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	<title>thomes.g, Autor bei NW IHK</title>
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		<title>Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz vom Hannover Airport: Fliegen wird in Zukunft klimafreundlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Feb 2025 12:38:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Featured Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Fluggäste, mehr Ziele und mehr Klimaschutz: Prof. Dr. Martin Roll und  Maik Blötz führen seit mehr als zwei Jahren gemeinsam Niedersachsens größtem Verkehrsflughafen. Im Interview blicken die Geschäftsführer optimistisch auf dieses Jahr und die nähere Zukunft.   Sie führen jetzt seit zwei Jahren gemeinsam die Geschäfte des Flughafens – klappt das? Dr. Roll: Wir  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/02/prof-dr-martin-roll-und-maik-bloetz-vom-hannover-airport-fliegen-wird-in-zukunft-klimafreundlich/">Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz vom Hannover Airport: Fliegen wird in Zukunft klimafreundlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Mehr Fluggäste, mehr Ziele und mehr Klimaschutz: Prof. Dr. Martin Roll und  Maik Blötz führen seit mehr als zwei Jahren gemeinsam Niedersachsens größtem Verkehrsflughafen. Im Interview blicken die Geschäftsführer optimistisch auf dieses Jahr und die nähere Zukunft.</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sie führen jetzt seit zwei Jahren gemeinsam die Geschäfte des Flughafens – klappt das?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Wir machen das als Tandem. Auch wenn ich als Vorsitzender in der öffentlichen Wahrnehmung eine etwas „herausgehobene“ Stellung habe, entscheiden wir bei großen strategischen Themen gemeinsam und arbeiten auf Augenhöhe, was wir auch gegenüber den Mitarbeitenden so leben. Wir haben am Flughafen insgesamt eine sehr engagierte Mannschaft. Dank unseres starken Teams konnten wir den Airport auch zu Jahresbeginn durchgängig offenhalten, während andere Airports wegen des Wintereinbruchs zeitweise schließen mussten und zwei Dutzend Flugzeuge zu uns umgeleitet wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr zählte der Hannover Airport über 5,2 Mio. Fluggäste – wie bewerten Sie dieses Ergebnis auch in wirtschaftlicher Hinsicht?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Wir haben die Zahl der Fluggäste um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert und sind damit im Vergleich mit den anderen mittelgroßen Flughäfen in Deutschland überdurchschnittlich gewachsen. Das liegt insbesondere an den neuen Zielen, die wir mit der Eurowings anbieten und die sich sehr gut entwickelt haben. Aber auch die TUIfly hat mit ihren sechs hier stationierten Flugzeugen mehr als eine Million Fluggäste ab Hannover befördert – so viel wie noch nie. Wir sind zwar noch nicht zurück auf dem Niveau des Jahres 2019 vor der Coronakrise, aber auf einem guten Weg. In wirtschaftlicher Hinsicht sind wir stolz, dass wir bereits seit dem Jahr 2023 wieder zurück im grünen Bereich sind und Gewinne erwirtschaften.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit Mailand/Bergamo, Stockholm, Rom und vielen Zielen in Italien konnten Sie 2024 mehrere neue Direktflüge ab Hannover anbieten – wie haben sich die Verbindungen entwickelt und bleiben Sie auch 2025 bestehen?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Die meisten neuen Ziele wurden gut angenommen, vor allem Bergamo, Stockholm und Rom erfreuen sich bei den Reisenden großer Beliebtheit. Hier werden 2025 sogar einige Frequenzen erhöht, so wird Stockholm statt zwei Mal drei Mal die Woche angeflogen. Aber wenn man ein Dutzend neue Flugstrecken auf einmal neu anbietet, wie wir im letzten Jahr, bleiben auch mal Verbindungen aus verschiedenen Gründen hinter den Erwartungen zurück. So werden Neapel, Catania und Bari in diesem Jahr nicht mehr angeflogen. Aber dafür kommen dann auch wieder neue Strecken dazu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Um weitere Verbindungen in europäische Hauptstädte wie Lissabon, Madrid oder auch nach Polen zu schaffen arbeiten sie auch mit einem Anreizprogramm – können Sie schon von Erfolgen berichten? </strong></p>
<p>Dr. Roll: Ja, das Programm trägt Früchte. Im vergangenen Jahr gab es  viele neue Verbindungen und auch für 2025 können wir schon einen ersten Erfolg vermelden: Eurowings bietet ab Juni Direktflüge von Hannover nach Lissabon an – ein richtig schönes Ziel. Darüber hinaus gibt es im Sommer auch neue direkte Verbindungen nach Bozen und Klagenfurt mit der Fluggesellschaft SkyAlps. Und dann freuen wir uns auf eine weitere Destination, die aus Deutschland wenig direkt angeflogen wird, das ist Bastia auf Korsika.</p>
<p>Zudem kann ich jetzt schon sagen, dass wohl noch weitere Ziele dazu kommen werden, aber da sind wir noch in der Abstimmung mit den Airlines.</p>
<p>In den Gesprächen mit den Fluggesellschaften profitieren wir aktuell sehr davon, dass wir zu den operativ stabilsten Flughäfen in Deutschland gehören. Der 24-Stunden-Betrieb hilft uns hier doppelt, zum einem können wir Verspätungen besser auffangen. Außerdem können Airlines, die momentan mit wenig verfügbaren Flugzeugen auskommen müssen, ab Hannover nachts noch einen weiteren Umlauf einplanen. Das erhöht bei den Fluggesellschaften die Wirtschaftlichkeit.</p>
<p>Mit den neuen Zielen rechnen wir auch für dieses Jahr mit einem deutlichen Wachstum auf bis zu 5,6 Mio. Passagiere. Das unterscheidet uns von anderen mittelgroßen Flughäfen in Deutschland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In Hamburg, Dortmund und Dresden haben Airlines Streichungen angekündigt – sind das Einzelfälle oder sehen Sie Handlungsbedarf für die Politik, um Fliegen ab Deutschland wieder attraktiver zu machen?</strong></p>
<p>Dr. Roll: Unbedingt. Das ist ein großes Thema für die gesamte Branche. Bei uns gab es zwar keine Streichungen von Fluggesellschaften, aber auch unser Wachstum ist gebremst. Wir könnten mehr Strecken anbieten und ein höheres Wachstum erzielen, wenn die wirtschaftlichen Belastungen für die Airlines durch die erst kürzlich nochmals erhöhte Luftverkehrssteuer, die hohen Gebühren für die Flugsicherung oder die zum Januar erhöhten Luftsicherheitsgebühren nicht so hoch wären. Unser Wunsch an die nächste Bundesregierung ist es auf jeden Fall, diese Kosten wieder zu senken, damit wir in Deutschland nicht die rote Laterne haben…</p>
<p>Maik Blötz: … und die haben wir aktuell. Der Luftverkehr in Deutschland hat das Niveau des Jahres 2019 noch nicht wieder erreicht, wir liegen bei 84 bis 85 Prozent, während alle anderen Länder in Europa längst wieder bei hundert Prozent oder darüber liegen. Die hohen Standortkosten und die Knappheit an Maschinen führen dazu, dass Deutschland daher von manchen Airlines eher gemieden wird. Die meisten anderen europäischen Länder sind deutlich attraktiver. Schweden schafft seine Luftverkehrssteuer ab und andere Länder haben gar keine oder eine niedrigere als in Deutschland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie steht es um die Infrastruktur am Hannover Airport und was planen Sie in den nächsten Jahren?</strong></p>
<p>Maik Blötz: Eine unserer ersten Maßnahmen vor zwei Jahren war es, den Masterplan 2040 zu erarbeiten, um zu planen wo wir mit unserer Infrastruktur in 20 bis 30 Jahren stehen wollen. Wir sind heute gut aufgestellt und verfügen auch über genügend Kapazität für verkehrliches Wachstum in den kommenden Jahren. Wir haben einen starken Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt, also die Frage wie Luftfahrt möglichst klimaneutral funktionieren kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wieso fokussieren Sie sich in dem Masterplan auf Nachhaltigkeit?</strong></p>
<p>Maik Blötz: Es wird in den nächsten Jahren kleinere Flugzeuge mit 9 bis 19 Sitzen geben, die mit Elektroantrieb fliegen und die können dann gern ab Hannover starten. Zunächst wären das Flüge in einem Radius von etwa 500 Kilometern, womit auch die ein oder andere Großstadt zu erreichen wäre. Da sehen wir schon Potenzial in Zukunft, weshalb wir das in den Masterplan aufgenommen haben.</p>
<p>Dr. Roll: Grundsätzlich sind wir davon überzeugt, dass der Luftverkehr in 20 bis 30 Jahren mit einer der klimafreundlichsten Verkehrsträger sein wird. Denn die technologischen Entwicklungen schreiten ja voran. Es beginnt jetzt, dass mit kleinen Maschinen elektrisch geflogen werden kann. Wir gehen davon aus, dass mittelfristig die Kurzstrecken auch mit größerem Fluggerät elektrisch abgewickelt werden können. Für die Mittelstrecken wird es Hybrid- oder Wasserstofftechnologie geben und nur die Langstrecken werden noch mit Kerosin stattfinden. Hier muss das Ziel sein, diesen Verkehr in Zukunft auch mit nachhaltigem synthetischen Kerosin (Sustainable Aviation Fuels) abzuwickeln – und da liegt noch eine Wegstrecke vor uns. Technisch ist es machbar, aber die Kapazitäten müssen ausgebaut werden. Aber ich bin davon überzeugt, dass klimafreundliches Fliegen möglich ist. In 30 Jahren sind wir da ganz weit vorne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte sind für den Flughafen schon seit Jahrzehnten ein wichtiges Thema – sind sie mit dem Erreichten zufrieden? </strong></p>
<p>Maik Blötz: Wir haben als Flughafen bereits eine CO2-Reduktion von mehr als 60 Prozent erreicht und sind daher zuversichtlich auch die gesteckten Ziele für die kommenden Jahre zu erreichen. Ein Meilenstein wird eine größere Photovoltaikanlage an der Nordbahn sein. Wir testen hier gerade in einem Feldversuch mit der Region Hannover verschiedene Varianten, um die Auswirkungen für Flora und Fauna so gering wie möglich zu halten. Die ersten Ergebnisse sind positiv, sodass wir hoffen, die Anlage dann zusammen mit der Sanierung der Nordbahn ab 2027 errichten zu können.</p>
<p>Wir könnten aber noch weiter sein. Zurzeit fehlt uns einfach die Planungssicherheit, weil kurzfristig Förderprogramme gestrichen oder gekürzt wurden. Wir wollen bereits seit längerem für das Terminal C eine Wärmepumpe ausschreiben – die Planung ist komplett fertig, allerdings scheuen wir aktuell davor zurück, weil es überhaupt keine Verlässlichkeit im Hinblick auf die Förderung gibt. Und es geht hier immerhin um eine Investition im Wert von zwei bis drei Mio. Euro und eine Förderung im hohen sechsstelligen Bereich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Hannover Airport hat in den letzten Jahren aus eigener Kraft Sanierungen in den Terminals durchgeführt. Wie sind ihre Pläne für dieses Jahr?</strong></p>
<p>Maik Blötz: Wir haben gerade in den Bereich der Sicherheitskontrollen investiert, um es für die Passagiere komfortabler zu machen und auch die Standortkosten zu senken. Wir haben einen neuen Verbindungsgang geschaffen, der es uns ermöglicht, die Sicherheitskontrollen zu optimieren.</p>
<p>In diesem Jahr wollen wir im Terminal B den Bereich der Einreise neugestalten und zudem im Terminal A die Gepäckaufgabe ohne Personal, das Self-Bag-Drop, ermöglichen.</p>
<p>Für die für das Jahr 2027 geplante Sanierung unser nördlichen Start- und Landebahn beginnen wir dieses Jahr mit ersten vorbereitenden Maßnahmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Fragen stellte <a href="mailto:georg.thomas@hannover.ihk.de">Georg Thomas</a>.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2023/04/direktfluege-hannover-airport-sommer-flughafen-haj-langenhagen/">Direktflüge ab Hannover Airport: 50 Ziele im Sommer ab HAJ  (</a></p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/flughafen-eurowings/">Flughafen Hannover: Eurowings-Angebot zum Sommer verdreifacht (2.5.2024)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/02/prof-dr-martin-roll-und-maik-bloetz-vom-hannover-airport-fliegen-wird-in-zukunft-klimafreundlich/">Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz vom Hannover Airport: Fliegen wird in Zukunft klimafreundlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Neuer Direktflug mit Eurowings von Hannover nach Lissabon</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jan 2025 13:58:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eurowings verbindet ab dem 6. Juni Hannover per Direktflug mit der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Das Ziel wird im Sommerflugplan von der Lufthansa-Tochter dreimal wöchentlich, jeweils montags, mittwochs und freitags angeflogen. Der Hannover Airport hatte sich bereits seit längerem um eine von vielen Fluggästen gewünschte Direktverbindung nach Portugal gewünscht, die auch für den Wirtschaftsverkehr von Interesse  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/direktflug-eurowings-hannover-lissabon/">Neuer Direktflug mit Eurowings von Hannover nach Lissabon</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eurowings verbindet ab dem 6. Juni Hannover per Direktflug mit der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Das Ziel wird im Sommerflugplan von der Lufthansa-Tochter dreimal wöchentlich, jeweils montags, mittwochs und freitags angeflogen. Der Hannover Airport hatte sich bereits seit längerem um eine von vielen Fluggästen gewünschte Direktverbindung nach Portugal gewünscht, die auch für den Wirtschaftsverkehr von Interesse ist.</p>
<p><strong>Direktflüge nach Bastia (Korsika) und Erbil (Irak)</strong></p>
<p>Die Airline bietet zudem bereits ab dem 3. Mai Direktflüge nach Korsika an. Die Stadt Bastia auf der französischen Insel wird immer Samstagmittag angesteuert, die Flugzeit beträgt knapp zwei Stunden.</p>
<p>Zudem verbindet Eurowings Hannover mit Erbil. Die nordirakische Stadt wird ab 31. März zweimal wöchentlich montags und freitags angeflogen.</p>
<p><strong>Neu im Sommerflugplan: SkyAlps fliegt direkt nach Bozen und Klagenfurt</strong></p>
<p>Die Fluggesellschaft SkyAlps verbindet die niedersächsische Landeshauptstadt zudem direkt mit Bozen und Klagenfurt. Ab dem 1. Mai geht es direkt nach Bozen. Die Strecke soll zweimal pro Woche bedient werden. Zum Einsatz kommt eine Dash 8-Q400.</p>
<p>Montags und Donnerstags verbindet SkyAlps Hannover mit dem Flughafen Klagenfurt in Österreich. Geflogen wird mit dem leisen und energieeffizienten Flugzeugtyp Dash DHC-8-Q400 mit 76 Sitzplätzen.</p>
<p><a href="https://www.eurowings.com/de/buchen/angebote/fluege-ab/DE/HAJ.html">Internetseite von Eurowings mit den Verbindungen ab Hannover</a></p>
<p><a href="https://www.skyalps.com/de/">Internetseite von SkyAlps</a></p>
<p>Mehr zum Thema auf nw-ihk.de:</p>
<p><a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/05/flughafen-eurowings/">Flughafen Hannover: Eurowings-Angebot zum Sommer verdreifacht</a> (2.5.2024)</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/direktflug-eurowings-hannover-lissabon/">Neuer Direktflug mit Eurowings von Hannover nach Lissabon</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Fachkräfte-Projekt Adelante Colombia!: Aus Südamerika nach Südniedersachsen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jan 2025 17:59:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim regionalen Jahresempfang der IHK Hannover in Göttingen am 8. Januar hat der niedersächsische Sozialminister Dr. Andreas Philippi zusammen mit IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt das neue Fachkräfte-Pilotprojekt „iAdelante! Colombia“ vorgestellt. Ziel ist es, gut ausgebildete dringend benötigte Fachkräfte für Mitgliedsunternehmen aus der Region zu gewinnen. Seit mehr als zehn Jahren kommen über das einst von der  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/fachkraefte-projekt-adelante-colombia-kolumbien-suedniedersachsen/">Fachkräfte-Projekt Adelante Colombia!: Aus Südamerika nach Südniedersachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Beim regionalen Jahresempfang der IHK Hannover in Göttingen am 8. Januar hat der niedersächsische Sozialminister Dr. Andreas Philippi zusammen mit IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt das neue Fachkräfte-Pilotprojekt „iAdelante! Colombia“ vorgestellt. Ziel ist es, gut ausgebildete dringend benötigte Fachkräfte für Mitgliedsunternehmen aus der Region zu gewinnen.</strong></h5>
<p>Seit mehr als zehn Jahren kommen über das einst von der IHK Hannover initiierte Fachkräfteprojekt Adelante! junge Spanierinnen und Spanier in den Süden Niedersachsens: Nun startet die IHK Hannover mit Unterstützung des niedersächsischen Sozialministers Dr. Andreas Philippi in der Region das Pilotprojekt „iAdelante Colombia!, um Fachkräfte aus Südamerika nach Südniedersachsen zu holen.</p>
<p>Wieso Kolumbien? „Es gibt dort viele junge Menschen, ein gutes Bildungssystem aber auch eine hohe Jugendarbeitslosigkeit“, erklärte Dr. Philippi. Deswegen habe man sich für das südamerikanische Land entschieden, mit dem Niedersachsen auch eine Kooperationsvereinbarung geschlossen hat.</p>
<p>Die IHK Hannover wird das Projekt in der Region umsetzen. „Wir haben durch Adelante und auch durch die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse, die wir als IHK Hannover bei uns im Haus durchführen, viel Erfahrung bei der Gewinnung von Fachkräften“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt. Die jungen Menschen aus Kolumbien werden – wie bei Adelante! &#8211; durch Kooperationspartner auch in der Freizeit betreut und unterstützt, sodass auch das Ankommen in der Region leicht fällt und Ansprechpersonen bei etwaigen Problemen helfen.</p>
<p>Es ist das erste Mal, dass sich die IHK Hannover in einem Projekt zur Gewinnung von Fachkräften aus Drittstaaten engagiert. „Wir stehen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereit, um unsere Mitgliedsunternehmen als Dienstleisterin bei der Gewinnung der Fachkräfte zu unterstützen“, sagte Maike Bielfeldt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Warum startet die IHK Hannover das Fachkräfteprojekt?</strong></p>
<p>In den aktuellen Konjunkturumfragen der IHK wird der Fachkräftemangel von rund der Hälfte der befragten Unternehmen – auch in der konjunkturellen Schwächephase – als Geschäftsrisiko wahrgenommen.</p>
<p>Daher sehen wir es als IHK Hannover als unseren Auftrag an, die Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit beizutragen. Dazu gehört zukünftig als wesentlicher Baustein auch die Fachkräftegewinnung aus dem Ausland.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/fachkraefte-projekt-adelante-colombia-kolumbien-suedniedersachsen/">Fachkräfte-Projekt Adelante Colombia!: Aus Südamerika nach Südniedersachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Peter Mümmler wird neuer Finanzvorstand bei LPKF</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jan 2025 08:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[BLSK]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Ingrid Spletter-Weiß]]></category>
		<category><![CDATA[Nord/LB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Peter Mümmler wird am 1. April neuer Finanzvorstand der LPKF Laser &amp; Electronics SE aus Garbsen. Mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung, davon 20 in leitenden Positionen im Finanzbereich und in strategischen Führungspositionen, bringt Peter Mümmler eine Fülle von Kenntnissen und Erfahrungen in seine neue Aufgabe bei LPKF ein. Er wird unter anderem für das  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/lpkf-laser-electronics-garbsen-peter-muemmler-finanzvorstand/">Peter Mümmler wird neuer Finanzvorstand bei LPKF</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Peter Mümmler</strong> wird am 1. April neuer Finanzvorstand der LPKF Laser &amp; Electronics SE aus Garbsen.</p>
<p>Mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung, davon 20 in leitenden Positionen im Finanzbereich und in strategischen Führungspositionen, bringt Peter Mümmler eine Fülle von Kenntnissen und Erfahrungen in seine neue Aufgabe bei LPKF ein. Er wird unter anderem für das Finanzwesen, die konzernweiten Kostenoptimierungsprogramme, die Kapitalallokation, Recht &amp; Compliance und den Einkauf verantwortlich sein. Darüber hinaus wird er eine wichtige Führungsrolle bei der Ausrichtung der Finanz- und Geschäftsstrategie des Unternehmens spielen, um die langfristigen Wachstumsziele zu unterstützen.</p>
<p>Peter Mümmler war zuletzt Interims-CFO und Geschäftsführer bei Heramba Plc (ehemals Kiepe Electronic GmbH, einer Ausgliederung von Knorr Bremse), wo er das Unternehmen durch ein Nasdaq-Listing führte. Seine berufliche Laufbahn begann er bei Siemens, wo er 25 Jahre lang in verschiedenen Führungspositionen in den Bereichen Einkauf, Controlling, IT, M&amp;A und Integration, Finanz- und Wirtschaftsprüfung und globale Produktionsbetriebe in leitenden Positionen tätig war. Danach wechselte Mümmler zu Alstom Transportation als VP Finance, Europe, wo er die Integration von Bombardier leitete, bevor er sich auf die DACH-Region für M&amp;A und Integration, kulturelle Transformation und die Erzielung von Kostensynergien konzentrierte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/lpkf-laser-electronics-garbsen-peter-muemmler-finanzvorstand/">Peter Mümmler wird neuer Finanzvorstand bei LPKF</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Weil beim IHK-Auftakt: &#8222;Gesunde Wirtschaft ist Grundlage für gesunde Gesellschaft&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomes.g]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2025 11:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Featured Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wirtschaft trifft Politik mit klaren Erwartungen: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich bei seiner Rede beim Auftakt der IHK Hannover für niedrigere Energiekosten, Planungssicherheit und weniger Bürokratie ausgesprochen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fand beim Auftakt der IHK in Hannover deutliche Worte: "Dieses Jahr muss das Jahr der Trendwende werden". Eine neue Bundesregierung muss wieder mehr  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/auftakt-2025-weil-hannover-wirtschaft-stephan-ihk/">Weil beim IHK-Auftakt: &#8222;Gesunde Wirtschaft ist Grundlage für gesunde Gesellschaft&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Wirtschaft trifft Politik mit klaren Erwartungen: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich bei seiner Rede beim Auftakt der IHK Hannover für niedrigere Energiekosten, Planungssicherheit und weniger Bürokratie ausgesprochen.</strong></h6>
<p>Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fand beim Auftakt der IHK in Hannover deutliche Worte: &#8222;Dieses Jahr muss das Jahr der Trendwende werden&#8220;. Eine neue Bundesregierung muss wieder mehr Vertrauen und Planungssicherheit aufbauen, sodass Unternahmen auch wieder investieren und der Investitionstau aufgelöst werde. &#8222;Wir müssen weg von der Einzelfallprüfung, hin zu wirksamen klaren Anreizen für Investitionen&#8220;, sagte Weil. &#8222;Eine gesunde Wirtschaft ist die Grundlage für eine gesunde Gesellschaft&#8220;.</p>
<p>Weil bekräftigte, dass er ganz klar dafür ist, alles dafür zu tun, dass unser Land ein Industrieland bleibt.</p>
<p>Die Wettbewerbsfähigkeit für die großen Unternehmen &#8211; und natürlich auch die vielen Kleinen &#8211; zu sichern und zu erhalten, sieht der Ministerpräsident daher als unheimlich wichtige Aufgabe, als &#8222;Leitmaxime&#8220; an.</p>
<p><strong>Netzentgelte müssen gesenkt werden</strong></p>
<p>Weil machte deutlich, dass die Energiekosten nach wie vor ein Problem für die Wirtschaft darstellten, insbesondere die gestiegenen Netzentgelte. Es gehörte daher zu den wichtigen Aufgaben einer neuen Bundesregierung, die Netzentgelte zu stabilisieren, in einem zweiten Schritt sie zu senken und langfristig einen Weg der Finanzierung wie bei anderen Infrastrukturprojekten zu finden.  Aus Sicht des Ministerpräsidenten dürfe dies auch gern vor der Bundestagswahl geschehen, da man doch wisse, dass es einige Zeit brauche, bis eine neue Bundesregierung solche Vorhaben umsetzen könne. &#8222;Bei der Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft sollten wir keine Zeit verlieren&#8220;, sagte Weil.</p>
<p>Stephan Weil sprach sich zudem dafür aus. mehr Großspeicher für Strom in Niedersachsen aufzubauen, der aus Wind- oder Solarenergie gewonnen wurde. Aktuell würden jährlich 3 Mrd. Euro an Kosten für sogenannten Überstrom entstehen, wenn Anlagen abgeregelt werden müssten. Auch im Hinblick auf die Dunkelflauten, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint, hofft der Ministerpräsident so, das Geld anders und sinnvoller ausgeben zu können.</p>
<p><strong>Staatsreform gegen die Überregulierung</strong></p>
<p>Im Hinblick auf die &#8222;Überregulierung in allen Lebensbereichen&#8220; sprach sich Stephan Weil für eine Staatsreform aus. Alle Vorgänge müssten &#8222;einfacher, schneller, günstiger&#8220; werden anstatt kompliziert und teuer.</p>
<p>Die niedersächsische Landesregierung habe sich das Herzen genommen und bei der Novelle der Niedersächsischen Bauordnung umgesetzt, bei der vieles vereinfacht und digitalisiert worden sei, sagte Weil. Geplant sei noch eine weitere Novelle. Zudem plane die Landesregierung Unternehmen stärker miteinzubeziehen, wenn neue Gesetze geplant werden. Es soll &#8222;Praxischecks geben, bevor wir neue Regeln setzen&#8220;, erklärte Weil. Zudem sollten Fördermittel einfacher und unbürokratischer über die NBank vergeben werden.</p>
<p><strong>Niedersachsen sei dabei Energieland Nr. 1 zu werden</strong></p>
<p>Weil verwies auch auf die Erfolge, die Niedersachsen beim Aufbau einer Energiewirtschaft gemacht hat. &#8222;Wir sind dabei das Energieland Nr. 1  in Deutschland zu werden&#8220;. Neben den Wirtschaftszweigen Industrie, dem Agribusiness erwachse die Energiewirtschaft zu einem weiteren wichtigen Sektor, der so zu einer zukunftssicheren, belastbaren Wirtschaftsstruktur des Landes beitrage.</p>
<p>Als Beispiel für den großen Handlungsbedarf, den es aktuell im Land gibt, verwies Ministerpräsident Weil auf die Bauwirtschaft und die extrem niedrige Zahl neuer Baugenehmigungen und ebenso niedrige Zahl der Fertigstellungen.</p>
<p><strong>Podiumsdiskussion mit Dr. Kai Schiefelbein und Maike Bielfeldt</strong></p>
<p>Was braucht die Wirtschaft, um wieder in die Spur zu kommen, wurde Dr. Kai Schiefelbein, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiebel-Eltron-Gruppe, zu Beginn der Diskussion gefragt. Und der Unternehmer aus Holzminden zählte sogar vier Punkte auf, die es aus seiner Sicht anzugehen gilt. Deutschland müsse erkennen, dass es ein Einwanderungsland ist, es brauche politische Stabilität und eine Halbwertzeit von Gesetzen über eine Legislaturperiode hinaus, die Wirtschaft brauche zudem Finanzierungsinstrumente, die auch antizyklische Investitionen ermöglichen und natürlich Entbürokratisierung &#8211; ein Thema, bei dem sich beim Auftakt alle einig zeigten.</p>
<p>Dr. Schiefelbein berichtete, dass Stiebel Eltron inzwischen seit dem Jahr 2022 seinen Wareneingang am Stammsitz Holzminden erweitern möchte. Er rechne damit, dass in wenigen Wochen endlich die Baugenehmigung vorliege. „In zwei Jahren baut man in Osteuropa ein ganz neues Werk“, bemerkte der Unternehmer.</p>
<p>IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt sprach sich für eine Renaissance der Sozialen Marktwirtschaft aus. „So wie bisher darf es auf jeden Fall nicht weitergehen“, sagte Bielfeldt, die in diesem Zusammenhang die Idee von Ministerpräsident Weil für eine Reform der Verwaltung unterstützte. Die IHK-Chefin rief die Unternehmen auch dazu auf, unnötige Bürokratie zu melden. Die IHK hat dazu im vergangenen Jahr einen neuen Bereich auf ihrer Internetseite geschaffen.</p>
<p>Bielfeldt machte deutlich, dass ein wirksamer Abbau von Bürokratie nur im Rahmen einer gemeinsamen Anstrengung gelingen könne und dass man bei der erfolgreichen Digitalisierung in der Verwaltung „auch liebgewonnene Aufgaben“ einmal kritisch hinterfragen müsse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2025/01/auftakt-2025-weil-hannover-wirtschaft-stephan-ihk/">Weil beim IHK-Auftakt: &#8222;Gesunde Wirtschaft ist Grundlage für gesunde Gesellschaft&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>MTU Maintenance Hannover: Jubiläum mit Ehrengästen aus Japan</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 10:25:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die MTU Maintenance, weltweit führender Anbieter von maßgeschneiderten Instandhaltungs-, Reparatur- und Überholungsleistungen (MRO) für Flugzeugtriebwerke, hat am 16. Dezember in Langenhagen bei Hannover die 25000. Wartung eines Triebwerks durch die MTU Maintenance weltweit gefeiert. 40 Prozent der sogenannten Shop-Visits wurden in Hannover durchgeführt, dem ersten und wichtigsten Maintenance-Standort der MTU Aero Engines. So lief auch  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/mtu-maintenance-hannover-jubilaeum-all-nippon-airways/">MTU Maintenance Hannover: Jubiläum mit Ehrengästen aus Japan</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Die MTU Maintenance, weltweit führender Anbieter von maßgeschneiderten Instandhaltungs-, Reparatur- und Überholungsleistungen (MRO) für Flugzeugtriebwerke, hat am 16. Dezember in Langenhagen bei Hannover die 25000. Wartung eines Triebwerks durch die MTU Maintenance weltweit gefeiert. 40 Prozent der sogenannten Shop-Visits wurden in Hannover durchgeführt, dem ersten und wichtigsten Maintenance-Standort der MTU Aero Engines.</h5>
<p>So lief auch das 25000 Triebwerk durch die MTU Maintenance Hannover – ein CF6-80C2-Triebwerk von All Nippon Airways (ANA). Dessen Übergabe feierten Mitarbeitende und Geschäftsführung gemeinsam mit Vertretern der Fluggesellschaft aus Japan. Das Triebwerk war gleichzeitig das 300. ANA-Triebwerk, das in der 15-jährigen Zusammenarbeit ein MTU-Werk verließ.</p>
<p>Yukifumi Ueda, Vice President und Leiter Engine, Component und Supply Chain bei ANA, betonte in seiner Rede, dass die Fluggesellschaft und die MTU eine bewährte Partnerschaft pflegen. Diese umfasst neben der CF6-80C2 auch die CFM56-Instandhaltung bei der MTU Maintenance Zhuhai sowie die Reparatur von Accessories bei der MTU Maintenance Canada.</p>
<p>„Es ist eine Ehre, dieses Jubiläum in der Geschichte der MTU gemeinsam zu feiern“, sagt Ueda. „Die MTU Maintenance ist für uns ein verlässlicher Partner, der immer die Extrameile geht, wenn wir ihn brauchen.“</p>
<p>Michael Schreyögg, Chief Program Officer der MTU Aero Engines, ergänzt: „Wir feiern mit dem 25.000. Shop-Visit einen großen gemeinsamen Erfolg der MTU-Gruppe. Besonders betonen möchte ich das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeden Tag nach Spitzenleistung streben. Das macht die MTU Maintenance in der Branche so stark, das gibt unseren Kunden Vertrauen in unsere Arbeit und das macht uns auch in herausfordernden Zeiten resilient. Für all das bedanke ich mich.“</p>
<p>Insgesamt betreut MTU Maintenance mehr als 30 Triebwerksmodelle.</p>
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		<title>Erste Schritte in den Arbeitsmarkt: Ukrainerin macht Praktikum bei der IHK Hannover</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Dec 2024 07:49:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Featured IHK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine haben in Deutschland Zuflucht nach dem Ausbruch des Angriffskriegs Russlands gesucht. Iryna Paziuk lebt seit März 2022 in Göttingen und bemüht sich gerade intensiv um den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt. Im November absolvierte die 40-Jährige ein Praktikum in der IHK Hannover. Für Iryna Paziuk ist es  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/arbeitsmarkt-ukrainerin-praktikum-ihk-hannover/">Erste Schritte in den Arbeitsmarkt: Ukrainerin macht Praktikum bei der IHK Hannover</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine haben in Deutschland Zuflucht nach dem Ausbruch des Angriffskriegs Russlands gesucht. Iryna Paziuk lebt seit März 2022 in Göttingen und bemüht sich gerade intensiv um den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt. Im November absolvierte die 40-Jährige ein Praktikum in der IHK Hannover.</h5>
<p>Für Iryna Paziuk ist es der erste Kontakt mit dem deutschen Arbeitsmarkt. Die 40-jährige Ukrainerin hat im November ein vierwöchiges Praktikum in der IHK Hannover absolviert. Den Kontakt zur IHK hat die Göttinger Unternehmerin Larissa Kirchner hergestellt, die seit Beginn des russischen Angriffskriegs Deutschkurse für Geflüchtete anbietet und auch immer  wieder Exkursionen und Besuche bei Unternehmen organisiert. Iryna Paziuk konnte im Rahmen ihres Praktikums sowohl die Arbeit in der IHK-Geschäftsstelle in Göttingen sowie in der Zentrale in Hannover die Bereiche Berufsbildung und International kennenlernen. In ihren eigenen Worten hat die 40-Jährige einen kurzen Bericht über ihr Praktikum und ihre eigene Geschichte verfasst.</p>
<p><strong>Meine Geschichte</strong><br />
„Mein Name ist Iryna Paziuk und ich bin 40 Jahre alt. Ich bin geschieden und habe einen 17-jährigen Sohn. Ich wurde in der Stadt Kaharlyk in eine wunderbare, eng verbundene Familie hineingeboren. Nach der Schule ging ich zur Universität. Ich machte meinen Abschluss an der Nationalen Wirtschaftsuniversität in Kiew. Danach arbeitete ich in einer Bank, dann in einer Versicherungsgesellschaft und schließlich in einem Öl-Handelsunternehmen. Im Februar 2022 änderte sich mein Leben in ein Vorher und Nachher. Als der Krieg ausbrach, war ich verängstigt und verstand nicht, was mit meinem Land geschah. Dann, nach den ersten schrecklichen Ereignissen, beschlossen wir zu gehen. Zuerst gingen wir in die Westukraine, um bei Freunden zu leben. Im März 2022 verließen wir dann die Ukraine in Richtung Deutschland. Eine Freundin von mir lebte bereits hier. Sie fand eine Familie, die mich und meinen Sohn zunächst bei sich aufnahm. Nach einigen Wochen haben wir uns eine eigene Unterkunft gesucht. Mein Sohn besucht jetzt die Berufsschule in Göttingen. Er hat schon viele deutsche Freunde hier, und es gefällt ihm sehr gut. Er treibt Sport und spielt Fußball in einem Verein. Ich bin dabei meine Deutschkenntnisse zu verbessern und plane, mir nach dem Abschluss einen Job in meinem Beruf als Buchhalterin zu suchen. In der Ukraine habe ich 15 Jahre lang als Buchhalterin gearbeitet. Ich habe viel Erfahrung in diesem Beruf. Ich bin Deutschland dankbar für die starke Unterstützung für meine Familie und alle Flüchtlinge aus der Ukraine. Ich bin dankbar dafür, dass wir in die Gesellschaft integriert wurden, dass Sprachkurse angeboten wurden und dass unsere Kinder die Möglichkeit hatten, hier zu studieren und eine gute Ausbildung zu erhalten.“</p>
<p><strong>Mein Praktikum bei der IHK Hannover</strong><br />
„Das Praktikum bei der IHK Hannover im internationalen Bereich bot mir eine hervorragende Gelegenheit, Erfahrung in der Zusammenarbeit mit internationalen Delegationen zu sammeln und meine Fähigkeiten in der Geschäftskommunikation und bei der Informationsrecherche weiterzuentwickeln. Eine der zentralen Aufgaben bestand in der Vorbereitung von Schreiben für die ukrainische Delegation aus Mykolajiw, zusammen mit Referentin Beate Rausch. Im Rahmen dieses Projekts war es notwendig, Informationen über jedes Delegationsmitglied zu sammeln und zu analysieren. Dazu gehörte die Recherche zu Positionen sowie eine Beschreibung der Funktionen und Aufgaben, die die Delegierten in ihren jeweiligen Unternehmen wahrnehmen. Auf Grundlage der gesammelten Informationen erstellte ich kurze Profile für jedes Mitglied der Delegation. In diesen Profilen lag der Schwerpunkt auf der beruflichen Rolle sowie den wesentlichen Zuständigkeiten und Zielen ihrer Abteilungen. Ich habe in der Zeit in der IHK wertvolle Erfahrungen in der Recherche und Strukturierung von Informationengesammelt. Zudem habe ich nun ein besseres Verständnis für den Aufbau offizieller Dokumente und Geschäftsschreiben im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit. Auch in den anderen Abteilungen der IHK Hannover bin ich gut aufgenommen worden. Die Arbeitsatmosphäre ist freundlich und unterstützend, und das Team ist hilfsbereit und kompetent. Besonders schätze ich die Möglichkeit, in  internationalen Projekten zu arbeiten, was mir erlaubt, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und meine Kenntnisse in der interkulturellen Kommunikation zu erweitern.</p>
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		<title>Von Teamausstattung bis Arbeitskleidung: Das Sporthaus Gösch aus Hannover</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 14:51:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Featured Vor Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit mehr als 50 Jahren ist das Sporthaus Gösch in Hannover und der Region bekannt als Ausstatter für Trikots und Sportbekleidung. In den letzten 21 Jahren hat Marcel Meißner das  Unternehmen durch Events und Ticket-Aktionen bekanntgemacht, weiterentwickelt und neue Geschäftsfelder erschlossen. Hannover 96 wollte ihn nicht. Zumindest nicht für ein Schülerpraktikum. Stattdessen sammelte er beim  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/sporthaus-goesch-hannover-marcel-meissner/">Von Teamausstattung bis Arbeitskleidung: Das Sporthaus Gösch aus Hannover</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Seit mehr als 50 Jahren ist das Sporthaus Gösch in Hannover und der Region bekannt als Ausstatter für Trikots und Sportbekleidung. In den letzten 21 Jahren hat Marcel Meißner das  Unternehmen durch Events und Ticket-Aktionen bekanntgemacht, weiterentwickelt und neue Geschäftsfelder erschlossen.</h5>
<p>Hannover 96 wollte ihn nicht. Zumindest nicht für ein Schülerpraktikum. Stattdessen sammelte er beim Sporthaus Gösch, das seit 1971 rings um Hannover Fußballmannschaften und Sportvereine mit Trikots, Sportbekleidung und Schuhen ausstattet, seine ersten beruflichen Erfahrungen. Nach einer Ausbildung bei Karstadt Sport riss der Kontakt zu Gösch nie ganz ab. Und so kam es, dass er mit 21 Jahren das Sporthaus Gösch übernahm. Was da alles dran hing, habe er ehrlich gesagt erst Monate später realisiert. „Ich war jung und naiv.“ Aber er bestand die Herausforderung und führt heute ein Unternehmen mit 23 Beschäftigten, das seine Heimat seit 2020 an der Expo Plaza in Hannover gefunden hat. Allein in der Region Hannover gehören mehr als 100 Vereine zu den Kunden des Sporthauses. Der Teamausstatter gehört dem Intersport-Verbund an – aber als Sporthaus Gösch ist in der Region Hannover so bekannt, dass der Verbund in Werbung und Marketing für ihn nur eine untergeordnete Rolle spielt.</p>
<p><strong>Mehr Vereinsmensch als Unternehmer<br />
</strong>Alles bei Gösch ist ausgerichtet auf Vereine, auf Sportlerinnen und Sportler, die zusammen Zeit verbringen und wenig Zeit haben. Das weiß Marcel Meißner aus eigener Erfahrung. Als früherer Torwart bei Arminia Hannover, wo er auch schon eine Jugendmannschaft trainierte, kennt er die Bedürfnisse und Wünsche von Vereinssportlern. „Ich verstehe mich mehr als Vereinsmensch<br />
als als Unternehmer“, sagt er selbst. Mit dieser Motivation hat er das Angebot von Gösch in den letzten 21 Jahren immer weiter ausgebaut. Für Marcel Meißner ist es sein Traumjob.</p>
<p>Um wachsen zu können, hat er als junger Unternehmer sogar mal zwei Jahre lang einen Getränkemarkt geführt. Am ursprünglichen Stammsitz von Gösch im Stadtteil Misburg war das die einzige Möglichkeit, um an mehr Fläche zu kommen. Wenn er an den Slogan von damals „Erst laufen, dann saufen“ denkt, muss er heute schmunzeln. Damals sei das bei den Kunden tatsächlich gut angekommen. Und letztlich „ist die Kiste Bier nach dem Training im Amateurbereich ja auch heute nicht so unüblich“. Später bot ihm die Fläche des Markts die Chance, sein Angebot zu erweitern. „Die Vereine sollten alle Hauptprodukte der großen Marken bei uns sehen und anfassen können“, erinnert sich der 42-Jährige.</p>
<p><strong>Günstige Tickets sorgen für Bekanntheit<br />
</strong>Seine Bekanntheit auch über die Grenzen von Kabinen und Vereinsheimen hinaus, verdankt das Sporthaus Gösch vor allem seinen Aktionen. Mehrmals im Jahr gibt es vergünstigte  Eintrittskarten für Spiele von Hannover 96, von den Handballern der TSV Hannover-Burgdorf oder zu einem Partyabend auf dem hannoverschen Schützenfest für 8 bis 15 Euro zu<br />
kaufen. Anfangs gab es stets auch Karten mit freiem Essen und Trinken, sodass es gerade bei Spielen im Winter den Charakter einer Weihnachtsfeier hatte. „Wir wollten den Vereinen damit etwas Gutes tun, denn einer muss es ja sonst immer organisieren“. Den Vereinen gegenüber drückt es der Unternehmer so aus: „Wir machen was, damit ihr was zusammen macht“. Ein<br />
besonderes Erlebnis war es für ihn, als ein hannoverscher Sportverein mit 800 Menschen zu einem Handballspiel der Recken anreiste. Früher gab es die Karten nur im Geschäft von Gösch, vor dem sich dann eine lange Schlange bildete. Gegen Zahlung des Versands werden die Tickets heute auch verschickt.</p>
<div id="attachment_26762" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4376-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26762" class="size-medium wp-image-26762" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4376-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4376-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4376-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4376-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4376-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4376-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4376-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4376-1024x768.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4376-1200x900.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4376-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-26762" class="wp-caption-text">Für die TSV Hannover-Burgdorf kümmert sich das Sporthaus Gösch um das komplette Merchandising. Foto: Georg Thomas</p></div>
<p>Von den Aktionen profitiert nicht nur das Sporthaus. „Das Geld für die Tickets hätten wir sonst vielleicht in Anzeigen investiert. Reich wird mit den Aktionen niemand“. Aber nicht zuletzt hilft es auch den Vereinen wie dem früheren DEL-Team der Hannover Scorpions, den „Recken“ oder 96. Schließlich spielt man lieber in einer vollen Arena oder Halle. Zudem wirkt sich ein höherer Zuschauerschnitt auch in der Wahrnehmung nicht zuletzt bei Sponsoren positiv aus. So hat Marcel Meißner auch seinen Anteil an der Entwicklung des Handball-Bundesligisten Hannover-Burgdorf in den  vergangenen Jahren. Früher spielte der  Verein in der kleineren Swiss-Life-Hall am Maschsee. Um die große Arena am Expogelände mit Platz für rund 10000 Handballbegeisterte zu füllen, brauchte es einigen Aufwand. Inzwischen bietet Gösch fast regelmäßig Tickets für die Handballer an. Aus der Zusammenarbeit ist nicht nur eine gute Freundschaft zum früheren Geschäftsführer Benjamin Chatton erwachsen. Gösch ist heute auch für das komplette Merchandising-Angebot der Recken verantwortlich. Auch personell helfen sich die Unternehmen gegenseitig aus, die beide unweit der ZAG Arena ihren Sitz haben. Mitten in der Corona-Zeit im Jahr 2020 zog das Sporthaus hierher, um Geschäft, Lager und die Veredlung an einem Ort zusammenzuführen. Das Beflocken von Trikots und Trainingsjacken mit den Logos von Sponsoren ist ein wesentlicher Teil des Geschäfts. Gösch bietet seine Kompetenz inzwischen auch immer öfter anderen Unternehmen an, die beispielsweise im Rahmen von Gewinnspielen mehrere Sportmannschaften in der Region mit Sportkleidung ausstatten möchten. „Wir koordinieren das dann, sodass sich die Firmen um nichts mehr kümmern müssen.“</p>
<div id="attachment_26763" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4365-scaled.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26763" class="size-medium wp-image-26763" src="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4365-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4365-200x150.jpg 200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4365-300x225.jpg 300w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4365-400x300.jpg 400w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4365-600x450.jpg 600w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4365-768x576.jpg 768w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4365-800x600.jpg 800w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4365-1024x768.jpg 1024w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4365-1200x900.jpg 1200w, https://archiv.nw-ihk.de/wp-content/uploads/2024/12/IMG_4365-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-26763" class="wp-caption-text">Torwart. Trainer. Traumjob. &#8211; Marcel Meißner übernahm das Sporthaus Gösch mit 21 Jahren und hat es seitdem zu einer festen Größe in der Region gemacht. Foto: Georg Thomas</p></div>
<p>Diesen Service wissen auch immer mehr Kunden zu schätzen, die mit Sport eigentlich gar nichts zu tun haben. Denn Meißner bietet seit einigen Jahren auch Berufsbekleidung an. „Auf die Idee kam ich, als mich ein Sponsor darum bat, nicht nur ein Fußballtrikot sondern auch eine Arbeitsjacke mit dem Logo seines Unternehmens zu versehen“. Heute erzielt Gösch damit<br />
mehr als 40 Prozent seines Umsatzes.</p>
<p><strong>Einmal die Woche geht‘s auf den Platz</strong><br />
Das Sporthaus verkauft alle Artikel auch online im eigenen Shop sowie bei Amazon und anderen Plattformen. Im Online-Handel setzt Marcel Meißner allerdings stärker auf Eckball.de, das er vor fünf Jahren übernahm. „Mit Gösch sind wir rings um Hannover in einem Radius von etwa 50 Kilometern aktiv, mit Eckball bespielen wir Deutschland und Europa“, erklärt der Hannoveraner, der mit dem Onlineshop übrigens auch eine geschäftliche Beziehung zu einem weiteren Fußballzweitligisten aus Niedersachsen unterhält als Ausstatter von Eintracht Braunschweig. Privat halte er es aber natürlich eher mit Hannover 96, dem aktuell erfolgreicheren Zweitligisten. Schließlich trifft er sich auch einmal die Woche morgens um acht auf einem Platz am Vereinszentrum von 96 zum Fußballspielen mit anderen Unternehmern. Neben Hannover-Concerts-Chef Nico Röger, Volksbank-Vorstand Jürgen Wache, Unternehmer Timo Mertesacker ist auch Regionspräsident Steffen Krach immer mal wieder dabei. Und im Tor Marcel Meißner.</p>
<p><a href="https://sporthaus-goesch.de/">Internetseite vom Sporthaus Gösch</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/sporthaus-goesch-hannover-marcel-meissner/">Von Teamausstattung bis Arbeitskleidung: Das Sporthaus Gösch aus Hannover</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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		<title>Niedersachsens Zukunftskurs: Ministerpräsident Stephan Weil</title>
		<link>https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/niedersachsen-zukunftsraeume-ministerpraesident-stephan-weil-interview/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 15:42:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Arbeitskräftemangel, überbordende Bürokratie, unberechenbare Energiepreise oder marode Infrastruktur – die Liste der Hemmnisse am Wirtschaftsstandort Niedersachsen ist lang. Doch wie lassen sich diese ausräumen oder zumindest abmildern? Ein Gespräch mit Ministerpräsident Stephan Weil und IHKN-Präsident Matthias Kohlmann. Herr Weil, was tun Sie, damit Unternehmen – auch die kleinen und mittleren – Niedersachsen wieder als  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/12/niedersachsen-zukunftsraeume-ministerpraesident-stephan-weil-interview/">Niedersachsens Zukunftskurs: Ministerpräsident Stephan Weil</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6>Ob Arbeitskräftemangel, überbordende Bürokratie, unberechenbare Energiepreise oder marode Infrastruktur – die Liste der Hemmnisse am Wirtschaftsstandort Niedersachsen ist lang. Doch wie lassen sich diese ausräumen oder zumindest abmildern? Ein Gespräch mit Ministerpräsident Stephan Weil und IHKN-Präsident Matthias Kohlmann.</h6>
<p><strong>Herr Weil, was tun Sie, damit Unternehmen – auch die kleinen und mittleren – Niedersachsen wieder als attraktiven Wirtschaftsstandort wahrnehmen, an dem es sich lohnt zu investieren?</strong><br />
<strong>Weil:</strong> Ich besuche jetzt seit vielen Jahren viele Unternehmen. Und mir fällt auf, dass es im Wesentlichen immer drei Themen gibt. Erstens Kosten, vor allem Energiekosten, zweitens Überregulierung, drittens Arbeits- und Fachkräftegewinnung. Das sind die Top 3. Die Energiekosten können wir als Land nur indirekt beeinflussen durch die Beschleunigung des Ausbaus Erneuerbarer Energien. Wir nehmen aber gerade auch massiv Einfluss auf die Bundespolitik. Und Stand heute, gibt es durchaus ermutigende Signale, was beispielsweise die Entlastung der energieintensiven Industrie angeht.</p>
<p><strong>Kohlmann</strong>: Die verlässliche, permanente Verfügbarkeit von Energie steht für die Unternehmen an erster Stelle. Wir haben in Niedersachsen den großen Vorteil, dass wir Häfen haben. Mit den LNG-Terminals in Wilhelmshaven und Stade haben wir eine Basis für eine sichere Energieversorgung geschaffen. Das Wichtigste bei Energie ist die permanente Verfügbarkeit. Direkt dahinter folgt der Preis. Der muss international vergleichbar sein und auch zu den Branchen passen. Aber auch die Netzentgelte müssen angeschaut werden.</p>
<p><strong>Weil:</strong> Da bin ich dabei. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht einer Reihe von Branchen die Arbeit in Deutschland unmöglich machen. Wir wollen nicht nur die Unternehmen schützen, die bei uns schon seit vielen Jahren die Wirtschaft entscheidend prägen, sondern auch für Zukunftsbranchen interessant sein. Dazu gehört beispielsweise die Produktion von Batterie- oder von Solarzellen. Die Reduktion von Netzentgelten ist ein ganz wichtiger Punkt. Wir werden nach wie vor viel Geld investieren in Netzmodernisierung. Wenn wir das weiter nur auf die Verbraucher umlegen, seien es die privaten, seien es die gewerblichen, werden viele Unternehmen das nicht mehr stemmen können. Deshalb benötigen wir in diesem Bereich eine gründliche Reform und ein deutliches Engagement des Staates.</p>
<p><strong>Herr Kohlmann, Ministerpräsident Weil hat das Thema Überregulierung bei den TOP 3-Herausforderungen genannt. Was hören Sie aus der Unternehmerschaft?</strong><br />
<strong>Kohlmann:</strong> Wir hören immer, dass für die Unternehmen Bürokratie abgebaut werden soll. Ich sehe aber, dass Bürokratie in nächster Zeit weiter massiv aufgebaut wird. Ich sage hier nur Lieferkettensorgfaltspfichtengesetz, CBAM, CO2-Ausgleichsabgabe, Nachhaltigkeitsberichtserstattung. Es kann nicht sein, dass ich, wenn ich für 150 Euro Schrauben aus dem Nicht-EU-Ausland kaufe, einen einzelnen Nachweis liefern muss. Natürlich können wir Brüssel oder Berlin an allem Schuld geben, aber sicher gibt es auch Stellschrauben in Niedersachsen, um Bürokratie abzubauen.</p>
<p><strong>Weil:</strong> Wir haben den kleinsten Hebel. Oft sind wir es, die Bundesgesetze oder europäische Regelungen umzusetzen haben. Wenn die aber sehr komplex sind, dann sind auch die Verfahren langwierig und kompliziert. Das ist dann auch keine gute Basis für eine Digitalisierung. Erfolgreiche Digitalisierung gelingt bei möglichst einfachen Verfahren. Wir müssen jetzt überflüssige Bürokratie abbauen und Prozesse vereinfachen. Wir sehen, dass das Regelungsgeflecht insgesamt einfach viel zu groß geworden ist. In Niedersachsen läuft jetzt auf Landesebene ein engagierter Deregulierungsprozess. Wir haben die Kammern um Vorschläge zur Vereinfachung von Verfahren gebeten. Ich freue mich auf viele gute Anregungen.</p>
<p><strong>Die aktuellen Umfragen zeigen, dass die Unternehmen weiterhin einen Fach- und Arbeitskräftemangel beklagen. Wie kann das Land unterstützen?</strong><br />
<strong>Weil:</strong> Wir müssen die Bildungsqualität erhöhen und damit die Ausbildungsqualität. Wir werden Lesen, Schreiben und Rechnen an den Grundschulen noch mal ganz anders betonen. Die Stundentafeln für die ersten Klasse sind bereits zum Schuljahr 2024/2025 angepasst worden. Zudem wird die Berufsbildung an Schulen ausgebaut. Die berufliche Orientierung wird Gegenstand einer Initiative des Kultusministeriums sein, voraussichtlich Anfang nächsten Jahres. Vermittlungsprobleme haben wir in diesem Punkt aber weniger an Haupt- , Real- und Gesamtschulen, sondern eher an Gymnasien.</p>
<p><strong>Kohlmann</strong>: Wichtig ist, dass die Landespolitik auch die Personen erreicht, die die keinen Schulabschluss haben. Das ist ein großes Potenzial für den Arbeitsmarkt. Wir müssen diesen Personen mit niederschwelligen Qualifizierungen Türen öffnen und sie auch motivieren. Wir müssen ihnen zeigen, dass Arbeit sinnerfüllend ist. Es hat auch eine soziale Brisanz, wenn 10 bis 20 Prozent der jungen Leute nicht auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen.</p>
<p><strong>Weil</strong>: Ja, da steckt noch viel Potenzial. Doch auch wenn wir für mehr Schulabschlüsse sorgen, werden wir nicht ohne kontrollierte Zuwanderung auskommen. Wir haben in Niedersachsen gerade eine zentrale Ausländerbehörde zur Fachkräfteeinwanderung auf den Weg gebracht. Sie soll zuständig sein für das Einreisemanagement und Prozesse bei der Einreise ausländischer Fachkräfte vereinfachen und beschleunigen. Aber wenn die Leute sich hier nicht willkommen- und wohlfühlen, werden sie nicht lange bei uns bleiben. Hier kommen dann auch die Wirtschaft und die Gesellschaft ins Spiel. Ein weiterer wichtiges Punkt ist die Integration von bereits hier lebenden Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Wir haben in den letzten neun Jahren in Niedersachsen etwa 250.000 Menschen aufgenommen. Das ist wirklich eine große Zahl. Noch können wir nicht zufrieden sein mit dem Anteil derjenigen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Ich bin für eine Abkehr vom bisherigen Schema, erst Sprachförderung, dann Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt. Das kann beides auch gut gleichzeitig stattfinden.</p>
<p><strong>Kohlmann</strong>: Das kann ich aus meinen Erfahrungen mit Geflüchteten im privaten Bereich bestätigen. Doch uns muss klar sein: Wir können mit Geflüchteten nicht unsere Arbeitsmarktprobleme lösen, aber wir können mit Arbeit sehr viel Probleme der Geflüchteten lösen. Ich denke, das ist unser gemeinsamer Ansatz, eine gute Initiative ist das Bündnis „Niedersachsen packt an“.<br />
Lassen Sie uns noch zum Dauerbrenner Infrastruktur kommen? Wie ist das Land hier aktuell aufgestellt?<br />
Weil: In Sachen Breitbandausbau und 5G Netz haben wir große Fortschritte gemacht. Da sind wir unter den Flächenländern auf Platz 2 in Deutschland. Was Straßen angeht, Schienen, Wasserwege, viele öffentliche Gebäude, haben wir unbestritten einen Sanierungsstau. Wenn wir die Versäumnisse der Vergangenheit gründlich aufarbeiten wollen, werden wir das mit dem engen Finanzkorsett, das wir haben, nicht schaffen. Spätestens nach den Bundestagswahlen wird man nochmal über eine Reform der Schuldenbremse reden müssen.</p>
<p><strong>Kohlmann</strong>: Wichtig ist, dass neben der Wirksamkeit der Maßnahmen aber auch die Machbarkeit in Zeiten des Arbeitskräftemangels berücksichtigt wird. Geschwindigkeit, finanzielle Machbarkeit und personelle Ressourcen spielen immer eine Rolle. Und es stehen Projekte eben auch in Konkurrenz. Da gilt es abzuwägen, und das ist kein einfacher Job.<br />
Weil: Es stehen zu Recht im Moment viele Kochtöpfe gleichzeitig auf dem Herd. Und man mag auch aus Verantwortung den nachfolgenden Generationen gegenüber keinen herunternehmen.</p>
<p><em>Interview: Berit Böhme</em></p>
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		<title>Alleinstehend, bröckelnd sucht &#8211; Was wird aus dem alten Fernsehturm in Hannover?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 07:40:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover wartet mit Spannung auf die Entscheidung an wen Volkswagen Nutzfahrzeuge den alten Fernsehturm am Raschplatz verkauft. Zwei unterschiedliche Konzepte, getragen von Unternehmen aus der Region, hoffen auf den Zuschlag, um den sanierungsbedürftigen 141 Meter hohen Turm in eine neue Nutzung zu überführen. Der gute Turm Der Geocaching-Unternehmer Daniel Pflieger und Musik-Unternehmer Mustafa Gündogdu,  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1497.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h5>Hannover wartet mit Spannung auf die Entscheidung an wen Volkswagen Nutzfahrzeuge den alten Fernsehturm am Raschplatz verkauft. Zwei unterschiedliche Konzepte, getragen von Unternehmen aus der Region, hoffen auf den Zuschlag, um den sanierungsbedürftigen 141 Meter hohen Turm in eine neue Nutzung zu überführen.</h5>
<p><strong>Der gute Turm</strong></p>
<p>Der Geocaching-Unternehmer Daniel Pflieger und Musik-Unternehmer Mustafa Gündogdu, besser bekannt als Mousse T. setzen auf eine Mischung aus Konzert- und Eventlocation und Hotel mit sozialem Charakter.<br />
<a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/09/mousse-t-daniel-pflieger-fernsehturm-hannover-gute-turm/">Mehr zu der Idee: Der gute Turm: Wie Mousse T. und Daniel Pflieger den alten Fernsehturm von Hannover retten wollen</a></p>
<p><strong>Wohnturm mit Eventfläche</strong></p>
<p>Oliver Blume hat als Kind aus seinem Zimmer auf den Turm geschaut. Und jetzt möchte der Unternehmer, der bereits Bahnhöfe umbaute und viel Erfahrung aus der Immobilienbranche mitbringt, den Turm mit  knapp 150 Wohnungen ergänzen und ihn so erhalten.<br />
<a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/09/wohnungen-fernsehturm-hannover-oliver-blume-sanierung-vwn-tower/">Mehr zu der Idee: Wohnen unter dem alten Fernsehturm in Hannover: Das steckt hinter der Idee von Oliver Blume für die Sanierung</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiv.nw-ihk.de/2024/09/fernsehturm-hannover-vwn-mousse-t-pflieger-oliver-blume-vwn-volkswagen/">Alleinstehend, bröckelnd sucht &#8211; Was wird aus dem alten Fernsehturm in Hannover?</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiv.nw-ihk.de">NW IHK</a>.</p>
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