Niedersachsen einzuladen und hier mit Experten aus der gleichen Branche zusammenzubringen, um Wissen auszutauschen und Kontakte zu vertiefen. Geeignete Felder für solche Gruppenreisen könnten zum Beispiel die Agrar- und Ernährungswirtschaft, die Bereiche Straßen- und Tiefbau, Engineering und Infrastruktur sein. Die digitale Geschäftsanbahnung Ukraine wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.</p>
<p>Details zur Geschäftsanbahnungsreise stehen auf der IHK-Website unter: <a href="https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/international/aktuell-international/geschaeftsanbahnung-ukraine-6023788">https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/international/aktuell-international/geschaeftsanbahnung-ukraine-6023788</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/02/niedersachsen-unterzeichnet-partnerschaftsabkommen-mit-ukrainischer-oblast-mykolajiw/">Niedersachsen unterzeichnet Partnerschaftsabkommen mit ukrainischer Oblast Mykolajiw</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Abfallwirtschaft und Recycling: Geschäftsanbahnung Türkei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 07:58:26 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Service]]></category>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Reise in die Türkei, um Geschäfte mit dem Schwerpunkt Abfallwirtschaft und Recycling anzubahnen: Vom 14. bis 17. März 2023 haben Unternehmerinnen und Unternehmer die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Organisiert wird die Reise von der  Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer (AHK Türkei) für das Bundeswirtschaftsministerium. Mit fortschreitender Industrialisierung und Urbanisierung wachsen in der Türkei auch die Herausforderungen beim  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/11/tuerkei-recycling/">Abfallwirtschaft und Recycling: Geschäftsanbahnung Türkei</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Reise in die Türkei, um Geschäfte mit dem Schwerpunkt Abfallwirtschaft und Recycling anzubahnen: Vom 14. bis 17. März 2023 haben Unternehmerinnen und Unternehmer die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Organisiert wird die Reise von der  Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer (AHK Türkei) für das Bundeswirtschaftsministerium.</p>
<p>Mit fortschreitender Industrialisierung und Urbanisierung wachsen in der Türkei auch die Herausforderungen beim Abfallmanagement. Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energiewende rücken verstärkt in den Vordergrund. Bis 2053 will die Türkei klimaneutral sein. Ziel der Reise ist Istanbul. Geplant sind Treffen mit Verantwortlichen aus Unternehmen und Fachverbänden statt.</p>
<p>Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit hier: <a href="https://nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/11/InfoletterAnmeldung-GAB-TUR.pdf">Anmeldung Türkei-Reise</a>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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		<item>
		<title>14. Internationaler Beratertag Niedersachsen am 3. November in der IHK</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/internationaler-beratertag-2022/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 09:41:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured International]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
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		<category><![CDATA[Beratertag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das niedersächsische Wirtschaftsministerium lädt zum 14. Internationalen Beratertag am 3. November ein. Die Veranstaltung findet in der IHK Hannover statt. Das Programm beinhaltet Vorträge der niedersächsischen Repräsentanzen und Partnerorganisationen sowie Einzelgespräche mit den Referenten und Referentinnen. Mit dabei sind Vertreterinnen und Vertreter aus China, Japan, Skandinavien, Südafrika, Panama und Kuba, Polen, der Türkei sowie den USA. Vormittags informieren die Auslandsvertretungen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/internationaler-beratertag-2022/">14. Internationaler Beratertag Niedersachsen am 3. November in der IHK</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das niedersächsische Wirtschaftsministerium lädt zum 14. Internationalen Beratertag am 3. November ein. Die Veranstaltung findet in der IHK Hannover statt. Das Programm beinhaltet Vorträge der niedersächsischen Repräsentanzen und Partnerorganisationen sowie Einzelgespräche mit den Referenten und Referentinnen. Mit dabei sind Vertreterinnen und Vertreter aus China, Japan, Skandinavien, Südafrika, Panama und Kuba, Polen, der Türkei sowie den USA.</p>
<p>Vormittags informieren die Auslandsvertretungen in Vorträgen über die aktuellen<br />
Entwicklungen auf weltweit interessierenden Märkten. Am Nachmittag gibt es dann<br />
Gelegenheiten, mit den Referentinnen und Referenten in Einzelgesprächen über die<br />
jeweiligen Zielmärkte und über ein mögliches eigenes Engagement auf diesen Zielmärkten<br />
zu sprechen. In diesem Rahmen können auch praxisorientierte Fragen und Einzelfälle<br />
besprochen werden.</p>
<p>In den Pausen und im Anschluss an den Vortragsteil besteht schließlich ausreichend Raum<br />
für einen Erfahrungsaustausch mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und für die<br />
Erweiterung des persönlichen internationalen Netzwerks.</p>
<p>Als zusätzliches Angebot bietet die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder<br />
Beratungsgespräche mit einem Experten des Enterprise Europe Network (EEN)<br />
Niedersachsen, einem Beratungsangebot der NBank, an. In einem Erstgespräch erhalten Sie auch hier Hinweise zu einer möglichen Internationalisierungsstrategie Ihres Unternehmens.</p>
<p>Ein detailliertes Programm des Internationalen Beratertages 2022 und ein Anmeldeformular steht auf den <a href="https://www.nds.de/de/im-fokus/anmeldung-14-internationale-beratertage">Internernetseiten</a> des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums.</p>
<p>Anmeldeschluss ist der 13. Oktober 2022.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/internationaler-beratertag-2022/">14. Internationaler Beratertag Niedersachsen am 3. November in der IHK</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Geschäftliche Reisen in die USA: Webkonferenz zu Esta, Visa &#038; Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 08:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured International]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Webkonferenz zu Esta, Visa &amp; Co. am 12. Oktober von 10 bis 11.30 Uhr Nach Einreiseverbot -restriktionen, Reisen unter diversen Ausnahmereglungen oder nur unter besonderen Auflagen, ist eine Geschäftsreise in die USA heute wieder erheblich leichter zu bewerkstelligen. Back to the roots – es läuft, wie es vor Corona lief. Ein Home-Run sind geschäftliche Reisen  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/geschaeftliche-reisen-in-die-usa-webkonferenz-esta-visa-usa-geschaeftsreisen/">Geschäftliche Reisen in die USA: Webkonferenz zu Esta, Visa &#038; Co.</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Webkonferenz zu Esta, Visa &amp; Co. am 12. Oktober von 10 bis 11.30 Uhr</b></p>
<p>Nach Einreiseverbot -restriktionen, Reisen unter diversen Ausnahmereglungen oder nur unter besonderen Auflagen, ist eine Geschäftsreise in die USA heute wieder erheblich leichter zu bewerkstelligen. Back to the roots – es läuft, wie es vor Corona lief. Ein Home-Run sind geschäftliche Reisen aus Deutschland in die USA damit aber längst  nicht. Denn visumsfrei – also im Rahmen einer ESTA-Genehmigung – können nur einige wenige dienstliche Tätigkeiten in den USA organisiert werden. Generell sind Mitarbeitendenentsendungen aus Deutschland in die USA weiterhin mit einem nicht unerheblichen organisatorischen Arbeitsaufwand verbunden – es braucht in der Regel ein Arbeitsvisa. Und dieses wird bei unklaren Jobtiteln, ungenauen Angaben im Lebenslauf oder interpretationsfähigen Aussagen im Interview beim Konsulat auch schnell einmal verweigert.</p>
<p>Die IHK Hannover organisiert am 12. Oktober ein virtuelles Business Breakfast, das Teilnehmenden einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsvisa geben und anhand von Beispielen aus der Praxis für konkrete Möglichkeiten und Stolperfallen bei der Beantragung von Nicht-Einwanderungsvisa sensibilisieren soll. Ein Update zu den aktuellen Einreisebestimmungen sowie der Terminsituation in den US-Konsulaten hilft Reisenden zudem, den Aufenthalt in den USA besser planen zu können. Programmdetails, Anmeldeoptionen und Ansprechpartner finden sich im Veranstaltungsflyer.</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2022/09/Programm-Anmeldung-US-Business-Breakfast-12.10.2251175.pdf">Programm &amp; Anmeldung US Business Breakfast 12.10.22</a></p>
<p>Ihre IHK-Ansprechpartnerin zum Thema: Pia-Felicitas Homann, Tel. 0511 3107 &#8211; 289</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/09/geschaeftliche-reisen-in-die-usa-webkonferenz-esta-visa-usa-geschaeftsreisen/">Geschäftliche Reisen in die USA: Webkonferenz zu Esta, Visa &#038; Co.</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Viele Fragen zu klären</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2021 06:00:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem weltweit steigenden Bedarf an Koscher- und Halal-Produkten werden auch Herstellung und Export der Produkte komplexer. Ein gutes Netzwerk und viel Kreativität helfen Unternehmen, Hürden und Unwägbarkeiten zu überwinden.   Eins ist klar: Koscher und Halal produziert man nicht mal eben so! Hier ist Wissen über die hiesige und internationale Zertifizierungswelt gefragt – und  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/halal-koscher-viele-fragen-klaeren/">Viele Fragen zu klären</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Mit dem weltweit steigenden Bedarf an <strong>Koscher- und Halal-Produkten</strong> werden auch Herstellung und Export der Produkte komplexer. Ein gutes Netzwerk und viel Kreativität helfen Unternehmen, Hürden und Unwägbarkeiten zu überwinden.</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eins ist klar: Koscher und Halal produziert man nicht mal eben so! Hier ist Wissen über die hiesige und internationale Zertifizierungswelt gefragt – und Zeit. Bereits zu Beginn der Planungen muss klar sein, wohin die Halal- oder Koscher-Produkte gehen sollen. Denn viele Zielmärkte geben vor, welches Siegel überhaupt ins Land eingeführt werden darf und welches nicht. Hiesige Zertifizierer müssen über eine Akkreditierung im Zielland verfügen und binden sich damit an einen individuell vorgegebenen Standard und seine Anforderungen. Nicht jeder Zertifizierer wird überall akzeptiert. Möglicherweise akzeptiert der eigene Zertifizierer nicht das Zertifikat des Rohstofflieferanten oder der ausländische Abnehmer hat eigene Vorstellungen zum Zertifikat. „Die gegenseitige Anerkennung von Zertifizierern, ihrer Zertifikate, treibt uns permanent um“, erklärt Frank Sieveke, Quality Manager bei Wilhelm Reuss. „Denn es gibt keinen gültigen Standard für alle. Es kommt zu Missverständnissen und Reibungsverlusten in der Kommunikation, denn Worte wie ´koscher´ und ´halal´ bedeuten bei Lieferanten, Kunden und Zertifizierern nicht immer das gleiche.“ Ein Problem, das die Mitglieder der Arbeitsgruppe Halal und Koscher der IHK kennen. Es wird viel Zeit damit verbracht, die Anforderungen von Kunden und Zertifizierern unter einen Hut zu bringen – was nicht immer gelingt.</p>
<p><strong>Grundwissen ist Voraussetzung </strong></p>
<p>Der richtige Mix an Zertifizierern und Zertifikaten ist für die Anerkennung und den erfolgreichen Vertrieb auf internationalen Märkten ausschlaggebend. Sichergestellt werden muss dies in den internen Produktionsabläufen. Norbert Kahmann, bei Symrise in Holzminden verantwortlich für die gesamte Supply Chain bis zum Warenausgang, erklärt dazu: „Wenn Sie Verantwortung tragen für diese Bereiche, lernen Sie sehr schnell, dass Sie in ihrem Unternehmen an die Grenzen kommen können. Sie müssen einerseits Grundwissen über die Materie Koscher und Halal haben. Das versuchen wir auch als Erstes zu vermitteln, und Sie müssen es schaffen, in Ihrer Supply Chain einen neu zu erlernenden Ablauf zu integrieren. Das stößt nicht immer auf Gegenliebe. Wir wissen alle, wie schwer es ist, Veränderungen zu implementieren.  Innerbetriebliche Prozesse können eine große Herausforderung bei der Zertifizierung darstellen, etwa bei möglichen Kreuzkontaminationen wie pulverförmigen Stoffen. Da sind uns oft die Hände gebunden, wenn ein Zertifizierer seine speziellen Anforderungen durchsetzen möchte und am Ende die Produktionsstätte nicht zertifiziert.“</p>
<p><strong>Ernährungsgebote und Speisegesetze </strong></p>
<p>Unverzichtbar für die Koscher- und Halal-Produktion ist das Wissen über islamische Ernährungsgebote und jüdische Speisegesetze, deren Vorgaben auch die Industrie berücksichtigen muss. Koscheres Fleisch und Geflügel erfordern eine spezielle Schlachtung, Reinigung, Inspektion und Handhabung. Der Standard kennt mehrere Stufen, die Produktion ist äußerst schwierig und daher nur selten im Angebot der deutschen Lebensmittelindustrie zu finden. Für Milchprodukte gibt es zwei Koscher-Kategorien: Chalav Yisroel und Chalav Stam. Chalav Yisroel beinhaltet ein höheres Maß an Überwachung ab Zeitpunkt des Melkens und ist erforderlich, wenn die Ware nach Israel geht, an staatliche Einrichtungen oder ultra-orthodoxe Gemeinden. Chalav Stam, ist möglicherweise nicht vom Melken an überwacht, aber ansonsten so reguliert, dass eine Verunreinigung mit nicht koscherer Tiermilch ausgeschlossen ist.</p>
<p>„Immer wieder werden Anfragen zur Super-Koscher-Produktion an uns herangetragen“, sagt Helge Bruhn von der DMK Deutsche Milchkontor GmbH. „Das ist nicht nur ein logistisches Problem, sondern auch mit erheblichem Mehraufwand und Kosten verbunden, angefangen beim Melken. Der Kashrut-Status des landwirtschaftlichen Betriebs muss überwacht, die Milch getrennt zu anderer Milch gelagert, transportiert, gegebenenfalls auch verplombt und versiegelt werden.“</p>
<p>Backwaren haben in strengen Gemeinden oft eine höhere Zertifizierungsstufe, bekannt als Pas Yisroel. Dies erfordert, dass der Ofen von einem Koscher-Beauftragten eingeschaltet wird. „Der Rabbi kommt zur Zündung der Öfen am Montag früh oder auch am späten Sonntagabend zu uns ins Werk. Danach laufen die Öfen bis zum nächsten Wochenende durch. Falls es zu Störungen kommt, die Temperatur zu stark abfällt, muss der Rabbi erneut anreisen. Das ist wichtig, bedeutet aber Zeitverlust. Gerade am Anfang, wenn man diese Zertifizierung neu einführt, muss man daher wirklich konsequent handeln und den Mitarbeitern das Verständnis für diese Anforderung klar machen“, so Iris Knoche-Roos von Bahlsen. Und dann gibt es noch Produkte, die Koscher-Parve sind. Sie enthalten kein Fleisch, Geflügel oder Milchprodukte. Diese Lebensmittel dürfen von jüdischen Personen in der gleichen Mahlzeit wie Milchprodukte oder Fleisch, Geflügel oder allein verzehrt werden. Das macht sie zu den vielseitigsten und am besten zu verkaufenden Koscher-Produkten.</p>
<p>Auch die Prozesse bei der Uelzena Gruppe, einem führenden europäischen Lohntrockner für Lebensmittel, gestalten sich aufwändig. „Eine Herausforderung bei der Sprühtrocknung ist der Wechsel von milchhaltigen auf nicht-milchhaltige Produktionen auf einer Anlage“, sagt Wolf-Dieter Borawitz, Koscher- &amp; Halal-Beauftragter. „Sobald nach milchhaltigen Artikeln neutrale Koscherprodukte (Parve) hergestellt werden, ist eine zusätzliche rituelle Reinigung, genannt Kascherung, unter Aufsicht eines Rabbiners erforderlich. Dies  edeutet, auf einen 24-stündigen Stillstand der Anlage folgt eine weitere Reinigung – je nach Anlagengröße sechs bis zehn Stunden. Zum Zeitverlust bei jeder Kascherung kommt für die Anlage Stress und höherer Verschleiß hinzu. Eine sorgfältige und ausgeklügelte Produktionsplanung ist unumgänglich.“</p>
<p>Halal erscheint nur auf den ersten Blick einfacher, da es doch „nur“ um einzelne Inhaltstoffe wie alkoholische oder schweinehaltige Produkte und weniges mehr geht. Weit gefehlt! Was, wenn Teile einer Anlage nur mit Ethanol gereinigt werden können? Ein mögliches No-Go für die Halal-Produktion, denn einige Zertifizierer verbieten jeden Alkohol auf der Anlage, während andere das komplette Trocknen oder ein Nachspülen mit Wasser verlangen. Für die Carl Kühne KG ist die Essigproduktion das Herzstück jeder Zertifizierung. „Zum einen beliefern wir viele Kunden in der Industrie mit diesem Produkt, zum anderen ist es ein wesentlicher Bestandteil in einem Großteil unserer Produkte“, berichtet Christiane Wilkens-Ripcke, Key Account Manager, Asia-Pacific Region. „Essig  selbst ist kein Problem, nur die Herstellung. Alkohol wird zu Essig, wenn man ihn an der Luft stehen lässt. Essigbakterien sind überall in der Luft. Laut Koran so kein Problem. Nur  in der Industrie kann man natürlich so nicht arbeiten. Man hilft der Natur auf die Sprünge mit Zugabe spezieller Essigkulturen und Nährstoffen, damit die Essigbakterien sich wohl fühlen und schnell arbeiten. Das muss von der zertifizierenden Organisation akzeptiert werden und hat durchaus schon zu Problemen geführt. Ist das gelöst, muss der Essig durch ein Rohrsystem zu der jeweiligen Verwendung gelangen, ohne in irgendeiner Form unseren Weinessig zu kreuzen. Hier musste investiert und unsere Rohrleitungssystem  angepasst werden.“</p>
<p>Uelzena hat die Prozesse daher in den betroffenen Produktionsbereichen unter die permanente Koscher- und Halal- Überwachung durch namhafte Zertifizierer wie KLBD und HFFIA gestellt – zur Sicherstellung der Produktion nach religiösen Anforderungen, so Borawitz. „Um eine permanente Überwachung zu gewährleisten, werden die Produktionen  wöchentlich rollierend mit einem vierwöchigen Forecast und den erzielten  Produktionsausbeuten dem KLBD und der HFFIA gemeldet. Dieser Prozess wurde über die Jahre weiterentwickelt und ist heute fest etabliert. Allerdings versuchen die für die Kunden zuständigen Halal-Zertifizierer wiederholt, durch Umgehen der HFFIA und der betreffenden Kunden, Audits bei uns durchzusetzen. Für uns bedeutet das immer wieder, unter Einbindung der HFFIA und der Kunden, diesen äußerst sensiblen Geschäftsbereich zu schützen.“ Diese Erfahrung haben viele Mitglieder der IHK-Arbeitsgruppe Halal &amp; Koscher gemacht. Sie sind bei führenden Koscher und Halal Organisationen zertifiziert, erfüllen alle Anforderungen an die Produktionsstätten. Dennoch kommt es immer wieder zu Akzeptanzdiskussionen mit Kundenzertifizierern und zusätzliche Audits werden gefordert.</p>
<p><strong>Spezialthema: Tankzüge </strong></p>
<p>Ein weiteres heikles Thema ist die An- und Auslieferung von flüssigen Halal- und Koscher-Waren in Tankzügen. „Tankwagen, die für verschiedene Produkte verwendet werden, könnten religiös nicht zulässige Produkte – wie nicht  koscheren Alkohol, tierische Fette – bei der letzten Fahrt transportiert haben. Dies führt bei einer Halal- oder Koscher-Produktion zu einem nicht zulässigen Status“, erklärt Manfred Straninger von der Döhler GmbH. „Daher ist hier eine entsprechende Reinigung notwendig. Diese ist bis heute noch nicht abschließend standardisiert. Um dies in den Griff zu bekommen, lassen sich die Unternehmen von ihren Spediteuren bestätigen, dass die letzten drei Lieferungen halal– und koscherkonforme Produkte geladen hatten. Zusätzlich wird das Reinigungszertifikat des Tankwagens verlangt, aus dem hervorgeht, dass auch eine Dämpfung der Leitungen und Kammern erfolgt ist. Proben auf Sauberkeit mit Abstrichen und anschließender Untersuchung runden das Bild ab.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/halal-koscher-viele-fragen-klaeren/">Viele Fragen zu klären</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Trümpfe im internationalen Geschäft</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/halal-koscher-international/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2021 14:00:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor zehn Jahren hat die IHK die Arbeitsgruppe Halal und Koscher initiiert. Seitdem sind die Märkte deutlich gewachsen. Viele mittelständische, international tätige Unternehmen haben bereits oder planen eine Zertifizierung.   Im Gründungsjahr 2011 der IHK-Arbeitsgruppe Halal und Koscher lebten weltweit 1,5 Milliarden Menschen muslimischen Glaubens. Neun Jahre später sind es laut Statista 1,9 Milliarden, davon  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/halal-koscher-international/">Trümpfe im internationalen Geschäft</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Vor zehn Jahren hat die IHK die <strong>Arbeitsgruppe Halal und Koscher</strong> initiiert.<br />
Seitdem sind die Märkte deutlich gewachsen. Viele mittelständische, international<br />
tätige Unternehmen haben bereits oder planen eine Zertifizierung.</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Gründungsjahr 2011 der IHK-Arbeitsgruppe Halal und Koscher lebten weltweit 1,5 Milliarden Menschen muslimischen Glaubens. Neun Jahre später sind es laut Statista 1,9 Milliarden, davon rund 50 Millionen in Europa und 4,5 Millionen in Deutschland. Die Zahl der Menschen jüdischen Glaubens liegt weltweit heute bei rund 15 Millionen – über 6 Millionen in den USA, knapp 7 Millionen in Israel und eine halbe Million in Frankreich, gefolgt von Großbritannien. In Deutschland leben knapp 100 000 Menschen jüdischen Glaubens. Vor zehn Jahren boomte der Halal- und Koscher-Markt schon bei unseren  direkten Nachbarn Frankreich und Großbritannien, während er bei uns noch im Dornröschenschlaf lag. Mit Blick nach Asien und in die USA zeichnete sich damals ein noch stärkerer Trend ab, der bis heute anhält: So wie Halal heute für den asiatischen Markt steht, gehört in den USA Koscher zum guten Ton. Und die internationalen Konsumenten – lange schon nicht mehr nur Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens &#8211; finden immer mehr Geschmack daran, stehen beide Siegel doch für Qualität und gesunde Ernährung. Das hat auch die Industrie mit ihren Vor- oder Fertigprodukten erkannt.</p>
<p><strong>Produktion von Milchprodukten</strong></p>
<p>„Wir haben zusammen mit Rabbi Dov-Levy Barsilay schon 1996 begonnen, bei der Nordmilch AG am Standort Hohenwestedt koscheres Milchpulver zu produzieren“, berichtet Helge Bruhn, Junior Quality Manager QM-Systems &amp; Standards bei der Deutschen Milchkontor GmbH in Bremen. „2010 wurden die Käsewerke zertifiziert und die folgenden Jahre alle anderen Werke der weißen Linie. Halal lässt sich bei uns ins Jahr 2007 zurückdatieren. Hier startete der Standort Schleswig als erstes Werk mit Milchpulver. 2014 wurden dann auch die Käsewerke und anderen Standorte der weißen Linie Halal zertifiziert. Heute lassen sich Halbfabrikate wie Sahne und Magermilchkonzentrat kaum noch ohne Koscher- und Halal-Zertifikat verkaufen. Auch neue Produktanfragen für Eis, Babypulver oder Super-Koscher lassen das Thema nicht langweilig werden und meine Aufgaben werden immer vielfältiger.“</p>
<p>Viele mittelständische, international agierende Hersteller von Lebensmitteln, Pharmazeutika, Kosmetik und Chemie haben oder planen eine Koscher und Halal-Zertifizierung – ein Trumpf im internationalen Wettbewerb. Spiegelbildlich zeigt sich dies auch an der wachsenden IHK-Arbeitsgruppe Halal und Koscher und am Unterstützungs- und Beratungsbedarf durch die Expertengruppe der AG. Aber wo sitzen die Konsumenten beider Siegel heute?</p>
<p><strong>Wo koschere Produkte gefragt sind</strong></p>
<p>Allein in Israel leben neun Millionen Menschen, davon 75 Prozent Juden mit Interesse<br />
an koscheren Produkten. Für fast 20 Prozent der Araber in Israel stehen Halal-Produkte auf der Einkaufsliste. Ein weiterer, riesiger Markt sind die USA. Das Koscher-Logo steht dort für Qualität, und nicht nur Menschen jüdischen Glaubens gehören zu den überzeugten Koscher-Konsumenten. „Unserer Erfahrung nach befinden sich die weltweit größten koscheren Märkte in den USA vor allem in küstennahen Großstädten und Bundesstaaten wie New York, Los Angeles, Florida, zusätzlich zu Chicago. Nordamerika als Ganzes stellt den weltweit größten Markt für Koscher dar, gefolgt von Asien-Pazifik, der Region Europa/Mittelost/Afrika und Südamerika“, berichtet llana Klein von OK Kosher Certification Headquarters in New York. Zum Wachstum in diesen regionalen Märkten gibt es unterschiedliche Einschätzungen: Sehen die einen die asiatisch-pazifische Region mit einer jährlichen Wachstumsrate von über fünf Prozent bis 2026 vorn, so erwarten andere Quellen im Nahen Osten und Afrika &#8211; mit einem Umsatz von rund 25 Millionen US-Dollar für 2025 &#8211; das schnellste Wachstum im globalen Koscher-Lebensmittelmarkt. Immer ganz vorne mit dabei – Nordamerika. „Statistiken zu demografischen Entwicklung des Koscher-Konsumenten zeigen, dass die meisten nicht zu einer Gruppe mit besonderen Ernährungsbedürfnissen gehören“, stellt Ilana Klein fest. „In einer Verbraucherumfrage unter Erwachsenen, die koschere Lebensmittel kaufen, fand Mintel Research heraus, dass der Hauptgrund für den Kauf von koscheren Lebensmitteln die Qualität der Lebensmittel ist (62 %). Der zweithäufigste Grund ist die allgemeine Gesundheit (51 %), der dritte Grund die Lebensmittelsicherheit (34 %). Koschere Lebensmittel haben den Ruf, sorgfältiger hergestellt und gründlicher kontrolliert zu werden als nicht-koschere Lebensmittel.“</p>
<p>Zu den Top-Koscher-Produkten und somit zu den Dauerbrennern gehören laut OK Vitamin- und Mineralstoffpräparate, Kräuter und Probiotika, abgefüllte Getränke,<br />
Spirituosen und andere alkoholische Getränke, alternative Süßungsmittel, Kaffee<br />
und Tee, Aromen und Duftstoffe, Zusatzstoffe, Hefen und Konservierungsmittel<br />
sowie raffinierte und kaltgepresste Öle. Aktuell besonders im Trend und international<br />
sehr nachgefragt sind Hard Seltzer, Fleisch- und Molkereiersatzprodukte, Hanf und medizinische Marihuana-basierte Produkte, Kokosnussprodukte und Superfoods.</p>
<p><strong>Der Halal-Markt</strong></p>
<p>Nimmt man die wichtigsten Halal-Branchen zusammen – Lebensmittel, Pharmazeutika,<br />
Kosmetik, Mode, Reisen, Medien und Erholung – kommt man weltweit auf eine Summe von 2,02 Billionen Dollar, die Muslime für Produkte mit diesem Siegel ausgeben. Kein Wunder, denn die ethischen Konsumbedürfnisse der Kunden sind meist vom islamischen Glauben inspiriert. „Halal“ – das „Erlaubte“ ist der entscheidende Faktor beim Einkaufsverhalten. Die weltweit stärksten islamischen Wirtschaftssysteme sind Malaysia, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indonesien. Nigeria, Sri Lanka und Singapur gehören zu den heranwachsenden Stars. Und nimmt man allein den Anteil an muslimischer Bevölkerung, so sind auch Pakistan, Indien, Bangladesch, Ägypten, Iran, Algerien, Marokko und die Türkei zu nennen. Und alle haben eines gemeinsam: einen enormen Appetit auf Halal-Produkte, den sie zum großen Teil aus dem Ausland decken.</p>
<p>Der weltweit größte Konsumentenmarkt für Halal-Lebensmittel lag 2019 in Indonesien. Bei Halal-Pharmazeutika lag die Türkei ganz vorn, mit den USA an dritter Stelle. Indien war führend bei Kosmetika, gefolgt von Russland auf Platz 3. Welche Komplexität die Themen Halal und Koscher im Unternehmen annehmen können, zeigt Norbert Kahmann vom Duft- und Aromenhersteller Symrise aus Holzminden: „Als Halal- und Koscher-Verantwortlicher bin ich seit 13 Jahren die Schnittstelle zu den Koscher- und Halal-Partnerorganisationen, erarbeite und implementiere maßgeschneiderte Konzepte für alle Bereiche. In 160 Ländern sind wir aktiv und vertreiben unsere Duft- und Geschmackstoffe für jede Region der Welt maßgeschneidert. Durch das globale Geschäft sind Koscher und Halal heute Standardzertifizierungen. Wir müssen dem Kunden das für ihn notwendige Zertifikat anbieten können. Allein für den Standort Deutschland verwalten wir mehr als 3500 Halal- und 13 000 Koscher-Zertifikate – und dies seit mehr als 30 Jahren.“</p>
<p>Mit wachsendem Bedarf an Halal und Koscher erkennen auch die internationalen<br />
Einkäufermärkte das Potenzial, dass sich hinter den beiden Siegeln verbirgt. Immer mehr islamisch geprägte Länder setzen auf eine eigene Produktion. Regierungen erlassen nationale Halal-Standards und legen dabei fest, welche Halal-Zertifikate im Land angeboten werden dürfen. Das internationale Geschäft verändert sich und damit wachsen die Herausforderungen an die Produktion und den Export. Die Expertengruppe der AG Halal und Koscher der IHK ist an dieser Stelle für Unternehmen da und hilft Einsteigern und Fortgeschrittenen ins Geschäft. Auch bei bestehender Halal- und Koscher-Produktion gibt es immer wieder Herausforderungen und Fallstricke, mit denen die Verantwortlichen im Export und im Qualitätsmanagement auf sich allein gestellt sind. Die IHK-Arbeitsgruppe unterstützt, vernetzt und berät bundesweit und die Mitglieder der AG teilen offen ihre Erfahrungen.</p>
<p><span style="color: #ff9900;"><strong>Halal:</strong></span> Im Islam bedeutet „Halal“ all das, was das islamischen Recht (Schari´a genannt) erlaubt und für zulässig hält. Haram wiederum ist all das, was die Shari´a verbietet. Und dies geht weit über die Ernährungsgebote im Islam hinaus. Es betrifft das gesamte tägliche Leben eines Muslims, von Pharmazeutika, über Kosmetika, bis hin zu Logistik,<br />
Reisen, Mode und Finanzierung.</p>
<p><strong><span style="color: #ff9900;">Koscher:</span> </strong>Das Wort Koscher bedeutet übersetzt „geeignet, zugelassen“. Das Gegenteil, also „untauglich, unrein“ bezeichnet man als Treife. Koscher entstammt dem Kashrut, den jüdischen Speisegesetzen. Die Speisen werden nach ihrer Herkunft in Fleischig, Milchig und Neutrales eingeteilt. Es besteht ein striktes Verbot Fleischiges und Milchiges zur selben Zeit zu verzehren. Lebensmittel, die weder fleischig noch milchig sind, also etwa Eier, Gemüse oder Früchte, gelten als Neutral – jüdisch = Parve. Sie dürfen zu allem gegessen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/halal-koscher-international/">Trümpfe im internationalen Geschäft</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Duale Ausbildung und Fachkräfte: Das Rückgrat stärken</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/ausbildung-fachkraefte-rueckgrat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2021 14:09:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal startet ein Ausbildungsjahr in der Pandemie. Corona hat auch den Blick auf die berufliche Ausbildung als Rückgrat der Fachkräftesicherung geschärft.   Sie kommen nicht zurück. Zumindest nicht alle: In der Gastronomie fehlt es an Personal. Köche, Restaurantfachleute, Beschäftigte in Minijobs haben der Branche während der Pandemie den Rücken gekehrt. Das behindert in  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/ausbildung-fachkraefte-rueckgrat/">Duale Ausbildung und Fachkräfte: Das Rückgrat stärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Zum zweiten Mal startet ein Ausbildungsjahr in der Pandemie. Corona hat auch den </strong><strong>Blick auf die berufliche Ausbildung als Rückgrat der Fachkräftesicherung geschärft.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie kommen nicht zurück. Zumindest nicht alle: In der Gastronomie fehlt es an Personal. Köche, Restaurantfachleute, Beschäftigte in Minijobs haben der Branche während der Pandemie den Rücken gekehrt. Das behindert in so manchem Unternehmen den Neustart nach der Krise.</p>
<p>Erfolglose Suche nach Fachkräften auf leer gefegten Märkten: Was die Gastronomie derzeit allzu deutlich und erholungshemmend spürt, galt bereits vor Corona quer durch alle Branchen als Konjunkturrisiko Nummer eins. Im Sommer 2019 sahen in der Quartalsumfrage der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern 60 Prozent den Fachkräftemangel als Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung. Ein Spitzenplatz, der in der Pandemie dann von der Sorge um die Inlandsnachfrage und von den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen übernommen wurde.</p>
<p>Aber das ändert sich gerade wieder. Zwar brach in den ersten Corona-Monaten mit der Konjunktur auch die Nachfrage nach Fachkräften ein. Doch, fast überraschend, war ein Tiefpunkt bereits im Juni vergangenen Jahres erreicht. Das Kölner Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) jedenfalls sieht seitdem die Fachkräftelücke – definiert als Zahl der offenen Stellen, für die es keine passend qualifizierten Arbeitslosen gibt – wieder wachsen. Bei den akademischen Abschlüssen Diplom oder Master ist die Lücke heute laut IW sogar bereits wieder größer als vor Corona.</p>
<p><strong>Trügerischer Zwischenstand</strong></p>
<p>Fachkräfte mit einer beruflichen Ausbildung im Rücken werden dagegen derzeit noch nicht wieder so intensiv gesucht wie vor der Pandemie. Doch das dürfte aus verschiedenen Gründen ein trügerischer Zwischenstand mit kurzer Halbwertszeit sein. Denn: Auch wenn die Lücke zwischen offenen Stellen und Arbeitssuchenden bei den Absolventen einer Berufsausbildung derzeit noch kleiner ist als bei anderen Qualifikationen, gibt es in diesem Bereich die weitaus meisten unbesetzten Jobs, wenn man auf die absoluten Zahlen blickt. In diesem Mai fehlten in Deutschland laut IW fast 269 000 qualifizierte Arbeitskräfte. Davon entfielen mit etwa 156.500 rund 58 Prozent auf Fachkräfte, die eine Lehre im dualen Ausbildungssystem absolviert haben. Der Rest verteilt sich dann auf Fortbildungsabschlüsse oder die akademischen Qualifikationen, also Bachelor und Master oder Diplom.</p>
<p>Und das wird sich weiter verschärfen. Entscheidend sind dabei die grundsätzlichen demografischen Trends. In den nächsten Jahren werden die geburtenstarken Jahrgänge in Ruhestand gehen: So oft wurde das schon verkündet, dass man sich vorkommt wie Cato der Ältere mit seiner angeblich ständig wiederholten Forderung nach Zerstörung Karthagos, wenn  man das schreibt.</p>
<p>Gleichzeitig sinkt die Zahl der Jugendlichen, die von den allgemein bildenden Schulen kommen. In Niedersachen wird es diesen Abwärtstrend bis 2028 geben, mit dann voraussichtlich weniger als 73.000 Jugendlichen. In den Jahren 2018 und 2019 waren es noch über 80.000. Bundesweit wird die Talsohle etwas früher erreicht. Unter dem Strich stehen aber Langfrist-Prognosen wie die des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vom vergangenen Herbst. Danach fehlen 2040 in Deutschland 2,4 Millionen Fachkräfte mit beruflichem Abschluss.</p>
<p>Wenn also Fachkräfte mit dualer, beruflicher Ausbildung in deutlich größerer Zahl fehlen als akademische, dann ist klar: „Die duale und schulische Ausbildung ist das Rückgrat der Fachkräftesicherung in Deutschland.“ So steht es in einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa), die sich mit den Folgen der Pandemie beschäftigt. Corona setze einen ohnehin gestressten Ausbildungsmarkt weiter unter Druck, so der Tenor. Drastisch formuliert: Wenn das duale System der Ausbildung das Rückgrat der Fachkräftesicherung ist, können Fehlentwicklungen in diesem Bereich künftig noch richtig wehtun. Rückenprobleme eben.</p>
<p>Bereits in den vergangenen Jahren, so die Kofa-Studie, ist es Unternehmen zunehmend schwerer gefallen, Ausbildungsplätze zu besetzen. Das deckt sich mit den Ergebnissen der jährlichen Aus- und Weiterbildungsumfrage der Industrie- und Handelskammer. In Zahlen liest sich das so: Laut Kofa ging das Ausbildungsplatzangebot von 2007 bis 2020 um gut 18 Prozent zurück, die Lehrstellen-Nachfrage von Jugendlichen nach Ausbildungsplätzen im gleichen Zeitraum aber noch stärker um fast 25 Prozent. Selbst wenn diese Zahlen nicht den gesamten Markt erfassen, spricht doch viel dafür, dass sie den Trend richtig beschreiben.</p>
<p>Dieser Trend wird derzeit von den Pandemie-Folgen überlagert. Die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2020 bis zum Mai 2021 sogar noch einmal um rund acht Prozent, die der angebotenen Ausbildungsplätze um etwa drei Prozent reduziert.</p>
<p>Aber das Problem, Lehrstellen zu besetzen, ist nicht allein mit Zahlen zu erklären. „Die Berufsorientierung erweist sich als Achillesferse am Ausbildungsmarkt“, schreibt das Institut der Deutschen Wirtschaft.</p>
<p>Unternehmen und Jugendliche finden nicht zueinander: Auch das ein Problem, das durch die Pandemie noch einmal verstärkt wurde. Berufsorientierung ohne Praktika, ohne Berufsmessen vor Ort, ohne persönliche Begegnung. Und vielleicht hat ja auch die Sorge, in den vergangenen Monaten Unterrichtsstoff versäumt zu haben, bei Eltern und Jugendlichen zu der Entscheidung geführt, lieber noch ein Jahr im schulischen System dranzuhängen als einen Ausbildungsplatz zu suchen.</p>
<p><strong>Appell zur Berufsorientierung</strong></p>
<p>„Die Mehrheit der Betriebe sehen den fehlenden Zugang zu Bewerbern und die erschwerte Berufsorientierung als aktuell größte Herausforderungen bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen“, sagte Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover, bereits im März. Gemeinsam mit Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Johannes Pfeiffer, Chef der Arbeitsagentur Niedersachsen-Bremen, appellierte sie im Frühjahr, die verschiedenen Informationswege zu nutzen. Beispielsweise haben in Niedersachsen Kammern, Verbände, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit, koordiniert vom Kultusministerium, ihre Angebote zur Berufsausbildung auf dem Portal www.buendnis-duale-berufsausbildung.de gebündelt. Die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern sind unter dem Slogan „Moin Future“ mit einer Social-Media- Kampagne unterwegs, die IHK Hannover engagiert sich in weiteren Aktionen. Es gibt digitale Speed-Datings, Online-Berufsmessen und,nicht zu vergessen, die bereits seit Jahren etablierten Lehrstellenbörsen im Internet. Und die IdeenExpo als bundesweit größte Plattform zur Berufsorientierung fiel dieses Jahr nicht aus, sondern fand Mitte Juli im Internet statt.</p>
<p>Flankiert werden diese Anstrengungen auch noch in anderer Weise: Mit einem „Aktionsplan Ausbildung“ für Niedersachsen sichert die Landesregierung bestehende Ausbildungsplätze und fördert neue Ausbildungsverträge. Dafür wurden aus dem Landeshaushalt 18 Mio. Euro bereitgestellt, von denen im Juli noch etwa die Hälfte zur Verfügung stand.</p>
<p>Die Pandemie, so scheint es, hat auch den Blick auf die Bedeutung der beruflichen Bildung geschärft. Genug? Joachim Maiß sagte im Juni, noch während seiner Zeit als Leiter der Multimedia-BBS in Hannover, worum es in letzter Konsequenz geht: Gleichberechtigung. Die akademische Bildung dürfe nicht länger als Königsweg und die berufliche Ausbildung dagegen allenfalls als zweiter Königsweg gesehen werden, so Maiß bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit IHK-Chefin Maike Bielfeldt. Ziel war es, den Anliegen der Berufsschulen und damit der beruflichen Bildung insgesamt mehr Nachdruck zu geben. Die IHK Niedersachsen und der niedersächsische Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLWN) haben dazu ein gemeinsames Papier vorgelegt mit dem Ziel, die 132 Berufsschulen Niedersachsens als Säule der beruflichen Bildung zukunftsfit zu machen. Da hat sich einiges aufgestaut: „Viele Themen sind seit Jahren bekannt, werden aber nicht angefasst“, so Maiß, der auch VLWN-Landesvorsitzender ist.</p>
<p><strong>Zeitgemäße I T-Ausstattung?</strong></p>
<p>Bildungsangebote müssten in Zukunft noch moderner, flexibler und digitaler werden, heißt es im gemeinsamen Papier der IHKN und des Lehrkräfteverbandes mit Blick auf die im Schulsystem insgesamt während der Pandemie deutlich gewordenen Probleme. Und weiter: „Dass die Schulen über eine zeitgemäße IT-Ausstattung und Netzanbindung verfügen, wird hier als selbstverständlich vorausgesetzt.“ Ein etwas überraschender Satz, den man auch falsch lesen könnte, denn selbstverständlich ist eine ausreichende IT-Infrastruktur an den niedersächsischen Berufsschulen zurzeit noch keineswegs. Joachim Maiß forderte unter anderem die Möglichkeit, in den Schulen IT-Administratoren einstellen zu können. Die Wirklichkeit beschrieb er dagegen so, dass heute Lehrkräfte „unter den Tischen liegen, um sich um die Kabel zu kümmern.“</p>
<p>Er wies auch darauf hin, dass die Anforderungen an die Informationstechnik in den Berufsschulen sogar eher noch höher seien als in den allgemein bildenden Schulen, weil sie sich auf Augenhöhe mit den Unternehmen bewegen müssten. Umso mehr: Die Betreuung der IT-Infrastruktur dürfe keine Nebenaufgabe für Lehrerinnen und Lehrer sein, pflichtete IHKN-Hauptgeschäftsführerin Bielfeldt bei.</p>
<p>Wie sich die Berufsschulen im Hintertreffen sehen, wird wohl besonders deutlich bei der Unterrichtsversorgung. Bielfeldt nannte das Minus von zehn Prozent nicht akzeptabel, Maiß wies auf die deutlich höhere Quote bei den Gymnasien hin –</p>
<p>Stichwort Gleichberechtigung. In ihrem gemeinsamen Papier nennen IHKN und VLWN gleich eine ganze Reihe von Vorschlägen, um hier zu einer Entlastung zu kommen. Beispielsweise könnten Quer- und Seiteneinsteiger, Studenten oder auch aus dem Ruhestand reaktivierte Lehrkräfte helfen. Insbesondere sei mehr Flexibilität nötig: Als Schulleiter, so Joachim Maiß, habe er zuletzt eine hoch qualifizierte Fachfrau nur deshalb nicht als Lehrerin einstellen können, weil ein einziges formales Kriterium nicht erfüllt gewesen sei.</p>
<p>In diesen Tagen beginnt zum zweiten Mal ein Ausbildungsjahr unter den Bedingungen der Pandemie. Die <a href="https://www.hannover.ihk.de/presse/aktuelle-pressemeldungen/pressemeldungen-2021/ausbildungsmarkt-im-plus.html">bislang veröffentlichten Zahlen</a> sind noch sehr in Bewegung. Nach dem August folgt Anfang September der zweite große Starttermin für die Lehre 2021. Und auch danach ist noch einiges möglich: Nachvermittlungsaktionen können für einen Start in die Ausbildung bis Ende des Jahres sorgen. Wobei das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung skeptisch war, was die Ergebnisse der Nachvermittlung im vergangenen Jahr betrifft.</p>
<p>Wenn dann die endgültigen Zahlen für das Ausbildungsjahr 2021 vorliegen, werden vielleicht die neuen Ausbildungsverträge in der Gastronomie besonders im Blick stehen, angesichts des derzeit so spürbaren</p>
<p>Fachkräftemangels. Dabei ist die Branche bemüht, eine Empfehlung des Kompetenzzentrums umzusetzen: als Ausbildungsbetrieb attraktiv sein. Der Hotel- und Gaststättenverband in der Region Hannover hat inzwischen fünf Unternehmen als <a href="https://www.dehoga-niedersachsen.de/ueber-uns/dehoga-vor-ort/hannover/meldungen/?tx_news_pi1%2525255B%25252540widget_0%2525255D%2525255BcurrentPage%2525255D=2&amp;tx_news_pi1%25255B%252540widget_0%25255D%25255BcurrentPage%25255D=5&amp;cHash=dd867053b408b96558c54a8be7bae32f">Leuchttürme in der Ausbildung</a> ausgezeichnet.</p>
<p><strong><span style="color: #ff9900;">Das neue Ausbildungsjahr beginnt: Wie Unternehmen aus der IHK-Region Hannover ihre neuen Azubis gegrüßen, lesen Sie <a href="https://nw-ihk.de/2021/08/azubis-start-2021/">hier</a>.</span></strong></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/08/ausbildung-fachkraefte-rueckgrat/">Duale Ausbildung und Fachkräfte: Das Rückgrat stärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>75 Jahre Niedersächsische Wirtschaft: Der Blick geht nach vorn</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/06/niedersaechsische-wirtschaft-1946-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2021 12:23:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Noch bevor es das Land Niedersachen überhaupt gab, erschien am 15. Mai 1946 die erste Ausgabe der Niedersächsischen Wirtschaft – in deren Webmagazin Sie dies gerade lesen. Wobei es das Webmagazin, die ins Internet übersetzte Form der hannoverschen IHK-Zeitschrift – inzwischen auch schon seit fast vier Jahren gibt: digital first! Der Niedersächsische Wirtschaft, kurz NW,  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/06/niedersaechsische-wirtschaft-1946-2/">75 Jahre Niedersächsische Wirtschaft: Der Blick geht nach vorn</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch bevor es das Land Niedersachen überhaupt gab, erschien am 15. Mai 1946 die erste Ausgabe der Niedersächsischen Wirtschaft – in deren Webmagazin Sie dies gerade lesen. Wobei es das Webmagazin, die ins Internet übersetzte Form der hannoverschen IHK-Zeitschrift – inzwischen auch schon seit fast vier Jahren gibt: <em>digital first</em>!</p>
<p>Der Niedersächsische Wirtschaft, kurz NW, begleitet seit 75 Jahren die Wirtschaft im Land und im Bereich der IHK Hannover, berichtet für und über Unternehmen. Die erste Ausgabe erschien im Mai 1946, fast genau ein Jahr nach Kriegsende und gut fünf Monate vor Gründung des Landes. Warum aber schon Niedersachsen im Titel? Das ist eine andere Geschichte. Aber wir stellen fest: ein Jubiläum.</p>
<p>Feiern? Ist nicht so unser Ding. Wir blicken ein wenig zurück, aber lieber nach vorn.</p>
<div id="attachment_15466" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-Aufmacher.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15466" class="size-medium wp-image-15466" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-Aufmacher-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-Aufmacher-200x132.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-Aufmacher-300x198.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-Aufmacher-400x264.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-Aufmacher-600x395.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-Aufmacher-768x506.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-Aufmacher-800x527.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-Aufmacher.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-15466" class="wp-caption-text">Zwischen den Titelblättern liegen ziemlich genau 75 Jahre. Hier lesen Sie mehr zu den Ursprüngen der NW.</p></div>
<p>Außerdem: Eigene Medien nutzt die IHK Hannover schon weit länger,<a href="https://nw-ihk.de/2018/03/150-jahre-nw-jubilaeum-rueckblick/"> seit über 150 Jahren</a> – um „ihre“ Unternehmen zu informieren, um die Interessen der Wirtschaft deutlich zu machen. Um sowohl auf die Stärken des Standorts hinzuweisen wie auf das, woran es noch mangelt. Und natürlich, um über die Arbeit der IHK zu informieren. Von allen IHK-Titeln seit 1868 ist die Niedersächsische Wirtschaft aber auf jeden Fall der langlebigste.</p>
<p>Vor allem verbinden wir dieses Jubiläum aber mit einem Einschnitt. Bislang wurde das gedruckte Heft durch eine Digitalausgabe und eben dieses Webmagazin ergänzt. Hier wird sich der Schwerpunkt ändern: Das Maß für Reichweite ist nicht länger die Druckauflage. Weniger Hefte, dafür mehr digitale Abos – so wollen wir Sie als Unternehmerinnen und Unternehmer informieren wie bisher. Nur nachhaltiger. Wir verlagern also die NW als Medium mehr und mehr</p>
<p>ins Internet. Dazu brauchen wir Ihren Beitrag: Nutzen auch Sie das Digital-Abo. Wie das geht, lesen Sie <a href="https://www.hannover.ihk.de/ueber-uns/ihk-medien/niedersaechsischewirtschaft/niedersaechsische-wirtschaft-nachhaltiger-und-digitaler.html">hier</a>.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/06/niedersaechsische-wirtschaft-1946-2/">75 Jahre Niedersächsische Wirtschaft: Der Blick geht nach vorn</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Jubiläum in eigener Sache: Erstausgabe der NW vor 75 Jahren</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2021/05/nw-jubilaeum-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2021 08:00:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>  Vielleicht steckt in den Genen der Niedersächsischen Wirtschaft ja ein ganz klein wenig von jener Publikation, die als „Diese Woche“ in Hannover gegründet wurde und sich kurz darauf in Hamburg zum „Spiegel“ entfaltete. Ein Hauch, sozusagen. Und mag sein, dass das noch durchscheint im Ringen um einen Einstiegssatz, um einen Lead, wie Sie ihn  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/05/nw-jubilaeum-2/">Jubiläum in eigener Sache: Erstausgabe der NW vor 75 Jahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht steckt in den Genen der Niedersächsischen Wirtschaft ja ein ganz klein wenig von jener Publikation, die als „Diese Woche“ in Hannover gegründet wurde und sich kurz darauf in Hamburg zum „Spiegel“ entfaltete. Ein Hauch, sozusagen. Und mag sein, dass das noch durchscheint im Ringen um einen Einstiegssatz, um einen Lead, wie Sie ihn gerade gelesen haben.</p>
<p>Auch solche stilistischen Fragen waren kurz nach dem Krieg ein großes Thema in der sich gerade bildenden Spiegel-Redaktion um den hannoverschen Fabrikanten- und<br />
Kaufmannssohn Rudolf Augstein. Mit einiger Sicherheit war damals auch Johannes Niggemann ab und zu im Anzeigerhochhaus, um bei den britischen Militärbehörden<br />
die Lizenz für eine neue IHK-Zeitschrift zu bekommen. Niggemann war der erste Chefredakteur der „Niedersächsischen Wirtschaft“. Bereits im Mai 1945 hatte er sich dafür eingesetzt, Wirtschafts- und Kirchenpresse wieder zuzulassen. Bei seinem Tod 1962 galt Niggemann vielen als Vorreiter von IHK-Zeitschriften, die nicht allein ein bloßes Bekanntmachungsorgan waren.</p>
<p>Die erste Ausgabe der „Niedersächsischen Wirtschaft“ trägt das Datum des 15. Mai 1946. Acht Seiten, auf grobem Papier gedruckt. Der erste Leitartikel, fast genau ein Jahr nach Kriegsende, steht unter der Überschrift „Tatsachen – Pläne – Hoffnungen“.<a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-web.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-15653 alignleft" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-web-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-web-200x283.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-web-212x300.jpg 212w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-web-400x566.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-web-600x848.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-web-724x1024.jpg 724w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-web-768x1086.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-web-800x1131.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-1-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a> Manches spricht dafür, dass <a href="https://nw-ihk.de/2018/03/150-jahre-nw-neubeginn/">Dr. Johannes Niggemann</a> ihn schrieb. Er war Gründungschefredakteur der neuen Zeitschrift, Mitarbeiter der IHK Hannover, Journalist aus Überzeugung. Und er war es, der zunächst persönlich die Lizenz für die Niedersächsische Wirtschaft erhielt: So steht Niggemann 1947 im Impressum der NW. Denn die NW war – natürlich – zunächst ein Blatt der britischen Militärbehörden.</p>
<p>Um die Erlaubnis für eine neue IHK-Zeitschrift zu bekommen, wird Niggemann, das darf man getrost annehmen, des Öfteren im hannoverschen Anzeiger-Hochhaus gewesen sein. Seit Januar 1946 gab es in der britischen Besatzungszone wieder Zeitungen, zunächst in Braunschweig und Lüneburg. Einen Tag nach der Niedersächsischen Wirtschaft erschien in Düsseldorf erstmals das Handelsblatt.</p>
<p>Zwei Ausgaben monatlich für ein Gebiet zwischen Nordsee und Harz, das aber noch nicht Niedersachsen war: Erst ein paar Monate später entstand das Bundesland. Am 1. November meldete <a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-2-web.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-15657 alignright" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-2-web-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-2-web-200x283.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-2-web-212x300.jpg 212w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-2-web-400x566.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-2-web-600x848.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-2-web-724x1024.jpg 724w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-2-web-768x1086.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-2-web-800x1131.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/05/Ausgabe-1-Seite-2-web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a><br />
die NW, dass „die britische Zone in die drei Länder ,Nordrhein-Westfalen‘, ,Niedersachsen‘ und ,Schleswig-Holstein‘ sowie in die vorläufig ihre Unabhängigkeit behaltenden Hansestädte Hamburg und Bremen gegliedert wird.“ Wobei das Wort Niedersachen im Text sehr deutlich hervorgehoben ist.</p>
<p>Denn Niedersachsen war den Industrie- und Handelskammern in Hannover und Hildesheim, in Emden, Oldenburg und Osnabrück, in Stade, Lüneburg, Wesermünde und Braunschweig wichtig: Sie hatten das Gebiet, das im Wesentlichen heute das Bundesland ausmacht, schon seit Jahrzehnten als in sich geschlossenes Wirtschaftsgebiet gesehen. Jetzt bildete es auch eine politische Einheit.</p>
<p>Die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern trugen die neue Zeitschrift gemeinsam. Und die meisten waren schon beim unmittelbaren Vorläufer der NW dabei: Im Januar 1921 kam erstmals das „Wirtschaftsblatt Niedersachsen“ heraus.</p>
<p>Aber auch das ist noch nicht der Anfang. In Hannover reicht ihre Geschichte <a href="https://nw-ihk.de/2018/03/150-jahre-nw-jubilaeum-rueckblick/">über 150 Jahre</a> zurück. Erst in den 1980er Jahren endete dann nach und nach die gemeinsame Herausgeberschaft der Industrie- und Handelskammern: Seit 1989 führt die IHK Hannover<br />
den Traditionstitel fort.</p>
<p>Zurück in die Gründungszeit. Schon bald fand die neue Zeitschrift ein erstes großes Thema. Nicht nur, dass Mitte 1947 die „soziale Marktwirtschaft“ als Wirtschaftsmodell vorgestellt und zur Aussprache darüber aufgerufen wurde: Wenige Wochen zuvor<br />
hatte auch die NW eine Herbstmesse in der Landeshauptstadt angekündigt, Ursprung der heutigen Hannover Messe. Die Möglichkeiten, überhaupt eine solche Exportschau veranstalten zu können, wurden in der Zeitschrift geradezu leidenschaftlich diskutiert. Bis zur digitalen Ausgabe der nach wie vor weltweit bedeutendsten Industrieausstellung<br />
in diesem Jahr begleitet die NW seither die Messe und den Messestandort insgesamt.<br />
Und dazu zählt auch die von der IHK Hannover glühend unterstützte Expo 2000 und<br />
nicht minder die IdeenExpo.</p>
<p>Es sind naturgemäß die Kernthemen einer IHK, die in ihrer Zeitschrift die Konstanten bilden. Die berufliche Bildung gehört dazu. Ebenso wie Berichte über die regionale Konjunktur: Mit ihrer vierteljährlichen Umfrage unter rund 2000 Unternehmen beobachten die Industrie- und Handelskammern detailliert die wirtschaftliche Entwicklung im Land. Die auf diesen Umfragen beruhenden Konjunkturberichte seien das Rückgrat der Zeitschrift, hieß es in der NW-Ausgabe 1973 zur Fusion der IHK Hannover und der IHK Hildesheim.</p>
<p>In der gleichen Ausgabe geht es um die damals gerade veröffentlichten Wachstumswarnungen des Club of Rome: Das akute Thema der Nachhaltigkeit<br />
deutete sich an. Heute findet es sich in den Positionen der IHK Hannover. Die NW als Zeitschrift spiegelt das unter anderem mit einer Rubrik, in der nachhaltiges Engagement von Unternehmen vorgestellt wird.</p>
<p>Ebenfalls in die 70er Jahre fallen die ersten Hinweise auf den Aufstieg Chinas: Man sei ja schon an wirtschaftliche Überraschungen aus Japan gewöhnt, schrieb ein NW-Autor vor ziemlich genau 50 Jahren, aber es liege durchaus im Bereich des Möglichen, dass „China, wenn seine Entwicklung zum Industriestaat so weiter voranschreitet, alle bisherigen Leistungen der Weltwirtschaft in den Schatten stellt.“</p>
<p>Mag sein, dass der junge Offizier Chaloner sich mehr für die Zusammenarbeit mit den meist jungen Wilden um Augstein interessierte als für eine IHK-Zeitschrift. Aber Johannes Niggemann dürfte diese ganze Entwicklung gefreut haben. In seinen Unterlagen finden sich Hinweise darauf, dass er bereits mit Kriegsende auf die britischen Besatzungsbehörden zuging, um insbesondere in wirtschaftlichen und kirchlichen Bereichen die Zulassung einer von deutschen Redakteurinnen und Redakteuren geschriebenen Presse anregte, der Glaubwürdigkeit wegen. Und bei seinem Tod 1963 wurde Niggemann als Verfechter der Idee gewürdigt, den Veröffentlichungsorganen der Industrie- und Handelskammern den Charakter eines Magazins zu geben.</p>
<p>Nur kurz nach ihrer Gründung hatte die neue Zeitschrift ein erstes großes Thema. Nicht nur, dass im Frühsommer 1947 die „soziale Marktwirtschaft“ als Wirtschaftsmodell vor- und zur Aussprache gestellt wurde: Wenige Wochen zuvor hatte auch die NW eine Herbstmesse in Hannover angekündigt. Die Möglichkeiten, überhaupt eine solche Exportschau veranstalten zu können, wurden in der Folge geradezu leidenschaftlich diskutiert. Bis zur digitalen Ausgabe dieses Jahres begleitet die NW seither die Hannover Messe und den Messestandort insgesamt. Und dazu zählt auch die von der IHK Hannover leidenschaftlich unterstützte Expo 2000 wie nicht minder die IdeenExpo.</p>
<p>Als die Expo Hannover erreichter, gab es Handelskammer-Zeitschriften in Hannover schon seht mehr als 130 Jahren. In den frühen Jahren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stand der technische Fortschritt auch als Thema über allem &#8211; was damit zu tun hatte, dass das Gewerbeblatt von damals eine gemeinsame Publikation mit dem Gewerbeverein war. Einer der prominentesten Autoren: Der hannoversche Hochschul-Urvater Karl Karmarsch. Die Ausgaben strotzen nur so von Hinweisen auf alles, was gerade neu war. Mehr und mehr Raum nahmen später Themen wie Bildung und Außenwirtschaft ein, und immer geht es um die Region: Was bietet die Wirtschaft mit ihren Branchen und Unternehmen, also: Was sind die Stärken? Und was muss verbessert werden? Es sind die Kernanliegen der IHK, um die sich die Niedersächsische Wirtschaft als Publikation dreht. Und, nicht zu vergessen, die gedruckte Ausgabe ist bis heute das Veröffentlichungsorgan der IHK, neben beispielsweise Prüfungsordnungen oder Sachverständigen auch für alles, was die IHK selbst betrifft – bis hin zu den alle vier Jahre stattfindenden Wahlen.</p>
<p>Im Zentrum steht aber immer die regionale Wirtschaft mit ihren vielfältigen Unternehmen. Deren Interessen zu vertreten, ist Aufgabe jeder Industrie- und Handelskammer. Und ebenso, die Wirtschaft zu fördern. Für die Niedersächsische Wirtschaft heißt das: informieren. Und das längst nicht mehr allein auf Papier. Die NW erscheint auch als Digitalausgabe, die dem gedruckten Heft entspricht. Das Webmagazin, in dem Sie diesen Beitrag lesen, ergänzt seit Ende 2017 die <a href="https://www.hannover.ihk.de/ueber-uns/ihk-medien/niedersaechsischewirtschaft.html">Digitalausgabe</a> und bietet die Möglichkeit für mehr und aktuellere Information. Damals war und ist vielleicht bis heute das Webmagazin als IHK-Angebot in dieser Form einmalig. <em>Digital first</em>: Das gilt für die Niedersächsische Wirtschaft künftig noch mehr. Und als IHK-Publikation reiht sich die NW in eine Reihe anderer Kommunikationskanäle ein, mit denen die IHK Hannover Kontakt zu ihren Mitglieder und zur Öffentlichkeit hält: <a href="http://www.hannover.ihk.de">Internet</a>, <a href="https://www.hannover.ihk.de/ueber-uns/ihk-medien/infoservice.html">Newsletter</a>, Social Media mit <a href="http://twitter.comn/ihk_hannover">Twitter</a> und <a href="https://www.facebook.com/ihkhannover">Facebook</a> oder Instagram. In den 75 Jahren seit der Erstausgabe vom 15. Mai waren die Veränderungen in der Medienwelt noch nie so massiv wie heute. Die Niedersächsische Wirtschaft wird sich auch daran anpassen, auch weiterhin.</p>
<p>In ihrer jetzt 75-jährigen Geschichte war die NW vieles, und ist manches heute nicht mehr: Pflichtblatt der Niedersächsischen Börse zu Hannover zum Beispiel. Bleiben wird sie auf Tausenden von Seiten ein Kaleidoskop der Wirtschaft eines Landes, das nahezu gleichzeitig mit dieser Zeitschrift gegründet wurde. Und vielleicht steht der Name Chaloner, den ein früher Spiegel-Mitarbeiter den „Vater der Pressefreiheit im Nordwesten Deutschlands“ nannte, ja auf der Lizenz für die Niedersächsische Wirtschaft. Auch das gehörte dann zu den Genen dieser Zeitschrift. Wir wären stolz darauf und, wenn es nicht so wäre, etwas enttäuscht.</p>

<a data-rel="iLightbox[postimages]" data-title="NW Titel 2017 web" data-caption="Wie ein roter Faden: Die Messe war immer Thema der NW." href='https://archiv.nw-ihk.de/nw-titel-2017-web/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-2017-web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-2017-web-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-2017-web-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a data-rel="iLightbox[postimages]" data-title="NW Titel 2012 web" data-caption="2012: Zufällig nochmal China - oder auch nicht." href='https://archiv.nw-ihk.de/nw-titel-2012-web/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-2012-web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-2012-web-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-2012-web-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a data-rel="iLightbox[postimages]" data-title="NW Titel 2002 web" data-caption="2002: Modern auf grauem Fond." href='https://archiv.nw-ihk.de/nw-titel-2002-web/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-2002-web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-2002-web-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-2002-web-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a data-rel="iLightbox[postimages]" data-title="NW Titel 2000 web" data-caption="2000: Die NW zur Jahrtausendwende." href='https://archiv.nw-ihk.de/nw-titel-2000-web/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-2000-web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-2000-web-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-2000-web-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a data-rel="iLightbox[postimages]" data-title="NW Titel 1997 web" data-caption="1997: Formatfüllend und farbig." href='https://archiv.nw-ihk.de/nw-titel-1997-web/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1997-web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1997-web-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1997-web-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a data-rel="iLightbox[postimages]" data-title="NW Titel 1981 web" data-caption="1981: Die NW mit eigenem mit eigenem Logo." href='https://archiv.nw-ihk.de/nw-titel-1981-web/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1981-web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1981-web-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1981-web-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a data-rel="iLightbox[postimages]" data-title="NW Titel 1973 web" data-caption="1973: Angekommen im Space Age." href='https://archiv.nw-ihk.de/nw-titel-1973-web/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1973-web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1973-web-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1973-web-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a data-rel="iLightbox[postimages]" data-title="NW Titel 1967 web" data-caption="1967: Dauerbrenner Hannover Messe." href='https://archiv.nw-ihk.de/nw-titel-1967-web/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1967-web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1967-web-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1967-web-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a data-rel="iLightbox[postimages]" data-title="NW Titel 1954 web" data-caption="1954: Vermutlich das erste farbige Titelbild der NW" href='https://archiv.nw-ihk.de/nw-titel-1954-web/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1954-web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1954-web-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1954-web-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a data-rel="iLightbox[postimages]" data-title="NW Titel 1952 web" data-caption="1952: Die Weser  - schon immer ein Thema." href='https://archiv.nw-ihk.de/nw-titel-1952-web/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1952-web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1952-web-66x66.jpg 66w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/06/NW-Titel-1952-web-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/05/nw-jubilaeum-2/">Jubiläum in eigener Sache: Erstausgabe der NW vor 75 Jahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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