<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Featured Fachkraefte Archive - NW IHK</title>
	<atom:link href="https://archiv.nw-ihk.de/category/feat-fachkraefte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://archiv.nw-ihk.de/category/feat-fachkraefte/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 13 Sep 2024 11:55:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.1</generator>
	<item>
		<title>Neue Website bündelt Ausbildungsplätze: Aktuell 7000 Angebote</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/09/ausbildungsplaetze-website/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2024/09/ausbildungsplaetze-website/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 07:55:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Featured IHK Direkt]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Direkt]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[IHKN]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Maike Bielfeldt]]></category>
		<category><![CDATA[meine-ausbildung-in-Niedersachsen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archiv.nw-ihk.de/?p=26198</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die sieben niedersächsischen Industrie- und Handelskammern bündeln auf einer neuen Website alle freien Ausbildungsplätze in Niedersachsen – und das über die IHK-Berufe hinaus. Die Website www.meine-ausbildung-in-niedersachsen.de bietet aktuell Hinweise auf rund 7000 Lehrstellen in Niedersachsen. Angestoßen wurde das Projekt von allen niedersächsischen Industrie- und Handelskammern als Teil der bundesweiten IHK-Ausbildungskampagne „Ausbildung macht mehr aus uns“.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/09/ausbildungsplaetze-website/">Neue Website bündelt Ausbildungsplätze: Aktuell 7000 Angebote</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Die sieben niedersächsischen Industrie- und Handelskammern bündeln auf einer neuen Website alle freien Ausbildungsplätze in Niedersachsen – und das über die IHK-Berufe hinaus.</strong></h6>
<p>Die Website <a href="http://www.meine-ausbildung-in-niedersachsen.de">www.meine-ausbildung-in-niedersachsen.de</a> bietet aktuell Hinweise auf rund 7000 Lehrstellen in Niedersachsen. Angestoßen wurde das Projekt von allen niedersächsischen Industrie- und Handelskammern als Teil der bundesweiten IHK-Ausbildungskampagne „Ausbildung macht mehr aus uns“.</p>
<h6><strong>&#8222;Karrierechancen auf dem Silbertablett&#8220;</strong></h6>
<p>Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der <a href="http://www.ihk-n.de">IHK Niedersachsen</a> als Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern im Land, weist auf die mehr als 300 unterschiedlichen Ausbildungsberufe hin, die von Unternehmen und Einrichtungen aus Industrie, Handel, Handwerk und Pflege angeboten werden. „Wir wollen junge Menschen für den Karrierestart mit einer Ausbildung begeistern“, so Bielfeldt. Sie nannte die neue Website ein „digitales Silbertablett“, auf dem Karrierechancen vor Ort zu finden seien.</p>
<h6><strong>Website sucht selbstständig nach Lehrstellen</strong></h6>
<p>Ziel der Website ist es, die Wirtschaft mit einer Bühne für die Ausbildungsplatz-Angebote bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Dabei sucht die Website selbstständig im Internet bei Unternehmen, der Arbeitsagentur und weiteren Portalen nach dort veröffentlichten Lehrstelle. Die werden dann auf der neuen an einem Ort Website gebündelt. Die freien Ausbildungsplätze können nach Beruf, Ort und Ausbildungsunternehmen gefiltert werden. Wer auf eine klickt, wird auf die Website geleitet, auf der die Stelle ursprünglich veröffentlicht wurde. Außer werden regionale Veranstaltungen zur Berufsorientierung wie Ausbildungsmessen und Berufsberatungen angezeigt.</p>
<h6><strong>Start parallel zu bundesweiter Werbekampagne</strong></h6>
<p>„Uns war es wichtig, ein reichweitenstarkes Serviceangebot für junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu initiieren und gleichzeitig die regionalen Ausbildungsunternehmen mit ihren ausgeschriebenen Ausbildungsplätzen noch sichtbarer zu machen“, betont Sönke Feldhusen, IHKN-Sprecher Berufliche Bildung. Der Website-Launch in Niedersachsen kommt pünktlich zum Start einer groß angelegten Werbekampagne mit großformatigen Plakaten und in den sozialen Medien der bundesweiten Aktion „Ausbildung macht mehr aus uns – Jetzt #könnenlernen“.</p>
<p>Wichtig auch: Obwohl das aktuelle Ausbildungsjahr noch läuft, kann auch jetzt noch eine Ausbildung begonnen werden.</p>
<p><a href="http://www.meine-ausbildung-in-niedersachsen.de">www.meine-ausbildung-in-niedersachsen.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/09/ausbildungsplaetze-website/">Neue Website bündelt Ausbildungsplätze: Aktuell 7000 Angebote</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2024/09/ausbildungsplaetze-website/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WorldSkills: Fachinformatiker aus Hannover tritt bei Weltmeisterschaft der Berufe an</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/08/worldskills-fachinformatiker-hannover-weltmeisterschaft-der-berufe-tui-infotec/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2024/08/worldskills-fachinformatiker-hannover-weltmeisterschaft-der-berufe-tui-infotec/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 10:25:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[TUI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archiv.nw-ihk.de/?p=25946</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Fachinformatiker von TUI Infotec aus Hannover gehört zum deutschen Team bei den WorldSkills, der Weltmeisterschaft der Berufe, die vom 10. bis 15. September in Lyon stattfindet. Das Beste geben und Erfahrungen sammeln: Das will der 23-jährige Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung Paul Glesmann. Er ist Mitglied der diesjährigen Deutschen Berufe- Nationalmannschaft, die im September bei der  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/08/worldskills-fachinformatiker-hannover-weltmeisterschaft-der-berufe-tui-infotec/">WorldSkills: Fachinformatiker aus Hannover tritt bei Weltmeisterschaft der Berufe an</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Ein Fachinformatiker von TUI Infotec aus Hannover gehört zum deutschen Team bei den WorldSkills, der Weltmeisterschaft der Berufe, die vom 10. bis 15. September in Lyon stattfindet. </strong></h6>
<p>Das Beste geben und Erfahrungen sammeln: Das will der 23-jährige Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung Paul Glesmann. Er ist Mitglied der diesjährigen Deutschen Berufe- Nationalmannschaft, die im September bei der WM der Berufe nur wenige Wochen nach den Olympischen Spielen in Frankreich an den Start geht. Alle zwei Jahre treten junge Spitzenfachkräfte zum internationalen Berufswettbewerb, den WorldSkills, an. Dabei messen sie ihre Fertigkeiten in den einzelnen Berufen unter Einhaltung anspruchsvoller internationaler Standards.</p>
<p><strong>1400 Teilnehmende aus mehr als 70 Ländern</strong></p>
<p>Unter dem Motto „Where There Is A Skill There Is A Way“ werden die diesjährigen Wettbewerbe vom 10. Bis 15. September in Lyon ausgetragen. Insgesamt 1.400 Teilnehmende aus mehr als 70 Ländern und Regionen treten in den Wettstreit um die Medaillen, der bereits zum 47. Mal durchgeführt wird. Sie gehen in 59 Wettbewerbsdisziplinen an den Start.</p>
<p><strong>42 Fachkräfte aus Deutschland treten an</strong></p>
<p>Das Deutschland-Team tritt mit 42 Spitzenfachkräften aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungsbereich in 37 Berufsdisziplinen an. Bundeskanzler Olaf Scholz übernimmt die Schirmherrschaft für die Deutsche Berufe-Nationalmannschaft.</p>
<p><strong>Hannoveraner tritt in Disziplin Cloud Computing an</strong></p>
<p>Der 23-jährige Paul Glesmann ist Mitglied des deutschen Teams und wird in der Disziplin „Cloud Computing“ sein Können in Lyon unter Beweis stellen. Der junge WM-Teilnehmer lebt in Hannover und arbeitet bei der TUI InfoTec GmbH. „Ich habe früh Interesse an Computern und Programmierung entwickelt. Während meiner Schulausbildung habe ich Informatikkurse belegt und Praktika in IT-Unternehmen absolviert“, erzählt Paul. Er empfiehlt seinen Beruf, weil „er eine starke Kombination aus Kreativität und Technologie bietet, was viele junge Menschen anspricht“ und erklärt, dass „die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in der IT-Branche hoch ist und somit gute Karrierechancen bietet.“ Mit der Teilnahme in Lyon möchte er, „das Bild des Fachinformatikers für Anwendungsentwicklung als kreativen Beruf mit vielfältigen Möglichkeiten prägen.“ Sein Ziel: „Ich werde mein Bestes geben, um zu zeigen, wie spannend und erfüllend unsere Arbeit sein kann.“</p>
<p>„Man kann die brillanten Höchstleistungen der Wettkämpferinnen und Wettkämpfer nicht hoch genug bewerten“, betont Hubert Romer, Offizieller Delegierter und Geschäftsführer von WorldSkills Germany. „Sie kämpfen über vier Tage hinweg in ihren Berufsfeldern und müssen beeindruckende Projekte erstellen. Sie zeigen über alle Berufsfelder hinweg Exzellenz und Spitzenleistungen. Der Volksmund nennt die Wettbewerbe auch gerne die ‚Olympischen Spiele der Berufe‘. Das sagt schon vieles aus.“</p>
<p>Die Teilnahme der Deutschen Berufe-Nationalmannschaft an den WorldSkills Lyon 2024 erfolgt in Kooperation von WorldSkills Germany e. V. und den Fachverbänden und Wirtschaftspartnern. Sie wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.</p>
<p>WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe und ist damit Botschafter für den Standort Deutschland. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. Deutschland ist seit 1953 Mitglied bei WorldSkills International.</p>
<p><a href="https://worldskillsgermany.com/hall-of-fame/worldskills-lyon-2024/">Weitere Informationen zu den WorldSkills 2024 und dem Team Germany</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/08/worldskills-fachinformatiker-hannover-weltmeisterschaft-der-berufe-tui-infotec/">WorldSkills: Fachinformatiker aus Hannover tritt bei Weltmeisterschaft der Berufe an</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2024/08/worldskills-fachinformatiker-hannover-weltmeisterschaft-der-berufe-tui-infotec/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jugendstudie: Problembewusst und trotzdem optimistisch</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/sinus-jugenstudie-2024/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/sinus-jugenstudie-2024/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2024 08:40:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[14-Jährige]]></category>
		<category><![CDATA[17-Jährige]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[Fake news]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Sinus]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archiv.nw-ihk.de/?p=25443</guid>

					<description><![CDATA[<p>Teenager in Deutschland sind problembewusst und besorgt und ihr Zukunftsoptimismus geht nicht verloren. Dies zeigt die qualitative Studie „Wie ticken Jugendliche?“ des Markt- und Sozialforschungsinstitut Sinus. Die Studie ist bei der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen.  Die Sinus-Studie „Wie ticken Jugendliche?“ untersucht alle vier Jahre auf Basis von mehrstündigen Einzelexplorationen die Lebenswelten der 14- bis  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/sinus-jugenstudie-2024/">Jugendstudie: Problembewusst und trotzdem optimistisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Teenager in Deutschland sind problembewusst und besorgt und ihr Zukunftsoptimismus geht nicht verloren. Dies zeigt die qualitative Studie „Wie ticken Jugendliche?“ des Markt- und Sozialforschungsinstitut Sinus. Die Studie ist bei der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen. </strong></h6>
<p>Die Sinus-Studie „Wie ticken Jugendliche?“ untersucht alle vier Jahre auf Basis von mehrstündigen Einzelexplorationen die Lebenswelten der 14- bis 17-Jährigen und berichtet über die aktuelle Verfassung der jungen Generation in den unterschiedlichen Lebenswelten. Die jetzt veröffentlichte Studie 2024 zeigt: Die Vielzahl von Krisen und Problemen wie Kriege, Energieknappheit, Inflation oder Klimawandel, die sich mitunter überlagern und verstärken, stimmt die Jugendlichen in ihrem Allgemeinbefinden ernster und besorgter denn je. Die Sorge um Umwelt und Klima, die schon in der Vorgängerstudie 2020 als virulent beschrieben wurde, wächst in der jungen Generation weiter an. Auch die Verunsicherung durch die schwer einzuschätzende Migrationsdynamik und die dadurch angestoßene Zunahme von Rassismus und Diskriminierung ist unter den Teenagern beträchtlich. Und nicht zuletzt ist für viele Jugendliche der Übergang ins Berufs- und Erwachsenenleben aufgrund der unkalkulierbaren gesellschaftlichen Entwicklungen angstbesetzt.</p>
<p><strong>Optimismus und Alltagszufriedenheit ist dennoch nicht verloren</strong></p>
<p>Der für die junge Generation typische Optimismus ist dennnoch nicht verloren gegangen. Viele bewahren sich eine (zweck)optimistische Grundhaltung und schauen für sich persönlich positiv in die Zukunft. Viele der befragten Jugendlichen haben „Copingstrategien“ entwickelt und wirken insgesamt resilient. Fast niemand ist unzufrieden mit dem eigenen Alltag – aber nur wenige sind enthusiastisch. Eine Rolle spielt dabei, dass die Befragten „seit sie denken können“ mit vielfältigen Krisen leben. Entsprechend wird ihr Optimismus nicht eingeschränkt durch die Sehnsucht nach einer Vergangenheit, die es so für sie nie gab. Vielen geht es nach eigener Auskunft gut, weil ihre Grundbedürfnisse gedeckt sind und sie sich sozial gut eingebunden fühlen. Die Weltsicht der jungen Generation entspricht keineswegs dem Klischee der verwöhnten Jugend, sondern ist von Realismus und Bodenhaftung geprägt. Das zeigen auch die angestrebten Lebensentwürfe.</p>
<p><strong>„Bürgerliche Normalbiografie“ ist immer noch Leitmotiv vieler Teenager.</strong></p>
<p>An der Sehnsucht nach Zugehörigkeit, Halt und Geborgenheit und der hohen Wertschätzung von Familie hat sich nichts geändert. Dieses als „Regrounding“ bekannte Phänomen ist nach wie vor ein starker Trend. Der Aspekt des Bewahrenden und Nachhaltigen ist für viele Jugendliche sogar noch wichtiger geworden. Auch der Rückgang des einstmals jugendprägenden Hedonismus und der damit einhergehende Bedeutungsverlust jugendsubkultureller Stilisierungen hält an. Das zeigt sich auch im Streben nach der „Normalbiografie“ und in der Renaissance klassischer Tugenden. Was viele wollen, ist einen Platz in der Mitte der Gesellschaft zu finden. Und wovon viele träumen, sind eine glückliche und feste Partnerschaft oder Ehe, Kinder, Haustiere, ein eigenes Haus oder eine Wohnung, ein guter Job und genug Geld für ein sorgenfreies Leben.</p>
<p><strong>Akzeptanz von Diversität nimmt zu &#8211; Jugendlichen sind „aware“, aber nicht „woke“.</strong></p>
<p>Im Wertespektrum der jungen Generation sind neben Sicherheit und Geborgenheit (Familie, Freunde, Treue) besonders soziale Werte wie Altruismus und Toleranz stark ausgeprägt. Auffällig ist, dass zunehmend deutlicher nicht nur die Toleranz in Bezug auf unterschiedliche Kulturen als Selbstverständlichkeit betont wird, sondern auch die Akzeptanz pluralisierter Lebensformen und Rollenbilder (Diversität). Neu gegenüber den Vorgängerstudien ist, dass die Jugendlichen besonders stark für die Gender-Gerechtigkeit sensibilisiert sind. Die meisten Befragten zeigen sich demonstrativ offen dafür, wenn (vor allem junge) Menschen ihr Geschlecht non-binär definieren. Zudem sind sich die Jugendlichen fortdauernder Geschlechterstereotype und Rollenerwartungen bewusst.</p>
<p><strong>Die Sensibilität für Diskriminierung ist groß.</strong></p>
<p>Die aktuellen politischen Krisen (wie Krieg oder Inflation) werden von den Jugendlichen registriert, emotional stärker treiben sie allerdings Probleme wie Klimawandel und Diskriminierung um. Gerade Diskriminierung gehört für viele zum Alltag, insbesondere in der Schule. Unabhängig von Schultyp und Herkunft haben die meisten Jugendlichen Diskriminierung schon selbst erlebt oder im unmittelbaren Umfeld beobachtet. Die Institution Schule vermag dem Problem oftmals nicht beizukommen.</p>
<p>Die Jugendlichen sind sehr sensibel für strukturelle Ungleichheiten. Sie beobachten und kritisieren offene oder verdeckte Diskriminierung. Demokratische Bildung und Praxis scheint in den Schulen eine untergeordnete Rolle zu spielen. Viele Jugendliche sehen Schule nicht als Ort, wo sie Mitbestimmung lernen und wirklich gehört werden. Nicht wenige der Befragten sprechen spontan die Ungleichheit der Bildungschancen an: Sie nehmen wahr, dass vor allem die soziale Lage über den Bildungserfolg mitentscheidet und sehen besonders migrantische Familien im Nachteil.</p>
<p><strong>Das politische Interesse und Engagement der Jugendlichen ist limitiert.</strong></p>
<p>Die Jugendlichen haben ein Bewusstsein für soziale Ungleichheit, zeigen aber kein gesteigertes Interesse an diesem Thema. Dasselbe trifft auf das Thema Politik generell zu. Eine gestiegene Politisierung der Jugendlichen im Vergleich zur letzten Erhebung 2020 ist nicht festzustellen. Eher hat Politik – trotz der allgegenwärtigen Krisen – einen geringen Stellenwert in ihrem Leben.</p>
<p>Das Bewusstsein für politische Themen wird vor allem durch deren mediale Präsenz beeinflusst, aber selten fühlt man sich persönlich betroffen (Ausnahme: Klimakrise, Diskriminierung). Krisen aktivieren einen Teil der Jugendlichen, wenn auch nur kurzfristig (zum Beispiel Gespräche mit Vertrauten, Info-Recherchen) und führen kaum zu langfristigem politischem Engagement. Der andere Teil der Jugendlichen tendiert zur Verdrängung, weil er sich kognitiv oder emotional überfordert fühlt.</p>
<p>Hauptgründe für die Distanz zu politischen Themen und Beteiligungsformen sind die gefühlte Einflusslosigkeit und die als gering empfundene persönliche Kompetenz. Die Mehrheit der Jugendlichen befürwortet das Wahlrecht ab 16 Jahren. Einige fühlen sich aber nicht ausreichend dafür vorbereitet.</p>
<p><strong>Jugendliche wollen gehört und ernstgenommen werden, aber nicht alle wollen mitgestalten</strong></p>
<p>Die Mehrzahl der Jugendlichen, quer durch alle Lebenswelten, möchte mitreden und Gehör finden – ob in der Familie, im (Sport)Verein, in der Jugendgruppe oder der religiösen Gemeinschaft. Was aber Mitbestimmung und Mitgestaltung angeht, sind die Einschätzungen kontrovers und, insbesondere hinsichtlich der angenommenen Erfolgschancen, stark lebensweltlich geprägt. Barriere Nr.1, an der Mitsprache und Mitgestaltung der jungen Generation oft scheitern, sind „die Erwachsenen“, von denen sich viele Jugendliche nicht ernstgenommen und respektiert fühlen.</p>
<p><strong>Awareness für Fake News und die negativen Folgen des Social Media-Konsums</strong></p>
<p>Ein Leben ohne Social Media (insbesondere TikTok, Instagram und YouTube) ist für die meisten Jugendlichen nur schwer vorstellbar. Soziale Medien werden zum Zeitvertreib, zur Inspiration für Lifestyle-Themen und zum Socializing genutzt – aber auch als Tool, um Themen und Dinge, die Sinn im Leben geben, (besser) kennenzulernen und zu verfolgen.</p>
<p>Soziale Medien sind für die meisten Teenager die bei weitem wichtigste Informationsquelle. Dies gilt auch für politische Nachrichten, die meist zufällig – sozusagen als „Beifang“ – rezipiert werden. Vorteile der Informationsaufbereitung in den sozialen Medien sind aus Sicht der Jugendlichen ihre Aktualität, ihre gute Verständlichkeit (Prägnanz) und ihr Unterhaltungswert. Dagegen stehen die Nachteile zweifelhafter Glaubwürdigkeit und die verbreiteten Fake News.</p>
<p>Die Gefahr, Falschinformationen, Übertreibungen und manipuliertem Content ausgesetzt zu sein oder sich in Filterblasen zu bewegen, ist den befragten Jugendlichen bewusst. Die meisten gehen davon aus, Fake News zu erkennen, vor allem mittels „gesundem Menschenverstand“. Sind Jugendliche mit Fake News konfrontiert, werden diese meist ignoriert. Aktive Recherchen zur Glaubwürdigkeit oder Richtigkeit von Beiträgen, Nachrichten oder Meldungen kommen eher selten vor.</p>
<p>Die Auswirkungen des Social Media-Konsums auf das eigene Befinden und die (psychische) Gesundheit sehen viele der befragten Jugendlichen durchaus kritisch. Viele haben das Gefühl, zu viel Zeit in den sozialen Medien zu verbringen, was ihnen &#8211; wie sie glauben &#8211; nicht guttut: „verplemperte Lebenszeit“, Reizüberflutung, Suchtverhalten und Stress auch durch den Vergleich geschönter Darstellungen im Internet mit der eigenen (körperlichen und sozialen) Realität.</p>
<p>Auch wenn vieles in den sozialen Medien nicht hinterfragt bzw. unkritisch konsumiert wird, zeigt sich in der jugendlichen Zielgruppe ein wachsendes Unbehagen. Viele (v.a. bildungsnahe) Jugendliche versuchen inzwischen, ihre Social Media-Nutzung zu begrenzen bzw. aktiv zu steuern: Handy ausschalten, bestimmte Apps löschen, problematische Aspekte mit Nahestehenden besprechen.</p>
<p>Trotz des DigitalPakts Schule bleibt die Digitalisierung von Schulen uneinheitlich und wird von vielen Jugendlichen als unzureichend empfunden. Jugendliche wünschen sich oft mehr Engagement von Lehrkräften, wenn es um die Integration digitaler Elemente im Unterricht geht. Oftmals haben sie das Gefühl, die Lehrkräfte seien gegenüber digitalen Möglichkeiten nicht genug aufgeschlossen.</p>
<p><strong>Sport als „Droge gegen Stress“</strong></p>
<p>Auch Sport und Bewegung dienen Jugendlichen, um dem Alltagsstress entgegenzuwirken und Probleme zu vergessen. Auf die Nachfrage, welche Rolle Sport und Bewegung für das eigene Wohlbefinden spielt, berichten die meisten – unabhängig von Geschlecht, Bildung und Lebenswelt – von einem „guten Gefühl“, das sich sowohl während als auch nach dem Sport einstellt. Zudem steht das Motiv der Vergemeinschaftung im Fokus: Sport- und Bewegungsstätten sind für Jugendliche wichtige Orte der Begegnung und des Zusammenkommens. Aber: Viele beklagen, dass es ihnen an öffentlichen Bewegungsorten fehlt.</p>
<p><strong>Studiendesign</strong></p>
<p>Für die Studie wurden 72 qualitative Fallstudien mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren durchgeführt. Die Daten wurden deutschlandweit zwischen Juni und September 2023 erhoben. Neben den Analysen der explorativen Interviews enthält der Forschungsbericht Skizzen, Fotos, Collagen sowie O-Töne der befragten Jugendlichen. Durchgeführt wurde die Studie mit den folgenden Studienpartnern (in alphabetischer Reihenfolge): Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Bundeszentrale für politische Bildung, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, DFL Stiftung.</p>
<p>Die Studie ist als Buch in der Schriftenreihe (Band-Nr. 11133, Bereitstellungspauschale 4,50 €) der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb erschienen und steht als ePub kostenfrei auf den Sinus-Internetseiten zum Download: <a href="https://www.sinus-institut.de/media-center/presse/sinus-jugendstudie-2024">https://www.sinus-institut.de/media-center/presse/sinus-jugendstudie-2024</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/sinus-jugenstudie-2024/">Jugendstudie: Problembewusst und trotzdem optimistisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/sinus-jugenstudie-2024/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Optimierung der  beruflichen Orientierung</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/optimierung-der-beruflichen-orientierung/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/optimierung-der-beruflichen-orientierung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 12:42:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Direkt]]></category>
		<category><![CDATA[berufliche]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlass]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[IdeenExpo]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Willie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultusministerin]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archiv.nw-ihk.de/?p=25127</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Nicole Pfrimmer Die Berufsorientierung von Jugendlichen hat in der Corona-Zeit stark gelitten. Die Jahrgänge, die dies besonders betrifft, machen jetzt ihren Abschluss oder haben ihn gerade gemacht. Politik und Wirtschaft nehmen sich des Themas an. Gemäß der Ausbildungsumfrage 2023 der IHKs in Niedersachsen konnten 44 Prozent der niedersächsischen Unternehmen nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Rund  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/optimierung-der-beruflichen-orientierung/">Optimierung der  beruflichen Orientierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Nicole Pfrimmer</p>
<h6><strong>Die Berufsorientierung von Jugendlichen hat in der Corona-Zeit stark gelitten. Die Jahrgänge, die dies besonders betrifft, machen jetzt ihren Abschluss oder haben ihn gerade gemacht. Politik und Wirtschaft nehmen sich des Themas an.</strong></h6>
<p>Gemäß der Ausbildungsumfrage 2023 der IHKs in Niedersachsen konnten 44 Prozent der niedersächsischen Unternehmen nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Rund ein Drittel von ihnen bekam nicht eine Bewerbung. Deshalb wollen 80 Prozent der Ausbildungsbetriebe ihre Aktivitäten in der Berufsorientierung ausweiten – und das, obwohl die Wirtschaft jetzt schon viel unternimmt, um die Jugendlichen bei ihrem Weg in den Beruf zu unterstützen. Dies geschieht beispielsweise durch Praktika, Teilnahme an Messen oder Events mit Schülerinnen und Schülern oder auch in speziellen Projekten und Initiativen wie „Passgenaue Besetzung“, „Logistik macht Schule“ oder „IT macht Schule“. Viele Unternehmen lassen durch die IHK Hannover ihre Auszubildenden schulen, die dann als Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter in Schulen über eine duale Berufsausbildung informieren und so direkte und authentische Einblicke in interessante Ausbildungsberufe ermöglichen.</p>
<p>Bundesweit, auf Niedersachsen-Ebene oder direkt von der IHK Hannover werden auch viele spannende, innovative Formate und Aktionen zur beruflichen Orientierung angeboten – zum Beispiel „Kabinengespräche“, bei denen die IHK Sportvereine besucht und den Jugendlichen in lockerer Atmosphäre Ausbildungsberufe vorstellt, oder Job-Up Stores, TikTok-Kurzvideos oder Instagram Live Talks. Mehr zur IHK-Ausbildungskampagne finden Unternehmen, Jugendliche und Eltern auf der <a href="http://www.hannover.ihk.de/ausbildungsmarketing">IHK-Website</a>.</p>
<p>Ein Highlight beim Thema Berufsorientierung in diesem Jahr wird die <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/ideenexpo-2024/">IdeenExpo</a> in Hannover sein. Zu Europas größtem Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften werden ab dem 8. Juni wieder mehrere hunderttausend junge Menschen aus allen Teilen der Republik erwartet.</p>
<p>Welche Bedeutung die Politik dem Thema berufliche Orientierung junger Menschen beimisst, zeigen die aktuellen Entwicklungen in Niedersachsen. Hier arbeitet das Kultusministerium an einer Neugestaltung des Erlasses zur beruflichen Orientierung und bezieht die verschiedenen Akteure mit ein. Mit einer gerade erfolgten Evaluierung der bisherigen Aktivitäten und Maßnahmen wurde in Niedersachsen bereits ein erster großer Schritt gegangen, um nach Möglichkeiten zu schauen, die berufliche Orientierung an Schulen weiter zu optimieren.</p>
<p>Die Bekanntgabe der Evaluationsergebnisse hat die IHK zum Anlass genommen, im März ein <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/">Themen-Frühstück zum Austausch zwischen Wirtschaft und Politik</a> zur beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern durchzuführen. Mit dabei waren die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg, IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt, IHK-Vizepräsidentin und Continental-Vorständin Dr. Ariane Reinhart sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und dem Kultusministerium. Hier wurde sowohl bei der Vorstellung verschiedener Angebote und Initiativen als auch beim anschließenden Austausch der Praxisbezug in der beruflichen Orientierung hervorgehoben und die Notwendigkeit, auch in Gymnasien die betriebliche Ausbildung als eine attraktive berufliche Alternative darzustellen.</p>
<p><strong>Kultusministerium lädt zur Diskussion</strong></p>
<p>Derzeit lädt das Kultusministerium die entsprechenden Akteure und Institutionen aus dem Bereich berufliche Orientierung zu Workshops ein, um verschiedene Ansätze und Maßnahmen zu diskutieren. Die IHKs sind dabei ebenfalls vertreten, um die Sicht der Wirtschaft einzubringen. Geplant ist, dass zum Schuljahr 2025/2026 ein neuer Erlass zur beruflichen Orientierung vorliegt.<br />
Die niedersächsischen IHKs haben sich bereits 2023 mit den sogenannten „Gelingensbedingungen“ einer guten Berufsorientierung beschäftigt. Dazu gehört vor allem, wie bereits genannt, dass berufliche Orientierung an allen Schulformen – insbesondere den Gymnasien – weiter vorangetrieben und systematisiert werden muss. Auch wenn darunter sowohl Berufs- als auch Studienorientierung zu verstehen ist, ist es wichtig, den Jugendlichen zusätzlich immer die Karrieremöglichkeiten mit einer dualen Berufsausbildung als Alternative zu verdeutlichen.</p>
<p>Immer wieder wird auch deutlich, wie essenziell es ist, in allen Schulen für Maßnahmen und Angebote der beruflichen Orientierung die notwendigen personellen und zeitlichen Ressourcen bereitzustellen. Dies gilt besonders, wenn es darum geht, auch Aktivitäten mit externen Partnern wie Unternehmen zu koordinieren. Es darf nicht sein, dass in Zeiten von Lehrkräftemangel und steigenden Anforderungen durch diversifizierte Schülerschaft die Berufsorientierung als zusätzliche belastende Aufgabe verstanden wird, die schnell von der Agenda rutscht.</p>
<p>Wichtig ist aus IHK-Sicht außerdem, dass die einzelnen Maßnahmen zur beruflichen Orientierung in den jeweiligen Schulen immer im Rahmen des gesamten Konzepts der beruflichen Orientierung gedacht und angegangen werden. Dabei ist möglich viel Praxisbezug hilfreich – insbesondere über Praktika, aber etwa auch mittels Kooperationen von Unternehmen mit Schulen und ähnliches. Dabei gibt es auch hier Optimierungsmöglichkeiten. Dazu könnte gehören, mehr Praktika für Gymnasien festzulegen oder die Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, dies auf freiwilliger Basis zu tun. Sinnvoll ist auch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen durch gute Vor- und Nachbereitung der Praktika in allen Schulen sowie eine Entzerrung der Praktikumszeiträume und frühzeitige Kommunikation.</p>
<p>Auch die Rolle der berufsbildenden Schulen als Experten sollte neu gedacht werden. Es gibt schon viele eingespielte Kooperationen zwischen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Das kann weiter systematisiert und mit Ressourcen hinterlegt werden. Zudem sollten selbstverständlich die Arbeitsagenturen immer mitgedacht werden und auch die Eltern in verschiedene Angebote einbezogen werden.</p>
<p><strong>Forderungen aus Sicht der Wirtschaft</strong></p>
<p>Die Forderungen aus Unternehmenssicht in Bezug auf mehr berufliche Orientierung und Praxiserfahrung finden sich auch in den Schulpolitischen Leitlinien, die von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zusammen mit den Industrie- und Handelskammern und Unternehmensvertreterinnen und -vertretern erarbeitet wurden. Hier eine Zusammenfassung:</p>
<p>■ Eine frühzeitige und praxisorientierte berufliche Orientierung ist Grundvoraussetzung, damit die Jugendlichen eine Chance haben, sich bei den umfangreichen Aus- und Studienangeboten zurechtfinden zu können.<br />
■ Jugendliche brauchen mehr und flexiblere Möglichkeiten, betriebliche Erfahrungen im schulischen Kontext zu sammeln.<br />
■ Die Praxiseinblicke und vor allem<br />
die Kontakte zu den Ausbildungs-<br />
unternehmen helfen auch dabei, Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt zusammen zu führen.<br />
■ Konkrete Kenntnisse über Berufe und die Arbeitswelt können nur mit Praxisbezug in Zusammenarbeit mit den Unternehmen vermittelt werden.<br />
■ Die Schülerinnen und Schüler sollten in allen Schulformen auch über die Chancen der Beruflichen Bildung informiert werden.<br />
■ Festgelegte Kapazitäten für Berufsorientierung in den Lehrplänen können berufliche Orientierung stärken.<br />
■ Eine Verankerung der beruflichen Orientierung als Querschnittsthema in der Lehrkräfteaus- und -fortbildung würde das Thema voranbringen.</p>
<p>Die Schulpolitischen Leitlinien stehen auf der<a href="https://www.ihk.de/blueprint/servlet/hihk24/hauptnavigation/ausbildung-und-weiterbildung/ausbildung/berufsorientierung/schulpolitische-leitlinien-vom-ihk-praesidium-beschlossen-6058662"> IHK-Website.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/optimierung-der-beruflichen-orientierung/">Optimierung der  beruflichen Orientierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/optimierung-der-beruflichen-orientierung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Julia Hamburg will berufliche Orientierung optimieren</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 13:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Auszubildende]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Continantal]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Ariane Reichhart]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Willie Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Maike Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen und Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archiv.nw-ihk.de/?p=24267</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Thema „Berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern“ stand im Fokus einer Veranstaltung, zu der die IHK Hannover Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg im Kontext der Woche der beruflichen Bildung in Niedersachsen am 7. März in die IHK eingeladen hatte. Zum Frühstück mit der Ministerin kamen knapp 40 Unternehmerinnen und Unternehmer aus allen Teilen der  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/">Julia Hamburg will berufliche Orientierung optimieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Das Thema „Berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern“ stand im Fokus einer Veranstaltung, zu der die IHK Hannover Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg im Kontext der Woche der beruflichen Bildung in Niedersachsen am 7. März in die IHK eingeladen hatte. Zum Frühstück mit der Ministerin kamen knapp 40 Unternehmerinnen und Unternehmer aus allen Teilen der IHK-Region in der IHK zusammen.</strong></h6>
<p>„Jugendliche wollen ihren beruflichen Weg gehen, aber sie wissen eigentlich gar nicht, genau, was es alles an Möglichkeiten gibt“, stellte IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt bei der Veranstaltung „Berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern“ in der IHK Hannover fest. Aus diesem Grund hätten die Industrie- und Handelskammern die Kampagne „Können. Lernen“ gestartet &#8211; „damit informieren wir bundesweit unter anderem auf TikTok und in Jugendsprache über das Thema berufliche Ausbildung.“</p>
<p><strong>Berufsorientierung aus Sicht des Kultusministeriums</strong></p>
<p>„Tatsächlich ist das Thema Berufsorientierung eines, das uns sehr antreibt, stellte Julia Willie Hamburg fest. Etwa 20 Prozent der jungen Menschen in Niedersachsen verlassen der Ministerin zufolge die Schule ohne Abschluss. Der vor fünf Jahren vom Kultusministerium verabschiedete Erlass zur stärkeren Berufsorientierung an Schulen sei eine Zäsur gewesen – und werde nun unter anderem auf Basis der Antworten von 1000 Unternehmen evaluiert. „Das ist sehr wertvoll für uns, weil wir daraus Erkenntnisse ziehen können“, so Hamburg.</p>
<p>Augenfällig sei beispielsweise die mangelnde berufliche Orientierung an Gymnasien: „Etwa die Hälfte der jungen Menschen an Gymnasien sagt: Ich bin beruflich noch nicht orientiert“, so Hamburg. Auch Henning Kautz von Lenze stellte fest: „Das Thema Berufsorientierung an Gymnasien funktioniert überhaupt nicht.“ Der Leiter Education &amp; Training hat regelmäßig Gespräche mit Studienabbrechern, die häufig keine Berufsorientierung hätten und im Studium frustriert seien. Dadurch verlieren wir „viele Menschen für die Wirtschaft, weil sie falsch studieren.“ Der Experte forderte von der Politik mehr Methodentrainings in den Schulen – und zwar schon in der Grundschule.</p>
<p>Aber selbst in den berufsbildenden Schulen hätten junge Menschen &#8211; so Julia Willie Hamburg – häufig kaum Orientierung. Ein wichtiger Punkt, den berufsbildenden Schulen aufgreifen müssten. Mit dem neuen Erlass zur Berufsorientierung solle das Thema noch stärker fokussiert werden. Laut Hamburg gibt es leider einen großen Anteil Jugendlicher, die „wegen fehlender Kompetenzen durchs Raster“ fielen. Dies gelte es zu verändern.</p>
<div id="attachment_24287" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24287" class="size-medium wp-image-24287" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-300x254.jpg" alt="" width="300" height="254" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-200x169.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-300x254.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-400x339.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-600x508.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-768x650.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-800x677.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein-1024x867.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_7064_klein.jpg 1082w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-24287" class="wp-caption-text">v. l.: Maike Bielfeldt, Julia Willie Hamburg und  Dr. Ariane Reinhart. Foto: Georg Thomas.</p></div>
<p>Dr. Ariane Reinhart, Vorständin für Personal und Nachhaltigkeit bei Continental, berichtete, dass sich Hauptschüler häufig nicht trauten, sich bei Conti zu bewerben. Als Antwort darauf habe der Konzern eine Kampagne mit dem Motto „Wir haben für jeden Schulabschluss den passenden Ausbildungsberuf“ gestartet. In Stellenanzeigen für Auszubildende gibt das Unternehmen keine Schulabschlüsse vor. Im Continental Institut für Technologie und Transformation (CITT) bietet das Unternehmen Teilqualifizierungen für junge Menschen ohne Berufsabschluss und für ältere Beschäftigte, die keine Berufsausbildung haben, an. „Lernen lernen – da haben wir Erfahrung, die stellen wir gern zur Verfügung.“</p>
<p><strong>Ausbildung attraktiver machen</strong></p>
<p>Kritisch sieht Dr. Ariane Reinhart, dass es im letzten Jahr erstmals mehr Studienanfänger als Auszubildende gegeben hat. Gut ausgebildete Menschen – das sei aber das Ressort, mit dem Deutschland im internationalen Vergleich punkten könne und forderte von der Politik unter anderem, die Ausbildungsvergütung steuerfrei zu stellen.</p>
<p>Die Ausbildung attraktiver machen – das möchte auch die IHK, und zwar mit einem Azubi-Ticket für den ÖPNV und mit Wohnungen für Azubis analog zu Studentenwohnheimen, erklärte Silke Richter, Abteilungsleiterin Berufsbildung bei der IHK Hannover. Auch die Berufsbilder werden weiterentwickelt und modernisiert. So ist das Thema Nachhaltigkeit inzwischen standardmäßig in den Berufsausbildungen verankert.</p>
<p><strong>Azubi-Recruiting</strong></p>
<p>Wie hilfreich Ausbildungsmessen sind, zeigte Abigale Gillian Guevarra. Die junge Frau informierte sich auf Berufsmessen und kam so auf ihren jetzigen Ausbildungsberuf als Tourismuskauffrau bei TUI Deutschland. Abigale Gillian Guevarra engagiert sich auch als IHK-Ausbildungsbotschafterin in Schulen und stellte in diesem Kontext fest. „Ich habe das Gefühl, dass sich Schüler mehr trauen Fragen zu stellen, es gibt keine Angst.“ Leon Laakmann, der eine Ausbildung als Fachkraft im Fahrbetrieb bei der Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont absolviert, erläuterte, dass sein Beruf weit mehr beinhaltet „als nur Busfahren.“ Seine Berufswahl begründet er mit einem klaren Argument: „Wir wollen alle die Verkehrswende. Und das geht nur, wenn die Fachkräfte dafür da sind.“</p>
<p>Fagus-GreCon hat laut seinem Geschäftsführer Uwe Kahmann „keine Probleme Auszubildende zu finden.“ Das von der IHK als TOP-Ausbildungsbetrieb zertifizierte Alfelder Unternehmen profitiert einerseits von seinem Status als Weltkulturerbe, spricht aber auch gezielt junge Menschen in den Schulen an, und lädt diese über unterschiedliche Formate – etwa zum Sägen und Feilen in der Ausbildungswerkstatt – ins Unternehmen ein. Der 30-jährige Ausbildungsleiter des Unternehmens schaffe es, so Kahmann, junge Menschen zu begeistern und zu motivieren.</p>
<p>Marietta Kandler-Pralle, Geschäftsführerin der Pralle Logistik GmbH und Marcus Böhm, Geschäftsführender Gesellschafter der Böhm Güterverkehrs GmbH haben mit der 2015 gestarteten Initiative „Logistik macht Schule“ einen guten Weg gefunden, junge Menschen für eine Ausbildung in Logistikberufen zu gewinnen – und zwar in einer Arbeitsgemeinschaft mit weiteren kleinen und großen Mitbewerbern der Branche. „Wir sehen uns in der AG nicht als Konkurrenten, sondern möchten, dass Schülerinnen und Schüler einen Einblick in unsere Branche bekommen“, so Kandler-Pralle. Aber deutlich sei auch, dass man heute mehr auf die Schülerinnen und Schüler zugehen müsse. Marcus Böhm berichtete, dass das Unternehmen bei der langen Nacht der Berufe in Hannover inzwischen bereits in einem halben Zelt die Welt der Logistik zeige. Und zwar mit einem Contest im Palettenstapeln, den &#8211; so witzelte Böhm, er trotz seines Alters immer noch gewinne &#8211; und weiteren Mitmachangeboten.</p>
<p><strong>Und in Zukunft?  </strong></p>
<p>Julia Hamburg erklärte, dass die Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler künftig stärker ausgebildet werden sollen – und zwar bereits in den Grundschulen. Auch das Thema „Lernen lernen“ müsse stärker vermittelt werden. Auf die Frage eines Unternehmers, dass es äußerst schwierig sei, Lehrerinnen und Lehrer in die Unternehmen einzuladen, und woran dies läge, antwortete die Kultusministerin, dass dies von ihrer Seite ausdrücklich erwünscht sei. Ohne Frage muss auch das Thema Digitalisierung laut der Ministerin in den Schulen mehr Raum einnehmen. Zu beiden Themen arbeitet das Kultusministerium mit dem Wissenschaftsministerium an einer Reform der Lehrerausbildung. Ein gutes Stichwort für Maike Bielfeldt. Die IHK-Chefin fordert, dass das Thema Berufsorientierung bereits im Lehramtsstudium eine Rolle spielen sollte. Außerdem will das Kultusministerium für eine bessere Informationsübersicht und Vernetzung der Akteure sorgen. In diesen Prozess werden auch die niedersächsischen IHKs eingebunden.</p>
<p>Viele Ideen und Ansatzpunkte, um die Berufsorientierung von jungen Menschen zu verbessern. Im Großen und Ganzen einig waren sich die Teilnehmenden in der Runde, wie Julia Hamburg sagte, über eins: „Wenn man die Jugendlichen an dem packt, was ihnen Spaß macht, legen sie ihre Handys und Computer zur Seite.“</p>
<div id="attachment_24301" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24301" class="size-medium wp-image-24301" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/03/Julia_Willie_Hamburg_klein.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-24301" class="wp-caption-text">Julia Willie Hamburg. Foto: Kultusministerium.</p></div>
<p>Im Anschluss an das Frühstück hat das Kultusministerium in den Räumen der IHK Hannover getagt und Julia Willie Hamburg die Ergebnisse der Evaluation des aktuellen sogenannten &#8222;BO-Erlasses&#8220; vorgestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/">Julia Hamburg will berufliche Orientierung optimieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2024/03/berufliche-orientierung-julia-hamburg-tauscht-sich-mit-unternehmen-aus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Parents&#8216; Day: Eltern werden Berufswahlcoach für ihre Kinder</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/01/parents-day-2024-februar/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2024/01/parents-day-2024-februar/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2024 14:23:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured IHK Direkt]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Service]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[berufliche Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Day]]></category>
		<category><![CDATA[Duale Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Duales Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Onlone]]></category>
		<category><![CDATA[Parents]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archiv.nw-ihk.de/?p=23804</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unter dem Motto „parents‘ day – Werden Sie Berufswahlcoach für Ihr Kind“ vermitteln Unternehmen, die niedersächsischen IHKs und die Arbeitsagentur am 8. Februar ab 17 Uhr online in acht jeweils sieben­minütigen Impulsen Wissenswertes rund um den Berufseinstieg mit einer dualen Ausbildung und einem dualen Studium. „Die berufliche Orientierung der Jugendlichen hat in den letzten Jahren  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/01/parents-day-2024-februar/">Parents&#8216; Day: Eltern werden Berufswahlcoach für ihre Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Unter dem Motto „parents‘ day – Werden Sie Berufswahlcoach für Ihr Kind“ vermitteln Unternehmen, die niedersächsischen IHKs und die Arbeitsagentur am 8. Februar ab 17 Uhr online in acht jeweils sieben­minütigen Impulsen Wissenswertes rund um den Berufseinstieg mit einer dualen Ausbildung und einem dualen Studium.</h6>
<p>„Die berufliche Orientierung der Jugendlichen hat in den letzten Jahren unter den Corona-Restriktionen stark gelitten. Darum sind die Eltern heute umso intensiver gefragt, ihre Kinder bei der Planung ihrer Ausbildungswege zu unterstützen“ sagt Nicole Pfrimmer, Referen­tin Berufsorientierung bei der IHK Hannover. Die Online-Veranstaltung bietet den Eltern Informationen und Hilfestellungen, um sie für diese Aufgabe zu rüsten.<br />
Auf dem Pro­gramm des Zoom-Webinars stehen unter anderem Tipps zur Berufswahl und Bewerbung, Erfahrungsberichte aus den Bereichen Mädchen in MINT-Ausbildung, Ausbildung mit Migrationshintergrund, Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen mit der Ausbil­dung. Zum Thema duales Studium ist die Dirk Rossmann GmbH aus Hannover mit dabei und informiert aus Unternehmenssicht und aus Sicht eines dual Studierenden über die Möglichkeiten der Kombination von Ausbildung und Studium.</p>
<p>„Gut ausgebildete Fachkräfte sind bei den Unternehmen immer ge­fragter und die Karrierechancen mit einer Ausbildung sind perspek­tivisch ausgezeichnet“ so IHK-Ausbildungs­expertin Pfrimmer. Studien zeigen, dass im durchschnittlichen Lebens­einkommen betriebliche Fachkräfte, die mit einer Ausbildung gestartet sind und sich als Tech­niker/in oder Meister/in weitergebildet haben, absolut ver­gleichbar sind mit Akademikern. Über 300 Berufe in Industrie, Handel und Handwerk bieten jede Menge Potenzial, einen Beruf zu finden, der zu den eigenen Stärken, Wünschen und Voraus­setzungen passt.</p>
<p>Das Webinar „parents‘ day – Werden Sie Berufswahlcoach für Ihr Kind“ richtet sich insbesondere an Eltern von Schülerinnen und Schülern ab Klassen­stufe 9. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine <a href="https://www.ihklw.de/b/?p=2024parentsday">Anmeldung ist erforderlich.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/01/parents-day-2024-februar/">Parents&#8216; Day: Eltern werden Berufswahlcoach für ihre Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2024/01/parents-day-2024-februar/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fachkräfte aus dem Ausland: IHK und Arbeitsagentur informieren</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2023/10/fachkraefte-ausland-info/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2023/10/fachkraefte-ausland-info/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 10:56:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archiv.nw-ihk.de/?p=23193</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie sind dafür offen, Fachkräfte aus dem Ausland einzustellen, wissen aber nicht, wie das funktioniert? Um diese Frage geht es bei einer gemeinsamen Veranstaltung der IHK Hannover und der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit am 13. November 2023 in Hannover. Dabei stellen IHK und Bundesagentur mehrere Wege der Fachkräfteeinwanderung vor. Aus Unternehmen und von  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/10/fachkraefte-ausland-info/">Fachkräfte aus dem Ausland: IHK und Arbeitsagentur informieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind dafür offen, Fachkräfte aus dem Ausland einzustellen, wissen aber nicht, wie das funktioniert? Um diese Frage geht es bei einer gemeinsamen Veranstaltung der IHK Hannover und der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit am 13. November 2023 in Hannover. Dabei stellen IHK und Bundesagentur mehrere Wege der Fachkräfteeinwanderung vor. Aus Unternehmen und von zugewanderten Beschäftigten kommen Erfahrungsberichte. Dazu gibt es wissenswertes Rechtliches, eine Podiumsdiskussion aus unterschiedlichen Blickwinkeln sowie Infostände, an denen Fachleute dabei helfen, Fachkräfte für Ihr Unternehmen zu finden</p>
<p>Die Veranstaltung &#8222;So finden Sie Fachkräfte im Ausland&#8220; findet statt von 14 bis 16.30 Uhr in der IHK in Hanover (Bischofsholer Damm 91, 30173 Hannover. Anmeldung und weitere Informationen: <a href="https://eveeno.com/125626080">So finden Sie Fachkräfte im Ausland (eveeno.com)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/10/fachkraefte-ausland-info/">Fachkräfte aus dem Ausland: IHK und Arbeitsagentur informieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2023/10/fachkraefte-ausland-info/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bankkaufmann/Bankkauffrau: Hinweis zu den Hilfsmitteln im Fachgespräch</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/bankkaufmann-bankkauffrau-fachgespraech/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/bankkaufmann-bankkauffrau-fachgespraech/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 08:47:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured IHK Direkt]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Service]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Bankkaufleute]]></category>
		<category><![CDATA[Fachgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nw-ihk.de/?p=20158</guid>

					<description><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Auf Grundlage der Ausbildungsverordnung „Bankkaufmann/Bankkauffrau“ von 2020 ist im Prüfungsbereich „Kunden beraten“ ein Beratungsgespräch als Gesprächssimulation durchzuführen. Für diesen Prüfungsbereich sind seitdem analoge oder digitale vertriebs- und beratungsunterstützende Hilfsmittel zugelassen. Unter Hilfsmittel sind alle Informationen und Unterlagen zu verstehen, die in der täglichen Praxis von Kreditinstituten in Beratungsgesprächen – analog oder digital – verwendet werden  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/bankkaufmann-bankkauffrau-fachgespraech/">Bankkaufmann/Bankkauffrau: Hinweis zu den Hilfsmitteln im Fachgespräch</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Auf Grundlage der Ausbildungsverordnung „Bankkaufmann/Bankkauffrau“ von 2020 ist im Prüfungsbereich „Kunden beraten“ ein Beratungsgespräch als Gesprächssimulation durchzuführen. Für diesen Prüfungsbereich sind seitdem analoge oder digitale vertriebs- und beratungsunterstützende Hilfsmittel zugelassen.</p>
<p>Unter Hilfsmittel sind alle Informationen und Unterlagen zu verstehen, die in der täglichen Praxis von Kreditinstituten in Beratungsgesprächen – analog oder digital – verwendet werden (zum Beispiel Flyer, Tablets, Notebooks, Broschüren, Beratungsleitfäden).</p>
<p>Als digitale Hilfsmittel dürfen lesbare, digitale Endgeräte (zum Beispiel Notebooks oder Tablets) eingesetzt werden. Dabei liegt es in der Verantwortung der Prüflinge, für die Funktionsfähigkeit dieser Hilfsmittel zu sorgen. Insbesondere bei kleineren Displays müssen die Prüflinge darauf achten, dass die Lesbarkeit für den „Prüferkunden“ in dem Beratungsgespräch gewährleistet wird.</p>
<p>Die Hilfsmittel können auch in der Vorbereitungszeit genutzt werden.</p>
<p>Möchten die Prüflinge digitale Hilfsmittel einsetzen, müssen sie sicherstellen, dass das Endgerät zu Beginn der Prüfung voll einsatzfähig ist und die Gesprächsführung auch bei Dateneingaben und Rechenprozessen nicht abreißt. Auch für einen Internetzugang sind die Prüflinge selbst verantwortlich. Die Risiken beim Einsatz digitaler Hilfsmittel tragen die Prüflinge. Technische Probleme sind ein solches Risiko, über das sich die Prüflinge im Klaren sein müssen. Das Prüfungsgespräch ist bei diesen fortzusetzen – es kann keine Pause oder Wiederholung gewährt werden.</p>
<p>Bei der Verwendung digitaler Hilfsmittel sind keine Kontakte mit Außenstehenden erlaubt. Jeglicher Versuch, die Endgeräte zur Kontaktaufnahme einzusetzen, kann vom Prüfungsausschuss als Täuschungsversuch gewertet werden.</p>
<p>Bei Fragen steht Ihnen bei der IHK Hannover Stefanie Fengler zur Verfügung,<br />
Tel. 0511 3107-257, stefanie.fengler(at)hannover.ihk.de</p>
<p>[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/bankkaufmann-bankkauffrau-fachgespraech/">Bankkaufmann/Bankkauffrau: Hinweis zu den Hilfsmitteln im Fachgespräch</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/bankkaufmann-bankkauffrau-fachgespraech/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fachkräfteeinwanderung: Welche Säulen jetzt beschlossen wurden</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/fachkraefte-einwanderung-saeulen/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/fachkraefte-einwanderung-saeulen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 12:07:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Zuwanderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nw-ihk.de/?p=20090</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat Ende November Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten beschlossen. Die Einwanderung soll künftig auf drei Säulen ruhen. Die Fachkräftesäule soll es Menschen aus Drittstaaten mit einem deutschen oder einem in Deutschland anerkannten Abschluss ermöglichen, in allen qualifizierten Beschäftigungen zu arbeiten. Die Blaue Karte EU mit ihren günstigen Bedingungen für Familiennachzug, einen unbefristeten Aufenthalt  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/fachkraefte-einwanderung-saeulen/">Fachkräfteeinwanderung: Welche Säulen jetzt beschlossen wurden</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p><strong>Die Bundesregierung hat Ende November Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten beschlossen. Die Einwanderung soll künftig auf drei Säulen ruhen.</strong></p>
<p>Die <strong>Fachkräftesäule</strong> soll es Menschen aus Drittstaaten mit einem deutschen oder einem in Deutschland anerkannten Abschluss ermöglichen, in allen qualifizierten Beschäftigungen zu arbeiten. Die Blaue Karte EU mit ihren günstigen Bedingungen für Familiennachzug, einen unbefristeten Aufenthalt und den Jobwechsel sollen künftig noch mehr Fachkräfte mit Hochschulabschluss erhalten können. Zudem soll die Bildungsmigration gestärkt werden, indem es noch attraktiver gemacht wird, für die Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines Studiums nach Deutschland zu kommen und hier zu bleiben.</p>
<p>Mit der <strong>Erfahrungssäule</strong> soll künftig ein ausländischer Berufs- oder Hochschulabschluss und Berufserfahrung in dem angestrebten (nicht-reglementierten) Beruf für einen Aufenthalt zur Erwerbstätigkeit ausreichen. Die formale Anerkennung des ausländischen Berufsabschlusses wird in diesen Fällen nicht erforderlich sein. Jedoch ist eine Gehaltsschwelle einzuhalten oder es muss eine Tarifbindung vorliegen. Hierdurch sollen faire Arbeitsbedingungen sichergestellt werden.</p>
<p>Alternativ besteht die Möglichkeit, dass Fachkräfte aus Drittstaaten anders als bisher erst nach der Einreise die Anerkennung ihres ausländischen Berufsabschlusses einleiten und nebenher bereits eine qualifizierte Beschäftigung ausüben. Grundlage soll eine mit dem Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber abgeschlossene Anerkennungspartnerschaft sein. Dies bietet sowohl Vorteile für Unternehmen, die schneller eine qualifizierte Fachkraft beschäftigen können, als auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Arbeit in Deutschland aufnehmen und das Anerkennungsverfahren hier nachholen können. Insbesondere haben sie so die Perspektive, frühzeitig Berufserfahrung in Deutschland zu sammeln, ihre Deutschkenntnisse vor Ort auszubauen und sich dauerhaft als qualifizierte Beschäftigte im Betrieb und am Arbeitsmarkt zu etablieren.</p>
<p>Die <strong>Potenzialsäule</strong> richtet sich an qualifizierte Drittstaatsangehörige, die noch keinen Arbeitsvertrag in Deutschland haben. Mit der Chancenkarte sollen sie einen Aufenthaltstitel für bis zu einem Jahr zur Arbeitssuche erhalten können, der bereits zu Probe- beziehungsweise Nebenbeschäftigungen berechtigt. Dieser soll auf Basis eines Punktesystems erteilt werden. Zu den Auswahlkriterien sollen insbesondere die Qualifikation, Sprachkenntnisse, Berufserfahrung, Deutschlandbezug und das Alter gehören.</p>
<h6><strong>Pläne für kurzzeitig befristete Jobs </strong></h6>
<p>Die Bundesregierung plant zudem, eine Möglichkeit für kurzzeitig befristete Beschäftigungen im Rahmen von Kontingenten zu schaffen. Dies soll ohne spezielle Qualifikationsanforderungen zulässig sein, der Schutz der Beschäftigten soll durch Tarifverträge und eine Sozialversicherungspflicht sichergestellt werden. Beschäftigungen ohne Anforderungen an die Qualifikation werden zudem weiterhin aufgrund der sogenannten Westbalkanregelung zulässig sein.</p>
<p>Auch die Rahmenbedingungen der Erwerbsmigration sollen verbessert werden. Hierzu gehören beispielsweise die Digitalisierung und Beschleunigung der Verwaltungsverfahren, die Stärkung der Werbung für Deutschland als attraktives, innovatives und vielfältiges Einwanderungsland sowie der weitere Ausbau der Sprachförderung im In- und Ausland. Damit sich nicht nur die Fachkräfte, sondern auch ihre Familien in Deutschland willkommen fühlen und bleiben, soll die Einwanderung familienfreundlicher gestaltet werden.</p>
<p>Weitere Einzelheiten finden Sie in den <a href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Pressemitteilungen/2022/eckpunkte-fachkraefteeinwanderung-drittstaaten.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5">Eckpunkten zur Fachkräfteeinwanderung</a> sowie in der <a href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Pressemitteilungen/2022/eckpunkte-fachkraefteeinwanderung-zusammenfassung.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2">Kurzzusammenfassung der Eckpunkte</a>.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/fachkraefte-einwanderung-saeulen/">Fachkräfteeinwanderung: Welche Säulen jetzt beschlossen wurden</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2022/12/fachkraefte-einwanderung-saeulen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Materialbereitstellungslisten für gewerblich-technische Prüfungen</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2022/10/materialbereitstellungslisten-pruefungen-ihk/</link>
					<comments>https://archiv.nw-ihk.de/2022/10/materialbereitstellungslisten-pruefungen-ihk/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 10:08:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Fachkraefte]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nw-ihk.de/?p=19416</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Materialbereitstellungsunterlagen für die gewerblich-technischen Abschlussprüfungen im Winter 2022 stehen für Ausbildungs- und Prüfungsbetriebe auf der Seite der Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (PAL) seit dem 15. September 2022 zum Download bereit. Die Bereitstellungsunterlagen sollen die Unternehmen dabei unterstützen, die für die Prüfung notwendigen Materialien zu einem möglichst frühen Zeitpunkt zu beschaffen und/oder bearbeiten zu können. Ausbildungs-  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/10/materialbereitstellungslisten-pruefungen-ihk/">Aktuelle Materialbereitstellungslisten für gewerblich-technische Prüfungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p>Die Materialbereitstellungsunterlagen für die gewerblich-technischen Abschlussprüfungen im Winter 2022 stehen für Ausbildungs- und Prüfungsbetriebe auf der Seite der Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (PAL) seit dem 15. September 2022 zum Download bereit.</p>
<p>Die Bereitstellungsunterlagen sollen die Unternehmen dabei unterstützen, die für die Prüfung notwendigen Materialien zu einem möglichst frühen Zeitpunkt zu beschaffen und/oder bearbeiten zu können.</p>
<p>Ausbildungs- und Prüfbetriebe, deren Auszubildende im Winter 2022 zur Prüfung anstehen, werden weiterhin zusätzlich die Bereitstellungsunterlagen in Papierform mit den Einladungen zur Prüfung erhalten.</p>
<p><a href="https://www.ihk.de/stuttgart/pal/berufe-a-bis-z">Materialbereitstellungslisten für die gewerblich-technischen Prüfungen</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2022/10/materialbereitstellungslisten-pruefungen-ihk/">Aktuelle Materialbereitstellungslisten für gewerblich-technische Prüfungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://archiv.nw-ihk.de/2022/10/materialbereitstellungslisten-pruefungen-ihk/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
