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	<title>Featured Dicht Dran Archive - NW IHK</title>
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		<title>Treffsicher gründen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[doermer.b]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2024 09:23:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einer digitalen Gründungswoche bietet die IHK Hannover vom 4. bis 8. November kompakte Informationen zu allen wichtigen Themen rund um die Existenzgründung. Alle Webinare sind kostenfrei. Die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland ist 2023 um drei Prozent auf 568 000 gestiegen – vor allem jedoch durch mehr Gründungen im Nebenerwerb. Dies zeigt der aktuelle KfW-Gründungsmonitor  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Mit einer digitalen Gründungswoche bietet die IHK Hannover vom 4. bis 8. November kompakte Informationen zu allen wichtigen Themen rund um die Existenzgründung. Alle Webinare sind kostenfrei.</h6>
<p>Die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland ist 2023 um drei Prozent auf 568 000 gestiegen – vor allem jedoch durch mehr Gründungen im Nebenerwerb. Dies zeigt der aktuelle KfW-Gründungsmonitor 2024, der sowohl gewerbliche als auch freiberufliche Vorhaben berücksichtigt. Dem Monitor zufolge ging die Zahl der Gründungen im Vollerwerb um 8 Prozent auf 205 000 zurück. Dagegen stieg die Zahl der Gründungen im Nebenerwerb um 11 Prozent auf 363 000. Der Anteil der Gründerinnen erreicht mit 44 Prozent einen Höchstwert. Allerdings bleibt der Gründergeist in Deutschland insgesamt eher schwach ausgeprägt: Nur rund ein Viertel der 18- bis 67-Jährigen würden unabhängig von ihrer aktuellen Situation die Selbstständigkeit einer Anstellung vorziehen. Und die Planungsquote, also der Anteil der Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die eine Gründung aktiv planen, ist von 4,5 Prozent 2022 auf 3,6 Prozent gesunken.</p>
<p>Mit einer digitalen Gründungswoche will die IHK Hannover Gründungsinteressierten vom 4. bis 8. November fachlichen Input geben: An fünf Tagen vermittelt die IHK zusammen mit namhaften Referentinnen und Referenten aus der Wirtschaft in dreizehn einstündigen Webinaren alle wichtigen Inhalte für einen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit. Die Teilnahme an den Webinaren, die über Microsoft-Teams laufen, ist kostenfrei.</p>
<p>Los geht es am Montag, 4. November, um 10 Uhr mit Berichten aus der Unternehmenspraxis: Ari Berzenjie aus Hannover hat sich unter anderem mit der Suchmaschine BLVRD für Mode erfolgreich selbst-ständig gemacht; inzwischen unterstützt er Start-Ups mit seiner Expertise. Anja Hassoun, Inhaberin der Küche 7, organisiert in ihrer Kochschule in der Hamelner Altstadt Kochveranstaltungen. Weiter geht es mit dem Thema „Franchise: Gründen mit dem Rückenwind der Gemeinschaft“: Ab 12 Uhr erläutert Arne Dähn vom Deutschen Franchiseverband, wie man sich mit Franchise selbstständig machen kann.</p>
<p>Am Dienstag, 5. November, informieren Stefan Gemmeke und Frank-Oliver Schulz vom Beratungsunternehmens LW.P Lüders Warneboldt ab 10 Uhr über das Thema „Steuern für Unternehmens¬gründer und Unternehmensgründerinnen“. Von 12 bis 13 Uhr er¬läutert Christian Kirsch von der Agentur für Arbeit Hannover, welche Unterstützung die Arbeitsagentur bietet. Von 14 bis 15 Uhr legt Karsten Klepper von der Klepper Markenberatung Gründenden Marketing- und Vertriebsgrundlagen dar.</p>
<p>Der 6. November startet um 10 Uhr mit einem Input von Konstantin Erb von der Madsack Medienagentur zum Thema „Erfolgreicher gründen mit Social Media“. Über „Die optimale Rechtsform“ infor-miert Jens Bruns von Gehrke Econ angehende Unternehmerinnen und Unternehmer von 12 bis 13 Uhr. Speziell an Gründerinnen rich¬tet sich ein Webinar mit der hannoverschen Wirtschaftsförderung Gründerinnen-Consult: Von 14 bis 15 Uhr berichtet Kristina Ebel aus der Erfahrung mit der Beratung von Frauen und Best Practice.</p>
<p>Am Donnerstag, 7. November, erläutert Alison Siefert von der Steuerberaterkammer Niedersachsen ab 10 Uhr, wie eine Gründung in Form einer Unternehmensnachfolge ablaufen kann. Danach geht es um eines der wichtigsten Themen beim Weg in die Selbstständig-keit – die Finanzen: Marcus Kaufmann &amp; Astrid Hanusch erklären von 12 bis 13 Uhr, welche Förderungen durch die KfW und die NBank möglich sind. Menschen mit Migrationshintergrund haben einen hohen Anteil unter den Existenzgründungen. Aysun Balci von Hannoverimpuls berichtet von 14 bis 15 Uhr über das Thema „Gründen mit Migrationshintergrund“.</p>
<p>Am Freitag, 8. November, starten Inga Thomas und Gerald Rodermund von der Sparkasse Hannover mit dem Thema „Geschäftsmodell pro¬fessionell vorstellen – Tipps für das Bankgespräch“. Und von 12 bis 13 Uhr geht es um das Thema „Existenzgründung finanzieren – morgen kann kommen“ mit Sabrina Sämann von der Hannoverschen Volksbank und Dirk Batke von der Bürgschaftsbank Niedersachsen.</p>
<p>Die Teilnahme an allen Webinaren der Gründungswoche ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das komplette Programm sowie die Teilnahmelinks für die Webinare bietet die IHK-Website unter: <a href="http://www.hannover.ihk.de/gruendungswoche">www.hannover.ihk.de/gruendungswoche</a></p>
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		<title>Messe: Gutes Jahr 2023 schafft Grundlage für Investitionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 14:08:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[2023]]></category>
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		<category><![CDATA[Dr. Jochen Köckler]]></category>
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		<category><![CDATA[Messe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Messe AG setzte im vergangenen Jahr 354 Mio. Euro um und erzielten ein Ergebnis von 46 Mio. Euro. Dafür sorgten insgesamt 76 Messen im In- und Ausland mit 27.000 ausstellenden Unternehmen und Institutionen sowie 4,7 Millionen Besucher. 2024 wird der Umsatz niedriger ausfallen: Weil einige Messen turnusmäßig nur alle zwei Jahre stattfinden, plant  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Die Deutsche Messe AG setzte im vergangenen Jahr 354 Mio. Euro um und erzielten ein Ergebnis von 46 Mio. Euro. Dafür sorgten insgesamt 76 Messen im In- und Ausland mit 27.000 ausstellenden Unternehmen und Institutionen sowie 4,7 Millionen Besucher.</strong></h6>
<p>2024 wird der Umsatz niedriger ausfallen: Weil einige Messen turnusmäßig nur alle zwei Jahre stattfinden, plant die Messe mit 67 Veranstaltungen und strebt eine Umsatzziel von 282 Mio. Euro an. Das werde man auch erreichen, so Finanzvorständin Andrea Aulkemeyer.</p>
<div id="attachment_25310" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25310" class="wp-image-25310 size-fusion-600" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-400x266.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-768x511.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/Unt_Messe_Vorstand.jpg 1000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-25310" class="wp-caption-text">Dr. Jochen Köckler und Andrea Aulkemeyer. Foto: Deutsche Messe AG.</p></div>
<p>„Unsere Messen im In- und Ausland zeichnen sich durch einen außerordentlich hohen Zuspruch und eine hohe Zufriedenheit der ausstellenden Unternehmen sowie der Besucherinnen und Besucher aus“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandschef der Messe AG. Auf dieser Basis werde man noch stärker in den Ausbau des Neugeschäfts, in die  Digitalisierung sowie in Nachhaltigkeit und Attraktivität des Messegeländes investieren, machte Köckler deutlich.</p>
<p>Die hannoverschen Messegesellschaft will bis 2035 CO<sub>2</sub>-neutral werden. Maßnahmen auf diesem Weg sind im laufenden und im kommenden Jahr unter anderem die energetische Sanierung der Gebäude auf dem Messegelände. Außerdem wurde beschlossen, die Halle 4 bis Mitte 2025 in eine CO2-neutrale Messehalle umzurüsten und das Dach der Halle 19/20 noch im laufenden Jahr mit einer Photovoltaikanlage auszustatten.</p>
<p>Köckler: „Nach schwierigen Jahren sind wir auf dem besten Weg, unser Geschäft zu stabilisieren und wieder zu wachsen. Trotz dieser positiven Vorzeichen ist es jetzt wichtiger denn je, in unsere etablierten und neuen Messen zu investieren, um für unsere Kunden immer wieder gewinnbringende und einzigartige Messeerlebnisse zu schaffen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Jakob Thordsen: Mechatroniker auf Olympia-Kurs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 13:04:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In wenigen Wochen kämpft Jakob Thordsen bei den Olympischen Spielen in Paris um eine Medaille im Einer-Kajak. Wenn der 24-Jährige nicht gerade trainiert, arbeitet er als Mechatroniker bei Sennheiser, das ihn ausgebildet hat und ihn weiter unterstützt. Von sechs bis 14 Uhr Ausbildungszentrum. Dann zum Stützpunkt, umziehen, bis abends Training auf dem Wasser. Ein typischer  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>In wenigen Wochen kämpft Jakob Thordsen bei den Olympischen Spielen in Paris um eine Medaille im Einer-Kajak. Wenn der 24-Jährige nicht gerade trainiert, arbeitet er als Mechatroniker bei Sennheiser, das ihn ausgebildet hat und ihn weiter unterstützt.</h4>
<p>Von sechs bis 14 Uhr Ausbildungszentrum. Dann zum Stützpunkt, umziehen, bis abends Training auf dem Wasser. Ein typischer Tag für Jakob Thordsen. Der 24-Jährige hat in den letzten Jahren gleich zwei Karrieren vorangetrieben, seine berufliche bei Sennheiser und seine sportliche im Einer-Kajak. Der Sportler aus Hannover gehört zum Deutschen Olympia-Kader.</p>
<p><strong>Er paddelt in Paris um olympisches Gold<br />
</strong>In wenigen Wochen wird der 1,98-Meter-Mann in seinem Einer-Kajak auf 1000 Metern in Paris um olympisches Gold paddeln. Zu seinen größten Fans kann man inzwischen Christoph Knake zählen. Der 41-Jährige ist Ausbildungsverantwortlicher des führenden Herstellers im Bereich professioneller Audiotechnik aus der Wedemark, bei dem aktuell 23 junge Menschen eine Lehre oder ein duales Studium absolvieren. In den letzten Jahren hat er Jakob durch die Ausbildung zum Mechatroniker begleitet. Für den Kanusportler war er immer ansprechbar und hat sich auch um Dinge gekümmert, die über die typische Arbeitsplatzbeschreibung eines Ausbilders hinausgehen.</p>
<p><strong>Sennheiser-Chefs mit Herz für den Spitzensport<br />
</strong>Die Offenheit und Bereitschaft von Christoph Knake war auch für die Firmenchefs Dr. Andreas und Daniel Sennheiser ein entscheidender Faktor, als es um die Frage ging, ob das Familienunternehmen dem jungen ambitionierten Sportler eine Ausbildung ermöglicht – wohl wissend, dass die Arbeit im Unternehmen in diesem Fall nicht immer an erster Stelle stehen kann. Den Kontakt zu Sennheiser stellte damals übrigens die Laufbahnberatung des Olympiastützpunktes Niedersachsen her. Obwohl das Vorstellungsgespräch zwei Mal wegen Wettkämpfen verschoben werden musste, überzeugte Jakob Thordsen. „Wir haben uns einfach unterhalten. Dabei habe ich einen guten Eindruck von seiner Zielstrebigkeit gewonnen“, erinnert sich Knake. „Jakob hat damals übrigens schon gesagt: Sein Ziel ist Olympia.“</p>
<p><strong>Jakob Thordsen legt Wert auf solide Ausbildung</strong><br />
Dem jungen Kanusportler war es aber auch wichtig, ein zweites Standbein neben dem Sport zu haben. Ganz bewusst entschied er sich daher gegen die Sportförderung bei der Bundeswehr, um nach der Karriere auf seiner Berufsausbildung aufbauen zu können. Die Doppelbelastung aus Ausbildung und Sport nahm er dafür gern in Kauf. Im Januar 2023 konnte er die Ausbildung als Mechatroniker abschließen – erfolgreich, mit einem guten Ergebnis. „Jakob hat sich zum Ende nochmal sehr ins Zeug gelegt und auf den Punkt geliefert“, sagt sein Ausbilder.</p>
<div id="attachment_25138" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/P1050544-scaled.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25138" class="size-medium wp-image-25138" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/P1050544-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/P1050544-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/P1050544-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/P1050544-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/P1050544-600x451.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/P1050544-768x577.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/P1050544-800x601.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/P1050544-1024x769.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/P1050544-1200x901.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/06/P1050544-1536x1153.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-25138" class="wp-caption-text">Ein Bild aus Ausbildungszeiten: Jakob Thordsen (l.) mit Christoph Knake, der die technische Ausbildung bei Sennheiser verantwortet. Foto: Sennheiser.</p></div>
<p><strong>Fehlzeiten in der Ausbildung</strong><br />
Der Weg aber durch die Ausbildung war alles andere als leicht. Allein die vielen Fehlzeiten seien eine große Herausforderung für alle Beteiligten gewesen. Denn alle Lehrinhalte, die Jakob während der Wettkampfphasen oder der mehrwöchigen Trainingslager verpasste, musste er nachholen. Dabei unterstützte ihn sein Ausbilder, der nicht nur selbst gelernter Mechatroniker ist, sondern auch einen Tag in der Woche an einer Berufsschule unterrichtet. „Eigentlich ist das, was Jakob geschafft hat, gar nicht möglich“, sagt er im Rückblick.</p>
<p>Leistungssport und Lehre gleichzeitig ist das eine, aber Jakob Thordsen musste auch Rückschläge hinnehmen. So stürzte er im Herbst vom Rennrad und kämpfte sich in Rekordzeit auf sein altes Leistungsniveau zurück. Dass es doch funktioniert hat, schreibt er vor allem Jakobs absolut professioneller Einstellung zu, seinem Ehrgeiz und Leistungswillen. „Er hat bewiesen, dass man beide Ziele erreichen kann. Es geht aber nur mit großen Anstrengungen.“, sagt Christoph Knake im Hinblick auf die Doppelbelastung. Er spricht von einer „bedarfsgerechten Ausbildung“, die Jakob absolviert hat. „Bildlich gesprochen hat Jakob einen Rohbau auf festem Grund gebaut, während andere Auszubildende ein Haus fertig eingerichtet haben.“ Großen Anteil am Erfolg in der Ausbildung habe auch die Berufsschule in Neustadt am Rübenberge, die sich immer sehr kooperativ zeigte. „Zwingend für den Erfolg war die offene und ehrliche Kommunikation. Wenn mich Jakob am Samstagnachmittag anrief, wusste ich, dass es irgendein Problem geben musste“. Irgendwie hätten sie dann aber immer eine Lösung gefunden.</p>
<p><strong>Sportler müssen mit extremen Drucksituationen umgehen</strong><br />
Durch Jakob Thordsen ist auch Christoph Knake das erste Mal intensiv mit dem Leistungssport in Berührung gekommen. In welchen extremen Drucksituationen sich die Sportlerinnen und Sportler bewegen, sei ihm erst in den letzten Jahren bewusst geworden. „Denn auch abseits von Wettkämpfen gilt es bestimmte Zeiten und Platzierungen zu erreichen und permanent beste Leistungen abzurufen.“ Inzwischen verfolgt er regelmäßig die Rennen im Kanusport und fiebert mit Jakob mit, der nach seiner Ausbildung von Sennheiser übernommen wurde. Wenn der 24-Jährige nicht gerade trainiert oder in Wettkämpfen eingebunden ist, arbeitet er in der Instandhaltung. Er hat einen festen Vertrag in Teilzeit, aber aktuell ist er praktisch nicht in der Wedemark – für Olympia wurde er freigestellt, um sich ganz auf den Sport konzentrieren zu können. „Sennheiser unterstützt mich wirklich ganz hervorragend. Ich bin dem Unternehmen dafür sehr dankbar“, sagt Thordsen, der weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. „Schon während der Ausbildung hat er immer versucht, dem Unternehmen etwas zurückzugeben“, erinnert sich sein Ausbilder. Und dass das Logo von Sennheiser auf dem Paddel auftaucht, sei übrigens Jakobs Idee gewesen.</p>
<p><strong>Olympia-Stützpunkt Niedersachsen: Tolle Trainingsgruppe mit Super-Trainer<br />
</strong>Die sportliche Erfolgsgeschichte von Jakob Thordsen ist eng mit seinem Trainer Jan Francik verbunden, der ihn als Schüler nach zwei gewonnenen Deutschen Meisterschaften nach Hannover lockte. Das Lotto-Sportinternat des Landessportbundes Niedersachsen ermöglichte es dem damals 15-Jährigen, Schule und Sport gut miteinander zu vereinbaren. „Es gefiel mir, dort zu wohnen und auch Kontakt zu Jugendlichen aus anderen Sportarten zu haben“. Im deutschen Kanu-Rennsport ist der Landes-Kanu-Verbands-Trainer Francik eine anerkannte Größe. Er hat in den letzten Jahrzehnten mehrere junge Menschen in den Nationalkader begleitet – obwohl der Kanu-Rennsport am Olympiastützpunkt Niedersachsen nur als sogenannte Perspektivsportart angeboten wird, also mit weniger Geld auskommen muss. „Wir sind hier in Hannover eine tolle Trainingsgruppe. Alles ist etwas kleiner“, sagt Jakob Thordsen. Er schätze diese familiäre Atmosphäre. Anderswo, etwa an großen Bundesstützpunkten, sei man nur einer von vielen. Seine Freundin Alyssa Meyer trainiert in Potsdam. Sie sehen sich immer, wenn es der Wettkampfkalender zulässt. „Ich habe in Berlin auch ein Boot liegen, sodass wir dort auch zusammen trainieren.“</p>
<p>An die Zeit nach Olympia denkt Jakob bislang nicht. Das einzige was feststeht, ist ein gemeinsamer Urlaub in Asien. Mit dem Rucksack soll es nach Thailand und Indonesien gehen. Ob mit oder ohne Medaille im Gepäck, wird sich Ende Juli in Paris entscheiden.</p>
<p>Kontakt zum Autor: <a href="mailto:georg.thomas@hannover.ihk.de">Georg Thomas</a></p>
<p>Weitere Links zum Artikel:</p>
<p><a href="https://www.sennheiser.com/de-de/jobs-und-karriere/ausbildung--studium">Informationen zur Ausbildung bei Sennheiser</a></p>
<p><a href="https://www.osp-niedersachsen.de/service-leistungen/laufbahnberatung/">Laufbahnberatung für Sportlerinnen und Sportler</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/06/jakob-thordsen-mechatroniker-auf-olympia-kurs/">Jakob Thordsen: Mechatroniker auf Olympia-Kurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Doppelkopf: Amy und Maurice Jedlicka von der Molly Suh GmbH aus Northeim</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/02/doppelkopf-amy-jedlicka-peters-maurice-molly-suh-kerzen-northeim/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Feb 2024 10:48:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Molly Suh]]></category>
		<category><![CDATA[Northeim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesmal in der Rubrik „Doppelkopf“: Amy und Maurice Jedlicka von der Molly Suh GmbH aus Northeim Wir sind … ein Gründerpaar aus dem wunderschönen Südniedersachen und haben 2021 mit der Frage "Woraus besteht eigentlich Kerzenwachs?“ begonnen, unser Startup Molly Suh aufzubauen. Bei uns dreht sich alles um ressourcenschonende Cozy &amp; Living Produkte, wie zum Beispiel  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/02/doppelkopf-amy-jedlicka-peters-maurice-molly-suh-kerzen-northeim/">Doppelkopf: Amy und Maurice Jedlicka von der Molly Suh GmbH aus Northeim</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diesmal in der Rubrik „Doppelkopf“: Amy und Maurice Jedlicka von der Molly Suh GmbH aus Northeim</strong></p>
<p><strong>Wir sind …</strong> ein Gründerpaar aus dem wunderschönen Südniedersachen und haben 2021 mit der Frage &#8222;Woraus besteht eigentlich Kerzenwachs?“ begonnen, unser Startup Molly Suh aufzubauen. Bei uns dreht sich alles um ressourcenschonende Cozy &amp; Living Produkte, wie zum Beispiel um Kerzen.</p>
<p><strong>Als Chefs …</strong> sehen wir uns nicht. Denn wir sind ein gemeinschaftliches Team und unglaublich dankbar für den gesamten Support aus unserem Umfeld.</p>
<p><strong>Als digitale Vordenker … </strong>können wir schneller und effizienter sein. Wir leben im digitalen Wandel und sind gewollt mit neuen Ideen, anderen Geschäftsmodellen und spannenden Produkten die Welt zukunftssicherer zu machen.</p>
<p><strong>Als Freunde … </strong>erfahren haben, welche Träume und Wünsche wir mit Molly Suh verfolgen, hat uns niemand davon abgeraten. Jeder unserer Freunde ermutigt, bekräftigt und unterstützt uns vollkommen.</p>
<p><strong>Als Politiker …</strong> würden wir uns für mehr Gründungsförderungen und für eine wirtschaftliche Bildung bereits in Schulen einsetzen. Häufig scheitern Gründer-Teams schon im Gründungsprozess durch Bürokratie oder fehlendes Kapital. Dafür bedarf es mehr Unterstützung und Aufklärung. Auch in Schulen sollte über Entrepreneurship, Ausbildung, Studium, Berufseinstieg und alle weiteren Karrierewege mehr gesprochen werden.</p>
<p><strong>Als Kinder …</strong> haben wir groß geträumt und hatten ‘gefühlt‘ Superkräfte. Astronaut werden oder Sportjournalistin. Aber, dass wir einmal ein eigenes Unternehmen gründen und damit in “Die Höhle der Löwen“ gehen würden, das hätten wir nicht erwartet.</p>
<p><strong>Die mutige Frage: Stinken Kerzen mit Frittenfett nicht?</strong><br />
Auch wenn das Wachs in unseren Kerzen aus einem Abfallprodukt hergestellt wird, gibt es keinen Fritten-Geruch für Zuhause. Durch Filtration wird das Fett von Speiseresten befreit und erhält einen neutralen Geruch. Mit dem Einsatz von ätherischen Ölen erhalten unsere Duftkerzen dann ihre besonderen Düfte. Obwohl wir schon häufig Fragen erhalten haben, ob wir nicht einmal eine Fritten-Duftkerze herausbringen könnten.</p>
<p><a href="https://mollysuh.de/">Internetseite von Molly Suh</a></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/?s=k%C3%B6pfe">Weitere Beiträge aus der Rubrik &#8222;Köpfe kurz &amp; knapp&#8220;</a></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/?s=doppelkopf">Weitere Beiträge aus der Rubrik &#8222;Doppelkopf&#8220;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/02/doppelkopf-amy-jedlicka-peters-maurice-molly-suh-kerzen-northeim/">Doppelkopf: Amy und Maurice Jedlicka von der Molly Suh GmbH aus Northeim</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Barrieren überwinden</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Aug 2023 09:27:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jan Reicherdt (41) sitzt seit seiner Geburt im Rollstuhl. Und dennoch hat er im Frühjahr bei der IHK die Unterrichtung nach Paragraf 34a erfolgreich absolviert, um im Bewachungsgewerbe zu arbeiten. Für ihn gibt es keine Barrieren. „Und wenn, dann bin ich eher eine für andere“, sagt Jan Reicherdt schmunzelnd. Der 41-Jährige sitzt nämlich im Rollstuhl.  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Jan Reicherdt (41) sitzt seit seiner Geburt im Rollstuhl. Und dennoch hat er im Frühjahr bei der IHK die Unterrichtung nach Paragraf 34a erfolgreich absolviert, um im Bewachungsgewerbe zu arbeiten.</h6>
<p>Für ihn gibt es keine Barrieren. „Und wenn, dann bin ich eher eine für andere“, sagt Jan Reicherdt schmunzelnd. Der 41-Jährige sitzt nämlich im Rollstuhl. Und wenn alles gut läuft, könnte er bald auch beruflich anderen Menschen sagen, wo es langgeht. Vor wenigen Wochen hat er erfolgreich an der sogenannten Unterrichtung nach §34a in der IHK Hannover teilgenommen. Eine Grundvoraussetzung, um bald im Bewachungsgewerbe arbeiten zu können. Es ist mit größter Wahrscheinlichkeit die erste Unterrichtung eines Menschen im Rollstuhl in Hannover gewesen – eine Premiere für die IHK Hannover. Seit mehr als zehn Jahren hat Jan Reicherdt bei den Spielen des Eishockeyclubs aus der Wedemark bei Hannover schon ehrenamtlich als Ordner gearbeitet. Die Idee, dies auch beruflich zu tun, entstand aber erst vor einigen Monaten auf einer Jobmesse.</p>
<p>„Wenn ich ehrlich bin, konnte ich mir das zunächst nicht vorstellen, dass das überhaupt möglich ist“, sagt Mario Bermudo Roldán, Prokurist der Sicherheitsdienste Schmidt &amp; Sohn GmbH aus Burgdorf. Aus einem positiven ersten Eindruck auf der Berufsmesse erwuchs ein längeres Treffen aus dem ein Probearbeiten wurde. Als Praktikant konnte Jan Reicherdt dann bei der Pferd &amp; Jagd mitarbeiten, und den Bereich für Rollstuhlfahrende betreuen. „Dafür gab es sogar Lob für mich von einem Messevorstand“, erinnert er sich.</p>
<p>Seit Anfang Februar arbeitet er für die Sicherheitsfirma aus Burgdorf*, allerdings bislang als Social Media Manager. Für die Arbeit im Bewachungsgewerbe fehlt ihm noch die Bewacher-ID, die nach der absolvierten Unterrichtung vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausgestellt wird. Das Wissen für die sozialen Medien hat er durch einen Lehrgang bei einer Industrie- und Handelskammer erworben. „Seit ich das für Schmidt &amp; Sohn mache, ist die Zahl der Follower um rund 40 Prozent gestiegen“, sagt er.</p>
<p><strong>Ziel: Arbeiten im Bewachungsgewerbe</strong></p>
<p>Sein Kindheitstraum war es immer, einmal beim Radio oder Fernsehen zu arbeiten, am liebsten als Sportreporter. Aber inzwischen reizt es ihn viel mehr, bald auch die Aufgaben im Bewachungsgewerbe übernehmen zu können. Dass er auch die Sachkundeprüfung anstrebt, die ihm auch die Ausübung von anspruchsvolleren Wachtätigkeiten erlaubt, ist für ihn selbstverständlich. „Ich glaube, es ist schon ein wenig der Drang, es der Welt zu beweisen“. So lässt er es sich nicht nehmen, auch einmal aus seinem Rollstuhl aufzustehen, und mit seinen Orthesen und unter Schmerzen einige Schritte zu gehen. „Mein Ziel ist es, einmal um den Maschsee zu gehen.“ Mit seiner Einschränkung versucht Jan Reicherdt so normal wie möglich umzugehen. Hätte es die heutigen Behandlungsmethoden für den Offenen Rücken bereits zu seiner Geburt gegeben, hätte er deutlich weniger Beschwerden und säße womöglich nicht im Rollstuhl.<br />
Jan Reicherdt hat schwierige Zeiten durchgestanden. Mehr als acht Jahre lang ist er arbeitslos gewesen. Und daher ist er umso glücklicher, jetzt eine Aufgabe gefunden zu haben, die ihn fordert und zugleich reizt.</p>
<p>*Jan Reicherdt hat uns wenige Wochen nach dem Gespräch mitgeteilt, dass er nicht mehr für das Unternehmen tätig ist. Er sucht eine neue Beschäftigung.</p>
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		<title>Arineo: Unternehmen mit Besonderheiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pohlmann.k]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2023 14:42:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht ist nicht alles anders bei Arineo. Aber vieles. Das liegt weniger daran, was der vor fünf Jahren gegründete Göttinger IT-Dienstleister anbietet. Sondern im Selbstverständnis und in der Organisation des Unternehmens. Da ist schon eine gehörige Lust zu spüren, andere und neue Wege zu gehen. Und das von Anfang an. Arineo: Den zweiten Teil des  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/08/arineo-it-portraet/">Arineo: Unternehmen mit Besonderheiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Vielleicht ist nicht alles anders bei <strong>Arineo. </strong>Aber vieles. Das liegt weniger daran, was der vor fünf Jahren gegründete Göttinger IT-Dienstleister anbietet. Sondern im Selbstverständnis und in der Organisation des Unternehmens.</h5>
<p>Da ist schon eine gehörige Lust zu spüren, andere und neue Wege zu gehen. Und das von Anfang an. Arineo: Den zweiten Teil des Namens könnte man als „neu“ lesen, wenn man sich auf νέος bezieht, den griechischen Ursprung der Silbe. Übersetzen kann man das aber auch mit „ungewöhnlich“. Hieß nicht der Programmierer mit den außerordentlichen Fähigkeiten in der Matrix-Trilogie Neo? Doch beides ist es nicht, oder allenfalls zum Teil. Es sind die beiden letzten Buchstaben, in denen eine der Besonderheiten des Göttinger IT-Dienstleisters steckt – e und o, employee owned: Bereits bei der Gründung 2018 wurde festgelegt, dass das Unternehmen spätestens nach zehn Jahren in die Hand der Beschäftigten geführt werden soll.</p>
<p>Arineo wird dieses Ziel wohl schon nach der Hälfte der geplanten Zeit erreichen. Die 53 bisherigen Gesellschafter verkaufen zum Jahresende ihre Anteile und überführen es anschließend in eine Stiftung. Die wiederum wird nach einem ausgeklügelten System von der Arineo-Belegschaft beeinflusst, und zwar über einen Mitte Juni gegründeten Verein. Die Stiftungsorgane, Präsidium und Vorstand, sind mit Mitarbeitenden besetzt. Hinzu kommt: Wer an der Spitze des Vereins steht, also den Vorstandsvorsitz innehat, wird automatisch Mitglied im Arineo-Aufsichtsrat. Der Verein wählt zudem die drei externen Mitglieder dieses Gremiums, von denen einer oder eine auch den Vorsitz übernimmt. Zwei weitere Aufsichtsratsmitglieder kommen aus der Reihe der Mitarbeitenden und werden von der gesamten Belegschaft gewählt.</p>
<p>Damit soll das Unternehmen praktisch unverkäuflich werden. Das betont auch Wibke Jellinghaus, die Vorsitzende des neuen Belegschaftsvereins. Jeder Arineo-Mitarbeitende kann und soll Mitglied werden, muss es aber nicht, sagt Jellinghaus.</p>
<p>Den Weg dahin hatten sich die Arineo-Gründer allerdings leichter vorgestellt. Martin Schweicher ist einer von ihnen: Die Mitarbeitenden übernehmen das dann einfach, das war die ursprüngliche Idee. Die dann aber keineswegs so einfach umsetzen ließ. Eine passende Unternehmensform gibt es nicht, darüber gerade erst wieder diskutiert. Bis das Konzept also stand, forderte das von Arineo einiges an Arbeit.</p>
<h6><strong>Gekommen um zu bleiben</strong></h6>
<div id="attachment_22899" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_MW_MW.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22899" class="wp-image-22899 size-fusion-400" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_MW_MW-400x223.jpg" alt="" width="400" height="223" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_MW_MW-200x112.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_MW_MW-300x167.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_MW_MW-400x223.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_MW_MW-600x335.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_MW_MW-768x429.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_MW_MW-800x446.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_MW_MW.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-22899" class="wp-caption-text">Wirtschaftsminister Olaf Lies (r.) auf Besuch bei Arineo mit Geschäftsführer Marco Weinrich.</p></div>
<p>Wirtschaftsminister Olaf Lies, der Arineo Mitte Juli auf seiner Sommerreise besuchte, klopfte das Modell sofort auf seine Standortvorteile ab. Vor allem: Ein Unternehmen, das nicht verkauft werden kann, bleibt dauerhaft und ist unvermeidlich der Region verbunden. „Total spannend“, sagte Lies. Und dass, wie der Minister anregte, auch andere auf die bei Arineo gesammelten Erfahrungen nutzen können, steht so bereits in der Stiftungssatzung: Das Göttinger Unternehmen will sein – teils auch teuer erkauftes – Wissen weitergeben. Und zur Lust, neue und andere Wege zu gehen, gesellt sich da wohl auch Stolz. Natürlich gibt es schon länger Unternehmen, die in der Hand ihrer Mitarbeitenden, also Employee Owned Companies sind – aber bei Arineo hat mein einen eigenen Weg dafür gefunden.</p>
<p>Es gibt noch eine weitere, nicht minder wesentliche Besonderheit. Das Unternehmen ist kollegial organisiert. Das bedeutet unter anderem: Es gibt keine Führungskräfte, etwa in Form von Abteilungsleiterinnen oder -leitern. Was die üblicherweise machen, wird in einzelne Funktionen aufgespalten und auf mehrere Schultern verteilt. Die Koordination eines Teams oder die Auslastung der Mitarbeitenden werden so gesteuert. Wer das macht, wird in den Arbeitsgruppen selbst bestimmt. Auch für Fragen beispielsweise zum eigenen Arbeitsvertrag braucht es keine Führungskräfte, sondern es gibt Ansprechpersonen, die sich darum kümmern.</p>
<p>Und es funktioniert. „Wir brauchen die Geschäftsführung eigentlich nur in Krisenzeiten“, sagt Dr. Marko Weinrich. Er ist Sprecher der Geschäftsführung – und auch er arbeitet in Projektteams mit: Ganz normal. Jedenfalls bei Arineo. Und wenn es um Sachfragen während eines Projekts geht, gilt das Konsent-Modell: Wer mit einem Vorschlag, mit einem Lösungsansatz nicht einverstanden ist, muss einen anderen auf den Tisch legen und sein Team überzeugen – oder den bestehenden akzeptieren.</p>
<h6><strong>Kein Wünsch-Dir-was</strong></h6>
<div id="attachment_22901" style="width: 410px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_Rebels_CMYK_web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22901" class="wp-image-22901 size-fusion-400" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_Rebels_CMYK_web-400x345.jpg" alt="" width="400" height="345" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_Rebels_CMYK_web-200x172.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_Rebels_CMYK_web-300x259.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_Rebels_CMYK_web-400x345.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_Rebels_CMYK_web-600x517.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_Rebels_CMYK_web-768x662.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_Rebels_CMYK_web-800x690.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2023/08/Arineo_Rebels_CMYK_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-22901" class="wp-caption-text">Tassensprache: Bei Arineo wird manches auf den Kopf gestellt: Rebels at Work?</p></div>
<p>Das alles ist aber kein Selbstzweck. Darauf legt man bei Arineo Wert. Nicht Basisdemokratie, kein Wünsch-Dir-was. Sondern ein Konzept für den Erfolg des Unternehmens. „Könnt Ihr auch Geld verdienen?“ Das werde er immer wieder gefragt, sagt Marko Weinrich. Seine Antwort ist ein äußerst selbstbewusstes Ja. Und auch in der neuen Konstruktion, darauf weist er ausdrücklich hin, bleibt die Arineo eine GmbH und auf unternehmerischen Erfolg ausgerichtet.</p>
<p>Wie offensichtlich bislang schon. In diesem Jahr setzt die Arineo GmbH voraussichtlich zwischen 45 Mio. und 47 Mio. Euro um. Damit liegt man noch über den Plänen bei der Gründung des Unternehmens. Und das, obwohl in diesem Jahr auch Aufträge wegfielen. Zum Vergleich: Im ersten kompletten Geschäftsjahr 2019 waren es rund 13 Mio. Euro Umsatz. Auch nicht gerade wenig für eine Neugründung. Aber Arineo ist auch da besonders. Es war kein Start aus dem Nichts: Im Unternehmen, das ziemlich schnell vom Niederrhein nach Göttingen umsiedelte, kamen IT-Fachleute mit teils langjähriger Erfahrung und entsprechenden Kundenkontakten zusammen.</p>
<p>Arineo berät mittelständische Unternehmen bei IT-Projekten in allen Bereichen. Dabei sind die Göttinger Partner von SAP und Microsoft, und besonders beim US-Konzern hat man dabei einen Stein im Brett. Und weil man Aufträge, die über diese Schiene kommen, nicht mehr als unvermeidlich ablehnen will, „ist Arineo zum Wachstum verdammt.“ Sagt Weinrich, und es klingt bedrohlicher, als es gemeint ist. Weiter zu wachsen, das scheint ihm und den anderen bei Arineo genau so viel Spaß zu machen wie Neues auszuprobieren.</p>
<p>Heute hat das Unternehmen 17 Standorte, darunter insgesamt fünf in Österreich, Dänemark und China. Wachsen: Das geht bei einer IT-Beratungsfirma nur über neue Leute. Und die müssen auch bleiben. Hier schließt sich der Kreis: Die Sicherheit eines Unternehmens in der Hand seiner Mitarbeitenden, das nicht über deren Köpfe hinweg verkauft werden kann, die kollegiale Organisation oder auch Gehaltsstrukturen ohne Provision, das alles überzeugt. Denn Unternehmensverkäufe, verbunden mit höheren Renditeanforderungen und Arbeitsdruck, sind in der Branche an der Tagesordnung. Die Fluktuation in IT-Unternehmen liegt, so Weinrich, bei rund 22 Prozent der Belegschaft pro Jahr. Bei Arineo sind es unter vier Prozent, angestrebt werden zwei. Zu 31 Prozent arbeiten Frauen im Unternehmen, mehr als im Branchenschnitt. Und für jede einzelne Stelle ist Teilzeit möglich. Das alles sorgt für Stabilität: Kunden und Softwarepartner kennen und vor allem behalten ihre Ansprechpersonen. Und die Erfahrung, die die Menschen bei Arineo sammeln, bleibt im Unternehmen.</p>
<h6><strong>Den ganzen Menschen im Blick</strong></h6>
<p>Dr. Astrid Selke, zuständig für Personal und Organisationsmanagement, beschreibt die Arineo-Denkweise so: „Wir nehmen den ganzen Menschen in den Blick.“ Und, zunächst überraschend: „Wir motivieren nicht.“ Denn jede und jeder will doch eigentlich etwas schaffen, lautet die Überzeugung: Also versucht man einfach nur, alles zu vermeiden, was Motivation zerstört.</p>
<p>Selbst der langfristig angelegte Nachfolgeplan für die derzeit fünfköpfige Geschäftsführung setzt auf einen kollegialen Ansatz. Seit diesem Sommer gibt es sechs Prokuristen, die aus der Belegschaft heraus an die Aufgaben an der Spitze des Unternehmens herangeführt werden. Und für sich selbst testen sollen, ob dieser Job für sie passt. Das soll sicherstellen, dass auch künftige Mitglieder der Geschäftsführung mit der Arineo-Kultur vertraut sind.</p>
<p>Entsprechend groß war die erweiterte Geschäftsführungskreis, auf den der Wirtschaftsminister bei seiner Sommerreise traf: Eher eine Tafelrunde, selbstverständlich ohne feste Sitz- oder Sprechordnung und ein Sprecher der Geschäftsführung, der zwar mit der Gabe schneller Rede ausgestattet ist, aber immer wieder als Moderator alle anderen in Boot holt: Ein Unternehmensgeist, den auch Olaf Lies offenkundig spürte. Arineo-Gründer Martin Schweicher formulierte es so: Es sei schon „eine besondere Gruppe von Menschen“, die man da um sich versammelt habe.</p>
<h4>Der Name der Firma</h4>
<p><strong>Da steckt Sinn drin. Oder genauer – und obwohl das nicht deckungsgleich mit sinnvoll sein muss: Künstliche Intelligenz. Stehen die beiden letzten Buchstaben für employee owned, also für ein Unternehmen in der Hand seiner Mitarbeitenden, deuten die ersten vier in eine andere Richtung: artificial intelligence. Künstliche Intelligenz ist ein Thema für </strong><strong>Arineo, das Unternehmen forscht und wird auch gefördert. Da geht es zum Beispiel, </strong><strong>Stichwort Mobilitätswende, um Bilderkennung &#8211; wenn etwa Busse so ausgerüstet </strong><strong>werden, dass sie Straßenschäden erkennen. Über KI informiert Arineo auch im Rahmen der Schulpartnerschaften, die das Unternehmen vereinbart hat, Schülerinnen und Schüler </strong><strong>und ebenso die Lehrkräfte. Allerdings: „Wir setzen keine deutschen Machine-Learning-Algorithmen ein“, sagt Marko Weinrich. Einfach weil es keine passenden gibt.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/08/arineo-it-portraet/">Arineo: Unternehmen mit Besonderheiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Orpil Chemie: In Aufbruchstimmung</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 10:38:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Schritt für Schritt die Zukunft gewinnen: Seit etwas mehr als einem Jahr kommt der Geschäftsführer der Orpil Chemie GmbH wieder aus der Gründerfamilie. Deren Geschichte führt auch in die Zeit, als das Land Niedersachsen entstand. „Die Aufgabe meines Lebens.“ Das im Alter von gerade einmal 34 Jahren zu sagen, ist ungewöhnlich. Claudius Baumer aber sagt  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/10/orpil-chemie-2/">Orpil Chemie: In Aufbruchstimmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Schritt für Schritt die Zukunft gewinnen: Seit etwas mehr als einem Jahr kommt der Geschäftsführer der Orpil Chemie GmbH wieder aus der Gründerfamilie. Deren Geschichte führt auch in die Zeit, als das Land Niedersachsen entstand.</strong></h6>
<p>„Die Aufgabe meines Lebens.“ Das im Alter von gerade einmal 34 Jahren zu sagen, ist ungewöhnlich. Claudius Baumer aber sagt das mit einer Mischung aus Ernst und Leichtigkeit. Mehr als Feststellung, aber nicht nüchtern, sondern sogar ein bisschen vergnügt. Und immerhin hat er mit seiner Entscheidung, in Hannover Geschäftsführer der Orpil-Firmengruppe zu werden, eine Zukunft in Kanada aufgegeben. Dort war er IT-Projektmanager, stand vor der Selbstständigkeit.</p>
<div id="attachment_16453" style="width: 254px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Portraet-Franz-Henkel.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16453" class="size-medium wp-image-16453" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Portraet-Franz-Henkel-244x300.jpg" alt="" width="244" height="300" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Portraet-Franz-Henkel-200x246.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Portraet-Franz-Henkel-244x300.jpg 244w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Portraet-Franz-Henkel-400x491.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Portraet-Franz-Henkel-600x737.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Portraet-Franz-Henkel-768x943.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Portraet-Franz-Henkel-800x983.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Portraet-Franz-Henkel-834x1024.jpg 834w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Portraet-Franz-Henkel.jpg 1200w" sizes="(max-width: 244px) 100vw, 244px" /></a><p id="caption-attachment-16453" class="wp-caption-text">Unternehmensgründer Franz Henkel, erster Nachkriegspräsident der IHK Hannover.</p></div>
<p>Der Weg zurück nach Hannover wurde frei, als die Orpil Chemie GmbH wieder mehrheitlich in Familienhand zurückkehrte. Baumers Urgroßvater Franz Henkel hatte das Unternehmen am Vorabend des ersten Weltkriegs gegründet: Er kam 1912 auf die Idee, Seifen und Reinigungsmittel herzustellen. Ein Jahr darauf wurde Henkel &amp; Co. eingetragen. Dass das aber irgendwann der großen Henkel &amp; Cie. in Düsseldorf auffallen würde, war wohl nur eine Frage der Zeit. Und die Rheinländer wollten, dass der Name Henkel aus der hannoverschen Firma verschwindet. Im Mai 1930 verglich man sich, in aller Vollständigkeit wurde aus der Henkel &amp; Co. Dampf-Seifen- und Soda-Fabrik die Orpil-Seifenwerk Dr. Wirth &amp; Co. Die Düsseldorfer ließen sich das immerhin 100000 Reichsmark kosten.</p>
<p>Orpil war damals die zentrale Marke des Unternehmens. Für Waschmittel zum Beispiel: „Wirklich selbsttätig“, heißt es in der Werbung um 1930. Was man auch als Spitze gegen den anderen, den Düsseldorfer Henkel verstehen kann. Nimmt doch dessen Persil bereits Jahre zuvor für sich in Anspruch, das erste selbsttätige Waschmittel zu sein – also schmutzlösend und bleichend, was die harte Arbeit am Waschbrett überflüssig machte. Seifenspäne kamen aus dem hannoverschen Werk ebenso wie Teerseife der Marke Hacovon. Henkel übernahm auch die hannoversche SchmitzJérôme &amp; Co., Ende der 20er Jahre nach eigenem Bekunden größte Spezialfabrik für Seifenspender. Denn unter der Marke Orpil wurden auch Flüssigseifen verkauft. Die stehen auch heute noch in der Lagerhalle. Doch die halbtransparenten Kanister mit ihrem strahlend-rosa Inhalt täuschen eine Gradlinigkeit vor, die es so tatsächlich nicht gab. Seifen und Waschmittel, die ursprünglichen Produkte von Orpil, waren zeitweise fast völlig aus dem Unternehmen verschwunden.</p>
<p>Heute gibt es wieder verschiedene Zweige: Orpil Chemie steht dabei für die Herstellung von Produkten zur Veredlung von Textilien oder Papier: Mittel, um Stoffe schwer entflammbar oder wasserabweisend zu machen. Appreturen für Glätte, Glanz, Geschmeidigkeit und höhere Stabilität. Hauptsächlich werden technische Textilien, beispielsweise Sitzbezüge und Sicherheitsgurte, sowie Spezialpapiere mit Dispersionen aus Hannover ausgerüstet. Die Kunden kommen aus der Industrie und sind allesamt größer als das hannoversche Unternehmen mit seinen 22 Beschäftigten, Claudius Baumer eingeschlossen.</p>
<div id="attachment_16451" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_023.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16451" class="size-medium wp-image-16451" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_023-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_023-200x133.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_023-300x200.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_023-400x267.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_023-600x400.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_023-768x512.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_023-800x533.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_023-1024x683.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_023.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-16451" class="wp-caption-text">Ausweis einer breiten Produktpalette: die Rückstellmuster zur Qualitätssicherung.</p></div>
<p>Die Fülle der oft kundenspezifischen Lösungen scheint unübersehbar. „Das Geschäft ist beratungsintensiv“, sagt Claudius Baumer. Er will das Orpil-Geschäft weiter ausbauen: Produkte zur Vorbehandlung von Textilien, zur Behandlung der Fasern und Garne, sowie Produkte für die Färberei kommen hinzu. Daran arbeiten die Chemiefachleute in der der Produktentwicklung und Anwendungstechnik. Flüssige Reinigungsmittel und Spezialreinigungsprodukte für die Industrie kamen dann verstärkt 2001 durch die Übernahme der Deutschen Hahnerol GmbH aus Sarstedt wieder ins Unternehmen. Verkauft wird überwiegend an Großhändler, die bedienen dann zum Beispiel Gebäudereinigungsfirmen oder Großküchen. Die Kundenzahl liegt im dreistelligen Bereich: Hier braucht es weniger Beratung, dafür Vertriebsstärke: Die will der Orpil-Chef weiter ausbauen. Über die ebenfalls 2001 übernommene Parchmann + Lutze GmbH werden – noch – die Produkte der amerikanischen Celanese Corporation vertrieben. Die Palusa genannte GmbH wird als bislang eigenständige Firma auf die Orpil Chemie GmbH verschmolzen: Eine verschlankte Firmenstruktur mit der Handschrift Baumers.</p>
<p>Und dann sind da noch manche Produkte, die Vergangenheit erstehen lassen. Grüne Kehrspäne zum Beispiel, aus Fichtenholz, Quarzsand und Spezialtensiden. Roch nicht auch das Treppenhaus von Hermann Hesses Steppenwolf stets nach Bohnerwachs? Heute wird dieses in einer Nische noch hergestellt, aber „früher ging das hier in Eisenbahnwaggons raus.“</p>
<p>Der Steppenwolf weist in die 20er Jahre &#8211; Zeit des Aufbaus für Franz Henkel und Orpil, aber schon mit dem Schatten des Kommenden. Der Unternehmer dachte freiheitlich – während des nationalsozialistischen Regimes wurde er angefeindet, verhaftet und wohl auch misshandelt. Trotzdem habe er NS-Gegner im Unternehmen beschäftigt, heißt es. Henkel war dann dabei, als sich im April 1945 in Hannover gut ein Dutzend Unternehmer zusammenfanden, um die wirtschaftliche Zukunft zu planen, unter weitgehend unklaren Bedingungen: Der Krieg war ja noch nicht einmal zu Ende. Als im November 1946 das Land Niedersachsen gegründet wurde, war Franz Henkel bereits seit über einem Jahr erster Nachkriegspräsident der IHK Hannover: In der ersten freien Wahl seit 1932 setzte er sich durch. Er war Mitglied des ersten Landtags, wurde von der britischen Besatzungsmacht als erster Oberbürgermeister Hannovers nach dem Krieg eingesetzt und gehörte zur ersten Bundesversammlung, die Theodor Heuß zum Bundespräsidenten wählte. 1959 starb Franz Henkel. Sein Sohn, der Diplomchemiker Willfried Henkel, übernahm das Unternehmen. Bereits seit 1950 leitete er das Geschäft, zunächst gemeinsam mit seinem Vater. Nach dem Tod Willfried Henkels im Jahr 1985 veräußerte die Familie Anteile am Unternehmen. Aus der Orpil Seifenwerk Dr. Wirth und Co. wurde die Orpil Chemie GmbH und drei angestellte Geschäftsführer übernahmen die Leitung 1987. Der letzte der drei schied erst letztes Jahr nach dem Einstieg Baumers aus dem Unternehmen aus. Claudius Baumer fasst das Wirken seines Urgroßvaters unter einen Begriff, an den man zunächst vielleicht nicht denkt: Nachhaltigkeit. Denn dazu zählen für ihn nicht nur ökologische, ökonomische und soziale Aspekte, sondern auch kulturelle. Der heutige Orpil-Chef hat seine Masterarbeit in Ägypten geschrieben, im Sekem-Projekt des Unternehmers Dr. Ibrahim Abouleish, der für dieses Sozialunternehmen 2003 mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde. In diesem Umfeld befasste sich Baumer mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen.</p>
<div id="attachment_16455" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_015.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16455" class="size-medium wp-image-16455" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_015-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_015-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_015-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_015-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_015-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_015-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_015-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_015-1024x768.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2021/10/Orpil_20210916_015.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-16455" class="wp-caption-text">Als kleiner Anbieter flexibel: Aerosol-Abfüllung gehört auch zum Angebot von Orpil.</p></div>
<p>Jetzt, in Hannover, gehört für ihn zur kulturellen Nachhaltigkeit auch, die historischen Orpil-Gebäude in ihrem Charakter zu erhalten – selbst wenn vor einigen Jahren einer der beiden prägenden Fabrikschornsteine abgerissen werden musste; er war baufällig. Für das Dach plant Baumer eine Photovoltaik-Anlage: Ein Schritt, um noch vor 2030 klimaneutral zu produzieren. Es wird nicht die einzige Investition bleiben in Gebäuden, denen man die Tradition mehr ansieht als die Zukunft. Genug für eine lebenslange Aufgabe? Wer weiß. Das Familienunternehmen – beteiligt sind neben Baumers Mutter und Großmutter, der Witwe Willfried Henkels, inzwischen auch seine drei Brüder – ist profitabel und zu 100 Prozent eigenkapitalfinanziert, so der Geschäftsführer: Das ist eine Grundlage ökonomischer Nachhaltigkeit – und sorgt für einen langen Atem.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2021/10/orpil-chemie-2/">Orpil Chemie: In Aufbruchstimmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Geortet: Art&#8217;o&#8217;Line</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 11:51:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dreiklang 52° 22' 55" N 9° 43' 54" O Eine moderne Tanzperformance trifft auf Musik der Violine. Am Rande der Szene steht eine Künstlerin mit ihrer Staffelei und erstellt während der Performance ein Bild. Da die Tänzerin Kim Wojtera mit ihrem Unternehmen aktuell keine Salsa-Shows vor Zuschauern präsentieren kann, hat sich die junge Hannoveranerin zusammen  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color: #ff6600;">Dreiklang<br />
52° 22&#8242; 55&#8243; N<br />
9° 43&#8242; 54&#8243; O</span></p>
<p>Eine moderne Tanzperformance trifft auf Musik der Violine. Am Rande der Szene steht eine Künstlerin mit ihrer Staffelei und erstellt während der Performance ein Bild. Da die Tänzerin <a href="https://breakingsalsa.shop/">Kim Wojtera mit ihrem Unternehmen</a> aktuell keine Salsa-Shows vor Zuschauern präsentieren kann, hat sich die junge Hannoveranerin zusammen mit der Künstlerin Anna Lipski für ein Förderprojekt des Landes für Soloselbstständige beworben und als Innovation gewonnen. Ihr Projekt Art‘o‘Line wollen sie eigentlich irgendwann auch live vor Publikum präsentieren. Jetzt gibt es erstmal einen Film, den das Duo „Tom2Rock“ aus Hildesheim erstellt.</p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2020/03/kim-wojtera-breaking-salsa-hildesheim/">Köpfe kurz &amp; knapp: Kim Wojtera (16.3.2020)</a><br />
<a href="https://nw-ihk.de/2019/02/breaking-salsa-kim-wojtera/">Selbstständig mit Salsa (1.2.2019)</a></p>
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		<title>Geortet: Wiedemann-Hauskonzert</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2020 14:13:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hauskonzert 52° 24' 90.1" N 9° 85' 9.5" O Die Wiedemann-Gruppe aus Sarstedt hat Kunden und Aussteller Anfang November beim digitalen Event „View 2020“ in einem virtuellen Wohnhaus mit verschiedenen Räumen zusammengebracht. Der Fachlieferant für Gebäudetechnik reagierte damit auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie. Fast 50 Aussteller und 2400 Besucher nahmen an der Hausmesse teil. Bei  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/wiedemann-konzert-view-max-mutzke/">Geortet: Wiedemann-Hauskonzert</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color: #ff6600;">Hauskonzert<br />
52° 24&#8242; 90.1&#8243; N<br />
9° 85&#8242; 9.5&#8243; O</span></p>
<p>Die <a href="http://www.wiedemann.de">Wiedemann-Gruppe</a> aus Sarstedt hat Kunden und Aussteller Anfang November beim digitalen Event „View 2020“ in einem virtuellen Wohnhaus mit verschiedenen Räumen<br />
zusammengebracht. Der Fachlieferant für Gebäudetechnik reagierte damit auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie. Fast 50 Aussteller und 2400 Besucher nahmen an der Hausmesse teil. Bei dem Event setzte Wiedemann auch auf Unterhaltung. Highlight war ein digitales Sofa-Konzert des Sängers und Songwriters Max Mutzke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/wiedemann-konzert-view-max-mutzke/">Geortet: Wiedemann-Hauskonzert</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Volkswagen Motorsport: Ein Erfolgskapitel endet</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 16:20:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es war die sportliche Perle von VW in Hannover. Doch dieses Kapitel geht jetzt zu Ende: Die Marke Volkswagen ihre Motorsport-Aktivitäten einstellen. Die Belegschaft der hannoverschen Volkswagen Motorsport GmbH wird in die Volkswagen AG integriert.  Rallye-Weltmeisterschaft und Rekorde mit dem Elektrorennwagen ID.R sind nur die Spitze: „Das Team der Volkswagen Motorsport GmbH hat über Jahrzehnte bedeutende  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/vw-motorsport-hannover/">Volkswagen Motorsport: Ein Erfolgskapitel endet</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war die sportliche Perle von VW in Hannover. Doch dieses Kapitel geht jetzt zu Ende: Die Marke Volkswagen ihre Motorsport-Aktivitäten einstellen. Die Belegschaft der hannoverschen Volkswagen Motorsport GmbH wird in die Volkswagen AG integriert.  </strong></p>
<p>Rallye-Weltmeisterschaft und Rekorde mit dem Elektrorennwagen ID.R sind nur die Spitze: „Das Team der Volkswagen Motorsport GmbH hat über Jahrzehnte bedeutende sportliche Erfolge für die Marke eingefahren. Für die vielen Siege, Titel und Rekorde rund um den Globus und ihren persönlichen Einsatz gebührt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mein aufrichtiger Dank“, würdigt Wilfried von Rath, Personalvorstand der Marke Volkswagen, die Leistung der Belegschaft. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werde ein Übernahmeangebot gemacht.“ Bei Volkswagen Motorsport in Hannover zählt 169 Beschäftigte, die in den kommenden Monaten in die Volkswagen AG in Wolfsburg integriert werden. Man wolle so im Zuge der Entwicklung der Elektromobilität das Know-how der Motorsport-Belegschaft für den Konzern erhalten.</p>
<p>Die Ersatzteilversorgung für die Rennmodelle Polo GTI R5 sowie den Golf GTI TCR für die Rundstrecke wird langfristig sichergestellt. Die Produktion des Kundensport-Fahrzeugs Polo GTI R5 für den Rallyesport läuft Ende 2020 aus.</p>
<p>Volkswagen Motorsport blickt auf mehr als fünf Jahrzehnte Motorsport-Geschichte zurück. Beginnend mit der Blütezeit der Formel V in den Sechziger- und Siebzigerjahren und den Erfolgen in der Formel 3 engagierte sich Volkswagen mit seriennahen Fahrzeugen wie dem Polo, dem Golf und dem Scirocco auf der Rundstrecke, im Rallycross und im Rallyesport. Zu den größten Erfolgen der Marke zählen drei Siege bei der Rallye Dakar mit dem Race-Touareg (2009-2011), vier Rallye-Weltmeister-Titel mit dem Polo R WRC (2013-2016), zwei TCR-International-Titel mit dem Golf GTI (2016, 2017) sowie drei Rallycross-Weltmeister-Titel mit dem Polo (2017, 2018, 2020). Mit dem vollelektrischen ID.R vollzog Volkswagen Motorsport ab 2018 erfolgreich den Wandel zur Elektromobilität.</p>
<p>Mit dem Sportwagen ID.R hält Volkswagen fünf internationale Rekorde, unter anderem den Gesamtrekord am Pikes Peak (USA), den Elektro-Rekord auf der Nürburgring-Nordschleife (D) und am Berg Tianmen in China.</p>
<p><a href="https://nw-ihk.de/2019/12/vw-motorsport-bilanz-2019/">Und noch ein Rückblick auf Erfolge: Die Jahresbilanz 2019.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2020/12/vw-motorsport-hannover/">Volkswagen Motorsport: Ein Erfolgskapitel endet</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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